{"id":19247,"date":"2013-11-14T08:35:51","date_gmt":"2013-11-14T07:35:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247"},"modified":"2013-11-14T09:40:09","modified_gmt":"2013-11-14T08:40:09","slug":"hinweise-des-tages-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h01\">Marktkonforme Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h02\">Kritik an Deutschlands Export-&Uuml;bersch&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h03\">Deutscher Export&uuml;berschuss: Zu gro&szlig;es Ungleichgewicht in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h04\">Reformbem&uuml;hungen: IWF warnt Portugal vor R&uuml;ckschl&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h05\">Euro-Krise: Spanien verl&auml;sst die Intensivstation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h06\">Krise in Spanien: Madrid versinkt im M&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h07\">Dummdreiste Deutscht&uuml;melei in den Tagesthemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h08\">It was hard to stomach David Cameron preaching austerity from a golden throne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h09\">M&auml;r von der Enteignung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h10\">Angst vor einer neuen Immobilienkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h11\">Vernichtendes Zeugnis f&uuml;r Union und SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h12\">Steinbr&uuml;ck warnt SPD vor schneller &Ouml;ffnung nach links<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h13\">Linksschwenk der SPD: Jetzt regiert das Misstrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h14\">Parteiisch statt weise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h15\">Hochschulmitarbeiter: Weniger als Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h16\">Gekaufte Staatsb&uuml;rgerschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h17\">DIW: R&uuml;ckgang der Einkommensungleichheit stockt, Einkommensmobilit&auml;t nimmt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h18\">Tausende Altenpfleger wollen aufh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h19\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h20\">Gerichte d&uuml;rfen sich nicht vor Verantwortung dr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247#h21\">Zu guter Letzt: WDR 2 Kabarett<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19247&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Marktkonforme Demokratie?<\/strong><br>\nAm Mittwoch Abend startete eine weitere Folge der Ringvorlesungsreihe mit dem Thema: &ldquo;Was kostet die Welt? Die &Ouml;konomisieriung der Gesellschaft&rdquo;. F&uuml;r diese Veranstaltung im Kleinen Haus in Dresden war Jens Berger eingeladen &ndash; freier Journalist und politischer Blogger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/17138?page=0,0\">hpd<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kritik an Deutschlands Export-&Uuml;bersch&uuml;ssen<\/strong><br>\nAlles nur Mathematik<br>\nWenn alle Volkswirtschaften der Euro-Zone so wettbewerbsf&auml;hig w&auml;ren wie die deutsche, g&auml;be es die Euro-Krise nicht. So die Analyse von Kanzlerin Merkel. Aber: Eine Welt, in der alle Staaten mehr ex- als importieren, kann es nicht geben. Das bedeutet, auch Deutschland kann etwas tun, dass es den anderen besser geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kritik-an-deutschlands-export-ueberschuessen-alles-nur-mathematik-1.1817176\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutscher Export&uuml;berschuss: Zu gro&szlig;es Ungleichgewicht in der EU<\/strong><br>\nSeit Jahren exportiert Deutschland seine Nachbarn kaputt. Die EU-Kommission will sich das jetzt genauer anschauen, Sanktionen wird es aber wohl keine geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutscher-Exportueberschuss\/!127420\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reformbem&uuml;hungen: IWF warnt Portugal vor R&uuml;ckschl&auml;gen<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds warnt vor erh&ouml;hten Risiken bei den Reformbem&uuml;hungen in Portugal. Der Widerstand gegen die Sparma&szlig;nahmen ist immer noch gro&szlig;, wie die Regierungskrise im Sommer zeigte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/reformbemuehungen-iwf-warnt-portugal-vor-rueckschlaegen\/9072716.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Verr&uuml;ckterweise sind hier mit &ldquo;R&uuml;ckschl&auml;gen&rdquo; nicht eine schrumpfende Wirtschaft, rasant steigende Arbeitslosenzahlen oder eine <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fruehaufsteher\/euro-krise-portugal-rutscht-in-die-deflation-12660838.html\">hochgef&auml;hrliche Deflation<\/a> gemeint, oder eine zerrissene Gesellschaft, sondern gesellschaftliche Widerst&auml;nde gegen die Austerit&auml;tspolitik. V&ouml;llig irre.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Euro-Krise: Spanien verl&auml;sst die Intensivstation<\/strong><br>\nAls erstes Land steigt Spanien aus dem Hilfsprogramm der Euro-L&auml;nder aus und finanziert sich k&uuml;nftig wieder vollst&auml;ndig am Markt. Auf der iberischen Halbinsel scheint die Trendwende geschafft zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/euro-krise-spanien-verlaesst-die-intensivstation\/9069832.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Gesundbeterei ohne Substanz. Sogar der SPIEGEL sieht die Lage in Spanien viel pessimistischer:<\/em><br>\n<em>&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/spanien-sinkende-verbraucherpreise-schueren-angst-vor-deflation-a-933441.html\">Spanien: Sinkende Verbraucherpreise sch&uuml;ren Angst vor Deflation<\/a><\/em><br>\n<em>Erstmals seit Oktober 2009 sind in Spanien die Verbraucherpreise gesunken. Das erh&ouml;ht die Sorge vor einer Deflation in der Euro-Zone. Dies k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass Verbraucher weniger konsumieren, in Erwartung, dass die Preise immer weiter sinken.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krise in Spanien: Madrid versinkt im M&uuml;ll<\/strong><br>\nMadrid Seit mehr als einer Woche h&auml;ufen sich in der spanischen Hauptstadt wegen eines Streiks die Abf&auml;lle auf den Strassen. Die Angestellten der Firmen, die mit der Stadtreinigung beauftragt sind, protestieren damit gegen die Ank&uuml;ndigung, dass 1100 von insgesamt 6000 Mitarbeitern entlassen werden sollen. Die Subunternehmen selbst rechtfertigten die K&uuml;ndigungen damit, dass das Rathaus das Budget f&uuml;r die Stadtreinigung seit 2011 um 18 Prozent gedrosselt habe. In der Tat sind die &ouml;ffentlichen Kassen in Madrid g&auml;hnend leer. Die finanzielle Lage ist dramatisch, doch ist Madrid kein Einzelfall. Noch in den Jahren des Booms hatte man sich in der Hauptstadt wie auch in anderen Gemeinden mit aufwendigen Prestigeprojekten tief in Unkosten gest&uuml;rzt. In grossem Stil wurden etwa Autobahnen untertunnelt und Metrostationen ausgebaut, auch der Flughafen wurde erweitert. Heute sitzt Madrid auf einem Schuldenberg von 7 Milliarden Euro. Es muss an allen Ecken und Enden gespart werden, so auch an der t&auml;glichen Reinigung der Strassen und Parkanlagen. Die Zeitung &laquo;El Pa&iacute;s&raquo; schrieb am Dienstag, sollte der Streik anhalten, m&uuml;sste die Stadt Gesundheitsalarm ausrufen, weil dann die Gefahr von Krankheiten und Ungeziefer drohe. Ein Ende des Streiks ist nicht in Sicht. Der Vorschlag der Entsorgungsfirmen, die Zahl der Entlassungen zu halbieren und durch Lohnk&uuml;rzungen auszugleichen, wurde von den Gewerkschaften strikt abgelehnt. Der Streik schadet allerdings auch dem Ruf der konservativen B&uuml;rgermeisterin von Madrid, Ana Botella, und damit dem in Spanien regierenden Partido Popular. Botella, Ehefrau des ehemaligen Ministerpr&auml;sidenten Aznar, steht bereits seit geraumer Zeit wegen ihres Krisenmanagements in der Kritik. Der R&uuml;ckzug der B&uuml;rgermeisterin aus der Diskussion um den Streik mit dem Argument, dies sei ein Konflikt zwischen den betreffenden Subunternehmen und deren Mitarbeitern, hat bei vielen B&uuml;rgern Zorn ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/madrid-versinkt-im-muell-1.18184293?extcid=Newsletter_13112013_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dummdreiste Deutscht&uuml;melei in den Tagesthemen  <\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel bei der EU, in Berlin bei den k&uuml;nftigen Koalition&auml;ren wie auch in Hamburg bei den Tagesthemen ist man sich einig. Es m&uuml;sse in Europa mehr Deutschl&auml;nder geben. Die Kritik an den hohen Export&uuml;bersch&uuml;ssen sei absurd und allenfalls von Neid gepr&auml;gt. Der Kommentar von Sigmund Gottlieb aus M&uuml;nchen setzte dem ganzen dann noch einmal die Krone auf. Gustav A. Horn schreibt angesichts dieser intellektuellen Minderleistung auf facebook &uuml;ber ein Meisterwerk der Ignoranz gepr&auml;gt von dummdreister Deutscht&uuml;melei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/disp\/imprint\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>It was hard to stomach David Cameron preaching austerity from a golden throne<\/strong><br>\nMaybe Cameron didn&rsquo;t see the irony; perhaps he forgot about the army of waiting staff, cleaners, chefs and porters who were also present at the banquet. Perhaps he thought he was in a room of similarly rich people, who understood the necessity for austerity. Perhaps it didn&rsquo;t occur to him that this message might not be as easily comprehended by those who hadn&rsquo;t just enjoyed a four-course meal. Perhaps he forgot about those of us, disabled or unemployed or on the minimum wage, for whom austerity has had a catastrophic and wounding effect.<br>\nIn his speech, Cameron talked about a &ldquo;leaner, more efficient, more affordable state&rdquo;. He argued that austerity could be a permanent government policy; a way of trimming down the administrative excesses of some public services. He framed it in the context of the current tough living conditions &ndash; a minimising of state spending, as it &ldquo;comes out of the pockets of the same taxpayers whose living standards we want to see improve&rdquo;.<br>\nNo word yet, of course, on what changes will be made to the state-funded banquet he was speaking at. Perhaps next year there will only be three courses, or the dessert wine will be ruthlessly culled.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2013\/nov\/13\/david-cameron-austerity-public-sector-cuts\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>M&auml;r von der Enteignung<\/strong><br>\nVorige Woche war wieder die Zeit der starken Worte. Nachdem die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins auf 0,25 Prozent gesenkt hatte, meinte Sparkassenpr&auml;sident Georg Fahrenschon: &ldquo;Niedrigzinsen f&uuml;hren zu dauerhaften Verlusten der Sparer, die quasi einer Enteignung gleichkommen, weil sie bei ihren Anlagen negative Realzinsen hinnehmen m&uuml;ssen.&rdquo; Zuvor schon hatten Lobbyisten, Anlageberater und Medien die &ldquo;Finanzrepression&rdquo; beklagt, die durch die niedrigen Zinsen ausge&uuml;bt werde.<br>\n&ldquo;Enteignung&rdquo; und &ldquo;Repression&rdquo; &ndash; solche Worte verbreiten Angst. Angst um die eigenen Ersparnisse, Angst um die Altersr&uuml;cklagen insgesamt. H&ouml;chste Zeit also f&uuml;r ein paar Klarstellungen. Die Zinssenkung der EZB mag falsch gewesen sein, weil deren Pr&auml;sident Mario Draghi den R&uuml;ckgang der Teuerung in Europa &uuml;berinterpretiert hat. Mit einer Enteignung der Sparer jedoch hatte der Schritt nichts zu tun. Es war der Versuch der Notenbank, auf die immer noch labile Konjunktur zu reagieren und einer zerst&ouml;rerischen Deflation vorzubeugen.<br>\nDie EZB und &ndash; in noch st&auml;rkerem Ma&szlig;e &ndash; die amerikanische Federal Reserve reagieren auf die verbreitete Risikoscheu der Investoren. Sie senken die Zinsen, weil sie hoffen, dass sie so mehr Investitionen und Wachstum generieren. Die Euro-Krise ist dabei ein wichtiger Faktor, aber nicht der einzige.<br>\nDer Zusammenhang wird klar, wenn man sich f&uuml;r einen Augenblick vorstellt, die EZB handelte anders und erh&ouml;hte, um den Sparern entgegenzukommen, ihren Zins auf 4,25 Prozent. Das w&auml;re der Satz, den die EZB im September 2008 verlangte, als die hei&szlig;e Phase der Finanzkrise begann.<br>\nDie absehbaren Folgen w&auml;ren eine dramatische Aufwertung des Euro und eine neue Rezession, negatives Wachstum, Deflation und der Zwang f&uuml;r viele Arbeitnehmer, ihre Ersparnisse aufzul&ouml;sen, weil sie ihren Job verlieren. Sie st&uuml;nden also viel schlechter da als heute. Das Gedankenexperiment zeigt: Im Zusammenhang mit niedrigen Zinsen von &ldquo;Enteignung&rdquo; zu sprechen, ist einfach sinnlos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rekordtief-des-leitzins-die-maer-von-der-enteignung-1.1817192\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was ist da los? Nikolaus Piper der neoliberale Ultra, verwei&szlig;t das Gefasel seiner Mainstreamkollegen, von der Enteignung der Sparer durch die Niedrigzinsen, ins Reich der M&auml;rchen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angst vor einer neuen Immobilienkrise<\/strong><br>\nDer IWF warnt, die Fed wird nerv&ouml;s: In den USA haben bizarre Hypothekenfonds ihr Volumen in k&uuml;rzester Zeit verdreifacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-11\/usa-immobilien-reit-krise\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vernichtendes Zeugnis f&uuml;r Union und SPD<\/strong><br>\nDie f&uuml;nf Wirtschaftsweisen haben ein vernichtendes Zwischenfazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen von Union und SPD gezogen. In ihrem Jahresgutachten, das sie an diesem Mittwoch der Bundesregierung &uuml;bergeben, kritisieren die &Ouml;konomen praktisch alle wichtigen Vereinbarungen, die sich zwischen den mutma&szlig;lichen B&uuml;ndnispartnern abzeichnen. Dazu z&auml;hlen die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Reform der &Ouml;kostromf&ouml;rderung, die Mietpreisbremse sowie bessere Renten f&uuml;r M&uuml;tter, Niedrigverdiener und langj&auml;hrig Besch&auml;ftigte.<br>\n&ldquo;Die aktuelle wirtschaftliche Situation und die gute Position Deutschlands im Vergleich zu den Krisenl&auml;ndern des Euro-Raums scheinen bei vielen politisch Handelnden den Blick auf die gro&szlig;en zuk&uuml;nftigen Herausforderungen verstellt zu haben&rdquo;, hei&szlig;t es in dem mehr als 500-seitigen Papier, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Die Probleme w&uuml;rden jedoch umso gr&ouml;&szlig;er, je z&ouml;gerlicher man sie angehe.<br>\nDass sich der Sachverst&auml;ndigenrat &ndash; so der offizielle Titel des Expertengremiums &ndash; so vehement in laufende Koalitionsverhandlungen einmischt, ist zumindest ungew&ouml;hnlich. Offenbar jedoch geht den Wissenschaftlern der gesamte bisher erkennbare Kurs von CDU, CSU und SPD gegen den Strich. Darauf deutet bereits der Titel des Gutachtens hin, der &ldquo;Gegen eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Wirtschaftspolitik&rdquo; lautet.<br>\n&ldquo;Kein Bedarf an mehr staatlicher Regulierung&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/warnung-der-wirtschaftsweisen-vernichtendes-zeugnis-fuer-union-und-spd-1.1817230\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da fragt man sich wieder einmal, sind die Statements dieses in seinem marktradikalen Dogmatismus erstarrten Zirkel &uuml;berhaupt noch ernst zunehmen? Der Titel &ldquo;Gegen eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Wirtschaftspolitik&rdquo;, kann dabei nur als zynisch betrachtet werden. Was soll bitte an einer Ideologie, der neoliberalen, die die Lebensumst&auml;nde von 90 Prozent der Menschen verschlechtert hat, fortschrittlich sein, wenn schon ein paar soziale Brosamen als &ldquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt&rdquo; verunglimpft werden? Beeindruckend, dass dieser Unsinn auf sage und schreibe 531 Seiten ausgewalzt wird. Die Katholische Kirche ist gegen den &ldquo;Sachverst&auml;ndigenrat&rdquo; &ndash; eigentlich ein herrlicher grotesker Euphemismus &ndash; eine Vereinigung von Freigeistern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck warnt SPD vor schneller &Ouml;ffnung nach links<\/strong><br>\nKurz vor ihrem Parteitag debattiert die SPD &uuml;ber die geplante &Ouml;ffnung zur Linkspartei. Ex-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck geht auf Distanz zu der von der SPD-Parteispitze geplanten &Ouml;ffnung. &ldquo;Das steht jetzt nicht an&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck vor Beginn des SPD-Parteitags am Donnerstag.<br>\nDer Parteitag soll nach dem Willen des Vorstands beschlie&szlig;en, dass die SPD vor Wahlen k&uuml;nftig keine Koalitionen mehr ausschlie&szlig;t. Die klare Absage an ein B&uuml;ndnis mit der Linkspartei bei der Bundestagswahl war vor allem bei SPD-Linken auf Kritik gesto&szlig;en.<br>\nMan verhandele mit der Union &uuml;ber eine Gro&szlig;e Koalition, sagte hingegen Steinbr&uuml;ck der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo;. &ldquo;Die strategischen Perspektiven f&uuml;r die Zeit danach sollten wir besprechen, wenn die Frage ansteht.&rdquo; Entscheidend werde sein, wie sich die Linkspartei in den n&auml;chsten Jahren entwickle. &ldquo;Das sollten wir abwarten und nicht selbst Pirouetten drehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/steinbrueck-warnt-spd-vor-schneller-oeffnung-zur-linkspartei-a-933331.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weshalb h&auml;lt diese Figur nach der vergeigten Bundestagswahl nicht die Klappe und tritt einfach ab? Wegen mir kann er sich dann weiter mit Vortr&auml;gen die Taschen f&uuml;llen.<\/em><br>\n<em>Welche Interessen Steinbr&uuml;ck mit dieser Rede vertritt ist relativ klar. Ohne eine &Ouml;ffnung zu einer Koalition mit der Linken wird es keine parlamentarische Mehrheit jenseits der Union und der neoliberalen Agenda geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linksschwenk der SPD: Jetzt regiert das Misstrauen<\/strong><br>\nEigentlich verhandeln Union und SPD gerade &uuml;ber die kommenden vier Jahre. Doch manche denken schon &uuml;ber das Jahr 2017 hinaus. Dann wird wieder gew&auml;hlt &ndash; und dann k&ouml;nnte es vielleicht sogar eine Option geben, die diesmal noch verworfen wurde &ndash; Rot-Rot-Gr&uuml;n.<br>\nSigmar Gabriel, der am Donnerstag in Leipzig auf dem Bundesparteitag erneut zum Vorsitzenden der 150 Jahre alten SPD gew&auml;hlt wird, will seine Partei vorsichtig f&uuml;r neue Machtm&ouml;glichkeiten &ouml;ffnen. In einem Entwurf f&uuml;r den Leitantrag werden Koalitionen mit der Linkspartei ab 2017 nicht mehr ausgeschlossen. Es ist ein Vorsto&szlig;, der in der SPD weitestgehend mitgetragen wird, auch vom konservativen Fl&uuml;gel &ndash; beim k&uuml;nftigen Koalitionspartner CDU\/CSU aber f&uuml;r Irritationen sorgt.<br>\nBei der Union fragt sich so mancher, wie die angepeilte Gro&szlig;e Koalition die kommenden vier Jahre eigentlich halten soll, wenn die SPD sich bereits jetzt nach einer neuen Braut umsieht. Ein ungutes Gef&uuml;hl beschleicht manchen angesichts des Vorsto&szlig;es, den Gabriel und Co. auf dem Parteitag wagen &ndash; mitten in den Verhandlungen &uuml;ber eine Gro&szlig;e Koalition.<br>\nIn der Union sehen sie sich manche in ihrer Wahlkampfstrategie best&auml;tigt. Vor dem 22. September hatten CDU und CSU vor einem rot-rot-gr&uuml;nen B&uuml;ndnis auf Bundesebene gewarnt. &ldquo;Damit zeigt die SPD, dass sie durchaus keine Scheu hat, mit der SED-Fortsetzungspartei zusammenzugehen. Ich bezweifle, dass dieser Richtungswechsel die SPD st&auml;rkt. Viele SPD Anh&auml;nger werden entsetzt sein&rdquo;, sagt das CDU-Pr&auml;sidiumsmitglied Philipp Mi&szlig;felder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/union-greift-geplante-oeffnung-der-spd-zur-linkspartei-an-a-933389.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Spiegeljournaille geht schon einmal in Stellung. Auf die Hetzkampagne der Mainstreampresse gegen eine &Ouml;ffnung der SPD f&uuml;r eine Koalition mit der Linken darf man sich jetzt schon freuen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Parteiisch statt weise<\/strong><br>\nVorbild &raquo;Agenda 2010&laquo;: Sachverst&auml;ndigenrat macht Front gegen Koalitionspl&auml;ne und verdammt Mindestlohn, Mietpreisbremse und Rentenpl&auml;ne von Schwarz-Rot<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-14\/002.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hochschulmitarbeiter: Weniger als Mindestlohn<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte an Brandenburgs &ouml;ffentlichen Hochschulen arbeiten zum Teil f&uuml;r weniger als 8,50 Euro Stundenlohn. Damit liegt ihre Verg&uuml;tung unter der vom rot-roten Kabinett beschlossenen Untergrenze f&uuml;r &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge im Land. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion im Landtag hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/a\/89421\/hochschulmitarbeiter-weniger-als-mindestlohn\/\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gekaufte Staatsb&uuml;rgerschaft<\/strong><br>\nMalta ist kein Einzelfall<br>\nMalta ist nicht das einzige Land in der EU, das Staatsb&uuml;rgerschaften gegen Bezahlung anbietet: Ungarn, Irland, Portugal und &Ouml;sterreich machen es &auml;hnlich. Wohlhabende Menschen haben grunds&auml;tzlich h&ouml;here Chancen auf eine Einb&uuml;rgerung. Das ist auch in Deutschland so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/aufenthaltsgenehmigungen100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>DIW: R&uuml;ckgang der Einkommensungleichheit stockt, Einkommensmobilit&auml;t nimmt ab<\/strong><br>\nDie Ungleichheit der verf&uuml;gbaren Einkommen in Deutschland ist nach dem H&ouml;hepunkt im Jahr 2005 leicht zur&uuml;ckgegangen. Diese Tendenz hat sich jedoch zuletzt &ndash; im Jahr 2011 &ndash; nicht weiter fortgesetzt. Die Einkommensmobilit&auml;t, das hei&szlig;t der Auf- oder Abstieg einzelner Personengruppen in der Einkommenshierarchie, ist seit der Wiedervereinigung deutlich zur&uuml;ckgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. &bdquo;Die Chance, innerhalb eines Vierteljahres aus dem Armutsrisiko zu entkommen, ist in den vergangenen Jahren um zehn Prozentpunkte auf 46 Prozent gesunken&ldquo;, erl&auml;utert DIW-Forscher Markus Grabka. Die Ungleichheit der verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommen und das Armutsrisiko verharren insgesamt auf einem hohen Niveau. Aufgrund der j&auml;hrlichen Wiederholungsmessung ist dabei nicht nur die Analyse der personellen Einkommensverteilung, sondern auch des Auf- oder Abstiegs innerhalb der Verteilung m&ouml;glich. Die Entwicklung der sogenannten Einkommensmobilit&auml;t ist neben der reinen Betrachtung der Armutsrisikoquote aus sozialpolitischer Sicht von Bedeutung.<br>\nDie verf&uuml;gbaren Haushaltseinkommen haben sich in den Jahren 2000 bis 2011 sehr unterschiedlich entwickelt: Die h&ouml;chsten Einkommen (oberstes Dezil) sind um 13 Prozent gewachsen, auch das neunte und achte Dezil konnte drei bis vier Prozent Einkommenszuw&auml;chse erzielen. Im siebten bis f&uuml;nften Dezil stagnierten die Einkommen, und im vierten bis ersten Dezil gab es Einkommensr&uuml;ckg&auml;nge von bis zu f&uuml;nf Prozent. Dabei verzeichneten die Forscher seit dem Jahr 2005 einen leichten R&uuml;ckgang der Ungleichheit, den sie auf die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zur&uuml;ckf&uuml;hren. Im Jahr 2011 scheint der Trend r&uuml;ckl&auml;ufiger Einkommensungleichheit ins Stocken geraten zu sein. Ursache daf&uuml;r ist laut Grabka und G&ouml;bel, neben der wieder gewachsenen Ungleichheit der Erwerbseinkommen, vor allem die gestiegene Ungleichheit der Kapitaleinkommen. Zur Messung der Einkommensmobilit&auml;t befanden sich 44 Prozent der im Jahr 1994 einkommensarmen Personen drei Jahre sp&auml;ter noch in der gleichen Position. Im Zeitraum zwischen 2008 und 2011 ist der entsprechende Anteil auf 54 Prozent gestiegen. Auch am oberen Rand der Einkommenshierarchie nahm die Einkommensmobilit&auml;t ab: Personen mit einem Einkommen von 200 Prozent und mehr des Medianeinkommens blieben zwischen 1994 und 1997 nur zu 59 Prozent in ihrer Einkommensklasse, seit 2004 trifft dies auf 65 Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.100319.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen.html?id=diw_01.c.431453.de\">DIW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schade, dass das DIW&nbsp; bzw. Markus M. Grabka und Jan Goebel es bei der Beschreibung der Einkommensungleichheit belassen. Obwohl es durchaus sinnvoll ist, den immer wieder von Regierung, Presse und Wirtschaftsverb&auml;nden betonten R&uuml;ckgang der Einkommensungleichheit die traurigen Realit&auml;t entgegen zu stellen. Nat&uuml;rlich wussten alle, die Augen daf&uuml;r hatten, dass diese wenigen Jahre nicht dem Trend entsprachen. Schade, dass die Autoren nicht auf die &ouml;konomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Einkommensungleichheit eingingen. So h&auml;tte es nahegelegen auf Untersuchungen einzugehen, welche zum Ergebnis kamen, dass Ungleichheit langfristig das Wirtschaftswachstum beeintr&auml;chtigt &ndash; so z.B. das IWF-Paper &ldquo;Inequality and Unsustainable Growth. Two Sides of the Same Coin?&rdquo; aus 2011. Nat&uuml;rlich ist das Thema alt und bereits seit vielen Jahren sind die Kan&auml;le bekannt, die zu einer Destabilisierung einer Volkswirtschaft f&uuml;hren. Zuletzt hat Joseph Stiglitz diese in seinem Buch &ldquo;Preis der Ungleichheit&rdquo; (2001) noch einmal beschrieben. Zentral ist, dass eine steigende Ungleichheit ein Absinken der Nachfrage nach sich zieht. Die untere und mittlere Einkommensklasse verbrauchen&nbsp; im Wesentlichen alles von ihrem Einkommen, w&auml;hrend die obere Einkommensklasse 20 Prozent und&nbsp; mehr spart. Wird das Geld von unten nach oben verlagert wird, wie es Stiglitz in den letzten Jahrzehnten f&uuml;r die USA beschreibt, f&uuml;hrt die abnehmende Nachfrage zu Arbeitslosigkeit und zu einer schwachen Wirtschaft. Dieser Mechanismus l&auml;sst sich leicht auf Deutschland &uuml;bertragen. Wie in den USA haben in Deutschland die Zuw&auml;chse in der oberen Einkommensklasse wesentlich zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Einkommensungleichheit beigetragen. In Deutschland ist die Ungleichheit in den letzten Jahren so stark wie in fast keinem anderen OECD-Land angestiegen.<\/em><br>\n<em>Stiglitz bleibt aber bei dieser Betrachtung nicht stehen, sondern fragt sich wie es dazu kommen konnte, und verweist auf den Zusammenhang von wirtschaftlicher Ungleichheit und politischer Ungleichheit, d.h. auf den &uuml;bertriebenen, aber ma&szlig;geblichen Einfluss des Kapitals auf die Gestaltung der Gesetze und der (De)Regulierung, insbesondere der Finanzm&auml;rkte. Man kann jetzt dar&uuml;ber streiten, ob die in den USA seit Beginn der 80er Jahre, in Deutschland seit Ende der 80er zunehmende Einkommensungleicheit die &ldquo;Gro&szlig;e Depression&rdquo; von 2008 ausgel&ouml;st hat, wie der Report of the Commission of Experts of the President of the United Nations General Assembly on Reforms of the International Monetary and Financial System res&uuml;miert &ndash; oder den Einfluss des gro&szlig;en Kapitals auf die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte als Ursache des &Uuml;bels ausmachen.&nbsp; Nahelegen kann man den heute agierenden Politikern, Journalisten und Managern auf jeden Fall diese Zeilen des Reports: &ldquo;The crisis is not just a once in a century accident, something that just happened to the economy, something that could not be anticipated, let alone avoided. We believe that, to the contrary, the crisis is manmade: It was the result of mistakes by the private sector and misguided and failed policies of the public.&rdquo; &ndash; Klar sollte sein: Vom hohen Anteil der Spitzeneinkommen bzw. der Fortsetzung des Trends eines wachsenden Anteils der Spitzeneinkommen am Gesamteinkommen eines Landes, geht eine gro&szlig;e Gef&auml;hrdung f&uuml;r die Gesamtwirtschaft aus. &ndash; F&uuml;r die aktuelle Debatte sollten wir die von der OECD nicht gerade erwartete Einsicht zur Kenntnis nehmen: Die steuerliche Belastungsf&auml;higkeit der Einkommensbezieher an der Spitze hat zugenommen und die Staaten besitzen bislang nicht genutzte Spielr&auml;ume. (OECD 2011, Divided We Stand. Why Inequality Keeps Rising). Bemerkenswert ist, dass neuerdings prominente Vertreter der US-Finanzbranche die wachsende <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-11\/einkommen-ungleichheit-usa-bill-gross\">Schere zwischen Arm und Reich als Problem erkennen und als Gegenrezept h&ouml;here Steuern f&uuml;r Verm&ouml;gende fordern<\/a>.<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn die Union sich dieses Mal an ausgewiesenen Praktikern und Kennern der Funktionsweise des modernen Kapitalismus orientieren w&uuml;rden, statt in den von des Gedankens Bl&auml;sse angekr&auml;nkelten Ratschl&auml;gen unserer Weisen die Best&auml;tigung ihre Vorurteile zu suchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Tausende Altenpfleger wollen aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nDeutscher Pflegerat fordert einen &ldquo;Nationalen Aktionsplan&rdquo;<br>\nDer Fachkr&auml;ftemangel in der Pflege spitzt sich zu &ndash; trotz aller Anstrengungen, Menschen aus dem Ausland zu verpflichten und mehr Nachwuchs auszubilden. &ldquo;Wir stehen mit dem R&uuml;cken zur Wand. Uns laufen tagt&auml;glich die Fachkr&auml;fte weg. Uns steht ein Exodus bevor&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tausende-altenpfleger-wollen-aufhoeren-pflegerat-fordert-einen-nationalen-aktionsplan-aid-1.3810870\">RP-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Na ja, wie ist das mit der Marktwirtschaft? Wenn das Angebot zu knapp ist, dann ist der Preis m&ouml;glicherweise zu niedrig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kontext-Wochenzeitung<\/strong><br>\nAb heute am Kiosk\n<ul>\n<li><strong>Wenn der Whistleblower zweimal klingelt:<\/strong> Die Bundesregierung lehnt es ab, Edward Snowden in Deutschland aufzunehmen. Kontext hat Pers&ouml;nlichkeiten aus dem Land gefragt, wie sie das sehen.&nbsp; Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann findet es richtig, Snowden Asyl zu gew&auml;hren.<\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;&szlig;e von der NSA:<\/strong> Ein Editorial &uuml;ber Zivilcourage, Journalistenstreik und die Verleihung des Stuttgarter Friedenspreise an zwei &Uuml;berlebende des SS-Massakers in Sant&rsquo;Anna di Stazzema. Ein Editorial<\/li>\n<li><strong>Spion am Tisch: <\/strong>Im Kontext-Interview verlangt Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs,&nbsp; von der hiesigen Politik, NSA-Amerika die Stirn zu bieten.<\/li>\n<li><strong>Auf Nummer abh&ouml;rsicher:<\/strong> Gibt es noch abh&ouml;rsichere Zonen? NSA-freie Gebiete? Orte, an denen man hundertprozentig nicht bespitzelt wird? Ja, die gibt es. Aber viele sind es nicht mehr. Wir haben uns auf die Suche gemacht. <\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gerichte d&uuml;rfen sich nicht vor Verantwortung dr&uuml;cken<\/strong><br>\nSieben Jahre unschuldig in einer Psychiatrie: Wer ist Schuld an Gustl Mollath dramatischem Schicksal? Rechtswissenschaftler Sascha Pommrenke und Journalist Marcus Kl&ouml;ckner versuchen diese Frage in ihrem Buch zu beantworten. FOCUS Online zeigt exklusive Ausz&uuml;ge ihrer Analyse des Falls Mollath.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/panorama\/welt\/tid-34626\/analyse-des-falles-mollath-gerichte-duerfen-sich-nicht-vor-verantwortung-druecken_aid_1156202.html\">Focus-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: WDR 2 Kabarett:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Fritz Eckengas Elektropost &ndash; Winterspiele<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/fritz_eckenga100.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<li><strong>Volker Pispers &ndash; Cleverness<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volkerpispers100.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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