{"id":19192,"date":"2013-11-08T08:52:40","date_gmt":"2013-11-08T07:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192"},"modified":"2013-11-08T08:52:40","modified_gmt":"2013-11-08T07:52:40","slug":"hinweise-des-tages-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h01\">Deutschland erneut unter den Top 10 internationaler Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h03\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h04\">EZB senkt Leitzins auf Rekordtief &ndash;  Draghis Paukenschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h05\">Steuermilliarden f&uuml;r Bankenrettung: Das T&auml;uschungsman&ouml;ver des Finanzministers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h06\">Angebotsfixierte deutsche Wirtschaftspolitik hat Wachstum gebremst und Europa geschadet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h07\">Dubiose Aktiendeals: Viele Banken m&uuml;ssen zittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h08\">Moderat steigende Steuereinnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h09\">TAFTA &ndash; die gro&szlig;e Unterwerfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h10\">Heiner Flassbeck: Die Eurokrise und die USA von heute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h11\">Arbeitslosigkeit durch Hartz-IV-Reform nicht gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h12\">Transparency-Bericht vergleicht Regelungen zum Whistleblowerschutz in den EU-Mitgliedstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h13\">Schuldneratlas 2013: So verschuldet sind die Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h14\">Entt&auml;uschte Randgruppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h15\">Post an Wagner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192#h16\">Nochmals Jens Weidmann, der Meister des Kasinos<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19192&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland erneut unter den Top 10 internationaler Steueroasen<\/strong><br>\nMitten in den Koalitionsverhandlungen fu&#776;r eine neue Bundesregierung vero&#776;ffentlicht das Tax Justice Network heute den Schattenfinanzindex 2013 mit dem Ranking der scha&#776;dlichsten Schattenfinanzzentren der Welt. Darin nimmt Deutschland mit Rang 8 wieder einen Platz unter den Top 10 internationaler Steueroasen ein. Aus diesem Anlass geben die Organisationen Global Policy Forum, MISEREOR, Tax Justice Network und Weltwirtschaft, O&#776;kologie &amp; Entwicklung (WEED) in Zusammenarbeit mit dem deutschen Netzwerk Steuergerechtigkeit einen Bericht zu Deutschland als Schattenfinanzzentrum heraus.<br>\nDie dritte Ausgabe des Schattenfinanzindex zeigt unter anderem, dass das Vereinigte K&ouml;nigreich der gr&ouml;&szlig;te und wichtigste Player im weltumspannenden Netz finanzieller Geheimhaltungspraktiken ist. Obwohl Gro&szlig;britannien selbst nur Platz 21 der Rangliste einnimmt, unterst&uuml;tzt und kontrolliert die britische Regierung ein Konglommerat von Schattenfinanzentren in seinen &Uuml;berseegebieten und Kronkolonien &ndash; von den Kaimaninseln &uuml;ber Bermuda bis Jersey und Gibraltar. Aggregiert man die Werte f&uuml;r alle diese Gebiete, &uuml;bertrifft das britische Netzwerk auch den Spitzenreiter des Index, die Schweiz, bei weitem.<br>\nInsgesamt zeigt der Index, dass sich in Sachen Geheimhaltung und Verschleierung nur wenig getan hat &ndash; auch trotz der vollmundigen Ank&uuml;ndigungen durch die Regierungen im Rahmen der G20 und der OECD. Und selbst der Druck, der beispielsweise durch die USA auf die Schweiz ausge&uuml;bt wurde, hat lediglich L&ouml;cher in das dichte Netz der Geheimniskr&auml;merei gerissen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2013\/11\/deutschland-erneut-unter-den-top-10.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/s\/myubsgkixoxyf7x\/Report%20Schattenfinanzzentrum%20Deutschland%20web.pdf\">Schattenfinanzzentrum Deutschland [PDF &ndash; 923 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alternativlos, Folge 30<\/strong><br>\nIn Alternativlos Folge 30 reden wir &uuml;ber Abh&ouml;rtechniken von Geheimdiensten, Kryptographie und die Crypto Wars.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/alternativlos.org\/30\/\">Alternativlos<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ich ziehe den Hut vor Frank (Rieger) und Fefe. Ich hatte das Vergn&uuml;gen, mir den aktuellen Podcast auf der Fahrt- und R&uuml;ckfahrt zu meinem Vortrag in Dresden im Auto anzuh&ouml;ren. Noch nie sind zwei Stunden und 55 Minuten so schnell vorbeigegangen. Die Mischung aus historischem Abriss und Schilderung der momentanen Diskussion zum Thema ist hoch interessant und sucht qualitativ seinesgleichen. Ein absoluter H&ouml;rtipp!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berwachungsstaat &ndash; Die geheuchelte Emp&ouml;rung der Bundesregierung<\/strong><br>\nCDU und CSU wollen die &Uuml;berwachung von B&uuml;rgern offenbar massiv ausweiten. Dar&uuml;ber berichtet das ARD-Magazin MONITOR (morgen, 21:45 Uhr im Ersten). Aus dem Positionspapier des Innenministeriums f&uuml;r die Koalitionsverhandlungen, das MONITOR vorliegt, geht hervor, dass die Union neben dem Zugriff auf die Maut-Daten auch die Video- und Internet&uuml;berwachung ausbauen will. Dar&uuml;ber hinaus sollen die Straftatbest&auml;nde &sect;129 und &sect;129 a StGB (Bildung einer terroristischen\/kriminellen Vereinigung) erweitert werden, die der Polizei umfassende &Uuml;berwachungsrechte einr&auml;umen. Das 30seitige Papier sieht einen ganzen Ma&szlig;nahmenkatalog f&uuml;r die Sicherheitsbeh&ouml;rden vor. Vor allem die Versch&auml;rfung der Internet&uuml;berwachung ist zentrales Anliegen des Positionspapiers. Danach wird eine &bdquo;Ausleitung des Datenverkehrs an zentralen Internetknoten&ldquo; angestrebt. Dadurch sollen mobile Internetnutzer besser &uuml;berwacht werden k&ouml;nnen. Zusammenfassend w&uuml;rden die geplanten Ma&szlig;nahmen eine &Uuml;berwachung des Netzverkehrs im Stile der NSA erm&ouml;glichen. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Verwendung von Videotechnik im &ouml;ffentlichen Raum&ldquo; plant die Union au&szlig;erdem mehr Mittel f&uuml;r die Bundespolizei bereit zu stellen, um die Video-&Uuml;berwachung von &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen zu intensivieren. Laut Papier wird eine &bdquo;Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel im Haushaltsgesetz 2014&ldquo; gefordert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/1107\/nsa.php5\">WDR Monitor<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/presse\/2013\/meldung_131106.php5\">Pressmeldung von Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Datensauger setzen die Demokratie aufs Spiel<\/strong><br>\nGeheimdienste kennen kein Genug. Der Fall Snowden zeigt: Die Politik will sie nicht bremsen. Zusammen zerst&ouml;ren sie damit die demokratische Idee, Allmacht zu verhindern&hellip;<br>\nGesetze und Gerichte seien eine hart erarbeitete Errungenschaft der Gesellschaft, um einerseits m&ouml;glichst effektiv Kriminelle zu fangen und andererseits den Staat in seinem Einfluss zu bremsen und Unbescholtene zu sch&uuml;tzen, hei&szlig;t das. &ldquo;Dieses System zu umgehen, ist aus gutem Grund illegal.&rdquo;<br>\nDie NSA umgeht und bricht ganz offensichtlich Gesetze, um sich eben nicht an diese Balance halten zu m&uuml;ssen. Was gleichzeitig zeigt, dass Gesetze inzwischen nur noch f&uuml;r die B&uuml;rger gelten. Regierungen k&ouml;nnen sie ignorieren, ohne Strafe f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen&hellip;.<br>\nDie NSA bricht den Deal der Demokratie, die Macht zu teilen&hellip;<br>\nDie erneute Forderung von Union und Innenministerium, doch endlich die Daten f&uuml;r Fahndungen freizugeben, die Mautbr&uuml;cken an den Autobahnen sammeln, zeigt das deutlich. Es geht nicht um mehr Sicherheit, es geht allein um mehr &Uuml;berwachung und damit mehr Kontrolle.<br>\nDie Mautdaten m&ouml;gen f&uuml;rs Erste wieder erledigt sein, die Vorratsdaten sind es nicht. Dabei macht die Vorratsdatenspeicherung genau das gleiche, nur eben im Internet &ndash; ohne Anlass und fl&auml;chendeckend wird gespeichert, wer dort was tut. Es reicht ihnen nicht. F&uuml;r die, die &Uuml;berwachung, Daten und Kontrolle wollen, gibt es kein Genug. Das vor allem hat Edward Snowden der Welt demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2013-11\/nsa-ueberwachung-demokratie-geheimdienst\/komplettansicht\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Snowden-Vertraute in Berlin: Erkl&auml;rung von Sarah Harrison, Wikileaks<\/strong><br>\n&hellip;Schon nach den wenigen Tagen, die ich in Deutschland verbracht habe, ist es ermutigend zu sehen, wie sich die Menschen zusammentun und von ihrer Regierung verlangen, das zu tun, was getan werden muss &ndash; die Spionagebeziehungen der NSA zu untersuchen und Edward Snowden Asyl zu gew&auml;hren. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollten nicht l&auml;nger imstande sein, weiterhin jede Person rund um die Erde zu bespitzeln oder jene zu verfolgen, die die Wahrheit aussprechen.<br>\nSnowden ist momentan in Russland in Sicherheit, aber es gibt Whistleblowers und Informanten, auf die das nicht zutrifft. Chelsea Manning war Misshandlungen seitens der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesetzt und verb&uuml;&szlig;t momentan eine 35-j&auml;hrige Haftstrafe f&uuml;r die Enth&uuml;llung der wahren Natur des Krieges. Jeremy Hammond hat ein Jahrzehnt in einem Gef&auml;ngnis in New York vor sich, weil er angeblich Journalisten mit Dokumenten versorgt hat, welche &Uuml;berwachung durch Konzerne offenkundig machten. Ich hoffe, dass ich ein anders geartetes Beispiel gezeigt habe: mit dem richtigen Beistand k&ouml;nnen Whistleblowers die Wahrheit sagen und ihre Freiheit behalten.<br>\nAggressive Taktiken werden eingesetzt gegen Journalisten, Redakteure und Experten, die mutig arbeiten, um die Wahrheit in die Welt zu tragen. Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jacob Appelbaum sind alle im effektiven Exil. Barret Brown ist angeklagt, weil er &uuml;ber unethische Bespitzelungspraktiken berichtet hat. Mein Redakteur Julian Assange hat Asyl bekommen aufgrund der Bedrohung durch die Vereinigten Staaten von Amerika, aber das Vereinigte K&ouml;nigreich weigert sich, ihm dieses Recht zuzugestehen und bricht damit das Recht. Die Regierung des Vereinigten K&ouml;nigreichs hat auch David Miranda nach dem Terrorismusgesetz<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wikileaks.org\/Statement-by-Sarah-Harrison.html\">Wikileaks<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zwei Drittel wollen die Gro&szlig;e Koalition<\/strong><br>\n66 Prozent der Deutschen sind f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition im Bund. Inhaltlich unterst&uuml;tzt die Mehrzahl der Befragten im ARD-DeutschlandTrend aber vor allem Forderungen von SPD, Linkspartei und Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/index.html\">ARD-Deutschlandtrend<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition und gleichzeitig f&uuml;r die Forderungen der &bdquo;linken&ldquo; Mehrheit im Parlament zu sein, das sagt eigentlich alles &uuml;ber die Bewusstseinsspaltung der deutschen Bev&ouml;lkerung. Man ist f&uuml;r eine Regierung, von der man wei&szlig;, dass sie die politischen W&uuml;nsche nicht erf&uuml;llen wird. Das h&auml;ngt nat&uuml;rlich auch damit zusammen, dass die Medien in ihrer gro&szlig;en Mehrheit f&uuml;r eine Koalition von CDU\/CSU und SPD trommeln und es zeigt, welche Funktion die SPD nur noch hat: Sie ist Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r eine Politik, die die Bev&ouml;lkerung nicht will. Das ist auch der Grund, warum die SPD immer mehr Mitglieder und vor allem W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nur entt&auml;uschen kann und warum die SPD auch in einer neuen Gro&szlig;en Koalition nicht auf einen gr&uuml;nen Zweig kommen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mathew D. Rose: Germany&rsquo;s Potential &ldquo;Grand Coalition&rdquo; &ndash; Bad for Germany and Europe<\/strong><br>\nIn Germany, Angela Merkel&rsquo;s Christian Democratic Party and its sister party the Bavarian Christian Social Union are inexorably heading for a &ldquo;grand coalition&rdquo; with the Social Democrats. This would give the coalition well over a two-thirds majority in both houses of parliament, making constitutional changes a mere formality. What does this mean for Germany and what will its effect be upon the European Union and a resolution of its current economic crisis?<br>\nThis grand coalition does not bode well for the average German. One only needs look back at the last grand coalition formed in 2005. What should have been a compromise between Merkel&rsquo;s centre-right Christian Democrat bloc and purportedly centre-left Social Democrats ended up an incontrovertible neoliberal program unfavorable to most cititzens. The best example was the two percent increase in the sales tax in the Christian Democrat bloc&rsquo;s platform, the most contentious issue of the 2005 election. The Social Democrats castigated this increment, which would principally penalize wage earners, as the &ldquo;Merkel Tax&rdquo;. As the grand coalition was formalized, it was announced that the sales tax would not be increased by two percent, as sought by Merkel, but, astonishingly, three percent. Other changes initiated by the past grand coalition were an rise in the retirement age by two years, and a reduction of corporate and inheritance taxes, to name a few.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2013\/11\/mathew-d-rose-germanys-potential-grand-coalition-bad-for-germany-and-europe.html\">naked capitalism<\/a><\/li>\n<li><strong>Bereit zur globalen Ordnungspolitik<\/strong><br>\nDie k&uuml;nftige deutsche Regierungskoalition k&uuml;ndigt eine offensive deutsche Weltpolitik an. Dies geht aus einem au&szlig;enpolitischen Strategiepapier hervor, auf das sich die Unionsparteien und die SPD geeinigt haben. Demnach wollen sie &ldquo;die globale Ordnung aktiv mitgestalten&rdquo; und &ldquo;stehen bereit&rdquo; f&uuml;r weltweite Interventionen jeglicher Art. Vorausgegangen sind Verlautbarungen des Bundespr&auml;sidenten und &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;hrender Exponenten des Berliner Polit-Establishments, in denen ein machtvolleres deutsches Auftreten sowie st&auml;rkere &ldquo;deutsche F&uuml;hrung&rdquo; gefordert wurden. Von einer &ldquo;Neuvermessung&rdquo; der deutschen Weltpolitik ist die Rede. J&uuml;ngst haben sich Nachwuchs-Au&szlig;enpolitiker aus dem Umfeld der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung den Forderungen angeschlossen; sie dringen auf eine weltpolitische Aufwertung Berlins bei weiterhin enger Kooperation im Rahmen des westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnisses. Zudem soll die Zusammenarbeit mit prowestlichen Staatenb&uuml;ndnissen in S&uuml;dostasien und Lateinamerika ausgeweitet werden &ndash; eine milit&auml;rische Komponente inklusive. Auf Dr&auml;ngen deutscher Politiker verlangt nun auch das Europaparlament eine offensive Au&szlig;enpolitik. Die EU solle, hei&szlig;t es, kein &ldquo;global payer&rdquo; bleiben, sondern ein &ldquo;global player&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58728\">german-foreign-policy.com<\/a>\n<p><strong>Dazu: Globaler Militarisierungsindex 2013: Aufr&uuml;stung im Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien<\/strong><br>\nDer Globale Militarisierungsindex (GMI) 2013 weist nach, dass der Nahe und Mittlere Osten weiterhin die am h&ouml;chsten militarisierte Region der Welt ist. Die Experten des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) verweisen dar&uuml;ber hinaus auf die starken Tendenzen zu regionaler Aufr&uuml;stung auch in Fernost.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news560104\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine kosmetische Korrekturen<\/strong><br>\nK&uuml;nftige Koalition&auml;re finden R&uuml;stungsexporte prima &ndash; Erkl&auml;rung der Kampagne &raquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel!&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-08\/024.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit um Krankenkassen-Beitr&auml;ge<\/strong><br>\nUnion und SPD diskutieren bei ihren Koalitionsverhandlungen dar&uuml;ber, Beamten den Weg in die gesetzliche Krankenversicherung zu erleichtern. Damit will die SPD ihre Idee einer B&uuml;rgerversicherung durchsetzen. Die Union f&uuml;rchtet um neue Kunden f&uuml;r die Private Krankenversicherung. [&hellip;]<br>\nNach Angaben aus Verhandlungskreisen hatte die SPD zun&auml;chst vorgeschlagen, die Mehrheit der Beamten durch die Einf&uuml;hrung einer Versicherungspflichtgrenze zwangsweise gesetzlich zu versichern. Wer weniger als 53.550 Euro im Jahr verdient, w&auml;re danach Mitglied einer gesetzlichen Kasse, wer mehr verdient, kann sich privat versichern. Das lehnt die Union ab. Die Private Krankenversicherung w&uuml;rde kaum noch neue Kunden bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl---hintergrund\/koalitionsverhandlungen-cdu---spd-streit-um-krankenkassen-beitraege,23998104,24924736.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der CDU geht es nicht um die gesetzlich Versicherten, die &Auml;rzte und Krankenh&auml;user und die gering bis normal verdienenden Beamten, sondern um die vergleichsweise kleine Interessengruppe der privaten Krankenversicherungen. K&ouml;nnte es sein, dass die Versicherer in diesen Koalitionsverhandlungen die &bdquo;neuen Hoteliers&ldquo; werden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EZB senkt Leitzins auf Rekordtief &ndash;  Draghis Paukenschlag<\/strong><br>\nDie EZB ist entschlossen, die Politik des billigen Geldes noch zu versch&auml;rfen. Banken k&ouml;nnen sich nun praktisch zum Nulltarif Geld leihen. Und Staatsanleihen kaufen. Der Zinsschritt widerlegt jene, die meinten, die Euro-Krise sei schon &uuml;berwunden.<br>\n&hellip; es gibt auch verminderten internen Preisdruck wegen der schweren Wirtschaftskrise und der hohen Arbeitslosigkeit; die Menschen haben wenig Geld in der Tasche zum Einkaufen, das d&auml;mpft die Preisspielr&auml;ume f&uuml;r Unternehmen.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/ezb-senkt-leitzins-auf-rekordtief-draghis-paukenschlag-12653557.html#mmo_1_2652876Id\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/zinsentscheid-erklaerung-von-ezb-praesident-draghi-im-original-12652923.html\">Erkl&auml;rung von EZB-Pr&auml;sident Draghi im Original <\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Senkung des Leitzinses durch die EZB ist ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass Draghi die Wirtschafskrise im Euro-Raum keineswegs f&uuml;r &uuml;berwunden h&auml;lt &ndash; im Gegenteil. Mit der weiteren Senkung hat die EZB ihr &bdquo;Pulver&ldquo; weitgehend verschossen. Es blieben ja nur noch Negativ-Zinsen. Die Hoffnung der Monetaristen mit dem Leitzins die Konjunktur steuern zu k&ouml;nnen wird immer kleiner. In Krisenzeiten ist die Wirkung des Leitzinses &auml;u&szlig;erst begrenzt. Wer sollte denn nach billigen Krediten nachfragen, wenn die Produktionskapazit&auml;ten schon l&auml;nger nicht ausgelastet sind und die Verbraucher nicht auf Pump kaufen, weil die Einkommen und damit die Nachfrage wegbricht. Mit der rezessiven Wirtschaftslage steigt jedoch gleichzeitig vor allem in den hauptbetroffenen Krisenl&auml;ndern das Kreditausfallrisiko, d.h. sie m&uuml;ssen an die Banken h&ouml;here Zinsen bezahlen. Wieder einmal wird der absurde Effekt unterst&uuml;tzt, dass sich die Banken noch billigeres Geld bei der Zentralbank leihen k&ouml;nnen, um es zu noch h&ouml;heren Zinsen an die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder verleihen k&ouml;nnen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Banken mit dem billigen Geld nichts Besseres anzufangen wissen, als es ins Finanzkasino zu tragen und damit weitere Finanzblasen entstehen. Die B&ouml;rsianer jubelten heute schon.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuermilliarden f&uuml;r Bankenrettung: Das T&auml;uschungsman&ouml;ver des Finanzministers<\/strong><br>\nDie EU-Finanzminister r&uuml;cken von dem Grundsatz ab, dass zun&auml;chst die Gl&auml;ubiger f&uuml;r insolvente Banken haften m&uuml;ssten und wollen Steuerzahler auch bei k&uuml;nftigen Bankenrettungen in die Pflicht nehmen. Dar&uuml;ber berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner aktuellen. Das Vorhaben wird von der Bundesregierung unterst&uuml;tzt, obwohl sich Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble noch vor kurzem daf&uuml;r ausgesprochen hat, Steuerzahler bei der Rettung von Banken k&uuml;nftig zu schonen.<br>\nMONITOR bezieht sich dabei auf den Kompromissvorschlag des EU-Finanzministerrats zur sogenannten Bankenabwicklungsrichtlinie, in dem das Prinzip der vorrangigen Gl&auml;ubigerhaftung ausgehebelt wird. Laut Artikel 27 des Entwurfs d&uuml;rfen staatliche Finanzhilfen unter anderem dann gew&auml;hrt werden, wenn sichergestellt ist, dass die finanziellen Hilfen &ldquo;keine Bevorteilung des Finanzinstituts darstellen&ldquo;. Weitere Voraussetzung f&uuml;r k&uuml;nftige Kapitalspritzen oder B&uuml;rgschaften an notleidende Banken ist, dass die betroffene Bank formal noch nicht f&uuml;r insolvent erkl&auml;rt wurde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/1107\/banken.php5\">WDR Monitor<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/presse\/2013\/pressemeldung_131107.php5\">Pressemitteilung von Monitor vom 7.11.2013<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Angebotsfixierte deutsche Wirtschaftspolitik hat Wachstum gebremst und Europa geschadet<\/strong><br>\nWie sollte eine erfolgreiche Wachstumsstrategie f&uuml;r die n&auml;chste Legislaturperiode aussehen? Lohnt es sich, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der vergangenen 15 Jahre fortzusetzen, oder bringt eine alternative Strategie bessere Ergebnisse? Das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat das in einer neuen Studie mit verschiedenen wissenschaftlichen Methoden erforscht. Kernergebnis: Die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik der vergangenen anderthalb Jahrzehnte, die in der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; gipfelte, hat Wachstum und Besch&auml;ftigung eher behindert als befl&uuml;gelt. Isolierte positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt und bei den Exporten wurden durch gravierende gesamtwirtschaftliche Nachteile &uuml;berlagert, weil die Strukturreformen die Nachfrage im Inland &uuml;ber einen langen Zeitraum stark beeintr&auml;chtigt haben. Eine alternative Wirtschaftspolitik, die weniger Druck auf Lohnentwicklung, soziale Sicherung und Staatst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt h&auml;tte, w&auml;re erfolgreicher gewesen, zeigen Simulationsrechnungen mit dem IMK-Konjunkturmodell: Je nach konkreter Ausgestaltung h&auml;tte das Wirtschaftswachstum zwischen 1999 und 2011 st&auml;rker zugelegt und das reale Bruttoinlandsprodukt w&auml;re 2011um gut ein bis zu 6,5 Prozent h&ouml;her gewesen als es tats&auml;chlich war. Dadurch w&auml;ren insgesamt 400.000 bis 1,5 Millionen zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze entstanden. Die Studie wird heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_87_2013\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1bVoAWK\">Video-Statement zur Studie von Dr. Alexander Herzog-Stein<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die vier Krisen des Euro<\/strong><br>\nNicht nur im deutschen Wahlkampf wird die Eurofrage vernachl&auml;ssigt. Die Zukunft des ganzen Kontinents h&auml;ngt davon ab, ob die EU-Hegemonialmacht Deutschland durch politischen Druck oder &ouml;konomische Zw&auml;nge zu europ&auml;ischer Solidarit&auml;t verpflichtet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/09\/13.mondeText1.artikel,a0004.idx,0\">Le Monde diplomatique<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dubiose Aktiendeals: Viele Banken m&uuml;ssen zittern<\/strong><br>\nDen Verdacht gibt es schon lange: Zahlreiche Banken sollen den deutschen Fiskus um viele Milliarden Euro erleichtert haben. Dokumente belegen, dass systematisch auf Kosten der Steuerzahler Gesch&auml;fte gemacht wurden. Wie Staatsanwaltschaften jetzt vorgehen k&ouml;nnten.<br>\nSelbstanzeige stellen! Das legt der Frankfurter Anwalt Bernd Gro&szlig; jenen Banken nahe, die jahrelang Aktiengesch&auml;fte auf Kosten des Fiskus gemacht haben und daran viele Milliarden verdient haben sollen. Bislang hat nur die Hypo-Vereinsbank (HVB) &Auml;rger mit Staatsanw&auml;lten, doch das d&uuml;rfte sich bald &auml;ndern.<br>\nEs sei zu erwarten, dass &ldquo;die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden ihre Ermittlungen auf weitere Kreditinstitute ausdehnt werden&rdquo;, schreibt Gro&szlig; in einem aktuellen Aufsatz f&uuml;r die juristische Fachzeitschrift Praxis Steuerrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/dubiose-aktiendeals-viele-banken-muessen-zittern-1.1811865\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Moderat steigende Steuereinnahmen<\/strong><br>\nBund, L&auml;nder und Gemeinden k&ouml;nnen nach der aktuellen Steuersch&auml;tzung in den n&auml;chsten Jahren weiter mit moderat steigenden Steuereinnahmen rechnen. Angesichts nur wenig ver&auml;nderter gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen halten sich die Abweichungen gegen&uuml;ber der Steuersch&auml;tzung vom Mai 2013 in engen Grenzen. Der Arbeitskreis &bdquo;Steuersch&auml;tzungen&ldquo; rechnet nach den Ergebnissen seiner 143. Sitzung in Bremerhaven mit Steuereinnahmen von 620,5 Mrd. Euro im Jahr 2013, die auf rund 731,5 Mrd. Euro im Jahr 2018 ansteigen&hellip;<br>\nDer Steuersch&auml;tzung liegen die gesamtwirtschaftlichen Eckwerte der Herbstprojektion der Bundesregierung zugrunde. Die Bundesregierung erwartet danach f&uuml;r dieses Jahr ebenso wie in der Fr&uuml;hjahrsprojektion einen Anstieg des BIP um real 0,5 %. Im Sch&auml;tzzeitraum 2013 bis 2018 werden f&uuml;r das nominale Bruttoinlandsprodukt nunmehr Ver&auml;nderungsraten von 2,6 % (2013), 3,3 % (2014) und jeweils 3,0 % f&uuml;r die restlichen Sch&auml;tzjahre 2015 bis 2018 prognostiziert&hellip;<br>\nGegen&uuml;ber der Fr&uuml;hjahrsprojektion wird f&uuml;r das Jahr 2013 von einer um 0,2 Prozentpunkte niedrigeren Zunahme der Lohnsumme (+ 3,1 %) ausgegangen, w&auml;hrend der Anstieg in den weiteren Sch&auml;tzjahren jeweils um 0,1 Prozentpunkte h&ouml;her ausf&auml;llt&hellip;<br>\nVerglichen mit der Steuersch&auml;tzung vom Mai 2013 werden die Steuereinnahmen insgesamt im Jahr 2013 um 5,3 Mrd. Euro h&ouml;her ausfallen. F&uuml;r den Bund ergeben sich dabei Mehreinnahmen von 1,3 Mrd. Euro, f&uuml;r die L&auml;nder von 2,4 Mrd. Euro und f&uuml;r die Gemeinden von 1,1 Mrd. &euro;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Pressemitteilungen\/Finanzpolitik\/2013\/11\/2013-11-07-steuerschaetzung.html\">Bundesministerium der Finanzen (siehe dort auch das Ergebnis des Arbeitskreises Steuersch&auml;tzungen)<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es gilt immer das gleiche Spiel, die Hoffnung liegt in der Zukunft.<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend in diesem Jahr ein Anstieg des BIP nur um 0,5% erwartet wird, sollen die Ver&auml;nderungsraten in die Folgejahren wieder deutlich h&ouml;her liegen. Wie soll das angesichts der Eurokrise gelingen? Die Steuersch&auml;tzer gehen sogar von einer niedrigeren Zunahme der Lohnsumme aus. Wer soll also auf dem Binnenmarkt nachfragen?<\/em><br>\n<em>Auf <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/steuerschaetzung140.html\">Tagesschau.de<\/a> kann man nachschauen, wie oft die Steuersch&auml;tzungen seit 2000 daneben lagen.<\/em><br>\n<em>Nicht zu vergessen die angeblich sprudelnden Steuereinnahmen, sagen nichts &uuml;ber die Steuerquote (also dem Anteil der Steuern am BIP) aus. Die Steuerquote ging in den letzten Jahren tendenziell zur&uuml;ck und lag bei 23% des BIPs, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16102\">also deutlich unter dem EU-15-Durchschnitt<\/a>.<\/em><br>\n<em>Das Ergebnis der Steuersch&auml;tzer kommt anl&auml;sslich der Koalitionsverhandlungen f&uuml;r Sch&auml;uble wie gerufen. Wenn CDU\/CSU bei ihrem Nein zur Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes und schon gar f&uuml;r eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer bleiben, dann sind die unter Finanzierungsvorbehalt stehenden kleinen Wohltaten, auf die sich Verhandlungsgruppen angeblich verst&auml;ndigt haben, in den Kamin geschrieben.<\/em> <\/p>\n<p><strong>dazu: Die M&auml;r von den kr&auml;ftig sprudelnden Steuerquellen<\/strong><br>\nEs ist eine M&auml;r, dass die &ouml;ffentliche Hand aufgrund steuerlicher Rekordeinnahmen &uuml;ber ausreichend finanziellen Spielraum verf&uuml;gt. Die voraussichtlichen Ergebnisse der Steuersch&auml;tzung zeigen, dass insbesondere auf Bundesebene magere Zeiten bevorstehen, wenn Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche und Besserverdienende f&uuml;r die Bundesregierung weiterhin tabu bleiben&rdquo;, erkl&auml;rt Axel Troost zu den bisher bekannt gewordenen Ergebnissen der Steuersch&auml;tzung. Der Finanzexperte der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Schon bisher hat der Verweis auf Rekordsteuereinnahmen die Lage der Staatsfinanzen eher verschleiert. Wirtschaftswachstum und Inflation haben seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik 52 Mal zu Rekorden bei den Steuereinnahmen gef&uuml;hrt, w&auml;hrend gleichzeitig die Staatsschulden unabl&auml;ssig stiegen, Bildungsausgaben unterm OECD-Schnitt blieben und wichtige Investitionen in die Infrastruktur ausblieben. Dar&uuml;ber hinaus liegt das aktuelle Steueraufkommen immer noch weit unter den Prognosen aus der Zeit vor der Wirtschafts- und Finanzkrise. Im Mai 2008 wurden f&uuml;r das Jahr 2012 Steuereinnahmen in H&ouml;he von &uuml;ber 645 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Mit den jetzt vorhergesagten 620 Milliarden Euro wird dieser Wert selbst im Jahr 2013 noch deutlich unterschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/maer-kraeftig-sprudelnden-steuerquellen\/\">Axel Troost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>TAFTA &ndash; die gro&szlig;e Unterwerfung<\/strong><br>\nAufgeregte Politiker von Berlin bis Br&uuml;ssel sehen durch den NSA-Skandal das Transatlantische Freihandelsabkommen in Gefahr. &Uuml;ber das, was in dem angestrebten Vertrag stehen soll, reden sie nicht so gern. Ein Blick auf die ersten Blaupausen l&auml;sst ahnen, was Europas B&uuml;rger nicht zu fr&uuml;h erfahren sollen&hellip;<br>\nDer offizielle Name des neuen Projekts lautet &ldquo;Transatlantic Trade and Investment Partnership&rdquo;, abgek&uuml;rzt TTIP. Dieses transatlantische Handels- und Investitionsabkommen soll, &auml;hnlich wie fr&uuml;her das MAI, die Privilegien von Konzernen und Investoren absichern und sogar noch ausweiten. So wollen die EU und die USA ihre jeweiligen Standards in &ldquo;nicht handelspolitischen&rdquo; Bereichen vereinheitlichen. Diese angestrebte &ldquo;Harmonisierung&rdquo; orientiert sich erwartungsgem&auml;&szlig; an den Interessen der Konzerne und Investoren. Werden deren Standards nicht erf&uuml;llt, k&ouml;nnen zeitlich unbegrenzte Handelssanktionen verh&auml;ngt werden. Oder es werden gigantische Entsch&auml;digungen f&uuml;r die Unternehmen f&auml;llig.<br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber diese Art Staatsstreich in Zeitlupe haben im Juli dieses Jahres in Washington begonnen &ndash; mit der erkl&auml;rten Absicht, in zwei Jahren ein Abkommen zu unterzeichnen, das eine transatlantische Freihandelszone (Transatlantic Free Trade Area, Tafta) begr&uuml;nden wird. Das gesamte TTIP-Tafta-Projekt gleicht dem Monster aus einem Horrorfilm, das durch nichts totzukriegen ist. Denn die Vorteile, die eine solche &ldquo;Wirtschafts-Nato&rdquo; den Unternehmen bieten w&uuml;rde, w&auml;ren bindend, dauerhaft und praktisch irreversibel, weil jede einzelne Bestimmung nur mit Zustimmung s&auml;mtlicher Unterzeichnerstaaten ge&auml;ndert werden kann&hellip;<br>\nIn den USA reagieren die W&auml;hler, die Pr&auml;sident Obama sein Versprechen eines &ldquo;glaubhaften Wandels&rdquo; abgenommen haben, teils depressiv, teils w&uuml;tend. Denn was er ihnen als Regelwerk f&uuml;r die Weltwirtschaft auf der H&ouml;he des 21. Jahrhunderts verkaufen will, l&auml;uft darauf hinaus, dass die von den sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts durchgesetzten Fortschritte gro&szlig;enteils wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/11\/08.mondeText1.artikel,a0003.idx,0\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> An diesem Freitag erscheint die Novemberausgabe der Le Monde diplomatique, als Beilage zur taz, danach am Kiosk. Au&szlig;er dem o.g. Artikel von Lori Wallach &uuml;ber TAFTA berichtet Jean-Baptiste Malet &uuml;ber die Versandfabrik Amazon. Olivier Pironet stellt zum 500j&auml;hrigen Jubil&auml;um die vielen verschiedenen Lesarten des &ldquo;Principe&rdquo; von Niccol&ograve; Machiavelli vor. Francesca Maria Benvenuto entlarvt die politischen Grenzen des Internationalen Strafgerichtshofs und Jacques L&eacute;vesque w&uuml;rdigt die erstaunlichen Erfolge des Kreml auf <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">der internationalen B&uuml;hne<\/a>.<\/em><br>\n<em>Sie k&ouml;nnen <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.home\">hier<\/a> auch den Newsletter von LMD abonnieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Die Eurokrise und die USA von heute<\/strong><br>\nWie schon vor zwei Jahren organisierte James Galbraith Anfang dieser Woche wieder eine Konferenz &uuml;ber die Eurokrise in Austin, Texas, mit dem treffenden Titel &bdquo;Can the eurozone be saved?&ldquo;&hellip;<br>\nDer interessanteste Punkt in den Diskussionen war eine Auseinandersetzung um die Frage, ob und was Europa etwa von den USA lernen k&ouml;nne und umgekehrt&hellip;<br>\nEuropa k&ouml;nne vor allem lernen, wie man in einer gro&szlig;en geschlossenen Volkswirtschaft Makropolitik betreibt, also eine Politik, die auf die Anregung der Binnennachfrage abstellt, statt nur auf den Export und auf Export&uuml;bersch&uuml;sse zu zielen. Nur blieb mir und dem Moderator der Diskussion, einem sehr klugen Vertreter der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung, irgendwann fast das Wort im Halse stecken, weil wir etwa gleichzeitig merkten, dass das heute nicht mehr so stimmt, wie man es vor zwanzig Jahren noch sagen konnte&hellip;<br>\nDas stimmt heute alles nicht mehr, weil die Amerikaner die Flexibilit&auml;t ihrer Arbeitsm&auml;rkte &uuml;bertrieben haben und heute darunter leiden, dass sie mit Makropolitik keine positiven Einkommenserwartungen bei der Masse der Menschen mehr erzeugen k&ouml;nnen. Denn die hohe, unabh&auml;ngig von den L&ouml;hnen entstandene Arbeitslosigkeit dr&uuml;ckt auf die L&ouml;hne, was die Wirtschaft massiv destabilisiert&hellip;<br>\nDie Europ&auml;er, und vorneweg die Deutschen, haben tief in ihr soziales Netz geschnitten und ihre Arbeitsm&auml;rkte flexibilisiert &ndash; mit dem gleichen Ergebnis wie in den USA, dass sie n&auml;mlich die Binnennachfrage nicht mehr beleben k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDas Fazit ist einfach: Beide Seiten m&uuml;ssen begreifen, dass etwas fundamental schief gelaufen ist. Flexibilit&auml;t des Arbeitsmarktes ist das Gegenteil von effizienter Politik, wenn man, wie das bei gro&szlig;en, relativ geschlossenen Volkswirtschaften regelm&auml;&szlig;ig der Fall ist, versuchen muss, mit aggressiver Makropolitik Schw&auml;chephasen zu &uuml;berwinden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/austin-texas-die-eurokrise-und-die-usa-von-heute\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit durch Hartz-IV-Reform nicht gesunken<\/strong><br>\nBeitrag der Hartz-IV-Reform zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit in Deutschland insgesamt au&szlig;ergew&ouml;hnlich niedrig<br>\nDie Hartz-IV-Reform des Arbeitsmarktes ist eine der politisch umstrittensten Reformen, die seit der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik durchgef&uuml;hrt wurden. Mit ihr werden Gef&auml;hrdungen des Lebensstandards bis hin zu Armut verbunden. Gleichzeitig konnte die Bundesrepublik ihre Arbeitslosenquote &uuml;ber die letzten Jahre so stark senken wie fast kein anderes Land in Europa oder der OECD. Welche Rolle spielen die Hartz-Reformen in dieser Erfolgsgeschichte? Eine aktuelle Ver&ouml;ffentlichung von Juniorprof. Andrey Launov und Prof. Klaus W&auml;lde von der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t Mainz (JGU) zeigt, dass die Hartz-IV-Gesetze de facto keinen erw&auml;hnenswerten Beitrag zur Reduktion der Arbeitslosigkeit lieferten. Gleichzeitig waren die anderen Reformen, Hartz I bis Hartz III, umso hilfreicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news560226\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Transparency-Bericht vergleicht Regelungen zum Whistleblowerschutz in den EU-Mitgliedstaaten<\/strong><br>\nDie internationale Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute den EU-Whistleblowerbericht in Berlin vorgestellt. Der Bericht beurteilt die rechtlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r Whistleblower in 27 EU-Mitgliedstaaten. Nur vier L&auml;ndern wird ein guter Schutz von Whistleblowern bescheinigt: Gro&szlig;britannien, Luxemburg, Rum&auml;nien und Slowenien. In Deutschland und weiteren 15 L&auml;ndern gibt es dagegen nur einen eingeschr&auml;nkten Schutz. In sieben L&auml;ndern gibt es keinen oder nur sehr geringen Schutz. Edda M&uuml;ller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: &bdquo;Arbeitnehmer, die in Deutschland auf Missst&auml;nde hinweisen, begeben sich auf Glatteis. Es gibt keine klaren rechtlichen Regelungen, so dass sie die Konsequenzen ihres Tuns nicht absch&auml;tzen k&ouml;nnen. Wir fragen die k&uuml;nftige Kanzlerin Angela Merkel: Wollen wir so mit Menschen umgehen, die auf Missst&auml;nde hinweisen? Wir erwarten gleichzeitig von der SPD, dass sie sich in den Koalitionsverhandlungen f&uuml;r einen verbesserten Whistleblowerschutz einsetzt, so wie sie es in ihrem Wahlprogramm angek&uuml;ndigt hat.&ldquo; OECD, G20 und Europarat fordern Deutschland seit Langem auf, den Schutz f&uuml;r Whistleblower in der Privatwirtschaft zu verbessern. &ndash; Ein guter Whistleblowerschutz muss in jedem Fall zwei Prinzipien erf&uuml;llen: \n<ul>\n<li>Wenn der Mitarbeitende eines Unternehmens oder einer Beh&ouml;rde Dinge wahrnimmt, von denen er oder sie ernsthaft und in gutem Glauben bef&uuml;rchtet, dass sie zu Sch&auml;den f&uuml;r Personen, Umwelt oder Verm&ouml;gen f&uuml;hren k&ouml;nnen, muss das Recht bestehen, gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber oder dessen Beauftragten darauf hinzuweisen, ohne vor arbeitsrechtlichen oder anderen Konsequenzen Angst haben zu m&uuml;ssen.<\/li>\n<li>Wenn in diesem Fall offensichtlich ist, dass dem Hinweis nicht nachgegangen wird, muss ein Whistleblower auch die zust&auml;ndigen Stellen au&szlig;erhalb des Unternehmens ansprechen k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.transparency.de\/2013-11-05_EU-Whistleblowerber.2379.0.html\">Transparency International Deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig irritiert, dass in der Transparency-Pressemitteilung zwar von Edward Snowden als einem Mann gesprochen wird, &ldquo;der auf gravierende Missst&auml;nde in den Reihen der M&auml;chtigen hingewiesen hat.&rdquo; Aber Gesetze zum Schutz von Whistleblowern, die staatliche Missst&auml;nde aufdecken, nicht thematisiert werden. Dabei wird explizit ausgef&uuml;hrt, dass in Deutschland lediglich Beamte einen guten Schutz vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen genie&szlig;en. &ldquo;Anders als Tarifbesch&auml;ftigte in der &ouml;ffentlichen Verwaltung und Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft d&uuml;rfen sie sich bei Korruptionsverdacht an die Staatsanwaltschaft wenden.&rdquo; Hei&szlig;t das tats&auml;chlich, dass Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst sich bei Korruptionsverdacht nicht an die Justiz wenden d&uuml;rfen? Dass Mitarbeiter des BND oder des Verfassungsschutzes sich bei missbr&auml;uchlichen Praktiken an die Staatsanwaltschaft wenden, ist wohl kaum zu erwarten. Sonst h&auml;tten gesetzestreue Beamte gewiss gemeldet, dass sich deutsche Dienste von den Briten helfen lassen, wie man gesetzliche Beschr&auml;nkungen umgehen oder weglobbyieren kann. Wenn der <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2013\/nov\/01\/gchq-europe-spy-agencies-mass-surveillance-snowden#\">Bericht des Guardian<\/a> stimmt, dann ist schon l&auml;ngst auch der deutsche Geheimdienst au&szlig;er Kontrolle geraten. Dabei besteht wohl kaum eine gr&ouml;&szlig;ere Korrumpierungsgefahr als in den sich abzeichnenden totalen &Uuml;berwachungssystemen der Geheimdienste. Der Satz: Wissen ist Macht, gewinnt eine ganz neue Dimension. Es ist nur zu verst&auml;ndlich, dass den Akteuren der Geheimhaltung dieser Macht daran gelegen ist, von Snowden das Bild eines Hochverr&auml;ters zu vermitteln und nicht als jemanden zu verteidigen, der Missst&auml;nde aufdeckt. In einer Demokratie muss die Politik unbedingt zu verhindern, dass sich im Staat unkontrolliertes Herrschaftswissen herausbildet. Ein Mittel u.a. ist die Verbesserung des Whistleblowerschutzes. Ein Snowden sollte in Deutschland bei der Aufdeckung geheimdienstlicher Aktivit&auml;ten nicht das Land verlassen m&uuml;ssen. Aktivit&auml;ten, welche einigen wenigen Leuten, die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnen, nicht nur Terroristen oder Kriminelle, sondern jeden B&uuml;rger in unseren vernetzten L&auml;ndern zu durchleuchten.<\/em><br>\n<em>Allein die  M&ouml;glichkeit, diese Macht zu missbrauchen, m&uuml;sste B&uuml;rger und Politik auf Barrikaden jagen. Einmal angenommen, dass Geheimdienste, ob nun im Lande oder im Ausland, aus ihren Datenbest&auml;nden systematisch Daten von einer Gruppe von vielversprechenden Jungpolitikern herausfiltern, und ganz gewiss fallen da auch einige unsch&ouml;ne Dinge an, um dieses Wissen zum geeigneten Zeitpunkt einzusetzen oder zu verkaufen usw. So k&ouml;nnte z.B. ein Telefongespr&auml;ch von Johannes Kahrs (SPD) mit dem Juso-Vorsitzenden Danial Ilkhanipour im Jahre 2008, Kahrs in der SPD endg&uuml;ltig erledigen bzw. erpressbar machen. Ein Gespr&auml;ch, in dem die Strategie besprochen wurde, wie gegen den eigentlichen Kandidaten Niels Annen heimlich eine Mehrheit organisiert werden k&ouml;nne, um Ilkhanipour das Direktmandat f&uuml;r den Bundestag zu verschaffen &ndash; wie auch geschehen. Nat&uuml;rlich schlummern dieses Gespr&auml;ch und andere bereits im Datenschatz der Geheimdienste Gro&szlig;britanniens und der USA, ja vielleicht sogar bei uns. Nur interessiert sich derzeit niemand f&uuml;r den Abgeordneten Kahrs.- Leider hat keiner der Parlamentarier bei Befragung britischer Geheimdienstchefs die Frage gestellt, ob nicht von jedem B&uuml;rger ein Profil erstellt werden k&ouml;nne, wie bei der terroristischen Nadel im Datenheuhaufen der Dienste. Wir meinte Iain Lobban, Chef von GCHQ: &ldquo;Wir suchen nach Nadeln im Heuhaufen, und wenn wir eine Nadel finden, schauen wir nicht auf das umliegende Heu.&rdquo;  Wie brav. Und wie s&auml;he es aus, wenn es in UK z.B. zu etwas st&auml;rkeren Unruhen als den letzten &lsquo;riots&rsquo; k&auml;me?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schuldneratlas 2013: So verschuldet sind die Deutschen<\/strong><br>\nOb Fernseher, Smartphone oder Auto &ndash; jeder dritte Deutsche finanziert seinen Konsum auf Pump. Das hat Auswirkungen: Einige Regionen entwickeln sich zu echten Schulden-Brennpunkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/schuldneratlas-2013-so-verschuldet-sind-die-deutschen-2069550.html\">Stern<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boniversum.de\/schuldneratlas\/gesamtberichte\/\">Boniversum, Grafiken Schuldneratlas (Siehe dort auch den Gesamtbericht)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nahezu jeder zehnte Erwachsene ist danach &uuml;berschuldet. Durchschnittlich liegen die Schulden bei 33.000 Euro pro Kopf und summieren sich auf 221 Milliarden Euro. <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Wirtschaft\/Deutschland-Welt\/Trotz-Konjunkturflaute-werden-deutsche-Buerger-laut-Deutscher-Bank-immer-reicher\">Aber die Deutschen werden ja angeblich immer reicher<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entt&auml;uschte Randgruppen<\/strong><br>\nObama hat viele Schwarze entt&auml;uscht, denn er hat ihre Lebenswirklichkeit kaum verbessert. Dass ein Mitglied einer marginalisierten Gruppe keine Politik &raquo;f&uuml;r seine Leute&laquo; macht, kennen wir in Deutschland auch.<br>\nHierzulande sind wir schon seit einigen Jahren ern&uuml;chtert. Die ostdeutsche Frau, die das Amt des Kanzlers &uuml;bernahm, hatte einigen Optimisten Hoffnungen gemacht. Durch eine Kanzlerin, die in der DDR sozialisiert wurde, so meinten sie erwartungsfroh, w&uuml;rde auch die Integration der Ostdeutschen vorangetrieben. Mittlerweile haben wir sogar einen ostdeutschen Bundespr&auml;sidenten. Aber daran, dass der fl&auml;chendeckende Mindestlohn f&uuml;r manche Gro&szlig;koalition&auml;re nicht im Osten des Landes gelten soll, hat es nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/838199.enttaeuschte-randgruppen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Post an Wagner<\/strong><br>\nFranz Josef Wagner ermuntert seine &ldquo;Bild&rdquo;-Leser, ihm Mails zu schreiben. Das hab ich dann mal getan, denn auch wenn in den letzten Tagen und Wochen viel Unsinn &uuml;ber Edward Snowden gesagt und geschrieben wurde, Wagner schafft es, der Niveaulosigkeit eine v&ouml;llig neue (sehr erschreckende) Dimension zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/128256\/post-an-wagner\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19157\">Nochmals Jens Weidmann, der Meister des Kasinos<\/a><\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_03.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Roger Strassburg merkt an: Das Photo von Weidmann ist auf zweierlei Hinsicht ganz passend:<\/p>\n<ol>\n<li>Das, was er &uuml;berwacht, ist ein Spielkasino<\/li>\n<li>Beim &Uuml;berwachen schaut er nicht einmal zu, sondern liest Zeitung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit dem Bild hat Weidmann unfreiwillig die passende Metapher f&uuml;r das Bankenwesen und seiner Aufsicht gew&auml;hlt.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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