{"id":19204,"date":"2013-11-08T17:02:59","date_gmt":"2013-11-08T16:02:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204"},"modified":"2013-11-08T17:02:59","modified_gmt":"2013-11-08T16:02:59","slug":"hinweise-des-tages-ii-131","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h01\">Exportwahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h02\">Leitzinssenkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h03\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h05\">David Milleker &ndash; Abenomics: Eine Zwischenbilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h06\">Harald Schumann: Der transatlantische Freihandelsbluff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h07\">Student Debt is Crushing the Economic Future of the Young<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h08\">435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos am Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h09\">Politiker fordern Strafsteuer auf Dickmacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h10\">Wie eine Halsgeige, die l&auml;hmt und Selbstvertrauen absorbiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h11\">Verdi und Industrie emp&ouml;rt: SPD plant Staatsprivileg f&uuml;r Zeitarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h12\">Klare Regeln f&uuml;r Lobbyisten in den Koalitionsvertrag!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h13\">Prostitution: Kein deutscher Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h14\">Leben in der Warteschleife<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h15\">Sagel: Verbot des St. Martin Fest nicht meine Meinung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h16\">Mehr Transparenz bei R&uuml;stungsexporten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h17\">Exklusiv gelenkte Information: &Ouml;ffentlichkeitsarbeit vs. Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204#h18\">Liberalismus und Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong><em> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19204&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Exportwahn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<strong>Deutsche Ausfuhren im September 2013: + 3,6 % zum September 2012<\/strong><br>\nIm September 2013 wurden von Deutschland Waren im Wert von 94,7 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 74,3 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im September 2013 um 3,6 % h&ouml;her und die Einfuhren um 0,3 % niedriger als im September 2012. Auch im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenl&auml;ufig: W&auml;hrend die Ausfuhren gegen&uuml;ber August 2013 um 1,7 % stiegen, nahmen die Einfuhren um 1,9 % ab.<br>\nDie Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im September 2013 mit einem Rekord&uuml;berschuss von 20,4 Milliarden Euro ab. Der bisher h&ouml;chste Ausfuhr&uuml;berschuss wurde im Juni 2008 mit 19,8 Milliarden Euro erzielt. Im September 2012 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz + 16,9 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt betrug der Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss im September 2013 18,8 Milliarden Euro.<br>\nZusammen mit den Salden f&uuml;r Dienstleistungen (&ndash; 1,2 Milliarden Euro), Erwerbs- und Verm&ouml;genseinkommen (+ 5,6 Milliarden Euro), laufende &Uuml;bertragungen (&ndash; 3,1 Milliarden Euro) sowie Erg&auml;nzungen zum Au&szlig;enhandel (&ndash; 2,1 Milliarden Euro) schloss &ndash; nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank &ndash; die Leistungsbilanz im September 2013 mit einem &Uuml;berschuss von 19,7 Milliarden Euro ab. Im September 2012 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 17,0 Milliarden Euro ausgewiesen.<br>\nIn die Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) wurden im September 2013 Waren im Wert von 54,8 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 48,2 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegen&uuml;ber September 2012 stiegen die Versendungen in die EU-L&auml;nder um 5,4 % und die Eing&auml;nge aus diesen L&auml;ndern um 2,6 %. In die L&auml;nder der Eurozone wurden im September 2013 Waren im Wert von 35,3 Milliarden Euro (+ 4,4 %) geliefert und Waren im Wert von 33,0 Milliarden Euro (+ 1,8 %) aus diesen L&auml;ndern bezogen. In die EU-L&auml;nder, die nicht der Eurozone angeh&ouml;ren, wurden im September 2013 Waren im Wert von 19,5 Milliarden Euro (+ 7,2 %) ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 15,2 Milliarden Euro (+ 4,4 %) von dort eingef&uuml;hrt.<br>\nIn die L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union (Drittl&auml;nder) wurden im September 2013 Waren im Wert von 39,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 26,1 Milliarden Euro aus diesen L&auml;ndern importiert. Gegen&uuml;ber September 2012 nahmen die Exporte in die Drittl&auml;nder um 1,2 % zu und die Importe von dort um 5,2 % ab.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_05.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/11\/PD13_372_51.html;jsessionid=D485DFECAC5DED52CB82C1156E9CE80A.cae2\">Statistisches Bundesamt<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und die deutschen Medien jubeln wieder einmal &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/finanzen\/export-staerke-steigt-auf-rekord-hoch-1.3801445\">&bdquo;Export-St&auml;rke&ldquo; oder das &bdquo;Rekord-Hoch&ldquo;<\/a>. Aber was soll das Gerede von der deutschen &bdquo;Konjunktur-Lokomotive&ldquo;, wenn Deutschland mehr exportiert als importiert, also im (europ&auml;ischen) Ausland mehr Nachfrage schafft, statt Nachfrage im Inland nach Importg&uuml;tern (oder wenigstens nach den eigenen G&uuml;tern).<\/em><br>\n<em>Die Bemerkung von EZB-Pr&auml;sident Draghi   &ldquo;Den St&auml;rksten zu schw&auml;chen, st&auml;rkt nicht die Schwachen&rdquo; ist einfach schwach: Es geht doch nicht darum, die deutschen Exporte zu strangulieren, sondern darum in Deutschland eine gr&ouml;&szlig;ere Nachfrage nach importierten und auch nach den im Lande selbst produzierten G&uuml;tern zu schaffen, um nicht durch &Uuml;bersch&uuml;sse zur Arbeitslosigkeit bei unseren Nachbarn beizutragen. Und wenn schon der Staat spart und nicht investiert, k&ouml;nnen nur die Arbeitnehmer durch h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Binnennachfrage sorgen. Das liegt im Interesse der hiesigen Unternehmen, wie unserer Nachbarn in Europa.<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/aussenspiegel-europa-presse-zum-deutschen-export-ueberschuss-a-932483.html\">Spiegel-Online dokumentiert das Presse-Echo zur deutschen Exportst&auml;rke<\/a>, darunter etwa der britischen Financial Times:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;Der &Uuml;berschuss, der sich laut den Prognosen des IWF dieses Jahr auf 215 Milliarden Dollar bel&auml;uft und damit nahezu mit demjenigen von [Exportweltmeister] China vergleichbar ist, stellt sehr wohl ein gro&szlig;es Problem dar. In allererster Linie gef&auml;hrdet er die Zukunft der Euro-Zone. Export&uuml;bersch&uuml;sse zeigen nicht nur, wie wettbewerbsf&auml;hig ein Land ist, sondern sind auch ein Zeichen f&uuml;r eine im Verh&auml;ltnis zum Verbrauch &uuml;bersch&uuml;ssige Produktion. &Uuml;berschussl&auml;nder importieren die Nachfrage, die sie intern nicht erzeugen. Gibt es eine globale Nachfrage, ist das nicht unbedingt ein Problem. Jetzt aber, da die Nachfrage &uuml;berall auf der Welt zur&uuml;ckgeht, ist der Import der Nachfrage durch die &Uuml;berschussl&auml;nder eine Ausbeutung der Nachbarn.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<li><strong>Nur das Angebot z&auml;hlt? Wie eine einseitige deutsche Wirtschaftspolitik Chancen vergeben hat und Europa schadet<\/strong><br>\nDie Wirtschaftspolitik in Deutschland war im vergangenen Jahrzehnt stark angebotsseitig gepr&auml;gt; die Nachfrageseite fand dagegen kaum Beachtung. Mittels Reformen des Arbeitsmarkts und des Sozialstaats ging es vor allem darum, die Kosten f&uuml;r die Unternehmen durch niedrige L&ouml;hne, Sozialabgaben und Steuern zu reduzieren. Das Ziel war, Anreize f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung zu schaffen. In der &Ouml;ffentlichkeit wird die durchgef&uuml;hrte Angebotspolitik von vielen als Erfolgsmodell gesehen. Dabei stellt sich die Frage, wie erfolgreich diese einseitig angebotsorientierte Wirtschaftspolitik seit Ende der neunziger Jahre tats&auml;chlich war. Mit Hilfe eines Vergleichs der wirtschaftlichen Entwicklung in verschiedenen Konjunkturzyklen, einem Vergleich der deutschen Wirtschaftsentwicklung mit anderen L&auml;ndern und makro&ouml;konometrischen Simulationsanalysen wird dieser Frage nachgegangen und die gesamte angebots- als auch nachfrageseitige Wirtschaftspolitik der letzten zehn bis f&uuml;nfzehn Jahre untersucht. Es zeigt sich, dass die Angebotspolitik die gesamtwirtschaftliche Nachfrage langfristig geschw&auml;cht hat. Da eine nachfrageseitige St&uuml;tzung vernachl&auml;ssigt wurde, war eine lange Stagnation der Inlandsnachfrage die Folge. Wachstumsimpulse kamen fast nur noch aus dem Ausland. In der Folge lag sowohl die deutsche Wirtschaftsleistung als auch die Besch&auml;ftigungsentwicklung unterhalb derer anderer europ&auml;ischer Volkswirtschaften. Erst mit einer aktiveren Nachfragepolitik und durch eine tripartistische Politik der Besch&auml;ftigungssicherung w&auml;hrend der Finanzmarktkrise 2008\/2009 &auml;nderte sich diese Situation. Die makro&ouml;konometrischen Simulationen mit dem IMK-Modell zeigen, dass durch eine makro&ouml;konomisch orientierte Lohnpolitik und eine Finanz- und Sozialpolitik, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stabilisiert h&auml;tte, eine bessere und ausgewogenere Wirtschaftsentwicklung, mehr Besch&auml;ftigung und weniger Ungleichheit h&auml;tte erzielt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_87_2013.pdf\">IMK Report 87 November 2013 [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In der Pressemitteilung des IMK hei&szlig;t es u.a.:<\/em><br>\n<em>Ein Konjunkturzyklus umfasst jeweils einen wirtschaftlichen Auf- und Abschwung. Die Forscher unterscheiden drei Konjunkturzyklen, die von 1999 bis 2005, 2005 bis 2009 und von 2009 bis Anfang 2013 reichten. Im Vergleich f&auml;llt nach der Analyse des IMK vor allem die extrem lange Stagnation zwischen Anfang 2001 und Mitte 2005 auf. Sie ging mit einem drastischen Einbruch der Binnennachfrage einher, der alle drei Nachfragekomponenten betraf: den privaten ebenso wie den &ouml;ffentlichen Konsum und die Investitionen. Der Zusammenhang mit der damaligen Wirtschaftspolitik sei offensichtlich, schreiben Herzog-Stein, Lindner und Zwiener: &ldquo;Die lange Stagnation unter der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung war hausgemacht.&rdquo; <\/em><br>\n<em>Die schwache Entwicklung der Reall&ouml;hne, die zeitweise sogar sanken, dauerte noch l&auml;nger: &Uuml;ber insgesamt sieben Jahre bis 2009. Damit gingen vom privaten Konsum, &ldquo;der wichtigsten Komponente der Binnennachfrage keine positiven Wachstumsimpulse aus&rdquo;. Erst im bislang letzten Zyklus habe sich das ge&auml;ndert: Ab 2009 legten die L&ouml;hne wieder st&auml;rker zu: innerhalb von dreieinhalb Jahren um nominal 9,5 Prozent. Damit stiegen sie endlich auch wieder real, also nach Abzug der Inflation, wenn auch nur moderat, so die Wissenschaftler. <\/em><br>\n<em>Die deutschen Exporte wuchsen in allen drei Zyklen kr&auml;ftig, w&auml;hrend der jeweiligen Aufschwungphasen um mindestens 20 Prozent. Im ersten Zyklus nahmen die Ausfuhren sogar um 60 Prozent zu. Eine &ldquo;Schw&auml;che der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit, die angebotspolitische Ma&szlig;nahmen zur Kostensenkung verlangt h&auml;tte, l&auml;sst sich hier also nicht erkennen&rdquo;, merken die Autoren an. Und gesamtwirtschaftlich habe die Exportst&auml;rke die Verluste bei der Binnennachfrage nicht ausgleichen k&ouml;nnen&hellip;<\/em><br>\n<em>Es gebe Hinweise darauf, dass nach Einf&uuml;hrung der Hartz-Reformen &ldquo;die Effizienz der Arbeitsvermittlung und des gesamten Arbeitsmarktes zugenommen hat&rdquo;, so die Forscher. Allerdings sei dieser Effekt nur klein. Deutlich st&auml;rker h&auml;tten sich vor allem im zweiten Zyklus Ma&szlig;nahmen ausgewirkt, die eine Korrektur der einseitig angebotsorientierten Politik einleiteten: In der globalen Wirtschaftskrise 2008\/2009 betrieb die gro&szlig;e Koalition mit Investitionspaketen und F&ouml;rderung der Kurzarbeit eine aktive Konjunktur- und Besch&auml;ftigungspolitik&hellip;<\/em><br>\n<em>Der europ&auml;ische Vergleich offenbart ein &auml;hnliches Muster: &ldquo;Betrachtet man im Schaubild die Entwicklung wichtiger makro&ouml;konomischer Variablen, dann f&auml;llt besonders der geringe absolute und im Vergleich zu anderen L&auml;ndern deutlich unterdurchschnittliche Anstieg der Arbeitnehmerentgelte in Deutschland seit Beginn der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion auf&rdquo;, konstatieren Herzog-Stein, Lindner und Zwiener. Der R&uuml;ckstand war insbesondere zwischen 1999 und 2008 mit rund zehn Prozentpunkten sehr gro&szlig;.<\/em><br>\n<em>Gleichzeitig blieben auch das Wirtschaftswachstum und die Besch&auml;ftigung deutlich hinter den Zuw&auml;chsen in den meisten europ&auml;ischen Partnerl&auml;ndern zur&uuml;ck. So nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen 2000 und 2008 im Durchschnitt des Euroraums um rund 15 Prozent zu. In Deutschland waren es hingegen nur 11,5 Prozent. Trotz der massiven Expansion bei Minijobs und Leiharbeit stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der Erwerbst&auml;tigen in der Bundesrepublik lediglich um 2,5 Prozent. Im Euroraum-Mittel waren es 9,0 Prozent. Ausschlaggebend f&uuml;r die schwache Entwicklung &ldquo;war die Stagnation des privaten Konsums, nicht zuletzt wegen der d&uuml;rftigen Lohnentwicklung&rdquo;, so die Wissenschaftler&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Leitzinssenkung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der letzte Schuss: Die Zinssenkung der EZB ist der verzweifelte Versuch, Deflation abzuwenden<\/strong><br>\nDie EZB hat gestern den Leitzins von 0,5% auf 0,25% halbiert. Die sofortige Reaktion der M&auml;rkte war eine Schw&auml;chung des Euro gegen&uuml;ber dem US-Dollar. Wenn die Akteure auf den M&auml;rkte allerdings begreifen, dass Europas Deflation (die Verbraucherpreise sind laut Eurostat im Oktober nur noch um 0,7 Prozent gestiegen, die Kerninflationsrate, also die Preissteigerungsrate ohne Ber&uuml;cksichtigung von Nahrungsmitteln, Tabak, Alkohol und Energie, nur um 0,8 Prozent; die Erzeugerpreise fallen weiter) System hat, weil der Kontinent versucht, seine Wettbewerbsf&auml;higkeit &uuml;ber Lohnsenkung zu erh&ouml;hen, wird die umgekehrte Reaktion der M&auml;rkte nicht lange auf sich warten lassen. Man wird antizipieren, dass alle Eurol&auml;nder auf einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss hinarbeiten, koste es, was es wolle. Das geht &uuml;ber Deflation und die bringt man durch Lohnsenkung in Gang. Die Folge wird &uuml;ber Kurz oder Lang eine Aufwertung des Euro sein.<br>\nDass die EZB jetzt mit einer Zinssenkung versucht, eine offene Deflation zu vermeiden, ist l&ouml;blich, wird aber nicht viel bewirken, weil die Akteure auf den Finanzm&auml;rkten das billige Geld wieder ins weiterhin sperrangelweit ge&ouml;ffnete Finanzkasino tragen werden statt sich in der gegenw&auml;rtigen konjunkturellen Schw&auml;chephase auf das Risiko realer Sachinvestitionen einzulassen. Wenn Mario Draghi allerdings sagt, &ldquo;Euro area economic activity should, in addition, benefit from a gradual strengthening of demand for exports&rdquo;, dann setzt er klar auf die falsche Handels-Karte. Und noch schlimmer: &bdquo;Progress has been made in reducing current account deficits and unit labour cost differentials, but substantial efforts still need to be undertaken with a view to further improving competitiveness, supporting rebalancing within the euro area and creating more flexible and dynamic economies that in turn generate sustainable economic growth and employment&rdquo;. Da zeigt er, dass er genau den entscheidenden Zusammenhang, um den es in Europa und der Welt in Sachen &Ouml;konomie im Kern geht, entweder nicht verstanden hat oder er betet &ndash; wider besseres Wissen &ndash; das &uuml;bliche Mantra herunter, weil er sich nicht traut, in eine offene Feldschlacht gegen die Finanzminister unter F&uuml;hrung von Wolfgang Sch&auml;uble zu ziehen.<br>\nWer seine Wettbewerbsf&auml;higkeit verbessern will, muss in einer Welt, in der allenthalben die Inflationsraten schon nahe bei Null liegen, von allen guten Geistern verlassen sein. Dieser Versuch muss angesichts der jetzt schon vorhandenen Sensibilit&auml;t der wichtigsten Handelspartner scheitern. Ernten wird man stattdessen offene Deflation und anhaltende Rezession.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-letzte-schuss-die-zinssenkung-der-ezb-ist-der-verzweifelte-versuch-deflation-abzuwenden\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<p><strong>dazu: Heiner Flassbeck &ndash; &ldquo;Sparer gibt es zu viele&rdquo;<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Zinssenkung der Europ&auml;ische Zentralbank ist nach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers Heiner Flassbeck ein weiteres Signal an den Staat, sich st&auml;rker zu verschulden. Deutschland m&uuml;sse mehr investieren, seine Binnennachfrage anregen und &ldquo;ordentlich Geld ausgeben&rdquo;, so Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2313845\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Den Sparern droht eine Nacht ohne Morgen<\/strong><br>\nMit ihrer Leitzinssenkung betritt die EZB geldpolitisches Neuland. F&uuml;r Sparer und Versicherte ist das eine schlechte Nachricht. Experten bef&uuml;rchten eine dramatische L&uuml;cke in der Altersvorsorge. [&hellip;]<br>\nAllerdings w&uuml;rde das die Kontoinhaber weiter belasten. Sparern droht eine Nacht ohne Morgen. Schon jetzt bekommen sie auf ihre Einlagen im Schnitt nur noch 0,6 Prozent Zins im Jahr. Nach der Entscheidung der EZB d&uuml;rfte es noch weiter abw&auml;rts gehen. Denn mit dem Leitzins nimmt die Zentralbank Einfluss auf die Konditionen der Banken. [&hellip;]<br>\nDaher regt sich gerade in Deutschland Kritik. Hierzulande haben die B&uuml;rger 1,8 Billionen Euro auf Giro- oder Tagesgeldkonten sowie Sparb&uuml;chern deponiert. &ldquo;Realwirtschaftliche Auswirkungen wird die heutige Zinssenkung nicht haben, f&uuml;r die Sparer ist sie das falsche Signal&rdquo;, kritisiert Georg Fahrenschon, Pr&auml;sident des Sparkassenverbandes den Zinsschritt. [&hellip;]<br>\nSchon haben manche Lebensversicherer M&uuml;he, die in alten Policen festgeschriebenen Garantie-Verpflichtungen an den Finanzm&auml;rkten zu erwirtschaften. Denn nicht nur die kurzfristigen Zinsen sind so niedrig wie nie, auch lang laufende Rentenpapiere werfen als Folge der EZB-Politik kaum noch etwas ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article121659571\/Den-Sparern-droht-eine-Nacht-ohne-Morgen.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa: Der K&uuml;rzungskurs schafft Deflation<\/strong><br>\nEs ist nicht lange her, da sch&uuml;rten Politiker und Medien die Inflationsangst. Doch zuletzt blieb die Preissteigerung unter einem Prozent, der Eurozone droht nun sogar eine Deflation. Leitzinssenkungen  reichen nicht aus, um erfolgreich gegenzusteuern: F&uuml;r mehr Wachstum brauchen wir ein Ende des EU-Spardiktats.<br>\nEs ist nicht lange her, da sch&uuml;rten Politiker und Medien Inflationsangst. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) drucke Geld und halte die Zinsen niedrig &ndash; deshalb komme es bald zur Geldentwertung, so das allgemeine Mantra. Jetzt ist klar: Das Gegenteil ist der Fall.<br>\nVergangene Woche meldete das europ&auml;ische Statistik&shy;amt die niedrigste Inflationsrate seit vier Jahren: Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise in der Eurozone nur noch um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist weit weg vom angestrebten Wert. Denn die EZB sieht Preisstabilit&auml;t nicht bei null Prozent Inflation gegeben, sondern wenn die Preise um etwas weniger als zwei Prozent im Jahr steigen. F&auml;llt die Inflation f&uuml;r l&auml;ngere Zeit darunter, besteht Deflationsgefahr.<br>\nDas hei&szlig;t: Es droht eine Abw&auml;rtsspirale im Euroraum. Die Preise sinken, Geld wird &bdquo;teurer&ldquo; und damit auch die Verschuldung. Bestehende Schulden werden dadurch immer schwieriger aus den laufenden (stagnierenden) Einkommen zu bedienen. Es drohen Zahlungsausf&auml;lle. Gleichzeitig wird es unattraktiver, neue Kredite aufzunehmen. Schlie&szlig;lich ist jeder heute geliehene Betrag bei der R&uuml;ckzahlung real schon mehr wert. Ohne Kredite wird auch nicht investiert &ndash; die Wirtschaft bricht ein, Preise und Einkommen sinken weiter. Griechenland befindet sich bereits in einer Deflation, andere Euro-Staaten stehen kurz davor.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131108_04.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c1850c0a-4857-11e3-a075-00188b4dc422\">DGB klartext<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drei Herren zeigen ihr Gesicht<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Befragung der Geheimdienstchefs hatte in erster Linie symbolischen Charakter. Sie sollte zeigen, dass der Staat sehr wohl dar&uuml;ber unterrichtet ist, was die Dienste tun, und dass er in der Lage ist, wirklich jeden seiner Angestellten &ouml;ffentlich im Namen der Steuerzahler zu befragen&hellip;<br>\nWarum so viele &uuml;berwacht w&uuml;rden, wenn so wenige das Ziel seien, wurde Lobban gefragt. &ldquo;Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn die Terroristen eine Art der Kommunikation h&auml;tten und der Rest eine andere. Aber so ist es nicht. Wir suchen nach Nadeln im Heuhaufen, und wenn wir eine Nadel finden, schauen wir nicht auf das umliegende Heu.&rdquo; Diese Analogie gefiel Lobban so gut, dass er sie gleich zweimal benutzte.<br>\nAlle drei Geheimdienstchefs kritisierten die Ver&ouml;ffentlichung des Snowden-Materials, die in Gro&szlig;britannien der Guardian vorantreibt. &ldquo;Diese Ver&ouml;ffentlichungen machen unsere Arbeit auf Jahre hinaus schwieriger&rdquo;, sagte Lobban. Es gebe Beweise daf&uuml;r, dass Terrorgruppen sich unter Bezugnahme auf die Ver&ouml;ffentlichungen auf neue Arten der Kommunikation verst&auml;ndigten. Diese Beweise, darin waren sich die drei Chefs bei ihrem ersten &ouml;ffentlichen Auftritt einig, w&uuml;rden sie allerdings nur in einer geheimen Sitzung pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/befragung-britischer-geheimdienstchefs-drei-herren-zeigen-ihr-gesicht-1.1813171\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Frage, ob es nicht effizientere Verfahren gibt, die &bdquo;Nadel&ldquo; zu suchen, als sie vorher in einem Heuhaufen zu verstecken, wurde nicht gestellt. Au&szlig;erdem, was ist der &bdquo;Heuhaufen&ldquo; f&uuml;r ein Bild, f&uuml;r die millionenhafte &Uuml;berwachung unbescholtener B&uuml;rger und die Verletzung von deren Rechten auf Informationsfreiheit. An dieser Verdinglichung des Umgangs mit einem Menschenrecht, zeigt sich der ganze Zynismus dieser Geheimdienstler: Sie betrachten Menschen als &bdquo;Heu&ldquo;, das sie massenhaft abgrasen d&uuml;rfen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Die nette 007-Show<\/strong><br>\nBei der Anh&ouml;rung der drei britischen Geheimdienstchefs kam nichts raus. Oder doch? Schuld an allem sind die Whistleblower. Und die Medien. [&hellip;]<br>\nZum ersten Mal konnte die britische &Ouml;ffentlichkeit die Chefs der drei Geheimdienste bestaunen. Angek&uuml;ndigt war eine Anh&ouml;rung vor dem Unterhaus-Ausschuss. Doch John Sawers vom MI6, Andrew Parker vom MI5 und Iain Lobban vom geheimsten Geheimdienst &bdquo;Government Communications Headquarters&ldquo; (GCHQ) gestalteten die Sache in eine Werbeveranstaltung um. Alles, was man tue, diene dem Wohl der Bev&ouml;lkerung, machten sie einem weis.<br>\nVon Massen&uuml;berwachung keine Spur. Spionage-Eins&auml;tze im Ausland? Nur ganz wenige, nicht der Rede wert. Beteiligung von Folter an Verd&auml;chtigen? Ist gegen das Gesetz und findet deshalb nicht statt. Die B&ouml;sen sind die Whistleblower und die Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!127085\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Amis v&ouml;llig paranoid<\/strong><br>\nDie USA sollten ihr Sicherheitskonzept &uuml;berdenken. Die Amerikaner sind von Furcht getrieben. Aber Angst ist ein Arschloch. [&hellip;]<br>\nDie Folge von 9\/11 waren nicht nur zwei Kriege und eine konstruierte Achse des B&ouml;sen. Die amerikanische Gesellschaft ver&auml;nderte sich. Ihr Handeln wird seither unterschwellig von einem Gef&uuml;hl bestimmt, das f&uuml;r ein souver&auml;nes Land irritierend ist: Angst.<br>\nAber Angst ist ein Arschloch. Jedoch ein m&auml;chtiger Einfluss, besonders, wenn ein Land nicht nur seine globale Vormachtstellung beweisen, sondern auch eine Nation der Individualisten, ausgestattet mit einem unersch&uuml;tterlichen Glauben an die eigene &Uuml;berlegenheit, ihren Lebensentwurf verteidigen will. [&hellip;]<br>\nBeh&ouml;rden und Geheimdienste bekamen Milliardenbudgets hinterhergeschmissen. Niemand guckte genauer hin, und egal ob der Pr&auml;sident Bush oder Obama hei&szlig;t, die beschafften Informationen werden stets dankbar angenommen. Die Geheimdienste f&uuml;llen die L&uuml;cke, die nach 9\/11 entstanden war. Die NSA ist dabei nur einer von 15 Geheimdiensten der USA, ihr Budget wird auf 75 Milliarden Dollar gesch&auml;tzt &ndash; konkrete Zahlen gibt es nicht, sie unterliegen der Geheimhaltung. Doch Edward Snowdens Enth&uuml;llungen zwingen die USA, sich nicht nur mit den Verfehlungen, sondern auch mit der legitimierten Macht ihrer Sicherheitsbeh&ouml;rden auseinanderzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!127038\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedrichs Fantasien<\/strong><br>\nDie Wunschliste des Innenministers: mehr Internet-Schn&uuml;ffelei, Zentralisierung von Geheimdienst-Infos, mehr Video&uuml;berwachung. Friedrich scheint gleichg&uuml;ltig zu sein, dass er auch f&uuml;r die Wahrung des Grundgesetzes und der B&uuml;rgerrechte darin zust&auml;ndig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/datenschutz\/nsa-abhoer-skandal---snowden-friedrichs-fantasien,1472644,24925496.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Angela Merkel hat offenbar kein Aufkl&auml;rungsinteresse&rdquo;<\/strong><br>\nLinken-Chefin Katja Kipping &uuml;ber Asyl f&uuml;r Snowden, Merkels SMS, den Verfassungsschutz und Vorurteile gegen die Linke<br>\nDie Bundesvorsitzende der deutschen Partei Die Linke, Katja Kipping, zeigt sich im derStandard.at-Interview emp&ouml;rt &uuml;ber die Praktiken des US-Geheimdienstes NSA und fordert Asyl f&uuml;r den Aufdecker Edward Snowden in Deutschland. Der deutschen Regierung wirft Kipping vor, kein wirkliches Interesse an der Aufkl&auml;rung des NSA-Abh&ouml;rskandal zu haben. &ldquo;Wom&ouml;glich aus Angst, dass herauskommt, dass es sehr wohl eine Schn&uuml;ffelkooperation zwischen Deutschland und den USA gegeben hat.&rdquo;<br>\nAls gr&ouml;&szlig;te Oppositionspartei im deutschen Bundestag sieht sie die Linke vor allem als Whistleblower und F&uuml;rsprecherin des sozialen Fortschritts. Dass der Verfassungsschutz sie und andere Mitglieder ihrer Partei beobachtet, empfindet sie als &ldquo;absurd&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1381371151014\/Angela-Merkel-hat-offenbar-kein-Aufklaerungsinteresse\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ist EU-Europa noch zu retten?<\/strong><br>\nNun sind die Pl&auml;ne durchgesickert, die Angela Merkel f&uuml;r Europa hat. &ldquo;Mehr Europa&rdquo;, aber das hei&szlig;t vor allem: noch mehr Troika, noch mehr Austerity, noch mehr Verschiebung von Macht zu schwach legitimierten Experten- und Technokrateninstitutionen. Dabei ist klar: Mehr europ&auml;ische Integration ist notwendig, wenn die Krise der EU &uuml;berwunden werden soll. Auch gemeinsame Haushaltsregeln sind notwendig, wenn die W&auml;hrungsunion funktionieren soll. Aber noch mehr Austerity und noch weniger demokratische Legitimation werden Europa kaputtmachen.<br>\nUnd eines ist auch klar: Einerseits w&auml;re mehr Integration notwendig, aber aufgrund der katastrophalen Politik, die Europas Eliten in den vergangenen Jahren gemacht haben, gibt es daf&uuml;r kaum mehr Legitimation durch die B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen. Let&rsquo;s face it: Wenn nicht ein Wunder geschieht, werden die EU-Parlamentswahlen in einem halben Jahr ein Gemetzel werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/fs\/309.php\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><strong>Ponzi Austerity: A definition and an example<\/strong><br>\nFor a while now I have been arguing that Europe&rsquo;s policies for reducing the public debts of fiscally stressed member-states can be described as a Ponzi austerity scheme. In this post I attempt precisely to define &lsquo;Ponzi austerity&rsquo;. [&hellip;]<br>\nPonzi austerity is the inverse of Ponzi growth. Whereas in standard Ponzi (growth) schemes the lure is the promise of a growing fund, in the case of Ponzi austerity the attraction to bankrupted participants is the promise of reducing their debt, so as to liberate them from insolvency, through a combination of &lsquo;belt tightening&rsquo;, austerity measures and new loans that provide the bankrupt with necessary funds for repaying maturing debts (e.g. bonds). As it is impossible to escape insolvency in this manner, Ponzi austerity schemes, just like Ponzi growth schemes, necessitate a constant influx of new capital to support the illusion that bankruptcy has been averted. But to attract this capital, the Ponzi austerity&rsquo;s operators must do their utmost to maintain the fa&ccedil;ade of genuine debt reduction.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2013\/11\/08\/ponzi-austerity-a-definition-and-an-example\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><strong>Das &Uuml;bel des Euro in acht Minuten<\/strong><br>\nWas hat Mario Draghi mit Salvatore Ferragamo zu tun? Um was geht es eigentlich in der Eurokrise? Und wie wird das Kapitel dereinst enden? Anstelle vieler Worte zeigen wir wieder mal ein aktuelles Video. David McWilliams, selbst ernannter &laquo;Punk&raquo;-&Ouml;konom aus Dublin, beantwortet all diese Fragen und noch viele mehr innerhalb von acht Minuten. Pers&ouml;nlich teile ich seine Meinung in einigen Punkten zwar nicht, aber das Video ist toll gemacht und lohnt sich auf jeden Fall (es ist in Englisch). Und jetzt, ich kanns nicht lassen, kommen doch noch einige Worte. &hellip; Der Aufruf des US-Finanzministeriums und des Internationalen W&auml;hrungsfonds an Deutschland, seinen riesigen Leistungsbilanz&uuml;berschuss abzubauen, hat in Berlin und vielerorts im Land eine Welle der Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st. Das Bundeswirtschaftsministerium liess verlauten, die Kritik sei nicht nachvollziehbar. Schliesslich seien die Handels&uuml;bersch&uuml;sse Ausdruck der starken Wettbewerbsf&auml;higkeit. Der Bundesverband der Deutschen Industrie liess verlauten, die Exportst&auml;rke sei das Ergebnis innovativer Produkte, die in der ganzen Welt beliebt seien. &hellip; Mit Verlaub: Diese Aussagen zeugen von wenig Verst&auml;ndnis, worum es eigentlich geht. &hellip; Das Thema der deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse wird viel zu emotional diskutiert. Zun&auml;chst: Weder das US-Finanzministerium noch der IWF haben gesagt, Deutschland solle weniger exportieren. Sie haben gesagt, der Leistungsbilanz&uuml;berschuss sei zu gross. Das ist nicht das Gleiche. Viel wichtiger aber: Argumente wie &laquo;Deutschlands Industrie ist halt enorm wettbewerbsf&auml;hig&raquo;, &laquo;Niemand zwingt die Ausl&auml;nder, unsere Produkte zu kaufen&raquo; oder &laquo;Die hohen Ersparnisse in Deutschland sind eine Tugend&raquo; haben in dieser Debatte nichts zu suchen. Es geht nicht um Tugenden, Nationalstolz oder Moral, sondern ganz simpel um Buchhaltung. Kalte, emotionslose Buchhaltung. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.bazonline.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/33601\/das-uebel-des-euro-in-acht-minuten\/\">NMTM<\/a><\/li>\n<li><strong>Hat Politik noch eine Chance gegen Krisenursachen und Krisenfolgen?<\/strong><br>\nVortrag von Prof. Dr. Brigitte Unger, Wissenschaftliche Direktorin des WSI<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4Hm2tLJkiHw&amp;feature=youtu.be\">WSI-Herbstformum, Video auf YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>David Milleker &ndash; Abenomics: Eine Zwischenbilanz<\/strong><br>\nVor einem knappen Jahr kam Shinzo Abe zur&uuml;ck auf die B&uuml;hne der japanischen Politik mit dem Versprechen, die japanische Wirtschaft mit einem revolution&auml;ren Programm aus expansiven Fiskalma&szlig;nahmen, expansiver Geldpolitik und Strukturreformen umzukrempeln. Seit seiner Amtseinf&uuml;hrung kurz vor Weihnachten 2012 konnte er sein Programm Schritt f&uuml;r Schritt umsetzen. Er startete unmittelbar mit einem ambitionierten Konjunkturprogramm h&ouml;herer &ouml;ffentlicher Ausgaben. Im April 2013 berief er mit Haruhiko Kuroda einen neuen Chef an die Spitze der Bank of Japan, die sogleich ein h&ouml;heres Inflationsziel und eine Verdoppelung der Zentralbankbilanz verk&uuml;ndete.<br>\nNun sind zehn Monate eher kurz, um &uuml;ber Erfolg oder Misserfolg eines grundlegenden Politikwechsels zu urteilen. Eine Volkswirtschaft umzukrempeln, die seit mehr als 10 Jahren an Deflation leidet und deren Erwerbsbev&ouml;lkerung jedes Jahr aus demographischen Gr&uuml;nden um mehr als 1% schrumpft, l&auml;sst sich nicht &uuml;ber Nacht bewerkstelligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/11\/05\/david-milleker-abenomics-eine-zwischenbilanz\/\">WirschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Harald Schumann: Der transatlantische Freihandelsbluff<\/strong><br>\nDie Versprechen sind super. &bdquo;Bis zu 400.000 neue Arbeitspl&auml;tze&ldquo;, verhie&szlig; Angela Merkels noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Wirtschafts-R&ouml;sler schon im Juli, wenn man das Vorhaben nur &bdquo;ambitioniert&ldquo; vorantreibe&hellip;<br>\nDas klingt gut. Aber wie wollen die Wirtschaftsstrategen das anstellen? Der transatlantische Handel ist ja nicht gerade unterentwickelt. Schlie&szlig;lich gibt es kaum noch Z&ouml;lle. Jeden Tag werden Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,8 Milliarden Dollar &uuml;ber den Gro&szlig;en Teich hinweg geliefert, das sind 30 Prozent des gesamten Welthandels&hellip;<br>\nAll diese &bdquo;nicht-tarif&auml;ren Handelsbarrieren&ldquo; wollen die EU-Kommission und die US-Regierung nun wegverhandeln. Fragt sich nur, wie das Jobs schaffen soll. EU-Kommissar Gucht verweist dazu auf eine eigens erstellte Studie internationaler &Ouml;konomen. Doch deren Lekt&uuml;re ger&auml;t zur Enth&uuml;llung. Denn selbst im besten Fall erwarten die Autoren nach Abschluss des geplanten Megavertrags eine Steigerung der EU-Wirtschaftsleistung um gerade mal 0,5 Prozent. Das sind jene 119 Milliarden Euro, die der Kommissar verspricht. Dumm nur, das dieser Vorgang mindestens zehn Jahre dauern soll. Das w&auml;ren also lediglich 0,05 Prozent pro Jahr, ein l&auml;cherlicher Wert, den die Statistiker nicht mal sicher messen k&ouml;nnen.<br>\nSo steht die Propaganda f&uuml;r das Projekt im umgekehrten Verh&auml;ltnis zum m&ouml;glichen Ertrag&hellip;<br>\nStattdessen soll es Investoren aus dem jeweiligen Ausland erlaubt sein, geheim tagende, mit privaten Anw&auml;lten besetzte Schiedsgerichte anzurufen, wenn sie ihre Gewinne durch neue Gesetze gef&auml;hrdet sehen &ndash; eine perfekte Methode, um Umweltauflagen oder Sozialvorschriften durch Schadensersatzforderungen in Milliardenh&ouml;he auszuhebeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/handelszone-zwischen-usa-und-eu-der-transatlantische-freihandelsbluff\/9037908.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Student Debt is Crushing the Economic Future of the Young<\/strong><br>\nIf a bad job market wasn&rsquo;t damaging enough, the cost of paying off student loans does much more harm to the long-term prospects of young people than is commonly realized.<br>\nBill H at Angry Bear has been having a long-running argument over a dubious effort by the CBO to cook the books yet again (we&rsquo;ve covered past efforts: for a partial list, see here here, here, and here). He&rsquo;s been criticizing the CBO (correctly) for changing its valuation method for student loans to something called Fair Market Valuation. Bill H contends the new approach is bunk. Currently, because borrowers can&rsquo;t escape student loans, servicers collect $1.22 on the $1 when a loan goes into default. But perversely, the &ldquo;Fair Market Valuation&rdquo; method anticipates that loans going into default result in losses. That&rsquo;s awfully convenient, since it justifies charging higher interest rates. As Bill H argues by e-mail: :There is no history of government-backed student loans being risky and the cost is $.94 on each dolar loaned. A student loan is 99% inescapable.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2013\/11\/student-debt-is-crushing-young-peoples-economic-future.html\">naked capitalism<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nGibt es noch eine Zielgruppe f&uuml;r &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung? Wenn ja, wer sind diese am Arbeitsmarkt nahezu chancenlosen Menschen und wie viele sind es in Deutschland? Wissenschaftler des Instituts f&uuml;r Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz haben den potenziellen Personenkreis definiert und berechnet. Ergebnis: Mehr als 435.000 Menschen in Deutschland sind so &bdquo;arbeitsmarktfern&ldquo;, dass ihre Chancen auf einen regul&auml;ren Arbeitsplatz gegen Null gehen. Gleichzeitig zeigen diese Menschen eine hohe Arbeitsmotivation und f&uuml;hlen sich zunehmend gesellschaftlich ausgegrenzt. Zusammen mit ihnen leben mehr als 300.000 Kindern, die von der Situation ihrer Eltern betroffen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news560435\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Politiker fordern Strafsteuer auf Dickmacher<\/strong><br>\nSteuer auf Schokolade, Gummib&auml;rchen, Chips: Weil &Uuml;bergewicht immer mehr Menschen krank macht, fordern Politiker von SPD und CDU eine Strafsteuer auf kalorienreiche Nahrungsmittel.<br>\nEin Aufschlag bei der Mehrwertsteuer auf fett- und zuckerreiche Produkte wie Chips, Fastfood und bestimmte S&uuml;&szlig;igkeiten k&ouml;nnte &ldquo;eine gesundheitspolitisch w&uuml;nschenswerte Ver&auml;nderung der Essgewohnheiten bewirken&rdquo;, zitierte die Webseite den SPD-Politiker Edgar Franke. Er sprach sich deswegen f&uuml;r Lebensmittel mit mehr als 275 Kalorien je 100 Gramm f&uuml;r einen Aufschlag in H&ouml;he des halben Mehrwertsteuersatzes f&uuml;r Nahrungsmittel aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/uebergewicht-politiker-fordern-strafsteuer-auf-fettes-essen-1.1813465\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was f&uuml;r ein unglaublich depperte Idee! Welche Lebensmittel z&auml;hlen denn dazu? Mehr als 275 kcal pro 100 g haben auch Honig, Fleischsalat, die H&auml;lfte aller Brot- und Br&ouml;tchensorten, fast alle Backwaren, Ente, Gans, fast alle Wurst- und K&auml;sesorten, viele Nudelsorten, N&uuml;sse, Butter und Margarine, s&auml;mtliche &Ouml;le und nat&uuml;rlich s&auml;mtliche S&uuml;&szlig;waren. Ebenso dazu geh&ouml;ren vermeintlich &bdquo;gesunde&ldquo; Lebensmittel, wie Produkte aus Buchweizen, Dinkel, Gr&uuml;nkorn oder Weizenkleie und das obligatorische M&uuml;sli (351 kcal f&uuml;r Bircher M&uuml;sli), w&auml;hrend so &bdquo;b&ouml;se&ldquo; Dinge wie Big Mac (224 kcal), D&ouml;ner (215 kcal), Fish and Chips (161 kcal), Hotdog (212 kcal), Pizza (je nach Belag, jedoch stets unter 275 kcal) oder die Coca Cola (37 kcal) nicht dazu geh&ouml;ren. &Uuml;berspitzt gesagt, will man also mit dem Steuersystem eine Lenkungswirkung weg vom Gr&uuml;nkernbratling hin zum Big Mac erreichen. Da wird McDonalds sich aber freuen.<\/em><br>\n<em>Die Dummheit dieser Idee geht jedoch weit &uuml;ber Kalorientabellen hinaus. Schon Paracelsus wusste, dass stets die Dosis das Gift macht. Wer sch&ouml;ne, fitte, schlanke Menschen produzieren will, der sollte zun&auml;chst daf&uuml;r sorgen, dass diese Menschen sich verantwortungsvoll ern&auml;hren, gen&uuml;gend Geld in der Tasche haben, um sich hochwertigere Lebensmittel leisten zu k&ouml;nnen und gen&uuml;gend Zeit haben, um sich abseits von Fast Food und Fertiggerichten zu ern&auml;hrend. Nicht Fett macht fett, sondern einseitige Ern&auml;hrung und Stress. Es gibt (neben den Wirtschaftswissenschaften) wohl kaum eine &bdquo;Wissenschaft&ldquo;, in der so viel Unfug und Halbwissen verbreitet wird, wie in den Ern&auml;hrungswissenschaften. Besonders schlimm wird es dann, wenn dieses gef&auml;hrliche Halbwissen &uuml;ber einschl&auml;gige Medien verzerrt wiedergegeben wird und schlussendlich bei der komplett &uuml;berforderten Politik landet.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu diesem Thema bietet das <a href=\"http:\/\/www.euleev.de\/\">EU.L.E.<\/a> interessante und lehrreiche Hintergrundinformationen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie eine Halsgeige, die l&auml;hmt und Selbstvertrauen absorbiert<\/strong><br>\n[&hellip;] Ein Drittel aller Hartz IV-Empf&auml;nger leidet unter neurotischen und affektiven St&ouml;rungen, depressiven Phasen und daraus resultierenden k&ouml;rperlichen Leiden. Nach Einsch&auml;tzungen von Fallmanagern k&ouml;nnte sogar die H&auml;lfte aller Bezieher psychische Probleme haben. Das sagt eine Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, sch&auml;tzt die Lage so ein, dass lange Arbeitslosigkeit eben psychische Folgen zeitige. Davon, dass die grobschl&auml;chtigen und teils taktlosen Methoden, die Jobcenter und ihre Mitarbeiter anwenden, wenigstens eine Mitschuld tragen k&ouml;nnten, wollte er nicht sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/11\/wie-eine-halsgeige-die-lahmt-und.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verdi und Industrie emp&ouml;rt: SPD plant Staatsprivileg f&uuml;r Zeitarbeit<\/strong><br>\nDie SPD-gef&uuml;hrten L&auml;nder wollen die &ouml;ffentlichen Arbeitgeber durch eine Sondervorschrift von zu b&uuml;rokratischen Regeln f&uuml;r Zeitarbeit befreien. Verdi und die Industrie reagieren emp&ouml;rt. Der ganze Vorgang sei &bdquo;sehr merkw&uuml;rdig&ldquo;&hellip;<br>\nDie L&auml;nder wollen die &ouml;ffentlichen Arbeitgeber durch eine Sondervorschrift von den ihrer Ansicht nach zu b&uuml;rokratischen Regeln f&uuml;r Zeitarbeit und Arbeitnehmer&uuml;berlassung befreien. Einen Entschlie&szlig;ungsantrag dazu haben Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in die Bundesratssitzung an diesem Freitag eingebracht. (&hellip;) F&uuml;r Verdi steckt der Fehler indes an anderer Stelle.<br>\nDannenberg widerspricht der These, dass &ouml;ffentliche Arbeitgeber besonders &bdquo;zuverl&auml;ssig&ldquo; seien und daher von gewissen Vorschriften befreit werden k&ouml;nnten. Ein markantes Gegenbeispiel sei der Umgang vieler Kommunen mit &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigung f&uuml;r Problemgruppen am Arbeitsmarkt: Im Rahmen von F&ouml;rderprojekten w&uuml;rden Arbeitskr&auml;fte oft &uuml;ber B&uuml;rgerarbeitsfirmen angestellt, dort unter Tarif bezahlt &ndash; und anstelle regul&auml;rer Angestellter f&uuml;r kommunale Aufgaben eingesetzt, berichtete er. Das sei aber nur eine Spielart.<br>\nDie geplanten Sonderregeln verst&auml;rkten insgesamt den Anreiz f&uuml;r Kommunen, Personal in privatrechtlich organisierte &ouml;ffentliche Betriebe auszulagern, f&uuml;r die nicht das Tarifrecht des &ouml;ffentlichen Dienstes gilt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/verdi-und-industrie-empoert-spd-plant-staatsprivileg-fuer-zeitarbeit-12653589.html\">FAZ online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klare Regeln f&uuml;r Lobbyisten in den Koalitionsvertrag!<\/strong><br>\nHeute trugen wir Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und SPD-Innenexperte Thomas Oppermann vergessene Koffer und Regenschirme hinterher, die sie im Zug in Richtung Gro&szlig;e Koalition liegen gelassen haben. Nat&uuml;rlich nicht irgendwelche Gep&auml;ckst&uuml;cke: mit Aufschriften wie &ldquo;Lobbyisten zu Transparenz verpflichten&rdquo; oder &ldquo;Dreht&uuml;r zwischen Politik und Lobbyjobs blockieren&rdquo; machten wir darauf aufmerksam, dass Union und SPD im Koalitionsvertrag endlich strikte Regeln f&uuml;r Lobbyisten festschreiben m&uuml;ssen.<br>\nDie Aktion im Video.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/11\/klare-regeln-fuer-lobbyisten-in-den-koalitionsvertrag\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Prostitution: Kein deutscher Skandal<\/strong><br>\nEvrim Sommer &uuml;ber den Appell von Alice Schwarzer zur Abschaffung der Prostitution<br>\nAm Donnerstag erscheint das neue Buch von Alice Schwarzer: &raquo;Prostitution &ndash; Ein deutscher Skandal: Wie konnten wir zum Paradies der Frauenh&auml;ndler werden?&laquo; P&uuml;nktlich zum Erscheinen ver&ouml;ffentlichte Frau Schwarzer einen Appell, in dem sie die weltweite Abschaffung der Prostitution fordert. Damit hat sich die &raquo;Alt-Feministin&laquo; und Verlegerin der Zeitschrift EMMA viel vorgenommen.<br>\nDer Tausch von sexuellen Dienstleistungen gegen Entgelt ist so alt wie die Menschheit selbst. Kein politisches System konnte die Prostitution je besiegen. Schwarzer argumentiert, die Prostitution sei ein fundamentaler Versto&szlig; gegen die W&uuml;rde des Menschen, des weiblichen wie des m&auml;nnlichen, sie zerst&ouml;re Frauen und &uuml;berschatte die Beziehung der Geschlechter. Und so m&uuml;sse die Prostitution endlich ge&auml;chtet werden. Untermalt wird ihr Aufruf mit &uuml;beraus fragw&uuml;rdigen Zahlen, etwa dass 90 Prozent der Sexarbeiterinnen Armuts- und Zwangsprostituierte w&auml;ren und ebenfalls 90 Prozent von ihnen als Kinder sexuell missbraucht w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nAlice Schwarzer fordert in ihrem Aufruf, das 2002 unter der Rot-gr&uuml;nen Regierung verabschiedete Prostitutionsgesetz &ndash; welches sie selbst als &raquo;Zuh&auml;ltergesetz&laquo; bezeichnet &ndash; abzuschaffen und daf&uuml;r ein System wie das in Schweden einzuf&uuml;hren, das den Kauf sexueller Dienstleistungen verbietet. [&hellip;]<br>\nIm Jahr 1999 wurden deswegen 51% aller Ermittlungen &ndash; das waren 91 Anzeigen &ndash; eingestellt. Die Verfolgung der Freier ist dar&uuml;ber hinaus sehr aufw&auml;ndig &ndash; weshalb die Polizei oft darauf verzichtet. Die Prostitution verschwand damit keinesfalls, sie verlagerte sich nur ins Unsichtbare. Und so f&ouml;rdert dieses Gesetz das Risiko f&uuml;r die Sexarbeiterinnen, Opfer von Gewalttaten zu werden. Sexarbeiterinnen sind wieder der Willk&uuml;r der Polizei bei Razzien ausgesetzt. Ausl&auml;ndische Prostituierte werden sofort abgeschoben, wenn sie in Gegenwart eines Mannes angetroffen werden, der f&uuml;r sexuelle Dienste bezahlen will.<br>\nAuch kann eine Sexarbeiterin im Fall eines t&auml;tigen Angriffs gegen sie die Polizei nur schwer um Hilfe bitten. Die &raquo;normalen Kunden&laquo; trauen sich nicht mehr, die Prostituierte zu kontaktieren; M&auml;nner mit problematischen sexuellen W&uuml;nschen und gef&auml;hrliche Kunden lassen sich hingegen nicht abschrecken. So muss eine Prostituierte viel &ouml;fter fragw&uuml;rdige Kunden akzeptieren und auch vermehrt ohne Kondom arbeiten. Das verschlechterte die Situation f&uuml;r die Prostituierten immens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/838209.prostitution-kein-deutscher-skandal.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Leben in der Warteschleife<\/strong><br>\nWeil ihr Antrag auf politisches Asyl nicht anerkannt wurde, leben in Deutschland 90.000 Menschen in der Ungewissheit. Die Politik treibt zwar Reformen voran. Fl&uuml;chtlingsorganisationen wie Pro Asyl reichen die Pl&auml;ne aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/asyl-in-deutschland-leben-in-der-warteschleife,1472596,24937542.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sagel: Verbot des St. Martin Fest nicht meine Meinung<\/strong><br>\nSt. Martin w&auml;re heute ein Linker<br>\nDass St. Martinsumz&uuml;ge nicht mehr stattfinden sollen oder der katholische Heilige gar abgeschafft wird, ist nicht meine Meinung,&rdquo; stellt LINKE-Sprecher R&uuml;diger Sagel klar. &ldquo;Einige meiner Aussagen sind offensichtlich oder absichtlich missinterpretiert worden. Wenn sich davon jemand betroffen f&uuml;hlen sollte tut mir das leid. Die Botschaft des katholischen Heiligen Martin, den Mantel zu teilen und den Armen zu helfen, ist auch ein zentraler Bestandteil unserer Politik. Kinder sollen auch weiterhin mit ihren Laternen bei den Martins-Umz&uuml;gen ihre Freude haben. Die Frage, wie eine Trennung von Kirche und Staat, insbesondere auch in Einrichtungen, die aus &ouml;ffentlichen Geldern finanziert werden, realisiert wird, bleibt f&uuml;r mich auf der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-nrw.de\/nc\/politik\/presse\/pressemitteilungen_der_linken_nrw\/detail_archiv_nrw\/artikel\/sagel-verbot-des-stmartin-fest-nicht-meine-meinung\/\">DIE LINKE NRW<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das war ja wieder einmal ein Sturm im Wasserglas. Da wird eine missverst&auml;ndliche, m&ouml;glicherweise unbedachte Nebenbemerkung zum Thema, das offenbar die ganze Republik umtreibt. Nahezu jedes Medium griff das Thema umf&auml;nglich auf. wdr5 war es sogar ein Tagesgespr&auml;ch wert. Man fasst sich an den Kopf. Als ob wir derzeit keine wichtigeren Themen h&auml;tten, wird der Volkszorn mal wieder auf die Linkspartei und ein Nebenthema gelenkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mehr Transparenz bei R&uuml;stungsexporten<\/strong><br>\nLaut einer Dokumentation hat sich die Koalitionsarbeitsgruppe &bdquo;Au&szlig;en-,Verteidigungs- und Entwicklungspolitik auf folgenden gemeinsamen Textvorschlag zum Thema R&uuml;stungsexporte verst&auml;ndigt:<br>\n&bdquo;Bei R&uuml;stungsexportentscheidungen in sogenannte Drittstaaten gelten die im Jahr 2000 beschlossenen strengen &bdquo;Politischen Grunds&auml;tze f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern&ldquo;, die f&uuml;r unser Regierungshandeln verbindlich sind.<br>\n&Uuml;ber ihre abschlie&szlig;enden Genehmigungsentscheidungen im Bundessicherheitsrat wird die Bundesregierung den Deutschen Bundestag unverz&uuml;glich unterrichten. Die Entscheidung dar&uuml;ber, wem gegen&uuml;ber die Unterrichtung erfolgt, liegt beim Deutschen Bundestag. Dar&uuml;ber hinaus werden wir die Transparenz gegen&uuml;ber Parlament und &Ouml;ffentlichkeit durch Vorlage des j&auml;hrlichen R&uuml;stungsexportberichtes noch vor der Sommerpause des Folgejahres und eines zus&auml;tzlichen Zwischenberichts verbessern.<br>\nWir setzen uns f&uuml;r eine Angleichung der R&uuml;stungsexportrichtlinien innerhalb der EU ein. Europ&auml;ische Harmonisierungen m&uuml;ssen so umgesetzt werden, dass sie die Mindestanforderungen des Gemeinsamen Standpunkts der EU aus dem Jahr 2008 nicht unterschreiten.<br>\nDazu erkl&auml;ren die Arbeitsgruppenleiter Frank Walter Steinmeier und Thomas de Maizi&egrave;re:<br>\n&bdquo;Wir haben das Thema R&uuml;stungsexporte in unserer Arbeitsgruppe und auch in der Gro&szlig;en Runde sehr intensiv diskutiert. Dabei ist es uns gelungen, in dieser auch in der &Ouml;ffentlichkeit kontrovers diskutierten Frage zu einem wichtigen Kompromiss zu kommen. Beide Verhandlungsseiten haben sich deutlich aufeinander zu bewegt. Wir unterstreichen, dass f&uuml;r unser Regierungshandeln die Grunds&auml;tze aus dem Jahr 2000 verbindlich sind. K&uuml;nftig wird es bei R&uuml;stungsexporten au&szlig;erdem deutlich mehr Transparenz und demokratische Kontrolle geben. Bisher wurden R&uuml;stungsexporte mit gro&szlig;er zeitlicher Verz&ouml;gerung im R&uuml;stungsexportbericht &ouml;ffentlich gemacht. K&uuml;nftig werden Genehmigungsentscheidungen des Bundessicherheitsrates dem Deutschen Bundestag und damit auch der &Ouml;ffentlichkeit unmittelbar bekanntgegeben. Mit Blick auf die schutzw&uuml;rdigen Interessen Dritter sind blo&szlig;e Voranfragen davon nicht betroffen. Auch der R&uuml;stungsexportbericht wird deutlich aktueller gestaltet und k&uuml;nftig zweimal im Jahr vorgelegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/export\/groko-baf.html\">AG Friedensforschung<\/a> \n<p>Der Bundesausschuss Friedensratschlag kommentiert diesen &bdquo;Kompromiss&ldquo; wie folgt:<br>\nDiejenigen Teile der Friedensbewegung, die noch einen Rest Hoffnung auf die friedenspolitische Kompetenz der SPD gesetzt haben, d&uuml;rften sich nun bitter entt&auml;uscht sehen. Was bei den laufenden Koalitionsverhandlungen in der Arbeitsgruppe &ldquo;Au&szlig;en-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik&rdquo; herauskam, war nicht einmal ein fauler Kompromiss (und schon gar kein &ldquo;wichtiger Kompromiss&rdquo;, wie de Maizi&egrave;re und Steinmeier verlauten lie&szlig;en), sondern die schlichte Best&auml;tigung der R&uuml;stungsexportpraxis der bisherigen Bundesregierung. Die wortreiche Erkl&auml;rung der Koalition&auml;re, wonach die &ldquo;strenge&rdquo; Exportpolitik auf der Grundlage der R&uuml;stungsexportrichtlinien von 2000 beibehalten w&uuml;rde, bedeutet in der Realit&auml;t nichts anderes als die Fortsetzung des aggressiven Waffenhandels, der Deutschland in den vergangenen vier Jahren auf Platz 3 der gr&ouml;&szlig;ten Waffenexportnationen der Welt katapultierte.<br>\nHatte sich die SPD &ndash; in Erwartung eines rot-gr&uuml;nen Wahlsiegs &ndash; noch im Wahlkampf &uuml;ber die deutschen Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar oder nach &Auml;gypten beschwert und daran erinnert, dass keine Waffen in menschenrechtspolitisch problematische L&auml;nder geliefert werden d&uuml;rften, so schrumpfte dieser Mut nun auf ein l&auml;cherliches Minimum. Die k&uuml;nftige Bundesregierung werde sich weiterhin an die Richtlinien halten und zugleich eine Harmonisierung auf EU-Ebene anstreben. Dar&uuml;ber hinaus wird mehr Transparenz versprochen: Statt einmal im Jahr soll es nun zwei Mal im Jahr R&uuml;stungsexportberichte geben. Und der Gipfel der Zugest&auml;ndnisse: &ldquo;Genehmigungsentscheidungen des Bundessicherheitsrates (werden) dem Deutschen Bundestag und damit auch der &Ouml;ffentlichkeit unmittelbar bekanntgegeben&rdquo;.<br>\nSomit bleibt es dabei, dass der geheim tagende Bundessicherheitsrat allein &uuml;ber Waffenlieferungen entscheidet. Mitwirkung des Parlaments? Fehlanzeige. Lediglich informiert soll es werden &ndash; im Nachhinein!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/export\/groko-baf.html\">AG Friedensforschung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Exklusiv gelenkte Information: &Ouml;ffentlichkeitsarbeit vs. Journalismus<\/strong><br>\nZehn Fragen und Antworten zur Beziehung zwischen &Ouml;ffentlichkeitsarbeitern und Journalisten<br>\nImmer &auml;rmere und gestresstere Journalisten stehen unter dem Druck von immer besser ausgestatteten Kommunikationsabteilungen und Lobbyisten. Doch kein Journalist ist gezwungen, mit PR-Leuten zu reden. Der Journalismus sollte sich viel mehr die Zeit nehmen, auf eigene Faust zu recherchieren.<br>\nGem&auml;ss Staatsrechnung lag der Personalbestand der &Ouml;ffentlichkeitsarbeiter in der Schweizer Bundesverwaltung 2007 noch bei 237 Vollzeitstellen, letztes Jahr aber bereits bei 302 (Kosten 2012: 80,6 Millionen Franken). Dagegen stehen aktuell etwas &uuml;ber 80 im Bundeshaus akkreditierte Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/66424\/exklusiv-gelenkte-information-offentlichkeitsarbeit-vs-journalismus\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Liberalismus und Neoliberalismus<\/strong><br>\nLiberalismus ist die Denkweise des B&uuml;rgertums, genauer: des Besitzb&uuml;rgertums, so wie es vor ca. 500 Jahren zu Beginn der Neuzeit entstanden ist und sich aus diesen Anf&auml;ngen heraus weiter entwickelt hat&hellip;<br>\nDie Geschichte der liberalen politischen Philosophie und der liberalen &ouml;konomischen Theorie ist lang und wird fortgesetzt. F&uuml;r den &auml;lteren Liberalismus &ndash; von den Anf&auml;ngen bis zur Weltwirtschaftskrise von 1929 ff. &ndash;  seien hier nur drei Namen genannt: John Locke als Begr&uuml;nder der liberalen politischen Philosophie mit gro&szlig;en Wirkungen auf die sp&auml;tere Verfassungsgeschichte, Adam Smith als Moralphilosoph und Begr&uuml;nder der modernen Wirtschaftstheorie und John Stuart Mill als Denker des reifen Liberalismus im 19. Jahrhundert.<br>\nDie industrielle Revolution, die um 1780 in England einsetzte und sich von da aus erst auf den europ&auml;ischen Kontinent und dann auf den gesamten Planeten ausweitete, brachte in sozialer Hinsicht die Arbeiterschaft hervor, eine soziale Klasse, die in doppelter Hinsicht &bdquo;frei&ldquo; war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cuncti.net\/streitbar\/590-liberalismus-und-neoliberalismus\">cuncti<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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