{"id":19059,"date":"2013-10-28T09:26:22","date_gmt":"2013-10-28T08:26:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19059"},"modified":"2015-10-12T13:39:13","modified_gmt":"2015-10-12T11:39:13","slug":"wettruesten-im-cyber-war-das-luegen-dilemma-um-merkels-handy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19059","title":{"rendered":"Wettr\u00fcsten im Cyber-War \u2013 Das L\u00fcgen-Dilemma um Merkels Handy"},"content":{"rendered":"<p>Nachr&uuml;stung, das soll die Antwort auf die Ausr&uuml;stung der NSA zur Aussp&auml;hung anderer L&auml;nder, ihrer B&uuml;rgerinnen  und B&uuml;rger, ihrer Politiker, ihrer Wirtschaft sein. Der Verfassungsschutz will das Personal der entsprechenden Abteilung verdoppeln, <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/nachrichtendienste\/wird-aufgeruestet-33147262.bild.html\">meldet Bild<\/a>. Statt sich um den Schutz von Daten zu k&uuml;mmern, soll bei der &Uuml;berwachung nachger&uuml;stet werden: Massenhafte &Uuml;berwachung soll also durch noch mehr &Uuml;berwachung bek&auml;mpft werden. Das ist die &Uuml;bertragung der Logik des &bdquo;Kalten Krieges&ldquo; auf den Cyber-War. Diesmal aber nicht nur gegen den Osten, sondern auch gegen den amerikanischen &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo;.<br>\nVon <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs sei doch nur normal, dass eine Regierung wissen will, was eine andere Regierung denkt, so &bdquo;realistisch&ldquo; sieht &bdquo;the voice of america&ldquo; (&bdquo;Die Stimme Amerikas&ldquo;) und der Zeit-Herausgeber Josef Joffe im ARD-Presseclub das Abh&ouml;ren der Telefone der Kanzlerin durch amerikanische Geheimdienste. Die Briten und die Franzosen machten es doch auch. Spionieren geh&ouml;re eben zur Aufgabe der Geheimdienste. &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir, dass Frau Merkel genau dasselbe tun k&ouml;nnte, wie Obama&ldquo;, meinte Joffe. Und der andere &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/archiv\/?dig=2013\/04\/19\/a0095\">Transatlantiker<\/a>&ldquo;,  der mit in der sonnt&auml;glichen Diskussionsrunde sa&szlig;, der Au&szlig;enpolitik-Ressortleiter Stefan Kornelius von der S&uuml;ddeutschen Zeitung, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17471\">Stefan  Kornelius<\/a>, assistierte: Die Deutschen und die Europ&auml;er h&auml;tten ja gegen&uuml;ber den amerikanischen Geheimdiensten &bdquo;nichts auf die Waage zu bringen&ldquo;.<\/p><p>&bdquo;Wie Du mir, so ich Dir&ldquo;, nur so k&ouml;nnten wir &bdquo;abschrecken&ldquo;. Wir h&auml;tten ja nichts, womit wir in einem &bdquo;kompetitiven Verh&auml;ltnis&ldquo; zwischen Partnerstaaten drohen k&ouml;nnten, argumentierte Joffe &ndash; und das wohl nicht, ohne dass er vorher in sein Netzwerk mit den deutschen Geheimdienstkreisen hineingeh&ouml;rt h&auml;tte. Auch der taz-Chefredakteurin Ines Pohl fiel nicht viel mehr ein, als dass die deutschen Dienste nicht die Kompetenzen h&auml;tten, um zu konkurrieren.  <\/p><p>Selbst der in Abh&ouml;rangelegenheiten gewiss sensible Ranga Yogeshwar sah in der gestrigen Sendung von G&uuml;nther Jauch,  zwar nicht die Aufr&uuml;stung der deutschen Geheimdienste, aber doch im Aufbau in einer &bdquo;eigenen&ldquo; Telekommunikationstechnologie, der man vertrauen k&ouml;nne, einen Ausweg. Europa habe gegen das Monopol f&uuml;r die Informationstechnologie und f&uuml;r die Kommunikationsdienste der amerikanischen Firmen nichts entgegenzusetzen. Man m&uuml;sse Google, Facebook etc. drohen k&ouml;nnen, z.B. dass man sie kappt, wenn sie nicht deutschen oder europ&auml;ischen Datensicherheitsanforderungen Folge leisten w&uuml;rden.<\/p><p>Mit einer &bdquo;Politik der St&auml;rke&ldquo;, wie in den f&uuml;nfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, soll also der Informationsbeschaffungskrieg gewonnen und mit einer Nachr&uuml;stung &ndash; wie im &bdquo;Kalten Krieg&ldquo; mit Pershing II-Raketen gegen die sowjetischen SS-20-Raketen &ndash; sollen also die ausl&auml;ndischen Geheimdienste in Schach gehalten werden. <\/p><p><strong>Ein Wort des amerikanischen Pr&auml;sidenten h&auml;tte gen&uuml;gt<\/strong><\/p><p>An die banale Tatsache, dass es nur eines Wortes des amerikanischen Pr&auml;sidenten bedurft h&auml;tte, um nicht nur die Telefon&uuml;berwachung der Kanzlerin zu stoppen, sondern um auch die Aussp&auml;hung der &uuml;brigen deutschen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu unterbinden, denkt offenbar niemand mehr. Hat Obama etwa nicht mehr die Befehlsgewalt &uuml;ber seine Geheimdienste?<\/p><p>Wenn er diese Entscheidungsmacht nicht mehr h&auml;tte, was w&auml;re aber dann die Zusage seines Sprechers wert, dass das Telefon von Merkel nicht (mehr) &uuml;berwacht werde und das auch in Zukunft nicht mehr passiere. <\/p><p>Dass man ganz einfach, die (verdachtslose) Aussp&auml;hung anderer L&auml;nder (auch durch die landeseigenen Sp&auml;her) unter strenge Strafe stellen k&ouml;nnte, kommt als &Uuml;berlegung schon gar nicht mehr vor. Sicher k&ouml;nnte man damit nicht kriminelle &Uuml;bergriffe verhindern, aber Aufkl&auml;rer, wie Edward Snowden, k&ouml;nnten nicht mehr &ndash; wie das der ehemalige amerikanische Botschafter John Kornblum bei Jauch immer noch tat &ndash; als &bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; behandelt und bestraft werden, sondern w&auml;ren willkommene Zeugen in Strafprozessen gegen Aussp&auml;her. <\/p><p>Doch lieber tut man so, also w&auml;re die Entwicklung der Kommunikationstechnologie eine Naturgewalt, der man hilflos ausgeliefert ist und die aus sich heraus den Menschen &bdquo;gl&auml;sernen&ldquo; macht. Das (politische und wirtschaftliche) Aussp&auml;h- und Datenspeicherungsinteresse von Geheimdiensten und auch von privaten Telekommunikationsmonopolen  scheint st&auml;rker zu sein, als die politische Macht zum Schutz von Menschenrechten und letztendlich sogar st&auml;rker als die Bereitschaft zur Verteidigung der Demokratie gegen den totalit&auml;ren &Uuml;berwachungsstaat.  <\/p><p><strong>Das L&uuml;gen-Dilemma um Merkels Handy<\/strong><\/p><p>Unterhalb der strategischen &Uuml;berlegungen im Cyber-War gibt es allerdings auch noch politisch h&ouml;chst brisante Fragen: Wer hat im Zusammenhang mit der Abh&ouml;rung der Telefone von Angela Merkel gelogen: Obama oder die Kanzlerin bzw. das Kanzleramt oder werden wir einfach nur von den Medien angelogen?<\/p><p>Laut Spiegel, der sich auf Informationen aus dem Kanzleramt beruft, habe in dem Telefonat, das die Kanzlerin mit dem amerikansichen Pr&auml;sidenten f&uuml;hrte, dieser erkl&auml;rt, dass er von einer m&ouml;glichen Abh&ouml;raktion nichts gewusst habe, andernfalls h&auml;tte er sie sofort gestoppt. Obama habe Merkel sein tiefes Bedauern ausgedr&uuml;ckt und sich entschuldigt. Botschafter a.D. Kornblum best&auml;tigte bei Jauch diese Version: Das Wei&szlig;e Haus habe das bekannt gegeben und &bdquo;wenn der Pr&auml;sident sagt, dass er es nicht gewusst hat, dann hat er es nicht gewusst&ldquo;. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/spionage\/obama-billigt-lauschangriff-auf-merkel-33140378.bild.html\">Bild am Sonntag<\/a> hingegen &ndash; <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/unternehmensnachrichten\/obama-wusste-ueber-aushorchen-merkels-bescheid-zeitung-12636135.html\">so auch die FAZ<\/a>  &ndash; berichtet dar&uuml;ber, dass der Chef des Geheimdienstes NSA, Keith Alexander, Obama pers&ouml;nlich in Kenntnis gesetzt habe, dass Merkels Handy schon seit 2002 &uuml;berwacht worden sei. Mindestens seit 2010 habe der amerikanische Pr&auml;sident <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article121250659\/Obama-billigte-Lauschangriff-auf-Merkel-angeblich.html\">vom Abh&ouml;ren der Kanzlerin gewusst<\/a>. &bdquo;Obama hat die Aktion damals nicht gestoppt, sondern weiterlaufen lassen&ldquo; wird ein Geheimdienstmitarbeiter zitiert.<\/p><p>Kornblum meinte dazu nur: &bdquo;Vielleicht war der Pr&auml;sident nicht aufmerksam genug&ldquo; oder er habe m&ouml;glicherweise &bdquo;die &Uuml;bersicht verloren&ldquo;. <\/p><p>Nach diesen Medienberichten gibt es also nur folgende Denkm&ouml;glichkeiten: Entweder hat Obama Merkel angelogen oder das Kanzleramt l&uuml;gt, indem es die Entschuldigung des Pr&auml;sidenten falsch kolportiert. Man kann sich aussuchen was schlimmer ist. <\/p><p>Sollte die Information von Bild am Sonntag richtig sein, dann w&auml;re das ein Beleg daf&uuml;r, wie sehr der amerikanische Pr&auml;sident ein Spielball seiner Geheimdienste ist. Sie k&ouml;nnten es sich sogar erlauben, Obama vor aller Welt als L&uuml;gner darzustellen. Angeblich hat die NSA die Bild-Meldung dementiert, doch was hei&szlig;t das in diesen Zeiten schon, wo offenbar mit Halbwahrheiten oder ganzen L&uuml;gen gearbeitet wird. <\/p><p>Sowohl das Wei&szlig;e Haus in Washington, die amerikanische Botschaft in Berlin, als auch das Kanzleramt schweigen sich aus. Das belegt, das ganze Dilemma in denen sich die deutsche und die amerikanische Seite befinden. <\/p><p>Sollte es sich aber sowohl beim Spiegel als auch bei Bild um frei erfundene Zeitungsenten handeln, so w&auml;ren diese Medien als verl&auml;ssliche Informationsquellen erledigt. <\/p><p><strong>Deutsche Geheimdienste haben erneut ihre Unf&auml;higkeit demonstriert<\/strong><\/p><p>Hinter all den Turbulenzen, sollte nicht vergessen werden, dass die deutschen Geheimdienste entweder wieder einmal ihre totale Unf&auml;higkeit demonstriert haben, weil sie die Aussp&auml;hung, die ja angeblich von der amerikanischen Botschaft, also in der h&ouml;chsten Sicherheitszone get&auml;tigt wurden, nicht bemerkt haben. Oder aber sie steckten mit dem amerikanischen Geheimdienst unter einer Decke, ohne dass dies im Kanzleramt bekannt war oder zur Kenntnis genommen wurde.<br>\nAuch hier kann man sich aussuchen, was schlimmer ist.<\/p><p>Was Abh&ouml;raktivit&auml;ten aus der amerikanischen Botschaft anbetrifft, ist aufschlussreich, dass der Hausherr dieser Botschaft bis 2001, auf die Frage, ob in seiner Amtszeit auch schon abgeh&ouml;rt wurde, sich bei G&uuml;nther Jauch auf seine Schweigepflicht berief: &bdquo;Eine Sache habe ich mit Herrn Snowden gemeinsam, wir sind verpflichtet nicht dar&uuml;ber zu reden.&ldquo;<\/p><p><strong>Entr&uuml;stung nur gespielt?<\/strong><\/p><p>Oder aber Merkel wusste oder ahnte, dass ihre Telefone abgeh&ouml;rt wurden, und hat sich, als dies bekannt wurde, nur &bdquo;wunderbar entr&uuml;stet&ldquo; (Kornblum), um Obama politisch weiter zu schw&auml;chen, weil  ihr etwa dessen Ratschl&auml;ge zur Bew&auml;ltigung der Euro-Krise, insbesondere der Vorwurf, sie tue nicht genug f&uuml;r die Ankurbelung der Weltkonjunktur nicht passen. <\/p><p><strong>Ist die Kanzlerin terrorverd&auml;chtig?<\/strong><\/p><p>Trotz der verwirrenden Informationslage ist eine Tatsache nicht mehr streitig: Telefonate der deutsche Bundeskanzlerin wurden von amerikanischen Geheimdiensten abgeh&ouml;rt. Das ist aber gleichzeitig ein eindeutiger Beweis daf&uuml;r, dass es bei der Aussp&auml;hung nicht &ndash; wie immer wieder behauptet wird &ndash; ausschlie&szlig;lich um Terrorabwehr geht. Es sei denn, man betrachtet Angela Merkel als terrorismusverd&auml;chtig. <\/p><p>Wenn aber selbst die Regierungschefin ausgesp&auml;ht wird, um wie viel gr&ouml;&szlig;er ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur jeder beliebige B&uuml;rger, Manager aus der Wirtschaft, Journalisten, Anw&auml;lte usw. abgesch&ouml;pft werden? <\/p><p>Merkel, Kanzleramtsminister Pofalla und Innenminister Friedrich haben sich jedenfalls bis auf die Knochen blamiert, dass sie den Abh&ouml;rskandal vor der Wahl f&uuml;r beendet erkl&auml;rten. <\/p><p><strong>Snowdens Informationen werden mehr und mehr best&auml;tigt<\/strong><\/p><p>Schlie&szlig;lich macht der ganze Skandal deutlich, dass dieser wohl nie an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt w&auml;re, wenn Edward Snowden ihn nicht &ouml;ffentlich gemacht h&auml;tte. Jenseits des Verdachts &uuml;ber die L&uuml;gen, die nun im Raum stehen, erweist sich immer mehr, dass die Angaben Snowdens einen hohen Wahrheitsgehalt haben. Die bisherige Abwiegelungsstrategie ist jedenfalls gescheitert. <\/p><p>In der gleichen Sendung musste der ehemalige amerikanische Botschafter John Kornblum, die amerikanische Geheimdienstpolitik vertreten, weil es die deutsche Botschaft genauso wie das Wei&szlig;e Haus nicht f&uuml;r n&ouml;tig hielt Stellung zu beziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachr&uuml;stung, das soll die Antwort auf die Ausr&uuml;stung der NSA zur Aussp&auml;hung anderer L&auml;nder, ihrer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, ihrer Politiker, ihrer Wirtschaft sein. Der Verfassungsschutz will das Personal der entsprechenden Abteilung verdoppeln, <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/nachrichtendienste\/wird-aufgeruestet-33147262.bild.html\">meldet Bild<\/a>. 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