{"id":19148,"date":"2013-11-05T09:19:38","date_gmt":"2013-11-05T08:19:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148"},"modified":"2013-11-05T13:11:37","modified_gmt":"2013-11-05T12:11:37","slug":"hinweise-des-tages-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h02\">Streit um die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h03\">Lohn-Studie &ndash; Mindestlohn macht die meisten Haushalte &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h04\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h05\">EZB: H&uuml;, nein hott.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h06\">Merkels Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h07\">Vorst&auml;nde in Dax-Unternehmen verdienen im Mittel 53 mal so viel wie durchschnittliche Besch&auml;ftigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h08\">Fannie Mae verklagt Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h09\">Konsumlaune?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h10\">George Monbiot &ndash; This transatlantic trade deal is a full-frontal assault on democracy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h11\">Hohe Staatsschulden &ndash; IWF denkt &uuml;ber Verm&ouml;gensabgabe nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h12\">Warren Buffett: Starinvestor steigert Quartalsgewinn auf f&uuml;nf Milliarden Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h13\">Der gro&szlig;e Reibach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h14\">Durchschnittliche Zahlbetr&auml;ge von Arbeitslosengeld I, M&auml;nner und Frauen, 2004 &ndash; 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h15\">Arbeitsqualit&auml;t &Auml;lterer in belastenden Berufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h16\">Ein Fall von Raubtierlobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h17\">Staatsanwalt leitet Verfahren gegen Klaeden ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h18\">Regierung an Arme: Rei&szlig;t euch zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148#h19\">Kinofilm &ldquo;Alphabet&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19148&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>CDU und CSU wollen Internet im NSA-Stil &uuml;berwachen<\/strong><br>\nCDU und CSU dr&auml;ngen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit der SPD in der Arbeitsgruppe Inneres auf eine deutliche Versch&auml;rfung und Ausweitung der Internet&uuml;berwachung: Innenexperten der Union schwebt dazu eine &ldquo;Ausleitung&rdquo; des Datenverkehrs an &ldquo;Netzknoten&rdquo; vor, wie sie etwa der zentrale Austauschpunkt DE-CIX in Frankfurt oder kleinere Zusammenschaltungspunkte einzelner Provider sowie weiterer Internetkonzerne darstellen. Dies erkl&auml;rte der Vorsitzende der Dienstleistungsgesellschaft ver.di, Frank Bsirske, unter Berufung auf ein umfassendes Forderungspapier der konservativen Innenpolitiker gegen&uuml;ber heise online&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/CDU-und-CSU-wollen-Internet-im-NSA-Stil-ueberwachen-2038476.html\">heise news<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu schon &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19059\">Wettr&uuml;sten im Cyber-War<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die NSA in aller Munde &ndash; und was ist mit dem BND?<\/strong><br>\nWir wissen mehr &uuml;ber den US-Geheimdienst als &uuml;ber unseren eigenen<br>\nDie Snowden-Enth&uuml;llungen haben den m&auml;chtigsten Geheimdienst der Welt in den Mittelpunkt des &ouml;ffentlichen Interesses ger&uuml;ckt. Die Emp&ouml;rung ist riesengro&szlig;. Die NSA hat nicht nur die Regierungschefs von befreundeten L&auml;ndern ausspioniert, sondern sammelt im Internet auch massenhaft Daten unbescholtener B&uuml;rger. Und fast t&auml;glich kommen neue Spionageaktivit&auml;ten ans Licht. Dies hat dazu gef&uuml;hrt, dass die meisten Zeitungsleser in Deutschland besser &uuml;ber die Spionageprogramme der NSA informiert sind, als &uuml;ber die Aktivit&auml;ten deutscher Geheimdienste.<br>\nPrism und XKeyscore sind von obskuren Decknamen f&uuml;r strenggeheime &Uuml;berwachungsprogrammen zum allt&auml;glichen Gespr&auml;chsstoff geworden. Aber wei&szlig; jemand, wie die &Uuml;berwachungsprogramme des Bundesnachrichtendiensts hei&szlig;en?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/66295\/die-nsa-in-aller-munde-und-was-ist-mit-dem-bnd\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><strong>Handy&uuml;berwachung Selbstversuch<\/strong><br>\nSPIEGEL-TV Autor Peter Hell unterzieht sich dem Spionage-Selbstversuch&nbsp;mit einem gehackten Handy. Alles, was er spricht, tippt und fotografiert, kann&nbsp;l&uuml;ckenlos aufgezeichnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.tv\/filme\/handyueberwachung-selbstversuch\/\">SPIEGEL TV<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit um die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul Krugman, &uuml;bernehmen Sie<\/strong><br>\nUS-Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Paul Krugman schaltet sich in die Debatte um den deutschen Export&uuml;berschuss ein &ndash; und verteidigt die Kritik daran. Deutschland schade dem Wachstum der Weltwirtschaft.<br>\n&Uuml;blicherweise ist China in den Halbjahresberichten des US-Finanzministeriums die b&ouml;se Macht, die die Weltm&auml;rkte durch angeblich manipulative W&auml;hrungspolitik sch&auml;digt. Aber im j&uuml;ngsten Bericht war Deutschland dran: Seine Exportst&auml;rke und die damit verbundenen exzessiven Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;hrten zu deflation&auml;ren Tendenzen im Euroraum und weltweit. Deutschland m&uuml;sse das heimische Wachstum st&auml;rken und die Exportabh&auml;ngigkeit verringern. Der Bericht platzte mitten die erhitzte Diskussion um die Bespitzelung der Bundeskanzlerin und vieler anderer Spitzenpolitiker weltweit durch den US-Geheimdienst. Entsprechend scharf war die Reaktion aus dem politischen Berlin auf den Bericht. Der &Uuml;berschuss sei Ausdruck der hohen Nachfrage nach deutschen Qualit&auml;tsprodukten. Den Amerikanern wurde empfohlen, vielleicht mal ihre eigene Wirtschaftssituation zu analysieren. Auch Wirtschaftsexperten wie Michael Br&auml;uninger vom HWWI halten die Vorw&uuml;rfe f&uuml;r falsch. So etwas k&auml;me immer aus Staaten mit hohen Leistungsbilanzdefiziten, die weit mehr importierten als exportierten, erkl&auml;rte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/top-oekonom-teilt-aus-paul-krugman-uebernehmen-sie\/9020674.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Paul Krugman &ndash; The Harm Germany Does<\/strong><br>\nThe Germans are outraged, outraged at the U.S. Treasury department, whose Semiannual Report On International Economic And Exchange Rate Policies says some negative things about how German macroeconomic policy is affecting the world economy. German officials say that the report&rsquo;s conclusions are &ldquo;incomprehensible&rdquo; &mdash; which is just bizarre, because they&rsquo;re absolutely straightforward.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2013\/11\/01\/the-harm-germany-does\/?_r=0\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger &ndash; Exportschlager Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie Kritik der USA an der deutschen Abh&auml;ngigkeit von Ausfuhren ist allzu berechtigt. Denn die Jobs, die bei uns entstehen, fehlen anderswo. Das geht auf Dauer f&uuml;r alle nicht gut.<br>\nGewiss, die Vorw&uuml;rfe sind nicht neu. Doch die Vehemenz, mit der das US-Finanzministerium Deutschlands Abh&auml;ngigkeit vom Export gei&szlig;elt, l&auml;sst aufhorchen. Dass die USA unter den S&uuml;ndern im weltweiten Handel Deutschland an erster Stelle nennen, noch vor China und Japan, ist ganz und gar ungew&ouml;hnlich. Und ganz und gar ungerecht?<br>\nMitnichten. Denn Deutschland, das sich so gerne als wirtschaftspolitisches Musterland hinstellt und anderen gute Ratschl&auml;ge gibt, spielt selber foul. Seit mehr als einer Dekade lebt es &ouml;konomisch gesprochen unter seinen Verh&auml;ltnissen &ndash; und damit auf Kosten der anderen L&auml;nder. Es produziert mehr G&uuml;ter, etwa Autos, Lebensmittel und Maschinen, als seine Einwohner und Firmen kaufen und verbrauchen. Jahr f&uuml;r Jahr bleibt die inl&auml;ndische Nachfrage hinter der inl&auml;ndischen Produktion zur&uuml;ck, erwirtschaftet Deutschland Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-wirtschaftspolitik-exportschlager-arbeitslosigkeit,1472602,24844604.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Export&uuml;bersch&uuml;sse und die Kritik der USA: Was die Liberalen seit Adam Smith vergessen haben<\/strong><br>\nDeutschland feiert wieder und wieder seine hohen Export&uuml;bersch&uuml;sse. Dass diese aber eine wesentliche Ursache der aktuellen Finanzkrise und Eurokrise waren und sind &ndash; davon will die Bundesregierung nichts wissen, trotz der internationalen Kritik, wie sie beispielsweise aktuell und prominent vom US-amerikanischen Finanzministerium vorgetragen wurde. Dabei w&uuml;rde ausgerechnet ein Blick in das Hauptwerk des in Sonntagsreden gerne zitierten liberalen Vordenkers Adam Smith zeigen, wie sehr Merkel, R&ouml;sler, Sch&auml;uble und Co. mit ihrer Exportideologie danebenliegen.<br>\nEs ist mittlerweile eine ganze Zeit her, seit die damalige franz&ouml;sische Finanz- und Wirtschaftsministerin Christine Lagarde st&auml;rkere Anstrengungen Deutschlands zum Abbau der seiner Export&uuml;bersch&uuml;sse verlangt hat. Eine Forderung, die seither wieder und wieder von verschiedenster Seite erhoben wurde &ndash; jetzt eben aktuell vom US-amerikanischen Finanzministerium. Mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en aber wehrten sich Vertreterinnen und Vertreter von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft schon zu Zeiten Lagardes gegen einen Abbau der hiesigen Export&uuml;bersch&uuml;sse:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1221\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><strong>Germany&rsquo;s Export Obsession Is Dooming Europe to a Depression<\/strong><br>\nEurope is in a depression, because Germany is afraid of a recovery.<br>\nIt&rsquo;s afraid that more inflation and more spending would wreck its export-led growth model. And afraid that southern Europe would stop trying to adopt that model if they had an easier way out. So Germany has left them no way out.<br>\nNow, the euro zone&rsquo;s latest recession has officially ended, but the euro crisis has not. That crisis is one of competitiveness. During the boom, money poured into southern Europe, blowing bubbles and pushing up wages. Then the bust came, and the money stopped. That left them with too little demand, and too high wages&mdash;and no real way to escape. If they had their own currencies, they could have just devalued to regain competitiveness. But they don&rsquo;t have their own currencies. They have the euro. So they need to cut their wages relative to their competitors&mdash;to Germany, really.<br>\nGermany, of course, calls this criticism &ldquo;incomprehensible.&rdquo; Its Economics Ministry thinks that its massive trade surplus just shows the &ldquo;strong competitiveness of the German economy and the international demand for quality products from Germany.&rdquo; But that&rsquo;s a non sequitur. Germany doesn&rsquo;t have such a big trade surplus because it sells so many quality products. It has such a big trade surplus because it sells so many quality products and it buys so little. Nobody is asking Germany to stop making quality products. They&rsquo;re asking Germany to start paying their workers more and to start buying more from abroad. In other words, to tolerate a bit more inflation and government spending.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/business\/archive\/2013\/11\/germanys-export-obsession-is-dooming-europe-to-a-depression\/281087\/\">theatlantic<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung E.J.:<\/strong> &bdquo;Europa befindet sich in der Depression, weil Deutschland keinen heimischen Aufschwung will&ldquo;. Die dahinter liegende Formel lautet nat&uuml;rlich: Austerit&auml;t f&uuml;r alle, auch f&uuml;r Deutschland (hier aber gepuffert durch die Kapitalflucht in den deutschen Euro als sicherem Hafen). So liquidiert man Europa: Mit den Volkswirtschaften der sog. Krisenstaaten den deutschen europ&auml;ischen Exportmarkt und mit der Binnennachfrage in Deutschland den europ&auml;ischen deutschen. Und als L&ouml;sung f&uuml;r diese europ&auml;ische loose-loose Erfolgsgeschichte made in Germany pr&auml;sentiert die alte und neue Bundeskanzlerin allen Ernstes die Export&uuml;berschussweltherrschaft. Die spinnen nicht nur, die Germanen, die sind &ndash; wieder mal &ndash; total durchgeknallt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lohn-Studie &ndash; Mindestlohn macht die meisten Haushalte &auml;rmer<\/strong><br>\nH&ouml;here Stundenl&ouml;hne setzen sich laut einer Studie nicht in h&ouml;here Realeinkommen um. Gerade f&uuml;r Haushalte der Mittelschicht kann der Mindestlohn mit Einkommensverlusten einhergehen.<br>\nEin Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde wird die Einkommen &auml;rmerer Haushalte in Deutschland kaum erh&ouml;hen. Ber&uuml;cksichtigt man die Auswirkungen des Mindestlohns auf Besch&auml;ftigung und Verbraucherpreise, dann gehen die realen Einkommen dieser Haushalte unter dem Strich sogar leicht zur&uuml;ck. Zu diesem Ergebnis kommt eine Modellrechnung des &Ouml;konomen Viktor Steiner von der Freien Universit&auml;t Berlin und seines Kollegen Kai-Uwe M&uuml;ller vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Unter Umst&auml;nden drohe als Folge des geplanten Mindestlohns sogar eine leichte Zunahme der Einkommensungleichheit, schreiben Steiner und M&uuml;ller in ihrer Studie (&bdquo;Distributional effects of a minimum wage in a welfare state&ldquo;), die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorab vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/lohn-studie-mindestlohn-macht-die-meisten-haushalte-aermer-12646340.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Das ist keine &bdquo;Studie&ldquo;, sondern nur eine Modellrechnung. Man &bdquo;beweist&ldquo;, dass Mindestl&ouml;hne die Arbeitslosigkeit erh&ouml;hen, indem man ein Modell benutzt, das annimmt, dass Mindestl&ouml;hne die Arbeitslosigkeit erh&ouml;ht. Aber die FAZ erkennt diesen offensichtlichen Zirkelschluss nicht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Echte Studien von der <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/us-studie-die-wahrheit-ueber-mindestloehne\/3752840.html\">University of California aus Berkeley<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-12\/IAQ-Studie-Mindestloehne\">IAQ<\/a> kommen zu dem Ergebnis, dass der Mindestlohn keine Arbeitspl&auml;tze vernichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Christoph Butterwegge &ndash; Gro&szlig;e Koalition &ndash; Von unten nach oben<\/strong><br>\nNach drei Sondierungsgespr&auml;chen verhandeln CDU, CSU und SPD &uuml;ber ein Regierungsb&uuml;ndnis, das bei Teilen der Bev&ouml;lkerung gro&szlig;e Erwartungen weckt. Aus diesem Grund ist ein R&uuml;ckblick auf die letzte gro&szlig;e Koalition von 2005 bis 2009 sinnvoll. Deren Neuauflage verhei&szlig;t f&uuml;r die &raquo;kleinen Leute&laquo; und den Wohlfahrtsstaat wenig Gutes, l&auml;&szlig;t man die Bilanz ihrer Sozialpolitik noch einmal Revue passieren, was im folgenden geschehen soll.<br>\nDie SPD mu&szlig;te im September 2009 nach vier Jahren gro&szlig;er Koalition mit 23 Prozent das schlechteste Wahlergebnis ihrer Nachkriegsgeschichte verkraften. Das hatte weniger mit der magischen Anziehungskraft der damaligen CDU\/CSU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel auf W&auml;hler oder mit ihrer F&auml;higkeit zu tun, Koalitionspartner wie eine Schwarze Witwe zu vernichten, sondern vielmehr mit einer unsozialen Regierungspraxis, die den sozialdemokratischen Stammw&auml;hlern materielle Opfer abverlangte. Man denke nur an die Erh&ouml;hung der Mehrwert- und Versicherungssteuer von 16 auf 19 Prozent sowie die Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre. Die b&uuml;rgerliche Klientel der Unionsparteien profitierten hingegen von zahlreichen Steuergeschenken und Verg&uuml;nstigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-01\/019.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Union und SPD greifen nach der Rentenkasse<\/strong><br>\nUnion und SPD bereiten einen Zugriff auf die gut gef&uuml;llte Rentenkasse vor. Um neue Rentenleistungen finanzieren zu k&ouml;nnen, wollen die designierten Koalitionspartner verhindern, dass der Rentenbeitragssatz zum Jahreswechsel automatisch von 18,9 auf 18,3 Prozent sinkt. Weil die Zeit dr&auml;ngt, erw&auml;gen Union und SPD, schon w&auml;hrend der laufenden Koalitionsverhandlungen ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, um ihr Ziel zu erreichen. Nur dann w&auml;re eine Gesetzes&auml;nderung bis Jahresende zu schaffen&hellip;<br>\nDie Union dringt auf eine Verbesserung der Renten f&uuml;r M&uuml;tter, deren Kinder vor 1992 geboren sind. Die f&uuml;r sie vorgesehenen Rentenaufschl&auml;ge &ndash; 28 Euro je Kind im Monat zus&auml;tzlich &ndash; w&uuml;rden 6,5 Milliarden Euro j&auml;hrlich kosten.<br>\nDas Lieblingsvorhaben der SPD ist die &bdquo;abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren&ldquo; nach 45 Versicherungsjahren; hierf&uuml;r sollen 30 Beitragsjahre reichen. Diese Neuerung w&uuml;rde bis zu 5 Milliarden Euro j&auml;hrlich kosten. Hinzu kommen noch h&ouml;here Renten f&uuml;r Erwerbsgeminderte und Geringverdiener, die beide Seiten bef&uuml;rworten. Auch diese beiden Vorhaben summieren sich, &uuml;ber die Jahre bis 2030 stark anwachsend, jeweils auf mehrere Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/koalitionsverhandlungen-union-und-spd-greifen-nach-der-rentenkasse-12646541.html\">FAZ Net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch ich trete f&uuml;r die Beibehaltung des Rentenbeitragssatzes ein, aber damit sollten die gesetzlichen Renten erh&ouml;ht werden und nicht versicherungsfremde, also nicht beitragsgedeckte Leistungen, wie die von CDU und SPD vorgeschlagenen finanziert werden. Die Verbesserungen bei der M&uuml;tterrente z.B. sind Sozialleistungen, die &uuml;ber die Steuern &ndash; also von allen &ndash; und eben nicht nur von versicherungspflichtigen Arbeitnehmern zu finanzieren ist. Das Gleiche gilt f&uuml;r die dringend notwendige Erh&ouml;hung der Erwerbsminderungsrente. Auch die &bdquo;Solidarrente&ldquo; darf nicht einfach der gesetzlichen Rentenversicherung aufgehalst werden. Dass sie immer dringender wird, hat vor allem mit den Rentenk&uuml;rzungen per Gesetz der letzten Jahre zu tun und mit dem Lohndumping durch die Hartz-Gesetze und der politisch gewollten Ausuferung des Niedriglohnsektors zu tun.<\/em><br>\n<em>Wenn man alle diese Leistungen der gesetzlichen Rente aufzwingt, wird immer klarer, dass die Renten-&bdquo;Reformen&ldquo; nichts mit der demografischen Entwicklung zu tun haben, sondern dass die Rentenkasse dazu benutzt wird, Steuererh&ouml;hungen zu vermeiden. Damit zahlen aber die Masse der normalen Einkommensbezieher und nicht die Besserverdienend die neu hinzukommenden sozialen &bdquo;Wohltaten&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuern: Gerechtigkeit kein Thema mehr?<\/strong><br>\nIm Bundestagswahlkampf hatten Teile der Politik noch eine gerechtere Besteuerung, einen allgemeinen Mindestlohn und mehr Geld f&uuml;r die Kommunen gefordert. Doch die Koalitionsverhandlungen zeigen: der Politikwechsel zu mehr Gerechtigkeit steht noch am Anfang. Ein erster Schritt w&auml;re die im letzten Jahrzehnt ge&uuml;bte Reichtumspflege zu beenden.<br>\nSoziale Gerechtigkeit war das Thema im Bundestagswahlkampf. Teile der Politik hatten die Spaltung der Gesellschaft problematisiert, von der dramatisch wachsenden Spreizung der Einkommen und Verm&ouml;gen bis zu ungleichen Bildungschancen. Die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge stie&szlig;en bei den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern auf breite Zustimmung: gerechtere Besteuerung, Mindestlohn und mehr Geld f&uuml;r Kommunen, damit sie wieder investieren und f&uuml;r sozialen Ausgleich sorgen. Was dringt dazu aus den Koalitionsverhandlungen nach au&szlig;en? Der Politikwechsel zu mehr Gerechtigkeit steht noch am Anfang!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++78110d78-4549-11e3-88a9-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD erinnert sich an ihr Wahlkampfthema<\/strong><br>\nBezahlbare Mieten war eines der Top-Themen im SPD-Wahlkampf. Es wird bei den Koalitionsverhandlungen unter anderem in der Arbeitsgruppe (AG) Verkehr verhandelt, die am Dienstag zum ersten Mal tagte. Zuvor hatte Berlins Stadtentwicklungssenator Michael M&uuml;ller (SPD) kritisiert, dass das Thema in den Kernforderungen der SPD, die der Parteikonvent am 20. Oktober beschlossen hatte, nicht prominent platziert sei. Florian Pronold, der f&uuml;r die SPD die AG leitet, erwiderte: &ldquo;Es k&ouml;nnen nicht 180 Seiten Programm zu Kernforderungen werden.&rdquo; Bis jetzt h&ouml;rte man davon wohl deshalb wenig, weil es anders als Altersarmut oder Mindestlohn nicht alle Deutschen betreffe, sagte Dirk Kienscharf, st&auml;dtebaulicher Sprecher der SPD in Hamburg. Pronold erkl&auml;rt die Zur&uuml;ckhaltung der SPD dagegen damit, dass es schon gen&uuml;gend Konflikte mit der Union gebe. &ldquo;Und wo Unterschiede nicht so gro&szlig; sind, muss man sie nicht gr&ouml;&szlig;er machen.&rdquo;  Denn Union und SPD wollen beide, dass die Miete nicht um mehr als 10 Prozent der Vergleichsmiete erh&ouml;ht werden kann, wenn eine Wohnung weitervermietet wird. Dass es mehr Wohnraum geben muss, da sind sich ebenfalls beide Parteien einig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F10%2F30%2Fa0048&amp;cHash=f9c3798dfa0d777ac143463c5a219d91\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht alle Deutschen? Viele Normalverdiener, geschweige denn Durchschnittsrentner, werden sich Mieten in Hamburg, M&uuml;nchen und anderswo bald nicht mehr leisten k&ouml;nnen. L&ouml;hne und Renten halten keineswegs mit den Mietsteigerungen mit. Diejenigen, die auf Altersarmut zusteuern oder unter einen Lohn unter dem angedachten Mindestlohn beziehen, sind auf jeden Fall von steigenden Mieten betroffen. Wie sch&ouml;n, dass sich SPD und Union so einig sind, dass es mehr Wohnraum geben m&uuml;sse, aber was hei&szlig;t das konkret?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EZB: H&uuml;, nein hott.<\/strong><br>\nEinmal so, einmal so. Spanische und italienische Banken m&uuml;ssen sich wie Pferde vorkommen, die widerspr&uuml;chliche Anweisungen erhalten. Erst (&laquo;h&uuml;&raquo;) teilte die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) Banken mit dem Dreijahrestender LTRO 2011 und 2012 grossz&uuml;gig Liquidi&auml;t zu, die in Italien und Spanien dankbar (sprich: in grossen Umfang) aufgenommen wurde. Das Geld wurde flugs in Staatsanleihen investiert. Entsprechend stieg der Anteil in den Bankbilanzen in Spanien und Italien, wie die Grafik zeigt, ganz im Gegenteil zu den USA (UST), Grossbritannien (UK) oder dem Rest der Eurozone. &ndash; Nachdem die EZB zun&auml;chst f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t sorgte, aber damit die gegenseitige Abh&auml;ngigkeit von Staat und Banken noch st&auml;rkte, setzt sie sich jetzt (&laquo;hott&raquo;) einen zweiten Hut auf, den der Bankaufsicht. Aus dieser Perspektive gef&auml;llt ihr das Treiben bedeutend weniger. Denn sei es aus Gr&uuml;nden des Konzentrationsrisikos &ndash; sowohl in Spanien als auch Italien sind rund 9% der Bankbilanzen in Staatsanleihen investiert &ndash; oder sei es, weil diese Staatsanleihen immer noch als &laquo;risikolos&raquo; in der Kapitalberechnung erscheinen. So oder so wird die Aufsichts-EZB diese Positionen genau anschauen, wenn sie im kommenden Jahr die Bilanzen pr&uuml;ft und anschliessend einen Stresstest durchf&uuml;hrt (vgl. hier). Und wo sie die Bewertung f&uuml;r zu niedrig h&auml;lt, wird mehr Eigenkapital f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/der-chart-des-tages-169\/\">FuW<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkels Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU-Strukturhilfen: Zuckerbrot nur noch gegen Peitsche<\/strong><br>\nDen Krisenl&auml;ndern der EU droht k&uuml;nftig eine doppelte Strafe aus Br&uuml;ssel. Wenn sie gegen die Spar- und Reformauflagen der EU-Kommission versto&szlig;en, werden nicht nur EU-Defizitverfahren mit millionenschweren Geldstrafen f&auml;llig. Zus&auml;tzlich sollen auch noch die -f&uuml;r viele Krisenl&auml;nder &uuml;berlebenswichtigen &ndash; Zahlungen aus den EU-Struktur- und Koh&auml;sionsfonds zur&uuml;ckgehalten werden. Dies beschlossen die EU-Botschafter am Mittwochnachmittag in Br&uuml;ssel. Vor allem Deutschland habe sich f&uuml;r die umstrittene Neuregelung starkgemacht, hie&szlig; es in EU-Kreisen. Bisher galt die &ldquo;Konditionalit&auml;t&rdquo; nur f&uuml;r Nothilfen. Nun soll sie auch auf die Regionalpolitik ausgeweitet werden &ndash; also auch die Struktur- und Koh&auml;sionsfonds. Die regionalpolitische Gr&uuml;nen-Sprecherin Elisabeth Schroedter sagte, gerade Krisenl&auml;ndern er&ouml;ffneten Struktur- und Koh&auml;sionsfonds oft die einzigen Wege, zu investieren &ndash; und so etwas gegen die Krise zu tun: &ldquo;Die Effekte dieser Sanktionsma&szlig;nahmen wirken in den Regionen wie ein Damoklesschwert&rdquo;. &ndash; Bei diversen EU-Gipfeln hatte Kanzlerin Angela Merkel Krisenl&auml;ndern schnellere Hilfe aus den Strukturfonds versprochen. Dieses Versprechen wird jetzt, so die Kritiker, ad absurdum gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F11%2F01%2Fa0078&amp;cHash=42784e747cfa58b8652629f902810d28\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum reagiert die SPD nicht auf diese Beschl&uuml;sse? Die Zahl der Kritiker an den bisherigen Spar- und Reformauflagen der Troika (nicht nur in den Krisenl&auml;ndern) nimmt st&auml;ndig zu, nur in der Bundesregierung ist nicht der kleinste Ansatz einer Selbstkritik auszumachen. Und die Kritik kommt beileibe nicht nur von links, wie die NachDenkSeiten laufend berichten. Der Umgang mit den Krisenl&auml;ndern geh&ouml;rt ganz zentral in die Koalitionsverhandlungen. &ndash; Bei der aktuelle Unf&auml;higkeit, kurz- wie langfristige Vorstellungen bez&uuml;glich der W&auml;hrungsunion zu entwickeln, also einem weiteren &ldquo;auf Sicht fahren&rdquo;, brauchen uns nicht zu wundern, wenn demn&auml;chst einige L&auml;nder die W&auml;hrungsunion &ldquo;ungeordnet&rdquo;  verlassen und diese uns um die Ohren fliegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftskrise: &ldquo;Endlich aufh&ouml;ren, das Falsche zu tun!&rdquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Mark Blyth ist Professor f&uuml;r internationale politische &Ouml;konomie und Faculty Fellow am Watson Institute for International Studies der Brown University.<br>\nIn ihrem neuesten Buch beschreiben Sie Austerit&auml;t als &bdquo;gef&auml;hrliche Idee&ldquo;. Ist es nicht einfach gesunder Menschenverstand, Staatsausgaben in Krisenzeiten zu reduzieren? Und ist nicht die Staatsverschuldung tats&auml;chlich ein Problem, das ernsthaft angegangen werden muss?<br>\nBlyth: Das w&auml;re es sicher, wenn &ouml;ffentliche Ausgaben das Problem gewesen w&auml;ren. Aber das waren sie nicht. Auch wenn das oftmals f&auml;lschlich so berichtet wird: die durchschnittliche Verschuldung der OECD-Staaten ist vor 2007 tats&auml;chlich zur&uuml;ckgegangen. Spanien und Irland, diese hoffnungslosen F&auml;lle der Austerit&auml;t, hatten ihre &ouml;ffentliche Verschuldung im Jahre 2006 sogar unter 40 beziehungsweise 20 Prozent des BIPs reduziert.<br>\nWas tats&auml;chlich geschah, war dies: Private Ausgaben nahmen zu, als Kapitalfl&uuml;sse aus Nordeuropa auf der Suche nach Rendite in den S&uuml;den wanderten. Das hat die privaten Immobilienblasen in Spanien und Irland vergr&ouml;&szlig;ert. Das Problem waren private Ausgaben, die auf privaten Krediten beruhten. Und die fielen weg, als diese Blase platzte. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, weshalb die Antwort auf ein Problem im Privatsektor nun die Reduzierung von Ausgaben im &ouml;ffentlichen Sektor sein soll. Das ist ein Mysterium. Denn die Staaten, die ihre Staatsausgaben gek&uuml;rzt haben, stehen heute vor gr&ouml;&szlig;eren Schulden als am Beginn des Prozesses. Sogar vor sehr viel gr&ouml;&szlig;eren. Und weil sie Ausgaben beschnitten als ihr BIP schrumpfte, nahm der Gesamtschuldenstand trotz der Einschnitte zu. Das ist auch der Grund daf&uuml;r, dass Deutschland Griechenland auch heute noch finanziell heraushauen muss&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/wirtschaftskrise-endlich-aufhoeren-das-falsche-zu-tun\/\">IPG<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Die NachDenkSeiten wei&szlig;en ja in Permanenz auf die desastr&ouml;sen Folgen der Austerit&auml;tspolitik hin. Auch wenn man damit in Berlin auf taube Ohren st&ouml;&szlig;t, da die dortigen politischen Akteure offenbar &bdquo;in einem seltsamen Paralleluniversum&ldquo; leben, wie es Heiner Flassbeck treffend formuliert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Akademikerflucht &ndash; Wir sind dann mal weg<\/strong><br>\nJung sein hei&szlig;t in Portugal derzeit auch, mobil zu sein und im Ausland sein Gl&uuml;ck zu versuchen. Etwa 52.000 Portugiesen haben nach Angaben der nationalen Statistikbeh&ouml;rde im vergangenen Jahr das Land verlassen, mehr als die H&auml;lfte davon junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren. Andere Quellen gehen sogar von 150.000 Portugiesen aus, die 2011 das Land verlassen haben.<br>\nPortugal steckt seit zweieinhalb Jahren in der Rezession. Im zweiten Quartal dieses Jahres wuchs die Wirtschaft zwar den Angaben zufolge um 1,1 Prozent, aber noch immer wird f&uuml;r das laufende Jahr mit einer schrumpfenden Wirtschaft gerechnet. Dementsprechend schwierig ist es f&uuml;r junge Portugiesen, Arbeit zu finden: Etwa 37 Prozent der Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren im August laut Statistikbeh&ouml;rde arbeitslos, von den 25- bis 34-J&auml;hrigen war rund jeder F&uuml;nfte ohne Job. Die Arbeitslosenquote in der Gesamtbev&ouml;lkerung lag bei 16,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/finanzkrise-junge-portugiesen-wandern-in-ex-kolonien-ab-a-927758.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiterer Beleg f&uuml;r die fatalen Folgen der aberwitzigen Austerit&auml;tspolitik. Und Merkel will diese zum politischen Paradigma f&uuml;r die ganze EU machen. Wer stoppt die gef&auml;hrlichste Frau Europas?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vorst&auml;nde in Dax-Unternehmen verdienen im Mittel 53 mal so viel wie durchschnittliche Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\nDie Verdienstrelationen in deutschen Gro&szlig;unternehmen untersuchen Experten aus der Abteilung Mitbestimmungsf&ouml;rderung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Marion Weckes und Nils Werner haben f&uuml;r das Jahr 2011 die Pay Ratio in den Dax-30-Konzernen ermittelt.* Dabei ber&uuml;cksichtigten sie nicht nur die Vorstandsvorsitzenden, sondern alle Mitglieder in den Unternehmensvorst&auml;nden. Auf Basis der Gesch&auml;ftsberichte berechneten die Fachleute, um wie viel das durchschnittliche Sal&auml;r der Spitzenmanager das durchschnittliche Gehalt im Unternehmen &uuml;bertraf.<br>\nErgebnis: Die Bandbreite ist gro&szlig;, sie reicht vom 12-Fachen bei der Commerzbank &uuml;ber das 20-Fache bei Beiersdorf und das 82-Fache bei Henkel bis zum 170-Fachen bei VW. Im Mittel verdiente ein Vorstandsmitglied rund 53-mal so viel wie ein durchschnittlicher Besch&auml;ftigter. Auch die Entwicklung seit den Jahren 2008 und 2005, f&uuml;r die ebenfalls Berechnungen vorliegen, ist nicht einheitlich. Am klarsten stellt sich noch der Trend gegen&uuml;ber 2005 dar: In 19 der 25 Unternehmen, die in beiden Jahren im Dax 30 notiert waren, nahm die Ungleichheit zu; teilweise kr&auml;ftig.<br>\nDeutliche Ver&auml;nderungen nach oben oder unten k&ouml;nnen mehrere Gr&uuml;nde haben: Neben der aktuellen Gesch&auml;ftsentwicklung spielt beispielsweise auch eine Rolle, ob im Untersuchungsjahr Mehrjahresboni f&auml;llig wurden. Wenn ein Unternehmen neuen Besch&auml;ftigten niedrigere L&ouml;hne zahlt, etwa bei einer Expansion im Ausland, schl&auml;gt sich das ebenfalls nieder. Der relativ geringe Wert bei der Commerzbank erkl&auml;rt sich mit dem Gehaltsdeckel, den die Vorst&auml;nde als Bedingung f&uuml;r die staatliche Finanzhilfe akzeptieren mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_44619.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_03.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=44387&amp;chunk=1\">Infografik Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a> <\/p>\n<p><strong>dazu: Entwicklung Manager to Worker Pay Ratio 2005-2011<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_04_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/44207_44292.htm\">Infografik Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fannie Mae verklagt Deutsche Bank<\/strong><br>\nDer Libor-Skandal wird f&uuml;r die Deutsche Bank immer bedrohlicher. Neben den noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen internationaler Aufsichtsbeh&ouml;rden h&auml;ufen sich nun auch Schadenersatzforderungen von Unternehmen. Am Donnerstag reichte der US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae in New York Klage gegen die Deutsche Bank sowie acht weitere Banken ein. Das Unternehmen fordert von den Instituten rund 800 Millionen US-Dollar (585 Mio Euro) Schadenersatz. Die in der Finanzkrise 2008 verstaatlichte Fannie Mae sieht sich durch die Manipulation der Libor-Zinss&auml;tze gesch&auml;digt, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen. Im Vertrauen auf eine ehrliche Festsetzung gelten diese als Basis f&uuml;r Finanzgesch&auml;fte von Hunderten Billionen Dollar. Vor mehr als einem Jahr hatte sich das Frankfurter Bankhaus Metzler einer Sammelklage in den USA gegen die Deutsche Bank angeschlossen, die nach Angaben einer Sprecherin unver&auml;ndert weiterl&auml;uft. Dass einzelne Deutsche-Bank-Mitarbeiter an den Tricksereien beteiligt waren, bestreitet die Bank nicht. Sie betont aber, dass das Top-Management nicht in die Vorg&auml;nge verwickelt gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/libor-skandal-fannie-mae-verklagt-deutsche-bank-1.1808626\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut Handelsblatt geraten immer mehr Bankinstitute wegen m&ouml;glicher W&auml;hrungskursspekulationen ins Visier der Ermittler. Siehe z.B. im <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2013\/nov\/01\/regulators-contact-banks-currency-manipulation\">Guardian<\/a> bei <a href=\"http:\/\/www.businessweek.com\/news\/2013-11-01\/barclays-said-to-suspend-chief-fx-dealer-chris-ashton-amid-probe\">Bloomberg Bsinessweek<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Konsumlaune?<\/strong><br>\nZuletzt, am 31. Oktober, lie&szlig; die GfK zum deutschen Konsum diese Botschaft via Pressemitteilung verbreiten:<br>\n&ldquo;Die Konsumlaune der deutschen Verbraucher bleibt weiterhin ungebrochen. Anhaltend stabile Besch&auml;ftigungsaussichten verbunden mit realen Einkommenszuw&auml;chsen sorgen daf&uuml;r, dass die Konsumenten den Moment derzeit als g&uuml;nstig einsch&auml;tzen, gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen zu t&auml;tigen.&rdquo;<br>\nSie ist damit jedes Mal so erfolgreich, dass die einschl&auml;gigen Nachrichten den ganzen Tag lang den Konsumklimaindex des GfK senden&hellip;<br>\nAm Donnerstag hat das Statistische Bundesamt die Einzelhandelsums&auml;tze f&uuml;r den Monat September ver&ouml;ffentlicht. Wir haben dies zum Anlass genommen, einmal zur&uuml;ckzuschauen, wie &ldquo;ungebrochen&rdquo; denn die deutsche &ldquo;Konsumlaune&rdquo; in der langen und kurzen Frist war. Sie war seit 1999 &ldquo;ungebrochen&rdquo; niedrig, wie die folgende Graphik sucht zu veranschaulichen:<br>\nIm August hat der reale Einzelhandelsumsatz das Kunstst&uuml;ck vollbracht, genau auf dem Niveau des Jahres 2010 zu landen. Im zuletzt ausgewiesenen September ist der Einzelhandelsumsatzindex noch um 2,5 Punkte unter den Wert von 2010 (=100) gesunken (blaue Linie in der Graphik). So gefl&uuml;gelt das Wort &ldquo;Konsumlaune&rdquo; also geworden ist, so wenig befl&uuml;gelt ist der reale Konsum.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_07.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_07_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/11\/so-gros-ist-die-konsumlaune-der-deutschen-reale-veranderung-der-einzelhandelsumsatze\/#sthash.kSXQBymn.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>George Monbiot &ndash; This transatlantic trade deal is a full-frontal assault on democracy<\/strong><br>\nBrussels has kept quiet about a treaty that would let rapacious companies subvert our laws, rights and national sovereignty [&hellip;]<br>\nThe purpose of the Transatlantic Trade and Investment Partnership is to remove the regulatory differences between the US and European nations. I mentioned it a couple of weeks ago. But I left out the most important issue: the remarkable ability it would grant big business to sue the living daylights out of governments which try to defend their citizens. It would allow a secretive panel of corporate lawyers to overrule the will of parliament and destroy our legal protections. Yet the defenders of our sovereignty say nothing.<br>\nThe mechanism through which this is achieved is known as investor-state dispute settlement. It&rsquo;s already being used in many parts of the world to kill regulations protecting people and the living planet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2013\/nov\/04\/us-trade-deal-full-frontal-assault-on-democracy\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hohe Staatsschulden &ndash; IWF denkt &uuml;ber Verm&ouml;gensabgabe nach<\/strong><br>\nIn seinem j&uuml;ngsten Fiskalbericht hat der Internationale W&auml;hrungsfonds einen Vorschlag versteckt, der Sparer in aller Welt erschrecken d&uuml;rfte. Es geht um eine Sondersteuer von 10 Prozent auf Verm&ouml;gen, um die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. [&hellip;]<br>\nAls historische Beispiele verweist der IWF auf Verm&ouml;gensabgaben nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zweiten Weltkrieg. Zudem erw&auml;hnt der IWF einen Aufsatz eines Mitarbeiters des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Dieser hatte im vergangenen Jahr eine 10-Prozent-Abgabe auf Verm&ouml;gen in Europa angeregt. In Deutschland w&uuml;rde eine einmalige Besteuerung aller privaten Verm&ouml;gen oberhalb von 250.000 Euro etwa 230 Milliarden Euro einbringen. [&hellip;]<br>\nDer IWF hat in seinem Fiskalbericht vom Oktober weitere M&ouml;glichkeiten er&ouml;rtert, wie Staaten ihre Schuldenquoten reduzieren k&ouml;nnen. Dabei diskutiert er auch verschiedene M&ouml;glichkeiten f&uuml;r h&ouml;here Reichensteuern. Die Einkommensteuertarife seien seit den achtziger Jahren weniger steil geworden. Vor dem Hintergrund h&ouml;herer Einkommensungleichheit gebe es Raum f&uuml;r h&ouml;here Spitzensteuers&auml;tze. F&uuml;r Deutschland errechnen die IWF-&Ouml;konomen, dass der H&ouml;chststeuersatz von 45 Prozent auf bis zu 70<br>\nProzent f&uuml;r die Top-Einkommen erh&ouml;ht werden k&ouml;nnte. In Griechenland, Island, Irland, Portugal, Spanien und Gro&szlig;britannien seien die H&ouml;chststeuers&auml;tze seit 2008 schon um durchschnittlich 8 Prozentpunkte angehoben worden, schreibt der IWF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/hohe-staatsschulden-iwf-denkt-ueber-vermoegensabgabe-nach-12647951.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warren Buffett: Starinvestor steigert Quartalsgewinn auf f&uuml;nf Milliarden Dollar<\/strong><br>\nUS-Starinvestor Warren Buffett hat ein weiteres Mal sein gl&uuml;ckliches H&auml;ndchen beim Gesch&auml;ftemachen bewiesen. Der Gewinn seiner Holding Berkshire Hathaway stieg im dritten Quartal um 29 Prozent auf unterm Strich 5,1 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Sitz in Omaha mitteilte.<br>\nGrund f&uuml;r den Sprung waren vor allem eintr&auml;glichere Spekulationen am Finanzmarkt. Berkshire Hathaway ist an zahlreichen Gro&szlig;konzernen beteiligt wie Coca-Cola oder IBM Chart zeigen, auch bei der Wall-Street-Bank Goldman Sachs war er erst j&uuml;ngst als Gro&szlig;aktion&auml;r eingestiegen.<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Anteil am Gewinn haben aber weiterhin die direkten Tochtergesellschaften mit 3,7 Milliarden Dollar &ndash; acht Prozent mehr als im Vorjahr. Zum Buffett-Imperium geh&ouml;ren unter anderem Energieversorger, Versicherungen oder die Frachteisenbahn Burlington Northern Santa Fe.<br>\nVor wenigen Monaten hatte sich der Starinvestor auch noch die Ketchupfirma H.J. Heinz Chart zeigen einverleibt, die er zusammen mit einem Finanzinvestor f&uuml;r 23 Milliarden Dollar &uuml;bernahm. Davor kaufte er reihenweise Lokalzeitungen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/warren-buffett-steigert-quartalsgewinn-auf-fuenf-milliarden-dollar-a-931441.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein plakativer Beleg wie verquer das heutige Denken eigentlich ist. Wie es im obigen Beitrag so sch&ouml;n hei&szlig;t: &bdquo;Grund f&uuml;r den Anstieg (des Gewinns) sind lukrative Spekulationen an den Finanzm&auml;rkten.&ldquo;   Dieser Herr hat in seinem ganzen Leben vermutlich noch nie irgendwelche produktive Arbeit geleistet, dennoch ist ihm die allgemeine Bewunderung gewiss. Und wie Buffet zu seinen Milliarden kommt  wird auch in keiner Weise ernsthaft hinterfragt. Stattdessen m&uuml;ssen Millionen Menschen, wie etwa in Griechenland, Spanien und Portugal, Entbehrungen und massive Einschr&auml;nkungen ihres Lebensstandards ertragen nur damit sich Figuren wie Buffet weiter die Taschen f&uuml;llen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Reibach<\/strong><br>\nMit dem Wahlsieg Margaret Thatchers in Gro&szlig;britannien 1979 und der US- Pr&auml;sidentschaft Ronald Reagans ab 1981 begann eine &lsquo;neoliberale Revolution&rsquo;, die den Kapitalismus tiefgreifend ver&auml;ndert hat. Diese &Auml;ra ging 2007 mit einer Immobilienkrise zu Ende, die die westliche Welt in ein Wirtschaftstief st&uuml;rzte &ndash; mit unabsehbaren Folgen.<br>\nAls Margaret Thatcher in Gro&szlig;britannien und Ronald Reagan in den USA die Regierung &uuml;bernahmen, starteten diese beiden &uuml;berzeugten Anh&auml;nger mit Hilfe von Wirtschaftsberatern der m&auml;chtigsten Gro&szlig;banken eine Deregulierungskampagne sondergleichen: St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck zerschlugen sie alles, was nach der gro&szlig;en Depression 1929 und der Nachkriegszeit geschaffen worden war, um dem Kapitalismus eine soziale Komponente zu geben. Ihre Nachfolger, ob konservativ oder &ldquo;links&rdquo;, f&uuml;hrten diese Politik fort. So bestand ironischerweise die letzte Amtshandlung des Demokraten Bill Clinton im Oval Office in der Unterzeichnung eines Gesetzes, das den Staat v&ouml;llig entwaffnen und Finanzm&auml;rkten endlich erlauben sollte, sich so zu entwickeln, wie es ihnen beliebte.<br>\nDas neue Zeitalter f&uuml;hrte zu allgemeiner Verschuldung und einem Spekulationskapitalismus, in dem der sofortige Profit verlockender ist als Investition und in dem nicht mehr der einzelne Anleger, sondern die ganze Welt die Risiken tr&auml;gt. Zwischen Produktions- und Finanzsektor tat sich ein tiefer Graben auf.<br>\nSpekulation hatte es im Kapitalismus schon immer gegeben. Doch was fr&uuml;her als Ausnahme galt, wurde nun die Regel. Die weltweite Finanzwirtschaft geriet aus den Fugen: Das Oligopol der Gro&szlig;banken wurde zum Unsicherheitsfaktor, und mit der neuen Wirtschaftselite wuchs die soziale Ungleichheit. Doch dann riss die Realit&auml;t die Finanzriesen aus ihren Tr&auml;umen: Im Jahr 2007 implodierte das System.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/046522-001\/der-grosse-reibach?autoplay=1\">arte.tv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Z8aGqk6d84Q\">Youtube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Leider sind die Sendungen nur 7 Tage in der arte Mediathek verf&uuml;gbar. Gerade bei solchen Beitr&auml;gen fragt man sich warum?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Durchschnittliche Zahlbetr&auml;ge von Arbeitslosengeld I, M&auml;nner und Frauen, 2004 &ndash; 2012<\/strong>\n<ul>\n<li>Die durchschnittliche H&ouml;he der Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I f&auml;llt im Jahr 2012 mit 924 Euro\/Monat (M&auml;nner) bzw. 697 Euro\/Monat (Frauen) bescheiden aus.<br>\nZwischen M&auml;nner und Frauen liegt der Abstand bei etwa 25 %.<br>\nDa sich die H&ouml;he des Arbeitslosengeldes aus dem Nettoverdienst ableitet, spiegelt sich hier wider, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen (Stundenentgelte) und eine hohe Teilzeitquote aufweisen.<br>\nAuch die Wahl der Steuerklasse V (mit hohen steuerlichen Belastungen und einem entsprechend geringen Nettoentgelt), die bei verheirateten Frauen h&auml;ufig vorkommt, f&uuml;hrt zu niedrigen Arbeitslosengeldbetr&auml;gen.<\/li>\n<li>Das Bedarfsniveau der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (Hartz IV) f&uuml;r einen Ein -Personen-<br>\nHaushalt einschlie&szlig;lich der bundesdurchschnittlichen Kosten der Unterkunft mit etwa 671 Euro im Bundesdurchschnitt wird damit &ndash; insbesondere von den Frauen &ndash; nur knapp &uuml;berschritten. In Regionen und St&auml;dten mit hohen Mieten liegt das durchschnittlich gezahlte Arbeitslosengeld<br>\nnoch unterhalb des Bedarfsniveaus der Grundsicherung.<\/li>\n<li>F&auml;chert man die Zahlbetr&auml;ge des Arbeitslosengeldes nach Zahlbetragsklassen auf, so zeigt sich f&uuml;r Ende 2011, dass 19,9 % der M&auml;nner und sogar 44,8 % der Frauen weniger als 600 Euro im Monat erhalten.<\/li>\n<li>Liegt das Arbeitslosengeld unter dem SGB II-Existenzminimum kann eine Aufstockung durch das Arbeitslosengeld II beantragt werden; vorausgesetzt es besteht Bed&uuml;rftigkeit (unter Anrechnung s&auml;mtlicher Einkommen der Mitglieder eines Haushaltes). Davon haben 10,4 % der Arbeitslosengeld-<br>\nEmpf&auml;nger im Jahr 2012 Gebrauch gemacht.<\/li>\n<li>Angesichts der niedrigen Arbeitslosengeldzahlungen ist zu vermuten, dass viele Arbeitslose die M&ouml;glichkeit der Aufstockung nicht kennen oder nicht beantragen.<\/li>\n<li>Im zeitlichen Verlauf seit 2004 haben sich die Durchschnittsbetr&auml;ge nur schwach erh&ouml;ht, bei den Frauen etwas mehr als bei den M&auml;nnern. Der Kaufkraftverlust durch die Inflation, die im Beobachtungszeitraum gut 14 % betrug wird damit allerdings nicht aufgefangen.<\/li>\n<li>Da in diesem Zeitraum die durchschnittlichen Nettol&ouml;hne st&auml;rker angestiegen sind  (um etwa 13 %, vgl. Tabelle III.1), deutet dies darauf hin, dass vermehrt Personen mit Niedrigl&ouml;hnen arbeitslos geworden sind.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_05.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_05_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld hat seit der Einf&uuml;hrung des SGB II stark an Bedeutung verloren. Nur noch etwa 30 % aller Arbeitslosen werden durch die Arbeitslosenversicherung erfasst, knapp 70 % sind dem Rechtskreis des SGB II und den Job-Centern zugeordnet (vgl.Abbildung IV.39), sei es, dass die Anspruchsvoraussetzungen f&uuml;r das Arbeitslosengeld nicht erf&uuml;llt werden oder dass die Leistungsdauer &uuml;berschritten worden ist.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Arbeitsmarkt\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIV52.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF &ndash; 103 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auf <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a> finden Sie wieder viele neu eingestellte und interessante Studien und Informationen zur Sozialpolitik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arbeitsqualit&auml;t &Auml;lterer in belastenden Berufen<\/strong><br>\nIn der Diskussion um die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird h&auml;ufig Auf bestehende Schwierigkeiten verwiesen, in Berufen mit besonderen Risikofaktoren bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten. Tats&auml;chlich gehen M&auml;nner in belastenden Berufen gem&auml;&szlig; den f&uuml;r diese Expertise vorgenommenen empirischen Auswertungen fr&uuml;her in Altersrente als M&auml;nner in nicht&#8208; belastenden Berufen. Es zeigt sich jedoch, dass dieser Effekt auf Merkmale der Besch&auml;ftigten zur&uuml;ckgeht, die einen vorzeitigen Ruhestand beg&uuml;nstigen und somit auf Besch&auml;ftigte in belastenden wie nicht belastenden Berufen zutrifft&hellip;<br>\nDagegen stehen die Indikatoren der individuellen Arbeitsqualit&auml;t &ndash; unabh&auml;ngig vom Ausge&uuml;bten Beruf &ndash; mit der Wahrscheinlichkeit der Fr&uuml;hverrentung in einem klaren Zusammenhang.<br>\nSo steigern ein besserer subjektiver Gesundheitszustand oder eine h&ouml;here Zufriedenheit Mit der Arbeit die Chancen auf einen l&auml;ngeren Verbleib im Erwerbsleben. Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der Arbeitsqualit&auml;t k&ouml;nnten demnach auch bei den Besch&auml;ftigten Mit belastenden Berufen f&uuml;r einen l&auml;ngeren Verbleib im Erwerbsleben sorgen. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re eine Verbesserung bei den individuellen Merkmalen zielf&uuml;hrend, die einen fr&uuml;heren Austritt aus dem Erwerbsleben f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ftp.zew.de\/pub\/zew-docs\/gutachten\/Endbericht_ArbeitsquatlitaetAelterer2013.pdf\">ZEW [PDF &ndash; 478 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die in der Studie abgebildete Grafik zeigt jedoch wie gering der Anteil der Frauen ist, die bis zum 65. Lebensjahr durchhalten und wie hoch der Anteil der M&auml;nner ist, die deutlich vor dem bisherigen Rentenalter von 65 Jahren ausscheiden.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_06.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131105_06_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Die Aussagen dieser Studie sind insofern zu relativieren, als nicht die Vollerwerbst&auml;tigkeit zugrunde gelegt wird, sondern eine Wochenarbeitszeit von mindestens 15 Stunden, also auch Teilzeitarbeit.<\/em><br>\n<em>Die Studie erw&auml;hnt selbst, dass belastende Berufe einhergehen mit der beruflichen Qualifikation und damit nat&uuml;rlich auch mit dem Lohn der Besch&auml;ftigten. Dass vor allem M&auml;nner in belasteten Berufen gegen&uuml;ber M&auml;nnern in &bdquo;nicht-belastenden&ldquo; Berufen nicht deutlich fr&uuml;her ausscheiden, hat sicherlich auch den ganz banalen Grund, dass geringer Entlohnte sich den Ruhestand mit ihrer entsprechend kleineren Rente schlicht nicht &bdquo;leisten&ldquo; k&ouml;nnen und deswegen durchhalten (m&uuml;ssen). Die ZEW-Studie zieht eine vielzahl von Indikatoren f&uuml;r das Ausscheiden aus dem Berufsleben heran, das harte Faktum, dass man gerade in belastenden Berufen aus finanziellen Gr&uuml;nden gezwungen ist, m&ouml;glichst wenig Abschl&auml;ge von einer ohnehin schmalen Rente hinnehmen zu m&uuml;ssen und deshalb durchhalten muss, bleibt leider weitgehend unber&uuml;cksichtigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Man mag es drehen und wenden wie man will, nach der Statistik der Deutschen Rentenversicherung (<a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/cae\/servlet\/contentblob\/238700\/publicationFile\/62588\/03_rv_in_zeitreihen.pdf\">Rentenversicherung in Zeitreichen 2013 [PDF &ndash; 7.9 MB]<\/a>) liegt das durchschnittliche Zugangsalter der Versichertenrenten bei M&auml;nnern und Frauen bei rd. 61 Jahren.<\/em><br>\n<em>Im Jahr 2012  m&uuml;ssen 52% aller M&auml;nner beim Rentenzugang Abschl&auml;ge f&uuml;r durchschnittlich mehr als 27 Monate (=Zweieinviertel Jahre) hinnehmen und landen bei einem durchschnittlichen Zahlbetrag von 899 Euro, w&auml;hrend ohne Abschl&auml;ge durchschnittlich 1080 Euro erreicht w&uuml;rden. <\/em><br>\n<em>Frauen m&uuml;sse zu 51% Abschl&auml;ge f&uuml;r durchschnittlich &uuml;ber 32 Monate hinnehmen und landen bei einem durchschnittlichen Zahlbetrag von 652 Euro gegen &uuml;ber 797 Euro ohne Abschl&auml;ge. (S. 83f.) <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Fall von Raubtierlobbyismus<\/strong><br>\nDer Brief an den &bdquo;lieben Herrn Bomba&ldquo; klang fast beil&auml;ufig. Die Autoindustrie schlage vor, &bdquo;verst&auml;ndliche Farbplaketten f&uuml;r Fahrzeuge zu entwickeln, welche eine Vergleichbarkeit der Energieeffizienz von Fahrzeugen erm&ouml;glichen&ldquo;. Das schrieb Matthias Wissmann, Pr&auml;sident des Auto-Industrieverbands VDA, im Februar 2010 an Verkehrs-Staatssekret&auml;r Rainer Bomba. Im Anhang: Ein siebenseitiges Positionspapier der m&auml;chtigen Branche mit den Kernvorstellungen zu der entsprechenden Verordnung. Das Erstaunliche: Wenige Monate sp&auml;ter kam es fast genau so, wie Wissmann es sich gew&uuml;nscht hatte. Der Grund: &bdquo;Raubtierlobbyismus&ldquo;, findet J&uuml;rgen Resch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Umwelthilfe.<br>\nZum Beleg verweist Resch auf Brief- und E-Mail-Wechsel von Anfang 2010. Dessen Herausgabe musste die Umwelthilfe erst vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof vom Wirtschaftsministerium (BMWi) erstreiten. Der Vorgang zeige die &uuml;bergro&szlig;e Macht der Autolobby. Sogar einen Rechtsversto&szlig; sieht die Umwelthilfe darin &ndash; sie fordert, die EU-Kommission solle ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik pr&uuml;fen. Denn das hierzulande seit 2011 g&uuml;ltige Label f&uuml;r den Spritverbrauch von Autos benachteilige ausl&auml;ndische Modelle und beg&uuml;nstige deutsche. Tats&auml;chlich bekommt ein Citroen C1 seitdem eine schlechtere Kennzeichnung als ein schwerer Audi Q7-Gel&auml;ndewagen. &ndash; Der Schriftverkehr zeigt in der Tat, dass Politik und Lobbyisten eng zusammenarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/ein-fall-von-raubtierlobbyismus\/8996650.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Staatsanwalt leitet Verfahren gegen Klaeden ein<\/strong><br>\nNach dem Wechsel des fr&uuml;heren Staatsministers zum Daimler-Konzern lautet der Vorwurf Vorteilsannahme.<br>\nKlaeden hatte im Mai bekanntgegeben, dass er ab Herbst als Cheflobbyist f&uuml;r Daimler arbeiten werde. Trotz R&uuml;cktrittsforderungen blieb er im Amt. Regierungssprecher Steffen Seibert erkl&auml;rte damals, dass es bei Klaeden &ldquo;keinen inhaltlichen Zusammenhang seiner Arbeit mit dem Automobilkonzern&rdquo; gegeben habe.<br>\nSp&auml;ter wurde bekannt, dass sich Klaeden sehr wohl in seiner Amtszeit mehrmals mit Daimler-Vertretern getroffen hatte. Zudem erhielt er zwischen Januar und Mai 2013 Kenntnis von drei Vorlagen zur EU-Regulierung des Schadstoffaussto&szlig;es von Neuwagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nach-jobwechsel-ermittlungsverfahren-gegen-eckart-von-klaeden-a-931499.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu schon &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17422\">Merkels &bdquo;Staatsminister&ldquo; als Cheflobbyist von Daimler<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Regierung an Arme: Rei&szlig;t euch zusammen<\/strong><br>\nNiger: Damit nicht noch mehr Armutsfl&uuml;chtlinge auf dem Weg durch die W&uuml;ste verdursten: Ausreisen erschwert, Kontrollen versch&auml;rft. Weiter ordneten die Beh&ouml;rden am Freitag die &ldquo;sofortige&rdquo; Schlie&szlig;ung aller Fl&uuml;chtlingslager im Norden des Landes an. Es handelt sich um informelle Siedlungen rund um die gr&ouml;&szlig;te nordnigrische Stadt Agadez, wo Migranten aus Niger, aber auch Transitreisende aus anderen afrikanischen L&auml;ndern auf das Signal warten, sich an st&auml;ndig wechselnden Orten au&szlig;erhalb der Stadt zur Abfahrt Richtung Nordafrika zu sammeln. Oberst Garba Maikido, Milit&auml;rgouverneur von Agadez, fuhr am Freitag durch die Stadt und warnte die Grundbesitzer dieser &ldquo;Ghettos&rdquo;, ihr Land weiterhin Migranten zur Verf&uuml;gung zu stellen. &ndash; Das sei &ldquo;nicht die L&ouml;sung&rdquo;, kritisierte gegen&uuml;ber AFP Almoustapha Alhacen von der Tuareg-Organisation Aghir In&rsquo;man, die vergangene Woche die 92 Leichen in der W&uuml;ste entdeckt hatte. Man m&uuml;sse in den Orten aktiv werden, aus denen die Leute nach Agadez reisen, und f&uuml;r sie Arbeitspl&auml;tze schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F11%2F04%2Fa0048&amp;cHash=6cb423f232c92fbff80b89b63fe6e503\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kinofilm &ldquo;Alphabet&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Alphabet&rdquo; ist der letzte Teil von Wagenhofers Trilogie, die mit &ldquo;We feed the World&rdquo; und &ldquo;Let&rsquo;s make Money&rdquo; bereits die globalisierte Nahrungsmittelindustrie und die internationalen Geldm&auml;rkte aus einem anderen, aufr&uuml;ttelnden Blickwinkel gezeigt hat. Nun hat sich einer der einflussreichsten Dokumentarfilmer das Bildungssystem vorgenommen.<br>\nDie Botschaft: Wer nur auf Leistung, Noten und Zertifikate setzt, zerst&ouml;rt kindliche Kreativit&auml;t, Wissbegierde und letztlich Genialit&auml;t. Noch schlimmer: Das kompetitive Schulsystem, so wie es jetzt ist, kann junge, gesunde, fr&ouml;hliche Menschen zerst&ouml;ren. &ldquo;Zurzeit herrscht die Haltung: Alles, was nicht sofort einen wirtschaftlichen Nutzen abwirft, ist sinnlos&rdquo;, sagt Wagenhofer. &ldquo;Menschen tun nicht, was sie am liebsten tun und am besten k&ouml;nnen. Sie tun, was sie denken, tun zu m&uuml;ssen. Das ist ein Wahnsinn, den viele nur mit Psychopharmaka &uuml;berstehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/dokumentarfilm-alphabet-von-wagenhofer-so-leiden-die-erfolgreichen-a-929503.html\">SPON<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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