{"id":18769,"date":"2013-09-26T08:43:15","date_gmt":"2013-09-26T06:43:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769"},"modified":"2013-09-26T10:22:12","modified_gmt":"2013-09-26T08:22:12","slug":"hinweise-des-tages-1974","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h01\">Nach der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h02\">Ulrike Herrmann: Die vierte Blase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h03\">Ulrike Herrmann: Interview &uuml;ber ihr neues Buch &bdquo;Der Sieg des Kapitals &ndash; Wie der Reichtum in die Welt kam&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h04\">Globales Kreditwachstum gr&ouml;&szlig;er als vor Lehman-Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h05\">Deutsches &ldquo;Jobwunder&rdquo;: Mitbestimmung sicherte Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h06\">Organisierte Kriminalit&auml;t: Die Steuermafia prellt den Staat um Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h07\">BBC: 19-Stunden-Schichten f&uuml;r Lidl-Textilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h08\">Seit 1997 wurden 1.853 Bundeswehr-Panzer exportiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h09\">Die vergessene Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h10\">Austritt von Kohlenmonoxid im BAYER-Werk Brunsb&uuml;ttel &ndash; Konsequenzen f&uuml;r CO-Pipeline gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h11\">P&auml;dagogen-Studie: Jeder f&uuml;nfte Erzieher von Burnout bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h12\">Syrien: Alle vertreten die Mehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h13\">Am Fu&szlig;e der Rocky Mountains droht eine Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h14\">Zu guter Letzt: Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769#h15\">Das Letzte: Ich bin das Volk<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18769&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach der Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SPD in der politischen Sackgasse<\/strong><br>\nDa die Linke nicht an die Macht kommt, kann sie aus einer komfortablen Situation heraus Mindestl&ouml;hne fordern&hellip;<br>\nWeil Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne ohne Not ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis von vornherein ausgeschlossen haben, k&ouml;nnen die Linken die R&auml;nkespiele um die Macht aus sicherer Distanz verfolgen &ndash; mit ihnen will ja keiner&hellip;<br>\nSp&auml;testens zur konstituierenden Sitzung des Bundestages wird dies noch einmal deutlich, wenn die Linken einen Gesetzentwurf zur Einf&uuml;hrung eines fl&auml;chendeckenden Mindestlohnes vorlegen werden. Eine zentrale Forderung auch im 100-Tage-Programm des SPD-Kandidaten Steinbr&uuml;ck, die gemeinsam mit Gr&uuml;nen und Linken umgesetzt werden k&ouml;nnte, aber mit R&uuml;cksicht auf die anstehende Regierungsbildung nicht umgesetzt werden darf. Das zeigt exemplarisch die Sackgasse, in die sich die Sozialdemokraten man&ouml;vriert haben. Rechnerisch gibt es eine Alternative zur Gro&szlig;en Koalition, aus Sicht mancher Sozialdemokraten zudem eine deutlich verlockendere. Doch der Weg dorthin ist versperrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/2265069\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Linker frecher Schachzug<\/strong><br>\nDer neue Bundestag hat sich noch nicht versammelt, da prescht die Linkspartei schon vor mit dem Selbstvertrauen der drittst&auml;rksten Fraktion: Mit ihrem Vorsto&szlig; f&uuml;r ein Mindestlohngesetz zwingt sie SPD und Gr&uuml;ne, Farbe zu bekennen. Der Zeitpunkt ist klug gew&auml;hlt.<br>\nDer neue Bundestag hat sich noch nicht versammelt, da zeigt die Linke schon einmal, wie freche Oppositionspolitik geht. Mit ihrem Vorsto&szlig; f&uuml;r ein Mindestlohngesetz zwingt sie einerseits SPD und Gr&uuml;ne, Farbe zu bekennen. Beide Parteien bef&uuml;rworten wie die Linke die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen, fl&auml;chendeckenden Mindestlohns, bei der SPD war dies eine zentrale Wahlkampfforderung. Mit welcher Begr&uuml;ndung sollte sie einem solchen Gesetz nun nicht zustimmen? Weil es von der Linken kommt? Das Argument d&uuml;rfte angesichts der Debatten in der SPD um die Aufhebung des Kontaktverbots zur Konkurrenzpartei kaum noch ziehen.<br>\nDer Zeitpunkt ist klug gew&auml;hlt, weil sich der Bundestag im Oktober in einer Art Schwebezustand befindet und keine Partei Koalitionsr&uuml;cksichten nehmen muss. So sind SPD, Gr&uuml;ne und Linke frei, ihre Mehrheit im Parlament zu nutzen, zumindest f&uuml;r eine erste Lesung des Gesetzes, und vielleicht sogar noch f&uuml;r eine Verabschiedung. Aber das funktioniert nur, wenn SPD und Gr&uuml;ne mitziehen, und danach sieht es nicht aus. Sie nennen den linken Vorsto&szlig; ein taktisches Spielchen. Mag sein. Aber das ist das Recht der Opposition, und manchmal entwickelt sich daraus kreative Politik &ndash; wie einst in Hessen, als Rot-Rot-Gr&uuml;n in einer &auml;hnlichen Situation die Studiengeb&uuml;hren abgeschafft hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl---hintergrund\/kommentar-mindestlohn-linke-linker-frecher-schachzug,23998104,24443168.html\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Es w&auml;re doch toll, wenn in den kommenden Wochen die BASIS der LINKEN, SPD und GR&Uuml;NEN mit den Gewerkschaften gemeinsam vor Ort mit der Forderung nach Verabschiedung eines gesetzlichen Mindestlohns an die Wahlb&uuml;rger herantreten w&uuml;rde.<\/em><br>\n<em>Jetzt den Taktikern in den Parteif&uuml;hrungen zeigen, dass die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn wirklich ernst gemeint war und schnellstm&ouml;glich umgesetzt werden muss.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130926_harm_bengen.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Es rollen K&ouml;pfe &ndash; Warum nicht bei der SPD?<\/strong><br>\nAber weshalb rollen keine K&ouml;pfe in der SPD? Ist diese Partei Wahlgewinnerin, ohne dass wir es bemerkt haben? Hat sie viel mehr Stimmen an sich gezogen, als die Wahl&auml;mter zu melden wussten? Wollte sie nicht die Kanzlerin st&uuml;rzen, mit einer neuen Mehrheit? Hatte Steinbr&uuml;ck nicht verk&uuml;ndet, &uuml;ber den Vizekanzlerposten f&uuml;r seine Partei m&uuml;sse man gar nicht nachdenken, den Kanzler werde die SPD stellen?<br>\nIrgendetwas stimmt da nicht. Eine Erkl&auml;rung w&auml;re, dass Sozialdemokraten von ihrer politischen Natur her keinem Profipolitiker Schmerz zuf&uuml;gen. Zeitgeschichtliche Erfahrungen, Kurt Beck sei unser Zeuge, sprechen aber gegen diese Annahme. Also vermuten wir: Die SPD ist froh und dankbar, dass sie nicht in die Lage gekommen ist, kanzlernd die Richtlinien der Politik zu bestimmen. So wird auch plausibel, wie eifrig sie zu vermeiden sucht, bei einem Griff nach der Kanzlerschaft von der Linkspartei Hilfe anzunehmen. Richtig regieren will sie nicht, nicht wirklich. H&ouml;chstens ein bisschen mitregieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155025\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu die Glosse:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nach desolatem Wahlergebnis: Steinbr&uuml;ck, Steinmeier, Gabriel und Nahles treten zur&uuml;ck<\/strong><br>\nPaukenschlag im Willy-Brandt-Haus! Nach den Spitzenkandidaten von FDP, Piraten und Gr&uuml;nen zieht nun auch die SPD-F&uuml;hrung Konsequenzen aus dem desolaten Wahlergebnis von nur 25,7 Prozent. Bei einer Pressekonferenz verk&uuml;ndeten heute die Hauptverantwortlichen der Niederlage Peer Steinbr&uuml;ck, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel sowie Andrea Nahles geschlossen ihren R&uuml;cktritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/09\/desolates-wahlergebnis-steinbruck.html\">Der Postillion<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach der Wahl: Lobbyismus als spannendes Streit-Thema<\/strong><br>\nLobbyismus bei den Koalitionsverhandlungen zum Thema machen! Jetzt mitmachen bei unserer Aktion &ldquo;Meine Stimme gegen Lobbyismus &ndash; F&uuml;r Demokratie&rdquo;<br>\nDie abgew&auml;hlte schwarz-gelbe Koalition hat beim Thema Lobbyismus und Demokratie viele Baustellen hinterlassen. Ein Blick in unsere Wahlpr&uuml;fsteine zeigt: SPD und Gr&uuml;ne sind als potentielle Koalitionspartner in Sachen Lobbyregulierung deutlich fortschrittlicher als die FDP. Aber die Partei, die mehr Transparenz und Schranken f&uuml;r Lobbyisten am deutlichsten ablehnt, ist die Union. Insofern werden die Koalitionsverhandlungen an diesem Punkt spannend werden. Zudem gibt es internationalen Druck, der Fragen wie Abgeordnetenbestechung und Parteienfinanzierung nach der Wahl wieder auf die Tagesordnung setzen wird. Um diese Themen werden Merkel, Seehofer und ihre m&ouml;glichen Koalitionspartner &ndash; am wahrscheinlichsten die SPD &ndash; daher nicht herumkommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/09\/nach-der-wahl-lobbyismus-als-spannendes-streit-thema\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Was gut f&uuml;r merkel ist, ist nicht unbedingt gut f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nThe German elections will hardly alter Germany&rsquo;s European policy. The Social Democrats and Greens have supported the policy of Merkel and her finance Minister Wolfgang Sch&auml;uble throughout. Most Germans are exceptionally pleased with their government&rsquo;s handling of the Euro-Crisis as reflected in the voter support of Merkel. For the Germans the current calamity is the product of corrupt and profligate Southern European governments (with Ireland thrown in) and their equally spendthrift populations. That these countries, with the exception of Greece, have been victims of a rapacious and reckless banking sector, in which German banks played a prominent role, is not part of the German discourse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2013\/09\/mathew-rose-good-news-for-merkel-is-not-necessarily-good-news-for-europe.html#kiERHaHQuVTEeItg.99\">Naked Capitalism<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Die vierte Blase<\/strong><br>\nEs klingt wie eine gute Nachricht: Die Welt ist reicher geworden! Um 8,1 Prozent ist das globale Geldverm&ouml;gen im vergangenen Jahr gewachsen, so hat es der Allianz-Finanzkonzern errechnet. Allerdings ist Geldverm&ouml;gen zun&auml;chst nur eine Zahl auf einem Konto. Es bleibt daher die Frage, wie &ldquo;echt&rdquo; dieser Reichtum ist. Denn in der realen Welt hat sich ja nicht viel ver&auml;ndert: Die globale G&uuml;terproduktion hat 2012 nur um etwa 3 Prozent zugelegt. Es ist daher ein Alarmzeichen und keine gute Nachricht, dass das nominale Geldverm&ouml;gen trotzdem so stark steigen konnte. Offenbar wird hier eine neue Blase aufgepumpt &ndash; diesmal auf den Aktienm&auml;rkten. Und Deutschland bleibt von diesem Ph&auml;nomen nicht verschont: Der deutsche Aktienindex DAX ist 2012 um 29 Prozent gestiegen, obwohl das Wachstum hierzulande nur bei mickrigen 0,7 Prozent gelegen hat. Der Kursanstieg kann also gar nicht &ldquo;nachhaltig&rdquo; sein, um ein Modewort der Anlageberater zu zitieren. Man kann es auch anders ausdr&uuml;cken: Bei den Verm&ouml;genswerten findet eine Inflation statt. Denn nicht nur Aktien werden teurer, auch die Immobilienpreise steigen in Deutschland neuerdings rasant. Allerdings hei&szlig;t diese Inflation offiziell nicht Inflation, sondern &ldquo;Wertsteigerung&rdquo; &ndash; oder auch &ldquo;Reichtum&rdquo;. Diese Sprachverwirrung ist nicht harmlos. Viele Deutsche denken tats&auml;chlich, sie h&auml;tten mehr &ldquo;Verm&ouml;gen&rdquo;, nur weil ihre Aktien derzeit steigen.<br>\nDieses &ldquo;Verm&ouml;gen&rdquo; wird vermutlich schon bald wieder verschwinden. Denn seit dem Jahr 2000 jagt in den westlichen Industriel&auml;ndern eine Finanzkrise die n&auml;chste: Erst kam die Dotcom-, dann die US-Subprime- und schlie&szlig;lich die Eurokrise &ndash; und jedes Mal haben auch deutsche Anleger gro&szlig;e Verluste hinnehmen m&uuml;ssen. Der Allianz-Report zeigt, dass sich derzeit die vierte Blase bilden d&uuml;rfte. Auch sie wird platzen und traurige Spekulanten hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F09%2F25%2Fa0100&amp;cHash=298097b2f14e01652b5c8aca8502d289\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Public Policy &amp; Economic Research, Allianz Global Wealth Report 2013<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.allianz.com\/v_1380013577000\/media\/press\/document\/130924_global_wealth_report_2013_de.pdf\">Allianz [PDF &ndash; 5.6 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten bereits gestern auf den Global Wealth Report der Allianz hingewiesen und ein Leser hat u.a. auf die nicht thematisierte Verteilung des festgestellten Reichtums innerhalb Deutschlands hingewiesen. Das ist richtig insofern, dass die SZ den Report nicht ganz wiedergibt. Im Report selbst wird immerhin darauf hingewiesen, dass im Euroraum und den USA heute mehr Menschen leben, die zur globalen &bdquo;low wealth&ldquo; * Klasse gerechnet werden m&uuml;ssen: jeweils etwa 30% der Bev&ouml;lkerung. Der Report feiert vor allem, dass seit dem Jahr 2000 sich die Bev&ouml;lkerung, die im globalen Ma&szlig;stab &uuml;ber ein mittleres Verm&ouml;gen verf&uuml;gt, in Osteuropa und Lateinamerika verdoppelt, in Asien (ex Japan) sogar beinahe verzehnfacht hat (China!), weltweit ein Anstieg der Verm&ouml;gensmittelklasse zu verzeichnen sei. Einger&auml;umt wird allerdings auch, dass sich zwar Anteil der &auml;rmeren L&auml;nder am globalen Reichtum vergr&ouml;&szlig;ert hat., aber die Haushalte der reichsten L&auml;nder, das f&uuml;nfte Quintil, immer noch ca. 70% des privaten Geldverm&ouml;gens halten. . Auffallend sei dabei, &ldquo;dass der Anteil der reichsten L&auml;nder am globalen Verm&ouml;gen deutlich &uuml;ber ihrem Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung liegt. In der Verm&ouml;gensverteilung d&uuml;rfte die &lsquo;alte&rsquo; Weltordnung noch weit l&auml;nger Bestand haben als mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftsleistung.&rdquo; Der Bericht verdeutlicht aber auch, dass Verm&ouml;genswachstum nicht alles ist. Im als besonders dynamisch gefeierten Osteuropa sind die privaten Verbindlichkeiten noch rasanter als die Verm&ouml;gen gestiegen. Das erinnert dann eher an das schuldenfinanzierte Wachstum beispielsweise in Spanien, das auf Zement gr&uuml;ndete. Zeitweise wurde mehr als in der restliche Eurozone&nbsp; verbaut.<\/em><br>\n<em>Ulrike Herrmann verweist ganz wesentlich und generell darauf, dass der im Allianz-Report behauptete Reichtum eher einer Blase gleicht, die bald platzt. Didier Sornette, Direktor des Financial Risk Observatory an der ETH Z&uuml;rich, geht noch weiter und sagt in einem lesenswerten Interview: &ldquo;Vieles, was das Wirtschaftswachstum in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren angetrieben hat, war im Kern blo&szlig; ein steigendes Kredit- und Schuldenvolumen und die Aufbl&auml;hung des Finanzsektors. &hellip;. Eine virtuelle Welt, in der die Verm&ouml;genswerte von der Kreditsch&ouml;pfung getrieben immer weiter stiegen und sich vom Fundament der realen Wirtschaft entfernten.&rdquo; Er vertritt die Auffassung, dass wir drei&szlig;ig Jahre lang mit der Illusion von Reichtum gelebt h&auml;tten und bezieht sich u.a. auf die Messung der Inflationsrate in den USA: &ldquo;Mit der Berechnungsmethode von 1980 kalkuliert, l&auml;ge die Inflationsrate in den USA heute auf 10 bis 15%, <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/die-notenbanken-pumpen-neue-blasen-auf\/\">nicht auf den offiziell ausgewiesenen 1,5%.<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Die NachDenkSeiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3412\">haben bereits fr&uuml;her<\/a> auf die Problematik der &Auml;nderungen der US-Inflationsmessung, die wiederum f&uuml;r die Messung des BIP-Wachstums wichtig ist, hingewiesen.<\/em><br>\n<em>U.a. mit dem Hinweis auf den Artikel in der SZ &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/inflation-die-usa-schoenen-ihre-daten-1.217992\">Die USA sch&ouml;nen ihre Daten<\/a>&rdquo; und den Messungen des &Ouml;konomen und Unternehmensberaters John Williams (<a href=\"http:\/\/www.shadowstats.com\/alternate_data\/inflation-charts\">Shadow Government Statistics<\/a>).<\/em><br>\n<em>* Der Report arbeitet mit drei globalen Verm&ouml;gensklassen. Die globale Verm&ouml;gensmittelklasse (&bdquo;middle wealth&ldquo;) umfasst dabei alle Personen mit einem Verm&ouml;gen zwischen 4.900 und 29.200 Euro. Als &bdquo;low wealth&ldquo; gelten alle Personen, deren Netto-Geldverm&ouml;gen unter der Schwelle von EUR 4.900 liegt, w&auml;hrend als &bdquo;high wealth&ldquo; diejenigen mit einem Netto-Geldverm&ouml;gen von &uuml;ber EUR 29.200 bezeichnet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Interview &uuml;ber ihr neues Buch &bdquo;Der Sieg des Kapitals &ndash; Wie der Reichtum in die Welt kam&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gffstream-7.vo.llnwd.net\/c1\/m\/1380102185\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20130925.mp3\">wdr5 Podcast [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Globales Kreditwachstum gr&ouml;&szlig;er als vor Lehman-Kollaps<\/strong><br>\nExtreme Formen weltweiter Kredit&uuml;bersch&uuml;sse haben die H&ouml;hen, die kurz vor der Lehman-Krise gesehen wurden, erreicht oder &uuml;berstiegen, warnte die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich. Die in der Schweiz ans&auml;ssige &ldquo;Bank der Zentralbanken&ldquo; sagte, eine Jagd nach Renditen w&uuml;rde Investoren en masse in Hochrisikoinstrumente locken, &ldquo;ein Ph&auml;nomen, das an den &Uuml;berschwang vor der globalen Finanzkrise erinnert.&ldquo;<br>\nVon Ambrose Evans-Pritchard, &Uuml;bersetzung Lars Schall<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2013\/09\/16\/globales-kreditwachstum-groesser-als-vor-lehman-kollaps\/\">Lars Schall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/10310598\/BIS-veteran-says-global-credit-excess-worse-than-pre-Lehman.html\">Daily Telegraph<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsches &ldquo;Jobwunder&rdquo;: Mitbestimmung sicherte Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nDas deutsche &ldquo;Jobwunder&rdquo; l&auml;sst sich nicht einfach auf andere L&auml;nder &uuml;bertragen, zeigt eine aktuelle Untersuchung des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.* Denn zentral f&uuml;r den Erfolg war eine spezifische Kultur der Arbeitsbeziehungen &ndash; und Institutionen wie das deutsche Modell der Mitbestimmung.<br>\nIn der auf die Finanzkrise folgenden Rezession schrumpfte die deutsche Wirtschaft von Anfang 2008 bis Mitte 2009 um rund sieben Prozent. Entgegen den Erwartungen folgten darauf in Deutschland aber keine Massenentlassungen. Stattdessen arbeiteten die Besch&auml;ftigten weniger; ihre Stellen blieben so erhalten. Neben der vom Staat gef&ouml;rderten Kurzarbeit setzten die Unternehmen dabei auch auf andere Instrumente f&uuml;r interne Flexibilit&auml;t. Wie Berechnungen des IMK auf Basis von Daten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, lie&szlig;en sich in der Krise so rund eine Million Jobs retten. Die zweite Welle der Krise, unter der jetzt die Euro-Krisenl&auml;nder leiden, blieb daher hierzulande aus.<br>\nDoch das Modell l&auml;sst sich wohl nicht einfach exportieren, analysieren die Autoren Dr. Alexander Herzog-Stein, Prof. Dr. Gustav A. Horn und Ulrike Stein PhD. Die Ausweitung der Kurzarbeit von 12 auf 24 Monate durch die Bundesregierung verhinderte laut IMK rund 250.000 Entlassungen. Sie bewirkte also das &ldquo;Jobwunder&rdquo; nicht alleine. Denn daneben setzten die Unternehmen auf weitere M&ouml;glichkeiten interner Flexibilit&auml;t: den Abbau von &Uuml;berstunden, den Einsatz von Arbeitszeitkonten und eine verk&uuml;rzte Arbeitszeit. Wie die Kurzarbeit verhinderte jedes der drei Instrumente den Abbau von etwa 250.000 Stellen.<br>\nDiese Instrumente lassen sich jedoch nicht kurzfristig durch politische Reformen in einem Land einf&uuml;hren. Sie beruhen entweder auf Tarifvertr&auml;gen oder Betriebsvereinbarungen &ndash; und die sind Teil einer spezifischen Kultur der industriellen Beziehungen. Laut Analyse des IMK hat die interne Flexibilisierung in Deutschland vor allem funktioniert, weil es ein seit Jahrzehnten erprobtes Vertrauensverh&auml;ltnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gibt. Diese Sozialpartnerschaft sei insbesondere im industriellen Sektor ausgepr&auml;gt, den die Krise am st&auml;rksten traf. Dort operierten Gewerkschaften und Betriebsr&auml;te nach wie vor auf Augenh&ouml;he mit den Arbeitgebern, so die Forscher. Hinzu kamen weitere Faktoren: Die deutsche Industrie erlebte vor der Krise einen Boom und war hoch profitabel. Zudem dominierte dort die Vollzeitarbeit. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen konnte sich das System interner Flexibilit&auml;t &uuml;berhaupt entwickeln.<br>\nDie &Ouml;konomen sch&auml;tzen die kurzfristige &Uuml;bertragbarkeit des Erfolgs daher skeptisch ein &ndash; selbst auf andere Branchen innerhalb Deutschlands. Es sei zweifelhaft, ob Deutschland &auml;hnlich positive Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt gemacht h&auml;tte, wenn der Dienstleistungssektor von einem vergleichbaren Nachfrageeinbruch getroffen worden w&auml;re, wie ihn die Rezession f&uuml;r die Industrie darstellte. Denn in den Dienstleistungsbranchen sei die Sozialpartnerschaft weniger stark ausgepr&auml;gt und die Gewerkschaften seien deutlich schw&auml;cher. F&uuml;r mehr interne Flexibilit&auml;t setzten die Unternehmen dort vor allem auf Minijobs. Vereinbarungen zu Arbeitszeitkonten gebe es deutlich seltener. Zudem seien in dem Sektor &uuml;berdurchschnittlich viele Frauen besch&auml;ftigt, die meist nicht in der Lage seien, &Uuml;berstunden anzusammeln oder Arbeitszeitkonten aufzubauen, da sie die Hauptlast der famili&auml;ren Verpflichtungen tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1758-5899.12054\/full\">Pressmitteilung der Hans-B&ouml;ckler Stiftung zu Alexander Herzog-Stein, Gustav A. Horn, Ulrike Stein: Macroeconomic Implications of the German Short-time Work Policy during the Great Recession, in: Global Policy, Volume 4.<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130926_hwt_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=43958&amp;chunk=1\">B&ouml;ckler Impuls 13\/2013<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130926_hwt_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=43959&amp;chunk=2\">B&ouml;ckler Impuls 13\/2013<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Organisierte Kriminalit&auml;t: Die Steuermafia prellt den Staat um Milliarden<\/strong><br>\nDie organisierte Kriminalit&auml;t hat nach Prostitution und Drogenhandel ein neues Gesch&auml;ftsfeld: Steuerbetrug. Mit einer eigenen Eliteeinheit r&uuml;stet der Zoll gegen eine steigende Gewaltbereitschaft auf. Die in K&ouml;ln ans&auml;ssige Truppe ist bereits seit 1998 als Sondereinheit des Zolls aktiv, wenn auch in der &Ouml;ffentlichkeit so gut wie unbekannt. Der Zoll wiederum ist f&uuml;r Sch&auml;uble die (finanziell) wichtigste Verwaltung. 124 Milliarden Euro, also rund die H&auml;lfte seiner Steuereinnahmen, flossen dem Bund im vorigen Jahr &uuml;ber die Zollverwaltung zu. Die gr&ouml;&szlig;ten Positionen waren dabei 40 Milliarden Euro Energiesteuer, 14 Milliarden Tabaksteuer, 7 Milliarden Stromsteuer und 52 Milliarden Euro Einfuhrumsatzsteuer. Die gigantischen Summen locken das organisierte Verbrechen magisch an, Steuern im gro&szlig;en Stil zu hinterziehen oder gar den Fiskus anzuzapfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/organisierte-kriminalitaet-die-steuermafia-prellt-den-staat-um-milliarden-seite-all\/8616262-all.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten berichten regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Steueroasen, Steuerhinterziehung von Einzelpersonen oder Steuervermeidungsstrategien von Gro&szlig;konzernen. Dieser Artikel hat die die Steuerkriminalit&auml;t des Organisierten Verbrechens zum Thema. So interessant der Bericht ist, offen bleibt die Frage, wo der Milliardenerl&ouml;s dieser Verbrechen bleibt. Findet dieses Geld, wie in manchen europ&auml;ischen L&auml;ndern, den Weg in den normalen Wirtschaftskreislauf und was richtet es dort an?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BBC: 19-Stunden-Schichten f&uuml;r Lidl-Textilien<\/strong><br>\nArbeiter in einer Textilfabrik in Bangladesch, die auch f&uuml;r Lidl Hosen fertigt, m&uuml;ssen laut einem Medienbericht f&uuml;r Hungerl&ouml;hne 19-Stunden-Schichten leisten.<br>\nDer Arbeitstag beginne um 7 Uhr morgens und ende um 2.30 Uhr in der Nacht, berichtete ein BBC-Reporter, der verdeckt vor den Werkstoren recherchierte und sp&auml;ter als Eink&auml;ufer getarnt die Fabrik besuchte. Ein Arbeiter wurde mit den Worten zitiert, er verdiene pro Schicht umgerechnet 2,40 Euro. Laut BBC wurden in der Fabrik gerade 150.000 Paar Jeans und Latzhosen f&uuml;r Lidl gefertigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bangladesch-bbc-19-stunden-schichten-fuer-lidl-textilien-12586933.html\">FAZ.Net<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Abuse and exploitation of migrant workers preparing emirate for 2022<\/strong><br>\nDozens of Nepalese migrant labourers have died in Qatar in recent weeks and thousands more are enduring appalling labour abuses, a Guardian investigation has found, raising serious questions about Qatar&rsquo;s preparations to host the 2022 World Cup.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/sep\/25\/revealed-qatars-world-cup-slaves\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Seit 1997 wurden 1.853 Bundeswehr-Panzer exportiert<\/strong><br>\nSeit 1997 sind 1.853 urspr&uuml;nglich an die Bundeswehr gelieferte Leopard-Kampfpanzer und andere Panzertypen an andere L&auml;nder verkauft worden. Dies ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung (17\/14736) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/14628). Hinzu kommen noch drei Panzerlieferungen an Singapur in den Jahren 2007 bis 2012. Die genaue St&uuml;ckzahl der an Singapur gelieferten Panzer unterliegt nach Angaben der Regierung der Geheimhaltung. Mit 535 Panzern gingen die meisten Exemplare an Griechenland, gefolgt von der T&uuml;rkei mit 354 Kampfpanzern.<br>\nWeitere Empf&auml;ngerl&auml;nder von deutschen Panzerlieferungen waren Brasilien (273 St&uuml;ck), Chile (188), Finnland (139), Kanada (129), Polen (142) und Schweden (18). Wie die Bundesregierung weiter mitteilt, werden gegenw&auml;rtig keine Leopard-Panzer im Ausland in Lizenz hergestellt. Es seien auch keine ausl&auml;ndischen Unternehmen bekannt, die auf dem Modell Leopard 2 basierende Panzer herstellen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_09\/2013_466\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die vergessene Wahrheit<\/strong><br>\nDer Schwarze Donnerstag am 30. September 2010 im Stuttgarter Schlossgarten j&auml;hrt sich am kommenden Montag zum dritten Mal. Er hat sich ins kollektive Ged&auml;chtnis Baden-W&uuml;rttembergs eingebrannt. Doch die politische Aufarbeitung ist kein Ruhmesblatt. Noch immer gibt es keine Entschuldigungen, noch immer gibt es den Rahmenbefehl des Innenministeriums, mit dem schon die CDU die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 observieren lie&szlig;. Daran hat sich auch unter Gr&uuml;n-Rot nichts ge&auml;ndert. Eine bittere Bilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/130\/die-vergessene-wahrheit-1745.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Dietrich Wagner verletzt am Schwarzen Donnerstag<\/strong><br>\nF&auml;hrt Dietrich Wagner, der Mann, dem sie beim Wasserwerfereinsatz im Stuttgarter Schlossgarten am 30. 9. 2010 fast die Augen ausgeschossen haben, noch Auto? Wichtige Frage bei einem, der auf dem einen Auge blind und auf dem anderen nur noch ein paar Prozent Sehverm&ouml;gen hat. Diese Frage besch&auml;ftigt die Polizei schon seit 2011, mindestens. Damals soll er gesehen worden sein, wie er mit einem roten Dacia Logan auf seinem Gartengrundst&uuml;ck rumgefahren sein soll, besagt ein Papier aus dem Dezernat 3.5 der Stuttgarter Polizei datiert auf den 11. November 2011. Fahrrad sei er auch gefahren, hat einer beobachtet. Auch das noch. Egal. Das Ganze ist sowieso schon lange her und stammt noch aus dem Stuttgarter Widerstandsmittelalter, als im wilden S&uuml;den sogar die Gr&uuml;nen noch beliebter waren als die CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/editorial\/130\/auf-den-hintern-gestarrt-1751.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Hinweis: Weitere Beitr&auml;ge in der neuen Kontext: Wochenzeitung u.a.<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Eiertanz um Gasbohren:<\/strong> Alle sind gegen Fracking. Dennoch wird das Regierungspr&auml;sidium die Konzession der Firma Parkyn Energy, bei Konstanz und Biberach nach Gas zu suchen, aller Voraussicht nach verl&auml;ngern. Der BUND Pfullendorf h&auml;lt das f&uuml;r rechtlich fragw&uuml;rdig. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Klatsche f&uuml;r Kretschmann:<\/strong> Was ist los in Baden-W&uuml;rttemberg? Wankt Gr&uuml;n-Rot? Wie konnte es dazu kommen, dass prominente Stuttgart-21-Gegner wie der fr&uuml;here Bahnhofvorsteher Egon Hopfenzitz sein Kreuz bei den Linken macht ein Mann, der Jahrzehnte lang CDU w&auml;hlte und dann gro&szlig;e Hoffnungen in die Gr&uuml;nen gesetzt hatte. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Agententreff Theresienwiese:<\/strong> 25. April 2007 &ndash; am Tag, als in Heilbronn die Polizeimeisterin Mich&egrave;le Kiesewetter ermordet und ihr Kollege lebensgef&auml;hrlich verletzt wurden, hielten sich mehrere V-Leute von Polizei und Verfassungsschutz nahe des Tatortes auf. Die Beh&ouml;rden verweigern inzwischen jegliche Auskunft. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Kampf ums Wassernetz:<\/strong> Nach einem Gemeinderatsbeschluss muss die EnBW das Stuttgarter Wassernetz zum 1. Januar 2014 an die Landeshauptstadt zur&uuml;ckgeben. Danach sieht es allerdings nicht aus. Der Energieversorger treibt den &Uuml;bernahmepreis in die H&ouml;he, wogegen die Stadt klagt. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Protestst&uuml;rme am Bodensee:<\/strong> Auf den ersten Blick schein die Zeitungswelt in der Bodenseeregion noch in Ordnung zu sein. Anders als bei vielen Verlagen im Land halten die Leser dem Konstanzer &ldquo;S&uuml;dkurier&rdquo; weitgehend die Treue. Doch hinter den Verlagsmauern rumort es. (Teil V unserer Zeitungsserie)<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Hilfstruppen der Redaktion:<\/strong> Autos werden von Autobauern montiert. Schornsteine werden von Schornsteinfegern gereinigt. Tageszeitungen werden von Journalisten gemacht. Denkste. Immer &ouml;fter steuern Leser redaktionelle Inhalte bei.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ogottogott:<\/strong> Interessieren sich Jugendliche wirklich f&uuml;r Gott? Ja, sagt eine Jugendstudie und jubelt: Drei Viertel bezeichnen sich als religi&ouml;s. Nein, sagt unser Autor. Hier werden Jugendliche mit zweifelhafter Methodik vereinnahmt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung ab heute am Kiosk und am Samstag als Beilage der taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Austritt von Kohlenmonoxid im BAYER-Werk Brunsb&uuml;ttel &ndash; Konsequenzen f&uuml;r CO-Pipeline gefordert<\/strong><br>\nIm Brunsb&uuml;tteler BAYER-Werk kam es gestern zu einem schweren Zwischenfall: zwei Mitarbeiter wurden bewusstlos aufgefunden, drei weitere wurden durch das Einatmen giftiger Gase verletzt. Ein Betroffener schwebte in Lebensgefahr und musste reanimiert werden. Die Polizei gab zun&auml;chst an, dass es sich bei dem Giftstoff wahrscheinlich um Kohlenmonoxid (CO) handele. Dies wurde heute &bdquo;definitiv best&auml;tigt&ldquo;.<br>\nDie Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) fordert, dass der Unfall Konsequenzen f&uuml;r die CO-Pipeline zwischen den BAYER-Werken Dormagen und Krefeld haben muss. Philipp Mimkes vom Vorstand der CBG: &bdquo;Giftige Gase wie Chlor, Kohlenmonoxid oder Phosgen d&uuml;rfen allenfalls in gut gesicherten Werken verarbeitet werden. Ein Transport solcher hochgef&auml;hrlichen Chemikalien verbietet sich &ndash; zumal durch dicht besiedelte Wohngebiete. Es w&auml;re unverantwortlich, die Bev&ouml;lkerung diesem unn&ouml;tigen Risiko auszusetzen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/5224.html\">Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>P&auml;dagogen-Studie: Jeder f&uuml;nfte Erzieher von Burnout bedroht<\/strong><br>\nDen ganzen Tag singen und spielen: Wer sich so den Alltag von Erziehern vorstellt, irrt gewaltig. Kinderbetreuer haben alle H&auml;nde voll zu tun &ndash; teils so viel, dass so manchem ein Burnout droht, wie eine neue Studie aufdeckt. Rund jeder f&uuml;nfte Erzieher (18,9 Prozent) f&uuml;hlt sich in seinem Beruf extremem Stress ausgesetzt und l&auml;uft Gefahr, an einem Burnout zu erkranken. Das hat eine Studie der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen ergeben. Im Detail sagte mehr als jeder vierte Erzieher (27,4 Prozent), dass ihn die Arbeit oft &uuml;berfordert und er sich Sorgen macht, den Arbeitsalltag nicht gut zu bew&auml;ltigen. Fast jeder Dritte (32,8 Prozent) arbeitet &uuml;ber die normale Arbeitszeit hinaus, um die an ihn gestellten Aufgaben schaffen zu k&ouml;nnen. Mehr als ein Viertel (27,6 Prozent) gab an, dass die Freude am Beruf teilweise bereits verloren gegangen ist. F&uuml;r die Studie befragten die Forscher Ende 2012 rund 830 Erzieher. Als Stressquelle Nummer eins entpuppte sich dabei, wenn Erzieher in einer Kita mit schlechter Personalausstattung arbeiteten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/karriere\/paedagogen-studie-jeder-fuenfte-erzieher-von-burnout-bedroht,1473056,24414086.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu: Erzieherinnen sind Hochrisiko-Gruppe f&uuml;r Burnout<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.katho-nrw.de\/katho-nrw\/hochschule\/presse-oeffentlichkeitsarbeit\/pressemitteilungen\/artikel\/datum\/2013\/09\/23\/erzieherinnen-sind-hochrisiko-gruppe-fuer-burnout\/\">Katholische Hochschule NRW<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Syrien: Alle vertreten die Mehrheit<\/strong><br>\nKonflikt in Syrien ist milit&auml;risch nicht zu l&ouml;sen: Die UNO bem&uuml;ht sich um Vermittlung zwischen Aufst&auml;ndischen und Regierung. Ein Gespr&auml;ch mit Mokhtar Lamani. Der aus Marokko stammende Mokhtar Lamani leitet das B&uuml;ro des UN-Sonderbeauftragten f&uuml;r Syrien in Damaskus: &ldquo;&hellip; Es gibt zwei schwerwiegende Probleme f&uuml;r unsere Mission. Das eine ist die Fragmentierung der Gesellschaft, das andere das gro&szlig;e Misstrauen der Syrer untereinander. &hellip; Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass es keine milit&auml;rische L&ouml;sung gibt. Wenn man das Land retten will, muss man nach einer politischen L&ouml;sung suchen. Aber heute ist das Land offen f&uuml;r alle m&ouml;glichen Interventionen. Und wie wir wissen, haben ausl&auml;ndische Interventionen nichts mit gutem Willen zu tun, sondern sind das Ergebnis verschiedener Interessen. Diese Interessen sind sehr widerspr&uuml;chlich, Syrien ist Austragungsort vieler Schlachten geworden. &hellip; Das erste was wir hier gemacht haben, war eine politische Landkarte des heutigen Syriens anzufertigen. Wer ist wer, wer macht was usw., um die verschiedenen Kr&auml;fte wirklich zu verstehen. Mein Auftrag war, Kontakt zu allen Kr&auml;ften, zu allen Syrern herzustellen, zuzuh&ouml;ren und, entsprechend dem Geh&ouml;rten, Vorschl&auml;ge zu machen. &hellip; Die Medien sprechen ja immer &uuml;ber die &raquo;Freie Syrische Armee&laquo; und die Opposition. Wenn man genau ist, muss man von &raquo;Armeen&laquo; und von &raquo;Oppositionsgruppen&laquo; sprechen. Eine &raquo;Brigade&laquo; kann nicht milit&auml;risch definiert werden. Es k&ouml;nnen f&uuml;nf oder auch 5000 Leute sein. Wir haben mehr als 2000 verschiedene Gruppen ausgemacht. Es gibt Nationalisten, die Demokratie wollen. Es gibt Extremisten, die ein Programm haben, das mit Syrien nichts zu tun hat. Es gibt Kriminelle, die die Situation ausnutzen, um ein Museum zu pl&uuml;ndern oder Leute zu entf&uuml;hren und dann Geld erpressen. Und nat&uuml;rlich gibt es auf der Seite der Regierung Hardliner und Leute, die einlenken. Das ist normal. Tatsache ist, da&szlig; sie nicht miteinander reden, au&szlig;er mit Waffen. Sie h&ouml;ren sich nicht zu. Es w&auml;re wichtig, innerhalb des Landes einen Konsens herzustellen und die Syrer gegen den Einfluss von au&szlig;en zu immunisieren. International muss &raquo;Genf II&laquo; unterst&uuml;tzt werden, sonst gibt es Chaos. &hellip; Wenn man wegen der gro&szlig;en Fragmentierung 100 Delegationen hat, geht es nicht. Das Beste w&auml;ren zwei Delegationen, die ernsthaft verhandeln. Das aber ist ein gro&szlig;es Problem. Einige Staaten unterst&uuml;tzen die &raquo;Nationale Koalition&laquo;. Von dem, was wir hier im Land h&ouml;ren, vertritt diese Koalition nicht einmal einen kleinen Teil der Oppositionsgruppen. Und wenn man die bewaffneten Gruppen fragt, wer f&uuml;r sie spricht, stellt man eine riesige Fragmentierung fest. &hellip; Wer vertritt die schweigende Mehrheit in diesem Land? Mehr als 157 Parteien und Gruppen sind zu uns gekommen, dazu kommen noch die Kurden mit ihren 35 verschiedenen Gruppen. Jeder hat erkl&auml;rt, 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung zu vertreten. Wie viele 70 Prozent passen eigentlich in 100 Prozent! Alle geben an, die Mehrheit zu vertreten. &hellip; Bei meinen Kontakten mit verschiedenen Gruppen habe ich Namen genannt und was haben sie geantwortet? &raquo;Wenn die hierher kommen, werden wir sie umbringen&laquo;, haben sie gesagt. Das ist hier nicht Vietnam mit der s&uuml;dvietnamesischen Regierung und dem Vietcong. Das ist hier v&ouml;llig anders und es gibt ganz andere Vorstellungen.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/09-21\/054.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Leiter des B&uuml;ros des UN-Sonderbeauftragten d&uuml;rfte dem Ideal eines glaubw&uuml;rdigen wie auch kompetenten Zeugen nahekommen. Es spricht aus ihm eine bewundernswerte Haltung, wie er mit beharrlicher Unbedingtheit auf ein diplomatisches Mandat beharrt und gleichzeitig die kaum vorstellbare Zersplitterung der syrischen Gesellschaft schildert, vor allem der Opposition.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Am Fu&szlig;e der Rocky Mountains droht eine Katastrophe<\/strong><br>\nInfolge schwerer &Uuml;berschwemmungen &ldquo;biblischen Ausma&szlig;es&rdquo; im Bundesstaat Colorado verseuchen Roh&ouml;l, gef&auml;hrliche Chemikalien und vergiftetes Wasser an vielen Fracking-Bohrstellen die Umwelt. Mindestens 1.900 Bohrstellen in dem am schwersten betroffenen County seien zu Beginn der Flutwelle in der vergangenen Woche verriegelt worden, versicherte Tisha Schuller, Chefin der Gas-und-&Ouml;l-Vereinigung in Colorado, Coga (Colorado Oil and Gas Association). Doch der Antifrackingaktivist Cliff Willmeng h&auml;lt dagegen. Er ist durch das &uuml;berschwemmte Land gefahren und hat Hunderte von &uuml;berschwemmten Bohrstellen in Augenschein genommen. Er fotografierte umgekippte Bohrt&uuml;rme, unkontrolliert im Wasser schwappende &Ouml;l und Abwassertanks und &Ouml;llachen. Willmeng von der B&uuml;rgerinitiative East Boulder County United spricht bereits von einer Umweltkatastrophe. Luftaufnahmen, die Reporter der Denver Post machten, best&auml;tigen seine Bef&uuml;rchtung. Die Bilder, die &uuml;ber einer Bohranlage bei Milliken entstanden sind, zeigen einen geschlossene &Ouml;lfilm, der auf dem Wasser liegt. Milliken ist nur eine von 50.000 Bohrstellen im Bundesstaat Colorado. Unter ihnen sind konventionelle und Frackingbohrungen. Beim Fracking wird ein Cocktail aus Sand, Wasser und Chemikalien horizontal durch den Untergrund geschossen, um das Gestein zu brechen und Gas und &Ouml;l freizusetzen. Bei beiden Bohrmethoden kommen gro&szlig;e Mengen vergifteten Brackwassers an die Oberfl&auml;che. Vor der Entsorgung dieses Wassers wird es an Ort und Stelle in Tanks gelagert. Die exakte Zusammensetzung der Chemikalien ist ein &ldquo;Handelsgeheimnis&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F09%2F21%2Fa0157&amp;cHash=3b793efa7a04663d985c9764810ea010\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Soviel zu den Sonntagsreden nicht nur &uuml;ber Fracking.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit! <\/strong><br>\nDas Ausscheiden aus dem Bundestag kostet 600 Mitarbeitern der FDP den Job. Wom&ouml;glich sind sie froh dar&uuml;ber, dass ihr alter Arbeitgeber doch nicht die Arbeitsagentur abgeschafft hat, wie er das in seiner Hochzeit mal plante. Wohin w&uuml;rden die jetzt arbeitslosen Ex-FDP-Mitarbeiter sonst gehen? Man kann nur hoffen, dass sich diese Leute nicht zu sehr in einer sp&auml;tr&ouml;mischen Dekadenz einrichten. Leistung muss sich n&auml;mlich lohnen. Und Nicht-Leistung darf nicht belohnt werden. Wer arbeiten will, liebe Ex-FDP-Angestellte, der findet auch Arbeit. Die Zeichen am Arbeitsmarkt stehen ja g&uuml;nstig. Ihr kennt das ja, euer Chef war ja auch Wirtschaftsminister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/09\/wer-arbeiten-will-findet-auch-arbeit.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Ich bin das Volk<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130926_hwt_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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