{"id":18962,"date":"2013-10-17T09:25:36","date_gmt":"2013-10-17T07:25:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18962"},"modified":"2015-10-12T11:36:36","modified_gmt":"2015-10-12T09:36:36","slug":"nichts-dummer-als-die-lippen-zusammenzupressen-wenn-einem-was-weh-tut-georg-buechner-das-traurige-genie-voller-aufbegehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18962","title":{"rendered":"\u201cNichts dummer, als die Lippen zusammenzupressen, wenn einem was weh tut.\u201c &#8211; Georg B\u00fcchner &#8211; Das traurige Genie voller Aufbegehren"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gedenk-Essai zum 200. Geburtstag des Dichters.<br>\nVon <strong>Marianne B&auml;umler<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&ldquo;Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag: sie wohnen in sch&ouml;nen H&auml;usern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.<\/p><p>Das Volk aber liegt vor ihnen wie D&uuml;nger auf dem Acker. Der Bauer geht hinter dem Pflug, der Vornehme aber geht hinter ihm und dem Pflug und treibt ihn mit dem Ochsen am Pflug, er nimmt das Korn und l&auml;&szlig;t ihm die Stoppeln. <\/p><p>Das Leben des Bauern ist ein langer Werktag: Fremde verzehren seine &Auml;cker vor seinen Augen, sein Leib ist eine Schwiele, sein Schwei&szlig; ist das Salz auf dem Tisch des Vornehmen. Sie herrschen frei und ermahnen das Volk zur Knechtschaft.<\/p><p>Ihnen gebt ihr 6 000 000 Gulden Abgaben, sie haben daf&uuml;r die M&uuml;he, euch zu regieren, d.h. sich von euch f&uuml;ttern zu lassen und euch eure Menschen-und B&uuml;rgerrechte zu rauben. Und wenn sie barmherzig sind, so geschieht es nur, wie man ein Vieh schont, das man nicht so sehr angreifen will.&ldquo;<\/p><p>Georg B&uuml;chner, der Verfasser dieser Flugschrift aus dem Jahr 1834 mit dem Titel &bdquo;Der hessische Landbote&ldquo; wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren, er starb am 19.Februar 1837 im Exil in Z&uuml;rich.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131017_marianne_baeumler_buechner.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/31\/Georg_B%C3%BCchner.png\">Wikimedia<\/a> <\/p><p>Er hatte in Deutschland und Frankreich gesellschaftliche Missst&auml;nde gesehen und zu verstehen gesucht. Lauter beunruhigende Wahrheiten schrieb er nach seiner ersten Ver&ouml;ffentlichung, diesem Pamphlet aus dem Jahr 1834. Mit drei Theaterst&uuml;cken und einer Novelle ging Georg B&uuml;chner, der nur 23 Jahre und vier Monate Zeit zu leben hatte, als gr&ouml;&szlig;ter realistischer Dichter in die Weltliteratur ein.<\/p><p>L&auml;nger als sechzig Jahre nach seinem Tod dauerte es jedoch, bis die Germanistik dem Autor von &ldquo;Lenz&ldquo;, von &ldquo;Leonce und Lena&ldquo; und vom Dramenfragment &ldquo;Woyzeck&ldquo;  wissenschaftliche Beachtung schenkte:<br>\nden Niederungen der gesellschaftlichen Wirklichkeit galt ihr Interesse bisher ebenso wenig wie einem so sprachgewandten Aufbegehren, welches sich zudem au&szlig;erhalb g&auml;ngiger &auml;sthetischer Normen Bahn brach.<\/p><p>Nach dem Expressionismus machte vor allem Gerhart Hauptmann auf B&uuml;chner begeistert aufmerksam. Die gro&szlig;e Identifikationskraft seines schmalen Werks erwies dann in der Studentenrevolte um 1968 ihre Aktualit&auml;t, als das historische Beispiel f&uuml;r Gegen&ouml;ffentlichkeit.<\/p><p>Wie stellt sich heute, 2013, der so genannte &bdquo;Gebrauchswert&ldquo; der Literatur Georg B&uuml;chners dar?<\/p><p>Der Mediziner Georg B&uuml;chner analysierte das Scheitern von Menschen zur Biedermeier-Zeit, ihre Widerstandskraft und ihre Hoffnungen. Was sagt uns dieser Dichter &ndash; fast 200 Jahre sp&auml;ter &ndash; dessen Schreibtisch in seinem kurzen Leben sowohl konkret als auch gesellschaftskritisch als Seziertisch diente?<\/p><p><strong>&ldquo;Friede den H&uuml;tten, Krieg den Pal&auml;sten&ldquo;.<\/strong><\/p><p>Diesen Kampfruf der franz&ouml;sischen Revolution von 1789 nahm Georg B&uuml;chner zur &Uuml;berschrift seines Flugblatts, mit dem er den gedr&uuml;ckten Bauern praktische Informationen an die Hand gab. Den zun&auml;chst vereinzelten Zorn der &ldquo;Erniedrigten und Beleidigten&ldquo; wahrzunehmen, bez&ouml;ge sich heutzutage allerdings als literarischer Impetus vornehmlich auf die globale Unrechtssituation in der so genannten dritten Welt, insofern auf &bdquo;die Unbetrauerbaren&ldquo;, wie Judith Butler die Vielzahl der Globalisierungsverlierer treffend bezeichnete. <\/p><p>Doch solcher Beobachtungssinn macht Schreibende zu allen Zeiten den jeweils Herrschenden verd&auml;chtig und zum Zensur-Objekt. So journalistisch genau, wie Georg  B&uuml;chner den gesellschaftlichen Ist-Zustand seiner hessischen Umgebung untersuchte und darlegte &ndash; damals wie heute sind verf&uuml;gungsgewaltige Obrigkeiten daran interessiert, ihr menschenver&auml;chtliches Machtkalk&uuml;l zu verschleiern.<\/p><p>In seinen Theaterst&uuml;cken &ldquo;Danton&rsquo;s Tod&ldquo; (1835)  sowie&ldquo; Leonce und Lena&ldquo; (1836) zeigt B&uuml;chner uns die falschen L&ouml;sungen ignoranter Staatsr&auml;son. Seine Psychogramme herrschaftlicher Anma&szlig;ungen sind heute noch g&uuml;ltig.<\/p><p><strong>&ldquo;Geht einmal euren Phrasen nach, bis zu dem Punkt, wo sie verk&ouml;rpert werden.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Diese Mahnung B&uuml;chners &ndash; wunderbar geeignet auch f&uuml;r ganz aktuelle PolitikerInnen in Deutschland und anderswo &ndash;  verweist auf die verselbst&auml;ndigte Dynamik von &bdquo;F&uuml;hrungs-Qualit&auml;ten&ldquo; in einem historischen Stadium, da sich die proklamierten Ideale gegen die vitalen Interessen der breiten Bev&ouml;lkerung verkehren. Der &ldquo;Terreur&ldquo; Robespierres, des rigiden Revolutionshelden, der schon als Kind &ndash; &ldquo;finster und einsam&rdquo; war, l&auml;sst gnadenlos seine Gegner ausl&ouml;schen. Als &bdquo;emp&ouml;rend rechtschaffen, blo&szlig; um des elenden Vergn&uuml;gens willen, andere schlechter zu finden&ldquo;, so charakterisiert ihn Danton. W&auml;hrend dieser es ablehnt, auf der Grundlage von inhumaner Unvernunft eiskalt pragmatisch alle Hindernisse zur Machterhaltung aus dem Weg zu r&auml;umen, setzt sein fanatischer Rivale Robespierre die Moral zynisch als Mittel zur eigenen Polit-Karriere ein: &ldquo;Die Tugend mu&szlig; durch den Schrecken herrschen.&ldquo; Das ist sein brutales Credo.<br>\nDer Typus des unbeirrbaren Technokraten, beherrscht und bet&auml;ubt von seiner totalit&auml;ren Ernstfall-Logik &ndash; ist er inzwischen eine Antiquit&auml;t? Keinesfalls!<br>\n&ldquo;Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht.&ldquo;<br>\nMit dieser Erkenntnis zieht sich der m&uuml;de gewordene Berufspolitiker Danton zur&uuml;ck.<\/p><p>Er begreift die Halbheit der neuen Machtstruktur, sieht, dass das Volk immer noch missachtetes Objekt, lange noch nicht freies Subjekt der Geschichte ist.<br>\n&ldquo;Wir genie&szlig;en &ndash; und das Volk ist tugendhaft, das hei&szlig;t, es genie&szlig;t nicht, weil ihm die Arbeit die Genu&szlig;organe stumpf macht&ldquo;, erkennt der reflektierte Hedonist selbstkritisch.<\/p><p>Assoziationen zur aktuellen Lage jedes noch real existierenden &bdquo;Sozialismus&ldquo; diverser Staaten &ndash; wie China, Nordkorea, etc. &ndash;  lassen sich bei aller Skepsis gegen&uuml;ber westlichen vom Kapital dominierten Gesellschaften kaum verdr&auml;ngen.<\/p><p>&ldquo; &gt; Eure Majest&auml;t wollten sich an etwas erinnern, als sie diesen Knopf in Ihr Schnupftuch zu kn&uuml;pfen geruhten. &lt; &gt; Was?- Ja, das ist&rsquo;s, das ist&rsquo;s:  ich wollte mich an mein Volk erinnern.&lt; &ldquo;\n\n&ldquo;Der gr&uuml;blerischen Spa&szlig;haftigkeit dieser Kom&ouml;die wird man nicht froh&ldquo;, urteilte der Wiener Schriftsteller Alfred Polgar 1926 &uuml;ber &ldquo;Leonce und Lena&ldquo;. \nAus der narzisstischen Perspektive des gelangweilten Adels kritisiert Georg B&uuml;chner gekonnt polemisch den l&auml;cherlich repr&auml;sentativen Aufwand eines Duodezstaates. Wie in der konkret vorgefundenen Ignoranz des Metternich'schen Machtapparates, spitzt sich  f&uuml;r den Dichter in seiner Persiflage der Widersinn vermeintlichen Fortschritts zu: Privileg auf der einen, Schinderei auf der anderen Seite. Beides ist Ausdruck jener &ouml;konomischen Entfremdung, die letztlich das Sein so elend, und das Bewusstsein so korrupt werden l&auml;sst. \n\nHatte auch Bernt Engelmann in seiner pr&auml;zisen Milieustudie &ldquo;Ihr da oben&ldquo; aus dem Jahr 1973 sich durch B&uuml;chners Kom&ouml;die zu allerhand scharfsichtigen Einblicken in Bundesdeutsche Geld &ndash; Adel - Bereiche anregen lassen? Gl&uuml;cklicherweise haben etliche Autoren Georg B&uuml;chners unkorrumpierbaren Blick zum Vorbild genommen. Engelmanns investigativer Kollege G&uuml;nter Wallraff stellte zudem aus der Perspektive &ldquo;Wir da unten&ldquo; und 1988 mit seiner Reportage &bdquo;Ganz unten&ldquo; die fatal erzwungene krankmachende Tapferkeit von schuftenden Handlangern in den Mittelpunkt seiner empathischen Recherche. \nSo, wie Georg B&uuml;chner weltumspannend g&uuml;ltig in &bdquo;Dantons Tod&ldquo; rebellisch konstatierte: \n\n<strong>&ldquo;Nichts dummer, als die Lippen zusammenzupressen, wenn einem was weh tut.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die F&auml;lle der jeweiligen Opfer &auml;hneln sich frappant: &ldquo;Woyzeck ist der Mensch, auf dem alle rumtrampeln. Somit ein Behandelter &ndash; nicht ein Handelnder. Somit ein Kreisel &ndash; nicht eine Peitsche. Somit  ein Opfer &ndash; nicht ein T&auml;ter. Dramengestalt wird sozusagen die Mitwelt &ndash;  nicht Woyzeck, Kernpunkt wird sozusagen die qu&auml;lende Menschheit &ndash;  nicht ihr gequ&auml;lter Mensch. Bei alldem bleibt wahr: dass Woyzeck durch seine Machtlosigkeit justament furchtbarsten Einspruch erhebt. Dass er am tiefsten angreift &ndash; weil er halt nicht angreifen kann.&ldquo;<\/p><p>Alfred Kerr sieht 1927 im gemeinen Soldaten Woyzeck &uuml;berdeutlich auch das<br>\nOpfer eines nur vermeintlichen Fortschritts im 20. Jahrhundert. Woyzeck, ein Gelegenheitsarbeiter, war und ist aufgrund seiner sozialen Misere auch der ach so bew&auml;hrte Kandidat f&uuml;r pharmazeutische Experimente, damals wie heute, hier und mehr noch in den armen L&auml;ndern, betrieben zumeist von europ&auml;ischen und amerikanischen Gro&szlig;konzernen. Hier kann sich der aussichtslose Au&szlig;enseiter auch heute noch ein paar Dollars oder Euro dazuverdienen.<\/p><p>Und erst als die missg&uuml;nstige und schadenfrohe B&uuml;rgersmoral ihm die Schande vom Ehebruch Maries aufzwingt, voyeuristisch ihn zur Raserei treibt, sieht der schon l&auml;ngst apathische Mann rot:<\/p><p>&ldquo;He, Woyzeck, was hetzt er sich so an uns vorbei. Bleibt er doch, Woyzeck!<br>\ngEr l&auml;uft ja wie ein offenes Rasiermesser durch die Welt, man schneidet sich an ihm; Wie ist, Woyzeck, hat er noch nicht ein Haar aus einem Bart in seiner Sch&uuml;ssel gefunden? He, er versteht mich doch? Ein Haar eines Tambour- Majors? Was der Kerl ein Gesicht macht!&hellip; Vielleicht nun auch nicht in der Suppe, aber wenn er sich eilt und um die Eck&lsquo; geht, so kann er vielleicht noch auf ein paar Lippen eins finden. Ein paar Lippen, Woyzeck &ndash; ich habe auch dasLieben gef&uuml;hlt, Woyzeck, Kerl. Er ist ja kreidewei&szlig;! Den Puls, Woyzeck, den Puls! &ndash; Klein, hart, h&uuml;pfend, unregelm&auml;&szlig;ig.&ldquo;<\/p><p><strong>&ldquo;Die fast unl&ouml;sbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der Anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Dieser Satz Adornos kommentiert auch Woyzecks Schicksal, l&auml;sst daran denken, dass gesellschaftlicher Druck wie eine anthropologische Konstante nicht nur den K&ouml;rper,  sondern auch die Seele entstellt, zerst&ouml;rt. Schon immer als Mensch entwertet, kann sich das Selbstgef&uuml;hl Woyzecks fast nur asozial entwickeln; und zur niedersten Arbeit macht ihn seine Verrohung geradezu tauglich.<\/p><p>B&uuml;chners Forderung an den K&uuml;nstler, er &ldquo;senke sich in das Leben des Geringsten&ldquo;, erf&uuml;llt er selbst in diesem Fragment in grandioser Intensit&auml;t. <\/p><p>Solche Sicht auf unser Wohlstandselend heutzutage realisierte z.B. der Schriftsteller Ludwig Fels in seinem grandiosen Roman &bdquo;Ein Unding der Liebe&ldquo; aus dem Jahr 1981, wenn er die trostlose subjektive Wahrnehmung des dicklichen, zutiefst verunsicherten K&uuml;chenhelfers Georg Bleistein in einem Supermarkt- Imbiss schonungslos rekonstruiert. Auch dieser &bdquo;loser&ldquo; ist ein Wiederg&auml;nger vom armen Woyzeck.<\/p><p>&ldquo;Idealismus ist die schm&auml;hlichste Verachtung der menschlichen Natur&ldquo;.<br>\nl&auml;sst Georg B&uuml;chner 1835 in seiner Novelle &ldquo;Lenz&ldquo; den verst&ouml;rten und deshalb zusehends isolierten Dichterkollegen feststellen. Der durch Leistungszw&auml;nge &uuml;berforderte, h&ouml;chst sensible Intellektuelle muss krank werden, muss leiden, da sein Mitleiden ihn l&auml;hmt, kein Eingreifen mehr m&ouml;glich macht. Sein Verlust von Wirklichkeit allerdings ergibt sich aus &uuml;berintensiver Erfahrung von Wirklichkeit, seine Haut &ndash; auch die seiner Seele &ndash; sie ist zu d&uuml;nn.<\/p><p><strong>&bdquo;Wer &uuml;ber gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Dieser Satz von Gotthold Ephraim Lessing k&ouml;nnte als Leitmotiv &uuml;ber B&uuml;chners Werk stehen. Die F&auml;higkeit dieses Dichters, zu zeigen, was nicht l&auml;nger sein darf, ist einzigartig in der Geschichte. Sein Anspruch ist immer ein parteilicher:  Er m&ouml;chte  mit seiner Dichtung sich <strong>&ldquo;in das Leben des Geringsten versenken.&rdquo;<\/strong> Indem er die gesellschaftlichen Widerspr&uuml;che in seinen Theaterst&uuml;cken eben nicht aufhebt, auf der Tragik der Verh&auml;ltnisse besteht, kann von einem Fatalismus B&uuml;chners die Rede nicht sein. Nie kann doch realistisches Schreiben optimistisch sich geb&auml;rden. Wo leben wir denn?<\/p><p><em>Dieser Text basiert auf einem &uuml;berarbeiteten Sendemanuskript f&uuml;r den DLF von Februar 1987, zum 150. Todestag von Georg B&uuml;chner<\/em><\/p><p><em>Hier einige meiner Lieblingsautoren, die sich in der Tradition B&uuml;chners zu Recht in ihrem Engagement und ihrer klaren Sprache einen Namen machen konnten:<\/em><\/p><ul>\n<li><em>Heinrich Mann<\/em><\/li>\n<li><em>Alfred D&ouml;blin  &ndash; z.B. &bdquo;Berlin Alexanderplatz&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Bertolt Brecht<\/em><\/li>\n<li><em>Lion Feuchtwanger<\/em><\/li>\n<li><em>Oskar Maria Graf<\/em><\/li>\n<li><em>Kurt Tucholsky<\/em><\/li>\n<li><em>Ludwig Fels &ndash; &bdquo;Ein Unding der Liebe&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>John le Carr&eacute; &ndash; z.B. &bdquo;Der ewige G&auml;rtner&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Arthur Miller &ndash; z.B. &bdquo;Brennpunkt&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>G&uuml;nter Wallraff<\/em><\/li>\n<li><em>Jean Ziegler<\/em><\/li>\n<li><em>St&eacute;phane Hessel &bdquo;Emp&ouml;rt Euch&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Wolfgang Schorlau &ndash; z.B. &bdquo;Die letzte Flucht&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Tana French<\/em><\/li>\n<li><em>E.A. Rauter &ndash; z.B. &bdquo;Wie eine Meinung in einem Kopf entsteht&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Matthias Deutschmanns kluge Momentaufnahmen &uuml;bers globale Machtgef&uuml;ge,<\/em><\/li>\n<li><em>und auch: Georg Schramm, der Tacheles-Kabarettist; er zitiert folgenden Ausspruch immer wieder gerne: <\/em><\/li>\n<\/ul><p><em>&ldquo;Die Vernunft kann sich mit gr&ouml;&szlig;erer Wucht dem B&ouml;sen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht&rdquo; (Papst Gregor der  Gro&szlig;e, um 600)<\/em><br>\n<em>Und: der neue Papst Franziskus k&ouml;nnte ja vielleicht auch in der Tat solidarische Funken in unsere weite Welt spr&uuml;hen!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gedenk-Essai zum 200. Geburtstag des Dichters.<br \/> Von <strong>Marianne B&auml;umler<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-18962","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gedenktagejahrestage"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18962"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18962\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19284,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18962\/revisions\/19284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}