{"id":18729,"date":"2013-09-20T17:33:07","date_gmt":"2013-09-20T15:33:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729"},"modified":"2015-11-09T13:42:34","modified_gmt":"2015-11-09T12:42:34","slug":"hinweise-des-tages-ii-124","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h01\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h02\">Thomas Fricke &ndash; Kehrseiten eines Sparbr&ouml;tchen-Aufschwungs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h03\">Ambrose Evans-Pritchard: Meine ehrerbietige Entschuldigung an Herrn Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h04\">Nochmals: &bdquo;Sie haben es in der Hand&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h05\">EuWiKon 3 &ndash; Panel: Geld und Fiskalpolitik in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h06\">Athen br&auml;uchte minus 14 Prozent Zinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h07\">Ben Bernanke mit R&uuml;ckw&auml;rtssalto oder Notenbanker in der Finanzmarktkuppel &ndash; ratlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h08\">F&uuml;nf Jahre Lehman und nichts gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h09\">Deutschland nimmt weniger Steuern ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h10\">Und wieder w&auml;chst die Blase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h11\">Beispiellose Reaktionen auf beispiellose Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h12\">Paul Krugman: The Crazy Party  &ndash;  Die wahnwitzige Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h13\">Verzicht als Sachzwang?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h14\">TTIP: Die Wunschlisten der Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h15\">Universit&auml;t &auml;u&szlig;ert sich zu Sch&auml;fers-Aff&auml;re: Wir basteln uns eine Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h16\">Fragen an den Autor- Daniela Dahn &ndash;  Wir sind der Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h17\">Georg Schramm bei Pelzig: die Bananenrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729#h18\">Klaus Stuttmann &ndash; Ich will keinen Politiker kennenlernen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18729&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie Unternehmen im Wahlkampf mitmischen<\/strong><br>\nFirmen spielen bei der Bundestagswahl eine wichtige Rolle als Unterst&uuml;tzer. Tengelmann schaltet eine Anzeige, BMW spendiert den Parteien Fahrzeuge, andere geben Geld. Experten kritisieren die mangelnde Transparenz &hellip;<br>\nSelten ist dabei die Unterst&uuml;tzung so offensichtlich wie die von Tengelmann. Die Unternehmensgruppe aus M&uuml;lheim an der Ruhr schaltete am Freitag eine ganzseitige Anzeige im Handelsblatt und gab darin eine Wahlempfehlung zugunsten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ab.<br>\nAndere Unternehmen &ouml;ffneten f&uuml;r die Parteien in den letzten Wochen noch einmal das Portemonnaie. Ob Gro&szlig;konzern oder Mittelst&auml;ndler macht dabei keinen Unterschied. Allein der Verband der Chemischen Industrie (VCI) gab im Juli und August der CDU 100.000 Euro und der FDP 64.000 Euro, wie aus den Ver&ouml;ffentlichungen der Bundestagsverwaltung zur Parteienfinanzierung hervorgeht. Mitglied im VCI sind internationale Unternehmen wie BASF, Bayer oder Evonik. Auch SPD und die Gr&uuml;nen wurden laut VCI mit 50.000 bzw. 10.000 Euro bedacht. Die letzte bekannte Gro&szlig;spende kam aus dem Sauerland: Die Mittelst&auml;ndler vom M&auml;rkischen Arbeitgeberverband unterst&uuml;tzten die CDU. Diese durfte sich am 19. August &uuml;ber 60.000 Euro freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2013\/bundestagswahl-wie-unternehmen-im-wahlkampf-mitmischen\/8822520.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leider haben s&auml;mtliche Oppositionsparteien keine Strategie gegen die Kampagnen des &bdquo;Gro&szlig;en Geldes&ldquo; entwickelt.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Krankenkassen machen Wahlkampf<\/strong><br>\nIn einem Schreiben an ihre rund 400.000 Mitglieder warnte die Kasse eindringlich vor einer B&uuml;rgerversicherung, die SPD, Gr&uuml;ne und Linke bei einem Wahlsieg durchsetzen wollen. Dass sich eine gesetzliche Krankenkasse derart klar politisch positioniert und damit praktisch eine Wahlempfehlung abgibt, ist ungew&ouml;hnlich. Zwar haben sich einige Verb&auml;nde gesetzlicher Kassen ebenfalls gegen eine B&uuml;rgerversicherung ausgesprochen, etwa die Betriebskrankenkassen. Der Ton war dabei aber erheblich moderater. Auch die privaten Krankenversicherungen machen wenige Tage vor der Wahl massiv Front gegen SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei. In einem Schreiben der Barmenia Krankenversicherung hei&szlig;t es, die Parteien wollten eine Einheitskrankenkasse und damit eine Zerschlagung der privaten Krankenversicherung. Das f&uuml;hre zu einer &bdquo;echten Zwei-Klassen-Medizin&ldquo; mit l&auml;ngeren Wartezeiten f&uuml;r Operationen, Ausschluss und Rationierung von medizinischen Leistungen oder Einschr&auml;nkungen in der Therapiefreiheit, warnt das Unternehmen und fragt am Ende: &bdquo;Wollen Sie das?&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/krankenkasse-hek-krankenkassen-machen-wahlkampf,10808230,24362776.html\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/media\/media-32264.pdf\">SPIEGEL Online [PDF &ndash; 860 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jenseits der fragw&uuml;rdigen Thesen der HEK hat endlich das Bundesversicherungsamt dieses Schreiben als unzul&auml;ssige Wahlbeeinflussung beanstandet und Ermittlungen gegen die HEK aufgenommen. Der Spiegel berichtet: Zwar stehe es Krankenkassen grunds&auml;tzlich zu, sich kritisch mit dem Gesundheitswesen auseinanderzusetzen, teilte das Bundesversicherungsamt mit. Auch sei es ihnen erlaubt, ihre Haltung den Versicherten mitzuteilen. Allerdings seien die Krankenkassen dabei zur parteipolitischen Neutralit&auml;t verpflichtet. Das gelte insbesondere im Vorfeld politischer Wahlen. Die Kassen h&auml;tten daher <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundesversicherungsamt-beanstandet-rundschreiben-der-hek-an-mitglieder-a-923374.html\">&ldquo;jede Form der Wahlbeeinflussung zu unterlassen&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-F&uuml;hrung bringt ihren S&uuml;ndenbock in Stellung<\/strong><br>\n&hellip; Heute sind Informationen bekannt geworden, wonach die SPD-Parteilinke in der vergangenen Woche Bedingungen f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition gestellt haben soll. Die Parteispitze ist ver&auml;rgert ob des Vorgangs, ist aber wohl selbst f&uuml;r die gezielte Indiskretion verantwortlich &hellip;<br>\nDie Parteilinke mit einer gezielten Indiskretion als S&uuml;ndenbock in Stellung zu bringen, geh&ouml;rt deshalb zu einer wohl durchdachten Strategie. Bereits zu Beginn dieser Woche hat Susanne H&ouml;ll von der S&uuml;ddeutschen &uuml;ber Planspiele f&uuml;r den Tag danach berichtet und dabei exklusive Informationen ohne genaue Quellenangabe pr&auml;sentiert &hellip;<br>\nDer Kanzlerkandidat ist jetzt durch die Parteilinke ersetzt worden, um die Diskussion von Steinbr&uuml;ck weg zu lenken. Den Medien gefallen innerparteiliche Auseinandersetzungen sowieso viel lieber. Das wissen auch die Seeheimer und Netzwerker in der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/09\/19\/spd-fuehrung-bringt-suendenbock-stellung-16422231\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie der W&auml;hler zum Spekulanten degradiert wird<\/strong><br>\nDie Forschungsgruppe Wahlen hat erstmals drei Tage vor dem Wahltermin eine Umfrage ver&ouml;ffentlicht. Eine der Begr&uuml;ndungen f&uuml;r diese Abkehr von der fr&uuml;heren demoskopischen Enthaltsamkeit in der letzten Wahlkampfwoche lautete, den W&auml;hlern eine Orientierungshilfe f&uuml;r seine Wahlentscheidung zu geben. Damit wird das relativ neue Ph&auml;nomen einer hohen Zahl unentschlossener und noch nicht festgelegter W&auml;hler kurz vor dem Wahltag reflektiert. Nur warum sollen diese Umfragen zu diesem Zeitpunkt noch eine Orientierungshilfe sein? F&uuml;r die Beurteilung der programmatischen und inhaltlichen Aussagen der Parteien sind Umfragen &uuml;berfl&uuml;ssig. Dahinter steckt ein Verst&auml;ndnis vom W&auml;hler, der sich zunehmend auf die Rolle des blo&szlig;en Mehrheitsbeschaffers reduzieren l&auml;sst. Dabei kann er mit seiner Wahlentscheidung die politische Zukunft der Bundesrepublik mitbestimmen. Es wird die zuk&uuml;nftige Entwicklung in diesem Land pr&auml;gen, welche Regierungskoalition an die Macht kommt. Und ob FDP, AfD oder Piraten den Einzug in den Bundestag schaffen oder nicht. Der sogenannte taktische W&auml;hler wird somit zu seiner eigenen Karikatur, wenn er die Funktionslogik des politischen Betriebs nachvollzieht &ndash; und deren Kalk&uuml;le zur Grundlage seiner eigenen Wahlentscheidung macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2013\/09\/20\/wie-der-waehler-zum-spekulanten-degradiert-wird\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-der-waehler-zum-spekulanten-degradiert-wird\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Einzelk&auml;mpfer<\/strong><br>\nWolfgang Ne&scaron;kovi&#263; hat sich mit SPD, Gr&uuml;nen und Linken zerstritten und kandidiert nun alleine f&uuml;r den Bundestag. Der Querdenker k&ouml;nnte Geschichte schreiben<br>\nEr ist ein Linker und k&auml;mpft gegen die Linken. Er ist ein Querdenker und l&auml;sst sich seine Meinung nicht vorschreiben. Er ist ein Direktkandidat f&uuml;r den Bundestag und k&ouml;nnte Geschichte schreiben.<br>\nWolfgang Ne&scaron;kovi&#263;, 65 Jahre alt, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof, will ohne die Unterst&uuml;tzung einer Partei in das Parlament einziehen, das hat es bislang nur im Jahr 1949 gegeben. Die Chancen f&uuml;r Ne&scaron;kovi&#263; stehen nicht allzu schlecht. Er kandidiert in der Brandenburger Lausitz, im Wahlkreis Cottbus\/Spree-Nei&szlig;e. Vor vier Jahren holte er hier 30 Prozent der Stimmen und damit das Direktmandat &ndash; damals jedoch noch als Bewerber der Linkspartei.<br>\nSeitdem hat sich allerhand ver&auml;ndert, in Brandenburg ist die Linke jetzt in der Regierung, und tr&auml;gt den braunkohlefreundlichen Kurs der SPD mit. Ne&scaron;kovi&#263; hat sich mit der Partei zerstritten und will es nun alleine in den Bundestag schaffen. Gegen die Kandidatin der Linken. Mit Hilfe der B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/felix-werdermann\/der-einzelkaempfer\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Kehrseiten eines Sparbr&ouml;tchen-Aufschwungs<\/strong><br>\nWahlzeit ist Bilanzzeit, gelegentlich allerdings eher grobschl&auml;chtiger Art. So wie jetzt, kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag. Dabei w&auml;re es gerade jetzt ziemlich hilfreich, genauer hinzusehen, wie stark Deutschlands ach so starke Wirtschaft wirklich ist. Das Ergebnis k&ouml;nnte ern&uuml;chternd ausfallen &ndash; ern&uuml;chternder jedenfalls, als es der latente &Uuml;berschwang nicht nur auf manchem Wahlplakat im Land vermuten l&auml;sst. Die Deutschen bekommen derzeit zunehmend die gef&auml;hrlichen Kehrseiten eines Sparbr&ouml;tchen-Aufschwungs zu sp&uuml;ren. Stoff genug f&uuml;r die n&auml;chste ganz gro&szlig;e Krise in ein paar Jahren. [&hellip;]<br>\nEs hat etwas Groteskes, sich &uuml;ber solche Exportbilanzen zu freuen. [&hellip;] Es ist gruselig, wie wenig davon hierzulande die Rede ist. Zumal in einem Wahlkampf, in dem es ja eigentlich um die Vermeidung k&uuml;nftiger Probleme und Krisen gehen sollte. In Br&uuml;ssel hat Angela Merkel daf&uuml;r gesorgt, dass selbst derart untragbare &Uuml;bersch&uuml;sse keine R&uuml;ge nach sich ziehen, anders als das urspr&uuml;nglich geplant war und makro&ouml;konomisch vern&uuml;nftig w&auml;re. Fatal. Dabei w&auml;re das im Grunde in unserem eigenen Interesse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/09\/19\/die-kehrseiten-eines-sparbrotchen-aufschwungs\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ambrose Evans-Pritchard: Meine ehrerbietige Entschuldigung an Herrn Sch&auml;uble<\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble kann sich voll und ganz best&auml;tigt f&uuml;hlen.<br>\nIch jedenfalls liege auf der ganzen Linie schief. Deutschlands disziplinarische Auflagen f&uuml;r die Eurozone sind ein Bombenerfolg. Und ich sch&auml;me mich jetzt, das so anders gesehen zu haben.<br>\nWie der weise, geduldige und ach so bescheidene Herr Sch&auml;uble heute in der Financial Times schreibt, reden und schreiben die Euroskeptiker sagenhaften Bl&ouml;dsinn. &ldquo;Vergessen Sie die Miesmacher: Europa wird gerade gerettet&rdquo;, so die Schlagzeile.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.telegraph.co.uk\/finance\/ambroseevans-pritchard\/100025568\/my-grovelling-apology-to-herr-schauble\/\">The Telegraph<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18715\">&bdquo;Sie haben es in der Hand&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser A.C. schickte uns noch eine interessante Grafik von Andr&eacute; K&uuml;hnlenz aus <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/05\/14\/das-jahr-1996\/\">WeitwinkelSubjektiv<\/a> &uuml;ber die Auseinanderentwicklung von nominaler Lohnentwicklung und Produktivit&auml;t:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130920_08c.gif\" alt=\"Konsens, welcher Konsens?\" title=\"Konsens, welcher Konsens?\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EuWiKon 3 &ndash; Panel: Geld und Fiskalpolitik in Europa<\/strong><br>\nTeilnehmer: Lucas Zeise (Finanzjournalist), Joachim Paul (Fraktionsvorsitzender der PIRATEN in NRW) und Nicolai Haehnle (AG Geldordnung und Finanzpoliltik)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tepdlpXIjew\">Piratenpartei via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Diskussionsrunde ist sehr sehenswert. Nicht minder interessant sind auch die Panels zur <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2SpzWE12zSI\">Jugendarbeitslosigkeit<\/a>, zu <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eBk3i3Dvj84\">Wirtschaft, Antikorruption &amp; Lobbyismus<\/a> (u.a. mit Rudolf Schmenger) und zum Thema <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=badvuRFwPoA\">Neue Wirtschaftsordnung<\/a>. Vor allem f&uuml;r diejenigen, die sich noch nicht mit den Inhalten der Piratenpartei abseits der Netzpolitik besch&auml;ftigt haben, k&ouml;nnten diese Panels sehr informativ sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Athen br&auml;uchte minus 14 Prozent Zinsen<\/strong><br>\n[&hellip;] Doch eine aktuelle Untersuchung von Zsolt Darvas, &Ouml;konom an der Br&uuml;sseler Denkfabrik Bruegel, zeigt, dass Europas W&auml;hrungsraum geteilt bleibt. Die zentralisierte Geldpolitik f&uuml;r die gesamte Eurozone wird den &ouml;konomischen Realit&auml;ten in der Union kaum gerecht, betont die Studie, die derStandard.at vorliegt. &ldquo;Die &Ouml;konomie w&uuml;rde angesichts der Wirtschaftslage in Irland, Spanien oder Griechenland negative Zinsen rechtfertigen&rdquo;, so Darvas.<br>\nIn Griechenland w&auml;ren sogar Zinsen von minus 14 Prozent &ouml;konomisch sinnvoll, in Spanien immerhin S&auml;tze von minus 3,6 Prozent. Und in Portugal w&auml;re die optimale Rate angesichts der flauen Wirtschaftslage minus 4,2 Prozent. Weil aber negative Zinsen f&uuml;r die EZB keine Option sind, k&ouml;nnte die Geldpolitik f&uuml;r S&uuml;deuropa etwa mit Anleihek&auml;ufen weiter gelockert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1379291468924\/Griechenland-braeuchte-minus-14-Prozent-Zinsen\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ben Bernanke mit R&uuml;ckw&auml;rtssalto oder Notenbanker in der Finanzmarktkuppel &ndash; ratlos<\/strong><br>\nIst es nicht toll? Seit gestern haben die Werteschaffer an den Finanzm&auml;rkten wieder in ungeheurem Ma&szlig;e Werte geschaffen. Die Aktien sind mehr wert, die Rohstoffe sind mehr wert, die Staatsanleihen sowieso und die W&auml;hrungen vieler Schwellenl&auml;nder sind &uuml;ber Nacht auch wertvoller geworden. Und das alles, weil Herr Bernanke nach mehr oder weniger vollmundigen Ank&uuml;ndigungen einen Salto r&uuml;ckw&auml;rts gemacht hat und nun doch nicht so schnell von seiner superlockeren Geldpolitik l&auml;sst.<br>\nDas ist die neue Welt der Finanzm&auml;rkte in Reinkultur. Die Investitionst&auml;tigkeit liegt in der ganzen Welt am Boden, die Konjunktur kommt auch f&uuml;nf Jahre nach Beginn der Rezession nicht auf die F&uuml;&szlig;e, die Arbeitslosigkeit ist &uuml;berall untragbar hoch, es droht globale Deflation, aber die Bewertungen all der Dinge, die ausweislich der realen Flaute &uuml;berhaupt nicht gebraucht werden, steigt ins Unermessliche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/ben-bernanke-mit-rueckwaertssalto-oder-notenbanker-in-der-finanzmarktkuppel-ratlos\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;nf Jahre Lehman und nichts gelernt<\/strong><br>\nIn der Finanzpresse wird gerade das f&uuml;nfj&auml;hrige Jubil&auml;um der Pleite von Lehman Brothers begangen. Sie gilt als der Beginn der Finanzkrise, in der die OECD-L&auml;nder immer noch stecken. Ich w&uuml;rde den Beginn allerdings eher auf den Sommer 2007 datieren, als der amerikanische Hypothekenmarkt zusammenbrach, der europ&auml;ische Geldmarkt auf einmal illiquide wurde und die D&uuml;sseldorfer IKB gerettet werden musste. Die Banken hatten sich damals pl&ouml;tzlich nicht mehr gegenseitig &uuml;ber den Weg getraut, weil sie den Verdacht hatten, dass sich viele von ihnen mit amerikanischen (asset backed) &ldquo;Wertpapieren&rdquo; verzockt hatten &ndash; was sich ja bald als zutreffend erwies. Im Sommer und Herbst des Jahres 2007 begann sowohl in den reichen L&auml;ndern als auch in den wichtigsten Schwellenl&auml;ndern ein starker R&uuml;ckgang der Aktienkurse und &ndash; wenn auch nur in den L&auml;ndern mit guter Bonit&auml;t &ndash; ein scharfer R&uuml;ckgang der Anleiherenditen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/09\/19\/funf-jahre-lehman-und-nichts-gelernt_6517\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland nimmt weniger Steuern ein<\/strong><br>\nZwei Tage vor der Bundestagswahl in Deutschland &uuml;berrascht Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble die B&uuml;rger mit schlechten Nachrichten: Erstmals seit Mai 2012 verbuchte der Fiskus im August geringere Einnahmen als im Jahr zuvor. Der am Freitag ver&ouml;ffentlichte Monatsbericht des Finanzministeriums weist ein Minus von 2,4 Prozent aus. Die Beamten machen daf&uuml;r mehrere Sondereffekte verantwortlich, darunter h&ouml;here Abf&uuml;hrungen an die EU. Absehbar ist, dass die Opposition im Wahlkampf-Endspurt den Einbruch zum Anlass nehmen wird, mit Sch&auml;ubles Haushaltspolitik abzurechnen &hellip;<br>\nTrotz der Sondereffekte verdeutlichten die Steuereinnahmen im August aber auch, dass sich das Tempo weiter verlangsamt, mit dem die Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren rasant gestiegen waren. Der stete Geldregen war ein wesentlicher Faktor bei der Sanierung der Haushalte von Bund und L&auml;ndern in Deutschland, ebenso die niedrigen Zinsen auf alte Staatsschulden. Die Opposition kritisiert, Sch&auml;uble habe weder f&uuml;r einen Abschwung noch f&uuml;r steigende Zinsen Vorsorge getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1379291441771\/Steuereinnahmen-in-Deutschland-ueberraschend-eingebrochen\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Und wieder w&auml;chst die Blase<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Finanzmarktkrise ist lediglich eine Frage der Zeit &ndash; nur nimmt sie diesmal wahrscheinlich nicht in den USA ihren Ausgang, sondern in den Schwellenl&auml;ndern, vielleicht in Indonesien oder in der T&uuml;rkei. Warum dieser Pessimismus? Hat die US-Notenbank Fed nicht gerade das einzig Richtige gemacht und die Zinsen auf ihrem Tiefststand belassen? &ndash; Wegen der extrem niedrigen Zinsen in den USA und Europa suchen Anleger nach renditetr&auml;chtigeren Anlagen, zum Beispiel in den Schwellenl&auml;ndern. Dort l&ouml;ste das viele Geld einen h&ouml;chst instabilen Boom aus, insbesondere auf den Immobilienm&auml;rkten. Auch in den USA selbst gelten Immobilien ebenso wie Aktien inzwischen wieder als sehr teuer. Man spricht nur diesmal nicht von Blasenbildung, sondern von &ldquo;Verm&ouml;genspreisinflation&rdquo;.In Wirklichkeit aber unterscheidet sich die Situation kaum von den Nullerjahren &ndash; auch wenn die Fed diesmal gerne fr&uuml;hzeitiger reagiert h&auml;tte. Aber der Druck, die Party noch ein bisschen laufen zu lassen, ist stark. Wenn die Schwellenl&auml;nder jetzt nicht die Zeit, die ihnen die aktuelle Entscheidung gibt, f&uuml;r starke Reformen nutzen, wird auch diesmal ein b&ouml;ser Kater folgen. Und die einfache Bev&ouml;lkerung in den Krisenl&auml;ndern wird die Zeche zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F09%2F20%2Fa0097&amp;cHash=4bb4eafc47fa8b66d5e244aad1b590be\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beispiellose Reaktionen auf beispiellose Krise<\/strong><br>\nHat die seit dem Kollaps der US-Bank Lehman verfolgte Politik eine nachhaltige Stabilisierung gebracht oder zeigen sich bereits neue Risse im globalen System, so fragen sich Marktteilnehmer. Scott Minerd, Anlagechef der US-Finanzfirma Guggenheim Partners, betont, dass es in den vergangenen 50 Jahren nur 16 Situationen gegeben habe, in denen die Zinsen &uuml;ber 20% in einem Zeitraum von 200 Tagen gestiegen seien. Der j&uuml;ngste Zinsanstieg sei &ndash; prozentual &ndash; der bisher heftigste gewesen. F&uuml;r die Wirtschaft bedeute dies ein langsameres Einkommenswachstum. Scharf kritisiert die Politik nach dem Lehman-Kollaps Guy Haselmann, Direktor der Scotia Capital. Nach f&uuml;nf Jahren mit Tiefstzinsen, negativen Realzinsen, Billionen Dollar von Haushaltdefiziten, weiteren Billionen Dollar von Wertpapierk&auml;ufen durch die US-Notenbank und zahllosen stimulierenden Massnahmen durch andere Notenbanken hinke die globale Wirtschaft nur dahin. Als &laquo;too big to fail&raquo; geltende Banken seien noch gr&ouml;sser. Die Spekulation mit Finanzwerten habe neue H&ouml;hen erreicht. W&auml;hrend Entscheidungstr&auml;ger glauben, Wirtschaftswachstum und Inflation werde das Schuldenproblem l&ouml;sen, sei der Schuldenabbau der bessere Weg. Er sei zwar schmerzhaft, reinige aber von Exzessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boersen_und_maerkte\/beispiellose-reaktionen-auf-beispiellose-krise-1.18150986\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Hat tats&auml;chlich die geldpolitische Lockerung in den USA in den vergangenen Jahren Milliarden Dollar in Schwellenl&auml;nder str&ouml;men lassen? Nachdem die Zentralbanker um Ben Bernanke beschlossen haben, entgegen fr&uuml;heren Ansagen an einer Politik der geldpolitischen Lockerung festzuhalten, m&uuml;sste das Kapital wieder in die Schwellenl&auml;nder zur&uuml;ckflie&szlig;en. Tats&auml;chlich reagierten die B&ouml;rsen nicht nur hierzulande, sondern auch in den Schwellenl&auml;ndern mit hohen Kursgewinnen auf die <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boersen_und_maerkte\/an-den-maerkten-ist-die-party-laune-zurueck-1.18153486\">Ank&uuml;ndigung der US-Notenbank<\/a>.<br>\nNur, hat nicht gerade die fr&uuml;here Ank&uuml;ndigung Bernankes, die Anleihek&auml;ufe zu verringern und f&uuml;r 2014 gar zu stoppen, aufgezeigt, dass der Zufluss von &lsquo;Hot Money&rsquo; diesen L&auml;nder wenig nutzt, ja sie in eine gef&auml;hrliche Abh&auml;ngigkeit bringen? Der Titel eines IWF- Aufsatz bringt es sch&ouml;n auf den Punkt: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wp\/2013\/wp13183.pdf\">&ldquo;Capital Flows are Fickle: Anytime, Anywhere&rdquo; [PDF &ndash; 745 KB]<\/a>.<br>\nDie fundamentalen Daten zeigten f&uuml;r diese L&auml;nder lange vor Bernankes &ldquo;Androhung&rdquo; eine Abschw&auml;chung der Wirtschaftsleistung an. So ist z.B. das t&uuml;rkische Wirtschaftswachstum 2012 um 6,6 Prozent auf 2,2 Prozent zur&uuml;ckgegangen.<br>\nInteressant ist in diesem Zusammenhang die These, die Daniel Gros vertritt: Nicht die quantitative Lockerung in den USA, stecke hinter den gro&szlig;en Verschiebungen in den globalen Leistungsbilanzen, da sich das amerikanische Zahlungsbilanzdefizit in den letzten Jahren nicht erheblich ver&auml;ndert habe. Er verweist auf den Umschwung der Leistungsbilanz der Eurozone von einem Defizit von nahezu 75 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf einen &Uuml;berschuss von nahezu 230 Milliarden Euro. Die schwache Nachfrage in Europa sei der wirkliche Grund, warum sich die Leistungsbilanzen der Schwellenl&auml;nder <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/how-the-euro-is-sinking-the-emerging-economies-by-daniel-gros\/german#v1ATJWFqXSB8e43k.99\">verschlechtert h&auml;tten<\/a>.<br>\nAndr&eacute; K&uuml;hnlenz in WeitwinkelSubjektiv konkretisiert den Beitrag den Deutschland zur globalen Geldflut leistet: &ldquo;Deutschland sammelt ohnehin so viele Export&uuml;bersch&uuml;sse an &ndash; als h&auml;tten wir noch nie einen Cent verloren im Ausland. Die Erl&ouml;se legen wir nat&uuml;rlich weiter im Ausland: In den zw&ouml;lf Monaten bis Juli waren es laut Kapitalbilanz der Bundesbank bereits 250 Mrd. Euro &ndash; das sind 70 Prozent mehr als in den zw&ouml;lf Monaten bis Juli 2012. Das sind sagenhafte 9 Prozent unserer Wirtschaftsleistung oder 50mal die Kosten f&uuml;r den neuen Flughafen in Berlin.&rdquo; Und <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/09\/12\/wer-wird-das-naechste-opfer-unserer-geldflut-wwdnoug\/\">K&uuml;hnlenz kl&auml;rt dann dankenswerterweise auf<\/a>, dass diese Kapital nicht direkt in die Schwellenl&auml;nder flie&szlig;en muss, um dort wirksam zu werden: &ldquo;Selbst wenn die Deutschen, Italiener oder Spanier ihre Ersparnisse komplett in US-Staatsanleihen angelegt h&auml;tten: Am Ende sind wir Europ&auml;er es, die f&uuml;r Geldflut in die Schwellenl&auml;nder verantwortlich sind &ndash; auch wenn der letzte Dollar, der in Brasilien, Indien oder Indonesien gelandet ist, vielleicht von einem Pensionsfonds aus den USA investiert wurde.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paul Krugman: The Crazy Party  &ndash;  Die wahnwitzige Partei<\/strong><br>\nMomentan aber scheint es sehr wahrscheinlich, dass die republikanische Partei die Finanzierung der Regierung verweigern und so zu Beginn des kommenden Monats einen Regierungsstillstand erzwingen wird, sofern Pr&auml;sident Obama nicht die Gesundheitsreform aufgibt, die das Kernst&uuml;ck seiner Pr&auml;sidentschaft ist. Die republikanische F&uuml;hrung wei&szlig; sehr wohl, dass das keine gute Idee ist, aber bis vor kurzem bestand ihr Bem&uuml;hen um M&auml;&szlig;igung darin, den Radikalen in ihrer Partei dringend von einer Geiselnahme Amerikas wegen des Staatshaushaltes abzuraten, nur um ein paar Wochen zu warten und dann stattdessen eine Geiselnahme wegen der Schuldengrenze anzugehen.  Jetzt haben sie auch diese Aufschiebetaktik aufgegeben. Als Neuestes h&ouml;rt man, dass der Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses John Boehner seine Bem&uuml;hungen um einen ehrenwerten R&uuml;ckzug in der Haushaltsdebatte aufgegeben hat, womit einem Regierungsstillstand nichts mehr im Wege steht, mit m&ouml;glicherweise einer Schuldenkrise als Folge davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/09\/20\/opinion\/krugman-the-crazy-party.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verzicht als Sachzwang?<\/strong><br>\nDie Behauptung, k&uuml;nftig immer mehr Alte k&ouml;nnten von k&uuml;nftig immer weniger Jungen nicht mehr ern&auml;hrt werden, die Rente, wie wir sie kennen, sei also nicht mehr finanzierbar, ist sofort stammtischf&auml;hig. Aber sie ist nachweislich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gazette.de\/Archiv2\/Gazette39\/Reuter.pdf\">Die Gazette [PDF &ndash; 145 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TTIP: Die Wunschlisten der Lobbyisten<\/strong><br>\nBei den Verhandlungen geht es u.a. um Urheberrechte und Gentechnik. &Uuml;ber Brancheninteressen und deren Vertreter erf&auml;hrt die Zivilgesellschaft wenig &ndash; zu sagen hat sie ohnehin nichts. [&hellip;]<br>\nWer genauer wissen m&ouml;chte, was mit TTIP auf Europa zukommt, muss die Papiere durcharbeiten, die allerlei Lobbyorganisationen und Interessenvertretungen bei der EU eingereicht haben. Zwar ist nicht zu erwarten, dass die EU alle W&uuml;nsche, die dort an sie herangetragen werden, erf&uuml;llen wird. Aber immerhin bieten diese Vorst&ouml;&szlig;e einen Gesamt&uuml;berblick &uuml;ber das Themenfeld.<br>\nAuff&auml;llig ist zun&auml;chst, dass die Zivilgesellschaft nur ausgesprochen schwach vertreten ist. Nur ein einziges der insgesamt 52 eingereichten Stakeholder-Papiere vertritt explizit ihre Interessen. Es stammt von einer Organisation mit dem bezeichnenden Namen &bdquo;Plateforme contre le transatlantisme&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/64438\/ttip-die-wunschlisten-der-lobbyisten\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Universit&auml;t &auml;u&szlig;ert sich zu Sch&auml;fers-Aff&auml;re: Wir basteln uns eine Wahrheit<\/strong><br>\nIn der Nebent&auml;tigkeiten-Aff&auml;re um Professor Wolfgang Sch&auml;fers hat die Universit&auml;t einen weiteren Schritt vollzogen, um sich so etwas &auml;hnliches wie eine Wahrheit zurechtzuzimmern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.regensburg-digital.de\/schaefers-affaere-wir-basteln-uns-eine-wahrheit\/18092013\/\">regensburg-digital.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.P.:<\/strong> Zwar nur eine lokale Nachricht, aber sie zeigt sehr sch&ouml;n die Verquickung von &Auml;mtern bzw. Professoren-Posten und einer T&auml;tigkeit in der Wirtschaft. Was der Herr in seinem Institut &ldquo;lehrt&rdquo;, m&ouml;chte ich gar nicht wissen. Dazu wurde extra ein nagelneuer Luxusbau aufs Uni-Gel&auml;nde gepflanzt, der Blick und Gr&uuml;nfl&auml;che verschandelt. Regensburg scheint diesbez&uuml;glich eine gewisse Tradition zu haben: Kaum ist die ber&uuml;chtigte S&uuml;dfinanz pleite gegangen, gibt es gleich ein ganzes neues Institut f&uuml;r diesen Gesch&auml;ftszweig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fragen an den Autor- Daniela Dahn &ndash;  Wir sind der Staat<\/strong><br>\nDaniela Dahn, &ldquo;Wir sind der Staat! Warum Volk sein nicht gen&uuml;gt&rdquo;. Wir unsere Demokratie behindert durch das Rechtssystem und die Besitzverh&auml;ltnisse? Gibt es noch Gewaltenteilung? Wer hat das Sagen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2013-09-16_dahn_staat_15_9_13.mp3\">SR2 &ndash; Podcast<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Georg Schramm bei Pelzig: die Bananenrepublik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TbkuKK7f-0c&amp;feature=player_embedded\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Klaus Stuttmann &ndash; Ich will keinen Politiker kennenlernen<\/strong><br>\nKlaus Stuttmann geh&ouml;rt zu den wichtigsten Karikaturisten in Deutschland. Im ausf&uuml;hrlichen Interview spricht er &uuml;ber Merkels Mundwinkel, Steinbr&uuml;cks Augen, politische Witzfiguren, sinkendes Niveau, die Zukunft seines Berufes und wie einst das Faxger&auml;t f&uuml;r eine Revolution sorgte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.planet-interview.de\/interviews\/klaus-stuttmann\/42375\/\">Planet Interview<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18729"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28496,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18729\/revisions\/28496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}