{"id":1895,"date":"2006-11-27T08:25:48","date_gmt":"2006-11-27T07:25:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1895"},"modified":"2006-11-27T08:27:05","modified_gmt":"2006-11-27T07:27:05","slug":"hinweise-des-tages-273","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Sebastian Dullien: Irrtum Generationengerechtigkeit<\/strong><br>\nAnalysen zur Generationengerechtigkeit sind bestenfalls brauchbar als Arbeitsbeschaffungsma&szlig;nahme f&uuml;r unterbesch&auml;ftigte Volkswirte &ndash; oder als Argument, mit dem junge Politiker ohne spezifische Fachkenntnisse Einfluss und Posten einfordern k&ouml;nnen. Ob die Gesellschaft dadurch gerechter wird, ist eher zweifelhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/134831.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Kommentar eines Lesers: &bdquo;Nehmt diesen Artikel bitte ins Tagebuch (nicht nur als Hinweis) auf. Er bringt die wesentlichen Argumente zum Thema Generationengerechtigkeit auf den Punkt.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ideologie<\/strong><br>\nDer Vorschlag, die Neuverschuldung zu verbieten, l&auml;uft darauf hinaus, den Staat zu kastrieren. Ihm w&uuml;rde damit die M&ouml;glichkeit aus der Hand genommen, gegen Konjunkturkrisen anzugehen. Stattdessen m&uuml;sste er in einer solchen Situation die Steuern erh&ouml;hen und\/oder die Ausgaben k&uuml;rzen, was die Talfahrt beschleunigen w&uuml;rde. Dahinter steckt die gleiche Ideologie, die schon den &ldquo;dummen&rdquo; europ&auml;ischen Stabilit&auml;tspakt gebar. Es ist der Glaube neoliberaler Kreise, dass die Wirtschaft von staatlichem Handeln erl&ouml;st werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1016950\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Exportwirtschaft wird beg&uuml;nstigt<\/strong><br>\nDer Anteil der Investitionen am Bruttoinlandsprodukt lag im vergangenen Jahr bei 17,1 %, der Anteil der Sozialleistungen bei 31 %. F&uuml;r das K&ouml;lner Institut der deutschen Wirtschaft ein Beleg daf&uuml;r, dass Deutschland seine Zukunft verfr&uuml;hst&uuml;ckt. Nach Ansicht des Chemnitzer &Ouml;konomen Fritz Helmedag sind die Sozialleistungen so hoch, weil die Investitionen so deutlich gesunken sind. Das Grundproblem in Deutschland, so der &Ouml;konom, seien nicht zu hohe Sozialleistungen oder zu hohe L&ouml;hne, sondern die zu geringe Nachfrage &ndash; Folge einer Wirtschaftspolitik, die auf sinkende L&ouml;hne setze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&amp;cat=1&amp;id=30774\">VDI nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Management auf dem R&uuml;ckzug in vorindustrielle Zeiten<\/strong><br>\nMarkus Wendt und Erich Feldmeier &uuml;ber Massenentlassungen als Unternehmensstrategie: &bdquo;Seit mehreren Jahrhunderten wird fein s&auml;uberlich die Abschreibung jeder Schraube und jeglichen verbrauchten Rohstoffs in Kostenstellen erfasst. Weitere Produktionsfaktoren wie F&uuml;hrungsstil, Vertrauen und Respekt sind in Buchhaltungssystemen nicht vorgesehen. Die Ochsengespanne aus vorindustriellen Zeiten sind noch heute in Unternehmen des 21. Jahrhunderts im Einsatz. Investitionen zum Erhalt oder gar zur Steigerung von Kapitalwerten sind in jedem Bereich eines Unternehmens selbstverst&auml;ndlich &ndash; mit Ausnahme des Kostenfaktors Personal nat&uuml;rlich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi_nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=volltext&amp;cat=1&amp;id=24987#\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Thema Mannesmann-Prozess<\/strong>\n<ul>\n<li>\n\t        <strong>Mannomann<\/strong><br>\n            Die &Ouml;ffentlichkeit wei&szlig; jetzt ziemlich genau, was Anfang 2000 auf den Chefetagen von Mannesmann abging. Und die Mischung aus Gier und Chuzpe, die die beteiligten Akteure damals an den Tag legten, reicht nicht einmal f&uuml;r einen moralischen Freispruch dritter Klasse.<br>\n            Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare_aus_der_zeitung\/?em_cnt=1016930\">FR<\/a><br>\n            <em>Kommentar von Orlando Pascheit: Wieder einmal klafft eine bedenkliche L&uuml;cke zwischen Recht und Gerechtigkeit. Die Einstellung von Prozessen gegen Geldauflage nach Paragraph 153 a Strafprozessordnung war urspr&uuml;nglich  f&uuml;r Massendelikte von geringer Schuld gedacht. Dass heute durch das Rechtspflegeentlastungsgesetz von 1993 dieser Paragraph f&uuml;r solche heiklen und im &ouml;ffentlichen Interesse liegende Verfahren zur Anwendung kommen kann, ist der eigentliche Skandal.<br>\n            Das Interesse der Angeklagten ist klar und braucht nicht er&ouml;rtert zu werden. V&ouml;llig unklar und seltsam ist das &uuml;berraschende Einlenken der Staatsanwaltschaft, und sollte das Gericht diesem Deal zustimmen, k&auml;me dies einer Zur&uuml;ckweisung der Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs gleich. Die Botschaft an die &Ouml;ffentlichkeit w&auml;re, dass unser Rechtsstaat den  wirtschaftlich M&auml;chtigen Ausnahmen erm&ouml;glicht. Selbst die H&ouml;he der Bu&szlig;e ist angesichts des Jahreseinkommens von Ackermann oder der geflossenen Pr&auml;mienzahlungen ein Witz.<\/em>\n        <\/li>\n<li>\n    \t    <strong>Ende eines Prozesses<\/strong><br>\n            Mit einem Vergleich k&ouml;nnte einer der spektakul&auml;rsten Wirtschaftsprozesse Deutschlands enden. Ein kl&auml;glicher Kuhhandel.<br>\n            Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/729\/92637\/print.html\">SZ<\/a><br>\n            <em>Kommentar: Der auf den ersten Blick so kritisch wirkende Kommentar des SZ-Autors Marc Beise erweist sich bei genauerem Hinsehen als einseitig und oberfl&auml;chlich. Klaus Zwickel wird f&uuml;r sein Versagen als Arbeitnehmervertreter zwar zu Recht scharf kritisiert. F&uuml;r Ackermann hingegen bringt Beise befremdlich viel Sympathie zum Ausdruck. Dieser habe den Prozess als &bdquo;Fegefeuer&ldquo;, als &bdquo;Martyrium&ldquo;, erlebt und sei &bdquo;in der &Ouml;ffentlichkeit zum Zerrbild des b&ouml;sen Kapitalisten degeneriert&ldquo;.<br>\n            Marc Beises Bewertungen enthalten einen Widerspruch, den er nicht bemerken konnte, weil er die Sicht auf Ackermanns gesellschaftliche Verantwortung auf die Frage nach pers&ouml;nlichem Fehlverhalten in einem konkreten Fall einschr&auml;nkt.<br>\n            Einerseits h&auml;lt er Josef Ackermanns &bdquo;Leistung f&uuml;rs eigene Unternehmen, dessen Mitarbeiter und Eigent&uuml;mer&ldquo; f&uuml;r &bdquo;ziemlich gut&ldquo;. Andererseits glaubt er, der Chef der Deutschen Bank habe &bdquo;sich gel&auml;utert&ldquo; und &bdquo;&uuml;ber gesellschaftliche Zusammenh&auml;nge, &uuml;ber die Rolle der Wirtschaft und die Verantwortung von Managern&ldquo; dazugelernt.<br>\n            Ackermanns Leistung besteht darin, die Deutsche Bank auf eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent zu trimmen. Dass bereits eine permanente Zielvorgabe von 15 Prozent (von der gerne behauptet wird, sie sei notwendig, um im weltweiten Wettbewerb anspruchsvolle Anleger anzulocken) mit gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein unvereinbar ist, hat Heiner Flassbeck gut begr&uuml;ndet:<\/em>\n<ul>\n<li>\n\t                <em>&bdquo;Banken produzieren n&auml;mlich nichts. Sie nehmen Geld auf von den einen und leihen es weiter an andere. Produzieren, im Sinne von Herstellen der Produkte, die an die Konsumenten verkauft werden, wie auch im Sinne des Erwirtschaftens des Zinses, tun allein die Unternehmen. (&hellip;)<br>\n                    Alles, was in einer Wirtschaft verdient wird, muss real erwirtschaftet werden. In einer Wirtschaft, die real um 2&frac12; % w&auml;chst, k&ouml;nnen alle 2&frac12; % mehr real erhalten, also etwa 5-6 % nominal. Da man auf Dauer anderen Gruppen nichts wegnehmen kann, weil die die Kunden der Unternehmen sind, gilt das insgesamt auch f&uuml;r die Unternehmen und deren Verdienste. Da nur aus diesen Verdiensten die Rendite der Finanzanlagen flie&szlig;t, kann auch diese, real gerechnet, auf lange Sicht nicht h&ouml;her sein.&ldquo;<\/em><br>\n                    Quelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2001\/6.5.2001\/Neuek.pdf\">Flassbeck-Artikel &bdquo;Neue &Ouml;konomie und alte Regeln&ldquo; [PDF &ndash; 16 KB]<\/a>\n                <\/li>\n<li>\n    \t            <em>&bdquo;F&uuml;nfzehn Prozent Rendite bedeutet schon in normalen Zeiten, dass es eine enorme Umverteilung innerhalb der Gesellschaft gibt. Da logischerweise nur verteilt werden kann, was erwirtschaftet wird, und j&auml;hrlich h&ouml;chstens 5 bis 6 % (inklusive 2 bis 3 % Preissteigerung) erwirtschaftet werden, sind 15 % f&uuml;r die Kapitalseite gleichzusetzen mit der Aufforderung an die Arbeitsseite und den Staat, eine massive Umverteilung der Einkommen auf Dauer hinzunehmen bzw. aktiv zu bewerkstelligen.&ldquo;<\/em><br>\n                    Quelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck.de\/pdf\/2002\/7.6.2002\/15und4.pdf\">Flassbeck-Artikel &bdquo;15 und 4 &ndash; &Uuml;ber die Verteilung des Wohlstands der Nationen&ldquo; [20 KB]<\/a>\n                <\/li>\n<\/ul>\n<p>            <em>Gibt es irgendwelche Anzeichen daf&uuml;r, dass Dr. Josef Ackermann in Zukunft etwas anderes tun wird als bisher, n&auml;mlich mit allen ihm zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln Kapitalrenditen in volkswirtschaftlich unverantwortlicher H&ouml;he durchzusetzen? Ob er es noch immer f&uuml;r richtig h&auml;lt, dass im Zuge einer Unternehmens&uuml;bernahme dem einen oder anderen Raffke einige Extra-Millionen zugeschoben wurden, verliert vor diesem Hintergrund an Bedeutung.<\/em>\n        <\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Zum HARTZ IV-Fehlurteil des Bundessozialgerichts<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Zum Leben zu wenig<\/strong><br>\nWie ein Arbeitsloser rechnet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages\/?em_cnt=1016074\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Hartz-IV-Armut ist verfassungsgem&auml;&szlig;&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Ich finde es nat&uuml;rlich gut, dass das Urteil so ausgegangen ist&rdquo;, erkl&auml;rte Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering (SPD). Der Regelsatz von 345 Euro monatlich plus Wohngeld sei sorgf&auml;ltig berechnet worden. &ldquo;Das ist ja keine willk&uuml;rliche Festsetzung, sondern das gr&uuml;ndet sich auf eine Einkommens- und Verbrauchsstatistik&rdquo;, sagte er zur Begr&uuml;ndung. &ldquo;Da wird genau festgestellt, was ist die Basis f&uuml;r ein Existenzminimum.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-450394,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em>Kein Kommentar.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Kirchlicher Segen f&uuml;r Agenda 2010<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Katholiken und Protestanten billigen die Demontage des Sozialstaats.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/11\/24\/a0081.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Das &bdquo;gemeinsame Wort&ldquo; der Kirchen ist zu mutlos und zu neoliberal.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/11\/24\/a0147.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn die zwei Gro&szlig;kirchen, die bei der sogenannten &Ouml;kumene keinen Schritt vorankommen, pl&ouml;tzlich mit einem &raquo;Gemeinsamen Wort&laquo; das deutsche Volk begl&uuml;cken, ist Vorsicht geboten.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=100938&amp;IDC=7\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dbk.de\/imperia\/md\/content\/schriften\/dbk6.gemeinsametexte\/gt_19.pdf\">Das gemeinsame Dokument der beiden Kirchen [PDF &ndash; 228 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu den Wahlen in Holland<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Gegen das kalte Holland<\/strong><br>\nDie Niederlande vor dem Umbruch: &ldquo;Die W&auml;hler haben sich ganz eindeutig gegen das kalte Holland der Christdemokraten entschieden&rdquo;. Premier Balkenende ist nur scheinbar Wahlsieger. Der wirkliche hei&szlig;t Jan Marijnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/11\/24\/a0135.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Jenseits der Dogmen<\/strong><br>\nHollands Sozialisten haben sich als einzig linke Option profiliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/11\/24\/a0136.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Betriebsr&auml;te wettern gegen Rentenpl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Betriebsratschefs deutscher Autokonzerne wie DaimlerChrysler, BMW und Porsche kritisierten in einem Brief an Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering (SPD) entschieden das Tempo, mit der das gesetzliche Renteneintrittsalter auf 67 Jahre heraufgesetzt werden soll. In dem Schreiben, das der Berliner Zeitung vorliegt, bezweifeln die m&auml;chtigen Arbeitnehmervertreter, dass die Erwerbsquote &auml;lterer Besch&auml;ftigter schnell erh&ouml;ht werden k&ouml;nne: &ldquo;Bittere Realit&auml;t ist heute, dass ein Gro&szlig;teil der Arbeitspl&auml;tze unter so hohem Wettbewerbsdruck steht, dass die an sich notwendigen Investitionen in altersgerechte Modelle Arbeit so verteuern w&uuml;rde, dass ein weiterer massiver Abbau von Arbeitspl&auml;tzen die Folge w&auml;re.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/politik\/606728.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Beck dr&auml;ngt auf Einf&uuml;hrung von Investivl&ouml;hnen<\/strong><br>\nDer SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat am Samstag auf einer Programmkonferenz seiner Partei in Berlin f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Investivlohns geworben. Er bot Kanzlerin Angela Merkel nach dem CDU-Parteitag in Dresden ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch dar&uuml;ber an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E66250F27BB524F22B1B83EBF2A98C302~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em>Kommentar von Orlando Pascheit: Immer wieder, vor allem  in Wahljahren, entdeckt die Politik die Tatsache der ungleichm&auml;&szlig;igen Verteilung des Kapitals in Deutschland. In diesem Jahr ist es wohl die wachsende Unbeliebtheit der Regierungsparteien, welche &uuml;ber die Idee der Verm&ouml;gensbildung in Arbeitnehmerhand eine Vers&ouml;hnung zwischen den enorm gestiegenen Unternehmensgewinnen und den stagnierenden Arbeitnehmereinkommen suggerieren soll.<br>\nGanz abgesehen davon, dass, wenn der Investivlohn zu einem variablen Bestandteil der Entlohnung wird, dies bei schlechter Konjunktur oder fallenden Aktienkursen f&uuml;r den Arbeitnehmer zu kaum zu verkraftenden Abschl&auml;gen f&uuml;hrt, d&uuml;rfte eine f&uuml;r alle Arbeitnehmer geltende Unsetzung betr&auml;chtliche Schwierigkeiten machen.<br>\nEine verm&ouml;genspolitische Gleichbehandlung w&uuml;rde ja nicht nur die Belegschaften der Gro&szlig;unternehmen in Industrie und Bank- und Versicherungswirtschaft betreffen, sondern m&uuml;sste auch die Arbeitnehmer des &ouml;ffentlichen Dienstes und der mittelst&auml;ndischen Wirtschaft erfassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zeichnet sich eine neue Studenten-Elite ab, vielleicht sogar eine neue Geld-Elite?<\/strong><br>\nMeyer auf der Heyde, Generalsekret&auml;r des Deutschen Studentenwerkes, &uuml;ber die Gefahr falscher Priorit&auml;tensetzung: &bdquo;Die Schieflage hat unsere Sozialerhebung im Jahre 2003 verdeutlicht, die einen starken R&uuml;ckgang in der Mittelschicht verzeichnet. Die Gruppe, deren Elterneinkommen &uuml;ber den Baf&ouml;ggrenzen liegt, das aber zu gering ist, um den Kindern das Studium finanzieren zu k&ouml;nnen, meidet zusehends den akademischen Ausbildungsweg. Generell studieren von 100 Kindern, deren V&auml;ter der Herkunftsgruppe &ldquo;niedrig&rdquo; angeh&ouml;ren, nur elf. Bei den Kindern der Herkunftsstufe &ldquo;hoch&rdquo; studieren von 100 Kindern 81. Wo man Bildungsreserven aussch&ouml;pfen k&ouml;nnte, liegt auf der Hand. Wenn sich die Rahmenbedingungen aber verschlechtern, wird sich die Entscheidung der unteren Gruppen gegen ein Studium verfestigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&amp;cat=1&amp;id=30766\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Pisa-Studie: Kritiker bezweifeln wissenschaftlichen Wert der Erhebung<\/strong><br>\nNeu gegen&uuml;ber den vorausgegangenen Pisa-Studien ist die massive Kritik, die in den vergangenen Tagen durch das Buch &ldquo;Pisa &amp; Co. &ndash; Kritik eines Programms&rdquo; &ouml;ffentlich geworden ist. Die Quintessenz der Herausgeber, der Potsdamer Mathematik-Didaktiker Thomas Jahnke und Wolfram Meyerh&ouml;fer: Mit Pisa sei &ldquo;ein Prozess eingeleitet, der auf Standardisierung und Operationalisierung von Bildung gerichtet ist, und damit auf intellektuelle Verarmung und Formalisierung, auf geistige Enge und Orientierung am Mittelma&szlig;&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&amp;cat=1&amp;id=30771\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Kann man gute Bildung kaufen?<\/strong><br>\nDie deutschen Privatschulen verzeichnen einen Boom, ihre Wartelisten werden l&auml;nger. Das Pisa-Fiasko und Gewalt unter Sch&uuml;lern lassen Eltern nach Alternativen suchen. Privatschul-Gegner warnen vor einer Spaltung der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,450143,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Unterschicht:  Das doppelte Integrationsproblem der Deutschen<\/strong><br>\nDie Elite schottet sich gegen Migranten und Ostdeutsche ab. Kein Wunder, dass sie das Gros der Unterschicht bilden. Aber die Debatte &uuml;ber das neue Reizwort des politischen Raums h&ouml;rt dort auf, wo sie eigentlich interessant werden k&ouml;nnte. Deutschland braucht eine Affirmative Action nach amerikanischem Vorbild, eine gezielte F&ouml;rderung nach oben. Von Alexander Wendt (Professor of International Security an der Ohio State University, USA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/11\/24\/1121891.html?prx=1\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>Die neuen Dunkelm&auml;nner<\/strong><br>\nDas Engagement von Finanzfirmen im Mediensektor st&ouml;&szlig;t auf Misstrauen. Kritiker bef&uuml;rchten, dass nur noch die Rendite z&auml;hlt und so das journalistische Gut gesch&auml;digt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/11\/24\/em\/articleEOF63.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Pl&auml;ne f&uuml;r Staatsstreich in Venezuela?<\/strong><br>\nMit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es am 4. Dezember in den gro&szlig;en St&auml;dten Venezuelas zu ausgedehnten Oppositionsprotesten kommen. Da die privaten Medien kontinuierlich falsche Umfragewerte verbreiten &ndash; die einen m&ouml;glichen Sieg der Opposition vorhersagen -, glauben inzwischen weite Teile der venezolanischen Bev&ouml;lkerung an einen Vorsprung von Manuel Rosales. Die Frage ist nur, wird es auch zu einem neuen Staatsstreich kommen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2006\/11\/162821.shtml\">Indymedia<\/a>\n<p>Kommentar: Das Thema verdient trotz aller berechtigten Kritik an Chavez Aufmerksamkeit.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1895","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1895"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1895\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}