{"id":19473,"date":"2013-12-02T08:57:03","date_gmt":"2013-12-02T07:57:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473"},"modified":"2013-12-02T08:57:03","modified_gmt":"2013-12-02T07:57:03","slug":"hinweise-des-tages-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h01\">Gro&szlig;e Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h02\">&raquo;Das Elend wird gr&ouml;&szlig;er&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h03\">Ulrike Herrmann &ndash; Ein neues Volk muss her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h04\">Harald Schumann &ndash; Klassenk&auml;mpfer auf Staatskosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h05\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h06\">Vorratsdatenspeicherung &ndash; &ldquo;Hier werden anlasslos Daten gespeichert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h07\">Deutschland verspielt Milliarden im Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h08\">Auf Island zahlen die Banken die Zeche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h09\">Sorry, Folks, Rich People Actually Don&rsquo;t &lsquo;Create The Jobs&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h10\">Diakoniemitarbeiter Niclas Rabe &uuml;ber Almosen &ndash; &bdquo;Die Politik ruht sich darauf aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h11\">Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h12\">Marinehubschrauber MH 90: De Maizi&egrave;re droht neues R&uuml;stungsdebakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h13\">Kollateralschaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h14\">Gabriel vs. Slomka: Mehr von diesem Quatsch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473#h15\">Videodokumentation vom Hamburger Wissenschaftskongress, 2. November 2013<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19473&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Marco B&uuml;low (MdB): Warum ich gegen die Gro&szlig;e Koalition bin<\/strong><br>\nIch habe die Koalitionsverhandlungen intensiv begleitet, den nun vorliegenden Koalitionsvertrag sehr genau durchgearbeitet und mit vielen Menschen dar&uuml;ber diskutiert. Keiner sollte es sich leicht machen mit seiner Entscheidung &uuml;ber ein Ja oder Nein zum Koalitionsvertrag und niemand sollte leichtfertig &uuml;ber diejenigen richten, die anders entscheiden. Argumente gibt es f&uuml;r und gegen eine Gro&szlig;e Koalition. Wenn ich mir aber nicht nur die &Uuml;berschriften anschaue, dann &uuml;berwiegen f&uuml;r mich deutlich die Gegenargumente. Meine endg&uuml;ltige Entscheidung ist nur noch durch meine Basis zu beeinflussen, die ich zu einer Wahlkreiskonferenz eingeladen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131202_marco_buelow.pdf\">Marco B&uuml;low [PDF &ndash; 115 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Was plant die Gro&szlig;e Koalition in der Arbeits- und Sozialpolitik?<\/strong><br>\nDie F&uuml;hrungen von CDU, CSU und SPD haben sich auf einen Entwurf zum Koalitionsvertrag verst&auml;ndigt. Hans-J&uuml;rgen Urban, gesch&auml;ftsf&uuml;hrendes Vorstandsmitglied der IG Metall, bewertet die arbeits- und sozialpolitischen Teile<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hans-juergen-urban.de\/archiv\/literatur\/2013\/was_plant_die_grosse_koalition_in_der_arbeits_und_sozialpolitik_2013_11_29.pdf\">Sopo Info [PDF &ndash; 150 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Koalitionspl&auml;ne: Sozialbeirat kritisiert Rentenpl&auml;ne von Schwarz-Rot<\/strong><br>\nDie Rentenpl&auml;ne von Union und SPD hebeln die Verschuldungsgrenze des Grundgesetzes aus. Das wirft der Sozialbeirat den Spitzen der geplanten Gro&szlig;en Koalition nach Informationen des SPIEGEL vor. Union und SPD haben vereinbart, die M&uuml;tterrente zu erh&ouml;hen und den Gro&szlig;teil der Mehrausgaben aus den Reserven der Rentenkasse zu bezahlen.<br>\nIn seiner aktuellen Stellungnahme zum Rentenversicherungsbericht schreibt der Sozialbeirat nun, diese Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben aus Beitragsmitteln sei &ldquo;nicht de jure, aber de facto eine Umgehung der Schuldenbremse&rdquo;. Der Abbau der Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage entspreche &ldquo;im &ouml;konomischen Sinne einer Schuldenfinanzierung, die durch die neuen grundgesetzlichen Verschuldungsregeln f&uuml;r Bund und L&auml;nder sehr deutlich eingeschr&auml;nkt wurde&rdquo;. Daher mahnt der Sozialbeirat, die M&uuml;tterrente aus Steuermitteln zu finanzieren, &ldquo;um die finanzielle Nachhaltigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung nicht zu gef&auml;hrden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sozialbeirat-kritisiert-rentenplaene-von-union-und-spd-a-936535.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU, FDP, Gr&uuml;nen und SPD hat &uuml;ber viele Jahre eine Politik gegen die gesetzliche Rentenversicherung betrieben; insofern ist deren &bdquo;Pl&uuml;nderung&ldquo; (in bester Kohl-Manier) eine konsequente Fortsetzung.<\/em><br>\n<em>Bemerkenswert ist auch, dass der DGB, der im Sozialbeirat vertreten ist, in seiner Bewertung der Koalitionsvereinbarung nichts &uuml;ber die M&uuml;tterrente schreibt; <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/btw2013\/bewertung-koalitionsverhandlungen\">die DGB-Bewertung kann hier nachgelesen werden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>B&uuml;rger sehen CDU als Siegerin der Koalitionsgespr&auml;che<\/strong><br>\nWer hat bei den Koalitionsgespr&auml;chen am meisten durchgesetzt? F&uuml;r die Mehrheit der Bundesb&uuml;rger ist laut einer Emnid-Umfrage klar: Die Partei der Kanzlerin war am erfolgreichsten.<br>\nIn einer am Samstag ver&ouml;ffentlichten Emnid-Erhebung f&uuml;r das Nachrichtenmagazin &ldquo;Focus&rdquo; sagten 44 Prozent aller Befragten und 45 Prozent der Unionsanh&auml;nger, die CDU habe dem Koalitionsvertrag ihren Stempel aufgedr&uuml;ckt. Unter den SPD-Anh&auml;ngern waren sogar 51 Prozent dieser Ansicht.<br>\nLediglich 24 Prozent aller Befragten glaubten, dass die SPD sich bei den Verhandlungen durchgesetzt hat. Bei den SPD-Anh&auml;ngern waren nur 22 Prozent dieser Meinung.<br>\nDass sich die CSU durchgesetzt hat, meinten 13 Prozent aller Befragten, 15 Prozent der Unions- und 17 Prozent der SPD-Anh&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/umfrage-buerger-sehen-cdu-als-gewinnerin-der-koalitionsgespraeche-a-936506.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da man die genaue Fragestellung der Umfrage nicht kennt, sollte man vorsichtig mit Schlussfolgerungen sein. Das Ergebnis ist jedoch erstaunlich, da eine breite publizistische Front angefangen von der SPD selbst, &uuml;ber die meisten Journalisten bis zu den Arbeitgeberver&auml;nden und deren politischen Arm, der FDP die SPD als Siegerin der Koalitionsgespr&auml;che auserkoren hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fr&eacute;d&eacute;ric Lema&icirc;tre, Die SPD hat trotz gegenteiliger Behauptung die Verteilung der Ministerposten schon ausgehandelt<\/strong><br>\nBericht der Pariser Tageszeitung Le Monde vom 28.11.2013, Seite 2<br>\nOriginaltitel: &bdquo; Le SPD a n&eacute;goci&eacute; les portefeuilles minist&eacute;riels en pr&eacute;tendant l&rsquo;inverse&ldquo;<br>\nSeit Er&ouml;ffnung der Koalitionsverhandlungen mit CDU und bayerischer CSU qu&auml;lt den SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel eine Sorge: ja nicht gegen&uuml;ber SPD-Mitgliedern den Eindruck erwecken, f&uuml;hrende Sozialdemokraten strebten nach Ministerposten. Er weigerte sich daher bisher auch immer, diese Frage anzusprechen.<br>\nNoch am Dienstag den 26. November war zu h&ouml;ren, die Aufteilung der Ministerien zwischen den drei Parteien werde wahrscheinlich im Lauf der kommenden zwei Wochen erfolgen, doch d&uuml;rften die Ministernamen nicht vor dem Votum der SPD-Parteimitglieder am 14. Dezember bekannt sein.<br>\nWie dem auch sei, es scheint jedenfalls festzustehen, dass die CDU f&uuml;nf, die CSU drei und die SPD sechs Ministerien erhalten wird.<br>\nWolfgang Sch&auml;uble (CDU) wird das Finanzministerium und Thomas de Maizi&egrave;re (CDU)  das Verteidigungsministerium behalten.<br>\nSigmar Gabriel soll entweder Wirtschafts- und Umweltminister (zur Organisierung des Atomausstiegs) oder Arbeitsminister (zust&auml;ndig f&uuml;r die Inkraftsetzung des Mindestlohns) werden, zugleich auch Vizekanzler. Nicht auszuschlie&szlig;en sei aber, dass Gabriel SPD-Parteivorsitzender bleibt und gleichzeitig Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion wird &ndash; f&uuml;r ihn die einzige M&ouml;glichkeit, nicht direkt Merkel unterstellt zu sein.<br>\nDer jetzige SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier werde Au&szlig;enminister und die bisherige Nummer zwei der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, Innenminister, falls er nicht den Fraktionsvorsitz &uuml;bernimmt.<br>\nDie bisherige Generalsekret&auml;rin der SPD, Andrea Nahles, sei entweder als Arbeitsministerin oder als k&uuml;nftige Fraktionsvorsitzende vorgesehen.<br>\nDer Generalsekret&auml;r der CSU Alexander Dobrindt, werde das Verkehrsministerium &uuml;bernehmen.<br>\nOffen sei noch der Fall der Ursula von der Leyen (CDU) als noch amtierender Arbeitsministerin. Sie werde wohl ihr Ministerium verlieren, werde aber gleichwohl, aufgrund ihrer Popularit&auml;t, ein neues Ministerium von Gewicht angeboten bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/viralnewschart.com\/ShowLink.aspx?linkId=20682701\">Le Monde<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut dem aktuellen Spiegel (Printfassung) haben sich Merkel, Seehofer und Gabriel in einem letzten Sechsaugengespr&auml;ch vor der Unterzeichnung der Koalitionsvereinbarung schon sowohl auf den Zuschnitt als auch auf die Namen f&uuml;r die k&uuml;nftigen Ressorts verst&auml;ndigt. Das soll auf Wunsch von Gabriel nur bis zum Mitgliederentscheid geheim bleiben. Alles andere als eine Verst&auml;ndigung &uuml;ber diese ziemlich wichtige Frage, w&auml;re auch alles andere als taktisch klug. Denn wenn die SPD-Mitglieder zugestimmt haben, k&ouml;nnte Merkel allein bestimmen, welche Ressorts die Sozialdemokraten bek&auml;men. Nun versucht die SPD die Zur&uuml;ckstellung (besser Geheimhaltung) dieser Entscheidung zu &uuml;berh&ouml;hen, indem sie darauf verweist, dass die Mitglieder &uuml;ber die Sache und nicht &uuml;ber Personen entscheiden sollen.<\/em><br>\n<em>Doch dieses Argument erscheint ziemlich vorgeschoben. Die viel wahrscheinlichere Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses Vorgehen liegt wohl eher darin, dass die Mitglieder nicht erfahren sollen, dass im neuen Kabinett voraussichtlich nur die Hardliner der Agenda 2010 sitzen werden.<\/em><br>\n<em>So z.B. Frank-Walter Steinmeier, siehe zu dessen Position &uuml;ber die Steuersenkungen f&uuml;r die Wirtschaft und die Kapitalbesitzer nochmals: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19409\">Hallo Sozialdemokraten\/innen und Gewerkschafter\/innen unter unseren Lesern!<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die SPD hat ihr Wort gebrochen&rdquo;<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Gemeinde zeigt sich sehr entt&auml;uscht &uuml;ber den Inhalt der vorl&auml;ufigen Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD. Die SPD-Mitglieder in den t&uuml;rkischen Verb&auml;nden wollen gegen den Koalitionsvertrag stimmen. (&hellip;)<br>\nWarum sind Sie so unzufrieden mit dem Vertrag? Es ist doch viel erreicht.<br>\nErstens hat die SPD nicht ihr Versprechen eingehalten. Sie hat ihr Wort gebrochen, wonach es keinen Koalitionsvertrag ohne doppelte Staatsangeh&ouml;rigkeit geben wird. Daran muss sie sich jetzt messen lassen. Zweitens l&auml;sst man ausgerechnet die Menschen aus der ersten und zweiten Generation, die so viel zum Wohlstand Deutschlands beigetragen haben, au&szlig;en vor. Man h&auml;tte diesen Generationen das Gef&uuml;hl geben k&ouml;nnen dazuzugeh&ouml;ren. Das ist nicht geschehen, und das ist sehr bitter f&uuml;r uns.<br>\nWenn man aber bedenkt, von wo die Union gekommen ist, ist das nicht ein ziemlich gro&szlig;er Sprung, dass nun die Mehrstaatlichkeit zumindest bei den hier Geborenen eingef&uuml;hrt wird?<br>\nDazu muss man sagen, dass schon die Einf&uuml;hrung der Optionspflicht ein sehr fauler Kompromiss war, der einer verfassungsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht standgehalten h&auml;tte. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das Gesetz gekippt worden w&auml;re. Aber ich erkenne an, dass das f&uuml;r die CDU ein gro&szlig;er Schritt ist. Richtig ist allerdings auch, dass die Argumente der CDU gegen die doppelte Staatsangeh&ouml;rigkeit nun nicht mehr verfangen. Diese ganzen vorgeschobenen Gr&uuml;nde, dass durch zwei P&auml;sse Loyalit&auml;tskonflikte entstehen, man nicht zwei Herren dienen kann etc., sind hinf&auml;llig, wenn man bei den hier Geborenen zwei P&auml;sse akzeptiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl---hintergrund\/doppelte-staatsbuergerschaft--die-spd-hat-ihr-wort-gebrochen-,23998104,25463384.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Historische Chance zu einem goldenen Handschlag vertan<\/strong><br>\nPolitisch haben Union und SPD eine historische Chance vertan, die gewaltige intergenerative Integrationsleistung der alten &bdquo;Gastarbeiter&ldquo; mit der doppelten Staatsangeh&ouml;rigkeit zu belohnen &ndash; Prof. Klaus J. Bade kommentiert den Koalitionsvertrag. (&hellip;)<br>\nDas aber hei&szlig;t konkret: Bei Land Geborenen wird die Optionspflicht abgeschafft und die Mehrstaatigkeit akzeptiert, nicht aber bei der Einb&uuml;rgerung. Der im Land geborene Enkel einer t&uuml;rkischen Familie kann also die doppelte Staatsangeh&ouml;rigkeit erhalten und behalten, nicht jedoch seine eingewanderten Eltern und nachgezogenen Gro&szlig;eltern. Das ist staatsangeh&ouml;rigkeitsrechtlich keine generelle Hinnahme der doppelten Staatsangeh&ouml;rigkeit. Hier muss also ein zweiter Anlauf genommen werden.<br>\nUnd politisch wurde damit zugleich die historische Chance zu einem goldenen Handschlag vertan: Die gewaltige intergenerative Integrationsleistung der alten &bdquo;Gastarbeiter&ldquo;, die mit ihrer harten Arbeit f&uuml;r dieses Landes den sozialen Aufstieg ihrer Kinder und Enkel erm&ouml;glichten, h&auml;tte nun mit der doppelten Staatsangeh&ouml;rigkeit belohnt werden k&ouml;nnen. Und zwar unter erleichterten Bedingungen, also unter ohne schwierige Einb&uuml;rgerungskurse im hohen Alter; denn die gab es damals nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2013\/11\/29\/bades-meinung-historische-chance\/\">Migazin<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Das Elend wird gr&ouml;&szlig;er&laquo;<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD verfolgt die Politik des Lohndumpings weiter und vergr&ouml;&szlig;ert die Spaltung in der EU. Ein Gespr&auml;ch mit Oskar Lafontaine<br>\nFAZ-Wirtschaftsredakteurin Heike Schmoll titelte am Donnerstag einen Kommentar mit &raquo;Ein Vertrag zu Lasten der Wirtschaft&laquo;. Der Pr&auml;sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, erkl&auml;rte, &raquo;das Signal ist Stillstand statt Aufbruch&laquo;. Beide meinten den am Mittwoch vereinbarten Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Wie beurteilen Sie dessen wirtschaftspolitischen Teil?<br>\nEr zeigt, dass die Banken und Konzerne weiterhin die Politik bestimmen. Es geh&ouml;rt zum Gesch&auml;ft, dass sie klagen. Das Steuersystem dient weiterhin der Umverteilung von unten nach oben, Reichensteuern werden nicht erhoben. K&uuml;rzlich hat der Kovorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank, J&uuml;rgen Fitschen, sich in einem Vortrag &uuml;ber die Regulierungsabsichten der Politik lustig gemacht. Er hatte allen Grund zu feixen. Diese kleinm&uuml;tige gro&szlig;e Koalition wird den Banken noch viel Anlass zu weiterem Spott geben.<br>\nDas Gejammer in diesem Lager ist nur Show?<br>\nJa. F&uuml;hrende Vertreter der Wirtschaft haben immer wieder bekr&auml;ftigt, dass sich eine ordentliche Reichtumspolitik nur durchsetzen l&auml;sst, wenn die SPD in der Regierung vertreten ist. Ein Beweis, dass das stimmt, ist die Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, auf der Jahrestagung der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA). Die Nachdenkseiten haben sie als Video im Internet ver&ouml;ffentlicht. Steinmeier br&uuml;stet sich dort, dass die SPD die Unternehmens- und Reichensteuern st&auml;rker gesenkt habe als die CDU und den Sozialabbau besser und verl&auml;sslicher vorangetrieben habe. W&auml;re es nicht offenkundig Steinmeier, der dort spricht, k&ouml;nnte man an eine F&auml;lschung glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/11-29\/049.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: GroKo ist Mist<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht meint: Wer sozialdemokratische Politik will, muss den Koalitionsvertrag ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/916723.groko-ist-mist.html\">ND<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Ein neues Volk muss her<\/strong><br>\nSch&auml;mt euch, W&auml;hlerinnen und W&auml;hler! Man muss ein Volk von Masochisten sein, wenn man die Privilegierten schont und sich selbst willig schr&ouml;pft.<br>\nAchtung, dies ist eine W&auml;hlerbeschimpfung. Denn wie bl&ouml;d kann man eigentlich sein? Bekanntlich war die Mehrheit der W&auml;hler dagegen, die Steuern f&uuml;r die Reichen zu erh&ouml;hen &ndash; weswegen Union, FDP und AfD gemeinsam auf 51 Prozent der Stimmen kamen.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne hingegen wurden f&uuml;r ihre Steuerpl&auml;ne abgestraft, so dass die Lektion aus der Wahl lautet: Die Privilegierten m&uuml;ssen unbedingt geschont werden. Seither tun die Sozialdemokraten geflissentlich so, als h&auml;tten sie die Steuern nie steigern wollen.<br>\nAber irgendwo m&uuml;ssen die Mittel ja herkommen. Also zahlt die Mittelschicht nun selbst. Sie l&auml;sst es zu, dass ihre Rentenkasse geschr&ouml;pft wird, um eine M&uuml;tterrente zu finanzieren, die zwar richtig ist &ndash; aber als &bdquo;versicherungsfremde Leistung&ldquo; eigentlich aus Steuermitteln zu bezahlen w&auml;re. Und falls die Pkw-Maut kommt, ist auch keineswegs sicher, dass sie aufkommensneutral ausf&auml;llt, sondern stattdessen d&uuml;rfte sie die meisten Autofahrer langfristig mehr belasten.<br>\nDer ber&uuml;hmte &bdquo;Mittelstandsbauch&ldquo; konnte ebenfalls nicht gegl&auml;ttet werden, der ausgerechnet die Normalverdiener bei den Steuern &uuml;berproportional stark heranzieht. Aber f&uuml;r eine Korrektur fehlte das Geld. Denn, wie gesagt, die Reichen d&uuml;rfen auf keinen Fall belastet werden. Man muss ein Volk von Masochisten sein, wenn man die Privilegierten schont und sich selbst willig schr&ouml;pft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Steuerpolitik-der-Koalition\/!128424\/\">taz.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Klassenk&auml;mpfer auf Staatskosten<\/strong><br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Wirtschaft kritisiert den Mindestlohn. Die Wissenschaftler pl&auml;dieren f&uuml;r eine Wirtschaftspolitik, die den ohnehin Privilegierten einen immer gr&ouml;&szlig;eren Anteil des Volkseinkommens zuschanzt<br>\nNun also sollen auch die Deutschen bekommen, was in anderen Industriel&auml;ndern gang und gebe ist: den gesetzlichen Mindestlohn. Ja, daf&uuml;r m&uuml;ssen die Sozialdemokraten bei Angela Merkel einmal mehr zu Kreuze kriechen. Aber es waren ja Gabriel, Steinmeier und Genossen, die vor neun Jahren die Arbeitspflicht f&uuml;r Empf&auml;nger von Arbeitslosenhilfe einf&uuml;hrten, ohne eine Lohnuntergrenze festzulegen &ndash; eine Einladung zur Ausbeutung, wie sie nicht einmal hartleibige angels&auml;chsische Neoliberale praktizieren. Insofern tr&auml;gt die SPD nur eine historische Schuld ab.<br>\nUmso bemerkenswerter ist die Phalanx der K&auml;mpfer f&uuml;r das Kapital, die das Vorhaben zu verhindern suchen. (&hellip;)<br>\nSo erweisen sich die vermeintlichen Sachverst&auml;ndigen als plumpe Klassenk&auml;mpfer f&uuml;r eine Wirtschaftspolitik, die den ohnehin Privilegierten einen immer gr&ouml;&szlig;eren Anteil des Volkseinkommens zuschanzt. Das zu propagieren, ist ihr gutes Recht, aber doch bitte nicht mit unserem Geld. Immerhin kostet das Gremium 2,1 Millionen Euro pro Jahr. Die k&ouml;nnen wir uns sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/mindestlohn-klassenkaempfer-auf-staatskosten\/9154702.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ausgefragt<\/strong><br>\nBND schlie&szlig;t nach ARD-Bericht Hauptstelle f&uuml;r Befragungswesen<br>\nDie Befragung von Fl&uuml;chtlingen durch den Bundesnachrichtendienst hat eine lange Tradition. Bereits die BND-Vorl&auml;uferin, die Organisation Gehlen, gewann seit 1945 durch systematische Befragung von ehemaligen Kriegsgefangenen und insbesondere sogenannten Sp&auml;theimkehrern allerhand Informationen &uuml;ber den Osten. So wurden im Rahmen der &bdquo;Aktion Hermes&ldquo; 3,1 Millionen Menschen &uuml;ber ihre Erlebnisse und Beobachtungen befragt, die etwa zur Zwangsarbeit quer durch die gesamte Sowjetunion verschickt worden waren. Diese strategische Aufkl&auml;rung durch Immigranten erwies sich als einer der ertragreichsten Quellen des deutschen Auslandsgeheimdienstes, der auf diese Weise lange dar&uuml;ber hatte hinwegt&auml;uschen k&ouml;nnen, dass er kaum zuverl&auml;ssige Agenten im Osten hatte. (&hellip;)<br>\nNachdem am Donnerstag die am Berliner Hohenzollerndamm eingerichtete Zentrale der &ldquo;Hauptstelle f&uuml;r Befragungswesen&rdquo; in einer Panorama-Sendung zum Geheimen Krieg unfreiwillig das Licht der &Ouml;ffentlichkeit erblickte, hingen die Geheimen bereits am darauf folgenden Freitag den Schlapphut an den Nagel. Damit, dass der BND auf die Befragung von Fl&uuml;chtlingen ganz verzichten w&uuml;rde, ist jedoch nicht zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/155419\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Immerhin ein Teil-Erfolg durch guten Journalismus. Aber warum kamen die Dokumentationen so sp&auml;t im TV-Programm? W&auml;re es nicht angebracht gewesen, sie zur besten Sendezeit zu senden &ndash; sprich: 20:15 Uhr?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Google Wants to Write Your Social Media Messages For You<\/strong><br>\nOverwhelmed by social media? Google may have patented a solution for you, in the form of software that mimics the types of responses you make to update messages on various social networks.<br>\nThe patent, by Ashish Bhatia representing Google, describes a comprehensive social media bot, providing suitable yet seemingly personalized responses on social media platforms.<br>\nEssentially, the program analyzes the messages a user makes through social networks, email, text messaging, microblogging, and other systems. Then, the program offers suggestions for responses, where the original messages are displayed, with information about others reactions to the same messages, and then the user can send the suggested messages in response to those users. The more the user utilizes the program and uses the responses, the more the bot can narrow down the types of responses you make.<br>\nThe key to this is the personalized reactions. We&rsquo;ve all seen typical blog spam comments made to blog posts along the lines of &ldquo;Great, keep up the good work&rdquo; or &ldquo;This was really insightful and made me think.&rdquo;<br>\nHowever, this program would generates personalize reactions and messages that continue to be tailored to the user and specifically to the messages being responded to. It also will automatically adjust the suggested messages that generates over time, so that you don&rsquo;t get the kind of situation where you respond to every interaction with &ldquo;Great!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/searchenginewatch.com\/article\/2309696\/Google-Wants-to-Write-Your-Social-Media-Messages-For-You\">Search Engin Watch<\/a><\/li>\n<li><strong>Hunderttausende verweigern neue Gesundheitskarte<\/strong><br>\nIn Zeiten von Abh&ouml;rskandalen und Datensammelwut lehnen zahlreiche Patienten die elektronische Gesundheitskarte ab, die ab 1. Januar verwendet werden soll. Wer sie nicht hat, wird zwar weiterhin behandelt &ndash; muss sich aber auf Unannehmlichkeiten einstellen&hellip;<br>\nF&uuml;r Hunderttausende Patienten, die das elektronische K&auml;rtchen rundweg ablehnen, wird es nach der &Uuml;bergangsfrist schwierig. Ihnen bleibt erst einmal nur eins: Die Arztrechnung selbst bezahlen und sp&auml;ter von der Kasse erstatten lassen. Damit l&auml;uft ein Patient Gefahr, dass er auf so manchen Ausgaben sitzen bleibt.<br>\nWer in Zeiten von Abh&ouml;rskandalen und Datensammelwut skeptisch bleibt, kann sich nur damit tr&ouml;sten: An der neuen Karte ist bisher nur das Foto neu, wie Hubloher betont. Alles andere wie das Speichern von Behandlungen oder der Ausbau zur elektronischen Patientenakte sei noch Zukunftsmusik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/umstellung-der-krankenkassen-karte-hunderttausende-verweigern-neue-gesundheitskarte-1.1826857\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu passt: Massenhaft Patientendaten gestohlen<\/strong><br>\nDieses Mal waren es nicht fremde Geheimdienste: Im Landkreis Northeim sind massenhaft illegal Daten von Patienten kopiert wurden. Im Verdacht steht ein 21-j&auml;hriger IT-Administrator.<br>\nEin Sprecher der Strafverfolgungsbeh&ouml;rde zeigte sich verwundert dar&uuml;ber, dass &Auml;rzte sensible Patientendaten bei externen Dienstleistern abspeichern. &ldquo;Wir verwalten unsere Akten alle selbst, da geht nichts nach au&szlig;en&rdquo;, sagte er.<br>\nAuch der Sprecher der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung in Niedersachsen, Detlef Haffke, zeigte sich &uuml;berrascht. Nach den Datenschutz-Empfehlungen der Bundes&auml;rztekammer d&uuml;rften Daten zwar ausgelagert werden.<br>\n&Auml;rzte m&uuml;ssten sich aber &uuml;berzeugen, dass der Anbieter die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen garantieren k&ouml;nne, sie m&uuml;ssten die Einhaltung auch regelm&auml;&szlig;ig kontrollieren. Au&szlig;erdem sei eine Weitergabe von Patientendaten an externe Dienstleister nur erlaubt, wenn Patienten darin eingewilligt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/praxis_wirtschaft\/recht\/?sid=850930\">&Auml;rzteZeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe zur Gesundheitskarte noch einmal r&uuml;ckblickend: &ldquo;Meine Krankenakte geh&ouml;rt mir!&rdquo;<\/strong><br>\nNein zum Umbau des Gesundheitssystems zu einem Kontrollsystem &ndash; die elektronische Gesundheitskarte \/ Ein &Uuml;berblick<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/labournet.de\/diskussion\/grundrechte\/komm\/gesundkarte.html%20\">LabourNet<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung &ndash; &ldquo;Hier werden anlasslos Daten gespeichert&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will die Vorratsdatenspeicherung wieder einf&uuml;hren. Da, wo Daten massenhaft gespeichert werden, k&ouml;nne es zu Missbrauch kommen, warnt deshalb der SPD-Netzpolitiker Lars Klingbein. Er ist gegen das Vorhaben. (&hellip;)<br>\nGrie&szlig;: Herr Klingbeil, Sie sind netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und im Koalitionsvertrag steht sinngem&auml;&szlig; auf Seite 147: In Deutschland werden k&uuml;nftig s&auml;mtliche Daten &uuml;ber Anrufe und Surfverhalten im Netz gespeichert, und das mindestens drei Monate lang. Das steht unter dem Begriff Vorratsdatenspeicherung. Muss das sein?<br>\nKlingbeil: Das ist eine Sache, die in Deutschland hitzig diskutiert wurde, auch schon in der letzten Gro&szlig;en Koalition. Die Vorratsdatenspeicherung ist jetzt vereinbart worden von den Innen- und Justizpolitiker im Rahmen der Koalitionsverhandlungen. Ich selbst geh&ouml;re zu denjenigen in der SPD, die das ablehnen, aber es ist in der Tat vereinbart worden. Da hat die Union Druck gemacht, das war ihr ein Herzensanliegen. Und jetzt geht es darum, das Ganze, wenn die Gro&szlig;e Koalition dann kommt, parlamentarisch zu beraten und da wirklich noch Ver&auml;nderungen vorzunehmen.<br>\nGrie&szlig;: Warum lehnen Sie die Vorratsdatenspeicherung weiter ab?<br>\nKlingbeil: Ich glaube, dass die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit nicht gewahrt wird, wenn wir anlasslos die Daten von allen Deutschen speichern. Internetdaten, Handydaten, da geht es um Verbindungsdaten, also nicht um Inhalte, aber hier werden anlasslos Daten gespeichert. Und wir haben ja auch Erfahrungen gemacht, gerade in den letzten Monaten: Da, wo Daten massenhaft gespeichert werden, da kann es auch zu Missbrauch kommen. Und ich sehe die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit nicht gew&auml;hrt und sehe, dass auch in Grundrechte der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eingegriffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vorratsdatenspeicherung-hier-werden-anlasslos-daten.694.de.html?dram:article_id=270608\">Deutschlandfunk<\/a> \n<p><strong>Passend dazu: Gabriel spielt mit der Angst der B&uuml;rger<\/strong><br>\nDie SPD duldet im Koalitionsvertrag nun doch eine Vorratsdatenspeicherung von sechs Monaten. Ihr Parteichef versucht mit einer L&uuml;ge, diese Entscheidung zu rechtfertigen.<br>\nEs gibt zwei Dinge, mit denen Politiker ihren W&auml;hlern auch die &uuml;belsten Gesetze verkaufen k&ouml;nnen: Sie versprechen ihnen Geld. Oder sie machen ihnen Angst.<br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel versucht es gerade mit letzterem Mittel. Um zu verteidigen, dass seine Partei im Koalitionsvertrag zugestimmt hat, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuf&uuml;hren, antwortete Gabriel im ARD-Brennpunkt am 27. November auf die Frage, warum es die anlasslose Speicherung aller Kommunikationsdaten brauche: Das Beispiel Norwegen habe gezeigt, wie wichtig sie sei.<br>\nGabriel meinte den wohl f&uuml;rchterlichsten Anschlag der vergangenen Jahre in Europa, den &Uuml;berfall von Anders Breivik auf ein Jugend-Camp auf der norwegischen Insel Ut&oslash;ya im Sommer 2011. Zitat des SPD-Chefs: &ldquo;&hellip; durch die dortige Vorratsdatenspeicherung, wusste man sehr schnell, wer in Oslo der M&ouml;rder war (&hellip;). Das hat sehr geholfen.&rdquo;<br>\nDas ist infam. Man wusste damals vor allem deswegen sehr schnell, wer der M&ouml;rder war, weil die Polizei eintraf, als er noch mordete. Breivik wurde auf der Insel festgenommen, auf der er 69 Menschen erschossen hatte. Am Tag darauf gestand er seine Taten &ndash; auch den Bombenanschlag in Oslo, bei dem neun weitere Menschen starben und den Gabriel meint.<br>\nNebenbei: Die Vorratsdatenspeicherung kann der norwegischen Polizei gar nicht geholfen haben, wie Gabriel behauptet. Sie wird dort bis heute nicht angewandt. Sie ist zwar offiziell beschlossen, aber noch immer nicht umgesetzt. Derzeit plant die Regierung den Start f&uuml;r Januar 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2013-11\/kommentar-vorratsdaten-speicherung-koalitionsvertrag-gabriel-oslo\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das ist peinlich und zugleich typisch f&uuml;r Herrn Gabriel: Schnell mal eine scheinbar plausible Antwort liefern. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb der SPD-Vorsitzende auf Norwegen verweist, wenn er sich zuvor offensichtlich nicht &uuml;ber die faktische Situation dort informiert hat.<\/em><br>\n<em>Um an die Regierung zu kommen, ist der SPD-Spitze offenbar jedes Mittel recht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland verspielt Milliarden im Ausland<\/strong><br>\nAls Exportweltmeister steht Deutschland am Pranger. Das &auml;rgert viele B&uuml;rger. Ein Blick auf die Kehrseite der &Uuml;bersch&uuml;sse erkl&auml;rt vielleicht, warum: Die Ersparnisse der Deutschen haben sich zuletzt nicht vermehrt &ndash; im Gegenteil. Sollten sie besser im Inland investieren?&hellip;<br>\nDenn das Spiegelbild eines gro&szlig;en Leistungsbilanz&uuml;berschusses, der neben dem Handelsbilanz&uuml;berschuss auch andere Zufl&uuml;sse aus dem Ausland ber&uuml;cksichtigt, ist ein gigantisches Defizit in der Kapitalbilanz. Deshalb m&uuml;ssen sich deutsche Sparer rund um die Welt auf die Jagd nach Renditen f&uuml;r ihr Sparverm&ouml;gen bem&uuml;hen&hellip;<br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) sch&auml;tzt, dass deutsche Anleger seit 1999 rund 400 Milliarden Euro bei schlechten Investments im Ausland verloren haben. Das entspricht rund 15 Prozent des deutschen Bruttosozialproduktes. Zwischen 2006 und 2012 beliefen sich die Verluste laut DIW sogar auf rund 600 Milliarden Euro&hellip;<br>\nEs w&auml;re aber vielleicht besser, wenn die deutschen Sparer ihr Geld zu Hause behielten. In den vergangenen Jahren haben sie sich daran beteiligt, eine neue Infrastruktur in S&uuml;deuropa zu finanzieren, darunter auch &ldquo;verwaiste&rdquo; Stra&szlig;en in Spanien und Portugal sowie abgelegene Regionalflugh&auml;fen. Dar&uuml;ber beschweren sich deutsche Politiker gerne. Wenn sie einen Teil der &Uuml;bersch&uuml;sse und Ersparnisse daf&uuml;r verwenden w&uuml;rden, die zum Teil angeschlagene Infrastruktur in ihrem eigenen Land zu modernisieren, k&ouml;nnte sich das am Ende vielleicht als nutzbringender und profitabler erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/verluste-bei-ersparnissen-deutschland-verspielt-milliarden-im-ausland-1.1831289\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf Island zahlen die Banken die Zeche<\/strong><br>\nWegen der Finanzkrise plant die isl&auml;ndische Regierung einen Schuldenschnitt f&uuml;r Privathaushalte. Den zahlen die Banken per Sondersteuer mit.<br>\nDie isl&auml;ndische Regierung plant einen Schuldenschnitt f&uuml;r Privathaushalte, um die Folgen der Finanzkrise zu mildern. Aufkommen sollen daf&uuml;r unter anderem die ausl&auml;ndischen Gl&auml;ubiger der im Herbst 2008 unter der Last ihrer Verbindlichkeiten zusammengebrochenen Gro&szlig;banken des Landes. Die Banken hatten zuvor im gro&szlig;en Stil Immobilienkredite in ausl&auml;ndischen W&auml;hrungen ausgereicht, vor allem in Dollar, Euro, Franken und Yen. Da der Wechselkurs der isl&auml;ndischen Krone in der Krise um mehr als zwei Drittel gefallen ist, &uuml;berstieg die Hypothek f&uuml;r viele Schuldner bis heute den Marktwert ihrer Immobilie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/schuldenschnitt-auf-island-zahlen-die-banken-die-zeche-12689715.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sorry, Folks, Rich People Actually Don&rsquo;t &lsquo;Create The Jobs&rsquo;<\/strong><br>\nAs America struggles with high unemployment and record inequality, everyone is offering competing solutions to the problem.<br>\nIn this war of words (and classes), one thing has been repeated so often that many people now regard it as fact.<br>\n&ldquo;Rich people create the jobs.&rdquo;<br>\nSpecifically, by starting and directing America&rsquo;s companies, entrepreneurs and rich investors create the jobs that sustain everyone else.<br>\nThis statement is usually invoked to justify cutting taxes on entrepreneurs and investors.  If only we reduce those taxes and regulations, the story goes, entrepreneurs and investors can be incented to build more companies and create more jobs.<br>\nThis argument ignores the fact that taxes on entrepreneurs and investors are already historically low, even after this year&rsquo;s modest increases. And it ignores the assertions of many investors and entrepreneurs (like me) that they would work just as hard to build companies even if taxes were higher.<br>\nBut, more importantly, this argument perpetuates a myth that some well-off Americans use to justify today&rsquo;s record inequality &mdash; the idea that rich people create the jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.businessinsider.com\/rich-people-create-jobs-2013-11\">Business Insider<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Diakoniemitarbeiter Niclas Rabe &uuml;ber Almosen &ndash; &bdquo;Die Politik ruht sich darauf aus&ldquo;<\/strong><br>\nDie Stadtteildiakonie in Hamburg-S&uuml;lldorf betreibt eine Tafel &ndash; und ist gleichzeitig Mitglied im tafelkritischen Verband &bdquo;Aktionsb&uuml;ndnis 20&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Diakoniemitarbeiter-Niclas-Rabe-ueber-Almosen\/!128521\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dieses Interview zeigt sehr anschaulich die Zwickm&uuml;hle der Tafeln. Einerseits ist ihre Arbeit notwendig, andererseits ist es eine Schande, dass in einem so reichen Land wie Deutschland ihre Arbeit &uuml;berhaupt notwendig ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amazon<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weihnachten mit Birte Schneider<\/strong><br>\nBirte Schneider und Oliver Welke &uuml;ber Weihnachten, Amazon und egoistische Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2039284\/Weihnachten-mit-Birte-Schneider#\/beitrag\/video\/2039284\/Weihnachten-mit-Birte-Schneider\">ZDF Mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>Exklusives vom Beruf einer 2,80-Euro-Amazonin<\/strong><br>\nBeim Internet-Riesen Amazon in Bad Hersfeld wird wieder mal gestreikt. Die Mitarbeiter k&auml;mpfen um einen Tarifvertrag auf dem Niveau des hessischen Einzel- und Versandhandels. Im Februar hatte die ARD mit ihrer Doku &bdquo;Ausgeliefert! Leiharbeit bei Amazon&rdquo; die Arbeitsbedingungen beim Online-Versandh&auml;ndler an den Pranger gestellt. Zu Recht? Wir haben Mitarbeiterin Tatjana E. (Name von der Redaktion ge&auml;ndert) eine Schicht lang begleitet.<br>\nUm 03.17 Uhr klingelt der Wecker. Eng und ungem&uuml;tlich ist es zu dritt mit den Kolleginnen in der Telefonzelle. Die Au&szlig;entemperatur von minus 6 Grad auf dem Parkplatz vor dem Amazon-Verteilzentrum hat die dreist&uuml;ndige Nachtruhe nicht wirklich zum Vergn&uuml;gen werden lassen. Aber f&uuml;r einen f&uuml;rstlichen Brutto-Stundenlohn von 2,80 Euro nimmt Tatjana diese kleineren Komforteinbu&szlig;en gerne in Kauf.<br>\nPunkt 4 geht die 20-Stunden-Schicht los. Die dreifache Mutter hat Gl&uuml;ck: Heute ist sie nur f&uuml;r das Verpacken der Waren aus den Produktgruppen A bis M (Auto, Baby, Baumarkt, Bekleidung, Beleuchtung, B&uuml;cher, B&uuml;robedarf, Computer, Drogerie, Elektro-Gro&szlig;ger&auml;te, Elektronik, Englische B&uuml;cher, Filme, Games, Garten, Geschenkgutscheine, Haustier, Kamera, Klassik, Koffer, K&uuml;che, Lebensmittel, M&ouml;bel, Motorrad, Musik, Musikinstrumente) zust&auml;ndig. Pro Stunde muss die Leiharbeiterin 18.000 Pakete packen, zukleben, von Hand beschriften, frankieren, zu den LKWs wuchten und verladen. &bdquo;Manchmal komme ich dabei echt ins Schwitzen, wenn ich die 18-Tonner auch noch selbst r&uuml;ckw&auml;rts einparken muss&rdquo;, lacht Tatjana. Etwas anstrengender als sonst sei es jetzt in der Vorweihnachtszeit. &bdquo;Da bestellen die Leute wie die Verr&uuml;ckten Flachbildfernseher. Sieben Bandscheibenvorf&auml;lle seien den Amazon-Regularien zufolge aber kein Grund, ins B&uuml;ro versetzt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/osthessen-news.de\/n1240968\/region-wielochs-wirre-welt-3-exklusive-einblicke-ins-berufsleben-einer-2-80-euro-amazonin.html\">Osthessen-news.de<\/a><\/li>\n<li><strong>My week as an Amazon insider<\/strong><br>\nIt is the world&rsquo;s biggest online business. But with questions being asked about its treatment of employees, what is it like to work at Amazon? Carole Cadwalladr lands a job in one of its giant warehouses and discovers the human cost of our lust for consumer goods<br>\nThe first item I see in Amazon&rsquo;s Swansea warehouse is a package of dog nappies. The second is a massive pink plastic dildo. The warehouse is 800,000 square feet, or, in what is Amazon&rsquo;s standard unit of measurement, the size of 11 football pitches (its Dunfermline warehouse, the UK&rsquo;s largest, is 14 football pitches). It is a quarter of a mile from end to end. There is space, it turns out, for an awful lot of crap.<br>\nBut then there are more than 100m items on its UK website: if you can possibly imagine it, Amazon sells it. And if you can&rsquo;t possibly imagine it, well, Amazon sells it too. To spend 10&frac12; hours a day picking items off the shelves is to contemplate the darkest recesses of our consumerist desires, the wilder reaches of stuff, the things that money can buy: a One Direction charm bracelet, a dog onesie, a cat scratching post designed to look like a DJ&rsquo;s record deck, a banana slicer, a fake twig. I work mostly in the outsize &ldquo;non-conveyable&rdquo; section, the home of diabetic dog food, and bio-organic vegetarian dog food, and obese dog food; of 52in TVs, and six-packs of water shipped in from Fiji, and oversized sex toys &ndash; the 18in double dong (regular-sized sex toys are shelved in the sortables section).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2013\/dec\/01\/week-amazon-insider-feature-treatment-employees-work\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Marinehubschrauber MH 90: De Maizi&egrave;re droht neues R&uuml;stungsdebakel<\/strong><br>\nWegen enormer Kosten pr&uuml;ft der Bundesrechnungshof nach SPIEGEL-Informationen den Kauf neuer Helikopter, die von der Bundeswehr als wenig tauglich bewertet werden. Zudem ermittelt die EU wegen eines Vergaberechtsversto&szlig;es &ndash; dem Verteidigungsminister droht die n&auml;chste R&uuml;stungsaff&auml;re&hellip;<br>\nUrspr&uuml;nglich hatte das Verteidigungsministerium 202 Helikopter bestellt, jetzt sollen es 157 werden, darunter 18 Marinehubschrauber des Typs MH 90. F&uuml;r fast ein Viertel weniger Maschinen spart das Ministerium dabei gerade einmal knapp drei Prozent des Ursprungspreises&hellip;<br>\nZudem wachsen die Zweifel an der Eignung der Flugger&auml;te&hellip;<br>\nDas desastr&ouml;se Testergebnis geht wohl vor allem auf Fehlplanungen durch das Verteidigungsministerium zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/marinehubschrauber-mh90-de-maiziere-droht-neues-ruestungsdebakel-a-936612.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;ber eine halbe Milliarde Euro f&uuml;r die Drohne Euro-Hawk in den Teich gesetzt, dann die Unwahrheit gesagt, jetzt das Debakel um den neuen Hubschrauber, aber &bdquo;Selbstverteidigungsminister&ldquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung) de Maizi&egrave;re soll auch in der Gro&szlig;en Koalition als Verteidigungsminister weitermachen, als w&auml;re er unverzichtbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kollateralschaden<\/strong><br>\nNach einer Sch&auml;tzung der &ldquo;Internationalen &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges, &Auml;rzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)&rdquo; sind nach einem Jahrzehnt &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; allein im Irak, Afghanistan und Pakistan bis zu 1,7 Millionen Tote zu beklagen. Demgegen&uuml;ber hatten die USA in den letzten 30 Jahren etwa 3.000 Terroropfer zu beklagen &ndash; sowie 900.000 Tote durch Schusswaffengebrauch. Jedes Jahr erschie&szlig;en sich zehn Mal mehr US-Amerikaner gegenseitig als am 11.September starben. Dennoch lehnen die USA f&uuml;r sich selbst einen Polizeistaat mit fliegenden Killerdrohnen und Total&uuml;berwachung bislang ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/155420\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gabriel vs. Slomka: Mehr von diesem Quatsch!<\/strong><br>\nEr konnte nicht anders. Da stand der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel im hessischen Hofheim, hinter ihm eine lange Sitzung mit SPD-Mitgliedern, denen er den frisch ausgehandelten Koalitionsvertrag schmackhaft machen musste, vor ihm eine ZDF-Kamera und neben ihm kritisch dreinblickende SPD-Genossen mit grauem Haar und rotem Rolli. Was sollte er denn tun? Unm&ouml;glich, in so einer Situation einer forschen Journalistin Zugest&auml;ndnisse zu machen &ndash; und danach den kleinen Parteifreunden in die Augen zu blicken. Gabriel, um es in seinen Worten zu sagen, musste liefern.<br>\nSie konnte aber auch nicht anders. Marietta Slomka hat als Moderatorin des &ldquo;heute journals&rdquo;, der politischen Hauptnachrichtensendung des ZDF, schlechthin als Journalistin, die ihren Beruf ernst nimmt, die Aufgabe, einen Parteichef egal welcher Couleur m&ouml;glichst kritisch zu befragen. Sie musste versuchen, ihn zu provozieren &ndash; sonst k&ouml;nnte sie auch gleich ganz auf ein Interview verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/kommentar-zum-zdf-interview-von-marietta-slomka-mit-sigmar-gabriel-a-936346.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Herrlich wie sich die Mainstreamjournaille hier gegenseitig die B&auml;lle zuspielt. Der Spiegel erkl&auml;rt dem Publikum wie er das ZDF-Interview mit Gabriel zu interpretieren hat.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Marietta Slomka hat als Moderatorin des &ldquo;heute journals&rdquo;, der politischen Hauptnachrichtensendung des ZDF, schlechthin als Journalistin, die ihren Beruf ernst nimmt, die Aufgabe, einen Parteichef egal welcher Couleur m&ouml;glichst kritisch zu befragen. Sie musste versuchen, ihn zu provozieren &ndash; sonst k&ouml;nnte sie auch gleich ganz auf ein Interview verzichten.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Hier darf herzlich gelacht werden! Dann soll uns Kuzmany auch nur ein Interview des ZDF in &auml;hnlicher Manier mit Merkel zeigen.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Der Wortwechsel zwischen Slomka und Gabriel war kein Eklat. Er war f&uuml;r alle Beteiligten ein Gewinn: Der SPD-Chef konnte sich vor den Seinen und den Zuschauern als k&auml;mpferischer Genosse zeigen, konnte darlegen, wie viel demokratischer seine Partei agiert als die Konkurrenz von der Union &ndash; wo die einfachen Mitglieder kein W&ouml;rtchen mehr mitzureden haben in Fragen der kommenden Gro&szlig;en Koalition.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Hier wird es noch bl&ouml;der. F&uuml;r wen war das bitte ein Gewinn? Das Linken und SPD-Bashing des ZDF ist ja nichts Neues. Man erinnere sich nur an das legend&auml;re Sommer-Interview mit Lafontaine und Peter Frey.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Videodokumentation vom Hamburger Wissenschaftskongress, 2. November 2013<\/strong><br>\nIm Rahmen des Hamburger Wissenschaftskongress habe ich am 2.11.2013 an einem Plenum zum Thema &ldquo;Plurale &Ouml;konomik&rdquo; teilgenommen. Auf der Homepage der Universit&auml;t Hamburg gibt es dazu drei Videos:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/veranstaltungen\/-\/v\/15617\">das Referat von Prof. Dr. Joachim M&ouml;ller (ab 7:10) &ldquo;Was ist und warum gibt es Arbeitslosigkeit&rdquo; sowie das Referat von Prof. Dr. Adelheid Biesecker (ab 27:51) mit 13 Thesen zu Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/veranstaltungen\/-\/v\/15642\">mein Referat zum Thema des Plenums mit dem Schwerpunkt Europa und Au&szlig;enhandel.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/veranstaltungen\/-\/v\/15619\">die abschlie&szlig;ende Podiumsdiskussion mit den drei Referenten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/videodokumentation-vom-hamburger-wissenschaftskongress-2-november-2013\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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