{"id":18508,"date":"2013-09-05T08:43:19","date_gmt":"2013-09-05T06:43:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508"},"modified":"2013-09-05T08:43:19","modified_gmt":"2013-09-05T06:43:19","slug":"hinweise-des-tages-1959","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h02\">Schwarz-Gelb lehnt Debatte &uuml;ber NSA-Aff&auml;re im Bundestag ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h03\">Wie souver&auml;n ist die Bundesrepublik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h04\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h05\">Andreas Fisahn: Vier Jahre Merkel, vier Jahre Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h06\">Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Deutschland hat die historisch niedrigste Investitionsquote&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h07\">Heute ist Deutschland wieder ein erfolgreiches und starkes Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h08\">Schluss mit M&auml;rchenstunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h09\">Merkel wirft SPD in Euro-Krise &bdquo;Unzuverl&auml;ssigkeit&ldquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h10\">Wolfgang M&uuml;nchau: Wie die Sozialdemokraten ihre Ideologie verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h11\">Die R&uuml;ckkehr der Leibeigenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h12\">Schattenbanken: Michel Barnier gef&auml;hrdet seinen guten Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h13\">Hartz-IV-Regelsatz steigt auf 391 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h14\">&raquo;Ich bekam nur 49,07 Euro f&uuml;r eine Woche harter Arbeit&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h15\">Altersversorgung von Ex-Vorst&auml;nden: DAX 30-Unternehmen zahlten 2012 im Schnitt 7,4 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h16\">DIW: Reichensteuer-Erh&ouml;hungen: durch Finanzausgleich profitieren auch arme Bundesl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h17\">S 21: Risse kratzen am Jahrhundertprojekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h18\">Kampagne &ldquo;Schule ohne Milit&auml;r&rdquo; startet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508#h19\">Zu guter Letzt: Volker Pispers: Duett<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18508&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;hrende US-Politiker auf Obama-Kurs<\/strong><br>\nDer au&szlig;enpolitische Ausschuss des US-Senats will sich nach Medienberichten f&uuml;r eine begrenzte Milit&auml;roperation gegen Syrien aussprechen. Die Mitglieder h&auml;tten sich nach einer Anh&ouml;rung in Washington auf eine Resolution geeinigt, die einen Einsatz mit einer Dauer bis zu 60 Tagen erlaube&hellip;<br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama d&uuml;rfe den Einsatz nach einer Mitteilung an den Kongress um 30 weitere Tage verl&auml;ngern. Die Zustimmung sei zudem an die Bedingung gekn&uuml;pft, dass keine Bodentruppen in das arabische Land geschickt w&uuml;rden. Eine Ausnahme w&auml;re die Entsendung einer kleinen &ldquo;Rettungsmannschaft&rdquo;, falls ein Notfall eintrete.<br>\nObama m&uuml;sse zudem innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der Aktion einen Plan f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung der Syrien-Krise an den Kongress &uuml;bermitteln. Der Ausschuss k&ouml;nne die Resolution noch am Mittwoch verabschieden und dann dem gesamten Senat zu einer Abstimmung in der kommenden Woche &uuml;bermitteln, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/usa-syrien112.html%20\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Syria resolution sets 90-day deadline, bars US ground forces from combat operations<\/strong><br>\nThe Senate resolution authorizing President Barack Obama to use military force against Syria would bar American ground troops for combat operations and set a deadline for any action&hellip;<br>\nThe measure would set a time limit of 60 days and says the president could extend that for 30 days more unless Congress has a vote of disapproval.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/politics\/congress\/syria-resolution-sets-90-day-deadline-bars-us-ground-forces-from-combat-operations\/2013\/09\/03\/fc1d3bfc-14fa-11e3-b220-2c950c7f3263_story.html\">Washinton Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Putin bezichtigt Kerry der L&uuml;ge<\/strong><br>\n&ldquo;Er l&uuml;gt, und er wei&szlig;, dass er l&uuml;gt&rdquo;: W&auml;hrend Barack Obama mit einem flammenden Appell an die internationale Gemeinschaft f&uuml;r einen Milit&auml;rschlag in Syrien wirbt, beschuldigt Russlands Pr&auml;sident Putin den amerikanischen Au&szlig;enminister Kerry der L&uuml;ge. Der Ausschuss f&uuml;r Ausw&auml;rtiges im US-Senat stimmt einer Intervention zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/militaerschlag-gegen-syrien-putin-bezichtigt-kerry-der-luege-1.1762891\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schwarz-Gelb lehnt Debatte &uuml;ber NSA-Aff&auml;re im Bundestag ab<\/strong><br>\nDer Bundestag hat in seiner wohl letzten Sitzung vor der Bundestagswahl mit der Mehrheit von CDU\/CSU und FDP eine Debatte &uuml;ber die NSA-Aff&auml;re verhindert. Die Antr&auml;ge dazu hatten die Oppositionsparteien SPD, Gr&uuml;ne und die Linke gestellt, fanden aber keine Mehrheit. Trotzdem kam es zumindest in der Debatte &uuml;ber die Gesch&auml;ftsordnungsantr&auml;ge zu einem heftigen Schlagabtausch. Das geschah vor vergleichsweise vollem Haus, weil eine Generaldebatte &uuml;ber die Situation in der Bundesrepublik anstand.<br>\nVolker Beck (Gr&uuml;ne) erkl&auml;rte, wenn die Kanzlerin &ouml;ffentlich ihr Vertrauen in die NSA ausgedr&uuml;ckt habe, solle sie auch die Dokumente vorlegen, die die Enth&uuml;llungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden widerlegen. Denn noch sei nichts aufgekl&auml;rt. Au&szlig;erdem forderte er den Bundestag auf, zu beschlie&szlig;en, dass Snowden Aufnahme in Deutschland findet&hellip;<br>\nDer Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste, Thomas Oppermann (SPD) warf den Regierungsfraktionen vor, die Aff&auml;re um die NSA-Enth&uuml;llungen totschweigen zu wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Schwarz-Gelb-lehnt-Debatte-ueber-NSA-Affaere-im-Bundestag-ab-1947299.html\">Heise Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie souver&auml;n ist die Bundesrepublik?<\/strong><br>\nVon Claudia Venohr mit Albrecht M&uuml;ller etc. von Minute 1:08 bis 10:20 in Zeitgeschichte NDR Info &ndash; 31.08.2013 19:20 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/audio172629_podcastID-podcast3008.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Albrecht von Lucke: Angela Merkel, sicher ist sicher<\/strong><br>\nEinen derartigen Wahlkampf hat das Land noch nicht gesehen. Einen Wahlkampf n&auml;mlich, der bis kurz vor dem Zieleinlauf noch immer keiner ist und wohl auch keiner mehr werden wird. Der Grund daf&uuml;r: Bis heute ist es der Opposition nicht einmal in Ans&auml;tzen gelungen, dieser Wahl ihren Stempel aufzudr&uuml;cken&hellip;<br>\nDass in diesem Lande nichts passiert, ist eine groteske Verkennung der Lage. Dieser sitzt jedoch auch der SPD-Kandidat auf, wenn er gegen eine Kanzlerin polemisiert, die &bdquo;nichts fordert und nichts verlangt&ldquo;, und dagegen seinen &bdquo;Klartext&ldquo;-Wahlkampf unter das Motto stellt: &bdquo;Mehr PS! Bewegung statt Stillstand&ldquo;.<br>\nPS wie Peer Steinbr&uuml;ck: Klarer k&ouml;nnte man an den Bed&uuml;rfnissen der Menschen wohl nicht vorbei schwadronieren. Tats&auml;chlich erleben die B&uuml;rger seit zehn Jahren nicht Stillstand, sondern die permanente Ver&auml;nderung und das definitive Ende der alten, Bonner Republik&hellip;<br>\nIn einer derart forcierten Angstkultur wird Sicherheit zum Nonplusultra. Wer wollte es Otto Normalverbraucher verdenken, dass er sich heute vor allem um seine Status- und Besitzstandswahrung sorgt? Und sich allzu bereitwillig in die Arme von &bdquo;Mutti&ldquo; st&uuml;rzt&hellip;<br>\n&Uuml;berhaupt ist die Kanzlerin in den letzten vier Jahren stets auf Nummer sicher gegangen. Ihr prim&auml;res Ziel dabei: durch Anpassung an den herrschenden Zeitgeist am besten jede Opposition im Lande &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen&hellip;<br>\nDem hat die Opposition nichts entgegen zu setzen&hellip;<br>\nErstens ist Steinbr&uuml;ck nicht in der Lage, taugliche politische Alternativen anzubieten. Insbesondere nicht auf dem zentralen Feld der Eurokrise und der von Merkel versprochenen Sicherung der deutschen Wohlstandsinsel&hellip;<br>\nZweitens fehlt es an einer tauglichen Regierungs- und Koalitionsalternative&hellip;<br>\nDamit aber, und drittens, verf&uuml;gt die SPD nicht einmal mehr &uuml;ber einen echten Kanzlerkandidaten&hellip;<br>\nWas also bleibt vom PS-Wahlkampf? Kein Thema, keine Koalition, kein Kanzlerkandidat: Weniger geht nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/september\/angela-merkel-sicher-ist-sicher\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Besser mit als ohne Angela<\/strong><br>\nLocker bei der Bildung, offen gegen&uuml;ber Migranten: Merkel sollte weiter Kanzlerin bleiben. Denn nur sie garantiert einen linksliberalen Kurs&hellip;<br>\nBei einer rot-gr&uuml;nen Regierung best&uuml;nde die Gefahr, dass sie sich von einer konservativen Opposition und den Boulevardmedien vor sich hertreiben l&auml;sst. Bei Angela Merkel dagegen wei&szlig; man, dass sie ihre Union im Zaum h&auml;lt. Darum sind die Aussichten auf eine progressive Politik mit ihr als Kanzlerin besser als ohne sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Kanzlerin-Merkel\/!123059\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser:<\/strong> Irritiert &uuml;ber diesen taz-Aufmacher, dachte ich: hmm, eine Satire? Ich las, und fand keine (oder sehe und verstehe ich sie nicht?). Zwar benennt er das Grunddilemma der &lsquo;Alternativlosigkeit&rsquo; mangels tats&auml;chlicher politischer Alternativen, wenn er zurecht mit Blick auf Steinbr&uuml;ck fragt: &lsquo;Oder glaubt irgendwer, ein SPD-Kanzler h&auml;tte sich in der Euro-Krise, in der NSA-Aff&auml;re oder gegen&uuml;ber Syrien ernsthaft anders verhalten als Merkel?&rsquo;<\/em><br>\n<em>Ansonsten treffend zu orwellschem &lsquo;Neuland&rsquo; und &lsquo;Neusprech&rsquo; ein Leserkommentar:<\/em><br>\n<em>&lsquo;So sieht sie aus, die ideologisch verdrehte Welt:<\/em><br>\n<em>Die &ldquo;Agenda-Politik&rdquo; ist darin sozialdemokratisch. Und Merkel regiert &ldquo;Locker bei der Bildung&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Dass die Schulen immer bauf&auml;lliger werden? Geschenkt.<\/em><br>\n<em>Dass die Unis zu Hochschulen, und die Hochschulen &ldquo;wie ein Unternehmen&rdquo; geleitet werden, Ausbildung statt Bildung quasi? Na, und?<\/em><br>\n<em>Dass neben Lehrermangel in Zeiten des &Uuml;berangebots an Studienabg&auml;ngern Elfmonats-Zeitvertr&auml;ge f&uuml;r Junglehrer gemacht werden, damit die in Hartz-4 bleiben, w&auml;hrend ihre Kollegen verbeamtet sind? Iwo.<\/em><br>\n<em>Dass Merkel nicht nur im Inland knallhart eine Lohndr&uuml;ckerpolitik f&auml;hrt, die zur Aufrechterhaltung des Export&uuml;berschusses, aber auch eben in die Altersarmut f&uuml;r Millionen und in die Arbeitslosigkeit f&uuml;r zig Millionen EU-Nachbarn f&uuml;hrt?<\/em><br>\n<em>Soweit denkt der Autor gar nicht. Denkt er eigentlich &uuml;berhaupt? Oder ist der Text im Artikel eher so etwas wie eine K&ouml;rperreaktion auf wohliges Gruppenkuscheln mit &ldquo;Mutti&rdquo;?&rsquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Andreas Fisahn: Vier Jahre Merkel, vier Jahre Eurokrise<\/strong><br>\nEuropa muss neu begr&uuml;ndet werden, indem die vier zentralen Konstruktionsfehler der EU behoben werden: erstens seine undemokratische Grundstruktur, zweitens der autorit&auml;re Wettbewerbsstaat, drittens die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte und viertens der Fortbestand nationaler &Ouml;konomien&hellip;<br>\nDer erste Konstruktionsfehler der gegenw&auml;rtigen EU besteht darin, dass eine machtlastige &Ouml;ffentlichkeit entstanden ist, in der &ouml;konomische Interessen dominieren, und das vorherrschende Demokratiedefizit zur Abwehr sozialer Teilhabeanspr&uuml;che genutzt wird.<br>\nDie EU braucht eine St&auml;rkung der politischen Demokratie und eine St&auml;rkung der politischen &Ouml;ffentlichkeit&hellip;<br>\nEine derartige demokratische St&auml;rkung Europas kann nur &ndash; und hier liegt der zweite Konstruktionsfehler &ndash; &uuml;ber eine Streichung der Wettbewerbsordnung aus der Verfassung und deren &Ouml;ffnung f&uuml;r andere Wirtschaftsordnungen erreicht werden.<br>\nDa die Wettbewerbsordnung in den Europ&auml;ischen Vertr&auml;gen festgeschrieben ist, ben&ouml;tigt ein anderes Europa entsprechende &Auml;nderungen. Dazu geh&ouml;rt die Angleichung von Wirtschafts- und Steuerkompetenzen mit dem Ziel einer Mindestharmonisierung der Steuern f&uuml;r Unternehmen und Selbstst&auml;ndige&hellip; In der Logik der Standortkonkurrenz liegt es auch, die Sozialversicherungssysteme im doppelten Sinne des Wortes &bdquo;billig&ldquo; zu machen&hellip;<br>\nDie fortgesetzte Deregulierung erleichtert zudem Spekulationsgesch&auml;fte jeglicher Art, insbesondere gegen schwache Staaten wie Griechenland, und untergr&auml;bt damit die Europ&auml;ische Union.<br>\nZwecks deren St&auml;rkung sind die Finanzm&auml;rkte folglich zu reregulieren. Dazu bedarf es einer Revision der EU-Verfassungsnormen zur Kapitalverkehrsfreiheit&hellip; Dazu geh&ouml;rte die unbedingt notwendige Einf&uuml;hrung der Tobin-Tax mit dem Ziel der Entschleunigung der M&auml;rkte&hellip;<br>\nEine einheitliche W&auml;hrung funktioniert aber nicht bei Fortbestehen von National&ouml;konomien. Die Europ&auml;ische Union braucht, um tats&auml;chlich zu funktionieren, letztlich ein Gebot einheitlicher Lebensverh&auml;ltnisse und ein Konzept f&uuml;r eine solidarische Transferunion. Dazu ben&ouml;tigt man ein System des Finanzausgleichs und, als ersten Schritt, eine Umschichtung von Agrar- in Struktursubventionen sowie eine gemeinsame Infrastrukturplanung.<br>\nZu diesem Zweck ist die Unabh&auml;ngigkeit der EZB grunds&auml;tzlich zu revidieren, wie auch ihre ausschlie&szlig;liche Verpflichtung auf Preisstabilit&auml;t&hellip;<br>\nDie wirklichen Krisenursachen werden durch immer neue Spardiktate &ndash; und anschlie&szlig;ende Kredite &ndash; jedoch nicht angegangen, sondern verst&auml;rkt. Sicher ist daher nur eins: dass Europa und der Euro bei einer Fortsetzung der gegenw&auml;rtigen Politik schon bald in die n&auml;chste Krise schlittern werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/september\/vier-jahre-merkel-vier-jahre-eurokrise\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck: &bdquo;Deutschland hat die historisch niedrigste Investitionsquote&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wir haben es mit einem Land zu tun, das die historisch niedrigste Investitionsquote hat, und zwar sowohl &ouml;ffentlich wie auch privat. Das hei&szlig;t, unsere Investitionen in Deutschland liegen laut OECD-Zahlen 2 Prozent unter dem Durchschnitt der anderen OECD-Staaten; das sind 50 bis 52 Milliarden Euro.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/09\/eurokrisebundestagswahl-steinbruck-und-spd-bestehen-darauf-von-merkel-als-zuverlassiger-handlanger-fur-ihre-falsche-europapolitik-anerkannt-zu-werden\/#sthash.zXtKnFUh.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heute ist Deutschland wieder ein erfolgreiches und starkes Land<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bundestagswahl 2013 haben CDU und CSU ein Regierungsprogramm 2013-2017 ver&ouml;ffentlicht, das den Satz enth&auml;lt &ldquo;Heute ist Deutschland wieder ein erfolgreiches und starkes Land, eines der st&auml;rksten weltweit&rdquo; (S. 3). So einen Satz kann nur schreiben, wer die folgende Grafik noch nie gesehen hat oder jedenfalls mit &ldquo;Erfolg&rdquo; etwas umschreibt, das bei (zu) vielen ganz offensichtlich nicht ankommt:\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Das Bild zeigt bezogen auf Landkreise und kreisfreie St&auml;dte den prozentualen Anteil der Kinder, die in Hartz-IV-Familien leben, in so genannten Bedarfsgemeinschaften. (Und zwar sind das jeweils Prozentangaben bezogen auf die gleiche Zahl an Kindern. Nicht dass jemand meint, in den dunkler gef&auml;rbten Gebieten lebten besonders viele Kinder.) Dunkle Kreise haben hohe Anteile, helle Kreise haben niedrige Anteile. Spitzenreiter sind Gelsenkirchen (35,0%), Bremerhaven (34,6%) und Halle an der Saale (34,3%).<br>\nDas Tiefdruckgebiet der Armut liegt eindeutig im Osten und in den Gro&szlig;st&auml;dten. Sonnenschein herrscht dagegen im reichen S&uuml;den, also den exportstarken Landstrichen, die am lautesten gegen den L&auml;nderfinanzausgleich wettern. Diese Art von Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland hat jedenfalls weiterhin Bestand bzw. zwischen Nord- und S&uuml;ddeutschland baut sich eine neue auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/heute-ist-deutschland-wieder-ein-erfolgreiches-und-starkes-land\/\">Flassbeck-Economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schluss mit M&auml;rchenstunde<\/strong><br>\nArbeit Die schwarz-gelbe Regierung profitiert von den guten Arbeitsmarktzahlen &ndash; vor allem im Wahlkampf. Doch der Schein tr&uuml;gt&hellip;<br>\nDas zeigt eine ordentliche Bilanzpr&uuml;fung. Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen verzerren die Realit&auml;t. Ein gro&szlig;er Teil des angeblichen Jobwunders resultiert aus der reinen Umverteilung vorhandener Arbeit. Wenn Firmen Vollzeitstellen in Teilzeit- oder Minijobs zerlegen, freuen sich die N&uuml;rnberger Statistiker. Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen steigt. Seit der Jahrtausendwende strichen die Unternehmen und Verwaltungen rund 1,5 Millionen Vollzeitarbeitspl&auml;tze. Gleichzeitig schufen sie &uuml;ber drei Millionen geringf&uuml;gige Jobs und Teilzeitstellen. Folglich wird heute zwischen Hamburg und M&uuml;nchen nicht mehr gearbeitet als vor 13 Jahren. Die Zahl der bezahlten Arbeitsstunden &ndash; das so genannte Arbeitsvolumen &ndash; ist nicht gestiegen&hellip;<br>\nDas vermeintliche Jobwunder sprengte aber nie den Rahmen einer normalen Konjunkturerholung&hellip;<br>\nFast jeder vierte Besch&auml;ftigte arbeitet heute f&uuml;r weniger als neun Euro die Stunde. 1,4 Millionen Deutsche schuften f&uuml;r einen Armutslohn von unter f&uuml;nf Euro&hellip;<br>\nJeder Dritte hat heute ein prek&auml;res Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis. Rund 7,5 Millionen Besch&auml;ftigte haben einen Mini-Job, davon ein Drittel als Hauptverdienstquelle. Die Zahl der Leiharbeiter kletterte auf fast eine Million. Zudem gibt es 2,3 Millionen Solo-Selbstst&auml;ndige. Jede zweite Neueinstellung ist inzwischen befristet. Werksvertr&auml;ge sowie unbezahlte Praktika werden bei den Unternehmen immer beliebter. Unsichere Jobs und Tarifflucht schw&auml;chen die gewerkschaftliche Verhandlungsmacht&hellip;<br>\nAm Ende bleibt von Merkels toller Wirtschaftsbilanz nichts mehr &uuml;brig. Was bleibt, ist eine krisenanf&auml;llige exportabh&auml;ngige Wirtschaft sowie Millionen schlechte und unsichere Jobs&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/schluss-mit-maerchenstunde\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Merkel wirft SPD in Euro-Krise &bdquo;Unzuverl&auml;ssigkeit&ldquo; vor<\/strong><br>\nStreit &uuml;ber ein Interview Merkels gab es&hellip;Merkel hatte da zu Unterschieden zwischen Union und SPD gesagt: &bdquo;Das Dritte ist: In der Frage der Euro-Krise ist die Sozialdemokratie total unzuverl&auml;ssig. Da ist von Eurobonds, Schuldentilgungsfonds, gemeinsamer Haftung bis hin auch zum Gegenteil alles gesagt worden. Und ich glaube, es ist sehr, sehr wichtig, dass man mit einer einheitlichen Richtung jetzt diese Krise weiter bew&auml;ltigt.&ldquo; Vehement wandte sich Steinbr&uuml;ck gegen den Vorwurf europapolitischer Unzuverl&auml;ssigkeit der SPD. Oft habe die SPD der Koalition bei Abstimmungen &uuml;ber den Euro geholfen. &bdquo;Sie m&uuml;ssen wissen, dass Sie damit Br&uuml;cken zerst&ouml;ren&ldquo;, emp&ouml;rte sich Steinbr&uuml;ck.<br>\nKanzlerin Merkel bem&uuml;ht sich, den Streit zu entsch&auml;rfen. In einer am Dienstagabend &uuml;ber das Bundespresseamt ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung legte die CDU-Vorsitzende Wert auf die Feststellung, dass es in dem von der SPD kritisierten ARD-Interview nicht um das Abstimmungsverhalten der SPD bei wichtigen Entscheidungen zur Euro-Rettung gegangen sei. Gegenstand der &Auml;u&szlig;erungen seien vielmehr die gegens&auml;tzlichen Auffassungen von Regierung und SPD &uuml;ber Eurobonds, Schuldentilgungsfonds und gemeinschaftliche Haftung in der Euro-Zone gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/bundestagswahl-2013-merkel-wirft-spd-in-euro-krise-unzuverlaessigkeit-vor-12558636.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Steinbr&uuml;ck und SPD bestehen darauf von Merkel als zuverl&auml;ssiger Handlanger f&uuml;r ihre falsche Europapolitik anerkannt zu werden<\/strong><br>\nIst die SPD jetzt endg&uuml;ltig durchgedreht? Da sagt Merkel etwas locker daher, dass die SPD in der Europapolitik &ldquo;unzuverl&auml;ssig&rdquo; sei, und schon echauffieren sich die SPD und ihr Kanzlerkandidat &ndash; nicht &uuml;ber Merkels Europapolitik, sondern dar&uuml;ber, dass Merkel ihnen nicht als zuverl&auml;ssiger Handlanger f&uuml;r ihre desastr&ouml;se Europapolitik Anerkennung zollt. Man glaubte gestern seinen Ohren nicht zu trauen. Aber der politische Wahnsinn setzt sich heute fr&uuml;h weiter fort. Der Parlamentarische SPD-Fraktionsf&uuml;hrer Oppermann fordert jetzt gar eine Entschuldigung der Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/09\/eurokrisebundestagswahl-steinbruck-und-spd-bestehen-darauf-von-merkel-als-zuverlassiger-handlanger-fur-ihre-falsche-europapolitik-anerkannt-zu-werden\/#sthash.zXtKnFUh.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu noch: Gabriel wirft Merkel Rechtsbruch vor<\/strong><br>\nIm Streit mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) um den Vorwurf der Unzuverl&auml;ssigkeit hat SPD-Chef Sigmar Gabriel mit einem schweren Vorwurf gekontert: Mit ihrem Handeln in Sachen Euro-Rettung versto&szlig;e Merkel gegen deutsches Recht und Gesetz, sagte Gabriel der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo;. Die Kanzlerin habe &ldquo;heimlich eine Haftungsunion &uuml;ber die Europ&auml;ische Zentralbank organisiert&rdquo;. Au&szlig;erdem sei sie bereit, deutsche Steuerzahler f&uuml;r Banken, die sich verspekulieren, haften zu lassen, sagte Gabriel dem Blatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wahl\/merkelinterview-spd102.html\">Tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gabriel dreht anscheinend v&ouml;llig durch: Nun soll also gerade Merkel &uuml;ber die EZB eine Haftungsunion organisiert haben. Wo sich doch gerade die Bundesregierung und ihre Getreuen in der EZB (Asmussen und Weidmann) mit aller Macht dagegen gestemmt hat, dass die EZB auf den Finanzm&auml;rkten intervenierte, als die Anleihen der s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten der Spekulation ausgesetzt waren. Statt zu kritisieren, dass die EZB aufgrund des deutschen Widerstandes bestenfalls eine Spritzpistole statt der angek&uuml;ndigte Bazooka eingesetzt hat (Siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14365\">Bazooka mit eingebauter Ladehemmung<\/a>&ldquo;), macht sich nun Gabriel die Kritik der stockkonservativen zu eigen die lieber die S&uuml;deurop&auml;er aus der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion geworfen h&auml;tten, als der EZB zu erlauben, das Spiel der Spekulanten zu verderben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Wie die Sozialdemokraten ihre Ideologie verloren<\/strong><br>\nSparen, k&uuml;rzen, dr&uuml;cken: In der Wirtschaftspolitik bieten die Sozialdemokraten keine ideologische Alternative zur Bundesregierung &ndash; und haben deshalb auch keinen Erfolg beim W&auml;hler. Peer Steinbr&uuml;ck t&auml;te gut daran, den Keynesianismus f&uuml;r seine Partei neu zu entdecken.<br>\nDas grundlegende Problem f&uuml;r die SPD und ihren gl&uuml;cklosen Spitzenkandidaten besteht darin, dass ihnen die gro&szlig;e Erz&auml;hlung in der Wirtschaftspolitik abhandengekommen ist. Damit meine ich eine eigenst&auml;ndige wirtschaftspolitische Ideologie, die sich von jener der konservativen Parteien unterscheidet&hellip;<br>\nDie letzten f&uuml;nf Jahre waren eine Zeit der Keynesianischen Renaissance fast &uuml;berall auf der Welt. Nur nicht bei uns in Deutschland. Hierzulande ist jetzt nur noch Die Linke keynesianisch gepr&auml;gt. Der SPD ist der Keynesianismus irgendwann in den neunziger Jahren abhandengekommen. Sie hat seitdem das angebotsorientierte Denken der konservativen Parteien fast vollst&auml;ndig verinnerlicht. F&uuml;r mich war der kritische Punkt der R&uuml;ckzug von Oskar Lafontaine als SPD Parteichef und Finanzminister, der damals als einziger in der SPD-F&uuml;hrung eine keynesianische makro&ouml;konomische Position aggressiv vertrat. Er verlor den Machtkampf gegen Gerhard Schr&ouml;der&hellip;<br>\nDie so viel gepriesene wirtschaftliche St&auml;rke ist reiner Schein. Deutschland hat die niedrigste Investitionsrate unter allen industrialisierten L&auml;ndern. Auch das Produktivit&auml;tswachstum liegt am unteren Ende der Skala. Die Strategie kann nicht aufgehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-ueber-die-wirtschaftspolitik-der-spd-a-920348.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr der Leibeigenschaft<\/strong><br>\nNullstundenarbeitsvertr&auml;ge in Britannien, immer mehr Werksvertragsverh&auml;ltnisse in Deutschland: In der Arbeitswelt ist der Neoliberalismus weiterhin eine soziale Kraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1334\/neoliberalismus\/die-rueckkehr-der-leibeigenschaft\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schattenbanken: Michel Barnier gef&auml;hrdet seinen guten Ruf<\/strong><br>\nMit entt&auml;uschenden Vorschl&auml;gen zur Regulierung von Schattenbanken gef&auml;hrdet Binnenmarktkommissar Michel Barnier seinen guten Ruf als konsequenter Regulierer. Noch im Dezember 2012 hatte der Europ&auml;ische Systemrisikorat (ESRB) ein Verbot von Geldmarktfonds empfohlen, die einen festen R&uuml;ckkaufswert f&uuml;r ihre Fondsanteile garantieren (Constant Net Asset Value &ndash; CNAV Fonds). Am 29. August 2013 folgte der globale Finanzstabilit&auml;tsrat (FSB) mit &auml;hnlichen Forderungen. Doch die EU-Kommission bleibt hinter diesen internationalen Vorschl&auml;gen deutlich zur&uuml;ck. Sie fordert von den Fonds lediglich einen Kapitalpuffer von 3% auf die Bilanzsumme. Dabei reicht das bei weitem nicht aus, um Notverk&auml;ufe zu verhindern, mit der CNAV Geldmarkfonds &Ouml;l ins Feuer der Eurokrise gesch&uuml;ttet hatten. Denn die Wertverluste sind in einer schweren Krise ungleich gr&ouml;&szlig;er als 3%. In einer neuen Krise w&auml;ren die Geldmarktfonds wiederum Brandbeschleuniger.<br>\nDoch damit nicht genug. Der Richtlinienentwurf liegt schon seit einem halben Jahr in den Schubladen der EU-Kommission. In dieser Zeit war die Finanzlobby nicht unt&auml;tig. F&uuml;r den 3%igen Kapitalpuffer gibt es nun noch eine gro&szlig;z&uuml;gige &Uuml;bergangsphase von 3 Jahren. (&Uuml;ber den Sommer wurde Art. 43 hinzugef&uuml;gt.) Sie ignoriert auch einen klaren Beschluss des Europaparlaments vom Juni 2013. Die EU-Kommission wertet damit die Gesch&auml;ftsinteressen der in den Steueroasen Luxemburg und Irland ans&auml;ssigen Fonds h&ouml;her als das Gemeinwohlinteresse der Finanzmarktstabilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2013\/schattenbanken-michel-barnier-gefahrdet-seinen-guten-ruf\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dort auch der Vergleich zwischen dem urspr&uuml;nglichen Entwurf und dem jetzigen Vorschlag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hartz-IV-Regelsatz steigt auf 391 Euro<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband kritisierte, es handele sich weiter um einen &bdquo;k&uuml;mmerlichen Armutssatz&ldquo;.<br>\nN&ouml;tig sei ein Satz von mindestens 437 Euro plus Zahlung einmaliger Leistungen, sagte Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/arbeitslosengeld-ii-hartz-iv-regelsatz-steigt-auf-391-euro,10808018,24199330.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Ich bekam nur 49,07 Euro f&uuml;r eine Woche harter Arbeit&laquo;<\/strong><br>\nApfelsinenpfl&uuml;cker werden in Spanien nicht nur ausgebeutet, sondern auch schamlos betrogen. Gespr&auml;ch mit Miguel &Aacute;ngel Collado Aguilar&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/09-03\/054.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Altersversorgung von Ex-Vorst&auml;nden: DAX 30-Unternehmen zahlten 2012 im Schnitt 7,4 Millionen Euro<\/strong><br>\nDurchschnittlich 7,4 Millionen Euro hat ein DAX 30-Unternehmen 2012 insgesamt an die fr&uuml;heren Mitglieder seines Vorstandes als Altersversorgung gezahlt. Damit gaben die Konzerne f&uuml;r die Altersversorgung ihrer Ex-Vorst&auml;nde im Schnitt noch einmal mehr als ein Drittel der Summe aus, die sie den aktiven Vorstandsmitgliedern an Verg&uuml;tung zahlten. Zus&auml;tzlich flossen je Unternehmen durchschnittlich 2,9 Millionen Euro in die R&uuml;ckstellungen f&uuml;r das k&uuml;nftige Ruhegeld der heute aktiven Spitzenmanager. Pro Person entspricht dies um die 450.000 Euro und damit etwa 54 Prozent ihrer aktuellen Festbez&uuml;ge. Die Pensionsr&uuml;ckstellungen allein f&uuml;r die fr&uuml;heren Vorst&auml;nde summierten sich in den 30 DAX-Konzernen auf 2,8 Milliarden Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Verg&uuml;tungsexperten Dr. Heinz Evers. Im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung wertete er die Verg&uuml;tungsberichte der Unternehmen aus.<br>\nDas sind gro&szlig;e Zahlen. Immerhin sei ein Ende des Aufw&auml;rtstrends aus den vergangenen Jahren absehbar, konstatiert Evers: &ldquo;Der Wert der Versorgungszusagen vermindert sich infolge h&ouml;herer Lebenserwartung, k&uuml;rzerer Dienstzeiten und zunehmendem Kostendruck auch bei den Vorst&auml;nden tendenziell.&rdquo; Nun w&uuml;rden Anspr&uuml;che, die durch den starken Anstieg der Festgeh&auml;lter im vergangenen Jahrzehnt entstanden sind, langsam wieder auf &ldquo;Normalma&szlig;&rdquo; reduziert. Mit neu eingestellten Vorst&auml;nden werde oft ein geringeres Leistungsniveau vereinbart.<br>\nZudem h&ouml;ben die Unternehmen die bislang sehr niedrige Pensionsgrenze f&uuml;r Vorst&auml;nde wieder an: 2009 zahlte die H&auml;lfte der 30 Dax-Unternehmen bereits ab 60 Jahren ein Ruhegeld. 2012 taten das noch neun. In acht Gesellschaften wird die Altersleistung mit 62 oder 63 Jahren f&auml;llig, zehn pensionieren mit 65 Jahren oder &auml;lter. Der Chipkonzern Infineon hat die Altersgrenze bei 67 Jahren gesetzt. Henkel und BMW koppeln die Altersgrenze ihrer Vorst&auml;nde an das jeweilige Regelalter der gesetzlichen Rentenversicherung.<br>\nTrotz Publizit&auml;tspflicht der Unternehmen spricht der Verg&uuml;tungsexperte allerdings von einer &ldquo;anhaltenden Intransparenz der Versorgungsaufwendungen&rdquo;. Die Aufsichtsr&auml;te seien gefordert, auch den vertikalen Vergleich innerhalb des Unternehmens im Auge zu behalten: Stehen die Versorgungsanspr&uuml;che des Vorstands in einem angemessenen Verh&auml;ltnis zu den Anspr&uuml;chen des weiteren Managements und der &uuml;brigen Mitarbeiter?<br>\nEvers wirft zudem eine grunds&auml;tzliche Frage auf: Sind Pensionszahlungen f&uuml;r ehemalige Vorst&auml;nde &uuml;berhaupt sinnvoll? Denn die Bez&uuml;ge der aktiven Manager d&uuml;rften ausreichen, um privat f&uuml;rs Alter vorzusorgen. &ldquo;Wo Eigenvorsorge durch Aktivbez&uuml;ge unschwer m&ouml;glich ist, er&uuml;brigt sich der betriebliche Versorgungsgedanke&rdquo;, schreibt der Experte. Zwei Unternehmen gehen bereits in diese Richtung &ndash; allerdings ohne die Gesamtausgaben f&uuml;r die Vorst&auml;nde zu k&uuml;rzen: Bei RWE k&ouml;nnen die Vorstandsmitglieder zwischen einem Programm zur Altersvorsorge und Barauszahlung w&auml;hlen. Auch bei Beiersdorf ist die Altersversorgung abgeschafft; Vorstandsmitglieder bekommen die entsprechenden Betr&auml;ge in Form einer Unternehmenswertbeteiligung ausgezahlt.<br>\nEvers&acute; Untersuchung zeigt auch, dass der Umfang der Altersversorgung und der Pensionsr&uuml;ckstellungen von Unternehmen zu Unternehmen stark schwankt. Die H&ouml;he wird nicht nur von den Pensionssystemen bestimmt, sondern auch davon, wie viele fr&uuml;here Spitzenmanager oder deren Hinterbliebene Rentenleistungen erhalten. So lagen die Auszahlungen an ehemalige Vorst&auml;nde 2012 zwischen null Euro beim erst 1996 gegr&uuml;ndeten Unternehmen Fresenius Medical Care (FMC) und 27,4 Millionen Euro bei der Deutschen Bank. Hinzu kamen jeweils die Summen, die 2012 f&uuml;r k&uuml;nftige Alters-Zahlungen an die aktiven Vorst&auml;nde zur&uuml;ckgelegt wurden. Hier reichen die Betr&auml;ge von 0,3 Millionen Euro bei Infineon bis zu 8,1 Millionen Euro bei FMC.<br>\nRechnet man beide Posten zusammen, wendeten die Deutsche Bank (30,8 Millionen Euro), Siemens (21,5 Millionen) und Thyssen-Krupp (18,3 Millionen) 2012 das meiste Geld f&uuml;r die Altersversorgung ihrer Vorst&auml;nde auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/mbf_gutachten_evers_13.pdf\">Heinz Evers: Betriebliche Altersversorgung von Vorst&auml;nden in DAX 30-Unternehmen. Empirische Erhebung im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. [PDF &ndash; 509 KB]<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130905_hwt_03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/media.boeckler.de\/12205%20\">Infografik zum Download im B&ouml;ckler Impuls 13\/2013<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>DIW: Reichensteuer-Erh&ouml;hungen: durch Finanzausgleich profitieren auch arme Bundesl&auml;nder<\/strong><br>\nMehreinnahmen aus h&ouml;heren Reichensteuern fallen &uuml;berwiegend in den finanzstarken L&auml;ndern an. Dies sind Hamburg und die wohlhabenderen Fl&auml;chenl&auml;nder in S&uuml;ddeutschland, w&auml;hrend die &auml;rmeren Fl&auml;chenl&auml;nder im Westen und Norden nur unterdurchschnittliche Mehreinnahmen je Einwohner erzielen. Vor allem in den neuen L&auml;ndern sind die Mehreinnahmen aus den Reichensteuern sehr gering. Der L&auml;nderfinanzausgleich nivelliert diese Aufkommensunterschiede weitgehend. Dadurch profitieren auch die &auml;rmeren L&auml;nder von den Mehreinnahmen aus den Reichensteuern. Entsprechend m&uuml;ssen die L&auml;nder mit &uuml;berdurchschnittlichen Steuermehreinnahmen einen Teil ihres Aufkommens abgeben. Da sich die Steuereinnahmen aller Bundesl&auml;nder erh&ouml;hen, f&auml;llt die Absch&ouml;pfung durch den Finanzausgleich f&uuml;r die finanzstarken Bundesl&auml;nder mit maximal 25 Prozent noch moderat aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.426770.de\">DIW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.426855.de\/13-36-3.pdf\">DIW Wochenbericht Nr. 36.2013 [PDF &ndash; 165 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>S 21: Risse kratzen am Jahrhundertprojekt<\/strong><br>\nKnapp drei Jahre nach dem offiziellen Baustart und dem Schwarzen Donnerstag sowie rund anderthalb Jahre nach dem S&uuml;dfl&uuml;gelabriss zeigen sich erste Risse beim Milliardenprojekt Stuttgart 21. Genauer gesagt an der Fassade des denkmalgesch&uuml;tzten Bahnhofsturms. Neue Erkenntnisse gibt es hinsichtlich der Frage, auf welchen Gr&uuml;ndungspf&auml;hlen das Wahrzeichen steht.<br>\nWas nicht ist, kann ja noch werden &ndash; frei nach diesem Motto machte die Bahn bislang Stimmung f&uuml;r Stuttgart 21. Erst recht, wenn wieder mal milliardenschwere Kostenexplosionen, fahrl&auml;ssige Zugentgleisungen und st&uuml;mperhafte Fehlplanungen das unterirdische Bahnhofsprojekt aus der Bahn zu werfen drohten&hellip;<br>\nTatsache ist, dass durch die &ouml;stliche Fassade des vor rund 100 Jahren erstellten Bahnhofsturms feine Risse verlaufen. Wann genau sie entstanden sind, ist unklar&hellip;<br>\nDa in j&uuml;ngster Vergangenheit, au&szlig;er politischen, keine seismischen Erdbeben die baden-w&uuml;rttembergische Landeshauptstadt ersch&uuml;tterten, k&ouml;nnte nach Ansicht von Bauingenieuren der Abriss des Bahnhofss&uuml;dfl&uuml;gels die Rissbildung ausgel&ouml;st haben. Denkbar ist, dass das m&auml;chtige Fl&uuml;gelbauwerk dem Turm als St&uuml;tze diente. Auch l&auml;sst sich nicht ausschlie&szlig;en, dass die schweren Abrissbagger so starke Ersch&uuml;tterungen ausl&ouml;sten, die das Gestein sprengten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/127\/risse-kratzen-am-jahrhundertprojekt-1708.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Baden-W&uuml;rttembergs Verkehrsminister Hermann: &ldquo;Hier wird nichts durchgewinkt&rdquo;<\/strong><br>\nBei S 21 muss man doch sehen: Wo sitzen die wahren Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene? Das sind die Granden der CDU, die Bundeskanzlerin, Bundesverkehrsminister Ramsauer und ein Teil der SPD. In der ganzen Geschichte um Stuttgart 21 sind die Eigent&uuml;mer der Bahn, diejenigen, die im Bund Verantwortung tragen, viel zu gut weggekommen. Wenn Angela Merkel, die Hauptvertreterin des Eigent&uuml;mers der Deutschen Bahn, auch nur einmal tats&auml;chlich so gedacht h&auml;tte wie die von ihr gern zitierte schw&auml;bische Hausfrau, h&auml;tte sie sich anders entschieden. Dann h&auml;tte Wolfgang Sch&auml;uble, der den Sparkommissar wider die Verschwendung in Europa gibt, sagen m&uuml;ssen, dass Geld auch bei Stuttgart 21 eine zentrale Rolle spielt. Der knausert seit Jahren bei der Finanzierung des Schienentunnels in Offenburg, gibt aber f&uuml;r Stuttgart 21 &shy;&ndash; angeblich ein Projekt von nationaler Bedeutung &shy;&ndash; locker weitere Milliarden. Wie geht das zusammen? Und dann sagt die Kanzlerin, sie mische sich nicht ein. Das ist verantwortungslos, so darf sich ein Eigent&uuml;mer nicht verhalten. Es gibt bei Stuttgart 21 nicht nur ein Managementversagen der DB, es gibt insbesondere auch ein Eigent&uuml;mer- und Politikversagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/127\/hier-wird-nichts-durchgewinkt-1717.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Weitere Beitr&auml;ge in der neuen Kontext: Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Gr&uuml;n ist aufgewacht: Wer gedacht (oder gehofft) hat, Stuttgart 21 im Wahlkampf unter die Erde legen zu k&ouml;nnen, hat sich get&auml;uscht. Cem &Ouml;zdemir versichert den 400 Zuh&ouml;rern im DGB-Haus,  er sei schon immer gegen das &ldquo;Unsinnsprojekt&rdquo; gewesen. Die Linke hielt das Projekt schon immer f&uuml;r &bdquo;100 %&ldquo; asozial. Fehlt nur noch die SPD. <\/em><\/li>\n<li><em>Im M&auml;rchenland: In einem Drittel von Baden-W&uuml;rttemberg liest man die &ldquo;S&uuml;dwest Presse&rdquo;. Der Monopolist aus Ulm produziert die am weitesten verbreitete Zeitung im Land. Die Macher des Blattes haben Visionen und blicken deshalb mit weniger Angst als andere in die Medienzukunft. (Teil III unserer Zeitungsserie)<\/em><\/li>\n<li><em>R&auml;uberschach am Nesenbach: Das Wissenschaftsministerium entbl&ouml;de sich nicht, die Sparvorgaben des Rechnungshofes zu &uuml;bernehmen und viele Studienpl&auml;tze an Musikhochschulen zu streichen. Das kritisiert der Pr&auml;sident der Universit&auml;t der K&uuml;nste in Berlin,  <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/127\/raeuberschach-am-nesenbach-1709.html\">Martin Rennert, in einem Exklusiv-Beitrag f&uuml;r Kontext<\/a>.<\/em><\/li>\n<li><em>Giftgas im Einsatz: Unser Wetterer Grohmann fragt, wo es denn her kommt, das Giftgas in Syrien. Und erinnert daran, dass auch die Alliierten damit hantiert haben.  <\/em><\/li>\n<li><em>90 Sekunden in&hellip;  Burladingen auf der Schw&auml;bischen Alb &ndash; das ist nat&uuml;rlich die Textilfabrik Trigema mit ihrem exzentrischen Inhaber Wolfgang Grupp und seiner gl&auml;sernen Hubschraubergarage. Das ist aber auch Albidylle, zerschnitten von der B 32. Unsere Schaub&uuml;hne aus dem Land.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung ab heute am Kiosk und am Samstag als Beilage der taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kampagne &ldquo;Schule ohne Milit&auml;r&rdquo; startet<\/strong><br>\nZu Beginn des neuen Schuljahres startet das landesweite B&uuml;ndnis &bdquo;Schule ohne Bundeswehr (NRW)&ldquo;, in dem sich Friedens- und antimilitaristische Gruppen, die Landesch&uuml;lerInnenvertretung, Gewerkschaften und Jugendverb&auml;nde zusammen&shy;geschlossen haben, eine neue Kampagne &bdquo;Schule ohne Milit&auml;r&ldquo;. Motiviert durch eine zunehmende Zahl von Schulen, die Werbe- und sonstige Auftritte der Bundeswehr vor Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern ablehnen, will das B&uuml;ndnis seine Aktivit&auml;ten verst&auml;rken.<br>\nSch&uuml;lerInnen, LehrerInnen und Eltern sollen ermutigt und unterst&uuml;tzt werden, an weiteren Schulen in NRW &uuml;ber die Rolle der Bundeswehr an Schulen zu diskutieren und sich gegen diese Werbema&szlig;nahmen des Milit&auml;rs zu positionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schule-ohne-bundeswehr-nrw.de\/2013\/09\/02\/kampagne-schule-ohne-militar-startet\/\">B&uuml;ndnis Schule ohne Bundeswehr NRW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers: Duett<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volkerpispers100.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18508","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18508"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18512,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18508\/revisions\/18512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18508"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18508"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}