{"id":18473,"date":"2013-09-02T08:47:46","date_gmt":"2013-09-02T06:47:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473"},"modified":"2013-09-02T10:41:12","modified_gmt":"2013-09-02T08:41:12","slug":"hinweise-des-tages-1956","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h03\">Standortpflege f&uuml;r die Oase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h04\">Zurich-Manager belastet Ackermann in Abschiedsbrief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h05\">Low-paid Germans mind rich-poor gap as elections approach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h06\">Europ&auml;ische Solidarit&auml;t f&uuml;r eine faire Verteilung in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h07\">Outsourcing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h08\">unFassbar &ndash; Armut unter uns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h09\">Milliarden f&uuml;r Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h10\">Stiftung Warentest: Burger-Meister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h11\">Latifundistas im Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h12\">Volksentscheide bei Landtagswahl Mehr als nur ein Kreuz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h13\">Kindesmissbrauch: Nur an Opfern mangelt es nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h14\">Die Sparb&uuml;chsen der Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h15\">Der Partizipationsmythos &ndash; Wie Verb&auml;nde Facebook, Twitter &amp; Co. Nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h16\">Portugals Verfassungsgericht kassiert Sparpl&auml;ne der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h17\">AfD-Landesverb&auml;nde f&uuml;rchten Unterwanderung durch Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h18\">Wir wissen, wen du w&auml;hlen wirst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h19\">TV-Tipp Eine m&ouml;rderische Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473#h20\">Der Nabel des Fu&szlig;balls<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18473&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Christian Wolff, Pfarrer an der Thomaskirche: Gedanken zum Weltfriedenstag am 01. September 2013<\/strong><br>\nEs wirkt gespenstisch. Da tobt seit zwei Jahren ein grausamer B&uuml;rgerkrieg in Syrien &ndash; mit inzwischen &uuml;ber 100.000 Todesopfern. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Da ist eine ganze Region seit &uuml;ber zwei Jahren in Aufruhr. Da wird der Nahe Osten seit Jahrzehnten mit Waffen aller Art voll gepumpt, werden milliardenschwere Gesch&auml;fte mit R&uuml;stungsexporten gemacht, an denen die verdienen, die die Folgen der Waffengewalt nicht zu sp&uuml;ren bekommen. Und nun erf&auml;hrt die Welt, dass vor einigen Wochen im syrischen B&uuml;rgerkrieg Giftgas eingesetzt worden ist &ndash; und einiges spricht daf&uuml;r, dass die verbotenen chemischen Waffen vom diktatorischen Assad-Regime angewandt wurden. W&auml;hrend die sog. internationale Gemeinschaft bis jetzt dem B&uuml;rgerkrieg weitgehend tatenlos zugesehen hat, ist f&uuml;r den amerikanischen Pr&auml;sidenten nun &bdquo;die rote Linie&ldquo; &uuml;berschritten.<br>\nWirklich erst jetzt? Wird nicht mit jeder kriegerischen Handlung eine rote Linie &uuml;berschritten &ndash; und zwar die, die sich nicht nur aus dem Glauben in der j&uuml;disch-christlichen Tradition, sondern auch aus den Menschenrechten ergibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130902_gedanken_zum_weltfriedenstag.pdf\">Christian Wolff, Pfarrer der Thomaskirche [PDF &ndash; 55.4 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Die deutsche Verantwortung<\/strong><br>\nNur die t&uuml;rkischen Grenzer entscheiden, wer nach Syrien durch darf. Und ausgerechnet hier in Nordsyrien haben Djihadisten ihre Hochburg. Selten kommen Journalisten her oder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, wie Martin Glasenapp. Er kennt die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse an der Grenze sehr genau und hat beobachtet, wen die T&uuml;rkei da durchwinkt:<br>\nMartin Glasenapp, medico international: &bdquo;&hellip; dass es einen relativen Trail von Djihadisten gibt, die relativ problemlos &uuml;ber die Grenze kommen. Und die eigentlich auch nur mit Duldung oder mit Wissen der t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden diese Route nehmen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nUnser NATO-Partner T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt Djihadisten? Entf&uuml;hrungen, Hinrichtungen, Selbstmordattentate &ndash; Gruppen wie Jabbat-an-Nusra sind im vergangenen Jahr st&auml;rke geworden. Vor diesen Djihadisten hat die Bev&ouml;lkerung im Norden Syriens heute noch mehr Angst, als vor Assad. Sie haben es geschafft, auf syrischem Boden die zweitst&auml;rkste milit&auml;rische Kraft zu werden. Die angesehene International Crisis Group hat die t&uuml;rkische Sicherheitspolitik untersucht. Ihre Erkenntnis: Das Hauptziel der T&uuml;rkei ist, das Assad-Regime zu beseitigen. Egal wie&hellip;<br>\nDie K&auml;mpfer k&ouml;nnen ungehindert &uuml;ber Istanbul einfliegen und durchs Land reisen. Bereits im Mai wurde diese Politik von Ministerpr&auml;sident Erdogan im t&uuml;rkischen Parlament heftig kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0829\/syrien.php5\">monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Interessanter Hintergrundbericht zur t&uuml;rkischen Strategie im syrischen B&uuml;rgerkrieg. Erdogans Ziel ist es offenbar das Assad-Regime unter allen Umst&auml;nden zu schw&auml;chen bzw. zu beseitigen. So l&auml;sst die T&uuml;rkei auch ungehindert radikale Islamisten nach Syrien eindringen. Um Freiheit, Menschenrechte und Demokratie geht es also gar nicht. Und die Bundesregierung schickt auch noch deutsche Soldaten in die T&uuml;rkei um dies mit Patriotbatterien zu decken. Das ist die &bdquo;deutsche Verantwortung&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schlafwandelnd in Richtung Desaster <\/strong><br>\nDie USA werden aus dem schw&auml;chsten aller Gr&uuml;nde mitten in den h&ouml;llischen Strudel des syrischen B&uuml;rgerkrieges gezogen. Dabei sind Pr&auml;sident, milit&auml;rische Elite und Volk l&auml;ngst kriegsm&uuml;de &ndash; und diese Intervention ist schlicht sinnlos. Was jetzt passiert, ist ein Zeichen des moralischen Verfalls&hellip;<br>\nDer Grund daf&uuml;r ist vor allem, dass er seine eigene Glaubw&uuml;rdigkeit sichern will. Ohne gro&szlig; nachzudenken, hat der Pr&auml;sident verk&uuml;ndet, ein Chemiewaffeneinsatz sei die rote Linie, jenseits der Amerika antworten w&uuml;rde.<br>\nAus dem schw&auml;chsten aller denkbaren Gr&uuml;nde werden nun die Vereinigten Staaten von Amerika wieder einmal in den Strudel gezogen, schlafwandeln sie Richtung Desaster, ohne eine klare Strategie f&uuml;r den Umgang mit all den h&ouml;llischen und komplexen Problemen im Nahen und Mittleren Osten. Gl&uuml;ckliches Gro&szlig;britannien! Hier hat ein selbstbewusstes Parlament einem ebenso kurzsichtigen Premierminister David Cameron Einhalt geboten.<br>\nDieses eine Mal sollten auch unsere Politiker nachdenken. Bevor wir auf jene Stra&szlig;e zusteuern, die absehbar in die Katastrophe f&uuml;hrt, sollten wir ein wenig unseren Verstand bem&uuml;hen. Wir sollten erkennen: Diese Intervention ist schlicht sinnlos. Sie dient nicht den amerikanischen Interessen, sie ver&auml;ndert nicht die strategischen Realit&auml;ten auf syrischem Boden. Sie hat nichts mit dem zu tun, was die Bev&ouml;lkerung in Amerika eindeutig w&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-im-syrien-konflikt-schlafwandelnd-in-richtung-desaster-1.1759142\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Das gro&szlig;e S&auml;belrasseln<\/strong><br>\nNun geifern sie wieder, die Stammtisch-Strategen in den Kneipen, auf Parkb&auml;nken und in Redaktionsstuben landauf und landab, sehen US-Pr&auml;sident Barack Obama mutterseelenallein aufs syrische Schlachtfeld ziehen, weil das untreue Albion der Vormacht die Nibelungentreue verweigert. Leitartikler sorgen sich um den Zusammenhalt der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; und &uuml;bersehen dabei geflissentlich, dass ein Kind dieser Wertegemeinschaft die Uno ist, die ins Leben zu rufen vor allem dem Westen unter dem Eindruck der schrecklichen Gr&auml;uel des 2. Weltkriegs gelang.<br>\nEin Zweck dieser Weltorganisation: Von reinen Verteidigungskriegen abgesehen, sollte nur ihr Sicherheitsrat weltweit &uuml;ber Milit&auml;reins&auml;tze entscheiden d&uuml;rfen. Schon das Bedrohen eines anderen Staates mit einem milit&auml;rischen Angriff ist danach ein V&ouml;lkerrechtsbruch, mehr noch der Griff zu den Waffen, dem der Sicherheitsrat seine Zustimmung verweigert.<br>\nDass die f&uuml;nf Vetom&auml;chte, wie jetzt Russland, jede Entscheidung des Sicherheitsrats blockieren k&ouml;nnen, ist kein Konstruktionsfehler. Diese Struktur sollte auch verhindern, dass in der Weltorganisation allzu voreilig &uuml;ber Krieg und Frieden entschieden wird. Damit soll sichergestellt werden, dass Milit&auml;r wirklich zum allerletzten Mittel der Politik wird. (&hellip;)<br>\nDass der einst als m&auml;chtigster Herrscher der Welt in Wei&szlig;e Haus gejubelte &ldquo;Friedenspr&auml;sident&rdquo; nun in des Kaisers neuen Kleidern dazustehen scheint, ist Folge seiner eigenen verfehlten Politik, nicht die Schuld &ldquo;treuloser&rdquo; Verb&uuml;ndeter. Obama selbst hat sich zum Spielball des innersyrischen Konflikts gemacht, als er den Einsatz von Chemiewaffen zur &ldquo;roten Linie&rdquo; erkl&auml;rte, deren &Uuml;berschreiten ein milit&auml;risches Eingreifen der Supermacht gleichsam automatisch ausl&ouml;sen w&uuml;rde.<br>\nEr hat Vabanque gespielt mit dieser Drohung und damit den syrischen B&uuml;rgerkriegsparteien die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet, die USA und ihre &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo;, sollte es die denn geben, jederzeit in die Wirren eines undurchschaubaren m&ouml;rderischen Bruderkriegs hineinzuziehen, wann immer es einer der beiden Seiten opportun erscheint. Jetzt droht er als Prahlhans entlarvt zu werden &ndash; oder als weiterer Kriegspr&auml;sident, der seiner Nation den Frieden versprochen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/debattiersalon.de\/syrienkrise-das-grosse-saebelrasseln\/#more-9162\">debattiersalon<\/a><\/li>\n<li><strong>Lauter kleine Clausewitze<\/strong><br>\nWas in dem st&auml;ndigen Gerede &uuml;ber Milit&auml;reins&auml;tze untergeht, ist die Diskussion der deutschen Fl&uuml;chtlingspolitik. Sechs oder sieben Millionen SyrerInnen haben Syrien verlassen, darunter eine Million Kinder. In der T&uuml;rkei und Jordanien wurden Fl&uuml;chtlingslager eingerichtet, die mittlerweile v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llt sind. Im Libanon ist man dabei, die Grenzen dicht zu machen. Etwa 800.000 SyrerInnen sollen bereits in dem kleinen Land mit vier Millionen EinwohnerInnen sein. Neuerdings fliehen t&auml;glich mehrere Tausend SyrerInnen in den Nordirak, 50.000 sind in den letzten zwei Wochen dort angekommen. Der Deutschlandchef von &Auml;rzte ohne Grenzen, Tankred St&ouml;be, ist vor Ort und berichtet, die Leute, die in Dohuk ankommen, h&auml;tten h&auml;ufig f&uuml;nf oder sechs Umz&uuml;ge innerhalb Syriens hinter sich, immer auf der Suche nach einem sicheren Ort. Sie wollten ihr Land nicht verlassen. Doch schlie&szlig;lich hatten sie keine Alternative mehr. Und Deutschland? Deutschland hat im M&auml;rz bekundet, dass es 5.000 SyrerInnen aufnehmen wolle. Ja, genau: Von 20 Millionen SyrerInnen sind sechs bis sieben Millionen auf der Flucht, und Deutschland gew&auml;hrt 5.000 von ihnen Zuflucht, f&uuml;r zwei Jahre. &ndash; Vorausgesetzt, in Deutschland lebende Verwandte haben sich verpflichtet, die &ldquo;Kosten f&uuml;r den Lebensunterhalt&rdquo; zu &uuml;bernehmen, &ldquo;einschlie&szlig;lich der Versorgung mit Wohnraum sowie die Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebed&uuml;rftigkeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F08%2F31%2Fa0207&amp;cHash=caeb748a73f62fe5006a76bc879beae3\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Keine Bestrafungsgrundlage in der Charta&rdquo;<\/strong><br>\nLangj&auml;hriger deutscher Diplomat &uuml;ber die Rolle des UN-Sicherheitsrats im Syrien-Konflikt<br>\nGunter Pleuger im Gespr&auml;ch mit Thielko Grie&szlig;<br>\nIn der UN-Charta kann nur in zwei F&auml;llen von dem Gewaltverbot abgewichen werden, sagt der ehemalige UN-Diplomat Gunter Pleuger: N&auml;mlich dann, um sich selbst zu verteidigen oder um Sicherheit, Stabilit&auml;t und Frieden wiederherzustellen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2234975\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das Regime muss &uuml;beraus frustriert gewesen sein&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wir gehen davon aus &hellip;&rdquo;, &ldquo;wir denken &hellip;&rdquo;, &ldquo;wir glauben &hellip;&rdquo;: Die Vereinigten Staaten haben bei dem Giftgasangriff nahe Damaskus zwar Indizien f&uuml;r die Urheberschaft des Assad-Regimes gefunden, aber keine &ldquo;Smoking Gun&rdquo;. S&uuml;ddeutsche.de dokumentiert die Stellungnahme des Wei&szlig;en Hauses in deutscher &Uuml;bersetzung.<br>\nAm Freitag hat die US-Regierung eine von der Geheimhaltung befreite Version eines Berichtes ver&ouml;ffentlicht, der Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste zum Einsatz von Chemiewaffen in Damaskus enth&auml;lt. Die Geheimdienste kommen darin zu dem Schluss, dass das syrische Regime f&uuml;r den mutma&szlig;lichen Giftgasangriff am 21. August verantwortlich ist.<br>\nDas englische Original finden Sie unter anderem auf der Webseite des Wei&szlig;en Hauses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-geheimdienstbericht-zu-giftgasangriff-in-syrien-das-regime-muss-ueberaus-frustriert-gewesen-sein-1.1759346\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSA soll Frankreichs Au&szlig;enministerium &uuml;berwacht haben <\/strong><br>\nDie Liste der Institutionen, die von der NSA ausgesp&auml;ht wurden, wird l&auml;nger und l&auml;nger: Einem Medienbericht zufolge traf es auch das franz&ouml;sische Au&szlig;enministerium. Auch die interne Kommunikation des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira las der US-Geheimdienst demnach mit.<br>\nDer US-Geheimdienst NSA hat einem Bericht zufolge das franz&ouml;sische Au&szlig;enministerium gezielt ausspioniert. Im Visier der Agenten habe ein als sicher geltendes Computernetz gestanden, &uuml;ber das alle Botschaften, Konsulate und die Zentrale in Paris verbunden seien, berichtete das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf ein als streng geheim eingestuftes internes NSA-Dokument vom Juni 2010. Das Vorgehen gegen das Ministerium wurde demnach als &ldquo;Erfolgsstory&rdquo; bezeichnet.<br>\nIn dem Papier hie&szlig; es laut Spiegel weiter, es gebe mehrere &ldquo;sensitive Zug&auml;nge&rdquo; zu dem Computernetzwerk. In einer &Uuml;bersicht liste die NSA Adressen auf, die &uuml;ber die Server des Au&szlig;enministeriums liefen. In einer Liste vom September 2010 f&uuml;hrt die NSA demnach speziell die franz&ouml;sischen Vertretungen in Washington und bei den Vereinten Nationen im Visier. In beiden franz&ouml;sischen Dependancen h&auml;tten NSA-Techniker Wanzen installiert, in New York auch Screenshots gesammelt.<br>\nWie das Nachrichtenmagazin auch berichtete, habe NSA zudem die interne und besonders gesch&uuml;tzte Kommunikation des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira ausgesp&auml;ht .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/internes-dokument-nsa-soll-frankreichs-aussenministerium-ueberwacht-haben-1.1759453\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>U.S. spy agencies mounted 231 offensive cyber-operations in 2011, documents show<\/strong><br>\nAdditionally, under an extensive effort code-named GENIE, U.S. computer specialists break into foreign networks so that they can be put under surreptitious U.S. control. Budget documents say the $652 million project has placed &ldquo;covert implants,&rdquo; sophisticated malware transmitted from far away, in computers, routers and firewalls on tens of thousands of machines every year, with plans to expand those numbers into the millions&hellip;<br>\nThe documents provided by Snowden and interviews with former U.S. officials describe a campaign of computer intrusions that is far broader and more aggressive than previously understood. The Obama administration treats all such cyber-operations as clandestine and declines to acknowledge them.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/us-spy-agencies-mounted-231-offensive-cyber-operations-in-2011-documents-show\/2013\/08\/30\/d090a6ae-119e-11e3-b4cb-fd7ce041d814_story.html?hpid=z2\">Washington Post<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nachrichtlich berichtet der DLF: Die US-Geheimdienste haben sich nach einem Medienbericht Zugriff auf weltweit mehrere Zehntausend strategisch ausgew&auml;hlte Computer verschafft. Das berichtet die &ldquo;Washington Post&rdquo; auf Basis von Informationen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Snowden. Demnach wurde gezielt Software platziert, die sowohl das Absch&ouml;pfen der Daten des infizierten Computers als auch den Zugriff auf angeschlossene Netzwerke erm&ouml;glicht. Bis Ende des Jahres sollten laut Bericht mindestens 85.000 Computer auf diese Weise pr&auml;pariert werden, um zum Beispiel Daten mitzuschneiden und weiterzuleiten. <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201308311200\/4\">Der Umfang solcher Cyberangriffe war bislang nicht bekannt<\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch den Bericht im Kurier <a href=\"http:\/\/kurier.at\/politik\/ausland\/usa-fuehrten-2011-mehr-als-230-cyberangriffe-aus\/24.882.345\">auf deutsch<\/a>. <\/em><br>\n<em>Erst k&uuml;rzlich stuften die US-Geheimdienste chinesische Cyberattacken noch mehr als den Terrorismus als &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/US-Verteidigungsminister-wirft-China-Cyberangriffe-vor-1874715.html\">Hauptbedrohung der Vereinigten Staaten<\/a>&ldquo; ein..<\/em><br>\n<em>Merke: Westliche Cyberangriffe sind gut, Cyberattacken anderer Geheimdienste sind des Teufels.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>U.S. spy network&rsquo;s successes, failures and objectives detailed in &lsquo;black budget&rsquo; summary<\/strong><br>\nU.S. spy agencies have built an intelligence-gathering colossus since the attacks of Sept. 11, 2001, but remain unable to provide critical information to the president on a range of national security threats, according to the government&rsquo;s top-secret budget.<br>\nThe $52.6 billion &ldquo;black budget&rdquo; for fiscal 2013, obtained by The Washington Post from former &shy;intelligence contractor Edward Snowden, maps a bureaucratic and operational landscape that has never been subject to public scrutiny. Although the government has annually released its overall level of intelligence spending since 2007, it has not divulged how it uses the money or how it performs against the goals set by the president and Congress&hellip;<br>\nThe 178-page budget summary for the National Intelligence Program details the successes, failures and objectives of the 16 spy agencies that make up the U.S. intelligence community, which has 107,035 employees&hellip;<br>\nSpending by the CIA has surged past that of every other spy agency, with $14.7 billion in requested funding for 2013. The figure vastly exceeds outside estimates and is nearly 50 percent above that of the National Security Agency, which conducts eavesdropping operations and has long been considered the behemoth of the community.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/black-budget-summary-details-us-spy-networks-successes-failures-and-objectives\/2013\/08\/29\/7e57bb78-10ab-11e3-8cdd-bcdc09410972_story.html\">Washington Post<\/a><\/li>\n<li><strong>Cyber-Angriffe: USA&nbsp;infizieren Zehntausende Computer mit NSA-Trojanern<\/strong><br>\nDie Hackerangriffe durch US-Geheimdienste erreichen eine neue Dimension: Bald sollen weltweit 85.000 Systeme mit Spionage-Software infiziert sein, berichtet die &ldquo;Washington Post&rdquo;. Die NSA plant, die befallenen Computer als eine Art Bot-Netz zu kontrollieren.<br>\nGeheime Haushaltspl&auml;ne der US-Geheimdienste liefern laut &ldquo;Washington Post&rdquo; Beweise daf&uuml;r, dass die USA weltweit Computersysteme angreifen und unter ihre Kontrolle bringen. Unter dem Codenamen &ldquo;Genie&rdquo; laufen bei der NSA weltweite Angriffe auf Computer-Infrastruktur.<br>\nDie NSA spricht von Implantaten (&ldquo;implants&rdquo;) auf fremden Rechnern, im Grunde handelt es sich dabei um Trojaner. Die NSA-Software kontrolliert die befallenen Systeme unbemerkt und nimmt Kommandos entgegen. Das sind die wichtigsten Enth&uuml;llungen der &ldquo;Washington Post&rdquo; zum &ldquo;Genie&rdquo;-Programm&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/genie-programm-usa-infizierten-zehntausende-rechner-a-919625.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;New York Times&rdquo; soll Snowden-Infos vernichten <\/strong><br>\nNach dem britischen &ldquo;Guardian&rdquo; nun auch die &ldquo;New York Times&rdquo;: Gro&szlig;britannien soll die Chefredaktion der US-Zeitung zur Vernichtung der Snowden-Dokumente aufgefordert haben. Der &ldquo;Guardian&rdquo; soll von der Regierung in London bereits dazu gezwungen worden sein&hellip;<br>\nGro&szlig;britannien soll von der New York Times verlangt haben, Dokumente des fr&uuml;heren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zu vernichten. Ein ranghoher Vertreter der britischen Botschaft in Washington sei deswegen bei der Chefredakteurin der Zeitung, Jill Abramson, vorstellig geworden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nDas Blatt habe aber nicht darauf reagiert. Auch von britischer Seite habe es seitdem keine Aufforderungen mehr gegeben, dass die Zeitung die Informationen &uuml;ber das geheimdienstliche Aussp&auml;hen von Internetnutzern und Telefonkunden vernichtet. Die New York Times wollte sich nicht dazu &auml;u&szlig;ern.<br>\nEin Sprecher der britischen Botschaft sagte lediglich, dass es niemanden verwundern d&uuml;rfte, wenn man an eine Person herantreten w&uuml;rde, die dieses Material besitze. Snowden hatte nicht nur das Sp&auml;hprogramm des US-Geheimdienstes NSA sondern auch Informationen &uuml;ber &auml;hnliche Aktivit&auml;ten des britischen Dienstes GCHQ ans Tageslicht gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grossbritannien-zu-prism-new-york-times-soll-snowden-infos-vernichten-1.1759396\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Transparenzbericht: Facebook gibt Hunderte Nutzerdaten an deutsche Beh&ouml;rden heraus<\/strong><br>\nDer Staat liest mit: Deutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden wollten Informationen &uuml;ber 2000 Facebook-Nutzer, in jedem dritten Fall gab der Konzern Daten heraus. &Uuml;ber die Internet-&Uuml;berwachung durch den US-Geheimdienst NSA sagt Facebooks neuer Transparenzbericht jedoch wenig aus. Er schl&uuml;sselt jedoch auf, wie viele Anfragen Polizei und Geheimdienste in einzelnen L&auml;ndern gestellt haben, bezogen auf das erste Halbjahr 2013. Als Beispiele f&uuml;r kriminalpolizeiliche Ermittlungen nennt Facebook &ldquo;&Uuml;berf&auml;lle und Entf&uuml;hrungen&rdquo;. Ob Geheimdienstanfragen oder Polizeiarbeit &uuml;berwiegen, geht aus der Statistik nicht hervor. In den USA ist es den Internetkonzernen verboten, dies aufzuschl&uuml;sseln. In den USA liegt der Anteil der beantworteten Anfragen mit 79 Prozent deutlich h&ouml;her als in den meisten anderen L&auml;ndern. Dort forderten die Beh&ouml;rden auch so oft wie nirgendwo sonst Informationen zu Nutzern an. Es gab 11.000 bis 12.000 Anfragen, die 20.000 bis 21.000 Profile betrafen.&nbsp; Auch andere Internetkonzerne hatten ebenfalls Statistiken dieser Art ver&ouml;ffentlicht. Bei Microsoft holten die Beh&ouml;rden nach Konzernangaben im zweiten Halbjahr 2012 Eink&uuml;nfte zu rund 31.000 Kundenadressen ein. Apple nannte Zahlen f&uuml;r den Zeitraum vom 1. Dezember 2012 bis 31. Mai 2013: Demnach stellten &Auml;mter aller Staatsebenen zwischen 4000 und 5000 Antr&auml;ge. &ndash; Ein US-Gericht hat gerade entschieden, dass Internetkonzerne nicht &uuml;ber gewisse NSA-Anfragen reden d&uuml;rfen. Eigentlich wollte das Gericht auch den Namen des klagenden Konzerns schw&auml;rzen, denn schon alleine diese Nennung k&ouml;nnte die nationale Sicherheit gef&auml;hrden. Dummerweise verga&szlig; das Gericht jedoch an einer Stelle, den Konzernnamen zu schw&auml;ren. Dort steht: Google.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/transparenzbericht-facebook-gibt-hunderte-nutzerdaten-an-deutsche-behoerden-heraus-1.1756193\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Interessant ist, dass die Internetfirmen es anscheinend in der Hand haben, gewisse Daten nicht herauszugeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Video: Glenn Greenwalds Laudatio<\/strong><br>\nzum Whistleblower-Preis an Edward Snowden: Der britische Enth&uuml;llungsjournalist Glenn Greenwald hat anl&auml;sslich der Whistleblower-Preisverleihung an Edward Snowden die Laudatio gehalten und Snowden gew&uuml;rdigt. Die ganze Laudatio auf Englisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/index.php?display=1&amp;mode=play&amp;obj=38043\">3 sat<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Standortpflege f&uuml;r die Oase<\/strong><br>\nG 20: Das geplante Abkommen gegen Steuerhinterziehung wird bereits historisch genannt. Ans Leder geht es aber nur den Hoene&szlig; und Zumwinkels. Bis n&auml;chstes Jahr soll ein Musterabkommen &uuml;ber einen automatischen Informationsaustausch vorliegen, der den bisherigen Austausch auf Anfrage ersetzen soll. Wenn etwa ein deutscher B&uuml;rger in der Schweiz Einnahmen durch Zinsen, Dividenden oder den Verkauf von Finanzanlagen erzielt, soll der deutsche Fiskus k&uuml;nftig automatisch Meldung erhalten. Automatischer Informationsaustausch ist gut. Sehr gut sogar, wenn es um die Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung reicher Privatpersonen geht. Das Problem ist nur: Wenn Apple nur 1,9 Prozent Steuern auf seine &uuml;ppigen Gewinne au&szlig;erhalb der USA zahlt, wie vor einiger Zeit bekannt wurde, dann braucht die hippe Computerfirma dazu kein Nummernkonto in der Schweiz. Wollen Konzerne Steuern sparen, investieren sie einfach im Niedrigsteuerland Irland, unterhalten eine steuerbeg&uuml;nstigte Gesellschaft f&uuml;r Lizenzgesch&auml;fte in den Niederlanden, verschieben am Ende ihre Gewinne nach Bermuda &ndash; und schon ist die Steuerlast weitestgehend abgesch&uuml;ttelt. Das nennt sich dann &ldquo;Double Irish with Dutch Sandwich&rdquo; &ndash; und ist vollkommen legal. Dagegen hilft auch nicht der automatische Informationsaustausch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F08%2F31%2Fa0157&amp;cHash=f724898a6effd6780941c81e6603a16e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zurich-Manager belastet Ackermann in Abschiedsbrief<\/strong><br>\nIn einem Abschiedsbrief hat der ehemalige Finanzchef der Zurich Insurance Group, Pierre Wauthier, Vorw&uuml;rfe gegen Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erhoben. Das best&auml;tigte der amtierende Verwaltungsratspr&auml;sident der Versicherung, Tom de Swaan. In dem Schreiben gehe es auch um das Verh&auml;ltnis zwischen Wauthier und Ackermann.<br>\n&bdquo;Wir sind informiert worden, dass ein solche Brief existiert und wir wissen um den Inhalt&ldquo;, so de Swan w&ouml;rtlich. &bdquo;Es ist richtig, dass er sich auf das Verh&auml;ltnis von Pierre Wauthier und Joe Ackermann bezieht. Es w&auml;re unangemessen f&uuml;r mich, mehr dazu zu sagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/versicherungen\/freitod-zurich-manager-belastet-ackermann-in-abschiedsbrief\/8717268.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Low-paid Germans mind rich-poor gap as elections approach<\/strong><br>\nWith no national minimum wage and a fifth of workers in insecure mini-jobs, critics say German prosperity is being built on exploitation of the downtrodden&hellip;<br>\n Radical reform of the jobs market launched a decade ago has left around a quarter of the workforce in low-paid, insecure and part-time employment, belying the impression of an economic miracle with a flawless jobs success story that has become the envy of the world.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/aug\/30\/low-paid-germans-mini-jobs\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Solidarit&auml;t f&uuml;r eine faire Verteilung in Europa<\/strong><br>\nDie Frage der Solidarit&auml;t der ArbeitnehmerInnen stellt sich heute in der EU und insbesondere im Euroraum aus folgenden Gr&uuml;nden immer dringender:\n<ul>\n<li>Schw&auml;chung der Gewerkschaften und autorit&auml;re Eingriffe in Lohnpolitik&hellip;<\/li>\n<li>Verlagerung von Kompetenzen &uuml;ber Haushalts- und Wirtschaftspolitik auf die EU-Ebene&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130902_hwt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130902_hwt_01_small.png\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++7ca712ac-0e5c-11e3-9a19-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Outsourcing<\/strong><br>\nOutsourcing ist heute noch so aktuell wie vor 20 Jahren und hat viele Facetten.<br>\nIn den 90er Jahren beginnt ein rasanter Wandel der Unternehmensstrategien. Vorherrschend werden am Markterfolg orientierte Steuerungsformen von Unternehmenseinheiten. Hierzu z&auml;hlen die Dezentralisierung der Unternehmen ebenso, wie die zunehmende internationale Verlagerung von Produktion und Beschaffung. Damit ist die gesteigerte Bereitschaft des Managements verbunden, die sozialpartnerschaftlichen Beziehungen zu Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften zu vernachl&auml;ssigen und letztlich zu k&uuml;ndigen.<br>\nEs gibt mittlerweile auch gegenl&auml;ufige Tendenzen; zumindest was die Verlagerung von Produktionskapazit&auml;ten ins Ausland betrifft. In 2013 wollen nur noch 8% deutscher Unternehmen Produktionskapazit&auml;ten ins Ausland verlagern. Im Vergleich dazu haben auf dem H&ouml;hepunkt des Trends 2003 25 % der Unternehmen Teile ihrer Fertigung ins Ausland verlagert. (SPIEGEL 14\/2013, S. 57) Damit sind aber keineswegs die Strategien der &bdquo;Belegschaftsspaltungen&ldquo; mit Lohnsenkungen und der Verdr&auml;ngung tarifvertraglicher Absicherungen verschwunden. Heute entstehen neue Formen des Outsourcing. So hat beispielsweise IBM ein Programm namens &bdquo;Liquid&ldquo; entwickelt (SPIEGEL 6\/2012, S. 62 ff.). Dabei werden vormals interne Leistungen in die &bdquo;Cloud&ldquo; verlegt und dort an die Niedrigst-Bietenden vergeben. Die Besch&auml;ftigten konkurrieren nun weltweit auf Internetplattformen um den Auftrag. Das f&uuml;hrt dazu, dass nationale Arbeits- und Sozialgesetze ebenso ausgehebelt werden wie Tarifvertr&auml;ge. Es entsteht eine be&auml;ngstigende Mischung aus Freiheit, Abh&auml;ngigkeit, Vereinzelung, Unsicherheit und willk&uuml;rlicher Ausbeutung.<br>\nDas ist die Zukunft. Aus der besprochenen Untersuchung &uuml;ber den Bergbau und die Energiewirtschaft in Ostdeutschland lassen sich schon diese Trends ableiten. Fasst man Outsourcing als Strategie vor allem der Personalkosteneinsparung zusammen, so ist die Entwicklung keineswegs zu einem Ende gekommen. &Uuml;brigens schon 1996 wurde der Begriff &bdquo;Outsourcing&ldquo; als Imponierwort f&uuml;r die Auslagerung bzw. Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen zum Unwort des Jahres erkl&auml;rt mit der Begr&uuml;ndung, diese Prozesse erhielten mit diesem Begriff einen seri&ouml;sen Anstrich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++589460c4-1161-11e3-a237-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>unFassbar &ndash; Armut unter uns<\/strong>\n<ul>\n<li>Arm ist in Deutschland ein Einpersonenhaushalt, wenn er weniger als 635,- &euro; im Monat zur Verf&uuml;gung hat.<\/li>\n<li>Als armutsgef&auml;hrdet gilt dieser, wenn weniger als 952,- &euro; verf&uuml;gbar sind. In den reichsten Bundesl&auml;ndern Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg sind 11% der Bev&ouml;lkerung von Armut gef&auml;hrdet, in Mecklenburg-Vorpommern leben 22% armutsgef&auml;hrdet.<\/li>\n<li>5% der Deutschen verf&uuml;gen nicht &uuml;ber ausreichende Mittel, um ihre Wohnung warmzuhalten.<\/li>\n<li>20% der Studierenden leben von weniger als 600,- &euro; im Monat, wobei nur 29% aller Studierenden &uuml;berhaupt Anspruch auf Baf&ouml;g haben. In Marburg kostet ein WG- Zimmer circa 300 &euro; Miete im Monat.<\/li>\n<li>40% aller Alleinerziehenden Haushalte sind auf Hartz IV angewiesen. In Duisburg leben 25% der Kinder unter 15 Jahre von Hartz IV, bundesweit sind es 15%. &Uuml;berschuldung ergibt sich in 28% der F&auml;lle aus Arbeitslosigkeit, 14% Scheidung oder Tod des Partners, 14% Erkrankung. 62 % der &uuml;berschuldeten Personen haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium absolviert.<\/li>\n<li>Die Kaufkraft der Rentner ist in den letzten 12 Jahren um 20% gesunken.<\/li>\n<li>1,7 Mio. Bezieher von Grundsicherung sind nicht erwerbsf&auml;hig.<\/li>\n<li>7,6 Mio. Menschen, 9,3 % der Bev&ouml;lkerung erhalten Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums.<\/li>\n<li>Nach einer Studie der Organisation f&uuml;r Entwicklung und Zusammenarbeit ist die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland zwischen 1990 und 2010 doppelt so stark angewachsen wie im Durchschnitt der Industriel&auml;nder.<\/li>\n<li>In Zeiten des Aufschwunges w&auml;chst die Armut in Deutschland, Zeit f&uuml;r Umfairteilen!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den Zahlen der Hans B&ouml;ckler-Stiftung sind die Einkommen durch Arbeit inflationsbereinigt um -1,8% gesunken, w&auml;hrend im gleichen Zeitraum die Gewinne aus Verm&ouml;gen um 25% gestiegen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/umfairteilen.de\/fileadmin\/download\/aktionsorte\/Marburg\/unFassbar_ARMUT_Marburg.pdf\">umfairTeilen [PDF &ndash; 2.4 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> F&uuml;r den 14. September fordert das B&uuml;ndnis &bdquo;umfairTeilen &ndash; Reichtum besteuern zu <a href=\"http:\/\/umfairteilen.de\/demo\/\">Demonstrationen in Berlin und Bochum auf<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r Konzerne<\/strong><br>\nDer SPD-CDU-gef&uuml;hrte Senat in Berlin will die Wasserbetriebe schnell zur&uuml;ckkaufen &ndash; andere Optionen werden ignoriert. Im vergangenen Oktober hatte Berlin bereits den Anteil von RWE f&uuml;r insgesamt 657 Millionen Euro gekauft, zum reinen Kaufpreis von 618 Millionen kamen Verzinsungen und Steuererstattungen r&uuml;ckwirkend zum 1. Januar 2012 hinzu. Dies sei auch bei einem R&uuml;ckkauf der Veolia-Anteile zu bedenken: Laut Finanzverwaltung m&uuml;&szlig;ten unter anderem &raquo;die Erstattung der Steuervorauszahlung f&uuml;r 2013&laquo; und &raquo;noch nicht vollzogene Gewinnaussch&uuml;ttungen&laquo; gekl&auml;rt werden. Au&szlig;erdem gebe es ein offenes Schiedsverfahren zwischen beiden Seiten, bei dem es um verpa&szlig;te Gewinne in H&ouml;he von 150 Millionen Euro f&uuml;r Veolia gehe. Auf Grundlage des RWE-R&uuml;ckkaufs wird der Kaufpreis zwischen 700 und 800 Millionen Euro gesch&auml;tzt. Die Finanzverwaltung bestreitet aber, da&szlig; in der Presse genannte Zahlen eine von ihr best&auml;tigte Grundlage h&auml;tten.Gerwald Claus-Brunner (Piraten) kritisiert die Pl&auml;ne des Senats. Schon beim RWE-Deal habe das Land Berlin insgesamt 2 Milliarden Euro Verlust gemacht.&nbsp; Sollte der Senat die Wasserbetriebe unter diesen Konditionen wieder in die &ouml;ffentliche Hand holen, steht einer Senkung der Preise wohl auf Jahrzehnte die Belastung durch den aufgenommenen Kredit im Weg. Dabei schrieb das Bundeskartellamt 2012, Berlin habe &raquo;missbr&auml;uchlich &uuml;berh&ouml;hte Trinkwasserpreise&laquo; und verf&uuml;gte eine Senkung um 15 Prozent. &ndash;&nbsp; SPD und CDU bliebe auch die M&ouml;glichkeit, die Ergebnisse dreier Verfahren gegen die Teilprivatisierung abzuwarten.&nbsp; Transparency International und die Verbraucherzentrale legten bei der Europ&auml;ischen Union Beschwerde ein, weil sie bei der Teilprivatisierung einen Versto&szlig; gegen das EU-Vergaberecht vermuten und dem Senat versteckte Beihilfe durch Gewinngarantien vorwerfen. Gr&uuml;ne und Piraten legten Ende 2012 eine Normenkontrollklage gegen die garantierten Zinsen im ge&auml;nderten Betriebegesetz vor. Im April dieses Jahres &ndash; kurz bevor intensive Verhandlungen mit Veolia begannen &ndash; klagten die Piraten gegen die in den Konsortialvertr&auml;gen festgeschriebene Gewinngarantie, da diese das Budgetrecht der Abgeordneten aushebele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-29\/057.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stiftung Warentest: Burger-Meister<\/strong><br>\nStiftung Warentest hat die Qualit&auml;t von Burgern bei drei gro&szlig;en Fast-Food-Ketten untersucht, mit teilweise &uuml;berraschendem Ergebnis. In einem gesonderten Test wollte die Stiftung Warentest von den Fast-Food-Ketten auch mehr &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in den deutschen Filialen und die verwendeten Rohstoffe erfahren. Den Fragebogen mit diesen Fragen beantworteten nur McDonald&rsquo;s und Burger King. McDonald&rsquo;s schreibt allen Franchisenehmern vor, dass sie nach Tarif bezahlen m&uuml;ssen. Bei Burger King sei dies nicht so streng vorgegeben, aber immerhin hielten sich, nach Angaben des Konzerns, etwa 80 Prozent der Franchisenehmer an den Tariflohn. Trotzdem bestehe der Alltag der Mitarbeiter vor allem aus &Uuml;berstunden, Unterbesetzung und einem Stundenlohn von etwa sieben Euro, schreibt die Stiftung. Auch beim Umweltschutz gab es negative Aspekte. S&auml;mtliche Anbieter verursachen zu viel Verpackungsm&uuml;ll. Das Palm&ouml;l, das Burger King und Kochl&ouml;ffel als Frittierfett einsetzen, kommt h&ouml;chstwahrscheinlich von &Ouml;lpalmen aus riesigen Plantagen, f&uuml;r die Regenwald gerodet wurde.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/stiftung-warentest-burger-meister-1.1758287\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir machen auch auf Mindestlohn, verk&uuml;nden die Regierungsparteien. Nur, in ihren Konzepten ist die Welt bei McDonald&rsquo;s und Burger King in Ordnung und ein &ldquo;gesetzlicher&rdquo; Mindestlohn nicht n&ouml;tig, da ja weitgehend ein Tariflohn besteht. Sieben Euro pro Stunde sind also in Ordnung. Leider ist dem Kanzlerkandidaten der SPD im TV-Duell mit der Kanzlerin nicht gelungen klarzumachen,dass f&uuml;r Frau Merkel 7 Euro Stundenlohn in Ordnung sind. In elf Prozent der Verg&uuml;tungsgruppen mit Tarif liegen die L&ouml;hne unter 8,50 Euro. Ganz zu schweigen, dass die Zahl der Besch&auml;ftigten, die nicht nach Tarif bezahlt werden, seit Jahren steigt &ndash; 2011 machten diese 66 Prozent aus. D.h. dass in vielen Branchen f&uuml;r die Mehrheit der Besch&auml;ftigten 7 Euro Stundenlohn m&ouml;glich sind, wenn sich die Tarifparteien darauf verst&auml;ndigen. Und die Performance der Gewerkschaften in Sachen Arbeitnehmereinkommen ist im letzten Jahrzent eher eine &ldquo;Underperformance&rdquo; gewesen. Der &ldquo;gesetzliche&rdquo; Mindestlohn muss her, auch wenn der j&uuml;ngst im 100-Tage-Programm von Steinbr&uuml;ck an erster Stelle geforderte Mindestlohn von 8,50 Euro nicht existenzsichernd ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Linkspartei ist in dieser Frage weiter und fordert als Ausgangsbasis 10 Euro. Nat&uuml;rlich wird eine kleine Partei wie die Linkspartei nie die Regierung stellen, aber ab einer bestimmten Menge W&auml;hlerzuspruch reagieren die &ldquo;staatstragenden&rdquo;, entweder indem sie auf die Programmpunkte kleinerer Parteien eingehen oder\/und mit ihnen koalieren. Wer sich an den Personalquerelen und Programmstreitigkeiten einer relativ junger Partei wie der Linkspartei st&ouml;rt, sollte sich allerdings klar machen, dass die &ldquo;Linke&rdquo; nicht nur in Sachen Mindestlohn weiter ist als der Rest. Sie ist die einzige Kraft, welche z.B. die derzeitige Rentenregelung inklusive garantierter Altersarmut bek&auml;mpft. Die von den Regierungsparteien mit dem Schlagwort Generationengerechtigkeit gefeierten Senkungen der Beitragss&auml;tze im Rentensicherungssystem sind reine Augenwischerei. In Wirklichkeit betreiben CDU\/CSU und FDP, und die SPD bietet keine echte Alternative, ein Projekt, das die Verantwortung der Generationen f&uuml;reinander zerst&ouml;rt. Sie streben ein Gesellschaftsmodell an, in dem die Risiken der aktuellen Formation des Kapitalismus immer mehr privatisiert werden. Die jetzt erwerbst&auml;tige Generation wird z.B. ab 2030 im Idealfall, also der sogenannte Eckrentner wird im Vergleich zum Durchschnittseinkommen eine Rente von 43 Prozent beziehen. Im derzeitigen Trend wird f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Rente die Formel &ldquo;Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel&rdquo; bald nur noch ein Euphemismus sein. Wer keine ausreichende private Vorsorge treffen konnte &ndash; selbst &uuml;ber den wenigen, f&uuml;r die theoretisch eine ausreichende private Vorsorge m&ouml;glich ist,schweben Finanzkrisen, Nullzinspolitik usw. &ndash; , wird aufgrund der Mainstreampolitik tendenziell von Altersarmut heimgesucht &ndash; letztlich sinkender Lebenserwartung, mit dem zynischen Effekt der erw&uuml;nschten, permanenten Kostensenkung im sozialen Sicherungssystem. &ndash; Es ist unbegreiflich, wie Erwerbst&auml;tige nach dem aktuellen Meinungsbild so sehr gegen ihre eigenen Interessen w&auml;hlen k&ouml;nnen. Die zuk&uuml;nftigen Erwerbsbiografien werden im aktuellen kapitalistischen System weiterhin von Arbeitslosigkeit bzw. von prek&auml;rer Besch&auml;ftigung bedroht und die meisten werden weiterhin mit sinkenden Reall&ouml;hnen konfrontiert sein. Die W&auml;hler sollten &uuml;ber den Mindestlohn hinaus zumindest so w&auml;hlen, dass der Druck auf die Regierenden w&auml;chst, unabh&auml;ngig von privater Vorsorge nachhaltige Sozialversicherungssysteme zu installieren. Es ist auch unbegreiflich, warum es bei der Rentenversicherung Beitragsbemessungsgrenzen gibt. Wir haben in Deutschland laut World Wealth Report 2013 &uuml;ber 1 Million Dollar-Million&auml;re. Ich wei&szlig;, dass diese keine Einkommensmillion&auml;re sind, aber es gibt keinen Grund diese auf dem Weg dorthin nicht zu mehr Solidarit&auml;t zu verpflichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Latifundistas im Osten<\/strong><br>\nIn den neuen Bundesl&auml;ndern &uuml;bernehmen wenige Gro&szlig;investoren immer mehr Agrarbetriebe. Tats&auml;chlich sind die Ursachen f&uuml;r die immer st&auml;rkere Konzentration von Eigentum in der Hand weniger Firmen komplex. Manche Chefs, die die Betriebe seit LPG-Zeiten f&uuml;hrten, lassen sich ihr Ausscheiden von Investoren ordentlich versilbern, statt mit bescheideneren, zeitlich gestreckten Forderungen die Weiterf&uuml;hrung des Betriebs ohne den Einstieg von Konzernen zu erm&ouml;glichen. Und oft waren schon die bisherigen Manager im &raquo;Wachse-oder-weiche&laquo;-Taumel &ndash; und verhoben sich dabei.&nbsp; So f&auml;llt Firmen wie Lindhorst, KTG Agrar oder der Steinhoff-Familienholding&nbsp; das Expandieren leicht. Insbesondere die beiden Letztgenannten setzen auf die kurzfristige Ausbeutung des Bodens und hohe Ertr&auml;ge durch maximalen Kunstd&uuml;nger- und Pestizideinsatz f&uuml;r die Produktion von Energie in den von ihnen gebauten und betriebenen zahlreichen Biogasanlagen. Die Verfasser einer im Juli ver&ouml;ffentlichten Studie des bundeseigenen Th&uuml;nen-Instituts versuchen unterdessen, dem Proze&szlig; der Latifundienbildung im Osten so viel Positives wie m&ouml;glich abzugewinnen. Die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums erstellte Untersuchung kommt zu dem Schluss, man k&ouml;nne die Wirkungen der Investorent&auml;tigkeit nicht &raquo;eindimensional positiv oder negativ&laquo; bewerten. &raquo;Teils&laquo; finde zwar ein &raquo;Besch&auml;ftigungsabbau&laquo; statt, andererseits best&uuml;nden &raquo;Chancen auf sicherere und auch besser entlohnte Arbeitspl&auml;tze&laquo;. Das aufgekaufte Unternehmen gewinne &raquo;letztlich meist an Wettbewerbsf&auml;higkeit&laquo;. Von einem Eingreifen der Politik in den Prozess der Konzentration des Eigentums an Boden und anderen Produktionsmitteln in immer weniger H&auml;nden raten die Autoren ab. Dabei haben es die pr&auml;sentierten Zahlen in sich: Bereits in 38 Prozent der ausgewerteten Agrargesellschaften in den Beispielregionen Uckermark, B&ouml;rde und Vorpommern sind &ndash; laut Studie fast ausschlie&szlig;lich westdeutsche &ndash; &raquo;Unternehmer mit nichtlandwirtschaftlichen Kapitalverflechtungen die Allein- oder Mehrheitseigent&uuml;mer&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-27\/034.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch dem, der f&uuml;r die Industrialisierung der Landwirtschaft eintritt, muss sich fragen, was Unternehmer mit nichtlandwirtschaftlichen Kapitalverflechtungen in Agrarsektor zu suchen haben. In einem Aufsatz von Eckehard Niemann &uuml;ber die Zunahme von Gro&szlig;agrariern und Agrarfabriken werden am Ende einige Namen, Daten und Fakten zu agrarindustriellen Gro&szlig;grundbesitzern <a href=\"http:\/\/www.fairtrade.de\/cms\/media\/\/pdf\/was_ist_fairer_handel\/KAB_2010_Niemann_Agrarindustrialisierung.pdf\">aufgelistet [PDF &ndash; 111 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Volksentscheide bei Landtagswahl Mehr als nur ein Kreuz <\/strong><br>\nSchuldenbremse, Ehrenamt, EU-Politik: Die bayerischen B&uuml;rger d&uuml;rfen nicht nur einen neuen Landtag w&auml;hlen, sie sollen am 15. September auch &uuml;ber f&uuml;nf Verfassungs&auml;nderungen abstimmen. Die Gr&uuml;nen sprechen von &ldquo;Luftnummern&rdquo;. Umstritten ist vor allem eine &Auml;nderung &ndash; denn sie k&ouml;nnte weitreichende Folgen haben.<br>\nAm 15. September wird in Bayern gew&auml;hlt, das hat sich herumgesprochen. Neu aber ist f&uuml;r viele beim &Ouml;ffnen der Wahlbenachrichtigung, dass sie mehr als nur einmal abstimmen d&uuml;rfen und sollen: Neben der Landtagswahl steht schon die Bezirkstagswahl ziemlich im Schatten &ndash; doch es gilt noch f&uuml;nf weitere Kreuze zu machen. Die Staatsregierung legt den W&auml;hlern n&auml;mlich noch f&uuml;nf einzelne Gesetze zur Abstimmung vor. Mit ihnen soll die Verfassung in f&uuml;nf Punkten ge&auml;ndert werden. Dies ist in Bayern nur durch eine Zweidrittelmehrheit im Landtag samt Volksentscheid m&ouml;glich. Nun gibt es auch &uuml;ber diese Punkte noch einmal Debatten. Die Gr&uuml;nen tragen, anders als die anderen vier Landtagsfraktionen, die &Auml;nderungen nicht mit und rufen dazu auf, die Verfassung unver&auml;ndert zu lassen&hellip;<br>\nDie scheidende Landtags-Vizepr&auml;sidentin Christine Stahl sagte, es handele sich lediglich um &ldquo;Luftnummern&rdquo;, die die Verfassung aufbl&auml;hten &ndash; &ldquo;nach dem Motto: schadet alles nix, sind sch&ouml;ne S&auml;tze&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/volksentscheide-bei-landtagswahl-mehr-als-nur-ein-kreuz-1.1756198\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So weit wir das als &bdquo;Nicht-Bayern&ldquo; beobachten k&ouml;nnen, spielen die Themen der Volksabstimmungen im Wahlkampf kaum eine Rolle. Auch die Bayerische Staatsregierung, die die f&uuml;nf Gesetze zur Abstimmung vorlegt, scheint die sogar verfassungs&auml;ndernden Gesetze nicht besonders ernst zu nehmen, entweder geht sie davon aus, dass die W&auml;hlerinnen diesen einfach so nebenbei zustimmen oder sie strebt die gar keine Mehrheit bei dieser Volksabstimmung an.<\/em><br>\n<em>Das Urteil der Gr&uuml;nen, dass es sich dabei um &bdquo;Luftnummern&ldquo; handelt d&uuml;rfte zutreffen:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Der Staat &ldquo;f&ouml;rdert gleichwertige (nicht gleichartige) Lebensverh&auml;ltnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Einmal davon abgesehen, dass sich dieses Prinzip schon aus Art. 20 GG ergibt, der auch f&uuml;r Bayern gilt, hat dieser unbestimmte Rechtsbegriff &bdquo;gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse&ldquo; keine allzu gro&szlig;e politische Bedeutung. Rechtsanspr&uuml;che k&ouml;nnen daraus ohnehin nicht abgeleitet werden, jedenfalls nicht aus der zur Abstimmung vorliegenden Formulierung.<\/em><\/li>\n<li><em>&bdquo;Der Staat gew&auml;hrleistet den Gemeinden im Rahmen seiner finanziellen Leistungsf&auml;higkeit eine angemessene Finanzausstattung.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Wenn also nach den zur&uuml;ckliegenden Steuersenkungen (die die Bayerische Staatsregierung unterst&uuml;tzt hat) und nach den 10 Milliarden zur Rettung der BayernLB nach dem Desastern mit der Hypo Alpe Adria noch Geld &uuml;brig bleibt, soll den Kommunen eine &bdquo;angemessene Finanzausstattung&ldquo; gew&auml;hrleistet werden. Doch was hei&szlig;t &bdquo;angemessen&ldquo;. Die Formulierung ist nichts als ein Placebo.<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Staat und Gemeinden f&ouml;rdern den ehrenamtlichen Einsatz f&uuml;r das Gemeinwohl.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Was hei&szlig;t &bdquo;f&ouml;rdern&ldquo;? Werden Ehrenamtler finanziell unterst&uuml;tzt? Werden sie z.B. versichert?<\/em><br>\n<em>Es geht wohl mehr um einen Appell, die L&uuml;cken, die der R&uuml;ckzug des Sozialstaates hinterl&auml;sst, durch ehrenamtliches Engagement zu f&uuml;llen.<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Der Haushalt ist grunds&auml;tzlich ohne Nettokreditaufnahme auszugleichen.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Nun soll auch noch die ohnehin schon durch eine Grundgesetz&auml;nderung verankerte Schuldenbremse auch noch in die Landesverfassung &uuml;bernommen werden. Was das f&uuml;r das Land Bayern bedeutet, siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/100727_Schuldenbremse_auf_Laenderebene.pdf\">&bdquo;Die Umsetzbarkeit der Schuldenbremse in den L&auml;ndern&ldquo; S. 67ff. [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Die Staatsregierung soll k&uuml;nftig die Zustimmung des Landtages brauchen, wenn sie bayerische Kompetenzen an die EU abgeben will.<\/em><br>\n<em>Damit werden eher anti-europ&auml;ische Ressentiments bedient, als dass eine effektive Kontrolle m&ouml;glich w&uuml;rde, schlie&szlig;lich sitzt die Bundesregierung und nicht die bayerische Staatsregierung im Europ&auml;ischen Rat.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kindesmissbrauch: Nur an Opfern mangelt es nicht<\/strong><br>\nUnabh&auml;ngiger Missbrauchsbeauftragter R&ouml;rig mit Zweijahresbilanz: hohe Fallzahlen, schlecht ausgestattete Beratungsstellen &ndash; und R&ouml;rigs Stelle l&auml;uft aus. Union und SPD machen in ihren &ldquo;Regierungsprogrammen&rdquo; zur Bundestagswahl 2013 keine Aussagen dazu, ob sie eine solche Stelle favorisieren. Gr&uuml;ne und FDP wollen das Amt laut ihrer Wahlprogramme erhalten. Egal welche neue Regierung am Ende stehen wird und ob er weiter als &ldquo;Missbrauchsbeauftragter&rdquo; arbeiten darf, legte R&ouml;rig jetzt schon mal eine Art Abschlussbericht vor. Den will er allerdings ausdr&uuml;cklich &ldquo;Bilanzbericht&rdquo; genannt wissen. Denn &ldquo;trotz Bewusstseinswandel in der Gesellschaft gibt es keinen Grund zur Zufriedenheit&rdquo;, sagte er. Hinsichtlich der &ldquo;weiterhin ungebrochen hohen Fallzahlen&rdquo; k&ouml;nne es &ldquo;keine Entwarnung&rdquo; geben. Laut polizeilicher Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr rund 12.500 F&auml;lle sexualisierter Gewalt an M&auml;dchen und Jungen bekannt. Die Dunkelziffer d&uuml;rfte noch um einiges h&ouml;her liegen. R&ouml;rig hat viele Forderungen an die k&uuml;nftige Regierung: eine Expertenkommission, die Kindesmissbrauch weiter aufarbeitet und dokumentiert, sowie einen gesetzlich verankerten Betroffenenrat geben. Die Beratungsstellen vor Ort m&uuml;ssten &ldquo;besser personell und finanziell ausgestattet&rdquo; werden. Vor allem Beratungsstellen f&uuml;r Jungen und M&auml;nner fehlten. Die Verj&auml;hrungsfristen f&uuml;r eine Strafverfolgung m&uuml;ssten ausgeweitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F08%2F30%2Fa0043&amp;cHash=63f75ebf04446fff0b45ccd90a21b2dc\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Sparb&uuml;chsen der Nation<\/strong><br>\nF&uuml;r Anfang Oktober planen Journalisten einen landesweiten Streik. Zeitungen sind wichtig f&uuml;r die Demokratie. Doch die Verleger fordern wieder mal Verzicht bei den Tageszeitungs-Redakteuren, die schon seit Jahrzehnten Reallohnverluste hinnehmen m&uuml;ssen&hellip;<br>\nVon 2000 bis 2013 betrugen die Ta&shy;rifsteigerungen in der Gesamtwirtschaft fast 22 Prozent. F&uuml;r die Redakteurinnen und Redakteure dagegen lagen die Er&shy;h&ouml;hungen bei mageren neun Prozent. Nimmt man nur die vergangenen f&uuml;nf Jahre, wird der Geiz noch deutlicher: Seit 2009 betrugen die Steigerungen in der Gesamtwirtschaft mehr als zw&ouml;lf Prozent &ndash; bei den Redakteurinnen und Redakteuren dagegen lag die Zunahme nur bei etwas mehr als drei Prozent. Nicht nur gegen&uuml;ber dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft schnitten sie schlechter ab, sondern auch gegen&uuml;ber fast allen wichtigen Branchen. Besonders seit 2002 klafft die Entwicklung immer weiter auseinander&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/126\/die-sparbuechsen-der-nation-1696.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Partizipationsmythos &ndash; Wie Verb&auml;nde Facebook, Twitter &amp; Co. nutzen<\/strong><br>\nVerb&auml;nde und Parteien nutzen soziale Medien vorwiegend f&uuml;r Verlautbarungen und Einweg-Kommunikation. Wenn Deutschlands Verb&auml;nde und Parteien in Facebook, Twitter &amp; Co aktiv sind, werden soziale Medien oft zu &bdquo;unsozialen Medien&ldquo;, weil eine Sackgassen-Kommunikation gepfegt wird. Dies hat die bislang umfassendste Studie zur Onlinekommunikation deutscher Verb&auml;nde gezeigt, die mit Unterst&uuml;tzung der Otto Brenner Stiftung (obs) an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter durchgef&uuml;hrt wurde.<br>\n&bdquo;Politische Partizipation in densozialen Medien ist ein Mythos: Viele Verb&auml;nde versprechen eine neue Mitmachkultur, mehr Transparenz und damit eine lebendigere Demokratie. In der grauen Wirklichkeit finden sich vor allem Einbahnstra&szlig;enangebote&ldquo;, so der Leiter der Studie, Olaf Hoffjann.<br>\nIn der Studie wurden die in Experteninterviews und einer Online-Befragung genannten Ziele den Facebook-Auftritten von Verb&auml;nden gegen&uuml;bergestellt.<br>\nErgebnis: W&auml;hrend Diskussion und Mobilisierung von vielen Verbandsvertreterinnen und -vertretern als wichtige Ziele genannt wurden, l&auml;sst jeder vierte Verband externe Kommentare auf dem eigenen Facebook-Profil erst gar nicht zu. Bei den untersuchten Industrieverb&auml;nden fand sich nicht ein einziger aktivierender Beitrag. &bdquo;Deutlicher kann man nicht zeigen, dass man an Diskussion und Partizipation nicht wirklich interessiert ist&ldquo;, res&uuml;mieren die Autoren Olaf Hoffjann und Jeannette Gusko.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/service\/newsletter\">DGB Medien Newsletter<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/uploads\/tx_mplightshop\/AH_75_Partizipation_WEB.pdf\">Die Studie der Otto Brenner Stiftung, Der Partizipationsmythos [PDF &ndash; 608 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Portugals Verfassungsgericht kassiert Sparpl&auml;ne der Regierung<\/strong><br>\nPortugals Verfassungsgericht hat erneut Sparpl&auml;ne der Regierung abgelehnt. Die geplanten Gesetzesartikel verstie&szlig;en gegen die garantierte Sicherheit des Arbeitsplatzes f&uuml;r Staatsbedienstete, begr&uuml;ndete das Gericht seine Entscheidung am Donnerstagabend.<br>\nDie Regierung unter Ministerpr&auml;sident Pedro Passos Coelho hatte geplant, Staatsbeamte nach einer erfolglosen Umschulung unter Umst&auml;nden zu entlassen und damit Geld einsparen zu k&ouml;nnen. Dem Gesetzentwurf zufolge sollten sie zun&auml;chst sechs Monate lang nur noch 63 Prozent ihrer Bez&uuml;ge und anschlie&szlig;end weitere sechs Monate 50 Prozent bekommen. Sofern sie am Ende des Jahres trotz Umschulung keine passende Besch&auml;ftigung gefunden h&auml;tten, h&auml;tten sie entlassen werden k&ouml;nnen. Die Regierung wollte so binnen drei Jahren 894 Millionen Euro einsparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/staatsdienst-portugals-verfassungsgericht-kassiert-sparplaene-der-regierung-1.1758310\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>AfD-Landesverb&auml;nde f&uuml;rchten Unterwanderung durch Rechte<\/strong><br>\n&ldquo;Es l&auml;sst sich nicht leugnen, dass sich in mehreren L&auml;ndern systematisch rechte Gruppen formieren&rdquo;: Einige Landesverb&auml;nde der &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; bef&uuml;rchten offenbar &Uuml;berl&auml;ufer von rechtspopulistischen Parteien. Parteichef Lucke beschwichtigt.<br>\nIn den Landesverb&auml;nden der Partei Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) w&auml;chst offenbar die Sorge vor einer Unterwanderung durch rechte Parteig&auml;nger. &ldquo;Es l&auml;sst sich leider nicht leugnen, dass sich in mehreren L&auml;ndern systematisch rechte Gruppen formieren, die auf Inhalte und Image unserer Partei Einfluss nehmen wollen&rdquo;, sagte der Hamburger AfD-Sprecher J&ouml;rn Kruse dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.<br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Landeschefin Elke Fein fordert, die Abgrenzung zu rechten Gruppen besser zu kommunizieren. Ihr Landesverband hatte beschlossen, keine &Uuml;berl&auml;ufer der rechtspopulistischen Partei &ldquo;Die Freiheit&rdquo; mehr&nbsp;aufzunehmen.<br>\nAfD-Parteichef Bernd Lucke hingegen beteuert: &ldquo;Wir werden nicht von rechts unterwandert.&rdquo; Einen Aufnahmestopp f&uuml;r Freiheit-Mitglieder lehnte er mit der Begr&uuml;ndung ab, dass die &Uuml;berl&auml;ufer zur AfD aus dem gem&auml;&szlig;igten Teil der Partei&nbsp;stammten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/alternative-fuer-deutschland-afd-landesverbaende-fuerchten-unterwanderung-durch-rechte-1.1759543\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es klingt verharmlosend, wenn der AfD-Vorsitzende meint, lediglich gem&auml;&szlig;igte Teile der rechten Szene w&uuml;rden in seine Partei &uuml;berlaufen. Kennt er diese Personen etwa pers&ouml;nlich?<\/em><br>\n<em>Dieser Vorgang ist nicht harmlos, sondern &ndash; insbesondere vor dem Hintergrund des noch laufenden NSU-Prozesses &ndash; besorgniserregend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wir wissen, wen du w&auml;hlen wirst<\/strong><br>\nMoment der Wahrheit bei Google in Berlin: Ein amerikanischer Wahlkampf-Veteran schildert freim&uuml;tig, wie sich Daten zur W&auml;hlerbeeinflussung nutzen lassen. Und bittet die Datensch&uuml;tzer im Saal, kurz mal Kaffee trinken zu gehen.<br>\nMan muss es nicht genau wissen, es versteht sich heute von selbst. Wenn Google den W&auml;hlern hierzulande in den Wochen vor der Wahl erstmals seine in vielen L&auml;ndern erprobte Wahlseite zeigt, geht es nicht nur darum, &uuml;ber Wahlkreise, Kandidaten und Landeslisten aufzukl&auml;ren. Google wird sich im Gegenzug in gleichem Ma&szlig;e daf&uuml;r interessieren, wie die W&auml;hler dieses Informationsangebot benutzen &ndash; und jeden einzelnen Klick genau analysieren. Das Angebot Googles, das darin besteht, den W&auml;hlern auf einfache Weise die 3500 Kandidaten f&uuml;r den Bundestag vorzustellen, ist kostenlos. Die Nutzer zahlen mit ihren Daten. So weit, so bekannt.<br>\nAls am Donnerstagabend die deutsche Vertretung des Unternehmens Journalisten, Wahlk&auml;mpfer und Interessierte nach Berlin einlud, um die Google-Projekte zur Wahl vorzustellen, stand allerdings bald selbst Googles Mitarbeitern der Schrecken im Gesicht. Den Hauptvortrag hielt Julius van de Laar, der f&uuml;r Barack Obama im entscheidenden Bundesstaat Ohio Wahlkampf gef&uuml;hrt hatte. Er berichtete, was man aus dem digitalen Wahlkampf in Amerika inzwischen gelernt habe. Es ging erst einmal ums Geld: &bdquo;Meine G&uuml;te, 1,2 Milliarden Dollar hatten wir zur W&auml;hlermobilisierung zur Verf&uuml;gung&ldquo;, begann van de Laar, um gleich darauf zu sprechen zu kommen, was die amerikanischen Wahlk&auml;mpfer unter &bdquo;W&auml;hlermobilisierung&ldquo; heute verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/wie-big-data-das-wahlgeheimnis-aushebelt-wir-wissen-wen-du-waehlen-wirst-12553613.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>TV-Tipp Eine m&ouml;rderische Entscheidung<\/strong><br>\nDonnerstag, 19. September um 0:25 Uhr (90 Min.)<br>\nErstausstrahlung am Freitag, 30.08. um 20:15 Uhr<br>\nDer Kundus-Einsatz der Bundeswehr im Jahr 2009: Oberst Georg Klein, Kommandeur im neugegr&uuml;ndeten Infanterie-Camp, muss entscheiden, ob er zwei von den Taliban entf&uuml;hrte Tanklastwagen bombardiert. Dokudrama um den folgenschwersten Einsatz der Bundeswehr seit dem Zweiten Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/045696-000\/eine-moerderische-entscheidung\">ARTE<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: TV-Tipp: Eine m&ouml;rderische Entscheidung<\/strong><br>\nFernsehfilm Deutschland 2013<br>\nOberst Georg Klein tritt im April 2009 seinen Posten als Kommandeur des Bundeswehrcamps in Kunduz, Afghanistan, an. Zeitgleich bezieht dort eine Gruppe junger Soldaten Quartier, die den Einsatz in einem fremden Land bisher nur als &Uuml;bung kennen.<br>\nVon Beginn an sieht sich Oberst Klein einer kaum zu bew&auml;ltigenden Aufgabe ausgesetzt, in einem Krieg, der kein offizieller Krieg sein soll: Die Fr&uuml;hjahrsoffensive der Taliban bricht &uuml;ber ihn und seine Soldaten herein. Es gibt vermehrt Verletzte und auch Tote, unter ihnen der junge Infanterist Sergej Motz, der aus Kasachstan stammt. Auch sein Vater f&uuml;hrte schon in Afghanistan Krieg, damals mit der russischen Armee.<br>\nAls zwei von den Taliban entf&uuml;hrte Tanklastwagen auf einer Sandbank im Fluss stecken bleiben, fordert Oberst Klein Luftunterst&uuml;tzung an. In der Nacht zum 4. September 2009 befiehlt er mit der Begr&uuml;ndung, &ldquo;Gefahren f&uuml;r seine Soldaten fr&uuml;hzeitig abwehren&rdquo; zu wollen, den z&ouml;gernden amerikanischen Piloten die Bombardierung der Tanklastz&uuml;ge. Dabei sterben bis zu 140 Menschen, darunter zahlreiche Zivilisten und Kinder.<br>\n&ldquo;Eine m&ouml;rderische Entscheidung&rdquo; ist eine szenische Rekonstruktion und Interpretation der Ereignisse von April bis September 2009 in Kunduz. Der Film basiert zudem auf Aussagen aus dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, Interviews mit Zeitzeugen und den Protokollen des Funkverkehrs der Piloten der US-amerikanischen F-15-Maschinen.<br>\nSendetermin<br>\nMi, 04.09.13 | 20:15 Uhr<br>\nDas Erste<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/unterhaltung\/film\/eine-moerderische-entscheidung\/film\/themenabend-eine-moerderische-entscheidung-100.html\">Das Erste.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Der Nabel des Fu&szlig;balls<\/strong><br>\n&hellip;den Ton im Fu&szlig;ball gibt der FCB an. Er hat die beste Mannschaft, die meisten Erfolge und genug Geld, um jedem Verein die besten Spieler wegzukaufen und ihn zu schw&auml;chen. Die FCB-Vormacht scheint auf Jahre gesichert, selbst wenn andere Clubs ab und an einen Titel holen sollten. Auch die Medien dominiert der Club. Im TV treten mit Kahn und Scholz Ex-Bayern-Spieler als Experten auf. Sie sorgen daf&uuml;r, dass die Sonderrolle des FCB gew&uuml;rdigt wird. Ihnen stehen TV-Journalisten zu Seite, die wie Hilfskr&auml;fte wirken und den Eindruck erwecken, als seien auch sie dem FCB verpflichtet. Sie werben f&uuml;r ihn ohne Unterlass und verhalten sich so, als hinge ihr Job vom Wohlwollen des Clubs ab. Die FCB-Manager treten wie Dax-Vorst&auml;nde auf. Dagegen wirken Manager anderer Clubs wie B&uuml;dchen-P&auml;chter. Nun entschied der DFB, sich mit M&uuml;nchen statt Berlin f&uuml;r die Europameisterschaft 2020 zu bewerben. Der DFB scheint eine Filiale des FCB zu sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/08\/31\/der-nabel-des-fusballs\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=%28Kopie%29+Nebenbei%3A+Fu%C3%9Fball+2&amp;utm_content=Mailing_6503578\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18473","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18473"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18480,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18473\/revisions\/18480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}