{"id":18640,"date":"2013-09-16T09:52:43","date_gmt":"2013-09-16T07:52:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18640"},"modified":"2015-08-18T08:20:36","modified_gmt":"2015-08-18T06:20:36","slug":"hauptsache-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18640","title":{"rendered":"Hauptsache Bayern"},"content":{"rendered":"<p>Wohl in keinem anderen Bundesland gibt es eine so starke Identifikation mit dem eigenen Land wie in Bayern. Die CSU hat es schon immer und bei dieser Landtagswahl wieder einmal verstanden dieses &bdquo;Mia san Mia&ldquo;-Gef&uuml;hl politisch f&uuml;r sich zu nutzen. Mit 47,7 % der abgegebenen Stimmen hat es der bayerische Ableger der CDU einmal mehr geschafft, die absolute Mehrheit der Mandate im bayerischen Landtag zu erreichen. <\/p><p>Wenn man die Aussagen der Parteien am Wahlabend verfolgt hat, kann einem f&uuml;r die letzte Woche vor der Bundestagswahl nur noch Angs und Bange werden. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer Bayerische Landtag hei&szlig;t bezeichnenderweise nach seinem Erbauer K&ouml;nig Max II. &bdquo;Maximilianeum&ldquo;, das Vertrauen in die Erbmonarchie scheint sich im &bdquo;Freistaat&ldquo; auf die CSU &uuml;bertragen zu haben. (Um den h&ouml;fischen Kult zu erleben, muss man nur einmal ein Feuerwehrfest miterlebt haben, bei dem der bayerische Ministerpr&auml;sident auftritt.)<\/p><p>Mit Ausnahme eines Absturzes um &uuml;ber 17% bei der Wahl 2008, wonach eine Koalition mit der FDP notwendig wurde, hat im Land mit der &bdquo;wei&szlig;-blauen&ldquo; Flagge, die Partei mit den wei&szlig;-blauen Farben seit 1962, also seit einem halben Jahrhundert die absolute Mehrheit und die Regierung gestellt. <\/p><p>Die Bayern gelten zwar als anarchisch und sie &bdquo;granteln&ldquo; gerne, doch genauso wie sie der katholischen Kirche die Treue halten, so offenbar auch ihrer CSU. Schlie&szlig;lich ist nach Seehofer Bayern dank der CSU &bdquo;die Pforte zum Paradies&ldquo;. Wer in Bayern etwas werden m&ouml;chte oder wenn er etwas ver&auml;ndern will, muss &ndash; jedenfalls au&szlig;erhalb M&uuml;nchens und vielleicht noch N&uuml;rnbergs &ndash; in die CSU eintreten oder sich zumindest an diese Partei und ihre Regionalf&uuml;rsten wenden. Die Wahlkreiskarte in Bayern ist bis auf winzige rote Einsprengsel in M&uuml;nchen eben pechschwarz. <\/p><p>Notorische politische Volten des Ministerpr&auml;sidenten, Abhalfterungen von Parteifreunden, Verwandtschaftsaff&auml;ren, Filzokratie, Bankenskandale, der Justizskandal um den Fall Mollath, famili&auml;re Fehltritte, Steuervergehen der Oberschicht usw. m&ouml;gen zwar  ein &bdquo;Raunzen&ldquo; ausl&ouml;sen, aber in der Wahlurne schwenken die Bayern wieder auf ihre CSU ein. Die anderen Parteien gelten eben als auch nicht besser. <\/p><p>Diese Stimmungslage der Bayern ist kein Zufall. Sigmund Gottlieb der Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks hat nicht erst am Wahlabend bewiesen, unter fast allen Fernsehjournalisten am unverhohlensten seine Parteipr&auml;ferenz f&uuml;r die CSU zu zeigen und auch fast  im gesamten Programm des Senders daf&uuml;r zu sorgen, dass die anderen Parteien Minderheiten bleiben. Die gesamte Medienlandschaft in Bayern ist &ndash; bis auf einige linksliberale Tupfer in der S&uuml;ddeutschen Zeitung und in den N&uuml;rnberger Nachrichten &ndash; fast so schwarz wie die Wahlkreiskarte.<\/p><p>Da mag im mittelfr&auml;nkischen N&uuml;rnberg die Arbeitslosenquote bei  7,4 % liegen, doch 88 % der Bayern halten die wirtschaftliche Lage im Vergleich zu anderen Bundesl&auml;ndern f&uuml;r besser. Womit sie nach den &uuml;blichen &ouml;konomischen Daten im Landesdurchschnitt  nicht einmal falsch liegen, doch die Bayern schreiben diese Erfolge so direkt der CSU und Seehofer zu, wie kaum anderswo. <\/p><p>Kaum eine andere Landsmannschaft in Deutschland ist so stolz auf ihr Land wie die Bayern. Da kommt es nat&uuml;rlich gut an, wenn z.B. der fr&uuml;here Generalsekret&auml;r der CSU und jetzige Finanzminister S&ouml;der das Absingen der Bayernhymne oder &bdquo;Kruzifixe statt Kopft&uuml;cher&ldquo;  in den Schulen fordert oder wenn er in chauvinistischer Manier das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14055\">&bdquo;Seil kappen&ldquo; will an dem die Griechen h&auml;ngen<\/a>. Auch die PKW-Maut  f&uuml;r ausl&auml;ndische Autofahrer  ist (merkw&uuml;rdigerweise) gerade im Tourismusland Bayern h&ouml;chst popul&auml;r (66 % sind daf&uuml;r). Einen vergleichbaren Populismus bedient der Bayerische Ministerpr&auml;sident mit seiner Klage gegen den Finanzausgleich zwischen den Bundesl&auml;ndern.<br>\nHauptsache Seehofer garantiert, dass Bayerns Interessen durchgesetzt werden (62% sind dieser Meinung). Und f&uuml;r die Bayern z&auml;hlt schon seit Franz-Josef-Strau&szlig;-Zeiten eben vor allem F&uuml;hrungsst&auml;rke und insbesondere da galt Seehofer seinem Gegenkandidaten Ude mit 74 zu 14 Prozent als haushoch &uuml;berlegen. <\/p><p>Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Ich bin gerne in Bayern und f&uuml;hle mich unter Bayern wohl. So viele Bayern sind es ja auch gar nicht, die sich mit der CSU so ganz identifizieren.  Bezogen auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten sind es ja nur etwas &uuml;ber  30 Prozent, die f&uuml;r die CSU abgestimmt  haben. &bdquo;Tiefe Verankerung in der bayerischen Bev&ouml;lkerung&ldquo;, wie sie Seehofer f&uuml;r seine Partei reklamierte, sieht jedenfalls anders aus. Die anderen Parteien wurden nat&uuml;rlich noch viel weniger gew&auml;hlt, als ihre Prozentanteile ausweisen, aber wenn Seehofer am Wahlabend die <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/grafiken-wahlbeteiligung-erstwaehler-100.html\">zweitschlechteste Wahlbeteiligung<\/a> mit 63,9% als &bdquo;phantastisch&ldquo; und &bdquo;als Gewinn f&uuml;r die Demokratie&ldquo; bezeichnet und wenn er dann noch behauptet &bdquo;jeder Zweite hat uns gew&auml;hlt&ldquo;, dann muss man schon mal auf diese Realit&auml;ten hinweisen d&uuml;rfen. Im &Uuml;brigen hat die CSU mit weniger als der H&auml;lfte der Stimmen nur deshalb eine so satte Mehrheit der Parlamentsmandate (101 von 180),  weil knapp 14 % der abgegebenen Stimmen nach dem bestehenden Wahlrecht  schlicht unter den Tisch fallen. Und zu viel Hoffnung sollte Seehofer auf das &bdquo;gro&szlig;e Vertrauenskapital&ldquo; f&uuml;r seine CSU auch nicht setzen, wenn fast die H&auml;lfte der Bayern eine Alleinregierung dieser Partei f&uuml;r schlecht hielt. <\/p><p>Was das selbsternannte &bdquo;B&uuml;rgerliche Lager&ldquo; anbetrifft, so hat dieses sich nicht wesentlich verbessert. Die CSU hat 4,3 Prozent dazu gewonnen, die FDP hat 4,7 Prozent verloren, das lag wohl nicht an der St&auml;rke der CSU, sondern an der Schw&auml;che der FDP. <\/p><p>Christian Ude der Herausforderer von der SPD konnte einem nur leidtun, dass er sich aus seiner M&uuml;nchner Hochburg aufs  flache Land hinauswagte. Er war dort von vorneherein chancenlos. Ude ist zwar weitaus beliebter als seine Partei (36 % h&auml;tten im vielleicht bei einer Direktwahl die Stimme gegeben), aber die SPD hat sich von ihrem Absturz bei der Wahl 2003  (ein paar Monate nach der Verk&uuml;ndung der Agenda 2010) nie wieder erholt. Die Zunahme um gerade einmal 2 % &ndash; mit der sich Ude tr&ouml;stete &ndash; auf  20,6  % kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass es nach den Wahlen 2003 und 2008 das drittschlechteste Wahlergebnis f&uuml;r die SPD in Bayern war. Manche werden sich kaum noch daran erinnern, dass die Sozialdemokraten in den 60-iger Jahren schon einmal deutlich &uuml;ber 30 Prozent lagen. Wenn fast zwei Drittel der Bayern sagen, die SPD &bdquo;hat mit Hartz IV und der Rente mit 67 ihre Prinzipien aufgegeben&ldquo; und 52 % meinen, dass Sozialdemokratie &bdquo;keine Partei mehr f&uuml;r die kleinen Leute&ldquo; (Infratest dimap) ist, dann ist es nicht erstaunlich, wenn 50% der Arbeiter CSU w&auml;hlen. Und bekannterma&szlig;en geht der Rest, derjenigen, die zum W&auml;hlerpotential der SPD gez&auml;hlt werden, sowieso nicht mehr an die Wahlurne. <\/p><p>Dass die Gr&uuml;nen gegen&uuml;ber den Voraussagen und gegen&uuml;ber ihrem vorherigen Wahlergebnis auf 8,6 % etwas zur&uuml;ckfielen, erstaunt eigentlich nicht, wenn man nur an die Demagogie des CSU-Generalsekret&auml;rs Alexander Dobrindt  gegen&uuml;ber der Anregung der Gr&uuml;nen, einmal in der Woche vegetarisch zu essen, im Wei&szlig;wurstland denkt. Wenn L&uuml;ge und abgrundtiefe Polemik gegen &bdquo;Veggie Day&ldquo; und gegen Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r H&ouml;chstverdiener schon im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen Einkehr halten, mag man sich gar nicht vorstellen, wie es bei der CSU in den Bierzelten hergegangen ist. <\/p><p>Die zweite &bdquo;b&uuml;rgerliche Mitte&ldquo;, die Freien W&auml;hler, blieb mit  9,0% drittst&auml;rkste Partei, aber deutlich hinter den eigenen Erwartungen zur&uuml;ck.  <\/p><p>Die FDP mit 3,3%, die Linke mit 2,1% und die Piraten mit 2,0% blieben deutlich unter der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde und sind im bayerischen Landtag nicht vertreten.<\/p><p>Wenn man den Wahlabend in den beiden &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehsendern verfolgt hat, kann einem f&uuml;r die letzte Woche vor der Bundestagswahl nur noch Angs und Bange werden. <\/p><p>Bis auf ein paar gescheiterte Versuche der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Gr&uuml;nen, Steffi Lemke, kam der gesamte Abend ohne politische Inhalte aus. Die Journalisten besch&auml;ftigten sich fast ausschlie&szlig;lich nur noch mit Koalitionsspekulationen und die Parteigranden versuchten sich als &bdquo;Spin-Doktoren&ldquo; die aus den Wahlergebnissen ihrer Parteien noch den letzten verzweifelten Versuch machten, Wasser auf die M&uuml;hlen ihrer jeweiligen Parteien zu lenken. <\/p><p>Die CDU sah nat&uuml;rlich einen &bdquo;Schub&ldquo; bzw. &bdquo;Schwung&ldquo; f&uuml;r die Bundestagswahl, aber ihr Generalsekret&auml;r Hermann Gr&ouml;he zeigte sich erkennbar &auml;ngstlich vor einer Zweitstimmenkampagne des derzeitigen Koalitionspartners und sichtlich besorgt dar&uuml;ber, ob die Bayern eine Woche sp&auml;ter wie f&uuml;r den bayrischen &bdquo;Drehhofer&ldquo; auch ihr Kreuz f&uuml;r die uckerm&auml;rkische &bdquo;Mutti&ldquo; machen werden. Das gr&ouml;&szlig;te Lob eines konservativen Bayern f&uuml;r einen Politiker ist schlie&szlig;lich &bdquo;A Hund isser scho!&ldquo; Und Merkel &auml;hnelt politisch eher einer hinterh&auml;ltigen Schlange als einem durchtriebenen Hund. <\/p><p>FDP-Chef R&ouml;sler fabulierte von einem &bdquo;Weckruf&ldquo; und es gehe am kommenden Sonntag darum, &bdquo;Freiheit in Deutschland zu w&auml;hlen&ldquo;. Er sagte das mit einer Miene als st&uuml;nden wir kurz vor einer Diktatur. In der letzten Woche vor der Bundestagswahl werden wir von der FDP nur noch eine &bdquo;Rot-Rot-Gr&uuml;n-Kampagne&ldquo; und das Buhlen um die Zweitstimme bei CDU-W&auml;hlerinnen und &ndash;W&auml;hlern erleben. Um das Alleinstellungsmerkmal seiner Partei zu betonen verstieg sich Generalsekret&auml;r Patrick D&ouml;ring sogar zu der Aussage, dass Seehofer &bdquo;der beliebteste Sozialdemokrat&ldquo; in Bayern gewesen sei. <\/p><p>SPD-Kanzlerkandidat versuchte, das sicherlich entt&auml;uschende Ergebnis f&uuml;r seine Partei damit f&uuml;r sich zu vereinnahmen, dass er meinte, die Wahl habe die schlechten Meinungsumfragen widerlegt. Dabei lagen die Abweichungen s&auml;mtlicher Umfragen im gesamten letzten Jahr in Bayern maximal um die zwei Prozent vom tats&auml;chlichen Ergebnis &ndash; es gab sogar Umfragen in j&uuml;ngster Zeit, <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/landtage\/bayern.htm\">bei denen die SPD sogar bessere Stimmungswerte erreichte<\/a>.<br>\nDen W&auml;hleraustausch von der FDP zur CSU und die absolute Mehrheit f&uuml;r Seehofer versuchte Steinbr&uuml;ck damit sch&ouml;n zu reden, dass die Bayern-Wahl nun die dreizehnte Landtagswahl gewesen sei, bei der Schwarz-Gelb nicht &bdquo;zum Zuge&ldquo; kam. Es ist zwar richtig, dass CDU und FDP nur noch in Hessen (jedenfalls bis zum kommenden Sonntag) und in Sachsen eine L&auml;nderregierung stellen, aber aus einer absoluten Mehrheit f&uuml;r Schwarz in Bayern eine gute Aussicht f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n in Berlin zu machen, l&auml;sst sich auch mit &bdquo;achttausendf&uuml;nfhundert Umdrehungen&ldquo; nur schwer schaffen. <\/p><p>Das deutlich erkennbare Sch&uuml;ren der Angst durch FDP und CDU vor Rot-Rot-Gr&uuml;n am gestrigen Abend sollte der SPD eigentlich endg&uuml;ltig gezeigt haben, dass auch die tausendste Absage an die Linkspartei nichts hilft. Dennoch hatten sowohl die SPD-Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles und in der danach folgenden Talk-Show der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel nichts Wichtigeres zu tun. Leichter als auf diese &bdquo;Rote-Socken-Kampagne&ldquo; immer wieder hereinzufallen, kann man es Kanzlerin Merkel eigentlich 6 Tage vor der Wahl nicht machen. <\/p><p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die statistischen Angaben habe ich den <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/\">Ergebnissen der Forschungsgruppe Wahlen f&uuml;r das ZDF<\/a>  und von <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/uvotealbum116~_origin-5e311066-3a85-448d-b4f5-d5c7d27d39f7.html\">infratest dimap f&uuml;r die ARD<\/a> entnommen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohl in keinem anderen Bundesland gibt es eine so starke Identifikation mit dem eigenen Land wie in Bayern. Die CSU hat es schon immer und bei dieser Landtagswahl wieder einmal verstanden dieses &bdquo;Mia san Mia&ldquo;-Gef&uuml;hl politisch f&uuml;r sich zu nutzen. Mit 47,7 % der abgegebenen Stimmen hat es der bayerische Ableger der CDU einmal mehr<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18640\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[11,190],"tags":[803,246,582,255,426],"class_list":["post-18640","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-bayern","tag-linke-mehrheit","tag-seehofer-horst","tag-wahlanalyse","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18640"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18647,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18640\/revisions\/18647"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}