{"id":19279,"date":"2013-11-18T09:11:19","date_gmt":"2013-11-18T08:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279"},"modified":"2013-11-18T09:16:47","modified_gmt":"2013-11-18T08:16:47","slug":"hinweise-des-tages-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h01\">Peter Bofinger: &ldquo;Enteignung durch Zinstief Unsinn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h02\">Ulrike Herrmann &ndash; Vom Lohn hoher L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h03\">Studie der IG Metall: Jeder dritte Metaller ist Leiharbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h04\">Sachverst&auml;ndigenrat weist Leistungsbilanzsaldo nicht bzw. falsch aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h05\">RWE baut 650 Jobs in der Region ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h06\">Achim Truger: Umverteilung durch gerechtere Steuerpolitik: Eine makro&ouml;konomische Begr&uuml;ndung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h07\">Ein Land, zwei Ma&szlig;st&auml;be<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h08\">Half Ex-Staatsminister von Klaeden Daimler in Sachen EADS?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h09\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h10\">Chile: Das Duell der Generalsto&#776;chter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h11\">SPD-Parteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h12\">Politik&auml;nderung f&uuml;r Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h13\">Apples Werbefeldzug in deutschen Klassenzimmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h14\">Video: Tobias Mann bei den &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h15\">Zu guter Letzt: EU will Plastikt&uuml;ten in Superm&auml;rkten durch arbeitslose Jugendliche ersetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279#h16\">Das allerletzte:G&auml;rtners kritisches Sonntagsfr&uuml;hst&uuml;ck: Am Ende<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19279&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Peter Bofinger: &ldquo;Enteignung durch Zinstief Unsinn&rdquo;<\/strong><br>\nDie Inflationsrate, wenn man das &uuml;berhaupt noch so nennen kann, liegt in der Eurozone bei 0,7 Prozent und damit in einem Bereich, wo Deflationsgefahren bestehen. Geldpolitisch ist Deflation eine Gefahr, eine Krankheit, die viel schlechter zu behandeln ist als Inflation: Bei der Inflation kann die Notenbank die Zinsen erh&ouml;hen, auch auf zehn oder 20 Prozent, wenn es sein muss. Bei einer Deflation, also einer sinkenden Preisrate, l&auml;sst sich hingegen bei einem Nahe-null-Zinssatz nichts mehr machen. Deshalb finde ich es richtig, wenn die Europ&auml;ische Zentralbank reagiert&hellip;<br>\nIn der Schweiz liegen die langfristigen Zinsen auch ohne EZB nahe null, und es ist keine Tragik. Wir haben gerade in Deutschland das Problem, dass es irrsinnig gro&szlig;e Geldersparnisse gibt, diese aber niemand investieren will. In Deutschland war 2012 das Jahr mit den niedrigsten Investitionen seit der Lehman-Pleite. Wenn also niemand das Geld von der Bank nehmen will, m&uuml;ssen Investitionsanreize geschaffen werden. Der niedrige Zins schreit ja danach, das Geld zu holen und nicht auf dem Konto liegen zu lassen&hellip;<br>\nJetzt, da die Zinsen f&uuml;r deutsche Staatsanleihen nahe null sind, wir also beispiellos g&uuml;nstig an Kredite kommen, k&ouml;nnte sich der Staat Geld borgen und investieren: in Bildung, erneuerbare Energien, Infrastruktur. Das darf der Staat aber wegen dieser bl&ouml;dsinnigen Schuldenbremse nicht&hellip;. Diese Schuldenbremsen sorgen daf&uuml;r, dass die Sparer enteignet werden &ndash; und nicht EZB-Chef Mario Draghi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1381373593479\/Bloedsinnige-Schuldenbremse-bremst-Investitionen\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Vom Lohn hoher L&ouml;hne<\/strong><br>\nAuch f&uuml;r &Auml;ngste gibt es eine Hitliste, und in Deutschland steht die Inflation einsam an deren Spitze. Einer j&auml;hrlichen Erhebung der R+V-Versicherung zufolge bef&uuml;rchten derzeit 61 Prozent der Befragten, dass die Lebenshaltungskosten steigen. Existenzielle Sorgen fallen deutlich dahinter zur&uuml;ck: Nur 55 Prozent der Deutschen denken, dass sie im Alter ein Pflegefall werden k&ouml;nnten, und 49 Prozent &auml;ngstigen sich vor schwerer Krankheit.<br>\nDabei gibt es gar keine Geldentwertung, die zu f&uuml;rchten w&auml;re: 2012 lag die Inflation in Deutschland um moderate 2 Prozent &ndash; und inzwischen ist sie sogar noch weiter gesunken und betrug im Oktober nur 1,2 Prozent.<br>\nDie Deutschen kommen offenbar nicht dar&uuml;ber hinweg, dass ihre Urgro&szlig;eltern und Gro&szlig;eltern zwei Inflationen und W&auml;hrungsreformen erlebt haben: 1923 und 1948 ging ihnen jeweils das gesamte Geldverm&ouml;gen verloren. Seither halten die meisten Bundesb&uuml;rger f&uuml;r denkbar, dass sie hinterr&uuml;cks erneut von einer Geldentwertung &uuml;berrascht werden. (&hellip;)<br>\nMan sollte also alles tun, um eine Deflation zu verhindern &ndash; doch ausgerechnet in der Eurokrise wird sie Programm. Die Krisenl&auml;nder sollen ihre Preise und L&ouml;hne senken, damit sie wieder &ldquo;wettbewerbsf&auml;hig&rdquo; werden. Damit schickt man den S&uuml;den in die Falle, dass Kredite zu teuer werden und das Wachstum stockt.<br>\nAuf den ersten Blick erscheint es logisch, die L&ouml;hne und Preise im S&uuml;den wieder zu senken, denn bis 2008 sind sie viel zu stark gestiegen. Trotzdem ist dieser Ansatz zu simpel, denn er geht von der Annahme aus, dass sich Vergangenheit und Zukunft symmetrisch zueinander verhalten &ndash; und man Fehler korrigieren kann, indem man einfach den R&uuml;ckw&auml;rtsgang einlegt.<br>\nDoch so funktioniert der Kapitalismus nicht. Entscheidend sind die Erwartungen in der Gegenwart, und sobald Unternehmer fallende Preise erwarten, investieren sie nicht mehr, und damit beginnt der Absturz.<br>\nEuropa braucht also eine moderate Inflation &ndash; aber wo soll sie herkommen, wenn die Zentralbank bereits machtlos ist? Es bleiben nur die Deutschen, die ihre Geh&auml;lter deutlich erh&ouml;hen m&uuml;ssen. Die Preise w&uuml;rden hier steigen, und die L&auml;nder des S&uuml;dens gew&auml;nnen automatisch an Wettbewerbsf&auml;higkeit, ohne dass sie selbst ihre L&ouml;hne absenken m&uuml;ssten.<br>\nH&ouml;here L&ouml;hne w&auml;ren ein Segen f&uuml;r die Deutschen, kein Verlust. Sie k&ouml;nnten mehr konsumieren und importieren, statt Export&uuml;bersch&uuml;sse anzuh&auml;ufen. Es w&auml;re eine Win-win-Situation, wie es auf Neudeutsch hei&szlig;t. Aber um dies zu begreifen, m&uuml;ssten die Deutschen die Inflation vom Platz eins ihrer &Auml;ngste verbannen.<br>\nWie gef&auml;hrlich eine Deflation ist, l&auml;sst sich an den politischen Folgen erkennen: Nationalismus, Militarismus und Rassismus<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F11%2F15%2Fa0106&amp;cHash=62891e8f07d3872eca0545df83940a5f\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Studie der IG Metall: Jeder dritte Metaller ist Leiharbeiter<\/strong><br>\nIn der Metallbranche gibt es mehr als eine Millionen Leiharbeiter und Werkvertragskr&auml;fte. Das zeigt laut eines Medienberichts eine Studie der IG Metall. Das &bdquo;Krebsgeschw&uuml;r&ldquo; Werkvertrag hat sich demnach ausgebreitet&hellip;<br>\nAm auff&auml;lligsten ist dem Bericht zufolge der Trend in der Automobilindustrie, in der es neben 763.000 Stammbesch&auml;ftigten inzwischen 100.000 Leiharbeiter und 250.000 Besch&auml;ftigte mit Werkvertr&auml;gen gebe. In der Stahlindustrie sind es demnach 19.000 Werkvertragsbesch&auml;ftigte neben 61.000 Festangestellten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/studie-der-ig-metall-jeder-dritte-metaller-ist-leiharbeiter\/9089016.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndigenrat weist Leistungsbilanzsaldo nicht bzw. falsch aus<\/strong><br>\nZu unserem kleinen Gewinnspiel am 14.11.2013 (&ldquo;Wichtige Zahl weiterhin gesucht&rdquo;) erreichten uns viele Einsendungen mit unterschiedlichen Vorschl&auml;gen, wo im Gutachten des Sachverst&auml;ndigenrats (SVR) vom 13.11.2013 der Leistungsbilanzsaldo f&uuml;r Deutschland 2013 und 2014 (nominal in Milliarden Euro) zu finden sei. Vielen Dank allen, die mitgemacht haben.<br>\nDie gesuchte Zahl ist offenbar nicht zu finden. Die Mehrheit der Einsender ist allerdings der Meinung, man k&ouml;nne sich auf folgende Grafik st&uuml;tzen (Textziffer 89, Schaubild 17, Seite 48): (&hellip;)<br>\nDas fanden wir auch eine pragmatische L&ouml;sung, denn aus der Grafik kann man den Leistungsbilanzsaldo in Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) leidlich ablesen. In Kombination mit den Werten, die der SVR f&uuml;r die Entwicklung des realen BIP und des BIP-Deflators angibt sowie durch Heranziehung von Daten des Statistischen Bundesamtes oder des europ&auml;ischen Statistikamtes EUROSTAT f&uuml;r die Vergangenheit l&auml;sst sich der gesuchte Leistungsbilanzsaldo einigerma&szlig;en genau errechnen. Dachten wir.<br>\nDoch waren die Werte, die wir auf diesem Wege herausbekommen haben, nicht recht plausibel. Und zwar aus folgendem Grund: Wir haben die ex-post-Werte aus der Grafik so gut wie m&ouml;glich abgelesen und mit der amtlichen Statistik verglichen. Die &Uuml;bereinstimmung ist bis zum Jahr 2010 gro&szlig;. F&uuml;r 2011 und vor allem 2012 allerdings, f&uuml;r das wir 6,3% aus der Grafik abgelesen haben, ergibt sich eine erhebliche Diskrepanz zur offiziellen Statistik: Das Statistische Bundesamt weist den Saldo mit 7,1%, die Deutsche Bundesbank mit 7,0% aus, was ja bekanntlich inzwischen zur Einleitung des MIP-Verfahrens gegen Deutschland durch die EU-Kommission gef&uuml;hrt hat. Bezogen auf die amtliche Zahl f&uuml;r das nominale Bruttoinlandsprodukt von 2012 (2666,4 Mrd. &euro;) macht das einen Unterschied beim absoluten Leistungsbilanzsaldo von ungef&auml;hr 20 Mrd. &euro; aus, die der SVR niedriger liegt. (&hellip;)<br>\nUnser R&eacute;sum&eacute;: Es w&auml;re in der Tat hilfreich, wenn der SVR die seiner Prognose zugrunde liegenden Daten in Absolutwerten offenlegen w&uuml;rde, zumindest an den Stellen, die politisch von hoher Bedeutung sind. Dass er es beim Leistungsbilanzsaldo nicht tut und offenbar von veralteten ex-post-Daten ausgeht, legt den Schluss nahe, dass er die Brisanz des Themas nach wie vor nicht erkannt hat oder sie ihm gleichg&uuml;ltig ist oder er zu diesem Thema nichts Wesentliches beizusteuern vermag. Man fragt sich, welche Erkl&auml;rungsvariante schlimmer ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sachverstaendigenrat-weist-leistungsbilanzsaldo-nicht-bzw-falsch-aus\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Streit der Weisen<\/strong><br>\nDie &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; genie&szlig;en hohes Ansehen in Deutschland. Doch ihr j&uuml;ngster Frontalangriff gegen Mindestlohn, Sozialleistungen und Steuererh&ouml;hungen l&ouml;st Unmut aus &ndash; und spaltet den Sachverst&auml;ndigenrat.<br>\nEr gilt als das hohe Gericht f&uuml;r Wirtschaftsfragen: der Sachverst&auml;ndigenrat der Bundesregierung. &bdquo;Wirtschaftsweise&ldquo; nennt man ehrfurchtsvoll seine f&uuml;nf Mitglieder. Doch mit seinem j&uuml;ngsten Gutachten hat der Rat die Lager gespalten. Es sei ein &bdquo;Betonwerk alten Denkens&ldquo; hei&szlig;t es aus dem Gewerkschaftslager. F&uuml;r den Arbeitgeberverband kommt das Gutachten hingegen &bdquo;zur rechten Zeit&ldquo;. Der Rat spaltet damit nicht nur die Meinungen, sondern auch sich selbst: aus den &bdquo;F&uuml;nf Weisen&ldquo; werden tendenziell vier Weise und ihr Kritiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/gutachten-des-sachverstaendigenrat-der-bundesregierung-streit-der-weisen,10808230,25043822.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Streit der Weisen &ndash; in fast allen Punkten : Lohn ( Mindestlohn bringt keine bedeutsamen Besch&auml;ftigungsverluste vgl. auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19265#h04\">hier<\/a>), Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ohne erkennbaren Erfolg, eine Politik der Korrektur der Einkommensungleichheit als Beitrag f&uuml;r ein stabiles Wachstum, keine generelle Ablehnung von Steuererh&ouml;hungen sowie keine Neigung zu der Ansicht, dass sich Steuerh&ouml;hungen im Euro-Raum negativer auswirken als sinkende Ausgaben,( auf diesem Gebiet ver&uuml;ben ja die neoliberalen Institutionen ein &ldquo;Komplott gegen Frankreich&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19221#h06\">wie das Paul Krugman bezeichnet<\/a> &ndash; sozusagen ein richtiges &ldquo;Mobbing&rdquo; ganz gegen jegliche &ouml;konomischen Fakten ) &ndash; sowie &ldquo;last but not least&rdquo; meint Bofinger : Zudem sei in Sachen Reform der Eurozone &ldquo;das uneingeschr&auml;nkte Vertrauen, das die Mehrheit der &Ouml;konomen-Kollegen im Rat der Sachverst&auml;ndigen in die ordnenden Kr&auml;fte der Finanzm&auml;rkte setze, schwer nachzuvollziehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>RWE baut 650 Jobs in der Region ab<\/strong><br>\nVon der Ausweitung des Stellenabbaus beim Energieversorger RWE sind auch Hunderte Arbeitspl&auml;tze im Rheinischen Revier betroffen. Der Konzern will wegen schrumpfender Gewinne bis 2016 europaweit weitere 6750 Stellen abbauen, davon 2300 in der Kraftwerkssparte. In welchem Umfang Stellen im Rheinland wegfallen, konnte ein RWE-Sprecher nicht beziffern. Der Betriebsrat von RWE Power geht allein von 650 Stellen in den rheinischen Kraftwerken und im Tagebau aus&hellip;<br>\n&bdquo;Das Unternehmen geht durch ein Tal der Tr&auml;nen&ldquo;, sagte RWE-Vorstandschef Peter Terium. Das Betriebsergebnis in der konventionellen Stromerzeugung sei 2013 stark geschrumpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/region\/-energieversorger-rwe-baut-650-jobs-in-der-region-ab,15189102,25038458.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Gerd Bosbach:<\/strong> Mir kommen die Tr&auml;nen!<\/em><br>\n<em>RWE bef&uuml;rchtet f&uuml;r 2014 einen Gewinneinbruch auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro und &ldquo;muss&rdquo; daher die Besch&auml;ftigtenzahl auf 61 000 schrumpfen.<\/em><br>\n<em>Da wir uns Milliarden Euro nicht vorstellen k&ouml;nnen, erscheint die K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen fast unumg&auml;nglich. Aber rechnen wir doch mal nach:<\/em><br>\n<em>1,3 Milliarden Euro durch 61.000 Mitarbeiter macht 21.311 Euro Nettogewinn pro Mitarbeiter, also deutlich mehr als 1.500 pro Monat. Da sehe ich keinen Grund zur Panik und radikalen Sparma&szlig;nahmen bei den Mitarbeitern. Da ist noch viel Luft, wenn man nicht nur an die Aktion&auml;re denkt. Die haben &uuml;brigens eine erstaunlich hohe Dividende: Bei der letzten Aussch&uuml;ttung waren es  2 Euro bei einem heutigen Aktienwert von knapp 26. Mit dieser Quote von 7,7 Prozent hat RWE zur Zeit Platz aller DAX-Unternehmen, knapp hinter EON.<\/em><br>\n<em>Vielleicht haben sich die Energie-Konzerne in den letzten Jahrzehnten nur zu sehr an riesige Gewinne und Dividenden gew&ouml;hnen d&uuml;rfen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Dinosaurier immer trauriger<\/strong><br>\nDie vier gro&szlig;en Stromkonzerne in Deutschland haben die Energiewende verschlafen. Jetzt jammern sie und entlassen massenweise Mitarbeiter.<br>\nDeutschlands zweitgr&ouml;&szlig;ter Energiekonzern RWE befindet sich im Tal der Tr&auml;nen &ndash; man hat die Energiewende verschlafen. Das sagt nicht Greenpeace, das sagt sinngem&auml;&szlig; der Chef des Konzerns, Peter Terium. Jahrelang hat sich der Energieriese gegen eine &ouml;kologischere Stromversorgung in den Ring geworfen, statt sich der Zukunft zu stellen. Jetzt gibt es schlechte Zahlen und Entlassungen.<br>\nEigentlich toll. F&uuml;r die Umweltbewegung waren sie jahrzehntelang die Feindbilder par excellence, die Big Four, die Atomdinos Eon, RWE, Vattenfall, EnBW. Wer wei&szlig; wie viele AKW-Gegner lie&szlig;en sich von der Polizei wegtragen oder wegpr&uuml;geln, um den Bau weiterer Atomkraftwerke zu verhindern oder Castor-Transporte zu blockieren. Schadenfreude w&auml;re aber fehl am Platz.<br>\nSchlie&szlig;lich denken die Konzerne selbst um und investieren massiv in gr&uuml;ne Energien. Bei aller Liebe zur dezentralen Stromversorgung ist die Aussicht, dass Eon oder RWE im Jahr 2030 Global Player in Gr&uuml;n sind, nicht die schlechteste. Jedoch m&uuml;sste man f&uuml;r einen wirklichen Umschwung die komplette Konzernspitze feuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Energieriesen-Krise\/!127492\/\">taz.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Nicht zum ersten Mal -und leider wohl auch nicht zum letzten Mal- machen Manager in Firmen Fehler und wer muss daf&uuml;r bezahlen: Die Belegschaften.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Achim Truger: Umverteilung durch gerechtere Steuerpolitik: Eine makro&ouml;konomische Begr&uuml;ndung<\/strong><br>\nDie herrschende Krisenanalyse sieht die angeblich &uuml;berbordende Staatst&auml;tigkeit als Krisenursache. Die darauf aufbauende Krisenpolitik zeitigt in vielen L&auml;ndern katastrophale soziale und wirtschaftliche Ergebnisse&hellip;<br>\nForderungen nach einer steuerpolitischen Korrektur der sehr ungleichen Verteilung werden von der &ouml;konomisch vorherrschenden Meinung zumeist im Konflikt mit den wirtschaftspolitischen Zielen Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung gesehen&hellip;<br>\nEine gesamtwirtschaftliche Betrachtung f&uuml;hrt jedoch systematisch zu anderen Schl&uuml;ssen. Das gilt gerade f&uuml;r solche wirtschaftlichen Entwicklungsphasen, die durch nachfrageseitige Beschr&auml;nkungen gekennzeichnet sind und in denen der private Konsum durch die Ungleichheit beeintr&auml;chtigt ist&hellip;<br>\nNeben den unterregulierten Finanzm&auml;rkten sind die wirtschaftlichen Ungleichgewichte (Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse und &ndash;defizite) zwischen den einzelnen L&auml;ndern und die ungleichere Einkommensverteilung die wichtigsten Krisenursachen in der Euro-Zone&hellip;\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131118_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131118_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Wenn die privaten Haushalte einer Volkswirtschaft insgesamt mehr Sparguthaben aufbauen, als die privaten Unternehmen insgesamt f&uuml;r kreditfinanzierte Investitionen an Schulden aufnehmen, dann m&uuml;ssen sich zwangsl&auml;ufig der Staat und\/oder das Ausland verschulden. Den Guthaben stehen immer Schulden gegen&uuml;ber.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Finanzierungssalden (Sektorale Finanzierungssalden in % des BIP)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131118_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131118_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Am Beispiel &Ouml;sterreichs  ist ersichtlich, dass der steigende &Uuml;berschuss-Saldo des gesamten privaten Sektors mit einer Ausweitung des staatlichen Budgetdefizits weitgehend einhergeht. Weiters ist erkennbar, dass sich seit 2001 das Ausland in &Ouml;sterreich verschuldet. Zudem bauen die Unternehmen seit 2008 per Saldo Finanzverm&ouml;gen auf. Diese Entwicklung ist zwar weniger drastisch als in Deutschland, signalisiert jedoch auch f&uuml;r &Ouml;sterreich Handlungsbedarf&hellip;<br>\nUrsachen f&uuml;r den &Uuml;berschuss bei den privaten Haushalten sind vor allem die steigende Ungleichheit in der personellen Einkommensverteilung und der dadurch bedingte Anstieg der Sparquote&hellip; Grunds&auml;tzlich gilt: Je h&ouml;her das Einkommen, umso mehr wird davon gespart&hellip;<br>\nNotwendig ist eine Trendwende zu wieder mehr Verteilungsgerechtigkeit. Dies sollte zum einen durch einen h&ouml;heren Anteil der Lohn- und Gehaltsempf&auml;nger\/-innen am gesamtwirtschaftlichen Wohlstandszuwachs erfolgen.<br>\nZum anderen sind steuerpolitische Ma&szlig;nahmen notwendig, die die Kaufkraft von  Einkommensschichten mit hoher Konsumquote (und niedriger Sparquote) st&auml;rkt. Von Einkommensschichten mit hoher Sparquote sollte ein h&ouml;herer Anteil zur Finanzierung der Staatsaufgaben verlangt werden. Steuerentlastungen, die &ndash; mangels ausreichender Staatseinnahmen &ndash; auf Kosten von Investitionen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur oder &ouml;ffentliche Sozialleistungen gehen, w&uuml;rden erst Recht wieder die Binnennachfrage beeintr&auml;chtigen und scheiden damit aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/umverteilung-durch-gerechtere-steuerpolitik-eine-makrooekonomische-begruendung\/#more-3573\">Arbeit &amp; Wirtschaft (at)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Land, zwei Ma&szlig;st&auml;be<\/strong><br>\nNehmen wir einmal an, der Fall Christian Wulff w&auml;re gelaufen wie der Fall des Bayern-Pr&auml;sidenten Uli Hoene&szlig;. Dann h&auml;tte Angela Merkel nach der Einleitung des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Bundespr&auml;sidenten vor dem Bundestag eine bewegende Rede gehalten: &ldquo;Ich bin sein Freund, und Freundschaft zeigt sich gerade, wie man bei Problemen zusammensteht&rdquo;.<br>\nDie Abgeordneten h&auml;tten stehend minutenlang applaudiert und immer wieder im Chor gerufen: &ldquo;Christian Wulff, du bist der beste Mann&rdquo;. Der Bundespr&auml;sident h&auml;tte ger&uuml;hrt unter Tr&auml;nen angek&uuml;ndigt, im Amt zu bleiben: &ldquo;Ich werde dem Staat dienen, bis ich nicht mehr atmen kann. Ich k&ouml;nnte euch heute alle umarmen&rdquo;.<br>\nEine v&ouml;llig absurde Vorstellung, wird jeder Leser sagen. Beim FC Bayern aber, dessen Aufsichtsratschef und Pr&auml;sident Uli Hoene&szlig; wegen Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he angeklagt ist, ist es genau so gelaufen. Der Steuert&auml;ter wird gefeiert, nicht gefeuert.<br>\nChristian Wulff dagegen musste zur&uuml;cktreten. Bei ihm geht es um 750 Euro angeblicher Vorteilsannahme, nicht um Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4084\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Half Ex-Staatsminister von Klaeden Daimler in Sachen EADS?<\/strong><br>\nDaimler wies an diesem Sonntag einen brisanten Bericht das Magazins &bdquo;Spiegel&ldquo; zur&uuml;ck. In diesem wird nahegelegt, Klaeden habe dem Autokonzern geholfen, dessen Anteile an dem Luftfahrtunternehmen Airbus (vormals EADS) an den Bund zu verkaufen. Vor rund einem Jahr hatte die staatliche KfW-Bankengruppe einen Teil der letzten Anteile von Daimler und eines Konsortiums an Airbus f&uuml;r gesch&auml;tzte 1,6 Milliarden Euro &uuml;bernommen&hellip;<br>\nVon Klaeden sei &bdquo;an den gesamten Gespr&auml;chen mit der Bundesregierung&ldquo; zur Verringerung der Daimler-Anteile an dem R&uuml;stungs- und Flugzeugbauer EADS zu keinem Zeitpunkt beteiligt gewesen, teilte Daimler nun in Stuttgart mit&hellip;<br>\nDer &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtet, dass sich von Klaeden in den Jahren 2009 bis 2012 mehr als 20 Mal mit dem Goldman Sachs-Banker Christoph Brand getroffen habe. Die Bank war 2012 und 2013 als eine von mehreren Instituten damit beauftragt gewesen, den Anteilsverkauf abzuwickeln. Als Staatsminister hatte von Klaeden Unterlagen &uuml;ber den Vorgang bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/anteilsverkauf-half-ex-staatsminister-von-klaeden-daimler-in-sachen-eads-12668296.html\">FAZ.net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Hacker Jeremy Hammond wurde zu 10 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt<\/strong><br>\nDie USA bauschen die Bedrohung durch Hacker auf, um die Multi-Milliarden-Dollar-Industrie des Cyber-Sicherheitskomplexes zu rechtfertigen, aber sie ist auch verantwortlich f&uuml;r die gleiche Verhaltensweise, die sie aggressiv verfolgt und die sie zu verhindern behauptet. Die Heuchelei von &lsquo;Recht und Ordnung&lsquo; und die Ungerechtigkeiten, die der Kapitalismus verursacht, k&ouml;nnen nicht durch institutionelle Reformen, sondern durch zivilen Ungehorsam und direkte Aktionen geheilt werden. Ja, ich brach das Gesetz, aber ich glaube, dass manchmal Gesetze gebrochen werden m&uuml;ssen, um Raum f&uuml;r Ver&auml;nderung zu schaffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2013\/11\/17\/die-woche-im-rueckspiegel-betrachtet-7\/\">Lars Schall<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sparrowmedia.net\/2013\/11\/jeremy-hammond-sentence\/\">the sparro project<\/a><\/li>\n<li><strong>Audio: Buch zum NSA-Skandal &ndash; Ein Gespr&auml;ch mit John Goetz (15.11.2013) [WDR 3] (08:03 min.)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr3\/audios138_akk-a1-1.html\">WDR 3<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommt ein Ermittlungsverfahren zum NSA-Skandal?<\/strong><br>\nMassenhafte Aussp&auml;hung, ein abgeh&ouml;rtes Kanzlerinnenhandy: Ob wegen dieser Vorg&auml;nge ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, sei derzeit noch offen, sagt Generalbundesanwalt Harald Range. Jeder B&uuml;rger k&ouml;nne eigene Unterlagen vorlegen, um diese Vorpr&uuml;fungen zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/idw_dlf\/2322413\/\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wichtig scheinen hier auch die Erkenntnisse des Historikers Foschepoth zu sein, die &ndash; neben zahlreichen Interviews in unterschiedlichen Medien bzw. in Buchform &ndash; nachgelesen werden k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>So ist z.B. in Art. 38 des Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut, das auch T&auml;tigkeiten von Geheimdiensten einschlie&szlig;t, geregelt, dass Deutschlands Exekutive und Gerichte dazu verpflichtet ist, Sorge daf&uuml;r zu tragen kein US-Amtsgeheimnis preiszugeben; z.B. <a href=\"http:\/\/www.abg-plus.de\/abg2\/ebuecher\/abg_all\/index.htm\">hier nachzulesen<\/a>.<\/em><br>\n<em>U.a. deshalb ist zu vermuten, dass auch die deutsche &Ouml;ffentlichkeit nichts Wesentliches erfahren wird. Passend sehr sch&ouml;n formuliert es Volker Pispers in den &bdquo;Mitternachtsspitzen&ldquo; des WDR-Fernsehens:<\/em><br>\n<em>Volker Pispers bei den &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo;<\/em><br>\n<em>Ausschnitt aus der Sendung &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo; vom 16.11.2013, die im WDR ausgestrahlt wurde.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8gPyMO7qaS0\">You Tube<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sp&auml;hprogramm: Britischer Geheimdienst &uuml;berwacht Diplomatenhotels<\/strong><br>\nDer Codename des Programms lautet &ldquo;K&ouml;niglicher Portier&rdquo;: Der britische Geheimdienst GCHQ &uuml;berwacht nach SPIEGEL-Informationen weltweit Hotelbuchungssysteme, um Vertreter anderer Staaten bei &Uuml;bernachtungen auszusp&auml;hen.<br>\nDer britische Geheimdienst GCHQ &uuml;berwacht gezielt die Reservierungssysteme von weltweit mehr als 350 Hotels, die h&auml;ufig von Diplomaten und Regierungsdelegationen gebucht werden.<br>\nDurch das als streng geheim eingestufte Programm &ldquo;Royal Concierge&rdquo; (&ldquo;K&ouml;niglicher Portier&rdquo;) werden die Analysten des GCHQ tagesaktuell &uuml;ber die Hotelreservierungen und damit die Reisepl&auml;ne von Diplomaten und Delegationen informiert. Das geht aus Unterlagen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervor, die der SPIEGEL einsehen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/royal-concierge-britischer-geheimdienst-ueberwacht-diplomatenhotels-a-933997.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chile: Das Duell der Generalsto&#776;chter<\/strong><br>\nDie f&uuml;r den 17. November anstehende Pr&auml;sidentschaftswahl in Chile ist gleich in mehrfacher Hinsicht von historischer Bedeutung. Erstmals in der m&auml;nnerdominierten politischen Geschichte Lateinamerikas stehen sich zwei Kandidatinnen gegen&uuml;ber: Michelle Bachelet, bereits zwischen 2006 und 2010 sozialistische Pr&auml;sidentin Chiles, und Evelyn Matthei, bis vor kurzem Arbeitsministerin im Kabinett des seit 2010 amtierenden rechtskonservativen Pr&auml;sidenten Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era.<br>\nDie beiden Frauen verk&ouml;rpern die ganze Tragik der chilenischen Geschichte der letzten vier Jahrzehnte. Die aus sehr &auml;hnlichen Elternh&auml;usern stammenden Frauen waren in ihrer Kindheit enge Freundinnen. Doch bereits in ihrer Jugend schlossen sich beide verfeindeten politischen Lagern an &ndash; und wurden zu Rivalinnen. Damit wiederholen sie die Geschichte ihrer V&auml;ter, der Luftwaffengener&auml;le Alberto Bachelet und Fernando Matthei. Diese fanden sich, obwohl urspr&uuml;nglich ebenfalls enge pers&ouml;nliche Freunde, nach dem Putsch von 1973 gegen den sozialistischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende und seiner Unidad-Popular-Regierung in feindlichen Lagern wieder. W&auml;hrend Bachelet der demokratisch gew&auml;hlten Regierung Allendes treu blieb, schlug sich Matthei nach dem blutigen Staatsstreich auf die Seite der Milit&auml;rjunta unter General Augusto Pinochet, der er ab 1978 bis zum Ende der Diktatur 1990 angeh&ouml;rte. Schon kurz nach dem Putsch wurde er Leiter der Kriegsakademie der Luftwaffe, in deren Kellern der Vater Michelle Bachelets zur selben Zeit gefangen gehalten und gefoltert wurde; er starb im M&auml;rz 1974 an den Folgen der Folter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/november\/chile-das-duell-der-generalsto%CC%88chter\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SPD-Parteitag<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SPD-Mitglieder haben keine Wahl<\/strong><br>\nWeil ihre Mitglieder &uuml;ber den Koalitionsvertrag abstimmen, soll die SPD die &ldquo;modernste Partei Europas&rdquo; sein. Das behauptet zumindest ihr Vorsitzender. Die Wahrheit ist: Die Abstimmung hat mit Basisdemokratie nichts zu tun. Aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden.<br>\nIn der SPD soll jetzt Schluss sein mit der Basta-Politik. In Leipzig beschwor Parteichef Sigmar Gabriel neue Formen der Mitbestimmung: Es soll mehr B&uuml;rgerkonvente geben, man will der Basis wieder zuh&ouml;ren, vielleicht soll es sogar einmal die M&ouml;glichkeit f&uuml;r SPD-Mitglieder geben, online &uuml;ber Mitgliederentscheide abzustimmen &ndash; eine M&ouml;glichkeit, die es bislang nicht einmal in der Piratenpartei gibt. &ldquo;Auf Augenh&ouml;he mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&rdquo; will sich die SPD begeben und Ma&szlig;st&auml;be setzen in der Mitgliederbeteiligung. &ldquo;Wir sind die modernste Partei Europas&rdquo;, deklamierte Gabriel. Als Vorbild soll der Mitgliederentscheid gelten, in dem die SPD-Mitglieder dar&uuml;ber entscheiden, ob ihre Partei in eine Gro&szlig;e Koalition eintritt oder nicht.<br>\nDoch halt: In Wirklichkeit plant die SPD gar keinen Mitgliederentscheid. Auch auf n-tv.de stand das schon so, aber es ist falsch. Was die SPD plant, ist ein Mitgliedervotum &ndash; eine Abstimmung, die in der Parteisatzung gar nicht vorgesehen ist, und darum formal auch nicht bindend sein kann. Es ist nicht der einzige Sch&ouml;nheitsfehler am Bild der SPD als Mitmach-Partei, das Gabriel jetzt so gerne zeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/SPD-Mitglieder-haben-keine-Wahl-article11742231.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Rot-rote&laquo; Pl&auml;ne<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Linken-Politiker begr&uuml;&szlig;en Umdenken der SPD im Umgang mit demokratischen Sozialisten. Parteitage in mehreren Bundesl&auml;ndern<br>\nMehrere Landeverb&auml;nde der Linkspartei haben am vergangenen Samstag Parteitage abgehalten. Vor allem bei den Tagungen in Sachsen und Th&uuml;ringen spielte die aktuelle Kehrtwende der SPD im Umgang mit den demokratischen Sozialisten eine Rolle. So hatte die SPD im Rahmen ihres Parteitags, der am Samstag in Leipzig zu Ende ging, beschlossen, zuk&uuml;nftig B&uuml;ndnisse mit der Linkspartei nicht mehr kategorisch auszuschlie&szlig;en. Dem hatte auch Christoph Matschie, SPD-Landesvorsitzender in Th&uuml;ringen beigepflichtet. Matschie sorgte am Wochenende f&uuml;r &ouml;ffentliche Verwunderung, indem er betonte, er schlie&szlig;e nicht l&auml;nger aus, auch als Juniorpartner eine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Damit h&auml;tte die Linke erstmals die Chance in Th&uuml;ringen, wo im n&auml;chsten Jahr ein neuer Landtag gew&auml;hlt wird, den Regierungschef zu stellen. Matschie hatte die Wahl eines Linken-Kandidaten f&uuml;r das Amt des Ministerpr&auml;sidenten in der Vergangenheit stets ausgeschlossen. Bei der vergangenen Landtagswahl 2009 hatte die Absage der SPD an ein &raquo;rot-rotes&laquo; Regierungsb&uuml;ndnis zur Bildung einer &raquo;schwarz-roten Koalition&laquo; gef&uuml;hrt, obwohl ein B&uuml;ndnis von Linken und SPD &uuml;ber eine satte Mehrheit im Th&uuml;ringer Landtag verf&uuml;gt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-18\/047.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Politik&auml;nderung f&uuml;r Europa?<\/strong><br>\nDer italienische Ministerpr&auml;sident Enrico Letta hat auf dem SPD-Parteitag in Leipzig zur Situation in Europa und der Euro-Zone gesprochen. Letta geh&ouml;rt dem Partito Democratico an, eine Partei des Mitte-Links-Lagers, die aus dem mehrfachen Pulverierungs- und Umgruppierungsprozess der italienischen Linken entstanden ist.<br>\nEindringlich hat der italienische Sozialdemokrat vor einem Anwachsen rechtspopulistischer Tendenzen in Europa gewarnt. &raquo;Wenn wir den Wahlkampf falsch anpacken, besteht die Gefahr, dass wir das antieurop&auml;ischste Parlament in der Geschichte haben&hellip; Wir m&uuml;ssen alles tun, um das Europa der V&ouml;lker dem Europa der Populisten entgegenzusetzen.&laquo;<br>\nDer italienische Ministerpr&auml;sident rief dazu auf, den &raquo;Weg hin zu einem f&ouml;deralen Europa wieder aufnehmen&laquo;. Er fordert von Deutschland mehr Einsatz f&uuml;r Wachstum in Europa. &raquo;Wenn es nur Wachstum und Stabilit&auml;t in Deutschland gibt und der Rest von Europa au&szlig;en vor gelassen wird, wird das am Ende auch schlecht f&uuml;r Europa sein.&laquo;<br>\nDer Hintergrund der Warnung: Europas Rechte plant, bei den EU-Wahlen im Mai 2014 die Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln. Eine gemeinsame Kampagne, um &ndash; wie die Initiatoren Marie Le Pen und Geert Wilders das nennen &ndash; &raquo;die Europhilen zu schlagen&laquo;. Wie berechtigt der Inhalt dieses Gru&szlig;wortes auf dem SPD-Parteitag war, kann daran abgelesen werden, dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel diesen Zusammenhang in seiner Grundsatzrede kaum streifte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/signale-richtung-politikwechsel\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: (K)Eine Analyse einer Wahlniederlage<\/strong><br>\nDie Delegierten des SPD-Parteitags in Leipzig hatten nicht &uuml;ber die Verhandlungen zur Bildung einer gro&szlig;en Koalition zu debattieren oder gar &uuml;ber Ergebnisse zu entscheiden. Nicht einmal einen Zwischenstand mochten die sozialdemokratischen Verhandlungsf&uuml;hrer mitteilen. Eine mit schlechten Wahlergebnissen im Amt best&auml;tigte Parteif&uuml;hrung wird weiter verhandeln, zu den Ergebnissen werden die Parteimitglieder im Dezember befragt.<br>\nDas Parteitagsthema &ndash; so die offizielle Agenda &ndash; sollte sein, weshalb die Sozialdemokratie nach zwei Legislaturperioden christdemokratisch gef&uuml;hrter Bundeskabinette das zweitschlechteste Wahlergebnis ihrer Nachkriegsgeschichte eingefahren hat.<br>\nIn einer Zeit, in der soziale Ungerechtigkeit unbestritten das Top-Thema auch in Deutschland ist und nicht nur in jenem Krisen-Europa, in dem 43% der Bev&ouml;lkerung Probleme haben, ihre nackte Existenz zu sichern. In einem Deutschland, dessen Steuersystem und -vollzug f&uuml;r Verm&ouml;gensbezieher die Qualit&auml;t einer Steueroase hat. In einem politischen Umfeld, in dem f&uuml;hrende Kr&auml;fte der extremen Rechten in Europa zur Bildung einer antieurop&auml;ischen, xenophobischen Sammlungsbewegung aufrufen. Warum entsteht daraus keine sozialdemokratische Konstellation?<br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat drei Antworten gegeben:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/keine-analyse-einer-wahlniederlage\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Apples Werbefeldzug in deutschen Klassenzimmern<\/strong><br>\nComputerkonzerne wie Apple bieten P&auml;dagogen enge Partnerschaften an &ndash; und zeigen sich spendabel. Fortbildungen im F&uuml;nfsternehotels gibt es inklusive. Die L&auml;nder zeigen sich alarmiert&hellip;<br>\n&ldquo;Die innovativsten P&auml;dagogen der Welt&rdquo;, schmeichelt die Beschreibung, sollten in diesem internationalen Netzwerk von Lehrern zusammenkommen und sich von Apple fortbilden lassen. &ldquo;Sie unterst&uuml;tzen den Einsatz von Apple-Produkten, die helfen, Sch&uuml;ler auf v&ouml;llig neue Art und Weise zu motivieren. Sie sind Repr&auml;sentanten f&uuml;r Innovationen, nehmen an bildungsbezogenen Veranstaltungen auf der ganzen Welt teil und pr&auml;sentieren dort ihre Ideen&rdquo;, beschreibt das Unternehmen frank und frei seine Absichten.<br>\nMehr als 2000 P&auml;dagogen haben bislang an dem Programm teilgenommen, darunter laut Auskunft eines Apple-Mitarbeiters auch eine dreistellige Zahl deutscher Lehrer. Berichte von Fortbildungen zeigen Lehrer in Luxusumgebungen wie dem irischen F&uuml;nf-Sterne-Resort &ldquo;Fota Island&rdquo;. Zwei Teilnehmer aus Deutschland berichten im Gespr&auml;ch mit der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; von Einladungen in Hotels in London und Kongressen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article121973337\/Apples-Werbefeldzug-in-deutschen-Klassenzimmern.html\">Die Welt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.L.:<\/strong> Aus Unkenntnis oder wegen Vorteilsnahme werden in unseren Schulen viele Millionen Euro verschwendet, indem viel zu teure Produkte angeschafft werden. Viele wichtige Software gibt es auch umsonst oder zu einem niedrigen Preis gibt (OpenOffice, Unix-Betriebsystem). Wenn man unbedingt bei Windows bleiben will, kann man beim Betriebssystem und bei B&uuml;ro-Software viel Geld sparen, indem man &auml;ltere Versionen kauft. Windows 7 ist f&uuml;r weniger als 30 Euro erh&auml;ltlich. Word Office 2003 gibt es auch zu sehr niedrigen Preisen, da viele Firmen ihre Lizenzen verkaufen, um neue Versionen anzuschaffen. Mit einem kostenlosen Konvertiermodul kann man auch die Dateien bearbeiten, die mit neueren Word-Office-Versionen erstellt wurden. Ich selbst immer noch mit Word 2003 und konnte bisher keinen Grund finden, Geld f&uuml;r einer neuere Version auszugeben. Auch zu anderen beliebten Programmen gibt es gute kostenlose L&ouml;sungen. Mit FreePDF oder PDFCreator kann man auch gut PDF -Dateien erzeugen, ohne das teure Adobe Acrobat zu kaufen.<\/em><br>\n<em>Allerdings sollte man es mit dem Sparen nicht &uuml;bertreiben. Alles hat seinen Preis und die Entwickler der Programme haben das gleiche Recht, f&uuml;r ihre Arbeit angemessen honoriert zu werden, wie du und ich. Wenn man kostenlose Software benutzt, sollte im Etat der Schule daf&uuml;r immer auch eine Spende an die Entwickler vorgesehen sein. Auch sollte man die Entwicklerformen gut im Blick behalten und sich im Internet &uuml;ber sie informieren. Wer gut lebt, ohne etwas f&uuml;r seine Produkte von uns zu verlangen, ist entweder superreich oder hat Einnahmen, &uuml;ber die er nicht reden will oder kann. Dass auch &uuml;berh&ouml;hte Preise nicht vor einer Zusammenarbeit mit &bdquo;Gehamdinschten&ldquo; sch&uuml;tzen, zeigen leider viele Beispiele (Microsoft, Google, Facebook etc.). &Uuml;brigens: ein guter Schutz gegen diese Dienste sind Dialekt und Rechtschreibfehler.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Q&amp;A: Richard Stallman, founder of the GNU Project and the Free Software Foundation<\/strong><br>\nIn an exclusive interview, Stallman discusses his views on free versus proprietary and open source software, social networking sites and privacy issues.<br>\nAs founder of the Free Software Foundation, how would you define free software?<\/p>\n<p>Free software means software that respects users&rsquo; freedom. More specifically it means you as a user have these four essential freedoms:<\/p>\n<ol>\n<li>To run the program as you wish.<\/li>\n<li>To study the source code and change it, and thus make the program do what you wish.<\/li>\n<li>To redistribute exact copies when you wish &ndash; this is the freedom to help your neighbour.<\/li>\n<li>To distribute copies of your modified versions when you wish &ndash; this is the freedom to contribute to your community.<\/li>\n<\/ol>\n<p>With these four freedoms, we users have control of our computing, both individually and collectively. A free program develops democratically under the control of its users, whereas a proprietary program develops under the dictatorship of its owner and imposes that owner&rsquo;s power on its users.<br>\nThe choice before you is the choice between freedom, co-operation and democracy on one hand, and subjugation, isolation and exploitation on the other.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pcauthority.com.au\/News\/128513,qa-richard-stallman-founder-of-the-gnu-project-and-the-free-software-foundation.aspx\">PC &amp; TECH AUTHORITY<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Video: Tobias Mann bei den &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo;<\/strong><br>\nAusschnitt aus der Sendung &ldquo;Mitternachtsspitzen&rdquo; vom 16.11.2013, die im WDR ausgestrahlt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Tqcg8DWTm64\">You Tube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: EU will Plastikt&uuml;ten in Superm&auml;rkten durch arbeitslose Jugendliche ersetzen<\/strong><br>\nMit einem revolution&auml;ren neuen Konzept will die Europ&auml;ische Union gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Schon ab kommendem Jahr sollen umweltsch&auml;dliche Plastikt&uuml;ten in Superm&auml;rkten verboten und durch an der Kasse bereitstehende arbeitslose Jugendliche ersetzt werden. F&uuml;r ein Entgelt zwischen 10 und 50 Cent m&uuml;ssen diese dann  zahlenden Kunden Waren und Lebensmittel nach Hause tragen.<br>\n&ldquo;Wir wollen beweisen, dass die EU nicht nur aus Regulierung und Verboten besteht, sondern auch ganz konkrete L&ouml;sungen zu Themen wie der viel zu lange vernachl&auml;ssigten hohen Jugendarbeitslosigkeit bietet&rdquo;, erkl&auml;rt EU-Umweltkommissar Janez Poto&#269;nik den ambitionierten Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/11\/eu-will-plastiktuten-in-supermarkten.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das allerletzte:G&auml;rtners kritisches Sonntagsfr&uuml;hst&uuml;ck: Am Ende<\/strong><br>\nZwei von drei Altenpflegekr&auml;ften, lese ich, m&ouml;chten sp&auml;ter nicht in einem Heim zuendeleben, in dem es so zugeht wie an ihrem Arbeitsplatz, und w&auml;re das hier ein Zeitungskommentar, m&uuml;&szlig;te wohl das Wort &bdquo;Bankrotterkl&auml;rung&ldquo; auftauchen. Da das hier aber kein Zeitungskommentar ist, wollen wir lieber von Konsequenz sprechen, denn von einem Laden, der sich f&uuml;rs Humane blo&szlig; interessiert, sofern es Humankapital ist, sollte nichts anderes erwartet werden.<br>\nWer zur Mehrwertsch&ouml;pfung nichts beitr&auml;gt, ist raus: Kranke, Arbeitslose, Schulabbrecher, Alte, und w&auml;hrend der Tanz ums Kind einer um den k&uuml;nftigen Warenfetischisten ist, herrscht am Alten Eisen sp&auml;testens dann kein Interesse mehr, wenn es die konsumstarke Sp&auml;tperiode als Best und Silver Ager hinter sich hat und nur mehr &bdquo;Sozialkosten&ldquo; verursacht; und die jahrzehntelange unverzichtbare Rolle als Lokf&uuml;hrer, Maurer oder Krankengymnastin bewahrt niemanden davor, in der Vorschlu&szlig;bilanz nur dann noch als Aktivum aufzutauchen, wenn sie von der Buchhaltung eines privatwirtschaftlich betriebenen Heims erstellt wird. (Da&szlig; der &Uuml;berbau, der bekanntlich nicht f&uuml;r die Wahrheit zust&auml;ndig ist, im Zuge von allerlei Alte-wollen&rsquo;s-noch-mal-wissen-Kom&ouml;dien das Gegenteil insinuiert, beweist genau das.) Nat&uuml;rlich ist es eine Schande f&uuml;r die Gesellschaft, wenn eine Handvoll Polinnen, weil einheimischen Kr&auml;ften der Deal &bdquo;harte Arbeit f&uuml;r mageren Lohn&ldquo; (noch) nicht einleuchtet, hundert Alte versorgen m&uuml;ssen und sich den lieben langen Tag f&uuml;rchten, einmal auf eben der Station zu landen, auf der sie Dienst tun, w&auml;hrend unsere als &bdquo;Leistungstr&auml;ger&ldquo; apostrophierten Ungl&uuml;ckspromotoren &uuml;berlegen, welche Farbe die Ledersitze im neuen Sport-Audi ben&ouml;tigen; eine Schande allerdings nicht f&uuml;r diese Gesellschaft, denn die ist marktkonform, und wer als Marktteilnehmer ausf&auml;llt &ndash; noch einmal &ndash;, der k&uuml;mmert nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/news\/gaertners-kritisches-sonntagsfruehstueck-am-ende-6090\/\">Titanic<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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