{"id":18909,"date":"2013-10-14T09:07:12","date_gmt":"2013-10-14T07:07:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909"},"modified":"2015-11-09T13:39:29","modified_gmt":"2015-11-09T12:39:29","slug":"hinweise-des-tages-1985","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h01\">Koalitionspoker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h02\">Die Steuerpolitik der letzten Dekaden unterminiert die Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h03\">Mindestlohn als Einstieg zu einer neuen Fesselung des Kapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h04\">&bdquo;Das Boot ist voll&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h05\">Die EU bl&auml;st zur Jagd auf Steuers&uuml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h06\">Steuermissbrauch und Verletzung der Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h07\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h08\">Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &ndash; M&auml;&szlig;ige Auskunftsfreude<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h09\">IWF mischt sich in Europas Geldpolitik ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h10\">Deutschland = konvergenter W&auml;hrungsraum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h11\">EU-Bericht: In Europa leben 880.000 Sklavenarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h12\">Armut in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h13\">RWE pr&uuml;ft vorzeitigen R&uuml;ckzug aus Braunkohle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h14\">Maut-System Toll Collect &ndash; Bund dealt mit Konzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h15\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h16\">Teilen &ndash; ein super Gesch&auml;ftsmodell. Share Economy als Etikettenschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h17\">In Memoriam: Hans-Werner Duwei&szlig;tschonwer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h18\">Syrien: Menschenrechtler berichten von Massaker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h19\">US-Budget-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h20\">Prek&auml;r und befristet: Schlechte Arbeitsbedingungen f&uuml;r Nachwuchswissenschaftler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h21\">Schulleistungsvergleich: Ostdeutsche Sch&uuml;ler rechnen besser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h22\">Hochschulr&auml;tin Schavan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h23\">Die interessanten Nutzungsbedingungen der deutschen Huffington Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h24\">&ldquo;Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h25\">Erg&auml;nzung zu unserem Hinweis 13 vom 11.10.2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h26\">Drohnen &uuml;ber Arizona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h27\">Chinas Exportzahlen &uuml;berraschend schwach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909#h28\">Zwischen K&ouml;lsch und Avantgarde &ndash; Heinrich Pachl zum 70.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18909&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Koalitionspoker<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SPD bei Betreuungsgeld zu Kompromiss bereit<\/strong><br>\nDie SPD geht einen weiteren Schritt in Richtung Gro&szlig;e Koalition. Nach SPIEGEL-Informationen signalisieren die Genossen Entgegenkommen beim Betreuungsgeld &ndash; das sie im Wahlkampf strikt abgelehnt hatten: K&uuml;nftig sollen die L&auml;nder &uuml;ber die Auszahlung entscheiden.<br>\nVor der zweiten Sondierungsrunde f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition r&uuml;ckt die SPD von ihrer harten Haltung bei der Abschaffung des Betreuungsgelds ab. Nach SPIEGEL-Informationen will die Parteispitze bei der Union f&uuml;r einen Kompromiss werben.<br>\nDemnach sollen die Bundesl&auml;nder mit Hilfe einer &Ouml;ffnungsklausel selbst entscheiden k&ouml;nnen, ob sie die Leistung auszahlen wollen oder nicht. Die Bundesl&auml;nder, die das Betreuungsgeld abschaffen w&uuml;rden, k&ouml;nnten dann das gesparte Geld bei Bedarf in den Kita-Ausbau stecken. Hamburgs Erster B&uuml;rgermeister und stellvertretende SPD-Chef Olaf Scholz sagte dem SPIEGEL, er sei &uuml;berzeugt, dass der Bund f&uuml;r das Betreuungsgeld &ldquo;nicht zust&auml;ndig ist&rdquo;. Die Stadt Hamburg klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Betreuungsgeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-spd-bei-betreuungsgeld-zu-kompromiss-bereit-a-927574.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum es (auch diesmal) keinen Politikwechsel geben wird<\/strong><br>\nDeutschland nach der Wahl &ndash; aus Sicht einer solidarischen Moderne<br>\nStell Dir vor, es gibt eine linke Mehrheit und keiner will sie. So oder so &auml;hnlich stellt sich die politische Situation in Deutschland nach dem 22. September dar. Rein rechnerisch hat die politische Linke eine Mehrheit der Mandate im Bundestag erreicht, deutlicher noch im hessischen Landtag. Die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler haben das parteipolitische crossover &ndash; die parlamentarische Zusammenarbeit der Parteien links der Mitte &ndash; mit ihren Stimmen erm&ouml;glicht. Aber haben sie damit auch faktisch f&uuml;r eine Politik des sozial&ouml;kologischen Umbaus dieser Gesellschaft gestimmt? Werden SPD, Gr&uuml;ne und Die Linke aus dem W&auml;hlervotum einen politischen Gestaltungsanspruch ableiten und entsprechende Regierungsmehrheiten bilden? Sind die genannten politischen Parteien &uuml;berhaupt in der Verfassung, ein linkes Reformprojekt anzugehen? Man muss kein Hellseher sein, um die Prognose zu wagen: zumindest im Bund wohl eher nicht. Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren stehen wir vor einem politischen Umbruch, der m&ouml;glich ist, aber nicht eintritt&hellip;<br>\nEine breite mediale Front stemmt sich gegen ein linkes Projekt. &bdquo;Die Linke&ldquo; ist als Partei im &ouml;ffentlichen Diskurs weitgehend marginalisiert, die M&ouml;glichkeit einer rot-rot-gr&uuml;nen Alternative wird stets aufs Neue &ndash; und immer wieder erfolgreich &ndash; d&auml;monisiert. Der massenmediale Kampf geht immer weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/7406.warum-es-auch-diesmal-keinen-politikwechsel-geben-wird-deutschland-nach-der-wahl-a-8211-aus-sicht-einer-solidarischen-moderne.html\">Axel Troost<\/a><\/li>\n<li><strong>Sondierungsgespr&auml;che\/Koalitionsverhandlungen\/schwarz-gr&uuml;n: Die Gr&uuml;nen haben Gro&szlig;es vor mit der Union<\/strong><br>\n&ldquo;Vorw&auml;rts und nicht vergessen&rdquo; wurde lange vor allem mit der Sozialdemokratie in Verbindung gebracht. Da die Sozialdemokratie seit der Agenda 2010 aber nur noch selbst- und geschichtsvergessen vorw&auml;rts schreitet, will das alte Solidarit&auml;tslied nicht mehr so recht zur SPD passen. Dabei geben Geschichte und Gegenwart dem Lied so viel Aktualit&auml;t: Entstanden ist es vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 1929 und dem sozialen Elend, das sich damit verband. Gerade erst hat wiederum das Rote Kreuz Alarm geschlagen: In der Folge der Finanz- und Eurokrise w&uuml;rden in Europa 43 Millionen Menschen Hunger leiden. Das Rote Kreuz spricht von der &ldquo;schlimmsten humanit&auml;ren Krise seit sechs Jahrzehnten&rdquo;. Was das alles mit B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen zu tun hat?<br>\nNun, angesichts dieser Situation haben wir uns gefragt: Werden nach der SPD nun auch noch die Gr&uuml;nen ihr Erinnerungsverm&ouml;gen verlieren? Doch die Gr&uuml;nen haben zum Gl&uuml;ck vorgesorgt und vorsichtshalber schon vor der zur&uuml;ckliegenden Bundestagswahl ihre &ldquo;9 Punkte f&uuml;r GR&Uuml;N &ndash; unsere Regierungspriorit&auml;ten&rdquo; auf eine Karte gebannt. &ldquo;Willst Du auch, dass diese Ziele nach der Bundestagswahl umgesetzt werden? DANN W&Auml;HLE AM 22. SEPTEMBER MIT DER ZWEITSTIMME GR&Uuml;N&rdquo;, hei&szlig;t es dort einleitend. Die Gr&uuml;nen haben das, wie ich aus gut informierten Kreisen erfahre habe, nicht nur f&uuml;r die W&auml;hler verfasst, nein, auch, um nicht wie die SPD zu enden. Hier sind sie, ihre Ziele:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/10\/sondierungsgesprachekoalitionsverhandlungenschwarz-grun-die-grunen-haben-groses-vor-mit-der-union\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuertanz der SPD<\/strong><br>\nOb Pkw-Maut oder Betreuungsgeld: Strittige Themen gibt es genug vor dem zweiten Sondierungsgespr&auml;ch zwischen SPD und Union. In der Frage m&ouml;glicher Steuererh&ouml;hungen geht es f&uuml;r Merkel, Seehofer und Gabriel jedoch um Prestige und Glaubw&uuml;rdigkeit. Was die Lage f&uuml;r SPD-Chef Gabriel erschwert: Seine Genossen sind hier in drei Lager gespalten.<br>\nDie Vorentscheidung f&uuml;r eine Regierungsbildung in Deutschland d&uuml;rfte in der kommenden Woche fallen. Union, SPD und Gr&uuml;ne wollen nach einer zweiten Runde von Sondierungsgespr&auml;chen festlegen, mit wem sie konkrete Verhandlungen &uuml;ber eine Koalition aufnehmen. Eine Neuauflage von Schwarz-Rot gilt derzeit als wahrscheinlichste&nbsp;Variante. (&hellip;)<br>\nMit Argwohn vernahmen etliche Sozialdemokraten dann vor Wochenfrist eine Bemerkung Gabriels, wonach die SPD die Steuern nicht um des Prinzips willen anheben wolle, sondern zur Finanzierung wichtiger Projekte. Damit &auml;u&szlig;erte er sich auch im Sinne anderer namhafter SPD-Politiker wie etwa Ex-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck und seiner Stellvertreter im&nbsp;Parteivorsitz.<br>\nInsbesondere auf dem linken Fl&uuml;gel sieht man das ganz anders. Prompt meldeten sich dessen Vertreter zu Wort, darunter etwa Juso-Chef Sascha Vogt und Berlins SPD-Landeschef Jan St&ouml;&szlig;. Die begreifen, wie auch Teile der Basis, h&ouml;here Steuern eher als ein Zeichen sozialer Gerechtigkeit denn als profane&nbsp;Geldquelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sondierungen-mit-der-union-steuertanz-der-spd-1.1793270\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der SPD ist zu raten, aufzupassen, nicht in eine Falle der Neoliberalen zu laufen: Sie sollte sich nicht als Partei der Steuererh&ouml;hung pr&auml;sentieren. Laut Wahlprogramm wird eine generelle Steuererh&ouml;hung nicht angestrebt, sondern lediglich eine sozial gerechte und l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Verteilung von oben nach unten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Vielleicht sollten Gabriel und Steinbr&uuml;ck einfach einmal nachlesen, was die Stiftung der SPD, die Friedrich-Ebert-Stiftung, &uuml;ber die Steuerpolitik herausgearbeitet hat:<\/strong><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Steuerpolitik der letzten Dekaden unterminiert die Soziale Marktwirtschaft &ndash;<\/strong><br>\nWarum wir eine gerechtere Steuerpolitik brauchen<br>\nDie Steuerpolitik der letzten Jahrzehnte hat zahlreiche regressive Entwicklungstrends realisiert und damit zu einer sinkenden Umverteilung der Steuerpolitik in Deutschland gef&uuml;hrt. Zugleich stieg die Bedeutung der Transferprogramme f&uuml;r die Korrektur der Einkommensungleichheit und Armutsbek&auml;mpfung. Beide Entwicklungen untergraben langfristig die Legitimation des Sozial- und Steuersystems. Zur Sicherung der Zukunftsf&auml;higkeit unseres Wohlfahrtsstaates sind die Steigerung der progressiven<br>\nStruktur in der Einkommen-, Abgeltung- und Erbschaftsteuer sowie die Einf&uuml;hrung<br>\neiner Verm&ouml;gensteuer erforderlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/10248.pdf\">WISO direkt [PDF &ndash; 213 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mindestlohn als Einstieg zu einer neuen Fesselung des Kapitals<\/strong><br>\nDie politischen Sondierungen im Nachgang der Bundestagswahlen &uuml;ber eine m&ouml;gliche Regierungsbildung sind noch nicht weit fortgeschritten. Im Unterschied zu den verhandelnden Parteif&uuml;hrungen gibt es laut aktueller Umfrage bei einer deutlichen Mehrheit der Wahlbev&ouml;lkerung allerdings ein klare Erwartung an eine k&uuml;nftige Regierung: Ein gesetzlicher Mindestlohn ist demnach unverzichtbar.<br>\n83% der Befragten geben an, dass sie sich w&uuml;nschen, dass sich die Parteien auf die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns einigen. Nach Parteien aufgeteilt bedeutet dies: 93% der SPD-Anh&auml;nger wollen einen Mindestlohn, 86% der Gr&uuml;nen- und sogar 74% der Anh&auml;nger von CDU\/CSU. Angenommen, ein gesetzlicher Mindestlohn wird eingef&uuml;hrt, denken 35% der Befragten, er solle bei 8,50 Euro liegen. F&uuml;r 56% der Deutschen sollte ein Mindestlohn &uuml;ber dieser Grenze liegen. Sogar 45% der CDU\/CSU-Anh&auml;nger h&auml;tten gerne einen Mindestlohn &uuml;ber 8,50 Euro pro Stunde.<br>\nDiese Ergebnisse unterstreichen, dass ohne einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn eine Regierungsbeteiligung der Sozialdemokratie schwer vorstellbar ist. Der Hintergrund f&uuml;r die breite Forderung nach einer entsprechenden Regelung f&uuml;r den Preis der Arbeitskraft ist eine enorm versch&auml;rfte Ungleichheit. Seit den 1990er Jahren ist die Lohnungleichheit in Deutschland deutlich gewachsen. Fast ein Viertel aller deutschen Besch&auml;ftigten bezog im Jahr 2010 einen Niedriglohn, das hei&szlig;t weniger als 2\/3 des mittleren Lohns. (&hellip;)\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131014_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/mindestlohn-als-einstieg-zu-einer-neuen-fesselung-des-kapitals\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Boot ist voll&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Stiefel ist voll<\/strong><br>\nZwei Senatoren wollen illegale Einwanderung als Straftatbestand abschaffen. Dagegen hetzt auch Beppe Grillo in rechtspopulistischer Manier. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber seinem Post zur illegalen Einwanderung prangt das Foto einer armen, alten, nat&uuml;rlich italienischen Rentnerin; die Frau w&uuml;hlt am Markt im M&uuml;ll, um sich ein paar Tomaten aus den Abf&auml;llen zu klauben, und Grillo schreibt: &bdquo;Dieser &Auml;nderungsantrag (zur Abschaffung des Straftatbestands illegale Einwanderung, die Red.) ist eine Einladung an die Immigranten aus Afrika und dem Nahen Osten, sich auf den Weg nach Italien zu machen. Lampedusa steht vor dem Kollaps, und Italien geht&rsquo;s auch nicht besonders gut. Wie viele Klandestine k&ouml;nnen wir aufnehmen, w&auml;hrend jeder achte Italiener nicht genug zu essen hat?&ldquo;<br>\nImmer wieder ist ger&auml;tselt worden &uuml;ber die Natur des M5S. &bdquo;Eigentlich links&ldquo; erschien sie vielen, schlie&szlig;lich hatten sich da junge, kritische, informierte B&uuml;rger aufgemacht, um die italienische Politik zum Tanzen zu bringen, und viele ihrer Forderungen konnten Linke ohne weiteres unterschreiben: Stopp der Anschaffung von F35-Kampfflugzeugen, Stopp des Baus der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Susatal, Grundsicherung f&uuml;r alle B&uuml;rger, umweltfreundliche Energie- und Abfallpolitik.<br>\nJetzt aber ist &bdquo;das Boot voll&ldquo;, jetzt essen illegale Einwanderer der italienischen Oma die letzte Tomate weg. Grillo ist in bester Gesellschaft, in der Gesellschaft der Le Pens, der Wilders, der Straches &ndash; all jener rechtspopulistischen Parteien, die das Immigranten-Gesocks einfach nicht haben wollen. Es ist eine mehr als deutliche Klarstellung: f&uuml;r die W&auml;hler, die Aktivisten, die Parlamentarier des M5S. An ihnen liegt es, ob sie diese offen rechtspopulistische Positionierung in der Ausl&auml;nderpolitik mitmachen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lampedusasolidarityforum.wordpress.com\/2013\/10\/13\/italien-steht-unter-dem-schock-der-tragodie-von-lampedusa-und-die-bisherige-auf-abschottung-ausgerichtete-auslanderpolitik-ist-auf-dem-prufstand-zwei-m5s-senatoren-beantragen-abschaffung-des-straf\/\">Lampedusaplattform<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Grillo ist in bester Gesellschaft, in der Gesellschaft der Friedrichs, der Le Pens, der Wilders, der Straches &ndash; all jener rechtspopulistischen Parteien, die das Immigranten-Gesocks einfach nicht haben wollen<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Friedrich warnt vor Zuwanderung<\/strong><br>\nF&uuml;r den Innenminister ist das Boot voll. Er bef&uuml;rchtet, mehr Zuwanderung ins deutsche Sozialsystem. Die SPD spricht von &bdquo;Zynismus&ldquo;.<br>\nBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat nach dem Urteil des Landessozialgerichts in Nordrhein-Westfalen, rum&auml;nischen Migranten Sozialleistungen zu gew&auml;hren, vor mehr Zuwanderung in das deutsche Hartz-IV-System gewarnt.<br>\n&bdquo;Wenn das Urteil rechtskr&auml;ftig werden sollte, liegt es auf der Hand, dass es einen Anreiz f&uuml;r weiteren Zuzug bietet&ldquo;, sagte Friedrich der in D&uuml;sseldorf erscheinenden Rheinischen Post vom Samstag. Er verwies auf die &bdquo;erheblichen Unterschiede&ldquo; der Lebensverh&auml;ltnisse und Durchschnittsverdienste in Europa.<br>\nDas Landessozialgericht von Nordrhein-Westfalen hatte in einem am Donnerstag verk&uuml;ndeten Urteil erstmals arbeitslosen rum&auml;nischen Migranten Hartz-IV-Leistungen gew&auml;hrt. Hielten sich EU-Ausl&auml;nder nach l&auml;ngerer, objektiv aussichtsloser Arbeitssuche weiter im Bundesgebiet auf, h&auml;tten sie Anspruch auf diese Grundsicherung, begr&uuml;ndete das Gericht die Entscheidung. Das Urteil ist noch nicht rechtskr&auml;ftig und kann vor dem Bundesarbeitsgericht angefochten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Nach-Urteil-ueber-Hartz-IV-fuer-Migranten\/!125404\/\">taz.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedrichs Feldzug &ndash; Hohe Mauern um Deutschland<\/strong><br>\nJoachim Gauck hat am Wochenende davor gewarnt, im Kampf gegen den Hunger in der Welt nachzulassen. &raquo;Noch immer stirbt alle zehn Sekunden ein Kind unter f&uuml;nf Jahren, weil es an Nahrung fehlt, sagte der Bundespr&auml;sident anl&auml;sslich der &raquo;Woche der Welthungerhilfe&laquo;, die am gestrigen Sonntag begann.<br>\nBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat seinen Pr&auml;sidenten sofort richtig verstanden und am gleichen Tag vor &raquo;mehr Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme&laquo; gewarnt. Erschreckt hat ihn ein Urteil des Landessozialgerichts von Nordrhein-Westfalen, das am Donnerstag EU-B&uuml;rgern ohne Arbeit, die sich schon lange in Deutschland aufhalten, ein Recht auf Arbeitslosengeld II nach der Hartz-IV-Gesetzgebung zugesprochen hatte. &raquo;Wenn das Urteil rechtskr&auml;ftig werden sollte, liegt es auf der Hand, da&szlig; es einen Anreiz f&uuml;r weiteren Zuzug bietet&laquo;, hetzte Friedrich am Wochenende in der Rheinischen Post.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/10-14\/026.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Satire: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erh&auml;lt Friedensnobelpreis<\/strong><br>\nDer Friedensnobelpreis geht dieses Jahr an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Das verk&uuml;ndete das Nobelpreiskomitee am Mittag in Stockholm. Friedrich wird damit f&uuml;r seine au&szlig;erordentliche Leistung in der Asylpolitik gew&uuml;rdigt. Mit der rigorosen Ablehnung von mehr Fl&uuml;chtlingen schaffe Deutschland Frieden in Deutschland und Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2013\/10\/11\/friedensnobelpreis-an-hans-peter-friedrich\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die EU bl&auml;st zur Jagd auf Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nVergangenes Jahr hat die EU-Kommission mit der Ausarbeitung einer Gesamtstrategie zu Steuerflucht begonnen, in der auf einmal eine ganze Reihe von Forderungen zivilgesellschaftlicher Akteure wie Tax Justice Network und Attac aufgegriffen wurden. Die EU will weit &uuml;ber die Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung durch reiche Privatpersonen (etwa mithilfe eines Kontos in der Schweiz) hinausgehen, die fr&uuml;her fast allein im Fokus der europ&auml;ischen Politik stand, und k&uuml;nftig auch ernsthaft die Steuervermeidungstricks der Unternehmen ins Visier nehmen.<br>\n(&hellip;)<br>\nInhalt:\n<ol>\n<li>Der Aktionsplan der EU-Kommission\n<ul>\n<li>Teil A &ndash; Steuervermeidung\n<ol>\n<li>Bek&auml;mpfung der doppelten Nichtbesteuerung von Konzernen<\/li>\n<li>L&auml;nderspezifische Berichterstattung durch Unternehmen<\/li>\n<li>Gemeinsame konsolidierte K&ouml;rperschaftsteuerbemessungsgrundlage<\/li>\n<li>Der Aktionsplan der OECD<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Teil B &ndash; Steuerhinterziehung\n<ol>\n<li>Bek&auml;mpfung von Steueroasen<\/li>\n<li>Offenlegung der wirtschaftlichen Berechtigung<\/li>\n<li>Automatischer Informationsaustausch<\/li>\n<li>FATCA und die Auswirkungen auf Europa<\/li>\n<li>Ausblick und Exkurs: Wie die USA das Schweizer Bankgeheimnis knackten<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/7405.die-eu-blaest-zur-jagd-auf-steuersuender.html\">Axel Troost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuermissbrauch und Verletzung der Menschenrechte<\/strong><br>\nEin neuer Bericht des International Bar Association&rsquo;s Human Rights Institute (IBAHRI) behandelt Steuermissbrauch aus der Perspektive von Menschenrechtspolitik. IBAHRI beauftragte die Projektgruppe &ldquo;Illegale Finanzstr&ouml;me, Armut und Menschenrechte&rdquo; zu analysieren, welchen negativen Einfluss unerlaubte Finanzfl&uuml;sse &ndash; speziell Steuermissbr&auml;uche &ndash; auf Armut beziehungsweise die wirkungsvolle Umsetzung von &ouml;konomischen, sozialen und kulturellen Rechten hat.<br>\nDer Bericht untersucht Verantwortlichkeiten und L&ouml;sungen, um Steuermissbrauch entgegenzutreten und pr&auml;sentiert spezifische Empfehlungen an Staaten, Wirtschaft und Juristen.<br>\nDie Projektgruppe wirft eine Vielzahl von Fragen auf:\n<ul>\n<li>Wo verl&auml;uft die Grenze zwischen legitimer Steuerplanung, illegitimer Steuervermeidung und illegaler Steuerhinterziehung?<\/li>\n<li>Welche Arten von Steuerstrukturen und -transaktionen haben den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf die Eink&uuml;nfte von Industrie- und Entwicklungsl&auml;ndern?<\/li>\n<li>Was w&auml;ren die effektivsten Reformen, um Steuermissbrauch entgegenzutreten?<\/li>\n<li>Wo liegen die Verantwortlichkeiten von Staaten und Wirtschaftsunternehmen, diese Reformen umzusetzen?<\/li>\n<li>Welche Rolle kommt Anw&auml;lt_innen und Rechtsberatungen in diesem Feld zu?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bericht&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>enth&auml;lt einen detaillierten &Uuml;berblick &uuml;ber Steuermissbrauchspraktiken und Schattenfinanzzentren, die Geheimhaltung erm&ouml;glichen,<\/li>\n<li>untersucht die Verbindungen zwischen Steuermissbrauch, Armut und Menschenrechten,<\/li>\n<li>zieht Fallstudien von Brasilien, Jersey und L&auml;ndern der Entwicklungsgemeinschaft des s&uuml;dlichen Afrika (SADC) heran,<\/li>\n<li>legt nahe, dass Steuermissbrauch eine Verletzung der menschenrechtlichen Pflichten und Verantwortlichkeiten von Staaten und Unternehmen darstellen k&ouml;nnte,<\/li>\n<li>und vermittelt Empfehlungen an Staaten, Wirtschaft und Jurisdiktion das Problem zu l&ouml;sen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2013\/10\/steuermissbrauch-und-verletzung-der.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Sie beschr&auml;nken unsere Freiheit zu denken&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wer l&uuml;gt, dem passiert nichts. Wer die Wahrheit sagt, wird verfolgt&rdquo;: Bei seinem ersten Auftritt seit zwei Monaten kritisiert Whistleblower Edward Snowden die US-Regierung scharf. Seine Gespr&auml;chspartner in Moskau: ehemalige US-Agenten.<br>\n&ldquo;Die &Uuml;berwachung bringt nicht mehr Sicherheit, sondern weniger&rdquo;: Mit drastischen Worten hat sich der US-Whistleblower Edward Snowden zu Wort gemeldet. In den ersten &ouml;ffentlich gemachten Videoaufnahmen seit August warnt er vor der Staatsspionage, die wie &ldquo;eine Art riesiges Netz ganze Bev&ouml;lkerungen unter &Uuml;berwachung&nbsp;stellt&rdquo;. (&hellip;)<br>\nIn den Ausschnitten des Gespr&auml;chs erhebt Snowden erneut schwere Vorw&uuml;rfe gegen die US-Regierung. &ldquo;Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Justiz sich weigert, hochrangige Offizielle zu bestrafen, die den Kongress vor laufenden Kameras belogen haben&rdquo;, sagt er. &ldquo;Zugleich lassen sie sich von nichts dabei aufhalten, diejenigen Menschen zu verfolgen, die die Wahrheit&nbsp;sagen.&rdquo;<br>\nAuf der ganzen Welt werde den Menschen inzwischen klar, dass Geheimdienstprogramme &ldquo;uns nicht mehr Sicherheit geben, sie schw&auml;chen unsere Wirtschaft, unsere L&auml;nder, sie beschr&auml;nken unsere Freiheit zu reden, zu denken, zu leben und kreativ zu sein, Beziehungen zu haben&rdquo;, sagt Snowden in dem Video&nbsp;weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neues-video-von-whistleblower-snowden-sie-beschraenken-unsere-freiheit-zu-reden-zu-denken-zu-leben-1.1793275\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><strong>The NSA Isn&rsquo;t Foiling Terrorist Plots<\/strong><br>\nThere&rsquo;s still no credible evidence that the NSA&rsquo;s massive digital surveillance has disrupted any terrorist plots.<br>\nAdmittedly we do not know how all terrorist plots have been detected. But going by what we do know, the conclusion is simple: terrorist plots have been foiled in all sorts of ways, few of which had anything to do with mass digital surveillance. True, in the case of the dismantlement of the Sauerland Cell in Germany in 2007, NSA information played a role. But whether the authorities got this information from &ldquo;digital dragnet surveillance&rdquo; or from more individualized and targeted monitoring is hard to tell&hellip;<br>\nThe first credible piece of evidence that these programs are doing any good in the fight against terrorism has yet to surface. Until such evidence is provided, the Obama administration is only eroding the trust of the citizens it is claiming to protect.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fpif.org\/nsa-isnt-foiling-terrorist-plots\/\">Foreign Policy in Focus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &ndash; M&auml;&szlig;ige Auskunftsfreude<\/strong><br>\n&hellip;beim K&ouml;lner Verwaltungsgericht ist eine Klage von Petra Pau anh&auml;ngig. Die Abgeordnete, seit 2006 Vizepr&auml;sidentin des Bundestages, will s&auml;mtliche vom BfV &uuml;ber sie gef&uuml;hrte Akten einsehen. Die Personenakte musste ihr das Bundesamt schon 2009 &ndash; wenn auch weitgehend geschw&auml;rzt &ndash; vorlegen. Jetzt will Pau aber auch die Berichte sehen, die in der sogenannten Sachakte des Dienstes zusammengefasst sind.<br>\nDas BfV wehrt sich vehement und begr&uuml;ndet dies in einem Schriftsatz seines Anwalts unter anderem mit einem &bdquo;unvertretbaren Verwaltungsaufwand&ldquo;. So tauche Paus Name unter anderem in 175&thinsp;vollst&auml;ndig eingescannten Zeitungen auf. Diese Publikationen m&uuml;ssten vollst&auml;ndig ausgewertet werden, was etwa 262,5 Stunden dauern w&uuml;rde, hei&szlig;t es. F&uuml;r weitere 225&thinsp;Dokumente mit Paus Namen aus der Sachakte legt der Anwalt jeweils 33,6 Minuten &bdquo;f&uuml;r die blo&szlig;e Durchsicht&ldquo; zugrunde, was 126 Stunden ergeben w&uuml;rde &ndash; inklusive des Anklickens der Seiten. Weitere 100&thinsp;Stunden schlie&szlig;lich w&uuml;rden anfallen f&uuml;r die schriftliche Auflistung von Fundstelle und Gegenstand der Informationen. Dabei sei noch nicht einmal der Zeitaufwand f&uuml;r eine Pr&uuml;fung schutzw&uuml;rdiger Interessen des Amtes oder dritter Personen ber&uuml;cksichtigt.<br>\nSumma summarum sei ein Sachbearbeiter mindestens 60&thinsp;Arbeitstage mit der Aufbereitung der Pau-Akte besch&auml;ftigt, sch&auml;tzt der BfV-Anwalt. Zudem bef&uuml;rchtet das Bundesamt bei einem Erfolg der Auskunftsklage eine Antragsflut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.bundesamt-fuer-verfassungsschutz-maessige-auskunftsfreude.1ba55d81-79a1-477d-b679-16fae027bbbe.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IWF mischt sich in Europas Geldpolitik ein<\/strong><br>\nStreit zwischen den Weltenrettern: Der IWF verlangt von den Zentralbanken bessere Absprachen &ndash; und eine Abkehr vom strikten Kurs der Preisstabilit&auml;t. Doch diese Forderungen kommen nicht gut an.<br>\nSich unbeliebt zu machen geh&ouml;rt zum Gesch&auml;ft des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Der IWF ist daf&uuml;r da, notleidende Staaten finanziell zu st&uuml;tzen, doch er tut dies nur gegen strenge Auflagen und hat sich deshalb in seiner Geschichte praktisch &uuml;berall verhasst gemacht, wo er als Helfer auftrat.<br>\nDoch in Europa schl&uuml;pft die Organisation zunehmend in eine etwas andere Rolle: Sie geht nicht prim&auml;r den Krisenl&auml;ndern auf die Nerven, sondern den anderen Euro-L&auml;ndern.<br>\nDass der IWF ihnen vorwirft, in ihrer Krisenpolitik zu langsam und zu z&ouml;gerlich zu sein, geh&ouml;rt mittlerweile seit drei Jahren zum Standard-Repertoire des Fonds &ndash; auch wenn das &ldquo;Euro-Bashing&rdquo; zuletzt etwas nachlie&szlig;. In den vergangenen Monaten gab es umso mehr Streit &uuml;ber die richtige Strategie f&uuml;r Griechenland. Und p&uuml;nktlich zu seiner Jahrestagung in Washington hat der IWF eine weitere Front er&ouml;ffnet: Nun geht es um die richtige Geldpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article120841536\/IWF-mischt-sich-in-Europas-Geldpolitik-ein.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.B.:<\/strong> Auf deutsch-&ouml;konomische Betonk&ouml;pfe ist immer Verla&szlig;. Sie bleiben stur, ahnungslos und so lernunf&auml;hig wie die Tea-Party.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland = konvergenter W&auml;hrungsraum?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Spannweite in Euroland von ca. 50% des deutschen Niveaus bis etwa 110% reicht, reicht sie innerhalb Deutschlands &bdquo;nur&ldquo; von gut 70% bis 110% (Ausrei&szlig;ende Minil&auml;nder jeweils ausgenommen). Insgesamt ist Deutschland also ein deutlich konvergenterer Wirtschafsraum als die Eurozone. Das mag nun nicht allzu &uuml;berraschend sein, ebenso wenig wie die Tatsache, dass ein Gro&szlig;teil der Divergenz zwischen Ost- und Westdeutschland besteht. F&uuml;r sich betrachtet sind die alten und die neuen Bundesl&auml;nder jeweils sehr konvergierte Wirtschaftsr&auml;ume, jedenfalls wenn man das nominale BIP\/Kopf betrachtet. (&hellip;)<br>\nAuch wenig &uuml;berraschend verh&auml;lt es sich entsprechend mit den Investitionen. Die wirtschaftlich prosperierenden L&auml;nder k&ouml;nnen mit starken Investitionsquoten aufwarten, wohingegen die &auml;rmeren L&auml;nder sich am unteren Ende der &bdquo;Nahrungskette&ldquo; aufhalten: (&hellip;)<br>\nInsgesamt zeugt Deutschland bei den Investitionen aber ein eher tristes Bild. Die Investitionsquote ist seit der Wiedervereinigung in einem zwar schwachen, aber doch stetigen Abw&auml;rtstrend &ndash; all den brillanten &bdquo;Strukturreformen&ldquo;, Lohn- und Steuersenkungen zum Trotz! Der Wirtschaftsraufschwung der letzten Jahre beruhte in kaum einer Weise auf einem Anziehen der Investitionst&auml;tigkeit, sondern fast ausschlie&szlig;lich auf Export&uuml;bersch&uuml;ssen, also einem Anstieg der Nettoauslandsverschuldung der deutschen Handelspartner. Ein reines Ponzi-Game, das ungehindert weiterl&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-konvergenter-wahrungsraum\/\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU-Bericht: In Europa leben 880.000 Sklavenarbeiter<\/strong><br>\nEs sind erschreckende Zahlen, die nach SPIEGEL-Informationen ein Ausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments ermittelt hat: In der EU leben Hunderttausende Menschen wie Sklaven, ein Viertel von ihnen wird sexuell ausgebeutet. Der volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden.<br>\nRund 880.000 Menschen in der Europ&auml;ischen Union gelten als Sklavenarbeiter, mehr als ein Viertel von ihnen wird sexuell ausgebeutet. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus einem Bericht des CRIM-Komitees hervor. Das Komitee ist ein Sonderausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments, der organisiertes Verbrechen, Geldw&auml;sche und Korruption in Europa untersucht.<br>\nDemnach machen organisierte Verbrecherbanden allein mit Menschenhandel j&auml;hrlich Profite in H&ouml;he von rund 25 Milliarden Euro. Dadurch wird in der EU j&auml;hrlich ein volkswirtschaftlicher Schaden in dreistelliger Milliardenh&ouml;he angerichtet.<br>\nInsgesamt treiben 3600 internationale kriminelle Organisationen ihr Unwesen. Neben den 25 Milliarden aus dem Menschenhandel bringe ihnen der illegale Handel mit K&ouml;rperorganen und Wildtieren 18 bis 26 Milliarden Euro ein. Der Schaden durch Cybercrime summiere sich auf 290 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fast-eine-million-sklavenarbeiter-leben-in-der-eu-a-927563.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Armut in Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Suppenk&uuml;chen verbreiten sich in ganz Europa<\/strong><br>\n43 Millionen Europ&auml;er k&ouml;nnen sich nicht genug zu essen leisten. In England entsteht jetzt die erste Suppenk&uuml;che seit dem 2. Weltkrieg. Dramatisch ist die Lage aber auch in Italien, Spanien und Griechenland.<br>\nDas Rote Kreuz spricht in einer neuen Studie von der &laquo;schlimmsten humanit&auml;ren Krise seit sechs Jahrzehnten&raquo; in Europa. 43 Millionen B&uuml;rger seien auf Suppenk&uuml;chen und Spenden angewiesen, hei&szlig;t es. Laut dem Bericht ist in 17 EU-L&auml;ndern gar ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung arm.<br>\nWie die britische Zeitung &laquo;The Independent&raquo; berichtet, werde die Hilfsorganisation in Gro&szlig;britannien in diesem Winter zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder Lebensmittel ausgeben. Immer mehr Briten seien auf fremde Hilfe zum &Uuml;berleben angewiesen, schreibt das Blatt. Darum wolle das Rote Kreuz wieder Lebensmittel sammeln und verteilen. (&hellip;)<br>\nDie Caritas warnt, dass nun eine &laquo;zweite Welle der Verarmung&raquo; drohe. Der Grund: Die Familien k&ouml;nnen wegen der Sparpolitik der Regierung ihrer traditionellen Unterst&uuml;tzungsfunktion nicht l&auml;nger gerecht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.20min.ch\/ausland\/news\/story\/Suppenkuechen-verbreiten-sich-in-ganz-Europa-25692557\">20 Minuten<\/a><\/li>\n<li><strong>Britische Regierungsstudie: Mittelschichtskinder werden &auml;rmer als ihre Eltern<\/strong><br>\nDie heutige junge Generation wird den Lebensstandard ihrer Eltern nicht mehr erreichen: Was auch f&uuml;r Deutschland vermutet wird, stellt eine Regierungsstudie f&uuml;r Gro&szlig;britannien schon fest. Verantwortlich daf&uuml;r seien auch hohe Studiengeb&uuml;hren und Immobilienpreise.<br>\nEine britische Regierungskommission sieht die materielle Zukunft der heutigen Mittelschichtskinder wenig rosig. Voraussichtlich werde diese Generation die erste seit mehr als einem Jahrhundert sein, die den Wohlstand ihrer Eltern nicht mehr erreichen wird, stellen die Autoren einem Bericht der zum &ldquo;Guardian&rdquo;-Verlag geh&ouml;renden Wochenzeitung &ldquo;Observer&rdquo; zufolge fest.<br>\nOffiziell soll der Bericht einer vom konservativen Premierminister David Cameron eingesetzten Kommission erst am kommenden Donnerstag im Parlament vorgelegt werden. Das Gremium aus Fachleuten wurde vor drei Jahren damit beauftragt, Kinderarmut und die soziale Durchl&auml;ssigkeit der britischen Gesellschaft zu erforschen. Der &ldquo;Observer&rdquo; beruft sich auf vorab zugespielte Ergebnisse des Berichts.<br>\nDie Erkenntnisse der Kommission sind derart brisant, dass ihre Ver&ouml;ffentlichung verschoben wurde &ndash; eigentlich sollte sie bereits vor dem Parteitag der regierenden Tories in der vorvergangenen Woche pr&auml;sentiert werden. Denn die britische &Ouml;ffentlichkeit debattiert ohnehin &uuml;ber die &ldquo;ausgequetschte Mittelschicht&rdquo;, die unter der Wirtschafts- und Finanzkrise am st&auml;rksten gelitten habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/britische-mittelschicht-kinder-werden-aermer-sein-als-eltern-a-927608.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Interview mit Richard Wilkinson: &laquo;Wir schaffen uns die &shy;Probleme st&auml;ndig neu&raquo;<\/strong><br>\nDer britische Gesundheitswissenschaftler Richard Wilkinson kennt die Ursache der meisten sozialen Probleme: das ungleich verteilte Geld&hellip;<br>\nSeine Gleichung ist denkbar &shy;einfach: Je gr&ouml;sser die Einkommensunterschiede in einem Land sind, desto ausgepr&auml;gter sind die sozialen Probleme. Von Teenager-Schwangerschaften bis zu Mordraten. Dass die Politik nichts gegen die Ungleichheit unternimmt, h&auml;lt Richard Wilkinson f&uuml;r &laquo;die gr&ouml;&szlig;te Verletzung von Menschenrechten in modernen Gesellschaften&raquo;&hellip;<br>\nReichtum, Macht und Status gehen immer zusammen. Und das ist kein Zufall, dass Status, Macht und Reichtum stets zusammenkommen&hellip;<br>\nEs werden so viele Artikel geschrieben und Meinungen vertreten, die den Interessen der Rechten dienen oder den finanziellen W&uuml;nschen der Reichen. So werden reine Annahmen zu unwiderlegbaren Fakten. Diese Elite profitiert etwa von der &Uuml;berzeugung, Unternehmen w&uuml;rden abwandern, wenn wir in das System eingreifen. Oder dass unsere Wirtschaft von einigen wenigen Talenten abh&auml;ngig ist, die eben entsprechend entl&ouml;hnt werden m&uuml;ssen. Das stimmt einfach nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tageswoche.ch\/de\/2013_41\/schweiz\/591138\/wir-schaffen-uns-die-probleme-staendig-neu.htm\">Tageswoche.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Erkenntnisse des britischen Gesundheitswissenschaftlers lassen sich ohne gro&szlig;e Bedenken auf die Situation in Deutschland &uuml;bertragen: Die Ursache f&uuml;r die meisten soziale Probleme sind auch hier das ungleich verteilte Geld.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>RWE pr&uuml;ft vorzeitigen R&uuml;ckzug aus Braunkohle<\/strong><br>\nDer Konzern spielt einen fr&uuml;heren Ausstieg aus Garzweiler durch. Politiker fordern Planungssicherheit f&uuml;r Mitarbeiter und Anwohner.<br>\nDie Krise von RWE sorgt im rheinischen Braunkohle-Revier f&uuml;r Aufregung. Der Konzern spiele intern ein Szenario f&uuml;r den vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohle-F&ouml;rderung durch, hei&szlig;t es in Unternehmenskreisen. Eigentlich ist geplant, Braunkohle im Tagebau Garzweiler bis zum Jahr 2045 abzubauen. Doch weil infolge der Energiewende auch immer mehr Braunkohle-Kraftwerke Verluste machen, sinkt der Bedarf an Braunkohle. Entsprechend gebe es erste Planspiele bei RWE, den Abbau einzustellen, wenn die Kohle in den Gebieten gef&ouml;rdert worden ist, in denen Siedlungen bereits dem Tagebau weichen mussten, hei&szlig;t es weiter. Das w&auml;re 2017\/2018.<br>\nRWE dementierte zwar, dass es hierzu konkrete &Uuml;berlegungen gibt. &ldquo;RWE h&auml;lt an seinen bisherigen Planungen zur Fortf&uuml;hrung des Tagebaus Garzweiler II unver&auml;ndert fest&rdquo;, erkl&auml;rte Vorstandschef Peter Terium auf einen entsprechenden Bericht der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;. &ldquo;Braunkohle als heimischer Energietr&auml;ger ist ein wichtiger Teil des Erzeugungsportfolios im RWE-Konzern.&rdquo; Garzweiler II mit einem j&auml;hrlichen F&ouml;rdervolumen von bis zu 40 Millionen Tonnen sei fester Bestandteil der Zukunftsplanung des Unternehmens. (&hellip;)<br>\nDer Fraktions-Chef der Gr&uuml;nen im NRW-Landtag, Reiner Priggen, vermutet taktisches Kalk&uuml;l: &ldquo;Ich halte die angeblichen Gedankenspiele von RWE f&uuml;r eine Drohung als Begleitmusik f&uuml;r die Koalitionsverhandlungen.&rdquo; RWE wolle sich nur bei der neuen Bundesregierung Subventionen f&uuml;r die Kohleverstromung sichern. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) betonte dagegen die Rolle der Braunkohle: &ldquo;Ich bin felsenfest davon &uuml;berzeugt, dass wir in Deutschland die konventionellen Energietr&auml;ger und insbesondere die heimische Braunkohle noch lange brauchen. Sie liefern das unverzichtbare Backup f&uuml;r die Energiewende.&rdquo; RWE sei ein verl&auml;sslicher Partner f&uuml;r die Region.<br>\nDer Umweltverband BUND forderte dagegen, mit Planspielen ernst zu machen. Garzweiler m&uuml;sse stillgelegt und der klimavertr&auml;gliche Ausstieg aus der Kohleverstromung eingeleitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/rwe-prueft-vorzeitigen-rueckzug-aus-braunkohle-1.3732431\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.S. zur &Auml;u&szlig;erung des NRW-Wirtschaftsministers:<\/strong> Was also hei&szlig;t: Neben weiteren schon angek&uuml;ndigten Strompreiserh&ouml;hungen sollen auch zus&auml;tzlich neue Subventionen des Landes NRW f&uuml;r das RWE flie&szlig;en. Zahlen m&uuml;ssen es nat&uuml;rlich die B&uuml;rger &ndash; doppelt.<\/em><br>\n<em>Die SPD in NRW war schon immer ein zuverl&auml;ssiger politischer Garant des Stromversorgers. Der Konzern denkt nunmehr wieder voraus. Mutti und die SPD werden es gemeinsam in Berlin sobald schaukeln, liebe Stromzahler.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maut-System Toll Collect &ndash; Bund dealt mit Konzernen<\/strong><br>\nIm Rechtsstreit um den Fehlstart des Maut-Systems Toll Collect will sich die alte Regierung noch schnell mit den Betreibern Daimler und Telekom einigen &ndash; selbst wenn der Staatskasse Milliarden Euro entgehen sollten&hellip;<br>\nKurz vor der Bundestagswahl hatte die FAZ von einem neuen Verfahrensvorschlag berichtet: Das Wirtschaftsministerium empfehle in einem internen Papier, sich mit &bdquo;einmaligen Schadensersatzleistungen von rund 2,5 Milliarden Euro&ldquo; zu begn&uuml;gen. Im Verkehrsministerium will man einen solchen Plan nicht kennen.<br>\nFakt ist: So entginge dem Staat mehr als die H&auml;lfte der geforderten Summe. Tats&auml;chlich hie&szlig; es schon fr&uuml;her, der Bund wolle die gro&szlig;en deutschen Konzerne nicht zu sehr schw&auml;chen &ndash; zumal er an der Telekom mit &uuml;ber 30 Prozent beteiligt ist&hellip;<br>\nDoch auch mit einer geminderten Schadenssumme geben sich Daimler und Telekom nicht zufrieden. Bereits Ende 2012 hatte diese Zeitung aus Verhandlungskreisen erfahren, dass der Bund pr&uuml;fte, den Konzernen sogar f&uuml;r den reduzierten Schadensersatz einen finanziellen Ausgleich zu bieten &ndash; etwa durch h&ouml;here Verg&uuml;tung f&uuml;r den Maut-Betrieb oder Forschungsf&ouml;rderung&hellip;<br>\nDiese Zeitung hatte nun erstmals Einblick in die Gutachten, die als &bdquo;streng vertraulich&ldquo; eingestuft wurden. Das Bild ist eindeutig: Das Konsortium lief sehenden Auges ins Desaster&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/maut-system-toll-collect-bund-dealt-mit-konzernen,10808230,24602184.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung P.R.-S.:<\/strong> Wenn die Recherchen der Berliner Zeitung richtig sind, scheint der Schadensersatzanspruch des Bundes gegen Daimler\/Telekom eigentlich begr&uuml;ndet: Da die Konzernchefs bei der Vertragsunterzeichnung unstreitig wissentlich falsche Fertigstellungstermine genannt h&auml;tten, liege eine Haftung f&uuml;r den dem Bund entgangenen Gewinn auf der Hand.<\/em><br>\n<em>Wenn der Bund dennoch ohne wichtigen Grund auf einen Teil der Forderung verzichtet, stellt sich die strafrechtliche Frage der Untreue zulasten des Bundes.<\/em><br>\n<em>Die f&uuml;r eine solche Zahlung genannten Motive machen die Sache nicht besser:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die deutschen Konzernen h&auml;tten f&uuml;r den geforderten Schadensersatz keine R&uuml;ckstellungen gebildet: Das wirft eher die Frage nach der Ahndung von Verst&ouml;&szlig;en gegen Rechnungslegungsvorschriften auf.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Regierung will nicht, dass die deutschen Konzerne zu sehr belastet werden. Das wirft die Frage einer unzul&auml;ssigen Beihilfe auf<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Aber beides rechtfertigt keine Zahlung &ndash; wenn man es nicht als die Aufgabe des Staates ansieht, den Konzernen (NICHT NUR den Banken) gewinntr&auml;chtige Gesch&auml;fte zuzuschanzen und die Verluste den Steuerzahlern (haupts&auml;chlich den kleinen und mittleren Unternehmern und Arbeitnehmern) aufzub&uuml;rden. StamoKap?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU-US trade deal will lead to a race to the bottom where only big business wins<\/strong><br>\nAs the second round of negotiations on the proposed EU-US trade agreementkick off in Brussels next week, a new report published by the Seattle to Brussels Network (S2B) today reveals the true human and environmental costs of an EU-US Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP\/TAFTA). The report shows that the promises of job creation and growth are illusions; and that the real impetus behind a deal comes frommajor EU and US corporations that have joined forces to remove as many labour, health and environmental standards as possible in a devastating race to the bottom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/pressreleases\/2013\/10\/eu-us-trade-deal-will-lead-race-bottom-where-only-big-business-wins\">Corporate Europe Observatory<\/a><\/li>\n<li><strong>Herbstratschlag des Attac-Netzwerks bringt Kampagne gegen Freihandelsabkommen auf den Weg<\/strong><br>\nBlockupy und Kampagne gegen Steuervermeidung gro&szlig;er Konzerne werden 2014 weitere Schwerpunkte sein<br>\nBeim Herbstratschlag des Attac-Netzwerks, der von Freitag bis zum heutigen Sonntag in der Fachhochschule D&uuml;sseldorf tagte, beschlossen 200 Aktivstinnen und Aktivisten thematische Schwerpunkte f&uuml;r das kommende Jahr. Eine Kampagne gegen das geplante Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) wird 2014 zu einem Kernpunkt der Attac-Arbeit.<br>\nSeit Juli verhandeln Europ&auml;ische Union und USA das Abkommen, dem eine neoliberale Freihandelsideologie zugrunde liegt, die Attac grunds&auml;tzlich ablehnt. &ldquo;Der Freihandel bedient vor allem die Interessen der Konzerne und schr&auml;nkt die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten der Gesellschaft massiv ein&rdquo;, so Roland S&uuml;&szlig; vom Attac-Koordinierungskreis. Das Abkommen ist ein Trojanisches Pferd, in dem vieles drinnen ist, das man erst sichtbar machen muss.&rdquo; Attac will die Aspekte und Gefahren der geheimen Verhandlungen an die &Ouml;ffentlichkeit bringen und das Abkommen stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/datum\/2013\/10\/13\/herbstratschlag-des-attac-netzwerks-bringt-kampagne-gegen-freihandelsabkommen-auf-den-weg\/?no_cache=1&amp;cHash=f0230ad8ef7a2a46a99200e8559a32f1\">Attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Teilen &ndash; ein super Gesch&auml;ftsmodell. Share Economy als Etikettenschwindel<\/strong><br>\nIn den nuller Jahren entstanden &uuml;berall in Europa lauter neue Plattformen f&uuml;r derlei Dienstleistungen. Dann kam es zu einer f&uuml;r Internet-Start-ups typischen Entwicklung: Erst wird darum gek&auml;mpft, sich als Marktf&uuml;hrer durchzusetzen, indem man einen kostenlosen Service anbietet; ist das geschafft, werden den Nutzern auf der Website 12 Prozent &ldquo;f&uuml;r eine sichere Abwicklung&rdquo; abgenommen. Im Zuge dieser Kommerzialisierung hat sich etwa die franz&ouml;sische Nummer eins auf dem Mitfahrmarkt, covoiturage.fr, in BlablaCar umbenannt und erobert den europ&auml;ischen Markt; ihr deutscher Konkurrent Carpooling (mitfahrgelegenheit.de) etabliert sich gerade in Frankreich. Inzwischen haben jedoch Nutzer auf eigene Faust neue Gratisplattformen gegr&uuml;ndet wie covoiturage-libre.fr, bessermitfahren.de oder flinc.org.<br>\nAuch Carsharing gilt als kultureller und &ouml;kologischer Fortschritt. Plattformen wie autonetzer.de organisieren die Vermietung von Fahrzeugen zwischen Privatpersonen. Dominiert wird der Markt allerdings von Autovermietungen mit riesigen Fuhrparks, die ihr Angebot nur flexibilisiert haben (Vermietung nach Minuten und per Selbstbedienung). Die Autolib-Flotte aber, die von der Stadt Paris mit der Firma Bollor&eacute; nach dem Vorbild des &ouml;ffentlichen Fahrradverleihsystems V&eacute;lib angeschafft wurde, ersetzt eher &ouml;ffentliche Verkehrsmittel, als dass sie die Menge der Autos reduziert.<br>\nBei den Unterk&uuml;nften l&auml;uft es &auml;hnlich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/10\/11.mondeText1.artikel,a0012.idx,5\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe auch das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe von Le Monde diplomatique mit vielen <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">interessanten Beitr&auml;gen<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>In Memoriam: Hans-Werner Duwei&szlig;tschonwer<\/strong><br>\nIch bin noch nicht ganz in der Form, wieder zusammenh&auml;ngende Gedanken in l&auml;ngere Texte zu fassen. Daher hole ich noch einmal einen Artikel hoch &uuml;ber ein Highlight des neoliberalen Irrsinns, die Hymne &ldquo;Wirtschaft ohne Konsum&rdquo;. Interessant finde ich im R&uuml;ckblick auch, dass Sinns Selbstbeweihr&auml;ucherung und seine schalen Ausreden wie immer mit der falschen Analyse einhergehen. In dem unten verlinkten Artikel in der FAZ redet er die Krise klein und sieht selbstverst&auml;ndlich weder eine Eurokrise aufziehen noch eine sogenannte &ldquo;Staatsschuldenkrise&rdquo;, die unmittelbar bevorstand.<br>\nHans-Werner Sinn h&auml;lt sich noch immer f&uuml;r berufen, dem Volk und der Welt zu erkl&auml;ren, was es zu denken habe. Es gibt keinen Bereich des &ouml;ffentlichen Lebens, in den er sich nicht einmischt. dass er als Hobbyhistoriker ein antisemitischer Propagandist ist, ist eine Sache. dass er als &Ouml;konom ein Totalausfall ist, eine andere. Jetzt geriert er sich auch noch als Umweltpolitiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=19630\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Syrien: Menschenrechtler berichten von Massaker<\/strong><br>\nSyrische Rebellen haben nach Angaben von Menschenrechtlern Anfang August ein Massaker in mehreren alawitischen D&ouml;rfern ver&uuml;bt. Mindestens 190 Zivilisten seien ermordet worden, meldet Human Rights Watch.<br>\nBei dem &Uuml;berfall am 4. August auf zehn D&ouml;rfer in der K&uuml;stenprovinz Lattakia h&auml;tten Dschihadisten und Aufst&auml;ndische dabei 67 der Zivilisten regelrecht hingerichtet, schrieb die Menschenrechtsorganisation in einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Bericht.<br>\nF&uuml;r den Bericht f&uuml;hrte Human Rights Watch (HRW) nach eigenen Angaben 35 Interviews, darunter mit mehreren &Uuml;berlebenden des Angriffs. Die Organisation erstellte bei ihrer Untersuchung vor Ort eine Liste mit den Namen der Toten. Danach befinden sich 57 Frauen und 18 Kinder unter den Opfern. Die 67 Menschen, die gezielt hingerichtet wurden, seien nicht bewaffnet gewesen und h&auml;tten keine Bedrohung dargestellt, teilweise h&auml;tten sie sich sogar auf der Flucht befunden, schrieb Human Rights Watch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/syrien-menschenrechtler-berichten-von-massaker\/a-17151156\">DW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>US-Budget-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul Krugman: Umgang mit der Zahlungsunf&auml;higkeit<\/strong><br>\nNun haben die Republikaner also vielleicht beschlossen, die Schuldengrenze bedingungslos anzuheben  &ndash;  Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Vielleicht ist das das Ende dieser speziellen Erpressungstaktik, aber vielleicht auch nicht, denn bestenfalls wird es nur eine sehr kurzfristige Anhebung geben. Die Gefahr, dass wir die Schuldengrenze erreichen, bleibt bestehen, besonders wenn die GOP weiterhin Ansto&szlig; an der dem Haushaltsstillstand zugrunde liegenden Politik nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/10\/11\/opinion\/krugman-dealing-with-default.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Budget-Krise seit Monaten geplant &ndash; A Federal Budget Crisis Months in the Planning<\/strong><br>\nShortly after President Obama started his second term, a loose-knit coalition of conservative activists led by former Attorney General Edwin Meese III gathered in the capital to plot strategy. Their push to repeal Mr. Obama&rsquo;s health care law was going nowhere, and they desperately needed a new plan.<br>\nOut of that session, held one morning in a location the members insist on keeping secret, came a little-noticed &ldquo;blueprint to defunding Obamacare,&rdquo; signed by Mr. Meese and leaders of more than three dozen conservative groups.\n<p>It articulated a take-no-prisoners legislative strategy that had long percolated in conservative circles: that Republicans could derail the health care overhaul if conservative lawmakers were willing to push fellow Republicans &mdash; including their cautious leaders &mdash; into cutting off financing for the entire federal government.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/10\/06\/us\/a-federal-budget-crisis-months-in-the-planning.html?pagewanted=all&amp;_r=0\">New York Times<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung N.K.:<\/strong> Eine vorz&uuml;gliche Analyse &uuml;ber den Hintergrund der Budget-Krise, die das Ganze als ein von langer Hand geplantes Man&ouml;ver der Ultrarechten (Team Partei und Lobbytruppen wie die Heritage Foundation) darstellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>It May Be Hard to Believe, But GOP Will Become Even More Extreme, Respected Political Forecasters Say<\/strong><br>\nFocus groups find the GOP in a battle for its political survival.<br>\nThe Republican factions leading the war on Obamacare, the federal government shutdown&mdash;and attacking other Democratic priorities such as preserving safety nets, expanding civil rights and regulating big business&mdash;are going to become more extreme and intransigent, top Democratic pollsters have concluded.<br>\n&ldquo;Understand that the base thinks they are losing politically and losing control of the country&hellip; and [feel] a little powerless to change course,&rdquo; the analysis by Stan Greenberg, James Carville and Erica Seifert found after a series of focus groups in three red states this summer. &ldquo;They think Obama has imposed his agenda, while Republicans in DC let him get away with it.&rdquo;<br>\nTheir Democracy Corps report is an illuminating profile of the GOP&rsquo;s three main factions: the Tea Partiers leading today&rsquo;s brinkmanship, the evangelicals lining up behind them, and overlooked but still significant moderates. At the front of this stampede are right-wingers who believe they are fighting for political survival in an era where white-run America is vanishing and they&rsquo;ve lost the culture war.<br>\nIn this paranoid world, Obamacare is Armageddon, the setting for the final battle between good and evil, and the rallying cry that unites the party&rsquo;s factions.<br>\n&ldquo;Republicans shut down the government to defund or delay Obamacare,&rdquo; the report said. &ldquo;This goes to the heart of Republican base thinking about the essential political battle. They think they face a victorious Democratic Party that is intent on expanding government to increase dependency and therefore electoral support. It starts with food stamps and unemployent benefits; expands further if you legitimize the illegals; but insuring the uninsured dramatically grows those dependant on government. They believe this is an electoral strategy&mdash;not just a political ideology or economic philosophy. If Obamacare happens, the Republican Party may be lost, in their view.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternet.org\/tea-party-and-right\/gop-posed-become-more-radical\">AlterNet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.R.:<\/strong> F&uuml;r Eure Leser vielleicht interessante Analyse der US-Republikaner.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Prek&auml;r und befristet: Schlechte Arbeitsbedingungen f&uuml;r Nachwuchswissenschaftler<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/10\/13\/dlf_20131013_1840_0cad325e.mp3\">DLF Radio on demand [Audio &ndash; mp3]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/2284390\/\">Manuskript der Sendung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Schulleistungsvergleich: Ostdeutsche Sch&uuml;ler rechnen besser<\/strong><br>\nSch&uuml;ler im Osten Deutschlands sind in Mathe und Naturwissenschaften im Durchschnitt leistungsst&auml;rker als ihre westdeutschen Altersgenossen. Das geht aus dem neuen Leistungsvergleich der Bundesl&auml;nder hervor. Bei dem Test wurde das Wissen von 44.000 Neuntkl&auml;sslern gepr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/schulleistungsvergleich-ostdeutsche-sind-besser-in-mathe-und-physik-a-927264.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.L.:<\/strong> Ich wundere mich, warum die Bildungspolitik Schulleistungsvergleiche im Stile von PISA nicht kritischer hinterfragt. Auch die Die Kritik ist viel zu zahm. Diese Studien sind m.E. nicht nur wertlos, sondern dysfunktional:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Rangpl&auml;tze, die von der Testindustrie gern verwendet werden, weil sie in den Medienredaktionen begeistert aufgenommen werden, sind v&ouml;llig sinnlose Messwerte. W&uuml;rde die Politik sich auf solche &ldquo;Messwerte&rdquo; verlassen, wenn es sich um Entscheidungen &uuml;ber die Kostenvoranschl&auml;ge f&uuml;r neue Schulgeb&auml;ude handelt? Bringt man dann die Angebote nur in eine Rangreihe? Ist es nicht wichtig zu wissen, welche absoluten Kosten in Euro sich dahinter verbergen? Wir wissen nichts, was bei den Schultests der &ldquo;mittlerere Rangplatz&rdquo; wirklich bedeutet. Wenn, wie ich vermute, die Messwerte eng beieinander liegen und vielleicht sogar nicht wirklich fachliche Kompetenzen messen, sondern irgendetwas anderes, dann sollten wir nicht &uuml;ber den Unterricht in unseren Schulen diskutieren, sondern &uuml;ber die Testindustrie.<\/em><\/li>\n<li><em>Wie gro&szlig; ist &uuml;berhaupt die Streuung der Ergebnisse von Land zu Land, nicht nach den k&uuml;nstlich aufgebl&auml;hten und willk&uuml;rlich transformierten PISA-Punktwerten, sondern nach der Zahl der gel&ouml;sten Aufgaben? Sind diese Unterschiede &uuml;berhaupt nennenswert? Liegt Baden-W&uuml;rttemberg mehr als eine halbe Aufgabe hinter Sachsen?<\/em><\/li>\n<li><em>Wie ausgelesen ist die Sch&uuml;lerpopulation, die getestet wurde? Die neuen Bundesl&auml;nder haben mit den h&ouml;chsten Anteil von F&ouml;rdersch&uuml;lern unter den deutschen Bundesl&auml;ndern. Er ist deutlich h&ouml;her als den meisten alten Bundesl&auml;ndern. Allein die hohe Selektivit&auml;t s&auml;chsischer Schulen treibt die Testmittelwerte nach oben, ohne dass die Schulen Sachsen besser sein m&uuml;ssen. Wenn die wirklichen Unterschiede eh nicht gro&szlig; sind, k&ouml;nnen schon geringe Unterschiede bei den Selektionsraten zu gro&szlig;en Rangunterschieden bei den Tests f&uuml;hren.<\/em><\/li>\n<li><em>Wie ernst werden diese Art der Tests von Sch&uuml;lern in den verschiedenen L&auml;ndern genommen? Mit wie viel Lust und Interessen nehmen sie an diesen Tests teil? Wie hoch war die Ausfallrate? Korrelierte die Ausfallrate mit der H&ouml;he der Testwerte? Aus anderen Studien gibt es Hinweise, dass die h&ouml;her bef&auml;higten Sch&uuml;ler kritischer gegen solche Tests eingestellt sind als weniger f&auml;hige Sch&uuml;ler. Wenn das so ist, kommt es zu paradoxen Befunden: Je schlechter die Sch&uuml;ler, umso besser die Testwerte. Als Gegenma&szlig;nahme ist Druck mittels Benotung hoch problematisch. Die Tests stimmen nicht mit den Bildungszielen unserer Schulen &uuml;berein und w&uuml;rden daher die Kluft zwischen Unterricht und Bildungszielen vergr&ouml;&szlig;ern, wenn sie notenrelevant werden. Zudem gilt es als gesichertes Wissen, dass mit dem Druck die Korruption zunimmt; schon jetzt schicken Lehrer schwache Sch&uuml;ler am Testtag nach Hause, um den Mittelwert zu steigern.<\/em><\/li>\n<li><em>Mathematikdidaktiker und Lernpsychologen kritisieren die Aufgaben in Mathe-Tests. Es wird zwar immer wieder darauf verwiesen, dass an der Entwicklung der Aufgaben Mathematiklehrer beteiligt waren, aber ich wei&szlig; von renommierten Mathematikdidaktikern, dass sie sich aus den Beitr&auml;ten zur&uuml;ckgezogen haben, nachdem die Testmacher ihre Aufgaben abgelehnt und durch minderwertige Aufgaben ersetzt haben, weil die besser in das Prokrustes-Bett der verwendeten Testtheorie passen. Schon seit Jahren wird daher von Experten heftige Kritik an den Vergleichstests ge&uuml;bt, die nach den Vorgaben der Klassischen Testtheorie oder, neuerdings, nach der Item-Response-Theorie konstruiert sind. Diesen statistischen Theorien liegen versteckt simple Kompetenztheorien zugrunde, die mit den Erkenntnissen der Psychologie nicht vereinbar sind.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Testmacher sind weitgehend immun gegen Kritik. Dass die Realit&auml;t nicht zu ihrer Theorie passt, merken auch die Testmacher. Aber das f&uuml;hrt nicht dazu, wie in der seri&ouml;sen Wissenschaft, dass sie ihre falsche Theorie durch eine bessere ersetzen, sondern dazu, dass sie die Aufgaben in den Tests so lange austauschen, bis die Wirklichkeit zur Theorie passt. Seit vielen Jahren kritisieren renommierte Experten diese Probleme in Fachzeitschriften und in B&uuml;chern. Die Testmacher haben sich dazu m.W. noch nie ernsthaft ge&auml;u&szlig;ert. Stattdessen wei&szlig; ich von pers&ouml;nlichen Angriffen auf Kritiker. Es geht halt um viel Geld.<\/em><\/li>\n<li><em>Dies ist nicht die einzige Manipulation, die m.E. gegen die Regeln der Wissenschaft verst&ouml;&szlig;t. Die Multiplikation der Testwerte mit gro&szlig;en Zahlen, um Unterschiede imposanter erscheinen zu lassen, ist vielleicht eine l&auml;ssliche S&uuml;nde. Aber f&uuml;r bedenklich halte ich die Transformation der Rohtestwerte, so dass ihre Verteilung eine Glockenkurve bildet. Glockenkurven wurden von Gauss erfunden, um Messfehler zu beschreiben, nicht die Verteilungen realer Dinge.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Testaufgaben, die zur statistischen Theorie passen, haben meist nur einen oberfl&auml;chlichen Bezug zu der Kompetenz, die sie messen sollen. Wenn man sie allen Distraktoren, dem &uuml;berzogenen Zeitdruck und dem sonstigen Beiwerk entkleidet, das sie k&uuml;nstlich schwer machen sollen, bleiben oft nur sehr triviale Fach-Aufgaben &uuml;brig. Hier dominiert, wie schon erw&auml;hnt, der Wunsch der Statistiker, mit den Tests m&ouml;glichst gro&szlig;e Unterschiede zu produzieren. Daher werden durch &ldquo;Itemselektion&rdquo; valide Testaufgaben weggeworfen und durch &ldquo;trennscharfe&rdquo;, aber wenig valide Aufgaben ersetzt. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Modellvorstellungen der Bildungsforscher &uuml;ber die Fachkompetenz als falsch erweisen.<\/em><\/li>\n<li><em>Die wichtigste Frage der Testkonstruktion ist, ob die Testwerte &uuml;berhaupt etwas Wichtiges messen: Wie gute lassen Testwerte beruflichen Erfolg, Lebensgl&uuml;ck, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Nicht-Kriminalit&auml;t, Diskussionsf&auml;higkeit, Wirtschaftskraft oder sonst etwas vorhersagen, was von Belang ist? Es gibt viele Leute, die durchaus die Preise im Supermarkt vergleichen k&ouml;nnen, aber bei einer wortlastigen Test-Aufgabe mit dieser Aufgabe nicht klarkommen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Schaut man sich die Statistiken an, scheint &mdash; mit einigen Ausnahmen &mdash; zu gelten: Je mittelm&auml;&szlig;iger die Testwerte bei PISA sind, desto h&ouml;her ist der Wirtschaftserfolg einer Nation, desto niedriger die Staatsverschuldung, desto geringer die Kriminalit&auml;tsrate, desto h&ouml;her das Umweltbewusstsein und die Urteils- und Diskursf&auml;higkeit. Mittelm&auml;&szlig;ig PISA-Testwerte stellen nicht unser Bildungssystem in Frage, sondern die Test-Industrie. (Ich bin durchaus der Meinung, dass unsere Schulen nicht optimal sind und stark verbessert werden k&ouml;nnten.)<\/em><\/p>\n<p><em>Niemand wei&szlig;, wie stark diese Kritik zutrifft, aber sie ist plausibel und durch viele Studien erh&auml;rtet. Die Tests m&uuml;ssten unbedingt kritisch untersucht werden, bevor man die Testwerte ernst nimmt und Schl&uuml;sse daraus zieht.<\/em><br>\n<em>Die Empirische Bildungsforschung nimmt unter fast allen Wissenschaften eine merkw&uuml;rdige Ausnahmestellung ein. Zum einen scheint sie sich selbst zu gen&uuml;gen; Fragen der Validit&auml;t und N&uuml;tzlichkeit scheinen ihr fremd. Gen&uuml;gt es, dass diese Studien sehr viel kosten, um ihnen unbegrenztes Vertrauen entgegen zubringen? Zum anderen kommen bei ihr, um eine Analogie zu benutzen, die Daten direkt vom Acker auf den Tisch, bevor sie auf der Grundlage der Lern- und Kognitionspsychologie reflektiert und einer kritischen Fachdiskussion unterzogen werden. In den Naturwissenschaften werden alle Untersuchungsergebnisse auf Herz und Nieren gepr&uuml;ft, bevor sie publiziert werden. Selbst da passiert es immer wieder, dass sie sp&auml;ter aufgrund von kollegialer Kritik widerrufen werden m&uuml;ssen.<\/em><br>\n<em>Warum hat die Empirische Bildungsforschung diese Ausnahmestellung? Kein anderer Anbieter f&uuml;r &ouml;ffentliche Auftraggeber (Architekten, Baufirmen, B&uuml;roausstatter etc.) kommt derart leicht an Auftr&auml;ge, ohne die Qualit&auml;t seiner Leistung pr&uuml;fen zu lassen. Warum ignorieren OECD, Kultusminister und Wissenschaftsredaktionen einfach die fundierte Kritik an PISA &amp; Co., die von hoch angesehenen und kompetenten Wissenschaftlern ver&ouml;ffentlicht wurde? (&hellip;) Warum akzeptieren die Kultusminister, dass PISA vorbei an demokratisch legitimierten Institutionen seine eigenen Bildungsstandards definiert? Warum dringen sie nicht darauf, dass die prognostische Validit&auml;t und N&uuml;tzlichkeit solcher Tests nachgewiesen wird?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Hochschulr&auml;tin Schavan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frau Doktor geht nicht so einfach<\/strong><br>\nAnnette Schavan ist keine, die sich einfach degradieren l&auml;sst. Obwohl die Universit&auml;t D&uuml;sseldorf der einstigen Bildungsministerin den Doktortitel wegen Plagiats entzogen hat, f&uuml;hrt sie ihn weiterhin und erklimmt damit neue Karriereleitern. Im September wurde Dr. phil. Schavan erst als Direktkandidatin in den Bundestag gew&auml;hlt, am Tag darauf w&auml;hlte der Senat der Elite-Universit&auml;t M&uuml;nchen sie einstimmig zur Hochschulr&auml;tin. Doch letztere Wahl st&ouml;&szlig;t bei Wissenschaftlern auf Unverst&auml;ndnis. Der Hochschulverband sagte s&uuml;ddeutsche.de am Donnerstag, die Berufung von Frau Schavan widerspr&auml;che dem akademischen Comment und sei ein Affront gegen&uuml;ber den Kollegen der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf. Die taz hatte zuvor einen anonymen Brief mit dem offiziellen Briefkopf der Uni M&uuml;nchen erhalten, in dem es hei&szlig;t: &ldquo;Diese Entscheidung hat unter den wissenschaftlichen Mitarbeitern zu breitem Entsetzen gef&uuml;hrt.&rdquo; Der Konvent der Mitarbeiter sei nicht der Absender, sagte der Vorsitzende Bernhard Emmer. Aber die Vorgeschichte der neuen Hochschulr&auml;tin sei problematisch, meint Emmer, der auch Senatsmitglied ist. An an einer weiteren Elite-Universit&auml;t, der Freien Universit&auml;t Berlin, darf Schavan sich sogar noch Professorin nennen. Das Katholische Seminar best&auml;tigte der taz, dass sie im Wintersemester eine Lehrveranstaltung als Honorarprofessorin gebe. Man warte das Ergebnis des Rechtsstreits ab, teilte der Pr&auml;sidiumssprecher mit. Aus formaljuristischer Sicht g&auml;be es derzeit keine Bedenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F10%2F11%2Fa0116&amp;cHash=24e37ff8eea4279204571d1563d16db0\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/hochschulrat-der-lmu-streit-um-annette-schavan-eskaliert-1.1791399\">Streit um Annette Schavan eskaliert<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13372#h20\">Hochschulrat ist nicht irgendein Posten<\/a>!<\/em><br>\n<em>Vor allen aber, was entnehmen Studenten diesem Vorgang? Exzellente Wissenschaft beruht vor allem auf Schein. Oder &uuml;bertragen: Um diesen Schein zu bekommen, ist jedes Mittel recht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stellungnahme des AK Gewerkschaften zur Berufung der Elite- und Plagiatsministerin Schavan in den Hochschulrat der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen<\/strong><br>\nAnnette Schavan, Bundesforschungsministerin a.D., wird ins h&ouml;chste Gremium der LMU berufen. In der Abstimmung des Senats, in dem LMU-Studierende mit Stimmrecht vertreten sind, gab es keine Gegenstimme oder vorausgehende &ouml;ffentliche Diskussion zu diesem Personalvorschlag. LMU-Pr&auml;sident Huber meint, Schavan werde dem Hochschulrat &bdquo;sowohl aus wissenschaftspolitischer als auch fachwissenschaftlicher Perspektive eine wichtige Bereicherung sein&ldquo;&hellip;<br>\nDer Hochschulrat der LMU ist, ganz wie in einem Konzern, der &bdquo;Aufsichtsrat&ldquo; der Universit&auml;t: Er trifft die wichtigsten Strukturentscheidungen, inklusive der Entscheidung &uuml;ber die Grundordnung, und er w&auml;hlt den\/die Pr&auml;sident*in. Er besteht zum einen aus zehn nach berufsst&auml;ndischem Schl&uuml;ssel w&auml;hlbaren Senatsmitgliedern, das sind also unabh&auml;ngig von ihrer jeweiligen Stimmenzahl mehrheitlich Professor*innen (in der Regel M&auml;nner). Die fast 50.000 Studierenden der LMU haben im Senat zwei studentische Vertreter*innen (davon bis 1. Oktober ein Mitglied im Hochschulrat), die nicht-professoralen Uni-Angestellten haben auch nur zwei Hochschulratsitze. Der Hochschulrat besteht zum anderen aus genauso vielen externen Mitgliedern, die in einem intransparenten Verfahren von der Bayerischen Staatsregierung berufen werden. Prominentestes externes Mitglied ist Roland Berger, Gr&uuml;nder der gleichnamigen M&uuml;nchner Unternehmens- und Strategieberatungsagentur &ndash; ein Symbol neoliberaler &bdquo;Umstrukturierung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/akgewerkschaften.wordpress.com\/2013\/10\/07\/stellungnahme-des-ak-gewerkschaften-zur-berufung-der-elite-und-plagiatsministerin-schavan-in-den-hochschulrat-der-lmu\/\">AK Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><strong>Gedanken zur Aufnahme von Frau Schavan in den Hochschulrat meiner Universit&auml;t<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.pms.ifi.lmu.de\/erlebt\/?p=9807%20\">erlebt, Der Universit&auml;tsalltag eines Wissenchaftlers<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Die interessanten Nutzungsbedingungen der deutschen Huffington Post<\/strong><br>\nGerade habe ich erstmals einen Blick auf die Nutzungsbedingungen der Huffington Post geworfen und mich doch sehr gewundert. Diese Nutzungsbedingungen sprechen nicht unbedingt daf&uuml;r, dass Autoren gut beraten sind, dort kostenlos etwas zu ver&ouml;ffentlichen. Denn obwohl kein Honorar bezahlt wird, m&ouml;chte die Huffington Post eine umfangreiche Einr&auml;umung urheberrechtlicher Nutzungsrechte.<br>\nDie Rechtseinr&auml;umung ist zwar nicht ausschlie&szlig;lich, das hei&szlig;t, man kann seinen Text anschlie&szlig;end auch noch anderweitig verwerten, aber ansonsten &auml;u&szlig;erst weitreichend. Die Rechtseinr&auml;umung ist zeitlich und &ouml;rtlich unbeschr&auml;nkt, gilt also weltweit. Das Recht soll zudem &uuml;bertragbar sein und beinhaltet insbesondere auch das Recht zur Vergabe von Unterlizenzen. Die Rechtseinr&auml;umung erfolgt nicht nur gegen&uuml;ber der Huffington Post Deutschland (Tomorrow Focus Content &amp; Services GmbH), sondern au&szlig;erdem auch gegen&uuml;ber AOL Europe und MEDIA &amp; CIE S.E.N.<br>\nSchlie&szlig;lich wird auch noch ein Recht zur Bearbeitung einger&auml;umt, insbesondere die M&ouml;glichkeit der Zusammenfassung, K&uuml;rzung und &Uuml;bersetzung sowie der Erstellung davon abgeleiteter Werke.<br>\nDiese weitreichende Rechtseinr&auml;umung ist angesichts des Umstands, dass keinerlei Verg&uuml;tung bezahlt wird, starker Tobak und wirft die Frage auf, ob eine solche Rechtseinr&auml;umung in Nutzungsbedingungen AGB-rechtlich &uuml;berhaupt m&ouml;glich und mit dem grunds&auml;tzlichen Anspruch des Urhebers auf angemessene Verg&uuml;tung (&sect; 32 UrhG) vereinbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/65344\/die-interessanten-nutzungsbedingungen-der-deutschen-huffington-post\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>&ldquo;Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben&rdquo;<\/strong><br>\nSwetlana Alexijewitschs Dankesrede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels<br>\nDie wei&szlig;russische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch wurde am Sonntag mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt. Die 65-j&auml;hrige Autorin lebt nach Jahren des Exils wieder in ihre Heimat lebt. Dort trotz sie den Gefahren, die ihr durch das Regime drohen. Am Mittag bedankte sie in der Frankfurter Paulskirche f&uuml;r den Friedenspreis mit der folgenden Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kulturfragen\/2284452\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu unserem Hinweis 13 vom 11.10.2013 (HdT II)<\/strong><br>\nUnser Leser R.B. schreibt uns:\n<blockquote><p>\n<em>In seinem Buch &bdquo;Violettbuch Kirchenfinanzen&ldquo; r&auml;umt Carsten Frerk detailliert mit der allgemein verbreiteten Behauptung auf, dass die staatlichen Leistungen an die christlichen Gro&szlig;kirchen Ausgleich f&uuml;r die S&auml;kularisation und die damit einhergegangenen &bdquo;Enteignungen der Kirchen&ldquo; seien. Frerk hat sich mit eigenen Augen im stets f&uuml;r diese These herangezogenen Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kundig gemacht: &bdquo;Da steht nichts von Entsch&auml;digung.&ldquo; Ganz abgesehen davon, dass die damals betroffenen Gebiete der katholischen Kirche nicht geh&ouml;rt h&auml;tten. &bdquo;Es handelte sich um Lehen im Eigentum des Kaiserreichs.&ldquo; Lediglich der Erhalt der Dome und eine (lebenslange) Apanage nur f&uuml;r die damals konkret entthronten geistlichen Landesherren seien vereinbart worden. Und der eigentliche Kirchenbesitz an L&auml;ndereien sei nicht angetastet worden.<\/em><br>\n<em>Alle anderslautenden Behauptungen und die aktuelle Praxis bezeichnet Frerk als &bdquo;<a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/10633\">Erfolg des kirchlichen Lobbyismus und die Phantasie der Staatskirchenrechtler<\/a>&ldquo; und als eindeutig grundgesetzwidrig.<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MnGCdluXWmk\">Hier<\/a> eine &Uuml;bersicht der staatlichen Kirchensubventionen auf Basis des &bdquo;Violettbuch Kirchenfinanzen&ldquo; von Carsten Frerk.<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RB8-gO0KZ88\">Hier<\/a> ein Vortrag von Carsten Frerk zum Violettbuch Kirchenfinanzen.<\/em><br>\n<em>Florian Kolf schreibt: &bdquo;Doch da die Kirche nicht entsch&auml;digungslos auf die regelm&auml;&szlig;ige Zahlung verzichten d&uuml;rfte, werden sich m&ouml;gliche Verhandlungen wohl z&auml;h gestalten. Und die Politik d&uuml;rfte vor einer gr&ouml;&szlig;eren Einmalzahlung zur&uuml;ckschrecken.&ldquo; Es entzieht sich meinem gesunden Menschenverstand, dass man die Kirchen, die sich mit Hilfe kirchenfreundlicher Politiker jahrzehnte- oder gar jahrhundertelang unberechtigte Subventionen  ergaunert haben, noch durch eine Einmalzahlung abfinden m&ouml;chte. Nach meinem Empfinden m&uuml;ssten da eher die Kirchen etwas zur&uuml;ckzahlen. Im Brockhaus-Lexikon von 1824 soll man &uuml;brigens <a href=\"http:\/\/www.freie-buerger.org\/downloads\/der-groesste-raubzug.pdf\">folgende Feststellung [PDF &ndash; 503 KB]<\/a> nachlesen k&ouml;nnen: &bdquo;Die S&auml;kularisation enth&auml;lt, aus rechtlichem Gesichtspunkt betrachtet, durchaus nichts Ungerechtes, da die geistlichen Regenten nicht durch den Willen der von ihnen regierten V&ouml;lker, sondern durch blo&szlig;e Anma&szlig;ung zu ihrer Herrschaft gelangt waren, mithin kein wohl erworbenes Recht hatten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Drohnen &uuml;ber Arizona<\/strong><br>\nDie Aufr&uuml;stung gegen Einwanderer verwandelt das Grenzland zwischen den USA und Mexiko in eine Kriegszone<br>\nErst bei einem Besuch der j&auml;hrlichen Expo kapiert man wirklich, dass die Grenzregionen der USA eine Art &ldquo;Ground Zero&rdquo; darstellen: die Basis f&uuml;r Aufstieg und Wachstum eines wild wuchernden &Uuml;berwachungsstaats. Am 27. Juni dieses Jahres stimmte der Senat in Washington f&uuml;r ein neues Einwanderungsgesetz unter dem offiziellen Titel: &ldquo;Border Security, Economic Opportunity, and Immigration Modernization Act&rdquo;.(1) Der mehr als 1 000 Seiten umfassende Gesetzestext soll angeblich Millionen von Immigranten, die heute ohne Papiere in den USA leben, den Erwerb der US-Staatsb&uuml;rgerschaft erm&ouml;glichen &ndash; wenn auch unter vielen einschr&auml;nkenden Bedingungen. Aber derselbe Text enth&auml;lt auch das Versprechen, den gr&ouml;&szlig;ten Grenzkontroll- und &Uuml;berwachungsapparat aufzubauen, den das Land je gesehen hat. Wird dieses Programm umgesetzt, bes&auml;&szlig;en die USA &ldquo;die am st&auml;rksten militarisierte Grenze seit dem Fall der Berliner Mauer&rdquo;. So jedenfalls die stolze Erkl&auml;rung des republikanische Senators John McCain, Mitglied der &ldquo;Gang of Eight&rdquo;, die den Gesetzentwurf im Senat eingebracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/10\/11.mondeText1.artikel,a0062.idx,13\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F10%2F11%2Fa0154&amp;cHash=273b7dad2a609fe4d84cb54432c87f74\">wie sich die beiden Wohlstandszonen EU und USA &auml;hneln<\/a>. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und die damalige &ouml;sterreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner beklagten M&auml;rz 2012  einen &ldquo;signifikanten&rdquo; Anstieg von Asylbewerbern in ihren L&auml;ndern. Die Ursache dieser &ldquo;illegalen Migrationsstr&ouml;me&rdquo; liege an der griechisch-t&uuml;rkischen Grenze&rdquo;, sagte Mikl-Leitner. &ldquo;Diese Grenze ist offen wie ein Scheunentor.&rdquo; Zusammen mit ihren Kollegen aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und Gro&szlig;britannien entwickelten Friedrich und Mikl-Leitner einen Ma&szlig;nahmenkatalog, um die illegale Einwanderung in die EU einzud&auml;mmen. U. a. wurde Griechenland ermahnt, mehr zu tun. Desweiteren drohten die sieben EU-L&auml;nder, im Schengenraum zeitweilig Grenzkontrollen einzuf&uuml;hren, wenn ein Land wie Griechenland die EU-Au&szlig;engrenze nicht sch&uuml;tzen k&ouml;nne. Ende 2012 konnte Griechenland Vollzug melden: Die zehn Kilometer langen Mauer zur T&uuml;rkei steht. F&uuml;r den Bau wurden mehr als 6000 Kubikmeter Beton, 800 Tonnen Stahl und 370 Kilometer verschiedener Stacheldrahtsorten verbraucht. Fl&uuml;chtlingen verbleibt jetzt nur noch der Weg &uuml;ber den Fluss Mariza oder durch die Meerenge, die die t&uuml;rkische K&uuml;ste von einer Reihe von griechischen Inseln trennt. In Griechenland selbst sollen etwa 500.000 legale und ebenso viele illegale Migranten leben. Ihnen schl&auml;gt im krisengesch&uuml;ttelten  Griechenland so viel Hass entgegen, dass die Migranten vor ihren Botschaften Schlange stehen, um in ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckkehren zu k&ouml;nnen. Auch unser Umgang mit Fl&uuml;chtlingen steht nicht zum besten. Und in der Reaktion auf Lampedusa wird mehr vom Kampf gegen organisierte Schleuserbanden (Friedrich) als von der konkreten Aufr&uuml;stung von Frontex zur Seenotrettung von Fl&uuml;chtlingen gesprochen &ndash; hier k&ouml;nnte Aufkl&auml;rungsdrohnen gute Dienste leisten. Auch die Aufforderung zur Bek&auml;mpfung der Fluchtursachen in den Heimatl&auml;ndern der Fl&uuml;chtlinge ist nur wohlfeil (Stegner, SPD). Wenn jetzt einige Schwellenl&auml;nder Wohlstandssteigerungen erfahren haben, so liegt das doch zumeist an der gestiegenen Rohstoffnachfrage bzw. der Preisentwicklung als an einer gelungenen Entwicklungszusammenarbeit. Zudem weist Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts f&uuml;r Entwicklungspolitik, darauf hin, dass eben nicht die &Auml;rmsten, sondern eher die untere Mittelschicht auswanderungswillig ist. Nur sie kann sich Preise der Schlepper leisten.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir erheben uns oft moralisch &uuml;ber die USA, dabei besteht kein Unterschied zwischen den Toten, welche in den leeren Landstrichen entlang der US-Grenze, und denjenigen, die auf dem des Mittelmeeres liegen.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Chinas Exportzahlen &uuml;berraschend schwach<\/strong><br>\nChina ist abh&auml;ngig vom Export wie kaum ein anderes Land. Doch die Ausfuhrzahlen sind nun &uuml;berraschend eingebrochen. Ger&auml;t jetzt wieder die gesamte chinesische Wirtschaft unter Druck?<br>\nKaum ein Land reagiert so empfindlich wie China, wenn es in anderen L&auml;ndern der Welt nicht rund l&auml;uft: Denn China ist extrem abh&auml;ngig vom Export. Die neuesten Ausfuhrzahlen des Landes, treiben deshalb so manchem Analyssten die Sorgenfalten ins Gesicht: Denn Chinas Exporte sind &uuml;berraschend eingebrochen. Die Ausfuhr der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt ging um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zur&uuml;ck, wie die Zollbeh&ouml;rde am Samstag in Peking berichtete.<br>\nIm August hatten die Exporte noch um 7,2 Prozent zugelegt. Analysten hatten f&uuml;r September eigentlich ein Plus von rund 5,5 Prozent erwartet. Die Importe lagen hingegen mit einem Plus von 7,4 Prozent leicht &uuml;ber den Erwartungen.<br>\nDie neuesten Daten f&uuml;r den Au&szlig;enhandel befeuern auch Sorgen um das weitere Wirtschaftswachstum des Welt-Konjunkturtreibers China. Dabei hatten in den vergangenen Wochen wieder einige Konjunkturindikatoren nach oben gezeigt. Chinas Wirtschaft wuchs 2012 nur noch um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr &ndash; so langsam wie seit 1999 nicht mehr. Und auch im ersten Halbjahr dieses Jahres geriet Chinas Wachstum zunehmend unter Druck. Im ersten Quartal lag es bei 7,7 Prozent, im zweiten Quartal nur noch bei 7,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/abrupter-rueckgang-chinas-exportzahlen-ueberraschend-schwach-12615089.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: China und der Nahe Osten: Die widerstrebende Weltmacht<\/strong><br>\nChina hat die USA &uuml;berholt und ist nun gr&ouml;&szlig;ter Importeur von Erd&ouml;l aus dem Nahen Osten. Das ver&auml;ndert die geostrategische Rolle der Volksrepublik radikal. Die Regierung in Peking wird Verantwortung als Weltmacht &uuml;bernehmen m&uuml;ssen.<br>\nSeit ein paar Tagen ist es offiziell: China hat die USA abgel&ouml;st und importiert mehr &Ouml;l aus den Opec-Staaten als jedes andere Land der Welt. Das ist gut f&uuml;r die Scheichs am Golf und die noch nicht hinweggefegten Regimes in Saudi-Arabien, im Irak und in Iran. Es ist auch gut f&uuml;r Deutschlands Autobauer, deren Produkte in China rei&szlig;enden Absatz finden. Weniger gut ist es f&uuml;r die Chinesen selbst, &uuml;ber deren St&auml;dten sich jetzt im Herbst wieder der Smog verdichtet, ein eher unerfreulicher Beweis daf&uuml;r, wie rund der Motor der chinesischen Wirtschaft immer noch l&auml;uft.<br>\nVor allem aber setzt der Wechsel an der Spitze der &Ouml;l-Importeure allm&auml;hlich einen Grundsatz der Weltpolitik au&szlig;er Kraft, der fast 60 Jahre lang galt: Der Westen brauchte &Ouml;l aus dem Nahen Osten, also sorgte die Supermacht des Westens daf&uuml;r, dass das &Ouml;l sicher flie&szlig;t. Die Stabilit&auml;t des Nahen Ostens ist ein teures Gut, die Patrouillenfahrten der US-Flugzeugtr&auml;ger zwischen dem Suez-Kanal, der Stra&szlig;e von Hormus und dem Horn von Afrika haben Milliarden verschlungen &ndash; von Amerikas Kriegen in der Region zu schweigen.<br>\nWie lange wird Amerika diese Kosten noch tragen? Und wann f&auml;ngt China an, selbst Geld und politisches Kapital in die Stabilit&auml;t des Nahen Ostens zu investieren? Es sind schlie&szlig;lich vor allem Pekings Energielieferanten und -korridore, um die es k&uuml;nftig geht.<br>\nPeking folgt bislang einem sehr klugen und im Wortsinn billigen au&szlig;enpolitischen Prinzip. Der Reformer Deng Xiaoping fasste es mit der Sentenz &ldquo;taoguang yanghui&rdquo; zusammen, sinngem&auml;&szlig;: &ldquo;Verbirg deine St&auml;rke und warte ab.&rdquo; Diese Doktrin der Zur&uuml;ckhaltung hat dem Reich der Mitte in der Vergangenheit viel &Auml;rger und Geld erspart. Aber damals war China nicht der Kr&ouml;sus, der es heute ist, und nicht die Weltmacht, die es inzwischen sein will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/china-importiert-mehr-oel-aus-opec-als-usa-a-927499.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> China hat l&auml;ngst Verantwortung in der Welt &uuml;bernommen: Siehe z.B. die friedliche Syrien-Resolution der Vereinten Nationen.<\/em><br>\n<em>Was K&ouml;pfen westlich denkender Pr&auml;gung offenbar schwer zu vermitteln ist: Chinas Rolle wird offensichtlich nicht die eines Weltpolizisten sein, wie sie andere Staaten allzu oft einnahmen. Chinas Au&szlig;enpolitik ist insbesondere von der Souver&auml;nit&auml;t und dem Wunsch wachsender Unabh&auml;ngigkeit vom Ausland (daher u.a. der rasante Ausbau erneuerbarer Energieversorgung) gepr&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Zwischen K&ouml;lsch und Avantgarde &ndash; Heinrich Pachl zum 70.<\/strong><br>\nHeinrich Pachl war ein Polit-Kabarettist im besten Sinne des Wortes: Schnell, zornig, moralisch und vertrauensst&ouml;rend. Ob Umweltskandale, Rassismus oder K&ouml;lner Kl&uuml;ngel &ndash; zeitnah und stets aktuell setzte er seine Pointen genau da an, wo es weh tat. Ein Kopf, in dem ununterbrochen die Assoziationen brodelten. Und die reichten vom Tresen nebenan und dem Wochenmarkt in K&ouml;ln-Nippes bis hinein in die gro&szlig;e Weltpolitik. In den sp&auml;ten 70ern war er bei Hausbesetzungen dabei. Sp&auml;ter schrieb und spielte er Programme zusammen mit Kollegen wie Richard Rogler, Matthias Beltz und Arnulf Rating. Bis kurz vor seinem Tod im April 2012 tourte er unerm&uuml;dlich und mischte politisch mit, ob Sarrazin-Debatte, Rettung des K&ouml;lner Schauspielhauses oder Mai-Demo. Eine wehm&uuml;tige Erinnerung an eine Stimme, die fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/streng-oeffentlich\/s\/d\/13.10.2013-20.05.html\">wdr5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In Erinnerung an einen gro&szlig;en Kabarettisten und guten Freund.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18909","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18909"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18909\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28495,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18909\/revisions\/28495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}