{"id":19298,"date":"2013-11-19T10:06:23","date_gmt":"2013-11-19T09:06:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19298"},"modified":"2015-10-12T14:49:05","modified_gmt":"2015-10-12T12:49:05","slug":"wider-die-grosse-koalition-so-lautet-ein-aufruf-von-prominenten-kuenstlern-und-wissenschaftlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19298","title":{"rendered":"Wider die Gro\u00dfe Koalition. So lautet ein Aufruf von prominenten K\u00fcnstlern und Wissenschaftlern."},"content":{"rendered":"<p>Antje Vollmer, Oskar Negt, Roger Willemsen, Konstantin Wecker, Friedrich Schorlemmer und weitere angesehene Personen unterzeichneten einen Aufruf des Schriftstellers Ingo Schulze. <a href=\"http:\/\/www.wider-die-grosse-koalition.de\/?func=aufruf\">Hier ist die Internetseite<\/a>. Ich habe auf Anfrage nicht unterschrieben, will aber die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten ausdr&uuml;cklich ermuntern, sich mit dem Text wohlwollend zu besch&auml;ftigen und auch zu unterzeichnen, wenn sie das f&uuml;r richtig halten. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDa die Einsch&auml;tzung der weiteren Entwicklung bei der Bewertung des Vorhabens gro&szlig;e Koalition oder den Alternativen dazu entscheidend ist, macht man aus dieser Frage sinnvollerweise keinen Glaubenskrieg. Wenn ich wegen allzu offensiver Sprache in meinen letzten Beitr&auml;gen zum Thema &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19252\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19274\">hier<\/a> &ndash; so verstanden worden w&auml;re, dann bedaure ich dies. Es ist kein Glaubenskrieg, sondern ein Akt der Abw&auml;gung.<\/p><p><strong>Kommentar des Aufrufs<\/strong><\/p><p>Bei Abw&auml;gungsfragen ist das Gespr&auml;ch und die Diskussion mit anderen besonders wichtig und oft auch hilfreich. Ich werde deshalb im folgenden den Aufruf kommentieren und ihn damit auch gleichzeitig auf den NachDenkSeiten vorstellen. Meine Kommentare sind jeweils einger&uuml;ckt und davor ist der Absender &bdquo;AM&ldquo; gesetzt. Am Ende finden Sie die Liste der Erstunterzeichner\/innen.<\/p><p>Hier also Text und Kommentar:<\/p><p><strong>Wider die Gro&szlig;e Koalition<\/strong><\/p><p>An die sozialdemokratische Partei Deutschlands<\/p><p>Die Gro&szlig;e Koalition gilt als kleineres &Uuml;bel. Es hei&szlig;t, die SPD-Mitglieder m&uuml;ssen jetzt entscheiden, ob sie lieber 100 Prozent ihrer politischen Ziele nicht durchsetzen oder 50 Prozent durchsetzen wollen. Wer so fragt, hat sich bereits f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition entschieden. Und tats&auml;chlich erweckt die F&uuml;hrung der Partei &ndash; mit kr&auml;ftiger medialer Unterst&uuml;tzung &ndash; den Eindruck, dass es nur noch darum gehe, 47 oder 51 Prozent des &ldquo;eigenen Programms&rdquo; durchzusetzen. Aber darum geht es nicht!<\/p><p>Vielmehr geht es um die Frage, ob sich die SPD in einer Regierung mit CDU und CSU weiter marginalisieren und f&uuml;r ein &ldquo;Weiter so!&rdquo; einspannen l&auml;sst, oder ob sie eine politische Alternative nicht nur behaupten, sondern f&uuml;r diese auch einstehen will.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>Die Autoren des Aufrufs vermitteln den Eindruck, als h&auml;tte die SPD nicht gerade in der Opposition dieses &bdquo;Weiter so&ldquo;  praktiziert. Neue Akzente gab es doch allenfalls im Vorfeld der Wahl. Hat die SPD sich von der Agenda 2010 gel&ouml;st? Hat sie eingesehen, dass die Schuldenbremse ein ausgesprochen falsches und der Demokratie schadendes Instrument darstellt? <\/em><\/p>\n<p><em>Wann hat die SPD denn seit 1999 f&uuml;r eine &bdquo;Alternative eingestanden&ldquo;? Siehe Agenda 2010, Riesterrente, Kosovo Krieg, Fortsetzung der Privatisierung, Steuerbefreiung der Heuschrecken, Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters, Leiharbeit, Niedriglohnsektor, Bankenrettung zusammen mit der Union, bei aktiver Besch&auml;ftigungspolitik 2008 war BMF Steinbr&uuml;ck z&ouml;gerlicher als Sch&auml;uble, er  polemisierte gegen Konjunkturpakete; vorzeitige mutwillige Aufgabe der Kanzlerschaft zur Rettung der Agenda 2010 im Jahr 2005, M&uuml;ntefering und Schr&ouml;der haben die Kanzlerschaft aufgegeben, um das &bdquo;weiter so&ldquo; zu retten.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die SPD will zukunftsf&auml;hig sein, best&auml;rkt aber die Konzepte einer vergangenen Politikepoche.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>Weil sie so geworden ist, weil sie sich den konservativen Glaubenss&auml;tzen angepasst hat.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die SPD k&ouml;nnte in anderen B&uuml;ndnissen grunds&auml;tzliche &Auml;nderungen erreichen, tritt aber freiwillig in die zweite Reihe.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>So einfach ist das nicht. Es macht keinen Sinn, &uuml;ber die Hypothek, die die  vorherige Festlegung gegen die Zusammenarbeit mit der Linken darstellt, einfach hinweg zu schreiben. Die Chance eines sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten, auch wirklich gew&auml;hlt zu werden, ist gering. Zugegeben, das ist eine Frage der Einsch&auml;tzung. Wenn die Erstunterzeichner die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r hoch halten, dann ist das ihre Sache. Aber wenn sie in der Lage der Parteif&uuml;hrung der Gr&uuml;nen und der SPD w&auml;ren, dann m&uuml;ssten sie auch die weiteren Schritte bedenken, wenn es schief geht.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die SPD wandelt sich durch Ann&auml;herung an die CDU\/CSU zur Gesichtslosigkeit, statt selbst Wandel durch Ann&auml;herung zu bewirken.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>Die Ann&auml;herung an die Union liegt schon lange hinter uns. Erstunterzeichnerin Antje Vollmer hat diese Anpassung als Teil von Rot-Gr&uuml;n und als Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages begleitet, vom Unterzeichner Oskar Negt habe ich in der entscheidenden Zeit keine lauten oder wirksamen Proteste gegen den Anpassungskurs seines Freundes Gerhard Schr&ouml;der geh&ouml;rt. <\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Sie sich f&uuml;r fr&uuml;here, teilweise lange zur&uuml;ckliegende Anregungen zum Widerstand gegen diesen Anpassungskurs interessieren, dann schauen Sie bitte hier beim 1. Dezember 2003 &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30\">Sozialdemokraten haben sich als gestaltende Kraft verabschiedet<\/a>&ldquo; oder hier beim 15. Dezember 2003 &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88\">Das Elend der Reformdebatte<\/a>&ldquo; oder hier &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32\">Kollektiver Wahn<\/a>&ldquo;. Das sind Beitr&auml;ge, die wir in den ersten Tagen der Existenz der NachDenkSeiten eingestellt haben. Das ist &uuml;brigens jetzt bald zehn Jahre her. &ndash; Weiter mit dem Text des Aufrufs:<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die SPD verschenkt den F&uuml;hrungsanspruch &ndash; und sei es in der Opposition gegen eine CDU\/CSU-Minderheitsregierung &ndash; f&uuml;r eine warme Mahlzeit: Jedes Ergebnis der Koalitionsverhandlungen steht unter Finanzierungsvorbehalt, nur die Ministerposten sind sicher.<\/p><p>Eine Gro&szlig;e Koalition stellt keine unterschiedlichen Konzepte zur Wahl, sie stellt die Kaste der Politiker den W&auml;hlern gegen&uuml;ber. So verhindert die SPD jetzt und in n&auml;chster Zukunft ein B&uuml;ndnis linker und alternativer Parteien und Bewegungen. Wieder wird die Mehrheit links von der Mitte nicht genutzt.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>Das ist richtig. Dagegen haben wir uns lange vor der Wahl die Finger wund geschrieben. Am 22.9.13 wurde gew&auml;hlt. K&ouml;nnen wir etwas anderes tun, als vom Ergebnis auszugehen? Man kann sich dieses Ergebnis genauso wenig sch&ouml;n tr&auml;umen wie vorher die Entwicklung der SPD in die totale Anpassung. SPD, Die Linke und die Gr&uuml;nen zusammen stellen 320 und die Union zusammen 311 Abgeordnete. Angesichts der vorherigen Festlegung gegen eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei f&auml;llt es den Rechten in der SPD und den Gegnern einer solchen Zusammenarbeit bei den Gr&uuml;nen leicht, nicht f&uuml;r den gemeinsamen Kanzlerkandidaten zu stimmen. Das ist eine Einsch&auml;tzung f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Situation. Ob sich das mit dem Zeitablauf &auml;ndern wird, wei&szlig; ich nicht. Die Union jedenfalls f&uuml;rchtet dies.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Einsch&auml;tzung, dass eine Gro&szlig;e Koalition keine unterschiedlichen Konzepte zur Wahl stellen kann, teile ich nicht. Gerade unter dem Druck einer agilen Opposition aus Linkspartei und Gr&uuml;nen k&ouml;nnte die SPD in der Regierung gezwungen sein, sich programmatisch auch in der Auseinandersetzung mit dem gr&ouml;&szlig;eren Koalitionspartner CDU\/CSU zu profilieren. &ndash; Sch&auml;tzen die Unterzeichner des Aufrufs dies anders ein?<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Gro&szlig;e Koalition schw&auml;cht nicht nur die demokratische Debatte und damit das Vertrauen in die Korrigierbarkeit und Offenheit demokratischer Prozesse, sie l&auml;sst auch den Wunsch der Mehrheit nach einer politischen Alternative ohne Adresse und ohne Antwort. Wenn der SPD die Courage fehlt, die F&uuml;hrung zu &uuml;bernehmen, sollte sie in die Opposition gehen und sich von Grund auf erneuern.<\/p><p>AM: <\/p><blockquote><p>\n<em>&hellip; &bdquo;in der Opposition von Grund auf erneuern&ldquo; &ndash; das schreibt sich so sch&ouml;n. Die SPD war vier Jahre in der Opposition. Hat sie sich dort erneuert? Sie hat einen herausragenden Vertreter ihres Untergangskurses, Peer Steinbr&uuml;ck, zum Kanzlerkandidaten gemacht. Da h&auml;tten die Proteste der Kritiker schon hageln m&uuml;ssen. Wir NDS-Macher f&uuml;hlten uns manchmal ziemlich einsam in unseren Analysen der Unm&ouml;glichkeit, einen solchen Kanzlerkandidaten zu pr&auml;sentieren, der offensichtlich nicht einmal sagen konnte, wie er eine Kanzlermehrheit erreichen will. <\/em><\/p>\n<p><em>Dann hat die SPD-Bundestagsfraktion ohne jegliches Nachdenken den Wahlverlierer von 2009, Steinmeier, dem immerhin zu verdanken ist, dass die SPD mit 23 % bei der H&auml;lfte ihres bisher besten Ergebnisses gelandet ist und der auch ein F&ouml;rderer Steinbr&uuml;cks war, damals und jetzt wieder ohne Widerstand zum Vorsitzenden gew&auml;hlt. Das sieht nicht nach Erneuerungswillen in der Opposition aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Sanktionssystem der SPD funktioniert offensichtlich nicht. Wer versagt, wird nicht bestraft sondern bef&ouml;rdert. Dieser Zustand ist zugegebenerma&szlig;en gleich prek&auml;r, ob in einer Gro&szlig;en Koalition in der Regierung oder in der Opposition.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie soll sich die SPD unter diesen Umst&auml;nden in der Opposition erneuern? Ich behaupte nicht, dass es in der Regierung leichter sein wird. Aber der Druck der Linkspartei wird dann gr&ouml;&szlig;er sein k&ouml;nnen. Dann ist n&auml;mlich die Linkspartei &ndash; im Wettstreit mit den Gr&uuml;nen &ndash; die eigentliche Oppositionspartei, und die SPD muss in der Regierung geh&ouml;rig aufpassen, bei Landtagswahlen nicht immer wieder &bdquo;rasiert&ldquo; zu werden. Deshalb ist der Druck auf eine Erneuerung in der Regierung vermutlich nicht geringer als in der Opposition.<\/strong><\/p>\n<p><em>Nebenbei: Wer es mit der Linkspartei aus parteilichen Gr&uuml;nden gut meint, der oder die muss zumindest die Gro&szlig;e Koalition nicht f&uuml;rchten.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Schluss meines Kommentars: Es k&ouml;nnte ja sein, dass die Verhandlungen zur Gro&szlig;en Koalition scheitern. Dann w&auml;re als erster Schritt zu planen, jene Vorhaben, bei denen sich SPD, Linkspartei und Gr&uuml;ne einig sind, also die Mietpreisbremse und der Mindestlohn zum Beispiel, als Gesetzentwurf dem Parlament vorzulegen. Dann h&auml;tte man immerhin einen ersten Erfolg. Dann k&ouml;nnte die Minderheitsregierung schon eher eine Option sein als heute.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>P.S.: Viel besser als ich hat Jakob Augstein in seiner Spiegel Online-Kolumne die Perspektiven benannt. Lesenswert:<\/p><p>Im Zweifel links<\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-kolumne-zur-spd-rechts-blinken-links-abbiegen-a-934115-druck.html\">Rechts blinken, links abbiegen!<\/a><\/strong><\/p><p><em>Eine Kolumne von Jakob Augstein<\/em><\/p><p>In Leipzig hat sich die SPD der Linkspartei ge&ouml;ffnet. Die Basis sollte das als Versprechen verstehen und Parteichef Gabriel zur Einl&ouml;sung dr&auml;ngen. Bald, nicht erst 2017! Damit w&uuml;rde das Unwahrscheinliche n&auml;her r&uuml;cken: eine linke Regierung in Deutschland.<\/p><p>P.S.:<\/p><p><strong>Erstunterzeichner:<\/strong><\/p><p>Silvia Bovenschen (Autorin), HG. Butzko (Kabarettist), Daniela Dahn (Schriftstellerin), Manfred Domr&ouml;s (Theologe), Christian Dunker (autorenbuchhandlung berlin), Dieter Hanitzsch (Karikaturist), Stefan Hanitzsch (Journalist &ldquo;St&ouml;rsender&rdquo;), Sibylle Havemann (Lehrerin f&uuml;r Alexandertechnik), Friedrich Hechelmann (Maler), Annette Humpe (Musikerin), Inga Humpe (Musikerin), Marc Iven (autorenbuchhandlung berlin), Florian Kirner (Musiker), Kirsten Kl&ouml;ckner (K&uuml;nstlerin), Maren Kroymann (Schauspielerin), Vera von Lehndorff (K&uuml;nstlerin), Juliane Lorenz (Filmemacherin), Manfred Maurenbrecher (Musiker), Oskar Negt (Sozialphilosoph), Susan Neiman (Philosophin &ndash; Einstein Forum), Christian N&uuml;rnberger (Autor), Tim Renner (Musikunternehmer), Elisabeth Ruge (Verlegerin), Michael Schneider (Schriftsteller), Friedrich Schorlemmer (Theologe), Daniel Schreiber (Autor), Ingo Schulze (Schriftsteller), Hanna Schygulla (Schauspielerin), Christoph Sieber (Kabarettist), Walter Sittler (Schauspieler), Holger Tr&uuml;lzsch (K&uuml;nstler), Antje Vollmer (Autorin), Konstantin Wecker (Musiker), Hans-Eckardt Wenzel (Musiker), Roger Willemsen (Autor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antje Vollmer, Oskar Negt, Roger Willemsen, Konstantin Wecker, Friedrich Schorlemmer und weitere angesehene Personen unterzeichneten einen Aufruf des Schriftstellers Ingo Schulze. <a href=\"http:\/\/www.wider-die-grosse-koalition.de\/?func=aufruf\">Hier ist die Internetseite<\/a>. Ich habe auf Anfrage nicht unterschrieben, will aber die Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten ausdr&uuml;cklich ermuntern, sich mit dem Text wohlwollend zu besch&auml;ftigen und auch zu unterzeichnen, wenn sie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19298\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,191,190],"tags":[1577,1294,446],"class_list":["post-19298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-spd","category-wahlen","tag-negt-oskar","tag-schulze-ingo","tag-wecker-konstantin"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19298"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19301,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19298\/revisions\/19301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}