{"id":1861,"date":"2006-11-13T08:01:55","date_gmt":"2006-11-13T07:01:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1861"},"modified":"2006-11-20T16:16:48","modified_gmt":"2006-11-20T15:16:48","slug":"hinweise-des-tages-264","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1861","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Vorbild?<\/strong><br>\nUnsere Politiker versuchen immer auf die gleiche Art und Weise etwas zu lernen. Sie schauen sich in der Welt um, entdecken ein Land, in dem es besser l&auml;uft, picken sich eine Sache heraus, die dort anders als zu Hause ist, und schon wissen sie, was wir machen m&uuml;ssen, um genauso erfolgreich zu sein. Von Heiner Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1007845\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einhundert Lobbyisten in der Regierung<\/strong><br>\nDie Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion legt die gro&szlig;e Einflussnahme von Interessengruppen auf die Politik offen: In dem Schriftst&uuml;ck, das der Berliner Zeitung vorliegt, r&auml;umt die Regierung ein, dass in den vergangenen vier Jahren &ldquo;insgesamt 100 externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ganz oder teilweise von Unternehmen, Verb&auml;nden oder Gewerkschaften bezahlt wurden&rdquo; in Ministerien sowie im Kanzleramt zeitlich befristet &ldquo;t&auml;tig gewesen bzw. aktuell eingesetzt&rdquo; sind. Die Abgesandten aus Industrie und Verb&auml;nden sind dabei in Einzelf&auml;llen sogar direkt mit der Formulierung von Gesetzestexten befasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2006\/1111\/wirtschaft\/0025\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Umstrittener Nutzen der monet&auml;ren Analyse<\/strong><br>\nTaugt die Entwicklung der Geldmenge, um fr&uuml;hzeitig Inflationsgefahren zu erkennen? EZB-Pr&auml;sident Trichet warf sich an einer Tagung f&uuml;r die &laquo;monet&auml;re S&auml;ule&raquo; in die Bresche. Dagegen h&auml;lt Fed-Chef Bernanke den Informationsgehalt von monet&auml;ren Daten f&uuml;r gering.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/11\/11\/wi\/articleENHZU.print.html\">NZZ<\/a>\n<p><em>Kommentar von Orlando Pascheit: Lehrbuchmodelle gegen Wirtschaftspolitik. Beim mitverschuldeten mickrigen Wachstum der Eurozone stellt eine geringe Inflation kein Verdienst der EZB dar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tabaksteuererh&ouml;hung brachte nicht mehr Geld ein.<\/strong><br>\nDie Hoffnung des Bundesfinanzministeriums, eine h&ouml;here Besteuerung von Tabak w&uuml;rde dem Fiskus mehr Geld einbringen, hat sich zerschlagen. Die Staatseinnahmen stiegen trotz zweifacher Steuererh&ouml;hung kaum an &ndash; daf&uuml;r der Zigarettenschmuggel umso mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,447598,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em>Kommentar eines NachDenkSeiten-Lesers: Jeder 12j&auml;hrige konnte das voraus sagen, unsere Experten aber offensichtlich nicht.<br>\nLiegt darin nicht die gr&ouml;&szlig;te Gefahr?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dienstleistungsrichtlinie: Besser, aber nicht gut<\/strong><br>\nDie Dienstleistungsrichtlinie kommt. Nach der zweiten Lesung im November wird sie noch in diesem Herbst verabschiedet Aber sind die wesentlichen Probleme gel&ouml;st? Ist das neue Recht unbedenklich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-A2297381\/hbs\/hs.xsl\/107_84384.html?cis_mode=print\">Hans Boeckler Stiftung, Magazin Mitbestimmung 11\/2006<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ischer Dienstleistungsmarkt: Nicht auf halbem Weg stehen bleiben<\/strong><br>\nDen ersten Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie haben die europ&auml;ischen Gewerkschaften vehement abgelehnt. Dass das Herkunftslandprinzip abgewendet wurden, werten sie als Erfolg. Jetzt m&uuml;ssen sie einen Markt regulieren, den es l&auml;ngst gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-A2297381\/hbs\/hs.xsl\/107_84383.html?cis_mode=print\">Hans Boeckler Stiftung, Magazin Mitbestimmung 11\/2006<\/a><\/li>\n<li><strong>Raus mit den Milliarden!<\/strong><br>\nDividendenj&auml;ger d&uuml;rfen sich die H&auml;nde reiben. Deutschlands Gro&szlig;konzerne werden im Jahr 2007 so viel von ihrem Gewinn aussch&uuml;tten wie nie zuvor. Um die Aktion&auml;re bei Laune zu halten, gehen sie daf&uuml;r mitunter an die Substanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,447680,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p>Kommentar: Die Sieger im Verteilungskampf um das Volkseinkommen verteilen die Beute unter sich.<br>\nSiehe dazu auch den folgenden Hinweis.<\/p><\/li>\n<li><strong>385 Euro mehr pro Besch&auml;ftigtem?<\/strong><br>\nDer auf 4,2 Prozent sinkende Beitrag zur Arbeitslosenversicherung entlastet Erwerbst&auml;tige im kommenden Jahr angeblich um durchschnittlich 385 Euro pro Kopf. Um dieselbe Summe w&uuml;rden die Unternehmen f&uuml;r jeden ihrer Besch&auml;ftigten entlastet, teilte die N&uuml;rnberger Bundesagentur f&uuml;r Arbeit am Freitag mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/11-11\/034.php\">Junge Welt<\/a>\n<p>Anmerkung eines NachDenkseiten-Lesers: Dies ist bei 27 Millionen sozialversicherten Arbeitnehmern eine Gesamtentlastung von 10,4 Milliarden Euro. Diese &ldquo;Ersparnis&rdquo; darf dann ja wohl direkt den Kapitaleinkommen zugerechnet werden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Geb&uuml;hr ohne Gegenleistung<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren ist beschlossene Sache. Doch ein Richter des Bundesfinanzhofs kritisiert die Regelungen der Bundesl&auml;nder &ndash; die Geb&uuml;hrengesetze seien verfassungswidrig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-78A5864E\/hbs\/hs.xsl\/32014_84349.html?cis_mode=print\">Hans Boeckler Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.stifterverband.de\/pdf\/kronthaler_gutachten.pdf\">Gutachten von Dr. Ludwig Kronthaler [PDF &ndash; 212 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Innovatives Eigentor<\/strong><br>\nVertreter aus Wirtschaft und Industrie stellen dem Standort Deutschland im neuen Innovationsindikator ein mittelm&auml;&szlig;iges Zeugnis aus. Doch die krude Selbstinszenierung verdient auch keine besseren Noten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/23\/23935\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Anmerkung WL: Was also will uns die deutsche Wirtschaft mit dem Innovationsindikator sagen? Vermutlich gar nichts, denn die eigentlichen Ansprechpartner sind ganz offenbar die politischen Entscheidungstr&auml;ger, die mithilfe immer neuer Rankings motiviert werden sollen, die Rahmenbedingungen f&uuml;r Wirtschaft und Industrie noch freundlicher zu gestalten als sie ohnehin schon sind. BDI-Pr&auml;sident J&uuml;rgen R. Thumann lie&szlig; anl&auml;sslich der Vorstellung der aktuellen Studie jedenfalls wenig Zweifel daran, wie er sich Deutschlands Ann&auml;herung an die Weltspitze vorstellt.  Siehe auch die Ausf&uuml;hrungen zum Innovationsimperativ.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verunsicherung bis in die Mitte<\/strong><br>\nUnsichere Besch&auml;ftigung greift um sich. Doch die &ldquo;Prekarisierung&rdquo; nimmt nicht nur immer mehr Erwerbst&auml;tigen die Hoffnung auf eine planbare Perspektive. Sie verunsichert auch jene Arbeitnehmer, die noch ein unbefristetes Vertragsverh&auml;ltnis, ordentliches Einkommen und K&uuml;ndigungsschutz genie&szlig;en. Ein fruchtbarer Boden f&uuml;r rechtspopulistische Ansichten, sagt Professor Klaus D&ouml;rre<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-78A5864E\/hbs\/hs.xsl\/32014_84351.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 17\/2006<\/a><\/li>\n<li><strong>Privatisierung von Stadtwerken: &ldquo;Selbstmord aus Angst vor dem Tod&rdquo;<\/strong><br>\nGutachter Professor Dr. Heinz Josef Bontrup warnt vor weiterem Verkauf von Anteilen der St&auml;dtische Werke AG in Kassel. Ein Verkauf &ldquo;rechnet sich finanzwirtschaftlich &uuml;berhaupt nicht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hna.de\/kasselstart\/00_20061109194558_Selbstmord_aus_Angst_vor_dem_Tod.html\">Hessische\/Nieders&auml;chsische Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &laquo;Barbaren&raquo; melden sich zur&uuml;ck<\/strong><br>\nJe l&auml;nger der Private-Equity-Boom anh&auml;lt und je mehr Kapital den Fonds zufliesst, desto st&auml;rker deuten einzelnen Signale auf &Uuml;bertreibungen hin. Es sind vor allem drei Ph&auml;nomene, die in j&uuml;ngster Zeit einen schalen Nachgeschmack hinterlassen: Die Investoren scheinen sich zunehmend kurzfristiger auszurichten, bei den involvierten Banken treten vermehrt Interessenkonflikte zutage, und der Vorwurf der Wettbewerbsbehinderung steht im Raum. Am Beispiel der Hertz-Transaktion lassen sich auch potenzielle Interessenkonflikte der beteiligten Banken erkennen. Merrill Lynch fungiert n&auml;mlich &uuml;ber ihre Private-Equity-Einheit nicht nur als Eigent&uuml;merin, sondern zusammen mit anderen Instituten auch als Kreditgeberin und schliesslich auch als IPO-Beraterin von Hertz. Sie hat also von Dividendenaussch&uuml;ttungen profitiert, als Kreditbank mitverdient und wird nun beim geplanten B&ouml;rsengang Geb&uuml;hren einnehmen. Der Anreiz, Investitionsobjekten m&ouml;glichst viel Fremdkapital aufzub&uuml;rden, ist bei solchen Interessenverquickungen naturgem&auml;&szlig; gross.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/11\/11\/wi\/kommentarEMWVA.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Dumping legt Europas Aufschwung lahm<\/strong><br>\nDie Konjunkturaussichten im Euro-Raum haben sich in den letzten Tagen verschlechtert. Schuld daran ist das anhaltenden Lohn- und Steuerdumping Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blick.ch\/news\/wirtschaft\/artikel48982?layout=popup\">Die Schweizer Zeitung &bdquo;Blick&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie: Managementfehler die h&auml;ufigste Insolvenzursache<\/strong><br>\nDas Zentrum f&uuml;r Insolvenz und Sanierung der Universit&auml;t Mannheim (ZIS) hat in einer repr&auml;sentativen Studie die wichtigsten Insolvenzursachen untersucht. An erster Stelle stehen nach Meinung von 79 Prozent der Befragten &bdquo;Fehlendes Controlling&ldquo;, gefolgt von &bdquo;Finanzierungsl&uuml;cken&ldquo; (76 Prozent), einem &bdquo;unzureichenden Debitorenmanagement&ldquo; (64 Prozent) und einer &bdquo;autorit&auml;ren, rigiden F&uuml;hrung&ldquo; (57 Prozent). Dazu kommen &bdquo;ungen&uuml;gende Transparenz und Kommunikation&ldquo; (44 Prozent), &bdquo;Investitionsfehler&ldquo; (42 Prozent) und eine &bdquo;falsche Produktionsplanung&ldquo; (41 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zis.uni-mannheim.de\/_scripts\/frame_generator\/generate.pl?timestamp=1163280987890&amp;frameset=http%3A\/\/www.zis.uni-mannheim.de\/index.html&amp;framename=main&amp;url=http%3A\/\/www.zis.uni-mannheim.de\/inhalt\/2_aktuelles\/index.html&amp;referrer=http%3A\/\/www.zis.uni-mannheim.de\/menue\/menue_ebene_1\/index.html%20\">Zentrum f&uuml;r Insolvenz und Sanierung der Universit&auml;t Mannheim (ZIS)<\/a>\n<p><em>Anmerkung: Was werden uns dagegen im Allgemeinen f&uuml;r S&uuml;ndenb&ouml;cke als Gr&uuml;nde f&uuml;r die Insolvenzen vorgegaukelt: Globalisierung und internationaler Wettbewerb, zu hohe und nicht wettbewerbsf&auml;hige Lohnkosten, zu hohe Steuern, B&uuml;rokratie usw.usf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehrwertsteuererh&ouml;hung als Mogelpackung<\/strong><br>\nDie kommende Mehrwertsteuererh&ouml;hung wird von Unternehmen benutzt, um heimlich die Preise heraufzusetzen &ndash; manchmal bis zu 40 Prozent und mehr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=23943&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Indiens Wirtschaftswunderwelt: Armut auf dem Lande, Reichtum an der B&ouml;rse<\/strong><br>\nDie Wirtschaft w&auml;chst mit beachtlichen Raten, die B&ouml;rse boomt &ndash; aber weniger als zwei Prozent aller Haushalte in dem s&uuml;dasiatischen Land investieren &uuml;berhaupt Geld in Aktien. Jeder zweite Inder kann nicht richtig lesen und schreiben. Das Land feiert seine Industriek&ouml;nige und Software-Ingenieure. Doch zwei Drittel aller Besch&auml;ftigten finden ihr Auskommen in der Landwirtschaft. Die Verlierer nimmt kaum jemand wahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,446922,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie am Wissenschaftszentrum Berlin: Mitbestimmte Aufsichtsr&auml;te: Kooperatives Klima, offene Diskussion<\/strong><br>\nDas Arbeitsklima in mitbestimmten Aufsichtsr&auml;ten ist meist kooperativ. Gleichzeitig wird in der Mehrzahl der Gremien offen und kontrovers diskutiert. Entscheidungen fallen &uuml;berwiegend im Konsens, doch auch Mehrheitsentscheidungen und der Einsatz der Doppelstimme des Aufsichtsratsvorsitzenden kommen vor. Das zeigen aktuelle Zwischenergebnisse einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Untersuchung am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/320_84387.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Telekom-Chef Ricke geht, Christoph Daum kommt!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/d\/invest\/meldung.aspx?id=36206697\">FAZ<\/a>\n<p>Anmerkung: Entschuldigung, die &Uuml;berschrift war nat&uuml;rlich eine Freudsche Fehlleistung. Aber die Parallelen zwischen Profifu&szlig;ball und Industriemanagement dr&auml;ngen sich einfach auf. Da hat man zwar keine Ahnung, warum die Telekom 1,5 Millionen Festnetzkunden verloren hat und auf der B&ouml;rsentabelle schlecht dasteht, aber der McKinsey-Typ im Aufsichtsrat vom Schwesterunternehmen Post, Zumwinkel, sah nun, gedr&auml;ngt von der Heuschrecke und dem 4,5 %-Anteilseigner Blackstone, keine andere Wahl, als den Trainer, pardon den Vorstandsvorsitzenden zu wechseln.  Der Neue, nat&uuml;rlich nicht Christoph Daum, sondern Ren&eacute; Obermann ist ja auch einschl&auml;gig ausgewiesen, er ist kein Z&ouml;gerer und Zauderer wie Ricke, er ist zackig dabei bei T-Mobile 19.000 Stellen abzubauen und 45.000 Mitarbeiter auszugliedern.<br>\nDas pr&auml;destiniert ihn nat&uuml;rlich zum Nachfolger. Von einer unternehmerischen Idee, wie man den Marktanteil der Telekom wieder ausdehnen und neue Besch&auml;ftigungschancen schaffen k&ouml;nnte, hat man in der bisherigen Diskussion nichts geh&ouml;rt. Das ist ja auch nicht so wichtig, Hauptsache man hat einen S&uuml;ndenbock in die W&uuml;ste geschickt. Vielleicht trainiert Kai-Uwe Ricke jetzt bald den 1. FC K&ouml;ln. Ach nein, jetzt habe ich schon wieder das Spielfeld verwechselt.<br>\nIch w&uuml;sste schon, warum Telekom im Festnetz so viele Kunden verloren hat: Wenn man den Kunden-Service nur noch auf Call-Centers verlagert, wo angelernte Kr&auml;fte (wo auch immer in der Welt) nichts anderes erkl&auml;ren k&ouml;nnen, als dass sie nicht zust&auml;ndig sind und einen auf die n&auml;chste Call-Center-Nummer verweisen, wo man das gleiche Spiel wieder erlebt usw. usf., dann wendet man sich nach 30 Anrufen ohne L&ouml;sung seines Problems einfach an einen anderen Anbieter, der sich dann mit der Telekom herumschlagen darf. Selbst wenn der teurer ist, dann spart man wenigstens Zeit und Nerven.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1861","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}