{"id":18828,"date":"2013-10-04T09:14:12","date_gmt":"2013-10-04T07:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828"},"modified":"2013-10-04T09:14:12","modified_gmt":"2013-10-04T07:14:12","slug":"hinweise-des-tages-1979","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h01\">Gauck: &ldquo;Unser Land ist keine Insel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h02\">Nach der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h03\">Ulrike Herrmann: Was will die Wall Street?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h04\">Bundeskriminalamt rastert 3.800.000 Auto-Kennzeichen und 600.000 Mobilfunk-Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h05\">Robert Misik &ndash; Staatsverschuldung ist Privatisierungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h06\">Frankreich verlangt Mindestlohn in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h07\">Bankenhilfen doch wieder prim&auml;r durch Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h08\">Wie der EZB-Pr&auml;sident die Eurokrise versteht &ndash; ein Risiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h09\">Radioactive Wastewater from Fracking is found in a Pennsylvania Stream<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h10\">Italien: Gegen das Verschwinden der Fabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h11\">Agressiver Monopolist setzt auf Generalangriff im Gesundheitswesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h12\">Geplanter Murks: Warum so vieles so schnell kaputt geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h13\">Festung Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h14\">Italiens Parteienlandschaft im Umbruch: Renaissance der Christlichdemokraten in Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h15\">Ypsilanti-Lager beklagt Klischees<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h16\">&bdquo;Die Befreiung des Bildungswesens als gesellschaftliche Notwendigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828#h17\">Mindestlohn f&uuml;r die FDP<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18828&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck: &ldquo;Unser Land ist keine Insel&rdquo;<\/strong><br>\nDie Einheitsfeier als Wegweiser f&uuml;r die neue Regierung: In Stuttgart wird nicht nur an eine &ldquo;Sternstunde deutscher Geschichte&rdquo; erinnert. Bundespr&auml;sident Gauck sieht Kanzlerin Merkel vor einem Berg von Problemen und fordert von der neuen Bundesregierung mehr Engagement in der Welt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Gauck-Unser-Land-ist-keine-Insel-30036796.html\">heute.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Joachim-Gauck\/Reden\/2013\/10\/131003-Tag-deutsche-Einheit.html\">Bundespr&auml;sident<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider kann man angesichts der hohlen Phraseologie des Bundespr&auml;sidenten eine leichte &Uuml;belkeit nicht unterdr&uuml;cken. Was soll man bitte von so einer Phrase halten? &ldquo;Die Freiheit in der Freiheit gestalten&rdquo;.<br>\nWenn man Gauck h&ouml;rt ist alles wunderbar und wir leben in einem goldenem Zeitalter der Freiheit. Hier sind sich Pfarrer Gauck und Pfarrerstochter Merkel v&ouml;llig einig in ihrem entpolitisierenden Uns-geht-es-allen-gut-Gerede.<br>\nMan fragt sich in welcher Welt Gauck eigentlich lebt? Er mag sich also nicht vorstellen, &ldquo;dass Deutschland sich gro&szlig; mache und andere L&auml;nder&rdquo; bevormundet. Die B&uuml;rger der s&uuml;deurop&auml;ischen EU-Partner der Bundesrepublik, die unter der brutalen Austerit&auml;tspolitik der Merkelregierung leiden, sehen das vermutlich anders. Wie steht es denn mit deren Freiheit, Herr Gauck?<br>\nEine der sch&ouml;nsten neoliberalen Propagandafloskeln, die zur demographischen Entwicklung in Deutschland darf in Gaucks Rede nicht fehlen. Da ist man erstaunt &uuml;ber die, dann doch bescheidenen intellektuellen F&auml;higkeiten dieses Mannes, der sich offenbar nur best&auml;ndig wiederholen und Allgemeinpl&auml;tze nachplappern kann. Und wird hier gar noch eine Agenda 2020 angemahnt, wie sie etwa die neoliberalen Schreih&auml;lse der INSM bereits einfordern?<br>\n&ldquo;Tats&auml;chlich wird es immer weniger Jungen zufallen, f&uuml;r immer mehr &Auml;ltere zu sorgen. Das schafft eine schwierige Lage, die unsere Kinder und Enkel erheblich einschr&auml;nken wird.&rdquo;<br>\nSo wie wir heute davon profitieren, dass wir uns vor einem Jahrzehnt zu Reformen durchgerungen haben, so kann uns &uuml;bermorgen nutzen, wenn wir morgen &hellip; wiederum Mut zu weitsichtigen Reformen aufbringen.&rdquo;<br>\nAuch wenn Internet und mobile Kommunikation in seiner Rede thematisiert sind so scheint Gauck die Dimensionen der Total&uuml;berwachung aller Kommunikationsdaten durch die NSA und anderer Geheimdienste noch gar nicht richtig verstanden zu haben. Ansonsten k&ouml;nnte er nicht best&auml;ndig davon salbadern wie 1989 der &ldquo;Freiheitswille der Unterdr&uuml;ckten &hellip; die Unterdr&uuml;cker entmachtet&rdquo; hatte. Gegen die technischen M&ouml;glichkeiten, die der NSA zur Verf&uuml;gung stehen erscheint doch die ehemalige Stasi wie ein Kleing&auml;rtnerverein.<br>\nSpekulationsblasen, Bankenkrise, die massive Steuerhinterziehung durch internationale Gro&szlig;konzerne und die &ouml;konomischen Eliten, die inzwischen ein kaum ertr&auml;gliches Ma&szlig; annehmende soziale Polarisierung und Reichtumskonzentration scheinen in Gaucks Welt &uuml;berhaupt nicht zu existieren.<br>\nSo muss man sich wieder fragen was Gauck &uuml;berhaupt unter Freiheit versteht? Ist es die Freiheit in der &ldquo;marktkonformen&rdquo; Demokratie seinen Haut f&uuml;r einen Hungerlohn zu Markte tragen zu d&uuml;rfen oder ist es die Freiheit der herrschenden Eliten sich schamlos bereichern zu d&uuml;rfen? Eine Antwort darauf ist Gauck bisher schuldig geblieben. Man kann sich nicht erinnern, dass Gauck je ein Wort &uuml;ber die soziale Lage in Deutschland verloren hat, dass dieser Mann wirklich versteht was in diesem Land vor sich geht.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>&bdquo;Einspruch, Herr Bundespr&auml;sident!&ldquo;<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine Rede! Er m&ouml;ge sich nicht vorstellen, &bdquo;dass Deutschland sich klein macht&ldquo;, sprach der Bundespr&auml;sident. Dieses Land solle eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen auch bei der L&ouml;sung milit&auml;rischer Konflikte in &bdquo;fernen Weltregionen&ldquo;. Ein &bdquo;gr&ouml;&szlig;eres&ldquo; Deutschland also? Die rhetorischen Fragen des Bundespr&auml;sidenten zum Tag der Deutschen Einheit, fordern vor allem eins: Widerspruch!<br>\nEs geht eben nicht darum, ob Deutschland sich gro&szlig; oder klein macht; es geht auch nicht um ein Zuviel oder Zuwenig an internationaler Verantwortung. Es geht &ndash; weniger schlicht &ndash; um das Wie. H&auml;tte ein milit&auml;risches Eingreifen in Libyen der Rolle Deutschlands in der Welt mehr entsprochen? Soll ein &bdquo;selbstbewusstes&ldquo; Deutschland in Syrien Weltpolizist spielen? Was immer den Bundespr&auml;sidenten geritten haben mag, &uuml;ber ein &bdquo;gr&ouml;&szlig;eres&ldquo; Deutschland zu fabulieren; es wird von den Kriegstreibern dieser Welt genau so verstanden werden: Die Bundeswehr als f&uuml;hrende Kraft in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt. Das alte Gerede vom &ouml;konomischen Riesen und milit&auml;rischen Zwerg feiert bei Gauck Wiederauferstehung; als w&auml;re Deutschlands Zur&uuml;ckhaltung, politische Konflikte eben nicht zuv&ouml;rderst milit&auml;risch zu denken, kein Ausdruck von Gr&ouml;&szlig;e.<br>\nGaucks Rede, und das ist das Schlimme daran, trifft tief ins Unterbewusste eines Minderwertigkeitskomplexes, der bei all jenen schlummert, die von einem wahrhaft gro&szlig;en Deutschland tr&auml;umen, an dem der Rest der Welt genesen soll. Wer meint, davon seien wir weit entfernt, soll sich nur an die aufgepeitschte Volksseele erinnern, die faulen Griechen und tr&auml;gen Spaniern deutsche Tugenden empfiehlt.<br>\nAngesichts der gro&szlig;en europ&auml;ischen Krise steht Deutschland vor allem eines gut zu Gesicht: Bescheidenheit. Das Gerede von einem gr&ouml;&szlig;eren Deutschland sollte sich verbieten &ndash; hundert Jahre nach Ausbruch eines Krieges, der als Folge deutscher Gro&szlig;mannsucht einen ganzen Kontinent verheerte. Auch deshalb muss diesem Bundespr&auml;sidenten widersprochen werden. Und das mit aller Macht!<br>\nGeorg Restle<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/607053699333574?ref=notif&amp;notif_t=notify_me\">Facebook-Seite von Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach der Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;nf Tage im September<\/strong><br>\nNach einem Wahlkampf, dessen H&ouml;hepunkte ein Stinkefinger und eine Deutschland-Kette waren, habe ich mir nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass die Bundestagswahl noch mit &uuml;berraschenden Wendungen aufwarten kann. Und nachdem die Konservativen knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt sind, sah ich mich in dieser Einsch&auml;tzung ohnehin best&auml;tigt. Ich nahm an, dass die &uuml;blichen Mechanismen sofort greifen w&uuml;rden: Einer biedert sich bei der Kanzlerin in Lauerstellung an, nickt ab und ist Koalitionspartner. Dass sich alle zieren und etwa eine Woche lang eine Art &raquo;virtuelles Machtvakuum&laquo; entstehen w&uuml;rde, daran dachte ich nicht.[&hellip;]<br>\nJust an der Stelle, an der Die Linke die &raquo;oppositionelle Mehrheit&laquo; ausnutzen wollte, zerschlug sich alle Hoffnung auf einen neuen Kurs. Genau hier kam es zum R&uuml;ckfall. Die Sozialdemokraten wetterten, wollten sich von den Linken nichts diktieren lassen und beschlossen nun doch, mit der isolierten Kanzlerin in Verhandlungen zu treten. Ergebnisoffen nat&uuml;rlich und mit der Auflage, die sozialdemokratische Gemeinde zu befragen. Tats&auml;chlich verhandelt man allerdings schon ganz offensiv &uuml;ber Ministerposten und Machtbereiche, sondiert weniger die M&ouml;glichkeiten, politische Vorstellungen durchzusetzen als die M&ouml;glichkeiten, die sich f&uuml;r das Personal ergeben k&ouml;nnten. Wiesenh&uuml;gel und Nahles zicken sich bereits an, weil sie beide das Arbeitsministerium leiten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/834871.fuenf-tage-im-september.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU\/CSU, FDP und Gr&uuml;ne sind Parteien der Wohlhabenden und Besserverdiener<\/strong><br>\nDie Anh&auml;ngerschaft von CDU\/CSU und FDP nimmt mit steigendem Einkommen zu: In der Gruppe der einkommensst&auml;rksten zehn Prozent haben die aktuellen Regierungsparteien mit 55 Prozent eine klare Mehrheit unter den Parteianh&auml;ngern. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt zudem, dass Besserverdiener und Wohlhabende auch &uuml;berdurchschnittlich stark den Gr&uuml;nen zuneigen. F&uuml;r SPD und Linke ergibt sich hingegen ein umgekehrtes Bild: Je geringer die Einkommen und Verm&ouml;gen ausfallen, desto ausgepr&auml;gter ist die Anh&auml;ngerschaft f&uuml;r diese beiden Parteien. &bdquo;Angesichts dieser Zusammenh&auml;nge &uuml;berrascht es nicht, dass die b&uuml;rgerlichen Parteien h&ouml;here Reichensteuern ablehnen, w&auml;hrend die Parteien des eher linken politischen Spektrums sie fordern&ldquo;, urteilen die DIW-&Ouml;konomen Stefan. Noch st&auml;rker als beim Einkommen ist der Zusammenhang zwischen der Parteibindung und dem Verm&ouml;gen: Hier erreichen Union und FDP bei den reichsten zehn Prozent der Haushalte sogar eine Zustimmung von insgesamt rund 66 Prozent. Dies habe auch mit der Altersstruktur der Union-Anh&auml;nger zu tun, da mit steigendem Lebensalter gew&ouml;hnlich auch das Nettoverm&ouml;gen zunehme und gleichzeitig eher konservativ gew&auml;hlt werde, erkl&auml;rt DIW-&Ouml;konom Markus Grabka.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100319.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen.html?id=diw_01.c.427282.de\">DIW<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.427214.de\/13-37-3.pdf\">DIW [PDF &ndash; 165 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Endlich haben wir es wissenschaftlich. Vielleicht entdeckt auch die SPD endlich ihre Stammw&auml;hler, statt dem Lob des Kapitals hinterher zu hecheln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Fassade br&ouml;ckelt weiter<\/strong><br>\nDie Bundestagswahl ist vorbei, es wird Zeit f&uuml;r die schlechten Nachrichten. Mit der Meldung, die Arbeitslosigkeit steigt trotz Besch&auml;ftigungsaufbau, versucht sich die Arbeitsagentur noch unfreiwillig in Komik. Das zurechtgelogene Statistikgeb&auml;ude bricht allm&auml;hlich in sich zusammen. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit &uuml;brigens zugenommen. Die ber&uuml;hmte Herbstbelebung fiel nicht weniger stark aus als erwartet, sondern fand einfach nicht statt. Deutschland ist keine &ldquo;robuste&rdquo; Insel, die losgel&ouml;st von den Entwicklungen der Weltwirtschaft allein bestehen k&ouml;nnte. Diese Erkenntnis wird sich zunehmend auch wieder durchsetzen, wenn nicht nur das Konjunkturbarometer nach unten zeigt, sondern auch die tats&auml;chlichen Kennzahlen der Wirtschaft wahrgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/10\/02\/fassade-broeckelt-16485714\/\">Tautenhahn-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuerthema nicht entscheidend<\/strong><br>\nEs sei kein Zufall, dass nun auf SPD-Seite schon weniger &uuml;ber die geforderten Steuererh&ouml;hungen geredet werde: Es gebe derzeit Wichtigeres f&uuml;r die Partei mit der Union zu verhandeln, was in einer m&ouml;glichen Gro&szlig;en Koalition f&uuml;r die SPD &uuml;brig bliebe. Gerechtigkeitsfragen st&uuml;nden im Vordergrund, meint Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, im Gespr&auml;ch mit Corinna Emundts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deppendorfswoche\/deppendorfswoche1264.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Aha, Steuerdebatten sind also sozusagen das Gegenteil von Gerechtigkeit. Interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vor Sondierungsgespr&auml;chen &ndash; SPD-Chef Gabriel mahnt Union<\/strong><br>\nVor dem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel an diesem Freitag warnt SPD-Chef Sigmar Gabriel die Union vor Spielchen. Koalitionsverhandlungen d&uuml;rften nicht mutwillig verschleppt werden. Es gehe nun um einen &ldquo;verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wahlergebnis&rdquo;. Auch mit Blick auf die eigene Partei sagte Gabriel: &ldquo;Das Letzte, was die Menschen wollen, ist die Fortsetzung des Wahlkampfes&rdquo;. Gabriel r&uuml;gte diese Debatten: &ldquo;Wer den Eindruck des Posten-Schacherns erweckt, besch&auml;digt die Ernsthaftigkeit der Gespr&auml;che.&rdquo; Die SPD-F&uuml;hrung werde in den n&auml;chsten Wochen allein &uuml;ber Inhalte, nicht &uuml;ber Ministerien verhandeln. Als zentrale Themen nannte Gabriel die Zukunft Europas, den Erhalt des Wirtschaftsstandorts Deutschland, gerechte Teilhabe aller am Wohlstand, Finanzierung des Gemeinwohls, Reform der Pflege, Frauen-, Familien- und Bildungspolitik und Integration. Er unterstrich, dass sich die SPD-Spitze in der Koalitionsfrage nicht festgelegt habe, sondern &ldquo;ergebnisoffen&rdquo; verhandele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/vor-schwarz-roten-sondierungsgespraechen-gabriel-warnt-union-vor-taktiererei-1.1786440\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Alles ein ausgesprochen staatsm&auml;nnisches Bla &hellip; . Aber wer genau hinh&ouml;rt, entdeckt den Druck, den Gabriel auf die Partei aus&uuml;bt: &ldquo;Das Letzte, was die Menschen wollen, ist die Fortsetzung des Wahlkampfes&rdquo;. Damit schlie&szlig;t sich Gabriel dem Chor des &ldquo;b&uuml;rgerlichen&rdquo; Mainstreams in Medien und Politik an: Die Fortsetzung des Wahlkampfes, also Neuwahlen, seien des Teufels. Und womit verhindert man Neuwahlen? Das ist mitnichten &ldquo;ergebnisoffen&rdquo;. Es ist geradezu schamlos, der Partei ziemlich unverbr&auml;mt nur einen Weg zu einem &ldquo;verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wahlergebnis&rdquo; zu weisen &ndash; in die Gro&szlig;e Koalition. &Uuml;ber Inhalte, nicht &uuml;ber Ministerien verhandeln? Die Inhalte, die demn&auml;chst &uuml;ber die Regierungen kommen werden, hei&szlig;en W&auml;hrungsunion, Eurokrise, Schuldenschnitt, Schuldenhaftung, Euroaustritt usw. Die SPD mag keine Antworten haben, aber will sie sich tats&auml;chlich von Frau Merkel abh&auml;ngig machen, die mit der &ldquo;Eurokrise&rdquo; alles andere als souver&auml;n umgegangen ist. Es ist die letzte M&ouml;glichkeit der SPD, den Eindruck vergessen zu lassen, die Banken und ihre Klientel auf unsere Kosten gerettet zu haben &ndash; angefangen bei der Rettung der HRE. Wie meinte Sch&auml;uble: &ldquo;Der Staat sollte mit seinem Geld auskommen. Das hat auch der W&auml;hler klar best&auml;tigt. Wir werden f&uuml;r jeden Punkt des Wahlprogramms k&auml;mpfen.&rdquo; Der Mann hat gar nicht begriffen, dass es nicht nur darum geht, dem Staat z.B. f&uuml;r die Rettung der maroden Infrastruktur des Landes Geld in die Hand zu geben, sondern auch um ein Zeichen daf&uuml;r, dass zuk&uuml;nftig die Lasten gleicher verteilt werden, Bestverdienende st&auml;rker zum Gemeinwohl beitragen m&uuml;ssen, dass die Plutokratie &ndash; welch ein Traum &ndash; in ihre Schranken gewiesen wird. Warum soll dann nicht dem W&auml;hler in einem zweiten Wahlgang die Chance gegeben werden, jeden ausgesprochenen und vor allem unausgesprochenen Punkt des Programms der Union den B&uuml;rgern nochmals zu pr&auml;sentieren? Warum Sigmar Gabriel, soll die SPD, nicht die Chance bekommen, endlich dagegen und f&uuml;r eine bessere Republik einen echten Wahlkampf zu f&uuml;hren? Das Wohl Deutschlands, das Wohl Europas h&auml;ngt nicht von der Gro&szlig;en Koalition ab, sondern von der richtigen Politik. &ndash; Entschuldigung, das klingt nicht sehr analytisch, aber ich habe es so satt, dass sie SPD auf die Meinungsmache der Regierungsparteien und der Medien hereinf&auml;llt bzw. aus so banalen, nichtigen Gr&uuml;nden wie Regierungsp&ouml;stchen sich dieser Meinungsmache anschlie&szlig;t.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Was will die Wall Street?<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama gab am Mittwoch sogar eigens ein Fernsehinterview, um die Investmentbanken aufzufordern, sich endlich einzumischen und die Republikaner zur Vernunft zu bringen. Noch scheinen die Investmentbanker zu glauben, dass in Washington nur ein harmloser Schaukampf zwischen Demokraten und Republikanern aufgef&uuml;hrt und der Government Shutdown bald wieder aufgehoben wird. Allerdings k&ouml;nnte es gut sein, dass sich die Wall Street verrechnet. Denn in der Vergangenheit gab es keine radikale Tea Party, die kompromisslos gegen den Staat und einen schwarzen Pr&auml;sidenten k&auml;mpfte. Es ist durchaus m&ouml;glich, dass diese fanatischen Ideologen tats&auml;chlich eine schwere Rezession oder gar den Bankrott der USA riskieren. Damit aber entsteht eine v&ouml;llig neue Schlachtordnung, die Obama in seinem Fernsehinterview indirekt richtig charakterisiert hat: Wer ist m&auml;chtiger &ndash; die Wall Street oder die Tea Party? Die Antwort ist weniger eindeutig, als man meinen k&ouml;nnte. Bisher hat zwar immer Big Money in Washington regiert. Die amerikanische Politik ist extrem k&auml;uflich &ndash; und dennoch ist es denkbar, dass sich ausgerechnet die Tea Party nicht kaufen l&auml;sst, weil sie offenbar &uuml;berzeugt ist, dass sie den Staat in seine Schranken weisen und das Sozialsystem demontieren muss. Geld gegen Ideologie &ndash; auf diesen Zweikampf l&auml;uft die Auseinandersetzung in den USA hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2013%2F10%2F04%2Fa0032&amp;cHash=7b1490ca2b125e791433a8155e9bb75f\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht zu vergessen, dass dem gro&szlig;en Geld an einem &ldquo;schlanken&rdquo; Staat gelegen ist. Denn nur dieser garantiert, dass die Sorgen und N&ouml;te der Individuen privatisiert bleiben und dass sich private Anbieter nicht nur gegen Geld, sondern gegen h&ouml;chstm&ouml;glichem Profit dieser Sorgen annehmen. Die USA haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt. Wenn auch nur im Ansatz Profite durch die Er&ouml;ffnung gemeinwohlorientierter Preise bedroht werden, schrillen in der Wall Street die Alarmglocken. Wir haben doch erlebt, dass nicht nur die Tea Party heftigst gegen die Gesundheitsreform Obamas vorging.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>U.S. Debt Ceiling and Default? Blame the Germans!<\/strong><br>\nThe United States is again in the political grips of what seems like the budgetary equivalent of another self-destructive death march to Bataan. High time to engage in the nation&rsquo;s favorite political sport &ndash; assigning the blame. The reason why the situation of breaching the debt ceiling even arises is due to the warring machinations of the Germans. Now, as we know all too well, wars cost money. U.S. involvement in World War I was no different. And as far as most wars are concerned, they are not budgeted. President Wilson had to borrow money to fund U.S. troops in their fight against Germany, but this was politically and administratively troublesome. Why? Because every single time Wilson went to the markets to issue more debt, he had to ask Congress for approval. So, Congress had a stroke of genius. So that the President would not have to return each time to beg for more, why not do the patriotic thing and give him the ability to borrow a fair number of times? So that things would not get out of hand, the proposal to set a debt ceiling was enacted. And so, with the approval of the Second Liberty Bond Act in October 1917, a patriotic-minded U.S. Congress loosened the nation&rsquo;s debt issuance purse strings and basically created what we refer to today as the debt ceiling.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theglobalist.com\/u-s-debt-ceiling-blame-germans\/\">the Globalist<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine sch&ouml;ne Glosse des Deutschen, Uwe Bott, Chef&ouml;konom von &lsquo;The Globalist Research Center&rsquo;, der versucht, den drohenden Default satirisch anzugehen. Eine <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article120533236\/Oekonom-gibt-Deutschen-die-Schuld-an-der-US-Misere.html\">deutsche Zusammenfassung bietet Welt online<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Autotransporter-Fall: Bundeskriminalamt rastert 3.800.000 Auto-Kennzeichen und 600.000 Mobilfunk-Daten<\/strong><br>\nDas Bundeskriminalamt hat in einem einzigen Fall mehrere Millionen Auto-Kennzeichen fotografiert und gerastert. Diese Daten wurden mit hunderttausenden Verbindungsdaten aus mehreren Funkzellenabfragen abgeglichen. Die Fahndung hatte Erfolg, ein Sch&uuml;tze wurde gefasst. Doch der Fall zeigt exemplarisch, dass immer mehr Rasterfahndungen mit verschiedensten Datens&auml;tzen durchgef&uuml;hrt werden &ndash; mit hunderttausenden Betroffenen pro Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/autotransporter-fall-bundeskriminalamt-rastert-3-800-000-auto-kennzeichen-und-600-000-mobilfunk-daten\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Staatsverschuldung ist Privatisierungspolitik<\/strong><br>\nRobert Misik &uuml;ber die Finanzkrise in Europa und wie Keynesianismus in den Neoliberalismus f&uuml;hrt<br>\nMit seinem Buch Erkl&auml;r mir die Krise! Wie wir da rein gerieten und wie wir wieder rauskommen hat der Journalist und Blogger Robert Misik eine Einf&uuml;hrung in das Dilemma aktuellen Wirtschaftens geschrieben. Telepolis sprach mit ihm &uuml;ber den Anteil Deutschlands an der Wirtschaftskrise und die &ldquo;Katastrophen-Spirale&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39978\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Lassen Sie sich durch die unpassende &Uuml;berschrift nicht abschrecken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich verlangt Mindestlohn in Deutschland<\/strong><br>\nFrankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg hat das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland scharf kritisiert. Dass es diesen nicht gebe, &ldquo;schadet uns&rdquo;, sagte Montebourg. [&hellip;]<br>\nMontebourg sagte in dem gemeinsam von AFP mit den Sendern LCP und France Info sowie der Tageszeitung &ldquo;Le Monde&rdquo; gef&uuml;hrten Interview, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gebe, &ldquo;besch&auml;digt in gewisser Weise die Rechte der europ&auml;ischen und insbesondere der franz&ouml;sischen Angestellten&rdquo;, weil sie mit &ldquo;unfairer Konkurrenz&rdquo; konfrontiert w&uuml;rden. Es d&uuml;rfe keinen &ldquo;Preiswettkampf auf dem R&uuml;cken der Kaufkraft der Arbeiter&rdquo; geben, sagte Montebourg.<br>\nFalls Deutschland keine Kunden mehr f&uuml;r seine Produkte finde, weil diese &ldquo;zu ruiniert sind oder nicht die Mittel haben, deutsche Produkte zu kaufen&rdquo;, dann sei das auch schlecht f&uuml;r Deutschland, mahnte der Minister, der dem linken Fl&uuml;gel der sozialistischen Partei zugerechnet wird. Die Erholung der europ&auml;ischen Wirtschaft h&auml;nge unter anderem davon ab, ob &ldquo;die &Uuml;bersch&uuml;sse&rdquo; im deutschen Staatshaushalt &ldquo;zum Wohl Europas&rdquo; eingesetzt w&uuml;rden. N&ouml;tig sei eine &ldquo;kooperative Strategie mit Vorteilen f&uuml;r alle&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/unternehmen-heute.de\/news.php?newsid=197240\">unternehmen-heute.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bankenhilfen doch wieder prim&auml;r durch Staaten<\/strong><br>\nWie das deutsche Handelsblatt berichtet, soll die Politik solange Geld zuschie&szlig;en, bis Aufseher die Bank als bankrott einstufen<br>\nDie Steuerzahler k&ouml;nnte nach einem Zeitungsbericht bei der Rettung gef&auml;hrdeter Banken nun doch wieder fr&uuml;her in die Pflicht genommen werden als urspr&uuml;nglich geplant. Das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtete am Mittwoch von &ldquo;geheimen Vorschl&auml;gen des EU-Finanzministerrates&rdquo;, die in diese Richtung gingen.<br>\nDanach soll es eine Ausnahmeregelung bei der von den Ministern verabredeten Haftungskaskade geben, nach der zun&auml;chst Aktion&auml;re, Gl&auml;ubiger und Kunden mit Gro&szlig;guthaben bei der Rettung von Banken zur Kasse gebeten werden und erst ganz am Schluss der Staat. Nun sollen Staatsbeihilfen so lange m&ouml;glich sein, bis die Finanzaufsicht die Bank endg&uuml;ltig als nicht &uuml;berlebensf&auml;hig einstuft, berichtete die Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1379292775349\/Bankenhilfen-doch-wieder-primaer-durch-Staaten\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie der EZB-Pr&auml;sident die Eurokrise versteht &ndash; ein Risiko<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, meinte gestern in Paris tats&auml;chlich, dass die Eurozone und der Euro heute widerstandsf&auml;higer sind als vor einigen Jahren (&ldquo;&hellip; the euro area and the euro are more resilient today than they were a few years ago &hellip;&rdquo;). Und es gebe Gr&uuml;nde daf&uuml;r, so Draghi. Die Regierungen h&auml;tten substantielle Fortschritte &rdquo;an der Front fiskalischer Glaubw&uuml;rdigkeit&rdquo; erzielt, zu einem gewissen Grad auch &ldquo;an der Front der Strukturreformen&rdquo;. Schlie&szlig;lich h&auml;tten auch die Anleihekauf-Programme der EZB geholfen&hellip;Dabei br&auml;uchten sich der Journalist und der EZB-Pr&auml;sident nur die Entwicklung der Wirtschaftsleistung und der Arbeitslosigkeit anzugucken, um zu sehen, was die bisherige Politik bewirkt hat, und was f&uuml;r politischen Sprengstoff die Folgen dieser Politik in sich bergen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/10\/eurokriseezb-wie-der-ezb-prasident-die-eurokrise-versteht-ein-risiko\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radioactive Wastewater from Fracking is found in a Pennsylvania Stream<\/strong><br>\n&ldquo;In the state of Pennsylvania, home to the lucrative Marcellus Shale formation, 74 facilities treat wastewater from the process of hydraulic fracturing (a.k.a. &ldquo;fracking&rdquo;) for natural gas and release it into streams.&rdquo; (&hellip;) &ldquo;Recently, a group of Duke University scientists decided to do some testing.&rdquo; (&hellip;)<br>\n&ldquo;Their analyses, made on water samples collected repeatedly over the course of two years, were even more concerning than we&rsquo;d feared. As published today in the journal Environmental Science and Technology, they found high concentrations of of the element radium, a highly radioactive substance. The concentrations were roughly 200 times higher than background levels. In addition,  amounts of chloride and bromide in the water were two to ten times greater than normal.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.smithsonianmag.com\/science\/2013\/10\/radioactive-wastewater-from-fracking-is-found-in-a-pennsylvania-stream\/\">Smithsonian.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> Angesichts der Tatsache, dass auch in Deutschland bzw. der EU die Diskussion  f&uuml;r und wider  &ldquo;Fracking&rdquo; noch nicht ausgestanden ist, d&uuml;rfte eine derartige Information interessant sein&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Italien: Gegen das Verschwinden der Fabrik<\/strong><br>\nAllein 2012 haben nach Angaben der Gewerkschaft CGIL 104 000 Unternehmen zugemacht. Die Produktion ist auf das Niveau von 1990 zur&uuml;ckgefallen, das Auftragsvolumen sank um 7,9 Prozent. Nach einem Bericht der Gewerkschaft CISL sind 675 000 Industriearbeitspl&auml;tze seit 2007 verloren gegangen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt inzwischen bei &uuml;ber 40 Prozent und damit dicht hinter den Daten Griechenlands und Spaniens. Was Italien aber von den anderen beiden EU-Krisenl&auml;ndern unterscheidet, ist eine lange Industrietradition, unter anderem in der Elektro-, Textil- und Autoindustrie. Mit den Arbeitspl&auml;tzen, die derzeit gestrichen werden, schwinden auch das in Jahrzehnten angeeignete Know-how und die Chancen auf einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise. Italien geh&ouml;rte einst zu den weltweiten Marktf&uuml;hrern in der Chemie- und B&uuml;romaschinenindustrie. Es gab Montedison und Olivetti. Hier wurde die chemische Substanz f&uuml;r die ersten Plastikm&ouml;bel entwickelt und eine der best designten Reiseschreibmaschinen der Welt erfunden. Doch der Niedergang der italienischen Industrie ist nicht nur das Resultat der aktuellen Wirtschaftskrise. Er hat nach Meinung des Soziologen Luciano Gallino bereits in den 1960er Jahren begonnen und wurde systematisch betrieben von &ldquo;Unternehmern, Managern, Politikern und ihren Wirtschaftsberatern&rdquo;, wie er in seinem Buch &ldquo;Das Verschwinden der italienischen Industrie&rdquo; schreibt. Gallino z&auml;hlt folgende Ursachen auf: die Diversifizierung der Unternehmen durch die Manager, die das Kerngesch&auml;ft aus den Augen verloren haben; eine Unternehmerkultur, f&uuml;r die die Industrie ein unangenehmes Anh&auml;ngsel der weit lukrativeren Finanzgesch&auml;fte ist; Organisationsmodelle, die auf billige, unqualifizierte Arbeitskr&auml;fte setzen sowie mangelnde Investitionen in Forschung und Innovation &ndash; seitens der Unternehmen wie der Politik. Dazu kommen j&uuml;ngst zwei weitere Faktoren: die massive Auslagerung der Produktion in Billiglohnl&auml;nder, vor allem durch die Unternehmer des einst hochgelobten Nordostens des Landes und die teuren, f&uuml;r viele Kleinunternehmen oft unerreichbaren Bankkredite, deren Kosten durch den EU-Finanzausgleich, vor allem aber durch Korruption und Mafia in die H&ouml;he getrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/43723_43735.htm\">Mitbestimmung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was in Italien passiert, ist geradezu tragisch. Italien war unter den gro&szlig;en Volkswirtschaften Europas diejenige, die im manchem der verarbeitenden Industrie Deutschlands am &auml;hnlichsten war. Der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertsch&ouml;pfung lag laut eurostat noch im Jahre 2000 bei 20,1 Prozent (Deutschland: 22,3 Prozent), w&auml;hrend Frankreich (15,6 Prozent) und Gro&szlig;britannien (15,6 Prozent) schon damals unter dem Durchschnitt (19 Prozent) des Euroraumes lagen. W&auml;hrend sich der Anteil in Deutschland 2011 leicht auf 22,6 Prozent erh&ouml;hte, fiel der Anteil der verarbeitenden Industrie in Italien 2011 auf 15 Prozent. Frankreich und England lagen bei ca. 10 Prozent und haben damit ein ernstes Deindustrialisierungsproblem. Es geht dabei nicht nur um Wertsch&ouml;pfung und Besch&auml;ftigung im Verarbeitenden Gewerbe. Eine Untersuchung des DIW hat f&uuml;r Deutschland best&auml;tigt, dass das Wachstum im Dienstleistungssektor ma&szlig;geblich von der Industrie getrieben wird. Die Nachfrage nach industriellen G&uuml;tern im Jahr 2009 hat indirekt eine Dienstleistungsproduktion von 365 Milliarden Euro angesto&szlig;en. Das entspricht einer Wertsch&ouml;pfung von 205 Milliarden Euro und einer Besch&auml;ftigung von <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.426139.de\/13-34-3.pdf\">rund 3,8 Millionen Personen [PDF &ndash; 175 KB]<\/a>.<br>\nDie Dienstleistungen h&auml;ngen weit mehr am Tropf der Industrie als umgekehrt. Die w&uuml;nschenswerte Abl&ouml;sung der Industrie durch den terti&auml;ren Sektor, die Lehrbuchbotschaft der letzten Jahrzehnte, ist eine verfehlte Forderung und Hoffnung.<br>\nEine andere &Auml;hnlichkeit zwischen Italien und Deutschland lag in der St&auml;rke des Mittelstandes, die sich in den sog. &ldquo;hidden champions&rdquo; darstellt. Gliedert man die Exporte nach den 5030 Kategorien des Harmonisierten Systems zur Beschreibung und Codierung der Waren (HS-Sechssteller) auf, so lag 2009 der Weltmarktanteil Deutschlands in 423 Sparten bei mindestens 25% (8,5% der Produktgruppen), w&auml;hrend dies in Frankreich lediglich in 73 (1,5%),  in Spanien 44 Kategorien (1%) aber in Italien 162 (3%) der Fall war (Bundesbank 2011). Angesichts der oben beschriebenen Situation d&uuml;rften etliche Firmen in Italien die letzten Jahre nicht &uuml;berlebt haben. Sicherlich mag eine Rolle in Falle Italiens auch eine Rolle spielen, dass es in hohem Ma&szlig;e mit chinesischer Produktion konkurriert (mehr noch Spanien), aber ausschlaggebend d&uuml;rfte neben der ver&auml;nderten Unternehmenskultur die anhaltenden Krise seit 2008 sein. In obigen Bericht steht, dass es nicht nur um den Verlust von Arbeitspl&auml;tzen geht, sondern auch um das Schwinden des in Jahrzehnten angeeigneten Know-hows und damit der Chancen auf einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise. In ihren Buch &ldquo;Producing Prosperity. Why America needs a manufacturing renaissance.&rdquo; besch&auml;ftigen sich Gary P. Pisano und Willy C. Shih damit, dass in der Lehrbuchwelt der &Ouml;konomen die Auffassung vorherrscht, dass die industrielle Basis entbehrlich geworden sei, da sich postindustrielle Wirtschaften von der Produktion in Richtung einer wissensbasierten &Ouml;konomie mit dem Fokus auf Dienstleistungen und Innovationen bewegten. Pisano und Shih sind anderer Auffassung. Produktion sei von Forschung und Entwicklung nicht zu trennen, die physische N&auml;he von Labor und Fabrikation sei unabdinglich. Sie verweisen darauf, dass die Verlagerung der Produktion ins Ausland die Neuerungskraft der US-Wirtschaft sehr wohl einschr&auml;nken k&ouml;nne. Am Beispiel der Biotechnologie zeigen sie auf, dass die Abtrennung Labor und Produktion den Verlust an Innovationskompetenz <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/oekonomische-literatur\/der-preis-der-deindustrialisierung-1.18109807\">riskiert<\/a>.<br>\nIn Italien wie auch in anderen L&auml;ndern muss durch die Insolvenz vieler Unternehmen in dieser Krise, aber auch &uuml;ber &ldquo;Rettungsversuche&rdquo; &uuml;ber Offshoring der Verlust der Innovationsbasis ganzer Industrien wie auch der damit verbundene Verlust unternehmensbezogenen Dienstleistungen mit bedacht werden. &ndash; Ein Feature des Deutschlandfunks schildert etwas konkreter, aus sozialer Perspektive wie es in Montebelluna aussieht, einst eines der produktivsten Industriezentren Italiens mit einer gro&szlig;en Anzahl an mittelst&auml;ndischen Betrieben. Montebelluna liegt in der Provinz Treviso. Seit Beginn der Finanzkrise 2008 hat die Marca Trevigiana fast 3000 Unternehmen verloren. Allein im ersten Quartal 2013 haben an die 800 Firmen dicht gemacht. Die Krise seit 2008  hat Italien mehr als die Gro&szlig;en Depression (1929 bis 1934) <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/07\/23\/drk_20130723_1807_4b81337c.mp3\">getroffen [MP3]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Appetit auf Rh&ouml;n-Klinikumskette: Agressiver Monopolist setzt auf Generalangriff im Gesundheitswesen<\/strong><br>\nDer Fresenius-Konzern setzt zum zweiten Mal an, mit seiner Krankenhaus-Tochtergesellschaft Helios den bisherigen Konkurrenten Rh&ouml;n-Kliniken zu schlucken. Damit w&uuml;rde Helios zum gr&ouml;&szlig;ten Krankenhauskonzern Deutschlands (jW berichtete). Das w&auml;re ein gro&szlig;er Schritt zur Privatisierung und weiteren Verschlechterung der Krankenversorgung f&uuml;r &uuml;ber 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Das Ausma&szlig; der Agenda 2010 im Gesundheitsbereich wird immer deutlicher sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/10-04\/002.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geplanter Murks: Warum so vieles so schnell kaputt geht<\/strong><br>\nKaum ist die Garantie abgelaufen, gehen Computer, Waschmaschine &amp; Co. kaputt. &ldquo;Geplante Obsoleszenz&rdquo; nennt sich das. Nun gibt es eine Studie, die Beweislage scheint erdr&uuml;ckend zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekotest.de\/cgi\/index.cgi?artnr=11713&amp;bernr=23&amp;gartnr=90&amp;suche=z%E4hne\">&Ouml;kotest<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Festung Europa<\/strong><br>\nVor Lampedusa fanden erneut zahlreiche Fl&uuml;chtlinge aus Afrika einen grausamen Tod im Meer. Ein weiteres Mal erkennt man, dass all die Werte, welche die Europ&auml;ische Union vorgibt zu pr&auml;sentieren, sp&auml;testens vor den Toren Europas enden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pakhtunkhwa911.wordpress.com\/2013\/10\/03\/festung-europa\/\">Emran Feroz&rsquo;s Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Italiens Parteienlandschaft im Umbruch: Renaissance der Christlichdemokraten in Italien<\/strong><br>\nItaliens Ministerpr&auml;sident Enrico Letta und die &laquo;Verr&auml;ter&raquo; in den Reihen des Popolo della Libert&agrave; (PdL) wollten die Democrazia Cristiana (DC) wieder aufleben lassen, die fr&uuml;her mit ihrem korrupten System das Land beherrscht hatte &ndash; das stellt mit Ver&auml;rgerung die Tageszeitung &laquo;Il Giornale&raquo; fest, die offiziell von Silvio Berlusconis Bruder Paolo kontrolliert wird. Tats&auml;chlich waren es vorab Spr&ouml;sslinge der DC, die Berlusconi am Mittwoch bei der Vertrauensabstimmung die schwere Niederlage zuf&uuml;gten. Und auch Lettas Kabinett wird von Ministern mit christlichdemokratischem Hintergrund dominiert. Nebst dem 47-j&auml;hrigen Letta haben auch der f&uuml;nf Jahre j&uuml;ngere PdL-Sekret&auml;r und Vizeministerpr&auml;sident Angelino Alfano sowie fast alle der von ihm angef&uuml;hrten Abweichler einen christlichdemokratischen Hintergrund. Und vielsagend war auch, wie sich Letta und Alfano am Mittwoch freudig zulachten und sich triumphierend die Hand hielten, als die Regierung die Vertrauensabstimmung gewann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/renaissance-der-christlichdemokraten-in-italien-1.18161321\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ypsilanti-Lager beklagt Klischees<\/strong><br>\nFeministische Wissenschaftlerinnen analysieren die politische und mediale Hetzjagd, die vor rund f&uuml;nf Jahren die SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti einholte. Ihr Fazit: Es habe sich um &ldquo;eine &ouml;ffentliche Hinrichtung&rdquo; gehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/landtagswahl-in-hessen---hintergrund\/spd-hessen-ypsilanti-lager-beklagt-klischees,23897238,24503828.html#\/votingDistricts-vote1-s99-wk029\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Die FR blubbert dummes Zeug. Andrea Ypsilanti ist von rechten Sozialdemokraten und &ndash; last not least &ndash; von rechten Sozialdemokratinnen (inspiriert vom Seeheimer Kreis) abserviert worden. Das hat, wie hier l&auml;cherlicherweise suggeriert wird, mit  Sexismus oder Feminismus nichts zu tun, wohl aber mit Machtpolitik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Die Befreiung des Bildungswesens als gesellschaftliche Notwendigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nVom 3. bis 6. Oktober 2013 veranstaltet die Freie Bildungsstiftung an der Universit&auml;t Witten\/Herdecke einen Kongress zum Thema &laquo;Die Befreiung des Bildungswesens als gesellschaftliche Notwendigkeit&raquo;. Jens Wernicke sprach mit den Initiatoren der Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dreigliederung.de\/essays\/2013-10-001.html\">Institut f&uuml;r soziale Dreigliederung<\/a>\n<p>dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18451\">Sanfte Steuerung neu verpackt: Bildungslobbyisten mit neuer Strategie<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mindestlohn f&uuml;r die FDP<\/strong><br>\nNun lesen wir ja in letzter Zeit des &Ouml;fteren vom schlimmen Schicksal all der FDP-Mandats-, Amts- und Koffertr&auml;ger, die nunmehr ohne Arbeit sind und dass es sich hier um die Gr&ouml;&szlig;enordnung eines mittelst&auml;ndischen Unternehmens &ndash; ohne Gewinn-, aber eventuell mit Bereicherungs- und Teppichtransportabsicht &ndash; gehandelt hat. Auf der einen Seite also die Theorie, die gepr&uuml;ft werden soll, auf der anderen ein paar hundert Menschen, die unvoreingenommen und unbeeinflusst von linksradikaler Propaganda das Leben ohne Regulierung bef&uuml;rworten, und momentan schwer vermittelbar sind&hellip;.<br>\nAlso, so gesehen sind sie f&uuml;r normale Berufe wahrscheinlich genauso unf&auml;hig und unqualifiziert wie ich &hellip; und alle anderen sozialen H&auml;rtef&auml;lle. Handheben im Bundestag ist keine Erfahrung beim Dachdecken, bei der Lagerverwaltung, bei der Reinigung von wei&szlig;en Westen, und so d&uuml;rften sich unsere Probanden nahtlos in die Heerscharen all jener Mindergeeigneten einf&uuml;gen, die dieses Schicksal nun wirklich mit ihnen teilen, mit allen individuellen Nach- und gesamtgesellschaftlichen Vorteilen. &hellip; Bald kommt der Winter, dann wird es kalt, und weil dort sicher keiner sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz mag, werden sie mit Freuden und Schneeschaufel f&uuml;r den reibungslosen Lauf der Berliner Verkehrsbetriebe sorgen. Jeder wird gebraucht, jeder der arbeiten will findet auch seinen Platz, nur den fl&auml;chendeckenden und wirklich ausk&ouml;mmlichen Mindestlohn, den finden sie nicht aber das wollten sie ja auch nicht. &hellip;.<br>\nIch kann mir nicht vorstellen, dass so ein Freimarktfreund in dieser Lage dann versuchen wird, sein Gehalt mit verrufenen staatlichen Leistungen aufzustocken. Auch Schwarzarbeit ist nicht erlaubt. Im Gegenteil, ich bin mir absolut sicher, dass das einzige Bestreben sein wird, die Richtigkeit der Politik der letzten Jahre zu beweisen, was ja auch n&ouml;tig sein wird, falls man noch einmal von einem Souver&auml;n gew&auml;hlt werden m&ouml;chte, &hellip;<br>\nProbiert es aus! H&ouml;rt auf, vor den Redaktionen zu antichambrieren und zu jammern, dass Ihr kein Geld mehr habt. Leistung wird sich auch f&uuml;r Euch lohnen, f&uuml;r Eure Chefs und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r uns, die wir dann wissen, wie das so ist, wenn freie M&auml;rkte freie Liberale formen, wie es ihnen allen gemeinsam gef&auml;llt. Nur sch&auml;bige Zyniker &ndash; pfui &uuml;ber sie! &ndash; w&uuml;rden sagen, dass die FDP dann den Mindestlohn bekommen hat, den sie verdient hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/stuetzen\/2013\/09\/30\/mindestlohn-fuer-fdp-3959\/\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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