{"id":1933,"date":"2006-12-12T07:45:18","date_gmt":"2006-12-12T06:45:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1933"},"modified":"2006-12-12T07:45:18","modified_gmt":"2006-12-12T06:45:18","slug":"hinweise-des-tages-284","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1933","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Der Methusalem-Komplex<\/strong><br>\nDeutschland stirbt aus? Halb so wild. Der Demografie-Forscher Ernst Kistler kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Selbst im Jahr 2020 werden in Deutschland nur eine Million potenzielle Arbeitskr&auml;fte weniger leben. Das will nur keiner h&ouml;ren. Nicht die Bev&ouml;lkerung ist geschrumpft, sondern der Sozialstaat &ndash; weil eine Mehrheit in Wirtschaft und Politik das wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/index.php?id=110&amp;tx_ttnews[tt_news]=2151&amp;type=98\">SZ-Magazin<\/a>\n<p>Auf das Buch von Ernst Kistler war in den NachDenkseiten bereits hingewiesen worden  (<a href=\"?p=1878\">siehe Hinweis Nr 1<\/a>, &bdquo;Buchtipp: Die Methusalem-L&uuml;ge &ndash; Wie mit demographischen Mythen Politik gemacht wird&ldquo;).<\/p><\/li>\n<li><strong>Breite Front gegen die Rente mit 67<\/strong><br>\nDer Widerstand gegen die von der Regierung beschlossene Rente mit 67 nimmt zu. Gewerkschafter, SPD-Linke und Sozialverb&auml;nde k&uuml;ndigen Widerstand an. Auch Klagen drohen. Solange die H&auml;lfte der Betriebe keinen Arbeitnehmer &uuml;ber 50 besch&auml;ftigt, laufe die Rente mit 67 auf eine reine Rentenk&uuml;rzung hinaus.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/archiv.tagesspiegel.de\/drucken.php?link=archiv\/11.12.2006\/2956678.asp\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Magazin Mitbestimmung 11\/2006<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Die Dienstleistungsrichtlinie kommt: Besser, aber nicht gut<\/strong><br>\nIst das neue Recht unbedenklich? K&uuml;nftig k&ouml;nnen Tarifvertr&auml;ge grunds&auml;tzlich als Anforderungen gelten, die einer &Uuml;berpr&uuml;fung im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit der Dienstleistungsfreiheit unterzogen werden. Auch sonst dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass das kollektive Arbeitsrecht, insbesondere das Tarifvertragsrecht, unter den Generalvorbehalt der Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit gestellt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-1CB51C41\/hbs\/hs.xsl\/107_84384.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Betriebsratsgr&uuml;nder<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;aktion&auml;re der SAP drohten mit Verlagerung, 91 Prozent der Besch&auml;ftigten stimmten dagegen. Und doch gibt es heute einen Betriebsrat beim Walldorfer Softwareriesen. Weil drei Mitarbeiter ein Ziel hatten &ndash; und viel Zivilcourage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/magmb_2006_11_Girndt.pdf\">Hans-B&ouml;ckler Stiftung [PDF &ndash; 860 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Verdi-Chef Bsirske: &bdquo;Die Politik riskiert eine Insolvenzwelle von Krankenkassen&rdquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Krankenkassen m&uuml;ssen in Zukunft Pensionsverpflichtungen als Belastung ausweisen. Dies w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass viele hochleistungsf&auml;hige Kassen schlagartig &uuml;berschuldet w&auml;ren und Insolvenz anmelden m&uuml;ssten. Das h&auml;tte Pleiten von Krankenh&auml;usern zur Folge &ndash; und Patienten w&uuml;rden nur noch gegen Vorkasse behandelt. Die Politik riskiert eine Insolvenzwelle im Gesundheitssektor &ndash; das m&uuml;ssen wir verhindern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1029229\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Attacke auf die Post: Brieftr&auml;ger k&auml;mpfen um jeden Brief<\/strong><br>\nDie Konkurrenz r&uuml;stet zum Angriff auf die Deutsche Post. Wenn Ende 2007 das Briefmonopol f&auml;llt, wollen ihr nicht nur deutsche Verleger, sondern auch die niederl&auml;ndische TNT m&auml;chtig Dampf machen. Kein Wunder, dass Brieftr&auml;ger derzeit gefragt sind wie selten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-452988,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em>Kommentar von Orlando Pascheit: Die bei der Post gef&auml;hrdeten 32.000 Jobs werden dann ja im &ldquo;enorm&rdquo; dynamischen Briefmarkt locker unterkommen. Der Spiegel vers&auml;umt es allerdings darauf hinzuweisen, dass die Lohnma&szlig;gabe ein Stundenlohn von 5 Euro sein wird, den Jugendliche f&uuml;r 3 Stunden kassieren d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland, Subventionsstaat Nr. 1<\/strong><br>\nBei der Vergabe von staatlichen Hilfen an Unternehmen ist der deutsche Staat. Firmen erhalten hier zu Lande mehr Geld vom Staat als die Unternehmen aller zehn Neu-L&auml;nder der EU zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/12\/11\/1142439.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>Lug und Trug<\/strong><br>\nHamburg: Die Folgen der Privatisierung des Landesbetrieb Krankenh&auml;user f&uuml;r die Besch&auml;ftigten sind dramatischer als ohnehin bef&uuml;rchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/12-11\/034.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Russland droht eine Energiekrise<\/strong><br>\nRussland produziert zu wenig Erdgas und Strom, um die Inlandnachfrage zu decken. Investitionen in neue Kapazit&auml;ten, die mit einer graduellen Preisliberalisierung bis 2011 initiiert werden sollen, m&uuml;ssen dies &auml;ndern. Vor allem in ihrer Erdgaspolitik vollzieht die russische Regierung damit eine Kehrtwende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/12\/11\/wi\/articleEQIAS.print.html\">NZZ<\/a>\n<p><em>Kommentar von Orlando Pascheit: Ob eine Preisliberalisierung  angesichts der doch niedrigen Kaufkraft der russischen Haushalte zu einer besseren Versorgung f&uuml;hrt, bleibt fraglich. Es stellt sich doch eher die Frage, warum die mit dem Ausland gewonnen Gewinne von Gazprom nicht st&auml;rker in die Infrastruktur geleitet wurden. Die Liberalisierung  des Energiesektors in  Deutschland hat im &Uuml;brigen nicht gerade zur Effizienzsteigerung oder verbraucherfreundlichen Preisen beigetragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>60 Jahre Wissenschaft mit Arbeitnehmerorientierung &ndash; das WSI feiert Geburtstag<\/strong><br>\nVor 60 Jahren wurde die Forschungseinrichtung als &ldquo;Wirtschaftswissenschaftliches Institut&rdquo; (WWI) gegr&uuml;ndet, ein Beitrag zum Aufbau demokratischer Gewerkschaften nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis 1995 war das Institut beim Deutschen Gewerkschaftsbund angesiedelt, seitdem geh&ouml;rt das WSI zur gemeinn&uuml;tzigen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=188465\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>BND bezahlte 20 Auslandskorrespondenten<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) hat w&auml;hrend der Regierungszeit von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) etwa 20 Auslandskorrespondenten deutscher Medien als geheime Informanten eingesetzt und bezahlt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/politik\/611273.html\">BZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/geheimdienst_nid_40751.html\">FOCUS<\/a><\/li>\n<li><strong>In der Gewalt der Tradition<\/strong><br>\nVor einem Jahr r&uuml;ckte die Krise um die Mohammed-Karikaturen D&auml;nemark f&uuml;r einige Wochen in den Brennpunkt der Welt&ouml;ffentlichkeit. Heute stellt sich die Frage, wie die Fronten der Debatte um Islam und Islamismus, Werte und Traditionen in Skandinavien verlaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2006\/12\/11\/fe\/articleEOEHU.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Als M&auml;dchen geboren zu werden, kann ein Todesurteil sein<\/strong><br>\nAuch im 21. Jahrhundert gibt es keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, zwischen Jungen und M&auml;dchen. Dies ist das traurige Fazit von Unicef im Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2007. Dabei h&auml;ngt Wohlergehen und Gesundheit der Kinder auch vom Bildungsstand der M&uuml;tter ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/12\/11\/1142107.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Drache im Anflug&rdquo;<\/strong><br>\nVor f&uuml;nf Jahren trat China der Welthandelsorganisation bei. Die Asiaten haben von dem Beitritt profitiert. Doch die EU prangert unfaires Verhalten der Chinesen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/data\/2006\/12\/11\/1141705.html\">WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1933","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1933"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1933\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}