{"id":18969,"date":"2013-10-18T08:46:06","date_gmt":"2013-10-18T06:46:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969"},"modified":"2013-10-18T09:27:20","modified_gmt":"2013-10-18T07:27:20","slug":"hinweise-des-tages-1989","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h01\">Offener Brief: Zukunftsinvestitionen solide und gerecht finanzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h02\">P&uuml;nktlich zu den Sondierungsgespr&auml;chen: Herbstgutachten gibt Kanzlerin Sch&uuml;tzenhilfe gegen Mindestlohn und Steuererh&ouml;hungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h03\">Koalitionsgeschacher in Hessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h04\">Harald Schumann: Strom ist so billig wie lange nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h05\">Subventionen schaden der Umwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h06\">Erkl&auml;rung der WHO: Hohe Luftverschmutzung betrifft 90 Prozent der EU-St&auml;dter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h07\">Krisenl&ouml;sung? Bankkredite statt Staatsanleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h08\">Vereinigte Staaten: Viel reicher als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h09\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h10\">Immer mehr Teilzeitbesch&auml;ftigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h11\">&ldquo;Politiker binden uns bei der Rente einen B&auml;ren auf&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h12\">Menschenhandel: Die Armuts-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h13\">Eine Rundfahrt durch die Interessen der Oberschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h14\">Mittelmeeranrainer weigern sich, die EU-Grenzagentur FRONTEX auf Menschenrechte zu verpflichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h15\">Streik-Aufruf per Dienstmail verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h16\">Realit&auml;ts- und einsatznah<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h17\">Zweifel an der Kraft des Superministers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h18\">Masterplan gegen den (Master-)Mangel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h19\">&bdquo;Kontrollfreak&ldquo;: Obamas Krieg gegen die Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h20\">Unseliger Pakt: Nazi-Deutschland und die US-Filmindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h21\">Jetzt online: ARD-Doku: Profit statt Patientenwohl?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h22\">Das Letzte: Vom moralischen und wirtschaftlichen Wohl der Steuerhinterziehung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offener Brief: Zukunftsinvestitionen solide und gerecht finanzieren<\/strong><br>\nAus den Sondierungsgespr&auml;chen gibt es deutliche Hinweise, dass die SPD von ihrer Forderung, hohe Einkommen und Verm&ouml;gen k&uuml;nftig st&auml;rker zu besteuern, abr&uuml;cken k&ouml;nnte.<br>\nWir hielten dies f&uuml;r einen gro&szlig;en politischen Fehler. Richtig ist, h&ouml;here Steuern sind kein Selbstzweck. Sie dienen vielmehr der Finanzierung notwendiger staatlicher Ausgaben, auch wichtiger Zukunftsinvestitionen. Dabei sollten Steuererh&ouml;hungen allerdings gerecht gestaltet werden: Wegen der starken Zunahme des privaten Reichtums, zahlreicher Steuergeschenke und der teuren Rettung privater Finanzverm&ouml;gen sollten jetzt hohe Einkommen und Verm&ouml;gen zur Finanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte herangezogen werden.<br>\nUnser Land steht vor gro&szlig;en Herausforderungen. Nach jahrelanger Zur&uuml;ckhaltung bei &ouml;ffentlichen Investitionen m&uuml;ssen unser Bildungssystem, unser Gesundheitswesen, unsere Verkehrsinfrastruktur und unsere Energieversorgung dringend saniert und modernisiert werden. Gleichzeitig wirkt die Schuldenbremse als Kreditaufnahmebremse. Vor Einf&uuml;hrung der Schuldenbremse konnten Bund, L&auml;nder und Gemeinden &ouml;ffentliche Investitionen nach der &bdquo;goldenen Regel&ldquo; &uuml;ber Kredite finanzieren. Jetzt geht es nur noch &uuml;ber Steuereinnahmen.<br>\nOhne zus&auml;tzliche Einnahmen drohen unverzichtbare &ouml;ffentliche Zukunftsinvestitionen auf der Strecke zu bleiben. Zudem laufen die Regelungen zum Solidarpakt und zum L&auml;nderfinanzausgleich in diesem Jahrzehnt aus. In n&auml;chster Zukunft m&uuml;ssen vern&uuml;nftige Anschlussregelungen gefunden werden. Auf Deutschland kommen somit gro&szlig;e finanzpolitische Herausforderungen zu&hellip; .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131018_offener_brief_steuerdebatte_16_10_2013.pdf\">Offener Brief von Prof. Dr. Sebastian Dullien, Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft Berlin, Prof. Dr. Rudolf Hickel Institut Arbeit und Wirtschaft \/ Universit&auml;t Bremen, Dr. Dierk Hirschel Gewerkschaftssekret&auml;r, Prof. Dr. Gustav Horn Wissenschaftlicher Direktor des IMK, Dr. Mehrdad Payandeh, Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Hochschule Bremen,  Prof. Dr. Achim Truger, Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin [PDF &ndash; 48.5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>P&uuml;nktlich zu den Sondierungsgespr&auml;chen: Herbstgutachten gibt Kanzlerin Sch&uuml;tzenhilfe gegen Mindestlohn und Steuererh&ouml;hungen<\/strong><br>\nWie passend: P&uuml;nktlich zu den neuen Sondierungsgespr&auml;chen mit der SPD best&auml;rkt das Herbstgutachten von f&uuml;nf Wirtschaftsinstituten Kanzlerin Merkel in ihrer ablehnenden Haltung gegen&uuml;ber einem gesetzlichen Mindestlohn in H&ouml;he von 8,50 Euro pro Stunde und Steuererh&ouml;hungen und gibt ihr eine quasi amtliche Grundlage.<br>\nAngeblich w&uuml;rden h&ouml;here Steuern und ein gesetzlicher fl&auml;chendeckender Mindestlohn das Wirtschaftswachstum abw&uuml;rgen. Die Wirtschaftsinstitute kritisieren damit zwei Kernforderungen der SPD und Ma&szlig;nahmen, die insbesondere den Schw&auml;cheren in dieser Gesellschaft zu Gute k&auml;men und die sehr Verm&ouml;genden belasten w&uuml;rden. Gleichzeitig werden Investitionen angemahnt. Das hei&szlig;t im Klartext: Bei den &Auml;rmsten sparen, um davon die Infrastruktur zu finanzieren. Auf die Idee, Bezieher sehr hoher Einkommen zur Finanzierung der n&ouml;tigen staatlichen Aufgaben st&auml;rker heranzuziehen, kommt offenbar keines dieser Wirtschaftsinstitute.<br>\nUnd wieder wird das Mantra vom Arbeitspl&auml;tze vernichtenden Mindestlohn bem&uuml;ht. Verkehrte Welt: Weil in Ostdeutschland rund ein Viertel der Besch&auml;ftigten von einem Mindestlohn in H&ouml;he von 8,50 Euro profitieren w&uuml;rden, muss etwas falsch sein an dem Mindestlohn, so die Logik der Gutachter. Zum einen ist es ein Armutszeugnis f&uuml;r ein so reiches Land wie Deutschland, dass in weiten Teilen des Landes 25 Prozent der Menschen noch nicht einmal 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Ihnen dann aber zuzurufen, dass sie sich auch weiter bescheiden sollen, weil sonst ihr nicht Existenz sichernder Arbeitsplatz wegfallen k&ouml;nnte, ist zynisch.<br>\nDie Gutachter scheinen stattdessen weiter auf eine Bundesrepublik zu setzen, in der Unternehmen, die ihren Leuten Hungerl&ouml;hne zahlen und sie zum Aufstocken aufs Amt schicken, dauerhaft vom Staat subventioniert werden sollen. Da gleichzeitig die sehr Verm&ouml;genden keine h&ouml;heren Steuern zahlen, wird dieser Staat ausgehungert und kann immer weniger in die so dringend ben&ouml;tigten Infrastrukturen f&uuml;r Verkehr, Energie, Bildung etc. investieren. Dieses &sbquo;Gesch&auml;ftsmodell&lsquo; kann f&uuml;r die Bundesrepublik niemand wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++c198b2b8-3719-11e3-864c-00188b4dc422\">Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir haben auf den NachDenkSeiten immer wieder kritisiert, dass die &bdquo;f&uuml;hrenden&ldquo; Wirtschaftsinstitute ihrem Auftraggeber, der derzeitigen Bundesregierung, zu Diensten sind. Zuletzt vor der Wahl <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-print.php?p=16938\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Dieses Zusammenspiel wird einmal mehr offensichtlich, wenn man sieht, wie die CDU\/CSU das Herbstgutachten f&uuml;r ihre politischen Zwecke und f&uuml;r die anstehenden Koalitionsverhandlungen instrumentalisiert. Prompt erkl&auml;rte heute der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Meister: &bdquo;Wer angesichts dieser Diagnose Steuererh&ouml;hungen fordert, riskiert leichtfertig, die Binnennachfrage abzuw&uuml;rgen und damit das Wirtschaftswachstum zu gef&auml;hrden. Stattdessen sollten wir die erfolgreiche Konsolidierungspolitik der vergangenen Jahre weiter fortf&uuml;hren. Die Institute best&auml;rken uns darin. Denn sie sehen als Voraussetzung f&uuml;r das erwartete Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent im Jahr 2014 sowohl einen eng begrenzten Ausgabenanstieg als auch den <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7846\/2578235\/meister-herbstgutachten-bestaetigt-die-richtung-unserer-politik\">Verzicht auf steuerrechtliche &Auml;nderungen<\/a>.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Und der Pr&auml;sident des Wirtschaftsrates der CDU Kurt Lauk, zieht aus diesem Gutachten nat&uuml;rlich <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/42899\/2578168\/flaechendeckender-gesetzlicher-mindestlohn-von-8-50-euro-negativ-fuer-arbeitsmarkt-kurt-lauk\">Futter im Kampf gegen den Mindestlohn<\/a>:  &ldquo;Vor diesem Hintergrund sollten sich auch die Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen bewusst sein, welche negativen Auswirkungen ein fl&auml;chendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro auf den Arbeitsmarkt hat &ndash; insbesondere im Osten.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Obwohl die Dienstleister der herrschenden Politik ihre Fr&uuml;hjahrsprognose von mageren 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum noch weiter auf 0,4 Prozent senken mussten, wird der <a href=\"http:\/\/de.nachrichten.yahoo.com\/wirtschaftsinstitute-legen-herbstgutachten-050906380--finance.html\">&bdquo;Beginn eines Aufschwungs&ldquo; vorausgesagt<\/a> und erst f&uuml;r das kommende Jahr eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von 1,8 Prozent prognostiziert. <\/em><br>\n<em>Es ist seit Jahren das immer gleich Prognosemuster, man lenkt von der schlechten gegenw&auml;rtigen Situation ab und zeigt sich optimistisch f&uuml;r die Zukunft. Flassbeck und Spiecker <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15932%20%20\">schrieben schon zurecht Anfang dieses Jahres<\/a>: &bdquo;K&auml;men Prognosen auf den Tisch, die klar eine Abw&auml;rtsspirale skizzieren, s&auml;hen sich die Prognostiker sofort kritischen Nachfragen von Seiten ihrer Zuwendungsgeber ausgesetzt, auf welche harten Fakten sich solche Vorhersagen denn st&uuml;tzten. Blickt man jedoch einigerma&szlig;en frohgemut in die fernere Zukunft und sieht zumindest am Ende des Prognosezeitraums eine Aufw&auml;rtsbewegung, unterbleiben solche Nachfragen. Das dr&auml;ngt die Prognostiker tendenziell in einen Positiv-Bias&hellip; Wer etwas besser machen will, muss die in der Vergangenheit gemachten Fehler erst einmal erkennen, bevor er gegensteuern kann, von der M&uuml;hsal der Umsetzung vieler Vors&auml;tze ganz abgesehen. Viel leichter ist das Leben f&uuml;r die, die sich die Fehlentwicklungen in der Vergangenheit gar nicht so genau anschauen und folglich auch keinen Anlass sehen, etwas zu &auml;ndern&hellip; Unter dem Deckm&auml;ntelchen der Wissenschaft und scheinbar objektiver Bem&uuml;hungen, die unsichere Zukunft zu deuten, wird hier vor allem Politik gemacht. Gesellschaftlich bedeuten sie eine massive Gefahr, weil sie systematisch von den gro&szlig;en Themen ablenken und der Politik die M&ouml;glichkeit geben, diesen Themen auszuweichen und Partialinteressen nachzugehen, bis der Krug schlie&szlig;lich bricht.&ldquo; <\/em><br>\n<em>Eine wichtige Forderung der SPD in den Koalitionsverhandlungen m&uuml;sste sein, die Propagandainstrumente einer neoliberalen Angebotspolitik &ndash; das gilt sowohl f&uuml;r die Wirtschaftsinstitute als auch f&uuml;r den Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung &ndash; abzuschaffen oder zumindest mehrheitlich mit Wirtschaftswissenschaftler\/innen zu besetzen, die nicht zweimal im Jahr die &Ouml;ffentlichkeit mit ihrer immer gleichen Ideologie und der Wiederholung derselben Ratschl&auml;ge in die Irre f&uuml;hren.<\/em> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen Zeitungscartoons<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsgeschacher in Hessen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koalitionspoker in Hessen: Gegen Realit&auml;tsverweigerung<\/strong><br>\nRot-rot-Gr&uuml;n w&auml;re weiterhin m&ouml;glich in Hessen. Daher dr&auml;ngen SPD und Gr&uuml;ne die Linkspartei dazu, sich der finanziellen Realit&auml;t zu stellen. Die Linke verlangt einen Politikwechsel in Hessen, l&auml;sst aber jegliche Kompromissbereitschaft in Sachen Schuldenbremse vermissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/landtagswahl-in-hessen---hintergrund\/koalitionspoker-in-hessen-gegen-realitaetsverweigerung,23897238,24649130.html#\/\">Frankfurter Rundschau<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Einknicken der Linken bei der Schuldenbremse, w&auml;re ein Einschwenken auf den neoliberalen Kurs der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Staates aus dem wirtschaftspolitischen Geschehen und gleichzeitig auf den Weg des Sozialabbaus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trotz Absage an Ampel-Koalition: Hessen-FDP trifft sich mit SPD<\/strong><br>\nEine &ldquo;Ampel-Koalition&rdquo; hatte die FDP vor der Landtagswahl ausgeschlossen &ndash; nun trifft sie sich aber doch mit der SPD. Um ein Sondierungsgespr&auml;ch handele es sich dabei jedoch nicht. Unterdessen wirbt ein CDU-Politiker um die Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nach-landtagswahl-in-hessen-spd-und-fdp-treffen-sich-zu-gespraechen-1.1796105\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Harald Schumann: Strom ist so billig wie lange nicht mehr<\/strong><br>\nDas haben wir jetzt davon. Nur weil unsere Kanzlerin wegen eines Unfalls im fernen Japan vor zwei Jahren Angst bekam, Deutschlands Atomkraftgegner k&ouml;nnten sie abw&auml;hlen, hat sie uns den endg&uuml;ltigen Atomausstieg beschert. Und jetzt, wo immer mehr Windr&auml;der und Solard&auml;cher Strom ins Netz speisen, m&uuml;ssen die Verbraucher immer mehr bezahlen. So jedenfalls lassen es die alten Stromkonzerne und ihre Lobbyverb&auml;nde verbreiten. Doch die Kampagne gegen die vermeintlich unbezahlbare Energiewende ist grob irref&uuml;hrend. Tats&auml;chlich ist Strom derzeit so billig wie lange nicht. An der B&ouml;rse zahlten gro&szlig;e Industriebetriebe und die Stromversorger im ersten Halbjahr 2013 nur noch 3,7 Cent f&uuml;r die Kilowattstunde, 40 Prozent weniger als 2008. Die wichtigste Ursache daf&uuml;r ist, dass die Menge an Strom aus Wind- und Solarkraft stetig anw&auml;chst und schon ein Viertel des Verbrauchs deckt. Weil der saubere Strom aus gutem Grund und politisch gewollt Vorrang bei der Einspeisung ins Netz hat, dr&uuml;ckt das die Nachfrage nach Elektrizit&auml;t aus anderen Quellen und damit deren Wert. &Ouml;kostrom dagegen wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit festen S&auml;tzen verg&uuml;tet. Folglich w&auml;chst die Differenz zum B&ouml;rsenpreis und damit die Umlage f&uuml;r die F&ouml;rderung. Der eigentliche Skandal ist, dass diese sich weigern, ihre drastisch gefallenen Kosten an ihre Haushaltskunden weiterzugeben, die den Normaltarif zahlen. Vor allem deshalb kostet die Kilowattstunde einfache Verbraucher im Schnitt 28 Cent, fast ein Drittel mehr als 2008. Die amtierende Bundesregierung hat dies sogar noch versch&auml;rft, weil sie tausende Unternehmen von der Zahlung der Umlagen f&uuml;r sauberen Strom und den Netzausbau befreit hat &ndash; ein Privileg, f&uuml;r das die &uuml;brigen Verbraucher umso mehr zahlen m&uuml;ssen. Vor diesem Hintergrund ist es bizarr, dass ausgerechnet die Manager der Gro&szlig;industrie f&uuml;r das Ende der Energiewende trommeln, w&auml;hrend der von ihrem eigenen Verband ermittelte Strompreisindex auf dem niedrigsten Wert seit 2005 steht. Offenkundig geht es ihnen nicht um die Volkswirtschaft, sondern die schrumpfenden Gewinne der Kraftwerksbetreiber. Um deren Gesch&auml;ftsmodell zu verteidigen, ist wohl jede Propaganda recht. &ndash; All das hei&szlig;t jedoch nicht, dass das EEG bleiben kann, wie es ist. Strom aus erneuerbaren Quellen ist kein Nischengesch&auml;ft mehr. Darum m&uuml;ssen neue Wind- und Solaranlagen k&uuml;nftig besser am&nbsp; Bedarf ausgerichtet werden. Es gilt, weniger die Mengenproduktion zu f&ouml;rdern, als vermehrt solche Anlagen, die auch bei schwachem Wind oder niedrig stehender Sonne liefern. Auch &Ouml;kostrom-Unternehmer m&uuml;ssen also ein Marktrisiko tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/irrefuehrende-kampagne-gegen-energiewende-strom-ist-so-billig-wie-lange-nicht-mehr\/8937776.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Subventionen schaden der Umwelt<\/strong><br>\nUmweltbundesamt kritisiert Anstieg der Staatshilfen auf 50 Milliarden Euro&hellip;<br>\nIn den vergangenen Jahren ist das Volumen umweltsch&auml;dlicher Subventionen in der Bundesrepublik damit immer weiter gestiegen: von 42 Milliarden im Jahr 2006 auf 48 Milliarden im Jahr 2008 auf nun erstmals &uuml;ber 50 Milliarden Euro im Jahr 2010. &ldquo;Das ist eine schlechte Nachricht f&uuml;r Mensch, Natur und Wirtschaft&rdquo;, sagte Jochen Flasbarth, Pr&auml;sident des Umweltbundesamtes. &ldquo;Denn f&uuml;r umweltsch&auml;dliche Subventionen m&uuml;ssen die B&uuml;rger gleich dreifach zahlen&rdquo;, sagt Flasbarth.<br>\nErstens fallen Kosten f&uuml;r die Subvention selbst an. Zweitens f&uuml;r die daraus entstehenden Umwelt- und Gesundheitssch&auml;den. Und drittens benachteiligen umweltsch&auml;dliche Subventionen die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien&hellip;<br>\nDen st&auml;rksten Anstieg gegen&uuml;ber dem letzten Bericht zum Jahr 2008 gab es im Bereich der Energieversorgung &ndash; und das obwohl die F&ouml;rderung von Steinkohle auf zwei Milliarden Euro zur&uuml;ckgegangen ist. Insgesamt gab der Staat f&uuml;r die F&ouml;rderung von Energie im Jahr 2010 rund 21,7 Milliarden Euro aus. Darunter f&auml;llt etwa mit rund 6,1 Milliarden Euro die kostenlose Zuteilung von CO2-Emissionsberechtigungen. Daneben findet sich im Bereich Energie eine Reihe weiterer Steuerverg&uuml;nstigungen, die aus Sicht des UBA umweltsch&auml;dlich sind. &ldquo;Die Ausnahmetatbest&auml;nde bei Energiesteuer, EEG-Umlage und Netzentgelten f&uuml;r die Industrie f&uuml;hren dazu, dass die Anreize zum Energiesparen sinken&rdquo;, sagte Flasbarth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article120973792\/Subventionen-schaden-der-Umwelt.html\">Welt.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung der WHO: Hohe Luftverschmutzung betrifft 90 Prozent der EU-St&auml;dter<\/strong><br>\nObwohl die Feinstaubbelastung seit 2002 sinkt, lebt ein Gro&szlig;teil der EU-Bev&ouml;lkerung nicht in einer gesunden Umwelt. Noch immer werden in vielen Gegenden der EU die Feinstaub-Grenzwerte &uuml;berschritten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wissen\/natur\/erklaerung-der-who-hohe-luftverschmutzung-betrifft-90-prozent-der-eu-staedter-2064711.html\">Stern<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.eea.europa.eu\/publications\/air-quality-in-europe-2013\">European Environment Agency<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krisenl&ouml;sung? Bankkredite statt Staatsanleihen<\/strong><br>\nDie Geldsch&ouml;pfung von Gesch&auml;ftsbanken sei Ursache und L&ouml;sung der Krise, so der deutsche &Ouml;konom Richard Werner.<br>\n&hellip; er pr&auml;sentiert auch eine L&ouml;sung, mit der sich die angeschlagenen L&auml;nder des S&uuml;dens wieder selbst finanzieren k&ouml;nnten, ohne dabei von den hohen Zinsen ihrer Staatsanleihen zerdr&uuml;ckt zu werden: Sie sollten einfach keine Staatsanleihen mehr begeben, sondern sich stattdessen &uuml;ber Bankkredite ihrer eigenen nationalen Bank finanzieren.<br>\nMit seinem Modell w&uuml;rde eine der Ursachen der Krise &ndash; die Geldsch&ouml;pfung durch die Gesch&auml;ftsbanken &ndash; auch Teil der L&ouml;sung werden, so Werner&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/eurokrise\/1465450\/Krisenloesung-Bankkredite-statt-Staatsanleihen?direct=1465448&amp;_vl_backlink=\/home\/index.do&amp;selChannel=1452\">Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vereinigte Staaten: Viel reicher als gedacht <\/strong><br>\nIn Zeiten der Krise sind das eigentlich gute Nachrichten: Amerikas Wirtschaft steht pl&ouml;tzlich pr&auml;chtig da. Schade nur, dass es vor allem &Auml;nderungen in der Statistik sind, die die Zahlen aufh&uuml;bschen. Von jetzt an werden etwa Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung nicht mehr als &ldquo;Kosten&rdquo;, sondern als &ldquo;Investitionen&rdquo; verbucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/vereinigte-staaten-viel-reicher-als-gedacht-1.1735794\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.R.:<\/strong> Der IWF hat schon reagiert und in seiner Oktober-Berechnung von 2013 das US-BIP (nominal) von 2012 um 560 Milliarden Dollar gegen&uuml;ber seiner April-Berechnung angehoben. Damit wuchs das US-BIP um fast 0,5% mehr auf insgesamt 2,8% und die prozentualen Schulden sanken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Es ist nur sinnvoll Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung als Investitionen auszuweisen. Muss eine Investition denn immer nur in Beton oder in Maschinen gehen?<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Uuml;berwachung durch die NSA: Globaler Generalverdacht <\/strong><br>\nSelbst die Datenberge von Facebook oder Google wirken im Vergleich mickrig: Der US-Geheimdienst NSA speichert Millionen Adressb&uuml;cher. In Einzelf&auml;llen mag dieses Ausspionieren geboten sein. Aber es geht l&auml;ngst nicht mehr um Einzelf&auml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ueberwachung-durch-die-nsa-globaler-generalverdacht-1.1795855\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>The perfect epitaph for establishment journalism<\/strong><br>\n&lsquo;If MI5 warns that this is not in the public interest who am I to disbelieve them?&rsquo;, says the former editor of The Independent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2013\/oct\/14\/independent-epitaph-establishment-journalism\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>GCHQ accused of monitoring privileged emails between lawyers and clients<\/strong><br>\nAllegation relates to eight Libyan nationals and comes in wake of Guardian&rsquo;s revelations about GCHQ and Tempora programme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2013\/oct\/13\/gchq-accused-monitoring-privileged-emails-lawyer-client-libya\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Snowden-Dokumente: NSA liefert Informationen f&uuml;r gezielte T&ouml;tungen<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst NSA unterst&uuml;tzt massiv das Programm gezielter T&ouml;tungen der CIA. Das berichtet die &ldquo;Washington Post&rdquo; unter Berufung auf Dokumente des Whistleblowers Snowden. So f&uuml;hrte eine abgefangene E-Mail zu einem t&ouml;dlichen Drohnenangriff auf einen fr&uuml;heren Helfer Osama Bin Ladens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nsa-liefert-informationen-fuer-gezielte-toetungen-der-cia-a-928329.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer mehr Teilzeitbesch&auml;ftigte<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge immer mehr Teilzeitbesch&auml;ftigte. Arbeiteten im Juni letzten Jahres 5,7 Milionen Menschen in Teilzeit, waren es im Jahr 2006 noch etwa 25 Prozent weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sv-lex.de\/aktuelles\/nachrichten\/?user_aktuelles_pi1[aid]=279893&amp;cHash=0c1061e75c245a464eefe8813d08a16d\">sv-lex.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Politiker binden uns bei der Rente einen B&auml;ren auf&rdquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland geht es vielen Menschen im Alter gut. Doch es gibt auch diejenigen, die 45 Jahre lang gearbeitet und f&uuml;r ihren Lebensabend trotzdem nicht genug Geld haben. Noch sind Rentner, die Pfandflaschen sammeln, betteln oder schwarzarbeiten m&uuml;ssen, ein eher seltenes Bild. Doch immer mehr &auml;ltere Menschen leben am Rande des Existenzminimums. Deshalb nimmt sich Finanz-Experte Peter Zwegat jetzt dem Thema Altersarmut an. Er will den Menschen in seiner Sendung &ldquo;Raus aus der Rentenfalle&rdquo; (heute ab 21.15 Uhr auf RTL) zeigen, wie sie trotz begrenzter Mittel vorsorgen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_66020576\/peter-zwegat-testet-in-raus-aus-der-rentenfalle-versicherungen-und-banken-auf-ihre-seriositaet.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Deutschlands bekanntester Schuldnerberater hat nun ein neues Gesch&auml;ftsmodell gefunden: die Altersvorsorge. Wenn ein &ldquo;Experte&rdquo; wie Zwegat anf&uuml;hrt, er habe selbst so viel wie m&ouml;glich zur&uuml;ck gelegt und hoffe, dass das f&uuml;rs Alter reicht, dann fragt sich der geneigte Durchschnittsverdiener schon, wie die eigene Altersversorgung einmal funktionieren soll. Wenn Zwegat beschwichtigend von einer Rentenfalle spricht und, wie k&ouml;nnte es auch anders, sein, auf private Altersvorsorge hinweist, ist h&ouml;chste Vorsicht geboten. Dass mittlerweile etwa jeder f&uuml;nfte Arbeitnehmer in einem Leiharbeitsverh&auml;ltnis steht oder anderweitig prek&auml;r besch&auml;ftigt ist, wird tunlichst verschwiegen. Den Finger in die Wunde zu legen, ist allein bei weitem nicht ausreichend, man sollte Ross und Reiter nennen. Die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme m&uuml;ssen gest&auml;rkt und nicht totgeredet werden. Auf Quacksalber wie Zwegat k&ouml;nnen wir dabei getrost verzichten<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Menschenhandel: Die Armuts-Falle<\/strong><br>\nWo f&auml;ngt Menschenhandel an? In der Debatte gibt es keine pr&auml;zise Definition des Begriffs. &ldquo;Man redet von Kriminalit&auml;t, um &uuml;ber die Armut schweigen zu k&ouml;nnen&rdquo;, sagt eine Soziologin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/menschenhandel--die-armuts-falle,1472596,24650152.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine Rundfahrt durch die Interessen der Oberschicht<\/strong><br>\nArmut hat keine Lobby. Themen, die die unteren Gesellschaftsschichten betreffen, erhalten kaum &ouml;ffentliche Wahrnehmung. Das was wir &Ouml;ffentlichkeit nennen, ist letztlich nicht mehr als die medienwirksame Aufbereitung von Themengebieten, die fast ausschlie&szlig;lich die Oberschicht betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/836284.eine-rundfahrt-durch-die-interessen-der-oberschicht.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mittelmeeranrainer weigern sich, die EU-Grenzagentur FRONTEX auf Menschenrechte zu verpflichten<\/strong><br>\nNach einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs muss eine EU-Verordnung zur &Uuml;berwachung des Mittelmeers hinsichtlich der Rettung Schiffbr&uuml;chiger &uuml;berarbeitet werden. Das st&ouml;rt Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Malta gewaltig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40113\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: EU-Agentur Frontex gibt Menschenrechtsverletzungen an EU-Au&szlig;engrenzen zu &ndash; Frontex-Chef Ilkka Laitinen h&auml;lt Praxis f&uuml;r &bdquo;nicht akzeptabel&ldquo;<\/strong><br>\nDie Praxis, nach der Fl&uuml;chtlinge auch unter Einsatz von Gewalt, wieder in Drittstaaten zur&uuml;ck verbracht werden, war 2012 vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) als menschenrechtswidrig beurteilt worden. Im gleichen Jahr hatte der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) die Einsatzvorschrift f&uuml;r diese Praxis f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt. Trotzdem kam es nach Recherchen von MONITOR auch danach zu wiederholten Abdr&auml;ngungen von Fl&uuml;chtlingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\">wdr Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Streik-Aufruf per Dienstmail verboten<\/strong><br>\nStreikaufrufe der Gewerkschaften d&uuml;rfen nicht per Dienstmail verbreitet werden, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Das Urteil richtet sich gegen die Gewerkschaft Verdi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/urteil-gegen-verdi--streik-aufruf-per-dienstmail-verboten-,1472780,24651634.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Realit&auml;ts- und einsatznah<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bereitet angehende Generalstabsoffiziere auf den Einmarsch in fremde L&auml;nder und die Niederschlagung von Bev&ouml;lkerungsunruhen vor. Entsprechende Szenarien lagen einer in der vergangenen Woche zu Ende gegangenen &ldquo;Informationslehr&uuml;bung&rdquo; f&uuml;r den milit&auml;rischen F&uuml;hrungsnachwuchs zugrunde. Das Gro&szlig;man&ouml;ver in unmittelbarer N&auml;he des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Bergen-Belsen, an dem insgesamt 3.500 Soldaten sowie 700 Land- und Luftfahrzeuge teilnahmen, beinhaltete au&szlig;erdem den Kampf gegen Aufst&auml;ndische in st&auml;dtischen Ballungsgebieten. Dabei kamen sowohl verschiedene Spionagedrohnen als auch auf &ldquo;verdeckte Operationen&rdquo; spezialisierte Elitetruppen und Einheiten f&uuml;r psychologische Kriegsf&uuml;hrung zum Einsatz. Trainiert wurde mit scharfer Munition. Den deutschen Streitkr&auml;ften zufolge ber&uuml;cksichtigte die &Uuml;bung zum einen die &ldquo;Realit&auml;t&rdquo; vergangener Kriegshandlungen und antizipierte zum anderen &ldquo;absehbar zuk&uuml;nftige Herausforderungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58714\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zweifel an der Kraft des Superministers<\/strong><br>\nUniBay bef&uuml;rchtet Schw&auml;chung des Wissenschaftsstandortes Bayern<br>\nBayern will das Wissenschafts- und Kultusministerium zusammenlegen. Das sorgt f&uuml;r Unruhe an den Hochschulen. Kritiker unken: Superminister Ludwig Spaenle k&ouml;nne sich rein zeitlich gar nicht ausreichend um Kinderg&auml;rten, Schulen, Hochschulen und Kultur k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2289751\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Bayern wiederholen denselben Fehler, den der damalige Ministerpr&auml;sident Wolfgang Clement gemacht hat, als er das Wissenschafts- mit dem Schulministerium zusammenlegte. Der Schul- und der Wissenschaftsbereich verlangen v&ouml;llig unterschiedliche Verwaltungsstrukturen. Die politische Kultur zwischen Ministerium und Hochschulen einerseits und Schulen andererseits passt nicht zusammen. Die Fusion der beiden H&auml;user wird zu erheblichen Reibungsverlusten und zur Selbstbesch&auml;ftigung innerhalb der Beh&ouml;rden f&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Masterplan gegen den (Master-)Mangel?<\/strong><br>\nLos geht`s mit dem neuen Semester und weiter geht`s mit den alten Problemen. Die Hochschulen sind rappelvoll, es herrscht Wohnungsnot und der Studienalltag verspricht viel Stress und Frust &ndash; wie gehabt. Der Studierendenverband fzs ist all dies leid und fordert einen hochschulpolitischen &ldquo;Masterplan&rdquo;. Vor allem m&uuml;ssten endlich die Versprechen der Bologna-Studienreform eingel&ouml;st werden, verlangt Vorstandsmitglied Erik Marquardt im Interview mit Studis Online. Er wei&szlig; aber auch: Ohne Druck von der Stra&szlig;e wird es damit wohl nichts werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1579-masterplan-gegen-mangel.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&bdquo;Kontrollfreak&ldquo;: Obamas Krieg gegen die Pressefreiheit<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama f&uuml;hrt laut einem Bericht des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) einen &bdquo;aggressiven Krieg&ldquo; gegen die Pressefreiheit. In ihrem ersten ausf&uuml;hrlichen Bericht &uuml;ber die Pressefreiheit in den USA geht die Organisation mit Obama und seiner Regierung hart ins Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201310152846\/hintergrund\/medien\/kontrollfreak-obamas-krieg-gegen-die-pressefreiheit.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Unseliger Pakt: Nazi-Deutschland und die US-Filmindustrie<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en Hollywood-Studios haben in den 1930er Jahren mit dem NS-Regime kollaboriert, die Filme f&uuml;r die ganze Welt so zurecht geschnitten, dass sie den Nazis genehm waren &ndash; und das, obwohl viele Hollywood-Bosse Juden waren. Diese These vertritt der Harvard-Historiker Ben Urwand. In seinem neuen Buch &ldquo;The Collaboration &ndash; Hollywood&rsquo;s Pact with Hitler&rdquo; sagt er, dass f&uuml;r die Filmbosse erst das Geld kam, dann die Moral.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/lesezeit\/172696\/index.html\">3sat<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Jetzt online: ARD-Doku: Profit statt Patientenwohl?<\/strong><br>\nL&auml;ngst &uuml;bernehmen gro&szlig;e Konzerne wie Rh&ouml;n, Helios, Sana und Asklepios fl&auml;chendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und ver&auml;ndern damit die Krankenversorgung&nbsp; grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft und zu profitablen Gesundheitszentren ausgebaut. Private Zusatzversicherungen sollen zudem f&uuml;r eine bessere station&auml;re Versorgung sorgen &ndash; nat&uuml;rlich in den eigenen kommerziellen Kliniken. Das Ziel der gro&szlig;en Medizinkonzerne ist eindeutig: die Gesundheitsversorgung soll Rendite einbringen. Patienten sind &bdquo;Kunden&ldquo;, es geht um &bdquo;St&uuml;ckkosten&ldquo;. Die Reportage berichtet &uuml;ber die dramatischen Folgen f&uuml;r Patienten, &Auml;rzte und Pflegepersonal. Die medizinische Versorgung wird zu einem reinen Kostenfaktor.&nbsp; Bleibt eine Gesundheitssicherung auf gutem Niveau auch in Zukunft noch allen Bev&ouml;lkerungsgruppen frei zug&auml;nglich? Dr. Paul Brandenburg, Unfallchirurg aus Berlin, fordert&nbsp; radikales Umdenken, ermuntert Kollegen und Krankenhauspersonal, Missst&auml;nde &ouml;ffentlich zu machen und sich gegen das Diktat der Medizinkonzerne zu wehren. &Auml;hnlich wie bei Wikileaks, packen jetzt Insider auf der Internetplattform &bdquo;Medleaks&ldquo; aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Et8OxqdeCic\">YouTube<\/a>\n<p><strong>Dazu: Brustkrebs: Tausende Chemotherapien &uuml;berfl&uuml;ssig?<\/strong><br>\nEs ist eine Qual f&uuml;r viele Frauen: Nach der Diagnose Brustkrebs erwartet die meisten noch eine belastende Chemotherapie. Neben Haarausfall und Erbrechen drohen gef&auml;hrliche Langzeitfolgen wie Herzschw&auml;che, Nervensch&auml;den und dauerhafte Ersch&ouml;pfung. Neue Genexpressionstests k&ouml;nnten jetzt fast jeder zweiten Frau die Tortur einer Chemotherapie ersparen, weil sie zu 95 Prozent vorhersagen k&ouml;nnen, ob ihr Tumor &uuml;berhaupt jemals wiederkommen wird. Doch die gesetzlichen Krankenkassen weigern sich, die bis zu dreitausend Euro teuren Tests zu bezahlen. Sie seien nicht ausreichend bewiesen. Seltsam nur: Hochrangige Wissenschaftsinstitutionen, die die Tests gepr&uuml;ft haben, kommen zu einem anderen Schluss. In anderen L&auml;ndern sind sie l&auml;ngst Standard und ersparen den betroffenen Frauen viel Leid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\">wdr Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Das Letzte: Vom moralischen und wirtschaftlichen Wohl der Steuerhinterziehung<\/strong><br>\nSteuern sind ungerecht, eine moralische Sauerei. Und der ganze demokratische Steuerstaat ist nichts anderes als eine unermessliche Verschwendung knapper sachlicher und menschlicher Ressourcen und eine Brutst&auml;tte wirtschaftlichen Parasitentums. Steuerhinterziehung ist darum nicht &ldquo;asozial,&rdquo; wie ein Herr Gauck uns vorzugauckeln versucht, sondern ein positiver, sozialer Beitrag zur Trockenlegung eines riesigen moralischen und wirtschaftlichen Sumpfes. Es sind nicht &ldquo;Steuers&uuml;nder&rdquo; wie Uli Hoene&szlig;, sondern Herrschaften wie Joachim Gauck und Konsorten, die asozial sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misesde.org\/?p=6188\">Ludwig von Mises Institut Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.B.:<\/strong> Wohl bekomm&lsquo;s denen, die schon haben und noch mehr haben wollen, als ihnen eigentlich zusteht: &ldquo;Sozialismus der Reichen&rdquo;!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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