{"id":19326,"date":"2013-11-21T08:48:48","date_gmt":"2013-11-21T07:48:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326"},"modified":"2013-11-21T09:48:41","modified_gmt":"2013-11-21T08:48:41","slug":"hinweise-des-tages-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h01\">Aus den Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h02\">Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h03\">SPD-Linke dr&auml;ngen auf schnellen Mindestlohn von 8,50 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h04\">CDU und SPD: Die Gro&szlig;e Stagnation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h05\">Kritik von den kleinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h06\">Austerit&auml;t in Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h07\">Frankreich: United Colors of diffuse Pampe \/ Bericht von Bernard Schmid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h08\">R&uuml;stungsexportbericht &ndash; Restriktiv geht anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h09\">Dax-Konzerne: Das sind Deutschlands m&auml;chtigste Aufsichtsr&auml;tinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h10\">Der Unsinn mit dem Dispo-Deckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h11\">Der Lohn, der Lohn, der lustige Lohn &ndash; es gibt ihn nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h12\">&Ouml;ffentliche Investitionen haben beste Wirkung auf das Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h13\">Willk&uuml;r vor der Haust&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h14\">Uni Regensburg: Studis proben Kriegseinsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h15\">Zum Tod von Dieter Hildebrand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326#h16\">Zu guter Letzt: Deutsche Post gibt Jubil&auml;umsmarkenserie &ldquo;F&uuml;nf Wochen Koalitionsverhandlungen&rdquo; heraus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19326&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aus den Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131118_teilbericht_ag_arbeit_und_soziales_zu_soziale_sicherung_und_Inklusion.pdf\">Teilbericht der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales zu Soziale Sicherung und Inklusion [PDF &ndash; 33 KB]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131118_teilbericht_der_ag_arbeit_und_soziales_zu_arbeitsmarkt.pdf\">Teilbericht der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales zu Arbeitsmarkt [PDF &ndash; 37 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da die Presse diese Teilberichte ohnehin schon hat, sehen wir keinen Grund, warum unsere Leser diese nicht auch lesen k&ouml;nnen sollten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel<\/strong><br>\nSie haben in Ihrem Er&ouml;ffnungsvortrag auf dem gerade zu Ende gegangenen Parteitag der SPD in Leipzig etwas sehr Wichtiges gesagt: &bdquo;Scheinbar (sic; Anm.d.Verf.) bedarf es neben der sozialen Kompetenz der SPD auch einer deutlich st&auml;rkeren Wirtschaftskompetenz unserer Partei.&ldquo; Zu diesem Satz kann ich Sie nur begl&uuml;ckw&uuml;nschen.<br>\nWenn wir aber einmal kurz Revue passieren lassen, was zu einer &bdquo;st&auml;rkeren Wirtschaftskompetenz&ldquo; geh&ouml;rt, dann ist die Sache nicht so einfach, wie sie sich in dem Satz anh&ouml;rt. Denn Wirtschaftskompetenz kann viel oder wenig hei&szlig;en. Es kann hei&szlig;en, dass m&ouml;glichst viele in der Partei so &uuml;ber Wirtschaft reden k&ouml;nnen, wie die Wirtschaft das selbst gerne tut und gerne von anderen h&ouml;rt. Das aber w&auml;re f&uuml;r eine sozialdemokratische Partei genau das Gegenteil von Wirtschaftskompetenz, weil das Wissen von der Wirtschaft in der Wirtschaft, d.h. den Unternehmer- und Bankerkreisen selbst doch sehr begrenzt und zudem vollkommen von Interessen geleitet ist, die der sozialdemokratische W&auml;hler gerade nicht teilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/ein-offener-brief-an-den-spd-vorsitzenden-sigmar-gabriel-von-heiner-flassbeck\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Linke dr&auml;ngen auf schnellen Mindestlohn von 8,50 Euro<\/strong><br>\nAuf dem linken Fl&uuml;gel der SPD wird weiter die schnelle Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns gefordert. Der sich in den Koalitionsverhandlungen abzeichnende Kompromiss mit der Union st&ouml;&szlig;t beim Chef des SPD-Arbeitnehmerfl&uuml;gels, Klaus Barthel, auf wenig Gegenliebe. Er sagte in der &raquo;Bild&laquo;-Zeitung, &raquo;wir brauchen den Mindestlohn sofort. Es kann nicht sein, dass irgend eine Kommission eingesetzt wird und wir am Ende bei etwas ganz anderem landen als 8,50 Euro in der Stunde&laquo;. Auch der Juso-Vorsitzende Sascha Vogt, der im SPD-Vorstand sitzt, bekr&auml;ftigte die Forderung nach einem Mindestlohn ohne Hintert&uuml;r. &raquo;8,50 Euro m&uuml;ssen bleiben. Auch eine Kommission wird sich daran orientieren m&uuml;ssen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/915533.spd-linke-draengen-auf-schnellen-mindestlohn-von-8-50-euro.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>CDU und SPD: Die Gro&szlig;e Stagnation<\/strong><br>\nIm September wurde ein neuer Bundestag gew&auml;hlt. Richtig arbeiten kann er bis heute nicht. Daf&uuml;r sorgen Christ- und Sozialdemokraten<br>\nWie eine Gro&szlig;e Koalition der parlamentarischen Demokratie in den kommenden vier Jahren schaden k&ouml;nnte, stellten ihre m&ouml;glichen Mitgliederparteien bereits an diesem Montag unter Beweis. Bei der Debatte &uuml;ber die Spionageaff&auml;re um den US-Geheimdienst NSA und den Whistleblower Edgar Snowden kamen von den Oppositionsrednern Gregor Gysi (Linke) und Hans-Christian Str&ouml;bele (B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen) zwar deutliche Worte an die nach wie vor bestehende Bundesregierung. Die entsprechenden Entschlie&szlig;ungsantr&auml;ge blieben aber bleiben folgenlos. Um sich in ihrer Rolle als Noch-Opposition und Schon-Regierungspartei nicht blo&szlig;zustellen, verweigerten sich die Sozialdemokraten einer Abstimmung zur NSA-Aff&auml;re, um sie an einen sogenannten Hauptausschuss zu &uuml;berweisen. Der muss allerdings noch gegr&uuml;ndet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40367\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik von den kleinen<\/strong><br>\nBei den Spartengewerkschaften formiert sich Widerstand gegen die Pl&auml;ne der angehenden gro&szlig;en Koalition, das Streikrecht &uuml;ber ein Gesetz zur &raquo;Tarifeinheit&laquo; einzuschr&auml;nken. &raquo;Wir werden uns nicht als Gewerkschaft zweiter Klasse behandeln lassen&laquo;, erkl&auml;rte Ilona Ritter, Vorsitzende Tarifpolitik bei der Vereinigung Cockpit (VC), am Dienstag in Frankfurt am Main. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), Michael Konken, nannte das von der Koalitionsarbeitsgruppe Arbeit und Soziales beschlossene Vorhaben &raquo;lebensfremd und verfassungsfeindlich&laquo;. &ndash; In einem k&uuml;rzlich vom Bundesvorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderst&auml;dt, an die angehenden Koalition&auml;re verschickten Brief hei&szlig;t es, die Einschr&auml;nkung des Streikrechts werde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe keinen Bestand haben. &raquo;Das gilt auch dann, wenn die sogenannte Mehrheitsgewerkschaft mit der oder den kleineren Gewerkschaften vor dem endg&uuml;ltigen Tarifabschlu&szlig; eine Art Konsensgespr&auml;ch f&uuml;hren m&uuml;&szlig;te.&laquo; Eine &raquo;erzwungene Tarifeinheit&laquo; sei so oder so grundgesetzwidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-20\/014.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Austerit&auml;t in Gro&szlig;britannien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sibille Merz: &ldquo;Das politische wie soziale Klima in Gro&szlig;britannien ist derzeitig eisig&rdquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Sibille Merz &uuml;ber Austerit&auml;tspolitik, Ausgrenzung und die Krise in Gro&szlig;britannien.<br>\nMerz ist Promovendin am Goldsmiths College der University of London.<br>\nSie hat in dem Sammelband &ldquo;Nation &ndash; Ausgrenzung &ndash; Krise. Kritische Perspektiven auf Europa&rdquo;, der im Juni 2013 erschienen ist, einen Artikel zu dem Thema dieses Interviews verfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1220\">Annotazioni<\/a><\/li>\n<li><strong>Pflegenotstand in den Kliniken<\/strong><br>\nDie Arbeitszeiten sind zu lang, der Lohn ist bescheiden, Arbeitsbedingungen sind mies: In Gro&szlig;britannien werden zunehmend die Pflegekr&auml;fte rar. Es droht der Notstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/article\/849984\/grossbritannien-pflegenotstand-kliniken.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Deutsche Verh&auml;ltnisse in Gro&szlig;britannien.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt folgendes: Gesundheitswesen: Jede zweite Klinik in rote Zahlen abgerutscht<\/strong><br>\nIn diesem Jahr sch&auml;tzten nur noch 13 Prozent der Kliniken ihre Lage als  gut ein.<br>\nUm die Finanzen der deutschen Krankenh&auml;user ist es schlecht bestellt:<br>\nNur noch wenige Kliniken sch&auml;tzen ihre Lage als gut ein. Der Pr&auml;sident der Deutschen Krankenhausgesellschaft fordert Union und SPD zum Handeln auf. Vor allem geht es um mehr Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gesundheitswesen-jede-zweite-klinik-in-rote-zahlen-abgerutscht\/9101364.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frankreich: United Colors of diffuse Pampe \/ Bericht von Bernard Schmid<\/strong><br>\nDer kleinb&uuml;rgerliche Protest hat zwar oft soziale Ursachen in Frankreich in einer sehr heterogenen Protestbewegung, aber es &uuml;berwiegt eine politische Diffusit&auml;t und die Dominanz kleinb&uuml;rgerlichen Pseudo-Radikalismus. Daneben ist au&szlig;erordentlich viel rechte Brut unterwegs.<br>\nZum Gl&uuml;ck beginnt der sozial und gewerkschaftlich motivierte Protest&nbsp;sich jetzt vom rechten Mittelstandspack abzurennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/soziale_konflikte-frankreich\/united-colors-of-diffuse-pampe\/\">Labournet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexportbericht &ndash; Restriktiv geht anders<\/strong><br>\nDie Tatsache, dass es bei diesem Bericht um Zahlen aus dem Jahr 2012 geht, ist allein schon Grund zur Klage. Geradezu stoisch legt die Bundesregierung Einzelheiten ihrer R&uuml;stungsexportpraxis mit gro&szlig;er zeitlicher Verz&ouml;gerung vor. Glaubt man den M&ouml;chte-vielleicht-gern-Gro&szlig;koalition&auml;ren, dann wollen Union und SPD im Fall einer gemeinsamen Regierungsbildung k&uuml;nftig sehr viel schneller &uuml;ber Waffenexporte informieren. Die Absicht ist l&ouml;blich, an der Entscheidung f&uuml;r oder gegen ein Waffengesch&auml;ft mit wem auch immer, &auml;ndert das freilich nichts.<br>\nDer Anteil von Kriegswaffen an den Gesamtausfuhren der deutschen Wirtschaft lag 2012 bei gerade einmal 0,09 Prozent. Wir reden hier also nicht &uuml;ber Dimensionen von &ouml;konomisch nationaler Bedeutung. Nein, es geht um Anspruch und Wirklichkeit einer Regierungspolitik, die gerne Vokabeln wie Gewaltpr&auml;vention und Friedenssicherung vor sich her tr&auml;gt. Was genau hinter verschlossenen T&uuml;ren im Bundessicherheitsrat an Begehrlichkeiten auf den Tisch kommt, wissen wir nicht. Welche Anfragen abgelehnt wurden, wie die Abw&auml;gung zwischen wirtschaftlichen Interessen der R&uuml;stungskonzerne und dem Versprechen einer restriktiven Exportpolitik vorgenommen wurde, auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ruestungsexportbericht-restriktiv-geht-anders.720.de.html?dram:article_id=269608\">dradio<\/a>\n<p><strong>Dazu: Opposition kritisiert &ldquo;Hemmungslosigkeit&rdquo; bei Waffenhandel<\/strong><br>\n&ldquo;Die deutschen Waffenexporte sind v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle&rdquo;, sagte der Linken-Vizechef Jan van Aken. &ldquo;Es gibt kaum noch Grenzen f&uuml;r die deutschen Waffenschmieden, bei den Waffenexporten herrscht eine neue Hemmungslosigkeit.&rdquo;&hellip;<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich die Gr&uuml;nen-Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Katja Keul: &ldquo;Deutschland verabschiedet sich immer weiter von einer restriktiven Exportpolitik und ignoriert die eigenen Richtlinien und Menschenrechtsberichte.&rdquo; Anders sei nicht zu erkl&auml;ren, dass ausgerechnet Saudi-Arabien 2012 zum gr&ouml;&szlig;ten Abnehmer deutscher R&uuml;stungsg&uuml;ter geworden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/deutsche-ruestungsexporte-opposition-kritisiert-hemmungslosigkeit-a-934424.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dax-Konzerne: Das sind Deutschlands m&auml;chtigste Aufsichtsr&auml;tinnen<\/strong><br>\nSie sind Deutschlands m&auml;chtigste Frauen, aber sie sind noch in der Minderheit &ndash; die Aufsichtsr&auml;tinnen von der Kapitalseite. Sie hei&szlig;en Schaeffler, Pi&euml;ch oder Bagel-Trah. Was auff&auml;llt: Viele von ihnen stammen aus Unternehmerdynastien.<br>\nEine haben Deutschlands Dax-Unternehmen fast immer auf der Liste, wenn sie sich auf die Suche nach einer weiblichen Aufseherin machen: Renate K&ouml;cher. Sie ist mit gleich drei Posten die umtriebigste Kontrolleurin in der Konzernelite des Landes. K&ouml;cher, im Hauptberuf Meinungsforscherin, sitzt bei der Allianz, bei BMW und Infineon im Aufsichtsrat. Das macht ihr bislang keine nach.<br>\nDemn&auml;chst d&uuml;rfte K&ouml;chers Telefon im Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach noch h&auml;ufiger klingeln. Ab 2016 soll es nach Willen der Union und SPD eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent in den Kontrollgremien der b&ouml;rsennotierten Firmen geben. Das EU-Parlament sprach sich am Mittwoch sogar mit breiter Mehrheit f&uuml;r eine 40-Prozent-Quote aus. Noch sind die meisten gro&szlig;en Unternehmen weit davon entfernt, diese Quoten zu erf&uuml;llen&hellip;<br>\nNeben K&ouml;cher gilt auch Ann-Kristin Achleitner als hei&szlig;e Kandidatin f&uuml;r weitere Aufsichtsratsposten. Sie sitzt schon bei Linde Chart zeigen und bei Munich Re Chart zeigen im Kontrollgremium, hat also reichlich Erfahrung. W&auml;re der Einzelhandelskonzern Metro Chart zeigen nicht aus dem Leitindex geflogen, w&auml;re Achleitner wie Renate K&ouml;cher in drei Dax-Konzernen vertreten.<br>\nNur eine Frau ist Chefin des Aufsichtsrats: Simone Bagel-Trah bei Henkel. Die 44-J&auml;hrige ist die Ur-Ur-Enkelin des Konzern-Gr&uuml;nders Fritz Henkel. Im Allgemeinen f&auml;llt auf, dass sich T&ouml;chter (Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kamm&uuml;ller, BMW-Erbin Susanne Klatten) oder Ehefrauen (Ursula Pi&euml;ch, Maria-Elisabeth Schaeffler) vergleichsweise h&auml;ufig in den Aufsichtsr&auml;ten wiederfinden.<br>\nUnd nicht zuletzt sind es Wissenschaftlerinnen, die schon heute in den Aufsichtsr&auml;ten der Dax-Konzerne vertreten sind. Etwa Katja Windt (Jacobs University Bremen) bei der Deutschen Post oder Dina Dublon (Harvard Business School) bei der Deutschen Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-weibliche-aufsichtsratsmitglieder-anteilseignerseite-a-934389.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nur zur Illustration der L&auml;cherlichkeit der Frauenquote in den Aufsichtsr&auml;ten der b&ouml;rsennotierten Firmen. Diese wird an den gesellschaftlichen Macht und Besitzverh&auml;ltnissen rein gar nichts &auml;ndern. Will die SPD dies wirklich als gesellschaftlichen Fortschritt verkaufen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung P.F.:<\/strong> Mir ist die Argumentation, dass die gesetzliche Quote in DAX-notierten Aufsichtsr&auml;ten ein Luxus- und ein Eliteproblem sei, das an der alleinerziehenden Krankenschwester glatt vorbei ginge, durchaus verst&auml;ndlich (und sympathisch). Dennoch erfolgt diese Argumentation ausschlie&szlig;lich von der Klasse her. Richtig ist, dass die Frauen in den Klassen genauso viel trennt wie die M&auml;nner in den ihren. Aber ist es politisch und sozial sinnvoll, eine Klasse gegen die andere (bei den Frauen) auszuspielen? Auch &ldquo;Geschlecht&rdquo; (gender) ist eine soziale Strukturkategorie, die Chancen zuweist. Konkreter: Auch innerhalb der Elite ist eine soziale Unterschichtung nach m&auml;nnlich &ndash; weiblich zu verzeichnen (ebenso wie in den andere Klassen), d.h. relativ gesehen nehmen die Frauen nach wie vor eine etwas niedrigere, schlechter bezahlte Position ein als die M&auml;nner ihrer Klasse. Auch die Selbstrekrutierung der Eliten verweist auf eine m&auml;nnliche Dominanz (s. Michael Hartmann) &ndash; nur in wenigen F&auml;llen (wie Schickedanz und Co.) gibt es weibliche Erben von Macht und Verm&ouml;gen. Von au&szlig;en oder unten kommende Frauen mit guter Qualifikation, aber ohne soziales Kapital (Seilschaften) bleiben in der Regel drau&szlig;en, d.h. von F&uuml;hrungspositionen ausgeschlossen. Der Wiedererkennungseffekt etwa bei der Nachwuchsf&ouml;rderung, beim Aufstieg etc. auf Basis von Affinit&auml;t funktioniert bisher nur unter M&auml;nnern (etwa nach dem Muster: Der junge Kandidat ist ja wie ich damals, der kommt aus dem richtigen Milieu, der macht hier seinen Weg und dabei wird er von uns unterst&uuml;tzt &hellip; s. wieder Hartmann, und Bourdieu im Hintergrund). Ergo ist die gesetzliche Quote &ndash; nach gesch&auml;tzten 20 vergeblichen Jahren der freiwilligen Selbstverpflichtung von Unternehmen &ndash; schon ein richtiger Ansatzpunkt. Nur: Warum nur in Aufsichtsr&auml;ten? Und: Was wird im gleichen Zug f&uuml;r Frauen getan, die weit weg von F&uuml;hrungspositionen sind? Wo sind die politischen Konzepte zur Verringerung der Einkommensdifferenzen quer durch die betrieblich-soziale Hierarchie? Etc.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Unsinn mit dem Dispo-Deckel<\/strong><br>\nWenn es um ihr Bankkonto geht, schauen die Deutschen ganz genau hin: Ob Geldautomat oder Kontof&uuml;hrung, alles soll kostenlos sein. In den Koalitionsgespr&auml;chen fordert die SPD nun auch noch einen Deckel f&uuml;r Dispo-Zinsen. Ein solcher Eingriff w&auml;re ein Sieg der Bevormundungspolitik&hellip;<br>\nDie Forderung ist popul&auml;r. Ob Boulevardmedien, Verbrauchersch&uuml;tzer oder Kneipenstammtisch: Wenn es gegen die &ldquo;Zinsabzocke&rdquo; geht, ist sich das Volk weitgehend einig. Und solche Einigkeit ist immer verd&auml;chtig.<br>\nNat&uuml;rlich &auml;rgert sich jeder Bankkunde zu Recht dar&uuml;ber, wenn das Konto mal wieder in die Miesen gerutscht ist und er dann auch noch horrende &Uuml;berziehungszinsen zahlen soll. Und nat&uuml;rlich versuchen die Banken, bei den Dispo-Zinsen so viel wie m&ouml;glich rauszuholen. Doch ist es wirklich Aufgabe des Gesetzgebers, die Zinsen zu deckeln?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/koalitionsverhandlungen-der-unsinn-mit-der-deckelung-der-dispozinsen-a-934631.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder einmal sch&ouml;n zu erfahren, dass die Redaktion von Spiegel Online ihre Leser offenbar f&uuml;r komplett unterbelichtet h&auml;lt und glaubt ein als redaktioneller Beitrag getarnter PR-Artikel w&uuml;rde nicht auffallen.<\/em><br>\n<em>Die Deckelung der Dispo-Zinsen ist sehr wohl ein Thema und hat mit Bevormundungspolitik rein gar nichts zu tun, da sich die Banken dort schamlos bereichern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu den wohl etwas objektiveren Beitrag des ZDF:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Zins-Falle &ndash; Wie Banken ihre Kunden abkassieren<\/strong><br>\nJohannes Hillmann ist Landwirt im M&uuml;nsterland. Als er den Hof von seinem Vater &uuml;bernahm, war er hoffnungslos &uuml;berschuldet. Kurz bevor der Landwirt aufgeben wollte, lie&szlig; er eine Zinspr&uuml;ferin seine Konten durchsehen. &ldquo;Zu dem Zeitpunkt, als wir dieses Gutachten gemacht haben, hatte die Bank einen Anspruch gegen uns von 140.000 Euro.&rdquo; Die Zinspr&uuml;fung durch eine unabh&auml;ngige Expertin ergab ein ganz anderes Ergebnis. Demnach h&auml;tte die Bank ihm Geld erstatten m&uuml;ssen. Mehr als 18.000 Euro, denn die Bank habe nach seinen Berechnungen &uuml;ber viele Jahre die Zinsen falsch angesetzt.<br>\nNach Ansicht des Vorsitzenden des deutschen Zinspr&uuml;fer-Verbandes, Ralph-Hans Brendel, sei das kein Einzelfall.<br>\nBei vielen Konten, die er &uuml;berpr&uuml;ft hat, stellte Brendel falsche Zinsberechnungen fest: &ldquo;Also, wenn wir zehn Kunden haben, dann finden wir bei mindestens sieben von zehn erhebliche Fehler, mindestens bei sieben.&rdquo; Und die meisten Fehler gingen eben nicht zu Lasten der Banken, im Gegenteil, fast immer seien die Kunden die Gesch&auml;digten&hellip;<br>\n&ldquo;Nach oben passen sie die Zinsen immer an&rdquo;, sagt der Kreditsachverst&auml;ndige Ralph Hans Brendel: &ldquo;Nach unten kaum&rdquo;. F&uuml;nf Prozentpunkte &uuml;berh&ouml;hte Zinsen seien da keine Seltenheit. Das trifft Handwerker oder Landwirte, die oft hohe Kontokorrentkredite in Anspruch nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFzoom\/Die-Zins-Falle-30390132.html\">ZDF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Lohn, der Lohn, der lustige Lohn &ndash; es gibt ihn nicht <\/strong><br>\nWas f&uuml;r einen Sinn aber macht es &uuml;ber die Bedeutung der Zinsen f&uuml;r Investitionen zu reden, &uuml;ber die Bedeutung von fiskalischen Impulsen f&uuml;r das Wirtschaftswachstum, wenn die einflussreichste Gr&ouml;&szlig;e, der Lohn, aus der Analyse ausgeklammert bleibt? Keinen. Zur Dimension: Wir haben erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass in Deutschland &ldquo;2012 rund 1,4 Billionen Euro Arbeitnehmerentgelte rund 429 Mrd. Euro Bruttoanlageinvestitionen des privaten Sektors gegen&uuml;ber (standen). Die staatlichen Bruttoanlageinvestitionen beliefen sich 2012 auf rund 41 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/11\/der-lohn-der-lohn-der-lustige-lohn-es-gibt-ihn-nicht-nicht-fur-larry-summers-nicht-fur-paul-krugman-und-wolfgang-munchau-verdreht-ihn-auch-noch\/#sthash.tMTglKPW.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Investitionen haben beste Wirkung auf das Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nIm Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise haben Konjunkturprogramme zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums eine Renaissance erlebt. Weiterhin umstritten ist, welche Methode am besten wirkt. Um das zu untersuchen, hat Sebastian Gechert, Forscher am Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, 104 internationale Studien zum Thema statistisch ausgewertet.* Die in Gecherts Meta-Analyse einbezogenen Untersuchungen stammen aus den Jahren 1992 bis 2013 und decken einen Zeitraum von den 1930er Jahren bis heute ab. Wichtigstes Ergebnis: &Ouml;ffentliche Investitionen erweisen sich als wirksamste Waffe zur Belebung der Konjunktur. Sie sind weitaus effektiver als Steuersenkungen.<br>\nIm Vergleich liegt der Multiplikator von allgemeinen &ouml;ffentlichen Ausgaben 0,3 bis 0,4 Punkte &uuml;ber denen von Steuersenkungen und Transfers. Der Multiplikator &ouml;ffentlicher Investitionen liegt noch einmal um 0,3 bis 0,8 Punkte  dar&uuml;ber. Das bedeutet: Lenkt man 1 Euro der allgemeinen Staatsausgaben in &ouml;ffentliche Investitionen um, steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 30 bis 80 Cent. Gibt der Staat den Euro nicht selbst aus, sondern nutzt ihn f&uuml;r Steuersenkungen oder Transfers, sinkt das BIP um 30 bis 40 Cent.<br>\nDie Ergebnisse spielen auch f&uuml;r die Haushaltskonsolidierung eine Rolle: Will man Staatsschulden senken, sind Steuererh&ouml;hungen weniger sch&auml;dlich f&uuml;r das Wachstum als Ausgabenk&uuml;rzungen. Zwar scheint die Wirkung staatlicher Ma&szlig;nahmen &uuml;ber die Jahrzehnte hinweg abgenommen zu haben. Dies gelte aber nicht in Krisenzeiten, gibt der Forscher zu bedenken. Fiskalpolitische Ma&szlig;nahmen wirken dann etwa doppelt so stark wie in Normalzeiten. Das hei&szlig;t auch: &ldquo;Die Austerit&auml;tspolitik im Euroraum w&uuml;rde sch&auml;dlicher wirken als bisher angenommen&rdquo;, erkl&auml;rt Gechert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_wp_117_2013\">Sebastian Gechert: What fiscal policy is most effective? A meta regression analysis. IMK Working Paper Nr. 117 [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Willk&uuml;r vor der Haust&uuml;r <\/strong><br>\nPolitische Justiz? Gibt es nur in Unrechtsstaaten? Von wegen: Die gibt es auch in Deutschland, gerade vor der Stuttgarter Haust&uuml;r. Und verk&ouml;rpert wird sie nicht nur durch den umstrittenen und mittlerweile in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedeten Oberstaatsanwalt Bernhard H&auml;u&szlig;ler. Ein neues Kontext-Buch, das Anfang Dezember erscheint, zeigt &ldquo;Beispiele politischer Justiz in unserem Land&rdquo; auf. Sie reichen zur&uuml;ck bis in die 1970er-Jahre&hellip;<br>\nWie es aber tats&auml;chlich bestellt ist um eben jene Selbstreflexion, um &ouml;ffentliche Kritik und um Kontrolle unseres Justizapparats, n&auml;mlich nicht immer zum Guten, das legen Lang und ein knappes Dutzend anderer Autoren in insgesamt 21 Beitr&auml;gen anhand von Beispielen dar, die einen Zeitraum von fast 40 Jahren &uuml;berspannen. Stichw&ouml;rter: Radikalenerlass, Volksz&auml;hlung, Eucom-Blockaden bis hin zur Neuzeit &ndash; Schwarzer Donnerstag, die Untersuchungsaussch&uuml;sse dazu und zum EnBW-Deal, Einschr&auml;nkungen der Versammlungsfreiheit und Polizeikessel bis hin zu Einzelf&auml;llen, in den Willk&uuml;r und politisches Freund-Feind-Denken der handelnden Justizorgane besonders deutlich werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/138\/willkuer-vor-der-haustuer-1853.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der aktuellen Kontext:Wochenzeitung finden sie wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.: <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Maulkorb f&uuml;r H&ouml;hlenforscher: Die Schw&auml;bische Alb ist ein Paradies f&uuml;r H&ouml;hlenforscher &ndash; auch weil die Deutsche Bahn dort gr&auml;bt. Doch die Speleologen d&uuml;rfen nicht ausplaudern, was sie beim Bau der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm entdecken. Das soll ein Vertragsentwurf regeln, der ihnen das Sprechen bei Strafe verbietet.<\/em><\/li>\n<li><em>Versteckt und vergessen: W&auml;hrend in M&uuml;nchen mit lautem Get&ouml;se ein verlorener Kunstschatz gehoben wird, schlummern in und um Stuttgart au&szlig;ergew&ouml;hnliche Bilder aus der Nazi-Zeit. Sie wurden versteckt, sie auszustellen w&auml;re lebensgef&auml;hrlich gewesen.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Pillen-Kick: Pillen einwerfen, damit das Studium besser flutscht. Chemie schlucken, damit das Lernen leichter f&auml;llt. Mit &ldquo;Mother&acute;s little Helpers&rdquo; leben Studierende und Kinder heute ganz selbstverst&auml;ndlich. Selbstoptimierung hei&szlig;t die Devise. Die Folgen sind fatal. <\/em><\/li>\n<li><em>Wer h&ouml;rt auf wen? Gr&uuml;n-Rot will den S&uuml;dwesten zu einem Musterland demokratischer Beteiligung machen. Auch viele hunderttausend Besch&auml;ftigte sollen mehr Geh&ouml;r finden. Jetzt liegen Vorschl&auml;ge auf dem Tisch, die die CDU-Opposition mit diktiert hat. Mitte n&auml;chster Woche wird abgestimmt.<\/em><\/li>\n<li><em>Fessenheim, der Merdemeiler: Fessenheim ist der &auml;lteste franz&ouml;sische Atommeiler. Laut Gutachten des Freiburger &Ouml;ko-Instituts ist er auch einer der unsichersten. Frankreichs Staatspr&auml;sident Hollande will Fessenheim  2016 stilllegen. F&uuml;r die EnBW w&auml;re dies ein Atomausstiegs-Deja-vu: Der landeseigene Energiekonzern ist an Fessenheim beteiligt.<\/em><\/li>\n<li><em>Fluchtpunkt Freiburg: In ihrer Heimat lebten sie im selbst gebauten Haus, jetzt besitzen sie nur noch die Kleidung, die sie tragen: Per Fl&uuml;chtlingsboot entkam die Familie Diab dem syrischen B&uuml;rgerkrieg &ndash; und nur knapp dem Tod. In Freiburg droht ihnen nun die Abschiebung.<\/em><\/li>\n<li><em>Kastrierte Kultur: Wieder eine Stimme weniger: Die Zeitschrift &bdquo;Kultur&ldquo;, herausgegeben von der Kulturgemeinschaft des DGB, soll nur noch als aufgeh&uuml;bschter Veranstaltungskalender erscheinen. Nach 24 Jahren wird damit der Anspruch aufgegeben, Feuilleton auf hohem Niveau zu machen. <\/em><\/li>\n<li><em>Sch&ouml;n bl&ouml;d: Grohmann wettert gegen die Gauner, die an der Immobilienblase verdient haben, vom Staat eine &uuml;ppige Leibrente kassierten und die sich jetzt &uuml;ber Sparer lustig machen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung gibt es ab heute im Kiosk und am Samstag als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Uni Regensburg: Studis proben Kriegseinsatz<\/strong><br>\nIn Spektrum, dem Magazin der Hochschule Regensburg, berichtet ein Professor Markus Bresinsky von der multinationalen Gro&szlig;&uuml;bung &bdquo;Perigrine Sword&ldquo;, an der 13 Menschen des Studiengangs &bdquo;International Relations and Management der Hochschule Regensburg&ldquo; (HS.R) teilnahmen. Geprobt wurde eine fiktive &bdquo;Stabilisierungsmission&ldquo; &ndash; sprich ein Kriegseinsatz &ndash; und hier insbesondere die Zusammenarbeit ziviler und milit&auml;rischer Akteure, das Kernst&uuml;ck des Konzeptes der &bdquo;vernetzten Sicherheit&ldquo;: &bdquo;Die &Uuml;bung, an der internationale Organisationen, multi-nationale Streitkr&auml;fte, die Bundespolizei und Regierungsvertreter beteiligt waren, spielte das Szenario einer multi-nationalen Stabilisierungsoperation in einem fiktiven Land durch. Ein wichtiger Anteil dieser &Uuml;bung war die zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit.&ldquo; auch eine Art, IB-Studierende an die Notwendigkeit von Kriegseins&auml;tzen und der engen Verschmelzung ziviler Akteure mit der Bundeswehr heranzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2013\/11\/16\/uni-regensburg-studis-proben-kriegseinsatz\/\">Informationsstelle Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zum Tod von Dieter Hildebrand<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dieter Hildebrandt ist tot <\/strong><br>\nDieter Hildebrandt ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Er pr&auml;gte das politische Kabarett in Deutschland &uuml;ber Jahrzehnte &ndash; nicht nur mit der Sendung &ldquo;Scheibenwischer&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/\/kultur\/film\/2013-11\/hildebrandt-tod\">Zeit-Online<\/a><\/li>\n<p><strong>stoersender.tv, Episode 11: Ausreden (Stoertalk)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_detailpage&amp;v=BdcxTNPL6YA\">stoersender.tv &uuml;ber You Tube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der wahrscheinlich letzte Auftritt Dieter Hildebrandts. Bei einem Versuch, Talkrunden eine neue Form zu geben. &ndash; Es ist mir unm&ouml;glich, meine Trauer ob des Todes dieses genialen und warmherzigen Aufkl&auml;rers in Worte zu fassen, der mich seit fr&uuml;hen Jugendtagen begleitet.<\/em><\/p>\n<li><strong>Wieder einer der fehlen wird <\/strong><br>\nMit 86 Jahren kann man schon mal sterben. Insofern &uuml;berrascht der Tod Dieter Hildebrandts nicht besonders. Da muss man realistisch sein. Keiner lebt ewig und nicht alle haben eine Garantie auf einen vollen Hunderter. Und trotzdem &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/11\/wieder-einer-der-fehlen-wird.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Deutsche Post gibt Jubil&auml;umsmarkenserie &ldquo;F&uuml;nf Wochen Koalitionsverhandlungen&rdquo; heraus<\/strong><br>\nGute Nachrichten f&uuml;r Philatelisten! Mit einer neuen Sondermarkenserie will die Deutsche Post ab n&auml;chster Woche das f&uuml;nfw&ouml;chige &ndash; gef&uuml;hlt aber 50-j&auml;hrige &ndash; Jubil&auml;um der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD feiern. Auf den bunten Marken sollen Politiker beider Lager, aber auch stellvertretend ausgew&auml;hlte B&uuml;rger in verschiedenen Stadien der Ausgezehrtheit, &Uuml;berm&uuml;dung und Genervtheit abgebildet sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/11\/deutsche-post-kundigt-jubilaumsmarke.html#more\">der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19326"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19326\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19328,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19326\/revisions\/19328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}