{"id":1878,"date":"2006-11-20T11:27:46","date_gmt":"2006-11-20T10:27:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1878"},"modified":"2006-11-20T11:44:00","modified_gmt":"2006-11-20T10:44:00","slug":"hinweise-des-tages-269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1878","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Thema Demographische Entwicklung in Deutschland<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&ldquo;Warum sollen wir in Panik verfallen?&ldquo;<\/strong><br>\nDer Statistiker Gerd Bosbach r&auml;t zu Skepsis und Zur&uuml;ckhaltung bei weit in die Zukunft reichenden Bev&ouml;lkerungsprognosen: &ldquo;Es kann ganz anders kommen&rdquo;. Viele Daten werden nach Ansicht des Professors dramatisiert: &bdquo;Ich habe den Eindruck einer Kampagne. Im M&auml;rz hie&szlig; es, wir h&auml;tten die niedrigste Geburtenrate der Welt, beruhend auf einer L&uuml;ge des Berlin-Institutes f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/index.php?k=news&amp;itemid=10028&amp;detailid=240763\">General-Anzeiger<\/a>\n<p><em>Anmerkung: Gerd Bosbach weist in dem Interview auf ein interessantes Buch von Prof. Ernst Kistler (Direktor am Internationalen Institut f&uuml;r Empirische Sozial&ouml;konomie INIFES gGmbH) hin:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Buchtipp: Die Methusalem-L&uuml;ge &ndash; Wie mit demographischen Mythen Politik gemacht wird<\/strong><br>\nSt&auml;ndig wird vor den drohenden Auswirkungen des Methusalem-Staates gewarnt. Der Autor Ernst Kistler sieht dies kritisch und mahnt zur Vorsicht: Allzu oft stecken handfeste politische und wirtschaftliche Interessen dahinter. Das Buch r&auml;umt mit den Mythen vom Greisenstaat auf und zeigt in klaren Analysen, was uns wirklich erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.innovative-verwaltung.de\/index.php?do=show&amp;id=1089&amp;alloc=236&amp;from=1&amp;to=10&amp;limit=10&amp;back=1&amp;topic_detail=\">Website &bdquo;Innovative Verwaltung&ldquo; der Gabler Verlag\/GWV Fachverlage GmbH<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Grund, vor Angst zu erstarren<\/strong><br>\nInnerhalb von drei Jahren hat das Statistische Bundesamt seine Modellrechnung f&uuml;r das Jahr 2050 ge&auml;ndert. Danach altert die Bev&ouml;lkerung schneller und schrumpft st&auml;rker. Dennoch warnen Experten vor Panik: Auch k&uuml;nftig seien die sozialen Lasten zu schultern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=mail&amp;cat=1&amp;id=30673\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>OECD-Chef&ouml;konom: &ldquo;Angst auf der Verliererseite zu enden&rdquo;<\/strong><br>\nDie Globalisierung droht zu scheitern, warnt Jean-Philippe Cotis, Chefvolkswirt der OECD, im Interview mit manager-magazin.de. Um die offene Weltwirtschaft zu bewahren, gebe es vor allem ein Mittel: bessere Wohlfahrtsstaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,448902,00.html\">Manager-Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir k&ouml;nnen die Globalisierung umgestalten<\/strong><br>\nDer amerikanische Nobelpreistr&auml;ger f&uuml;r Wirtschaft, Joseph E. Stiglitz, spricht sich f&uuml;r einen weltweiten Gesellschaftsvertrag aus, der die Globalisierung demokratischer und gerechter gestaltet. Vorbild k&ouml;nne eine Vereinbarung sein, wie sie in einigen Staaten bereits zwischen Armen und Reichen oder Jungen und Alten bestehe, sagte Stiglitz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kulturinterview\/564481\/drucken\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em>Kommentar AM: So sehr ich Stiglitz&rsquo; Arbeiten sch&auml;tze, nicht alles, was er in diesem Interview sagt, kann ich nachvollziehen. Wenn er zum Beispiel sagt, in einigen Staaten gebe es einen Gesellschaftsvertrag zwischen Armen und Reichen, zwischen den Jungen und den Alten, dann stimmt das vielleicht f&uuml;r einige, wenige Staaten. Aber man muss doch sehen, dass die einigerma&szlig;en solidarischen Gesellschaftsordnungen heute massiv unter dem Druck der herrschenden Ideologie, nicht der Fakten, stehen. Immer noch ist die Ideologie des Deregulierens und Privatisierens im Vormarsch. So gut uns Optimismus tut, ein bisschen Realismus geh&ouml;rt auch dazu. Schon im Buch &uuml;ber die &bdquo;Roaring Nineties&ldquo; ist mir aufgefallen, dass Stiglitz manche (Sonder-)Entwicklungen gerne ausblendet. So schrieb er &uuml;ber die guten neunziger Jahre, ohne die deutsche Besonderheit wahrzunehmen, dass schon damals Deutschland einen die Konjunktur zerst&ouml;renden Sonderweg ging. Bei uns gab es die &bdquo;Roaring Nineties&ldquo; nicht.<br>\nAuch wenn Stiglitz es als ein Zeichen von Fortschritt wertet, dass die USA sich jetzt wegen ihres Desasters im Irak und in Afghanistan an andere L&auml;nder um Hilfe bittend wenden, dann kann ich das solange nicht als Fortschritt werten, wie dieses Hilfeersuchen der USA ja auch oder sogar vor allem als ein Ersuchen um milit&auml;rische Hilfe gewertet werden kann. Die von Stiglitz gelobte Einsicht der USA kann f&uuml;r uns und die NATO bedeuten, dass wir immer tiefer in die milit&auml;rischen Abenteuer der USA hineingezogen werden.<br>\nUnabh&auml;ngig von diesen kritischen Anmerkungen gilt: Es ist verdienstvoll, dass Stiglitz wieder einmal klarmacht, dass die Globalisierung auch eine Gestaltungsaufgabe ist und man gestalten k&ouml;nnte, wenn man wollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trotz Aufschwung baut die Industrie Jobs ab<\/strong><br>\nIm Zeitraum von Januar bis September besch&auml;ftigten die Betriebe im Bergbau und im Verarbeitenden Gewerbe im Schnitt rund 5,89 Millionen Menschen &ndash; das waren 0,8 % weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres, w&auml;hrend  der Umsatz um 6,5 % auf 1166 Milliarden Euro anstieg.  Davon entfielen zwar 676 Milliarden auf das Inland, aber der Auslandsumsatz stieg deutlich st&auml;rker an (10,4%)  als der Inlandsumsatz (3,8%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/presse\/deutsch\/pm2006\/p4810151.htm\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p>Kommentar: Ohne eine Belebung der Binnenkonjunktur (vor allem durch angemessene Lohnsteigerungen) wird sich daran nichts &auml;ndern.<\/p><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impus 18\/2006<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Arbeitsmarkt: In der Ein-Euro-Sackgasse<\/strong><br>\nDie Filialen der Arbeitsagentur setzen bei Arbeitslosen mit Vermittlungsschwierigkeiten nicht in erster Linie auf gezielte Qualifikation f&uuml;r den ersten Arbeitsmarkt &ndash; entgegen der Intention des Sozialgesetzbuches. Auf den Einzelfall zugeschnittene F&ouml;rderma&szlig;nahmen sind eher die Ausnahme als die Regel. Die Einsparungen bei der Qualifizierung gehen zu Lasten der Langzeitarbeitslosen. Wer vom Versicherungs- ins F&uuml;rsorgesystem rutscht, also vom Arbeitslosengeld I ins Arbeitslosengeld II, hat das Nachsehen. Die Arbeitsvermittler konzentrieren ihre Bem&uuml;hungen auf Erwerbslose, die noch Arbeitslosengeld I beziehen und am Markt vergleichsweise gute Chancen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F8EABCCB\/hbs\/hs.xsl\/32014_84432.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Berufsausbildung: Die geparkten Bewerber<\/strong><br>\nKnapp 50.000 Lehrstellen-Bewerber gelten als noch nicht vermittelt. Doch die Zahl derer, die keinen Platz gefunden haben, ist weit gr&ouml;&szlig;er: Fast 350.000 absolvieren Praktika, jobben oder gehen wieder zur Schule.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F8EABCCB\/hbs\/hs.xsl\/32014_84427.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>WSI-Mitteilungen 10\/2006<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Was bewirken EU-Richtlinien in der Sozialpolitik? &ndash; Ein Ost-West-Vergleich<\/strong><br>\nLange Zeit wurde der Europ&auml;ischen Union (EU) eine ernst zu nehmende soziale Dimension abgesprochen. Vorhandene rechtliche Ma&szlig;nahmen wurden allenfalls als &bdquo;kleinster gemeinsamer Nenner&ldquo; bezeichnet, da die Offene Methode der Koordinierung (OMK) keinen rechtsverbindlichen Charakter hat. Arbeitsrechtliche EU-Richtlinien blieben also h&auml;ufig unbeachtet, aber nicht ohne Wirkung, wie dieser Beitrag zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2006_10_treib_leiber.pdf\">Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 120 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa zwischen Markt und Sozialstaat<\/strong><br>\nNach dem Scheitern des Verfassungsvertrages steht die EU jedenfalls<br>\nvor entscheidenden Weichenstellungen, vor allem was die soziale<br>\nDimension betrifft. Welches der Szenarien sich letztendlich durchsetzt, h&auml;ngt<br>\nweitestgehend vom Ausgang politischer Auseinandersetzungen in der<br>\nEU selbst, aber auch in ihren Mitgliedsstaaten ab. Vieles deutet darauf<br>\nhin, dass diese Auseinandersetzungen bereits begonnen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2006_10_editorial.pdf\">Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 36 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-D908A277\/hbs\/hs.xsl\/119.html\">Zur Gesamt&uuml;bersicht &hellip;<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Buchrezension: &ldquo;Die Wundert&auml;ter. Netzwerke der deutschen Wirtschaft 1942-1966&ldquo; von Nina Grunenberg<\/strong><br>\nDie Wirtschaftsf&uuml;hrer, die Westdeutschland aus den Tr&uuml;mmern des Nationalsozialismus aufbauten, dachten meist patriarchalisch, st&auml;ndestaatlich, antikommunistisch; politisch waren sie rechts bis rechtsau&szlig;en angesiedelt. Nur die allerwenigsten, wie der Gr&uuml;ndersohn Fritz Thyssen, der mit Hitler brach und 1939 emigrierte, fanden im Laufe der Jahre die Kraft, sich innerlich und &auml;u&szlig;erlich konsequent vom Nazi-Regime loszusagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesbuch\/564457\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em>Kommentar: Die Rezension von Peter Merseburger liest sich stellenweise befremdlich:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Die Wirtschaftsf&uuml;hrer, die Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbauten, hatten mit dem heutigen Bild eines Managers nichts zu tun. Nina Grunenberg beschreibt sie in ihrem Buch &ldquo;Die Wundert&auml;ter&rdquo; als &ldquo;farbige und knorrige Figuren&hellip;&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Woher mag Peter Merseburgs &bdquo;heutiges Bild eines Managers&ldquo; stammen? Farbige und knorrige Figuren finden sich durchaus auch unter den F&uuml;hrungskr&auml;ften von heute.<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Und wurde der Krieg nach der deutschen Kapitulation wirtschaftlich nicht etliche Jahre weitergef&uuml;hrt &ndash; durch Demontagen, Patentbeschlagnahme und Produktionsverbote, um die deutsche Wirtschaft als Konkurrenten vom Weltmarkt fernzuhalten?&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutschland hatte Europa und die USA in einen Krieg mit Millionen Toten gest&uuml;rzt. Ob Merseburger es wohl f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt, dass f&uuml;r das Verbot, Flugzeuge und Panzer herzustellen, andere Motive ausschlaggebend waren?<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Und: die (die Wirtschaftsf&uuml;hrer, KR) trotz ihrer braunen Vergangenheit eine erstaunliche Karriere machten.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tats&auml;chlich z&auml;hlt es zu den weniger r&uuml;hmlichen Seiten der deutschen Nachkriegsgeschichte, dass eine braune Vergangenheit der Karriere viel zu selten hinderlich war. Man k&ouml;nnte auch &bdquo;trotz&ldquo; durch &bdquo;wegen&ldquo; ersetzen. Das w&auml;re &auml;hnlich richtig. <\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Ob sie ihnen historisch gerecht wird, bleibt allerdings die Frage. Mussten sie im Kriege nicht als Soldaten der Wirtschaft dienen, ob sie wollten oder nicht? &hellip; Vielleicht &uuml;berfordert sie ihre &ldquo;Wundert&auml;ter&rdquo; im nach hinein, wenn sie ihnen zwar unerh&ouml;rte Energie bescheinigt und Respekt vor ihrer Aufbauleistung bekundet, sich jedoch erschreckt zeigt &uuml;ber ihre moralische Unempfindlichkeit.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Merseburger ignoriert mit seiner Apologetik, dass die Wirtschaftsf&uuml;hrer mit ihren &uuml;beraus erfolgreichen Anstrengungen zur Steigerung der Produktion nicht nur die Kapitulation der Deutschen Wehrnacht hinausz&ouml;gerten, sondern auch dazu beitrugen, ein System zur industriellen Massenvernichtung von Menschen in Konzentrationslagern aufrechtzuerhalten. <\/p><\/li>\n<li><strong>Fast-Super-Gau in Schweden<\/strong><br>\nReaktorunfall im Sommer. Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark sei es im Sommer fast zu einem Super-Gau gekommen; das legt einem Medienbericht zufolge ein interner Bericht der deutschen Gesellschaft f&uuml;r Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/pswiwo\/fn\/ww2\/sfn\/buildww\/id\/125\/id\/229021\/artpage\/0\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em>Kommentar eines NachDenkSeiten-Lesers: &bdquo;Ich habe lange keine solche Masse an Konjunktiven mehr gesehen wie in der j&uuml;ngsten WiWo-Meldung zum Reaktordesaster Forsmark. Bemerkenswert, wie eine Zeitung, die sonst bedenkenlos Thesen als Fakt ausgibt, pl&ouml;tzlich in M&ouml;glichkeitsformen schwelgt, sobald eine &uuml;berpr&uuml;fbare Aussage gegen Vattenfall oder Eon ginge.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Tchiboisierung des Zeitungsgesch&auml;fts &ndash; am Beispiel der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich ist die SZ nicht Tchibo. Aber wie der bundesweit vertretene Kaffeer&ouml;ster kann sie vom Verkauf ihres urspr&uuml;nglichen journalistischen &ldquo;Kerngesch&auml;fts&rdquo; allein nicht mehr &uuml;berleben &ndash; zumindest nicht auf dem bislang erreichten und gehaltenen Qualit&auml;tsniveau. So h&auml;lt sie ihr<br>\nredaktionelles Angebot durch aktiv und aggressiv beworbene Zusatzgesch&auml;fte mit eigens zuger&uuml;steten Kulturgegenst&auml;nden &uuml;ber Wasser, wobei sie bislang ihr kulturelles und redaktionelles Renommee als verkaufsf&ouml;rderndes Kapital einsetzt &ndash; und ihre (un)abh&auml;ngigen Feuilletonredakteure als deren Laufburschen, Kellner oder Schlepper zum Kundenservice dienstverpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/604571.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Abschreckend<\/strong><br>\nJ&uuml;ngst wurden die aktuellen Studierenden-Zahlen f&uuml;r das Fach Volkswirtschaftslehre an deutschen Universit&auml;ten ver&ouml;ffentlicht. Die Zahl der Studierenden, die sich mit der Analyse nationaler und internationaler volkswirtschaftlicher Zusammenh&auml;nge auseinander setzen, ist in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 13 Prozent gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1011907\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>NPD-Verbot: Die Diskussion hat mit der Realit&auml;t nur wenig zu tun<\/strong><br>\nDer Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft und der sie repr&auml;sentierenden Gruppierungen verhindert, den mit der &ouml;konomischen Globalisierung einhergehenden, sich zunehmend verst&auml;rkenden Verteilungsk&auml;mpfen politisch angemessen, also im globalen Ma&szlig;stab zu begegnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-rundschau.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/?em_cnt=1011821\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Monopol der Wohltaten<\/strong><br>\nMit den Buffet-Milliarden erweitert die Gates-Foundation ihre finanziellen M&ouml;glichkeiten auf das Doppelte. Kontrolliert der Microsoftchef nach der Softwarebranche nun auch die globale Gesundheit?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2006\/26\/gates-stiftung?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Jean-Claude Juncker, erstaunliche Einsichten eines konservativen Europ&auml;ers:<\/strong><br>\n&bdquo;Es wird der Zeitpunkt kommen, dass sich gro&szlig;e Teile der Arbeitnehmer gegen die systematische Verunsicherung wehren werden, weil sie sich in diesem Europa und ihren nationalen Staaten nicht mehr aufgehoben f&uuml;hlen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1012895&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Machen Sie doch einfach mal mit beim Worst EU Lobby Awards 2006<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.worstlobby.eu\/abstimmen.php\">EU Lobby Awards<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahlenspiele &uuml;ber die aufkommensneutrale Unternehmersteuerreform<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1012875\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1878","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1878\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}