{"id":19345,"date":"2013-11-22T09:19:16","date_gmt":"2013-11-22T08:19:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345"},"modified":"2013-11-22T09:19:16","modified_gmt":"2013-11-22T08:19:16","slug":"hinweise-des-tages-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h02\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h03\">Adam Posen: &bdquo;Deutschland hat unn&ouml;tiges Leid angerichtet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h04\">Wenn der europ&auml;ische Demokratiemotor stottert &ndash; Die EU muss zum Grundwerte-T&Uuml;V<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h05\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h06\">M&auml;rkte zittern vor m&ouml;glichem Negativzins der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h07\">Ingo Schmidt: &ldquo;Die Krise hat soziale Spaltungen vertieft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h08\">Politikwechsel in und f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h09\">Harald Schumann &ndash; Foodwatch-Studie widerspricht Deutsche-Bank-Chef Fitschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h10\">Atypische und prek&auml;re Besch&auml;ftigung weiterhin auf hohem Niveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h11\">Rentenkassen stehen vor Milliardenrisiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h12\">&laquo;Alte kassieren! Junge zahlen nur drauf!&raquo;: Mythen und Fakten zur Rentenpolitik. Reihe &laquo;luxemburg argumente&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h13\">Ohne Dusche und Waschmaschine &ndash; Piratenfraktion fordert nach Durchsicht der Vertr&auml;ge f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsheime Mindeststandards<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h14\">Neues Gutachten zum EnBW-Deal: Land hat fast 800 Millionen zu viel gezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h15\">Neue Studie: Nur 90 Firmen verursachen wesentlich den Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h16\">Hochschulrektoren r&auml;umen Defizite bei Bachelor und Master ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h17\">Bundeswehr bem&uuml;ht sich um Einflussnahme auf Medienberichterstattung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h18\">Willk&uuml;r vor der Haust&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345#h19\">Das Letzte: Peter Hartz hat neue Vorschl&auml;ge f&uuml;r Arbeitslose<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19345&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neue Snowden-Dokumente: No Spy? Go Spy!<\/strong><br>\nEigentlich haben Briten, Amerikaner und andere Geheimdienste der &ldquo;Five Eyes&rdquo;-Allianz eine Regel: Wir sp&auml;hen einander nicht aus. Neue Snowden-Dokumente zeigen: Die Amerikaner haben trotzdem gelauscht. Ein No-Spy-Abkommen zwischen Deutschland und den USA wirkt vor diesem Hintergrund problematisch.  [&hellip;]<br>\nDer Guardian hat Dokumente aus dem Fundus des NSA-Whistleblowers Edward Snowden ausgewertet, die zeigen, wie die Amerikaner mit anderen Partnern umgehen, mit denen sie weitreichende Partnerschaften geschlossen haben.<br>\nKonkret geht es um unbescholtene britische Staatsb&uuml;rger. Die k&ouml;nnen, so der Guardian, von der NSA &uuml;berwacht werden, obwohl die USA und Gro&szlig;britannien &ndash; neben Australien, Neuseeland und Kanada &ndash; der sogenannten &ldquo;Five Eyes&rdquo;-Allianz angeh&ouml;ren. Dabei gilt in diesem Verbund &ndash; nach allem, was bekannt ist &ndash; die Regel: Wir sp&auml;hen einander nicht aus.<br>\nKritiker wie Malte Spitz, Netzpolitik-Experte der Gr&uuml;nen, f&uuml;hlen sich durch die Enth&uuml;llung best&auml;tigt: &ldquo;Das beweist wieder einmal, das selbst sogenannte No-Spy-Abkommen keinen Schutz vor massenhafter &Uuml;berwachung durch Geheimdienste gew&auml;hrleistet&rdquo;, sagte Spitz S&uuml;ddeutsche.de. &ldquo;Damit bricht der gesamte Forderungskatalog der amtierenden Bundesregierung zusammen, die im blinden Vertrauen darauf gesetzt hat, dass solche Vertr&auml;ge Grundrechtsschutz garantieren w&uuml;rden. Mit einer solchen Naivit&auml;t sch&uuml;tzt man keine Menschenrechte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neue-snowden-dokumente-no-spy-go-spy-1.1824106\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Spying on innocent British citizens by US intelligence was allowed by Tony Blair&rsquo;s government &ndash; and still goes on<\/strong><br>\nTony Blair&rsquo;s government gave America permission to store and analyse the email, mobile phone and internet records of potentially millions of innocent Britons. At the same time US security officials drew up plans to spy on British citizens unilaterally, without the knowledge of the UK government. The revelations have emerged in leaked documents obtained by the National Security Agency (NSA) whistleblower Edward Snowden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/spying-on-innocent-british-citizens-by-us-intelligence-was-allowed-by-tony-blairs-government--and-still-goes-on-8952747.html\">The Independent<\/a><\/li>\n<li><strong>Sicherheitsl&uuml;cken im Europaparlament: E-Mail-Konten von EU-Abgeordneten offenbar gehackt<\/strong><br>\nAufregung im EU-Parlament: Offenbar konnte sich ein Hacker Zugriff auf E-Mail-Konten und Telefonanschl&uuml;sse von Abgeordneten verschaffen. Politiker sind emp&ouml;rt &ndash; die Sicherheitsprobleme seien lange bekannt. Die IT-Abteilung hat das Verschl&uuml;sseln von E-Mails verboten. [&hellip;]<br>\nSeit vielen Jahren arbeitet das Parlament mit veralteter Microsoft-Software. Zahlreiche Rechner laufen noch immer mit dem zw&ouml;lf Jahre alten Betriebssystem Windows XP, Microsoft stellt den Support im April 2014 ein, dann wird es auch keine Sicherheits-Updates mehr geben. Gerade werden die Computer auf Windows 7 umger&uuml;stet. Das E-Mail-System l&auml;uft &uuml;ber Microsoft-Exchange-Server. [&hellip;]<br>\nBislang k&ouml;nnen die Parlamentarier nicht einmal ihre E-Mails verschl&uuml;sseln. Die IT-Abteilung des Parlaments verbietet es, solche Software zu installieren. Erst vergangene Woche lud der Innenausschuss des Parlaments im Rahmen seiner Untersuchungen zur NSA-Aff&auml;re die f&uuml;r IT-Sicherheit zust&auml;ndigen Spitzenbeamten der EU-Kommission und des Parlaments zu einer Anh&ouml;rung. Als die Linken-Abgeordnete Cornelia Ernst vergangenen Donnerstag die fehlende Verschl&uuml;sselung anprangerte, antwortete ein Spitzenbeamter der Kommission lapidar, die Verschl&uuml;sselung sei zu wenig benutzerfreundlich. &ldquo;Wie ist so etwas in Zeiten der NSA-Aff&auml;re m&ouml;glich?&rdquo;, fragt Ernst im Gespr&auml;ch mit SPIEGEL ONLINE. &ldquo;Wir fangen jetzt an, sensible Informationen wieder per Post zu verschicken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/sicherheitsluecke-im-europaparlament-e-mails-von-abgeordneten-gehackt-a-934947.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Windows XP, ein Exchange-Server und eine IT-Abteilung, die das Verschl&uuml;sseln von Mails verbietet? W&uuml;sste man es nicht besser, k&ouml;nnte man vermuten, dass die Verantwortlichen es darauf abgesehen haben, dass die Parlamentarier abgeh&ouml;rt werden. Es ist zum Haare raufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fernseher schaut zur&uuml;ck<\/strong><br>\nFernsehger&auml;te von LG mit einem Internet-Anschluss haben Informationen &uuml;ber die Sehgewohnheiten der Nutzer an einen Server des Herstellers gesendet. Das r&auml;umte der s&uuml;dkoreanische Elektronikhersteller ein. Die Daten k&ouml;nnen dazu verwendet werden, personalisierte Werbung auf dem Smart-TV zu erm&ouml;glichen. Die Daten wurden sogar &uuml;bertragen, wenn sich die Kunden ausdr&uuml;cklich gegen &ldquo;interessenbezogene Werbeinhalte&rdquo; ausgesprochen hatten. Sie seien auf dem Server aber nicht gespeichert worden, erkl&auml;rte LG. Das Unternehmen betonte, es habe sich &ldquo;nicht um personenbezogene Informationen, sondern um Informationen zum Sehverhalten&rdquo; gehandelt. &ldquo;Diese Informationen werden im Rahmen der Smart-TV-Plattform erfasst, um den Zuschauern Programmempfehlungen auf Grundlage des Sehverhaltens anderer LG Smart TV-Besitzer zu geben sowie interessenbezogene Werbeinhalte anzubieten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/elektronikunternehmen-lg-fernseher-schaut-zurueck-1.1824653\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das kann man nat&uuml;rlich noch viel weiter spinnen &ndash; bishin zu Gespr&auml;chs- und Videoaufzeichnungen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zustimmung f&uuml;r gro&szlig;e Koalition sinkt<\/strong><br>\nJe l&auml;nger SPD und Union verhandeln, desto weniger B&uuml;rger sind von Schwarz-Rot &uuml;berzeugt. Nur noch jeder zweite Deutsche spricht sich f&uuml;r eine gro&szlig;e Koalition aus. Daf&uuml;r k&ouml;nnen sich immer mehr Neuwahlen vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ard-deutschlandtrend-zustimmung-fuer-grosse-koalition-sinkt-1.1824715\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Gr&uuml;nde, weshalb die Zustimmung der Bev&ouml;lkerung zur gro&szlig;en Koalition abnimmt, werden nicht genannt. Und nat&uuml;rlich fehlt auch die Alternative Rot-Rot-Gr&uuml;n v&ouml;llig. Immerhin enth&auml;lt der Artikel die Information, dass 54% der Bev&ouml;lkerung eine Steuerfinanzierung der gro&szlig;en Projekte favorisieren w&uuml;rde. Dass sich dahinter der Hilferuf nach sozialer Gerechtigkeit versteckt, ist offensichtlich, wird aber von den Medien geflissentlich verschwiegen und ignoriert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;e Koalition stellt beim Klimaschutz Weichen falsch: Luftverkehrssteuer abschaffen\/Bahnen bei EEG belasten?<\/strong><br>\nNach Informationen der Allianz pro Schiene hat sich die Arbeitsgruppe Verkehr darauf geeinigt, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. In dem Papier der Verkehrs-AG vom 19.11. hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &bdquo;Die Luftverkehrssteuer werden wir in dieser Legislaturperiode abschaffen, ohne die Erh&ouml;hung der Investitionsmittel f&uuml;r die Verkehrsinfrastruktur zu gef&auml;hrden.&ldquo; Zugleich erw&auml;gen die Energiepolitiker von Union und SPD, bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die umweltfreundlichen Bahnen noch st&auml;rker zu belasten. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege: &bdquo;Schon heute f&ouml;rdert der elektrische Schienenverkehr die Energiewende &uuml;ber die EEG-Umlage mit rund 150 Millionen Euro pro Jahr. Stra&szlig;en-, Luftverkehr und die Binnenschifffahrt beteiligen sich an dieser Finanzierung der Energiewende nicht&ldquo;, sagte Flege. Nun solle das schon bestehende Ungleichgewicht noch weiter versch&auml;rft werden.<br>\nBereits Anfang November hatte ein B&uuml;ndnis aus dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Naturschutzbund NABU, dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Allianz pro Schiene die neue Bundesregierung davor gewarnt, bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die umweltfreundlichen Schienenbahnen &uuml;ber Geb&uuml;hr zu belasten. Nach Einsch&auml;tzung der Verb&auml;nde w&auml;re es umwelt- und verkehrspolitisch widersinnig, wenn dadurch eine Verlagerung des Verkehrs von der Schiene auf die Flugzeuge oder die Stra&szlig;en ausgel&ouml;st w&uuml;rde. Nach Beispielrechnungen des vzbv w&uuml;rde der Strompreis f&uuml;r Haushalte 2014 gerade mal um 0,17 Cent Cent pro Kilowattstunde sinken, wenn die Bahnen die volle Umlage zahlen m&uuml;ssten. Nach aktuellen Modellrechnungen der Branche w&uuml;rden die Bahnen dagegen mit einer Summe von 650 Millionen Euro zus&auml;tzlich belastet, was h&ouml;heren Ticketpreisen von mindestens drei Prozent entspr&auml;che. Danach w&uuml;rde ein Drei-Personen-Haushalt im Jahr 2014 etwa 5,10 Euro bei den Stromkosten sparen, w&auml;hrend die Mehrkosten f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Verkehr f&uuml;r den gleichen Haushalt in Berlin 34 Euro, in K&ouml;ln und M&uuml;nchen 38 Euro und in Frankfurt am Main 41 Euro betragen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/presse\/pressemitteilungen\/2013\/039-grosse-koalition-stellt-beim-klimaschutz-weichen-falsch\/\">Allianz pro Schiene<\/a><\/li>\n<li><strong>Die SPD zerlegt sich ohne Merkels Hilfe<\/strong><br>\nDer SPD f&auml;llt es schwer, sich ihre Defizite einzugestehen. Sie hat sie &uuml;ber Jahre wuchern lassen. Da gew&ouml;hnt man sich an sie. Im Wahlkampf traten sie massiv zu Tage. Der W&auml;hler &uuml;bersah sie nicht und reagierte: Er verschaffte der Partei das zweitschlechteste Bundestagswahl-Ergebnis. Nach der Wahl wird nun auch sichtbar: Die SPD warb zwar darum, zur Regierungspartei gew&auml;hlt zu werden. Sie hat jedoch M&uuml;he, sich regierungsf&auml;hig aufzustellen&hellip;<br>\nViele Mitglieder r&uuml;cken von der Parteispitze ab. Dabei verdr&auml;ngen sie ihren eigenen Anteil am schlechten Wahlergebnis. Sie h&auml;tten den Vorstand zwingen k&ouml;nnen, das aussichtslose Wahlziel rechtzeitig zu korrigieren. Sie unterlie&szlig;en es. Dass sie ihren Frust nun am Vorstand auslassen, ist Ausdruck schlechten Gewissens und wirkt wie die Flucht aus der Mitverantwortung: Es war auch die SPD-Basis,  die zulie&szlig;, dass die Partei die W&auml;hler mit der Parole Rot-Gr&uuml;n f&uuml;r dumm verkaufte.<br>\nDie Verhandlungen mit der Union betreibt die SPD-F&uuml;hrung, ohne zu wissen, ob die Mitglieder das Ergebnis akzeptieren werden. So etwas nennt man zocken&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/11\/22\/die-spd-zerlegt-sich-ohne-merkels-hilfe\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Koalitionsverhandlungen&amp;utm_content=Mailing_6876999\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><strong>Fahrverbote als eigenst&auml;ndige Sanktion im Erwachsenen- und Jugendstrafrecht<\/strong><br>\nSie sollen empfindlicher treffen als Geldstrafen und &ldquo;kriminelle Karrieren m&ouml;glichst fr&uuml;h stoppen&rdquo;, wie Vertreter der Union und der SPD erkl&auml;ren. [&hellip;]<br>\netzt wird es ernst. Nach Informationen der ARD hat sich die Arbeitsgruppe Inneres und Justiz der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD auf &ldquo;Fahrverbote als Allzweckwaffe&rdquo; (Tagesschau) geeinigt. Zitiert wird aus einer schriftlichen Vereinbarung der Arbeitsgruppe:<br>\n&ldquo;Um eine Alternative zur Freiheitsstrafe und eine Sanktion bei Personen zu schaffen, f&uuml;r die eine Geldstrafe kein f&uuml;hlbares &Uuml;bel darstellt, werden wir das Fahrverbot als eigenst&auml;ndige Sanktion im Erwachsenen- und Jugendstrafrecht einf&uuml;hren.&rdquo;<br>\nDer Zeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; gegen&uuml;ber stellen Unions-Politiker die besondere Wirksamkeit des F&uuml;hrerscheinentzugs heraus. G&uuml;nter Krings (CDU) freut sich &uuml;ber einen vergr&ouml;&szlig;erten &ldquo;Instrumentenkasten der strafrechtlichen Sanktionen&rdquo;, Hans-Peter Uhl (CSU) erkl&auml;rt, dass man damit &ldquo;m&ouml;glichst fr&uuml;h kriminelle Karrieren stoppen&rdquo; wolle, Heranwachsende w&uuml;rden empfindlich getroffen und &ldquo;zum Nachdenken angeregt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155363\">Telepolis<\/a>\n<p>Dazu:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131122_02.jpg\" alt=\"Bist Du wahnsinnig=! Jetzt bist Du Deinen F&uuml;hrerschein los !!\" title=\"Bist Du wahnsinnig=! Jetzt bist Du Deinen F&uuml;hrerschein los !!\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur_5075.html\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Adam Posen: &bdquo;Deutschland hat unn&ouml;tiges Leid angerichtet&ldquo;<\/strong><br>\nErstens investieren der deutsche Staat und die Unternehmen viel zu wenig. Und zweitens bezahlen sie ihre Mitarbeiter zu schlecht. Beides f&uuml;hrt zu globalen Ungleichgewichten und bringt andere L&auml;nder in Schwierigkeiten &ndash; vor allem in Europa. In den vergangenen 15 Jahren sind die Lohnerh&ouml;hungen in Deutschland fast immer hinter den Produktivit&auml;tszuw&auml;chsen zur&uuml;ckgeblieben&hellip; Im Verh&auml;ltnis zur Produktivit&auml;t sind die L&ouml;hne in Deutschland zu niedrig. Die Arbeiter werden abgezockt. Deutschland konkurriert nicht &uuml;ber die Qualit&auml;t sondern &uuml;ber den Preis, sonst w&auml;ren die L&ouml;hne nicht so niedrig&hellip;<br>\n&hellip; es geht durchaus um staatliche Planung. Der Staat &uuml;bt in Deutschland starken Einfluss auf die Tarifpartner aus. Er kann die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Sektor erh&ouml;hen und den Wettbewerb im privaten Sektor verst&auml;rken. Im Moment sind die Investitionen zu niedrig und es bleibt zu viel Geld im Unternehmenssektor h&auml;ngen&hellip;<br>\nUnterm Strich w&uuml;rde die deutsche Wirtschaft sehr profitieren, wenn die durchschnittlichen Arbeiter mehr Geld in der Tasche h&auml;tten und es ausgeben k&ouml;nnten.  Das w&uuml;rde auch bei den Investitionen der Unternehmen helfen&hellip;<br>\nWenn man die L&ouml;hne der Arbeiter klein h&auml;lt und zu wenig investiert, dann sinkt das zuk&uuml;nftige Einkommen&hellip;<br>\nAlle entwickelten Demokratien haben einen Mindestlohn. Es ist verr&uuml;ckt zu glauben, dass ein Mindestlohn ausgerechnet in Deutschland besonderen Schaden anrichtet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/interview-mit-us-oekonom-posen-deutschland-hat-unnoetiges-leid-angerichtet\/9101234.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wenn der europ&auml;ische Demokratiemotor stottert &ndash; Die EU muss zum Grundwerte-T&Uuml;V<\/strong><br>\nWeitgehend unbeachtet sind im Schatten der Finanzkrise demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien, die den Markenkern europ&auml;ischer Identit&auml;t und ihr Erfolgsgeheimnis ausmachen, in vielen L&auml;ndern massiv unter Druck geraten. In der Europ&auml;ischen Union gibt es jedoch die Pflicht zur Einmischung, wenn gegen gemeinsame Grundwerte und Standards versto&szlig;en wird. Es m&uuml;ssen ein europ&auml;ischer Grundrechtebeauftragter eingesetzt und ein automatisches System intelligenter Sanktionen eingerichtet werden, damit politische Geisterfahrer auf der europ&auml;ischen Werteautobahn in ihre Schranken verwiesen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/10353.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Perspektive [PDF &ndash; 90 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nicht ganz auf der H&ouml;he<\/strong><br>\nUnter dieser &Uuml;berschrift pl&auml;diert Gerhard Bosch im Handelsblatt f&uuml;r einen Mindestlohn. Neuere Untersuchungen h&auml;tten gezeigt, dass die Besch&auml;ftigten mehr Geld in der Tasche h&auml;tten und die Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigung nicht signifikant seien. Mit verbesserten Methoden seien alte Studien mit einem negativen Ergebnis widerlegt. Die meisten britischen und amerikanischen &Ouml;konomen h&auml;tten angesichts dieser Faktenlage ihre Meinung &uuml;ber einen Mindestlohn ge&auml;ndert. Im neuen Jahresgutachten des Sachverst&auml;ndigenrates behaupte die Mehrheit, dass die meisten internationalen Studien auf negative Effekte von Mindestl&ouml;hnen hinwiesen. Belegt w&uuml;rde diese Fehldiagnose nur durch eine Literaturstudie, die den aktuellen Forschungsstand v&ouml;llig ausblende.<br>\nDie Schwierigkeiten vieler &Ouml;konomen, Forschungsergebnisse zu akzeptieren, die nicht in ihr Weltbild passten, w&uuml;rden noch offenkundiger in einer Zusammenfassung der Evaluation von sechs Branchenmindestl&ouml;hnen in Deutschland vom Institut der deutschen Wirtschaft. Alle Studien zeigten, dass die Mindestl&ouml;hne der Besch&auml;ftigung nicht geschadet h&auml;tten. Beim IW lese man jedoch, dass 47 Prozent der Messungen negative Wirkungen signalisierten.<br>\nIn beiden genannten F&auml;llen sei gegen den Ethikkodex versto&szlig;en worden, den der Verein f&uuml;r Sozialpolitik 2012 aufgestellt habe, n&auml;mlich den &bdquo;Stand der Forschung angemessen und nach herrschenden Normen zu w&uuml;rdigen&ldquo;. Es dr&auml;nge sich die Frage auf, warum kluge Wissenschaftler ihre Reputation aufs Spiel setzten.<br>\nQuelle: Handelsblatt (Printfassung vom 21. 11.2013)\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessanterweise hat das Handelsblatt diese doch sehr deutliche Kritik am Sachverst&auml;ndigenrat (noch) nicht ins Netz gestellt, w&auml;hrend die Ablehnung eines Mindestlohns durch die Mehrheit der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; &ndash; und das noch mitten w&auml;hrend des Streits der Koalitionspartner um die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns &ndash; lang und breit auch im Netz verbreitet wurde. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftsausblick: OECD wirbt f&uuml;r gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland<\/strong><br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) spricht sich f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland aus. &ldquo;Wir meinen, dass ein allgemein verbindlicher Mindestlohn &ndash; festgesetzt von einer unabh&auml;ngigen Kommission &ndash; besser ist als das jetzige Verfahren&rdquo;, sagte Andres Fuentes, Deutschland-Experte der Industriestaaten-Gruppe, am Dienstag. Ein gesetzlicher Mindestlohn w&uuml;rde vor allem jenen Arbeitnehmern helfen, die bislang schlecht verdienen. Sie w&uuml;rden bei steigenden L&ouml;hnen deutlich mehr konsumieren. Das w&uuml;rde die Binnennachfrage ankurbeln &ndash; und Deutschlands enormen Export&uuml;berschuss mindern, aufgrund dessen die Bundesregierung zunehmend am Pranger steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/oecd-wirbt-fuer-gesetzlichen-mindestlohn-in-deutschland-a-934391.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Ausblick selbst steht nichts &uuml;ber einen gesetzlichen Mindestlohn f&uuml;r Deutschland. Es ist zu vermuten, dass Andres Fuentes in der Gewissheit eines allgemein verbindlichen Mindestlohns, noch einmal die &ldquo;unabh&auml;ngige Kommission&rdquo; betont. Was ist eine unabh&auml;ngige Kommission? Eine Kommission, die die Regierung unabh&auml;ngig nennt, damit die Entscheidung nicht an der Politik h&auml;ngen bleibt. Dabei ist in aller Unabh&auml;ngigkeit von Quandt &amp; Co zu beachten, dass Kapital und Arbeit parit&auml;tisch vertreten sind, damit die geldgeilen Arbeiter nicht &uuml;ber die Str&auml;nge schlagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interview mit dem Arbeitsmarktexperten Karl Brenke: Wie sich der Mindestlohn umgehen l&auml;sst<\/strong><br>\nDie Idee eines gesetzlichen Mindestlohns klingt verlockend: Keiner verdient weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Doch w&auml;re das tats&auml;chlich so? Nein, sagt DIW-Experte Karl Brenke gegen&uuml;ber tagesschau.de. Und erkl&auml;rt, wie Arbeitgeber die Regelung umgehen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mindestlohn368.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&auml;rkte zittern vor m&ouml;glichem Negativzins der EZB<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) erw&auml;gt offenbar erstmals in ihrer Geschichte ernsthaft einen negativen Zins, zumindest meldet dies die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die anonymen Quellen berichten demnach, der unter dem Leitzins liegende sogenannte Einlagesatz k&ouml;nnte sinken &ndash; von derzeit 0,0 Prozent auf -0,1 Prozent. Dies k&auml;me de facto einem Strafzins f&uuml;r jene Banken gleich, die Geld wegen der andauernden Vertrauenskrise im Finanzsektor lieber sicher bei der EZB parken anstatt Kredite an andere Institute oder Firmen und Haushalte zu vergeben. Eine Sprecherin der EZB wollte den Bericht nicht kommentieren. EZB-Chef Mario Draghi hatte k&uuml;rzlich erkl&auml;rt, die Zentralbank sei technisch bereit f&uuml;r negative Zinsen. Der deutsche EZB-Direktor J&ouml;rg Asmussen hatte erst am Dienstag gesagt, negative Zinsen seien grunds&auml;tzlich eine Option, die die EZB einsetzen k&ouml;nne. &ldquo;Aber ich w&auml;re mit diesem Instrument in der Tat sehr sehr vorsichtig &ndash; will es aber nicht grunds&auml;tzlich ausschlie&szlig;en.&rdquo; Negativer Einlagezinsen hat sich in den vergangenen Jahren die d&auml;nische Zentralbank bedient, mit wenig Erfolg. Anstatt wie beabsichtigt den Kreditfluss zu beleben, passierte genau das Gegenteil, weil die Banken den Strafzins auf ihre Kreditzinsen, die sie von den Kreditnehmern verlangte, aufschlug. In Kreisen des Euro-Systems, also der EZB und der ihr angeschlossenen 17 Notenbanken der Euro-L&auml;nder, wurde deshalb am Mittwoch abermals vor unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/banken-maerkte-zittern-vor-moeglichem-negativzins-der-ezb-1.1823751\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein etwas widerspr&uuml;chlicher Artikel. Da wird einerseits erz&auml;hlt, dass ein Negativzins erwogen wird. Andererseits wird auf Kreise des Euro-Systems hingewiesen, dass am Mittwoch vor unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen gewarnt wurde. Inzwischen hat der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, Mario Draghi, Spekulationen &uuml;ber einen negativen Zins in der Eurozone heruntergespielt. Das Thema sei zwar bekannterma&szlig;en auf der j&uuml;ngsten Sitzung zu den Zinsen angesprochen worden, und er habe dies schon auf der Pressekonferenz gesagt. &ldquo;Seitdem gibt es jedoch nichts Neues&rdquo;, betonte Draghi. Zum d&auml;nischen Beispiel sollte man erw&auml;hnen, dass es den D&auml;nen nicht um eine Ankurbelung der Kredite bzw. Deflation geht, sondern darum, ausl&auml;ndische Investoren abzuschrecken, ihr Geld in der D&auml;nenkrone anzulegen, um die Wechselkursparit&auml;t zum Euro zu halten. &Auml;hnlich die Schweiz in den Siebzigerjahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ingo Schmidt: &ldquo;Die Krise hat soziale Spaltungen vertieft&rdquo;<\/strong><br>\nSoziale Spaltungen hat es selbstverst&auml;ndlich bereits vor der Krise gegeben. Sie haben mit unterschiedlichen Verm&ouml;genspositionen, Zugang zu Ausbildung und Arbeitspl&auml;tzen, aber auch mit Diskriminierung nach Geschlecht, Hautfarbe und Staatsangeh&ouml;rigkeit zu tun. Sie sind kapitalistischen Gesellschaften strukturell eingeschrieben, ihr Ausma&szlig; kann aber je nach Wirtschaftslage schwanken und kann auch politisch beeinflusst werden. Im Laufe der Wirtschaftskrise ist es zu einer massiven Vertiefung dieser Spaltungen gekommen. Zun&auml;chst durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Einkommensverlusten. Dann aber auch durch ein Krisenmanagement, das Geldverm&ouml;gen mit Steuergeldern vor der Entwertung gerettet hat, durch eine neue Runde des Sozialabbaus und die Senkung arbeitsrechtlicher Normen, die zu weiteren Einkommensverlusten unter Lohnabh&auml;ngigen, Arbeitslosen und Rentnern gef&uuml;hrt haben. Diese Wirkungen von Krise und Krisenmanagement sind regional sehr unterschiedlich ausgefallen. In S&uuml;deuropa, Irland und England waren sie sehr viel st&auml;rker als in Deutschland, Skandinavien oder den Benelux-L&auml;ndern. Mit den sozialen Spaltungen haben also auch die regionalen Ungleichheiten zugenommen. Ein Effekt, den man nicht nur in Europa, sondern weltweit beobachten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1165\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Politikwechsel in und f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nAuch auf europ&auml;ischer Ebene wird die Konsolidierungspolitik fortgesetzt. Das Europaparlament hat den Finanzrahmen der EU f&uuml;r 2014 bis 2020 mit einem Etat von rund 960 Milliarden Euro verabschiedet. Das sind 38,2 Milliarden Euro weniger als in den sieben Jahren zuvor. F&uuml;r das kommende Jahr hatte das Europaparlament Ausgaben in H&ouml;he von 137,9 Milliarden Euro gefordert. Der Ministerrat der EU-Regierungen wollte die Ausgaben hingegen auf 132,7 Milliarden Euro begrenzen. Die sogenannten &bdquo;Nettozahler&ldquo; &ndash; wie beispielsweise die deutsche, die finnische, die &ouml;sterreichische, die britische, die d&auml;nische und die spanische Regierung &ndash; machten klar, dass sie den Anstieg des Haushalts 2013 weiterhin auf maximal 2,8 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr begrenzen wollen. Von den 28 EU-Regierungen stimmten vier gegen den mit dem Europaparlament ausgehandelten Kompromiss. D&auml;nemark, Gro&szlig;britannien, die Niederlande und Schweden hatten unter Hinweis auf die heimischen Sparzw&auml;nge noch striktere Einsparungen gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Axel-Troost_Politikwechsel_in_und_fuer_Europa.pdf\">Axel Troost [PDF &ndash; 15 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Foodwatch-Studie widerspricht Deutsche-Bank-Chef Fitschen<\/strong><br>\nMithilfe einer wissenschaftlichen Analyse wehrte sich die Deutsche Bank gegen das schlechte Image von Nahrungsmittelspekulation. Ein Bremer &Ouml;konom nennt die Untersuchung nun &ldquo;einseitig und manipulativ&rdquo;.<br>\nF&uuml;r J&uuml;rgen Fitschen, Kochef der Deutschen Bank, ist die Sache klar. Kapitalanleger an den B&ouml;rsen f&uuml;r Agrarrohstoffe seien nicht die Preistreiber, die Getreide auf dem Weltmarkt teurer machen und so den Hunger in der Welt versch&auml;rfen. &bdquo;Wir haben keinen Nachweis gefunden, dass die Spekulation f&uuml;r die Preisentwicklung verantwortlich ist&ldquo;, erkl&auml;rte Fitschen Anfang des Jahres.<br>\nZum Beleg verwies sein Chef&ouml;konom David Folkerts-Landau auf eine Studie des Philosophen Ingo Pies und des &Ouml;konomen Thomas Glauben, deren Analyse von 35 Studien zum Thema feststelle, &bdquo;die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Untersuchungen&ldquo; biete &bdquo;keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Preise durch Spekulationen in die H&ouml;he getrieben werden&ldquo;.<br>\nDoch diese Analyse ist nach Meinung von Professor Hans-Heinrich Bass, &Ouml;konom an der Uni Bremen, nicht zu halten. Bass untersuchte im Auftrag der Organisation &bdquo;Foodwatch&ldquo; den Stand der Forschung. Dabei habe er festgestellt, dass Pies und Glauben ihre Quellen &bdquo;einseitig und manipulativ&ldquo; ausgew&auml;hlt haben, sagte Bass am Donnerstag in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/toedliche-spekulation-foodwatch-studie-widerspricht-deutsche-bank-chef-fitschen\/9112090.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit Ingo Pies und seinen Studien haben sich die NachDenkSeiten bereits besch&auml;ftigt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14325\">Jens Berger &ndash; Lebensmittelspekulation: Wenn Wirtschaftsethiker der Unmoral das Wort reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14415\">Markus Henn &ndash; Wissenschaft und Spekulation<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Atypische und prek&auml;re Besch&auml;ftigung weiterhin auf hohem Niveau<\/strong><br>\n&bdquo;Rekord bei der Besch&auml;ftigung&ldquo; und &bdquo;mehr regul&auml;re Jobs&ldquo;, so lauten aktuelle Schlagzeilen zum Arbeitsmarkt. Die Arbeitgeberverb&auml;nde kommen gar zu der Einsch&auml;tzung, die Zahl der so genannten Normalarbeitspl&auml;tze nehme seit 2006 stetig zu. Ein genauer Blick zeigt jedoch: den Wandel der Arbeitswelt begleitet ein schleichender Bedeutungsverlust des Normalarbeitsverh&auml;ltnisses.<br>\nDie Bundesregierung und wirtschaftsnahe Institutionen verweisen allzu gerne auf die Erwerbst&auml;tigkeit, die in den letzten Jahren immer wieder neue Rekordmarken erreichten und bis Mitte 2013 auf fast 41,8 Millionen erwerbst&auml;tige Menschen gestiegen ist. Massiv angestiegen ist die Zahl der erwerbst&auml;tigen Menschen, insbesondere seit Mitte des letzten Jahrzehnts und zwar um rd. 2,5 Millionen. Doch diese Entwicklung wird schnell einseitig interpretiert und Erwerbst&auml;tigkeit gerne mit (sozialversicherter) Besch&auml;ftigung gleichgesetzt. Dabei z&auml;hlt auch die steigende Zahl von Minijobs, Selbst&auml;ndige (inkl. Scheinselbst&auml;ndige) und Ein-Euro-Jobber oder &Auml;ltere in der Freistellungsphase der Altersteilzeit zu den Erwerbst&auml;tigen. Als erwerbst&auml;tig z&auml;hlt jede\/r ab 15 Jahren, der\/die in einem einw&ouml;chigen Zeitraum mindestens eine Stunde lang gegen Entgelt gearbeitet hat oder selbst&auml;ndig war. Allein 4,9 Millionen Erwerbst&auml;tige &uuml;ben ausschlie&szlig;lich einen Minijob aus; gegen&uuml;ber 1999 hat sich ihre Zahl um ein Drittel bzw. 1,2 Millionen erh&ouml;ht. Selbst Erwerbst&auml;tige &uuml;ber 65 Jahre werden noch mitgez&auml;hlt, die sich zu ihrer Altersrente noch etwas hinzuverdienen wollen und m&uuml;ssen.<br>\nBer&uuml;cksichtigt man die geleistete Arbeitszeit, so relativiert sich der Nachkriegsrekord auf dem Arbeitsmarkt deutlich. Von allen Erwerbst&auml;tigen wurden in 2012 knapp 58 Milliarden Arbeitsstunden geleistet (inkl. Selbst&auml;ndige und Mithelfende).\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131122_01.jpg\" alt=\"Erwerbst&auml;tigkeit und Arbeitsvolumen\" title=\"Erwerbst&auml;tigkeit und Arbeitsvolumen\"><\/p>\n<p>Dieses Arbeitsvolumen ist zwar im Vergleich zum Tiefpunkt der Jahre 2003 bis 2006 insgesamt um rd. 2 Milliarden Stunden gestiegen; gegen&uuml;ber 1991 und 1992 ist das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen hingegen immer noch um rd. 2 Milliarden Stunden gesunken. Zwar sind heute deutlich mehr Menschen erwerbst&auml;tig (inkl. Kleinstarbeitsverh&auml;ltnisse), doch ein gestiegenes Sozialprodukt wird mit einem niedrigeren Arbeitsvolumen erwirtschaftet als 20 Jahre zuvor. Produktivit&auml;tsfortschritt und Strukturwandel beg&uuml;nstigen diese Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7b5b7678-47c2-11e3-8794-00188b4dc422\">DGB Newsletter Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Brenke &ndash; Besch&auml;ftigungsquote und Zahl der prek&auml;ren Jobs nehmen gleichzeitig zu<\/strong><br>\nDie aktuelle Debatte um Mindestl&ouml;hne lenkt davon ab, dass auch die mittleren Entgelte in den letzten Jahren kaum gestiegen sind, meint Karl Brenke vom DIW. Als Ursache f&uuml;r die gestiegene Erwerbsquote sieht er die Zunahme von Teilzeitjobs und geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung.  Ein Interview zur Serie &ldquo;Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2582d6f8-47c0-11e3-8792-00188b4dc422\">DGB Newsletter Arbeitsmarkt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rentenkassen stehen vor Milliardenrisiken<\/strong><br>\nUm die Finanzierung der Rentenversicherung steht es weniger gut als gedacht. Nach den Pl&auml;nen von Schwarz-Rot schmelzen die R&uuml;cklagen Jahr f&uuml;r Jahr weiter zusammen.<br>\nNach dem Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wurde, werden die Alterskassen in den kommenden Jahren jeweils Milliarden-Verluste einfahren.<br>\nSo d&uuml;rften 2014 die Ausgaben die Einnahmen um 3,3 Milliarden Euro &uuml;bersteigen. F&uuml;r 2015 wird ein Defizit von 4,9 Milliarden, f&uuml;r 2016 von 7,8 Milliarden und f&uuml;r 2017 von 8,1 Milliarden erwartet. In der Folge schmilzt die R&uuml;cklage von 31 Milliarden Euro bis zum Ende der Legislaturperiode auf 7,8 Milliarden Euro zusammen.<br>\nDie Prognose wurde auf Basis des geltenden Rechts erstellt. Sie ber&uuml;cksichtigt also noch nicht, dass die k&uuml;nftigen Koalition&auml;re die Senkung des Rentenbeitrags von 18,9 auf 18,3 Prozent zum Jahreswechsel aussetzen wollen. Dies w&uuml;rde etwa sechs Milliarden Euro Mehreinnahmen bringen.<br>\nGleichzeitig planen Union und SPD aber enorme Mehrausgaben. In der &bdquo;F&ldquo;-Liste der Projekte mit Finanzierungsvorbehalt, die an diesem Donnerstag in der gro&szlig;en Koalitionsrunde vorgelegt wird, stellen die M&uuml;tterrente (6,5 Milliarden Euro), die Rente ab 63 (3,5 bis 4,5 Milliarden), Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente (drei bis sieben Milliarden) und die Mindestrente (3,6 Milliarden) den L&ouml;wenanteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/schwarz-rot-rentenkassen-stehen-vor-milliardenrisiken,10808018,25093494.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&raquo;Riestern&laquo; kann Rente nicht ersetzen: Regierungsbericht kaschiert beharrlich die Fakten<\/strong><br>\nZu Beginn des Jahrhunderts dr&uuml;ckte Rot-Gr&uuml;n &ndash; befeuert von der schwarz-gelben Opposition &ndash; einen Paradigmenwechsel in der Rentenpolitik durch. Das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sinkt seither kontinuierlich von rund 53 Prozent im Jahr 2000 in Richtung 43 Prozent in den 2030er Jahren. Um die aufgerissene Sicherungsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en, wurde 2002 die &raquo;Riester&laquo;-Rente ins Leben gerufen. Seither lautet die Botschaft: Im Zusammenspiel von GRV und privater Altersvorsorge (pAV) k&ouml;nne das vormalige Si-cherungsniveau auch weiterhin gehalten werden. In ihrem j&uuml;ngsten Rentenversicherungsbericht pr&auml;sentiert die Bundesregierung zum wiederholten Male Zahlen, die das zu belegen scheinen. Dabei werden allerdings die Fakten beharrlich kaschiert, denn bei genauerem Hinsehen stellt sich die Sache ganz anders dar: Selbst unter den &uuml;berzogen optimistischen Annahmen der Bundesregierung kann &raquo;Riestern&laquo; die Rentenniveausenkung l&auml;ngst nicht kompensieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/rente\/riestern-kann-rente-nicht-ersetzen\">Portal Sozialpolitik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&laquo;Alte kassieren! Junge zahlen nur drauf!&raquo;: Mythen und Fakten zur Rentenpolitik. Reihe &laquo;luxemburg argumente&raquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland werden die &Auml;lteren immer mehr und sie werden au&szlig;erdem auch immer &auml;lter. Das ist eine Tatsache. Eigentlich ja prima, dass wir im Durchschnitt nicht mehr mit 40 Jahren sterben wie noch vor 100 Jahren. Doch die Angst geht um: Wer soll die Rente all der 90-J&auml;hrigen k&uuml;nftig finanzieren? Wenn es um die Bev&ouml;lkerungsentwicklung geht, beherrschen Katastrophenszenarien die Diskussion: In vielen &auml;rmeren L&auml;ndern des S&uuml;dens drohe eine &laquo;Bev&ouml;lkerungsexplosion&raquo;, hei&szlig;t es dann. Damit ist gemeint, dass dort zu viele Menschen leben, die zu viele Kinder bekommen. Das Gegenteil in europ&auml;ischen L&auml;ndern: Hier w&uuml;rden zu wenig Kinder geboren, weswegen eine &laquo;demographische Zeitbombe&raquo; ticke. Um die Rente &laquo;zukunftsfest&raquo; zu machen, ist sie in den letzten Jahren umgebaut worden. &laquo;Nachhaltigkeitsfaktor&raquo;, &laquo;Riester-Treppe&raquo;, Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre &ndash; alle &Auml;nderungen laufen auf das Gleiche hinaus: Pro Kopf zahlt der Staat schrittweise immer weniger Rente. Als Ausgleich sollen die Menschen zus&auml;tzlich privat vorsorgen und so die L&ouml;cher stopfen, die die Politik in die gesetzliche Rentenversicherung rei&szlig;t. &laquo;Privat vorsorgen&raquo; hei&szlig;t hier: Jeder muss vom oft knappen Lohn noch etwas f&uuml;rs Alter zur&uuml;cklegen. Im Klartext: Per saldo sinkt der Lohn. L&auml;nger arbeiten, weniger Rente, weniger Lohn &ndash; all das stellen Politik und ExpertInnen gern als zwangsl&auml;ufige Folge der sinkenden Geburtenrate dar. An diesem Sachzwang sollen wir auch noch selbst schuld sein &ndash; wir haben zu wenige Kinder gezeugt und geboren. Dabei stimmt beides nicht. Das Rentenproblem ist kein biologisches, sondern ein &ouml;konomisches und politisches. Und daher geht es nicht um Sachzw&auml;nge, sondern um Verteilungsfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/40003\/alte-kassieren-junge-zahlen-nur-drauf.html\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ohne Dusche und Waschmaschine &ndash; Piratenfraktion fordert nach Durchsicht der Vertr&auml;ge f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsheime Mindeststandards<\/strong><br>\nWeil der Senat mit Betreibern von Fl&uuml;chtlingsheimen in Berlin nur kurzzeitige Vertr&auml;ge abschlie&szlig;t, gibt es keine Kredite f&uuml;r die dringend ben&ouml;tigten Ausbauten. [&hellip;]<br>\nDie Piraten haben flei&szlig;ig recherchiert und s&auml;mtliche Vertr&auml;ge zwischen dem Land Berlin und den Betreibern studiert. Ergebnis: Viele Formulierungen wie &raquo;ausreichende Zahl von Waschmaschinen&laquo; seien zu vage und damit nicht sanktionierbar, wenn etwas nicht stimmt. Zu neun der 33 Unterk&uuml;nfte gibt es nicht einmal einen schriftlichen Vertrag. Die &raquo;Initiative Neue Nachbarschaft&laquo;, die in Moabit ehrenamtlich Kinder betreute und wegen ihrer Kritik am Betreiber rausflog, hat deswegen sogar den Landesrechnungshof eingeschaltet, weil sie im Fehlen schriftlicher und damit einklagbarer Vertr&auml;ge einen Versto&szlig; gegen die Haushaltsordnung sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/915678.ohne-dusche-und-waschmaschine.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues Gutachten zum EnBW-Deal: Land hat fast 800 Millionen zu viel gezahlt<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckkauf der EnBW-Aktien vom franz&ouml;sischen Energieversorger EDF hat das Land Baden-W&uuml;rttemberg zu viel Geld gekostet. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Gutachten f&uuml;r die Staatsanwaltschaft Stuttgart. Wird es jetzt eng f&uuml;r Ex-Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU)? Das Land hatte f&uuml;r das Paket insgesamt 4,7 Milliarden Euro gezahlt. Das Gesch&auml;ft wurde am Landtag vorbei eingef&auml;delt. Das hatte der Landesrechnungshof bereits im Juli 2012 als verfassungswidrig ger&uuml;gt. Gegen Mappus ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts auf Untreue zulasten des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/enbw-gutachten-mappus\/-\/id=1622\/vv=teaser-12\/nid=1622\/did=12419334\/1ol74hy\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neue Studie: Nur 90 Firmen verursachen wesentlich den Klimawandel<\/strong><br>\nDer durch Menschen verursachte Klimawandel, der Thema der Weltklima-Konferenz in Polen ist, geht wom&ouml;glich &uuml;berwiegend auf das Konto von nur 90 Unternehmen. Sie st&uuml;nden f&uuml;r zwei Drittel aller Treibhausgas-Emissionen seit der Industriellen Revolution, schreibt die britische Zeitung &bdquo;Guardian&ldquo;. Das Blatt bezieht sich auf eine noch unver&ouml;ffentlichte Analyse, die von Fachjournal &bdquo;Climatic Change&ldquo; aber schon zur Ver&ouml;ffentlichung angenommen worden sei. Zu den Unternehmen z&auml;hlten weltbekannte &Ouml;lkonzerne wie beispielsweise Exxon Mobil, Chevron und BP und staatliche Produzenten wie etwa die saudiarabische Saudi Aramco, Russlands Gazprom oder die norwegische Statoil. Die allermeisten der in der Liste stehenden Firmen f&ouml;rdern und produzieren entweder &Ouml;l, Erdgas oder Kohle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/neue-studie-nur-90-firmen-verursachen-wesentlich-den-klimawandel-12673819.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hochschulrektoren r&auml;umen Defizite bei Bachelor und Master ein<\/strong><br>\nDie Studierenden &uuml;ben schon lange Kritik am Bachelor-Master-System. Jetzt gestehen auch die Hochschulrektoren ein, dass es Vers&auml;umnisse bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses gibt. Vor allem in einem Bereich sehen sie Nachbesserungsbedarf.<br>\nVor allem bei der Mobilit&auml;t der Studenten bestehe &ldquo;kein Anlass zur Zufriedenheit&rdquo;: In keinem anderen Bereich bleibe &ldquo;die Realit&auml;t weiter hinter den mit der Bologna-Reform verkn&uuml;pften Erwartungen zur&uuml;ck&rdquo;, hei&szlig;t es im Beschluss. So zeigten Studien, dass nur jeder dritte Absolvent f&uuml;r ein Semester oder ein Praktikum ins Ausland gehe.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/bologna-prozess-hochschulrektoren-raeumen-defizite-bei-bachelor-und-master-ein-1.1823752\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hrk.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/meldung\/hrk-handlungsempfehlungen-zur-europaeischen-studienreform-3197\/\">HRK-Handlungsempfehlungen zur Europ&auml;ischen Studienreform<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist geradezu l&auml;cherlich: Die HRK sieht das gr&ouml;&szlig;te Problem des Bologna-Prozesses im mangelnden Austausch mit dem Ausland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bundeswehr bem&uuml;ht sich um Einflussnahme auf Medienberichterstattung<\/strong><br>\nDie Bundeswehr sucht ihren Einfluss auf die Medienberichterstattung &uuml;ber milit&auml;rpolitische Themen zu verst&auml;rken. Das hierf&uuml;r notwendige Know-how soll unter anderem eine am heutigen Donnerstag beginnende Expertenkonferenz liefern. Auf dem Programm der vom &ldquo;Zentrum f&uuml;r Milit&auml;rgeschichte und Sozialwissenschaften&rdquo; der deutschen Streitkr&auml;fte ausgerichteten Veranstaltung stehen Fragen des &ldquo;Medienmanagements&rdquo; und Ma&szlig;nahmen zur Entwicklung einer einheitlichen &ldquo;Kommunikationsstrategie&rdquo;. Besondere Aufmerksamkeit wird die Tagung zudem dem Umgang mit vor allem von Jugendlichen genutzten Social-Media-Diensten im Internet widmen. Die Vorstellung der Ergebnisse der allj&auml;hrlichen &ldquo;Bev&ouml;lkerungsumfrage&rdquo; der Bundeswehr zum Image des deutschen Milit&auml;rs soll einen weiteren Schwerpunkt des zweit&auml;gigen &ldquo;Workshops&rdquo; bilden. Den f&uuml;r die demoskopische Erhebung Verantwortlichen zufolge ist es unabdingbar, nicht nur die Propaganda gegen&uuml;ber Sch&uuml;lern, Studierenden, Gewerkschaftern und Kirchenvertretern deutlich zu &ldquo;intensivieren&rdquo;, sondern auch zentrale Werbebotschaften &ldquo;in den Kontext von Radio- bzw. Fernsehsendungen mit gro&szlig;er Reichweite zu platzieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58740\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Willk&uuml;r vor der Haust&uuml;r<\/strong><br>\nPolitische Justiz? Gibt es nur in Unrechtsstaaten? Von wegen: Die gibt es auch in Deutschland, gerade vor der Stuttgarter Haust&uuml;r. Und verk&ouml;rpert wird sie nicht nur durch den umstrittenen und mittlerweile in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedeten Oberstaatsanwalt Bernhard H&auml;u&szlig;ler. Ein neues Kontext-Buch, das Anfang Dezember erscheint, zeigt &ldquo;Beispiele politischer Justiz in unserem Land&rdquo; auf. Sie reichen zur&uuml;ck bis in die 1970er-Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/138\/willkuer-vor-der-haustuer-1853.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: Peter Hartz hat neue Vorschl&auml;ge f&uuml;r Arbeitslose<\/strong><br>\nDer 72-J&auml;hrige empfiehlt unter anderem &ldquo;Gesundheitscoaching&rdquo;, &ldquo;Talentdiagnostik&rdquo; und einen &ldquo;Besch&auml;ftigungsradar&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/155362\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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