{"id":18564,"date":"2013-09-10T08:53:16","date_gmt":"2013-09-10T06:53:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564"},"modified":"2015-11-09T13:34:01","modified_gmt":"2015-11-09T12:34:01","slug":"hinweise-des-tages-1962","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h02\">Deutschland: Minus, Minus, Minus, Minus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h03\">Vorstand der Hypo Real Estate wusste von hohen Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h04\">Des Bankers neue Kleider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h05\">Kritik am angestrebten Tarifvertrag f&uuml;r die Leiharbeitsbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h06\">Hochschulen &ndash; Der Dipl.-Ing. ist zeitlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h07\">Ausbildungsstudie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h08\">Arme Eltern sehen schwarz f&uuml;r ihre Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h09\">Riester-Rente &ndash; Es ist wie ein Blindflug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h10\">Bundesregierung zahlte eine Milliarde an Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h11\">Was ist eine gerechte Gesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h12\">Steuererh&ouml;hungsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h13\">Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h14\">Die Informationsl&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h15\">Jahre tragischer Verschwendung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564#h16\">Ungarns Prinzessinnenhochzeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18564&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kann Russland Assad Zeit verschaffen?<\/strong><br>\nSyrien soll seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle stellen &ndash; mit dieser Forderung macht nun auch der enge Verb&uuml;ndete Russland Druck auf das Assad-Regime. Syrien scheint darauf einzugehen. Die USA bleiben skeptisch&hellip;<br>\nLawrow hatte kurz zuvor erkl&auml;rt, er wolle die Regierung in Damaskus dazu dr&auml;ngen, ihr Chemiewaffenarsenal unter internationale Kontrolle zu stellen, wenn sich dadurch Angriffe verhindern lie&szlig;en&hellip;<br>\nWenige Stunden zuvor hatte Kerry in London gesagt, Assad k&ouml;nne einen US-Milit&auml;rschlag noch vermeiden, wenn er innerhalb einer Woche alle Chemiewaffen an die internationale Staatengemeinschaft &uuml;bergebe. Sp&auml;ter erkl&auml;rte sein Ministerium aber, dies sei &ldquo;rhetorisch&rdquo; gemeint gewesen. Wenn Assad dies wollte, h&auml;tte er es l&auml;ngst getan.<br>\nAuch UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki Moon will Syrien zur Herausgabe und Vernichtung seiner Chemiewaffen auffordern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/syrien\/syrien-chemiewaffen-arsenal-kann-russland-assad-zeit-verschaffen-,24136514,24252290.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrien stimmt internationaler Kontrolle seiner Chemiewaffen zu<\/strong><br>\nDie syrische F&uuml;hrung hat sich bereit erkl&auml;rt, ihr Chemiewaffenarsenal unter internationale Kontrolle zu stellen. Er begr&uuml;&szlig;e den entsprechenden russischen Vorschlag, sagte Syriens Au&szlig;enminister Walid al-Muallim nach einem Treffen in Moskau&hellip;<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow hatte zuvor &Auml;u&szlig;erungen seines US-Kollegen John Kerry aufgegriffen und Syrien aufgefordert, seine Chemiewaffen unter Kontrolle zu stellen und zu vernichten, um einen m&ouml;glichen Milit&auml;rschlag abzuwenden. Lawrow hatte eine &ldquo;schnelle und positive&rdquo; Antwort von der Regierung in Damaskus gefordert.<br>\nRussland erhoffe sich von der Ma&szlig;nahme, einen m&ouml;glichen Milit&auml;rschlag gegen das Land damit verhindern zu k&ouml;nnen. &ldquo;Wir fordern die syrische F&uuml;hrung auf, die Chemiewaffen nicht nur unter internationale Kontrolle zu stellen, sondern auch sp&auml;ter zu vernichten.&rdquo; Syrien m&uuml;sse zudem &ldquo;der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen beitreten&rdquo;, hatte Lawrow nach Gespr&auml;chen mit al-Muallim gesagt.<br>\nUS-Au&szlig;enminister John Kerry hatte die Kontrolle der syrischen Chemiewaffen als eine letzte M&ouml;glichkeit f&uuml;r Pr&auml;sident Baschar al-Assad genannt, um einen Angriff noch verhindern zu k&ouml;nnen. &ldquo;Er k&ouml;nnte n&auml;chste Woche s&auml;mtliche seiner chemischen Waffen der internationalen Gemeinschaft &uuml;bergeben&rdquo;, hatte Kerry gesagt. &ldquo;Aber er ist nicht im Begriff, das zu tun, und es ist offensichtlich auch nicht m&ouml;glich.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-09\/russland-syrien-chemiewaffen\">Zeit.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbst dann, wenn der russische Au&szlig;enminister Lawrow einen Vorschlag von US-Au&szlig;enminister Kerry aufgreift, wird das in unseren &uuml;berwiegend bellizistischen Leitmedien vielfach mit H&auml;me aufgegriffen. Wenn die USA diesen Vorsto&szlig; nicht ernsthaft pr&uuml;fen und verfolgen, dann wir endg&uuml;ltig deutlich, dass es um ganz andere Dinge, als um Chemiewaffen geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine unwiderlegbaren Beweise zu Syrien<\/strong><br>\nDer Stabschef im Wei&szlig;en Haus, Denis McDonough, hat einger&auml;umt, dass die USA keine hundertprozentig sicheren Beweise f&uuml;r eine Verbindung des syrischen Regimes zur mutma&szlig;lichen Giftgasattacke vom 21. August haben. In einem Interview des Senders CNN sagte McDonough am Sonntag, dass unabh&auml;ngig von geheimdienstlichen Informationen der gesunde Menschenverstand sage, &ldquo;dass das Regime das ausgef&uuml;hrt hat&rdquo;.<br>\nAls die CNN-Journalistin nachhakte, antwortete der Stabschef: &ldquo;Haben wir ein Bild oder einen unwiderlegbaren Beweis, jenseits vern&uuml;nftigen Zweifels? Dies ist kein Gericht. Und so l&auml;uft Geheimdienstarbeit nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1378248435597\/Obamas-Stabschef-Keine-unwiderlegbaren-Beweise-zu-Syrien\">derSstandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ist Syrien eine Falle?&rdquo;<\/strong><br>\nEhemalige US-Geheimdienstbeamte informieren Obama &uuml;ber Syrien anders&hellip;<br>\nWir bedauern, Sie dar&uuml;ber informieren zu m&uuml;ssen, dass einige Ihrer fr&uuml;heren Mitarbeiter uns kategorisch erkl&auml;ren, dass im Widerspruch zu den Behauptungen Ihrer Regierung, der zuverl&auml;ssigste Geheimdienst darauf hinweist, dass Bashar al-Assad NICHT f&uuml;r den chemischen Vorfall verantwortlich sei, der am 21. August syrische Zivilisten t&ouml;tete und verwundete, und dass auch die Beamten des britischen Geheimdienstes das wissen. Wir schreiben diesen kurzen Bericht, da wir beschlossen haben anzunehmen, dass Sie nicht vollkommen informiert worden sind, weil Ihre Berater beschlossen haben, Ihnen die M&ouml;glichkeit f&uuml;r das zu geben, was allgemein &bdquo;plausible Leugnung&ldquo; genannt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=19429\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Obama&rsquo;s Rogue State<\/strong><br>\nIn 1997, the United States agreed to decommission the 31,000 tonnes of sarin, VX, mustard gas and other agents it possessed within 10 years. In 2007 it requested the maximum extension of the deadline permitted by the Chemical Weapons Convention: five years. Again it failed to keep its promise(9), and in 2012 it claimed they would be gone by 2021(10). Was the world&rsquo;s richest nation unable to complete this task on time? Or just unwilling? Russia has now urged Syria to place its chemical weapons under international control(11). Perhaps it should press the US to do the same.<br>\nIn 1998, the Clinton administration pushed a law through Congress that forbade international weapons inspectors from taking samples of chemicals in the US and that allowed the president to refuse unannounced inspections(12). In 2002, the Bush government forced the sacking of Jos&eacute; Maur&iacute;cio Bustani, the director-general of the Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons(13,14). He had committed two unforgiveable crimes: seeking a rigorous inspection of US facilities and pressing Saddam Hussein to sign the Chemical Weapons Convention, to help prevent the war George Bush was itching to wage.<br>\nThe US used millions of gallons of chemical weapons in Vietnam, Laos and Cambodia. It also used them during its destruction of Falluja in 2004, then lied about it(15,16). The Reagan government helped Saddam Hussein to wage war with Iran in the 1980s, while aware that he was using nerve and mustard gas(17). (The Bush administration then cited this deployment as an excuse to attack Iraq, 15 years later.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monbiot.com\/2013\/09\/09\/obamas-rogue-state\/\">George Monbiot<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriegsherr mit Samthandschuhen<\/strong><br>\nSeit dem mutma&szlig;lichen Giftgasangriff in Syrien hat Barack Obama Iran &ouml;ffentlich nicht beim Namen genannt. Doch den skeptischen Abgeordneten und Senatoren erkl&auml;rt der Pr&auml;sident auch von Russland aus telefonisch, dass Iran im Atomstreit keine Drohung mehr ernst nehmen werde, wenn Amerika nicht seine &bdquo;rote Linie&ldquo; in Syrien verteidige. Au&szlig;enminister John Kerry hat den Kongress davor gewarnt, Teheran die &bdquo;schriftliche Erlaubnis&ldquo; zu geben, Amerikas Entschlossenheit zu testen. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt der Pr&auml;sident aus Israel und von j&uuml;dischen Lobbygruppen. Manche in Washington sagen, die in beiden Parteien gut vernetzten Lobbyisten f&uuml;r israelische Interessen seien Obamas letzte Hoffnung, dass der Kongress die in Amerika &uuml;beraus unpopul&auml;re Syrien-Intervention bewilligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/syrien-konflikt-kriegsherr-mit-samthandschuhen-12562970.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein guter Hinweis, dass hinter den geplanten Angriff auf Syrien weitaus mehr steckt als ein Vergeltungsschlag f&uuml;r den angeblichen Giftgaseinsatz durch die syrische Armee.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland: Minus, Minus, Minus, Minus<\/strong><br>\nSchaut man heute auf die Startseite des Statistischen Bundesamts, kann sich wohl endg&uuml;ltig niemand mehr des Eindrucks erwehren, dass es nicht gut um die deutsche Wirtschaft bestellt ist &ndash; weder im Inland, noch im Ausland. Gleich vier Mal verk&uuml;ndet das Statistische Bundesamt ein Minus: &ldquo;Auftragseingang Juli 2013: 2,7 % niedriger als im Vormonat&rdquo;, &ldquo;Produktion Juli 2013: 1,7 % niedriger als im Vormonat&rdquo;, &ldquo;Hand&shy;werk im 2. Quar&shy;tal 2013 mit 0,6 % weni&shy;ger Um&shy;satz&rdquo;, &ldquo;Verar&shy;beiten&shy;des Gewer&shy;be Juli 2013: Um&shy;satz &ndash; 0,9 % saison&shy;berei&shy;nigt zum Vor&shy;monat&rdquo;.<br>\nAuffallend dabei ist, dass diesmal auch die Nachfrage aus dem Ausland angeschlagen ist: &ldquo;W&auml;hrend die Inlandsbestellungen nur leicht abnahmen (-0,3 %), gingen die Auftragseing&auml;nge aus dem Ausland deutlich um 4,5 % zur&uuml;ck&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/09\/konjunkturdeutschland-minus-minus-minus-minus\/#sthash.exMwgyml.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Startseite.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber Hauptsache, &bdquo;uns&ldquo; geht es gut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorstand der Hypo Real Estate wusste von hohen Risiken<\/strong><br>\nEin geheimer Entwurf f&uuml;r einen Pr&uuml;fbericht enth&uuml;llt, was in der Hypo Real Estate vor deren Zusammenbruch geschah. Die Rettung der Bank durch den Staat h&auml;tte wom&ouml;glich billiger ausfallen k&ouml;nnen &ndash; wenn bei der HRE fr&uuml;hzeitig ein Notfallkonzept vorhanden gewesen w&auml;re.<br>\nDer ehemalige Vorstand der vom Staat massiv gest&uuml;tzten Hypo Real Estate (HRE) war fr&uuml;hzeitig im Bilde &uuml;ber finanzielle Risiken bei der Bank, die im Herbst 2008 kurz vor der Pleite stand und vom Bund mit hohem finanziellen Aufwand gerettet wurde. Das geht aus dem Entwurf f&uuml;r einen Sonderpr&uuml;fbericht hervor, den die HRE im Jahr 2009 selbst in Auftrag gegeben hatte.<br>\nDarin sind zahlreiche Mails von Vorst&auml;nden mit deutlichen Warnungen zitiert. So hatte sich der damalige Vorstandschef Georg Funke bereits am 19. M&auml;rz 2008 in einer als &ldquo;vertraulich&rdquo; gekennzeichneten Mail an einen Vorstandskollegen und an Aufsichtsratschef Kurt Viermetz gesorgt, dass der Bank irgendwann das Geld ausgehen k&ouml;nnte. &ldquo;Funding und Liquidit&auml;t&rdquo;, schrieb Funke, seien &ldquo;unsere gr&ouml;&szlig;te offene Flanke&rdquo;. Mit Funding ist Geldbeschaffung gemeint. Schon jetzt, klagte Funke in der Mail, habe man &ldquo;einen noch h&ouml;heren Fundingbedarf als notwendig&rdquo;. Man m&uuml;sse &ldquo;diese Betr&auml;ge wie einen Schnellball bereits jetzt erneut refinanzieren&rdquo;.<br>\nDie Bundesregierung hatte die HRE im Herbst 2008, auf dem H&ouml;hepunkt der internationalen Bankenkrise, mit hohem finanziellem Einsatz vor der Pleite bewahrt. Die staatlichen Garantien f&uuml;r die HRE hatten sich sp&auml;ter auf bis zu 142 Milliarden Euro belaufen. Die Kapitalhilfen des Bundes betragen inzwischen 9,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vom-staat-gerettete-hre-bank-vorstand-der-hypo-real-estate-wusste-von-hohen-risiken-1.1765011\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Des Bankers neue Kleider<\/strong><br>\nDer Untertitel skizziert das Thema: &bdquo;Was bei Banken wirklich schiefl&auml;uft und was sich &auml;ndern muss.&ldquo; Klingt nicht sehr aufregend in einer Zeit, in der sich Krethi und Plethi berufen f&uuml;hlen, ihre Ideen zur Finanzkrise mitzuteilen. Doch was die Stanford-Professorin Anan Admati und der Direktor des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gemeingutforschung in Bonn, Martin Hellwig, hier vorlegen, ist ein Meisterwerk.<br>\nDie zentrale Forderung des Buchs: Die Eigenkapitalquote der Banken muss h&ouml;her werden. Und zwar viel h&ouml;her, n&auml;mlich 20 bis 30 Prozent der Bilanzsumme. Klingt weder spannend noch originell. Dennoch entscheidet sich gerade an dieser Frage, wie krisenanf&auml;llig unser Finanzsystem ist. Was nach einem technischen Detail von Bankbilanzen klingt, erweist sich als der entscheidende Punkt, an dem die Interessen der Gesellschaft mit jenen der Banken kollidieren. &hellip;.  An der Frage der Eigenkapitalquote von Banken entscheidet sich, ob wir f&uuml;r die n&auml;chste Finanzkrise besser als 2007 ger&uuml;stet sind. Davon sind wir alle betroffen, und die Arbeitspl&auml;tze von Millionen von Menschen h&auml;ngen davon ab.<br>\nDie Kernthese des Buchs: Eine solide Eigenkapitalbasis von Banken kann Verluste auffangen, bevor der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Das ist die einfachste und wirksamste Pr&auml;vention gegen Finanzkrisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/spectrum\/literatur\/1449771\/Kapital-bilden?_vl_backlink=\/home\/spectrum\/literatur\/index.do\">die presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik am angestrebten Tarifvertrag f&uuml;r die Leiharbeitsbranche<\/strong><br>\nMehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen haben in einem offenen Brief ihre Ablehnung einer Verl&auml;ngerung des DGB Tarifvertrags f&uuml;r die Leiharbeit zum Ausdruck gebracht. In vielen Gremien und Betriebsgruppen wurde mit Unverst&auml;ndnis auf die erneuten Tarifverhandlungen reagiert&hellip;<br>\nWarum verhandelt der DGB nicht ausschlie&szlig;lich eine reine Lohnuntergrenze ohne die Entgelttabelle? Ein weiterhin geltender Mindestlohn k&ouml;nnte dann auch von Firmen mit Sitz im Ausland nicht unterlaufen werden (der Tarifvertrag gilt f&uuml;r diese Firmen ja ohnehin nicht). Es wird zudem auf die Risiken der verleihfreien Zeit verwiesen. Abgesehen davon, dass viele Arbeitsvertr&auml;ge nach der jeweiligen Einsatzzeit beendet werden, k&ouml;nnte neben der Absicherung durch einen Branchenmindestlohn auch eine tarifvertragliche Regelung nur f&uuml;r die verleihfreie Zeit verhandelt werden. Zudem bezweifeln Arbeitsrechtler wie Prof. Wolfgang D&auml;ubler, dass Zeitarbeitsfirmen das Arbeitgeberrisiko in der verleihfreien Zeit auf den Arbeitnehmer verlagern d&uuml;rfen, indem sie den vorhergehenden Lohn k&uuml;rzen.<br>\nWie zu erfahren war, lehnen die Arbeitgeberverb&auml;nde jede positive Verbesserung der bisherigen Regelungen ab. Das betrifft nicht nur die Frage der L&ouml;hne in der Leiharbeitsbranche. Wir erleben momentan in der Tarifrunde im Einzelhandel wie Leiharbeitskr&auml;fte massiv als Streikbrecher eingesetzt werden. Einen Ausschluss von Streikbrecherarbeiten lehnen die Arbeitgeberverb&auml;nde genauso ab wie &uuml;berhaupt &uuml;ber Themen aus dem Manteltarifvertrag zu verhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/leiharbeit\/tarifverhandlungen\/equal-pay-every-day-kein-neuer-tarifvertrag-fur-die-leiharbeitsbranche\/\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hochschulen &ndash; Der Dipl.-Ing. ist zeitlos<\/strong><br>\nIn Sachsen gibt es weiterhin die M&ouml;glichkeit, das Studium als Diplomingenieur abzuschlie&szlig;en &ndash; daf&uuml;r gibt es gute Gr&uuml;nde, sagt J&uuml;rgen Stamm, Studiendekan der der TU Dresden im F.A.Z.-Interview.<br>\nHerr Stamm, an der TU Dresden bilden Sie immer noch den guten, alten Diplomingenieur aus. Wie lange noch?<br>\nIch bin stolz darauf, dass sich meine Fakult&auml;t erfolgreich f&uuml;r die Aufrechterhaltung des Diplomstudiengangs Bauingenieurwesen eingesetzt hat. Der Diplomingenieur ist ein deutschsprachiger Abschluss, aber auch eine international anerkannte starke Marke. Genau wie &bdquo;Made in Germany&ldquo;. Wir bieten auch Doppeldiplomabschl&uuml;sse mit den Universit&auml;ten ESTP Paris und Stra&szlig;burg sowie der Universit&auml;t Trento in Italien an. Der Titel ist gut, aber nicht alt. Ich w&uuml;rde ihn als zeitlos verstehen und &uuml;beraus zukunftsf&auml;hig.<br>\nEs wird ihn ewig geben?<br>\nEs wird ihn noch sehr lange geben. Letztlich steht er ja f&uuml;r die Inhalte. F&uuml;r die Bauingenieure kann ich Ihnen sagen, dass unsere Fakult&auml;t absolut nicht daran denkt, den Diplomstudiengang einzustellen. In diesem Studiengang werden erfolgreiche Studierende ausgebildet. Wieso sollten wir dies aufgeben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/ingenieure\/interview-der-dipl-ing-ist-zeitlos-12561760.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann sicher festhalten, dass die sogenannte Bologna-Reform, wie sie umgesetzt wurde, eine der gr&ouml;&szlig;ten bildungspolitischen Idiotien in der j&uuml;ngeren Geschichte war. Dass damit eine bessere internationale Kompatibilit&auml;t der deutschen akademischen Abschl&uuml;sse erreicht werden sollte, kann getrost ins Reich der Legende verwiesen werden. Es ging allein darum die Hochschulen und die Hochschulausbildung getreu der neoliberalen Ideologie zu &ouml;konomisieren und &bdquo;marktkonformer&ldquo; und die Absolventen billiger zu machen. Die Ironie dabei, dass jene aus der Industrie, die dies wesentlich angeschoben haben nun beklagen, dass der Bachelorabschluss nicht dem alten Diplom entspricht und Bachelorabsolventen nicht entsprechend eingesetzt werden k&ouml;nnen.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ausbildungsstudie<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ausbildung ist out, Studium ist in<\/strong><br>\nStudie von McDonald&rsquo;s und Allensbach-Institut ver&ouml;ffentlicht.<br>\nUnter den Jugendlichen herrscht heute ein enormer Leistungsdruck. Um etwas zu werden, muss mindestens das Abitur her, glauben der Studie zufolge viele. Dass sie den Einstieg in den Beruf auch schaffen, da sind sich die meisten optimistisch, sagt Renate K&ouml;cher vom Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach.<br>\n&ldquo;Diese junge Generation in Deutschland &ndash; ich kann mich noch erinnern, dass es mal eine Jugendstudie gab, wo man dann von der Null-Bock-Generation gesprochen hat, das ist jetzt ungef&auml;hr zwanzig Jahre her. Die heutige junge Generation ist von der mentalen Verfassung her das genaue Gegenst&uuml;ck.&rdquo;&hellip;<br>\nNeben den hochmotivierten, gut gebildeten Jugendlichen m&uuml;sse man sich aber vor allem um eine Gruppe k&uuml;mmern, die bisher auf der Strecke geblieben ist.<br>\n&ldquo;Gerade weil diese junge Generation heute so unter Dampf steht und wirklich etwas will und hochmotiviert ist, f&auml;llt die kleine Fraktion auf &ndash; das sind 15 Prozent, 20 Prozent &ndash; die hier nicht mithalten kann. Das sind die jungen Leute &ndash; &uuml;berwiegend junge M&auml;nner &uuml;brigens &ndash; die k&ouml;nnen die hohen Leistungen nicht bringen, die schaffen die guten Abschl&uuml;sse nicht. Sie glauben nicht, dass sie sich aus ihrer schwierigen Lage selbst befreien k&ouml;nnen. Sie glauben nicht an sozialen Aufstiegen, sie glauben nicht, dass jeder seines Gl&uuml;ckes Schmied ist. Und hier m&uuml;ssen wir sehr aufpassen, dass uns diese Gruppe nicht wegrutscht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2245043\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>McDonald`s Aubildungsstudie 2013<\/strong><br>\nF&uuml;r Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss, auf die das duale System mit seiner strukturierten Kombination aus betrieblicher T&auml;tigkeit und Teilzeitberufsschule urspr&uuml;nglich einmal zugeschnitten worden war, blieb nur ein Drittel der Ausbildungsstellen &uuml;brig&hellip;<br>\nInnerhalb von nur wenigen Jahren hat sich durch das Zusammenspiel dieser beiden Entwicklungen die Ausgangslage am Arbeitsmarkt und in der Folge auch am Ausbildungsmarkt ver&auml;ndert.<br>\nKonnten praktisch alle Unternehmen noch vor vier Jahren zwischen vielen Bewerberinnen und Bewerbern, darunter einer ausreichenden Zahl von sehr gut qualifizierten, w&auml;hlen und die mit den besten Voraussetzungen einstellen, sieht das heute in vielen Branchen und<br>\nRegionen anders aus&hellip;<br>\nDie Klage &uuml;ber mangelnde Qualifikationen der Bewerberinnen und Bewerber spiegelt in der Regel aber nicht ein allgemein schw&auml;cheres Leistungsniveau als fr&uuml;her wider, sondern die sich ver&auml;ndernde Ausgangslage am Ausbildungsmarkt. In immer mehr Branchen und Regionen stehen wegen der schrumpfenden Jahrg&auml;nge generell weniger Bewerberinnen und Bewerber zur Verf&uuml;gung. Au&szlig;erdem steigt die Zahl der jungen Leute, die nach einem mittleren Abschluss noch die Oberstufe besuchen, und auch die Zahl derer, die eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben und dann direkt in ein Studium einsteigen&hellip;<br>\nAuch in Deutschland wird der Weg in die Berufsausbildung &uuml;ber die Oberstufe des Sekundarschulbereichs und &uuml;ber Hochschulen von immer mehr jungen Leuten beschritten, w&auml;hrend der Weg &uuml;ber eine berufliche Ausbildung direkt im Anschluss an die Pflicht-<br>\nschulzeit insgesamt seltener wird&hellip;<br>\nDie beruflichen Zukunftsvorstellungen der J&uuml;ngeren folgen einem ausgepr&auml;gten Pragmatismus, der sich an den eigenen F&auml;higkeiten sowie dem Wunsch orientiert, die eigene Zukunft sicher planen zu k&ouml;nnen. Ihre beruflichen Zukunftschancen bewertet die gro&szlig;e Mehrheit der jungen Menschen positiv. 71 Prozent der 15- bis 24-J&auml;hrigen sehen der eigenen beruflichen Zukunft mit Hoffnungen entgegen, lediglich 14 Prozent mit Bef&uuml;rchtungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mcdw.ilcdn.net\/MDNPROG9\/mcd\/files\/pdf\/090913_Publikationsstudie_McDonalds_Ausbildungsstudie.pdf\">McDonald`s Aubildungsstudie 2013 [PDF &ndash; 10.7 MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arme Eltern sehen schwarz f&uuml;r ihre Kinder<\/strong><br>\nEr ist ein Seismograf f&uuml;r die N&ouml;te und W&uuml;nsche deutscher Eltern: Der Familienmonitor des Allensbacher Instituts f&uuml;r Demoskopie. Dieses ist linker Umtriebe unverd&auml;chtig, umso erstaunlicher ist ein wichtiges Ergebnis der Studie: Viele Eltern aus &auml;rmeren Schichten glauben nicht, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird.<br>\nAm Ende bleibt vor allem ein Wort h&auml;ngen: &ldquo;Status-Fatalismus&rdquo;. Renate K&ouml;cher pr&auml;sentiert an diesem Freitag den &ldquo;Monitor Familienleben&rdquo;. Im Auftrag der Regierung erhebt K&ouml;chers Institut f&uuml;r Demoskopie einmal j&auml;hrlich die N&ouml;te und W&uuml;nsche deutscher Eltern. Der Monitor ist deshalb zu einem Seismografen daf&uuml;r geworden, was M&uuml;tter und V&auml;ter erwarten. Er offenbart ziemlich genau die Defizite der Familienpolitik. Und dazu geh&ouml;rt jetzt offenbar ein gef&auml;hrlicher &ldquo;Status-Fatalismus&rdquo; in den unteren Schichten.<br>\nDie Aufstiegschancen von Kindern hingen zu stark von ihrem Elternhaus ab, findet die Allensbach-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin. Sie belegt das mit einer Masse an Zahlen. So w&uuml;nschten sich 60 Prozent der Arbeiter, dass es ihren Kindern einmal besser geht als ihnen. Aber nur 32 Prozent glaubten, dass es so kommt.<br>\nEine gewaltige Differenz. Bei Beamten und leitenden Angestellten gibt es keinen Unterschied zwischen Wunsch und Erwartung. Dieser Status-Fatalismus der unteren Einkommensgruppen ist in Deutschland besonders ausgepr&auml;gt. In Schweden messen die Statistiker sogar einen Status-Optimismus der Unterschicht. Wer den Familienmonitor liest, kommt zum Ergebnis, dass das vor allem an der fr&uuml;hkindlichen Bildung liegt. In Deutschland liegt diese st&auml;rker als in anderen L&auml;ndern in der Hand der Familien. Wenn es dort dann an Sprachkenntnissen, Bildung oder finanziellen M&ouml;glichkeiten fehlt, bleiben die Kinder zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/familienmonitor-des-allensbach-instituts-arme-eltern-sehen-schwarz-fuer-ihre-kinder-1.1764845\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die soziale Polarisierung schreitet nicht nur weiter voran, sie Verfestigt sich auch zunehmend. Sind wir auf den Weg in einen neue Klassengesellschaft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Riester-Rente &ndash; Es ist wie ein Blindflug<\/strong><br>\nVersicherungsexperte Holger Balodis &uuml;ber Altersarmut und Dukatenesel, Tricks bei der Lebenserwartung, hohe Verluste und den Weg zu sicheren Renten<br>\n&Uuml;ber 15 Millionen Bundesb&uuml;rgern &ldquo;riestern&rdquo;. Um auf die bef&uuml;rchtete &Uuml;beralterung unserer Gesellschaft zu reagieren, wurde 2002 mit der Senkung der gesetzlichen Rente begonnen (bis 2030 soll sie um ein Viertel gek&uuml;rzt werden). Wer seinen Lebensstandard im Alter trotzdem sichern will, soll sich selbst darum k&uuml;mmern: Mit der Riester-Rente wurde damals auch eine zus&auml;tzliche private Altersvorsorge eingef&uuml;hrt. Wer freiwillig f&uuml;rs Alter spart und 4 Prozent seines Einkommens in Riester-Vertr&auml;ge steckt, bekommt staatliche Zulagen oder kann steuerlich profitieren.<br>\nDoch nutzt Riester wirklich? F&uuml;r &uuml;ber 80 Prozent der Beitragszahler ist Riester ein Verlustgesch&auml;ft, meint Versicherungsexperte Holger Balodis. Nicht so f&uuml;r Allianz &amp; Co.: Die in die Kassen der privaten Lebensversicherer gesp&uuml;lten Summen verdoppelten sich innerhalb der letzten 15 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wochenanzeiger-muenchen.de\/redaktion\/lokalredaktion-muenchen\/senioren\/Es+ist+wie+ein+Blindflug_57794.html?print\">wochenanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung zahlte eine Milliarde an Berater<\/strong><br>\nMerkels Minister haben in den vergangenen vier Jahren fast eine Milliarde Euro f&uuml;r externe Berater ausgegeben. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Erstaunlich: Fast die H&auml;lfte des Geldes zahlte das Bildungsministerium.<br>\nGutachten, Workshops, Brosch&uuml;ren: Die Bundesregierung hat seit 2009 rund 969 Millionen Euro f&uuml;r externe Berater und Dienstleister ausgegeben. Dabei vergab das Ministerium f&uuml;r Bildung und Forschung mit mehr als 464 Millionen Euro knapp die H&auml;lfte der Auftr&auml;ge, hei&szlig;t es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei.<br>\nRund 260 Millionen Euro gab das Ministerium, das seit Februar 2013 von Johanna Wanka (CDU) gef&uuml;hrt wird, allein im laufenden Jahr f&uuml;r Berater und Gutachter aus. Das ist dreimal so viel wie jeweils in den Jahren 2011 und 2012. Das Bildungsministerium verf&uuml;gt 2013 &uuml;ber einen Etat von 13,75 Milliarden Euro, den sechstgr&ouml;&szlig;ten Etat aller Bundesministerien. Trotzdem gab es rund viermal so viel f&uuml;r Beratungsleistungen aus wie das zweitplatzierte Wirtschaftsministerium.<br>\nDie Linkspartei kritisiert die Vergabepraxis: &ldquo;Ministerin Wanka sollte diese spezielle Art der Torschlusspanik schleunigst erkl&auml;ren&rdquo;, sagt Barbara H&ouml;ll, Mitglied der Linksfraktion im Bundestag. &ldquo;Von einem sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit Steuermitteln kann angesichts dieser Summen nur schwerlich die Rede sein.&rdquo;\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130910_hwt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130910_hwt_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundesregierung-beauftragte-berater-fuer-eine-milliarde-euro-a-921241.html\">Spiegel<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong>  Stellen Sie sich einmal vor, was man in Deutschland auf dem Bildungs- und Forschungssektor alles mit ebendiesen 464,6 Millionen Euro h&auml;tte anstellen k&ouml;nnen. Wird Ihnen da schlagartig nicht auch &uuml;bel? Aber haben Sie Verst&auml;ndnis: Wer in einem Ministerium sitzt, hat noch lange keine Ahnung von dem Metier, f&uuml;r das er zust&auml;ndig ist.<\/em><br>\n<em>Auff&auml;llig ist auch, dass derlei &ldquo;unangenehme&rdquo; Dinge vorrangig durch Kleine Anfragen der Linkspartei an die &Ouml;ffentlichkeit geraten. So gesehen ist die interfraktionelle Aversion gegen Rot-Rot-Gr&uuml;n verst&auml;ndlich &ndash; wer l&auml;sst sich schon gern mit Nestbeschmutzern ein?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was ist eine gerechte Gesellschaft?<\/strong><br>\nIm gegenw&auml;rtigen Wahlkampf wird wieder &uuml;ber Gerechtigkeit und Steuers&auml;tze gestritten. Norbert Hoerster &uuml;berholt alle vertretenen Positionen scheinbar auf der linken &Uuml;berholspur:<br>\n&ldquo;Sobald der Staat &uuml;berhaupt gerechtfertigt ist, muss jeder einen etwa gleichen Beitrag leisten. Gleich aber in dem Sinne, dass eben sein Gl&uuml;ck und Wohlergehen in gleichem Ma&szlig;e betroffen wird. Und wenn dann ein Superreicher zus&auml;tzlich dann noch mal, was wei&szlig; ich, 10.000 Euro verdient, dann hat das f&uuml;r seine Lebensqualit&auml;t &uuml;berhaupt keine Wirkung; dann spricht nichts dagegen, dem das zu 90 Prozent durch die Steuer zu nehmen. W&auml;hrend ein Geringverdiener, wenn der 10.000 Euro im Jahr mehr verdient, das kann dessen ganzes Leben positiv ver&auml;ndern. Insofern spricht das daf&uuml;r, die &ldquo;Reichen&rdquo;, in Anf&uuml;hrungsstrichen, viel st&auml;rker als in unserem gegenw&auml;rtigen System zu besteuern.&rdquo;<br>\nNorbert Hoerster: &ldquo;Was ist eine gerechte Gesellschaft? Eine philosophische Grundlegung&rdquo;<br>\nC.H. Beck Verlag, 144 Seiten, 12,95 Euro<br>\nISBN: 978-3-406-65293-6<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/2237201\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss Hoerster sicher nicht in allem folgen, gerade hinsichtlich seines Glaubens an den heiligen Markt, aber er stellt dennoch richtige Fragen. Gerade die Frage nach den Lebensumst&auml;nden und der Lebensqualit&auml;t ist interessant. Was spielt es etwa f&uuml;r die Familien Pi&euml;ch oder Porsche f&uuml;r eine Rolle ob sie nun anstatt 300 Millionen nur 100 Millionen Dividende kassieren? Das hat, wie Hoerster richtig anmerkt, auf das Leben dieses Personenkreises faktisch keinerlei Auswirkung. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass kein Mitglied dieser Familien auch nur einen Finger f&uuml;r die ausgesch&uuml;tteten Dividenden ger&uuml;hrt hat. Ein Mindestlohn hingegen w&uuml;rde die wirtschaftliche Situation und sicher auch die Lebenssituation vieler Menschen in Deutschland wesentlich verbessern.<\/em><br>\n<em>Auch die Frage nach einer Erbschaftssteuer, die diesen Namen verdient weist in die richtige Richtung. Wer kann schon behaupten, dass explizit die gro&szlig;en Verm&ouml;gen ohne jede fremde Ressourcen zustande kamen. Welches Unternehmen kann ohne G&uuml;ter produzieren, die die Allgemeinheit finanziert und bereitgestellt hat? Sei es die Verkehrsinfrastruktur, die es erm&ouml;glicht, dass Rohstoffe zum Produzenten gelangen und Waren zum Konsumenten, sei es das &ouml;ffentliche Bildungssystem, das den Unternehmen gut qualifizierte und ausgebildete Arbeitskr&auml;fte zur Verf&uuml;gung stellt oder sei es ein stabiles Rechtssystem.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuererh&ouml;hungsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gerechtigkeit statt Angstmache vor Steuererh&ouml;hungen<\/strong><br>\nDeutschland investiert im OECD-Vergleich zu wenig Geld in die Zukunft. Der Bedarf ist enorm: 80 Milliarden Euro m&uuml;sste der Staat jedes Jahr zum Beispiel f&uuml;r die Energiewende, Bildung und Infrastruktur zus&auml;tzlich aufwenden. Finanziert werden k&ouml;nnte das mit h&ouml;heren Steuern auf gro&szlig;e Einkommen und Verm&ouml;gen. Doch dagegen str&auml;ubt sich Schwarzgelb.<br>\nDer Bundestagswahlkampf spitzt sich endlich zu. Die Unterschiede zwischen den Parteien werden immer klarer, besonders in der Steuerpolitik. Schwarz-Gelb verspricht, es bleibe alles beim Alten &ndash; und sch&uuml;rt Angst: Steuererh&ouml;hungen gef&auml;hrden nur Arbeitspl&auml;tze, weil sie diejenigen belasten, die Arbeitspl&auml;tze schaffen. Au&szlig;erdem sprudeln die Steuern doch auf Rekordniveau. W&auml;chst die Wirtschaft, steigen Gewinne und L&ouml;hne &ndash; und automatisch auch das Steueraufkommen. Der Staat habe genug Geld und m&uuml;sse damit wirtschaften, statt nach immer h&ouml;heren Steuern zu rufen. SPD, Gr&uuml;ne und Linke wollen dennoch die Steuern f&uuml;r Besserverdiener und Verm&ouml;gende erh&ouml;hen. Sie verweisen auf immensen Investitionsbedarf, die Notwendigkeit des Schuldenabbaus und das ungerechte Steuersystem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++715f5d38-195f-11e3-b988-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Verm&ouml;gen besteuern &ndash; ohne Schlupfl&ouml;cher!&rdquo;<\/strong><br>\nMehr als 130.000 &Uuml;berschriften an SPD &uuml;bergeben \/ Aktionen am 14.9.<br>\nMehr als 130.000 Unterschriften unter den Aufruf &ldquo;Umfairteilen &ndash; Reichtum besteuern!&rdquo; haben Vertreter des Umfairteilen-B&uuml;ndnisses am heutigen Montag an SPD-Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles &uuml;bergeben. Die Aktivisten nutzten die Begegnung im Willy-Brandt-Haus in Berlin, um Nahles eine Mahnung an ihre Partei mit auf den Weg zu geben: &ldquo;Verm&ouml;gen besteuern &ndash; ohne Schlupfl&ouml;cher!&rdquo; stand auf Schildern und Transparenten zu lesen.<br>\n&ldquo;Den Schulden von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden steht ein Vielfaches an privaten Verm&ouml;gen gegen&uuml;ber. Im ganzen Land unterlassen Kommunen aus finanzieller Not notwendige Investitionen. Schwimmb&auml;der und Bibliotheken werden geschlossen, die soziale Schieflage nimmt dramatische Z&uuml;ge an&rdquo;, sagte Jutta Sundermann, f&uuml;r Attac im Umfairteilen-B&uuml;ndnis. &ldquo;Es ist h&ouml;chste Zeit, Reiche und Unternehmen endlich angemessen zur Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben heranzuziehen. Die n&auml;chste Bundesregierung muss Verm&ouml;gen wieder konsequent besteuern!&rdquo;<br>\nDoch die Zusage des sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Peer Steinbr&uuml;ck, Unternehmen in jedem Fall schonen zu wollen, werfe die Frage auf, wie ernst es der SPD mit der Verm&ouml;gensteuer wirklich ist. Jedes Schlupfloch schw&auml;che das notwendige Instrument einer Verm&ouml;genssteuer bereits vor ihrer Einf&uuml;hrung. &ldquo;Eine Regelung voller Ausnahmen f&uuml;r Betriebe wird vorm Bundesverfassungsgericht nicht bestehen und &ouml;ffnet Steuertricksern T&uuml;r und Tor, die dann mit Hilfe von Strohfirmen ihr Privatverm&ouml;gen in Betriebsverm&ouml;gen verwandeln werden&rdquo;, warnte Annette Sawatzki, Vertreterin von Campact im Umfairteilen-B&uuml;ndnis.<br>\nSeit Sommer 2012 arbeitet das bundesweite B&uuml;ndnis aus Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nden, Attac, den Naturfreunden, Campact und vielen anderen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer dauerhaften Verm&ouml;gensteuer, die Erhebung einer einmaligen Verm&ouml;gensabgabe und die Bek&auml;mpfung von Steuerbetrug.<br>\nF&uuml;r Samstag, 14. September, ruft das B&uuml;ndnis zu einer zentralen Demonstration in Bochum auf. Zeitgleich ist eine Gro&szlig;aktion mit Kundgebung und Umfairteilen-Kette in Berlin geplant.<br>\nQuelle: Pressmitteilung Umfairteilen (ohne Link)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlkampf<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Glanzloser Auftritt in der &ldquo;Wahlarena&rdquo;:  Merkel will sich k&uuml;mmern<\/strong><br>\nUngefiltert k&ouml;nnen Zuschauer der Bundeskanzlerin in der &ldquo;Wahlarena&rdquo; ihre Fragen stellen. Manche nehmen Merkel mit knallharten Fragen in die Zange, andere packen die Kanzlerin mit wachsweichen Fragen in Watte. Merkel hat vor allem eine Antwort: &ldquo;Ich k&uuml;mmere mich darum.&rdquo; Ein Leiharbeiter und ein Student f&uuml;hlen ihr besonders auf den Zahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merkel-will-sich-kuemmern-article11334496.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich habe mir diese &bdquo;Wahlarena&ldquo; auch angetan. Angeblich waren ja die G&auml;ste &bdquo;repr&auml;sentativ&ldquo; ausgew&auml;hlt. Wenn es wirklich repr&auml;sentativ war, was die &uuml;berwiegende Zahl der Fragesteller\/innen bewegte, dann braucht man sich nicht zu wundern, warum Merkel so beliebt ist. Nahezu alle, die die Chance hatten eine Frage loszuwerden, verhielten sich als sei Merkel nicht die dem Volk verantwortliche Kanzlerin, sondern die K&ouml;nigin von Deutschland. Die Deutschen bewegt offenbar am meisten, warum die Kanzlerin zwar zu Fu&szlig;ballspielen der M&auml;nner, aber nicht zur Europameisterschaft der Frauen gegangen ist, wie sie zur Frauenquote steht, ob ihr die Bilder, bei denen sie in Nazi-Uniform abgebildet wurde, nahe gegangen seien. Immer konnte Merkel ihr &bdquo;weites Herz&ldquo; pr&auml;sentieren, dass sie sich das Problem &bdquo;zu Herzen nehmen&ldquo; werde; sie konnte nicht oft genug ein &bdquo;herzliches Dankesch&ouml;n&ldquo; loswerden und betonen, dass die Politik &bdquo;die Herzen der Menschen erreichen&ldquo; m&uuml;sse. Immer wenn die Fragen konkret und vor allem kritisch wurden, verwies Merkel auf &bdquo;Augenma&szlig;&ldquo;, dass sie bereit sei, das Problem &bdquo;genau anzusehen&ldquo; oder &bdquo;anzugucken&ldquo;, oder dass sie sich &bdquo;erkundigen&ldquo; werde. Wenn gar nichts mehr half, fl&uuml;chtete sich Merkel in ihre &uuml;bliche Floskel, dass man die Dinge &bdquo;Schritt f&uuml;r Schritt&ldquo; angehen m&uuml;sse.<\/em><br>\n<em>Nach dieser Sendung wurde deutlich, wie wenig ein &ndash; noch vom Fernsehen ausgew&auml;hlten &ndash; &ouml;ffentliches B&uuml;rgergespr&auml;ch leisten kann. Es ist doch klar, dass die Leute viel zu viel Respekt haben, in Gegenwart der Kanzlerin wirklich harte Fragen zu stellen. Man w&uuml;nschte sich wieder Journalisten, die den Mut haben, der Kanzlerin auf Augenh&ouml;he zu begegnen und ihr auf der Basis eines soliden Wissens Frage stellen w&uuml;rden, auf die sie nicht mit &bdquo;Herz und Schmerz&ldquo; und auch nicht damit herausreden h&auml;tte k&ouml;nnen, dass sie sich &bdquo;k&uuml;mmern&ldquo; wolle.<\/em><br>\n<em>Aber die Erfahrung, dass es noch solche Journalistinn\/en gibt, macht man jedenfalls im Fernsehen auch kaum noch.<\/em><br>\n<em>Das Format &bdquo;Arena&ldquo; war jedenfalls f&uuml;r Merkel nicht nur ein Heimspiel, sondern da spielte ein Vollprofi gegen eine Thekenmannschaft. Das Ergebnis war dementsprechend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kraft lehnt Rot-Rot-Gr&uuml;n ab<\/strong><br>\nDie nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft schlie&szlig;t eine Zusammenarbeit von SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei auf Bundesebene aus. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview sagte Kraft auf die Frage nach einer Wahl des Kanzlers mit rot-rot-gr&uuml;ner Stimmenmehrheit: &ldquo;Wir haben klar gesagt, dass wir weder eine Zusammenarbeit mit, noch eine Tolerierung durch die Linkspartei wollen und das nicht machen werden.&rdquo;<br>\nAuch einer Minderheitsregierung, wie Kraft sie zwei Jahre lang in Nordrhein-Westfalen selbst gef&uuml;hrt hatte, erteilte die SPD-Politikerin eine Absage: &ldquo;Im Bund brauchen wir insbesondere mit Blick auf die Au&szlig;enpolitik verl&auml;ssliche Mehrheiten im Parlament. Ich kann mir das auch rein technisch im Bundestag nicht vorstellen.&rdquo;<br>\nKritisch &auml;u&szlig;erte sich Kraft ebenfalls zu einem B&uuml;ndnis mit der CDU: &ldquo;Die SPD hat mit der Gro&szlig;en Koalition Erfahrungen gemacht, die tief in unser Ged&auml;chtnis eingebrannt sind. Und ich f&uuml;ge hinzu: Es waren keine positiven Erfahrungen!&rdquo; Allerdings schloss Kraft eine Gro&szlig;e Koalition nicht ausdr&uuml;cklich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-nrw-ministerpraesidentin-kraft-schliesst-rot-rot-gruen-aus-a-921084.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was f&uuml;hrende Politiker der SPD im Vorfeld der Bundestagswahl gerade vollf&uuml;hren ist eigentlich nur noch grotesk. Nach dem der hessische Spitzenkandidat Sch&auml;fer-G&uuml;mpel der CDU eine Steilvorlage bez&uuml;glich seiner &bdquo;praktischen&ldquo; Ablehnung einer rot-rot-gr&uuml;nen Koalition und der m&ouml;glichen Tolerierung einer gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden CDU-Regierung geliefert hat, schlie&szlig;t nun Hanelore Kraft ebenfalls eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition aus. Eine Gro&szlig;e Koalition (nur vielleicht nicht) und eine Minderheitsregierung soll es aber auch nicht sein. Was denn jetzt? Ist die Realit&auml;tsverleugnung in der SPD inzwischen so gro&szlig;, dass man immer noch an eine irgendwie geartete Chance f&uuml;r rot-gr&uuml;n glaubt?<\/em><br>\n<em>An dieser Stelle sei noch einmal auf <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h02\">den Beitrag<\/a> des IG-Metall Vorstandsmitgliedes Hans-J&uuml;rgen Urban verwiesen. Wenn es eine wie auch immer geartete M&ouml;glichkeit gibt einen Politikwechsel in Deutschland herbei zu f&uuml;hren, und die in ihrem ideologischen Austerit&auml;tswahn gefangene und halb Europa und Deutschland ruinierende Merkel-Regierung abzul&ouml;sen, dann h&auml;tte eine verantwortlich agierende SPD die verdammte Pflicht und Schuldigkeit diese auch wahrzunehmen. V&ouml;llig unbenommen was die Springer-Hetzpresse dann auch schreiben mag.<\/em><br>\n<em>Eigentlich gibt es nur noch zwei Optionen. Entweder die SPD schafft eine klare Erneuerung mit einer klaren Distanzierung von Agenda 2010 und dem abservieren der Schr&ouml;der-Kamarilla und der &Ouml;ffnung f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition &ndash; wenn schon nicht jetzt, dann wenigstens zur n&auml;chsten Bundestagswahl &ndash; oder sie wird als Kleinpartei noch hinter den Gr&uuml;nen enden. Aber wie es aussieht ist die SPD bereits nicht mehr in der Lage sich inhaltlich zu erneuern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Hurra in die Opposition<\/strong><br>\nJetzt hat Sahra Wagenknecht das Wort gesagt: &ldquo;Opposition.&rdquo; Gerade hat sie auf der B&uuml;hne &uuml;ber die Bankenrettung der Bundesregierung gel&auml;stert. Dann gab sie den Zuh&ouml;rern ein Versprechen: &ldquo;An der Stelle werden wir weiter in der Opposition bleiben&rdquo;. Die Linke rechnet offenbar endg&uuml;ltig nicht mehr mit Rot-Rot-Gr&uuml;n und feiert sich 13 Tage vor der Bundestagswahl als einzig wahre Oppositionspartei.<br>\nDementsprechend &auml;tzend sind die Kommentare gegen die SPD und ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbr&uuml;ck. Steinbr&uuml;ck unterscheide sich nicht von Merkel, macht Bernd Riexinger in seiner Rede klar. &ldquo;Das TV-Duell war wie ein Streit zwischen einem alten Ehepaar&rdquo;, sagt er. Der SPD-Kandidat lulle die W&auml;hler ein. Interessant sei auch, dass eine Partei, die gegen Niedrigl&ouml;hne und NSA wettere, die eigentlich selbst f&uuml;r diese Missst&auml;nde verantwortlich sei. &ldquo;Glaubw&uuml;rdigkeit sieht anders aus.&rdquo; Sahra Wagenknecht wird genauso deutlich, wer neben Angela Merkel der Feind ist. &ldquo;Steinbr&uuml;ck ist stolz auf so etwas wie die Agenda 2010.&rdquo;<br>\nDie Linke scheint alle Verbindungen zur SPD endg&uuml;ltig kappen zu wollen. Das zeigen auch die zehn Punkte, die die Partei w&auml;hrend des Konvents vorstellt und damit zu zentralen Themen vor der Bundestagswahl macht. So hat sie neben Mindestlohn und Energiewende ausgerechnet die absoluten Hardcore-Themen mit auf den Zettel geschrieben, der auf allen St&uuml;hlen liegt: &ldquo;Hartz IV abschaffen&rdquo;, steht unter Punkt f&uuml;nf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlkampfendspurt-der-linken-mit-hurra-in-die-opposition-1.1766214\">SZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh je, wer als Journalist bzw. Journalistin in einem Mainstreamblatt arbeitet und seinen Job behalten will muss offenbar vor der Bundestagswahl mindestens einen Artikel zum Linken-Bashing abliefern? Das sich die Verfasserin nicht selber l&auml;cherlich vorkommt bei ihren kruden Behauptungen? Die Linke kappt also alle Verbindungen zur SPD in dem sie z.B. darauf beharrt, dass Hartz IV abgeschafft werden soll. Was soll Die Linke denn dann fordern? Die Linke ist die einzige Partei im Bundestagswahlkampf die sich klar f&uuml;r die Abschaffung des brutalen Repressionssystems, das mit Hartz IV installiert wurde, ausspricht. Soll Die Linke von dieser grundvern&uuml;nftigen Position abr&uuml;cken nur damit sie mit einer, gerade wegen Hartz IV und Agenda 2010 dahinsiechenden SPD koalieren kann? Nochmals, die SPD muss sich bewegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Okkultist &ndash; Lafontaine im Wahlkampf<\/strong><br>\nOskar Lafontaine elektrisiert bis heute auch ohne machtvolle &Auml;mter Freund und Feind. Seine Weltsicht erinnert mittlerweile an religionsgeschichtliche Ph&auml;nomene: Er gibt sich als Erweckter unter lauter Verblendeten. Seine Anh&auml;nger lieben diese Selbststilisierung. Eine Analyse.<br>\nLafontaines Rede in Krefeld zeigte einen Mann, der so sehr von einem &ldquo;Ich gegen alle&rdquo;-Gef&uuml;hl durchdrungen ist, dass sich mittlerweile religionsgeschichtliche Parallelen aufdr&auml;ngen: Weltsicht und Selbstverst&auml;ndnis Lafontaines tragen Z&uuml;ge eines Mysterienkultes, in dem Eingeweihte die Welt durchschauen und umzingelt sind von Betr&uuml;gern und Betrogenen.<br>\nDabei ist Lafontaines Weltbild keinesfalls utopisch in die Zukunft gerichtet; es entpuppt sich als eine Verkl&auml;rung der 70er Jahre, als in Deutschland noch Renten und L&ouml;hne Jahr f&uuml;r Jahr kr&auml;ftig stiegen, als die Kassen noch Brillengestelle zahlten und als jede Stadt noch ihre Stadtwerke hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/niederrhein-sued\/krefeld\/nachrichten\/der-okkultist-lafontaine-im-wahlkampf-1.3663794\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Wer nach wie vor noch ein Praxisbeispiel brauchte, um den uns&auml;glichen Umgang der deutschen Medien mit der Linkspartei nachvollziehen zu k&ouml;nnen, dem sei dieser Artikel der Rheinischen Post empfohlen. Wie Oskar Lafontaines Wahlkampfauftritt in Krefeld hier bar jeder Sachlichkeit mit &uuml;bler Nachrede, Polemik und Substanzlosigkeit ins L&auml;cherliche gezogen wird, hat mit Journalismus nichts mehr zu schaffen: &ldquo;Lafontaines Weltbild (&hellip;) entpuppt sich als eine Verkl&auml;rung der 70er Jahre, als in Deutschland noch Renten und L&ouml;hne Jahr f&uuml;r Jahr kr&auml;ftig stiegen, als die Kassen noch Brillengestelle zahlten und als jede Stadt noch ihre Stadtwerke hatte.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Steigende Renten und steigende L&ouml;hne als Anachronismus? So kann sich ein Autor auch outen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tr&uuml;gerische Langeweile<\/strong><br>\nWer vier Jahre zur&uuml;ckbl&auml;ttert, dem f&auml;llt auf, dass die Klage &uuml;ber die Langeweile des Wahlkampfs zwar laut, aber nicht neu ist. In jenem Bundestagswahlkampf wurde diese Klage genauso gef&uuml;hrt wie heute. &ldquo;Yes, we g&auml;hn&rdquo; lautete der Kalauer nach dem damaligen TV-Duell zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier im September 2009.<br>\nDie Artikel von damals kann man 2013 wieder drucken; man muss nur den Namen Steinmeier durch Steinbr&uuml;ck ersetzen. Und an der Beschreibung von Merkel, damals noch Kanzlerin einer gro&szlig;en Koalition, muss man praktisch gar nichts &auml;ndern. Man kann die W&ouml;rter von 2009 abpfl&uuml;cken und wieder verwenden: Ohne Schwung\/Ohne Kontrast\/Null Vision\/Inhaltsleere\/Schlaf der Demokratie.<br>\nDas kann ein Zufall sein; es ist aber keiner. Dem Wahlkampf 2009 war die gro&szlig;e Banken- und Finanzkrise vorausgegangen. Rettungsschirme aus Steuergeldern waren aufgespannt worden. Der Staat hatte mit Milliardensummen die Banken gest&uuml;tzt. Jeder Bundesb&uuml;rger haftete mit mehr als tausend Euro allein f&uuml;r die Hypo Real Estate Bank.<br>\nDie gro&szlig;e Frage lautete: Wie soll der Finanzkapitalismus geb&auml;ndigt werden? Die Frage fand im Wahlkampf nicht nur keine Antwort; sie wurde gar nicht richtig gestellt. Es war, als seien die Wahlplakate mit Chloroform getr&auml;nkt worden. Nach erregenden Monaten legte sich &uuml;bers Land Langeweile.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlkampf-zur-bundestagswahl-truegerische-langeweile-1.1764897\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die merkelsche Politik erscheint ja nur auf den ersten Blick substanzlos. Dahinter steckt ein klares Kalk&uuml;l. Nichts f&uuml;rchten die herrschenden Eliten mehr als eine echte &ouml;ffentliche Diskussion der von Prandtl richtig benannten Themen wie, die B&auml;ndigung des Finanzkapitalismus, die immer schneller fortschreitende soziale Polarisierung, das Versagen der Sicherheitsbeh&ouml;rden gegen den Rechtsextremismus, die Euro-Krise und das wesentliche Mitverschulden der deutschen Regierung durch die den EU-S&uuml;dl&auml;nder oktroyierte Austerit&auml;tspolitik.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Paul Krugman: The Wonk Gap  &ndash;  Die Informationsl&uuml;cke<\/strong><br>\nModerner Konservatismus ist so etwas wie ein Kult geworden, und er neigt bei der Begegnung mit unangenehmen Tatsachen stark zu Konspirationstheorien. Liberale Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren angeblich zu Hyperinflation, deshalb mussten gemessen niedrige Inflationswerte ein Zeichen statistischer T&auml;uschung sein; Der drohende Klimawandel verlangt nach staatlichem Handeln, deshalb muss die Erderw&auml;rmung ein gigantischer wissenschaftlicher Schwindel sein&hellip;<br>\nIrgendwie ist das alles ja schon ein bisschen komisch. Aber leider kontrolliert dieser durchgebrannte Kult das Repr&auml;sentantenhaus, und das gibt ihm eine enorme zerst&ouml;rerische Kraft  &ndash;  etwa die Kraft, wirtschaftliche Verheerung dadurch anzurichten, dass er die Anhebung der Verschuldungsgrenze ablehnt. Und es ist beunruhigend, zu realisieren, dass solche Macht in den H&auml;nden von M&auml;nnern liegt, die wegen der Informationsl&uuml;cke buchst&auml;blich nicht wissen, was sie tun.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/09\/opinion\/krugman-the-wonk-gap.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Paul Krugman: Years of Tragic Waste  &ndash;  Jahre tragischer Verschwendung<\/strong><br>\nMan muss sich aber klar machen, dass es bei Katastrophensituationen Abstufungen gibt, dass es eine stark verfehlte Wirtschaftspolitik geben kann, die dann doch nicht zum totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch f&uuml;hrt. Und stark verfehlt war die Wirtschaftspolitik in den vergangenen f&uuml;nf Jahren nun allemal.<br>\nDas Ausma&szlig; kann zum Teil in Dollar und Cent gemessen werden. Realistische Sch&auml;tzungen der &ldquo;Produktionsl&uuml;cke&rdquo; der letzten f&uuml;nf Jahren  &ndash;  der Differenz zwischen dem Wert in Waren und Dienstleistungen, die Amerika h&auml;tte produzieren k&ouml;nnen und sollen, und dem, was tats&auml;chlich produziert wurde  &ndash;  liegen weit &uuml;ber 2 Billionen Dollar. Das sind Billionen reinen Verlustes, die f&uuml;r immer verloren sind.<br>\nHinter dieser finanziellen Verschwendung liegt aber eine noch viel tragischere Verschwendung menschlichen Potentials. Vor der Finanzkrise hatten 63 Prozent der Erwerbsf&auml;higen in Amerika einen Arbeitsplatz; Diese Ziffer sank bald auf 59 Prozent, und dabei bleibt es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/06\/opinion\/krugman-years-of-tragic-waste.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ungarns Prinzessinnenhochzeit<\/strong><br>\nUnter reger Anteilnahme der Boulevardpresse hat am Samstag die &auml;lteste Tochter des rechtsnationalen ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n ihre Hochzeit gefeiert.<br>\nDas Ganze w&auml;re eine Privatangelegenheit gewesen, h&auml;tte der Regierungschef nicht selbst die Hochzeit seiner Tochter als Glamour-Ereignis ersten Ranges inszenieren lassen. Die eigene offizielle Facebook-Seite sowie eine mit Infos und Interviews angef&uuml;tterte Boulevardpresse sollten dem lieben Volk &ndash; sieben bis acht Monate vor den n&auml;chsten Wahlen &ndash; das Bild einer &ldquo;Traumhochzeit&rdquo; im Hause des Landesvaters vermitteln. Doch die Begleitumst&auml;nde versetzten dieser Illusion arge Dellen und verwiesen vielmehr auf die feudalen Zust&auml;nde unter der Orb&aacute;n-Herrschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1378248429012\/Ungarns-Prinzessinnenhochzeit\">der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18564","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18564","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18564"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18564\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28490,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18564\/revisions\/28490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18564"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18564"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18564"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}