{"id":19209,"date":"2013-11-11T09:04:52","date_gmt":"2013-11-11T08:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209"},"modified":"2015-11-09T13:55:21","modified_gmt":"2015-11-09T12:55:21","slug":"hinweise-des-tages-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h01\">Nein zu M&uuml;nchner Olympia-Bewerbung &ndash; Rebellion gegen den Kommerz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h03\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h04\">FC Bayern M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h05\">Robert Misik &ndash; Feigheit vor dem W&auml;hler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h06\">Der Staat sorgt sich um sich: Leiharbeit minus f&uuml;r die &ldquo;normale&rdquo; Wirtschaft, Leiharbeit plus f&uuml;r &ouml;ffentliche Arbeitgeber?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h07\">Streit um deutschen Export&uuml;berschuss: Pl&auml;doyer f&uuml;r einen Leistungsbilanzausgleich bei der FAZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h08\">Michael Schlecht: Eurokrise: Jetzt droht Deflation!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h09\">Paul Krugman: Die verst&uuml;mmelte Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h10\">Transatlantic Free Trade Agreement: Job Claims Are Pure Baloney<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h11\">Geh&auml;lter driften immer st&auml;rker auseinander<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h12\">Placebo-Politik im Gesundheitswesen &ndash; daf&uuml;r braucht man nun wirklich keine Gro&szlig;e Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h13\">Streikrecht im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h14\">Vom Amt auf die Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h15\">Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h16\">Friedrichs Doppelmoral, seine Ewiggestrigkeit und seine &Auml;ngste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h17\">Tea Party shocker: Even right-wingers become liberals when they turn off Fox News<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h18\">Angriff auf die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h19\">Marktkonforme Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209#h20\">Willy 100 &ndash; Im Zweifel f&uuml;r die Freiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19209&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nein zu M&uuml;nchner Olympia-Bewerbung &ndash; Rebellion gegen den Kommerz<\/strong><br>\nDas Votum ist eindeutig. Die B&uuml;rger in und um M&uuml;nchen wollen nicht noch einmal Olympische Spiele ausrichten. Selbst in Garmisch-Partenkirchen, wo die Bewerbung f&uuml;r die Winterspiele 2018 noch Zustimmung gefunden hatte, gab es diesmal keine Mehrheit f&uuml;r den zweiten Anlauf, einer Kandidatur f&uuml;r den Winter 2022.<br>\nDas Ergebnis ist in dieser Deutlichkeit &uuml;berraschend; bis auf die Gr&uuml;nen hatten alle ma&szlig;geblichen Parteien f&uuml;r ein Ja pl&auml;diert. Offenbar klafft der Wille der meisten Politiker und der der meisten W&auml;hler bei der Frage &ldquo;Wie halten wir es mit Olympia?&rdquo; weit auseinander&hellip;<br>\nBedrohlich aber ist das Verdikt f&uuml;r das Internationale Olympische Komitee. Auch in der Schweiz, wo das IOC residiert, haben die B&uuml;rger eine Bewerbung um Spiele im Schnee und auf Eis abgelehnt. In freiheitlichen Gesellschaften hat die olympische Idee offensichtlich ein Problem, noch Anklang zu finden.<br>\nDas Nein ist deshalb auch ein empfindlicher Schlag f&uuml;r den deutschen IOC-Pr&auml;sidenten Thomas Bach. Es zeigt: Kommerz und Korruption, Intransparenz, Prunksucht und die N&auml;he zu fragw&uuml;rdigen M&auml;chten haben der Organisation, der er seit kurzem vorsteht, eine Krise beschert, die tief reicht. Das IOC wirkt wie aus der Zeit gefallen &ndash; Parallelen zur katholischen Kirche sind nicht fern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/nein-zu-muenchner-olympia-bewerbung-rebellion-gegen-den-kommerz-1.1815316\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>USA lehnen No-Spy-Abkommen ab<\/strong><br>\nEin sogenanntes No-Spy-Abkommen zwischen dem US-Geheimdienst NSA und dem Bundesnachrichtendienst (BND) wird es offenbar nicht geben. Diese Botschaft h&auml;tten BND-Chef Gerhard Schindler und der Pr&auml;sident des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz, Hans-Georg Maa&szlig;en, in der vergangenen Woche bei ihren Gespr&auml;chen in den USA erhalten, berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo;. In den USA werde lediglich eine vage &Uuml;bereinkunft zwischen den Geheimdiensten f&uuml;r denkbar gehalten, f&uuml;r die ein Entwurf in einer Rohfassung vorliege.<br>\nDem Magazin zufolge sind in einem ersten Teil des Papiers mit dem Arbeitstitel &ldquo;Kooperationsvereinbarung&rdquo; die Bereiche definiert, in denen die Geheimdienste eng zusammenarbeiten wollen. Dabei gehe es etwa um globale Themen wie die Terrorabwehr, den Waffen- und Menschenhandel sowie die Internetkriminalit&auml;t. Als deutlich sperriger erweist sich demnach der zweite Teil des Papiers, in dem es um Spionage und m&ouml;gliche No-Spy-Vereinbarungen gehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/nsa-affaere-usa-lehnen-no-spy-abkommen-ab-2070309.html\">stern.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu nochmals &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19196\">Ohnmacht des Rechtsstaats?<\/a>&ldquo; <\/em><br>\n<em>Gibt es also kein No-Spy-Abkommen, das diesen Namen verdient, dann bleibt rechtlich nur noch die Verfolgung von Spionen auf der Basis des deutschen Strafrechts. Umso wichtiger w&auml;re es, dass die Bundesanwaltschaft ihre Ermittlungen vorantreibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auslieferung als Schicksal<\/strong><br>\nPolitiker der Union und der SPD behaupten, Edward Snowden sei in Deutschland wegen des deutsch-amerikanischen Auslieferungsabkommens nicht sicher. Angeblich deswegen will man ihn nicht hier, sondern in Moskau als Zeugen h&ouml;ren. Es ist eine d&uuml;rftige Ausrede. Man versucht, die eigene Hasenherzigkeit juristisch zu tarnen; man f&uuml;rchtet den Zorn der USA. Die Bundesrepublik ist ein US-f&uuml;rchtiger Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/whistleblower-edward-snowden-auslieferung-als-schicksal-1.1813597\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><strong>INDECT geht in die finale Phase und will Personen &uuml;berwachen, die &uuml;ber rote Ampeln gehen<\/strong><br>\nDas umstrittene EU-Forschungsprojekt INDECT ist auf der Zielgeraden, bis zum 30. Juni 2014 soll das Projekt abgeschlossen sein. Ende September fanden bereits erste Endnutzer-Tests statt. Die Ergebnisse wurden heute auf der INDECT-Website ver&ouml;ffentlicht und zeigen, dass eine v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige &Uuml;berwachung droht.<br>\nDie zentralen Techniken, die vorgestellt wurden umfassen automatisierte Audio- und Video&uuml;berwachung. Dabei sollen etwa durch verschiedene Techniken Menschen im &ouml;ffentlichen Raum gez&auml;hlt werden k&ouml;nnen, Objekte automatisch getrackt werden und &auml;hnliches. Dar&uuml;ber hinaus sollen konkrete Ereignisse durch die &Uuml;berwachungsanlagen erkannt werden, die (m&ouml;gliche) Sicherheitsbedrohungen darstellen. Zu diesen Ereignissen geh&ouml;ren etwa Fu&szlig;g&auml;nger, die eine rote Ampel missachten und trotzdem die Stra&szlig;e &uuml;berqueren. Diese &Uuml;berwachung reiht sich damit in die schon zu Beginn des Projekts als v&ouml;llig absurd kritisierten Kriterien, nach denen die &Uuml;berwachung arbeiten soll. Denn f&uuml;r die Forscher ist auch &ldquo;Herumlungern&ldquo; eine &uuml;beraus gef&auml;hrliche Aktion.<br>\nDie neue Technik soll auch in der Lage sein, neben Sch&uuml;ssen, Schreien, Explosionen und zerbrechendem Glas &bdquo;Konversationen in sehr lauten Umgebungen&ldquo; zu erkennen und mitzuh&ouml;ren.<br>\nAn dem Test beteiligten sich die rum&auml;nische Polizei, das griechische Ordnungsamt, das spanische Verteidigungsministerium und die polnische Firma Microsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/indect-geht-in-die-finale-phase-und-will-personen-die-ueber-rote-ampeln-gehen-ueberwachen\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Machts&uuml;chtigen &middot; Warum die SPD ihre F&uuml;hrungsspitze loswerden muss<\/strong><br>\nZwischen dem Anspruch der Sozialdemokratie und dem Handeln des F&uuml;hrungspersonals bestehen kaum noch Gemeinsamkeiten. Die Basis muss handeln.<br>\nIn seltener Einigkeit strebt die SPD-F&uuml;hrung seit ihrem miserablen Wahlergebnis vom 22. September in Richtung Gro&szlig;e Koalition&hellip;<br>\nUmso irritierender ist nun die Unbeirrtheit, mit der die SPD-Prominenz auf ihre Ministersessel zusteuert. Die Motivation der einzelnen F&uuml;hrungsfiguren ist offensichtlich. F&uuml;r viele von ihnen hei&szlig;t es nach dem miserablen Wahlergebnis: regieren oder Abtreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/66308\/die-machtsuchtigen-warum-die-spd-ihre-fuhrungsspitze-loswerden-muss\/\">Carta<\/a> \n<p><strong>passend dazu: &ldquo;Respekt ja &ndash; Angst nein&rdquo;<\/strong><br>\nIm Vorfeld des SPD-Parteitages am Donnerstag sorgt der bevorstehende Mitgliederentscheid &uuml;ber eine m&ouml;gliche Gro&szlig;e Koalition mit der Union weiter f&uuml;r Diskussionen. SPD-Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles sagte im Bericht aus Berlin, die Parteif&uuml;hrung habe Achtung vor der Entscheidung: &ldquo;Das ist nicht Angst, aber doch Respekt.&rdquo; Dennoch sei sie zuversichtlich.<br>\nZugleich wies sie Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, es handele sich dabei lediglich um eine Inszenierung: &ldquo;Das ist sehr ernst gemeint und setzt uns nicht nur organisatorisch ganz sch&ouml;ne Ma&szlig;st&auml;be, sondern ist ja auch ein Ma&szlig;stab f&uuml;r mehr Demokratie.&rdquo; Am Ende m&uuml;sse ein Koalitionsvertrag stehen, von dem sie selbst, Parteichef Sigmar Gabriel und die Unterh&auml;ndler der SPD &uuml;berzeugt seien. Bislang l&auml;gen aber noch nicht gen&uuml;gend Ergebnisse aus den Koalitionsverhandlungen vor. &ldquo;Wir brauchen wirklich diese n&auml;chsten zwei Wochen&rdquo;, sagte Nahles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bericht-aus-berlin106.html\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Offensichtlich stehen die Personalien schon l&auml;ngst fest, obwohl inhaltlich kaum Ann&auml;herungen erzielt wurden. Und die Unterlagen f&uuml;r die Mitgliederbeteiligung sollen dem Vernehmen nach in wenigen Tagen verschickt werden.<\/em><br>\n<em>Ein Kommentar zur Meldung dr&uuml;ckt es passend aus: &bdquo;Ja, die zuk&uuml;nftigen SPD-Minister verdienen fette Bez&uuml;ge, und die SPD-Basis Respekt, nat&uuml;rlich nur, wenn sie einer GK zustimmt&hellip;.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD: ein bisschen f&uuml;r die Spitzensteuer, aber in der Hauptsache dagegen<\/strong><br>\nIst ein h&ouml;herer Steuersatz f&uuml;r Verm&ouml;gende und Besserverdienende in Deutschland politisch auf Jahre hinaus nicht durchsetzbar?<br>\nDie SPD, seit der Agenda 2010 und der letzten gro&szlig;en Koalition ohnehin kritisch be&auml;ugt, wenn es um ihr Kernthema &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo; geht, steht bei den aktuellen Koalitionsverhandlungen unter besonderer Beobachtung: Wie weit wird sie zur&uuml;ckstecken? Schafft sie es, obwohl sie nur Minderheitenpartner ist, dass ihre Positionen nicht verw&auml;ssert werden?<br>\nWie harmlos sie Forderungen formuliert, die in Zeiten der beinahe t&auml;glichen Nachrichten &uuml;ber weiter aufklaffende Einkommensunterschiede doch selbstverst&auml;ndlich auf die Agenda einer sozialdemokratischen Partei geh&ouml;ren, zeigt sich am Thema Erh&ouml;hung der Steuer f&uuml;r Spitzenverdiener.<br>\nDie SPD-Generalsekret&auml;rin formuliert die Forderung gegen&uuml;ber dem Spiegel sehr vorsichtig: Sie spricht von einer &ldquo;ma&szlig;volle(n) Steuererh&ouml;hung f&uuml;r wenige Spitzenverdiener und Verm&ouml;gende&rdquo;, mit sanftem Tritt auf die Bremse (&ldquo;ma&szlig;voll&rdquo;) bei gleichzeitiger Bedienung der Handbremse (&ldquo;f&uuml;r wenige&rdquo;).<br>\nDer Vorsitzende der Partei, Sigmar Gabriel betont indessen, dass er bei diesem Punkt gar nicht erst gro&szlig; losfahren will, er setze lieber auf andere Bewegungen:<br>\n&ldquo;Sollten wir ein gerechteres Steuersystem mit der CDU\/CSU nicht hinbekommen &ndash; wonach es zugegeben derzeit aussieht &ndash; bleiben ja noch viele andere Themen, bei denen wir etwas bewegen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nZuvor hatten mehrere Unionsmitglieder, allen voran Finanzminister Sch&auml;uble, deutlich gemacht, dass ihr Nein zu Steuererh&ouml;hungen &ldquo;ein unverr&uuml;ckbarer Punkt&rdquo; sei. Es gilt der Grundsatz, dass dies der W&auml;hlerklientel der Union vor den Kopf sto&szlig;en w&uuml;rde. So muss sich die SPD letztlich auch auf dieses Klientel, das stimmenm&auml;&szlig;ig deutlich st&auml;rker war als ihres, ausrichten. Das wird dann Realpolitik genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155306\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Auch bei diesem Thema r&auml;cht sich nun, dass jede Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen wurde.<\/em><br>\n<em>Und: Wie bei diesem Thema werden nahezu alle Wahlkampfthemen der SPD aufgeweicht und medial als notwendiger Kompromiss mit den Unionsparteien herausgestellt.<\/em><br>\n<em>Einen alternativen Schritt haben die Gr&uuml;nen aufgezeigt. Sie haben eine Koalition mit den Unionsparteien abgelehnt: U.a. aus Gr&uuml;nden mangelnder Realisierungsm&ouml;glichkeiten des eigenen Wahlkampfprogramms.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsziel Kultur<\/strong><br>\nDie SPD setzt sich durch: Kultur kommt ins Grundgesetz. Kultur ist in Deutschland Sache der L&auml;nder und Kommunen, in der Regel jedenfalls, Ausnahmen m&uuml;ssen ausdr&uuml;cklich benannt werden. Im Kompetenzgerangel mit den L&auml;ndern k&ouml;nnen sich gesamtstaatliche Kulturvermittler nun auf das nationale Staatsziel berufen. Und in Budgetverhandlungen k&ouml;nnen sie auf ausreichende Mittel zu seiner Umsetzung pochen. Was das konkret bringt, h&auml;ngt vom Geschick der jeweiligen Verhandler ab. So haben einige L&auml;nder hehre Formulierungen zur Kulturf&ouml;rderung l&auml;ngst in ihre Landesverfassungen hineingeschrieben. Im Zweifel hat sie das aber nicht daran gehindert, Sparbeschl&uuml;sse umzusetzen. &ndash; Sehen sollte man auch die prinzipiellen Grenzen so eines Staatsziels. Es bedeutet nat&uuml;rlich keineswegs, dass die Kultur durch den Staat gesch&uuml;tzt ist. Das kann der Staat n&auml;mlich gar nicht. Er kann nur Gelder zur Verf&uuml;gung stellen und institutionelle Rahmen bieten &ndash; und sich dar&uuml;ber hinaus am besten so weit wie m&ouml;glich aus der Kultur heraushalten. Die Lebendigkeit der Kultur kann von Staats wegen nicht verordnet, wohl aber behindert werden. Etwa, indem er nun nur noch einen bestimmten Kulturbegriff f&ouml;rdert: einen bildungsb&uuml;rgerlich-klassischen zum Beispiel, oder, im schlimmsten Fall, den einer angeblich einheitlichen deutschen Nationalkultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F11%2F09%2Fa0153&amp;cHash=b46470c9ae8c6d25035abcfa87a2b1e6\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat werden L&auml;nder und Kommunen, wie gehabt, weiterhin bei der Kultur sparen. Aber was f&uuml;r den Staat kaum Entlastung bringt, zu klein ist der Kulturanteil am Haushalt, kann f&uuml;r &ldquo;Kulturschaffende&rdquo; gravierend sein kann. Nat&uuml;rlich kann das f&uuml;r manch klamme Kommune immer noch viel Geld sein. M&ouml;chte man Begriff Kultur &ouml;konomisch fassen, so werden in den sogenannten &ldquo;creative industries&rdquo;, also der &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Kultur, aber auch in den Galerien, Verlagen und sonstigen Medien- und Design-Unternehmen 132 Mrd. Euro Umsatz erzielt und sie &uuml;bertreffen mit  3 Prozent den Anteil der Besch&auml;ftigten in der Finanzwirtschaft und sind nach der Automobilindustrie der zweitst&auml;rkste Besch&auml;ftigungssektor (2009). Im Artikel wird der bildungsb&uuml;rgerlich-klassische Kulturbegriff diskreditiert, weil er die Lebendigkeit der Kultur eher verhindere. Ich w&uuml;rde hier doch f&uuml;r etwas mehr Demokratie pl&auml;dieren. In Deutschland gehen pro Saison zehnmal so viele Menschen &ndash; 113 Millionen &ndash; in Museen wie in alle Bundesligaspiele zusammen. 31 Millionen Theaterbesucher sahen in der <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kulturfoerderung-musik-fuer-millionen\/4096330.html\">Spielzeit 2008\/2009 Auff&uuml;hrungen in den 888 Spielst&auml;tten in Deutschland<\/a>.<\/em><br>\n<em>Anteilig an den Gesamtausgaben von Bund, L&auml;ndern und Kommunen kommt man bei der Kulturf&ouml;rderung auf 1,67 Prozent, rund 9,2 Milliarden Euro j&auml;hrlich (etwa 0,2 Prozent der Gesamtausgaben gehen an die Theater). &Uuml;brigens kommt auch die Fu&szlig;ball-Bundesliga nicht ohne &ouml;ffentliches Geld aus: f&uuml;r Polizeieins&auml;tze und Stadionbauten, aus Fernsehgeb&uuml;hren und dem Sponsoring kommunaler Unternehmen. Allerdings w&uuml;rde ich auch als Fu&szlig;ballfan die Ausgaben f&uuml;r Kulturf&ouml;rderung im engeren Sinn eher als Investition denn als Subvention sehen. Selbstverst&auml;ndlich geh&ouml;rt Fu&szlig;ball in einem weiten Begriff von Kultur zur Alltagskultur. &ndash; Bleibt noch die Frage, die im Artikel der taz aufgeworfen wurde, ob die bisherige F&ouml;rderungspraxis die Lebendigkeit der Kultur verhindere. Hier bleibt Dirk Knipphals die Beschreibung einer Alternative schuldig. In den USA werden Kulturausgaben zu fast 90 Prozent privat finanziert. Man kann wohl kaum davon ausgehen, private Geldgeber Kultureinrichtungen freie Hand lassen. Staatliches Geld in Deutschland l&auml;sst sehr wahrscheinlich mehr Freiraum f&uuml;r Experimente. Man mag dar&uuml;ber streiten, ob es genug ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Blut oder Boden?<\/strong><br>\n&hellip;Anstatt das Staatsb&uuml;rgerschaftsrecht zu liberalisieren und die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft zu erm&ouml;glichen, kam es zum faulen Kompromiss: Menschen mit zwei P&auml;ssen m&uuml;ssen sich bis zum 23. Lebensjahr f&uuml;r eine Staatsb&uuml;rgerschaft entscheiden und auf die zweite verzichten.<br>\nIn den laufenden Koalitionsverhandlungen steht dieser Optionszwang nun zur Debatte. Ausgang ungewiss. Vielleicht gelingt jetzt, was mit der rot-gr&uuml;nen Reform in Jahr 2000 verpasst wurde: die Wende weg vom &ldquo;Blutsrecht&rdquo;&hellip;<br>\nEine einheitliche, landesunabh&auml;ngige deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft nach dem Prinzip der Abstammung schufen erst die Nazis mit dem Gesetz vom 5. Februar 1934. Noch das Grundgesetz enth&auml;lt im Artikel 116 eine blutsrechtliche Spezialit&auml;t, verbunden mit einer logischen Zumutung.<br>\nW&auml;hrend die Verfassungen aller Staaten nur Staatsangeh&ouml;rige und Nichtstaatsangeh&ouml;rige (&ldquo;Ausl&auml;nder&rdquo;) kennen, schuf das Grundgesetz ein hybriden Dritten: den &ldquo;Volksdeutschen&rdquo;, &ldquo;anderen Deutschen&rdquo; oder &ldquo;Statusdeutschen&rdquo;, also den Abk&ouml;mmling von Deutschen, die vor 100, 200 oder auch 800 Jahren nach Osten von dannen gezogen waren, aber dort ihr &ldquo;Deutschtum&rdquo; angeblich weitervererbten.<br>\nWie gut solche Entscheidungen &uuml;ber die Verfasstheit der Demokratie und &uuml;ber politische Konjunkturen Auskunft geben, l&auml;sst sich unterdessen in Frankreich erkennen: Hier galt bis 1804 und seit 1871 das ius soli, das Geburtsprinzip, wonach in Frankreich geborene Kinder automatisch Franzosen sind, unabh&auml;ngig davon, woher ihre Eltern stammen. G&auml;lte in Frankreich das deutsche Abstammungsprinzip, w&uuml;rde rund ein Viertel der Franzosen &uuml;ber Nacht zu Ausl&auml;ndern, unter anderem auch Nicolas Sarkozy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F11%2F07%2Fa0157&amp;cHash=120e510eaf34d8567056bc5cc945afaf\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>FC Bayern M&uuml;nchen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hoene&szlig; denkt nicht an &Auml;mter-Aufgabe<\/strong><br>\nUli Hoene&szlig; hat auch nach der Zulassung der gegen ihn erhobenen Anklage wegen Steuerhinterziehung nicht &uuml;berlegt, seine &Auml;mter beim FC Bayern M&uuml;nchen niederzulegen.<br>\n&ldquo;Warum sollte ich? Es gab &uuml;berhaupt nie einen Grund, denn ich habe die volle Unterst&uuml;tzung der Fans, der Mitglieder, des Aufsichtsrats und des Verwaltungsbeirats&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident und Aufsichtsratschef dem ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/id_66437534\/steueraffaere-uli-hoeness-denkt-nicht-an-aemter-aufgabe-beim-fc-bayern-muenchen.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Es ist in der Tat be&auml;ngstigend zu beobachten, wie in diesem Fall regelrecht Stimmung gemacht wird. Wer das Interview gesehen hat, muss fast zwangsl&auml;ufig zu dem Schluss kommen, dass an der &ldquo;Aff&auml;re Hoeness&rdquo; nur die &ldquo;b&ouml;sen Journalisten&rdquo; schuld sind. Im Hintergrund waren Uli Hoeness-Rufe zu h&ouml;ren und da das 30-Sekunden-Gespr&auml;ch auch noch vor der Allianz-Arena stattfand, braucht man sich nat&uuml;rlich nicht zu wundern, eine halbwegs kritische Frage als Majest&auml;tsbeleidigung aufgefasst wird. Das eigentlich Erstaunliche an der &ldquo;Causa Hoeness&rdquo; ist ja nicht das kriminelle Verhalten des Protagonisten, sondern die Reaktion des Umfeldes. Bei den Pr&auml;sidiumskollegen kann man das ja noch nachvollziehen, denn die Selbstbedienungsmentalit&auml;t unserer Eliten ist hinl&auml;nglich bekannt, aber dass abertausende von Fu&szlig;ballfans weiterhin im &ldquo;Brot-und-Spiele-Modus&rdquo; dahin d&auml;mmern ist wirklich erschreckend. Vielleicht ein Fall f&uuml;r die &ldquo;Manipulation des Monats&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rummenigge zahlt 249.900 Euro Strafe<\/strong><br>\nNach einem Besuch in Katar hatte Bayerns Vorstandschef zwei teure Mitbringsel nicht verzollt &ndash; jetzt muss Karl-Heinz Rummenigge den Strafbefehl akzeptieren. Die hohe Zahlung h&auml;ngt mit seinem stattlichen Einkommen zusammen &ndash; der Bayern-Boss gilt nun offiziell als vorbestraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/wegen-luxus-uhren-aus-katar-rummenigge-zahlt-euro-strafe-1.1815183\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern M&uuml;nchen, Karl-Heinz Rummenigge, ist also bereits vorbestraft und gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden (Pr&auml;sidenten) Uli Hoene&szlig; l&auml;uft nun ein Verfahren, das sogar mit einer Haftstrafe enden k&ouml;nnte. So etwas kannte man in den 80ern h&ouml;chstens von italienischen und s&uuml;dfranz&ouml;sischen Fu&szlig;ballklubs. Sei es drum &ndash; der FC Bayern wird auch k&uuml;nftig in den Medien als Aush&auml;ngeschild f&uuml;r Deutschland und der (vornehmlich s&uuml;deurop&auml;ischen) Konkurrenz als Vorbild pr&auml;sentiert. Im Fu&szlig;ball regiert der Chauvinismus und da nimmt man die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit offenbar nicht wahr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lichtgestalt<\/strong><br>\nPasst doch alles.<br>\nUm eins mal klarzustellen: Auf den WM-Baustellen in Katar schuften keine Sklaven! Best&auml;tigen kann das der Kaiser pers&ouml;nlich, Franz Beckenbauer! Der hat dort niemanden in Ketten gesehen. Nun ja, wenn er das sagt &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/quer\/131107-quer-thema-katar-100.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab\">BR Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Herr Beckenbauer sollte sich mal an ein Sprichwort erinnern: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Nimmt dieser &bdquo;Kaiser&ldquo; eigentlich die Realit&auml;t noch wahr?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Franz Beckenbauer ist ja auch der Meinung, dass es sich bei den Spritzen, die ihm w&auml;hrend seiner aktiven Zeit von den Sportmedizinern verabreicht wurden, um &bdquo;Vitaminspritzen&ldquo; gehandelt haben soll. Dass es sich bei den &bdquo;Vitaminspritzen&ldquo; um Doping handelte, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AOpfA3CWL-k\">weist der &bdquo;Kaiser&ldquo; bis heute emp&ouml;rt zur&uuml;ck<\/a>. Mir ist es ohnehin unverst&auml;ndlich, warum diesem leidlich intelligenten Menschen derart viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Feigheit vor dem W&auml;hler<\/strong><br>\nBundestagswahlen werden nicht mit Europapolitik gewonnen. Aber m&ouml;glicherweise werden sie in einem gewissen Sinn mit Europapolitik verloren. M&ouml;glicherweise ist es das, was bei den vergangenen Parlamentswahlen geschehen ist. Was ist damit gemeint? Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne haben im Wahlkampf zu zeigen versucht, dass die Merkel-Regierung gescheitert ist und das Land in eine Sackgasse gef&uuml;hrt hat. Das ist nicht weiter verwunderlich, das muss man tun als Opposition. Schlie&szlig;lich wird man nicht als Opposition ins Amt gew&auml;hlt, weil man so gut ist, sondern die Regierung wird abgew&auml;hlt, wenn die B&uuml;rger sie als schlecht ansehen. Das Problem daran ist nur: Das war sehr schwer vermittelbar&hellip;<br>\nDie wirkliche Katastrophe, die diese Regierung angerichtet hat, war ihre Europapolitik: Sie hat dem Kontinent einen Austerit&auml;tskurs oktroyiert, der die Euro-Zone ist eine 18-monatige Rezession trieb und in den Krisenstaaten eine soziale Katastrophe anrichtete. Und dieses de fakto Politikdiktat des m&auml;chtigsten Landes in Europa wurde auch noch mit einer rhetorischen Schlagseite versehen, die die Europ&auml;ischen Union einer Zerreisprobe aussetzte: &ldquo;unsolide&rdquo; L&auml;nder wurden abgekanzelt, schulmeisterlich wurde t&auml;glich irgendjemand beschieden, er m&uuml;sse seine &ldquo;Hausaufgaben&rdquo; machen, Nord- und S&uuml;d-L&auml;nder wurden gegeneinander aufgehetzt. Praktisch nichts von all dem, was notwendig gewesen w&auml;re, die Krise wirklich zu stabilisieren, wurde unternommen (die einzige Institution, die das wirklich und mit Erfolg tat, war am Ende die Europ&auml;ische Zentralbank), und die Politik, die verfolgt wurde, hat die Krise nur versch&auml;rft. Merkel selbst war es noch dazu, die mit ihrem populistischen Anti-Griechen-Get&ouml;se im NRW-Wahlkampf 2010 die Euro-Krise erst losgetreten und die Finanzm&auml;rkte in Brand gesetzt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/feigheit-vor-dem-wahler.php#more\">misik.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Staat sorgt sich um sich: Leiharbeit minus f&uuml;r die &ldquo;normale&rdquo; Wirtschaft, Leiharbeit plus f&uuml;r &ouml;ffentliche Arbeitgeber?<\/strong><br>\nDie L&auml;nder wollen die &ouml;ffentlichen Arbeitgeber durch eine Sondervorschrift von den ihrer Ansicht nach zu b&uuml;rokratischen Regeln f&uuml;r Zeitarbeit und Arbeitnehmer&uuml;berlassung befreien. Einen Entschlie&szlig;ungsantrag dazu haben Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in die Bundesratssitzung an diesem Freitag eingebracht.<br>\nDie Bundesl&auml;nder-Initiative hat das Ziel, den Staat als Arbeitgeber von den 2011 durch die schwarz-gelbe Koalition eingef&uuml;hrten Versch&auml;rfungen des Leiharbeitsrechts zu befreien. Die neuen Regeln zur Eind&auml;mmung der konzerninternen Arbeitnehmer&uuml;berlassung sind den &ouml;ffentlichen Arbeitgebern nun aber f&uuml;r ihre eigene Personalwirtschaft offensichtlich zu kompliziert &ndash; und deshalb will man sie, aber nur sie, davon befreien:<br>\n&raquo;Die strengeren Anforderungen der Zuverl&auml;ssigkeitspr&uuml;fung f&uuml;hrten &bdquo;zu einem b&uuml;rokratischen Mehraufwand, der nicht mit dem Ziel des B&uuml;rokratieabbaus zu vereinbaren ist&ldquo;, hei&szlig;t es in der Vorlage f&uuml;r die Bundesratssitzung. Es entst&uuml;nden Kosten von bis zu 4250 Euro, obwohl die Zuverl&auml;ssigkeit &ouml;ffentlicher Arbeitgeber &bdquo;nicht ernsthaft in Zweifel zu ziehen ist&ldquo;.&laquo;<br>\nDie Gewerkschaft Verdi findet das alles &ldquo;sehr merkw&uuml;rdig&rdquo;, denn: &raquo;Die geplanten Sonderregeln verst&auml;rkten insgesamt den Anreiz f&uuml;r Kommunen, Personal in privatrechtlich organisierte &ouml;ffentliche Betriebe auszulagern, f&uuml;r die nicht das Tarifrecht des &ouml;ffentlichen Dienstes gilt.&laquo;<br>\nDie Perspektive der Wirtschaft ist die, dass innerhalb k&uuml;rzester Zeit nun schon ein weiteres Mal der Staat der &ldquo;normalen&rdquo; Wirtschaft Auflagen machen oder Restriktionen auferlegen will, sich selbst aber als Arbeitgeber den Folgen zu entziehen versucht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/\">Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Streit um deutschen Export&uuml;berschuss: Pl&auml;doyer f&uuml;r einen Leistungsbilanzausgleich bei der FAZ<\/strong><br>\nUm als Volkswirt die Texte von Volkswirten zu lesen, die, wei&szlig; Gott wie, bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis gefunden haben, braucht man Nerven wie Drahtseile (siehe zuletzt hier und hier oder auch hier). Nun hat sich mit Patrick Welter ein weiteres Prachtexemplar direkt aus den USA zu Wort gemeldet. Patrick Welter ist aber, obwohl vor Ort, weit davon entfernt, sich von der Kritik des IWF und des US-Finanzministeriums an den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen anstecken zu lassen (siehe dazu zuletzt hier). Wahrscheinlich hat er, bevor er sich vom beschaulichen Frankfurt am Main aufmachte, eine Art Grundimmunisierung von der FAZ-Wirtschaftsredaktion mit auf den Weg bekommen. Oder muss man diese etwa gar schon haben, bevor man die Redaktionsr&auml;ume der FAZ &uuml;berhaupt betreten darf? Jedenfalls kalauert Welter in seinem Text erst einmal m&auml;chtig drauf los. Das buchst&auml;blich Dumme daran nur: Er meint es tats&auml;chlich ernst.<br>\nDie Kanzlerin, so Welter, k&ouml;nne doch schlie&szlig;lich nicht &ldquo;am Zollhaus stehen und die Ausfuhr stoppen? Soll die Regierung die Deutschen verpflichten, mehr ausl&auml;ndische Produkte zu kaufen? Dass sie weniger Kapital ins Ausland tragen und mehr f&uuml;r den Konsum ausgeben? Man muss sich die Konsequenzen der Forderung bis ins Extrem bildhaft vorstellen, um zu erkennen, wie bizarr das alles ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/11\/fazpatrick-welterstreit-um-deutschen-exportuberschuss-pladoyer-fur-einen-leistungsbilanzausgleich-bei-der-faz\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Deutschland muss keine Strafe zahlen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will untersuchen, woher der zu hohen deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss kommt. Wie es scheint, hat Deutschland aber keine Strafe zu bef&uuml;rchten. Das Wirtschaftsministerium ist dementsprechend gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/-kritik-an-exportstaerke-deutschland-muss-keine-strafe-zahlen\/9052698.html\">Handelsblatt<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dann kann man die Scharade auch gleich sein lassen. Die EU-Kommission findet also Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse gut, Leistungsbilanzdefizite total schlecht. Wie das zusammenpassen soll, interessiert anscheinend nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch auf den NachDenkSeiten:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11748\">Jens Berger &ndash; Ungleichgewichte nach Lesart der EU<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12236\">Jens Berger &ndash; Fatale Weichenstellung &ndash; Br&uuml;ssel erkl&auml;rt das deutsche Modell zum Vorbild f&uuml;r Europa<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Michael Schlecht: Eurokrise: Jetzt droht Deflation!<\/strong><br>\nDie deutsche Exportst&auml;rke bei gleichzeitiger Importschw&auml;che f&uuml;hrte zun&auml;chst zur massiven Verschuldung vieler L&auml;nder in der Eurozone. Die K&uuml;rzungspolitik, die darauf folgte, ist mittlerweile f&uuml;r die deflation&auml;ren Tendenzen in der Eurozone verantwortlich.<br>\nWie dramatisch die Situation ist, zeigt der Beschluss der EZB vom 7. November die Zinsen auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent zu senken. Die Preise in der Euro-Zone sind im Oktober nur noch um 0,7 Prozent gestiegen, vor Jahresfrist noch um mehr als zwei Prozent. Diese Tendenz zu sinkenden Preisen, also der Deflation, kommt vor allem aus den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;ndern. In Griechenland sinken die Preise bereits seit M&auml;rz. Auch Irland, Portugal, Spanien und Zypern n&auml;hern sich bedrohlich der Deflation.<br>\nAus Sicht der Verbraucher und der Sparer scheint ein R&uuml;ckgang der Preise durchaus begr&uuml;&szlig;enswert. Jedoch werden dann K&auml;ufe und Investitionen immer weiter in die Zukunft geschoben, denn morgen kann ja alles billiger sein. Das schw&auml;cht die wirtschaftliche Entwicklung und dr&uuml;ckt die Preise nur noch weiter nach unten. Gesamtwirtschaftlich birgt die Deflation also hochbrisante Risiken. Japan befindet sich seit den 1990er Jahren in einer Deflationsspirale und hat sich bislang immer noch nicht erholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/eurokrise-jetzt-droht-deflation\/\">DIE LINKE im Bundestag<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Hartz IV f&uuml;r alle<\/strong><br>\nNeue deutsche Au&szlig;enhandelsrekorde rufen international massive Kritik an der Berliner Exportfixierung hervor. Wie berichtet wird, hat die deutsche Wirtschaft im September einen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss von 20,4 Milliarden Euro erzielt &ndash; ein neuer H&ouml;chstwert. Sch&auml;tzungen zufolge werden deutsche Firmen im Gesamtjahr 2013 gut 200 Milliarden Euro mehr durch ihre Exporte verdienen, als sie f&uuml;r Einfuhren bezahlen. Das ist mehr als bei jedem anderen Staat weltweit. Da viele Abnehmerl&auml;nder deutscher Produkte auf diese Weise in die Verschuldung getrieben werden, wie es schon bei den Krisenstaaten der s&uuml;dlichen Eurozone der Fall war, nehmen die Proteste zu. Neben der EU-Kommission, die Berlin mit einer offiziellen R&uuml;ge droht, wirft das US-Finanzministerium der Bundesregierung vor, die Stabilit&auml;t der Weltwirtschaft zu gef&auml;hrden. Auch der IWF dringt energisch darauf, die deutsche Exportoffensive zu beschr&auml;nken. Deren Grundlage ist die Niedriglohnpolitik, mit der die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung und die Gro&szlig;e Koalition der deutschen Industrie entscheidende Konkurrenzvorteile verschafften: W&auml;hrend ihrer Amtszeit war Deutschland der einzige EU-Staat mit sinkenden Reall&ouml;hnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58731\">german-foreign-policy.com<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paul Krugman: Die verst&uuml;mmelte Wirtschaft<\/strong><br>\nDie Verfasser der Studie  &ndash;  von denen einer der Direktor f&uuml;r Forschung und Statistik im Rat der Federal Reserve ist, wir reden hier also nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern  &ndash;  beziffern diese Auswirkungen auch noch, und diese Ziffer ist erschreckend. Ihren Einsch&auml;tzungen zufolge hat die schlechte Wirtschaftslage Amerikas Wirtschaftspotential bereits jetzt um etwa 7% reduziert, und das bedeutet, dass wir dadurch um ungef&auml;hr 1 Billion Dollar im Jahr &auml;rmer gemacht werden. Und dabei geht es nicht nur um die Verluste in einem Jahr, wir reden hier von Langzeitsch&auml;den: 1 Billion Dollar j&auml;hrlich und das viele Jahre lang.<br>\nDiese Einsch&auml;tzung ist das Resultat komplexer Datenanalysen, und &uuml;ber Details kann man streiten. Hallo, vielleicht verlieren wir ja nur 800 Milliarden pro Jahr. Jedenfalls gibt es &uuml;berw&auml;ltigende Beweise daf&uuml;r, dass wir uns enormen langfristigen Schaden dadurch zugef&uuml;gt haben, dass wir der Massenarbeitslosigkeit nicht entschieden entgegengetreten sind  &ndash;  dass wir die Arbeitslosigkeit nicht mal zu einer politischen Priorit&auml;t erkl&auml;rt haben.<br>\nUnd, wie gesagt, das ist bittere Ironie, denn ein wesentlicher Grund daf&uuml;r, dass wir so wenig bez&uuml;glich der Arbeitslosigkeit unternommen haben, sind die Predigten der Defizit-Zeterer, die sich in den Mantel der langfristigen Verantwortung geh&uuml;llt haben  &ndash;   und die tats&auml;chlich erreicht haben, dass diese Verantwortung in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung jetzt fast gleichbedeutend mit geringer Staatsverschuldung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/11\/08\/opinion\/krugman-the-mutilated-economy.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Transatlantic Free Trade Agreement: Job Claims Are Pure Baloney<\/strong><br>\nThe Senate Finance Committee held hearings this week on the proposed Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). The committee chair, Sen. Max Baucus, claimed that the TTIP could boost U.S. exports to the EU by a third, adding &ldquo;more than one hundred billion dollars annually to U.S. GDP,&rdquo; and that it &ldquo;could support hundreds of thousands of new jobs in the United States.&rdquo; The statement is remarkable for its sheer audacity in the face of massive evidence of the failure of similar deals to deliver promised benefits. U.S. trade with Mexico after the North American Free Trade Agreement (NAFTA) has cost the United States nearly 700,000 jobs through 2010. U.S. trade with China has certainly failed to deliver on the promised benefits of growing exports. Since that country entered the World Trade Organization (WTO) in 2001, the U.S. has lost 2.7 million jobs through 2011 due to growing trade deficits with China. And the Korea-U.S. Free Trade Agreement (KORUS) has also resulted in growing trade deficits with that country and the loss of more than 40,000 U.S. jobs. Most of the trade-related job losses are concentrated in manufacturing, and growing trade deficits are responsible for a large share of the decline in U.S. manufacturing employment over the past fifteen years.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epi.org\/blog\/transatlantic-free-trade-agreement-job-claims\/?utm_source=Economic+Policy+Institute&amp;utm_campaign=af956346f5-EPI_News&amp;utm_\">The Economic Policy Institute<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Ich glaube, dass das US-EU-Freihandelsabkommen eine bedeutende Sache werden wird. Es ist eine &ndash; bereits von Hayek empfohlene &ndash; neoliberale Strategie, neoliberale politische Schritte dadurch gegen eventuelle demokratische Gef&auml;hrdungen abzusichern, dass man sie in die Form internationaler Vertr&auml;ge gie&szlig;t. Die B&uuml;rger k&ouml;nnen dann w&auml;hlen wen sie wollen, es wird sehr schwer bis unm&ouml;glich, das wieder r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Fast die gesamte WTO-Architektur kann hier als Beispiel dienen.<\/em><br>\n<em>Das amerikanische EPI (economic policy institute) hat sich die Studien unter die Lupe genommen, mit denen die &bdquo;akademischen Kopflanger&ldquo; (Brecht) den Interessenten die Pseudoargumente liefern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geh&auml;lter driften immer st&auml;rker auseinander<\/strong><br>\nDie L&uuml;cke zwischen den Einkommen der Gesamtbelegschaft und denen der Vorst&auml;nde wird laut einer Langzeitstudie immer gr&ouml;&szlig;er. Experten streiten dar&uuml;ber, ob Spitzengeh&auml;lter gerechtfertigt sind.<br>\nEin amerikanischer Vorstandschef verdient gegenw&auml;rtig im Schnitt 277-mal so viel wie der Durchschnitt seiner Mitarbeiter&hellip;<br>\nIn dieser Woche sorgte eine neue Zahl f&uuml;r Emp&ouml;rung: Gewerkschaftsnahe &Ouml;konomen hatten berechnet, dass die Vorst&auml;nde von Volkswagen im Jahr 2011 etwa das 170-Fache eines durchschnittlichen VW-Besch&auml;ftigten verdient haben&hellip;<br>\nFest steht: Das zunehmende Auseinanderdriften der Verg&uuml;tung an der Spitze im Vergleich zur Basis in deutschen Unternehmen ist keine Schim&auml;re. Das ergibt eine Langzeitanalyse, die die Personalberatung Kienbaum exklusiv f&uuml;r die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; erstellt hat.<br>\nW&auml;hrend das Durchschnittseinkommen der Gesamtbelegschaft seit Anfang der 90er-Jahre nominal, also ohne Ber&uuml;cksichtigung der Verbraucherpreissteigerungen, gerade einmal um 74 Prozent wuchs, durften sich die Vorst&auml;nde von Aktiengesellschaften hierzulande im Schnitt &uuml;ber ein Gehaltsplus von knapp 173 Prozent freuen.<br>\nIn noch luftigere H&ouml;hen stiegen die Geh&auml;lter der Vorst&auml;nde in den 30 gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten Konzernen des Landes: Trotz zwischenzeitlich deutlicher Gehaltseinbu&szlig;en im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 und 2009 verbesserte sich ihre Einkommenssituation seit 1990 um 416 Prozent.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131111_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131111_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article121722696\/Gehaelter-driften-immer-staerker-auseinander.html\">Die Welt<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass sogar die WELT die Problematik aufgreift, ist erstaunlich &ndash; die im Artikel angegebenen Pseudo-Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die absonderlichen Geh&auml;lter umso mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Placebo-Politik im Gesundheitswesen &ndash; daf&uuml;r braucht man nun wirklich keine Gro&szlig;e Koalition<\/strong><br>\nWas nunmehr aber als erste Ergebnisse aus dem gesundheitspolitischen Teil der Koalitionsverhandlungen nach au&szlig;en gedrungen ist, das l&auml;sst einen schon mehr als verzweifelt zur&uuml;ck. &ldquo;Patienten sollen schneller Facharzttermin bekommen&rdquo;, so meldete es beispielsweise Spiegel Online. Union und SPD wollen gesetzlich Versicherten einen Termin beim Facharzt garantieren: Innerhalb von vier Wochen soll der Besuch m&ouml;glich werden. Dies beschlossen die Mitglieder der AG Gesundheit w&auml;hrend der Koalitionsverhandlungen. Endlich wird einmal etwas f&uuml;r die benachteiligten Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung getan, so kommt diese Botschafter daher und so ist sie auch gemeint. Als Botschaft. Als ein sehr billiges Ergebnis f&uuml;r die politisch Verantwortlichen, denn zum einen handelt es sich hierbei nur um eine Botschaft, zum anderen w&uuml;rde die Umsetzung  Kosten verursachen, die von Dritten zu tragen w&auml;ren.<br>\n&raquo;Damit die Terminvergabe gelingt, sollen eigens Servicestellen eingerichtet werden, die die Organisation &uuml;bernehmen. Wenn innerhalb der vier Wochen kein niedergelassener Facharzt gefunden ist, k&ouml;nne der Versicherte einen Mediziner in einer Klinik aufsuchen, &hellip; Eingerichtet werden sollen die Stellen durch die Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen in den L&auml;ndern, gemeinsam mit den Krankenkassen. Auch die Finanzierung soll durch diese beiden Parteien erfolgen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/\">Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Streikrecht im Visier<\/strong><br>\nEinschr&auml;nkung durch gesetzliche Fixierung der &raquo;Tarifeinheit&laquo; steht bei Koalitionsverhandlungen erneut auf der Agenda. Unternehmerlobby trommelt daf&uuml;r<br>\nDie Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) l&auml;&szlig;t nicht locker. Der Unternehmerverband will die kommende Bundesregierung unbedingt dazu bringen, eine gesetzliche Einschr&auml;nkung des Streikrechts auf den Weg zu bringen. Davon jedenfalls berichtet der Marburger Bund (MB): &raquo;Derzeit l&auml;&szlig;t die BDA nichts unversucht, die Unterh&auml;ndler in der zust&auml;ndigen Koalitionsarbeitsgruppe &rsaquo;Arbeit und Soziales&lsaquo; massiv in ihrem Sinne zu beeinflussen&laquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung der &Auml;rzteorganisation. Sie w&auml;re ebenso Opfer eines Antistreikgesetzes wie die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL, die Pilotenvereinigung Cockpit, die Unabh&auml;ngige Flugbegleiter-Organisation (UFO) und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF). Letztlich aber w&uuml;rde eine gesetzliche Einschr&auml;nkung des Grundrechts auf Streik alle Besch&auml;ftigtenorganisationen treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-11\/019.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vom Amt auf die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nWie junge Arbeitslose in die Obdachlosigkeit getrieben werden<br>\nGeorg Restle: &bdquo;Es gibt viele Gr&uuml;nde, warum ein junger Mensch den Anschluss an die Gesellschaft verliert. Schwieriges Elternhaus, Schulprobleme oder Arbeitslosigkeit. Wer es ohnehin schwer hat im Leben, braucht Unterst&uuml;tzung. Eigentlich eine Binsenweisheit. Aber es gibt ein Gesetz in Deutschland, das es solchen Jugendlichen noch schwerer macht. Das schon kleinste Fehltritte mit aller Sch&auml;rfe bestraft und junge Menschen in die Obdachlosigkeit treibt. Strafen statt helfen? Klingt nach 19. Jahrhundert, ist aber Realit&auml;t &ndash; und das heute. Florian Bauer &uuml;ber ein Gesetz, das man schleunigst abschaffen sollte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/1107\/arbeitslose.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Energiewende<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Freibrief f&uuml;r Gro&szlig;konzerne<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe Energie der k&uuml;nftigen Regierung hat ihren Beitrag zum Koalitionsvertrag am Wochenende fertiggestellt, und was da unter Federf&uuml;hrung von Hannelore Kraft (SPD) und Peter Altmaier (CDU) entstand, d&uuml;rfte Arbeitspl&auml;tze bei diversen Lobbygruppen der Energiewirtschaft schaffen: Die wichtigsten Entscheidungen wurden vertagt; es gibt noch viel zu beeinflussen.<br>\nVorweg die gute Nachricht: Abgew&uuml;rgt wird nichts. Der entscheidende Satz zum Ausbau erneuerbarer Energien bleibt unangetastet, sie d&uuml;rfen nach wie vor ihren Strom vor fossil befeuerten Kraftwerken ins Netz einspeisen. Die Windkraft indessen muss ein paar Kr&ouml;ten schlucken, aber das wird ihrem Image langfristig guttun. Beispielsweise sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Anlagen an Stellen gebaut werden, an denen sie wegen Netz&uuml;berlastung stillstehen werden. Nun sollen die Betreiber einen Teil des finanziellen Risikos selbst tragen.<br>\nUnd was wird als gro&szlig;e Reform verkauft?..<br>\nAnsonsten stellt das Papier die Industrie weitestm&ouml;glich unter Naturschutz. Klimaschutz &bdquo;darf nicht zum Nachteil f&uuml;r energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie f&uuml;hren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Energiewende\/!127211\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Energiewende-Drossler<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen sind emp&ouml;rt: Union und SPD wollen die Energiewende drosseln, nun muss den Pl&auml;nen am Montag noch die gro&szlig;e Verhandlungsrunde zustimmen&hellip;<br>\nDie Drosselung erfolgt an drei Punkten:\n<ul>\n<li>Erstens soll der Bau neuer Biomassekraftwerke &uuml;berwiegend, vielleicht auch ganz, auf Anlagen begrenzt werden, die Abfall- und Reststoffe verbrennen; Anlagen, die mit Mais laufen, sollen kaum noch gebaut werden.<\/li>\n<li>Zweitens d&uuml;rfen Landesregierungen k&uuml;nftig eigene Mindestabst&auml;nde f&uuml;r Windanlagen zu Wohngebieten festlegen und k&ouml;nnen so den Ausbau nach eigenem Ermessen beschr&auml;nken.<\/li>\n<li>Die dritte K&uuml;rzung &ndash; die Drosselung des Ausbaus von Hochsee-Windanlagen &ndash; ist faktisch nur eine Anpassung an die Realit&auml;ten des Markts: Der Bau der Anlagen geht durch politische Fehlsteuerungen ohnehin seit Jahren langsamer voran als geplant . Die neuen Ziele bilden nur das ab, was noch machbar ist&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gr&uuml;nen-Fraktionschef Hofreiter h&auml;lt die Pl&auml;ne nicht nur &ouml;kologisch f&uuml;r falsch, sondern spricht auch von &ldquo;&ouml;konomischem Unfug&rdquo;&hellip;<br>\nDenn an anderer Stelle drohen schon neue Kosten. So wollen sowohl CDU als auch SPD die Einf&uuml;hrung eines Mechanismus pr&uuml;fen, der unrentable Kohle- und Gaskraftwerke f&uuml;r Bereitschaftsdienst bezahlt &ndash; was Verbraucher schlimmstenfalls mehrere Milliarden Euro kosten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-will-energiewende-reformieren-a-932793.html\">Spiegel Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und f&uuml;r die Industrierabatte gibt es mal wieder nur einen Pr&uuml;fungsauftrag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nicht klar zur Wende<\/strong><br>\nWie der Strommarkt funktionieren soll, bleibt zwischen Union und SPD umstritten. Unklar bleibt auch, wo die Grenze f&uuml;r den maximalen Ausbau erneuerbarer Energien pro Jahr liegen soll. Und ob die Stromsteuer sinkt, ist auch noch nicht raus&hellip;<br>\nOffenbar haben CDU, CSU und SPD aber nicht vor, das EEG und die Strommarktreform zusammenzuf&uuml;hren. Wie der Strommarkt in Zukunft funktionieren soll, blieb bis Samstagabend der wohl  gr&ouml;&szlig;te Knackpunkt zwischen den k&uuml;nftigen Koalitionspartnern. Dabei stehen drei Konzepte gegeneinander.  Altmaier, der Kapazit&auml;tsmechanismen lediglich f&uuml;r eine neue Subvention h&auml;lt, w&uuml;rde es vorziehen, wenn mit ordnungsrechtlichen Mitteln die Abschaltung von &bdquo;systemrelevanten Kraftwerken&ldquo;, wie es in der entsprechenden Verordnung hei&szlig;t, verhindert w&uuml;rde. Im Vertragsentwurf ist dar&uuml;ber hinaus von einer &bdquo;zus&auml;tzlichen Systemreserve&ldquo; die Rede, die durch konventionelle Kraftwerke  gebildet werden soll. Die SPD verlangt dagegen die Schaffung von Kapazit&auml;tsmechanismen. Damit ist gemeint, dass nicht nur die erzeugte Kilowattstunde Strom einen Wert hat, sondern auch die M&ouml;glichkeit zur Stromerzeugung, also die zur Verf&uuml;gung stehende Kraftwerksleistung irgendwie verg&uuml;tet wird. Der SPD geht es vor allem darum, dass existierende Kraftwerke wieder eine Rendite abwerfen, oder h&ouml;here Gewinne machen als derzeit. Der dritte Vorschlag verlangt bis Ende 2015 eine Entscheidung &uuml;ber die Schaffung von Kapazit&auml;tsmechanismen, die auch den Bau von flexiblen Kraftwerken als Erg&auml;nzung zu erneuerbaren Energien anreizen sollen. Diese Forderung hat die CSU in die Debatte gebracht, die nach der Abschaltung weiterer Atomkraftwerke um die Versorgungssicherheit in Bayern f&uuml;rchtet.<br>\nEinig sind sich Union und SPD darin, dass sie den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen wollen&hellip;<br>\nW&uuml;rden alle in der Energiearbeitsgruppe diskutierten K&uuml;rzungsvorschl&auml;ge umgesetzt, k&ouml;nnten sie die EEG-Umlage f&uuml;r 2015 im besten Fall um etwa einen Cent senken, ergibt eine Berechnung mit dem EEG-Rechner, den das &Ouml;ko-Institut f&uuml;r den Energiewende-Thinktank Agora entwickelt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/union-und-spd-debattieren-ueber-erneuerbare-energie-nicht-klar-zur-wende\/9053276.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Friedrichs Doppelmoral, seine Ewiggestrigkeit und seine &Auml;ngste<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Koalitionsgespr&auml;che um die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft weitergehen, offenbart Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, worum es ihm in dieser Frage geht: Assimilation! Sonst k&ouml;nnte die Identit&auml;t der deutschen Gesellschaft ver&auml;ndert werden.<br>\nIm Zuge der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen der Unionsparteien mit der SPD bekr&auml;ftigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Mittwoch seine Ablehnung der doppelten Staatsb&uuml;rgerschaft mit folgender Begr&uuml;ndung: &bdquo;Wenn wir Millionen von Menschen die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft geben, die sie weitervererben, werden wir eine dauerhafte t&uuml;rkische Minderheit in Deutschland haben. Dies bedeute eine &bdquo;langfristige Ver&auml;nderung der Identit&auml;t der deutschen Gesellschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2013\/11\/09\/doppelte-staatsbuergerschaft-friedrich-doppelmoral\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tea Party shocker: Even right-wingers become liberals when they turn off Fox News<\/strong><br>\nAmerica&rsquo;s center is to the left, and even Tea Partyers are liberals when they turn off Rush and learn real facts<br>\nAs the government shutdown neared its end, an NBC\/Esquire poll appeared trying to promote the idea of &ldquo;New American Center.&rdquo; Salon&rsquo;s own Alex Pareene skewered it rather mercilessly, for various good reasons, not least of which was how the whole enterprise came off: &ldquo;It seems like marketing for NBC and Esquire &mdash; we represent the sensible (and probably affluent) center! Don&rsquo;t be scared of our political content, advertisers!&rdquo; Pareene wrote. But there was more: &ldquo;[I]t is clearly very psychically important to the elite political media that a reasonable center exist. A common-sense, centrist middle is an essential, foundational myth of the nonpartisan press.<br>\nAnd yet, as James Fallows pointed out in &ldquo;Breaking the News,&rdquo; in 1996, today&rsquo;s elite media also thrives on superficial coverage of controvery, which makes it complicit in generating the very extremism it simultaneous deplores, condemns and needs to hold at bay in order to legitimate itself.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.origin.salon.com\/2013\/11\/08\/tea_party_shocker_even_right_wingers_become_liberals_when_they_turn_off_fox_news\/\">Salon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Angriff auf die Demokratie<\/strong><br>\nEin Essayfilm, der die Grundfragen der Demokratie ber&uuml;hrt: Romuald Karmakar hat die 2011 vom Haus der Kulturen der Welt veranstaltete Vortragsreihe &ldquo;Angriff auf die Demokratie&rdquo; zu einem Dokumentarfilm verarbeitet, in dem die Thesen und Ans&auml;tze der namhaften Teilnehmer pointiert zusammengestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=39538\">3sat Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Marktkonforme Demokratie?<\/strong><br>\nAm Mittwoch Abend startete eine weitere Folge der Ringvorlesungsreihe mit dem Thema: &ldquo;Was kostet die Welt? Die &Ouml;konomisieriung der Gesellschaft&rdquo;. F&uuml;r diese Veranstaltung im Kleinen Haus in Dresden war Jens Berger eingeladen &ndash; freier Journalist und politischer Blogger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/17138?page=0,0\">hpd<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Willy 100 &ndash; Im Zweifel f&uuml;r die Freiheit<\/strong><br>\nEin Theaterabend zum 100. Geburtstag von Willy Brandt &ndash; Urauff&uuml;hrung am 12.12.2013 im Neuen Stadthaus Berlin.<br>\nWilly Brandt ist unbestritten eine &uuml;berragende Pers&ouml;nlichkeit der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte und einer der wenigen deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts, der weltweit positives Ansehen genie&szlig;t&hellip;.<br>\nAm Donnerstag, dem 12. Dezember 2013 kommt aus diesem Anlass ein Theaterst&uuml;ck des Berliner Autors Johann Jakob Wurster im Neuen Stadthaus zur Urauff&uuml;hrung, das erlebbar macht, wie aus einem sehr jungen Mann ein Held wird.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.willy100.de\/Willy100_PresseInfo.pdf\">Pressemitteilung (mit weiteren Auff&uuml;hrungsterminen) [PDF &ndash; 37.5 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.willy100.de\/\">Willy 100<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19209","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19209"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19209\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28503,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19209\/revisions\/28503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}