{"id":18797,"date":"2013-09-30T08:52:32","date_gmt":"2013-09-30T06:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797"},"modified":"2013-09-30T12:48:31","modified_gmt":"2013-09-30T10:48:31","slug":"hinweise-des-tages-1976","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h01\">Nach der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h02\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h03\">passend zu unserem Artikel &bdquo;Hysterische Propaganda gegen Steuererh&ouml;hungen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h04\">AfD, Entartung, VWL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h05\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h06\">Personalmangel: Steuerfahnder r&uuml;cken nur noch selten aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h07\">Weitere Zunahme des deutschen Auslandsverm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h08\">Gro&szlig;britannien klagt gegen Deckelung der Banker-Boni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h09\">EU will Haushaltsdefizite kleiner rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h10\">Oskar Lafontaine: Entfesselte Finanzm&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h11\">Schonzeit f&uuml;r das Steuerparadies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h12\">Beobachter sind besorgt: Schwierige Phase der Geld- und Finanzpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h13\">Fabian Fritzsche &ndash; Realzinsen im Langfrist-Check<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h14\">Betriebsrente &ndash; Eine Null unterm Strich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h15\">Jobkahlschlag: Siemens streicht 15.000 Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797#h16\">Seymour Hersh on Obama, NSA and the &lsquo;pathetic&rsquo; American media<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18797&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach der Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>W&auml;hlt diese Versager endlich ab!<\/strong><br>\nDie SPD-Spitze, so sickerte mal wieder durch, will Sondierungsgespr&auml;che mit der Union f&uuml;hren. Weil man unter Demokraten halt miteinander sprechen muss, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Elke Ferner, vor dem Parteikonvent. Dass die Mitglieder das nicht wollen, ist inzwischen klar. Sie sollen deshalb auch befragt werden, aber nur pro forma und erst nachdem Fakten in Form eines ausgehandelten Koalitionsvertrages geschaffen worden sind.<br>\nDie W&uuml;rfel f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition sind in der SPD-Spitze l&auml;ngst gefallen. Im Hinterzimmer, wie auch die Entscheidung &uuml;ber den Kanzlerkandidaten oder auf dem Gartenfest des Seeheimer Kreises direkt nach der Wahl. Der rechte Vorzeigegenosse Johannes Kahrs brachte es doch unter der Woche auf den Punkt. Aus seiner Sicht d&uuml;rfe es nur Verhandlungen auf Augenh&ouml;he geben, was vor allem hei&szlig;t, genauso viele Posten in einer Regierung f&uuml;r die SPD wie f&uuml;r die Union.<br>\nDas Wohlbefinden der wenigen Spitzengenossen wiegt klar schwerer als das berechtigte Existenzinteresse einer ausgebluteten Partei, die in diesem traurigen Jahr 150 geworden ist. So oft die f&uuml;hrenden Sozialdemokraten auch betonen, dass es keinen Automatismus gebe, desto klarer sind die Schritte von Gabriel, Steinmeier und Steinbr&uuml;ck vorhersehbar. Wer Optionen konsequent ausschlie&szlig;t, dem bleibt nichts anderes &uuml;brig, als den Weg automatisch zu gehen, der &uuml;brig bleibt.<br>\nNicht regieren, sondern mitregieren, dass war von Anfang an das erkl&auml;rte Ziel der gelernten Karrieristen in der SPD. Bis zuletzt fabulierten sie &uuml;ber einen rot-gr&uuml;nen Wahlsieg, um dann gleich nach Bekanntgabe der ersten Prognose wohl sortiert und ohne sonderlich &uuml;berrascht zu wirken, Frau Merkel zum Spielen eines Balles aufzufordern. Die eigene Partei empfinden sie dabei als l&auml;stiges Anh&auml;ngsel. Wenn sie wollten, wie sie k&ouml;nnten, l&auml;gen sie schon l&auml;ngst im Bett ihrer Kanzlerin. Aus staatspolitischer Verantwortung, versteht sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/09\/27\/waehlt-versager-endlich-ab-16466108\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel&rsquo;s Victory, Everyone&rsquo;s Loss: The Burden Of German Mercantilism On Europe<\/strong><br>\nThe electoral victory of Angela Merkel brings bad news to the rest of Europe. Without doubt it means the continuation of the national economic policies that have all the other euro zone countries suffering from recession. While the Christian Democrats and their Bavarian allies narrowly missed an absolute majority, the probability that a coalition partner would moderate austerity polices is close to zero.<br>\nThe majority of people of euro zone Europe have suffered debilitating recession or severely reduced growth rates for half a decade. Even before economic disaster hit in 2008 growth performance was modest at best. The 2008 disaster came from &ldquo;across the pond&rdquo; as the British would say, the result of a collapse of the US financial sector. That collapse occurred as direct result of twenty years of financial deregulation championed, designed and funded by the great financial houses themselves. Four presidents qualify as accessories after the fact in this deregulation, Ronald Reagan, George Bush, Bill Clinton and George W. Bush.<br>\nWhile the disaster had &ldquo;made in the USA&rdquo; stamped all over it, its spread and persistence in Europe resulted and results from the policies of another major economic power, Germany. The governments of Germany must take substantial responsibility for the mediocre growth of the members of the European Union in the 19900s. I am not assigning these culpabilities to &ldquo;Germany&rdquo;, which is a useless abstraction in this context. I refer specifically to the policies of Helmut Kohl, Gerhard Schr&ouml;der, Angela Merkel, and first and foremost the Bundesbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2013\/09\/merkels-victory-everyones-loss-the-burden-of-german-mercantilism-on-europe\/\">Social Europe Journal<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Think big!<\/strong><br>\nSigmar Gabriel hat den Zug in Richtung gro&szlig;e Koalition auf die Gleise gestellt. Ob er dort auch tats&auml;chlich hin f&auml;hrt, ist zwar noch offen, der SPD-Chef aber will die gro&szlig;e Koalition. Und zwar eine mit einem starken Mandat der Partei. Deshalb hat er Olaf Scholz und Hannelore Kraft eingebunden und deshalb soll am Ende eines erfolgreichen Verhandlungsprozesses ein positives Votum der Mitglieder stehen. (&hellip;)<br>\nNeuwahlen w&uuml;rden ein Desaster f&uuml;r die SPD und k&ouml;nnten entweder zur absoluten Mehrheit der CDU\/CSU oder zum Wiedereinzug der FDP in den Bundestag f&uuml;hren. Eine Minderheitsregierung wird Angela Merkel nicht machen. Es w&auml;re unverantwortlich, den Kurs der st&auml;rksten wirtschaftlichen und wichtigsten politischen Landes Europas von Zufallsmehrheiten abh&auml;ngig zu machen.<br>\nUnd Rot-Rot-Gr&uuml;n w&auml;re angesichts von nur drei Stimmen &uuml;ber der Kanzlermehrheit und angesichts des europa-, au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Kurses der Linkspartei eine Harakiri-Koalition.<br>\nAlso bleibt nur die gro&szlig;e Koalition. Gabriel, Andrea Nahles und Frank Walter Steinmeier brauchen sie auch deshalb, damit die Abrechnung der Partei mit ihnen f&uuml;r den schlechtesten SPD-Wahlkampf der letzten Jahrzehnte ausf&auml;llt. Eigentlich ist die gesamte SPD-F&uuml;hrung abl&ouml;sungsreif. Nur die Flucht in die gro&szlig;e Koalition kann sie retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4070\">Sprengsatz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Abgesehen von seinem Lob\/Einsatz f&uuml;r die Unionsparteien, was nicht der Mehrheit der W&auml;hlerschaft entspricht, d&uuml;rfte der Text der Gedankenwelt der SPD-Spitze recht nahe gekommen sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;e Koalition aus Angst vor weiterem Bedeutungsverlust?<\/strong><br>\nDie SPD wird mit der Union Sondierungsgespr&auml;che f&uuml;hren. Das ist das d&uuml;rre und wenig &uuml;berraschende Ergebnis ihres Konvents im Willy-Brandt-Haus. Der Vorschlag des Parteivorstands, nach Sondierungsgespr&auml;chen &uuml;ber den Eintritt in Koalitionsverhandlungen auf einem weiteren Konvent zu beraten und schlie&szlig;lich &uuml;ber das Ergebnis der Verhandlungen die Parteimitglieder abstimmen zu lassen, fand breite Unterst&uuml;tzung.<br>\nParteichef Sigmar Gabriel sprach von einer &raquo;sehr ruhigen Diskussion&laquo; der 200 Delegierten entlang der &raquo;Leitlinie: nicht die Regierungsbeteiligung, sondern Inhalte sozialdemokratischer Politik umzusetzen. Jetzt liegt es an Frau Merkel, eine Regierungsbildung herbeizuf&uuml;hren&laquo;. Um die Skeptiker unter den Mitgliedern mitzunehmen, hei&szlig;t es, die SPD mache mit dem Beschluss &raquo;nicht den Weg frei f&uuml;r Koalitionsverhandlungen&laquo;. Was denn sonst?<br>\nAus dem einflussreichen Landesverband Nordrhein-Westfalen hei&szlig;t es vom Vorsitzenden der Landesgruppe Axel Sch&auml;fer: &raquo;Wir werden als selbstbewusste Partei auf Augenh&ouml;he mit der Union verhandeln.&laquo; Auch so eine substanzlose Formel. Meint man, mit einem Wahlergebnis von knapp 26% der Mehrheitspartei mit ihren 41,5% die H&auml;lfte des eigenen Wahlprogramms aufherrschen zu k&ouml;nnen? Popeye w&auml;re nichts dagegen!<br>\nKlar, dass man den eigenen Preis nach oben treiben will. Aber doch nicht dadurch, dass man meint, den Christdemokraten mit kraftstrotzenden Spr&uuml;chen etwas vormachen zu k&ouml;nnen. Die SPD nimmt immer noch mit Sprachlosigkeit zur Kenntnis, dass sich trotz der leichten Stimmgewinne f&uuml;r die eigene Partei ein deutlicher Rechtstrend in der Republik durchgesetzt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/grosse-koalition-aus-angst-vor-weiterem-bedeutungsverlust\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Zwischen roter und wei&szlig;er Fahne<\/strong><br>\nDer riskante Weg der SPD f&uuml;hrt nach links. Anders aber wird es schwer f&uuml;r die Genossen, in absehbarer Zeit wieder den Bundeskanzler zu stellen. (&hellip;)<br>\nDer riskante Weg f&uuml;hrt nach links. Im n&auml;chsten Jahr ist es ein Vierteljahrhundert her, dass die Mauer gefallen und die DDR untergegangen ist. Seither h&auml;lt sich unter verschiedenen Namen eine Partei, die der SPD Konkurrenz von links macht. F&uuml;r die Sozialdemokraten ist sie aus mehreren Gr&uuml;nden ein Trauma. Zum einen ist sie die geh&auml;utete Nachfolgerin der SED. Zum anderen ist sie das Produkt des zerst&ouml;rerischsten Egotrips der deutschen Parteigeschichte, der aus dem Herzen der SPD entsprang. Aus Rache daf&uuml;r, dass sein Lebenstraum, Kanzler zu werden, nicht in Erf&uuml;llung ging, hat Oskar Lafontaine seine SPD in eine der schwersten Krisen ihrer langen Parteigeschichte getrieben. Ohne ihn w&auml;re die Partei Die Linke nicht so stark, wie sie schon lange ist.<br>\nDas alles ist Grund genug f&uuml;r Sozialdemokraten, die Linke wie das parteigewordene B&ouml;se zu betrachten. Aber sie ist nun mal da, diese Partei. Sie wird gew&auml;hlt, sie ist als drittgr&ouml;&szlig;te parlamentarische Kraft aus der j&uuml;ngsten Bundestagswahl hervorgegangen und steht teuflisch grinsend vor dem Willy-Brandt-Haus. Ihre Botschaft an die SPD lautet: Wir sind euer Schicksal. Wir gehen hier nicht weg. (&hellip;)<br>\nWas demjenigen passieren kann, der sich bei diesem riskantesten Spiel, das der Kampf der Parteien derzeit zu bieten hat, unvorsichtig verh&auml;lt, hat Andrea Ypsilanti 2008 in Hessen gezeigt. Sie hat der unehrliche Umgang mit der Frage &bdquo;Mache ich es mit den Dunkelroten&ldquo; ihre politische Existenz gekostet. Ihre Partei kostete es Reputation und viele Regierungsjahre. Aber es gibt ein Gegenbeispiel. Hannelore Kraft, die weibliche Hoffnung der gesamten SPD, hat sich vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht so kategorisch gegen die Linken festgelegt. Sie hat sich erst als Anf&uuml;hrerin einer Minderheitsregierung durch Enthaltung der Linken zur Ministerpr&auml;sidentin w&auml;hlen lassen, ohne anschlie&szlig;end in einem Strudel von Wortbruchvorw&uuml;rfen zu ertrinken. Im Gegenteil. Sie und die Gr&uuml;nen schnitten bei der vorgezogenen n&auml;chsten Wahl so gut ab, dass es f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n in D&uuml;sseldorf sogar ohne die Linken reichte.<br>\nEs ist klar, dass sich solche Erfahrungen nicht einfach auf den Bund &uuml;bertragen lassen. Aber eines l&auml;sst sich mit Gewissheit sagen: Wenn die SPD die sieben, acht oder mehr Prozent, die die Linken Wahl f&uuml;r Wahl einsammeln, weiterhin wie einen Giftpilz am Wegesrand stehen l&auml;sst, dann wird es verdammt schwer f&uuml;r die Genossen, in absehbarer Zeit wieder den Bundeskanzler zu stellen. Vielleicht klappt es ja nach 16 Jahren Angela Merkel. Aber so, wie die Kanzlerin drauf ist, k&ouml;nnten es auch zwanzig werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/spd-zwischen-roter-und-weisser-fahne-12595480.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD und die Linke: Brecht die Macht!<\/strong><br>\nWie will die SPD eigentlich erkl&auml;ren, dass sie keine linke Regierung bilden m&ouml;chte? Das ist Politikverweigerung von oben: Einfach Dinge ausschlie&szlig;en, die m&ouml;glich w&auml;ren und wom&ouml;glich w&uuml;nschenswert, weil die inhaltlichen &Uuml;berschneidungen doch gr&ouml;&szlig;er sind als die atmosph&auml;rischen Differenzen. (&hellip;)<br>\nMan sollte es nicht mit Logik versuchen bei dieser Bundestagswahl. Da macht sich ein Redakteur der &ldquo;taz&rdquo;, die doch eher von W&auml;hlern der Gr&uuml;nen und der Linken gelesen wird, zum Pressesprecher einer gro&szlig;en oder, ja, es ist eine nationale Aufgabe: Gro&szlig;en Koalition, die irgendwie &ldquo;alternativlos&rdquo; (Merkel) auf uns zurollt. Da verweigern Politiker und Leitartikler eine offene Diskussion dar&uuml;ber, warum Rot-Rot-Gr&uuml;n so kategorisch auszuschlie&szlig;en ist. Da setzt die SPD ihre &ldquo;v&ouml;llige Unf&auml;higkeit&rdquo;, wie mein S.P.O.N.-Kollege Wolfgang M&uuml;nchau das f&uuml;r den Wahlkampf beschrieben hat, auch nach der Wahl fort, indem sie sich einfach aus dem Spiel verabschiedet, das zur Demokratie geh&ouml;rt: Mehrheiten beschaffen.<br>\nDas ist Politikverweigerung von oben: einfach Dinge ausschlie&szlig;en, die m&ouml;glich w&auml;ren und wom&ouml;glich w&uuml;nschenswert, weil die inhaltlichen &Uuml;berschneidungen doch gr&ouml;&szlig;er sind als die atmosph&auml;rischen Differenzen. Das Verhalten der SPD vor der Wahl, zum Beispiel die Hingabe an die Regierung in Sachen Euro-Rettung, und das Verhalten der SPD nach der Wahl, zum Beispiel die mutwillige Zerst&ouml;rung eigener Handlungsoptionen, ist ein schwerer Schaden f&uuml;r die Demokratie, weil mit dem Verschwinden von starker Opposition tats&auml;chlich die Alternativen verschwinden und die Wahl nicht mehr gegeben ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/georg-diez-kolumne-spd-und-eine-unmoegliche-linke-regierung-a-924869.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Georg Diez beginnt mit drei Meldungen, die ihn dieser Tage besch&auml;ftigt haben. U.a. berichtet er von einer Beschwerde, dass Kiepenheuer &amp; Witsch nur 500 Euro f&uuml;r ein Volontariat anbietet, &ldquo;gratis gibt es die Ausbildung zum intellektuellen Prekariat&rdquo;. Die Spiegel-Redaktion meldet, dass der Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch nach Ver&ouml;ffentlichung dieser Kolumne bekannt gegeben hat, die Bezahlung der Volontariate in seiner Presse- und Online-Abteilung noch in diesem Jahr auf 1000 Euro anzuheben. &ndash; &Ouml;ffentlich machen, und das in einem Nebensatz, bringt doch etwas.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>passend zu unserem Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18781\">Hysterische Propaganda gegen Steuererh&ouml;hungen<\/a>&ldquo;<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130930_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>AfD, Entartung, VWL<\/strong><br>\nWenn Bernd Lucke von Entartung, Degeneration oder Bodensatz spricht, dann ist er nicht unbedingt ein Nazi.<br>\nSondern er bedient sich einer Sprache, die nicht vom vergesellschaftetem Menschen ausgeht, sondern von einer bestimmten National&ouml;konomie, einer bestimmten Volkswirtschaftslehre, also von der Nation oder dem Volk, in dem der Mensch dehumanisiert wird und nur noch als Humankapital interessant ist. In dieser Abstraktion vom konkreten Menschen wird dann der Mensch zur Chim&auml;re, zum Homo &Ouml;konomikus, einer b&uuml;rgerlichen Abstraktion, in der sich vor allem wei&szlig;e, deutsche gut situierte M&auml;nner mit ihren nichtreflektierten Privilegien und Deklassierungs&auml;ngsten wiederfinden. Es wird von der Qualit&auml;t der Bev&ouml;lkerung ausgegangen und von dort geschlussfolgert auf die ^h&ouml;here^ und ^mindere^ Qualit&auml;t der Kinder, gemessen durch die &bdquo;Investitionsbereitschaft&ldquo; der Eltern. Ein biologistisches Pendant findet diese Denkweise in der Bev&ouml;lkerungsbiologie, dessen braunen Aufguss uns vor kurzem noch Sarrazins &bdquo;Deutschland schafft sich ab&ldquo; pr&auml;sentierte. Allein der Titel ist verd&auml;chtig, auch hier ist der Ausgangspunkt nicht der Mensch und seine Grundrechte, sondern der Staat als handelndes Subjekt. Der Mensch ist in dieser Denkweise nur noch Erscheinungsform und Vererbungsfaktor einer Population mit einem mehr oder weniger wertvollem Genpool. Dieses Denken wird in der Wirtschaftskrise st&auml;rker, weil die Deklassierungs&auml;ngste im B&uuml;rgertum zunehmen. Sie finden ihren Niederschlag nicht nur an Nazisprache erinnernde Formulierungen (&bdquo;Transferbabys&ldquo; (Gunnar Heinsohn), &bdquo;Warum soll ich f&uuml;r sie zahlen?&ldquo; (Konrad Adam)), sondern auch in der gesetzlich zementierten Umstellung der Familienpolitik, die sich nicht mehr an Grundrechten orientiert (sozialkompensatorisches Erziehungsgeld), sondern an Fragen der Bev&ouml;lkerungsqualit&auml;t (einkommensprivilegierendes Elterngeld). Familienpolitik als Bev&ouml;lkerungspolitik ist schlecht kaschiert, wenn sie sich aus dem Vokabular der Forstwirtschaft (&bdquo;Nachhaltigkeit&ldquo;) bedient.<br>\nLucke ist daher nicht unbedingt ein Nazi, wenn er von &bdquo;Entartung&ldquo;, &bdquo;Degenerationserscheinung&ldquo; oder &bdquo;Bodensatz&ldquo; spricht. Sondern er geht nur einfach nicht vom konkreten vergesellschafteten Menschen und seinen Grundrechten aus, sondern von der halluzinierten &bdquo;Art&ldquo;, die &ldquo;entarten&rdquo;, &bdquo;degenerieren&ldquo; kann, also Ausschuss, Bodensatz (und so weiter, neoliberale VWLer m&ouml;gen das Vokabular erg&auml;nzen) erzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/andreaskemper.wordpress.com\/2013\/09\/29\/afd-entartung-vwl\/\">Andreas Kemper<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Googles Pl&auml;ne ersch&uuml;ttern die Online-Welt<\/strong><br>\nDer US-Konzern Google d&uuml;rfte mit seinem neuen anonymen Identifizierungsprogramm die Internet-Privatsph&auml;re entscheidend aush&ouml;hlen. Die Kernfrage lautet: Wird Google seine Nutzer komplett durchchecken &ndash; so wie Ganzk&ouml;rperscanner auf Flugh&auml;fen die Passagiere durchleuchten? Wenn man sich die &ouml;ffentlichen Reaktionen auf die aus dem Konzern durchgesickerten Informationen ansieht, scheint es tats&auml;chlich so zu sein.<br>\nGoogle erw&auml;gt demnach, anonyme Identifizierungsprogramme anzuwenden, um das Surfverhalten von Nutzern im Netz zu verfolgen. Die Technologie k&ouml;nnte allm&auml;hlich die umstrittenen &ldquo;Cookies&rdquo; ersetzen. Diese Marker werden derzeit von Unternehmen auf unsere Computer gesetzt, um zu beobachten, wohin wir uns im Netz bewegen. Das Ziel: Die Werbung soll passgenau geschaltet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/article\/SB10001424052702304526204579100643033779498.html\">The Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><strong>Video &ndash; At U.N. General Assembly, Brazilian President Dilma Rousseff Blasts U.S. Spying Operations<\/strong><br>\nDuring a speech at the United Nations General Assembly, Brazilian President Dilma Rousseff accused the United States of violating human rights and international law by spying on Brazilian companies, politicians and citizens.<br>\n&ldquo;Tampering in such a manner in the lives and affairs of other countries is a breach of international law and, as such, it is an affront to the principles that should otherwise govern relations among countries, especially among friendly nations,&rdquo; says Rousseff, who recently cancelled an upcoming trip to the United States over revelations of spying by the National Security Agency.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/blog\/2013\/9\/24\/video_at_un_brazilian_president_dilma_rousseff_blasts_us_spying_operations\">Democracy Now!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Einen derart beherzten Protest gegen die NSA-Aussp&auml;hung h&auml;tte man sich auch von Angela Merkel gew&uuml;nscht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Personalmangel: Steuerfahnder r&uuml;cken nur noch selten aus<\/strong><br>\nSteuerhinterzieher m&uuml;ssen immer seltener mit einer unangek&uuml;ndigten Pr&uuml;fung rechnen. Nach Recherchen des SPIEGEL hat sich die Zahl der Fahndungseins&auml;tze im vergangenen Jahr drastisch reduziert.<br>\nIm vergangenen Jahr ist die Zahl der Eins&auml;tze deutscher Steuerfahnder drastisch gesunken. 2012 r&uuml;ckten die Fahnder nach Recherchen des SPIEGEL knapp 24.000 Mal aus, um Steuerhinterziehern auf die Schliche zu kommen. Das sind rund 14 Prozent weniger Eins&auml;tze als noch im Jahr zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuerfahnder-pruefen-steuersuender-immer-seltener-a-925096.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und dann wird z. B. Griechenland vorgeworfen, da&szlig; die Steuern nicht konsequent erhoben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weitere Zunahme des deutschen Auslandsverm&ouml;gens<\/strong><br>\nDer Zuwachs des deutschen Auslandsverm&ouml;gens hat sich auch Ende 2012 gegen&uuml;ber dem Vorjahr fortgesetzt. Das Auslandsverm&ouml;gen bildet die Forderungen und Verbindlichkeiten Deutschlands gegen&uuml;ber dem Ausland ab, die zum Ultimo einer Berichtsperiode im sogenannten &ldquo;Auslandsverm&ouml;gensstatus&rdquo; erfasst werden. Der Auslandsverm&ouml;gensstatus gibt damit sowohl Auskunft &uuml;ber die H&ouml;he und Struktur des Finanzverm&ouml;gens, das Inl&auml;nder im Ausland halten, als auch &uuml;ber das Finanzverm&ouml;gen, das von Ausl&auml;ndern in Deutschland gehalten wird.<br>\nDie Auslandsforderungen erh&ouml;hten sich 2012 im Jahresvergleich um 6,5 % auf 7.036 Mrd &euro;, die Auslandsverbindlichkeiten um 3,5 % auf 5.928 Mrd &euro;. Der Saldo gibt jeweils an, ob Deutschland eine Nettogl&auml;ubiger- oder Nettoschuldnerposition gegen&uuml;ber dem Ausland einnimmt. Der Anstieg ist in erster Linie auf die zunehmende finanzielle Verflechtung von Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen mit dem Ausland zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nDa die Auslandsaktiva (Forderungen an das Ausland) st&auml;rker als die -passiva (Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber dem Ausland) zugenommen haben, hat sich zum Vorjahr die Netto-Auslandsposition Deutschlands im Ergebnis um 228 Mrd &euro; auf 1.107 Mrd &euro; (41,5 % des Bruttoinlandsprodukts) erh&ouml;ht. Die Netto-Auslandsposition ist die Summe der Auslandsforderungen, d. h. der Forderungen von Inl&auml;ndern an Ausl&auml;nder. Davon abgezogen werden die Auslandsschulden, d. h. die Verbindlichkeiten von Inl&auml;ndern gegen&uuml;ber Ausl&auml;ndern.<br>\nDie grenz&uuml;berschreitende Netto-Verm&ouml;gensposition der Kreditinstitute und sonstigen Finanzinstitute, d. h. der Monet&auml;ren Finanzinstitute (ohne Bundesbank), sank binnen Jahresfrist weiter; sie lag Ende 2012 bei 114 Mrd &euro;. Dabei reduzierten sich die Auslandsforderungen (-4,1 %) st&auml;rker als die Auslandsverbindlichkeiten (-1,7 %). Besonders z&ouml;gernd waren hiesige Banken bei der Buchkreditvergabe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Kurzmeldungen\/Fokusthemen\/2013_09_27_auslandsvermoegen_2012.html?view=render\">Bundesbank<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien klagt gegen Deckelung der Banker-Boni<\/strong><br>\nDas Land hat beim Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eine Klage gegen die ab 2014 geplante Begrenzung der Bonuszahlungen eingereicht. Damit solle gepr&uuml;ft werden, ob die Regelung gegen den EU-Vertrag versto&szlig;e, wie ein Sprecher des britischen Finanzministeriums am Mittwoch sagte. Im April 2013 hatte das EU-Parlament beschlossen, die Bonuszahlungen an Bankmitarbeiter auf ein volles Jahresgehalt oder &ndash; wenn die Aktion&auml;re dies billigen &ndash; auf zwei Jahresgeh&auml;lter zu begrenzen. Gro&szlig;britannien, das &uuml;ber das gr&ouml;&szlig;te Finanzzentrum in Europa verf&uuml;gt, hat diesen von EU-Kommission und Mitgliedsl&auml;ndern ausgehandelten Kompromiss von Anfang an kritisiert und gewarnt, dass Finanzinstitute ihr Gesch&auml;ft nach Asien oder in die USA verlagern k&ouml;nnten. &ldquo;Diese neuen EU-Regeln f&uuml;r die Bonuszahlungen, die ohne Pr&uuml;fung ihrer m&ouml;glichen Folgen durchgepeitscht wurden, werden die Festgeh&auml;lter der Banker eher steigen lassen und nicht dr&uuml;cken, was die Banken anf&auml;lliger und nicht sicherer macht&rdquo;, kritisierte der Sprecher des Finanzministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/adhoc\/grossbritannien-klagt-gegen-deckelung-der-banker-boni-12592223.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So neu ist der Verlagerungsargumentation nicht. Nahezu jeder Regulierungsvorschlag ruft diese Reaktion bei der Bankenlobby hervor. Dass nun die Begrenzung der Boni gegen EU-Recht versto&szlig;e, wurde allerdings in den Verhandlungen zu diesen Gesetzen seitens der britischen Regierung nicht vorgebracht. Der Gang zum h&ouml;chsten EU-Gericht sei &bdquo;ein durchsichtiges innenpolitisches Man&ouml;ver ohne Substanz &hellip;. In den monatelangen Verhandlungen haben die Briten die nun angef&uuml;hrten Argumente nie gebracht&ldquo;, kommentierte der konservative Vizepr&auml;sident des EU-Parlaments, Othmar Karas. Ob der Gang nach Luxemburg bei der britischen Bev&ouml;lkerung ankommt, ist noch die Frage. &bdquo;Man kann es kaum glauben, <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/eugh-boni-fuer-banker-briten-kaempfen-fuer-banker-boni,1472780,24456548.html\">dass George Osborne f&uuml;r den Erhalt von Banker-Boni k&auml;mpft<\/a>, statt sich f&uuml;r das Wohl Gro&szlig;britanniens einzusetzen&ldquo;, sagte Simon Chouffot vom Steuerzahler-Netzwerk Robin Hood.<\/em><br>\n<em>Vielleicht sollte sich die britische Regierung einmal die Forschungen des Nobelpreistr&auml;gers, Daniel Kahneman, anschauen. Sie legen z.B. nahe, dass nicht nur Boni, sondern letztlich auch die Investmentbanker &uuml;berfl&uuml;ssig sind. Er korrelierte Flei&szlig; und F&auml;higkeit von Managern mit dem j&auml;hrlichen Ergebnis ihren Investmentfonds und fand keinen Zusammenhang bzw. Null. Die Mehrzahl der Fondsmanager und Verm&ouml;gensverwalter f&uuml;hren Entscheidungsprozesse auf Erwartungen hinsichtlich zuk&uuml;nftiger Kursentwicklungen zur&uuml;ck. Nur wer kann die Aktienentwicklungen von Unternehmen vorausschauen. Kahneman fragt: &ldquo;Die Vorstellung, dass eine einzelne Person ohne besondere zus&auml;tzliche Information oder F&auml;higkeiten besser abschneiden kann als der Markt, liegt abseits jeder Wahrscheinlichkeit. Im Markt gibt es allerdings haufenweise Leute, die glauben, sie k&ouml;nnten es besser machen und haufenweise solche, die ihnen glauben. Warum glauben Leute, sie k&ouml;nnten das Unm&ouml;gliche leisten? Und warum glauben ihnen andere?&rdquo; Markus Reiter folgert im <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/2030693\/\">Deutschlandfunk<\/a> daraus: &ldquo;Investmentbanken w&uuml;rden unglaublich viel Geld sparen, wenn sie alle ihre Bonusempf&auml;nger rausschmissen, ja sie erzielten schon allein dadurch eine bessere Rendite f&uuml;r ihre Kunden. Stattdessen k&ouml;nnten sie f&uuml;r ihre Anlagenentscheidungen einfach ein Computerprogramm einsetzen, das Investments nach dem Zufallsprinzip ausw&auml;hlt. Der amerikanische Wirtschaftskolumnist David Roeder von der &ldquo;Chicago Sun-Times&rdquo; ging sogar noch einen Schritt weiter. Er lie&szlig; einige Zeit lang einen Wei&szlig;stirnkapuziner mit Dartpfeilen auf die Aktienaufstellungen seiner Zeitung werfen und w&auml;hlte die getroffenen Papiere aus. Der Affe lag rund ein Drittel &uuml;ber dem Marktdurchschnitt. Als Bonus reichte in diesem Falle vermutlich eine Banane.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Der Wirtschaftspsychologe Kahnemann warnt, dass Menschen, deren Gedanken von Geld okkupiert sind, eigenn&uuml;tziger handeln. &ldquo;Das sollten Unternehmen auch bei Bonuszahlungen bedenken&rdquo;.  Das hei&szlig;t, dass Boni durchaus Auswirkungen haben, aber eben &ndash; speziell bei Bankern &ndash; auch negative. Obige Aussage Kahnemans beziehen sich auf Boni bei Investmentbankern, er bestreitet keineswegs die Wirkungen von Boni generell.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU will Haushaltsdefizite kleiner rechnen<\/strong><br>\nEs klingt technisch, hat aber enorme Auswirkungen. Die EU-Institutionen erw&auml;gen offenbar, die Methode zur Kalkulation der nationalen Haushaltsdefizite zu ver&auml;ndern &ndash; und zwar so, dass Krisenstaaten mit hoher Arbeitslosigkeit besser dastehen als bisher. Entsprechend k&ouml;nnten sie die Defizitziele der EU leichter erreichen. Das bedeutet: Spanien und andere s&uuml;deurop&auml;ische EU-Staaten d&uuml;rfen auf deutlich mildere Sparauflagen hoffen. Kern der &Uuml;berarbeitung ist die Berechnung des sogenannten strukturellen Defizits. Es gibt an, wie noch das Haushaltsdefizit eines Staats ist, wenn es um Konjunktureinfl&uuml;sse und einmalige Effekte bereinigt wird. Es darf seit der Reform des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts maximal 0,5 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen und ist damit die entscheidende Kennziffer f&uuml;r die Sparvorgaben an die EU-Staaten. Um das strukturelle Defizit zu verringern, wollen die Mitglieder der federf&uuml;hrenden Arbeitsgruppe die nat&uuml;rliche Arbeitslosigkeit klein rechnen. Die nat&uuml;rliche Arbeitslosenquote zeigt an, wie viele Arbeitnehmer selbst in guten Zeiten keine Stelle finden. Wenn diese Zahl hoch ist, w&auml;chst die Wirtschaft auch auf dem Konjunkturh&ouml;hepunkt nur begrenzt. Also ist auch das Defizit h&ouml;her. Die Europ&auml;ische Kommission macht darum Staaten mit hoher nat&uuml;rlicher Arbeitslosigkeit striktere Sparauflagen als anderen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/eurokrise-eu-will-haushaltsdefizite-kleiner-rechnen-12582846.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum r&auml;umt die Kommission nicht einfach ein, dass der platte Austerit&auml;tskurs der Troika gescheitert ist? Diese Statistikspielchen sind einer Institution, die Politik f&uuml;r Europa gestalten will, nicht w&uuml;rdig. Dabei werden die Staatsschulden schon l&auml;ngst besch&ouml;nigt, da z.B. die EU-Hilfen f&uuml;r den Bankensektor eines Landes nicht in die Defizitberechnung einbezogen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Entfesselte Finanzm&auml;rkte<\/strong><br>\nDie DAB Bank AG in M&uuml;nchen veranstaltet j&auml;hrlich einen Investmentkongre&szlig;. Einer der beiden Hauptredner war Oskar Lafontaine. Er sprach vor etwa 1000 Finanzintermedi&auml;ren und institutionellen Anlegern im M&uuml;nchner Nobelhotel &raquo;The Westin Grand Arabellapark&laquo;. Es gab dar&uuml;ber im Vorfeld ein paar &raquo;unwirsche E-Mails&laquo;, wie das Handelsblatt auf seiner Internetseite erw&auml;hnt. Letztendlich &ndash; so hei&szlig;t es im Bericht der Finanzzeitung weiter &ndash; trat Lafontaine &raquo;unter Beifall von der B&uuml;hne&laquo;. Das Vortragshonorar wird der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im saarl&auml;ndischen Landtag spenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/09-28\/022.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Thema hei&szlig;t in seiner G&auml;nze: &ldquo;Entfesselte Finanzm&auml;rkte &ndash; Eine Analyse des modernen Kapitalismus&rdquo;. Ensprechend weit und zitatenreich holt Oskar Lafontaine aus. Anzumerken ist noch, dass Lafontaine alle seine Vortragshonorar spendet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schonzeit f&uuml;r das Steuerparadies<\/strong><br>\nDie Bundesregierung blockiert eine EU-Reform, die Geldw&auml;sche und Steuerflucht erschweren soll. Dabei hatte Angela Merkel beim letzten G-8-Gipfel genau das versprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-09\/eu-gesetz-geldwaesche-steuerflucht-deutschland-blockade\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt ist ja auch die Wahl vorbei, vor der Merkel gro&szlig;artig die Bek&auml;mpfung der Steuerflucht angek&uuml;ndigt hatte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Beobachter sind besorgt: Schwierige Phase der Geld- und Finanzpolitik<\/strong><br>\nStrikte Austerit&auml;tspolitik zur &Uuml;berwindung der Schuldenkrise wird nicht mehr &uuml;berall als alternativlos angesehen. In einem vor kurzem ver&ouml;ffentlichten Papier des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IMF) &uuml;ber die Effizienz der Finanzpolitik bei der Stabilisierung &uuml;berschuldeter L&auml;nder empfehlen die Autoren unter Leitung von Bernardin Akitoby, den Abbau von Schulden in gem&auml;chlichem Tempo durchzuf&uuml;hren, um die kurzfristigen negativen und kontraproduktiven Folgen gestraffter Z&uuml;gel f&uuml;r die Konjunkturentwicklung zu begrenzen. Insbesondere die in der Euro-Krise gesammelten Erfahrungen liessen den Schluss zu, dass die Defizite der Staatshaushalte nicht immer m&ouml;glichst rasch abgebaut werden sollten. Vielmehr m&uuml;sse der Nutzen von &laquo;frontloaded&raquo; Austerit&auml;t contra &laquo;Schuldenabbau mit Geschwindigkeitsbegrenzung&raquo; stets genau gepr&uuml;ft werden. Auch von akademischer Seite kommen Warnungen. So kritisiert Dani Rodrik vom Institute of Advanced Studies, Princeton, dass Entscheidungstr&auml;ger, also Politiker und Notenbanker, oft nicht ausreichend zwischen kurz- und langfristigen Problemen der Euro-Krise unterschieden. Die Krise sei Folge von &laquo;falsch verwalteter Interdependenz&raquo; der Euro-L&auml;nder. Die fundamentale Basis der Krise setze sich aus Bestandesproblemen (hohe Schulden) und Flussproblemen (geringe Wettbewerbsf&auml;higkeit) zusammen. Selbst bei einem nennenswerten Schuldenabbau (der sich derzeit nicht abzeichne) bleibe das Wettbewerbsproblem ungel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/uebersicht\/boersen_und_maerkte\/schwierige-phase-der-geld--und-finanzpolitik-1.18154999\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/saving-the-long-run-in-the-eurozone-by-dani-rodrik\">Der Originalartikel von Dani Rodrik<\/a> (leider nur englisch) hei&szlig;t &ldquo;Europe&rsquo;s Way Out&rdquo;. Rodrick wendet sich speziell an Deutschland, Ma&szlig;nahmen  zu treffen, um eine eurozonenweite Nachfrage anzukurbeln und in den Gl&auml;ubigerl&auml;ndern Ausgaben zu stimulieren. Vor allem sollte Deutschland von der M&auml;r lassen: Hier die flei&szlig;igen, sparsamen Nordl&auml;nder. Dort die faulen, verschwenderischen S&uuml;dl&auml;nder. Deutschland sollte die Krise als Krise gegenseitiger Abh&auml;ngigkeit in einer wirtschaftlichen (und sich neu formierenden politischen) Union begreifen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Realzinsen im Langfrist-Check<\/strong><br>\nInsbesondere in Deutschland wird immer wieder Kritik an der expansiven Geldpolitik der EZB laut mit dem Hinweis, die Realzinsen seien zu niedrig und w&uuml;rden zu einer Blasenbildung an den Finanzm&auml;rkten und Inflation sowie zu realen Verlusten f&uuml;r die Sparer f&uuml;hren. Letzteres ist nat&uuml;rlich eine Binsenweisheit. Liegen die nominalen Zinsen unterhalb der Inflationsrate, erleiden Sparer einen Kaufkraftverlust. Das alleine begr&uuml;ndet jedoch kaum h&ouml;here nominale Zinsen, denn bei jedem Zinsniveau bzw. jeder Zins&auml;nderung gibt es sowohl Gewinner als auch Verlierer. Angesichts einer Inflation unter dem Zielwert der EZB und anhaltendet Stagnation in Europa stellt sich eher die Frage, weshalb die Zinsen erh&ouml;ht werden sollten. Bef&uuml;rworter h&ouml;herer Zinsen argumentieren dabei oft historisch. Die zu niedrigen Zinsen h&auml;tten bereits ab 2001\/02, als die Notenbanken nach den Anschl&auml;gen vom 11. September die Zinsen stark senkten, zu Immobilienblasen gef&uuml;hrt und w&uuml;rden nun erneut Fehlallokation von Kapital verursachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/09\/24\/fabian-fritzsche-realzinsen-im-langfrist-check\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Betriebsrente &ndash; Eine Null unterm Strich<\/strong><br>\nAlle gro&szlig;en Parteien wollen die Betriebsrente st&auml;rker f&ouml;rdern. Doch wer heute einen Vertrag abschlie&szlig;t, hat wenig davon.<br>\nEs kommt selten vor, dass sich Parteien bei einem Thema einig sind, vor allem im Wahlkampf. Passiert es trotzdem, sollte man skeptisch werden. Die Betriebsrente ist so ein Fall. CDU, CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;ne pl&auml;dieren daf&uuml;r, die betriebliche Altersversorgung zu st&auml;rken. K&uuml;nftig sollen Arbeitnehmer noch h&ouml;here Betr&auml;ge steuerfrei in solche Vertr&auml;ge einzahlen k&ouml;nnen, per Entgeltumwandlung, planen die Sozialdemokraten. Am besten sollte man jedem Berufsanf&auml;nger gleich zu Beginn einen Vertrag verpassen, findet die CDU.<br>\nDoch die Zweifel an der Betriebsrente werden bei Rentenexperten lauter. Schuld daran sind vor allem die dauerhaft niedrigen Zinsen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/39\/altersvorsorge-betriebsrente\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jobkahlschlag: Siemens streicht 15.000 Stellen<\/strong><br>\nNun herrscht Klarheit: Siemens baut im Rahmen seines Sparprogramms weltweit 15.000 Arbeitspl&auml;tze ab, allein in Deutschland sind 5000 Mitarbeiter betroffen. Zumindest f&uuml;r die Bundesrepublik schlie&szlig;t der Konzern aber K&uuml;ndigungen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/siemens-streicht-weltweit-15-000-und-in-deutschland-5000-stellen-a-925155.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich nicht vor, aber direkt nach der Bundestagswahl&hellip; &ldquo;Deutschland geht es gut. Die Wirtschaft ist stark&hellip;&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Seymour Hersh on Obama, NSA and the &lsquo;pathetic&rsquo; American media<\/strong><br>\nPulitzer Prize winner explains how to fix journalism, saying press should &lsquo;fire 90% of editors and promote ones you can&rsquo;t control&rsquo;<br>\nSeymour Hersh has got some extreme ideas on how to fix journalism &ndash; close down the news bureaus of NBC and ABC, sack 90% of editors in publishing and get back to the fundamental job of journalists which, he says, is to be an outsider.<br>\nIt doesn&rsquo;t take much to fire up Hersh, the investigative journalist who has been the nemesis of US presidents since the 1960s and who was once described by the Republican party as &ldquo;the closest thing American journalism has to a terrorist&rdquo;.<br>\nHe is angry about the timidity of journalists in America, their failure to challenge the White House and be an unpopular messenger of truth.<br>\nDon&rsquo;t even get him started on the New York Times which, he says, spends &ldquo;so much more time carrying water for Obama than I ever thought they would&rdquo; &ndash; or the death of Osama bin Laden. &ldquo;Nothing&rsquo;s been done about that story, it&rsquo;s one big lie, not one word of it is true,&rdquo; he says of the dramatic US Navy Seals raid in 2011.<br>\nHersh is writing a book about national security and has devoted a chapter to the bin Laden killing. He says a recent report put out by an &ldquo;independent&rdquo; Pakistani commission about life in the Abottabad compound in which Bin Laden was holed up would not stand up to scrutiny. &ldquo;The Pakistanis put out a report, don&rsquo;t get me going on it. Let&rsquo;s put it this way, it was done with considerable American input. It&rsquo;s a bullshit report,&rdquo; he says hinting of revelations to come in his book.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/media\/media-blog\/2013\/sep\/27\/seymour-hersh-obama-nsa-american-media\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18797","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18797"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18803,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18797\/revisions\/18803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}