{"id":18980,"date":"2013-10-18T16:31:54","date_gmt":"2013-10-18T14:31:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980"},"modified":"2013-10-18T16:31:54","modified_gmt":"2013-10-18T14:31:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-128","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h01\">Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h02\">Risiken des Hochfrequenzhandels: Das systemische Risiko der Dummheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h03\">Internationale Gro&szlig;konzerne: Transparenz, nein danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h04\">H&ouml;here Steuern f&uuml;r mehr Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h05\">EU-Investitionsprogramm &ndash; Gro&szlig;e Reisepl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h06\">Neue L&uuml;cken in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h07\">Der Front National in Frankreich und das Ende des Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h08\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h09\">Schnellstudie zur Zusammenarbeit zwischen betrieblichen Interessenvertretungen Und Politikern\/ Parteien in Bayern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h10\">Studie: Weltweit gibt es knapp 30 Millionen Sklaven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h11\">Streitgespr&auml;ch um Gr&uuml;nen-Zukunft &ndash; &bdquo;Wahrgenommen als Spa&szlig;bremsen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h12\">Die AfD: rechtspopulistisch und demokratiefeindlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h13\">Bockenheimer Ampelm&auml;nnchen springen im Quadrat oder Gott ist eine Regel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h14\">Bundesl&auml;nderindex Mobilit&auml;t 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h15\">Europ&auml;ischer Gerichtshof: Digitaler Fingerabdruck auf P&auml;ssen zul&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h16\">Geheimdienstauflagen: Britisches Parlament pr&uuml;ft Internet-&Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h17\">Bundeswehrabzug aus Afghanistan: In der Stunde der Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h18\">Verraten und verkauft &ndash; Nepalesische Migranten in Katar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h19\">Korrektur: Zum Hinweis &bdquo;Angeblich droht &bdquo;den&ldquo; Arbeitnehmer\/innen eine kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der Sozialabgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980#h20\">Zu guter Letzt: Ilija Trojanow bei Pelzig h&auml;lt sich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18980&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Gemeinschaftsdiagnose der Institute &ndash; au&szlig;er Spesen nichts gewesen<\/strong><br>\nGestern haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Gemeinschaftsdiagnose vorgelegt und das Ergebnis ist, wie schon beim letzten Mal, ern&uuml;chternd. Wir hatten hier im Fr&uuml;hjahr gesagt, das Wichtigste beim Lesen dieser Diagnose sei, die Zahlen f&uuml;r das Jahr 2014 von vorneherein zu streichen, weil die ohnehin nichts taugen, sondern nur von Hoffnung getragen sind.<br>\nIch tendiere dazu, das Gleiche wieder zu sagen, obwohl 2014 offensichtlich ein wenig n&auml;her ger&uuml;ckt ist. Aber die Art und Weise, wie in dem Gutachten die j&uuml;ngsten Zahlen sch&ouml;n geredet werden und wie man wieder alle Hoffnung auf eine Belebung der Investitionen setzt, ist noch genauso wenig glaubhaft wie im Fr&uuml;hjahr&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/gemeinschaftsdiagnose-der-institute-ausser-spesen-nichts-gewesen\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Bericht &uuml;ber Herbstgutachten der &ldquo;Wirtschaftsforschungsinstitute&rdquo; entf&auml;llt wegen Niveauunterschreitung<\/strong><br>\nGestern haben die &ldquo;Wirtschaftsforschungsinstitute&rdquo; ihr Herbstgutachten ver&ouml;ffentlicht. Der Auftraggeber ist das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Technologie. Bezahlen tun wir es, die Steuerzahler. Selbstverst&auml;ndlich wollten auch wir &uuml;ber das Gutachten berichten, damit Sie, liebe Leserinnen und Leser auf Ihre Kosten kommen. Die Lekt&uuml;re offenbarte aber sehr schnell, dass diesem Gutachten jedwede Wissenschaftlichkeit abzusprechen ist. Es ist &ndash; und wir nehmen f&uuml;r uns das Copyright f&uuml;r diesen Begriff in Anspruch &ndash; ein Schlechtachten. Gut ist es nur f&uuml;r das Wirtschaftsministerium&hellip;<br>\nWie gut sind die Zeiten denn jetzt bereits? \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/10\/eilmeldung-bericht-uber-herbstgutachten-der-wirtschaftsforschungsinstitute-entfallt-wegen-niveauunterschreitung\/#sthash.CbqhFQbh.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mark Schieritz: Deutschland hat kein Schuldenproblem<\/strong><br>\nDie interessanteste Nachricht aus dem Gemeinschaftsgutachten der Institute verbirgt sich auf Seite 61. Dort steht eine Tabelle mit den Sch&auml;tzungen zur mittelfristigen Entwicklung der Staatsfinanzen.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Man beachte die letzte Zeile, die Schuldenstandsquote. Sie f&auml;llt bis zum Jahr 2018 auf 61 Prozent des BIP und liegt damit praktisch wieder auf einem Niveau, das mit den Regeln der EU konform ist und langfristig tragf&auml;hig sein d&uuml;rfte&hellip;<br>\nLange Rede kurzer Sinn: Deutschland steht bei der Verschuldung nicht schlecht da und man sollte sich von v&ouml;llig irrelevanten Zahlen wie den 2.000 Milliarden des Steuerzahlerbundes nicht kirre machen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/10\/17\/deutschland-hat-kein-schuldenproblem_6652\">Zeit Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Risiken des Hochfrequenzhandels: Das systemische Risiko der Dummheit<\/strong><br>\nIm Hochfrequenzhandel kommunizieren Maschinen mit Maschinen und bewegen in Sekundenschnelle riesige Finanzsummen. Die elektronische Parallelwelt birgt auch das Risiko, ganze Volkswirtschaften in die Krise zu st&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/risiken-des-hochfrequenzhandels-das-systemische-risiko-der-dummheit-12619019.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Internationale Gro&szlig;konzerne: Transparenz, nein danke!<\/strong><br>\nDie Staatschefs waren sich einig: Internationale Gro&szlig;konzerne sollen k&uuml;nftig darlegen, wie viel sie in jedem Land verdienen &ndash; und wie viel sie an Steuern zahlen. Jetzt zeigt sich: Im Geheimen torpedieren die Europ&auml;er, was sie zuvor lautstark forderten.&nbsp;&nbsp; Noch vor dem G8-Gipfel hatten die EU-Regierungschefs am 22. Mai anvisiert, gro&szlig;en Unternehmen die l&auml;ndergenauen Reports in einem neuen Gesetz vorzuschreiben. In den Verhandlungen von Parlament und Mitgliedsstaaten zu diesem Gesetz versuchen nun viele Regierungen, das Ganze zu stoppen oder zumindest zu verz&ouml;gern &ndash; das geht aus einem Protokoll der Gruppe der Mitgliedsstaaten hervor, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. In der Sitzung vor drei Wochen erkl&auml;rte der britische Vertreter unumwunden, er sei dagegen, &lsquo;contre cette extension&rsquo;, wie es in dem franz&ouml;sischsprachigen Protokoll hei&szlig;t. Sofort danach unterst&uuml;tzte der Luxemburger die Briten: &lsquo;Ok avec UK&rsquo;, vermerkt das Protokoll. Und die Niederlande, die ebenso wie Luxemburg oder Gro&szlig;britannien gerne Firmen mit Niedrigsteuer-Modellen ins Land lockt, f&uuml;hrten wortreich Einw&auml;nde an. Im Protokoll der Gruppe l&auml;sst sich nachlesen, dass sich von allen 28 Staaten nur Frankreich und Belgien klar f&uuml;r die L&auml;nderreports aussprechen. Auch die Bundesregierung z&ouml;gert &ndash; und fordert erst mal eine Absch&auml;tzung der Folgen f&uuml;r &lsquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit, Investitionen, Kreditzugang und Stabilit&auml;t des Finanzsystems&rsquo;. Also f&uuml;r ziemlich viel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2013\/transparenz-nein-danke\/\">SZ via Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass sich die &uuml;blichen Verweigerer als erste melden, nimmt nicht weiter wunder. Aber worin sieht die Bundesregierung eine Einschr&auml;nkung von&nbsp; &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit, Investitionen, Kreditzugang und Stabilit&auml;t des Finanzsystems&rdquo;, wenn nicht darin, dass Unternehmen &uuml;berhaupt Steuern zahlen m&uuml;ssen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>H&ouml;here Steuern f&uuml;r mehr Investitionen<\/strong><br>\nGemessen am Durchschnitt der anderen Eurol&auml;nder hat sich nach IMK-Berechnung &uuml;ber das vergangene Jahrzehnt in Deutschland ein &ouml;ffentlicher Investitionsr&uuml;ckstand von 300 Milliarden Euro aufgetan. &bdquo;Das l&auml;sst sich nur &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum aufholen. Wir sollten rasch damit anfangen&ldquo;, sagt Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des IMK.<br>\nUm die n&ouml;tigen Investitionen zu finanzieren, komme man nicht umhin, Steuern zu erh&ouml;hen, so die Forscher. Sie empfehlen Anhebungen bei hohen Einkommen und Verm&ouml;gen.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/impuls_2013_16_gesamt.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 845 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe auch weitere interessante Beitr&auml;ge in dieser Ausgabe von B&ouml;ckler Impuls<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18969#h01\">&Ouml;konomen senden Steuererh&ouml;hungs-Appell an SPD<\/a><\/strong> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir m&ouml;gen ja tolle Exportunternehmen in Deutschland haben, aber eines ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise auch klar: Die davon profitierenden deutschen Plutokraten bzw. deren Banker sind ganz schlechte Anleger. Wie kann man nur so viel in spanischen Beton investieren, ohne die aufziehende Immobilienblase zu bemerken? Zeit, dass der Staat daf&uuml;r sorgt, dass ein Teil der Gewinne einer besseren Verwendung im Lande zugef&uuml;hrt werden, in unsere marode materielle und immaterielle (Bildung, Ausbildung, Forschung) Infrastruktur. &ndash; Das Schaubild zum Thema bietet Andr&eacute; K&uuml;hnlenz auf WeitwinkelSubjektiv verbunden mit der Frage:  Wie kann eine Wirtschaft &uuml;berhaupt gut dastehen, in der Unternehmen und der Staat wahrscheinlich so wenig investieren, wie noch nie seit dem 2. Weltkrieg &ndash; und das machen wir jetzt fast &uuml;berall in Europa so:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131018_2_04.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Bildschirmfoto-2013-09-21-um-11.23.11.png\">WeitwinkelSubjektiv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-Investitionsprogramm &ndash; Gro&szlig;e Reisepl&auml;ne<\/strong><br>\nVon Helsinki nach Rom und von Madrid nach Budapest: Mit einem gewaltigen Investitionsprogramm will die EU-Kommission die europ&auml;ischen Verkehrsnetze ausbauen. Ausgerechnet Deutschland &ndash; sonst oft der Zahlmeister &ndash; wird davon ganz besonders profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-investitionsprogramm-grosse-reiseplaene-1.1797521\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue L&uuml;cken in Athen<\/strong><br>\nDie Griechen sollen ihr Geld noch strenger zusammenhalten: Bisher hatten die EU-Kommission und der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) f&uuml;r das kommende Jahr mit einer Finanzierungsl&uuml;cke von 3,8 bis 4,4 Milliarden Euro in Griechenland gerechnet. Aber das Loch k&ouml;nnte erheblich gr&ouml;&szlig;er werden. Die Troika, die im September in Athen die B&uuml;cher pr&uuml;fte, bef&uuml;rchtet h&ouml;here Ausgaben im Gesundheitsbereich, gr&ouml;&szlig;ere Defizite bei den Rentenkassen und niedrigere Einnahmen aus der geplanten Immobiliensteuer. Auch der Kampf gegen die Steuerhinterziehung wird dem Athener Finanzminister nach Einsch&auml;tzung der Troika weniger einbringen als erhofft. Insgesamt k&ouml;nnten dem Land 2014 zus&auml;tzliche zwei Milliarden fehlen, f&uuml;rchten die Pr&uuml;fer. &ndash; Bei der Sitzung der Euro-Gruppe in Luxemburg zum Wochenbeginn sei Finanzminister Stournaras deshalb unter massiven Druck geraten, neue Vorschl&auml;ge f&uuml;r Sparma&szlig;nahmen vorzulegen, hei&szlig;t es in Delegationskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/neue-luecken-in-athen\/8937740.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was hei&szlig;t hier &ldquo;Neue L&uuml;cken&rdquo;? Die Troika und die dahinterstehenden L&auml;nder und Institutionen hatten genug Zeit, um zu lernen, dass eine extreme und dazu dumme Austerit&auml;tspolitik mit dem Einbruch der Wirtschaft auch das Sozialsystem seiner St&uuml;tzen beraubt. Nat&uuml;rlich fallen mit der Zunahme der Arbeitslosenzahl und der zum Lohnverzicht&nbsp; gezwungenen Arbeitnehmer auch Beitr&auml;ge zum Sozialsystem weg, d.h. der Staat muss einspringen. Alles andere sind Langzeitprojekte: Wie soll eine Immobiliensteuer erhoben werden, wenn ein fl&auml;chendeckendes Kataster erst im Aufbau ist? Wie sollen die viel zu wenigen Steuerfahnder arbeiten, wenn diese, wie EU und IWF selbst melden, nicht gen&uuml;gend ausgestattet sind. Neben der Unterbesetzung h&auml;tten die Beamten in vielen F&auml;llen weder Computer noch richtigen Arbeitsplatz in einem B&uuml;ro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Front National in Frankreich und das Ende des Euro<\/strong><br>\nDie Partei, die unter der F&uuml;hrung des Vaters von Marine le Pen als militant rechts auf allen Gebieten galt, hat sich unter ihrer F&uuml;hrung gewandelt und sehr viele soziale Elemente aufgenommen und diese mit einem nationalen Denken verbunden. Offenbar haben jetzt viele Arbeiter, die fr&uuml;her den Sozialdemokraten (oder Sozialisten, wie es in Frankreich genau hei&szlig;t) von Pr&auml;sident Hollande nahestanden, den Front National gew&auml;hlt. Der Front National liegt auch in den landesweiten Umfragen erstmals vor den Sozialisten und der UMP, der Partei des fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Sarkozy.<br>\nZum Euro hat der Front National eine klare Position: Frankreich muss raus und sich mit einer eigenen neuen W&auml;hrung von den Br&uuml;sseler Zw&auml;ngen befreien &ndash; aber bemerkenswerterweise auch, um den franz&ouml;sischen Wohlfahrtsstaat f&uuml;r die Franzosen zu retten&hellip;<br>\nDas alles passiert nur eineinhalb Jahre, nachdem die Sozialisten mit Francois Hollande einen historischen Wahlsieg eingefahren und von ihren Anh&auml;ngern als gro&szlig;e Hoffnung gefeiert wurden. Aber niemand ist besser im Vergeigen solcher Gelegenheiten als Sozialdemokraten. Sie f&uuml;rchten sich n&auml;mlich vor einem eigenst&auml;ndigen wirtschaftspolitischen Konzept, das die herrschende Lehre in Frage stellt, wie der Teufel vor dem Weihwasser. Sobald sie an der Macht sind, k&ouml;nnen sie deswegen nichts anderes tun, als die Wirtschaftspolitik der Konservativen zu imitieren. Sie beh&auml;ngen sie zwar mit einem sozialen M&auml;ntelchen, aber das reicht nat&uuml;rlich nicht, um die gewaltigen Fehler, die auch die Konservativen gemacht h&auml;tten, zu kaschieren. Bald werden sie wieder abgew&auml;hlt, gehen in die Opposition und warten darauf, dass sie beim n&auml;chsten Mal den gleichen Fehler wieder machen k&ouml;nnen.<br>\nSo geht die Demokratie allm&auml;hlich vor die Hunde&hellip;<br>\nInsofern ist, man muss es so drastisch sagen, auch in Deutschland gro&szlig;e Koalition die d&uuml;mmste Idee des Jahrhunderts. Sie macht auch f&uuml;r den letzten Zweifelnden deutlich, dass diese Parteien kaum noch unterscheidbar sind und eine so wenig ein Rezept zur &Uuml;berwindung der Krise hat wie die andere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-front-national-in-frankreich-und-das-ende-des-euro\/\">flassbeck-economics<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf flassbeck-economics sind in letzter Zeit wieder eine Reihe interessanter Abonnement-Artikel und auch frei zug&auml;ngliche Beitr&auml;ge erschienen u.a.:<\/em> <\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/das-bedingungslose-grundeinkommen-teil-ii-logik-ist-nicht-durch-guten-willen-ersetzbar\/\">Das bedingungslose Grundeinkommen &ndash; Teil II: Logik ist nicht durch guten Willen ersetzbar<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/abo-preview-grossbritannien-europa-und-die-usa-was-kann-kontinentaleuropa-aus-dem-angelsaechsischen-modell-lernen-teil-ii\/\">Gro&szlig;britannien, Europa und die USA &ndash; was kann Kontinentaleuropa aus dem angels&auml;chsischen Modell lernen?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-sogenannte-nobelpreis-fuer-wirtschaft\/\">Der sogenannte Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaft<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/zum-wirtschaftsnobelpreis-fuer-eugene-fama\/\">Zum Wirtschaftsnobelpreis f&uuml;r Eugene Fama<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wem-gehoert-die-welt-machtkampf-um-ressourcen\/\">Wem geh&ouml;rt die Welt &ndash; Machtkampf um Ressourcen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/industrieproduktion-wieder-gestiegen-kein-grund-zur-entwarnung\/\">Industrieproduktion wieder gestiegen, kein Grund zur Entwarnung<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/schweizer-erfolgsmodell-am-ende\/\">Schweizer Erfolgsmodell am Ende?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-germanisierung-griechenlands-und-ihre-folgen\/\">Die Germanisierung Griechenlands und ihre Folgen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/abo-preview-kommt-griechenland-nun-aus-seiner-krise\/\">Kommt Griechenland nun aus seiner Krise?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Schauen Sie einfach einmal auf diese interessante Website.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vollendet die Agenda 2010 &ndash; Ist das allein genug?<\/strong><br>\nWenn ausgerechnet Bert R&uuml;rup, der als &Ouml;konom einer der Vork&auml;mpfer der Flexibiliserung des Arbeitsmarktes war und damit einer der Wegbereiter und Architekten der Agenda 2010 uns heute &ndash; rund 10 Jahre sp&auml;ter verk&uuml;ndet, man m&uuml;sste doch jetzt (!) im Jahre 2013 die Agenda mit einem Mindestlohn &ldquo;vollenden&rdquo;, reibt man sich nur noch h&ouml;chst verwundert die Augen: Hat man das jetzt richtig gelesen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/entlohnung\/mindestlohn\/mindestlohn_all\/mindestlohn-vollendet-die-agenda-2010-ist-das-allein-genug\/\">Kommentierte Presseschau von Volker Bahl auf LabourNet Germany<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Gerecht w&auml;ren &uuml;ber zw&ouml;lf Euro&laquo;<\/strong><br>\nTarifexperte Thorsten Schulten &uuml;ber Argumente f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn.<br>\nEs gibt bereits jetzt 13 Branchenmindestl&ouml;hne in Deutschland, die zumindest im Westen mehrheitlich deutlich &uuml;ber den von DGB und Gewerkschaften geforderten 8,50 Euro liegen. Das Bundesarbeitsministerium hat vor einiger Zeit bei sehr unterschiedlichen Instituten Studien dar&uuml;ber in Auftrag gegeben, ob von diesen Mindestl&ouml;hnen negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ausgehen. Keine der Studien hat auch nur im Ansatz ein Problem aufgezeigt. Ganz im Gegenteil: Die sind alle zu dem Ergebnis gekommen, dass die branchenspezifischen Mindestl&ouml;hne nicht zu Jobverlusten f&uuml;hren. Das ist die Realit&auml;t, die wir in Deutschland haben&hellip;<br>\nDie neuere Mindestlohnforschung kommt zu den Ergebnissen, dass Mindestl&ouml;hne keineswegs zu negativen Besch&auml;ftigungseffekten f&uuml;hren&hellip;<br>\nWenn man ins westeurop&auml;ische Ausland guckt &ndash; Beneluxstaaten, Frankreich &ndash; die liegen alle &uuml;ber neun Euro. 23 Jahre nach der Einheit haben wir immer noch krasse Lohnunterschiede zwischen Ost und West. Im Osten w&auml;ren deutlich mehr Menschen vom Mindestlohn betroffen werden. Und daraus macht die Gegner das Argument: Weil mehr betroffen sind, muss man zun&auml;chst eher weniger zahlen, sonst k&ouml;nnte es Arbeitspl&auml;tze kosten&hellip;<br>\nIn den Gewerkschaften ist den meisten klar, dass 8,50 Euro pro Stunde kein toller Lohn ist. Das ist jetzt eben die politisch aktuell gesetzte Nummer, und die nimmt man als Einstieg. Es gibt bekannte Berechnungen zum n&ouml;tigen Einkommen, um nach einem Arbeitsleben auch als Vollzeitbesch&auml;ftigter nicht auf Transferleistungen angewiesen sein zu m&uuml;ssen. Dann muss man deutlich &uuml;ber zehn Euro verdienen. In der Europ&auml;ischen Sozialcharta, die auch Deutschland ratifiziert hat, ist auch das Recht auf ein gerechtes Arbeitsentgelt festgehalten. Wir haben das ausgerechnet und sind auf ein Stundenbrutto von &uuml;ber zw&ouml;lf Euro gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/836295.gerecht-waeren-ueber-zwoelf-euro.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Was Arbeitnehmer von der neuen Regierung erwarten<\/strong><br>\n1,3 Millionen Menschen in Deutschland m&uuml;ssen aufstocken, weil ihr Einkommen unter dem Existenzminium liegt. 2,7 Millionen Arbeitnehmer gehen zus&auml;tzlich zu ihrer regul&auml;ren Hauptbesch&auml;ftigung einem Minijob nach. Deutschland ist ein Niedriglohnland, in manchen Branchen machen Geringverdiener mehr als 80 Prozent aus. Immer weniger Menschen k&ouml;nnen von ihrem Einkommen vern&uuml;nftig leben. Kann und will sich eine Gesellschaft das leisten? Was muss sich &auml;ndern? Braucht Deutschland den fl&auml;chendeckenden Mindestlohn? Oder nur einzelne Branchen (hier eine &Uuml;bersicht des Statistischen Bundesamts &uuml;ber derzeit in Deutschland geltende Mindestl&ouml;hne)? Dar&uuml;ber haben wir im Rahmen des Die-Recherche-Projekts Agenda 2017 diskutiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/agenda-was-arbeitnehmer-von-der-neuen-regierung-erwarten-1.1796350\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schnellstudie zur Zusammenarbeit zwischen  betrieblichen Interessenvertretungen und Politikern\/ Parteien in Bayern<\/strong><br>\nMit dieser Schnellstudie m&ouml;chten wir von Ihnen wissen, ob sich Politiker nur vor dem Wahlkampf oder auch sonst f&uuml;r die betrieblichen Probleme interessieren und konkret helfen.<br>\nIch bitte Sie daher, sich an dieser Studie zu beteiligen und den angeh&auml;ngten Fragebogen mit Ihren pers&ouml;nlichen Erfahrungen zur Zusammenarbeit mit Politikern\/ Parteien zu erg&auml;nzen. Leiten Sie den Fragebogen gern auch an andere Betriebs- und Personalratsgremien in Bayern weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131018_schnellstudie_politiker_31_10_13.pdf\">Christiane Jansen [PDF &ndash; 145 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie: Weltweit gibt es knapp 30 Millionen Sklaven<\/strong><br>\n&ldquo;Ausgebeutet, missbraucht, misshandelt: Laut einer Studie werden 29,8 Millionen Menschen zu Sklaverei gezwungen. Im Ranking von 162 L&auml;ndern belegt Deutschland Platz 136 Einer Studie der Walk Free Foundation zufolge sind knapp 30 Millionen Menschen weltweit Opfer moderner Sklaverei. Sie werden wie Eigentum behandelt, ohne selbst etwas besitzen zu d&uuml;rfen. Die Unterdr&uuml;ckten d&uuml;rfen sich nicht frei &auml;u&szlig;ern oder selbst Entscheidungen f&auml;llen, sie werden von anderen kontrolliert und missbraucht. H&auml;ufig sind sie Gewalt, Drohungen oder N&ouml;tigungen ausgesetzt. Manche Opfer werden entf&uuml;hrt und weiterverkauft, zwangsverheiratet oder als kostenlose Arbeitskr&auml;fte ausgenutzt&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2013-10\/studie-sklaverei-weltweit\">Zeit online<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu den <a href=\"http:\/\/www.walkfree.org\/\">Slavery Index der Walk Free Foundation<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Dazu: Menschenhandel in Deutschland &ndash; Mit falschen Versprechen gelockt<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es zahlreiche Opfer von Sklaverei und Menschenhandel. Die Konvention dagegen ist zwar unterschrieben, aber nicht umgesetzt&hellip;<br>\n&bdquo;Menschenhandel und Arbeitsausbeutung sind hierzulande ein allt&auml;gliches Problem&ldquo;, meint Petra Follmar-Otto, Chefin der Abteilung Menschenrechtspolitik beim DIM&hellip;<br>\nIm Jahr 2011 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik 640 Frauen und M&auml;nner Opfer von Menschenhandel mit anschlie&szlig;ender Zwangsprostitution. 32 Personen wurden nach Deutschland verschleppt oder gelockt, um hier ihre Arbeitskraft auszubeuten. Die Dunkelziffer d&uuml;rfte um einiges h&ouml;her sein. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) spricht von 880.000 Menschen, die in EU-L&auml;ndern eine Art &bdquo;moderne Sklaven&ldquo; sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Menschenhandel-in-Deutschland\/!125729\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Streitgespr&auml;ch um Gr&uuml;nen-Zukunft &ndash; &bdquo;Wahrgenommen als Spa&szlig;bremsen&ldquo;<\/strong><br>\nBei den Gr&uuml;nen tobt ein Richtungsstreit zwischen Realos und Linken. Ein Streitgespr&auml;ch zwischen Vertretern beider Fl&uuml;gel: den Landeschefs in Bayern und Berlin.<br>\nWesener: Einige Realos leiten aus unserem Wahlergebnis die Erkenntnis ab, man m&uuml;sste die Gr&uuml;nen wieder auf ihren Markenkern schrumpfen. Zur&uuml;ck in die Nische, &Ouml;ko only. Ich halte das f&uuml;r einen schweren inhaltlichen und strategischen Fehler. Als &Ouml;kologe muss man Linker sein. &Ouml;kologie ohne Gerechtigkeit, das funktioniert nicht.<br>\nJanecek: Ich teile deine Analyse nicht. Gerechtigkeit definiert sich nicht dadurch, dass man an f&uuml;nf verschiedenen Steuerstellschrauben dreht. Und &Ouml;kologie muss nicht links sein, sondern progressiv. Das hei&szlig;t, sie muss m&ouml;glichst viele B&uuml;ndnispartner finden, all die Progressiven in der Landwirtschaft, Industrie, den Gewerkschaften und am Ende eben auch in der Union. Das haben wir vernachl&auml;ssigt. Stattdessen haben wir auf ein Umverteilungsprogramm gesetzt, das von einer allgemeinen Krise ausging und Gerechtigkeit zur absoluten Priorit&auml;t erkl&auml;rte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Streitgespraech-um-Gruenen-Zukunft\/!125760\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die AfD: rechtspopulistisch und demokratiefeindlich?<\/strong><br>\nFast w&auml;re die &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; in den Bundestag eingezogen. Seitdem wehrt sich die Parteif&uuml;hrung gegen Vorw&uuml;rfe, die Partei werde immer mehr zu einem Sammelbecken f&uuml;r Rechtspopulisten und Nationalisten. MONITOR-Autoren waren im Umfeld der Partei unterwegs &ndash; quer durch die Republik. Ihre Recherchen zeigen: Hinter der AfD steht ein ultrakonservatives Netzwerk, in dem auch Positionen vertreten werden, die in klarem Widerspruch zum Grundgesetz stehen, wie Verfassungsrechtler warnen. Und obwohl Parteichef Luke sich &ouml;ffentlich gegen eine Aufnahme von ehemaligen Mitgliedern der rechtspopulistischen Partei &ldquo;die Freiheit&rdquo; ausspricht, sitzen ehemalige F&uuml;hrungskader dieser Partei schon l&auml;ngst an Schalthebeln der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/1017\/afd.php5\">wdr Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bockenheimer Ampelm&auml;nnchen springen im Quadrat oder Gott ist eine Regel &ndash; Streit ums OMT-Programm (Teil V)<\/strong><br>\nEigentlich kommt der Vergleich schon ziemlich abgedroschen daher. Nicht wenige wichtige Deutsche glauben, mit Regeln die W&auml;hrungsunion retten zu k&ouml;nnen &ndash; das wurde &ouml;fter damit verglichen, wie unsere Regierung am liebsten &uuml;berall in Europa Ampeln aufstellen w&uuml;rde. In Kolumnen des Chef&ouml;konomen einer verflossenen Wirtschaftszeitung, in Kommentaren oder in Blogs &ndash; da war der Vergleich auch schon einmal originell. Allerdings so vor gef&uuml;hlten 100 Jahren. Irgendwo in Frankfurt-Bockenheim glauben sie immer noch daran und sie lieben auch diesen Vergleich. Daher bleiben wir zun&auml;chst im Bild: Ein wichtiger Deutscher, Bundesbankchef Jens Weidmann, lehnt bekanntlich das OMT-Programm ab. Wie bereits im ersten, zweiten, dritten und vierten Teil dieser Serie beschrieben, l&auml;uft dieser Widerstand aber auf nichts anderes hinaus als das hier:<br>\nAngenommen eine Oma wird auf einer Kreuzung von einem Auto angefahren und bleibt blut&uuml;berstr&ouml;mt auf der Stra&szlig;e liegen. Sie br&auml;uchte dringend Hilfe, sonst stirbt sie vielleicht sogar &ndash; man wei&szlig; es nicht so genau. Aber dann das: Die Ampel an der Kreuzung zeigt Rot und Herr Weidmann weigert sich, auf die Kreuzung zu sprinten. Und das obwohl weit und breit kein Auto zu sehen ist. &bdquo;Es k&ouml;nnte ja in den n&auml;chsten f&uuml;nf Minuten ein Auto angerast kommen&ldquo;, warnt uns lieber Herr Weidmann.<br>\nDer Bundesbankchef steht lieber am Stra&szlig;enrand und wird nicht m&uuml;de, schlaue Predigten zu halten: Das k&ouml;nnte ja alles noch sehr gef&auml;hrlich werden. Und &uuml;berhaupt, soll die Oma nur nicht so rumjammern, sie habe ja schon fr&uuml;her solche Unf&auml;lle &uuml;berlebt und hat sich ganz ohne fremde Hilfe selbst ins Krankenhaus eingeliefert. Die angeblich t&ouml;dlichen Verletztungen sind auch nur wieder so ein vorgeschobener Grund, um unsere heiligen Verkehrsregeln au&szlig;er Kraft zu setzen. Niemand wird doch ernsthaft beweisen k&ouml;nnen, dass Oma tats&auml;chlich in Lebensgefahr schwebt.<br>\nWillkommen in der Traumwelt des Notenbankponyhofs der Bundesbank: Stellen wir uns vor, dass die Oma nicht Oma hei&szlig;t, sondern Spanien und Italien&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/10\/12\/bockenheimer-ampelmaennchen\/\">WeitwinkelSubjektiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Artikel von Andr&eacute; K&uuml;hnlenz bilden durchweg eine fruchtbare Lekt&uuml;re, insofern sollte man auch die anderen Artikel zum &ldquo;Streit ums OMT-Programm&rdquo; lesen wie &uuml;berhaupt &ouml;fters seine Website besuchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesl&auml;nderindex Mobilit&auml;t 2013<\/strong><br>\nWo in Deutschland leiden die B&uuml;rger am wenigsten unter Verkehrsl&auml;rm? Was planen L&auml;nder mit vielen Verkehrstoten gegen die hohen Opferzahlen? Welche Regierungen sind besonders ehrgeizig in Richtung &bdquo;nachhaltige Mobilit&auml;t&ldquo; unterwegs? Fragen &uuml;ber Fragen, f&uuml;r die der Index einen systematischen Rahmen darstellt.<br>\nDer Bund wird sein Verkehrssicherheitsziel verfehlen, wonach die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 Prozent sinken soll, wenn die Bundesl&auml;nder ihre Anstrengungen nicht erh&ouml;hen. Das geht aus dem zweiten Bundesl&auml;nderindex Mobilit&auml;t hervor, den die Allianz pro Schiene am Freitag in Berlin vorstellte. Das wissenschaftlich begleitete L&auml;nderranking, das 2013 zum zweiten Mal erscheint, vergleicht die Verkehrspolitik aller 16 Bundesl&auml;nder zum Thema nachhaltige Mobilit&auml;t, indem es vorhandene statistische Daten und die verkehrspolitischen Weichenstellungen vergleichbar aufbereitet. Im Gesamtergebnis rangiert das Fl&auml;chenland Nordrhein-Westfalen nun im zweiten Jahr in Folge an der Spitze des L&auml;ndervergleichs: NRW setzte sich ehrgeizige politische Ziele und erreicht gefolgt von Berlin (2.) und Baden-W&uuml;rttemberg (3.) den ersten Rang beim Bundesl&auml;nderindex Mobilit&auml;t. Schlusslichter im Hinblick auf &bdquo;nachhaltige Mobilit&auml;t&ldquo; sind Bayern (15) und Brandenburg (16).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/presse\/pressemitteilungen\/2013\/034-bundeslaenderindex-mobilitaet-nrw-und-berlin-im-laenderranking-vorn\/\">Allianz pro Schiene Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/ueber-uns\/publikationen\/broschuere-bundeslaenderindex-mobilitaet\/\">Brosch&uuml;re Bundl&auml;nderindex Mobilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Europ&auml;ischer Gerichtshof: Digitaler Fingerabdruck auf P&auml;ssen zul&auml;ssig<\/strong><br>\nKeinen Grund zur Beanstandung sieht der Europ&auml;ische Gerichtshof beim biometrischen Reisepass. Fingerabdr&uuml;cke zu speichern sei g&auml;ngige Praxis, entschieden die Richter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeischer-gerichtshof-digitaler-fingerabdruck-auf-paessen-zulaessig-12621739.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine merkw&uuml;rdige Begr&uuml;ndung: Wenn etwas g&auml;ngige Praxis ist, dann ist es auch schon Recht?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &Auml;rgerlicher Richterspruch zum Fingerabdruck<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof hat den digital gespeicherten Fingerabdruck im Reisepass durchgewinkt. Wieder mal erweist sich, dass dem Gericht vorwiegend an der Effizienz des EU-Betriebs gelegen ist &ndash; Binnenmarkt, Au&szlig;engrenzen, all diese Dinge. Der Datenschutz st&ouml;rt da nur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/reisepass-aergerlicher-richterspruch-zum-fingerabdruck-1.1797489\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Geheimdienstauflagen: Britisches Parlament pr&uuml;ft Internet-&Uuml;berwachung<\/strong><br>\nSch&uuml;tzen gesetzliche Auflagen aus den neunziger Jahren eigentlich noch Menschenrechte vor Sp&auml;haktivit&auml;ten britischer Geheimdienste? Britische Abgeordnete sind sich da nicht sicher. Der Geheimdienstausschuss will nun die Gesetze &uuml;berpr&uuml;fen&hellip;<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen eine Balance zwischen dem Recht auf Privatsph&auml;re und dem Recht auf Sicherheit finden&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung.<br>\nDer Ausschuss war im Juli zu dem Schluss gekommen, dass der britische Geheimdienst GCHQ alle rechtlichen Vorgaben erf&uuml;llt hatte, als er von US-Geheimdiensten &Uuml;berwachungsmaterial &uuml;ber britische B&uuml;rger abrief.<br>\nNun will der Ausschuss offenbar pr&uuml;fen, ob diese Auflagen &uuml;berhaupt das leisten, was sie eigentlich leisten sollten &ndash; n&auml;mlich Menschenrechte vor &Uuml;bergriffen der Geheimdienste sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/geheimdienstauflagen-britisches-parlament-prueft-internet-ueberwachung-a-928450.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbst in Gro&szlig;britannien scheint Snowden einiges Nachdenken ausgel&ouml;st zu haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bundeswehrabzug aus Afghanistan: In der Stunde der Not<\/strong><br>\nOhne die etwa 1700 landeskundigen Dolmetscher, Ingenieure, Techniker und Arbeiter mit sehr guten Deutschkenntnissen w&auml;re der gesamte Milit&auml;reinsatz so unm&ouml;glich gewesen wie die Aufbauhilfe der zivilen Hilfsorganisationen, der Lehrer, Brunnen- und Stra&szlig;enbauer. Mit dem Abzug der Bundeswehrsoldaten sind diese Menschen, die sich existenziell an deren Anwesenheit gebunden haben, nun aber in akuter Lebensgefahr. Die Taliban haben die Helfer auch bereits zu Freiwild erkl&auml;rt. Es gab Mordanschl&auml;ge und Entf&uuml;hrungen von Angeh&ouml;rigen. Zudem berichten viele Helfer &uuml;ber Bedrohungen. W&auml;hrend sich aber die USA, Gro&szlig;britannien, D&auml;nemark und Norwegen, um nur einige zu nennen, als gro&szlig;z&uuml;gig im Umgang mit solchen Bitten nach &Uuml;bersiedlung in das Heimatland der entsandten Truppen zeigen, demonstriert Deutschland, wo es besonders stark ist: Es reagiert b&uuml;rokratisch. In einem Drei-Stufen-Modell m&uuml;ssen sich bedroht f&uuml;hlende Afghanen ihrem Vorgesetzten die Gef&auml;hrdung melden. Der &uuml;berpr&uuml;ft zun&auml;chst einen Einsatz an einem anderen Ort in Afghanistan und leitet, falls das nicht m&ouml;glich ist, das Ersuchen an die deutsche Botschaft in Kabul weiter. Die pr&uuml;ft den Einzelfall und schickt eine Empfehlung an das Bundesinnenministerium nach Berlin, das letztinstanzlich entscheidet.&nbsp; Dieses hinhaltende Verfahren ist besch&auml;mend. In Deutschland leben fast 90 000 Afghanen. Die 1700 jetzt Gef&auml;hrdeten mit ihren Familien in der Bundesrepublik zu integrieren, w&auml;re angesichts der vorhandenen Community und ihrer Sprach- und Fachkenntnisse also kein Problem &ndash; wenn die humanit&auml;re Verpflichtung zur Hilfe schon nicht als Argument reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/bundeswehrabzug-aus-afghanistan-in-der-stunde-der-not\/8943574.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gut, dass wenigstens vereinzelt die Medien auf die besch&auml;mende Situation weisen. Nur scheint dies absolut keine Wirkung zu haben. Unsere Regierung scheint ein seltsames Verst&auml;ndnis zum Begriff &ldquo;Verb&uuml;ndeter&rdquo; zu haben. Wenn ein sichtlich &uuml;berforderter Nato-Partner Afghanistan besetzt, wird der Freund nicht auf die offensichtlichen F&auml;hrnisse hingewiesen. Nein, ihm wird blindlings gefolgt. Wenn aber Menschen, ganz wesentlich zum Leben und &Uuml;berleben unserer Soldaten in diesem unseligen Krieg beigetragen haben, muss nach einem Drei-Stufen-Modell gepr&uuml;ft werden, ob diese Verb&uuml;ndeten gef&auml;hrdet sind. Was dabei herauskommt, zeigt eine kleine Geschichte, von der der Spiegel berichtet: &ldquo;Im Entwicklungsministerium (BMZ) in Berlin trafen Vertreter von Organisationen, die in Afghanistan arbeiten, auf Ministerialbeamte und klagten ihr Leid. Afghanische Mitarbeiter w&uuml;rden bedroht, die Sicherheitslage sei schlecht und die Furcht gro&szlig;, dass sich die Warlords bald wieder bek&auml;mpfen.&nbsp;Einem <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanische-helfer-koennen-kaum-auf-asyl-in-deutschland-hoffen-a-891974.html\">BMZ-Referenten platzte der Kragen<\/a>: Man solle &ldquo;jetzt mal aufh&ouml;ren mit dem Rumgeheule&rdquo;, er sei schlie&szlig;lich gerade erst in Afghanistan gewesen. &ldquo;Alles war sehr sicher dort&rdquo;, lie&szlig; er die verdutzten Zuh&ouml;rer wissen. Ende der Diskussion.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Verraten und verkauft &ndash; Nepalesische Migranten in Katar<\/strong><br>\nAuf der Suche nach gut bezahlter Arbeit zieht es junge Nepalesen ins Ausland. Die meisten der bislang drei Millionen nepalesischen Gastarbeiter gehen in die reichen Golfstaaten wie Katar. Dort angekommen haben sie Schulden und m&uuml;ssen f&uuml;r Hungerl&ouml;hne Knochenarbeit leisten. Die Arbeitsagenturen im bettelarmen Himalajastaat nutzen ihre Perspektivlosigkeit, mangelnde Bildung und gro&szlig;e Arbeitsbereitschaft aus. Es gibt etwa 700 Vermittlungsagenturen in Nepal. Sie arbeiten mit einer gro&szlig;en Gewinnspanne. Im Durchschnitt kassieren sie eine Geb&uuml;hr von rund 1200 Dollar. Viele locken ihre Kunden mit falschen Versprechen, best&auml;tigt Mahendra Pandey. Seine Organisation hilft in Not geratenen nepalesischen Gastarbeitern in Katar. &ldquo;Die Nepalesen werden in Katar vor allem auf Baustellen eingesetzt. Sie sind f&uuml;r die dreckige, anstrengende und gef&auml;hrliche Arbeit zust&auml;ndig. Es gibt ein definitiv ein Todesrisiko. &hellip; Es kommen jeden Tag etwa drei S&auml;rge nach Nepal zur&uuml;ck. Die meisten Todesf&auml;lle sind auf Arbeitsunf&auml;lle oder Verkehrsunf&auml;lle zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, aber auch auf Selbstmorde und Herzinfarkte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/10\/12\/dlf_20131012_1344_0867db4b.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist eigentlich auch so schon eine Schande, dass wir mit diesen &ldquo;Staaten&rdquo; Gesch&auml;fte machen. Die ganzen Jahre erfahren wir immer wieder von der Rechtlosigkeit der Arbeitsmigranten, der brutalen Dienstbotentradition usw., aber das ist ja weit weg und wir brauchen das &Ouml;l. W&auml;re es nicht an der Zeit, wenn nicht bei den Gesch&auml;ften, sondern wenigstens bei unseren Vergn&uuml;gungen Menschenrechte vor Entertainment zu setzen, d.h. auf eine WM in Katar verzichten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Korrektur: Zum Hinweis &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18956#h11\">Angeblich droht &bdquo;den&ldquo; Arbeitnehmer\/innen eine kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der Sozialabgaben<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nschreibt uns der Autor des Beitrags, Henrik M&uuml;ller:\n<blockquote><p>\n<em>Ich wurde darauf hingewiesen, dass die dort genannten Beispielszahlen nicht stimmen: Nun hatte ich doch nicht gedacht, dass ich auch noch die Detailzahlen nachrechnen muss, wenn ein Qualit&auml;tsmedium von Schlage der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; schon einen leibhaftigen &bdquo;Professor f&uuml;r Steuerwirkungslehre an der Freien Universit&auml;t Berlin&ldquo; bem&uuml;ht hat. H&auml;tte ich aber m&uuml;ssen. Denn nicht nur die Grundtendenz des SZ-Beitrags ist irref&uuml;hrend, sondern selbst ihre konkreten Zahlenbeispiele sind falsch und nicht nachvollziehbar.<\/em><br>\n<em>Korrekt muss die Zwischen&uuml;berschrift in meinem &bdquo;ver.di-NEWS&ldquo;-Beitrag lauten: &bdquo;Bei 4000 Euro im Monat sind es 5,92 Euro mehr&ldquo; (und nicht, wie gemeldet, 3,72 Euro); und der folgende Text so: &bdquo;Ein Single ohne Kinder mit einem Gehalt von 4000 Euro im Monat muss demnach 71,04 (nicht: 44,64) Euro zus&auml;tzlich berappen &ndash; im Jahr, also geschlagene 5,92 (nicht: 3,72) Euro im Monat. Und das geht dann hinauf bis zu Leuten, die 5950 Euro im Monat bekommen: F&uuml;r die entsteht eine monatliche Mehrbelastung von 27,09 (nicht: 20,92) Euro, was aber schon das Maximum ist, das auch &hellip;&ldquo;<\/em><br>\n<em>Ich denke aber, dass auch angesichts dieser etwas h&ouml;heren Betr&auml;ge f&uuml;r die Gutverdiener dieser Republik die Welt nicht untergeht und ich meine Kritik an dem SZ-Beitrag keineswegs abmildern muss, sondern &ndash; wegen der falschen Zahlen &ndash; eher versch&auml;rfen darf.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ilija Trojanow bei Pelzig h&auml;lt sich <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Iwe5t_2zN8Y&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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