{"id":1873,"date":"2006-11-17T08:55:38","date_gmt":"2006-11-17T07:55:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1873"},"modified":"2006-11-17T08:56:02","modified_gmt":"2006-11-17T07:56:02","slug":"hinweise-des-tages-268","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1873","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Grundeinkommen: Schlaraffenland in B&uuml;rgerhand<\/strong><br>\nKein Wunder, dass man sich in der CDU zunehmend f&uuml;r den Vorschlag erw&auml;rmt, s&auml;mtliche bisherigen Sozialleistungen kostenneutral durch ein einheitliches B&uuml;rgergeld zu ersetzen, um aus der besch&auml;ftigungspolitischen Verantwortung entlassen zu werden. Sobald man die isolierte Betrachtung verl&auml;sst und das Grundeinkommen in den volkswirtschaftlichen Zusammenhang stellt, wird es unangenehm f&uuml;r die sanften Revolution&auml;re, die allein mit der Umdefinition von Geldanspr&uuml;chen auskommen wollen. Von Ulrich Busch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/46\/06460701.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Demontage der Geldmenge<\/strong><br>\nDie EZB scheint sich von einem aus Dogma, dem Glauben an die Geldmenge als Inflationsindikator, zu l&ouml;sen. Mit der neuen Strategie ist eine lockerere Geldpolitik m&ouml;glich. Denn den Falken im EZB-Rat, die bislang unter Hinweis auf die Geldmenge trotz Konjunkturschw&auml;che gegen eine weitere Zinssenkung waren, fehlt nun ein wichtiges Argument.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=92\">ZEIT-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Freibrief f&uuml;r Dumping<\/strong><br>\nMit der Verabschiedung der EU-Dienstleistungsrichtlinie durch das Europ&auml;ische Parlament haben die Neoliberalen einen wichtigen Etappensieg errungen. Im Fr&uuml;hjahr legte die EU-Kommission einen neuen Entwurf vor, der viele Verbesserungen des Parlaments wieder kassierte. Dem Herkunftslandprinzip wurde ein anderer Namen gegeben, doch bleibt es das bestimmende Element der Richtlinie. Nur in vier F&auml;llen soll es keine Anwendung finden: &Ouml;ffentliche Ordnung, &ouml;ffentliche Sicherheit, Schutz der Gesundheit und Schutz der Umwelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/11-16\/015.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Boeckler-Impuls 18\/2006<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wirtschaftspolitik: Bessere Makropolitik, mehr Jobs<\/strong><br>\nNach dem weltweiten Konjunktureinbruch 2000\/2001 hat die deutsche Wirtschaft bis 2005 stagniert. Gro&szlig;britannien und Schweden hingegen konnten sich schnell erholen. Grund war der bessere Mix aus Geld-, Lohn- und Finanzpolitik, analysiert das IMK.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F85C5A36\/hbs\/hs.xsl\/32014_84431.html\">Hans Boeckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestlohn: Neue Zustimmung<\/strong><br>\nUnter US-&Ouml;konomen verbreitet sich die Auffassung, dass der Mindestlohn Nutzen f&uuml;r Niedriglohn-Besch&auml;ftigte und Unternehmen bringen kann &ndash; und das ohne negative Effekte f&uuml;r die Besch&auml;ftigung. So hat Alan Blinder, Professor in Princeton und ehemaliger Vize-Pr&auml;sident der US-Zentralbank, gar sein Lehrbuch umgeschrieben. In der neuen Auflage erkl&auml;rt er, &uuml;berraschende Forschungsergebnisse z&ouml;gen &ldquo;die konventionelle &Ouml;konomen-Weisheit&rdquo; in Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F85C5A36\/hbs\/hs.xsl\/32014_84414.html\">Hans Boeckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmensmitbestimmung: Partizipation auf Schwedisch &ndash; Gleiche Augenh&ouml;he<\/strong><br>\nEine gro&szlig;e Mehrheit der schwedischen Unternehmenslenker beurteilt die Rolle der Arbeitnehmervertreter in den F&uuml;hrungsgremien schwedischer Firmen positiv. Dabei reichen die Befugnisse der von den Gewerkschaften entsandten Board-Mitglieder weiter als die ihrer deutschen Kollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F85C5A36\/hbs\/hs.xsl\/32014_84428.html\">Hans Boeckler Stiftung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Armut ist gewollt<\/strong><br>\nD&uuml;stere Bilanz des ersten Merkel-Jahres: Staat bef&ouml;rdert miserable Arbeitsbedingungen und Verarmung. Gespr&auml;ch mit Christoph Butterwegge<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/11-17\/047.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Politik produziert mit ihrer falschen Liberalisierungsstrategie eine neue Unterschicht im Postsektor<\/strong><br>\nVon 1999 bis 2004 rund 17 000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze bei der neuen Briefdiensten in Deutschland entstanden sind. Im gleichen Zeitraum hat die Deutsche Post etwa 30 000 Arbeitspl&auml;tze abgebaut. Von den Besch&auml;ftigten im privaten Postzustellgewerbe sind nahezu zwei Drittel geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1010372\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Unterm Strich<\/strong><br>\nKoalitionsbilanz: Sozialpolitisch bleibt Schwarz-Rot mehr schuldig als bef&uuml;rchtet<br>\nVon Christoph Butterwegge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/46\/06460502.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Mittelstand ist ein Jobmotor<\/strong><br>\nDer Mittelstand ist einer Studie der KfW-Bankengruppe zufolge der Jobmotor der deutschen Wirtschaft. Ausschlie&szlig;lich kleine und mittlere Unternehmen schufen in den Jahren 2003 bis 2005 neue Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/tso\/drucken.asp?TextID=80982\">Der Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.kfw.de\/DE_Home\/Presse\/Pressekonf64\/KfW-Mittel.jsp\">KfW<\/a><\/li>\n<li><strong>Automobilstandort Deutschland bekommt gute Noten<\/strong><br>\nDrei Viertel der deutschen Automobilzulieferer sch&auml;tzen Deutschlands Attraktivit&auml;t im internationalen Vergleich hoch ein, wie aus einer Studie der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft Ernst &amp; Young hervorgeht. Neue Produktionsst&auml;tten werden demnach allerdings vor allem im Ausland entstehen. In Deutschland soll die Produktion aber konstant bleiben. Der weltweit attraktivste Standort ist f&uuml;r die deutschen Zulieferer derzeit Osteuropa. 91 Prozent der Unternehmen bezeichnen der Studie zufolge die osteurop&auml;ischen L&auml;nder als besonders reizvolle Produktionsstandorte f&uuml;r die Autobranche. An zweiter Stelle in der Gunst der Firmen steht China.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/tso\/drucken.asp?TextID=81011\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ey.com\/global\/content.nsf\/Germany\/Presse_-_Pressemitteilungen_2006_-_Automobilstandort_D\">Ernst &amp; Young: Studie zur Zukunft des Automobilstandorts Deutschland<\/a>\n<p><em>Kommentar: &bdquo;Bei den Arbeitskosten werde Deutschland auf absehbare Zeit nicht mit Osteuropa konkurrieren k&ouml;nnen, erkl&auml;rte Ernst &amp; Young-Autoexperte Peter Fu&szlig;.&ldquo;<br>\nNat&uuml;rlich nicht, aber das ist auch nicht n&ouml;tig, da bekannterweise die Lohnst&uuml;ckkosten &uuml;ber die Rentabilit&auml;t einer Produktion entscheiden. Es bleibt somit bei dem bekannten Bild:<br>\nTechnisch anspruchsvolle oder hochautomatisierte Produktion ist auch in Deutschland rentabel.<br>\nNeue Kapazit&auml;ten entstehen vor allem auf den Wachstumsm&auml;rkten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Anders privatisieren<\/strong><br>\nGenossenschaftsmodell: Wohnungsverkauf muss nicht immer weh tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/46\/06460402.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>L&auml;nder lassen Berlin im Stich<\/strong><br>\nBeim Hochschulpakt sind alle zufrieden &ndash; nur die Studentenfabrik Berlin guckt in die R&ouml;hre. Niedersachsen schuldet Berlin j&auml;hrlich 137 Millionen Euro Akademikerpr&auml;mie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/11\/16\/a0134.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1873","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1873\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}