{"id":18903,"date":"2013-10-11T15:15:27","date_gmt":"2013-10-11T13:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903"},"modified":"2013-10-11T15:15:27","modified_gmt":"2013-10-11T13:15:27","slug":"hinweise-des-tages-ii-127","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h01\">Rot-Kreuz-Bericht: 43 Millionen Europ&auml;er k&ouml;nnen sich kein Essen leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h02\">Geheimdienst-Aff&auml;re: Machtmissbrauch von gewaltigem Ausma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h03\">Wer B- und C-Waffen verbietet, kann auch A-Waffen &auml;chten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h04\">Sozialbeitr&auml;ge steigen deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h05\">Besser rechts als weich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h06\">Holland wegen deutscher Sparwut in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h07\">Steuertricks: Google schiebt neun Milliarden Euro auf die Bermudas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h08\">Joseph Stiglitz &ndash; F&uuml;nf fast verlorene Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h09\">Der IWF packt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h10\">Transatlantisches Handelsabkommens: Konzerne auf Beutezug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h11\">Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h12\">Zuwanderung aus Rum&auml;nien und Bulgarien: &ldquo;Ich sehe nur Vorteile f&uuml;r beide Seiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h13\">Warum zahlt der Staat eigentlich die Bischofsgeh&auml;lter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h14\">Mittelstand kann von boomender Bauwirtschaft in Katar profitieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h15\">Todesopfer rechter Gewalt 1990 &ndash; 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h16\">Afghanistan: Frauen immer st&auml;rker unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h17\">Stuttgart 21 &ndash; Gro&szlig;kundgebung: Der Protest lebt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h18\">Sonnenborn rettet die Welt &ndash; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903#h19\">zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Reiches Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18903&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rot-Kreuz-Bericht: 43 Millionen Europ&auml;er k&ouml;nnen sich kein Essen leisten<\/strong><br>\nIn Europa k&ouml;nnen immer weniger Menschen ihr Essen selbst bezahlen. 43 Millionen B&uuml;rger sind laut einer Studie auf Suppenk&uuml;chen und Spenden angewiesen. Das Rote Kreuz spricht von der &ldquo;schlimmsten humanit&auml;ren Krise seit sechs Jahrzehnten&rdquo; auf dem Kontinent.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rotes-kreuz-43-millionen-europaeer-koennen-sich-kein-essen-leisten-a-927251.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ifrc.org\/PageFiles\/134339\/1260300-Economic%20crisis%20Report_EN_LR.pdf\">Humanitarian impacts of the economic crisis in Europe &ndash; IFRC [PDF &ndash; 6 MB]<\/a>\n<p><strong>Dazu: Erstmals seit Zweitem Weltkrieg: Rotes Kreuz verteilt Lebensmittel in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise bringt den Hunger zur&uuml;ck nach Europa. Laut Rotem Kreuz k&ouml;nnen sich 43 Millionen Menschen nicht genug zu essen leisten. In Gro&szlig;britannien gibt die Hilfsorganisation zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder Lebensmittel aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rotes-kreuz-in-grossbritannien-verteilt-lebensmittel-a-927283.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/exclusive-red-cross-launches-emergency-food-aid-plan-for-uks-hungry-8872496.html\">Red Cross launches emergency food aid plan for UK&rsquo;s hungry &ndash; The Independent<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geheimdienst-Aff&auml;re: Machtmissbrauch von gewaltigem Ausma&szlig;<\/strong><br>\nDie britische Regierung hat dem &ldquo;Guardian&rdquo; den Krieg erkl&auml;rt: Die Zeitung helfe mit ihren Enth&uuml;llungen den Feinden des Landes.<br>\nDas sagte der neue MI5-Chef Andrew Parker in seiner ersten Rede &ndash; und Premier David Cameron pflichtete ihm bei. Ein absurder Vorgang.<br>\nFakt ist: Weder der &ldquo;Guardian&rdquo; noch der SPIEGEL noch die &ldquo;New York Times&rdquo; haben im Zusammenhang mit ihren Berichten &uuml;ber die<br>\nmassenhafte &Uuml;berwachung der digitalen Kommunikation durch die NSA und den britischen Geheimdienst GCHQ Informationen enth&uuml;llt, die geeignet waren,<br>\nTerroristen ihr Gesch&auml;ft zu erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/mi5-chef-greift-guardian-an-machtmissbrauch-von-gewaltigem-ausmass-a-927335.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer B- und C-Waffen verbietet, kann auch A-Waffen &auml;chten<\/strong><br>\nDie deutsche Sektion der Internationalen &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges (IPPNW), und Friedensnobelpreistr&auml;ger von 1985 begr&uuml;&szlig;t die Entscheidung des Nobelpreiskomitees, die Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auszuzeichnen &bdquo;Das Verbot von Chemiewaffen ist eine Errungenschaft der internationalen Zivilgesellschaft und der Diplomatie, ebenso wie das Verbot biologischer Waffen. Jetzt ist es an der Zeit, dass Atomwaffen aufgrund ihrer katastrophalen humanit&auml;ren Folgen ebenfalls verboten und vernichtet werden,&ldquo; erkl&auml;rt Xanthe Hall, Abr&uuml;stungssprecherin der IPPNW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/a0ec5c2ffa\/wer-b-und-c-waffen-verbietet-kann.html\">IPPNW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialbeitr&auml;ge steigen deutlich<\/strong><br>\n2014 kommen auf einige Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutlich h&ouml;here Sozialabgaben zu. Der Staat hebt die Bemessungsgrenze an und reagiert damit auf die gestiegenen L&ouml;hne. Auf einen Single mit einem Monatslohn von 4000 Euro kommen im Jahr zus&auml;tzliche Ausgaben von knapp 45 Euro zu. Auf ein Ehepaar mit zwei Kindern 225 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/angehobene-bemessungsgrenze-sozialbeitraege-steigen-deutlich-1.1792240\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Offenbar wird das Online-Portal der S&uuml;ddeutschen nur von Spitzenverdienern gelesen &ndash; anders l&auml;sst sich die grob manipulative &Uuml;berschrift nicht deuten. Sollten die SZ-Informationen korrekt sein, m&uuml;sste lediglich ein kleiner Teil von sozialpflichtig versicherten Besserverdienern mit Mehrkosten im Promillebereich rechnen. Da die Kostensteigerung unterhalb der durchschnittlichen Einkommenssteigerung dieser Gruppe ist, d&uuml;rfte die zus&auml;tzliche Belastung &uuml;berschaubar sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Besser rechts als weich<\/strong><br>\nAfD schl&auml;gt Piraten. Wir lernen: Der Verdacht, ein Weichei zu sein, wirkt in Deutschland schwerer als der Verdacht, ein Rechtspopulisten zu sein. [&hellip;]<br>\nBeide Parteien haben ziemlich viel Publicity bekommen. Bei beiden war sie alles in allem ziemlich schlecht und dabei in vielen Punkten gleich. Die Piraten wurden als thematisch verengt bezeichnet, die AfD auch. Den Piraten wurden die Spinner in den eigenen Reihen vorgef&uuml;hrt. Der AfD ebenso. In beiden Parteien wurden Streitereien ausgemacht, Widerspr&uuml;chlichkeiten und Unprofessionalit&auml;t.<br>\nDoch an ganz entscheidenden Punkten weicht die Wahrnehmung beider Parteien diametral voneinander ab. Auf dem bundespolitischen Spielplatz stehen sie in entgegengesetzten Ecken. Die Ecke der AfD ist irgendwo rechts, die der Piraten irgendwo links. [&hellip;]<br>\nMartialisch, provokant und hart. Die AfD ist der gro&szlig;e fiese Junge auf dem Spielplatz der Bundespolitik. Und das kommt an. Zumindest hat es f&uuml;r knapp-knapp-knapp f&uuml;nf Prozent gereicht. [&hellip;]<br>\nDie Piraten sind der kleine sch&uuml;chterne Junge auf dem Spielplatz der Bundespolitik. Der, den alle Lehrer als zur&uuml;ckhaltend und h&ouml;flich beschreiben. Der, dem nicht nur die Schaufel weggenommen wird, sondern den sie damit dann auch noch verpr&uuml;geln. Der, dem dabei selten jemand zur Seite springt.<br>\nHinter den Bully schart sich dagegen immer wer. Selbst wenn er in der rechten Ecke steht. Die Piraten wollten einen neuen Stil einf&uuml;hren. Politik sollte moderieren, offen sein. Das hat nicht verfangen. Ein wenig Preu&szlig;en steckt dem Land halt doch noch in den Genen. Gew&auml;hlt wird lieber die starke Hand mit der klaren Kante, vermeintlichen Schw&auml;chlingen wird misstraut. Wir lernen: In Deutschland scheint es immer noch besser zu sein, als aggressiver Rechtspopulist aufzutreten, als ein linksliberales Weichei zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/sebastian-pfeffer\/7521-deutschland-waehlt-lieber-afd-als-piraten#7521\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Holland wegen deutscher Sparwut in Not<\/strong><br>\nDer Chef der Eurogruppe, der Niederl&auml;nder Jeroen Dijsselbloem, hat sich in neuen, sch&auml;rferen Budgetregeln der Eurozone verheddert. Am Donnerstag musste Dijsselbloem seine seit Monaten geplante Reise zur IWF-Tagung in Washington absagen: Zu Hause in Den Haag droht ihm n&auml;mlich ein Aufstand des niederl&auml;ndischen Parlaments. Zum Verh&auml;ngnis wurde Dijsselbloem der neu eingef&uuml;hrte &ldquo;Two Pack&rdquo;, der eine versch&auml;rfte Kontrolle der nationalen Budgets der Eurozone vorsieht. Ab diesem Herbst m&uuml;ssen alle Eurol&auml;nder ihre Budgetentw&uuml;rfe f&uuml;r das neue Jahr der EU-Kommission zur Genehmigung vorlegen, bevor sie von den nationalen Parlamenten diskutiert und beschlossen werden. F&uuml;r die Versch&auml;rfung hatte sich vor allem Deutschland starkgemacht. Sie ist Teil der umstrittenen neuen &ldquo;Wirtschaftsregierung&rdquo;, zu der auch Stabilit&auml;ts- und Fiskalpakt geh&ouml;ren. Die Niederlande hatten die Versch&auml;rfung von Anfang an unterst&uuml;tzt &ndash; jetzt k&ouml;nnten sie ihr erstes Opfer werden. Dijsselbloem hatte n&auml;mlich einen strikten Sparetat nach Br&uuml;ssel gemeldet. Die EU-Kommission will den Entwurf zwar erst im November offiziell beurteilen. EU-W&auml;hrungskommissar Olli Rehn d&uuml;rfte jedoch mit seinen niederl&auml;ndischen Mustersch&uuml;lern zufrieden sein. Doch in Den Haag st&ouml;&szlig;t der Sparhammer auf Widerstand. Um die K&uuml;rzungen im Senat durchzubringen, braucht Dijsselbloem die Stimmen von drei kleinen Oppositionsparteien. Ohne Mehrheit drohen im schlimmsten Fall sogar Neuwahlen. Premierminister Marc Rutte war erleichtert. Dijsselbloem sei sehr kreativ, er habe f&uuml;r jedes Problem zwei L&ouml;sungen, sagte er. Die niederl&auml;ndische Regierung bereitet ihre B&uuml;rger bereits seit Wochen auf ein Ende des Sozialstaats vor &ndash; dies k&ouml;nnte nun der entscheidende Einschnitt sein. &ndash; Zu dumm nur, dass jetzt die Eurogruppe auf ihren Chef verzichten muss. Bei der IWF-Tagung steht n&auml;mlich auch die Zukunft der Eurozone zur Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F10%2F11%2Fa0143&amp;cHash=4ce0f107c4fe07b94ff90ca664008bc7\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Lassen Sie diesen Satz einmal sacken:  &ldquo;Ab diesem Herbst m&uuml;ssen alle Eurol&auml;nder ihre Budgetentw&uuml;rfe f&uuml;r das neue Jahr der EU-Kommission zur Genehmigung vorlegen, bevor sie von den nationalen Parlamenten diskutiert und beschlossen werden.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuertricks: Google schiebt neun Milliarden Euro auf die Bermudas<\/strong><br>\nAller Kritik zum Trotz schiebt der Internetkonzern Google offenbar riesige Geldbetr&auml;ge ins Steuerparadies Bermudas. Wie die &ldquo;Financial Times&rdquo; berichtet, sollen es allein im vergangenen Jahr knapp neun Milliarden Euro gewesen sein &ndash; 25 Prozent mehr als noch 2011. [&hellip;]<br>\nNach SPIEGEL-Informationen hatte Google auf den Bermudas bereits im vergangenen Jahr rund 25 Milliarden Dollar an weitgehend steuerfreien Gewinnen gehortet. Die Google-F&uuml;hrung hat damit offenbar kein Problem: &ldquo;Ich bin sehr stolz auf die Struktur, die wir geschaffen haben&rdquo;, hat Konzernchef Eric Schmidt einmal &uuml;ber das umstrittene Steuersparmodell des Suchmaschinenkonzerns gesagt. &ldquo;Das nennt man Kapitalismus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/steuertricks-google-schiebt-milliarden-dollar-auf-die-bermudas-a-927338.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz &ndash; F&uuml;nf fast verlorene Jahre<\/strong><br>\nWir stehen nicht mehr am Rand des Abgrunds, aber ziemlich nahe dran. Die Verantwortlichen in Regierungen und im Finanzsektor m&uuml;ssen sich auf das konzentrieren, was noch zu tun ist<br>\nAls die US-Investmentbank Lehman Brothers 2008 zusammenbrach und damit die schlimmste Finanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise ausl&ouml;ste, sah es aus, als w&uuml;rde sich ein breiter Konsens &uuml;ber die Ursachen der Krise herausbilden: Ein aufgebl&auml;htes, dysfunktionales Finanzsystem hatte zur Fehlallokation von Kapital gef&uuml;hrt und, statt die Risiken zu steuern, selbst Risiken geschaffen.<br>\nDie Finanzderegulierung hatte &ndash; zusammen mit einer Politik lockeren Geldes &ndash; zu &uuml;berzogener Risikofreudigkeit gef&uuml;hrt. Die Geldpolitik w&auml;re ein ineffektives Mittel zur Wiederbelebung der Volkswirtschaft, auch wenn eine noch lockerere Geldpolitik den v&ouml;lligen Zusammenbruch des Systems verhindern k&ouml;nnte. Daher m&uuml;sste man sich st&auml;rker auf die Fiskalpolitik st&uuml;tzen &ndash; d. h. auf h&ouml;here Staatsausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1381368230000\/Fuenf-fast-verlorene-Jahre\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der IWF packt aus<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds hatte von Anfang an Zweifel an der Strategie der &ldquo;Euroretter&rdquo; &ndash; und er hat sie immer noch. Dies geht aus geheimen Dokumenten hervor, die das &ldquo;WSJ&rdquo; enth&uuml;llt hat. Haben Merkel &amp; Co. nicht nur  falsch gewettet, sondern auch falsch gespielt?<br>\nIn Washington spielt sich gerade ein bizarres Spektakel ab. Die &ldquo;Euroretter&rdquo; sonnen sich in ihrem angeblichen Erfolg &ndash; und gei&szlig;eln die USA, die wegen des Shutdowns selbst zum Krisenkandidaten geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/iwf-packt-aus\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a>\n<p><strong>Dazu: Griechen-Rettung offenbart tiefe Risse<\/strong><br>\nH&auml;tte Griechenland im Jahr 2010 jemals ein milliardenschweres Rettungspaket bekommen d&uuml;rfen? Recherchen des Wall Street Journal zeigen, dass der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) intern tief gespalten war, ob die damals beschlossenen immensen Finanzhilfen der griechischen Wirtschaft &uuml;berhaupt helfen w&uuml;rden. Trotzdem gew&auml;hrte der Fonds das Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/article\/SB10001424052702304171804579122382126138284.html?mod=WSJ_article_comments#articleTabs%3Dcomments?mod=WSJ_article_comments%23articleTabs%3Dcomments\">WSJ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Transatlantisches Handelsabkommens: Konzerne auf Beutezug<\/strong><br>\nWeltweit gibt es inzwischen &uuml;ber 3.000 internationale Investitionsabkommen. Sie erm&ouml;glichen es Konzernen, Staaten unmittelbar vor internationalen Schiedsgerichten zu verklagen &ndash; wegen jeder politischen Entscheidung, die ihre Eigentumstitel und die erwarteten Gewinne aus ihren Investitionen bedroht. So verklagt Vattenfall derzeit Deutschland, weil dem Energiekonzern der Atomausstieg nicht passt. Die Klagen werden vor internationalen Schiedsgerichten verhandelt. Sie orientieren sich an den umfassenden Eigentumsrechten im Investitionsrecht &ndash; und nicht etwa an der Sozialpflichtigkeit des Eigentums oder dem Schutz des &ouml;ffentlichen Interesses. EU und USA wollen solche Klagen nun auch &uuml;ber ihr geplantes Handelsabkommen erlauben. Die Gefahren f&uuml;r &ouml;ffentliche Haushalte und demokratische Politik liegen auf der Hand: Investorenklagen k&ouml;nnen Entsch&auml;digungszahlungen in Milliardenh&ouml;he nach sich ziehen &ndash; so will Vattenfall beispielsweise 3,7 Milliarden Euro Schadenersatz. Gewinneinbu&szlig;en einzelner Unternehmen infolge politischer Reformen werden an die Steuerzahler der jeweiligen L&auml;nder weitergereicht. Schon heute kommt &uuml;ber die H&auml;lfte der ausl&auml;ndischen Direktinvestitionen in den USA und in der EU von der anderen Seite des Atlantiks. Es gibt zigtausend Niederlassungen US-amerikanischer Konzerne in Europa und vice versa. Investor-Staat-Klagerechte in einem EU-US-Abkommen w&uuml;rden diesen Konzernen erm&ouml;glichen, &uuml;ber Filialen im Ausland auch gegen ihre eigene Regierung vorzugehen. Und die jeweils progressivere Gesetzgebung zum Gesundheits-, Umwelt- oder Arbeitsschutz anzugreifen &ndash; egal, auf welcher Seite des Atlantiks. Lobbygruppen wie die American Chamber of Commerce und der europ&auml;ische Arbeitgeberverband BusinessEurope erhoffen sich einen &ldquo;Goldstandard&rdquo; f&uuml;r das internationale Investitionsrecht &ndash; einen Modellvertrag f&uuml;r den Rest der Welt, der vielleicht den Weg zu einem globalen Abkommen ebnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F10%2F11%2Fa0160&amp;cHash=f4c89a3587ec71e2dcee87067fc4da78\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer da immer darauf hoffte, dass mit der Europ&auml;ische Kommission eine Instanz geschaffen wurde, die im Dienste der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung zwischen den Partikularinteressen der Nationen vermitteln w&uuml;rde, verkennt den wahren Feind. Das lobbyes&auml;ttigte Br&uuml;ssel ist fest in der Hand des Kapitals.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18898#h09\">Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #9<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser R.G. schreibt uns:\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;Hallo Nachdenkseitenteam,<\/em><br>\n<em>ich habe einen Kommentar zum Kommentar der Leserin J.O. zum Hinweis Nr.09 von heute, 11.10.13.<\/em><br>\n<em>Was die Lebenserwartung von Niedrigverdienern betrifft ist der Linksfraktion im Bundestag 2011 (darauf bezieht sich der Tazartikel) ein Interpretationsfehler unterlaufen.<\/em><br>\n<em>Bj&ouml;rn Schwentker erkl&auml;rt das ganz anschaulich: <a href=\"http:\/\/www.demografie-blog.de\/2011\/12\/lebenserwartung-von-geringverdienern-sinkt-nicht\/\">Lebenserwartung von Geringverdienern steigt<\/a>.<\/em><br>\n<em>Kurz zusammengefasst:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Aus dem Sterbealter kann man nicht auf die Lebenserwartung schlie&szlig;en, weil nur die toten gez&auml;hlt werden<\/em><\/li>\n<li><em>Die &Auml;nderung der Gruppenstruktur wurde nicht ber&uuml;cksichtigt. Wenn mehr Geringverdiener gerade so das Renteneintrittsalter erreichen, aber dann bald sterben, leben diese zwar l&auml;nger, aber die durchschnittliche Rentenbezugszeit kann sinken.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Fazit: Die Lebenserwartung der Geringverdiener steigt langsamer als die der Besserverdiener, aber sie sinkt nicht.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zuwanderung aus Rum&auml;nien und Bulgarien: &ldquo;Ich sehe nur Vorteile f&uuml;r beide Seiten&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland hat es bis zum Ende ausgereizt. Ab 2014 &ndash; erst sieben Jahre nach dem EU-Beitritt Rum&auml;niens und Bulgariens &ndash; genie&szlig;en Zuwanderer aus den beiden osteurop&auml;ischen L&auml;ndern die gleichen Rechte auf dem deutschen Arbeitsmarkt wie andere EU-B&uuml;rger.  Trotz der langen &Uuml;bergangszeit w&auml;chst die Angst in Deutschland, dass St&auml;dte wie Berlin oder Duisburg auf einen m&ouml;glichen Zustrom nicht ausreichend vorbereitet sind. Gesch&uuml;rt werden diese Sorgen zus&auml;tzlich von CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich, der vor Armutsfl&uuml;chtlingen warnt. Seit Monaten fordern die Kommunen finanzielle Unterst&uuml;tzung von der Bundesregierung bei der Integration von Zuwanderern aus Bulgarien und Rum&auml;nien, speziell von Roma. Doch bislang lehnt Berlin ab. Jetzt bekommen die Problemst&auml;dte R&uuml;ckendeckung von EU-Sozialkommissar L&aacute;szl&oacute; Andor: &ldquo;Es ist nicht die Aufgabe des Innenministers, sich um solche Fragen zu k&uuml;mmern. Daf&uuml;r gibt es eine Arbeits- und Sozialministerin. Und selbst wenn es Bulgaren und Rum&auml;nen gibt, die in Deutschland nicht direkt einen Job finden und auf Sozialleistungen angewiesen sind, dann haben sie nur ein dreimonatiges Aufenthaltsrecht. Das ist eine EU-Regelung, da bedarf es keiner Warnungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zuwanderer-aus-rumaenien-und-bulgarien-eu-kommissar-andor-im-interview-a-925830.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zun&auml;chst einmal die gute Nachricht. Laut <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2013\/kb1613.pdf\">IAB-Kurzbericht 16\/2013 [PDF &ndash; 542 KB]<\/a> sind die Zuwanderer aus Bulgarien und Rum&auml;nien &ldquo;nicht schlechter in den Arbeitsmarkt integriert als andere Ausl&auml;ndergruppen in Deutschland.&rdquo; Die Arbeitslosenquote der in Deutschland lebenden Bulgaren und Rum&auml;nen ist zwar mit zehn Prozent etwas h&ouml;her als die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Deutschland (sieben Prozent), aber geringer als die der ausl&auml;ndischen Erwerbspersonen insgesamt.  Dass Bulgaren  und  Rum&auml;nen  sehr viel st&auml;rker als andere Ausl&auml;ndergruppen staatliche Transferleistungen beziehen, best&auml;tigt sich nicht. Sie sind unterdurchschnittlich, auch wenn in einigen Gro&szlig;st&auml;dten wie Berlin, Duisburg und Dortmund sich durch die hohe Arbeitslosigkeit ein sozialpolitisches Problem entwickelt. Dort ist auch der Anteil der Hartz-IV-Bezieher relativ gro&szlig; &ndash; in Berlin ca. 20 Prozent. Die nicht so gute Nachricht ist, dass die derzeit zuwandernden Bulgaren und Rum&auml;nien tendenziell schlechter ausgebildet sind. &ldquo;Der Trend in Richtung einer sich verschlechternden Qualifikationsstruktur der Zuwanderer aus den beiden EU-L&auml;ndern birgt ohne Zweifel momentan das gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r Arbeitsmarkt und Sozialstaat in Deutschland.&rdquo; Im Gegensatz zu EU-Sozialkommissar L&aacute;szl&oacute; Andor gehen die IAB-Autoren davon aus, dass die Nettozuwanderung (!) nach Deutschland im Jahr 2014 zwischen 100.000 und 180.000 liegen k&ouml;nnte. Interessanterweise w&uuml;rde diese Gr&ouml;&szlig;enordnung durch den Verlauf der Wirtschaftskrise in Italien und Spanien bestimmt. 80 Prozent der in EU-Staaten auswandernden Bulgaren und Rum&auml;nien hatten vor der Krise in Spanien und Italien einen Job gesucht. Dieser Anteil sei inzwischen stark gesunken. &ldquo;Ein Teil der Zuwanderung aus Rum&auml;nien und Bulgarien wird heute von Deutschland aufgenommen.&rdquo; Was den Bezug von Hatz-IV betrifft, hat Andor insofern recht, dass bisher derjenige nicht Hartz-IV-berechtigt ist, der sich allein zur Arbeitssuche in Deutschland aufgehalten hat.  Allerdings hat das NRW-Sozialgericht gerade beschlossen, dass arbeitslose EU-B&uuml;rger, die schon lange in Deutschland leben und Deutschland zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt erkl&auml;ren, Anspruch auf Hartz IV haben. &bdquo;Es handelt sich um eine wesentliche Grundsatzfrage, die bundesweit etwa 130 000 Personen betrifft&ldquo;, erkl&auml;rte das h&ouml;chste nordrhein-westf&auml;lische Sozialgericht in Essen.  <a href=\"http:\/\/www.merkur-online.de\/aktuelles\/wirtschaft\/urteil-vergeblich-arbeitssuchende-eu-buerger-haben-hartz-iv-anspruch-zr-3158139.html\">Das kann f&uuml;r die Kommunen teuer werden<\/a>. <\/em><br>\n<em>Es versteht sich, dass diese Kommunen mit diesen Kosten nicht allein gelassen werden d&uuml;rfen. Einmal mehr muss darauf hingewiesen werden, dass die Globalisierung Europas durch den EU-Binnenmarkt begleitet wurde von einer obsz&ouml;nen Ungleichverteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen bei Absinken der Reall&ouml;hne der Masse der Arbeitnehmer. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung die Kosten des durch Kapitalinteressen vorangetriebenen Binnenmarktprojektes von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getragen werden, w&auml;hrend eine Minderheit riesige Profite einstreicht. Es wird Zeit, dass die Bestverdienenden nicht nur bei Forschung und Bildung oder Stra&szlig;enbau, sondern auch in den sozialen Brennpunkten der Republik einen st&auml;rkeren Beitrag leisten m&uuml;ssen. Das DIW hat bereits darauf hingewiesen, dass eine h&ouml;here Reichensteuer auch den L&auml;ndern zugute kommt. Sowohl Bund als auch L&auml;nder sind in der Verantwortung, den betroffen Kommunen zu helfen. &ndash; Wer sich wundert, dass bisher nicht von den Sinti und Roma die Rede war, sollte zur Kenntnis nehmen, dass die Wanderungsstatistik in Deutschland wie auch in anderen EU-Staaten nicht nach ethnischen Gruppen unterscheidet. Da ist heute viel ungute Spekulation im Gange. Der IAB-Bericht kommt zum Ergebnis: &ldquo;Die sozio- &ouml;konomischen Daten &uuml;ber Bildungsstruktur, Arbeitsmarktintegration usw. der Migranten aus Bulgarien und Rum&auml;nien in der EU sprechen jedoch nicht daf&uuml;r, dass die Sinti und Roma unter den Migranten deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert sind.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum zahlt der Staat eigentlich die Bischofsgeh&auml;lter?<\/strong><br>\nEs ist ein auf den ersten Blick unauff&auml;lliger Satz, der Artikel 140 des Grundgesetzes: &ldquo;Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.&rdquo; Doch er birgt Sprengstoff &ndash; gerade im Zusammenhang mit der Diskussion &uuml;ber den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. [&hellip;]<br>\nDie Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Zahlungen liegt bereits mehr als 200 Jahre zur&uuml;ck. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben die Kirchen zahlreiche G&uuml;ter, Kl&ouml;ster und L&auml;ndereien im Zuge der S&auml;kularisierung an den Staat verloren. Quasi als Entsch&auml;digung daf&uuml;r erhalten die Religionsgemeinschaften seitdem Staatsleistungen, durch immer neue komplizierte Vertr&auml;ge und Gesetze abgesichert. Selbst bei der Wiedervereinigung wurden diese Regelungen &uuml;berraschenderweise nicht wirklich in Frage gestellt.  [&hellip;]<br>\nDas Gehalt der Bisch&ouml;fe orientiert sich an den Besoldungsstufen der deutschen Spitzenbeamten. So bekommt ein Bischof in der Regel mindestens Besoldungsstufe B6 (Grundgehlat rund 8000 Euro), bei einem Erzbischof kann es bis auf B10 (Grundgehalt rund 11.000 Euro) steigen. Dazu kommen Dienstwagen mit Fahrer und Dienstwohnung. Die Geh&auml;lter der Priester und der sonstigen Mitarbeiter dagegen zahlen die Bist&uuml;mer aus dem allgemeinen Kirchensteueraufkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/handelsblog\/2013\/10\/11\/warum-zahlt-der-staat-eigentlich-die-bischofsgehalter\/\">HandelsBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist eine sehr berechtigte Frage!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mittelstand kann von boomender Bauwirtschaft in Katar profitieren<\/strong><br>\nAktuell ist der Golfstaat Katar bez&uuml;glich der Fu&szlig;ball-Welt&shy;meisterschaft in 2020 wieder in den Medien. Die Deutsche Auslands&shy;handelskammer zeigt in einer Informationsveranstaltung auf, wie die mittelst&auml;ndische Bauwirtschaft vom anhaltenden Boom in Katar profi&shy;tieren kann. In einer gemeinsamen Veranstaltung stellen die Deutsche Auslandshandelskammer AHK Vereinigte Arabische Emirate und das Delegiertenb&uuml;ro der Deutschen Wirtschaft Katar den attraktiven Markt zusammen mit dem Verein Gulf Project Partner in der Industrie- und Handelskammer (IHK) f&uuml;r M&uuml;nchen und Oberbayern vor. Die Chancen, die sich deutschen Unternehmen der Branche auf der arabischen Halbinsel er&ouml;ffnen, zeigen katarische Experten und deutsche Landeskenner am 5. November ab 10 Uhr in der IHK in M&uuml;nchen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fmm-magazin.de\/mittelstand-kann-von-boomender-bauwirtschaft-in-katar-profitieren-finanzen-mm_kat8_id7299.html\">Finanzen Markt &amp; Meinungen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: &ldquo;Aktuell ist der Golfstaat Katar bez&uuml;glich der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in 2020 wieder in den Medien. Die Deutsche Auslandshandelskammer zeigt in einer Informationsveranstaltung auf, wie die mittelst&auml;ndische Bauwirtschaft vom anhaltenden Boom in Katar profitieren kann.&rdquo;  Schamlos wird hier zur Teilhabe an einem Boom eingeladen, der sich auf einer Form moderner Sklaverei st&uuml;tzt. Der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC hat errechnet, dass aufgrund der skandal&ouml;sen Arbeitsbedingungen mindestens 4000 Gastarbeiter ihr Leben gelassen haben werden, bevor zur WM der erste Ball gekickt wird. Diese alarmierende Hochrechnung fu&szlig;t auf Beobachtungen der letzten beiden Jahre. So w&uuml;rden rund ein <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/stadienbau-in-katar-tod-im-freiluftgefaengnis\/8859394.html\">Dutzend Arbeiter w&ouml;chentlich verungl&uuml;cken<\/a>.<\/em><br>\n<em>Traurig ist eigentlich, dass die Zust&auml;nde in den Golfstaaten schon lange bekannt sind. Die SZ schreibt: &ldquo;Es kursieren furchtbare Geschichten &uuml;ber die Behandlung von Gastarbeitern in den &ouml;lsatten Golfstaaten. In Katar leben 225.000 Staatsb&uuml;rger von der Arbeit von 1,8 Millionen Migranten. F&uuml;r die Vorbereitungen f&uuml;r die Fu&szlig;ball-WM 2022 werden Hunderttausend weitere kommen. Und sterben, w&ouml;chentlich, t&auml;glich. &hellip; Die sechs Golfstaaten geh&ouml;ren zu den reichsten L&auml;ndern der Welt. Aber ihr Wohlstand ruht auf den Schultern eines stetig wachsenden Heeres von Wanderarbeitern. Vor vierzig Jahren war ihr Anteil an der Bev&ouml;lkerung noch verschwindend gering, heute liegt er bei mehr als 43 Prozent. Das &Ouml;l hat diese Region reich gemacht, die Staaten nutzen die Einnahmen aus den Rohstoffen, ohne selbst produktiv zu sein. Keine andere Region der Welt nutzt die Dienste von so vielen Gastarbeitern. Manche sagen: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/katar-und-die-fussball-wm-auf-sklaverei-gebaut-1.1782775\">von Sklaven<\/a>.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Aber d&uuml;rfen wir uns emp&ouml;ren, trauern? Wir h&auml;ngen doch alle am Tropf, wie der Junkie an der Nadel, der &Ouml;l- und Gaslieferungen aus dieser Region. (Gerade hat Eon mit Katar einen Vertrag &uuml;ber die Lieferung von bis zu zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas geschlossen.) Selbst die m&auml;chtigen USA kapitulieren vor Saudi Arabien, dem Hort eines kruden Fundamentalismus, der in die Welt exportiert wird und militante Islamisten gebiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Todesopfer rechter Gewalt 1990 &ndash; 2013<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Interaktive Karte:<\/strong><br>\nSie wurden erschlagen, erstochen, erschossen: 152 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme T&auml;ter. Eine interaktive Karte zeigt, wo die Verbrechen geschahen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/todesopfer-rechter-gewalt\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Dokumentation<\/strong><br>\n152 Schicksale. Sie starben, weil sie anders waren: Diese Dokumentation erz&auml;hlt die Geschichte jedes einzelnen Opfers<br>\nMit der Ver&ouml;ffentlichung dieser Liste soll versucht werden, den vielen kaum bekannten Opfern ein Gesicht zu geben und &ouml;ffentlich anzuerkennen, dass sie nicht Opfer eines &ldquo;normalen&rdquo; Gewaltverbrechens wurden. Hunderte Lokalzeitungsartikel und Gerichtsurteile wurden daf&uuml;r gesichtet, monatelang Opferberatungsstellen und Hinterbliebene, Anw&auml;lte und Strafverfolger interviewt. Gerichtsurteile mit teilweise mehreren Hundert Seiten wurden analysiert, um die Motivation der T&auml;ter herauszufinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2010-09\/todesopfer-rechte-gewalt\">ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Afghanistan: Frauen immer st&auml;rker unter Druck<\/strong><br>\nH&auml;usliche Gewalt gegen Frauen und sexuelle &Uuml;bergriffe auf Polizistinnen nehmen zu. Dies geht einher mit dem weiteren Abbau von Rechten durch Religi&ouml;s-Konservative in der Karsai-Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F10%2F10%2Fa0071&amp;cHash=39f87776a647537d67716d668473ad8e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; Gro&szlig;kundgebung: Der Protest lebt!<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgerbewegung gegen Stuttgart 21 beweist, dass sie vier Jahre nach dem Beginn der Demonstrationen gegen das Gro&szlig;projekt quicklebendig ist. Am Samstag, 19. Oktober, findet eine Gro&szlig;kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt. Motto: &bdquo;Auch nach der Wahl: Der Protest geht weiter!&ldquo; Botschaft: Die Stra&szlig;e lebt. Bei dieser Veranstaltung (Beginn: 14.30 Uhr) werden die Stuttgart-21-Gegner dokumentieren, wie sich ihr politisches Themenfeld im Lauf der Zeit erweitert hat. Warum die Behauptung, in Stuttgart gehe es &bdquo;nur um einen Bahnhof&ldquo;, politischer Unsinn ist. Mit dieser Veranstaltung wird die B&uuml;rgerbewegung in diesem Herbst daran erinnern, wie die Demonstrationen gegen S 21 eine neue Protestkultur geschaffen haben: Der Widerstand kl&auml;rt auf, er informiert die Menschen &ndash; und bereitet ihnen ein St&uuml;ck urbane Lebensqualit&auml;t. Die Stra&szlig;e ist in Stuttgart ein wichtiges Forum der au&szlig;erparlamentarischen Opposition geworden.<br>\nDer Protest lebt von Inspiration, Kreativit&auml;t und Fantasie, und dazu geh&ouml;rt der Humor. Deshalb unterst&uuml;tzt am 19. Oktober der Berliner Kabarettist Arnulf Rating die S-21-Gegner auf der B&uuml;hne. Er war Mitglied der ber&uuml;hmten 3 Tornados, er k&auml;mpfte als K&uuml;nstler f&uuml;r viele B&uuml;rgerinitiativen und ist heute durch seine Solo-Shows und seine Fernsehauftritte, etwa in der ZDF-Reihe &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo;, bekannt. Als literarischer Gast meldet sich der in in Wien gro&szlig; gewordene, in Stuttgart lebende Schriftsteller Heinrich Steinfest zu Wort. Der von der Kritik als Sprachk&uuml;nstler gefeierte Autor hat eine Rede zum Thema &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; vorbereitet. &Uuml;ber die Motive des Protests spricht der schreibende Stuttgart-Spazierg&auml;nger Joe Bauer, Kolumnist der Stuttgarter Nachrichten. Der Jurist und Publizist Eisenhart von Loeper er&ouml;rtert die M&ouml;glichkeiten eines neuen B&uuml;rgerbegehrens gegen S 21. Musik macht die neu formierte, weithin popul&auml;re Ska-Band No Sports.<br>\nNach der Kundgebung findet ein Demozug &uuml;ber die Bolzstra&szlig;e und die Friedrichstra&szlig;e zum Hauptbahnhof statt.<br>\nQuelle: B&uuml;rgerbewegung gegen Stuttgart 21<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sonnenborn rettet die Welt &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nSonneborn recherchiert, was zu tun ist, um die Welt vor den Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten zu retten &ndash; und startet die Mission Weltrettung &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/#\/beitrag\/video\/1986594\/Sonneborn-rettet-die-Welt---Folge-1\">zdf neo<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Reiches Deutschland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volkerpispers100.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18903","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18903"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18903\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18906,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18903\/revisions\/18906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}