{"id":19125,"date":"2013-10-31T18:13:10","date_gmt":"2013-10-31T17:13:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125"},"modified":"2013-10-31T18:27:34","modified_gmt":"2013-10-31T17:27:34","slug":"hinweise-des-tages-ii-130","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p><strong>Da morgen an Allerheiligen bei uns in Rheinland-Pfalz ein gesetzlicher Feiertag ist, werden morgen keine Hinweise des Tages erscheinen. Daf&uuml;r bieten wir Ihnen heute &ndash; wie sonst am Freitag &ndash; eine Ausgabe der Hinweise II an.<\/strong><\/p><p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h02\">Stephan Hebel: Das Prinzip Alternativlosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h03\">US-Finanzministerium liest Deutschland Leviten &ndash; sie werden auf taube Ohren sto&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h04\">Studie: Jeder dritte Hartz-IV-Empf&auml;nger ist psychisch krank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h05\">Lauk und Gauck und die Unternehmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h06\">Warum die Schulden verteufeln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h07\">Jetzt ist es raus: Der Staat zahlt seine Schulden nie zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h08\">Irland gerettet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h09\">DGB: F&uuml;r eine gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h10\">Verluste bei Betriebsrenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h11\">Es reicht nicht zum Leben &ndash; Immer mehr Rentner\/innen sind auf Grundsicherung angewiesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h12\">Tr&uuml;gerischer Rekord am Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h13\">Ausbildungsplatzgarantie n&ouml;tiger denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h14\">Verheerende Bilanz des Ausbildungspakts 2013: Arbeitgeber bilden immer weniger aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h15\">Demokratie bei ver.di<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h16\">Linke will Mindestlohnkommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h17\">Vorsto&szlig; gegen sachgrundlose Befristung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h18\">Das Firmengeflecht der Stadt K&ouml;ln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h19\">Einzelf&ouml;rderung: Entwicklung der Anzahl der entschiedenen und bewilligten Antr&auml;ge sowie F&ouml;rderquoten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h20\">Von Drittmittel-Druck, Antragsflut und sekund&auml;rer W&auml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125#h21\">1:12 w&auml;re ein erster Schritt zur Ver&auml;nderung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Gesch&auml;ft mit dem Abh&ouml;ren<\/strong><br>\nIT-Fachmann Hartmut Pohl im Gespr&auml;ch mit Manfred Kloiber: Ich gehe davon aus, dass die Sicherheitsbeh&ouml;rden wissen, dass alle in der Bundesrepublik Deutschland vollst&auml;ndig abgeh&ouml;rt werden, dass diese aufgefangenen Gespr&auml;che &ndash; hier Telefon, Festnetz, Handy, was immer Sie als Beispiel nennen &ndash; vollst&auml;ndig gespeichert werden. Und gleicherma&szlig;en &ndash; ob so ein Gespr&auml;ch &uuml;bers Internet geht oder nicht &ndash; ebenfalls im Internet alle Dienste, alle Daten vollst&auml;ndig gespeichert werden und irgendwann bei Bedarf, vielleicht auch sofort, ausgewertet werden. Das ist nichts Neues. &hellip; Es ist beileibe nicht nur die NSA, es ist GCHQ, es sind die Franzosen &ndash; es ist ja alles ver&ouml;ffentlicht. Es sind die Schweden, es sind die Luxemburger, es sind also die Mitgliedsstaaten der EU. Es sind alle die Staaten weltweit, die es sich finanziell leisten k&ouml;nnen. Das sind mindestens die G20 oder die 35 finanzst&auml;rksten Staaten dieser Welt. &hellip; Ich gehe davon aus, dass die Techniken, die ja seit &uuml;ber zehn Jahren ver&ouml;ffentlicht sind, die hier von den Geheimdiensten genutzt werden, gleicherma&szlig;en von der organisierten Kriminalit&auml;t genutzt werden, dass sie von Wirtschaftskriminellen genutzt werden, wo ja unmittelbar viel mehr Geld zu &lsquo;verdienen&rsquo; ist als bei dieser politischen Spionage, die wesentlich ist f&uuml;r Vertr&auml;ge &ndash; zum Beispiel Aushandlung der Freihandelszone. &hellip; Es ist ver&ouml;ffentlicht, dass die NSA bis zum Jahresende 85.000 Server weltweit gekapert haben will und Hintert&uuml;ren nachhaltig eingebaut haben will, sodass diese Server jederzeit von ihr wieder kontaktiert und die angeschlossenen Netze ausgelesen und auch manipuliert werden k&ouml;nnen. &hellip; Ich gehe davon aus, dass das Wissensniveau der deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden nicht nur angemessen ist, sondern sehr hoch ist. &hellip; Der Gesetzgeber hat zum Beispiel beim BSI-Gesetz klar entschieden, dass Sicherheitsl&uuml;cken, also unver&ouml;ffentlichte Sicherheitsl&uuml;cken, Zero Day Vulnerabilities, die dem Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik bekannt sind oder bekannt geworden sind, von ihm nicht ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;ssen. Das macht einen begrenzten Sinn, weil nat&uuml;rlich das BKA f&uuml;r die heimliche Online-Durchsuchung und der BND im Ausland gleicherma&szlig;en derartige unver&ouml;ffentlichte Sicherheitsl&uuml;cken unverzichtbar ben&ouml;tigen, um ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Allerdings muss man auf der anderen Seite sehen, dass diese unver&ouml;ffentlichten Sicherheitsl&uuml;cken fremden Nachrichtendiensten, der organisierten Kriminalit&auml;t bekannt sind und von denen ausgenutzt werden k&ouml;nnen &ndash; zu Lasten deutscher Unternehmen, zu Lasten deutscher Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/computer\/2300340\/\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Kein Kommentar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>MUSCULAR: So verschafft sich die NSA Zugang zu Yahoo und Google<\/strong><br>\nEs gibt neue Dokumente aus Snowdens Fundus. Die Presse hat lange &uuml;berlegt, wie sich die NSA Zugang zu den Clouds bzw. den Benutzerdaten von Google und Yahoo verschafft. Ob eine enge Kooperation zwischen den Unternehmen und der NSA besteht, oder nicht. Ver&ouml;ffentlichungen der Washington Post bringen nun etwas Licht ins Dunkel. MUSCULAR nennt sich das Programm, mit dem NSA und GCHQ den internen Datenverkehr zwischen den Rechenzentren von Yahoo und von Google abh&ouml;ren, speichern und entschl&uuml;sseln&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/muscular-so-verschafft-sich-die-nsa-zugang-zu-yahoo-und-google\/\">Netzpolitik<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131031_06.jpg\" alt=\"MUSCULAR: So verschafft sich die NSA Zugang zu Yahoo und Google\" title=\"MUSCULAR: So verschafft sich die NSA Zugang zu Yahoo und Google\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stephan Hebel: Das Prinzip Alternativlosigkeit<\/strong><br>\nDer erste Erfolg der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen ist genau der gleiche, den Rot-Gr&uuml;n vor mehr als einem Jahr in der Opposition erzielte. Wozu also soll die SPD mitregieren?<br>\nEs war eines dieser Spitzengespr&auml;che, in denen sich diejenigen treffen, die wirklich etwas zu sagen haben. Und es gab ein Ergebnis: Die Regierung, meldeten die Agenturen, werde sich f&uuml;r die m&ouml;glichst rasche Einf&uuml;hrung einer europ&auml;ischen Finanztransaktionssteuer einsetzen. Sie werde nicht warten, bis alle EU-L&auml;nder mitmachen, sondern notfalls gemeinsam mit einem kleineren Kreis von Staaten handeln. Das, fand unter anderem die SPD, sei ein Erfolg. Nun endlich w&uuml;rden die Finanzakrobaten und Spekulanten an den Kosten der Krise beteiligt.<br>\nDas Ganze hat im Sommer des Jahres 2012 stattgefunden. Wer aber nun einwendet, so lange k&ouml;nne es nicht her sein, das Ganze habe man doch eben erst geh&ouml;rt, hat recht. In diesem Herbst 2013 sind es nicht mehr eine schwarz-gelbe Regierung und eine rot-gr&uuml;ne Opposition, die das Lippenbekenntnis zur Spekulationssteuer als Erfolg verkaufen. Sondern es sind Union und SPD, die die Abgabe als ersten konkreten Erfolg ihrer Koalitionsgespr&auml;che preisen, vor allem die Sozialdemokraten. Warum, bitte, braucht man eine Koalition, um eine Wiederholung von Ank&uuml;ndigungen zu erreichen, auf die 16 Monate lang so gut wie gar nichts folgte?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl---hintergrund\/koalitionsverhandlungen-leitartikel-das-prinzip-alternativlosigkeit,23998104,24839650.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Finanzministerium liest Deutschland Leviten &ndash; sie werden auf taube Ohren sto&szlig;en<\/strong><br>\nDas US-Finanzministerium hat in seinem gestern ver&ouml;ffentlichten, halbj&auml;hrlichen Bericht &uuml;ber internationale Wirtschafts- und Wechselkurspolitk an den Kongress Klartext zur deutschen Wirtschaftspolitik geschrieben. Allein, wie schon zuvor bei &auml;hnlichen Interventionen der G20, ist die Wahrscheinlichkeit gro&szlig;, dass die noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesregierung und zuk&uuml;nftige Koalition sich demgegen&uuml;ber erneut taub stellen wird. Denn das, was das US-Finanzministerium v&ouml;llig zurecht thematisiert und moniert, ist weder bei SPD noch bei der Union Thema oder gar Gegenstand der Koalitionsverhandlungen. &Uuml;ber letzteren schwebt ein wirtschaftspolitisches Ozonloch, das allerdings nicht wie in der Natur den Klimawandel bef&ouml;rdert, sondern den Stillstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/10\/us-finanzministerium-liest-deutschland-leviten-sie-werden-auf-taube-ohren-stosen\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das man mit derart berechtigten Vorw&uuml;rfen in Deutschland auf taube Ohren st&ouml;&szlig;t, hat Thorsten Hild korrekt vorhergesagt, wie SPIEGEL Online mal wieder <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kritik-der-usa-bundesregierung-und-wirtschaft-weisen-vorwuerfe-zurueck-a-931076.html\">unter Beweis stellt<\/a>. Andererseits sind die Reaktionen derart vorhersehbar, dass wohl kein Buchmacher darauf eine Wette angenommen h&auml;tte.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Report to Congress on International Economic and Exchange Rate Policies<\/strong><br>\nWithin the euro area, countries with large and persistent surpluses need to take action to boost domestic demand growth and shrink their surpluses.<br>\nGermany has maintained a large current account surplus throughout the euro area financial crisis, and in 2012, Germany&rsquo;s nominal current account surplus was larger than that of China.<br>\nGermany&rsquo;s anemic pace of domestic demand growth and dependence on exports<br>\nHave hampered rebalancing at a time when many other euro- area countries have been under severe pressure to curb demand and compress imports in order to promote adjustment. The net result has been a deflationary bias for the euro area, as well as for the world economy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.treasury.gov\/resource-center\/international\/exchange-rate-policies\/Documents\/2013-10-30_FULL%20FX%20REPORT_FINAL.pdf\">U.S. Department of the Treasury, Office of International Affairs [PDF &ndash; 780 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.Z.:<\/strong> In ungew&ouml;hnlich offener Form kritisiert der am Mittwochabend ver&ouml;ffentlichte &ldquo;Report to Congress on International Economic and Exchange Rate Policies&rdquo; die Wirtschaftspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Das Exportland Deutschland belaste mit seinem Rekordhandels&uuml;berschuss die gesamte EU.<br>\nW&auml;hrend der Eurokrise habe Deutschland einen viel zu gro&szlig;en Handels&uuml;berschuss angeh&auml;uft, kritisierte das Ministerium in dem 35-seitigen Bericht. 2012 sei dieser &Uuml;berschuss sogar gr&ouml;&szlig;er gewesen als der Chinas. Und weiter: &ldquo;Deutschlands an&auml;misches Wachstum der Binnennachfrage und seine Exportabh&auml;ngigkeit behindern das Ausbalancieren in einer Zeit, da viele andere L&auml;nder der Euro-Zone unter schwerem Druck stehen, die Nachfrage einzud&auml;mmen und Importe zu drosseln.&rdquo;<br>\nIm Klartext: Deutschland ist ein Klotz am Bein der Euro-Zone.<br>\nEin Sprecher des Bundesfinanzministeriums wies die Kritik zur&uuml;ck. Deutschlands Wachstum werde von starker Binnennachfrage getrieben, sagte er dem &ldquo;Wall Street Journal&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131031_08.jpg\" alt=\"Deutschland: Exporte auf Kosten der Binnennachfrage\" title=\"Deutschland: Exporte auf Kosten der Binnennachfrage\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/_tk4IaJRyiSY\/TVFvQ97QFPI\/AAAAAAAADVA\/e54l2diEaI0\/s1600\/Deutschland%252C+Exporte%252C+Graph+Prof.+Heiner+Flassbeck%252C+Jan+2011.jpg\">Heiner Flassbeck<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie: Jeder dritte Hartz-IV-Empf&auml;nger ist psychisch krank<\/strong><br>\nEs ist eine erschreckend hohe Quote: Mehr als ein Drittel der Hartz-IV-Empf&auml;nger leidet unter psychischen Erkrankungen. Laut einer Studie ist der Anteil der Betroffenen in den vergangenen Jahren stark gestiegen.<br>\nWer von Hartz IV leben muss, leidet besonders h&auml;ufig unter psychischen Erkrankungen: Bei mehr als einem Drittel der Bezieher wurde innerhalb eines Jahres mindestens eine psychiatrische Diagnose gestellt. Einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Universit&auml;t Halle-Wittenberg zufolge ist der Anteil der Betroffenen in den vergangenen Jahren stark gestiegen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/studie-jeder-dritte-hartz-iv-empfaenger-ist-psychisch-krank-a-931033.html#ref=nl-dertag\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/185\/section.aspx\/Publikation\/k131029j04\">Menschen mit psychischen St&ouml;rungen im SGB II, IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Alt kann sich seine Relativierungen wieder einmal sparen. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu vermuten, dass das rein auf Repression ausgelegte Hartz IV System, das die ihm ausgelieferten Menschen entm&uuml;ndigt, dem&uuml;tigt und entwertet, urs&auml;chlich f&uuml;r die Zunahme der psychischen St&ouml;rungen bei Hartz IV Beziehern ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lauk und Gauck und die Unternehmer<\/strong><br>\nDass es zu wenig Unternehmer in der Politik gibt, vernimmt man derzeit wieder &ouml;fter. Zuletzt beklagten sich dar&uuml;ber der christdemokratische Wirtschaftsrat und der Bundespr&auml;sident. Da schimmert auch die tiefe Sehnsucht nach einer Wirtschaftsregierung durch. [&hellip;]<br>\nDahinter steckt aber durchaus mehr. Es geht nicht nur um Tugenden, die man politisch einspannen m&ouml;chte. Es h&auml;lt sich vielmehr hartn&auml;ckig das Ger&uuml;cht, Unternehmer w&auml;ren Spezialisten f&uuml;r Wirtschaftspolitik. Und sie sollten daher, sofern es die Mehrheitsverh&auml;ltnisse erlauben, Teil der Regierung sein. Ausgeblendet wird dabei, dass es sich um Leute mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung handelt, die eine Volkswirtschaft wie ein Unternehmen f&uuml;hren w&uuml;rden. Aber Leute wie Lauk und Gauck glauben, dass genau das n&ouml;tig sei. Wenn man den Staat mit den Maximen einer Unternehmensf&uuml;hrung leitete, w&uuml;rde er angeblich effizienter und besser. Dass das Gegenteil eintritt, kann man nun bei den Auswirkungen auf das griechische oder spanische Gemeinwesen beobachten. Diese betriebswirtschaftliche Lesart von Gesellschaft ist ja ohnehin die Lebensl&uuml;ge des Neoliberalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/837618.lauk-und-gauck-und-die-unternehmer.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum die Schulden verteufeln?<\/strong><br>\nSchulden? Will keiner haben. Geldverm&ouml;gen steht dagegen hoch im Kurs. Dass es sich dabei lediglich um die beiden Seiten derselben Medaille handelt, vergessen viele. Ein wichtiger Zusammenhang, warum also die Schulden so verteufeln? [&hellip;]<br>\nErst k&uuml;rzlich meldete etwa die Allianz, dass das weltweite Geldverm&ouml;gen auf Rekordh&ouml;he gestiegen sei &ndash; trotz der Schuldenkrise, hie&szlig; es dann oft in Kommentaren. Dabei ist dies gar kein Gegensatz, sondern das eine eher eine logische Konsequenz des Anderen. [&hellip;]<br>\nDie Mehrheit redet dagegen nur vom Sparen, obwohl damit noch niemals Staatsschulden abgebaut wurden. Das gelang vielmehr immer nur durch W&auml;hrungsreformen, Staatspleiten oder Schuldenschnitte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Warum-die-Schulden-verteufeln-article11630326.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dass Staatsschulden nur durch &bdquo;W&auml;hrungsreformen, Staatspleiten oder Schuldenschnitte&ldquo; abgebaut wurden, ist falsch. Sowohl die USA als auch Gro&szlig;britannien haben ihre exorbitant hohen Staatsschulden nach dem Zweiten Weltkrieg durch Wachstum, eine moderate Inflation und eine sehr ambitionierte Besteuerung der Wohlhabenden abbauen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jetzt ist es raus: Der Staat zahlt seine Schulden nie zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD haben gerade erst begonnen. Doch eine &ndash; historische &ndash; Entscheidung steht bereits fest: Die hohen Staatsschulden sollen f&uuml;r immer bleiben. [&hellip;]<br>\nEigentlich haben wir es immer schon geahnt: Die hohen Staatsschulden k&ouml;nnen wir nie zur&uuml;ckbezahlen. Und unsere Politiker wollen das wohl auch gar nicht. Wichtig ist nur, dass wir Steuerzahler weiterhin brav die Zinsen aufbringen und niemand den schier unersch&ouml;pflichen Geldfluss in Frage stellt [&hellip;]<br>\nDie Entscheidung, die in diesen Tagen hinter den verschlossenen T&uuml;ren der Koalitionsrunden f&auml;llt, bedeutet auch das Eingest&auml;ndnis, dass wir den Schuldenberg nicht nur unseren Kindern, sondern auch den Enkeln und Urenkeln hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/thewes\/thewes-rechnet-ab-jetzt-ist-es-raus-der-staat-zahlt-schulden-nie-zurueck_aid_1143741.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser L.M.:<\/strong> Ein typische plakativer Artikel ohne jeden wirtschaftlichen Sachverstand, eine &bdquo;Nicht-Nachricht&ldquo; wird gro&szlig; aufgeblasen, und die typischen S&auml;tze zu den Griechen, denen wir aus der Patsche helfen mussten, obwohl wir selbst einen gro&szlig;en Schuldenberg haben und vor allem die ber&uuml;hmte Generationen- Ungerechtigkeit d&uuml;rfen nat&uuml;rlich auch nicht fehlen.<br>\nVielleicht ein weiteres gutes Beispiel f&uuml;r die Art Journalismus, wie er uns immer st&auml;rker in allen Arten von Zeitungen\/Bl&auml;ttern\/Onlineportalen&hellip; begegnet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Irland gerettet?<\/strong><br>\nEZB- Pr&auml;sident Mario Draghi ist sehr erfreut &uuml;ber den irischen Staatshaushalt f&uuml;r 2014. Wie ist ihre Meinung?<br>\nPaul Murphy (MdEP): Es ist keine &Uuml;berraschung, dass Draghi gl&uuml;cklich ist und immer wenn er das ist, haben die einfachen Leute Anlass sich Sorgen zu machen. Trotz des Geredes vom Ende der Askese und den Schlagzeilen, die verk&uuml;nden, dass die K&uuml;rzungen von 3,1 auf 2,5 Milliarden Euro reduziert worden seien, stellt dieses Budget die Fortsetzung der grausamen Austerit&auml;tspolitik dar, die die Europ&auml;ische Zentralbank zusammen mit der EU- Kommission vorantreibt&hellip;<br>\nDie Alten verlieren ihre Erm&auml;&szlig;igung der Telefonkosten und m&uuml;ssen um ihre kostenlose Gesundheitsversorgung bangen. Ihren Familien wird die im Todesfall gezahlte Beihilfe zu den Bestattungskosten von knapp tausend Euro gestrichen. Die Arbeitslosenhilfe der 22 bis 24j&auml;hrigen wird von 144 auf 100 Euro die Woche gesenkt und f&uuml;r die 25j&auml;hrigen von 188 auf 144 Euro. Dies wurde zurecht als &ldquo;Emigrationsklausel&rdquo; bezeichnet, weil es noch mehr junge Leute dazu zwingt, das Land zu verlassen&hellip;<br>\nNeben diesen besonderen Angriffen werden die meisten Leute durch die Eigentumssteuer hart getroffen, die vor einem halben Jahr eingef&uuml;hrt wurde und im<br>\nJanuar 2014 erstmals f&uuml;r komplette zw&ouml;lf Monate f&auml;llig wird. F&uuml;r eine durchschnittliche Arbeiterfamilie bedeutet das 500 bis 600 Euro weniger im Jahr. Au&szlig;erdem gibt es massive Streichungen im Gesundheitswesen in H&ouml;he von 666 Millionen Euro und einen weiteren Abbau im Bildungsbereich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/murphy_rigault.pdf\">LabourNet [PDF &ndash; 90 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB: F&uuml;r eine gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung<\/strong><br>\nGemeinsam mit mehreren Sozialverb&auml;nden hat der DGB zu einer R&uuml;ckkehr zur solidarischen Krankenversicherung aufgerufen. Die &ldquo;Finanzierungsprobleme in der GKV d&uuml;rfen nicht allein auf die Versicherten &uuml;bertragen werden&rdquo;, hei&szlig;t es in dem an CDU, CSU und SPD gerichteten Schreiben. Zwar stehe die Krankenversicherung derzeit stabil da, schon heute deuten sich jedoch strukturelle Defizite in den kommenden Jahren an.\n<ul>\n<li>Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass die einkommensunabh&auml;ngigen Zusatzbeitr&auml;ge abgeschafft werden.<\/li>\n<li>Wir erwarten, dass die GKV-Beitr&auml;ge von Arbeitgebern und Versicherten in der n&auml;chsten Legislaturperiode angeglichen werden und die parit&auml;tische Beitragsfinanzierung wiederhergestellt wird.<\/li>\n<li>Wir erwarten, dass der steuerfinanzierte Bundeszuschuss zur GKV auf hohem Niveau stabilisiert und verl&auml;sslich fortgef&uuml;hrt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++25b077e2-3fb5-11e3-b51f-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verluste bei Betriebsrenten<\/strong><br>\nDie Rentnerin Lydia Siegfried ist w&uuml;tend: 47 Jahre war sie berufst&auml;tig, hat neben der staatlichen Rentenkasse auch noch in eine Betriebsrente eingezahlt. Doch von der bleibt ihr nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben jetzt in Rente gerade mal die H&auml;lfte &uuml;brig. So wie sie haben Millionen Besch&auml;ftigte seit Jahrtausendbeginn Betriebsrenten &uuml;ber eine sogenannte Entgeltumwandlung abgeschlossen. Die Politik hat von ihnen jahrelang gefordert, f&uuml;r das Alter selbst mehr vorzusorgen. Nun ist die Entt&auml;uschung gro&szlig;, weil sie deutlich weniger Geld zur Verf&uuml;gung haben als eingeplant&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Frontal-21\/Entt%C3%A4uschte-Erwartungen-30223802.html\">ZDF Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Es reicht nicht zum Leben &ndash; Immer mehr Rentner\/innen sind auf Grundsicherung angewiesen<\/strong><br>\nRund 465 000 Rentner\/innen &uuml;ber 65 Jahren waren 2012 auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen. Das waren 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor; Frauen in Westdeutschland sind besonders betroffen. Aber auch unter den M&auml;nnern w&auml;chst die Zahl deutlich&hellip;<br>\nAuch die Besch&auml;ftigten gehen nicht mehr davon aus, dass ihre gesetzliche Altersrente allein reichen wird. Laut einer j&uuml;ngst vorgelegten Sonderauswertung des DGB-Index&lsquo; Gute Arbeit sagten das 42 Prozent der Befragten. Weitere 40 Prozent vermuten, dass sie mit ihrer Rente so gerade &uuml;ber die Runden kommen werden. Ob Lebensleistungsrente, f&uuml;r die die Union eintritt, oder Solidarrente, f&uuml;r die sich die Sozialdemokraten stark machen &ndash; beide Konzepte unterscheiden sich nicht wesentlich. Die Parteien wollen damit geringe Renten aufstocken.<br>\nDoch dazu m&uuml;ssen hohe Voraussetzungen erf&uuml;llt werden. Zum einen werden relativ viele Versicherungsjahre vorausgesetzt, zum anderen verlangt die Union in ihrem Wahlprogramm zus&auml;tzliche private Vorsorge. Doch wer nur ein geringes Einkommen hat, dem fehlt auch das Geld f&uuml;r zus&auml;tzliche Altersvorsorge&hellip;<br>\nDoch alle diese Vorschl&auml;ge werden nicht reichen, um der wachsenden Altersarmut Herr zu werden. Immer mehr prek&auml;re Jobs und unterbrochene Arbeitsbiografien tragen das Ihre dazu bei, dass die Zahl Alterarmen steigen wird. Auch die steigenden Mieten, insbesondere in den Gro&szlig;st&auml;dten, wirken sich aus. Schon jetzt ist Hamburg eine Hochburg von Bezieher\/innen der Grundsicherung &ndash; hier schlagen die hohen Mieten der Hansestadt zu Buche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tr&uuml;gerischer Rekord am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDie Erwerbst&auml;tigkeit in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht. Im September hatten 42,1 Millionen B&uuml;rger einen Job. Damit wurde zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung die 42-Millionen-Marke &uuml;berschritten&hellip;<br>\nWer jetzt allerdings annimmt, dass es hierzulande auch mehr Arbeit als fr&uuml;her gibt, der t&auml;uscht sich. Das Gegenteil ist der Fall.<br>\nSo haben Besch&auml;ftigte im Jahr 1991 insgesamt rund 52 Milliarden Stunden gearbeitet. Im vorigen Jahr waren es nur noch etwa 49 Milliarden Stunden, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dass trotzdem mehr Menschen erwerbst&auml;tig sind, hat vor allem einen Grund: Heute haben viel mehr Arbeitnehmer eine Teilzeitstelle oder einen Minijob. Nach der Wiedervereinigung arbeiteten nur knapp 16 Prozent der Besch&auml;ftigten Teilzeit, inzwischen sind es fast 35 Prozent, das sind 12,7 Millionen Menschen. In diesem und im kommenden Jahr d&uuml;rften es noch etwas mehr werden, prophezeit das IAB. Jede zweite Frau hat mittlerweile eine Teilzeit-Stelle, bei den M&auml;nnern ist der Anteil zuletzt auf rund 18 Prozent gestiegen&hellip;<br>\nViele dieser Menschen haben ihre Arbeitszeit freiwillig reduziert, damit sie Zeit f&uuml;r Familie, Freunde und Hobbys haben. Andere w&uuml;rden gern l&auml;nger arbeiten &ndash; und damit mehr verdienen. So hat eine Umfrage bereits vor einigen Jahren ergeben, dass 40 Prozent der Frauen mit einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitstelle mehr arbeiten m&ouml;chten, unter den Minijobberinnen sind es sogar 60 Prozent. Minijobs und Ein-Euro-Jobs spielen mittlerweile auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine sehr gro&szlig;e Rolle: Laut IAB sind inzwischen rund 13 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt. Damit sind sie die zweitgr&ouml;&szlig;te Gruppe unter den Erwerbst&auml;tigen, nach den Menschen mit einer sozialversicherungspflichtigen Stelle&hellip;<br>\nZu den Erwerbst&auml;tigen z&auml;hlt das Statistische Bundesamt jeden B&uuml;rger, der mindestens eine Stunde pro Woche arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/beschaeftigung-in-deutschland-truegerischer-rekord-am-arbeitsmarkt,1473632,24828284.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Arbeitsvolumen wurde also auf mehr K&ouml;pfe verteilt mit Teilzeit und Minijobs bis herunter auf eine Stunde pro Woche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausbildungsplatzgarantie n&ouml;tiger denn je<\/strong><br>\nZur Bilanz des Ausbildungsjahres 2013 erkl&auml;rt Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin:<br>\n&bdquo;Der Ausbildungsmarkt nimmt krisenhafte Z&uuml;ge an. Obwohl die Bewerberzahlen im Jahr 2013 stabil geblieben sind, bleiben mehr junge Menschen als im Vorjahr ohne Ausbildungsplatz. Mehr als 83.500 Bewerber suchen noch einen Ausbildungsplatz &ndash; und das bei nur 33.500 offenen Stellen.<br>\nDie Zahl der Ausbildungsvertr&auml;ge droht auf den niedrigsten Wert seit der Deutschen Einheit zu fallen. Erneut ist die Zahl der Berufsausbildungspl&auml;tze um 12.560 Stellen gesunken. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen fliehen aus der Ausbildung. Die Quote der Ausbildungsbetriebe ist mit  21,7 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 1999 angelangt. Gleichzeitig k&ouml;nnen vor allem Betriebe in den Problembranchen mit schlechter Ausbildungsqualit&auml;t &ndash; wie etwa Gastst&auml;tten und Hotels &ndash; ihre Ausbildungspl&auml;tze oft nicht besetzen. Junge Menschen mit Hauptschul- und mittlerem Schulabschluss schaffen allzu oft noch immer nicht den Sprung von der Schule in die Ausbildung. Noch immer befinden sich rund 267.000 Jugendliche in den Warteschleifen des &Uuml;bergangsbereichs.<br>\nDiese Zahlen zeigen: Bund, L&auml;nder und Sozialpartner m&uuml;ssen gemeinsam die duale Berufsausbildung wieder st&auml;rken. Junge Menschen haben ein Recht auf Ausbildung. Die Betriebe d&uuml;rfen nicht nur &uuml;ber den vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel und Akademisierungswahn klagen, sie m&uuml;ssen endlich wieder mehr ausbilden. Eine neue Bundesregierung sollte durch eine gesetzliche Ausbildungsplatzgarantie sicherstellen, dass alle ausbildungsinteressierten Jugendlichen auch einen Ausbildungsplatz bekommen und nicht in Warteschleifen oder ungew&uuml;nschte Alternativen abgeschoben werden.<br>\nDer bisherige Ausbildungspakt wurde seinen eigenen Anspr&uuml;chen nicht gerecht. Die Pakt-Partner haben neue Ausbildungsbetriebe und neue Ausbildungspl&auml;tze versprochen. Stattdessen verzeichnen wir ein Rekordtief. Wir brauchen deshalb einen neuen Konsens f&uuml;r eine gute Ausbildung, der den Jugendlichen einen Ausbildungsplatz sichert, der die Ausbildungsbetriebe st&auml;rkt und der die Warteschleifen im &Uuml;bergang von der Schule in die Ausbildung abbaut. Wir m&uuml;ssen attraktive Aufstiegsperspektiven f&uuml;r beruflich Qualifizierte er&ouml;ffnen und die Qualit&auml;t der Ausbildung auf die Tagesordnung setzen. Auf diesem Auge war der Pakt bisher weitgehend blind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++9d8aa6f6-4150-11e3-9fa7-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verheerende Bilanz des Ausbildungspakts 2013: Arbeitgeber bilden immer weniger aus<\/strong><br>\n504 000 Ausbildungsstellen hat die deutsche Wirtschaft im Ausbildungsjahr 2012\/13 angeboten &ndash; ein R&uuml;ckgang um 2,4 Prozent. Nur 52 Prozent der Bewerber hat einen Ausbildungsplatz gefunden. Haupt- und Realsch&uuml;ler bekommen kaum eine Chance. Und nur ein F&uuml;nftel der Betriebe bildet &uuml;berhaupt aus. Dies ist die verheerende Bilanz des &ldquo;Ausbildungspakts&rdquo;&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/SID-73E948A5-DA12276D\/jupo-ausbildungspakt-2013.htm\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Demokratie bei ver.di<\/strong><br>\nF&uuml;r den ehemaligen ver.di-Sekret&auml;r Anton Kobel ist die aktuelle Auseinandersetzung im Einzelhandel &raquo;die wichtigste Tarifrunde der letzten zehn Jahre&laquo;. &raquo;Wenn sich die Arbeitgeber durchsetzen, bedeutet das nicht nur die Absenkung der Geh&auml;lter und die Ausweitung des Niedriglohnsektors, auch die gewerkschaftliche Kraft im Einzelhandel w&uuml;rde deutlich geschw&auml;cht&laquo;, so der Gewerkschafter beim Ratschlag von Linksfraktion und Rosa-Luxemburg-Stiftung am Montag in Kassel. Ver.di habe den Angriff der Konzerne bislang &raquo;richtig gut gekontert&laquo;. Mehr als 125000 neue Mitglieder seien der Gewerkschaft in der Branche seit Februar beigetreten. &raquo;Und das wurde auch in Kampfkraft umgesetzt, wie die vielen Streiks und neuen Arbeitskampfformen zeigen.&laquo;<br>\nDennoch macht sich Kobel Sorgen, und zwar um die demokratische Verfasstheit seiner Organisation. &raquo;Es geht in dieser Tarifrunde auch um den Erhalt der innergewerkschaftlichen Demokratie.&laquo; Hintergrund ist eine Initiative der ver.di-Spitze, den Unternehmen bei den laufenden Tarifverhandlungen eine sogenannte Prozessvereinbarung anzubieten. Demnach soll der von den Konzernen gek&uuml;ndigte Manteltarifvertrag zwar zun&auml;chst wieder in Kraft gesetzt, danach aber &uuml;ber dessen &raquo;Reform&laquo; verhandelt werden. Kritiker bef&uuml;rchten, da&szlig; die von den Unternehmen geforderten Verschlechterungen &ndash; wie die Einf&uuml;hrung einer neuen Niedriglohngruppe und die Streichung von Zuschl&auml;gen in der Warenverr&auml;umung oder die weitgehende Flexibilisierung der Arbeitszeiten &ndash; so durch die Hintert&uuml;r doch noch umgesetzt werden k&ouml;nnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/10-30\/037.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Linke will Mindestlohnkommission<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke macht sich in einem Gesetzentwurf (18\/6) f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns stark. Zur Begr&uuml;ndung schreibt sie, dass der Niedriglohnsektor in Deutschland &bdquo;konstant hoch&ldquo; sei und ein sich verstetigender Niedriglohnsektor die Kluft zwischen Arm und Reich sowie einen &bdquo;schleichenden Ausgrenzungsprozess&ldquo; von einzelnen Besch&auml;ftigungsgruppen verst&auml;rke. Ziel des Gesetzes m&uuml;sse es sein, &bdquo;sicherzustellen, dass f&uuml;r alle in Deutschland vollzeitbesch&auml;ftigten Menschen ein existenzsicherndes und eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen und soziokulturellen Leben erm&ouml;glichendes Einkommen erreichbar wird&ldquo;, hei&szlig;t es in der Vorlage.<br>\nDer Mindestlohn soll nach den Vorstellungen der Fraktion von einer Kommission festgelegt werden, die vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) berufen wird und aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern sowie der Wissenschaft bestehen soll. Die H&ouml;he des Mindestlohns m&uuml;sse sich jedoch auf mindestens 8,50 Euro pro Stunde belaufen, fordert Die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_10\/2013_490\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mal sehen, ob die SPD und die Gr&uuml;nen diesem Gesetzentwurf zustimmen, dann h&auml;tte das Gesetz im Bundestag eine Mehrheit und man k&ouml;nnte CDU\/CSU zeigen, dass sie trotz ihres Wahlergebnisses nicht gegen diese Mehrheit regieren kann.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Lohnuntergrenze braucht Inflationsschutz<\/strong><br>\nAlles sieht danach aus, als bek&auml;me Deutschland nach einer zehnj&auml;hrigen Debatte einen gesetzlichen Mindestlohn. Offen ist, wie ein Mindestlohn festgelegt werden soll. WSI-Experte Thorsten Schulten h&auml;lt ein zweistufiges Modell f&uuml;r sinnvoll, das auf jeden Fall die Preissteigerung ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/44585_44603.htm\">Hans-Boeckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vorsto&szlig; gegen sachgrundlose Befristung<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke hat einen Gesetzentwurf (18\/7) zur Abschaffung der sachgrundlosen Befristung vorgelegt. Darin schreiben die Abgeordneten, dass im Jahr 2012 bereits 44 Prozent aller Neueinstellungen befristet erfolgten. Da davon besonders junge Menschen betroffen seien, w&uuml;rde ihnen die Chance genommen, ihr Leben auf der Grundlage eines unbefristeten Arbeitsverh&auml;ltnisses mit einer gewissen Sicherheit planen zu k&ouml;nnen. &bdquo;Auch aus arbeitsrechtlicher Perspektive sind befristete Arbeitsverh&auml;ltnisse hochproblematisch, da sie den K&uuml;ndigungsschutz aush&ouml;hlen&ldquo;, begr&uuml;nden die Abgeordneten ihre Initiative. Sie verlangen deshalb, im Teilzeit- und Befristungsgesetz die M&ouml;glichkeit der Befristung ohne Sachgrund zu streichen. &bdquo;Eine Befristung darf nur zul&auml;ssig sein, wenn es f&uuml;r sie einen sachlichen Grund gibt&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Entwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_10\/2013_490\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Solche Gesetzesantr&auml;ge k&ouml;nnen nat&uuml;rlich als parlamentarische Spielchen abgetan werden, man kann sie allerdings auch als Nagelprobe sehen, inwieweit die SPD zu ihrem Wahlprogramm steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Firmengeflecht der Stadt K&ouml;ln<\/strong><br>\nDie Stadt K&ouml;ln betreibt ein intransparentes Beteiligungsgeflecht mit Firmen von Bangkok bis Luxemburg. Dieses Projekt will es durchleuchten.<br>\nEine wichtige Beteiligung der Stadt, die in der Vergangenheit in einen Skandal verwickelt war, hat Tochterfirmen in Mailand, Bangkok, Chicago, Mumbai, Peking und Tokio. Die Angaben im Beteiligungsbericht der Stadt K&ouml;ln zu diesen Firmen sind zum Teil l&uuml;ckenhaft. Die Beteiligung im Mumbai organisiert zwei Messen, f&uuml;r die sie um Aussteller und Besucher aus der R&uuml;stungsbranche wirbt. Die Recherche will ein vollst&auml;ndiges Bild der Unternehmensbeteiligungen der Stadt K&ouml;ln im Ausland zeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/de\/firmenstadtkoeln\">Krautreporter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Einzelf&ouml;rderung: Entwicklung der Anzahl der entschiedenen und bewilligten Antr&auml;ge sowie F&ouml;rderquoten<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131031_07.jpg\" alt=\"Einzelf&ouml;rderung: Entwicklung der Anzahl der entschiedenen und bewilligten Antr&auml;ge sowie F&ouml;rderquoten\" title=\"Einzelf&ouml;rderung: Entwicklung der Anzahl der entschiedenen und bewilligten Antr&auml;ge sowie F&ouml;rderquoten\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/download\/pdf\/foerderung\/grundlagen_dfg_foerderung\/drittmitteldruck\/praesentation_finanzsituation_fk_sprechertagung_2013.pdf\">DFG Bericht des Generalsekret&auml;rs [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Von Drittmittel-Druck, Antragsflut und sekund&auml;rer W&auml;hrung<\/strong><br>\nVor allem die Knappheit der Grundmittel erh&ouml;ht den Druck zur Einwerbung von Drittmitteln und versch&auml;rft die Konkurrenz um F&ouml;rdergelder. Das hat erhebliche Folgen f&uuml;r die DFG &ndash; sie wird faktisch immer weiter in die Rolle eines Grundfinanziers von Forschung gedr&auml;ngt. Sichtbarster Ausdruck: Die Zahl der F&ouml;rderantr&auml;ge und die H&ouml;he der beantragten F&ouml;rdermittel, insbesondere in der Einzelf&ouml;rderung, steigen noch schneller als das F&ouml;rderbudget &ndash; die Bewilligungsquoten sinken dementsprechend. Immer &ouml;fter m&uuml;ssen daher selbst wissenschaftlich sehr &uuml;berzeugende Antr&auml;ge abgelehnt werden&hellip;<br>\nDieses Dossier dokumentiert mit Berichten und Materialien von der Fachkollegien-Sprechertagung sowie sukzessive erg&auml;nzten weiteren Materialien die aktuelle Entwicklung in der Forschungsfinanzierung und ihre Auswirkungen auf die Forschungsf&ouml;rderung und die DFG.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/foerderung\/grundlagen_rahmenbedingungen\/drittmitteldruck\/index.html\">DFG<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>1:12 w&auml;re ein erster Schritt zur Ver&auml;nderung<\/strong><br>\nDer britische Gesundheitsforscher Richard G. Wilkinson wurde mit Untersuchungen &uuml;ber die Folgen sozialer Ungleichheit international bekannt. Grosse Lohnunterschiede sind f&uuml;r eine Gesellschaft ungesund, sagt er. Das Interview von Jan Jir&aacute;t in der WOZ<br>\n&hellip; [Frage:] Ende November stimmt die Schweiz &uuml;ber die 1:12-Initiative ab. Sie will die Ungleichheit bei den Einkommen verringern. Was halten Sie von der Initiative?<br>\n[Antwort:] Ich betrachte sie als wichtigen Schritt zu einer gleicheren Gesellschaft. Momentan herrscht ein Lohnmodell, in dem der Firmenchef 200-mal mehr verdient als der Mitarbeiter mit dem tiefsten Lohn.<br>\nUmgerechnet erhalten solche Angestellte also die H&auml;lfte von einem Prozent des Chefs. Das ist ein ziemlich &uuml;bler Weg, um jemandem mitzuteilen, er sei wertlos. Es ist ein Modell, das vermeintliche Superstars z&uuml;chtet. Dabei haben die angeblich so brillanten Topmanager die Finanzkrise 2008 nicht verhindern k&ouml;nnen. Im Gegenteil: Sie haben diese ma&szlig;gebend mitverursacht. Wollen wir dieses Modell, das die sozialen Hierarchien und Unterschiede zementiert, wirklich fortsetzen?<br>\nDie 1:12-Initiative setzt an einem richtigen Hebel an: den exorbitanten L&ouml;hnen. Um das Modell aber nachhaltig zu &auml;ndern, braucht es weitere Schritte&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1342\/fuer-glueck-statt-ungleichheit\/112-waere-ein-erster-schritt-zur-veraenderung\">Die Wochenzeitung WOZ (CH)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Da morgen an Allerheiligen bei uns in Rheinland-Pfalz ein gesetzlicher Feiertag ist, werden morgen keine Hinweise des Tages erscheinen. Daf&uuml;r bieten wir Ihnen heute &ndash; wie sonst am Freitag &ndash; eine Ausgabe der Hinweise II an.<\/strong><\/p>\n<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19125\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19125"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19125\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19131,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19125\/revisions\/19131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}