{"id":1931,"date":"2006-12-12T07:29:45","date_gmt":"2006-12-12T06:29:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1931"},"modified":"2016-01-21T11:05:17","modified_gmt":"2016-01-21T10:05:17","slug":"weihnachtsempfehlung-verschenken-sie-die-politischen-memoiren-gerhard-schroders-entscheidungen-mein-leben-in-der-politik-lieber-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1931","title":{"rendered":"Weihnachtsempfehlung: Verschenken Sie die politischen Memoiren Gerhard Schr\u00f6ders \u201eEntscheidungen, Mein Leben in der Politik\u201c lieber nicht."},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mir die 516 schmal bedruckten Seiten angetan: Ein so &bdquo;d&uuml;nnes&ldquo; Buch habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Mit einer nicht enden wollenden Aneinanderreihung der von Schr&ouml;der nachgeplapperten Leerformeln von der &bdquo;Globalisierung&ldquo; oder der &bdquo;demografischen Entwicklung&ldquo; wird in penetranter Selbstgerechtigkeit die Politik der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung als ein &bdquo;notwendiges&ldquo; &bdquo;umfassendes reformerisches Programm&ldquo; zelebriert. Schr&ouml;der hat es gefallen, dass ihn Erhard Eppler als &bdquo;political animal&ldquo; bezeichnet hat, vielleicht hat Eppler dabei eher an das Gehabe eines Alpha-M&auml;nnchens auf dem Affenfelsen gedacht. Wolfgang Lieb.<br>\n<!--more--><br>\nIch habe den W&auml;lzer &ndash; bis auf das sattsam bekannte und anbiedernde Kapitel vom Aufstieg aus einfachen Verh&auml;ltnissen &ndash; deshalb so gr&uuml;ndlich gelesen, weil ich mir wenigstens ein paar analytische Einsch&auml;tzungen oder eine halbwegs plausible Diagnose der &bdquo;dramatischen Neuordnung der Welt&ldquo; erhofft hatte, aus der Schr&ouml;der seine &bdquo;unabweisbaren&ldquo;, &bdquo;objektiven&ldquo;, &bdquo;notwendigen&ldquo; oder &bdquo;erzwungenen&ldquo; &bdquo;Reformen&ldquo; abgeleitet h&auml;tte. Aber nichts davon, stattdessen muss man auf hunderten Seiten den von Schr&ouml;der &uuml;bernommenen &bdquo;Reformsprech&ldquo; &uuml;ber sich ergehen lassen: &bdquo;Es lie&szlig; sich &hellip; nicht voraussehen, was sich seit dem Wahltag im Oktober 1998 an Ver&auml;nderung und dramatischer Neuordnung herauszusch&auml;len begann&ldquo;(S.83). &bdquo;Wir mussten &hellip; nachholen, was in den neunziger Jahren von den Konservativen vers&auml;umt worden war&ldquo; (S.84). Schr&ouml;der &uuml;bernimmt den Kampfbegriff vom &bdquo;Reformstau&ldquo; (S.85), er redet von einer &bdquo;sich dynamisch wandelnden Welt&ldquo; (S.86), er sagt &bdquo;der demografische Wandel (war uns) nicht oder nicht ausreichend pr&auml;sent&ldquo; (S.86). Er fabuliert &uuml;ber &bdquo;die durch die Globalisierung wirksame nationale Entgrenzung der &Ouml;konomie&ldquo; (S. 87), spricht &uuml;ber &bdquo;die neuen welt&ouml;konomischen Bedingungen&ldquo; (S.89) und &bdquo;weltwirtschaftlichen Abl&auml;ufe&ldquo; (S.90).Er nennt das, &bdquo;epochale Ver&auml;nderungen&ldquo; (S. 180), und sieht sich als Kanzler &bdquo;inmitten eines Zeitenwechsels, der viele Gewissheiten und viele Hoffnungen verblassen l&auml;sst&ldquo; (S. 235). Die Riesterrente sei &bdquo;wegen der demografischen Entwicklung notwendig&ldquo; (S. 266). Er h&auml;tte &bdquo;eine angemessene Antwort auf die beiden gro&szlig;en Herausforderungen der Zeit &ndash; demografischer Wandel und Globalisierung&ldquo; (S. 275) finden und &bdquo;verkrustete Strukturen unseres Landes&ldquo; aufbrechen m&uuml;ssen (S. 285). Ein &bdquo;Ver&auml;nderungsmarathon&ldquo; (S. 285) sei ihm abverlangt worden. &bdquo;Die Zeit war reif&ldquo; (S. 390) die Politik den &bdquo;Bedingungen des neuen Jahrhunderts&ldquo; anzupassen (S.499), schlie&szlig;lich lebe man in einer &bdquo;Welt, die sich &ouml;konomisch, sozial und kulturell rasant ver&auml;ndert (S 513)&hellip;<br>\nMit solchen oder &auml;hnlichen Leerformeln (auf Wiederholungen habe ich verzichtet und irgendwann verliert man auch die Lust die hohlen Phrasen herauszuschreiben) begr&uuml;ndet der Altkanzler mit sich immer wiederholenden Wendungen seine &bdquo;Entscheidungen&ldquo;.<\/p><p>An kaum einer Stelle wird auch nur mit einem erg&auml;nzenden Halbsatz ausgef&uuml;hrt, was so neu ist, was sich gewandelt hat oder was die neuen Herausforderungen waren, die die &bdquo;unabweisbaren Ver&auml;nderungen erzwangen&ldquo; (S.388), woraus im Einzelnen die &bdquo;Reformnotwendigkeit&ldquo; (S. 275) oder die &bdquo;aktuellen Erfordernisse&ldquo; (S. 515) oder der Zwang zu einem &bdquo;umfassenden reformerischen Programm&ldquo; (S.266) erwuchs oder woraus sich das &bdquo;Reformprogramm&ldquo; ableitete, das &bdquo;wir anzupacken hatten (S. 386), das &bdquo;staatspolitische ohne Alternative&ldquo; (S. 489) war, einer &bdquo;historischen Pflicht&ldquo;, ja sogar einer &bdquo;historischen Mission&ldquo; (S. 423) geschuldet und dar&uuml;ber hinaus &bdquo;notwendig f&uuml;r das &Uuml;berleben der SPD&ldquo; (S. 489) war.<br>\n&bdquo;Unsere gesamte Politik der Reformen und der Erneuerung war ein Reflex auf diese globale Herausforderung&ldquo;, mit diesem trivialen Satz l&auml;sst sich Schr&ouml;ders Buch zusammenfassen.<\/p><p>Seien Sie versichert, sie finden im gesamten Buch keinerlei Beschreibung, noch weniger eine Analyse der &ouml;konomischen oder politischen Situation, geschweige denn, dass etwa die Arbeitsmarkt-, Steuer-, Renten- oder die sonstigen Agendareformen daraus auch nur andeutungsweise nachvollziehbar abgeleitet worden w&auml;ren. Sie waren f&uuml;r Schr&ouml;der schlicht &bdquo;objektiv notwendig&ldquo;.<\/p><p>Das H&ouml;chstma&szlig; an analytischer Aussagekraft, enth&auml;lt noch folgender Absatz:<br>\n&bdquo; Die oberfl&auml;chlich als Sieg des Kapitalismus missverstandene &Uuml;berwindung des Ost-West-Gegensatzes f&uuml;hrte zu einer ungeahnten Entfesselung des kapitalistischen Systems. Der Wegfall der Systemkonkurrenz und, an ihrer Stelle, die Globalisierung als Konkurrenzkampf international agierender Unternehmen sowie versch&auml;rfter Wettbewerb zwischen ganzen Volkswirtschaften haben dem &bdquo;Rheinischen Kapitalismus&ldquo; die Basis entzogen. So gesehen waren die gesamten sieben Jahre rot-gr&uuml;ner Regierung ein Nachholen dessen, was uns zu Beginn unserer Arbeit nicht zur Verf&uuml;gung stand &ndash; ein umfassendes reformerisches Programm.&ldquo; (S. 262)<\/p><p>Auf diesen H&ouml;henfl&uuml;gen der &bdquo;Entgrenzung&ldquo; der &Ouml;konomie, da spielen nat&uuml;rlich eine reale Rezession, ein Crash des Aktienmarktes, das Platzen der Blase der &bdquo;New Economy&ldquo;, die Aufwertung des Euros, die Zinspolitik der Bundesbank oder der Europ&auml;ischen Zentralbank oder die falsche Finanzierung der deutschen Einheit oder  die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ganz allgemein keine Rolle mehr. Schr&ouml;der hat es an kaum einer Stelle f&uuml;r n&ouml;tig empfunden, seinen &bdquo;Entscheidungen&ldquo; in einen realen Bezug zur &ouml;konomischen Basis zu bringen.<br>\nUnd wo ein solcher Bezug angedeutet wurde, da wird die Logik auf den Kopf gestellt: Da war es nicht etwa die Rezession, sondern da &bdquo;produziert mangelhafte Ausbildung einige zehntausende k&uuml;nftige Arbeitslose&ldquo; (S.299).<br>\nOder: &bdquo;Da sich die Struktur unserer Sozialsysteme seit f&uuml;nfzig Jahren nicht ver&auml;ndert hatte, waren der Umbau des Sozialstaats und seine Erneuerung unabweisbar geworden.&ldquo; (S. 392) &bdquo;Durch den demografischen Wandel unserer Gesellschaft haben sich die Ausgaben kontinuierlich erh&ouml;ht&ldquo; (S. 396). Als ob es in der Regierungszeit Schr&ouml;ders je eine &bdquo;&Uuml;beralterung&ldquo; gegeben h&auml;tte, also ob es nicht umgekehrt so w&auml;re, dass die Generation der Baby-Boomer im erwerbsf&auml;higen Alter ist, dass die Jungen zu wenig Ausbildungspl&auml;tze, die Studierenden in Praktika und die heutigen Arbeitnehmer auf der Stra&szlig;e landeten. Es war also nicht die Arbeitslosigkeit und die Rezession oder die falsche Finanzierung der Einheit, aus denen die Liquidit&auml;tsengp&auml;sse der Sozialkassen resultierten, nein, nach Schr&ouml;der waren die Sozialsysteme schuld.<\/p><p>Schr&ouml;der lobt sich als &bdquo;Pragmatiker&ldquo;. Darunter versteht man ja landl&auml;ufig Menschen die von den Realit&auml;ten ausgehen und ihre Handlungsweisen nicht an einem politischen Programm, sondern an der Sache orientieren. In seinem ganzen Buch kommt jedoch leider kaum ein empirisches Faktum vor. Er orientiert seine Politik vielmehr an Leerformeln, als an der Sache. Er hat keinerlei kritische Distanz zu den von ihm st&auml;ndig wiederholten Parolen und ist sich wohl bis heute der Ideologiebehaftetheit seiner Sprache und der Begr&uuml;ndungen f&uuml;r seine Politik noch nicht einmal bewusst.<\/p><p>Dass bei solcherlei Spr&uuml;cheklopferei ein &bdquo;Vermittlungs-&bdquo; oder &bdquo;das kommunikative Problem&ldquo; (S. 408) entstehen musste und dass die &bdquo;meisten Spitzenfunktion&auml;r der SPD&ldquo; nur &bdquo;widerwillig&ldquo; bereit waren, dem Bundeskanzler zu folgen und &bdquo;nicht davon &uuml;berzeugt (waren), dass seine Politik inhaltlich richtig war&ldquo; (S. 407), das wundert Schr&ouml;der offenbar noch heute.<\/p><p>Dass Schr&ouml;der gescheitert ist, und dass er nicht mehr Kanzler ist, daran sind nat&uuml;rlich alle anderen schuld nur nicht er selbst.<br>\nOskar Lafontaines R&uuml;cktritt resultierte nach Schr&ouml;ders schlicht gestrickter Psychologie aus dessen &bdquo;Verantwortungsscheu&ldquo; (S. 123) (Wer war eigentlich l&auml;nger in einem Amt?) und dessen &bdquo;Neigung zur Opposition&ldquo; und bestenfalls aus &bdquo;der von dem Attentat herr&uuml;hrenden Furcht, sich erneut zu exponieren.&ldquo;<br>\nDass Schr&ouml;der nahezu die gesamte Programmatik der SPD &uuml;ber Bord geworfen hat, f&uuml;r die er im Wahlkampf 1998 gew&auml;hlt worden ist, wird mit keinem Wort erw&auml;hnt. Von den permanenten und &uuml;blen Hombachschen Intrigen aus dem Kanzleramt keine Spur. <\/p><p>Da waren die Gewerkschaften als &bdquo;die wichtigsten gesellschaftlichen Mitspieler bei den Bem&uuml;hungen, das tief greifende Reformprogramm, das wir anzupacken hatten,&hellip;vom Feld gegangen. F&uuml;r eine sachliche Auseinandersetzug blieb kein Raum mehr; eine gesellschaftliche Konsolidierung (!) der Reformagenda war damit obsolet geworden&ldquo; (S. 386). Schr&ouml;der musste also wie ein Junta-General aus &bdquo;staatspolitischer Verantwortung&ldquo; wohl oder &uuml;bel die Agenda gegen die Gesellschaft durchsetzen!<br>\n&bdquo;Dem IG-Metall-Vorsitzenden J&uuml;rgen Peters und dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske ging es nicht mehr nur um &Auml;nderungen an Details der Agenda 2010, vielmehr wollten sie das Reformprogramm als solches und damit mich als Bundeskanzler zu Fall bringen&ldquo; (S. 415). Das musste nat&uuml;rlich mit allen Mitteln verhindert werden und deshalb Schr&ouml;ders Motto: &bdquo;Wer h&ouml;ren wollte, konnte wohl h&ouml;ren. Und wer nicht geh&ouml;rt hat, der wollte nicht.&ldquo; (S. 392). So einfach war das bei unserem ehemaligen Basta-Kanzler.<\/p><p>Es war nicht der Agenda-Kurs, nein, es war &bdquo;die Strategie relevanter Teile der SPD-Linken&ldquo; die dazu beitrug, &bdquo;dass eine neue Linkspartei entstehen konnte.&ldquo; (S. 408). Selbst die Wahlerfolge der NPD war nach Schr&ouml;ders Lesart eine &bdquo;Saat der Hartz-IV-Proteste&ldquo; der Gewerkschaften.<br>\nNiemals darf der immer &bdquo;vehementer&ldquo; vertretene Kurs unseres Altkanzlers, Anlass und  Ursache f&uuml;r Kritik sein, sondern uneinsichtig waren immer nur andere.<\/p><p>Schr&ouml;der best&auml;tigt voll und ganz,  was wir auf den NachDenkSeiten hinl&auml;nglich oft beschrieben haben: Alle seine &ndash; wie er selbst sagt &ndash; &bdquo;&Uuml;berraschungseffekte&ldquo; (S.410), von der Abgabe des Parteivorsitzenden der SPD an Franz M&uuml;ntefering bis zur Entscheidung f&uuml;r Neuwahlen dienten nur einem Ziel, den Druck aus der SPD auf einen Kurswechsel nach den &bdquo;verheerenden Wahlniederlagen&ldquo; (S. 412) abzufangen, denn Schr&ouml;der war besessen von seiner historische Mission, dass sich &bdquo;der Inhalt der Politik sich aus objektiven Gr&uuml;nden&ldquo; nicht &auml;ndern durfte (S. 409). Denn &bdquo;ein Scheitern h&auml;tte unsere (!) Politik der Reformen &uuml;ber Jahre diskreditiert und die M&ouml;glichkeiten verbaut, grundlegende Ver&auml;nderungen in unserem Sozialstaat vorzunehmen&ldquo;. (S.415)<br>\nKlarer kann man die Funktion Schr&ouml;ders eigentlich nicht beschreiben.<\/p><p>&bdquo;Die Serie er Niederlagen bei den vorangegangenen Landtagswahlen, der Verlust der Unterst&uuml;tzung in den eigenen Reihen, gepaart mit der gesch&uuml;rten Abneigung der B&uuml;rger gegen unserer Reformpolitik, hatten mich zu Neuwahlen im Bund bewogen. Ich bleibe dabei &ndash; es war eine staatspolitisch notwendige Entscheidung&ldquo; (S. 487), schmiedet Schr&ouml;der seine Geschichtslegende &ndash; und nicht nur wegen des Geldes, sondern vor allem deshalb hat Schr&ouml;der dieses Buch geschrieben. <\/p><p>Dass das Wahlergebnis zu einer Gro&szlig;en Koalition &bdquo;zwang&ldquo;, ist f&uuml;r Schr&ouml;der eine &bdquo;tief empfundene Genugtuung&ldquo; (S. 504). Die Aufgabe der SPD sei es nun: &bdquo;Der Kurs der Agenda 2010 muss verteidigt und konsequent umgesetzt werden&ldquo; (S. 505).<\/p><p>Dazu habe ich schon am <a href=\"?p=618\">1. Juli 2005<\/a> auf den NachDenkSeiten geschrieben:<br>\n&bdquo;Ich bleibe dabei, mit dem &bdquo;Befreiungsschlag&ldquo; Neuwahlen, kann Schr&ouml;der allenfalls einen ihm wohl schm&auml;hlich erscheinenden R&uuml;cktritt oder einen seinen Stolz offenbar noch mehr kr&auml;nkenden Kurswechsel weg von seinem &bdquo;in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen&ldquo; Reformprozess vermeiden. Diese &bdquo;Befreiung&ldquo; von einer pers&ouml;nlichen Niederlage geht aber auf Kosten vieler Menschen, die unter einer solchen Reformpolitik, unter ihrer Ungerechtigkeit und vor allem unter ihrer Erfolglosigkeit leiden. Schr&ouml;ders Abstimmungssieg geht nat&uuml;rlich auch zu Lasten &bdquo;seiner&ldquo; Partei, die er absehbar in eine ihrer schlimmsten Wahlniederlagen in der Nachkriegsgeschichte f&uuml;hrt. Und weil sich ins kollektive Ged&auml;chtnis eingraben wird, dass die SPD es war, die freiwillig das Tor f&uuml;r die neokonservative Macht&uuml;bernahme aufgesto&szlig;en hat, d&uuml;rfte sie sich davon &uuml;ber lange Jahre nicht mehr erholen.&ldquo;<br>\nDie Lekt&uuml;re des Buches von Gerhard Schr&ouml;der das Wahlergebnis und die j&uuml;ngsten Umfragen best&auml;tigen meine damalige Prognose.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mir die 516 schmal bedruckten Seiten angetan: Ein so &bdquo;d&uuml;nnes&ldquo; Buch habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Mit einer nicht enden wollenden Aneinanderreihung der von Schr&ouml;der nachgeplapperten Leerformeln von der &bdquo;Globalisierung&ldquo; oder der &bdquo;demografischen Entwicklung&ldquo; wird in penetranter Selbstgerechtigkeit die Politik der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung als ein &bdquo;notwendiges&ldquo; &bdquo;umfassendes reformerisches Programm&ldquo; zelebriert. 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