{"id":18707,"date":"2013-09-20T09:01:01","date_gmt":"2013-09-20T07:01:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707"},"modified":"2013-09-20T09:05:33","modified_gmt":"2013-09-20T07:05:33","slug":"hinweise-des-tages-1970","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h01\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h02\">Angela Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h04\">Warten auf Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h05\">&Ouml;konomen und Lebensl&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h06\">IWF: Sparpakete machen Arme &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h07\">US-Bank JP Morgan kauft sich frei: Der 920-Millionen-Dollar-Ablass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h08\">Der Sieger hei&szlig;t: Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h09\">James Galbraith &ndash; Obama&rsquo;s Fed drama<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h10\">Frank Schirrmacher und Dirk Sch&uuml;mer &ndash; Die griechische Utopie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h11\">Zwei-Klassen-Pfleger &ndash; Werkvertr&auml;ge erobern jetzt auch das Gesundheitssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h12\">Bundesregierung: Kinderarmut versehentlich halbiert &ndash; BMAS korrigiert Antwort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h13\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wirbt im Ausland f&uuml;r Pflegefachkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h14\">Neuer Videoclip: &ldquo;Demokratie statt Lobbykratie: Bringen wir die Kugel ins Rollen!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h15\">Konstantin Wecker und Prinz Chaos II &ndash; Aufruf zur Revolte: Eine Polemik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707#h16\">Zu guter Letzt: FDP-Zweitstimmenkampagne &ndash; Alles genau nach Plan(wirtschaft)?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18707&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Partei &ndash; zwei Rivalen<\/strong><br>\nGregor Gysi und Sahra Wagenknecht bestimmen den Wahlkampf der Linken. Ihr unterschiedlicher Politikstil ist ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie zerrissen die Partei noch ist. [&hellip;]<br>\nAuf dem Platz in D&uuml;sseldorf tritt das Paar rhetorisch aggressiv auf: Wagenknecht h&auml;lt eine Rede, die wenig Spielraum f&uuml;r Realpolitik l&auml;sst. Sie gei&szlig;elt die etablierten Politiker, die stets behaupteten, eine Erh&ouml;hung der Hartz-IV-S&auml;tze sei nicht finanzierbar. Milliarden f&uuml;r Euro-Rettungsschirme seien aber drin, ruft sie. In Deutschland, so Wagenknecht, schreibe doch eine &ldquo;reiche Wirtschaftslobby&rdquo; Gesetze, alle etablierten Politiker seien k&auml;uflich, die Riesters, von Klaedens und Clements dieser Welt h&auml;tten sich doch zum Ende ihrer politischen Karriere mit gut dotierten Beratervertr&auml;gen ihren &ldquo;Arsch vergolden&rdquo; lassen. Applaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-09\/linke-ost-west-wahlkampf-wagenknecht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Rivalit&auml;ten und Differenzen, die es in jeder Partei gibt, werden bei der LINKEn hochgejazzt &ndash; damit die ZEIT von einer &ldquo;zerrissenen Partei&rdquo;<br>\nsprechen kann, die nat&uuml;rlich nicht koalitionsf&auml;hig ist usw. Und was ist an Sahra Wagenknechts Aussagen &ldquo;nicht realpolitisch&rdquo;? Hei&szlig;t &ldquo;Realpolitik&rdquo; die weitverbreitete politische Korruption und die milliardenschwere permanente Bankenrettung zu akzeptieren?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.D.:<\/strong> Auch Zeit-Online macht mal wieder Linken-Bashing &ndash; mit allen schon abgekauten Argumenten. Ich m&ouml;chte hier auch gar nicht weiter auf diesen substanzlosen Artikel eingehen, sondern auf die Leser-Kommentare aufmerksam machen. Diese setzen sich sehr kritisch mit diesem Artikel auseinander und durchschauen fast ausnahmslos das abgekartete Spiel der Zeit-Redaktion. Stellvertretend zitiere ich unten einen Kommentar von Leser HutaMG, der bis jetzt 41 Leserempfehlungen bekommen hat:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Ja ja, auch die ZEIT ist im Wahlkampfmodus!!!<br>\nUnd dann darf nat&uuml;rlich ein Bericht &uuml;ber die Zerrissenheit der LINKEN nicht fehlen- mal was ganz Neues.<br>\nAm Montag wars der SPIEGEL, der sich sogar zu der Aussage verstiegen hat, dass die &ldquo;Realos&rdquo; im Osten die (relativ guten) Umfragewerte der Linken gar nicht so gut finden, weil dann wieder so viele Westfundis in den BT einziehen und heute muss in der ZEIT mal wieder das schwierige Verh&auml;ltnis von Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi herhalten- Wahlkampf pur- nur ohne Inhalte!<br>\nEs gibt sicher in jeder Partei pers&ouml;nliche Animosit&auml;ten im Spitzenpersonal (ich darf nur mal daran erinnern, dass Herr Pofalla das Gesicht von Herrn Bosbach nicht mehr sehen wollte oder daran, dass Herr Kubicki Frau Homberg &ldquo;gedisst&rdquo; hat- und auch bei der SPD und den Gr&uuml;nen gibt es sowas mit Sicherheit). Ausgewalzt wird das aber st&auml;ndig und ausschlie&szlig;lich bei den LINKEN.<br>\nNat&uuml;rlich gibt es auch unterschiedliche Vorstellungen &uuml;ber programmatische Aussagen. Aber das gibt es doch auch in jeder Partei- und letztendlich einigt man sich dann auf ein Parteiprogramm und k&auml;mpft daf&uuml;r.<br>\nJeder ist frei das Programm und die Vorhaben f&uuml;r schlecht und\/oder f&uuml;r dumm oder was auch immer zu halten. Politisch kann man sich jederzeit<br>\nauseinandersetzen. Aber es nervt wirklich sehr, wenn auch (oder grade?) in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; st&auml;ndig die gleiche Platte von der Zerstrittenheit der Linken aufgelegt wird. Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass man die Partei fair behandelt und sich mit Inhalten statt mit Petitessen besch&auml;ftigt.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Debatte Gr&uuml;ne und P&auml;dophilie: Trittin am Pranger<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Gr&uuml;nen d&uuml;rften sich derzeit insgeheim geh&ouml;rig &uuml;ber die Idee &auml;rgern, Franz Walter mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte betraut zu haben. Zu Recht. Der G&ouml;ttinger Professor ist Politikwissenschaftler. Und dennoch k&ouml;nnte er wissen, dass man Geschichtsaufarbeitung nicht betreiben kann, indem man einzelne Dokumente in die &Ouml;ffentlichkeit tr&auml;gt, ohne sie ausreichend im Kontext zu bewerten: Zeitzeugen zu befragen, den Horizont der Gesamtgesellschaft und der Gruppe zu bewerten, den Entscheidungsspielraum und die Perspektiven der Akteure zu ber&uuml;cksichtigen. [&hellip;]<br>\nWalter und Klecha scheinen an das Agieren in den Gr&uuml;nen der Gr&uuml;ndungszeit dieselben Ma&szlig;st&auml;be anzulegen wie an eine T&auml;tigkeit in der SPD. Als h&auml;tten die Gr&uuml;nen damals nicht halbbraune Biobauern ebenso angezogen wie Freunde des Realsozialismus, &Ouml;kofundis ebenso wie die Gegner des staatlichen Gewaltmonopols.<br>\nSelbst jemand, der mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unterm Arm der Partei beigetreten w&auml;re und das feste Ziel verfolgt h&auml;tte, die Gr&uuml;nen zu der realpolitischen Partei zu machen, die sie heute sind, h&auml;tte nicht agieren k&ouml;nnen, ohne mit seltsamen Gruppen von Zeit zu Zeit Kompromisse zu schlie&szlig;en. Und das konnte auch hei&szlig;en: weiter f&uuml;r die Gr&uuml;nen zu kandidieren, obwohl man Teile des Programms ablehnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Gruene-und-Paedophilie\/!123992\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Wahl der unter 18-j&auml;hrigen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Mehrheit der Deutschen am Sonntag den Bundestag w&auml;hlt, haben viele Kinder und Jugendliche das bereits getan: bei der Bundestagswahl f&uuml;r unter 18-J&auml;hrige. F&uuml;r die richtige Wahl werden diese Stimmen nicht gez&auml;hlt und doch wollen die Initiatoren, Mitarbeiter des Deutschen Kinderhilfswerk, der jungen Generation damit eine Stimme geben. Ein Audiofeature von Bettina Malter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2013\/09\/19\/u18-wahl-stimme\/\">Wasbildetihrunsein.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir bleiben drau&szlig;en: Wo Deutschland nicht mehr w&auml;hlt<\/strong><br>\nEs gibt Wahlbezirke in Deutschland, in denen jeder Zweite der Bundestagswahl fern bleibt. Zumeist handelt es sich um Stadtteile, in denen viele Menschen f&uuml;r sich keine Chance mehr sehen. Studien zeigen: Je weiter die soziale Schere auseinander geht, desto mehr Menschen bleiben der Wahl fern. Von der Politik erwarten sich diese Menschen keine Ver&auml;nderungen mehr. MONITOR-Reporter waren in einem K&ouml;lner Wahlkreis unterwegs und haben Nichtw&auml;hler getroffen, die aufgeh&ouml;rt haben, an die Politik zu glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0919\/nichtwaehler.php5\">WDR<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>&ldquo;Bringt ja eh nichts&rdquo;<\/strong><br>\nIn Frankfurt-Griesheim ist die Wahlbeteiligung am niedrigsten im ganzen Stadtgebiet. Kaum einer will hier zur Wahl gehen. Die B&uuml;rger f&uuml;hlen sich von der Politik nicht vertreten und alleine gelassen. Doch nicht alle Politiker haben Griesheim aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/landtagswahl-in-hessen---hintergrund\/hessen-wahl-nichtwaehler--bringt-ja-eh-nichts-,23897238,24351474.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Angela Merkel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bascha Mika &ndash; Die Monstermutti<\/strong><br>\nEs wird Zeit, dass Merkels innerparteiliche Gegner erkennen, dass sie &bdquo;Mutti&ldquo; nichts anhaben k&ouml;nnen.  [&hellip;]<br>\nNichts anderes hat Angela Merkel mit &bdquo;Mutti&ldquo; gemacht. Nahm die famili&auml;re Figur, machte sie zum politischen Leitbild &ndash; und entpolitisierte damit die Politik. Mutti k&uuml;mmert sich, hei&szlig;t die alles verschlingende Botschaft. Bleib ruhig Kind, schlaf weiter, Volk! Wo der hochgereckte Mittelfinger ihres Herausforderers Steinbr&uuml;ck ein Phallussymbol ist, zeigt uns Merkels mit ihren zur Raute geformten H&auml;nden die m&uuml;tterliche Vulva. Wer aber braucht verdammt noch mal eine andere Mutter als die eigene? Schon gar in der Politik?<br>\nUnverfroren hat sich Angela Merkel zu unser aller Mutter erkl&auml;rt. Zur Monstermutti, die f&uuml;r das Kind im Wahlvolk auch gleich noch ein Liedchen parat hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/-kolumne--merkel--wahl-die-monstermutti,1472602,24349376.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Wohlf&uuml;hlkanzlerin: Wie Merkel die Lage in Deutschland sch&ouml;n redet<\/strong><br>\nGeht es nach der Kanzlerin, hat Deutschland wenig Probleme. &bdquo;Weiter so!&ldquo; , lautet die Botschaft von Angela Merkel im Wahlkampf. Und die Umfragen scheinen ihr Recht zu geben: Die gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen sch&auml;tzt die eigene wirtschaftliche Lage positiv ein &ndash; und das obwohl jeder Vierte zu einem Niedriglohn arbeitet, die Mieten in den Gro&szlig;st&auml;dten explodieren und einem gro&szlig;en Teil der Bev&ouml;lkerung Armut im Alter droht. &ldquo;Gut f&uuml;r Deutschland?&rdquo; MONITOR sucht nach Antworten auf die Frage, warum die Deutschen ihrer Kanzlerin auch bei dieser Wahl wom&ouml;glich folgen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0919\/merkel.php5\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Alles schl&auml;ft, einsam wacht<\/strong><br>\nAm Sonntagabend wird Merkel erneut mit voller Wucht auf die deutsche Erde aufschlagen und die Ersch&uuml;tterung wird auch den Rest Europas erfassen. Die Kollision wird kein Weltuntergang sein, wird aber die Welt, wie wir sie kennen, weiter demontieren. Die klammheimliche Entdemokratisierung wird weitergehen.<br>\nDie Regierungszeit dieser Frau hat gezeigt, dass sie eine Freundin hohler Worte ist. Sie wackelte orientierungslos durch ihre Amtszeit. War mal f&uuml;r etwas, mal dagegen. Besonders spektakul&auml;r war dieser Wackelmut, als sie ihre geliebte Br&uuml;ckentechnologie aufgab, um hernach der Atomenergie doch ein Ende zu bereiten. Ging es um Aufkl&auml;rung, tauchte sie im Ozean von Worth&uuml;lsen und schaler Phrasen ab. Sie interpretierte Kanzlerschaft neu: Unter ihr ging es stets nur darum, wie sie am geschicktesten ihre Richtlinieninkompetenz vertuschen und verbergen kann. Die Suggestion der Empathie beherrschte sie makellos. Sie spielte die K&uuml;mmerin, wenn es opportunistisch war und machte doch deutlich, dass sozialer Ausgleich nur bedingt mit ihr machbar sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/09\/alles-schlaft-einsam-wacht.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>UN-Giftgasbericht als Interventionsvorwand?<\/strong><br>\nGestern wurde der langerwartete UN-Bericht &uuml;ber die mutma&szlig;lichen Giftgasangriffe am 21. August in Syrien ver&ouml;ffentlicht. In einem Punkt sind sich die Inspektoren einig, n&auml;mlich dass ein solcher Einsatz tats&auml;chlich stattgefunden hat. Die Urheberschaft bleibt aber weiter unklar (dies zu ermitteln war allerdings auch nicht der Auftrag der UN-Inspektoren). Alle diesbez&uuml;glichen Angaben sind allenfalls vage: der Spiegel sieht etwa in der Richtungsangabe, aus der die Raketen kamen, ein mutma&szlig;lich unter Regierungskontrolle stehendes Gebiet, einen klaren Beweis f&uuml;r die T&auml;terschaft von Regierungstruppen. Auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung ist sich sicher: &ldquo;Der Bericht weist keiner der Seiten in dem B&uuml;rgerkrieg die Verantwortung f&uuml;r den Angriff zu, das lie&szlig; das Mandat auch nicht zu. Er liefert aber starke Indizien daf&uuml;r, dass  Truppen des Regimes von Pr&auml;sident Baschar al-Assad die Urheber sind.&rdquo;<br>\nDiesen Behauptungen h&auml;lt Clemes Ronnefeldt vom Vers&ouml;hnungsbund entgegen (via Mail): &bdquo;Nach intensiver Lekt&uuml;re des Dokumentes konnte ich keinen Satz oder Abschnitt im UN-Dokument finden, der meines Erachtens die Interpretation rechtfertigt, dass Truppen des Regimes von Pr&auml;sident Baschar al-Assad die Urheber sind.  Auch wenn die Raketen vermutlich russischer Bauart sind und die Raketen  &sbquo;aus Nordwesten&lsquo; flogen wo &sbquo; von der Regierung kontrollierte Gebiete&lsquo;  &sbquo;in dieser Richtung liegen&lsquo; (SZ, 17.9.2013): Dies l&auml;sst m.E. noch keinen R&uuml;ckschluss zu, dass die Truppen von Pr&auml;sident Baschar al-Assad &sbquo;die Urheber&lsquo; sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2013\/09\/17\/syrien-un-giftgasbericht-als-interventionsvorwand\/\">IMI<\/a>\n<p>Siehe auch: <strong>Bericht der UN-Ermittler vorgelegt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/hans-springstein\/bericht-der-un-ermittler-vorgelegt\">der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>So &auml;hnlich wie Uran f&uuml;r Nordkorea<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel hat versucht, in einem am Nachmittag aufgezeichneten Interview, das am Mittwoch Abend in den ARD-Tagesthemen ausgestrahlt wurde, die nicht hinnehmbaren Exportgenehmigungen von Bestandteilen des Giftgases Sarin f&uuml;r Syrien zu rechtfertigen. Doch statt f&uuml;r Klarheit zu sorgen, wirft der Fernsehauftritt weitere Fragen auf &hellip;<br>\nDie Behauptung der Kanzlerin &ldquo;Nach allen Erkenntnissen, die mir zur Verf&uuml;gung stehen, sind sie f&uuml;r zivile Dinge benutzt worden&rdquo; findet Gysi &ldquo;entlarvend nichtsagend&rdquo;. Welche Erkenntnisse liegen ihr denn vor? Wie will sie denn gepr&uuml;ft haben, ob die Chemikalien in Zahnpasta oder in das t&ouml;dliche Nervengas gekommen sind?<br>\nSowohl die Regierung unter Schr&ouml;der und Fischer als auch die Regierung unter Merkel und Steinmeier wussten, dass Syrien die Chemiewaffenkonvention nicht unterzeichnet hat, Syrien also nicht verboten war, Chemiewaffen herzustellen, und dass es ein gro&szlig;es Programm zur Herstellung von Chemiewaffen in Syrien gab. Gysi fragt weiter: &ldquo;Und sie wollen uns ernsthaft erz&auml;hlen, dass sie an die Herstellung von Zahnpasta geglaubt haben? Warum haben sie dann nicht angeboten, Zahnpasta zu liefern? Wieso erschien ihnen Assad damals so glaubw&uuml;rdig, w&auml;hrend sie heute meinen, genau zu wissen, dass er l&uuml;gt, wenn er erkl&auml;rt, das t&ouml;dliche Nervengas sei nicht durch seine Armee eingesetzt worden?&rdquo;<br>\n&ldquo;Frau Merkel muss das jetzt mal offenlegen und sagen, was hat sie denn f&uuml;r zus&auml;tzliche Erkenntnisse hat. Denn einfach nur ein Schreiben von einem Herrn Assad, der sagt: Ach, das geht in Zahnpasta und nicht in Giftgas, dem w&uuml;rde ich nicht vertrauen&rdquo;, adressiert Jan van Aken an die Kanzlerin.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/nachrichten\/aehnlich-wie-uran-nordkorea\/\">Linksfraktion<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dkEPQ5eKKTg\">Stellungnahme van Aken<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/urheber-giftgas-angriffs-gehoeren-strafgerichtshof\/\">Die Urheber des Giftgas-Angriffs geh&ouml;ren vor den Strafgerichtshof<\/a>\n<p>dazu: <strong>Chemie-Exporte: Str&ouml;bele fordert mehr Transparenz<\/strong><br>\nHat die Die Bundesregierung Exporte von Chemikalien an Syrien abgesegnet, die zum Bau von C-Waffen dienen k&ouml;nnen? Nein, sagen die Verantwortlichen. Christian Str&ouml;bele (Gr&uuml;ne) fordert Transparenz. Auch sollen Genehmigungs-Verfahren f&uuml;r Exporte von &ldquo;Dual-Use&rdquo;-G&uuml;tern versch&auml;rft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spreezeitung.de\/11795\/chemie-exporte-stroebele-fordert-parlamentarische-transparenz\/\">Spreezeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Russia: Syria has &lsquo;material evidence&rsquo; that rebels used chemical weapons<\/strong><br>\nRussian officials claim that the Syrian government has passed on new evidence that rebels, not the regime, were responsible for a chemical weapons attack last month.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.globalpost.com\/dispatch\/news\/regions\/middle-east\/syria\/130918\/russia-syria-proof-rebels-used-chemical-weapons\">globalpost.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Selbes Ziel, anderer Weg<\/strong><br>\nKarin Leukefeld (Damaskus) zu den aktuellen Verhandlungen &uuml;ber Syriens C-Waffen und den unver&auml;nderten politischen Zielen der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/496\">weltnetz.tv<\/a><\/li>\n<li><strong>R&auml;tselhaftes und Erwiesenes<\/strong><br>\nWer beging den Massenmord in Syrien &ndash; Assad, die Rebellen, die Hisbollah? F&uuml;r eine Anklage braucht es mehr Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/833636.raetselhaftes-und-erwiesenes.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warten auf Deutschland<\/strong><br>\nDerzeit steht der politische Betrieb in der Europ&auml;ischen Union still &ndash; wegen der Wahl des Bundestags. Doch lange wird sich die deutsche Politik vor unangenehmen Themen nicht mehr dr&uuml;cken k&ouml;nnen [&hellip;]<br>\nZunehmend genervt sind auch Iren, Portugiesen und Griechen. Denn sie warten auf neue Hilfszusagen aus Br&uuml;ssel. &ldquo;Griechenland steht vor Wahlen, aber die finden in Deutschland statt&rdquo;, titelte Ta Nea. Das Blatt aus Athen spielte darauf an, dass die Entscheidung &uuml;ber ein neues Hilfspaket von der n&auml;chsten Regierung in Berlin abh&auml;ngt.  [&hellip;]<br>\nVor allem in Sachen Eurokrise steht viel an. Dazu z&auml;hlt eine umfassende Reform der W&auml;hrungsunion &ndash; mit einem eigenen Eurobudget, einer Bankenunion und gemeinsamer Haftung. Auch die Direkthilfen f&uuml;r Pleitebanken aus dem Euro-Rettungsschirm werden wieder Thema. Dann sind da die Krisenl&auml;nder. Neben Griechenland warten auch Portugal und Irland auf neue Hilfszusagen. Zudem d&uuml;rfte bald auch Slowenien unter den Euro-Rettungsschirm schl&uuml;pfen: Die Bankenkrise &uuml;berfordert das Land. Wahrscheinlich wird auch Zypern bald weitere Kredite anfordern, das Hilfspaket vom Fr&uuml;hjahr reicht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2013%2F09%2F19%2Fa0102&amp;cHash=5384a23f2dd84adead1c0fb90271266a\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;konomen und Lebensl&uuml;gen<\/strong><br>\nEs liegt eigentlich auf der Hand, dass nicht alle L&auml;nder gleichzeitig ihre Arbeitslosigkeit durch Export&uuml;bersch&uuml;sse l&ouml;sen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich sind in diesem Spiel die &Uuml;bersch&uuml;sse des einen die Defizite der anderen. Trotzdem ist genau das die Therapie, die Br&uuml;ssel, Berlin und die Europ&auml;ische Zentralbank der EU-Peripherie verordnet haben: Wettbewerbsf&auml;higkeit durch Lohnsenkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gazette.de\/Archiv2\/Gazette39\/Haering.pdf\">Die Gazette [PDF &ndash; 190 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IWF: Sparpakete machen Arme &auml;rmer<\/strong><br>\nSparma&szlig;nahmen lassen die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgehen, Erh&ouml;hungen der Steuern hingegen eher nicht [&hellip;]<br>\nHohe Einkommensungerechtigkeit bremse laut dem j&uuml;ngsten Arbeitspapier auf lange Sicht das Wachstum, bef&uuml;rchten die Autoren. Gemessen wird die Ungleichheit anhand des Gini-Koeffizienten, bei dem ein Wert 0 hie&szlig;e, dass alle Einwohner eines Landes gleich viel verdienen, der H&ouml;chstwert 1, dass eine Person das gesamte Einkommen des Staates auf sich vereint. &Ouml;sterreich z&auml;hlt mit einem Gini-Wert von 0,261 im Jahr 2010 zu den L&auml;ndern, in denen die Einkommen relativ gleich verteilt sind. Geringf&uuml;gig besser schneiden skandinavische L&auml;nder sowie Belgien, Slowenien, Tschechien und die Slowakei ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1379291259475\/IWF-Sparpakete-machen-Arme-aermer\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Bank JP Morgan kauft sich frei: Der 920-Millionen-Dollar-Ablass<\/strong><br>\nJP Morgan zahlt in der &ldquo;Wal von London&rdquo;-Aff&auml;re eine Strafe von 920 Millionen Dollar an die Beh&ouml;rden in den USA und Gro&szlig;britannien. Damit kauft sich die US-Gro&szlig;bank offenbar von weiteren zivilrechtlichen Ermittlungen frei. Die Summe geht laut der Nachrichtenagentur &ldquo;Reuters&rdquo; aus &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Unterlagen zu dem Vergleich hervor. Die Beh&ouml;rden hatten dem Institut unter anderem Defizite im Risikomanagement vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/jpmorgan128.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Sieger hei&szlig;t: Bank<\/strong><br>\nEs geht um ungeheure Summen: Finanzkontrakte im Wert von gesch&auml;tzten 500 Billionen Dollar h&auml;ngen vom Referenzzinssatz Libor ab. Der Libor bestimmt, wie Derivate, Hypotheken oder Konsumkredite abgerechnet werden.<br>\nEs war daher ein Megaskandal, als &ouml;ffentlich bekannt wurde, dass genau dieser Libor von 18 Banken manipuliert worden war &ndash; was den beteiligten Instituten sch&ouml;ne Extraprofite bescherte. Zum Skandal geh&ouml;rte auch, dass die englische Aufsicht gewusst hatte, dass beim Libor geschummelt wurde. US-Beh&ouml;rden hatten darauf jahrelang emp&ouml;rt hingewiesen. Doch in London tat sich: nichts.<br>\nEs ist daher ein Treppenwitz der Geschichte, dass die britische Aufsicht auch in Zukunft daf&uuml;r zust&auml;ndig sein soll, den Libor zu &uuml;berwachen. Die Briten haben sich mit ihren Standortinteressen durchgesetzt, was nicht nur die EU-Kommission besch&auml;digt &ndash; sondern vor allem die neue europaweite Aufsichtsbeh&ouml;rde Esma. Sie hat fast nichts zu sagen, wie wieder einmal deutlich wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013\/09\/19\/a0107&amp;cHash=51bce0584c46cd97e74553f58fc5d935\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>James Galbraith &ndash; Obama&rsquo;s Fed drama<\/strong><br>\nOver the weekend, Larry Summers ended his quest to chair the Federal Reserve.<br>\nAt least, that&rsquo;s what we heard. But was it really &ldquo;his&rdquo; quest? Or was he drafted by former colleagues, mentors, supporters and friends, including President Obama? We do not know for sure. All we can say is that his name &ldquo;surfaced&rdquo; &mdash; and that Summers would have been an atypical nominee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.latimes.com\/opinion\/commentary\/la-oe-galbraith-summers-yellen-federal-reserve-20130919,0,3907596.story\">LA Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frank Schirrmacher und Dirk Sch&uuml;mer &ndash; Die griechische Utopie<\/strong><br>\nAuf das Griechenland-Bashing muss mit der Vernunft von Griechen geantwortet werden. Eine Diskussion mit griechischen Unternehmern, die versuchen, was einst die Nachkriegsdeutschen taten. Sie glauben an eine neue und soziale Version ihres Landes.<br>\nUnsere wichtigste Frage lautet nat&uuml;rlich: Hilft die Krise in irgendeiner Weise bei der Umstrukturierung dieses Landes? Hat sie auch positive Auswirkungen? Oder ist sie in der augenblicklichen Phase, 2013, nur schlecht, und es gibt gar nichts, was helfen k&ouml;nnte?<br>\nAchilles V. Constantakopoulos: Griechenland erlebt gerade das sechste Jahr in Folge eine Rezession, und die Menschen leiden. Ich verstehe den Gedanken, dass es auch positive Auswirkungen gibt. Die wichtigste liegt darin, dass wir nun zweimal nachdenken, bevor dasselbe wie in der Vergangenheit machen. Ich sehe Ver&auml;nderungen in der Gesetzgebung und in der Mentalit&auml;t, und wenn Sie mich vor sechs Jahren gefragt h&auml;tten, ob ich mir das in Griechenland vorstellen k&ouml;nnte, h&auml;tte ich wahrscheinlich &bdquo;nein&ldquo; gesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/gegen-das-griechenland-bashing-die-griechische-utopie-12578648.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zwei-Klassen-Pfleger &ndash; Werkvertr&auml;ge erobern jetzt auch das Gesundheitssystem<\/strong><br>\nDie gleiche Arbeit und doch deutlich weniger Lohn? Immer mehr Krankenh&auml;user und soziale Einrichtungen gr&uuml;nden Tochtergesellschaften aus, die per Werkvertrag f&uuml;r sie arbeiten. Der Vorteil: Die Tochtergesellschaften sind nicht tarifgebunden. Neue Mitarbeiter bestimmter Bereiche werden dort eingestellt, zu einem niedrigeren Lohn.<br>\nREPORT MAINZ hat Mitarbeiter getroffen, die darunter zu leiden haben. Zum Beispiel eine Pflegehelferin. Sie misst Blutdruck, w&auml;scht Patienten, bringt sie zu Untersuchungen. Jetzt sollte sie einen neuen Arbeitsvertrag in einer Werkvertragstochter der Klinik unterschreiben &ndash; zu deutlich schlechteren Bedingungen: Der Stundenlohn sei niedriger, der Urlaub weniger, das Weihnachtsgeld fehle, erz&auml;hlt sie. Die Tricks, die wir aus der Fleisch- und Automobilbranche kennen, gibt es jetzt auch im Gesundheitswesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/teaser\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=12063580\/114f2yg\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung: Kinderarmut versehentlich halbiert &ndash; BMAS korrigiert Antwort<\/strong><br>\nDas Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) hat dem Deutschen Bundestag am 3. September 2013 eine ge&auml;nderte Fassung der Antwort auf eine Kleine Anfrage zur &bdquo;Entwicklung der Kinderarmut &hellip;&ldquo; (Frage 3 in der Drucksache 17\/14521 vom 08.08.2013) zugeleitet. Die ge&auml;nderte Fassung der Antwort der Bundesregierung wurde am 17. September 2013 vom Deutschen Bundestag ver&ouml;ffentlicht. Die Halbierung der Kinderarmut in der Antwort der Bundesregierung wurde korrigiert. Eine &bdquo;Aktuelle Meldung&ldquo; (&bdquo;Heute im Bundestag&ldquo;: hib) dazu sucht man bisher vergeblich. Die richtig abgeschriebene, aber falsche Meldung vom 22. A ugust 2013 blieb bisher unkorrigiert. Sie lautet: &bdquo;Rund eine Million Kinder unter 18 Jahren waren 2010 in Deutschland armutsgef&auml;hrdet, bei Kindern unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund betrug die Quote mehr als 50 Prozent. Das geht aus der Antwort (17\/14521) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (17\/14420) der Fraktion Die Linke zum Thema Kinderarmut in Deutschland hervor.&ldquo;<br>\nAuf die Bitte vom 28. August 2013 (eMail), dies richtig zu stellen, wurde das Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) am 2. September 2013 (eMail) von hib belehrt: &bdquo;Der Auftrag von &ldquo;heute im Bundestag&rdquo; ist es, Drucksachen des Bundestages (Antworten, Kleine Anfragen, Unterrichtungen, Gesetzentw&uuml;rfe etc.) der &Ouml;ffentlichkeit vorzustellen, in dem der Inhalt selbiger korrekt wiedergegeben wird. Diese Drucksachen sind die alleinige Quelle und Informationsbasis, auf die sich &ldquo;heute im Bundestag&rdquo; beziehen soll und darf.&ldquo; (Hervorhebungen durch Verfasserin der eMail)<br>\nWas sich aus diesem &bdquo;Auftrag&ldquo; f&uuml;r &bdquo;richtige Falschmeldungen&ldquo; und deren Korrektur ergibt, bleibt abzuwarten.<br>\nIn der ge&auml;nderten Fassung der Antwort der Bundesregierung hei&szlig;t es jetzt: &bdquo;Relativ gesehen sind Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders h&auml;ufig von Armutsgef&auml;hrdung betroffen. Diese weisen sich nach den Angaben des Mikrozensus 2010 eine Armutsgef&auml;hrdungsquote von 30 Prozent auf. Hingegen sind Kinder ohne Migrationshintergrund nur zu 12,9 Prozent armutsgef&auml;hrdet. In absoluten Zahlen waren im Jahr 2010 jeweils rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund armutsgef&auml;hrdet.*&ldquo; Also: &bdquo; jeweils rund 1,1 Millionen&ldquo; und nicht &bdquo;Rund 1,1 Millionen&ldquo; oder &bdquo;oder &bdquo;Rund eine Million&ldquo; (hib). Anders formuliert: &bdquo; Rund 2,2 Millionen Kinder unter 18 Jahren waren 2010 in Deutschland armutsgef&auml;hrdet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2013-09-17_breg_kinderarmut-versehentlich-halbiert.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wirbt im Ausland f&uuml;r Pflegefachkr&auml;fte<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) konzentriert sich bei der Anwerbung ausl&auml;ndischer Gesundheits- und Pflegefachkr&auml;fte innerhalb der Europ&auml;ischen Union auf die vier Hauptziell&auml;nder Griechenland, Italien, Portugal und Spanien. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/14716) auf eine Kleine Anfrage (17\/14579) der Fraktion Die Linke. Darin hei&szlig;t es weiter, dass zu den Kriterien, nach denen diese L&auml;nder ausgew&auml;hlt wurden, nicht nur die dortige Arbeitslosenquote sondern auch sogenannte Brain-Drain-Effekte geh&ouml;rten, also die volkswirtschaftlichen Verluste, die diesen L&auml;ndern durch Emigration entstehen. Seit Anfang dieses Jahren habe die BA zudem Absprachen mit den Arbeitsverwaltungen von Serbien, Bosnien-Herzegowina, den Philippinen und Tunesien &uuml;ber die Vermittlung von Pflegefachkr&auml;ften getroffen. Dieser Vermittlungsprozess werde von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterst&uuml;tzt. Auch mit der chinesischen Arbeitsverwaltung habe die BA eine &bdquo;projektbezogene Vermittlungsabsprache&ldquo; &uuml;ber die Besch&auml;ftigung von 150 Pflegekr&auml;ften in der Altenpflege getroffen, hei&szlig;t es in der Antwort. Die Kritik, dass die volkswirtschaftlichen Kosten der Abwerbung von Fachkr&auml;ften f&uuml;r die Herkunftsl&auml;nder wesentlich h&ouml;her seien als ihr Nutzen, teilt die Bundesregierung nicht. Denn diese Frage lasse sich nicht pauschal beantworten, so die Regierung. Zum einen l&auml;gen f&uuml;r viele Entwicklungsl&auml;nder keine ad&auml;quaten Daten dazu vor. Zum anderen g&auml;be es aber auch wissenschaftliche Hinweise daf&uuml;r, &bdquo;dass die volkswirtschaftlichen Wirkungen von geregelter Migration f&uuml;r die Herkunftsl&auml;nder durchaus positiv sein k&ouml;nnen&ldquo;, schreibt die Bundesregierung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/88966\/bundesagentur-fuer-arbeit-wirbt-im-ausland-fuer-pflegefachkraefte\/\">Deutscher Bundestag (bildungsklick)<\/a>\n<p><em>W&ouml;rtlich hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung auf die Frage nach den Kosten der Abwerbung f&uuml;r die betreffenden L&auml;nder:<\/em> <\/p>\n<blockquote>\n<ol start=\"6\">\n<li>Stimmt die Bundesregierung der Einsch&auml;tzung zu, dass die volkswirtschaftlichen Kosten der Abwerbung von Fachkr&auml;ften f&uuml;r die Herkunftsl&auml;nder wesentlich h&ouml;her sind als ihr Nutzen? Wenn nein, warum nicht?<br>\nDie Bundesregierung stimmt dieser Einsch&auml;tzung nicht zu, da sich diese Frage nicht pauschal beantworten l&auml;sst. Es m&uuml;ssen vielf&auml;ltige Faktoren bei der Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten ber&uuml;cksichtigt werden, f&uuml;r die in vielen Entwicklungsl&auml;ndern derzeit keine ad&auml;quaten Daten vorliegen. In der j&uuml;ngeren wissenschaftlichen Debatte wird h&auml;ufig darauf hingewiesen, dass die volkswirtschaftlichen Wirkungen von geregelter Migration f&uuml;r die Herkunftsl&auml;nder durchaus positiv sein k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Wie sch&auml;tzt die Bundesregierung die Gefahr ein, dass die Entwicklungsl&auml;nder durch den Verlust ihrer ausgebildeten Fachkr&auml;fte in ihrer Entwicklung gebremst werden?<br>\nWie in der Antwort zu Frage 6 beschrieben, ist die Gefahr des sog. Brain Drain unterschiedlich hoch, je nachdem wie die diesbez&uuml;glichen Faktoren gelagert sind. Mitunter stellt die Abwanderung von Fachkr&auml;ften eben keine Gefahr, sondern sogar eine Chance f&uuml;r die Entwicklung der Herkunftsl&auml;nder dar, wie etwa die Wissenschaftler William Easterley und Yaw Nyarko in einer Studie aus dem Jahr 2008 festgestellt haben (Easterly, William; Nyarko, Yaw [2008]: Is the Brain Drain good for Africa? Global Economy &amp; Development Working Paper 19, March 2008). Entwicklungspolitisches Augenmerk sollte sich daher darauf richten, die Rahmenbedingungen f&uuml;r Migration so zu gestalten, dass die Herkunfts- und Aufnahmel&auml;nder sowie die Migranten selbst davon profitieren.<\/li>\n<\/ol>\n<\/blockquote>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/147\/1714716.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 130 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neuer Videoclip: &ldquo;Demokratie statt Lobbykratie: Bringen wir die Kugel ins Rollen!&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/youtu.be\/dPWRf1J42MY\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Konstantin Wecker und Prinz Chaos II &ndash; Aufruf zur Revolte: Eine Polemik<\/strong><br>\nUnser Text ist keine Analyse, aber auch kein unbeherrschter Wutausbruch. Er ist ein Aufschrei, geboren auch aus unserer Erfahrung jahrelangen Bloggens und der Auseinandersetzung mit Freunden und Feinden unserer Ideen. Und er ist der Konsens, der aus einem mehr als zehn Jahre &uuml;berspannenden Gedankenaustausch beider Autoren erwachsen ist.<br>\nWir haben den Eindruck, dass viele unsere Vorstellungen teilen, aber sich alleine f&uuml;r zu unbedeutend und unwichtig halten, um zu ihrer Meinung auch &ouml;ffentlich zu stehen. Aber gerade der Schritt in die &Ouml;ffentlichkeit ist eine demokratische Notwendigkeit. Die &Ouml;ffentlichkeit ist das Forum der Demokratie, die Agora, und dort hat jeder das Recht, seine Meinung kundzutun. Wir w&auml;ren gl&uuml;cklich, wenn es uns gelingen w&uuml;rde, mit dieser kleinen Schrift all denen, die an ihrer eigenen Wirksamkeit zweifeln, zu vermitteln, dass sie wichtig und bedeutend sind. Jede Einzelne, jeder Einzelne. Wir alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/content\/attachment\/webarticle\/aufruf_zur_revolte_40040.pdf\">G&uuml;tersloher Verlagshaus [PDF &ndash; 9 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.W.:<\/strong> Gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl ver&ouml;ffentlichen Konstantin Wecker und Prinz Chaos II eine Polemik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: FDP-Zweitstimmenkampagne &ndash; Alles genau nach Plan(wirtschaft)?<\/strong><br>\nDie FDP hat endlich erkannt, dass sie keine eigenen W&auml;hler mehr hat und k&auml;mpft nun um die Zweitstimmen der CDU-Anh&auml;nger. Alles, was die Liberalen daf&uuml;r brauchen, ist ein geschickter Plan &ndash; oder lieber doch gleich Planwirtschaft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/quer\/130919-quer-thema-zweitstimmenkampagne-100.html\">BR Quer<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18707","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18707"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18710,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18707\/revisions\/18710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}