{"id":18938,"date":"2013-10-16T09:17:39","date_gmt":"2013-10-16T07:17:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938"},"modified":"2015-11-09T13:45:06","modified_gmt":"2015-11-09T12:45:06","slug":"hinweise-des-tages-1987","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h01\">Sondierungsgespr&auml;ch von Union und Gr&uuml;nen gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h02\">CDU erh&auml;lt 690.000 Euro von BMW-Gro&szlig;aktion&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h03\">L&uuml;gen &uuml;ber Erfolgsmodell EEG-Umlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h04\">Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r Steuererh&ouml;hungen anstatt K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Leistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h05\">Das &laquo;Trio Infernal&raquo; in S&uuml;deuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h06\">EU-Jugendarbeitslosigkeit: Falsche Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h07\">Lohndumping <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h08\">Angst vor Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h09\">H&ouml;chste Steuereinnahmen aller Zeiten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h10\">Hunger in der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h11\">Geschlossene &Ouml;kofonds: Fast alle Fonds fielen im Test durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h12\">Katholische Kirche: Protz als Erblast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h13\">Hans Blix: Atomverhandlungen mit dem Iran: &ldquo;60 Prozent Psychologie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h14\">Paul Krugman: Die Dixiekraten-L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h15\">Letters detail punitive tactics used on Guant&aacute;namo hunger strikers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h16\">K&ouml;penicker Appell: Jetzt die Weichen f&uuml;r den Traumjob Wissenschaft stellen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h17\">Portugals Studenten ohne staatliche Unterst&uuml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h18\">Dienstbereit &ndash; Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h19\">Leseempfehlung &ndash; Und ich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938#h20\">Zu guter Letzt: WDR 2 Kabarett: Volker Pispers &ndash; Ablenkung von den wichtigen Dingen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18938&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sondierungsgespr&auml;ch von Union und Gr&uuml;nen gescheitert &ndash; Die Gr&uuml;nen w&auml;hlen freiwillig die Opposition<\/strong><br>\nDie Gespr&auml;che von Union und Gr&uuml;nen &uuml;ber eine gemeinsame Koalition sind gescheitert. Die Gr&uuml;nen wollten keine weiteren Verhandlungen mit der Union, verlautete in der Nacht zum Mittwoch aus Gr&uuml;nen-Kreisen.<br>\nVolker Bouffier (CDU) best&auml;tigte gegen&uuml;ber dem Tagesspiegel, dass es keine Koalitionsverhandlungen zwischen Gr&uuml;nen und Union geben werde&hellip;<br>\nAuch Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer sagte dem Tagesspiegel, &ldquo;die Punkte, die noch im Raum standen, habe ich f&uuml;r &uuml;berwindbar gehalten.&rdquo;&hellip;<br>\nDas zweite Sondierungsgespr&auml;ch war bereits gegen 23 Uhr am Dienstagabend zu Ende gegangen. Daraufhin zogen sich die Gr&uuml;nen f&uuml;r mehr als eineinhalb Stunden zu Beratungen zur&uuml;ck, um sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Sylvia L&ouml;hrmann, Ministerin f&uuml;r Schule und Weiterbildung sowie stellvertretende Ministerpr&auml;sidentin von Nordrhein-Westfalen begr&uuml;ndete die lange Beratung damit, dass man alle Themen noch einmal gr&uuml;ndlich durchgegangen sei. Man sei insgesamt &uuml;berrascht davon gewesen, wie stark die Union auf die Gr&uuml;nen zuging, insbesondere bei den gesellschaftspolitischen Themen. Die Entscheidung gegen m&ouml;gliche Koalitionsverhandlungen sei einvernehmlich getroffen worden, so L&ouml;hrmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sondierungsgespraech-von-union-und-gruenen-gescheitert-die-gruenen-waehlen-freiwillig-die-opposition\/8938532.html\">Tagesspiegel<\/a> \n<p><strong>Noch zum Koalitionsgeschacher: Bilder von der Sondierung: CSI: Merkel<\/strong><br>\nEs ist eine Demonstration geballter Macht: Eine fast 25 Kopf starke Truppe, die den Flur des Berliner Jakob-Kaiser-Hauses fast in seiner ganzen Breite ausf&uuml;llt. Selbstbewusst, entschlossen, erhobenen Hauptes bewegen sie sich nach vorn, in der Mitte die Bundeskanzlerin Angela Merkel, flankiert vom CSU-Vorsitzenden Seehofer, den Generalsekret&auml;ren der Union, von Bundesministern, Ministerpr&auml;sidenten, Security-Leuten. Ihr Ziel: Sigmar Gabriel, Peer Steinbr&uuml;ck, Frank-Walter Steinmeier, die F&uuml;hrungsriege der SPD. Muss man die stolze alte Partei nach dieser Bundestagswahl noch mehr dem&uuml;tigen? Die Union zeigt mit ihrem Aufmarsch vor dem zweiten Sondierungsgespr&auml;ch, wie &uuml;berlegen sie sich den Sozialdemokraten f&uuml;hlt.<br>\nDie Union macht derzeit vor, wie man Sondierungsgespr&auml;che inszeniert. Nicht nur, weil sie bereits jetzt dar&uuml;ber diskutiert, ob eine schwarz-gr&uuml;ne Bundesregierung die besseren strategischen Optionen f&uuml;r die kommenden Landtagswahlen bietet. Sondern weil sie sich optisch geschickt pr&auml;sentiert: Auf dem Weg in die Verhandlungen wirkt die Unionsspitze, wie man das bislang von Ermittlern aus dem Kino oder aus Fernsehserien kannte. Hier sind keine schn&ouml;den B&uuml;rokraten unterwegs, hier kommt ein Team, eine Task-Force bereit f&uuml;r den n&auml;chsten Einsatz. Fehlte nur noch der donnernde Soundtrack: &ldquo;CSI: Merkel&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/bilder-von-sondierung-zwischen-merkels-cdu-spd-und-gruene-a-927970.html\">SPON<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CDU erh&auml;lt 690.000 Euro von BMW-Gro&szlig;aktion&auml;ren<\/strong><br>\nDie Industriellenfamilie Quandt, die gro&szlig;e Anteile am Autobauer BMW h&auml;lt, hat der CDU 690.000 Euro gespendet &ndash; zu einer Zeit, in der Deutschland strengere Abgasnormen f&uuml;r gro&szlig;e Autos in der EU verhindert&hellip;<br>\nDie edlen Spender sind allesamt Mitglieder der verm&ouml;genden Industriellenfamilie Quandt. Die 87-j&auml;hrige Johanna Quandt und ihre beiden Kinder Stefan Quandt sowie Susanne Klatten spendeten je 230.000 Euro. Und alle drei besitzen erhebliche Anteile von BMW. Stefan Quandt ist mit 17,4 Prozent beteiligt, Johanna Quandt mit 16,7, Susanne Klatten mit 12,6. Gemeinsam geh&ouml;ren ihnen also 46,7 Prozent des bayerischen Unternehmens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1381368624127\/CDU-erhaelt-690000-Euro-von-BMW-Grossaktionaeren\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Lassen wir einmal alle Emp&ouml;rung au&szlig;en vor. Wenn das in den Sondierungsgespr&auml;chen kein schlagendes Argument f&uuml;r die Reichensteuer ist?!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JK:<\/strong> Die Familie Quandt hat dieses Jahr insgesamt 761 Millionen Euro an Dividende kassiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Heribert Prantl: Ein Klacks f&uuml;r eine Kanzlerin<\/strong><br>\nIm Parteiengesetz findet sich freilich ein Paragraf 25, dessen detaillierte Formulierungen die Geschichte der Parteispendenskandale widerspiegeln. Dieses Gesetz will nicht nur jede Einflussnahme per Geld, sondern auch schon den Anschein von Einflussnahme verbieten. Es hei&szlig;t dort, dass von Parteien Spenden nicht angenommen werden d&uuml;rfen, wenn diese &ldquo;erkennbar in Erwartung eines bestimmten Vorteils gew&auml;hrt werden&rdquo;. Aber was hei&szlig;t nun bitte &ldquo;erkennbar&rdquo;. Und wie lange ist ein Zusammenhang erkennbar? Vier Wochen? Vier Monate?<br>\nDie CDU erkennt schon jetzt nichts, und die Quandts m&ouml;gen ihre Spende f&uuml;r eine Art Gru&szlig;karte halten. Vielleicht erkennt der Bundestagspr&auml;sident als W&auml;chter des Parteispendenrechts, dass es einen b&ouml;sen Schein zu vermeiden gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/quandt-spende-an-die-cdu-ein-klacks-fuer-eine-kanzlerin-1.1795635\">SZ<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MG:<\/strong> Ein widerspr&uuml;chlicher Kommentar von Prantl &ndash; einerseits nimmt er Merkel in Schutz, um so andererseits die n&ouml;tige Kritik an dieser Zuwendung zu entsch&auml;rfen. Komisch&hellip;<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen Zeitungscartoons<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>L&uuml;gen &uuml;ber Erfolgsmodell EEG-Umlage <\/strong><br>\nL&uuml;ge Nummer eins: Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) ist haupts&auml;chlich Schuld am steigenden Strompreis.Die Zahlen belegen: Dem ist nicht so. In den letzten zehn Jahren stieg der Strompreis f&uuml;r Haushaltskunden um 11,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die EEG-Umlage stieg im gleichen Zeitraum um 4,9 Cent. Au&szlig;erdem m&uuml;sste die Umlage nicht so stark steigen, wenn die Politik nicht immer mehr Unternehmen davon befreit h&auml;tte.<br>\nL&uuml;ge Nummer zwei: Steigende Strompreise machen uns arm. Ja, Armut in Deutschland gibt es, aber es gab sie schon lange vor der Energiewende. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik. Au&szlig;erdem werden Privathaushalte von Heiz- und Spritkosten wesentlich st&auml;rker belastet &ndash; und deren Preise steigen noch schneller als die f&uuml;r Strom.<br>\nL&uuml;ge Nummer drei: Nur &Ouml;kostrom wird so stark subventioniert. Falsch! Die EEG-Umlage ist nicht die einzige Stromsubvention, auch wenn sie die einzige ist, die auf unserer Stromrechnung auftaucht. Im Gegenteil: EU-weit wurden, wie ein EU-Papier j&uuml;ngst belegte, Kohle, Gas und Atomstrom mit rund 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich gef&ouml;rdert, die erneuerbaren Energien dagegen nur mit 30 Milliarden. Die Liste lie&szlig;e sich fortsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/eeg122.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r Steuererh&ouml;hungen anstatt K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Leistungen<\/strong><br>\nIn einer vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac und Campact in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage spricht sich eine gro&szlig;e Mehrheit der Befragten sich f&uuml;r die Besteuerung von Verm&ouml;gen und hohen Einkommen aus anstatt &ouml;ffentliche Leistungen zu k&uuml;rzen. Hintergrund der Umfrage ist die so genannte Schuldenbremse, die vorschreibt, &ouml;ffentliche Haushalte bis 2020 schrittweise auszugleichen und verbietet, neue Schulden aufzunehmen. Bund, L&auml;nder und Gemeinden sind dadurch gezwungen, entweder mehr Geld &uuml;ber Steuern einzunehmen oder &ouml;ffentliche Leistungen einzusparen.<br>\nVor diese Wahl gestellt, entschieden sich nur 20 Prozent der 1.001 Befragten f&uuml;r die K&uuml;rzung &ouml;ffentlicher Leistungen, 69 Prozent sprachen sich f&uuml;r h&ouml;here Steuern aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2013\/10\/14\/grosse-mehrheit-fuer-steuererhoehungen-anstatt-kuerzung-oeffentlicher-leistungen\/?cHash=cf8d48ea00c3f9c31edfa9f80804a4dc\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das &laquo;Trio Infernal&raquo; in S&uuml;deuropa<\/strong><br>\nEs ist deshalb schwieriger geworden, sich ein klares Bild &uuml;ber die Krisendynamik zu verschaffen. Alle klassischen Indikatoren weisen gewisse M&auml;ngel auf. Weil es nicht ganz einfach ist, den &Uuml;berblick zu behalten, sind Publikationen wie der j&uuml;ngst erschienene Global Financial Stability Report des IWF hoch willkommen. Aus europ&auml;ischer Sicht ist das Kapitel &uuml;ber die gegenseitige Abh&auml;ngigkeit von Banken, Firmen und Staaten am interessantesten &ndash; und auch am besorgniserregendsten (ab Seite 31). In S&uuml;deuropa bremsen sich &uuml;berschuldete Staaten, geschw&auml;chte Banken und unprofitable Firmen gegenseitig. Es handelt sich um ein regelrechtes &laquo;Trio Infernal&raquo;:<br>\nDie hohen Staatsschulden erh&ouml;hen die Refinanzierungskosten der Banken und der Firmen. (&ldquo;higher funding costs&rdquo; und &ldquo;higher corporate yields&rdquo;)<br>\nSchwach kapitalisierte Banken erh&ouml;hen die Eventualverbindlichkeiten des Staates (v.a. Kosten f&uuml;r die St&uuml;tzung der Banken) und die Kreditkosten der Firmen. (&ldquo;increased sovereign contingent liabilities&rdquo; und &ldquo;constrained lending, higher interest rates on loans&rdquo;)<br>\nVerschuldete Firmen mit geringer Rentabilit&auml;t schw&auml;chen das Wirtschaftswachstum, was die Staatsschulden weiter ansteigen l&auml;sst, und erh&ouml;hen den Anteil der faulen Kredite in den B&uuml;chern der Banken. (&ldquo;weaker economic growth&rdquo; and &ldquo;higher nonperforming loans, lender forbearance&rdquo;)<br>\nDer Bericht enth&auml;lt auch detaillierte Zahlen zu den Bilanzen der italienischen und spanischen Banken. Der Anteil der faulen Kredite ist stetig angestiegen, weil die Firmen immer st&auml;rker in die Verlustzone geraten sind. Die Nachfrage bricht immer mehr weg, und die Reserven sind allm&auml;hlich aufgebraucht. Italien und Spanien sind die Achillesfersen der Eurozone. Wenn eines dieser L&auml;nder ausf&auml;llt, ist die ganze Eurozone in Gefahr.&nbsp; Die Hoffnung der Euro-L&auml;nder, dass das Leiden irgendeinmal ein Ende haben wird, ist nicht gerechtfertigt. Ohne einen politischen Kraftakt wird sich nichts &auml;ndern.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/33341\/das-trio-infernal-in-suedeuropa\/\">NMTM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der aktuelle IWF-Bericht zeigt, dass die faulen Kredite der italienischen Banken Ende 2012 rund 14 Prozent des gesamten Darlehensbestands ausmachten. Im Jahr 2007 waren es noch 5,5 Prozent gewesen. Der Risikopuffer, der die R&uuml;ckstellungen zu den faulen Krediten ins Verh&auml;ltnis setzt, fiel von 45 auf 39 Prozent. Die Kreditabschreibungen dr&uuml;cken die Ertragskraft. Die Eigenkapitalrendite brach von 2007 bis 2012 von 9,2 auf -0,9 Prozent ein. Die Banken Italiens hatten die meisten Kredite &uuml;ber die 3-Jahres-Tender von der EZB aufgenommen. Im kommenden Jahr m&uuml;ssen die Banken die &uuml;ber den ersten Tender geliehenen Kredite zur&uuml;ckgezahlt haben. Hinzukommt, dass die Banken das EZB-Geld massiv in den Anleihenmarkt investierten. &bdquo;Die Verbindung zwischen dem Finanzsektor und dem italienischen Staat bleibt eines der Hauptrisiken f&uuml;r das Bankensystem&ldquo;, so der IWF. Sollten die Zinss&auml;tze f&uuml;r italienische Anleihen wieder steigen, w&auml;ren die italienischen Banken mit Verlusten und h&ouml;heren Finanzierungskosten konfrontiert. &ndash; Der bittere Witz bei Italien ist, dass die italienischen Banken anfangs gut durch die Finanzkrise kamen. Im Gegensatz zu den deutschen Finanzinstituten verspekulierten sie sich nicht auf dem amerikanischen Immobilienmarkt. Erst als im weiteren Verlauf der Krise eine Neubeurteilung der konstant hohen Staatsverschuldung vor dem Hintergrund des schwachen Wirtschaftswachstums stattfand, kamen auch die Banken unter die ins Trudeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Jugendarbeitslosigkeit: Falsche Medizin<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Menschen in Europa, vor allem die bald 6 Millionen arbeitslosen Jugendlichen, sieht die Zukunft d&uuml;ster aus. Auch die bisherigen politischen Entscheidungen zur Europapolitik &ndash; weitgehend von der schwarz-gelben Bundesregierung und der SPD gemeinsam getragen &ndash; haben daran nichts ge&auml;ndert, im Gegenteil&hellip; Erst vor Kurzem entdeckte die Politik, allen voran die Bundesregierung sowie die EU-Kommission, welche dramatischen Dimensionen die europaweite Jugendarbeitslosigkeit inzwischen erreicht hat. In seltener Einigkeit hat das Triumvirat von Kommissionspr&auml;sident und den Kommissaren f&uuml;r Wirtschaft und Arbeit vor, eine EU-weite Arbeitslosenversicherung einzuf&uuml;hren. Als ein Schritt dahin soll ein neuer Fonds eingerichtet werden, aus dem an Mitgliedsl&auml;nder mit besonders hoher Arbeitslosigkeit Gelder ausgesch&uuml;ttet werden, die ausschlie&szlig;lich zur Arbeitslosenunterst&uuml;tzung dienen sollen. Als Alternative wird eine gegenseitige Versicherung aller Mitgliedsstaaten gegen Konjunkturschwankungen und andere wirtschaftliche Ungleichgewichte vorgeschlagen. Mit den Details derartig vager und unausgegorener Vorstellungen brauchen sich die Kommissare allerdings gar nicht erst n&auml;her zu besch&auml;ftigen. Sie selbst gelangten n&auml;mlich bereits zur Erkenntnis, dass derartige europ&auml;ische Transfers von Arbeitslosenversicherungsleistungen mit dem Vertrag von Lissabon nicht in &Uuml;bereinstimmung zu bringen sind.<br>\nVoraussetzung f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit sind Pl&auml;ne zur F&ouml;rderung von nachhaltiger Besch&auml;ftigung und Ausbildung in den Krisenl&auml;ndern mit ausreichender finanzieller und personeller Unterst&uuml;tzung von Kommission, Mitgliedsl&auml;ndern und Tarifparteien. Zudem w&auml;re ein wichtiger Schritt neben der dringend notwendigen Solidarit&auml;t mit den Arbeitslosen vor allem die Verabschiedung einer verbindlichen EU-Richtlinie, die alle Mitgliedsl&auml;nder verpflichtet, eine ausreichende Arbeitslosenversicherung durchzusetzen. Vorbedingung ist allerdings, dass die sozialen Strangulierungen der Menschen in den Krisenl&auml;ndern durch die Sparvorgaben der &ldquo;Troika&rdquo; aus EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) sowie die unsozialen K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen der nationalen Regierungen beendet werden. Stattdessen m&uuml;ssen endlich die Verursacher der Finanzkrisen &ndash; Aktion&auml;re, Gl&auml;ubiger und Top-Manager &ndash; f&uuml;r die Finanzierung aufkommen. Dann w&auml;ren mehr als gen&uuml;gend Mittel vorhanden, sowohl die Entwicklung von Wirtschaft, Besch&auml;ftigung und Ausbildung zu finanzieren, wie auch eine ausreichende Arbeitslosenversicherung und Arbeitsmarktpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F10%2F15%2Fa0091&amp;cHash=2fb0747059b7a129d1b90781f869a4f5\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Bildung allein, so wichtig sie f&uuml;r den einzelnen, die Gesellschaft und die Volkswirtschaft auch sein mag, schafft allein keine Arbeitspl&auml;tze. Und wenn es zu wenige Arbeitspl&auml;tze gibt, n&uuml;tzt auch eine Bildungsexpansion nicht viel&rdquo;, hat Wolfgang Lieb gestern geschrieben. So tr&auml;gt auch die durchaus unterst&uuml;tzenswerte Forderung nach ausreichender Arbeitslosenversicherung in den Mitgliedsl&auml;ndern der EU wenig dazu bei, dass nachhaltige Arbeitspl&auml;tze in den Krisenl&auml;ndern entstehen. In manchen L&auml;ndern wie Griechenland, Spanien oder Portugal ist nicht nur eine Unmenge an Arbeitspl&auml;tzen weggebrochen, vor allem wird, je l&auml;nger die Krise andauert, wettbewerbsf&auml;higes Fachwissen (Humankapital) vernichtet (siehe Unternehmensinsolvenzen), d.h. es werden Firmenstrukturen, die sowieso schw&auml;chliche Industriekultur vernichtet, die dann aus dem Nichts wieder aufgebaut werden m&uuml;ssten.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.creditreform.de\/fileadmin\/user_upload\/crefo\/download_de\/news_termine\/wirtschaftsforschung\/insolvenzen-europa\/Insolvenzen_in_Europa_2012-13_de.pdf\">Creditreform [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a> (In Griechenland und Spanien gibt das Insolvenzgeschehen nur einen Bruchteil der Liquidationen wieder).<\/em><\/p>\n<p><em>H&auml;ufig ist von einem Marshallplan f&uuml;r die Krisenl&auml;nder die Rede, aber leider wird dabei wenig &uuml;ber eine konkrete Summe oder die konkrete Ausgestaltung diskutiert. Vielleicht weist der urspr&uuml;ngliche Marshallplan in die richtige Richtung. Abgesehen von einer relativ sp&auml;rlichen US-Wiederaufbauhilfe, war der Marshallplan f&uuml;r Westdeutschland vor allem ein gro&szlig; angelegtes Entschuldungsprogramm. Griechenland, Portugal, Irland und Spanien werden niemals ihre Schulden bedienen k&ouml;nnen. Im Raum steht doch eher die Frage, wie sag ich&rsquo;s meinem Kinde bzw. wie wird der Schuldenschnitt verpackt: durch Finanzrepression (wie bereits jetzt), zeitliche Streckung, h&ouml;here Inflation usw. &ndash; Was die derzeitigen Sondierungsgespr&auml;che zu den wichtigsten Problemen Europas betrifft, berichtete die &ldquo;Rheinische Post&rdquo; unter Berufung auf Teilnehmerkreise, SPD-Politiker h&auml;tten sich f&uuml;r einen Reformkurs (!) in den Krisenl&auml;ndern und gegen eine isolierte Vergemeinschaftung der Schulden ausgesprochen. Letzteres sind nat&uuml;rlich auch nur Sprachregelungen, denn bei der Bankenunion handelt es l&auml;ngst um eine Art Sozialisierung des Schuldenbergs.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lohndumping<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weiterhin arbeitet fast ein Viertel der Besch&auml;ftigten in Deutschland f&uuml;r einen Niedriglohn<\/strong><br>\nAuf den Punkt &hellip;<br>\nIm Jahr 2011 arbeiteten 23,9% aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten in Deutschland f&uuml;r einen Niedriglohn von unter 9,14 &euro; (bundesweite Niedriglohnschwelle).<br>\nDie Zahl der Niedriglohnbesch&auml;ftigten betrug im Jahr 2011 knapp 8,1 Millionen.<br>\nDie durchschnittlichen Stundenl&ouml;hne im Niedriglohnsektor lagen auch im Jahr 2011 mit 6,46 &euro; in West- und 6,21 &euro; in Ostdeutschland weit unter der Niedriglohnschwelle.<br>\nIm Vergleich zu 2001 hat sich das Niedriglohnrisiko besonders stark f&uuml;r Ausl&auml;nder\/innen, M&auml;nner, befristet Besch&auml;ftigte sowie unter 25-J&auml;hrige erh&ouml;ht.<br>\nNach Qualifikation differenziert ist das Niedriglohnrisiko zwischen 2001 und 2011 am st&auml;rksten f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung gestiegen und nach Arbeitszeitform f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte.<br>\nMehr als jede\/r f&uuml;nfte Besch&auml;ftigte h&auml;tte bei Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 &euro; pro Stunde Anspruch auf eine Lohnerh&ouml;hung.<br>\nDie politischen Schlussfolgerungen aus den hier pr&auml;sentierten Befunden zur Niedriglohnbesch&auml;ftigung liegen relativ klar auf der Hand: Obwohl inzwischen in zw&ouml;lf Branchen branchenbezogene Mindestl&ouml;hne gelten, reichen diese offenbar nicht aus, um Niedrigstl&ouml;hne in Deutschland wirksam einzud&auml;mmen. Mit der Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohnes w&uuml;rde demgegen&uuml;ber eine ver- bindliche Lohnuntergrenze verankert, die in keiner Branche unterschritten werden d&uuml;rfte und f&uuml;r alle Besch&auml;ftigtengruppen gelten m&uuml;sste. &hellip; Die extrem hohen Niedriglohnanteile bei Besch&auml;ftigten in Minijobs und auch die Befunde anderer neuerer Studien, die auf zahlreiche weitere Benachteiligungen dieser Besch&auml;ftigtengruppe verweisen, legen nahe, dass auch die Sonderregelungen f&uuml;r Minijobs dringend auf den Pr&uuml;fstand gestellt werden m&uuml;ssen. Eine Abschaffung der Minijobs k&ouml;nnte einen zus&auml;tzlichen Beitrag dazu leisten, den Umfang des Niedriglohnsektors wirksam zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2013\/report2013-01.pdf\">IAQ [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man darf gespannt sein, wie die Kompromisslinie zwischen SPD und Union aussehen wird. Von Andrea Nahles t&ouml;nt es derzeit so: Der Bundestag m&uuml;sse zun&auml;chst einen Beschluss fassen, der den Mindestlohn auf 8,50 Euro pro Stunde festsetzt. Ab dann k&ouml;nne eine regierungsunabh&auml;ngigen Kommission aus den Tarifpartnern &ndash; also Arbeitgeber und Gewerkschaften &ndash;&nbsp; und unabh&auml;ngigen Wissenschaftler k&uuml;nftige Mindestl&ouml;hne festlegen. Das Kommissionsmodell d&uuml;rfte bei der CDU\/CSU Begeisterung ausl&ouml;sen. Da kann man nur sagen: Frau Generalsekret&auml;rin, ick h&ouml;r dir trapsen. -Es bleibt doch einer Regierung unbenommen, sich Arbeitgeber, Gewerkschaften und unabh&auml;ngigen Wissenschaftler anzuh&ouml;ren. wo bleibt die Gestaltungsmacht und -verantwortung der Politik<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsches Lohngef&uuml;ge au&szlig;er Balance<\/strong><br>\nBei der Verbreitung von Niedrigl&ouml;hnen sind in Europa die Unterschiede gro&szlig;: In Schweden verdienen unter 3 Prozent der Besch&auml;ftigten weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns, in Frankreich 6, in Spanien 15 und in Deutschland 22 Prozent&hellip;<br>\nIn Gro&szlig;britannien etwa seien die Betriebe zwar nur zu einem Drittel tarifgebunden. Immerhin gebe es aber einen nationalen Mindestlohn, also eine verbindliche Lohnuntergrenze f&uuml;r alle Arbeitgeber. In Frankreich sei der Organisationsgrad der Arbeitnehmer gering. Neben einem relativ hohen Mindestlohn von 9,43 Euro wirke sich aber positiv auf das gesamte Lohngef&uuml;ge aus, dass viele Tarifvertr&auml;ge per Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung f&uuml;r alle Unternehmen einer Branche gelten. Die Gewerkschaften in Belgien, den Niederlanden und Spanien k&ouml;nnten oberhalb der gesetzlichen Mindestl&ouml;hne Tarifl&ouml;hne durchsetzen, die ebenfalls oft allgemeinverbindlich sind. D&auml;nemark, Schweden und &Ouml;sterreich k&auml;men aufgrund der fast l&uuml;ckenlosenTarifbindung v&ouml;llig ohne gesetzliche Lohnuntergrenze aus.<br>\nDie Situation in Deutschland halten die IAQ-Forscher in mehrfacher Hinsicht f&uuml;r problematisch: Die Tarifbindung sank rapide. Wurden 1998 noch deutlich mehr als 70 Prozent aller Besch&auml;ftigten nach Tarif bezahlt, waren es 2012 nur noch 59 Prozent. Wo die Gewerkschaften schwach sind, w&uuml;rden teilweise Tarifl&ouml;hne unter der Niedriglohnschwelle vereinbart<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Lohnentwicklung in Deutschland<\/strong><br>\nVon 2000 bis 2012 sind die L&ouml;hne in Deutschland insgesamt um 26,3% gestiegen. Wichtige Faktoren zur Bewertung dieser Entwicklung sind zum einen die Entwicklung der Preise (Inflation) und zum anderen jene der Produktivit&auml;t.<br>\nIm genannten Zeitraum sind die Preise durchschnittlich um 23% gestiegen. Die Reall&ouml;hne sind also fast unver&auml;ndert geblieben. Die ArbeitnehmerInnen hatten einen Lohnzuwachs von 26,3%, die Waren und Dienstleistungen sind um 23% teurer geworden. Es bleibt eine Reallohnsteigerung (Kaufkraftsteigerung) von lediglich 3,3% in zw&ouml;lf Jahren.<br>\nUnber&uuml;cksichtigt ist bis hierhin die Produktivit&auml;tsentwicklung&hellip; Der Produktivit&auml;tszuwachs betrug im genannten Zeitraum 13,8%. Die Goldene Regel erforderte also eine Lohnsteigerung von 26,8% + 13,8% = 40,6%. Dem steht ein tats&auml;chlicher Lohnzuwachs von 26,3% gegen&uuml;ber&hellip;Die L&ouml;hne sind in Deutschland in den letzten Jahren viel zu niedrig gestiegen&hellip;<br>\nEuro gestiegen. Die Tarifl&ouml;hne liegen also im Allgemeinen h&ouml;her und wachsen schneller. Im nicht tariflich erfassten Bereich sind die L&ouml;hne von 1990 bis 2010 um 55%, im tariflich erfassten Bereich um 67% gestiegen. Die Inflation f&uuml;r den gesamten Zeitraum betrug ca. 60%.<br>\nDas bedeutet, dass in Betrieben ohne Tarifbindung die Reall&ouml;hne leicht gesunken und in jenen mit Tarifbindung leicht gestiegen sind&hellip;<br>\nDie bisher herangezogenen Daten lassen den Schluss zu, dass das Hauptproblem der Gewerkschaften nicht ist, dass sie in ihrem Einflussbereich nichts bewirken. Das Hauptproblem ist, dass ihr Einflussbereich arg zur&uuml;ckgegangen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltderarbeit.de\/\">Welt der Arbeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Angst vor Altersarmut<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nur 18 Prozent glauben an sichere Rente: DGB fordert Beitragssenkungsstopp<\/strong><br>\nNur 18 Prozent der Besch&auml;ftigten in Deutschland glauben, dass ihre Rente gut oder sehr gut ausreichen wird. 42 Prozent glauben dagegen, dass ihre Rente nicht zum Leben reichen wird &ndash; vier Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Weitere 40 Prozent sagen, dass ihre Rente &bdquo;gerade ausreichen&ldquo; wird. Die betriebliche Altersvorsorge hat sich in einigen Branchen gut entwickelt &ndash; insgesamt hat aber knapp ein Drittel der Besch&auml;ftigten (31 Prozent) gar keine Angebote von ihren Arbeitgebern erhalten, weitere 38 Prozent nur in geringem Ma&szlig;e. Das sind die zentralen Befunde der aktuellen Repr&auml;sentativbefragung der Besch&auml;ftigten in Deutschland durch den &bdquo;DGB-Index Gute Arbeit&ldquo; zum Thema Rente.<br>\nZu den Ergebnissen sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Montag in Berlin:<br>\n&bdquo;Die neue Bundesregierung muss die Notbremse ziehen und den Absturz des Rentenniveaus stoppen. Die Altersarmut, die uns in Zukunft droht, ist vermeidbar, wenn der Rentenversicherungsbeitrag nicht weiter gesenkt, sondern eine solidarische Demografie-Reserve in der gesetzlichen Rentenversicherung aufgebaut wird. Der Beitragssenkungsstopp hat oberste Priorit&auml;t, denn der Rentenbeitrag f&uuml;r das n&auml;chste Jahr muss noch im Herbst festgelegt werden.<br>\nWenn die in wenigen Jahren ohnehin notwendige Beitragsanhebung in kleinen, parit&auml;tischen Schritten vorgezogen wird, kann zumindest das heutige Rentenniveau auf lange Sicht finanziert und die Erwerbsminderungsrente armutsfest gemacht werden. Daf&uuml;r muss der Beitragssatz noch nicht einmal st&auml;rker steigen, als es Rot-Gr&uuml;n und CDU\/CSU bei den fr&uuml;heren Rentenreformen beschlossen hatten.<br>\nWir brauchen einen neuen Rentenkonsens, um zumindest die Spielr&auml;ume innerhalb der Beitragsdeckelung von 22 Prozent f&uuml;r eine ausreichende Rente zu nutzen. Die neue Wahlperiode ist von zentraler Bedeutung f&uuml;r die Zukunft der Rente. Es muss verhindert werden, dass die Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage leer ger&auml;umt wird. Wenn die n&auml;chsten vier Jahre aber verschenkt werden, ger&auml;t das gesamte Rentensystem auf lange Sicht in eine folgenschwere Krise.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++f3ba3156-34ab-11e3-9a56-00188b4dc422\">DGB Pressemitteilung, dort auch der Download zur Repr&auml;sentativumfrage<\/a><\/li>\n<li><strong>Postbank-Studie: Deutsche bauen bei der Altersvorsorge vor allem auf Immobilien<\/strong><br>\nDie anhaltend niedrigen Zinsen hinterlassen Spuren bei der Bereitschaft der Bundesb&uuml;rger zur Altersvorsorge. Knapp die H&auml;lfte aller Berufst&auml;tigen will die private Altersvorsorge auch deshalb nicht mehr erweitern. Doch die Niedrigzinsphase hat auch eine andere Seite: Bei denen, die noch vermehrt vorsorgen wollen, sind Immobilien gefragter denn je. Ein Drittel der Berufst&auml;tigen mit Pl&auml;nen zum Vorsorgeausbau m&ouml;chten ein Haus oder eine Wohnung zum Selbstbezug bauen oder kaufen. Das ist fast die H&auml;lfte mehr als noch vor f&uuml;nf Jahren&hellip;<br>\nNur elf Prozent der Deutschen halten eine Lebensversicherung mit Kapitalauszahlung noch f&uuml;r &ldquo;besonders rentabel&rdquo;. Entsprechend haben sich auch die Pl&auml;ne der Berufst&auml;tigen ver&auml;ndert, die ihre Vorsorge ausbauen wollen. Nur noch f&uuml;nf Prozent planen eine klassische Lebensversicherung mit Kapitalauszahlung abzuschlie&szlig;en. Und auch f&uuml;r eine private Riester-Rente interessieren sich nur noch neun Prozent der Berufst&auml;tigen, die ihre Altersvorsorge ausbauen wollen.<br>\nSeit 2003 ist der Kreis der Berufst&auml;tigen, die nicht vermehrt vorsorgen wollen, um fast 60 Prozent gewachsen &ndash; auf den bisher h&ouml;chsten in zehn Jahren gemessenen Stand. Zugleich wird auch der Ruf nach st&auml;rkerer staatlicher Unterst&uuml;tzung beim Eigenheimerwerb laut. Fast 40 Prozent der Berufst&auml;tigen fordern dies&hellip;<br>\nSorgen um das Auskommen im Alter sind in breiten Bev&ouml;lkerungskreisen pr&auml;sent. So glauben mehr als drei Viertel aller Deutschen, dass heute schon viele Menschen von Armut im Alter betroffen sind. Noch mehr, n&auml;mlich 89 Prozent, sehen Altersarmut k&uuml;nftig weiter zunehmen. Mit einer Drei-Viertel-Mehrheit wird daher von der Politik gefordert, hier gegenzusteuern. Und zwei von drei Deutschen halten es auch f&uuml;r falsch, die Rentenbeitr&auml;ge, trotz der aktuellen &Uuml;bersch&uuml;sse in der Rentenkasse, zu k&uuml;rzen&hellip;<br>\nPrek&auml;r zeigt sich die Lage in Ostdeutschland. Mehr als jeder vierte Berufst&auml;tige glaubt dort schon, sich im Alter aus eigenen Mitteln nicht finanzieren zu k&ouml;nnen. Das sind zwei Drittel mehr als etwa vor f&uuml;nf Jahren und doppelt so viele, wie aktuell in Westdeutschland&hellip;<br>\nAls &ldquo;ideale Form der Alterssicherung&rdquo; sieht inzwischen mehr als die H&auml;lfte aller Berufst&auml;tigen eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Seit 2003 hat sich die Beliebtheit damit kontinuierlich und um insgesamt mehr als ein Drittel gesteigert. Auch eine gesetzliche Pflicht f&uuml;r jeden Arbeitnehmer zum Abschluss einer bAV wird mit deutlicher Mehrheit nun gefordert. Insbesondere in Ostdeutschland sind Anspr&uuml;che aus einer bAV laut Studie noch selten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?r=547300&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0&amp;n_firmanr_=100114&amp;pfach=1&amp;detail=1&amp;sektor=pm&amp;popup_vorschau=0\">Pressemitteilung der Deutschen Postbank AG<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die j&auml;hrliche Umfrage durch das Allensbach-Institut im Auftrag der Postbank muss den Versicherern einen Schrecken einjagen. Lebensversicherungen oder die Riester-Rente verlieren dramatisch an Interesse. Nach wie vor baut die Mehrheit auf die gesetzliche Rente und h&auml;lt es f&uuml;r falsch, die Rentenbeitr&auml;ge zu k&uuml;rzen. Als Fluchtpunkt f&uuml;r die Versicherungswirtschaft bleibt nun die betriebliche Altersversorgung m&ouml;glichst als gesetzliche Pflicht.<\/em><br>\n<em>Das Interesse bei der Altersvorsorge auf eine eigene Wohnung oder gar ein eigenes Haus zu bauen, d&uuml;rfte auf das obere Einkommensdrittel beschr&auml;nkt sein. F&uuml;r die allermeisten Einkommensbezieher ist die eigene Wohnung bestenfalls ein Wunschtraum. Die Forderung nach einer besseren F&ouml;rderung des sog. Wohn-Riesters ist also noch mehr als es die Riester-Rente schon war ein F&ouml;rderungsprogramm f&uuml;r h&ouml;here Einkommensbezieher.<\/em><br>\n<em>Letztlich dienen die j&auml;hrlichen Postbank-Studien unterst&uuml;tzt durch die Medien zu nichts anderem als daf&uuml;r, Stimmung f&uuml;r die Notwendigkeit privater Altersversorge auf der Basis der &bdquo;Dienstleistungen&ldquo; der Versicherungswirtschaft zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angst vor Armut im Alter w&auml;chst<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen f&uuml;rchten, nach Ausscheiden aus dem Beruf ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu k&ouml;nnen. Das Interesse an Immobilienbesitz steigt. Gleichwohl lassen die Anstrengungen f&uuml;r eine private Altersvorsorge nach&hellip;<br>\nNoch liegt der Anteil der statistisch von Altersarmut betroffenen &uuml;ber 64-J&auml;hrigen bei unter drei Prozent. Dass dieser Anteil k&uuml;nftig steigen wird, ist angesichts der viele Jahre lang ansteigenden Arbeitslosigkeit, des wachsenden Niedriglohnsektors und der nur noch geringf&uuml;gig steigenden gesetzlichen Renten kaum mehr zu vermeiden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/altersvorsorge-angst-vor-armut-im-alter-waechst,10808230,24625468.html\">Berliner Zeitung<\/a> \n<p><strong><em>Zu diesem Beitrag des Wirtschaftsredakteurs der DuMont Redaktionsgemeinschaft (z.B. FR, Berliner Zeitung, K&ouml;lner Stadt-Anzeiger) merkt der Statistiker und Autor des Buches &bdquo;L&uuml;gen mit Zahlen&ldquo; Gerd Bosbach an:<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Sie sprechen von heute unter 3% armen &Auml;lteren. Das sind aber nur die Empf&auml;nger der Grundsicherung im Alter. Nach der allgemein anerkannten Armutsdefinition &ndash; 60% vom Median der Einnahmen &ndash; kommt das Statistische Bundesamt f&uuml;r 2011 auf mehr als das Vierfache, n&auml;mlich 13,3%!!! (Ergebnisse des Mikrozensus)  3% ist also eine unangemessene Beschwichtigung.<\/em><\/li>\n<li><em>Ich bitte um h&ouml;chste Vorsicht bei der Verwendung von Umfrageergebnissen, wenn der Auftraggeber direkter Nutznie&szlig;er der Ergebnisse ist. Speziell in Ihrem Artikel kann die Postbank hohe Altersarmutszahlen bestens nutzen, um Ihre Altersvorsorgeprodukte zu bewerben. <\/em>\n<\/li><li><em>Und auch &ldquo;seri&ouml;se&rdquo; Meinungsforschungsinstitute k&ouml;nnen die Interessen der gut zahlenden Auftraggeber nicht ignorieren. (Volksmund: &ldquo;Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.&rdquo;; wird auch in Gespr&auml;chen gar nicht geleugnet)<\/em><\/li>\n<p><em>Ihre Meinung zur fehlenden Tragf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente ist zwar weit verbreitet, so einfach aber nicht richtig. <\/em><br>\n<em>Schon 1% Produktivit&auml;tszuwachs pro Arbeitsstunde &uuml;bertrifft die Folgen der demografischen Entwicklung bei Weitem. Wenn dieser Zuwachs anteilig an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird, davon die Sozialversicherungen ihren Anteil erhalten, ist genug Geld in der gesetzlichen Rentenkasse! <\/em><br>\n<em>Als Beleg der nachstehende,  leicht nachpr&uuml;fbaren Teil eines Artikels von mir:<\/em><br>\n<em>Auszug aus &ldquo;Die Logik eines scheinbaren Widerspruchs&rdquo; von Gerd Bosbach und Jens J&uuml;rgen Korff (abgedruckt in Butterwegge\/Bosbach\/Birkwald, &ldquo;Armut im Alter&rdquo;, 2012):<\/em><\/p><\/ol><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>&ldquo;Altersarmut erscheint in der &ouml;ffentlichen Diskussion oft als unausweichliche Folge der gesellschaftlichen Alterung. Ein Blick ins vergangene Jahrhundert zeigt allerdings, dass eine solche Entwicklung nicht zwangsl&auml;ufig ist: Die Lebenserwartung stieg in Deutschland von 1900 bis 2000 um &uuml;ber 30 Jahre, der Anteil der &Uuml;ber-65-j&auml;hrigen stieg von unter 5 auf &uuml;ber 17 Prozent und zugleich halbierte sich der Anteil der Jugendlichen. Gleichwohl nahm die Altersarmut in dieser Zeit nicht zu, sondern sank sogar rapide; auch wuchs der Wohlstand der Erwerbst&auml;tigen, und das trotz k&uuml;rzerer Arbeitszeiten. Wer ohne Scheuklappen in die Zukunft schaut, wird erkennen: Altersarmut ist keine Folge der demografischen Entwicklung, sondern einer gesellschaftlichen Umverteilung von unten nach oben. Das belegen wir in diesem Aufsatz mit zwei einfachen, leicht nachvollziehbaren &Uuml;berlegungen&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Reallohnsteigerungen bei einem Rentenbeitrag von 40 Prozent?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Bis zum Jahr 2030 gilt ein Beitragssatz von 22 Prozent in der GRV als Schallgrenze, die nicht &uuml;berschritten werden darf. Die Arbeitnehmer\/innen sollen die daraus resultierenden Leistungsk&uuml;rzungen bei der gesetzlichen Rente durch private Vorsorge ausgleichen. Man begr&uuml;ndet die K&uuml;rzungen mit der These, dass Rentenbeitr&auml;ge von 26, 28 oder gar 30 Prozent unweigerlich die realen Nettol&ouml;hne in den Abgrund rei&szlig;en w&uuml;rden. Im Extremfall, so drohte der damalige Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering seinen SPD-Genoss(inn)en, m&uuml;sste der Beitragssatz sogar auf &uuml;ber 40 Prozent steigen, wenn die Rente ab 67 nicht eingef&uuml;hrt w&uuml;rde. Er folgte dabei einer &auml;lteren Modellrechnung des Bielefelder Bev&ouml;lkerungsforschers Herwig Birg, der als Dramatisierer bekannt ist. Das &bdquo;Geklingel&ldquo; der hohen Zahlen hat &Ouml;ffentlichkeit und Parteipolitiker so stark beeindruckt, dass Leistungsk&uuml;rzungen wie die &bdquo;Rente ab 67&ldquo; als Folge der gesellschaftlichen Alterung akzeptiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die Gegenrechnung<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben uns durch die gro&szlig;en Prozentzahlen nicht bluffen lassen, sondern nachgerechnet, ob dadurch wirklich die Reall&ouml;hne sinken m&uuml;ssten. Dazu benutzen wir den gleichen Prognosehorizont von 50 Jahren, wie er in den dramatisierenden Zukunftsszenarien &uuml;blich ist. Nehmen wir weiterhin ein nur geringes Produktivit&auml;tswachstum von durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr an, so w&auml;chst das Produkt einer Arbeitsstunde in 50 Jahren wegen des Zinseszinseffekts real um gut 64 Prozent. &Uuml;bersetzen wir diese Entwicklung auf den ausbezahlten Anteil f&uuml;r einen Arbeitnehmer, den Lohn. Bekommt er heute 2.000 EUR brutto und diese 1 % Wachstum darauf j&auml;hrlich hinzu, ergibt das in 50 Jahren einen Lohn von knapp 3.300 EUR. Bezahlt der Arbeitnehmer heute rund 10 % Beitrag f&uuml;r die gesetzliche Rente, verbleiben ihm 1.800 EUR f&uuml;r die restlichen Ausgaben. Betrachten wir jetzt die Verh&auml;ltnisse in 50 Jahren bei verschiedenen Beitragss&auml;tzen zur Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV).<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Das Ergebnis &uuml;berrascht. Selbst wenn wir ein extremes Negativszenario annehmen: Aufgrund des gestiegenen Rentneranteils braucht die GRV 40 Prozent vom Lohn; der Arbeitgeberanteil bleibt bei 10 Prozent; der Arbeitnehmeranteil steigt also auf 30 Prozent &ndash; selbst dann steigt das reale Einkommen der Arbeitnehmer noch um knapp 30 Prozent! Die gesetzliche Rente erweist sich eben doch als armutsfest, wenn, ja wenn die Produktivit&auml;tssteigerungen ausbezahlt werden und die gestiegenen Einkommen sozialversicherungspflichtig bleiben.<\/em><br>\n<em>In dieser Rechnung ist keine Umverteilung zugunsten der Arbeitnehmer\/innen versteckt, weil sich das 1-prozentige Produktivit&auml;tswachstum nur auf &bdquo;seinen&ldquo; Anteil auswirkt. Auf den Unternehmeranteil wirkt das Produktivit&auml;tswachstum analog (verteilungsneutrale Entwicklung).&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Altersarmut &ndash; eine Betroffene berichtet<\/strong><br>\nArmut ist ein h&auml;ssliches Wort, aber es bleibt noch immer sehr im Allgemeinen. Wie f&uuml;hlt es sich an, wenn Schuhe kaputt sind, man sich die Reparatur aber nicht leisten kann? Wenn Verwandte erkranken, Hartz IV aber nur eine Fahrt ins Krankenhaus pro Monat erlaubt? Wenn man sich fragen muss, ob man lieber das Internet abbestellt oder auf die Mitgliedschaft in der Leihb&uuml;cherei verzichtet? Altersarmut ist eine versch&auml;rfte Form der Armut, weil sie mit Perspektivlosigkeit einhergeht. Die Aufforderung &ldquo;Such dir doch einen Job&rdquo; (schon f&uuml;r manche Junge und Gesunde ist das schwer) wird bei &Auml;lteren vollends zum Hohn. Nur politisch kann den Betroffenen geholfen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2013\/10\/15\/altersarmut-eine-betroffene-berichtet\/#more-13944\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<\/ol><li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;chste Steuereinnahmen aller Zeiten?<\/strong><br>\nMeldungen, der Staat habe in 2012 mit rund 600 Milliarden Euro die h&ouml;chsten Steuereinnahmen aller Zeiten erzielt, sind richtig und doch nicht die ganze Wahrheit. Gemessen am Wohlstand (Volkseinkommen) liegen die Steuereinnahmen aktuell vergleichsweise niedrig. Es ist kein historischer H&ouml;chststand.<br>\nIn den 1980er Jahren lag die Steuerquote fast durchg&auml;ngig auf oder gar &uuml;ber dem heutigen Wert von 22,5 Prozent. Und selbst den 1990er Jahren lag die Quote h&auml;ufig dar&uuml;ber. Reformen des Steuerrechts 1996 und 1997 f&uuml;hrten vor&uuml;bergehend zu einem R&uuml;ckgang. Umfangreiche Steuersenkungen wurden Anfang der 2000er Jahre durchgef&uuml;hrt. Im Jahr 1969 war die Steuerquote die h&ouml;chste in der Geschichte der Bundesrepublik. W&uuml;rde diese heute noch erreicht, h&auml;tte der Staat Mehreinnahmen von rund 55 Mrd. Euro.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_04_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/politikthemen\/wirtschaft-finanzen\/steuerpolitik\/steuereinnahmen.html\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a> <\/p><\/li><li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hunger in der Welt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weltweit 842 Millionen Menschen unterern&auml;hrt<\/strong><br>\nNach Sch&auml;tzungen der Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) waren im Zeitraum 2011&ndash;2013 weltweit 842&nbsp;Millionen Menschen chronisch unterern&auml;hrt, darunter 827&nbsp;Millionen Menschen in den Entwicklungsl&auml;ndern. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anl&auml;sslich des Weltern&auml;hrungstags am 16. Oktober mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/zdw\/2013\/PD13_042_p002.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Welthunger-Index 1013<\/strong><br>\nDer gemeinsame Bericht von der Welthungerhilfe, dem Internationalen Forschungsinstitut f&uuml;r Ern&auml;hrungspolitik (IFPRI) und der irischen Nichtregierungsorganisation Concern Worldwide zeigt die Entwicklung der Hungersituation auf globaler, regionaler und nationaler Ebene und untersucht die Gr&uuml;nde f&uuml;r negative und positive Entwicklungen.<br>\nD&uuml;rren, Fluten, Erdbeben, politische Krisen: Immer &ouml;fter gef&auml;hrden Katastrophen Gesundheit, Eigentum und Ernten von Menschen &uuml;berall auf der Welt. In den Entwicklungsl&auml;ndern halten die Folgen solcher Katastrophen besonders lange an. Keine private Versicherung, kein Rettungsfond, kaum R&uuml;cklagen helfen, der Zerst&ouml;rung Herr zu werden. Dass manche Menschen und Gesellschaften besser mit Krisen zurechtkommen als andere, damit besch&auml;ftigt sich der aktuelle Welthunger-Index der Welthungerhilfe. Die Erkenntnis: Gerade in L&auml;ndern, in der Ern&auml;hrung nicht gesichert ist, muss die Widerstandsf&auml;higkeit der Menschen gest&auml;rkt werden.<br>\nDie globale Hungersituation hat sich seit 1990 verbessert, wie der Welthunger-Index 2013 anhand von Daten aus dem Zeitraum 2008&ndash; 2012 zeigt. Der WHI ist um ein Drittel gesunken. Dennoch ist die weltweite Hungersituation nach wie vor &bdquo;ernst&ldquo;. 870 Millionen Menschen hatten laut Sch&auml;tzungen der Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Mittel der Jahre 2010&ndash; 2012 nicht genug zu essen.<br>\nS&uuml;dasien und Afrika s&uuml;dlich der Sahara haben die h&ouml;chsten WHI-Werte&hellip;<br>\nSeit 1990 haben 23 L&auml;nder deutliche Fortschritte gemacht und ihre WHI-Werte um 50 Prozent oder mehr gesenkt. 27 L&auml;nder konnten die Kategorien &bdquo;gravierend&ldquo; und &bdquo;sehr ernst&ldquo; verlassen. Die folgenden zehn L&auml;nder haben seit 1990 die gr&ouml;&szlig;ten absoluten Fortschritte erzielt: Angola, &Auml;thiopien, Bangladesch, Ghana, Kambodscha, Malawi, Niger,<br>\nRuanda, Thailand und Vietnam.<br>\nIn 19 L&auml;ndern ist die Hungersituation nach wie vor &bdquo;sehr ernst&ldquo; oder &bdquo;gravierend&ldquo;. Alle L&auml;nder, in denen der Hunger als &bdquo;gravierend&ldquo; eingesch&auml;tzt wird, liegen in Afrika s&uuml;dlich der Sahara&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/ueber-uns\/mediathek\/whh-artikel\/welthunger-index-2013.html\">Welthungerhilfe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Pr&auml;sidentin der Welthungerhilfe, B&auml;rbel Dieckmann, hat am Tage der Pr&auml;sentation darauf hingewiesen, dass in Syrien wegen des B&uuml;rgerkriegs Millionen Menschen hungern w&uuml;rden: &ldquo;Nach den neuesten Zahlen sind vier Millionen Syrer auf Lebensmittelhilfen angewiesen.&rdquo; Jede vierte Familie habe an sieben Tagen im Monat nichts zu essen. Es gebe erste Berichte, wonach Kinder an Unterern&auml;hrung gestorben seien. &ndash; Etwas problematisch ist die Aussage Dieckmanns im Deutschlandradio: &ldquo;Wir haben ausreichend Lebensmittel in der Welt, es werden ausreichend Lebensmittel produziert. Es geht um eine Frage von Verteilung &hellip;&rdquo; Dass eine globale Lebensmittellogistik&nbsp; funktioniert, zeigt der deutsche Einzelhandel &ndash; in Entwicklungsl&auml;nder aber nur, wenn Geld keine Rolle spielt. Die Infrastruktur in den Krisenl&auml;ndern w&uuml;rde auf keinen Fall &ndash; auch wenn mehr Geld zur Verf&uuml;gung st&uuml;nde &ndash; eine Verteilung innerhalb der L&auml;nder garantieren. Selbst die Entwicklung regionaler und lokaler M&auml;rkte, f&uuml;r die Welthungerhilfe pl&auml;diert, scheitert h&auml;ufig an der mangelhaften Infrastruktur. Jeder wei&szlig;, dass man z.B. Gem&uuml;se nicht mehrere Stunden zu Fu&szlig; transportieren kann.<\/em><br>\n<em>Einen Schwerpunkt in <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/welthungerindex.html#!\/c21731\/c21777\/\">aktuellen Bericht<\/a> liegt auf der St&auml;rkung der Widerstandsf&auml;higkeit (Resilienz) der Menschen. &ldquo;Dazu m&uuml;ssen vorhandene Kapazit&auml;ten und Mechanismen, die helfen Krisen zu &uuml;berwinden, ausgebaut werden. Gleichzeitig m&uuml;ssen die Menschen dabei unterst&uuml;tzt werden, dass sie mit akuten Notsituationen und chronischen Belastungen wie D&uuml;rren besser umgehen k&ouml;nnen, ohne dabei ihre Lebensperspektive zu gef&auml;hrden. Damit das gelingt, m&uuml;ssen Fr&uuml;hwarnsysteme aufgebaut, Nahrungsmittel gelagert und verarbeitet sowie Bew&auml;sserungssysteme gebaut werden. Eine st&auml;rkere Dorfgemeinschaft hat ein Auge darauf, dass die Beh&ouml;rden auch in Notsituationen Gelder transparent ausgeben und Hilfe bei den Bed&uuml;rftigsten ankommt.&rdquo; Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen die Welthungerhilfe und andere helfen, bestimmte Risiken zu minimieren und diese Gesellschaften widerstandsf&auml;higer zu machen. Aber ziemlich deprimierend r&auml;umt die Welthungerhilfe ein: &ldquo;Die Zeitr&auml;ume zwischen den Katastrophen sind zu kurz und die Ressourcen der Menschen zu knapp, um den Lebensstandard vor der Katastrophe wiederherzustellen. Der n&auml;chsten Krise k&ouml;nnen die Menschen noch weniger entgegensetzen. Externe humanit&auml;re Hilfe bietet f&uuml;r viele die einzige &Uuml;berlebenschance. Die Menschen bleiben in einer Abw&auml;rtsspirale aus Krise, Nothilfe und einer sich verschlechternden Lebenssituation gefangen.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Wenn sich die Katastrophen systematisch wiederholen, dann m&uuml;ssen wir neue Migrationsstr&ouml;me einstellen &ndash; bishin zu neuen V&ouml;lkerwanderungen angesichts des Klimawandels.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hunger-Problem sch&ouml;ngerechnet<\/strong><br>\nDie UN-Organisation f&uuml;r Ern&auml;hrung senkt die Zahl der Hungernden durch verschiedene Rechenkniffe. Experten fordern eine differenziertere Darstellung&hellip;<br>\n&bdquo;Hunger goes down &ndash; Der Hunger nimmt ab&ldquo;, betitelte die FAO in der vergangenen Woche ihren j&uuml;ngsten Report. Ihm zufolge ist die Zahl der chronisch Unterern&auml;hrten zwischen 2011 und 2013 im Vergleich zur Vorperiode 2010\/2012 um 26 Millionen oder drei Prozent auf 842 Millionen gesunken&hellip;<br>\nErn&auml;hrungsexperten von Entwicklungsorganisationen und Forscher nordamerikanischer Universit&auml;ten bezweifeln allerdings, dass die FAO Not und Elend vollst&auml;ndig erfasst. Anlass der Kritik sind auch neue Methoden zur Berechnung des Hungers, mit denen die FAO seit vergangenem Jahr operiert. &bdquo;Dadurch scheint der Hunger quasi wie von Geisterhand auf dem R&uuml;ckzug&ldquo;, sagt Roman Herre, Agrarexperte der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Informations- und Aktions-Netzwerk).<br>\nGrunds&auml;tzlich legt die FAO nach Ansicht der amerikanischen Forscher unrealistisch niedrige Annahmen dar&uuml;ber zugrunde, wie viele Kalorien Menschen in Entwicklungsl&auml;ndern brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/ernaehrung-fao-un-hunger-problem-schoengerechnet,1472780,24621138.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geschlossene &Ouml;kofonds: Fast alle Fonds fielen im Test durch<\/strong><br>\nDie Stiftung Warentest f&auml;llt ein vernichtendes Urteil zu den derzeit angebotenen geschlossenen &Ouml;kofonds: Von 24 untersuchten Wind- oder Solarfonds sind zwei &bdquo;ausreichend&ldquo; und acht &bdquo;mangelhaft&ldquo;. Weitere 14 Fonds sind bereits in der Konstruktion so riskant, dass sich eine Detailpr&uuml;fung er&uuml;brigt. Kein einziger Fonds ist aktuell empfehlenswert&hellip;<br>\nBei geschlossenen &Ouml;kofonds beteiligen sich private Investoren meist &uuml;ber viele Jahre als Kommanditisten an Solar- und Windparks. Daf&uuml;r werden ihnen j&auml;hrliche Renditen zwischen f&uuml;nf und zehn Prozent in Aussicht gestellt. Was gut klingt, ist ziemlich riskant. 14 Fonds gingen schon in der Vorpr&uuml;fung k.o., h&auml;ufigster Grund war das Blindpoolrisiko: Dabei steht ein Teil der Investitionsobjekte beim Verkauf der Fondsanteile an Anleger noch gar nicht fest. Auch Kredite in Fremdw&auml;hrungen oder Ratensparkonzepte f&uuml;r Kleinanleger waren im Test wegen des hohen Risikos Ausschlusskriterien&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/presse\/pressemitteilungen\/Geschlossene-Oekofonds-Fast-alle-Fonds-fielen-im-Test-durch-4620911-0\/\">Stiftung Warentest<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/Geschlossene-Oekofonds-Fast-alle-sind-mangelhaft-4618838-0\/\">Finanztest<\/a><\/li><li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Katholische Kirche: Protz als Erblast<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Friedhelm Hengsbach: &bdquo;Tebartz ist nur die Spitze des Eisbergs&ldquo;<\/strong><br>\nDie katholische Kirche m&uuml;sse von Grund auf reformiert werden, findet der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach. Das gehe nicht an einem Tag &ndash; und der Papst brauche daf&uuml;r &ldquo;&uuml;berirdische Kr&auml;fte&rdquo;.<br>\n&hellip;es prallen zwei Welten aufeinander: auf der einen Seite die klaren Aussagen des Papstes, der einen ganz anderen Stil, fast revolution&auml;re &Auml;u&szlig;erungen auch macht in dem Interview, n&auml;mlich eine Kirche der Armen f&uuml;r die Armen entstehen zu lassen, und auf der anderen Seite die geballte Wut des Kirchenvolkes &uuml;ber das, was also ein einzelner Bischof, ein Amtstr&auml;ger hier gerade in Deutschland, in der sogenannten staatsorientierten Kirche jetzt sich da leistet&hellip;eine hierarchische Struktur, die ja einmal sich entweder auf den Willen Gottes oder auf den Stifterwillen Jesu Christi beruft, die aber de facto nur ein erstarrtes Machtsystem ist, von oben her gesteuert, wo Entscheidungen einfach von oben nach unten weitergereicht werden, und das jetzt aufbrechende Selbstbewusstsein des katholischen Kirchenvolkes, das einfach nicht mehr das hinnimmt, was sie in der Gesellschaft eigentlich dauernd lebt&hellip;<br>\n&hellip;treiben wahrscheinlich den Papst jetzt in eine Falle hinein: Entweder gilt das, was er als Gesinnungsreform verk&uuml;ndet, auch strukturell. Dann muss die Struktur rekonstruiert werden. Denn der Papst hat zun&auml;chst einmal die Gesinnungsreform angemahnt und gibt da ein gutes Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2286827\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Eugen Drewermann: &bdquo;Wir geben den Protz als Erblast vor&ldquo;<\/strong><br>\nIn einer Zeit, wo 15 Millionen Deutsche in Armut oder am Rande der Armut leben mit ihren Kindern und Familien, wo 50 Millionen Menschen auf dieser Welt verhungern, wo das Mittelmeer in ein Massengrab von Fl&uuml;chtlingen vor dem Elend ganzer Kontinente sich verwandelt, einen Prunkbau da hinzusetzen, das als solches ist ein Skandal, egal unter was f&uuml;r Umst&auml;nden und egal auch, ob der Bau nun schlie&szlig;lich zwei Millionen oder 32 Millionen kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2286227\/%20\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Violettbuch Kirchenfinanzen &ndash; Wie die Kirche sich von den Heiden finanzieren l&auml;sst<\/strong><br>\nSoeben ist ein &ldquo;Violettbuch Kirchenfinanzen&rdquo; erschienen, eine Streitschrift des Kirchengegners Carsten Frerk. Darin hat der Autor versucht, so viele Informationen wie m&ouml;glich zusammenzuklauben &uuml;ber die Frage, wie viel Geld katholische und evangelische Kirche den Staat kosten&hellip;<br>\nUnter Frerks Strich steht die Summe von 19,9 Milliarden Euro. Auf diesen Batzen summieren sich die Ausgaben des Steuerzahlers &ndash; ob gl&auml;ubig oder nicht &ndash; f&uuml;r die Kirchen jedes Jahr&hellip;<br>\nAuf Kosten der Allgemeinheit w&uuml;rden christliche Kinderg&auml;rten betrieben, Kirchentage organisiert, Entwicklungsl&auml;nder missioniert, Orgeln renoviert, Soldaten nach Lourdes geschickt. Ganz zu schweigen von allen indirekten Zuwendungen, durch den Verzicht des Staates auf Einnahmen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131016_05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/violettbuch-kirchenfinanzen-wie-die-kirche-sich-von-den-heiden-finanzieren-laesst-1613336.html\">faz.net<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Siehe auch: Wie sich die evangelische Kirche finanziert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/kirchenfinanzen\/pdfs\/finanzquellen.pdf\">EKD [PDF &ndash; 29.8 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hans Blix: Atomverhandlungen mit dem Iran: &ldquo;60 Prozent Psychologie&rdquo;<\/strong><br>\nIch denke dass auf beiden Seiten ein gewisser Erfolgswille vorhanden ist. In den USA hat sich Pr&auml;sident Obama durch seine Ank&uuml;ndigung, den Chemiewaffeneinsatz in Syrien nicht unges&uuml;hnt zu lassen, in eine Ecke man&ouml;vriert. Und in Bezug auf den Iran hat er &ouml;ffentlich gelobt, eine nukleare Aufr&uuml;stung Teherans unter keinen Umst&auml;nden zuzulassen.<br>\nAktuell besteht in den USA nun ein klares Interesse, aus dieser Ecke wieder herauszukommen und vor allem nicht zu sehr in die Entwicklung in Iran verstrickt zu werden. Schlie&szlig;lich haben die Amerikaner nicht die leiseste Ahnung, was am Tag nach einer Bombenkampagne in Syrien oder im Iran geschehen solle. Das ist die US-Seite der aktuellen Entwicklung. Doch auch im Iran scheint die Bereitschaft zu bestehen, Zu einer &Uuml;bereinkunft zu gelangen. Es ist klar, dass das Land aktuell in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation ist. Die Sanktionen, der wirtschaftliche Druck und hausgemachtes Missmanagement habe die wirtschaftliche Entwicklung torpediert und die ohnehin angespannte Lage &ouml;konomische versch&auml;rft. Mir scheint, dass diese beiden Trends in den Vereinigten Staaten und im Iran nun aktuell zusammenkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/atomverhandlungen-in-genf-60-prozent-psychologie\/\">Internationale Politik und Gesellschaft (IPG)<\/a><\/li><li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Paul Krugman: Die Dixiekraten-L&ouml;sung<\/strong><br>\nStellen Sie sich vor, Sie haben diesen Nachbarn, der Ihnen das Leben zur H&ouml;lle macht. Erst beansprucht er all Ihre Kr&auml;fte in einem Rechtsstreit, der jeglicher Grundlage entbehrt; Die Anwaltskosten auf beiden Seiten sind enorm. Dann droht er Ihrer Familie k&ouml;rperliche Gewalt an. Und auf einmal sagt er, er sei kompromissbereit: Er will den Rechtstreit beenden, was ihm genauso n&uuml;tzt wie Ihnen. Aber daf&uuml;r m&uuml;ssen Sie ihm Ihr Auto &uuml;berlassen. Oh, und er will auch mit den Bedrohungen Ihrer Familie aufh&ouml;ren  &ndash;  allerdings nur eine Woche lang, danach wird er wieder damit anfangen.<br>\nKein besonders gutes Angebot, oder? Und hier kommt das Beste: Die Verwandten des Nachbarn, die ihn die ganze Zeit angestachelt haben, sind aufgebracht, weil er nicht auch noch verlangt hat, sie sollten Ihren Hund umbringen.<br>\nNun verstehen Sie den derzeitigen Stand der Haushaltsverhandlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/10\/14\/opinion\/krugman-the-dixiecrat-solution.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li><li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Letters detail punitive tactics used on Guant&aacute;namo hunger strikers<\/strong><br>\nNewly declassified papers say hunger strike at Guant&aacute;namo Bay was &lsquo;broken&rsquo; by a deliberate campaign to crush detainees&rsquo; spirits.<br>\nThe US military secretly used a variety of tactics to break the resolve of the Guant&aacute;namo Bay hunger strikers, including placing them in solitary confinement if they continued to refuse food, newly declassified interviews with detainees reveal.<br>\nOne prisoner also said that the last British resident held inside the camp, Shaker Aamer, had been targeted and humiliated by the authorities to the point where it became impossible for the 44-year-old to continue his protest.<br>\nThe US military recently announced the end of the six-month mass hunger strike among detainees at Guant&aacute;namo Bay. But human rights groups argue that such proclamations are disingenuous as at least 16 inmates are still force-fed daily, and two are in hospital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/oct\/12\/us-military-stormed-hunger-striker-cell\">The Guardian<\/a><\/li><li><a name=\"h16\"><\/a><strong>K&ouml;penicker Appell: Jetzt die Weichen f&uuml;r den Traumjob Wissenschaft stellen!<\/strong><br>\nDrei Ma&szlig;nahmen f&uuml;r ein 100-Tage-Programm der neuen Bundesregierung\n<ol>\n<li>Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes<br>\nNeun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind befristet besch&auml;ftigt, &uuml;ber die H&auml;lfte der Zeitvertr&auml;ge hat eine Laufzeit von unter einem Jahr. So kann es nicht weitergehen&hellip;<\/li>\n<li>Aktive Vergabepolitik in der Forschungsf&ouml;rderung<br>\n&Uuml;ber Bund-L&auml;nder-Programme wie die Exzellenzinitiative, den Qualit&auml;tspakt Lehre oder den Pakt f&uuml;r Forschung und Innovation ist der Bund ma&szlig;geblich an der Finanzierung von Forschung und Lehre an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Meint es der Bund ernst mit der Zielsetzung, die Attraktivit&auml;t des Arbeitsplatzes Hochschule und Forschung und die Perspektiven von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu verbessern, muss er als Geldgeber Mitverantwortung f&uuml;r die Qualit&auml;t von Karrierewegen und Besch&auml;ftigungsbedingungen an den von ihm finanzierten Einrichtungen &uuml;bernehmen&hellip;<\/li>\n<li>F&ouml;rderprogramm f&uuml;r verl&auml;ssliche Karrierewege in der Wissenschaft<br>\nDie Personalstruktur an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weist im internationalen Vergleich wesentliche Strukturdefizite auf: Die Karrierewege sind lang und steinig, neben der Professur gibt es kaum Perspektiven, auf Dauer Wissenschaft als Beruf auszu&uuml;ben. Insbesondere in der Phase &bdquo;zwischen Doktorhut und Katheder&ldquo; &ndash; so das Motto der 7. GEW-Wissenschaftskonferenz &ndash; brauchen wir mehr berechenbare Berufsperspektiven f&uuml;r Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere durch einen Tenure Track&hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Koepenicker_Appell.html\">GEW<\/a><\/p><\/li><li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Portugals Studenten ohne staatliche Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nIn den letzten drei Jahren haben die portugiesischen Universit&auml;ten &uuml;ber 30 Prozent ihrer staatlichen Budgetgelder verloren. Die allgemeine Situation ist sehr angespannt. Dazu kommt, dass die staatlichen F&ouml;rderungen f&uuml;r Forschungszentren zus&auml;tzlich gek&uuml;rzt wurden und wir deshalb im internationalen Vergleich an Wettbewerbsf&auml;higkeit verlieren. Und dann ist da noch die Situation der Familien, die es manchmal nicht mehr schaffen, ihren Kindern ein Studium zu finanzieren.<br>\nDie Folgen von Sparkurs, Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit lassen sich an der Zahl der Einschreibungen an portugiesischen Universit&auml;ten ablesen. Zehntausende Studienpl&auml;tze an den eigentlich beliebten &ouml;ffentlichen Hochschulen blieben dieses Jahr unbesetzt.<br>\nDie Krise an den Universit&auml;ten kommt zu einem denkbar schlechten Moment. Portugal hat in den vergangenen Jahrzehnten gro&szlig;e Fortschritte im Bildungsbereich gemacht. Als das Land 1986 der Europ&auml;ischen Wirtschaftsgemeinschaft beitrat, besa&szlig;en rund 200.000 Portugiesen, also nur f&uuml;nf Prozent der Bev&ouml;lkerung, einen Universit&auml;tsabschluss. 25 Jahre sp&auml;ter sind es 1,25 Millionen.<br>\nDas Bildungsministerium wird im Haushalt f&uuml;r 2014 noch einmal K&uuml;rzungen vornehmen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2286964\/\">DLF<\/a><\/li><li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Dienstbereit &ndash; Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA<\/strong><br>\nSie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenm&ouml;rder: Hochrangige Nationalsozialisten und &uuml;berzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus f&uuml;r den Westen der Feind &ndash; und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitk&auml;mpfern.<br>\nDie CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigr&ouml;&szlig;en und italienische Faschisten als Agenten f&uuml;r ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Milit&auml;rdiktaturen S&uuml;damerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des &ldquo;Dritten Reiches&rdquo; finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?<br>\nDer Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des B&uuml;ndnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand j&uuml;ngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In &ldquo;Dienstbereit &ndash; Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA&rdquo; schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort &ndash; ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mitt&auml;terschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbr&uuml;derung zwischen Verbrechern und Demokratien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048058-000\/dienstbereit\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Unabh&auml;ngig von der unheiligen Allianz zwischen CIA (oder BND oder Stasi, usw.) und Altnazis, man braucht nicht an die Souver&auml;nit&auml;t der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg zu zweifeln, denn keiner der beiden deutschen Staaten war nach dem Krieg souver&auml;n. Das war nie ein Geheimnis &ndash; wenigstens nicht bei uns in den USA. Es w&auml;re damals auch ziemlich fahrl&auml;ssig gewesen, Deutschland seine Souver&auml;nit&auml;t zur&uuml;ckzugeben. Zwei Kriege und ein Holocaust innerhalb eines Dritteljahrhunderts d&uuml;rften als Begr&uuml;ndung ausreichen, Deutschland unter Aufsicht zu stellen und &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum zu halten.<\/em><br>\n<em>Das ist nat&uuml;rlich keine Rechtfertigung f&uuml;r die Machenschaften der CIA, die hier beschrieben werden (ich beziehe mich dabei lediglich auf den Text unten, da ich die Reportage selbst nicht gesehen habe). Diese Machenschaften wundern mich aber nicht, da ich Geheimdiensten ohnehin alles M&ouml;gliche zutraue &ndash; au&szlig;er Redlichkeit und Moral. Das gilt aber nicht nur f&uuml;r die CIA. Und dass Schurken und Verbrecher jeglicher Couleur nach ihrer Niederlage eine &ldquo;Anschlussverwendung&rdquo; bei einem vormals gegnerischen Geheimdienst finden, geh&ouml;rt (leider) zum amoralischen Wesen von Geheimdiensten.<\/em><\/p><\/li><li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Leseempfehlung &ndash; Und ich?<\/strong><br>\nNoch nie, hei&szlig;t es, ging es uns so gut &ndash; doch noch nie haben wir uns so schlecht gef&uuml;hlt. Die neoliberale Ideologie durchdringt unser Leben inzwischen bis in den letzten Winkel: Sie pr&auml;gt unsere Selbstwahrnehmung, unsere Beziehung zu unserem K&ouml;rper, unseren Partnern und Kindern &ndash; in anderen Worten, unsere Identit&auml;t.<br>\nOffenbar hat die neue Freiheit und Selbstverantwortung eine dunkle Kehrseite. Ihre implizite Botschaft lautet: Jeder kann perfekt sein, jeder kann alles haben. Wer versagt, hat sich nicht genug angestrengt; wer scheitert, ist allein schuld. Besch&auml;mung und Schuldgef&uuml;hle sind die Folge, Wut, Aggression und diffuse Trauer, Selbstzweifel und &raquo;bipolare St&ouml;rungen&laquo; &ndash; oder gar T&auml;uschung und Betrug, wenn es gilt, die ausufernden Leistungskataloge der modernen Arbeitswelt zu erf&uuml;llen. Keineswegs zuf&auml;llig werden sie uns im Gewande objektiver, wissenschaftlich gepr&uuml;fter Erfordernisse pr&auml;sentiert, gegen die aufzubegehren zwecklos ist.<br>\nIn einer furiosen Anklage zeigt der Psychoanalytiker Paul Verhaeghe, welche Auswirkungen das Selbstverst&auml;ndnis einer Gesellschaft, die jeden Lebensbereich unter das Diktat der &Ouml;konomie stellt, auf die Psyche der Menschen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kunstmann.de\/titel-0-0\/und_ich-956\/\">Verlag Antje Kunstmann<\/a><\/li><li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: WDR 2 Kabarett: Volker Pispers &ndash; Ablenkung von den wichtigen Dingen <\/strong><br>\nZitat: &ldquo;Laut Umfragen bef&uuml;rworten zwei-Drittel der Bev&ouml;lkerung eine Gro&szlig;e Koalition, und knapp &uuml;ber sechzig Prozent w&uuml;nschen sich, dass diese Gro&szlig;e Koalition das Programm der Linkspartei umsetzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volkerpispers100.html\">wdr2<\/a><\/li>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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