{"id":18623,"date":"2013-09-13T16:29:30","date_gmt":"2013-09-13T14:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623"},"modified":"2013-09-13T16:29:30","modified_gmt":"2013-09-13T14:29:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h01\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h03\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h04\">Markus Marterbauer: Mit John Maynard Keynes aus der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h05\">AfD-Unterst&uuml;tzer beraten Wirtschaftsminister R&ouml;sler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h06\">Auf die lange Bank geschoben &ndash; F&uuml;nf Jahre nach Lehman<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h07\">Merkel wollte Griechen rauswerfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h08\">Kein Aufschwung, nirgends<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h09\">B&ouml;rsen-Algorithmen jagen im Rudel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h10\">Katalonien will weg von Spanien Abspaltungskurs: Eine Menschenkette f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h11\">Deutsche &Ouml;konomen: Es reicht!!!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h12\">Viele Kinder verharren in Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h13\">Sanktionen gegen ALG II-Empf&auml;nger auf dem zweith&ouml;chsten Stand seit 2005<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h14\">UN-Bericht zu Lebensmittel-Abf&auml;llen: Die Folgen der gro&szlig;en Verschwendung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h15\">Sch&ouml;ne neue HIPC-Welt: Der (vorl&auml;ufig) letzte Bericht zur Multilateralen Entschuldungsinitiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h16\">Autolobby: R&ouml;sler verz&ouml;gert Akteneinsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h17\">Ist die Duale Ausbildung ein &bdquo;Exportschlager&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623#h18\">Tulpenfieber: Mit Blumen in den Bankrott<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18623&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Bild serviert Politik nach dem Tchibo-Prinzip&rdquo;<\/strong><br>\nDiese Studie wird f&uuml;r Debatten sorgen: Im Auftrag der Otto Brenner Stiftung analysieren Wolfgang Storz und Hans-J&uuml;rgen Arlt den Bundestagswahlkampf von Bild und der Bild am Sonntag. Neun Tage vor dem Urnengang ver&ouml;ffentlichen sie nun eine Zwischenbilanz, die h&ouml;chst kritisch mit Springers Boulevard-Medien ins Gericht geht. So glauben die Autoren, dass sich die beiden Zeitungen ganz klar &ldquo;gegen einen Lagerwahlkampf, f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition und gegen eine rot-gr&uuml;ne Regierung&rdquo; positioniert h&auml;tten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/bild-serviert-politik-nach-dem-tchibo-prinzip\/2013\/09\/13.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/otto-brenner-stiftung\/aktuelles\/bei-bild-im-angebot.html\">Otto Brenner Stiftung &ndash; &bdquo;Bei BILD im Angebot: Eine starke Kanzlerin und ihr schwacher Partner SPD&ldquo;<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/user_data\/stiftung\/Aktuelles\/Bild_Wahlkampf\/2013_09_12_Zwischenbilanz_BILD_WK_End.pdf\">Die Zwischenbilanz [PDF &ndash; 525 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Bernd Schl&ouml;mer &ndash; &bdquo;Bis auf die Linke gibt es keine wirkliche Opposition&ldquo;<\/strong><br>\nDas Umfragehoch der Piratenpartei ist lange vorbei. Trotzdem glaubt Bernd Schl&ouml;mer, dass sie den Einzug ins Parlament schafft. Doch warum sollte man Piraten w&auml;hlen? Ihr Chef steht Robert Benkens und Sebastian Pfeffer Rede und Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/schloemer-bernd\/7407-die-piratenpartei-vor-der-bundestagswahl#7407\">The European<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck und die SPD: Krach um Rente mit 67<\/strong><br>\nDie SPD m&uuml;sste die Rente mit 67 im Falle eines Wahlsiegs sofort stoppen &ndash; sollte man meinen, wenn man auf das Regierungsprogramm schaut. Falsch gedacht. Steinbr&uuml;ck und sein Schatten-Arbeitsminister streiten sich bereits &uuml;ber das Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl---hintergrund\/steinbrueck-und-die-spd-krach-um-rente-mit-67,23998104,24289136.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers U.D.:<\/strong> Schon vor der Wahl bricht Steinbr&uuml;ck sein Versprechen die Rentengrenze mit 67 Jahren zur&uuml;ckzunehmen. Er ebnet damit die Basis f&uuml;r eine  Koalition zwischen CDU und SPD und treibt die SPD-W&auml;hler zur DIE LINKE.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lifestyle-Idealismus der Gr&uuml;nen, die Liberalen lieben Luxusg&uuml;ter und sind gegen das Tempolimit<\/strong><br>\nEine Studie hat die &ldquo;Lebenswelt&rdquo; von deutschen Parteianh&auml;ngern anhand ihrer Likes untersucht<br>\nSoziale Netzwerke verraten viel &uuml;ber ihre Nutzer, die gnadenlos mehr oder weniger private Informationen posten. Klaus Holthausen und Alexander G&uuml;ttler, CEO der Kommunikationsberatung komm.passion, hatten die Idee, die &ldquo;Likes&rdquo; von Facebook-Nutzern im Hinblick auf ihre Parteizugeh&ouml;rigkeit zur Bundestagswahl auszuwerten. Was also gef&auml;llt den CDU-, SPD- oder Gr&uuml;nenanh&auml;ngern?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39864\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Vergesst das &ldquo;Linksb&uuml;ndnis&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein &ldquo;Linksb&uuml;ndnis&rdquo; aber setzt voraus, dass es mehrere linke Parteien gibt. Das aber ist nicht gegeben.<br>\nDie Gr&uuml;nen wollen zwar immerhin die Sanktionen bei Hartz IV aussetzen. Ein klares Nein zum Krieg ist ihnen aber weiterhin fremd. Im Gegenteil, f&uuml;hrende Politiker der Gr&uuml;nen sind vorgeprescht und haben sich f&uuml;r einen Milit&auml;rschlag der USA in Syrien ausgesprochen.<br>\nDie SPD denkt nicht einmal dar&uuml;ber nach, die Sanktionen bei Hartz IV auszusetzen, erst recht nicht, ihre mit der Agenda 2010 einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer ausgerichtete Arbeitsmarktpolitik grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen. Gleiches gilt f&uuml;r die Rente. Das wollen die Gr&uuml;nen auch nicht. Auch die SPD stellt Krieg als Mittel zur L&ouml;sung politischer Konflikte und ihre darauf gr&uuml;ndende Au&szlig;enpolitik nicht grunds&auml;tzlich in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/09\/bundestagswahlen-vergesst-das-linksbundnis\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Stinke-Peer im Spie&szlig;erland<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck zeigt auf dem Cover des SZ-Magazins den Stinkefinger und &ldquo;Schland&rdquo; dreht durch. &ldquo;Darf man das&rdquo; fragt sich Deutschland, die vereinigte Spie&szlig;er-Republik besorgt. Die Bild hebt den Finger auf den Titel. Radio-Reporter fragen konsternierte B&uuml;rger. Die ARD nimmt den Finger in den Deutschland-Trend der &ldquo;Tagesthemen&rdquo; auf. Es regiert der moralinsaure Zeigefinger statt der Stinkefinger. [&hellip;]<br>\nDie hysterischen, bornierten Reaktionen von gro&szlig;en Teilen der Politik, Medien und der &Ouml;ffentlichkeit auf das harmlos-witzige Foto &ndash; das manche nicht ganz zu Unrecht in Mimik und K&ouml;rpersprache an Gunther Gabriel erinnert &ndash; offenbart die ganze schreckliche Schizophrenie in diesem, unserem L&auml;ndle. Die Leute haben angeblich die Nase voll von den immergleichen, weichgesp&uuml;lten, hohlen Phrasen der Berufspolitiker. Aber wehe, einer zeigt dann tats&auml;chlich Kanten, wie hier Steinbr&uuml;ck. Dann erschrickt sich der deutsche Bundes-Michel und fragt erschrocken: &ldquo;Darf man das?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/stinke-peer-im-spiesserland\/2013\/09\/13.html?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Uno-Inspektoren haben offenbar Indizien f&uuml;r Assads Schuld<\/strong><br>\n[&hellip;] Westliche Diplomaten erwarten, Sellstr&ouml;ms Bericht werde die Behauptungen der USA best&auml;tigen, dass das Nervengas Sarin zum Einsatz kam. Diese Tatsache w&uuml;rde indirekt das Assad-Regime beschuldigen, da keine Rebellengruppe im Besitz dieser Chemiewaffe ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/uno-inspektoren-sollen-assad-fuer-giftgasangriff-verantwortlich-machen-a-921998.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Behauptung, dass keine Rebellengruppe im Besitz von Sarin ist, ist nachweislich falsch. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am 30. Mai dieses Jahres <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2013\/05\/30\/us-syria-crisis-turkey-idUSBRE94T0YO20130530\">meldete<\/a>, wurden bei einer Razzia im t&uuml;rkisch-syrischen Grenzgebiet bei K&auml;mpfern der al-Nusra-Front zwei Kilogramm Sarin sichergestellt. Die al-Nusra-Front gilt als der syrische al-Qaida-Ableger, wird haupts&auml;chlich von Katar finanziert, und spielt mittlerweile eine f&uuml;hrende Rolle auf Seiten der Assad-Gegner im syrischen B&uuml;rgerkrieg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>C-Waffen in Syrien: Entsorgung ist aufwendig und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nWenn das syrische Regime tats&auml;chlich bereit ist, seine chemischen Waffen unter externe Aufsicht zu stellen und zu vernichten, m&uuml;ssen die gesamten Best&auml;nde zuerst gesichert und sp&auml;ter unsch&auml;dlich gemacht werden. Das stellt alle Beteiligten nicht nur vor grosse diplomatische, sondern auch technische und organisatorische Herausforderungen &ndash; und es bedeutet hohe Kosten. Die syrischen C-Waffen-Best&auml;nde werden auf 1000 Tonnen gesch&auml;tzt. Sie umfassen vermutlich verschiedene Arten von Nervengift und Senfgas. Wo die Waffen sich befinden, ist nicht bekannt; wahrscheinlich werden sie dezentral gelagert und immer wieder verschoben, um sie vor dem Zugriff der Gegner zu sch&uuml;tzen. Es wird zu entscheiden sein, ob die syrischen C-Waffen an einem Ort zusammengezogen werden sollen. Zur Bewachung wird es auf jeden Fall internationale Truppen brauchen. Vermutlich sind die syrischen C-Waffen in gutem Zustand. Die Armee verf&uuml;gt &uuml;ber spezialisierte Einheiten f&uuml;r Unterhalt und Einsatz. Allerdings herrscht Krieg, und die Waffen k&ouml;nnen Schaden nehmen. Angriffe auf C-Waffen-Lager wurden zwar bisher nicht bekannt, diese befinden sich auch kaum in umk&auml;mpften Gebieten. Aber m&ouml;glicherweise ist die Kontrolle nicht mehr l&uuml;ckenlos gew&auml;hrleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/x-1.18148803\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Diskussion konzentriert sich auf die USA, Russland und die syrische Regierung, aber was machen die &ldquo;Rebellen&rdquo;? Sind sie bereit den Krieg auszusetzen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&laquo;Assad ist verhandlungsbereit&raquo;<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Todenh&ouml;fer hat mehrere Gespr&auml;che mit Bashar al-Assad gef&uuml;hrt. Gegen&uuml;ber Tagesanzeiger.ch\/Newsnet bezeichnet der deutsche Publizist das Verhalten der USA im Syrienkonflikt als verantwortungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/naher-osten-und-afrika\/Assad-ist-verhandlungsbereit\/story\/10635681\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p>dazu: <strong>DAS! mit J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer<\/strong><br>\nDr. J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer ist ein gefragter Gespr&auml;chspartner, der seit mehr als 50 Jahren den Nahen Osten bereist und sich f&uuml;r den Frieden dort einsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/das\/videos\/dasx3943.html\">NDR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heribert Prantl &ndash; Im Zeitalter der digitalen Inquisition<\/strong><br>\nSie bereitet k&ouml;rperlich keine Schmerzen, sie ist einfach nur da: die weltweite Kontrolle der Kommunikation im Internet. Ist damit das Ende der Privatsph&auml;re besiegelt? Die Menschen m&uuml;ssen sich mit neuen Formen des zivilen Ungehorsams wehren, damit Aussp&auml;hung und &Uuml;berwachung nicht zur Normalit&auml;t werden. [&hellip;]<br>\nDie neue Welt: Snowden hat in dieser neuen Welt gearbeitet, in der die Grundrechte, die Kommunikationsgrundrechte zumal, nur noch als Baukl&ouml;tzchen der alten Welt gelten, als Spielzeug. In dieser neuen Welt, von der Snowden berichtet, soll die umfassende &Uuml;berwachung der B&uuml;rger und der exzessive Einsatz digitaler Technologien die B&uuml;rger vor dem Terrorismus sch&uuml;tzen. In dieser neuen Welt wird daher die anlasslose staatliche Aussp&auml;hung der Kommunikation der Menschen zur Normalit&auml;t des Lebens. Informationelle Selbstbestimmung und Privatsph&auml;re gibt es im Netz nicht mehr. Der Mensch wird rund um die Uhr von seinem Geheimdienst f&uuml;rsorglich kontrolliert.<br>\nDiese Kontrolle hat derzeit Namen wie Prism, Tempora und XKeyscore, aber solche Namen sind Schall und Rauch, morgen hei&szlig;t sie schon wieder anders. Alles, immer, &uuml;berall &ndash; das ist die Losung von Keith Alexander, dem NSA-Chef, der &ldquo;alle Signale&rdquo; des Menschen jederzeit registrieren will, zur Sicherheit. Weil die Geheimdienste aber der Einsicht der B&uuml;rger in die Notwendigkeit dieser &Uuml;berwachung derzeit noch nicht trauen, wird die globale Observation verdeckt von einer Politik der institutionalisierten Leugnung oder Verharmlosung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/internet-ueberwachung-im-zeitalter-der-digitalen-inquisition-1.1769668\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>R&uuml;ge von Gericht: NSA hat tausendfach &Uuml;berwachungsgesetz gebrochen<\/strong><br>\nDie NSA soll eigentlich Ausl&auml;nder ausspionieren. Doch der Dienst hat die Privatsph&auml;re von US-B&uuml;rgern massiv verletzt, wie offizielle Dokumente zeigen. Daraus geht auch hervor: Der Geheimdienst kapiert die juristischen Grundlagen seiner Arbeit nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ruege-von-gericht-nsa-hat-tausendfach-geheimgesetz-gebrochen-1.1767938\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Markus Marterbauer: Mit John Maynard Keynes aus der Krise<\/strong><br>\nDie enormen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen Europas in der gegenw&auml;rtigen Finanzkrise haben zu einer neuerlichen Aufmerksamkeit f&uuml;r Keynes Werk in Theorie und Politik gef&uuml;hrt. Dies zu Recht, denn zwischen der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre und der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007 gibt es zahllose Parallelen. Auch wenn das Diktum gilt, man k&ouml;nne nicht zwei Mal in den gleichen Fluss steigen, sind heute wie in den 1930er Jahren\n<ul>\n<li>die verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen nicht ausreichend regulierter Finanzm&auml;rkte,<\/li>\n<li>eine Wirtschaft, die europaweit und dauerhaft durch massive Unterauslastung der Produktionsfaktoren gekennzeichnet ist,<\/li>\n<li>die Irrelevanz der neoklassischen Wirtschaftstheorie f&uuml;r die Erkl&auml;rung der Ursachen und f&uuml;r Skizzen der L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten dieser Krise,<\/li>\n<li>das weitgehende Versagen einer auf dieser Theorie basierenden Wirtschaftspolitik<\/li>\n<li>und Massenarbeitslosigkeit als die wichtigste Herausforderung f&uuml;r Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik<\/li>\n<\/ul>\n<p>zu konstatieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/mit-john-maynard-keynes-aus-der-krise\/#more-3094\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>AfD-Unterst&uuml;tzer beraten Wirtschaftsminister R&ouml;sler<\/strong><br>\nSie treten im Namen der AfD daf&uuml;r ein, dass Merkel und Sch&auml;uble abgew&auml;hlt werden. Gleichzeitig fungieren die &Ouml;konomen Vaubel und Blankart als Berater f&uuml;r das Wirtschaftsministerium. SPD und Gr&uuml;ne fordern Konsequenzen.<br>\nOhne externen Sachverstand kommt die Bundesregierung nicht aus. Sie ist f&uuml;r die Entscheidungsfindung auf Einsch&auml;tzungen und Bewertungen von Wissenschaftler angewiesen. Daf&uuml;r gibt es die sogenannten wissenschaftlichen Beir&auml;te. Auch bei Bundeswirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) ist ein solcher Beirat angesiedelt. Die Aufgabe des Gremiums ist klar festgelegt: Der Beirat solle den Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Technologie &bdquo;in voller Unabh&auml;ngigkeit in allen Fragen der Wirtschaftspolitik zu beraten&ldquo; und seine Ergebnisse schlie&szlig;lich &bdquo;in Form gutachterlicher &Auml;u&szlig;erungen&ldquo; mitteilen. An dieser Unabh&auml;ngigkeit gibt es jedoch massive Zweifel.<br>\nGrund sind zwei Beirats-Mitglieder, die offen mit der eurokritischen Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) sympathisieren. Konkret geht es um den Berliner Wirtschaftsprofessor Charles B. Blankart und den Mannheimer &Ouml;konom Roland Vaubel. Beide geh&ouml;ren sowohl dem wissenschaftlichen Beirat beim R&ouml;sler-Ministerium als auch dem wissenschaftlichen Beirat der AfD an. Blankart als Unterst&uuml;tzer der Partei, Vaubel als Parteimitglied.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2013\/wissenschaftlicher-beirat-afd-unterstuetzer-beraten-wirtschaftsminister-roesler\/8780820.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der eigentliche Skandal ist nicht, dass zwei AfD-Unterst&uuml;tzer im Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums sitzen, sondern dass es sich dabei um Vaubel und Blankart handelt. Blankart ist Mitglied der Mont Pelerin Society, der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, des Berlin-Manhattan-Instituts und des Institut Constant de Rebecque &ndash; alles samt ultra-wirtschaftsliberale Think Tanks. Vaubel ist Mitglied des Liberalen Instituts Z&uuml;rich und des Editorial Boards des libert&auml;ren Cato Institute. Vaubel pl&auml;diert zum Schutz der Leistungseliten f&uuml;r ein Mehrklassenwahlrecht und will den Mitgliedern der &bdquo;untersten Klassen&ldquo; das passive Wahlrecht absprechen. Solche Personen haben nichts, aber auch gar nichts, im Beirat eines Ministeriums zu suchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auf die lange Bank geschoben &ndash; F&uuml;nf Jahre nach Lehman<\/strong><br>\nVor f&uuml;nf Jahren brach die Lehman-Bank zusammen und mit ihr &ndash; so sah es aus &ndash; beinahe das weltweite Finanzsystem. Der Schock sitzt tief und die Nachwirkungen sind l&auml;ngst nicht Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20130912.mp3\">hr2 Der Tag [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Merkel wollte Griechen rauswerfen<\/strong><br>\n[&hellip;] Dies hat L Bini Smaghi, ehemlaiger EZB-Direktor, in seinem neuen Buch &ldquo;Morire di Austerita&rdquo; enth&uuml;llt, schreibt die griechische Website ekathmerini. Erst sp&auml;t habe sie eingesehen, dass dies mit hohen Kosten f&uuml;r Deutschland verbunden w&auml;re.<br>\n&Uuml;berzeugt wurde die Kanzlerin &uuml;brigens von US-Pr&auml;sident Obama und Frankreichs Staatschef Hollande, die massiv in Berlin intervenierten, um einen Kollaps in der Eurozone zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/merkel-wollte-griechenland-rauswerfen\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein Aufschwung, nirgends<\/strong><br>\n[&hellip;] Wer die deutsche Presse liest, k&ouml;nnte meinen, es &ldquo;brummt&rdquo; in Deutschland. Politiker und Medien vermitteln im Wahlkampf den Eindruck, dass es &ldquo;uns&rdquo; toll geht, jedenfalls besser als den anderen.<br>\nDoch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Deutschland d&uuml;rfte dieses Jahr gerade mal um 0,5 Prozent wachsen, die Verbraucherstimmung tr&uuml;bt sich ein, das akutelle dritte Quartal wird mau ausfallen.<br>\nDas &ldquo;Jobwunder&rdquo; basiert auf prek&auml;ren und schlecht bezahlten Stellen. Im Portemonnaie kommt der deutsche &ldquo;Aufschwung&rdquo; ohnehin nicht an, wie die &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; gerade wieder belegen.<br>\nNoch mauer sieht es bei Nummer zwei und drei der Eurozone, Frankreich und Italien aus. In Italien geht die l&auml;ngste Rezession aller Zeiten unvermindert weiter, Frankreich hat gerade seine Prognose f&uuml;r 2014 heruntergeschraubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/kein-aufschwung-nirgends\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>B&ouml;rsen-Algorithmen jagen im Rudel<\/strong><br>\nWer Schwankungen in Aktienkursen am schnellsten ausnutzt, kann daraus ordentlich Kapital schlagen. Fr&uuml;her versuchten sich schwitzende und schreiende H&auml;ndler darin gegenseitig zu &uuml;bertrumpfen. Heute regieren Rechner und Algorithmen, die innerhalb von Millisekunden reagieren k&ouml;nnen. Dieses technische Aufr&uuml;sten f&uuml;hrt allerdings dazu, dass die Kurse immer mehr extreme Schwankungen aufweisen, die meist f&uuml;r weniger als eine Sekunde Bestand haben. Verursacht werden sie von aggressiven Computermobs, die pl&ouml;tzlich wie gleichgeschaltet handeln, wie US-Forscher jetzt herausfanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wissenschaft.de\/technik-kommunikation\/computer\/-\/journal_content\/56\/12054\/2158372\/B%C3%B6rsen-Algorithmen-jagen-im-Rudel\/\">Bild der Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Katalonien will weg von Spanien Abspaltungskurs: Eine Menschenkette f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nFast 400 Kilometer lang war die Menschenkette, die am Mittwoch von den spanischen Pyren&auml;en entlang der Mittelmeerk&uuml;ste bis zur Grenze der Nachbarregion Valencia reichte. Am katalanischen Nationalfeiertag wollten die Aktivisten der Welt&ouml;ffentlichkeit zeigen, wie ernst es ihnen mit ihrem Sezessions-Streben ist. Die separatistischen Organisatoren bezifferten die Zahl der Teilnehmer auf 400 000. Schon vor einem Jahr hatten katalanische Separatisten am Nationalfeiertag, der &laquo;Diada&raquo;, mehr als 1,5 Millionen Menschen zu einer der gr&ouml;ssten Massendemonstrationen der Region mobilisiert und eine Abspaltung von Spanien verlangt. Ausl&ouml;ser dieser wachsenden Unzufriedenheit ist vor allem ein finanzieller Streit. So wird in der 7,5 Millionen Einwohner z&auml;hlenden Region beklagt, dass im Rahmen des Finanzausgleichs weit mehr Steuereinnahmen an Madrid abgef&uuml;hrt werden, als sp&auml;ter an Geldern zur&uuml;ckfliesst. Mit der Krise, die auch den Katalanen schwere Sparopfer abverlangt, haben nun separatistische Tendenzen Hochkonjunktur. Die Vorstellung, ein unabh&auml;ngiges Katalonien stehe besser ohne Spanien da, vermag inmitten der politischen, wirtschaftlichen und moralischen Depression offenbar immer mehr Menschen der Region zu begeistern. Nach j&uuml;ngsten Umfragen sprechen sich zwischen 40 und 50 Prozent aller Katalanen f&uuml;r eine Losl&ouml;sung von Spanien aus. 26 Prozent wollen zumindest mehr Autonomie. Sp&auml;testens nach dieser zweiten, im Zeichen der Unabh&auml;ngigkeit stehenden &laquo;Diada&raquo; d&uuml;rfte klar sein, dass eine Mehrheit der Katalanen den Status quo f&uuml;r &uuml;berholt h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/eine-menschenkette-fuer-die-unabhaengigkeit-1.18148796\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So f&auml;ngt es immer an. Auch in Jugoslawien beschwerten sich Slowenen und Kroaten &uuml;ber die Transfers an die Zentralregierung. Aber bald waren z.B. in Slowenien Stimmen zu h&ouml;ren, die sich mit der Lebensweise des mittleren und westlichen Europa identifizierten und sich gegen das pro-asiatischen und pro-afrikanischen Jugoslawien abgrenzten. Insbesondere die Albaner bekamen ihr Fett ab, die als &ldquo;&uuml;bervermehrte Ratten&rdquo; auf Kosten der anderen leben w&uuml;rden. Wir wissen, wo das endete. Auch die Lega Nord beschwert sich seit langem &uuml;ber die nutzlose F&ouml;rderung des strukturschwachen S&uuml;ditalien, die haupts&auml;chlich mit norditalienischen Steuergeldern finanziert w&uuml;rde. Und selbst in Deutschland formuliert sich in den Klagen Hessens und Bayerns zum Finanzausgleich nichts anderes als eine Art Wohlstandschauvinismus. Auf europ&auml;ische Ebene wird von den &ldquo;faulen Griechen&rdquo; gesprochen.  Es ist Krise und die Wohlhabenden setzen sich ab. Deutschland &ldquo;hilft&rdquo; nicht aus Solidarit&auml;t dem S&uuml;den, sondern weil seine Eliten begriffen haben, dass ihr Verm&ouml;gen auf deutschen Banken gef&auml;hrdet ist. &ndash;  Es ist traurig mitanzusehen, wie es in Europa dem Kapital und seinen dienstbaren Geistern in Politik und Wirtschaft gelingt, die Verantwortung f&uuml;r die Krise allen anderen zuzuschieben, nur nicht sich selbst: Heute die Griechen, morgen die Hartz-IV-Bezieher &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche &Ouml;konomen: Es reicht!!!<\/strong><br>\nDeutschlands &Ouml;konomen beklagen sich wieder einmal. Irgendeine Politik der Europ&auml;ischen Zentralbank ist hochgef&auml;hrlich und bedroht die Zukunft unserer Kinder und deshalb haben 136 Volkswirte einen Aufruf unterzeichnet.<br>\nKommt Ihnen das bekannt vor? Kein Wunder, es gibt in diesen Tagen st&auml;ndig irgendwelche Aufrufe von irgendwelchen &Ouml;konomen f&uuml;r oder gegen irgendetwas &ndash; die Bankenunion, die EZB, die Euro-Rettung. Am Anfang war das noch am&uuml;sant, aber jetzt nervt es nur noch. So reagiert denn der Anti-EZB-Aufruf auf einen Pro-EZB-Aufruf, der vor einigen Wochen ver&ouml;ffentlicht war. Das muss man nicht verstehen.<br>\nDie deutsche Volkswirtschaftslehre macht sich durch derlei Aktionen l&auml;cherlich. Sie verst&auml;rken das Bild einer Wissenschaft, deren Aussagen beliebig sind und deren Vertreter ihre Weltanschauung irgendwie in die Zeitungen bringen wollen &ndash; und die dabei glauben, auf die Masse komme es an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/11\/deutsche-okonomen-es-reicht_6469\">ZEIT Herdentrieb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Danke an Mark Schieritz, dass er sich ernsthaft mit diesem Quatsch auseinandergesetzt hat und klare Worte findet. Ich bin diesen uns&auml;glichen &bdquo;&Ouml;konomen-Appellen&ldquo; von Sinn und Co. bereits &uuml;berdr&uuml;ssig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Viele Kinder verharren in Hartz IV<\/strong><br>\nTrotz der guten Situation am Arbeitsmarkt sind weiterhin 15 Prozent aller Kinder in Deutschland auf die soziale Grundsicherung angewiesen. &ldquo;15 Prozent aller Kinder unter 15 Jahren in Deutschland waren 2012 in der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende gemeldet &ndash; insgesamt 1,62 Millionen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer neuen Brosch&uuml;re der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), die unserer Redaktion vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/viele-kinder-verharren-in-hartz-iv-1.3673507\">Rheinische Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sanktionen gegen ALG II-Empf&auml;nger auf dem zweith&ouml;chsten Stand seit 2005<\/strong><br>\nAls Anfang des Jahres noch von einem R&uuml;ckgang der Sanktionen geschrieben wurde, hofften viele auf eine &Auml;nderung des Sanktionsverhaltens an sich. Doch die neuesten Zahlen sind ern&uuml;chternd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/5\/154958\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>UN-Bericht zu Lebensmittel-Abf&auml;llen: Die Folgen der gro&szlig;en Verschwendung<\/strong><br>\nMehr als ein Viertel des weltweiten Ackerlandes wird genutzt, um Nahrung zu produzieren, die nie gegessen wird. Das ist nicht nur ein moralischer Skandal, sondern f&uuml;hrt laut einem neuen UN-Bericht auch zu gigantischen Umweltsch&auml;den und Wirtschaftseinbu&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/un-bericht-zu-lebensmittel-abfaellen-die-folgen-der-grossen-verschwendung-1.1768752\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sch&ouml;ne neue HIPC-Welt: Der (vorl&auml;ufig) letzte Bericht zur Multilateralen Entschuldungsinitiative<\/strong><br>\nSeit die Heavily Indebted Poor Countries&rsquo; Initiative (HIPC) 1996 aus der Taufe gehoben worden war, gab es fast j&auml;hrlich einen Implementierungsbericht, in dem die Fortschritte der HIPC-Initiative sowie der erg&auml;nzenden Multilateral Debt Relief Initiative (MDRI) beschrieben wurden. Zu Beginn wurde sogar halbj&auml;hrlich berichtet, sp&auml;ter auf einen j&auml;hrlich zur Jahrestagung von IWF und Weltbank erscheinenden Bericht ausged&uuml;nnt, und bei der Tagung 2011 wurde beschlossen, die Berichtsreihe nicht fortzusetzen. Seither erscheinen, mit deutlich weniger Aufhebens durch die &Ouml;ffentlichkeitsabteilungen der Bretton Woods Institutionen, unregelm&auml;&szlig;ig statistische Updates. Das letzte am 2.April 2013. In diesem Hintergundpapier kommentiert J&uuml;rgen Kaiser dieses Dokument.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.erlassjahr.de\/cms\/upload\/2013\/hintergrund_130912_schne_neue_hipc_welt\/Hintergrund_HIPC-Kommentar_Sept_2013_.pdf\">erlassjahr.de [PDF &ndash; 700 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Autolobby: R&ouml;sler verz&ouml;gert Akteneinsicht<\/strong><br>\nWie setzt eigentlich die Autolobby ihre Interessen durch? Dar&uuml;ber k&ouml;nnten wir bald mehr erfahren. Denn der Europ&auml;ische Gerichtshof entschied k&uuml;rzlich, dass das Wirtschaftsministerium Einblick in seine Akten geben muss. Konkret geht es um den Einfluss der deutschen Autolobby auf die Verordnung zum sogenannten Effizienzlabel. Doch Wirtschaftsminister R&ouml;sler gab nun bekannt, dass er vor der Bundestagswahl keine Akteneinsicht mehr gew&auml;hren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/09\/autolobby-roesler-verzoegert-akteneinsicht\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ist die Duale Ausbildung ein &bdquo;Exportschlager&ldquo;?<\/strong><br>\nStatusbericht zu Anspruch und Wirklichkeit der europ&auml;ischen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung und der Aktivit&auml;ten der Bundesregierung &hellip;<br>\nDie Spitzenverb&auml;nde der Wirtschaft und die Bundesregierung sprechen gerne vom Exportschlager, wenn es darum geht, andere L&auml;nder vom deutschen dualen Ausbildungssystem zu &uuml;berzeugen. Schon bei einem Europ&auml;ischen Berufsbildungsgipfel im Dezember 2012 hatten sich sieben Staaten drauf verst&auml;ndigt, ihr Ausbildungssystem zu reformieren. Ein DGB-Bericht zeigt nun, dass sich au&szlig;er Absichtserkl&auml;rungen und ein paar gut gemeinten Projekten nicht viel bewegt hat. Im Gegenteil: Griechenland beschr&auml;nkt die betriebliche Ausbildung auf ein freiwilliges Praktikum, in Portugal wollen die Arbeitgeber keine Verg&uuml;tung zahlen und in Spanien hat die Regierung bilaterale Gespr&auml;che zu diesem Thema abgesagt. Der DGB-Bericht kommt deshalb zu dem Ergebnis: Deutschland hat zwar ein starkes und weltweit anerkanntes Berufsbildungssystem. Vollmundige Ank&uuml;ndigungen &uuml;ber den angeblichen Exportschlager deutsche duale Berufsausbildung werden den Herausforderungen und der Wirklichkeit in anderen Staaten aber nicht gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b47e3904-1ad1-11e3-b9fc-00188b4dc422\">DGB Statusbericht Duale Ausbildung<\/a>\n<p><strong>Ganz anders dagegen das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung: Berufsbildungskooperation: Erfolgreicher Export von Bildungsangeboten<\/strong><br>\nDas Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) kooperiert mit vielen L&auml;ndern in der Berufsbildung. Es unterst&uuml;tzt deutsche Anbieter von Aus- und Weiterbildung bei der Erschlie&szlig;ung des schnell wachsenden internationalen Bildungsmarktes. In bilateralen Arbeitsgruppen unter Leitung des BMBF diskutieren Vertreter der deutschen mit den entsprechenden internationalen Partnern &uuml;ber aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Bildung. Dabei bietet Deutschland L&ouml;sungsbeitr&auml;ge auf der Grundlage der weltweit anerkannten deutschen dualen Aus- und Weiterbildung an. Das BMBF unterh&auml;lt au&szlig;erdem mit einer Vielzahl von weiteren L&auml;ndern einen bildungspolitischen Dialog.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/de\/17127.php\">BMBF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Tulpenfieber: Mit Blumen in den Bankrott<\/strong><br>\nEine schlichte Bergblume wandelt sich im 17. Jahrhundert zur wertvollen Geldanlage und st&uuml;rzt Menschen ins &ldquo;Tulpenfieber&rdquo;. Die gleichnamige Dokumentation erz&auml;hlt von der Sch&ouml;nheit der Tulpe, die Herrscher und H&auml;ndler verzauberte, Kaufleute in den Bankrott und Blumenz&uuml;chter in die Verzweiflung trieb. Die Filmemacherin Nina Koshofer sucht an historischen Schaupl&auml;tzen in der T&uuml;rkei und in den Niederlanden nach dem Ursprung des Tulpenwahns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFinfo\/Tulpenfieber-27864116.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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