{"id":185,"date":"2005-04-20T11:21:55","date_gmt":"2005-04-20T10:21:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=185"},"modified":"2016-03-15T17:08:37","modified_gmt":"2016-03-15T16:08:37","slug":"das-marchen-von-den-schlechten-demographischen-verhaltnissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=185","title":{"rendered":"Das M\u00e4rchen von den schlechten demographischen Verh\u00e4ltnissen"},"content":{"rendered":"<p>&hellip;und anderes Material zur Demographie-Debatte von J&uuml;rgen Voss. Der Statistiker und Leser der NachDenkSeiten hat sich sachverst&auml;ndig und aktiv in die Debatte &uuml;ber unsere angeblichen demographischen Probleme eingemischt. F&uuml;r solche Leser, die sich gerade mit diesem Thema besch&auml;ftigen und Material und Argumente brauchen, sind seine Texte und Daten eine Fundgrube.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Demographie<\/strong><\/p><p><strong>Zu &ldquo;Grundkurs Demographie&rdquo; F&uuml;nfte und siebte Lektion FAZ v. 26.2. und 1.3.05 <\/strong><\/p><p>Grunds&auml;tzlich ist es sicherlich verdienstvoll, wenn eine gro&szlig;e Tageszeitung wie die FAZ sich des Themas Demographie mal von Grund auf annimmt, geh&ouml;rt doch der Verweis auf die &ldquo;ver&auml;nderten demographischen Bedingungen&rdquo; zum argumentativen Standardrepertoire aller Repr&auml;sentanten des (verwirrten) Zeitgeistes: Vom Zuwanderungsbef&uuml;rworter bis zum Abtreibungsgegner, vom Familienlobbyisten bis zum neoliberalen Systemver&auml;nderer. Wissenschaftliche Sachlichkeit w&auml;re da angesichts eines mit so viel Demagogiepotential ausgestatteten Universalarguments dringend geboten. Ob Herwig Birg als ausgewiesener Fachmann in Sachen Demographie zu dieser Sachlichkeit f&auml;hig ist, bezweifle ich. Hierzu nur zwei eklatante Beispiele: Den schlagartigen Geburtenr&uuml;ckgang in der ehemaligen DDR nach der Wiedervereinigung erkl&auml;rt Birg mit der &ldquo;Vervielfachung des realen Pro-Kopf-Einkommens in den neuen Bundesl&auml;ndern&rdquo;, wodurch den dortigen Frauen erstmalig die &ldquo;Opportunit&auml;tskosten von Kindern&rdquo; bewu&szlig;t geworden w&auml;ren. Somit h&auml;tten sie sich veranla&szlig;t gesehen, das Geb&auml;ren einzustellen. <\/p><p>Abgesehen davon, dass sich die Zahl der Frauen in der Ex-DDR, deren Einkommen sich durch die Wiedervereinigung vervielfacht hat, in &uuml;berschaubaren Grenzen gehalten haben d&uuml;rfte, halte ich die bisher in der Sozialwissenschaft propagierte These, dass in sozialen Umbruchssituationen die verunsicherten Menschen wohl andere Sorgen im Kopf haben, als eine Familie zu gr&uuml;nden, f&uuml;r wesentlich plausibler. <\/p><p>Geradezu skandal&ouml;s aber ist der zweite argumentative Fehltritt Birgs: Eine der wichtigsten volkswirtschaftlichen Wachstumsquellen, das Wachstum des Arbeitskr&auml;ftepotentials, sei &ldquo;demographisch bedingt versiegt&rdquo;. Eine solche Behauptung angesichts eines Arbeitslosenheers von 5-8 Millionen Menschen aufzustellen, ist nicht mal mehr k&uuml;hn, sie ist schlichtweg verr&uuml;ckt. <\/p><p>Demographiemythologen a la Birg, denen in den letzten Jahren viel zuviel Beachtung geschenkt worden ist, lassen sich mit einer einfachen Frage entlarven: Wie s&auml;he Deutschland aus, wenn sich die geburtenstarken Jahrg&auml;nge der sechziger Jahre konstant fortgesetzt h&auml;tten? Hier die leicht zu &uuml;berpr&uuml;fende Antwort: Mit 20,4 Millionen (34 mal 1,3 Mio. statt 700.000) Menschen mehr, von denen mindesten 12 &ndash; 14 Mio. (mehr) Arbeit nachfragen w&uuml;rden, w&auml;ren wir sicherlich &ndash; so Birg &ndash; ein Vollbesch&auml;ftigungsparadies. <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>nicht ver&ouml;ffentlicht <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Nachschub f&uuml;r die Demographiel&uuml;ge<\/strong><br>\n(zu &ldquo;Mehr als eine Million Pflegebed&uuml;rftige&hellip;&hellip; in SZ v. 8.10.2003, S.6) <\/p><p>&Uuml;ber kaum eine Berufsgruppe werden traditionell so viele Witze gemacht wie &uuml;ber Statistiker. Winston Churchill hat sich ebenso &uuml;ber sie erheitert wie der gro&szlig;e Sp&ouml;tter George Bernard Shaw. Ist es da verwunderlich, dass Statistiker immer dann, wenn sie mal richtig ernst genommen werden, f&ouml;rmlich aufbl&uuml;hen und die Gunst der Stunde genie&szlig;en? <\/p><p>Der Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes Johann Hahlen pustet so jedes Jahr seine Lungen freudig durch, wenn er &ldquo;sein&rdquo; statistisches Jahrbuch vorstellt, dessen Zahlen er leider immer genauso interpretiert wie es der momentane politische Mainstream gerne h&ouml;rt. Wir altern &ldquo;dramatisch&rdquo;, die Bev&ouml;lkerung schrumpft unaufh&ouml;rlich, mehr als eine Millionen Pflegebed&uuml;rftige werden uns im Jahre 2050 zur Last fallen. Kein Wunder, dass die sozialen Sicherungssysteme bedroht sind und die rastlos um unser Wohl bem&uuml;hten Politiker vor lauter Kummer nicht mehr in den Schlaf kommen. <\/p><p>Dass ausgerechnet der Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes immer wieder von neuem glatten Bl&ouml;dsinn erz&auml;hlen k&ouml;nnte, diese Annahme w&auml;re angesichts soviel inkarnierter Kompetenz wohl blanke H&auml;resie. Und doch ist es so: <\/p><p>Hahlen vergi&szlig;t mitzuteilen, da&szlig; von den bisherigen 10 &ldquo;koordinierten Bev&ouml;lkerungsprognosen&rdquo; &ndash; so hei&szlig;en diese Dinger &ndash; noch keine gestimmt hat. Die Bev&ouml;lkerung ist immer gewachsen und nie geschrumpft. <\/p><p>Ebenso vergi&szlig;t er mitzuteilen, dass die angeblich so f&uuml;rchterliche Schrumpfung der deutschen Bev&ouml;lkerung im Jahre 2050 (!) auf 75 Mio. Einwohner (mittlere Variante) vom Resultat her gerade einmal 2,7 Mio. Einwohner weniger ausmacht als 1985 (60,9 Mio. Einwohner alte Bundesrepublik, 16,9 Mio &ldquo;DDR&rdquo;) in Deutschland lebten und dass die Bev&ouml;lkerungsdichte auf den Quadratkilometer dann immer noch eine der h&ouml;chsten der Welt w&auml;re. <\/p><p>Weiter fehlt der banale Hinweis, dass die &ldquo;dramatische&rdquo; Alterung das logische Resultat der geburtenstarken Jahrg&auml;nge der sechziger Jahre ist, denn wer geboren ist, wird nun auch mal alt und mu&szlig; schlie&szlig;lich sterben. Sobald die geburtenschwachen Jahrg&auml;nge die Alterspopulation bestimmen, wird dies v&ouml;llig anders sein und die Zahl der alten Menschen wird drastisch sinken. <\/p><p>All dies w&auml;re noch verzeihlich, wenn nicht auch Hahlen einen Denkfehler machen w&uuml;rde, der zun&auml;chst nur auf einem semantischen Mi&szlig;verst&auml;ndnis zu beruhen scheint, sich aber in der gesamten Diskussion um unsere (angeblich nicht mehr finanzierbaren) sozialen Sicherungssysteme fatal auswirkt: Die Verwechslung von &ldquo;erwerbsf&auml;hig&rdquo; mit &ldquo;erwerbst&auml;tig&rdquo;. Erwerbsf&auml;hig im demographischen Sinne ist jeder Mensch zwischen 18 und 65, erwerbst&auml;tig oder gar sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt ist er damit noch lange nicht. So haben wir zur Zeit (und auch in Zukunft!) &uuml;berhaupt keinen Mangel an erwerbsf&auml;higen Menschen, aber einen betr&auml;chtlichen Mangel an (Steuer und Abgaben leistenden) Erwerbst&auml;tigen. <\/p><p>W&auml;re die rein biologische Betrachtungsweise richtig, m&uuml;&szlig;ten alle Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder mit ihren phantastischen Geburtenzahlen und pr&auml;chtigen Alterspyramiden gl&auml;nzend finanzierte soziale Sicherungssysteme haben. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, entlarvt die ganze L&auml;cherlichkeit der Demographiel&uuml;ge, der sich inzwischen alle Politiker virtuos bedienen und f&uuml;r die ein hoch bezahlter Beamter sachwidrig und kontrafaktisch einmal pro Jahr neue Munition liefert. <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>ver&ouml;ffentlicht<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zu den vielen Leserbriefen zu &ldquo;Wir Rabenm&uuml;tter&rdquo; FAZ vom 7. Januar 2005 <\/strong><\/p><p>Vor kurzem von einer anderen vorgeblichen &ldquo;Qualit&auml;tszeitung&rdquo; gefl&uuml;chtet, weil ich dort die v&ouml;llig einseitige Ausschlachtung des Thema Demografie nicht mehr ertragen konnte, scheine ich bei der FAZ vom Regen in die Traufe gekommen sein. Auch hier das larmoyante Beklagen der Kinderlosigkeit, die Ursache f&uuml;r unser &ldquo;dramatisches Schrumpfen&rdquo; (bei 82,5 Mio. Einwohnern!) und den Bankrott unserer sozialen Sicherungssysteme. (Seit wann zahlen eigentlich Kinder Beitr&auml;ge?). Sch&auml;men m&uuml;ssen sich vor allem jene Millionen Frauen und M&auml;nner, die lebenslang arbeiten, Beitr&auml;ge und Steuern zahlen, die dann im Alter &ldquo;ihre sp&auml;te Einsamkeit durch Renten unverdient vers&uuml;&szlig;t bekommen.&rdquo; (Waagerecht 44 im Kreuzwortr&auml;tsel des SZ-Magazins vom 11.02.05.<br>\nDeswegen zur Versachlichung unseren selbst ernannten Demografieexperten von Hahlen (Stat. Bundesamt) bis M&uuml;ntefering (SPD) und Sandra Kegel (FAZ) ins Pflichtenheft geschrieben: <\/p><ol>\n<li>Wir haben zur Zeit gar keine demografischen Probleme; momentan m&uuml;&szlig;ten &ndash; wenn die Demografie entscheidend w&auml;re &ndash; die Sozialkassen &uuml;berflie&szlig;en. Noch nie in der gesamten Nachkriegszeit waren so viele Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter wie zur Zeit. (Auch hier liegt ein Grund f&uuml;r die Arbeitsplatzl&uuml;cke!)<\/li>\n<li>Kinder, die sp&auml;ter arbeitslos bleiben, st&uuml;tzen nicht die sozialen Sicherungssysteme, sondern sind selbst ein soziales Problem.<\/li>\n<li>Die Kinderzahlen sind seit &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren innerhalb einer geringen Variationsbreite (+\/- 50.000) konstant.<\/li>\n<li>Ausgerechnet die &uuml;bers letzte Jahrhundert gesehen krassen Ausnahmejahre 1960 &ndash; 1970 als Basis f&uuml;r die Berechnung von Geburtenziffern zu nehmen ist statistisch falsch und intellektuell unredlich.<\/li>\n<li>Dass auch diese geburtenstarken Jahrg&auml;nge einmal ins Alter kommen werden &ndash; etwa ab 2025 &ndash; entspricht dem biologischen Lebenslauf. Diesen Ausnahmejahrg&auml;ngen st&auml;ndig quantitativ gleichwertige Jahrg&auml;nge &ldquo;nachzuschicken&rdquo; w&auml;re auf st&auml;ndiges Bev&ouml;lkerungswachstum hinausgelaufen.<\/li>\n<li>So geschehen, h&auml;tten wir heute zwischen 20 und 22 Mio. mehr Einwohner, von denen 10-12 Mio. Menschen (mehr) Arbeit nachfragen w&uuml;rden.<\/li>\n<li>Die Zahl der Kinder hat mit der Sicherheit von Renten nichts zu tun. Entscheidend ist die (st&auml;ndig sinkende) Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&auml;tze, oder sind die Renten in Marokko etwa am h&ouml;chsten?<\/li>\n<li>Frauen und M&auml;nner, die ihr Leben lang in schlechten Steuerklassen hohe Steuern und Sozialabgaben zahlen, leisten f&uuml;r das Gemeinwesen mehr als Familien mit vielen Kindern, von denen in der &ldquo;sch&ouml;nen neuen neoliberalen Welt&rdquo; garantiert viele arbeitslos bleiben.<\/li>\n<\/ol><p>Die Demografiel&uuml;ge ist wohl deshalb nicht tot zu kriegen, weil sie den unterschiedlichsten politischen Gruppen von links bis rechts als wunderbares Alibi dient: f&uuml;r Sozialabbau, f&uuml;r Zuwanderung, f&uuml;r h&ouml;here Transferleistungen an Familien, und nicht zuletzt als probates Mittel, im Sinne der alttestamentarischen S&uuml;ndenbocktheorie die Aggressionen auf die kinderlosen Hedonisten zu lenken, die an unserem Niedergang schuld sind. Wenn es sich bei diesen dann noch um Raucher handelt, um so besser. <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>nicht ver&ouml;ffentlicht <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>J&uuml;rgen Vo&szlig; <\/p><p>Herrn<br>\nJohann Hahlen <\/p><p>Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes <\/p><p>65180 Wiesbaden <\/p><p><strong>Ihr Schreiben an die S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 1. Dezember 03 <\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Hahlen, <\/p><p>ich darf Ihnen mitteilen, da&szlig; ich Ihre Antwort auf meinen Leserbrief vom 14. November aufmerksam gelesen und mir nat&uuml;rlich auch den entsprechenden Leserbrief in der Samstagsausgabe der SZ zu Gem&uuml;te gef&uuml;hrt habe. <\/p><p>Aus dem Ton Ihrer &Auml;u&szlig;erungen spricht ein ger&uuml;ttelt Ma&szlig; an Ver&auml;rgerung. Dies lag nicht in meiner Absicht. Gleichwohl &uuml;berzeugen mich Ihre Einw&auml;nde nicht im geringsten. Deshalb zur Erg&auml;nzung: <\/p><p>Sicherlich ist es nicht entgangen, dass neben dem Begriff &ldquo;Globalisierung&rdquo; &ndash; der hier nicht zur Diskussion steht &ndash; das sog. Demographieproblem seit nunmehr etlichen Jahren die sozialpolitische Diskussion beherrscht. Bei dieser absurden Alibiveranstaltung insbesondere zum Abbau sozialer Leistungen spielen die Prognosen ihres Hauses jeweils eine &uuml;berragende, wenn nicht die entscheidende Rolle. Insofern m&uuml;&szlig;te Ihnen klar sein, wie eminent politisch Ihre Prognosen wirken, selbst wenn Sie diese in der fachlichen Diskussion sp&auml;ter noch so sehr relativieren m&ouml;gen. <\/p><p>Besonders von drei politischen Lagern werden Ihre Prognosen als &ldquo;wissenschaftliche&rdquo; Legitimation in unheilvoller Weise verwandt:<\/p><ol>\n<li>Zun&auml;chst von unseren &ldquo;Reformpolitikern&rdquo;. Ihnen kommen Ihre Prognosen pr&auml;chtig zupa&szlig;, weil sie von ihrem Versagen ablenken und die eigentlichen entscheidenden Ursachen der Finanzierungsschwierigkeiten unserer sozialen Sicherungssysteme so herrlich vernebeln: Die Massenarbeitslosigkeit, die l&auml;ngst die 10 Mio. Grenze &uuml;berschritten hat (Denn was sind 4 Mio. Fr&uuml;hverrentete anders als arbeitslos?) und die (neoliberale) Erosion des Arbeitsmarktes. Ihre Zahlen &ndash; in der Popul&auml;rversion: zu wenig Kinder, zu viele Alte &ndash; ist da eine toll eing&auml;ngige Argumentation f&uuml;r jede Rentenk&uuml;rzung (Seit wann zahlen Kinder Beitr&auml;ge?) und ein Ablenken von der Tatsache, dass es auf die Zahl der Beitragszahler und nicht auf die Zahl der Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter ankommt.<\/li>\n<li>Seit Beginn der neuen Massenzuwanderung Ende der achtziger Jahre (inzwischen mehr als 6 Mio. Menschen) argumentiert die Zuwanderungslobby mit ihren Zahlen, als wenn es nur darum ginge, im Unterbau der Pyramide bestimmte Alterskohorten aufzuf&uuml;llen, dann w&auml;re schon alles in Ordnung. Herausgekommen ist dabei eine unselektierte Zuwanderung von Menschen, deren &ldquo;erwerbsf&auml;higer&rdquo; Anteil zu &uuml;ber 90% dem Niedrigqualifikationssegment zuzuordnen ist und sich deshalb in allen negativen Sozialstatistiken wiederfindet, nur nicht auf dem Arbeitsmarkt.<\/li>\n<li>Noch &auml;rgerlicher als dieser Tatbestand, der uns erst in den kommenden Jahren noch so manche &Uuml;berraschung bescheren wird, ist aber die Instrumentalisierung Ihrer Zahlen durch eine aggressive Familienlobby, die es geschafft hat, dass die Sozialhilfeempf&auml;ngerin mit 5 Kindern zur Zeit schon 15 Rentenjahre zugesprochen bekommt und demn&auml;chst &ndash; geht es nach dem Willen bestimmter Leute &ndash; 25 Rentenjahre. Von den beabsichtigten Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;r Kinderlose (bei ohnehin l&auml;cherlich niedrigen Renten) mal ganz abgesehen, f&uuml;r die das demographische Argument ebenfalls herhalten mu&szlig;.<\/li>\n<\/ol><p>Fazit: Sie und Ihr Haus haben zumindest nicht verhindert, dass die rein biologistische Argumentation die sozialpolitische Diskussion beherrscht. Sollte ihnen das entgangen sein? Dabei liegt die Abwegigkeit dieser monokausalen Argumentation auf der Hand. <\/p><p>W&auml;ren die demographischen Daten wirklich so entscheidend, wie zur Zeit von allen behauptet, m&uuml;&szlig;ten angesichts des jetzigen Erwerbspersonenpotentials die Sozialkassen &uuml;berflie&szlig;en. Leider tun sie es nicht. Denn es kommt nicht auf die Zahl der Erwerbsf&auml;higen, sondern die der Erwerbst&auml;tigen an, genauer: der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten. Zur Zeit &ndash; nachzulesen in Ihrem Jahrbuch &ndash; stehen etwa 53 Mio. 18 &ndash; 65j&auml;hrige 14 Mio. &uuml;ber 65j&auml;hrigen gegen&uuml;ber. Ein demographisch-quantitativ gl&auml;nzende Relation. <\/p><p>Leider vers&auml;umen Sie es auch, in einem v&ouml;llig undialektischem Umgang mit den Bev&ouml;lkerungszahlen die durchaus positiven Folgen einer etwaigen Bev&ouml;lkerungsschrumpfung (bei der ich mit Ihnen jede Wette eingehe, dass sie niemals kommen wird) mit zu erw&auml;hnen: Ein demographisch bedingter R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit, eine geringere Gesamtlastquote f&uuml;r die Erwerbst&auml;tigen, ein reduzierter Bedarf an Infrastruktur und ein Mehr an Lebensqualit&auml;t bei geringerer Bev&ouml;lkerungsdichte. Mit anderen Worten: Sie verschweigen den m&ouml;glichen Charme einer anderen Paradigmatik, weil sie glauben, mit dem Katastrophismus mehr &Ouml;ffentlichkeitswirksamkeit zu erzielen. So z. B. mit den erw&auml;hnten 1.5 Mio. Pflegebed&uuml;rftige im Jahre 2050. Woher wissen Sie das? Sind Sie so weit Medizinexperte, dass Sie den medizinischen Fortschritt der n&auml;chsten 50 Jahre voraussehen k&ouml;nnen? <\/p><p>W&auml;re Ihre und die mittlerweile allenthalben gepflegte Sichtweise richtig, m&uuml;&szlig;ten &uuml;berj&uuml;ngte Gesellschaften (die all auch mal ein Altenproblem bekommen, falls sie nicht ins Uferlose wachsen) gl&auml;nzend finanzierte soziale Sicherungssysteme haben. Der Blick in die T&uuml;rkei und in die Maghrebstaaten vermittelt da eine anderes Bild. Die Demographie ist sicherlich eine von vielen zu beachtenden Komponenten, die Rolle die ihr momentan zugemessen wird, ist deutlich &uuml;berh&ouml;ht, ja demagogisch &uuml;bertrieben. Sie als Fachmann und Vertreter einer Bundesbeh&ouml;rde h&auml;tten in dieser Richtung m&auml;&szlig;igend, relativierend und ausgleichend zu wirken. Leider tun Sie das Gegenteil und sch&uuml;ren damit &ndash; wenn auch vielleicht unabsichtlich &ndash; das Feuer. Denn das Echo in der Presse ist jedesmal verheerend. Das finde ich bedauerlich. <\/p><p>Ich w&uuml;rde mich freuen, Ihnen meinen Standpunkt mit diesen Zeilen besser verdeutlicht und vielleicht etwas Nachdenklichkeit produziert zu haben. <\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen pers&ouml;nlich alles Gute, frohe Weihnachten und ein gl&uuml;ckliches Neues Jahr! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>pers&ouml;nlicher Brief <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung<br>\nLeserbriefredaktion<\/strong> <\/p><p>Fast t&auml;glich schl&auml;gt sie zu: die Abteilung &ldquo;Vergreisunghorror&rdquo; im Redaktionsstab der S&uuml;ddeutschen. Ob im Feuilleton (&ldquo;tausende altersverwirrte Menschen! &ldquo;) oder bei den Themen des Tages (&ldquo;Im Land der Greise!&rdquo;), wie erst k&uuml;rzlich wieder Tina Bauer. <\/p><p>Nun hat in Deutschland der Zeitgeist schon manchen Bl&ouml;dsinn produziert: Die Marine-Kampagne unter Wilhelm II, die Dolchsto&szlig;legende in Weimar (&ldquo;Im Felde unbesiegt!&rdquo;), die Hallstein &ndash; Doktrin und die Konvergenztheorie in den F&uuml;nzigern, der &ldquo;Sp&auml;tkapitalismusansatz&rdquo; in den sp&auml;ten sechzigern; von den m&ouml;rderischen Spielarten deutscher Zeitgeistverirrung ganz zu schweigen. <\/p><p>Doch nie waren diese Ver(w)irrungen dergestalt, dass sie schon mit einfachsten arithmetischen Mitteln aufzul&ouml;sen gewesen w&auml;ren, wie jetzt bei dem ideologischen Evergreen: &ldquo;Zu wenig Kinder!&rdquo; Das Umlagesystem der Rentenfinanzierung basiert n&auml;mlich auf einem Gleichgewicht von Erwerbst&auml;tigen (und nicht von Erwerbs&rdquo;f&auml;higen&rdquo;) und den nicht mehr Erwerbst&auml;tigen, also von Beitragszahlern und Rentnern. Dieses Gleichgewicht durch eine Zahlenrelation &aacute; la Herrn Kayser zu definieren (&ldquo;heute finanzieren drei Erwerbst&auml;tige einen Rentner, morgen nur noch einer &ndash; &uuml;bermorgen ein halber?, Frage: Wer finanziert morgen die drei &ndash; etwa neun?) ist deshalb unsinnig, denn wie hoch ist der Beitrag von zwei gut verdienenden Ingenieuren im Verh&auml;ltnis zu dem von f&uuml;nf Teilzeitverk&auml;uferinnen? <\/p><p>Zur Zeit ruhen unsere sozialen Sicherungssysteme (noch) auf den Schultern von 27 Mio. sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten, die insgesamt noch 18 Mio. Vollzeitstellen einnehmen. Leider werden es t&auml;glich weniger. Schon die blo&szlig;e Rechnung, was denn w&auml;re, wenn die 4 Mio. Arbeitslosen und die drei Mio. fr&uuml;h Verrenteten ebenfalls noch in (Vollzeit-) besch&auml;ftigung w&auml;ren, zeigt das ganzer Dilemma der Demografieideologen. Es kommt nicht auf die Zahl der Menschen an, sondern auf die Zahl der (versicherungspflichtigen) Arbeitspl&auml;tze. <\/p><p>Selbst mit 12 Mio. Menschen mehr &ndash; so viel w&auml;ren es n&auml;mlich mindestens, wenn sich die Geburtenziffern der sechziger Jahre fortgesetzt h&auml;tten &ndash; w&auml;re unsere Rente nicht um einen Cent sicherer: Im Gegenteil: Gut sechs Mio. Menschen mehr w&uuml;rden Arbeit nachfragen und allein vier Mio. junge Leute w&uuml;rden zus&auml;tzlich um Ausbildungspl&auml;tze k&auml;mpfen. <\/p><p>Sch&ouml;nen Gru&szlig; auch von den islamischen Mittelmeeranrainern: Sie brauchen sich angesichts ihrer Alterspyramide in den n&auml;chsten hundert Jahren um ihre Rente ja keine Sorgen mehr machen, bei 50% der Bev&ouml;lkerung unter 20 (Marokko) oder &uuml;ber 50% unter drei&szlig;ig (T&uuml;rkei). Deshalb wollen auch alle deutschen Rentner in die T&uuml;rkei auswandern! <\/p><p>Schlimm ist nur, dass ausgerechnet die auf ihre intellektuelle Seriosit&auml;t bedachte S&uuml;ddeutsche immer wieder die Demografiekarte aus der Tasche holt und damit unseren unf&auml;higen Politikern in die H&auml;nde spielt. Sie k&ouml;nnen ihr politisches Versagen mit Hinweis auf den &ldquo;Sachzwang&rdquo; Demografie hervorragend kaschieren. Bezeichnend ist auch, dass das steuerliche Umlagesystem bei den Beamten so sehr viel besser funktioniert, denn es ist nirgendwo in der Diskussion. Erstaunlich, denn im nahen Dezember bekommt ein einziges pensioniertes Lehrerehepaar eine Monatspension einschlie&szlig;lich &ldquo;Sonderzuwendung&rdquo; in H&ouml;he der Jahresrente einer Facharbeiterwitwe. Haben die Beamten etwa mehr Kinder? <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>ver&ouml;ffentlicht<\/em> <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nOberhausen, im November 2002 <\/p><p>Herrn<br>\nProf. Dr. Kurt Biedenkopf<br>\nMinisterpr&auml;sident a. D.<br>\n01067 Dresden <\/p><p><strong>Betr.: &ldquo;Demografieproblem&rdquo; <\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Dr. Biedenkopf, <\/p><p>aus tiefer Sorge um Ihren Ruf als &ldquo;brillanter Ideenproduzent&rdquo; m&ouml;chte ich Ihnen diesen Brief zukommen lassen, von dem ich hoffe, dass er Sie erreicht. <\/p><p>&ldquo;Der Demographische Wandel ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Probleme der n&auml;chsten Jahre!&rdquo; <\/p><p>Dieses Ihnen zugeschriebene Zitat sowie die von Ihnen vorgenommene besondere Betonung dieser Frage w&auml;hrend der Christiansenrunde vor einigen Wochen lie&szlig; mich aufhorchen. Sollte einer der wenigen nachdenklichen und intelligenten Politiker hier wie viele andere, verst&auml;rkt von einem Gro&szlig;teil der Publizistik, unkritisch in den Mainstreamchor derer einfallen, die die Demografie verantwortlich machen f&uuml;r den angeblich unumg&auml;nglichen Umbau der sozialen Sicherungssysteme (sprich Abbau von Leistungen f&uuml;r die breite Masse bei Aufrechterhaltung von grotesken Privilegien f&uuml;r wenige) und vor allem f&uuml;r weitere Zuwanderung (in die sozialen Netze?)? <\/p><p>In diesem Fall &ndash; sollte es wirklich so sein &ndash; w&auml;re ich von Ihnen sehr entt&auml;uscht. Nun habe ich mir aus dem Internet Ihre Rede in der Bundesratssitzung v. 22. M&auml;rz 2002 geholt und mu&szlig;te zu meiner Beruhigung feststellen, dass Sie &ndash; zumindest was die Zuwanderung anbetrifft &ndash; durchaus realistische Denkans&auml;tze vertreten. <\/p><p>Weniger trifft das f&uuml;r Ihre Position zum Thema &ldquo;Demografie&rdquo; (in der gleichen Rede zu). Gestatten Sie mir, dass ich Ihnen als kleiner St&auml;dtestatistiker ein paar Hinweise gebe, die Ihre Position zum Thema Demografie vielleicht erg&auml;nzen.<\/p><ol>\n<li>Die finanzielle Solidit&auml;t der sozialen Sicherungssysteme, insbesondere der Altersversorgung, ist bestimmt vom Verh&auml;ltnis der Zahl der Beitragszahler (und der H&ouml;he ihrer Beitr&auml;ge) zur Zahl der Leistungsnehmer. Hier haben wir heute schon &ndash; arbeitsmarktbedingt und nicht demografiebedingt &ndash; ein Ungleichgewicht, das sich auf die Leistungsf&auml;higkeit der drei (demn&auml;chst auch des vierten) Versorgungssysteme negativ auswirkt. Denn, wie Sie es richtig sehen, ist zwar die Zahl der an sich Erwerbsf&auml;higen hoch wie nie, aber die Zahl der nicht Erwerbst&auml;tigen, die gleichwohl Leistungen abrufen, ebenfalls.<\/li>\n<li>Entscheidend ist aber nicht alleine das Verh&auml;ltnis Leistungserbringer \/ Leistungsnehmer, sondern auch die H&ouml;he der Verdienste und der davon abh&auml;ngigen Abgaben auf der einen Seite und die H&ouml;he der Renten und Versorgungsleistungen auf der anderen. Bei einem demografisch zur&uuml;ckgehenden Arbeitsmarktangebot kann von steigenden L&ouml;hnen und entsprechend steigenden Abgaben (bei sinkenden Abgaben f&uuml;r die AL und die KV) ausgegangen werden, bei den RV-Leistungen von zwar insgesamt steigenden Aufwendungen bei demn&auml;chst jedoch relativ sinkenden Leistungen pro Fall, d.h. der Zahlbetr&auml;ge. Warum?: Es ist schon heute absehbar, dass die bisher dominierenden Vollerwerbsbiografien abgel&ouml;st werden von hoch friktionierten. Mit anderen Worten: Die Rentenzahlungen insgesamt hoch zu rechnen anhand der heutigen Durchschnittsbetr&auml;ge ist deshalb falsch.<\/li>\n<li>Zur heute erwerbsf&auml;higen Generation geh&ouml;ren die geburtenstarken Jahrg&auml;nge der sechziger Jahre. Die jetzige Arbeitsmarktsituation ist deshalb nicht nur gekennzeichnet von strukturellen und konjunkturellen sondern auch von demografischen Problemen: Es fragen zu viele Menschen Arbeit nach. Durch eine dumme, teilweise ideologisch (&ldquo;Multikulti&rdquo;, &ldquo;Sp&auml;t&rdquo;- Aussiedler!) begr&uuml;ndete Zuwanderungspolitik in den neunziger Jahren haben wir die Bev&ouml;lkerung &ndash; vor allem ihren erwerbsf&auml;higen Teil &ndash; noch zus&auml;tzlich aufgebl&auml;ht, so dass wir heute sogar eine zuwanderungsbedingte Arbeitslosigkeit haben.<\/li>\n<li>Eine demografisches Problem bekommen wir in den n&auml;chsten Jahrzehnten durchaus &ndash; mit einem Kulminationspunkt im Jahre 2030, wenn die komplette &ldquo;Nachpillengeneration&rdquo; &ndash; deren Geburtenziffern &uuml;brigens seit drei&szlig;ig Jahren praktisch konstant sind und nicht sinken (!) &ndash; der (dann verrenteten) Vorpillengeneration gegen&uuml;bersteht. Aber auch dann l&auml;&szlig;t sich die Problematik nicht, wie im beiliegenden Artikel der S&uuml;ddeutschen angesprochen, mit der typischen Versicherungsvertreterrechnung simplifizierend darstellen (&ldquo;Heute &ldquo;ern&auml;hren&rdquo; drei Erwerbst&auml;tige einen Rentner, demn&auml;chst wird es nur noch einer sein!&rdquo;???). Frage: Wer ern&auml;hrt sp&auml;ter die drei? Neun ? Und die neun dann 27? Nach der Rechnung mu&szlig; sich nicht nur die chinesische Bev&ouml;lkerung bald verdreifachen.<\/li>\n<li>Die viel ger&uuml;hmte Pyramide, nach der sich alle sehnen, ist kennzeichnend f&uuml;r Schwellenl&auml;nder mit schlechter gesundheitlichen Versorgung &ndash; niedrige Lebenserwartung, hohe Geburtenzahlen. Ein solches Modell uns wieder (siehe beiliegender Artikel) als Idealform vorzustellen, ist absurd. Denn das hie&szlig;e &ndash; bei unserem medizinischen Forschungsstand &ndash; eine permanent wachsende Gesamtbev&ouml;lkerung zu verlangen, deren Dimension ins Abwegige gehen. (Den Geburtenstand der 60er Jahre fortgeschrieben, h&auml;tten wird heute &uuml;ber 12 Millionen Einwohner mehr, von denen mindesten weitere sechs Millionen Menschen (die Jahrg&auml;ngen 70 &ndash; 80 ) Arbeit nachfragen w&uuml;rden. Im &Uuml;brigen zeigen gerade die &ldquo;pyramidalen&rdquo; Schwellenl&auml;nder, wie wenig Kinderreichtum mit der Sicherheit von sozialen Systemen zu hat: N&auml;mlich gar nichts. Sonst w&auml;ren in der T&uuml;rkei (5% der Menschen &uuml;ber 65, &uuml;ber 50% unter drei&szlig;ig) die Renten am h&ouml;chsten und in Italien und Deutschland am niedrigsten.<\/li>\n<li>Es ist rechnerisch leicht nachzuvollziehen ist, dass weder eine massive Zuwanderung noch eine schlagartige &Auml;nderung des generativen Wandels etwas an unserer demografischen Situation &auml;ndern w&uuml;rden, mit anderen Worten: Wir haben uns mit den vorhandenen Altersstrukturen abzufinden, die in ihrer &ldquo;Negativit&auml;t&rdquo; &uuml;brigens nur die Sache einer Generation sind: Nach 2030 sinkt &ndash; trotz des medizinischen Fortschritts &ndash; die Belastung wieder, denn auch die Angeh&ouml;rigen der geburtenstarken Jahrg&auml;nge werden eines Tages sterben.<\/li>\n<li>Hieraus folgt: Die uns vorhergesagte Schrumpfung m&uuml;ssen wir akzeptieren und die damit zusammenh&auml;ngenden &ndash; vor&uuml;bergehenden Belastungen &ndash; als Probleme n&uuml;chtern analysieren und l&ouml;sen. Dazu m&uuml;&szlig;te eines der reichsten L&auml;nder der Welt doch imstande sein. In dieser Schrumpfung liegt eine einmalige Chance zur Verbesserung unserer Lebensqualit&auml;t und die der nachfolgender Generationen: Durch die Renaturalisierung von Industriefl&auml;chen und Wohnfl&auml;chen, durch den Abri&szlig; der Slums aus den siebziger Jahren (D&uuml;sseldorf-Garrath, Bremen-Neue Vahr, Berlin-Neuk&ouml;ln) und durch die Renaissance der Wertsch&auml;tzung dem Einzelnen gegen&uuml;ber. Oder sind 3.500 Einwohner pro Quadratkilometer ein Zeichen von Lebensqualit&auml;t?. Not tut also ein Paradigmenwechsel in der politischen Diskussion, den intellektuell vorzubereiten, ich gerade von Leuten wie Ihnen seit langem erwarte.<\/li>\n<\/ol><p>Zum Schlu&szlig; noch ein Hinweis: Die Belastung f&uuml;r die nachfolgenden Generationen l&auml;&szlig;t sich nat&uuml;rlich auch dadurch reduzieren, dass die Zahlbetr&auml;ge, mit anderen Worten die Anspr&uuml;che der &Auml;lteren, zur&uuml;ckgefahren werden. Bei der Rente &ndash; ausgerechnet bei dem Versorgungssystem mit den niedrigsten Betr&auml;gen pro Rentenfall &ndash; hat man damit schon begonnen. Vor weiteren auf der Hand liegenden M&ouml;glichkeiten sieht man ab: Ich erw&auml;hne aus meiner Kenntnis heraus nur einige:<br>\nDie Abschaffung der 13. Monatspension f&uuml;r Beamte.<br>\nDie Einf&uuml;hrung einer Pensionsbemessungsgrenze f&uuml;r die gleiche Personengruppe.<br>\nDie Abschaffung des Beihilfesystems bzw. dessen Ausrichtung an S&auml;tzen der privaten Liquidation.<br>\nDie Abschaffung der beitragsfreien Altersversorgung dieser Personengruppe. (Polster w&auml;ren durch den netto-wage-drift ausreichend vorhanden).<br>\nDie Abschaffung der beitragsfreien Zusatzversorgung f&uuml;r Arbeiter und Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst.<br>\nDie Beseitigung knappschaftsrechtlicher Privilegien (Faktor 1,333).<br>\nDie Reduktion von Versorgungsanspr&uuml;chen von unseren Politikern (insgesamt quantitativ nicht der gr&ouml;&szlig;te Posten, aber aus Gerechtigkeitsgr&uuml;nden unabdingbar).<br>\nDie Streichung der Kuren f&uuml;r Rentner (Kostentr&auml;ger: Krankenkassen).<br>\nDie Streichung der Vorbeugekuren (Kostentr&auml;ger: RV).<br>\nDie Reform des Schwerbehindertenrechts.<\/p><p>Und schlie&szlig;lich die Entlastung des intergenerativen Solidarausgleichs durch einen intragenerativen, Spielraum dazu b&ouml;te sich genug. <\/p><p>Durch diese Ma&szlig;nahmen w&auml;re nat&uuml;rlich das Problem in G&auml;nze nicht beseitigt, ihm zumindest &uuml;ber die n&auml;chsten Jahre an Sch&auml;rfe genommen. Oder halten Sie es f&uuml;r gerecht, wenn wir in diesen Zeiten, von allen Bedenken unbehelligt, dem pensionierten Lehrerehepaar mittlerer G&uuml;teklasse im kommenden Dezembermonat zwischen 16 und 18.000 DM (8 &ndash; 9.000 Euro) &uuml;berweisen, w&auml;hrend wir dem Arbeiter zumuten, nicht nur 10 % seines besteuerten Bruttoeinkommens f&uuml;r die Altersversorgung der jetzigen Rentner sondern dazu noch einmal 5-6% seines Nettoeinkommens f&uuml;r eine zus&auml;tzliche private Rente auszugeben, nur um sicherzustellen, da&szlig; er in 30 Jahren eine Rente auf dem Kaufkraftniveau von heute 2.000 DM erh&auml;lt? Ich nicht! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>J&uuml;rgen Vo&szlig;<br>\nAnmerkung: <em>pers. Brief mit R&uuml;ckantwort<\/em> <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Das M&auml;rchen von den schlechten demografischen Verh&auml;ltnissen*<\/strong><\/p><p><em>*im Sinne des Loriotschen &ldquo;Universalbenutzers&rdquo; universell nutzbar in der Zuwanderungsdebatte, in der Rentenpolitik, bei der Familienf&ouml;rderung, in der Abtreibungsdebatte (nur von Katholiken), in der Steuerdebatte und vor allem in den neoliberalen Verk&uuml;ndungsrunden, genannt Talkshows <\/em><\/p><p>*alle Zahlen Stat. Bundesamt, alle bezogen auf Gesamtdeutschland, nachzulesen: Stat. JB des Bundes , 2004, S. 40<\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>nicht erwerbst&auml;tig 0-18<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th>0-1<\/th>\n<th>1-6<\/th>\n<th>6-14<\/th>\n<th>14-15<\/th>\n<th>15-18<\/th>\n<th>Summe<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1950<\/td>\n<td>1.054.090<\/td>\n<td>4.389.870<\/td>\n<td>9.426.951<\/td>\n<td>1.185.685<\/td>\n<td>3.169.228<\/td>\n<td><strong>19.225.824<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1960<\/td>\n<td>1.226.255<\/td>\n<td>5.614.730<\/td>\n<td>8.102.974<\/td>\n<td>800.076<\/td>\n<td>2.752.605<\/td>\n<td><strong>18.496.640<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>1.015.658<\/td>\n<td>6.089.568<\/td>\n<td>9.871.552<\/td>\n<td>1.096.794<\/td>\n<td>3.205.352<\/td>\n<td><strong>21.278.924<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>859.531<\/td>\n<td>3.974.333<\/td>\n<td>8.129.750<\/td>\n<td>1.310.161<\/td>\n<td>4.057.829<\/td>\n<td><strong>18.331.604<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>911.442<\/td>\n<td>4.432.548<\/td>\n<td>6.789.743<\/td>\n<td>803.770<\/td>\n<td>2.406.208<\/td>\n<td><strong>15.343.711<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>766.554<\/td>\n<td>3.951.030<\/td>\n<td>7.123.903<\/td>\n<td>935.755<\/td>\n<td>2.722.944<\/td>\n<td><strong>15.500.186<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>735.755<\/td>\n<td>3.959.424<\/td>\n<td>6.967.982<\/td>\n<td>955.683<\/td>\n<td>2.762.575<\/td>\n<td><strong>15.381.419<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>719.250<\/td>\n<td>3.904.271<\/td>\n<td>6.813.038<\/td>\n<td>979.021<\/td>\n<td>2.821.077<\/td>\n<td><strong>15.236.657<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>&nbsp;<\/p><p><strong>erwerbsf&auml;hig 18-65<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th>18-21<\/th>\n<th>21-40<\/th>\n<th>40-60<\/th>\n<th>60-65<\/th>\n<th>Summe<\/th>\n<th>Bev. gesamt<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1950<\/td>\n<td>2.878.238<\/td>\n<td>17.287.640<\/td>\n<td>19.831.687<\/td>\n<td>3.373.523<\/td>\n<td>43.371.088<\/td>\n<td>69.346.297<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1960<\/td>\n<td>3.614.380<\/td>\n<td>19.492.696<\/td>\n<td>18.811.081<\/td>\n<td>4.261.871<\/td>\n<td>46.180.028<\/td>\n<td>73.146.809<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>3.211.025<\/td>\n<td>20.488.103<\/td>\n<td>17.523.879<\/td>\n<td>4.787.899<\/td>\n<td>46.010.906<\/td>\n<td>78.069.471<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>3.925.930<\/td>\n<td>20.637.672<\/td>\n<td>20.328.474<\/td>\n<td>3.009.768<\/td>\n<td>47.901.844<\/td>\n<td>78.397.483<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>3.066.450<\/td>\n<td>24.120.544<\/td>\n<td>20.959.571<\/td>\n<td>4.350.811<\/td>\n<td>52.497.376<\/td>\n<td>79.753.227<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>2.852.894<\/td>\n<td>22.536.777<\/td>\n<td>21.957.504<\/td>\n<td>5.718.165<\/td>\n<td>53.065.340<\/td>\n<td>82.259.540<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>2.841.251<\/td>\n<td>22.222.764<\/td>\n<td>22.123.547<\/td>\n<td>5.805.606<\/td>\n<td>52.993.168<\/td>\n<td>82.440.309<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>2.822.292<\/td>\n<td>21.857.838<\/td>\n<td>22.517.506<\/td>\n<td>5.663.568<\/td>\n<td>52.861.204<\/td>\n<td>82.536.680<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>&nbsp;<\/p><p><strong>nicht mehr erwerbsf&auml;hig (&uuml;ber 65)<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th>Anzahl<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1950<\/td>\n<td>6.749.385<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1960<\/td>\n<td>8.470.141<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>10.779.641<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>12.164.035<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>11.912.140<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>13.694.014<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>14.065.722<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>14.438.819<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Bev&ouml;lkerungswachstum in %<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th colspan=\"2\">Wachstum<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>= Basis = 100%<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>0,4<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>2,2\t<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>4,4<\/td>\n<td>= Basis = 100%<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>5,6<\/td>\n<td>0,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>5,7<\/td>\n<td>0,3<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Altersstruktur insgesamt<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th>0-18<\/th>\n<th>18-65<\/th>\n<th>&uuml;ber 65<\/th>\n<th>Bev&ouml;lkerung insgesamt<\/th>\n<th>0-18 + &uuml;ber 65*<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1950<\/td>\n<td>19.226<\/td>\n<td>43.371<\/td>\n<td>6.749<\/td>\n<td>69.346<\/td>\n<td>25.975<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1960<\/td>\n<td>18.497<\/td>\n<td>46.180<\/td>\n<td>8.470<\/td>\n<td>73.147<\/td>\n<td>26.967<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>21.279<\/td>\n<td>46.011<\/td>\n<td>10.780<\/td>\n<td>78.069<\/td>\n<td>32.059<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>18.332<\/td>\n<td>47.902<\/td>\n<td>12.164<\/td>\n<td>78.397<\/td>\n<td>30.496<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>15.344<\/td>\n<td>52.497<\/td>\n<td>11.912<\/td>\n<td>79.753<\/td>\n<td>27.256<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>15.500<\/td>\n<td>53.065<\/td>\n<td>13.694<\/td>\n<td>82.260<\/td>\n<td>29.194<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>15.381<\/td>\n<td>52.993<\/td>\n<td>14.066<\/td>\n<td>82.440<\/td>\n<td>29.447<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>15.236<\/td>\n<td>52.861<\/td>\n<td>14.439<\/td>\n<td>82.536<\/td>\n<td>29.675<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p><em>* sog. Gesamtlastquote<\/em><\/p><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Lastquoten<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<th>Jahr<\/th>\n<th>Alters&rdquo;last&rdquo;quote<\/th>\n<th>Jugend&rdquo;last&rdquo;quote<\/th>\n<th>Gesamt&rdquo;last&rdquo;quote<\/th>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1950<\/td>\n<td>15,6<\/td>\n<td>44,3<\/td>\n<td>59,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1960<\/td>\n<td>18,3<\/td>\n<td>40,1<\/td>\n<td>58,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>23,4<\/td>\n<td>46,2<\/td>\n<td>69,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1980<\/td>\n<td>25,4<\/td>\n<td>38,3<\/td>\n<td>63,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1990<\/td>\n<td>22,7<\/td>\n<td>29,2<\/td>\n<td>51,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>25,8<\/td>\n<td>29,2<\/td>\n<td>55,0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>26,5<\/td>\n<td>29,0<\/td>\n<td>55,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>27,3<\/td>\n<td>28,8<\/td>\n<td>56,1<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>&nbsp;<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong><\/p><ol style=\"font-weight: bold\">\n<li>Die Bev&ouml;lkerung ist nie geschrumpft, sondern immer gewachsen<\/li>\n<li>Die Gesamtlastquote war 1950 h&ouml;her als heute.<\/li>\n<li>Es sind heute 6,85 Mio. Menschen mehr im erwerbsf&auml;higen Alter als 1970<\/li>\n<\/ol><p>Anmerkung: Die aktuelle Bev&ouml;lkerungszahl liegt bei 83,6 Mio. und ist damit die elfth&ouml;chste\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip;und anderes Material zur Demographie-Debatte von J&uuml;rgen Voss. Der Statistiker und Leser der NachDenkSeiten hat sich sachverst&auml;ndig und aktiv in die Debatte &uuml;ber unsere angeblichen demographischen Probleme eingemischt. F&uuml;r solche Leser, die sich gerade mit diesem Thema besch&auml;ftigen und Material und Argumente brauchen, sind seine Texte und Daten eine Fundgrube. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,123,183],"tags":[1819,1542,343,405],"class_list":["post-185","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demografische-entwicklung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-birg-herwig","tag-faz","tag-luegen-mit-zahlen","tag-statistisches-bundesamt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=185"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32155,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/185\/revisions\/32155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}