{"id":18520,"date":"2013-09-06T09:22:50","date_gmt":"2013-09-06T07:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520"},"modified":"2013-09-06T09:22:50","modified_gmt":"2013-09-06T07:22:50","slug":"hinweise-des-tages-1960","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h03\">Mollath<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h04\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h05\">Die sechste Fraktion &ndash; Nebenverdiener im Deutschen Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h06\">Flassbeck: &bdquo;Man muss sich herauskonsumieren aus der Krise&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h07\">Ein aufget&uuml;rmter Berg an Unsicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h08\">Deutsche Hilfen in der Schuldenkrise: Meinung von B&uuml;rgern und Abgeordneten gehen auseinander<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h09\">Ausbildungsreport 2013: Der Ausbildungsmarkt ist gespalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h10\">Sondergutachten Monopolkommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h11\">Chile oder Die Diktatur des freien Marktes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520#h12\">Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa. Aktiver Staat.<br>\nGewerkschaftliche Kundgebungen und Veranstaltungen am 7. September<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18520&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland ist dabei<\/strong><br>\nAuf vielf&auml;ltige Weise ist die Bundeswehr an milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen gegen Syrien beteiligt. Aber die Bundesregierung wei&szlig; angeblich von nichts<br>\nEine gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in Deutschland lehnt laut einer aktuellen ZDF-Umfrage eine Milit&auml;rintervention in Syrien ab. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist offiziell gegen Washingtons Kriegskurs, wie sie mehrfach versicherte. Tats&auml;chlich ist die BRD milit&auml;risch am Krieg gegen Syrien beteiligt. Vor der syrischen K&uuml;ste kreuzen schon seit November 2011 deutsche Spionageschiffe, die die Bewegungen der Regierungstruppen bis zu 600 Kilometer weit landeinw&auml;rts aussp&auml;hen und die Kommunikation zwischen ihnen &uuml;berwachen. Die gesammelten Informationen werden mit den USA und anderen NATO-Partnern geteilt, kommen wahrscheinlich auch Israel zugute, und landen m&ouml;glicherweise sogar bei den Rebellen.<br>\nIn der T&uuml;rkei sind seit Januar 2013 Patriot-Flugabwehrsysteme der Bundeswehr mit deutschem Personal stationiert. Ihre Aufgabe besteht darin, syrische Gegenschl&auml;ge abzuwehren, wenn sich die T&uuml;rkei an Angriffsoperationen der USA gegen Syrien beteiligt. Beim Luftkrieg einer US-gef&uuml;hrten Koalition gegen Syrien w&uuml;rden die in Geilenkirchen bei Aachen stationierten Maschinen des fliegenden Radarsystems AWACS eine gro&szlig;e Rolle spielen. Ohne deutsche Soldaten, die rund ein Viertel der Besatzungen stellen, w&auml;re AWACS kaum einsetzbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/09-06\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Papst schreibt an Putin und G20 zur Syrienkrise : &ldquo;Findet eine friedliche L&ouml;sung!&rdquo;<\/strong><br>\nPapst Franziskus appelliert explizit an Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin, sich f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung in Syrien einzusetzen. An alle G20-Staaten schreibt er: &ldquo;Legen Sie das sinnlose Streben nach einer milit&auml;rischen L&ouml;sung beiseite.&rdquo;<br>\nIn Syrien bestehe das Risiko, dass &ldquo;nur noch mehr Leid auf diese Region zukommt, die schon bitter unter den K&auml;mpfen leidet und dringend Frieden braucht&rdquo;, warnt Franziskus. Aus tiefstem Herzen richte er seine Bitte an alle anwesenden Staatschefs beim G20-Treffen: &ldquo;Finden Sie einen Weg, den Konflikt zu l&ouml;sen und legen sie das sinnlose Streben nach einer milit&auml;rischen L&ouml;sung beiseite.&rdquo; Er rief die G20 dazu auf, mit Mut und Entschlossenheit nach einer friedlichen L&ouml;sung auf der Basis von Dialog und Verhandlungen auf beiden Seiten zu suchen. Die internationale Gemeinschaft solle dabei helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.domradio.de\/themen\/papst-franziskus\/2013-09-05\/papst-schreibt-putin-und-g20-zur-syrienkrise\">Domradio<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Macht des St&auml;rkeren<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater stufen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die Aufst&auml;ndischen in Syrien als schweren Versto&szlig; gegen internationales Recht ein. Dies geht aus einer soeben publizierten Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hervor. Wie der vom Kanzleramt finanzierte Think-Tank schreibt, versto&szlig;en &ldquo;finanzielle und logistische Hilfeleistungen&rdquo; fremder Staaten an eine B&uuml;rgerkriegspartei &ldquo;gegen das Interventionsverbot&rdquo;. Berlin unterst&uuml;tzt die Aufst&auml;ndischen in Syrien auf vielerlei Art &ndash; von der Behandlung verwundeter K&auml;mpfer in Krankenh&auml;usern der Bundeswehr &uuml;ber die Lieferung von &ldquo;Schutzwesten&rdquo; bis zum Wiederaufbau in von Aufst&auml;ndischen kontrollierten Gebieten. Das milit&auml;rische Training der Milizion&auml;re und Waffenlieferungen, wie sie mehrere wichtige Verb&uuml;ndete der Bundesrepublik gew&auml;hren, versto&szlig;en der SWP zufolge zudem gegen das Gewaltverbot der UN-Charta. Strafaktionen in Form von Milit&auml;rschl&auml;gen br&auml;chen internationales Recht. Der Berliner Think-Tank rechnet allerdings nicht damit, dass dies f&uuml;r die Kriegspl&auml;ne des Westens eine entscheidende Bedeutung hat: &ldquo;Die Frage der v&ouml;lkerrechtlichen Zul&auml;ssigkeit wird (&hellip;) nicht den Ausschlag daf&uuml;r geben, ob solche Schl&auml;ge gef&uuml;hrt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58681\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Westen will den Krieg<\/strong><br>\nKarin Leukefeld, freie Journalistin und langj&auml;hrige Syrienkennerin, im Gespr&auml;ch mit weltnetz.tv &uuml;ber die Giftgasvorw&uuml;rfe gegen die Regierung Assad, die Lehren aus den L&uuml;gen vor dem Irakkrieg, die Angst vieler Syrer vor einer v&ouml;lligen Destabilisierung des Landes und der Strategie der Weltmacht Nr. 1, genau das durchzusetzen.<br>\n&bdquo;Es ist ein Spiel mit dem Feuer. Es scheint ein &uuml;bergeordnetes Interesse daran zu geben, Syrien nicht nur wirtschaftlich zu zerst&ouml;ren, sondern es auch von der politischen Struktur her zu destabilisieren. Und mithilfe dieser Destabilisierung vielleicht ganz andere Ziele in der Region zu verfolgen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/494\">weltnetz.tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin hat im Syrienkonflikt die besseren Argumente<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident hat recht, wenn er vor einem Milit&auml;rschlag gegen Assad wasserdichte Beweise fordert. Ein solches Anliegen muss nicht schlecht sein, nur weil es von Putin kommt. Und er hat auch Recht, wenn er sagt, dass ein Milit&auml;rschlag, wenn &uuml;berhaupt, nur mit Zustimmung des UN-Sicherheitsrates erfolgen d&uuml;rfe.<br>\nAuch sein Einwand, dass milit&auml;rische Interventionen mitnichten mehr Demokratie bringen, ist berechtigt &ndash; siehe Afghanistan, Irak oder Libyen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/2241392\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Milit&auml;rschlag gegen Assad: US-Regierung will Syrien ohne Uno-Mandat angreifen<\/strong><br>\nW&auml;hrend ihr Chef Barack Obama in St. Petersburg seine Wut auf Wladimir Putin z&uuml;geln muss, greift eine US-Diplomatin Russland in der Uno scharf an: In der Syrien-Frage halte das Land den Sicherheitsrat als Geisel. Die USA sind nun zum Alleingang entschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/die-usa-wollen-sich-nicht-mehr-um-uno-resolution-zu-syrien-bemuehen-a-920714.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die USA m&uuml;ssen es ja wissen. In der Disziplin &bdquo;Den Sicherheitsrat durch Vetos als Geisel zu nehmen&ldquo; sind sie schlie&szlig;lich einsame Spitze. Nur dass es bei den Vetos der USA nat&uuml;rlich nicht um Syrien, sondern <a href=\"http:\/\/www.jewishvirtuallibrary.org\/jsource\/UN\/usvetoes.html\">stets um Israel ging<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSA knackt Verschl&uuml;sselungen im Internet<\/strong><br>\nPers&ouml;nliche Daten, E-Mails, Bank-&Uuml;berweisungen &ndash; der US-Geheimdienst NSA kann verschl&uuml;sselte Online-Verbindungen knacken oder umgehen. Das berichten die &ldquo;New York Times&rdquo; und der &ldquo;Guardian&rdquo; unter Berufung auf Geheimdokumente des Whistleblowers Edward Snowden. Der Nachrichtendienst soll auch Hintert&uuml;ren bei bekannten Anbietern eingebaut haben. Und wieder sollen Agenten die Zeitungen vor einer Ver&ouml;ffentlichung gewarnt haben.<br>\nDer amerikanische Geheimdienst NSA und sein britisches Pendant GCHQ knacken oder umgehen im gro&szlig;en Stil Verschl&uuml;sselungstechniken, die pers&ouml;nliche Daten, E-Mails, Bank-&Uuml;berweisungen oder andere Online-Aktivit&auml;ten sch&uuml;tzen sollen. Das enth&uuml;llten die New York Times, der Guardian und das Netzwerk f&uuml;r Investigativjournalismus Pro Publica. Die Medien berufen sich dabei auf weitere Geheimdokumente des Whistleblowers Edward Snowden. Die New York Times und ProPublica wurden nach eigener Darstellung von Geheimdienstmitarbeitern im Vorfeld aufgefordert, ihre Erkenntnisse nicht zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nDie NSA und der britische GCHQ-Dienst h&auml;tten gro&szlig;e Fortschritte gegen die SSL-Technologie erzielt, hei&szlig;t es in den Berichten. Mit SSL werden Millionen Internetseiten, die mit &ldquo;https&rdquo; beginnen sowie private Netze gesch&uuml;tzt. Das milliardenschwere NSA-Programm zur Umgehung von Verschl&uuml;sselung trage den Codenamen Bullrun, so die Informationen der New York Times.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/enthuellung-weiterer-snowden-dokumente-nsa-knackt-verschluesselungen-im-internet-1.1763903\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> F&uuml;r Querleser: Es geht hier nicht um verschl&uuml;sselte Mails, sondern um das Verschl&uuml;sselungsmodul, mit dem die Daten&uuml;bertragung im Internetbrowser.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>US and UK spy agencies defeat privacy and security on the internet<\/strong><br>\nThe files, from both the NSA and GCHQ, were obtained by the Guardian, and the details are being published today in partnership with the New York Times and ProPublica. They reveal:<\/p>\n<ul>\n<li>A 10-year NSA program against encryption technologies made a breakthrough in 2010 which made &ldquo;vast amounts&rdquo; of data collected through internet cable taps newly &ldquo;exploitable&rdquo;.<\/li>\n<li>The NSA spends $250m a year on a program which, among other goals, works with technology companies to &ldquo;covertly influence&rdquo; their product designs.<\/li>\n<li>The secrecy of their capabilities against encryption is closely guarded, with analysts warned: &ldquo;Do not ask about or speculate on sources or methods.&rdquo;<\/li>\n<li>The NSA describes strong decryption programs as the &ldquo;price of admission for the US to maintain unrestricted access to and use of cyberspace&rdquo;.<\/li>\n<li>A GCHQ team has been working to develop ways into encrypted traffic on the &ldquo;big four&rdquo; service providers, named as Hotmail, Google, Yahoo and Facebook.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/sep\/05\/nsa-gchq-encryption-codes-security\">The Guardian<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Did NSA Put a Secret Backdoor in New Encryption Standard?<\/strong><br>\nRandom numbers are critical for cryptography: for encryption keys, random authentication challenges, initialization vectors, nonces, key-agreement schemes, generating prime numbers and so on. Break the random-number generator, and most of the time you break the entire security system. Which is why you should worry about a new random-number standard that includes an algorithm that is slow, badly designed and just might contain a backdoor for the National Security Agency.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wired.com\/politics\/security\/commentary\/securitymatters\/2007\/11\/securitymatters_1115\">Wired<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenschutzbeauftragter r&uuml;gt Regierung in NSA-Aff&auml;re<\/strong><br>\nPeter Schaar wirft dem Innenminister vor, ihn in der Geheimdienst-Aff&auml;re nicht ausreichend zu informieren. Es sei wahrscheinlich, dass Grundrechte verletzt w&uuml;rden.<br>\nSchaar sagte, er habe dem Innenressort in dem Fall zahlreiche Fragen zukommen lassen, das Ministerium verweigere aber die Auskunft.<br>\nEs sei ein einmaliger Vorgang, dass ein Ministerium so stark eine Pr&uuml;fung durch den Datenschutzbeauftragten verhindere. Trotz wiederholter Mahnung habe er keine Antworten bekommen, beklagte Schaar. Er habe das nun formell als Versto&szlig; gegen die Kooperationspflicht beanstandet und warte auf eine Reaktion des Innenressorts.<br>\nDas Ministerium wies die Vorw&uuml;rfe als unzutreffend zur&uuml;ck. Alle Fragen, die der Datenschutzbeauftragte gestellt habe, l&auml;gen au&szlig;erhalb seiner Zust&auml;ndigkeit, sagte ein Ministeriumssprecher &hellip;<br>\nGemeinsam mit den L&auml;nder-Datenschutzbeauftragten forderte Schaar Regierung und Parlamente in Bund und L&auml;ndern auf, f&uuml;r Aufkl&auml;rung in der Sp&auml;haff&auml;re zu sorgen und Konsequenzen zu ziehen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2013-09\/datenschutzbeauftragte-schaar-nsa\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mollath<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde im &bdquo;Fall Mollath&ldquo;<\/strong><br>\nDie 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat der Verfassungsbeschwerde des Gustl Ferdinand Mollath gegen Beschl&uuml;sse des  Landgerichts Bayreuth und des Oberlandesgerichts Bamberg stattgegeben.  Die in den Beschl&uuml;ssen des Jahres 2011 aufgef&uuml;hrten Gr&uuml;nde gen&uuml;gen  nicht, um die Fortdauer der Unterbringung zu rechtfertigen. Die  Beschl&uuml;sse verletzen den Beschwerdef&uuml;hrer in seinem Grundrecht auf<br>\nFreiheit der Person (Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG) in Verbindung mit dem Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatz (Art. 20 Abs. 3 GG) &hellip;<br>\nDie  in den Beschl&uuml;ssen aufgef&uuml;hrten Gr&uuml;nde gen&uuml;gen nicht, um die Anordnung  der Fortdauer der Unterbringung des Beschwerdef&uuml;hrers zu rechtfertigen.<br>\n&hellip; Es fehlt bereits an einer ausreichenden Konkretisierung der vom  Beschwerdef&uuml;hrer ausgehenden Gefahr k&uuml;nftiger rechtswidriger Taten. Das  Landgericht setzt sich insbesondere nicht damit auseinander, dass die  Darlegungen des Sachverst&auml;ndigen zur Wahrscheinlichkeit k&uuml;nftiger rechtswidriger Taten im schriftlichen Gutachten vom 12. Februar 2011 und  in der m&uuml;ndlichen Anh&ouml;rung vom 9. Mai 2011 voneinander abweichen. Vor diesem Hintergrund durfte das Landgericht sich nicht auf eine blo&szlig;e  Bezugnahme auf die Ausf&uuml;hrungen des Sachverst&auml;ndigen in der m&uuml;ndlichen  Anh&ouml;rung beschr&auml;nken. Es h&auml;tte vielmehr unter Ber&uuml;cksichtigung weiterer Hinweise des Sachverst&auml;ndigen und sonstiger Umst&auml;nde des vorliegenden Falles diese Einsch&auml;tzungen gegeneinander abw&auml;gen und eine eigenst&auml;ndige Prognoseentscheidung treffen m&uuml;ssen. Im Rahmen einer solchen eigenst&auml;ndigen Bewertung h&auml;tte es darlegen m&uuml;ssen, welche Straftaten konkret von dem Beschwerdef&uuml;hrer zu erwarten sind, warum der Grad der Wahrscheinlichkeit derartiger Straftaten sehr hoch ist und auf welche Ankn&uuml;pfungs- und Befundtatsachen sich diese Prognose gr&uuml;ndet &hellip;<br>\nDar&uuml;ber hinaus finden den Beschwerdef&uuml;hrer entlastende Umst&auml;nde im Rahmen der notwendigen Prognoseentscheidung keine erkennbare  Ber&uuml;cksichtigung. Zudem wird in den angegriffenen Beschl&uuml;ssen nicht  ausreichend dargelegt, dass die von dem Beschwerdef&uuml;hrer ausgehende  Gefahr das &ndash; angesichts der Dauer der Unterbringung &ndash; zunehmende Gewicht  seines Freiheitsanspruchs aufzuwiegen vermag. Schlie&szlig;lich fehlt auch  eine Befassung mit der Frage, ob dem Sicherungsinteresse der  Allgemeinheit nicht durch den Beschwerdef&uuml;hrer weniger belastende  Ma&szlig;nahmen Rechnung h&auml;tte getragen werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg13-056.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><strong>Merk &ldquo;hat die Freiheitsrechte eines Mitb&uuml;rgers mit F&uuml;&szlig;en getreten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Begr&uuml;ndung des Bundesverfassungsgerichts, warum die Verfassungsbeschwerde erfolgreich war, liest sich wie eine Ohrfeige f&uuml;r das Landgericht Bayreuth und das Oberlandesgericht in Bamberg &hellip; H&auml;rter kann eine Kritik in der Sache wohl kaum ausfallen. Das Bundesverfassungsgericht wirft hier relativ unverbl&uuml;mt den beteiligten Richtern vor, eine so schwerwiegende Entscheidung wie die weitere Unterbringung eines Menschen ohne vern&uuml;nftige Grundlage getroffen zu haben &hellip;<br>\nDer Freiburger Rechtsanwalt Michael Kleine-Cosack, der die Verfassungsbeschwerde f&uuml;r Mollath eingereicht hat, kritisierte das Landgericht in Bayreuth, das erst im Juni die weitere Unterbringung von Mollath angeordnet hat, scharf. Kleine-Cosack sagte, die Entscheidung der Bayreuther Richter grenze an Rechtsbeugung und fand auch deutliche Worte f&uuml;r die bayerische Justizministerin Beate Merk: &ldquo;Die Entscheidung aus Karlsruhe ist nicht nur eine Ohrfeige f&uuml;r die Richter, sondern auch f&uuml;r Frau Merk.&rdquo; &hellip;<br>\nAuch die Fraktionsvorsitzende der SPD in Bayern, Inge Aures, kritisiert die Ministerin: &ldquo;Die Staatsanwaltschaft hat mit Wissen der vorgesetzten Justizministerin immer wieder die Fortdauer der Unterbringung beantragt und Herrn Mollath als gef&auml;hrlichen Irren abgestempelt. Damit hat Beate Merk sogar gegen die Verfassung versto&szlig;en. Sie hat die Freiheitsrechte eines B&uuml;rgers mit F&uuml;&szlig;en getreten!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/154901\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mollath kommentierte diese Entscheidung, es sei noch nicht einmal die H&auml;lfte vorbei. &bdquo;Es ist jetzt h&ouml;chstens eine Freiheit der dritten Klasse&ldquo;. Und damit hat er vermutlich Recht. Denn auch wenn das Verfahren jetzt wieder neu aufgegriffen werden muss, so ist ihm die Rache der bayerischen Justiz angesichts dieser Ohrfeige des Bundesverfassungsgerichts gewiss.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Umfragen zur Wahl<\/strong><br>\nSowohl beim <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Gr%C3%BCne-schw%C3%A4cheln-Steinbr%C3%BCck-verbessert-sich-29609022.html\">ZDF-Politbarometer<\/a> als auch beim <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/crbilderstrecke494.html\">ARD-DeutschlandTrend<\/a> hat sich die Stimmungslage nicht wesentlich ver&auml;ndert. Bemerkenswert ist, dass die Gr&uuml;nen bei beiden Umfrageinstituten auf 10 Prozent zur&uuml;ckgegangen sind. Bei den schlechten Wahlplakaten, ohne klare Aussagen kein Wunder. Au&szlig;erdem schadet die Personalisierung des Wahlkampfes auf die Amtsinhaberin und den Herausforderern, den kleineren Parteien, die nicht so medienwirksam pr&auml;sent sind. Die SPD kann jedoch vom R&uuml;ckgang der Gr&uuml;nen nicht oder kaum profitieren, obwohl Steinbr&uuml;ck deutlich zugelegt hat. Da die FDP nach wie vor &uuml;ber 5 Prozent liegt (und wie &uuml;blich, je n&auml;her die Wahl r&uuml;ckt, dank starker medialer und werblicher Unterst&uuml;tzung noch zulegen d&uuml;rfte) ist das Gerede von einem Kopf an Kopf Rennen nur Gerede. Zwar sind nach wie vor &uuml;ber 40 Prozent unentschieden, wen und ob sie &uuml;berhaupt w&auml;hlen.<br>\nInteressant ist, dass Steinbr&uuml;ck bei denjenigen, die das Kanzlerduell am TV verfolgt haben, &uuml;berzeugender wirkte. Bei denjenigen, die sich nur aus anderen Medien &uuml;ber das &bdquo;Duell&ldquo; informiert haben, liegt jedoch Merkel deutlich vorn. Einmal mehr ein Indiz wie die Medien die Stimmung pr&auml;gen. Eine Mehrheit h&auml;lt die Zeit f&uuml;r einen Regierungswechsel f&uuml;r reif, meint aber nur einen Farbentausch unter einer Kanzlerin Merkel. 56 Prozent meinen, dass es keinen gro&szlig;en Unterschied ausmache, wer im Bund regiere, das ist ein deutliches Indiz daf&uuml;r, dass es den Parteien nicht gelungen ist, Unterschiede deutlich zu machen. Nicht einmal die Mehrheit der SPD- und Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger sieht einen gro&szlig;en Unterschied.<br>\nDer erfreulichste Umfragewert (Politbarometer) ist, dass 70 Prozent der Befragten gegen ein milit&auml;risches Eingreifen der USA in Syrien sind. \n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Immer wieder wird von den 40 Prozent &bdquo;Unentschlossenen&ldquo; gesprochen. Die Zahl wird auch vor allem von SPD und Gr&uuml;nen zur Motivation ihrer Wahlk&auml;mpfer genutzt wird. Dazu schreibt die <a href=\"http:\/\/www.forschungsgruppe.de\/Aktuelles\/Politbarometer\/\">Forschungsgruppe Wahlen<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Auch zweieinhalb Wochen vor der Wahl sind sich nur 59 Prozent (Vorwoche 54 Prozent) aller Wahlberechtigten sicher, ob und wen sie w&auml;hlen wollen. Ein Gro&szlig;teil der vorhandenen Unsicherheit bezieht sich aber auf koalitionstaktische &Uuml;berlegungen und ist f&uuml;r die machtpolitisch relevante St&auml;rke der politischen Lager nicht von Bedeutung.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Diese klare Aussage ist f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne nat&uuml;rlich nicht sonderlich motivierend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wahlkampf in der Provinz &ndash; Merkel erkl&auml;rt sich<\/strong><br>\nWenn Angela Merkel den Brandenburgern die Exportwirtschaft erkl&auml;rt, klingt das so: &laquo;Wir m&uuml;ssen auch Dinge produzieren, die andere auf der Welt nicht so gut k&ouml;nnen.&raquo; Das ist der Moment, in dem der braungebrannte Herr mit dem braunen Regenmantel und dem braunen Hut neben uns die Fassung verliert. &laquo;Ja Himmel&raquo;, ruft er, &laquo;denkt die, wir seien hier alle Vollidioten?&raquo; Er hatte schon einiges zu erdulden gehabt, der braune Herr. Zun&auml;chst war &uuml;ber die Halskette gesprochen worden, die Merkel beim Duell mit Peer Steinbr&uuml;ck trug, dann ging&rsquo;s ums Wetter, und schliesslich liess die Moderatorin auf der B&uuml;hne ihre Zuh&ouml;rer aus irgendeinem Grund auch noch wissen, schwarze Socken k&ouml;nne man bei 90 Grad waschen. Man lernt so einiges in Finsterwalde.<br>\nCharmant, geduldig und betont freundlich tritt Angela Merkel in der etwas tristen &laquo;S&auml;ngerstadt&raquo; Finsterwalde im s&uuml;dlichen Brandenburg auf. Dennoch kann man jeden verstehen, der sich beleidigt f&uuml;hlt, denn die Kanzlerin ist in einem Masse um Verst&auml;ndlichkeit bem&uuml;ht, das ans Ehrenr&uuml;hrige grenzt. Sie spricht, als habe sie Begriffsstutzige vor sich. Schleppend ist das Tempo, kurz sind die S&auml;tze, Fremdw&ouml;rter fehlen. Daf&uuml;r werden die Zuh&ouml;rer fest an die Kanzlerinnenhand genommen und Schritt f&uuml;r Schritt durchs Wunderland der &Ouml;konomie gef&uuml;hrt. Eing&auml;ngig ist das allemal.<br>\nMerkel legt dar, dass sie gegen Steuererh&ouml;hungen ist, weil sie die Unternehmer sch&auml;tzt. Sie erkl&auml;rt, dass sie von einem gesetzlichen Mindestlohn nichts h&auml;lt, weil sie die einzelnen Branchen nicht in ein wettbewerbsfeindliches Regelkorsett zw&auml;ngen will. Sie spricht &uuml;ber die Schwierigkeiten, die richtige H&ouml;he von Rentenbeitr&auml;gen festzusetzen, teilt mit, dass sie in Europa anderen ihre Meinung nicht aufzwingen kann, und macht mit Zahlenbeispielen klar, dass sich die Europ&auml;er die viel zu hohen Sozialausgaben auf Dauer nicht leisten k&ouml;nnen.<br>\nOb Merkel gut beraten ist, von ihrem Publikum so wenig zu erwarten, bleibe dahingestellt. Als Westdeutsche k&ouml;nnte sie sich eine derartig offenkundige Geringsch&auml;tzung wohl nicht leisten. Dennoch ist es m&ouml;glich, dass sie die richtige Strategie gew&auml;hlt hat. Die meisten der rund 3000 Finsterwalder h&ouml;ren ihr gebannt zu, es gibt warmen Applaus, und die herzlichen Worte, mit denen sie die lokalen Politgr&ouml;ssen bedenkt, kommen gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/merkel-erklaert-sich-1.18144854\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessanter Blick von au&szlig;erhalb auf den deutschen Wahlkampf, der aufgreift was &ldquo;Mutti&rdquo; Merkel eigentlich von den B&uuml;rgern h&auml;lt. Sie h&auml;lt sie offenbar f&uuml;r ziemlich d&auml;mlich. Was aber nicht verwundern sollte, da ihr die Umfragen ja recht geben. Und der schlafm&uuml;tzige Deutsche Michel sich wieder einmal alles gefallen l&auml;sst. Wir erleben offenbar ein neues deutsches Biedermeier.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kompetenzsimulantin und die inkompetenten Zwerge<\/strong><br>\nEs sind Typen wie Bouffier und Seehofer, die Merkels blasse Erscheindung aufpolieren. Sie werten die ansonsten so unvern&uuml;nftige Haltung der Kanzlerin ungemein auf. Neben diesen Granden der Union kann man nicht anders als brillieren.<br>\nJe n&auml;her der Wahltermin r&uuml;ckt, desto &ouml;fter fragt man sich: Warum ausgerechnet diese Frau? Was hat sie und was kann sie? Die Antworten sind mannigfaltig, reichen von &raquo;raffinierter Strategin&laquo; bis hin zur M&uuml;tterlichkeit, die den W&auml;hler anspreche. Viele Einsichten sind klug gedacht, wahrscheinlich dennoch nur Mosaiksteine. Substanzieller mag da die Erkenntnis sein, dass jeder nur in etwa in dem Ma&szlig;e gl&auml;nzen kann, wie seine Mitmenschen es zulassen.<br>\nDas erinnert mich an die oft gef&uuml;hrten Diskussionen mit meinem Vater, der die Lichtgestalt des deutschen Fu&szlig;balls, Franz Beckenbauer, als einen damals &raquo;Ein&auml;ugigen unter Blinden&laquo; bezeichnete. Das war sicherlich zu grob, aber auch nicht ganz falsch. Noch eine Handvoll Cruyffs und Pel&eacute;s mehr und Beckenbauer w&auml;re qualitativ weniger aufgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/832369.kompetenzsimulantin-und-die-inkompetenten-zwerge.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die sechste Fraktion &ndash; Nebenverdiener im Deutschen Bundestag<\/strong><br>\nDie OBS-Studie &uuml;ber &bdquo;die sechste Fraktion&ldquo; setzt sich mit den Nebent&auml;tigkeiten und Nebeneink&uuml;nften der Bundestagsabgeordneten in der 17. Legislaturperiode auseinander. Wir verstehen sie als einen Beitrag zur &ouml;ffentlichen Meinungsbildung in einer kontrovers diskutierten Frage. Die Untersuchung thematisiert nicht, was die Abgeordneten tun, wenn sie ihr Mandat aus&uuml;ben, sondern das, was sie tun, wenn sie das Mandat nicht aus&uuml;ben: eben ihre T&auml;tigkeiten neben dem Mandat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitspapiere\/shop\/obs-arbeitspapier-nr-11-die-sechste-fraktion.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a>\n<p>Dazu: <strong>OBS-Studie: Die sechste Fraktion &ndash; Nebenverdiener im Deutschen Bundestag<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Abgeordneten geht Nebent&auml;tigkeiten nach, manche Abgeordnete &uuml;ben zehn und mehr Nebent&auml;tigkeiten aus &hellip;<br>\nDie Daten der Studie machen aber unmittelbar auf zwei Probleme insbesondere der entgeltlichen T&auml;tigkeiten von Abgeordneten aufmerksam: Sie sind ein Privileg f&uuml;r die Beteiligten und sie generieren Nachteile und Benachteiligungen f&uuml;r W&auml;hler ebenso wie f&uuml;r alle gesellschaftlichen Gruppen, die keinen exklusiven Zugang zur Politik durch eigene Funktionstr&auml;ger im Parlament haben &hellip;<br>\nEin Privileg sind die entgeltlichen Nebent&auml;tigkeiten in doppelter Hinsicht. Sie privilegieren die rund 190 Abgeordneten (knapp 30% aller Abgeordneten), die Nebeneink&uuml;nfte &uuml;ber der Bagatellgrenze erzielen &hellip;<br>\nInsgesamt generieren rund 190 Abgeordnete in der 17. Wahlperiode Nebeneink&uuml;nfte von &ndash; Gesch&auml;tzten &ndash; 32 Millionen Euro. Dies entspricht dem Verdienst von ca. 80 Abgeordneten aus Di&auml;ten, also dem, was die Abgeordneten einer ganzen kleinen Fraktion einnehmen.<br>\nDiese Eink&uuml;nfte werden zumindest zu 70 Prozent von Abgeordneten der Regierungsfraktionen generiert &hellip;<br>\nTeil dieser sechsten Fraktion sind insbesondere 33 Anw&auml;lte &ndash; die am meisten &uuml;berrepr&auml;sentierte Berufsgruppe im Parlament. Sie erzielen zusammen zwischen 3,8 und vier Millionen Euro an Eink&uuml;nften. 75% dieser Eink&uuml;nfte entfallen auf Anw&auml;lte in den beiden Regierungsfraktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/uploads\/tx_mplightshop\/2013_08_30_AP11_Nebenverdiener_web.pdf\">OBS Arbeitspapier Nr. 11 [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung von abgeordnetenwatch.de:<\/strong> Wohlgemerkt: Diese Summen beziehen die Abgeordneten zus&auml;tzlich zur steuerfinanzierten Abgeordnetendi&auml;t von derzeit 8.252 Euro pro Monat und einer steuerfreien Kostenpauschale von monatlich 4.029 Euro.<br>\nDas Problem der Studie: Alle Angaben sind reine Sch&auml;tzwerte. Denn bis heute m&uuml;ssen unsere Volksvertreter die genaue Summe nicht ver&ouml;ffentlichen. Lobbyismus und Korruption sind damit T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet.<br>\nWir haben daher in unserem Transparenz-Check die Forderung der kompletten Ver&ouml;ffentlichung aller Nebeneink&uuml;nfte vom ersten Euro bis auf den letzten Cent an die Kandidierenden herangetragen.<br>\nDas Ergebnis:<br>\nSollte es zu einer Neuauflage von Schwarz-Gelb kommen, stehen die Chancen f&uuml;r eine Transparenz-Reform nicht gut. Selbst eine Gro&szlig;e Koalition w&auml;re nur schwer zu &uuml;berzeugen. Und auch bei einem SPD-Wahlsieg ist nicht ausgemacht, ob sich die Sozialdemokraten dann immer noch f&uuml;r eine Komplettver&ouml;ffentlichung ins Zeug legen wie jetzt in der Opposition.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Flassbeck: &bdquo;Man muss sich herauskonsumieren aus der Krise&ldquo;<\/strong><br>\nEine florierende Wirtschaft lasse sich k&uuml;nftig nur noch &uuml;ber steigende L&ouml;hne erreichen, die zu Konsum f&uuml;hren, sagt Heiner Flassbeck. Der Wirtschaftsexperte begr&uuml;ndet das mit fehlendem Konsum bei uns und einem wegbrechenden Exportmarkt durch die Abwertung vieler Schwellenl&auml;nder.<br>\n&hellip; wir haben weltweit eine Verminderung der Einkommenserwartung der Menschen. Die Menschen erleben, dass sie ohnehin geringe Einkommen hatten, wir haben ja alle die Ungleichheit auf der ganzen industrialisierten Welt beklagt, und gleichzeitig haben wir hohe Arbeitslosigkeit, und die hohe Arbeitslosigkeit dr&uuml;ckt auf die unteren Einkommen nat&uuml;rlich ganz besonders, und dadurch kommen wir nicht aus dem Sumpf heraus, weil die Menschen keine positiven Einkommenserwartungen haben.<br>\nOhne positive Einkommenserwartungen geht es nun mal nicht, weil f&uuml;r die gro&szlig;en L&auml;nder, wenn ich die G20 nehme, zusammen &ndash; das ist eine geschlossene Volkswirtschaft, die k&ouml;nnen sich nicht herausexportieren, gegen wen wollen die denn exportieren? Da gibt es nichts auf der Welt, sie k&ouml;nnen nur aus der Krise herauskommen durch Konsum&hellip;und wenn Europa jetzt nach der Botschaft von Frau Merkel versucht, wettbewerbsf&auml;hig zu werden &uuml;ber Lohnsenkung, dann ist es genau das falsche Rezept, weil das ist das Rezept f&uuml;r eine kleine offene Volkswirtschaft, aber nicht f&uuml;r eine gro&szlig;e geschlossene Volkswirtschaft, wie es Europa darstellt. Man kann sich nicht herausexportieren aus der Krise, man muss sich herauskonsumieren aus der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2240485\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein aufget&uuml;rmter Berg an Unsicherheit<\/strong><br>\nEin unruhiger Herbst k&ouml;nnte an den Finanzm&auml;rkten anstehen. Mohamed El-Erian, der CEO der Anlagegruppe Pimco, hat in einer kurzen Notiz Anlegern nahegelegt, sich nicht zu wohl zu f&uuml;hlen, denn es habe sich insgesamt ein &laquo;Berg an Unsicherheit&raquo; aufget&uuml;rmt. Eine der h&auml;ufig genannten Unsicherheiten ist geopolitischer Natur und geht von Syrien sowie von &Auml;gypten aus. Aber auch in anderen Bereichen m&uuml;ssen sich die M&auml;rkte auf Entwicklungen mit einem hohen Potenzial an Ungewissheit einstellen &hellip;<br>\nViele Beobachter schieben die Verantwortung f&uuml;r die in aufstrebenden Staaten in letzter Zeit aufgetretene Marktunruhe denn auch der US-Notenbank in die Schuhe. Zu ihnen geh&ouml;rt Stephen Roach von der Yale&rsquo;s School of Management. Das Fed sei trotz gegenteiliger Beteuerung keineswegs unschuldig an der sich aufbauenden Krise. Seine unkonventionelle Geldpolitik habe erst den &Uuml;berfluss an Rendite suchendem Kapital aus der entwickelten Welt geschaffen, das Schwellenl&auml;ndern mit Leistungsbilanzdefiziten erlaubte, ihre Wachstumspolitik unver&auml;ndert fortzusetzen. Gegen 4 Bio. $ seien laut dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IMF) seit Beginn der Politik der quantitativen Lockerung (QE) in die Schwellenl&auml;nder geflossen. Durch die Ank&uuml;ndigung eines Endes von QE habe sich der Markt gedreht. &ndash; Statt auf klare Signale, wie Leistungsbilanzdefizite (oder auch &Uuml;bersch&uuml;sse), durch stabilisierende Ma&szlig;nahmen zu reagieren, w&auml;hlten Politiker und Notenbanker gewagte Schachz&uuml;ge, die letztlich missl&auml;ngen. Das Problem der konstanten Ungleichgewichte zwischen Schuldnerl&auml;ndern mit Defiziten und Gl&auml;ubigerl&auml;ndern mit &Uuml;bersch&uuml;ssen sieht Roach auch als Basis der Schuldenkrise des Euro-Raums. So gesehen betrifft die Debatte um ein neues Hilfspaket f&uuml;r Griechenland oder einen weiteren Schuldenschnitt nur ein Nebenproblem. Der Abbau der Ungleichgewichte harzt, zumal der Anpassungsdruck einseitig bei den Defizitl&auml;ndern liegt, w&auml;hrend die Instrumente fehlen, &Uuml;berschussl&auml;nder zu Korrekturen zu zwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boersen_und_maerkte\/ein-aufgetuermter-berg-an-unsicherheit-1.18143127\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Hilfen in der Schuldenkrise: Meinung von B&uuml;rgern und Abgeordneten gehen auseinander<\/strong><br>\nFinanztransfers in die verschuldeten Eurostaaten sind richtig, wenn sie als Hilfe zur Selbsthilfe dienen und keine Abh&auml;ngigkeit von den Geberl&auml;ndern erzeugen. Das ist der Tenor einer heute ver&ouml;ffentlichten Repr&auml;sentativbefragung bei &uuml;ber 1.000 Deutschen, erg&auml;nzt von einer Umfrage bei ebenfalls &uuml;ber 1.000 Abgeordneten aus Bundestag, Landtagen und Kommunalparlamenten &hellip;<br>\nEine klare Mehrheit der Abgeordneten (63 Prozent) sowie eine Mehrheit der B&uuml;rger (51 Prozent) fordern, dass die Hilfen f&uuml;r notleidende Eurostaaten an klare Bedingungen gekn&uuml;pft werden. Die Begr&uuml;ndungen daf&uuml;r gehen aber weit auseinander, wie die Auswertung der Daten zeigt.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Unterschied zwischen Volk und Volksvertretern liegt in der Frage, wer die Schuld an der Krise tr&auml;gt. F&uuml;r 61 Prozent der B&uuml;rger ist klar: Die Krisenl&auml;nder seien selbstverschuldet in Not geraten. Also sollten sie sich auch in eigener Verantwortung helfen &ndash; eine Aussage, die jedoch nur rund ein Viertel (26 Prozent) der befragten Volksvertreter teilt &hellip;<br>\nWelche Motive und Prinzipien den Deutschen dabei wichtig sind, hat die Studie ebenfalls herausgefunden. Demnach schneidet bei den B&uuml;rgern der europ&auml;ische Gedanke auffallend schlecht ab. Den Krisenl&auml;ndern zu helfen, da sie uns als europ&auml;ische Nachbarn besonders nahe st&uuml;nden, halten nur 47 Prozent der B&uuml;rger f&uuml;r wichtig &ndash; ganz im Gegenteil zu rund drei Viertel (74 Prozent) der Abgeordneten, die die europ&auml;ische Solidarit&auml;t stark hervorheben. Der abstrakte Wert &bdquo;Menschlichkeit&ldquo; wird nur von 57 Prozent der M&auml;nner und 63 Prozent der Frauen als w&uuml;nschenswertes Hilfsprinzip gew&auml;hlt. Aber: Immerhin w&uuml;nschen zwei von drei B&uuml;rgern, die deutsche Hilfe solle eher an L&auml;nder gehen, denen es im Vergleich zu den europ&auml;ischen Schuldenstaaten noch schlechter geht (wie einigen Staaten Afrikas) &hellip;<br>\nSo halten 77 Prozent der Abgeordneten die deutsche Gro&szlig;z&uuml;gigkeit aus eigenem (deutschem) Interesse f&uuml;r gerechtfertigt &ndash; ein Argument, das von den B&uuml;rgern deutlich seltener geteilt wird (42 Prozent) &hellip; Insbesondere die Abgeordneten des linken Spektrums heben dieses nationale Interesse deutlich hervor (SPD 90 Prozent, B90\/Gr&uuml;ne 82 Prozent, Die Linke 74 Prozent), aber gerade knapp die H&auml;lfte ihrer jeweiligen W&auml;hler bef&uuml;rwortet diesen Gedanken.<br>\nVielmehr halten die B&uuml;rger &ndash; &uuml;ber alle Altersgruppen hinweg &ndash; die Hilfen f&uuml;r Griechenland und andere Schuldenstaaten f&uuml;r durchaus gerechtfertigt &ndash; aber nur unter der Voraussetzung, dass eben auch kontrolliert wird, was mit den Finanztransfers tats&auml;chlich passiert. So ist ein Drittel der B&uuml;rger der Meinung, dass die Hilfen vor allem dann keinen Sinn machen, wenn sie in erster Linie an Banken und eben nicht an die bed&uuml;rftigen Menschen gehen &ndash; eine Haltung, die beispielsweise von den Abgeordneten der CDU (acht Prozent) und der FDP (zw&ouml;lf Prozent) &uuml;berhaupt nicht so wahrgenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/research.yougov.de\/presse\/2013\/pressemeldung-schuldenkrise\/\">YouGov<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> An dieser Umfrage l&auml;sst sich ablesen, wie die Meinungsmache in Deutschland funktioniert hat. F&uuml;r eine &uuml;berwiegende Mehrheit sind die Krisenl&auml;nder selbst schuld. Die Zusammenh&auml;nge, dass man nicht immer mehr exportieren kann und damit Arbeitspl&auml;tze bei den Importl&auml;ndern vernichtet und sich diese auf Dauer verschulden, werden offenbar nicht gesehen. Es zeigt sich auch, dass in Deutschland ein zunehmender Chauvinismus und Nationalismus um sich greift, da sowohl der europ&auml;ische Gedanke als auch die Solidarit&auml;t zu den europ&auml;ischen Nachbarn abnimmt. Auf dieser Stimmungslage baut die Europapolitik Merkels auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ausbildungsreport 2013: Der Ausbildungsmarkt ist gespalten<\/strong><br>\nDer Ausbildungsreport spiegelt wider, was vor einigen Jahren bereits im nationalen Bildungsbericht erkannt wurde: ann&auml;hernd die H&auml;lfte der Ausbildungsberufe ist f&uuml;r Menschen mit unteren Bildungsabschl&uuml;ssen &bdquo;faktisch abgeschottet&ldquo;. Junge Menschen mit Hauptschulabschluss, die diese faktische Abschottung bereits verinnerlicht haben, ziehen bestimmte Berufe f&uuml;r sich gar nicht mehr in Betracht.<br>\nDie stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisierte, dass gerade einmal zwei Drittel der Ausbildungsinteressierten &uuml;berhaupt in Ausbildung kommen: &bdquo;Die anderen werden mit Alternativen und Abstellgleisen abgespeist, zum Beispiel den Ma&szlig;nahmen im &Uuml;bergangsbereich &ndash; im Jahr 2012 waren 266.000 junge Menschen betroffen. 1,4 Millionen Jugendliche zwischen 20 und 29 haben keine Ausbildung und keinen berufsqualifizierenden Abschluss.&ldquo;<br>\nAls &bdquo;gro&szlig;es &Auml;rgernis&ldquo; bezeichnete sie vor diesem Hintergrund den sinkenden Anteil ausbildender Betriebe. Es sei unbegreiflich, dass die Ausbildungsbetriebsquote auf 21,7 Prozent gesunken und auch die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge erneut zur&uuml;ckgegangen ist. Sie lag im Jahr 2012 bei 551.272 &hellip;<br>\nGespalten ist der Ausbildungsmarkt auch, wenn es um die Ausbildungsbedingungen, die Verg&uuml;tung und Chancen von jungen Frauen und M&auml;nnern geht. Nach wie vor gibt es auff&auml;llige geschlechtsspezifische Unterschiede in der Ausbildung. Frauen erhalten in den von ihnen bevorzugten Berufen deutlich weniger Verg&uuml;tung: W&auml;hrend m&auml;nnliche Auszubildende nach den Ergebnissen des Ausbildungsreports im dritten Ausbildungsjahr durchschnittlich 716 Euro verdienen, liegt dieser Wert bei den vorwiegend weiblich dominierten Berufen im dritten Ausbildungsjahr mit durchschnittlich 628 Euro deutlich niedriger.<br>\nAuszubildende in den weiblich dominierten Berufen leisten h&auml;ufiger &Uuml;berstunden als ihre Kollegen in m&auml;nnlich dominierten Berufen: 40,5 Prozent zu 35,8 Prozent. Und sie bekommen mit 51 Prozent deutlich seltener einen &Uuml;berstundenausgleich als die Auszubildenden in den m&auml;nnlich dominierten Berufen (75,9 Prozent) &hellip;<br>\nEtwa ein Drittel der befragten Auszubildenden konnte die Ausbildung in ihrem Wunschberuf beginnen und &uuml;ber 40 Prozent in einem von mehreren f&uuml;r sie interessanten Berufen. Knapp ein Viertel macht allerdings die Ausbildung in einem Beruf, der eigentlich nicht geplant war. Auch hier ist die Situation f&uuml;r Frauen schwieriger. 29,5 Prozent sind in ihrem Wunschberuf untergekommen, bei den M&auml;nnern waren es 36,2 Prozent.<br>\nDie Hoffnung auf eine &Uuml;bernahme nach der Ausbildung erf&uuml;llt sich keineswegs f&uuml;r alle. Von den Auszubildenden im letzten Ausbildungsjahr haben lediglich 40 Prozent zum Zeitpunkt der Befragung eine Zusage f&uuml;r eine &Uuml;bernahme bekommen und etwa 14 Prozent wussten bereits, dass sie nicht &uuml;bernommen werden. Die restlichen 45 Prozent hatten noch keine Auskunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++2e341cbe-156e-11e3-af23-00188b4dc422\">Pressemeldung DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sondergutachten Monopolkommission<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wettbewerb in Zeiten der Energiewende<\/strong>\n<ul>\n<li>Monopolkommission kritisiert negative Wettbewerbsfolgen aufgrund ineffizienter Ausgestaltung der Energiewende. Aus Sicht der Monopolkommission leidet die Energiewende aktuell unter einer fehlenden Wettbewerbsorientierung.<\/li>\n<li>Monopolkommission fordert eine deutlich wettbewerbskonformere Ausrichtung der staatlichen Energiepolitik. Im Bereich der erneuerbaren Energien empfiehlt sie insbesondere die Einf&uuml;hrung eines F&ouml;rdersystems nach schwedischem Vorbild.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.monopolkommission.de\/sg_65\/presse_s65.pdf\">Pressmitteilung [PDF &ndash; 630 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.monopolkommission.de\/sg_65\/s65_volltext.pdf\">Gutachten [PDF &ndash; 6.3 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>NABU: Monopolkommission propagiert Investitionsstopp f&uuml;r Energiewende<\/strong><br>\nIn dem heute vorgelegten Sonderbericht zur Energiewende fordert die von der Bundesregierung beauftragte Monopolkommission die Abschaffung der bisherigen F&ouml;rderung von Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland. Stattdessen sollen k&uuml;nftig alle Energieversorger mit einem Quotensystem verpflichtet werden, f&uuml;r ihre Kunden bestimmte Mindestanteile an &Ouml;kostrom bereit zu halten oder einzukaufen.<br>\n&ldquo;Dass ausgerechnet die Berater der Bundesregierung, die f&uuml;r Markt und Wettbewerb zust&auml;ndig sind, ein System empfehlen, das an staatlichen Kontrollen, b&uuml;rokratischem und finanziellem Aufwand kaum zu &uuml;bertreffen ist, ist vollkommen paradox&rdquo;, sagte NABU-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Leif Miller. Statt eine nationale Strategie f&uuml;r die Energiewende aufzulegen, w&uuml;rden die hiesigen Energieversorger zu Ausbau-Bremsern gemacht. Sie w&uuml;rden gezwungen, sich am Strommarkt mit m&ouml;glichst billigen Gr&uuml;nstromzertifikaten einzudecken, weil es kaum noch Anreize f&uuml;r Investitionen in eigene Anlagen zur Erzeugung von &Ouml;kostrom g&auml;be.<br>\nSelbst das von der Monopolkommission gerne zitierte Vorzeige-Quotenmodell in Schweden sei nach Ansicht von Experten lange Zeit ein Hemmnis f&uuml;r den Ausbau von erneuerbaren Energien gewesen, weil es in Reinform nicht funktioniert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6347\/2549987\/nabu-monopolkommission-propagiert-investitionsstopp-fuer-energiewende\">NABU<\/a><\/li>\n<li><strong>Greenpeace-Analyse zum Quotenmodell \/ Vorschlag der Monopolkommission ungeeignet zum Ausbau der Erneuerbaren Energien<\/strong><br>\nVor allem gro&szlig;e Energieversorger wie RWE, Eon, Vattenfall oder EnBW, die genug Kapital besitzen, um die Risiken des Quotenmodells zu schultern. Kleinere Stadtwerke oder Energiegenossenschaften etwa w&uuml;rden k&uuml;nftig nicht in eine Solaranlage investieren, wenn sie riskieren m&uuml;ssen, dass nach Fertigstellung wom&ouml;glich eine andere Form von &Ouml;kostrom g&uuml;nstiger geworden ist und sie f&uuml;r ihren Strom keine Abnehmer mehr finden. Verlierer w&auml;ren vor allem die B&uuml;rger im Land und die Kommunen, die bislang &uuml;ber ganz Deutschland vom Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren. Das EEG hat die Erneuerbaren Energien zu B&uuml;rgerenergien gemacht. Ihre Wertsch&ouml;pfung kommt bislang gr&ouml;&szlig;tenteils den Kommunen zugute. Gleichzeitig haben sie f&uuml;r mehr Wettbewerb auf dem Markt gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/Greenpeace-Analyse-zum-Quotenmodell-Vorschlag-der-Monopolkommission-ungeeignet-zum-Ausbau-der-Erneuerbaren-Energien-2640304\">finanzen.net<\/a><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne Kritik an der Monopolkommission<\/strong><br>\n&ldquo;Ausgerechnet die Monopolkommission schl&auml;gt das Quotenmodell vor, welches vor allem die Monopole der alten Energiewirtschaft st&uuml;tzt und mittelst&auml;ndischen Wettbewerbern keinen Zugang zum Energiemarkt gew&auml;hrt&rdquo;, so Hans-Josef Fell (MdB), Sprecher f&uuml;r Energie der Bundestagsfraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen in einem Rundschreiben.<br>\nDas Beratungsgremium f&uuml;r die Bundesregierung f&uuml;r Wettbewerbspolitik und Regulierung zeige damit &ldquo;erstaunliche Inkompetenz in der Energiepolitik&rdquo;.<br>\nDas Quotenmodell ist laut Fell in einer Reihe von L&auml;ndern gescheitert, die mittlerweile das deutsche EEG &uuml;bernommen haben. Schon vor Jahren habe die EU-Kommission in Studien festgestellt, dass das Einspeisungssystem Quotensystemen vor allem bei der Kosteneffizienz und der Ausbaugeschwindigkeit weit &uuml;berlegen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solarserver.de\/solar-magazin\/nachrichten\/archiv-2012\/2012\/kw05\/gruene-kritik-an-der-monopolkommission-quotenmodell-fuer-erneuerbare-energien-stuetzt-monopole-der-alten-energiewirtschaft.html\">SolarServer<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB: &Ouml;kostromausbau sichern<\/strong><br>\nEs ist bedauerlich, dass auf dem R&uuml;cken der Energiewende immer wieder ideologische Grabenk&auml;mpfe ausgefochten werden. Es kommt nicht auf eine Abl&ouml;sung, sondern auf eine Weiterentwicklung des EEG an. Wir brauchen k&uuml;nftig mehr Anreize f&uuml;r eine bedarfsgerechte Einspeisung, f&uuml;r Systemverantwortung und innovative Anwendungen.<br>\nWer die Kosten der Energiewende mit der H&ouml;he der EEG-Umlage verwechselt, hat jedoch die energiewirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge nicht verstanden. Gerade weil wir einen kosteng&uuml;nstigen Zubau wollen, brauchen wir Planungssicherheit und eine schonungslose Debatte &uuml;ber die komplexen Wirkungsmechanismen bei der Strompreisbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++dd56bba6-161e-11e3-b852-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD: Stromsystem an Erneuerbare Energien anpassen<\/strong><br>\nNicht die Erneuerbaren Energien sollen sich an das Stromsystem anpassen, sondern umgekehrt &ndash; so das Konzept der SPD zum Energiemarkt. Gleichzeitig soll die Marktf&auml;higkeit des &Ouml;kostroms steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/technologie\/das-technologie-update\/energie\/spd-konzept-stromsystem-an-erneuerbare-energien-anpassen\/8741852.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zum Gutachten der Monopolkommission allerdings eine Studie des DIW &bdquo;Quotenmodell keine Alternative zum EEG:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Der Umstieg auf ein solches F&ouml;rdermodell stellt jedoch keine L&ouml;sung f&uuml;r die derzeit diskutierten Probleme dar, die zu einem gro&szlig;en Teil au&szlig;erhalb des EEG anzusiedeln sind, beispielsweise im Bereich der Netzregulierung, des Strommarktdesigns und der Innovationsf&ouml;rderung. Vielmehr w&uuml;rden mit der Einf&uuml;hrung eines Quotenmodells das Investitionsrisiko und somit die letztlich vom Endkunden zu tragenden F&ouml;rderkosten steigen. Aufgrund mangelnder Differenzierung nach Technologiebereichen w&auml;re die Einf&uuml;hrung eines Quotensystems zudem mit der Gefahr verbunden, dass die langfristigen Ziele zur Nutzung erneuerbarer Energien nicht erreicht werden und die Belastungen f&uuml;r die Stromverbraucher nicht sinken, sondern sich zus&auml;tzlich erh&ouml;hen. Ein grundlegender Wechsel des F&ouml;rdersystems ist daher nicht zu empfehlen. Vielmehr sollten die Anstrengungen zur Weiterentwicklung des bisherigen F&ouml;rdermodells in Richtung auf Kostensenkung und Systemintegration intensiviert werden.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das Quotenmodell stammt &ndash; nebenbei bemerkt &ndash; aus dem Rheinisch Westf&auml;lischen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (RWI). Dessen Chef Christoph Schmidt hat sein Quotenmodell schon bei der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; als Gutachten verkauft hat, und anschlie&szlig;end  auch noch dem Sachverst&auml;ndigenrat angedient.<br>\nDas Quotenmodell wurde von marktgl&auml;ubigen &Ouml;konomen schon immer bevorzugt, da es auf dem Papier und theoretisch effizienter scheint. Es hat sich aber in der Praxis herausgestellt, dass es in der Wirklichkeit (speziell Gro&szlig;britannien) nicht nur ineffektiv war, sondern sogar ineffizient ist, jedenfalls bezogen auf die gleiche Technologie. Es gibt eine Serie von Studien, die zeigen, dass beispielsweise die Windenergief&ouml;rderung auf die erzeugte kWh gerechnet, im Quotensystem wesentlich teurer ist als im Einspeisesystem. Und die Praktiker best&auml;tigen das seit Jahren. Das h&auml;ngt vor allem damit zusammen, dass der k&uuml;nftig erzielbare Preis im Quotensystem sehr unsicher ist, und dass die Investoren daher eine wesentlich h&ouml;here Mindestrendite ansetzen. Das wirkt sich besonders kostentreibend bei einer kapitalintensiven Technologie aus. Hinzukommen die Transaktionskosten f&uuml;r die Zertifikate, d.h. die Courtagen und Spekulationsgewinne der Zertifikatsh&auml;ndler.<br>\nDas EEG hingegen hat die Zielsetzung, eine Reihe von Technologien gleichzeitig zu f&ouml;rdern, und bietet daher differenzierte Einspeiseverg&uuml;tungen. Das w&auml;re beim Quotenmodell nicht so angelegt, was in der Praxis dazu gef&uuml;hrt hat, dass z.B. in GB in Bezug auf Technologien gar nichts passiert ist. Die Quote wurde m&ouml;glichst mit der Wiederbelebung alter Kleinwasserkraftwerke erf&uuml;llt. GB hat daher seit einigen Jahren die F&ouml;rderpolitik (unter Einf&uuml;hrung von differenzierten Quoten) ge&auml;ndert, da a) die allgemeine Quote nie zielgerecht erf&uuml;llt wurde, b) keine Erneuerbare-Energie-Technologieentwicklung stattfand, und c) das dann auch noch relativ teuer war.<br>\nEs ist h&ouml;chst fragw&uuml;rdig, dass die Monopolkommission kaum auf die problematischen Aspekte der Quotenregelung eingeht, angesichts dessen, dass diese gut dokumentiert sind und auch in den Fachkreisen gut verbreitet, sodass beispielsweise auch die Internationale Energieagentur sich in ihren Analysen und Empfehlungen auf diese Erfahrungen st&uuml;tzt.<br>\nAnscheinend sind diese Diskussion und diese Erkenntnisse von den <a href=\"http:\/\/www.monopolkommission.de\/mitglieder.html\">&uuml;berwiegend mit Unternehmern besetzten Monopolkommission<\/a> unbemerkt geblieben.<br>\nNun haben wir jetzt in Deutschland ja eine neue Situation, da die EE-Technologien dank EEG schon einen hohen Marktanteil haben und sehr viel billiger geworden sind.<br>\nDamit sind die Technologief&ouml;rderziele z.T. erreicht, und man kann verst&auml;rkt auf die Effizienz achten. Man kann aber nicht einfach die ollen Kamellen rausholen und sie mit den gleichen Werbespr&uuml;chen (effizient, kostensparend!) wieder verkaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chile oder Die Diktatur des freien Marktes<\/strong><br>\nChile ist ein reiches Land mit vielen Bodensch&auml;tzen und einer jungen Bev&ouml;lkerung. Es gilt als Vorzeigeland S&uuml;damerikas, als Musterbeispiel f&uuml;r die Chancen, die eine konsequente Wirtschaftsliberalisierung Schwellenl&auml;ndern bieten kann &ndash; mit boomender Wirtschaft und wachsendem Wohlstand. Doch stimmt das wirklich? &hellip;<br>\nWas passiert, wenn ein Land alles auf den Markt bringt? Wenn oberstes Kriterium die Privatisierung und Liberalisierung der Wirtschaft ist? Nach dem Sturz Allendes haben unter Diktator Pinochet vier chilenische Wirtschaftswissenschaftler, die bei Milton Friedman in Chicago studiert hatten, radikale Wirtschaftsreformen durchgesetzt. Das neoliberale Wirtschaftssystem der sogenannten &ldquo;Chicago Boys&rdquo; funktioniert bis heute. Ob Wasserrechte, Bergbaukonzessionen, Energiewirtschaft, Renten-, Gesundheits- oder Bildungssystem &ndash; alles ist in privater Hand.<br>\nSchulen und Universit&auml;ten sind gr&ouml;&szlig;tenteils private Wirtschaftsunternehmen, die Familien m&uuml;ssen 20 bis 30 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Bildung ihrer Kinder ausgeben, was sich in Deutschland und Frankreich auf weniger als ein Prozent bel&auml;uft. Da sie das nicht mehr mittragen wollen, sind Sch&uuml;ler und Studenten, Lehrer und Eltern 2011 auf die Stra&szlig;e gegangen. L&auml;ngst ist aus den Bildungsdemonstrationen mehr geworden: die Forderung nach einem Ende der Chile AG.<br>\nChile ist ein Land, dessen Gesellschaft immer weniger hinter dem einmal eingeschlagenen Weg steht. Dem konsequenten Neoliberalismus als Wirtschaftsmotor steht die Erinnerung an Allende gegen&uuml;ber, die in den Gedanken der Bev&ouml;lkerung eine Renaissance des Sozialismus ausgel&ouml;st hat. Immer st&auml;rker wird der Wunsch nach einer &Auml;nderung der Verfassung, jener Verfassung aus Zeiten der Diktatur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/047514-000\/chile-oder-die-diktatur-des-freien-marktes\">ARTE (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa. Aktiver Staat.<\/strong><br>\nGewerkschaftliche Kundgebungen und Veranstaltungen am 7. September<br>\nZwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ein starkes Signal f&uuml;r einen konsequenten Politikwechsel setzen. Sie rufen deshalb am 7. September bundesweit zu Demonstrationen und Kundgebungen auf. Informationen zu den Veranstaltungen in Hannover, Frankfurt am Main, M&uuml;nchen, Mannheim und Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++726f263c-0b21-11e3-b331-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p>Siehe auch: <strong>Politik-Quiz: Wie gut wissen Sie Bescheid<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/++co++cec78a6c-f9c1-11e2-8e4e-00188b4dc422?answered_uid=1447f2ba-f9c8-11e2-9186-00188b4dc422&amp;answer_attr=answer2\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18520","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18520"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18520\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18524,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18520\/revisions\/18524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}