{"id":18667,"date":"2013-09-18T09:00:27","date_gmt":"2013-09-18T07:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667"},"modified":"2013-09-18T10:41:07","modified_gmt":"2013-09-18T08:41:07","slug":"hinweise-des-tages-1968","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h01\">Syrien: Die Doppelmoral der Politk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h02\">Ulrike Herrmann &ndash; Kapitalismus ist nicht das Gegenteil von Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h03\">R&uuml;hrendes Alphatierchen, peinliche Eliten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h04\">Die Milliarden-Zocker &ndash; Wie sicher sind unsere Banken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h05\">Heiner Flassbeck im Interview &ndash; &ldquo;Es gibt &uuml;berhaupt keine Schuldenkrise&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h06\">My grovelling apology to Herr Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h07\">Paul Krugman &ndash; They Have Made A Desert, And Called It Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h08\">Ein &ldquo;New Deal&rdquo; f&uuml;r Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h09\">Financial Terrorism<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h10\">Ordoliberalism and Germany&rsquo;s approach to the euro crisis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h11\">Gesetz nach Wahl erwartet &ndash; Tarifeinheit soll Gewerkschaften befrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h12\">Rundschreiben der Barmenia: Privatkasse warnt Versicherte vor Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h13\">Werner R&uuml;gemer &ndash; Unterwerfung als Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h14\">Bilanz der Bundesregierung: Ein digitalpolitisches Armutszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h15\">Schulstress &ndash; Frankreich im Elitewahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h16\">Bildung mitgestalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667#h17\">Rot-Gr&uuml;n in Ohnmacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18667&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien: Die Doppelmoral der Politk<\/strong><br>\nIn Syrien wurde Giftgas gegen die Bev&ouml;lkerung eingesetzt &ndash; das belegt der jetzt vorgelegte UN-Bericht. F&uuml;r US-Pr&auml;sident Barack Obama ein &ldquo;Verbrechen gegen die Menschlichkeit&rdquo;. Das war nicht immer so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1987372\/Syrien-Die-Doppelmoral-der-Politik#\/beitrag\/video\/1987372\/Syrien-Die-Doppelmoral-der-Politik\">Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Kapitalismus ist nicht das Gegenteil von Staat<\/strong><br>\nDer Staat ist im Kapitalismus allgegenw&auml;rtig. Dieser Zusammenhang ist so offensichtlich, dass sich die Frage stellt, warum Marktliberale dies hartn&auml;ckig ignorieren<br>\nNeoliberale erwecken stets den Eindruck, als ob die Wirtschaft vom Staat geknebelt w&uuml;rde und sich von dieser politischen Diktatur m&uuml;hsamst befreien m&uuml;sste. Historisch ist dies ein v&ouml;llig schiefes Bild: Wo immer es Fr&uuml;hformen des Kapitalismus gab &ndash; da hatten diese fr&uuml;hen Kapitalisten auch politisch das Sagen. [&hellip;]<br>\nVor allem die &ldquo;Finanzm&auml;rkte&rdquo; w&uuml;rde es gar nicht geben, wenn der Staat nicht st&uuml;tzend und regulierend eingreifen w&uuml;rde. Dies macht schon die Geschichte der ersten Banken deutlich. Sie entstanden in Italien im 14. Jahrhundert nicht etwa, um private Einlagen entgegenzunehmen, sondern um die &ouml;ffentlichen Schulden zu verwalten. Aus der Sicht der italienischen Kaufleute war diese enge Kooperation sehr naheliegend: Da sie die St&auml;dte regierten, gab es f&uuml;r sie sowieso keine Trennung zwischen Staat und privat. Auch Aktiengesellschaften waren urspr&uuml;nglich keine rein privatwirtschaftlichen Unternehmen. Die weltweit erste Aktiengesellschaft war die schon erw&auml;hnte Niederl&auml;ndische Ostindien-Kompanie von 1602, die ihre Profite damit machte, dass sie ein staatlich garantiertes Monopol f&uuml;r den Fernhandel mit Asien besa&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39907\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ulrike Herrmanns neues Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/der-sieg-des-kapitals-ulrike-herrmann.html#.UhYks39TB0w\">Der Sieg des Kapitals<\/a>&ldquo; ist im Westend-Verlag erschienen und kostet 19,99 Euro. Eine Rezension des Buches auf den NachDenkSeiten erscheint in den n&auml;chsten Wochen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;hrendes Alphatierchen, peinliche Eliten<\/strong><br>\nVor 14 Jahren soll Peer Steinbr&uuml;ck f&uuml;r seine Schwiegermutter eine philippinische Haushaltshilfe besch&auml;ftigt haben. Schwarz. Ins Scheinwerferlicht der &Ouml;ffentlichkeit trat dieses Ger&uuml;cht vor einer Woche nicht durch einen Tweet oder eine Zeitungsmeldung &ndash; sondern weil das Ehepaar Steinbr&uuml;ck wegen eines erpresserischen Briefes das BKA eingeschaltet hatte. Der anonyme Absender hatte gedroht, dieses illegale Arbeitsverh&auml;ltnis &ouml;ffentlich zu machen, sollte Steinbr&uuml;ck nicht von seiner Kanzlerkandidatur zur&uuml;cktreten. Sofort beantwortete Steinbr&uuml;ck alle Fragen zu diesem Thema ersch&ouml;pfend, noch bevor sie ernsthaft gestellt oder vom politischen Gegner aufgegriffen wurden. &ndash; Nun nimmt die Klamotte eine weitere Wendung, diesmal ins Groteske. Nach einem Bericht der S&uuml;ddeutschen Zeitung handelt es sich bei dem Erpresser um Hermann Ude, einst Vorstandsmitglied bei der Deutschen Post. Zwar passt es zum nat&uuml;rlichen Verhalten eines Alphatiers, pers&ouml;nlichen Druck von Mann zu Mann aus&uuml;ben zu wollen. Dabei aber unter Umgehung der viel effizienteren &ldquo;sozialen Netzwerke&rdquo; einen Brief mit der Post zu verschicken, darauf kann eigentlich nur ein Brieftr&auml;ger kommen &ndash; oder eben ein ehemaliger Post-Vorstand. Der Vorgang ist so r&uuml;hrend gestrig wie die Hybris dahinter, mit einer klandestinen N&ouml;tigung mal eben eine Wahl entscheiden zu wollen. Der Fall wirft ein verheerendes Licht auf die &ldquo;Eliten&rdquo; in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2013%2F09%2F16%2Fa0038&amp;cHash=1d40087965c5542c691ce26b8ce8dea0\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Milliarden-Zocker &ndash; Wie sicher sind unsere Banken?<\/strong><br>\nEr bewegte auf dem Markt f&uuml;r Kreditderivate so gro&szlig;e Summen, dass er als Spitznamen mit dem gr&ouml;&szlig;ten aller Lebewesen verglichen wurde: &ldquo;Der Wal von London&rdquo;.<br>\nIm M&auml;rz 2012 wird aufgedeckt, dass Bruno Iksil seiner Bank einen Verlust von &uuml;ber zwei Milliarden Dollar eingebrockt hat, und dabei handelte der Top-H&auml;ndler und Mathematiker mit ausdr&uuml;cklicher Unterst&uuml;tzung seiner Bank: JP Morgan, der gr&ouml;&szlig;ten Bank der USA und drittgr&ouml;&szlig;ten Bank der Welt. Nur diese Gr&ouml;&szlig;e bewahrt sie vor der Pleite. Wie sicher k&ouml;nnen wir in Deutschland sein, dass das Spiel einzelner Banker mit dem Risiko nicht wieder zu einer fatalen Kettenreaktion f&uuml;hrt, die unser Finanzsystem kollabieren lassen k&ouml;nnte?<br>\nDer Crash der Lehman Bank im September 2008 f&uuml;hrte zu einer Beinahe- &ldquo;Kernschmelze&rdquo; der Finanzm&auml;rkte. Die Politiker versuchen, mit umfangreichen Rettungspaketen das Bankensystem zu stabilisieren und die &ldquo;Risiko-Ritter&rdquo; der Geldh&auml;user durch neue Regulierungen zu b&auml;ndigen. Topbanker sprechen seitdem in der &Ouml;ffentlichkeit von einer neuen Gesch&auml;ftsmoral der Finanzbranche. Die meisten Deutschen glauben, die Krise sei damit &uuml;berwunden und ihr Erspartes wieder sicher.<br>\nDie Dokumentation &ldquo;Die Milliarden-Zocker &ndash; Wie sicher sind unsere Banken?&rdquo; nimmt die Investment- und Risikobereiche einiger der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Bankh&auml;user unter die Lupe und zieht f&uuml;nf Jahre nach dem &ldquo;gro&szlig;en Crash&rdquo; Bilanz: Ist unser Finanzsystem heute wirklich ausreichend gesch&uuml;tzt?<br>\nNoch immer lauern unsichtbare Gefahren. Beispiel Schattenbanken: Um die neuen Regulierungen zu umgehen, lagern Banken riskante Kreditmarktgesch&auml;fte in so genannte Hedgefonds oder in Tochtergesellschaften aus, die oft in Drittstaaten sitzen. Finanzanalysten sch&auml;tzen das Risiko durch diese Schattenbanken im vergangenen Jahr weltweit auf etwa 2,3 Billionen Dollar.<br>\nEine wachsende Gefahr steckt auch im computergest&uuml;tzten Hochfrequenzhandel, bei dem durch menschliches oder technisches Versagen innerhalb von Sekunden Verluste in Millionenh&ouml;he entstehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeit.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/554e767c-004d-36a6-9be7-ceec661f1b5a\/20204241?doDispatch=2\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nachdem Wolfgang Sch&auml;uble in der WDR-Reportage &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18355#h01\">Steuerfrei &ndash; Wie Konzerne Europas Kassen pl&uuml;ndern<\/a>&ldquo; noch vollstes Verst&auml;ndnis f&uuml;r die aggressiven Steuervermeidungsstrategien der internationalen Gro&szlig;konzerne ge&auml;u&szlig;ert hatte, ja es sogar f&uuml;r die Pflicht des Managements ansah daf&uuml;r zu sorgen, dass ein Unternehmen so wenig Steuern wie m&ouml;glich zahlt, ist er nun angeblich entsetzt &uuml;ber die kriminellen Machenschaften der Banken und fordert st&auml;rkere Regulierung. Etwas wesentliches daf&uuml;r unternommen, wie die Politik im Generellen, hat er allerdings bisher auch nicht.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck im Interview &ndash; &ldquo;Es gibt &uuml;berhaupt keine Schuldenkrise&rdquo;<\/strong><br>\nInmitten der Eurokrise ist Deutschland erfolgreich. Das sagen fast alle, Ex-Finanzstaatssekret&auml;r Heiner Flassbeck sagt es nicht. &ldquo;Bei der Binnenkonjunktur ist nichts passiert. Die anderen L&auml;nder haben wir an die Wand gefahren, unsere Kunden sind auf dem Weg in die Pleite&rdquo;, so Flassbeck im Interview mit n-tv.de. &ldquo;Ich wei&szlig; nicht, ob man das erfolgreich nennen kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Es-gibt-ueberhaupt-keine-Schuldenkrise-article10937981.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>My grovelling apology to Herr Sch&auml;uble<\/strong><br>\nFor my part, I have been wrong about everything. German discipline policies for the eurozone have been a tremendous success. I am ashamed for suggesting otherwise.<br>\nAs the wise, patient, and always self-effacing Mr Sch&auml;uble writes today in The Financial Times, the Euro-sceptics talk and write relentless drivel.<br>\n&ldquo;Ignore the doomsayers: Europe is being fixed&rdquo; is the headline: [&hellip;]<br>\nI apologise for mentioning that unemployment is 27.8pc in Greece, 26.3pc in Spain, 17.3pc in Cyprus, and 16.5pc in Portugal, or for pointing that it would be far worse had it not been for a mass exodus of EMU refugees. Nor was is proper to mention that Greek youth unemployment in 62.9pc. These are trivial details. [&hellip;]<br>\nThe eurozone is recovering. It is immune to the sharp rise in the exchange rate of the euro over the last six months. It is immune to a 70 basis point rise in borrowing costs imported from Fed tapering. It is immune to the emerging market crisis. It doesn&rsquo;t matter that the M3 money supply has rolled over again, slowing to stagnation levels, or that EMU credit contracted at an accelerating rate of 1.6pc in July. None of this matters.<br>\nI feel like an utter fool. Having read Mr Sch&auml;uble&rsquo;s succinct and well-crafted thoughts, I just want to curl in a ball and weep. Es tut mir leid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.telegraph.co.uk\/finance\/ambroseevans-pritchard\/100025568\/my-grovelling-apology-to-herr-schauble\/\">Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Auf ein solch kritische Analyse werden wir bei inl&auml;ndischen Medien wohl lange warten k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; They Have Made A Desert, And Called It Reform<\/strong><br>\nIt was, I suppose, predictable that Europe&rsquo;s austerians would claim vindication at the first hint of an upturn. Still, Wolfgang Sch&auml;uble&rsquo;s piece in the FT, in which he claims complete vindication because Europe has had one, count it, one quarter of growth is pretty awesome even relative to expectations. Bear in mind that the record on jobs looks like this:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130918_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>It takes quite a lot of chutzpah &mdash; do they have that word in Germany? &mdash; to claim that this is a record of successful preparation for structural transformation. What about all the livelihoods, and in some cases lives, destroyed? What about the millions of young Europeans who still see no hope of getting a decent job?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2013\/09\/17\/they-have-made-a-desert-and-called-it-reform\/?_r=0\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein &ldquo;New Deal&rdquo; f&uuml;r Frankreich<\/strong><br>\nDas Land will die Industrie neu erfinden, denn Frankreichs Industrie hat in den vergangenen 10 Jahren den Anschluss verpasst : Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der einstige Export&uuml;berschuss in ein klaffendes Au&szlig;enhandelsdefizit von 67 Milliarden Euro verwandelt. Mehr als 750 000 Stellen gingen in dieser Zeit verloren. Jetzt will Pr&auml;sident Holland das Steuer herumrei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/wirtschaft-frankreich--new-deal--fuer-frankreich,1472780,24329232.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Da muss die Frage gestattet sein, ob nicht Ulrike Herrmann dem Problem noch n&auml;her und genauer auf den Pelz r&uuml;ckt, <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/09\/13.mondeText1.artikel,a0004.idx,0\">wenn sie k&uuml;rzlich ausf&uuml;hrte<\/a>:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Die Bundesregierung ist eine echte Gefahr f&uuml;r den Euro. Von Deutschland geht n&auml;mlich die Krise III aus, die man &ldquo;Wettbewerbskrise&rdquo; bezeichnen k&ouml;nnte. : Die meisten Eurol&auml;nder k&ouml;nnen nicht mehr mit der Bundesrepublik konkurrieren. W&auml;hrend Deutschland Export&uuml;bersch&uuml;sse anh&auml;uft, fahren fast alle anderen Staaten &ndash; in der Euro-Zone &ndash; Defizite ein [&hellip;]  Doch es hat nicht allein mit der Qualit&auml;t der deutschen Produkte zu tun, dass sie so wettbewerbsstark sind : Deutschland betreibt Lohndumping und hat die Arbeitskosten gezielt gesenkt [&hellip;] &Uuml;brigens ist es kein Zufall, dass Deutschland mit dem &ndash; gezielten &ndash; Lohndumping erst begonnen hat, nachdem der Euro eingef&uuml;hrt wurde. Vorher h&auml;tte es &ndash; ohne gemeinsame W&auml;hrung &ndash; n&auml;mlich nicht funktioniert [&hellip;]<\/em><br>\n<em>Die Deutschen sind realit&auml;tsblind, wenn sie jetzt die Agenda 2010 als Vorbild f&uuml;r ganz Europa preisen. Das deutsche Lohndumping dr&auml;ngt selbst gesunde Staaten aus dem Euro &ndash; vorneweg Frankreich. Der Fall Frankreich ist besonders tragisch, weil sich das Land musterg&uuml;ltig verhalten hat. Die franz&ouml;sischen Reall&ouml;hne stiegen seit 1999 um 20 Prozent &ndash; und entsprachen damit genau dem Zugewinn an Produktivit&auml;t. Gerade Frankreich hat sich also an die Spielregeln &ndash; in einer gemeinsamen W&auml;hrungszone &ndash; gehalten, die alle Eurostaaten befolgen m&uuml;ssten, wenn es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen soll.<\/em><br>\n<em>Doch nun m&uuml;ssen die Franzosen erleben, dass sie gegen die Deutschen nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig sind, die ihre L&ouml;hne systematisch nach unten dr&uuml;cken. Auch Frankreich wird jetzt &ndash; durch Deutschland gezwungen sein &ndash; zu versuchen , seine Arbeitskosten zu senken.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Financial Terrorism<\/strong><br>\nThe Lehman Brothers default on September 15, 2008, was the biggest incident of financial terrorism in US history. When Secretary of the Treasury Henry Paulson and Fed chairman Ben Bernanke convened an emergency meeting with leading members the US Congress  and their aides on September 18, 2008, they had already developed a &ldquo;break the glass&rdquo; strategy for extorting $700 billion dollars from US government to make up for the losses on trillions of dollars of toxic &ldquo;subprime&rdquo; assets that were at the center of Wall Street&rsquo;s massive predatory lending swindle. The plan was to precipitate a financial catastrophe so immense that elected officials would comply with Wall Street&rsquo;s demands as presented by former Goldman Sachs CEO, Paulson. To that end, Bernanke warned the congressional assembly that if they refused to meet their extortionist demands of $700 billion no-strings-attached bailout, that &ldquo;We may not have an economy on Monday&rdquo;. This was clearly a lie that was intended to coerce congress. As it happens, the so called Troubled Asset Relief Program or TARP was not implemented for a full month later (October 14th). The economy was still intact although the markets and Bernanke&rsquo;s friends on Wall Street had suffered severe losses.<br>\nNaturally, this analysis veers  from the specious narrative presented in the MSM, which characterizes the behavior of Paulson and Bernanke as selfless and even &ldquo;heroic&rdquo;. Nothing could be further from the truth. The two men deliberately blew up the century-old investment bank to blackmail congress and to provide emergency assistance to the many broken and insolvent banks and financial institutions who were at the end of their rope.  Bernanke himself alluded to the dismal condition of the country&rsquo;s biggest lenders in  testimony to the Financial Crisis Inquiry Commission in 2011. Here&rsquo;s what he said:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2013\/09\/17\/financial-terrorism\/\">Counterpunch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Die pikante aber plausible These des Autors lautet, dass die Lehman-Pleite bewusst zugelassen wurde, um eine Krisensituation schockartig herbeizuf&uuml;hren und die bedingungslose Rettung des Finanzsektors als Sachzwang zu etablieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ordoliberalism and Germany&rsquo;s approach to the euro crisis<\/strong><br>\nWhat&rsquo;s at stake: The debate over the legacy of ordoliberal ideas in Germany&rsquo;s approach to the euro crisis has gained renewed interests ahead of the federal election, which will be held on 22 September 2013 to determine the members of the 18th Bundestag. Beyond the question of whether a change in government would dramatically change the country&rsquo;s approach to the euro crisis, understanding the main tenets of ordoliberalism appears important to investigate the reasons behind the European aversion towards countercyclical policy.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bruegel.org\/nc\/blog\/detail\/article\/1150-blogs-review-ordoliberalism-and-germanys-approach-to-the-euro-crisis\/\">Bruegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ecfr.eu\/page\/-\/ECFR49_GERMANY_BRIEF_AW.pdf\">Sebastian Dullien und Ulrike Gu&eacute;rot &ndash; The long Shadow of Germany&acute;s Approach to the Euro Crisis [PDF &ndash; 731 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesetz nach Wahl erwartet &ndash; Tarifeinheit soll Gewerkschaften befrieden<\/strong><br>\n&bdquo;Ein Betrieb, ein Tarifvertrag&ldquo; &ndash; Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt geht davon aus, dass sich Union, SPD und FDP bei der Eind&auml;mmung von Spartengewerkschaften einig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/gesetz-nach-wahl-erwartet-tarifeinheit-soll-gewerkschaften-befrieden-12577006.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rundschreiben der Barmenia: Privatkasse warnt Versicherte vor Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nSo dreist kann Wahlkampf sein: Die Barmenia schreibt ihren Versicherten einen Brief und warnt vor der Wahl von SPD und Gr&uuml;nen. Diese wollen eine B&uuml;rgerversicherung einf&uuml;hren &ndash; mit gravierenden Folgen f&uuml;r das Gesundheitssystem, so das Unternehmen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/privatkrankenkasse-barmenia-warnt-versicherte-vor-rot-gruen-a-922876.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer &ndash; Unterwerfung als Freiheit<\/strong><br>\nDie wissenschaftliche Disziplin &raquo;Human Resources&laquo; bestimmt die Personalpolitik der Konzerne. Angestellte werden zum Unternehmer in Sachen eigener Arbeitskraft erkl&auml;rt<br>\nDie &raquo;Ich AG&laquo; aus dem Hartz-Gesetz II schien vielen recht kurios: Arbeitslose sollten ein Unternehmen gr&uuml;nden und mit Hilfe eines Zuschusses vom Jobcenter Selbst&auml;ndige werden. Sie wurden auch als Selbst-Unternehmer oder Selbst-Arbeitgeber bezeichnet. Damit sollte die Arbeitslosigkeit bek&auml;mpft und es sollte dem Bedarf an kosteng&uuml;nstigen Dienstleistungen entsprochen werden. Die Ma&szlig;nahme wurde 2006, zwei Jahre nach ihrer Einf&uuml;hrung, erfolglos abgebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/09-17\/019.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bilanz der Bundesregierung: Ein digitalpolitisches Armutszeugnis<\/strong><br>\nKurz vor der Wahl wird es Zeit f&uuml;r einen Blick auf die netzpolitische Leistung der amtierenden Bundesregierung. Wer den wagt, kommt auf eine lange Liste aus Vers&auml;umnissen, Falschvorhaben und Fehlschl&auml;gen. [&hellip;]<br>\nVor diesem umfassenden gesellschaftlichen Wandel stellt sich als gr&ouml;&szlig;te digitalpolitische Leistung der Legislaturperiode heraus: die R&uuml;cknahme des Netzsperrengesetzes von 2009. Symboltr&auml;chtiger geht es kaum. Das Internet ver&auml;ndert die Welt, und das Beste, was die Regierung Merkel in diesem Bereich hinkriegt, ist nichts. Abgesehen von der wirklich ausgezeichneten neuen Homepage angela-merkel.de.<br>\nDie Liste der deutschen Digitaldebakel dagegen ist so lang, dass sie nur auszugsweise wiedergegeben werden kann, wenn man nicht gerade &uuml;ber NSA-dimensionale Yottabyte-Speicher verf&uuml;gt. Zu den schmerzhaftesten, publikumswirksamsten und folgenreichsten Verfehlungen geh&ouml;ren:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-ueber-die-digitaldebakel-der-bundesregierung-a-922679.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schulstress &ndash; Frankreich im Elitewahn<\/strong><br>\nMuss man leiden, um ein guter Sch&uuml;ler zu sein? In Frankreich f&auml;ngt der Drill oft schon im Kindergarten an. Dennoch rangiert das Land bei PISA seit Jahren auf den hinteren Pl&auml;tzen. Was richtet der franz&ouml;sische Elitewahn an? Die Doku vergleicht das franz&ouml;sische mit dem deutschen und finnischen Modell.<br>\nFrankreich ist Europameister in puncto Schulstress. Ein trauriger Rekord, wie mehrere Studien belegen. Das Ph&auml;nomen grassiert in den letzten Jahren wie eine Epidemie. Der Psychiater Boris Cyrulnik setzt es mit einem &ldquo;Schulsprint&rdquo; gleich, der die ganze Gesellschaft in Atem h&auml;lt: Sie ist besessen vom Erfolg und hingerissen von H&ouml;chstleistungen.<br>\nWarum haben Sch&uuml;ler mehr Angst vor dem Scheitern als Lust auf Erfolg? Woher kommt der Druck? Sind es die Lehrer, die Eltern oder das Schulsystem als Ganzes oder alle drei zusammen? Weshalb gehen immer mehr Kinder und Jugendliche zum Psychologen? Warum schleicht sich diese in Unternehmen gepflegte Verherrlichung der H&ouml;chstleistung und der Bewertung derzeit ins franz&ouml;sische Schulsystem ein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/047132-000\/schulstress-frankreich-im-elitewahn\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildung mitgestalten<\/strong><br>\nDie Gesellschaft wird immer demokratischer, doch im Bildungssystem k&ouml;nnen die unmittelbar Betroffenen meist nicht mitreden. Welche Vorschl&auml;ge die Parteien machen, um das zu ver&auml;ndern, erfahrt ihr in unserem vierten und letzten Teil der Wahlpr&uuml;fsteine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2013\/09\/17\/bildung-mitgestalten\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rot-Gr&uuml;n in Ohnmacht<\/strong><br>\nEine rot-gr&uuml;ne Chronik in den klassischen Farben schwarz und gelb. [&hellip;]<br>\nEdgar Wolfrum legt eine Chronik jener denkw&uuml;rdigen Schr&ouml;der\/Fischer-Jahre vor, die kaum ausf&uuml;hrlicher ausfallen konnte. Er erz&auml;hlt dabei eine Geschichte vom Scheitern und Getriebensein, von Eitelkeit und Selbstverblendung, von einer Regierung, die sich in weiten Teilen von der konservativen Opposition und ihrer schreibenden Zunft anleiten lie&szlig;. Und er erz&auml;hlt, wie sich das Rote in jener denkw&uuml;rdigen Koalition st&auml;rker abnutzte als das Gr&uuml;ne. Wie bei den beiden Leseb&auml;ndchen. Vom Geflecht blieben nur einige lose F&auml;den. Vom &ldquo;linken Projekt&rdquo; nur wenige Fasern &ndash; das ist sie, die am Buchblock befestige Metapher aus Stoff. [&hellip;]<br>\nWolfrum bem&uuml;ht h&auml;ufig die Sichtweise der neoliberalen Wahrnehmung, des &ouml;konomisch angebotsorientierten Mainstream. So unterstellt er der Schr&ouml;der-Regierung zum Beispiel, dass sie aus Gr&uuml;nden des demographischen Drucks reagieren musste, die Riester-Rente lediglich ein Produkt dieses Sachzwangs war, dass es quasi keine Alternativen hierzu gab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/09\/rot-grun-in-ohnmacht.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18667"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18677,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18667\/revisions\/18677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}