{"id":18740,"date":"2013-09-23T09:14:41","date_gmt":"2013-09-23T07:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740"},"modified":"2013-09-23T16:05:29","modified_gmt":"2013-09-23T14:05:29","slug":"hinweise-des-tages-1971","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h01\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h02\">Die Ergebnisse der Landtagswahl in Hessen am 22. September 2013 &ndash; Wahlnachtbericht und erste Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h04\">Durch neue Snowden-Enth&uuml;llungen droht Konflikt in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h05\">Deutsche Auslandsinvestoren haben bis zu 600 Milliarden Euro verzockt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h06\">Steuervermeidung von SAP d&uuml;rfte Deutschland 17 Millionen Euro gekostet haben &ndash; Reformanstrengungen weiterhin erfolglos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h07\">BIS veteran says global credit excess worse than pre-Lehman<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h08\">Wollen wir etwas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h09\">Regierung hat Bev&ouml;lkerung &uuml;ber EHEC get&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h10\">Finanz-Manager &uuml;bernehmen russische Wissenschafts-Akademien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h11\">Keine Macht den Aussch&uuml;ssen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h12\">Lautlose Kriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h13\">Recherche unter staatlicher Aufsicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h14\">Als die USA fast ihre Ostk&uuml;ste zerst&ouml;rten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740#h15\">Wie gut ist Deutschland wirklich aufgestellt?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18740&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vorl&auml;ufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130923_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130923_02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130923_03.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundeswahlleiter.de\/de\/bundestagswahlen\/BTW_BUND_13\/ergebnisse\/bundesergebnisse\/\">Bundeswahlleiter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Fakt ist: Es gibt erneut eine Mehrheit im Bundestag links von der Unionsfraktion. Insbesondere SPD und Gr&uuml;ne sollten mal erkl&auml;ren, weshalb sie jedesmal auf die &ldquo;Rote-Socken-Kampagne&rdquo; hereinfallen, auch nach der Wahl wiederholt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausschliessen und so -nicht zum ersten Mal- das eigene Programm offensichtlich nicht umsetzen wollen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Will man der Wahl etwas Positives abgewinnen, so ist es sicher keine schlechte Nachricht, dass die FDP den Hut nehmen muss und die AfD drau&szlig;en bleibt. Die beiden marktradikalen Kr&auml;fte haben zwar zusammen 9,5%, d&uuml;rfen aber in den n&auml;chsten vier Jahren APO spielen. Es k&ouml;nnte wahrlich schlimmeres geben. <\/em><\/p>\n<p><em>Journalist Harald Schumann kommentiert auf Facebook: &bdquo;Die Lobbyistenpartei der Konzerne, Steuerhinterzieher und Gierhansels verschwindet aus dem Bundestag. Dass ich das noch erleben darf.. ein Hoch auf den deutschen W&auml;hler!!!&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Nat&uuml;rlich werden wir das Wahlergebnis auf den NachDenkSeiten noch ausf&uuml;hrlich analysieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hurra, Angela Merkel darf Europa weiter kaputt machen!<\/strong><br>\nDie schlechteste Kanzlerin, die Deutschland je hatte (und das gilt auch unabh&auml;ngig von der Gender-Formel) ist triumphal wieder gew&auml;hlt worden. Aber was ist die Katastrophe der Merkel-Politik? Dass ihre Austerit&auml;tspolitik Europa Jahre der Stagnation eingebrockt, die Krise prolongiert und die Euro-Mitgliedsstaaten gegeneinander aufgehetzt hat. &ldquo;Die macht mir mein Europa kaputt&rdquo;, hat Helmut Kohl einmal &uuml;ber sie gesagt. Aber SPD und Gr&uuml;ne haben diese Politik nicht fundamental angegriffen. Und sie haben auch kein grunds&auml;tzliches Alternativprogramm propagiert &ndash; aus Feigheit vor dem W&auml;hler. Aber warum soll man eine Regierung abw&auml;hlen, und eine Opposition w&auml;hlen, die um die wirklich wichtigen Themen herumredet?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1379291661018\/Hurra-Angela-Merkel-darf-Europa-weiter-kaputt-machen\">Robert Misik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bezeichnend, dass der beste erste Kommentar zur Wahl nicht aus Deutschland, sondern aus &Ouml;sterreich kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Frau, die nichts tat und viel gewann<\/strong><br>\noder Die erste ganz gro&szlig;e Dame der deutschen Postdemokratie.<br>\nJetzt, da ich diese Zeilen schreibe, ist noch nicht ganz klar, ob die Konservativen die absolute Mehrheit haben oder nicht. Klar ist nur, dass es Zuw&auml;chse f&uuml;r eine Politik gab, die sich inhaltlich nicht nur im Kreis drehte, sondern als Umteilungssystem von unten nach oben wirkte.<br>\nWas wir erleben ist nicht der Sieg oder gar die politische Best&auml;tigung von Angela Merkel, sondern die Ver-Popstar-ung politischer Protagonisten. Politische Inhalte vermittelte sie kaum. Sie strauchelte in der Wahlarena und sprach im Dialog mit Steinbr&uuml;ck (im Volksmund Kanzlerduell genannt) fein s&auml;uberlich um den hei&szlig;en Brei. Was sie wirklich konnte war das Repetitio ihrer Floskeln und der f&uuml;r sie vorgeschriebenen Sprachbilder. Trotzdem reicht es f&uuml;r eine (absolute) Mehrheit. Fast ist es so wie es Der Postillon scherzhaft meinte: Sie ist so beliebt, weil sie so beliebt ist. Andere Erkl&auml;rungen wirken da nur unglaubhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/09\/die-frau-die-nichts-tat-und-viel-gewann.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Totalschaden f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nDas Wahlergebnis ist kein Unfall. Rot-Gr&uuml;n hat sich &uuml;berlebt, es fehlt die funktionierende Arbeitsteilung. Und das Pathos der Emanzipation ist verblasst.<br>\nJa, die SPD hatte mit Peer Steinbr&uuml;ck einen Kandidaten, der nicht zum Gerechtigkeitswahlkampf passte. Die Gr&uuml;nen hatten mit den Steuern ein Thema, das nicht zur Partei passte. Auch bei der gr&uuml;nen Klientel kommt erst ein niedriger Steuersatz und dann die Moral. Rot-Gr&uuml;n fehlte somit eine funktionierende Arbeitsteilung. Kl&uuml;ger w&auml;re gewesen, wenn die SPD einen linken Kandidaten nominiert h&auml;tte und die Gr&uuml;nen als mittiger Konterpart aufgetreten w&auml;ren. So h&auml;tten sie daf&uuml;r gesorgt, dass die Kirche im Dorf bleibt.<br>\nAll das aber ist nicht der Grund f&uuml;r das rot-gr&uuml;ne Scheitern. Es lag nicht am Personal oder ungeschickten programmatischen Justierungen. Dieses Ergebnis ist kein Unfall, es ist ein Totalschaden. (&hellip;)<br>\nDie Linkspartei schlie&szlig;lich musste nicht viel tun f&uuml;r ihr gutes Ergebnis. Der Wahlkampf drehte sich fast nur um soziale Gerechtigkeit: Das zahlt sich eher bei Gysi als bei Trittin aus. Da es machtpolitisch um nicht viel ging, nahm man gern das Original. Unterm Strich hei&szlig;t das: Das rot-gr&uuml;ne Lager ist Geschichte. Rot-Gr&uuml;n wird es in Zukunft, wenn &uuml;berhaupt, nur mit dem Osten und Protestw&auml;hlern geben., deshalb steht nun eine grundlegende Ver&auml;nderung der Spielregeln an. Die Gr&uuml;nen werden sich &ouml;ffnen m&uuml;ssen: Richtung Union oder Linkspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Bundestagswahl-2013\/!124214\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Auf schwachem Niveau legt die SPD leicht etwa das zu, was B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen verlieren.<\/em><br>\n<em>F&uuml;r die SPD ist es das zweitschlechteste Ergebnis bei Bundestagswahlen. M&ouml;gliche Ursachen:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Steinbr&uuml;ck war nicht der optimale SPD-Kandidat;<\/em><\/li>\n<li><em>Sowohl SPD als auch Gr&uuml;ne haben die Fehlleistungen (Stichworte u.a.: Agenda 2010, Hartz-Gesetzgebung, Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr) ihrer letzten Regierungszeit nicht &uuml;berzeugend aufgearbeitet, was die W&auml;hlerschaft offensichtlich nicht vergessen hat;<\/em><\/li>\n<li><em>Eine reale Machtperspektive von Rot-Gr&uuml;n fehlte durch die permanent wiederholte Weigerung eines B&uuml;ndnisses mit der Linkspartei.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Die Mutlosen<\/strong><br>\nDie SPD ist ein ganzes St&uuml;ck vorangekommen. Aber gemessen an ihrem Ziel &ndash; dem Machtwechsel &ndash; ist das Wahlergebnis eine Klatsche f&uuml;r Strategen und die F&uuml;hrungsriege<br>\nGemessen am Ergebnis vor vier Jahren ist die SPD ein ganzes St&uuml;ck vorangekommen. Aus 23,0 Prozent wurden immerhin 26 Prozent. Und dass, obwohl Peer Steinbr&uuml;ck den Start seiner Kandidatur famos verpatze und seine Kampagne erst sehr sp&auml;t &ndash; n&auml;mlich mit dem TV-Duell &ndash; in Fahrt kam. Steinbr&uuml;ck kann jedenfalls erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Trotz widriger Umst&auml;nde ist es ihm gelungen, die SPD politisch zu st&auml;rken. Das ist keine Kleinigkeit in einem Wahlkampf, dem es zwar nicht an inhaltlichen Angeboten, wohl aber an politischen Kontroversen gemangelt hat.<br>\nAber gemessen an dem, was die SPD als gr&ouml;&szlig;te Oppositionspartei anstreben sollte &ndash; n&auml;mlich die Macht &ndash; ist das Wahlergebnis eine Klatsche f&uuml;r die SPD-Strategen und vor allem f&uuml;r ihre F&uuml;hrungsriege. Aus dieser Perspektive ist die Partei gescheitert, da helfen auch ein paar Prozent mehr W&auml;hlerstimmen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/philip-grassmann\/die-mutlosen\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber 600 neue Stellen zu vergeben<\/strong><br>\nSie m&ouml;chten sich beruflich ver&auml;ndern, wollen etwas bewegen und stehen gern im Mittelpunkt? Unser nicht ganz ernst gemeinter Tipp: Bewerben Sie sich f&uuml;r den Bundestag! Wer Ihre Mitbewerber sind, zeigt die Datenanalyse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-ueber-600-neue-stellen-zu-vergeben-a-923532.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nur ein humoriger Artikel am Rand &ndash; und doch wieder ein interessantes Detail, da&szlig; es der SPIEGEL schafft, in den Diagrammen alle Bundestagsparteien au&szlig;er der Partei DIE LINKE aufzuf&uuml;hren. Die Partei stellt zwar die viertgr&ouml;&szlig;te Fraktion im Bundestag, ist aber anscheinend zu unwichtig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Auch die kostenlose WAHL-BILD beherrscht die Kunst der Manipulation aus dem Effeff. In einer Reihe von Erstw&auml;hlern, die von der BILD pr&auml;sentiert werden, ist nat&uuml;rlich der Linken-W&auml;hler ein arbeitsloser Punk, der in &bdquo;Gammelpose&ldquo; vor dem Hamburger Hauptbahnhof abgelichtet wurde. Nichts gegen Punks, aber die beabsichtigte Schlagrichtung der BILD ist klar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nils Minkmar &ndash; Die gro&szlig;e politische Leistungsverweigerung<\/strong><br>\nIn allen Branchen erwarten wir hierzulande h&ouml;chste Leistungen. Ausgerechnet der Bundestagswahlkampf aber verfehlte die zentralen Themen unserer Zeit. Er fuhr lieber mit der Geisterbahn. [&hellip;]<br>\nDann kam die Frage einer Pkw-Maut nur f&uuml;r Ausl&auml;nder auf. Sie ist europarechtlich nicht zul&auml;ssig. Staaten, die eine Maut erheben, tun dies f&uuml;r alle Fahrer, eine Diskriminierung nach Herkunftsland ist nicht rechtens. Und selbst wenn &ndash; das ist, bei der F&uuml;lle ernster Probleme, gar kein wichtiges Thema. Es wurde dennoch gnadenlos ausgewalzt. Dann folgte das Thema Betreuungsgeld, auch dies eine symbolische Debatte wie aus l&auml;ngst vergangenen Tagen. Und wer dann immer noch nicht genug hatte oder vielleicht schon traumversonnen der Frage nachhing, ob nun alleinerziehenden Hausfrauen aus einem anderen EU-Land die Maut erlassen werden sollte, wenn sie zu einem Aufarbeitungskongress der Geschichte der Gr&uuml;nen nach G&ouml;ttingen unterwegs sind, der wurde wach mit dem Thema: Darf man mit der Linken koalieren?<br>\nEs war irre. Der Subtext all dieser Debatten waren uralte Parolen: Freiheit statt Sozialismus. Hausfrauen gegen Rabenm&uuml;tter, freie Fahrt f&uuml;r freie B&uuml;rger und vor allem: keine Experimente. Dieser Wahlkampf ist eine einzige politische Geisterbahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/wahlkampf-der-gespenster-die-grosse-politische-leistungsverweigerung-12583200.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Ergebnisse der Landtagswahl in Hessen am 22. September 2013 &ndash; Wahlnachtbericht und erste Analyse<\/strong><br>\nDen Parteien im hessischen Landtag stehen nach der Landtagswahl schwierige Verhandlungen bevor. Weder die CDU noch SPD und Gr&uuml;ne k&ouml;nnen ihre Koalitionsw&uuml;nsche umsetzen. Obwohl sich die Union verbessern und ihr bisheriger Koalitionspartner FDP gerade so erneut in den Landtag retten kann, erreichen die traditionellen politischen Lager schwarz-gelb einerseits und rot-gr&uuml;n andererseits keine eigenst&auml;ndige Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.benjamin-hoff.de\/article\/3795.die-ergebnisse-der-landtagswahl-in-hessen-am-22-september-2013-8211-wahlnachtbericht-und-erste-analyse.html\">Benjamin Hoff<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Giftgas: Syrien legt Chemiewaffen-Best&auml;nde offen<\/strong><br>\nSyrien hat einen Bericht &uuml;ber seine Chemiewaffen-Best&auml;nde abgegeben und damit eine erste Forderung der USA und Russlands erf&uuml;llt. Die erwartete Offenlegung der syrischen Regierung sei eingegangen, best&auml;tigte die Organisation f&uuml;r das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) am Samstag in Den Haag. Zurzeit &uuml;berpr&uuml;fe das Technische Sekretariat der Organisation die Unterlagen. Ob diese vollst&auml;ndig sind, ist noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-informationen-ueber-c-waffen-fristgemaess-abgegeben-a-923665.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Syrische Opposition lehnt Vermittlung durch Iran ab<\/strong><br>\nDie syrischen Rebellen fordern den Abzug aller iranischem Milit&auml;rexperten. Unterdessen wurde bekannt, dass deutsche Firmen beim Bau von Giftgasanlagen geholfen haben&hellip;<br>\nDerweil muss Deutschland weitere Lieferungen an Syrien rechtfertigen. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, hat Syrien industrielle Fertigungsteile aus Deutschland erhalten, die wom&ouml;glich in Anlagen f&uuml;r die Produktion von Giftgas verwendet wurden. Laut einer US-Studie aus dem Jahr 2000 gehe es dabei um spezielle Mischtrommeln, Hochtemperatur&ouml;fen sowie isostatische Pressen.<br>\nIn dem Bericht des Centers for Strategic and International Studies (CSIS) wird vermutet, dass die Lieferungen aus den 1990er Jahren nicht gegen deutsches Recht versto&szlig;en haben. Der Essener Ferrostaal-Konzern, eines der genannten deutschen Unternehmen, erkl&auml;rte der Zeitung nach &Uuml;berpr&uuml;fung fr&uuml;herer Lieferungen: &ldquo;Die Darstellung der CSIS k&ouml;nnen wir nicht nachvollziehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-09\/syrien-konfliktvermittlung-iran-chemiewaffen-exporte\">Zeit.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Koenigs: Hoffnungsvolle Zeichen im Syrien-Konflikt<\/strong><br>\nDen Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker Tom Koenigs stimmen die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen des syrischen Machthabers Assad &ldquo;vorsichtig optimistisch&rdquo;. Offenbar sei Damaskus tats&auml;chlich bereit, sein Chemiewaffenprogramm offenzulegen. Die Vernichtung der Chemiewaffen setze jedoch einen Waffenstillstand voraus, den eine UNO-Mission mit robustem Mandat sichern m&uuml;sste.<br>\nMartin Zagatta: Gleich besch&auml;ftigen wir uns aber erst einmal mit dem Syrien-Konflikt. Da hat das Regime von Pr&auml;sident Assad offenbar, wie von den USA und Russland gefordert, seine Chemiewaffenbest&auml;nde aufgelistet. Ein Spiel auf Zeit? Oder kann es doch noch eine Verhandlungsl&ouml;sung geben? Das fragen wir dann gleich den gr&uuml;nen Politiker Tom Koenigs. Kann es also gelingen, die Chemiewaffen in Syrien unter internationale Kontrolle zu stellen und zu vernichten und vielleicht sogar, dem B&uuml;rgerkrieg dort ein Ende zu machen? Die USA und Russland hatten dem Regime von Pr&auml;sident Assad am vergangenen Samstag eine Woche Zeit gegeben, seine C-Waffenbest&auml;nde offenzulegen, kurz vor Ablauf dieser Frist soll Syrien jetzt tats&auml;chlich mit der Offenlegung dieser Best&auml;nde begonnen haben, wie Hans-Michael Ehl berichtet.&#8232;Hans-Michael Ehl mit einem Bericht, den der Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Tom Koenigs mitgeh&ouml;rt hat. Er leitet den Ausschuss f&uuml;r Menschenrechte und humanit&auml;re Hilfe und er hat lange Jahre f&uuml;r die UNO gearbeitet, auch als UNO-Beauftragter im Kosovo. Er hat also Erfahrungen in Krisengebieten. Guten Morgen, Herr Koenigs!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2259701\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Durch neue Snowden-Enth&uuml;llungen droht Konflikt in der EU<\/strong><br>\nDurch die Spionage-Enth&uuml;llungen des fr&uuml;heren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden drohen Spannungen innerhalb der EU. F&uuml;r einen Hackerangriff auf die halbstaatliche belgische Telekommunikationsfirma Belgacom sind einem &raquo;Spiegel&laquo;-Bericht vom Freitag zufolge nicht die USA verantwortlich &ndash; sondern das EU-Mitglied Gro&szlig;britannien. Im Europaparlament wird daher der Ruf nach Sanktionen laut.<br>\nDer Cyberangriff auf Belgacom, den gr&ouml;&szlig;ten belgischen Telekommunikationsanbieter, war zu Wochenbeginn bekannt geworden, belgische Medien schrieben die Operation dem US-Geheimdienst NSA zu. Doch wie der &raquo;Spiegel&laquo; am Freitag auf seiner Internetseite unter Berufung auf Unterlagen Snowdens berichtete, geht die Aktion auf den britischen Geheimdienst GCHQ zur&uuml;ck.<br>\nDas als &raquo;streng geheim&laquo; eingestufte Projekt mit dem Titel &raquo;Operation Socialist&laquo; diente demnach dazu, eine &raquo;bessere Aussp&auml;hung von Belgacom&laquo; zu erm&ouml;glichen und die Infrastruktur des Anbieters besser zu verstehen. Der &raquo;Spiegel&laquo; ver&ouml;ffentlichte dazu Abbildungen, die den Angaben zufolge aus einer GCHQ-Pr&auml;sentation stammen.<br>\nDemnach nahm der britische Geheimdienst mehrere Belgacom-Angestellte ins Visier, auf deren Computern ein Sp&auml;hprogramm installiert wurde. Von dort aus habe sich der GCHQ weiter in das Unternehmensnetzwerk vorgearbeitet mit dem Ziel, Smartphone-Nutzer auszukundschaften. Dem &raquo;Spiegel&laquo; zufolge griff der britische Geheimdienst sp&auml;testens seit 2010 auf das Belgacom-System zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/m\/artikel\/833767.durch-neue-snowden-enthuellungen-droht-konflikt-in-der-eu.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Auslandsinvestoren haben bis zu 600 Milliarden Euro verzockt<\/strong><br>\nNachdem die deutschen Unternehmen ihre aus der massiven Lohnzur&uuml;ckhaltung resultierten Gewinne nicht in Deutschland, sondern im Ausland investiert haben, sind darauf bislang Verluste in H&ouml;he von rund 20 Prozent des deutschen Sozialprodukts angefallen&hellip;<br>\nSeit die EU im Angesicht der Weltfinanzkrise eine &ldquo;Warnschwelle&rdquo; f&uuml;r zu hohe Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen (Verh&auml;ltnis der G&uuml;ter, Dienstleistung, sowie &Uuml;bertragungen von Verm&ouml;gensertr&auml;gen und Einkommen, die aus dem Ausland bezogen und an dieses geliefert werden) der Mitgliedsl&auml;nder eingef&uuml;hrt hat, sind inzwischen zwar die Defizite der Krisenl&auml;nder so gut wie verschwunden, Deutschland hat seinen &Uuml;berschuss hingegen weiter ausgebaut und liegt nun bei ann&auml;hernd acht Prozent des Sozialprodukts. Mittlerweile wird sogar China, dessen &Uuml;berschuss 2007 ann&auml;hernd doppelt so hoch war wie der deutsche, sowohl im Verh&auml;ltnis zum Sozialprodukt (China zuletzt 2,3 Prozent) als auch absolut &uuml;bertroffen, wobei Deutschland seine Handels&uuml;bersch&uuml;sse rund je zur H&auml;lfte gegen&uuml;ber den anderen EU-Staaten und gegen&uuml;ber dem Rest der Welt erzielt. China liegt gegen&uuml;ber dem restlichen Asien hingegen im Minus, weil es von dort Vorprodukte f&uuml;r seine Exporte vor allem in die USA, dem weltweit wichtigsten Defizitland, und nach Europa bezieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39916\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.P.:<\/strong> Das sind genau die Zusammenh&auml;nge, die in Deutschland &ndash; falls es hoch kommt &ndash; vielleicht ein Prozent der Menschen versteht. Die Vermutung liegt nahe, dass es die meisten selbst dann nicht verstehen w&uuml;rden (oder wollten), wenn man ihnen diesen Artikel in&rsquo;s Gehirn h&auml;mmert, und stattdessen lieber verdr&auml;ngen. Und genau das sind die Gr&uuml;nde f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Situation.<\/em><br>\n<em>Dass das Geld, welches die Masse der Deutschen weniger haben, direkt in den Taschen der Spekulanten gelandet ist und Banken bzw. Unternehmen nur Zwischenstationen waren, ist vollkommen klar, das h&auml;tte man vorher sagen k&ouml;nnen, weil es ja genau darum ging und geht. Verstehen m&uuml;sste man es halt, aber da sieht es eben zappenduster aus.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass die neoliberale &Ouml;konomie auch f&uuml;r die Mehrheit in Deutschland sch&auml;dlich ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuervermeidung von SAP d&uuml;rfte Deutschland 17 Millionen Euro gekostet haben &ndash; Reformanstrengungen weiterhin erfolglos<\/strong><br>\nSAP vermied die Steuern durch das Verschieben geistigen Eigentums nach Irland und die Abwicklung von Finanzierungsgesch&auml;ften &uuml;ber eine irische Tochterfirma. Dies zeigt einmal mehr, dass die internationalen Steuerregeln gr&uuml;ndlicher als bisher von der Bundesregierung auf den Pr&uuml;fstand geh&ouml;ren.  Der deutsche Fiskus d&uuml;rfte durch die Weitergabe von Geldern aus in Deutschland aufgenommenen Anleihen Einnahmeausf&auml;lle erlitten haben. Die j&auml;hrlich f&auml;lligen Anleihezinsen in Deutschland in H&ouml;he von 57 Millionen Euro k&ouml;nnen hier von SAP vom Ertrag abgezogen werden und mindern die Steuern um ungef&auml;hr 17 Millionen Euro. Die durch die Anleihe erl&ouml;sten 2,2 Milliarden Euro wurden verwendet, um eine irische Tochter mit Kapital auszustatten, ohne dass diese daf&uuml;r an den deutschen Mutterkonzern Zahlungen leisten w&uuml;rde.<br>\nDie vielgepriesene Zinsschranke erweist sich durch dieses Beispiel als ein Papiertiger. Dazu Markus Meinzer von Tax Justice Network: &ldquo;Es ist bestenfalls blau&auml;ugig zu glauben, dass in einer international integrierten Weltwirtschaft Deutschland durch gesetzgeberische Alleing&auml;nge Steuervermeidung wird eind&auml;mmen k&ouml;nnen. Deutschland sollte sich deshalb auf EU-Ebene und bei der OECD anders als bisher daf&uuml;r stark machen, dass Konzerne zun&auml;chst einmal offen legen m&uuml;ssen, wo sie &uuml;berhaupt gesch&auml;ftlich aktiv sind und welche Gewinne und Ums&auml;tze sie l&auml;nderweise erwirtschaften.&rdquo; &ldquo;Deutschland hat auch eine Verantwortung f&uuml;r die Aktivit&auml;ten deutscher Konzerne im Ausland&rdquo;, sagt Markus Henn, Koordinator des Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland und Referent f&uuml;r Finanzm&auml;rkte bei WEED. &bdquo;Es muss sichergestellt sein, dass eine Besteuerung da statt finden kann, wo ein Konzern wie SAP wirtschaftlich aktiv ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2013\/09\/steuervermeidung-von-sap-durfte.html\">Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BIS veteran says global credit excess worse than pre-Lehman<\/strong><br>\nExtreme forms of credit excess across the world have reached or surpassed levels seen shortly before the Lehman crisis five years ago, the Bank for International Settlements has warned. &ldquo;All the previous imbalances are still there. Total public and private debt levels are 30pc higher as a share of GDP in the advanced economies than they were then, and we have added a whole new problem with bubbles in emerging markets that are ending in a boom-bust cycle,&rdquo; said Mr White, now chairman of the OECD&rsquo;s Economic Development and Review Committee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/10310598\/BIS-veteran-says-global-credit-excess-worse-than-pre-Lehman.html\">The Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der &ldquo;Telegraph&rdquo; geht dann noch auf <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/qtrpdf\/r_qt1309a_de.pdf\">Quartalsbericht der BIZ [PDF &ndash; 171 KB]<\/a> vom September 2013 ein. Unter anderem geht die BIZ auf die Andeutung der Fed ein, die quantitative Lockerung schrittweise aufzugeben. Nach einem kurzen Fall der Aktienkurse, h&auml;tten sich die Aktienkurse In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften rasch erholt, und die Renditen blieben trotz ihres Anstiegs im langj&auml;hrigen Vergleich tief. Dies f&uuml;hrte zu einer anhaltenden Verengung der Kreditzinsspannen und einem erh&ouml;hten Absatz von risikoreicheren Anleihen, &ldquo;ein Ph&auml;nomen, das Erinnerungen an den &Uuml;berschwang vor der globalen Finanzkrise weckte.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wollen wir etwas?<\/strong><br>\nMit der j&uuml;ngsten Konjunkturbelebung scheinen zumindest in &Ouml;sterreich und Deutschland die st&uuml;rmischsten Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise &uuml;berwunden. Doch machen wir uns keine Illusion: Solange das Finanzsystem labil bleibt, ist eine R&uuml;ckkehr zu wirtschaftlicher Stabilit&auml;t wenig wahrscheinlich, und mit der schwerwiegendsten Folge der Krise, der Massenarbeitslosigkeit, wird Europa noch lange zu k&auml;mpfen haben.<br>\nIn Europa und &Ouml;sterreich versuchen manche Kr&auml;fte, die Krise f&uuml;r einen neuen Ruf nach Bescheidenheit zu instrumentalisieren: Wir h&auml;tten &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt und jetzt gehe es um Zur&uuml;ckhaltung bei L&ouml;hnen und Sozialleistungen, kurz um Kostensenkungen f&uuml;r die Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/wollen-wir-etwas\/#more-3216\">Arbeit &amp; Wirtschafts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung hat Bev&ouml;lkerung &uuml;ber EHEC get&auml;uscht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Bev&ouml;lkerung beim weltweit gr&ouml;&szlig;ten EHEC-Ausbruch im Fr&uuml;hjahr 2011 bewusst get&auml;uscht. Anders als Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) behaupten, ist die Ursache der Epidemie, die in Deutschland 53 Todesopfer forderte, bei weitem nicht aufgekl&auml;rt: Mindestens 87 Prozent aller gemeldeten EHEC-F&auml;lle wurden ohne Kl&auml;rung der Ansteckungsursache zu den Akten gelegt. Das hat das zust&auml;ndige Robert-Koch-Institut nun gegen&uuml;ber foodwatch best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/ehec\/aktuelle-nachrichten\/regierung-hat-bevoelkerung-ueber-ehec-getaeuscht\/\">foodwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Finanz-Manager &uuml;bernehmen russische Wissenschafts-Akademien<\/strong><br>\n500 russische Grundlagenforscher protestierten letzte Woche vor der Duma gegen die Zusammenlegung der drei gro&szlig;en russischen Wissenschafts-Akademien.<br>\n500 junge und &auml;ltere Wissenschaftler aller Fachrichtungen zogen am Donnerstag <a href=\"http:\/\/www.newstube.ru\/media\/uchyonye-proveli-akciyu-protesta-u-gosdumy\">letzter Woche vor die Duma<\/a>, um gegen ein Gesetz zu demonstrieren, welches die drei gro&szlig;en wissenschaftlichen Akademien in Russland vereinigen und unter Kontrolle einer neuen Regierungsbeh&ouml;rde stellen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130923_finanz-manager_uebernehmen_russlands_wissenschafts-akademien.pdf\">Ulrich Heyden [PDF &ndash; 53 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine Macht den Aussch&uuml;ssen!<\/strong><br>\nDemokratie braucht politische Parteien, hei&szlig;t es. Tats&auml;chlich arbeiten die Parteien daran, das Parlament und die Demokratie auszuh&ouml;hlen. Nur die B&uuml;rger k&ouml;nnen dieser Entwicklung Einhalt gebieten &ndash; das zeigt ein Blick in die Geschichte.<br>\nDie Unzufriedenheit mit der parlamentarischen Demokratie w&auml;chst. Gleichzeitig kommt der westlichen Kultur die Mehrheitsentscheidung allm&auml;hlich abhanden. H&auml;ngt beides zusammen? Immer wieder h&ouml;rt man: In der &bdquo;Postdemokratie&ldquo; entscheiden immer seltener die Parlamente und ohnehin nie das Volk; stattdessen oktroyieren &uuml;bernationale und transnationale Beh&ouml;rden Entscheidungen ohne demokratische Legitimation. Dabei hat sich die Art und Weise der Beschlussfassung merklich ver&auml;ndert. Die staatlichen und suprastaatlichen Organe pflegen immer mehr das Aushandeln, vermeiden das Abstimmen. Was bedeutet dieses Entschwinden der Mehrheitsentscheidung politisch? Und was bedeutet es kulturell?<br>\nDie Mehrheitsentscheidung ist das einzige Verfahren, in dem alle Mitentscheider auf radikale Weise gleich sind. Sie abstrahiert davon, ob jemand gebildet oder ungebildet ist. Sie ignoriert die religi&ouml;se Zugeh&ouml;rigkeit und ist blind f&uuml;r den sozialen, &ouml;konomischen, sexuellen und familialen Status. Sie reduziert alle Beteiligten zu blo&szlig;en B&uuml;rgern, welche dasselbe Gewicht haben &ndash; zumindest im Moment des Entscheidens, beim Abstimmen. Die Mehrheitsregel ist daher die einzige Entscheidungsregel, in der sich politische Gleichheit ausdr&uuml;cken kann. Und die politische Gleichheit ist die fundamentale Voraussetzung aller Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/bilder-und-zeiten\/mehrheitsentscheid-keine-macht-den-ausschuessen-12580980.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lautlose Kriege<\/strong><br>\nMark Mazzetti &uuml;ber den Schattenkrieg der CIA&#8232;Drohnenangriffe in Pakistan, Waffenlieferungen an syrische Rebellen, Auftragsmorde rund um den Globus: Es ist ein lautloser Feldzug gegen die Feinde Amerikas &ndash; organisiert von der CIA. Der Pulitzer-Preistr&auml;ger Mark Mazzetti spricht in seinem neuen Buch von einem Schattenkrieg des US-Geheimdienstes.<br>\n&ldquo;In den letzten zehn Jahren hat sich die CIA in eine paramilit&auml;rische Einheit verwandelt, die sich der Menschenjagd und dem gezielten T&ouml;ten verschrieben hat&rdquo;, sagt Mark Mazzetti. &ldquo;Die CIA k&auml;mpft heute an der Vorfront eines geheimen Krieges.&rdquo; Der &ldquo;New York Times&rdquo;-Journalist hat zahlreiche Interviews mit CIA-Agenten und Politikern gef&uuml;hrt, um die Frage zu beantworten, wie die CIA von einer Spionagezentrale zu einer T&ouml;tungsmaschine wurde. Das Ergebnis hat er in &ldquo;Killing Business. Der geheime Krieg der CIA&rdquo; festgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/172112\/index.html\">3 sat<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Recherche unter staatlicher Aufsicht?<\/strong><br>\nEr kennt die rechte Fu&szlig;ball-Hooligan-Szene wie kein Zweiter: Der Berliner Journalist Ronny Blaschke ist gefragter Interview-Gast und Referent zwischen Flensburg und Bodensee. Er hielt Vortr&auml;ge im D&uuml;sseldorfer Landtag ebenso wie bei Parteiveranstaltungen der CDU. Dennoch hat Niedersachsens Verfassungsschutz nach Informationen des NDR jahrelang auch &uuml;ber ihn Informationen gesammelt.<br>\nAm vergangenen Mittwoch hatte die Pr&auml;sidentin des nieders&auml;chsischen Verfassungsschutzes, Maren Brandenburger, die Speicherpraxis ihrer Beh&ouml;rde in den Vorjahren kritisiert. Aus ihrer Sicht war diese zum Teil rechtswidrig. Stichproben h&auml;tten die Namen von insgesamt sieben Menschen mit journalistischem Hintergrund zu Tage gef&ouml;rdert. Die entsprechenden Datens&auml;tze, die zwischen 2006 und 2012 beim Verfassungsschutz zusammengetragen worden waren, seien inzwischen gel&ouml;scht. Blaschkes Name ist neben dem von Andrea R&ouml;pke der prominenteste auf der Liste, deren Inhalt dem NDR bekannt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/niedersachsen\/verfassungsschutz291.html\">NDR.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Als die USA fast ihre Ostk&uuml;ste zerst&ouml;rten<\/strong><br>\nHiroshima mal 250: Wie ehemals geheime Dokumente jetzt zeigen, stand die Ostk&uuml;ste der USA in den sechziger Jahren knapp vor einer nuklearen Katastrophe. Zwei Wasserstoffbomben sind damals auf North Carolina gefallen, fast w&auml;re eine von ihnen explodiert.<br>\nViel Gl&uuml;ck &ndash; das war alles, was vor mehr als 50 Jahren die Vernichtung der amerikanischen Ostk&uuml;ste verhinderte. New York, Washington, Baltimore: St&auml;dte, die von einem nuklearen Fallout betroffen gewesen w&auml;ren, w&auml;re die Wasserstoffbombe tats&auml;chlich explodiert, die im Jahr 1961 auf die Felder North Carolinas gefallen war.<br>\nWie knapp die USA damals, zur Hochphase des Kalten Krieges, tats&auml;chlich einer Katastrophe entgangen ist, war lange unbekannt. In einem geheimgehaltenen Bericht aus dem 1969 wurde der Vorfall beschrieben &ndash; erst jetzt aber wurde dessen Geheimhaltung aufgehoben, Journalisten sind auf die brisanten Ergebnisse gesto&szlig;en. Der Guardian ver&ouml;ffentlicht das Dokument auf seiner Seite. Zwar hatten die US-Beh&ouml;rden den Zwischenfall in der Vergangenheit best&auml;tigt, aber nie mitgeteilt, wie nahe die Bombe vor der Explosion stand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/beinahe-katastrophe-in-den-er-jahren-als-die-usa-fast-ihre-ostkueste-zerstoerten-1.1776808\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: US nearly detonated atomic bomb over North Carolina &ndash; secret document<\/strong><br>\nExclusive: Journalist uses Freedom of Information Act to disclose 1961 accident in which one switch averted catastrophe<br>\nA secret document, published in declassified form for the first time by the Guardian today, reveals that the US Air Force came dramatically close to detonating an atom bomb over North Carolina that would have been 260 times more powerful than the device that devastated Hiroshima.<br>\nThe document, obtained by the investigative journalist Eric Schlosser under the Freedom of Information Act, gives the first conclusive evidence that the US was narrowly spared a disaster of monumental proportions when two Mark 39 hydrogen bombs were accidentally dropped over Goldsboro, North Carolina on 23 January 1961. The bombs fell to earth after a B-52 bomber broke up in mid-air, and one of the devices behaved precisely as a nuclear weapon was designed to behave in warfare: its parachute opened, its trigger mechanisms engaged, and only one low-voltage switch prevented untold carnage.<br>\nEach bomb carried a payload of 4 megatons &ndash; the equivalent of 4 million tons of TNT explosive. Had the device detonated, lethal fallout could have been deposited over Washington, Baltimore, Philadelphia and as far north as New York city &ndash; putting millions of lives at risk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/sep\/20\/usaf-atomic-bomb-north-carolina-1961\">the guardian<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie gut ist Deutschland wirklich aufgestellt?<\/strong><br>\nKurz vor der Bundestagswahl sprach Lars Schall f&uuml;r JungleDrumRadio eine Stunde lang live mit &ldquo;Deutschland-Tester&ldquo; Jens Berger. Berger ist der Auffassung, dass der Souver&auml;n Deutschlands, namentlich das Volk, jetzt schon der gro&szlig;e Verlierer ist.<br>\nBei unserem Gespr&auml;ch wurde insbesondere die Thematik der Demokratie, das Export-Weltmeistertum der BRD, der Niedergang der Mittelschicht und die zentrale Frage: &ldquo;Wozu ist die Wirtschaft eigentlich da?&ldquo; er&ouml;rtert. Ferner ging es um die Banken- und Euro-Rettungspolitik, die Jens Berger mit regelm&auml;&szlig;igen journalistischen Beitr&auml;gen kritisch begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2013\/09\/21\/wie-gut-ist-deutschland-wirklich-aufgestellt\/\">Lars Schall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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