{"id":1954,"date":"2006-12-20T10:29:18","date_gmt":"2006-12-20T09:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1954"},"modified":"2006-12-20T10:33:54","modified_gmt":"2006-12-20T09:33:54","slug":"hinweise-des-tages-289","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1954","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li>\n<ul>\n<li><strong>GM gibt Garantie f&uuml;r Westeuropa ab<\/strong><br>\nDie rund 67.000 Besch&auml;ftigten des Autobauers General Motors (GM) in Westeuropa und Polen m&uuml;ssen bis 2012 keinen Abzug von Teilen der Produktion f&uuml;rchten. Einen entsprechenden Vertrag haben Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter geschlossen. Denkbar sind alledings wie &uuml;blich Zugest&auml;ndnisse bei der Arbeitszeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1035403&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wichtiger Beschluss<\/strong><br>\nvielleicht ist aber auch beim GM-Vorstand die Einsicht gereift, dass es keinen Sinn macht, bew&auml;hrte Fertigungsabl&auml;ufe und eingespielte Teams auseinander zu rei&szlig;en, nur um die Kosten kurzfristig zu senken. Es geht nicht darum, die F&auml;higkeiten von Arbeitnehmern in Osteuropa, die dringend Arbeit suchen, zu verunglimpfen. Aber Kapazit&auml;ten im Osten werden oft nur deshalb aufgebaut, weil dort hohe Subventionen und Steuergeschenke der Regierungen locken. Mit Marktwirtschaft hat dies nun wirklich nichts zu tun. Vielmehr verzerrt eine solche Ansiedlungspolitik den Wettbewerb gewaltig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1035408&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong> Niedriglohn-Schwelle hohe Barriere<\/strong><br>\nNur jedem sechsten Geringverdiener gelingt der Sprung auf einen besser bezahlten Arbeitsplatz. Der Niedriglohnsektor w&auml;chst. Das klingt bedrohlich. Doch der Trend bietet auch Chancen, meint der Arbeitsmarktforscher Ulrich Walwei &ndash; und fordert eine andere F&ouml;rderpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-aktuell.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1034575\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\n<span style=\"font-style: italic\"><br>\nKommentar:<\/span><span style=\"font-style: italic\"> An diesem Bericht kann man ausloten, wie seltsam bei uns die Debatte um den Arbeitsmarkt verl&auml;uft. Schon allein die Tatsache, dass ein ausgewachsener Arbeitsmarktforscher einer wichtigen Forschungsstelle, des IAB, den Begriff &bdquo;Niedriglohnsektor&ldquo; &uuml;bernimmt, irritiert mich. Dass der Arbeitsmarkt eine Einheit und nicht aufgetrennt in verschiedenen Sektoren ist, dass die Ausweitung dessen, was man Niedriglohnsektor nennt, etwas mit Konjunktur zu tun hat, in unserem konkreten Fall mit der Nichtexistenz einer vern&uuml;nftigen Makropolitik, begreift dieser Forscher offenbar nicht. Wenn eine gute Konjunkturpolitik noch in sein Weltbild passen w&uuml;rde, dann w&uuml;sste er, dass der Sprung auf einen besser bezahlten Arbeitsplatz ganz wesentlich vom Sog abh&auml;ngt, den eine gute Konjunktur ausl&ouml;st.<\/span><br style=\"font-style: italic\"><span style=\"font-style: italic\"> Auch dies ist wieder ein Beitrag, der sichtbar macht, wie sehr unsere Politik und die Empfehlungen daf&uuml;r schon in die reine Verwaltung der Arbeitslosigkeit abgeglitten sind. <\/span><\/li>\n<li><strong>Hessen Gr&uuml;nen-Chef Berninger wechselt zu &ldquo;Futter f&uuml;r Tier und Mensch&rdquo;<\/strong><br>\nEx-Ern&auml;hrungs-Staatssekret&auml;r geht zu Schokoriegel-Konzern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=77011&amp;Itemid=51\">Linkszeitung<\/a><br>\n<span style=\"font-style: italic\"><br>\nKommentar: Dass Berninger dahin geht, wo er politisch seit langem hingeh&ouml;rt, halte ich eher f&uuml;r einen Akt der Aufkl&auml;rung. <\/span><\/li>\n<li><strong>Der Streit zwischen der EU und den L&auml;ndern, die f&uuml;r den Rundfunk zust&auml;ndig sind, &uuml;ber die Aufgaben des &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunks wurde beigelegt.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1034460&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/medien&amp;em_ivw=kul_med&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\n<span style=\"font-style: italic\"><br>\nKommentar: Noch ist mir nicht klar, auf wessen Kosten man sich hier geeinigt hat. Vermutlich beide Seiten auf die Fortsetzung und Verst&auml;rkung der Kommerzialisierung. <\/span><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Heuschrecke&ldquo; auf Einkaufstour<\/strong><br>\nDer umstrittene Verkauf von Immobilien des Deutschen Gewerkschaftsbundes an die private Investmentgesellschaft Cerberus ist perfekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/immobilien\/immobiliensuche\/gewerkschaftsimmobilien_nid_41333.html\">Focus<br>\n<\/a><em>Kommentar: Wenn Geld und Mitglieder fehlen, bleibt nur noch das?<\/em><\/li>\n<li><strong>Die Verwandlung von Wissen<\/strong><br>\nManipulieren und desorientieren<br>\nDie Tabakindustrie hat so elegant wie kein anderer Industriezweig vorgemacht, wie Risiken verharmlost werden. Verschleiern? &Ouml;ffentliche Debatten steuern? Alles kein Problem!<br>\nVon Hans von der Hagen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/804\/94710\/\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble h&auml;lt Rente mit 67 nur f&uuml;r ersten Schritt<\/strong><br>\nDas Renteneintrittsalter muss nach Einsch&auml;tzung von Innenminister Sch&auml;uble noch weiter erh&ouml;ht werden. Die Politik m&uuml;sse jetzt dringend &Auml;ngste vor einem solchen Schritt in der Bev&ouml;lkerung abbauen. Ein Argument ist ihm schon eingefallen: L&auml;nger arbeiten sch&uuml;tzt vor Altersdemenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,455305,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p style=\"font-style: italic\">Kommentar: Interessant wegen des angewandten propagandistischen Tricks. Man setzt einen drauf, um den vorigen Unsinn einsichtig erscheinen zu lassen. &bdquo;Wenn sogar schon ein noch h&ouml;heres Renteneintrittsalter zur Debatte steht, dann muss das gerade beschlossene doch wohl richtig sein &hellip;&ldquo; So das Kalk&uuml;l &uuml;ber die Meinungsbildung bei den Angesprochenen.<\/p>\n<\/li>\n<li><strong>R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\n&hellip;Multinationale Richtlinien und Selbstverpflichtungen, wie etwa der<br>\nEU-Verhaltenskodex f&uuml;r R&uuml;stungsausfuhren, scheinen alte und neue<br>\nBundesregierung im Genehmigungsverfahren f&uuml;r vernachl&auml;ssigbar zu halten&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/12\/19\/a0061.1\/textdruck\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/12\/19\/a0064.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p style=\"font-style: italic\">Anmerkung: Die neoliberale Grundhaltung, wonach alles politische Streben dem wirtschaftlichen Erfolg unterzuordnen sei, tr&auml;gt bittere Fr&uuml;chte.<\/p>\n<\/li>\n<li><strong>Jetzt reden wir &ndash; Umfrage unter Deutschlands &Ouml;konomen<\/strong><br>\nvon Friedrich Schneider, Bruno S. Frey und Silke Humbert<br>\nEin Vierteljahrhundert nach der letzten gro&szlig;en Umfrage haben Deutschlands &Ouml;konomen erneut &uuml;ber ihr Selbstverst&auml;ndnis Auskunft gegeben. Die Ergebnisse werfen so manches Klischee &uuml;ber den Haufen.<br>\nSollten die L&ouml;hne st&auml;rker differenziert werden, oder sollten einheitliche Fl&auml;chentarife durchgesetzt werden? L&ouml;sen Minijobs das Besch&auml;ftigungsproblem der Niedrigqualifizierten? Sollte die Europ&auml;ische Zentralbank neben der Inflation auch auf die Besch&auml;ftigungssituation achten? Ist Ludwig Erhard ein Vorbild f&uuml;r heutige &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/142832.html?p=1\">Financial Times<\/a>\n<p style=\"font-style: italic\">Kommentar: Interessant an diesem Bericht von Financial Times Deutschland &uuml;ber die Umfrage unter den &Ouml;konomen Deutschlands ist, dass ihre Antworten &uuml;ber weite Strecken auch nur ein Abklatsch der &ouml;ffentlichen Meinung sind und mit der Realit&auml;t wenig zu tun haben: Die Macht der Gewerkschaften ist zu gro&szlig; &ndash; ist das etwa durch die Ergebnisse der Lohnentwicklung belegt? Die Lohnnebenkosten senken &ndash; ein zentrales Anliegen? Auch die Auswahl der Vorbild-L&auml;nder entspricht g&auml;ngigem Denken. Da es auch ein paar interessantere Ergebnisse gibt, lohnt sich &Uuml;berfliegen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<ul>\n<li><strong>T-Online Serie zu Beck<\/strong><br>\n&hellip;. vielleicht nicht die &ldquo;Manipulation des Monats&rdquo;, aber gewi&szlig; einer von vielen Mosaiksteinen medialer Volksverdummung:<br>\n&ldquo;Beck bietet Arbeitslosem acht Jobs an&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/onnachrichten.t-online.de\/c\/99\/47\/41\/9947416.html\">T-Online<\/a><br>\nSeit einer Woche bei T-Online in Fortsetzung laufende, mit &ldquo;Foto-Serien&rdquo; &ldquo;beweiskr&auml;ftig&rdquo; gemachte, uns&auml;gliche Seifenoper.<\/li>\n<li><strong>Die Bild Zeitung verh&ouml;hnt Henrico Frank aus Wiesbaden und nennt ihn den &ldquo;frechsten Arbeitslosen in Deutschland&rdquo;<\/strong><br>\nEin Kommentar der gegen-hartz.de Redaktion<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/0344e1989e0a62f04.php\">gegen-hartz.de<br>\n<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Realsch&uuml;ler hetzen gegen Hauptsch&uuml;ler<\/strong><br>\nDie bevorstehenden Schulreformen in Schleswig-Holstein haben eine Art Klassenkampf ausgel&ouml;st: Realsch&uuml;ler gegen Hauptsch&uuml;ler, Realschullehrer gegen die Regionalschule, CDU gegen SPD. Am Ende k&ouml;nnte die neue Gemeinschaftsschule als der &uuml;bergreifende Kompromiss herauskommen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/12\/20\/a0195.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1954","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1954\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}