{"id":19555,"date":"2013-12-05T09:18:01","date_gmt":"2013-12-05T08:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555"},"modified":"2013-12-05T09:37:26","modified_gmt":"2013-12-05T08:37:26","slug":"hinweise-des-tages-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h01\">Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h03\">Robert Skidelsky: Vier Trugschl&uuml;sse der zweiten Gro&szlig;en Depression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h04\">Weiter warten auf die Trendwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h05\">Is it time to pull the plug on the EU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h06\">Europa spart bei den Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h07\">Das Freihandelsabkommen mit den USA in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h08\">Arbeitskostenentwicklung und internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h09\">Fabrikbrand in Prato: &Auml;rger &uuml;ber chinesische &ldquo;Invasion&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h10\">Menschenrechte: Weiche Norm, hartes Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h11\">Deutschland im Inselstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h12\">Bin ich hier immer noch richtig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h13\">UNCTAD: Bev&ouml;lkerung der &auml;rmsten L&auml;nder verdoppelt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h14\">Eklat im Hauptausschuss &ndash; Linke verl&auml;sst Sitzung unter Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h15\">Mathe-Defizite schrecken Wirtschaft auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h16\">zu guter Letzt: Banken suchen fieberhaft neue Betrugsmaschen, um Strafe f&uuml;r Libor-Manipulation zu kompensieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Bank<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rekordstrafe f&uuml;r Deutsche Bank<\/strong><br>\nDie EU-Kommission geht gegen Banken, darunter die Deutsche, mit H&auml;rte vor. F&uuml;r die Manipulation von Zinss&auml;tzen m&uuml;ssen sie Rekordbu&szlig;gelder zahlen.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich will die Deutsche Bank immer und &uuml;berall Branchenprimus  sein. Bei den Geldstrafen im Skandal um Zinsmanipulationen muss sie sich keine Sorgen machen &ndash; da macht ihr diesen Titel keiner streitig. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia ging in die Vollen und verh&auml;ngte am Mittwoch  gegen sechs internationale Gro&szlig;banken die Rekordbu&szlig;e von 1,71 Milliarden Euro. Allein die Deutsche Bank muss 725 Millionen Euro zahlen, mehr als jedes andere Institut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/libor-zinsmanipulation-rekordstrafe-fuer-deutsche-bank,1472780,25517938.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; Macht die kriminellen Banken dicht!<\/strong><br>\nMilliardenbu&szlig;en f&uuml;r Banken, deren Mitarbeiter sich an Zinsmanipulationen beteiligt haben &ndash; das klingt nach harter Strafe. Und doch geht es nicht weit genug. Kreditinstitute, die kriminelles Verhalten f&ouml;rdern, sollten ihre Lizenz verlieren und abgewickelt werden. [&hellip;]<br>\nEs gab schon immer Kriminalit&auml;t in der Wirtschaft. Wenn aber Kriminalit&auml;t derartige Proportionen annimmt, dann stellt man sich die Frage, ob es sich hier um lauter Einzelt&auml;ter in einer Organisation handelt oder ob die Organisation an sich kriminell ist. Dass die Bankenchefs nun sagen, sie h&auml;tten von alledem nichts gewusst, schuld seien dreiste Wertpapierh&auml;ndler mit roten Hosentr&auml;gern, beruhigt nicht. Wenn die Deutsche Bank eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent verlangt und nicht gleichzeitig harte Kontrollen gegen lukrative, aber eben illegale Gesch&auml;fte einf&uuml;hrt, dann verursacht sie kriminelles Verhalten. Wer am Ende was konkret wusste, ist dabei v&ouml;llig egal. [&hellip;]<br>\nMan sollte die M&ouml;glichkeit des Lizenzentzugs f&uuml;r Banken in solchen F&auml;llen ernsthaft pr&uuml;fen. Der Zeitpunkt w&auml;re jetzt gut, da die Europ&auml;ische Union gerade an einem Abwicklungsmechanismus f&uuml;r Banken bastelt. Damit soll es der Zentralbank m&ouml;glich sein, Banken dichtzumachen, die zu wenig Kapital haben &ndash; ohne dabei das ganze Finanzsystem zu kippen.<br>\nWenn man auch Banken, die sich eines groben Fehlverhaltens schuldig gemacht haben, in den Katalog der europ&auml;ischen Bankenabwicklung mit einbezieht, dann w&auml;re das Problem gel&ouml;st. Nach den Regeln der Bankenabwicklung w&uuml;rden zun&auml;chst nur die bluten, die von dem Fehlverhalten profitierten: die Eigent&uuml;mer, die Kreditgeber, Vorstand und Aufsichtsrat und die Angestellten, aber nicht der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-ueber-finanzskandale-und-zinsmanipulationen-a-937182.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt, L&ouml;we. Nur wissen wir doch Alle, dass vor allem die Banken, die so gro&szlig; sind, um Libor und W&auml;hrungskurse zu manipulieren, auch nach der Einf&uuml;hrung einer Bankenunion (so sie denn &uuml;berhaupt kommt) noch zu gro&szlig; sein werden, um sie &bdquo;dicht zu machen&ldquo;. Eines der Probleme ist doch, dass sowohl das Top-Managment als auch die Eigent&uuml;mer solcher Banken einen sehr gro&szlig;en Anreiz haben, den Betrug in ihrem Unternehmen nicht zu unterbinden. Selbst die hohen Strafen sind doch Peanuts im Vergleich zu den Gewinnen, die sich durch Betrug erzielen lassen. Und da die Einkommen des Managements (Stichwort &bdquo;Boni&ldquo;) immer noch an kurzfristige betriebswirtschaftliche Zahlen gekn&uuml;pft sind, ist kein echter Anreiz vorhanden, den Betrug zu unterbinden. Wie w&auml;re es denn, wenn man ein Gesetz einf&uuml;hrt, dass sowohl Eigent&uuml;mer als auch das Top-Management von Banken direkt f&uuml;r kriminelle Vorkommnisse finanziell zur Rechenschaft gezogen werden k&ouml;nnen. Man k&ouml;nnte beispielsweise daf&uuml;r sorgen, dass die Strafen nicht aus &bdquo;stillen Reserven&ldquo; und R&uuml;cklagen, sondern ganz direkt aus den Dividenden beglichen werden und der Vorstand der &bdquo;Betr&uuml;gerbanken&ldquo; pers&ouml;nlich haftend gemacht wird. Dann g&auml;be es endlich Anreize, daf&uuml;r zu sorgen, dass die eigene Bank sich an Gesetze h&auml;lt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Macht und Ma&szlig;<\/strong><br>\nFr&uuml;her regulierten unabh&auml;ngige Stellen die wichtigsten Referenzwerte auf den Finanzm&auml;rkten, jetzt bestimmen die Geldinstitute selbst. Langsam wird klar, was Banker mit dieser Freiheit angestellt haben: Sie haben Grundfesten des Marktes besch&auml;digt.<br>\nDer Libor-Zinssatz, der Goldpreis, die Wechselkurse: Bankern wird vorgeworfen, dass sie s&auml;mtliche Referenzwerte manipuliert haben sollen, an denen sich Akteure auf den Finanzm&auml;rkten orientieren. Damit ist eine v&ouml;llig neue Eskalationsstufe erreicht: Es geht nicht mehr nur um einzelne Verfehlungen von Geldh&auml;usern. Vielmehr haben Banker Grundfesten des Marktes besch&auml;digt. Kleine Reparaturen reichen da nicht mehr aus.<br>\nIm Geist der Deregulierung haben sich Finanzaufsicht und Politik vor einigen Jahren das Zepter aus der Hand nehmen lassen: W&auml;hrend fr&uuml;her die Festlegung von Ma&szlig;einheiten &ndash; sei es die Elle oder das Kilo &ndash; ganz selbstverst&auml;ndlich von hoheitlicher Hand erfolgten, haben die Politiker in den vergangenen Jahren zugelassen, dass die Finanzakteure selbst definieren, wie lang eine Elle oder wie schwer ein Kilo ist: Sie haben zugelassen, dass die Marktteilnehmer ihre eigenen Ma&szlig;einheiten festlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/manipulation-an-den-finanzmaerkten-macht-und-mass-1.1835153\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Banker bedrohen das Wirtschaftssystem<\/strong><br>\nRazzien bei Frankfurter Gro&szlig;banken, ein Milliardenbu&szlig;geld aus Br&uuml;ssel, Rekordstrafen in den USA &ndash; kaum ein Tag vergeht ohne schlechte Nachrichten aus der Finanzwelt. F&uuml;r die Marktwirtschaft ist Gefahr in Verzug. Noch ein Skandal, und es wird so viel Regulierung kommen, dass man die Banken auch gleich verstaatlichen kann.<br>\nEin Buchdeckel des Schriftstellers Ingo Schulze aus dem Jahr 2005 zeigt eine Anleitung zum Roulettespiel. Schulze stammt aus der DDR, er trauert dem Unrechtsstaat nicht nach, er leidet aber am Kapitalismus. Die Grundversorgung der Menschen &ndash; Gesundheitswesen, Energiekonzerne, Banken &ndash; sollte in Staatshand sein; das forderte er schon vor Jahren. &ldquo;Unser System wird mehr und mehr von Zockern beherrscht&rdquo;, sagt der Dichter.<br>\nF&uuml;r &uuml;berzeugte Marktwirtschaftler war das starker Tobak. Fehlentwicklungen, auch Exzesse waren nicht zu leugnen, das schon. Und trotzdem schien das grunds&auml;tzlich freie Spiel der Kr&auml;fte allen Alternativen &uuml;berlegen zu sein. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, und erst im Wettbewerb entwickeln sich die wertvollsten Ergebnisse &ndash; diese Annahmen sind die Pfeiler eines Wirtschaftssystems zum Wohle m&ouml;glichst vieler. Inzwischen wankt selbst bei Anh&auml;ngern des bestehenden Systems die Gewissheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/skandale-in-der-finanzbranche-banker-bedrohen-das-wirtschaftssystem-1.1835518\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Ein lesenwerter Artikel, erfreulich kritisch. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn all dem tats&auml;chlich einmal Taten folgen w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSA greift milliardenfach Standortdaten von Handys ab<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst NSA sammelt offenbar systematisch Standortinformationen von Mobiltelefonen. Laut einem Bericht der &ldquo;Washington Post&rdquo; kommen f&uuml;nf Milliarden Datens&auml;tze zusammen &ndash; jeden Tag. So k&ouml;nnen weltweite Bewegungsprofile erstellt werden, betroffen sind demnach Hunderte Millionen Ger&auml;te.<br>\nNeue Dokumente von Edward Snowden k&ouml;nnten eine weitere Dimension im NSA-Sp&auml;hskandal er&ouml;ffnen. Der US-Geheimdienst sammle jeden Tag fast f&uuml;nf Milliarden Datens&auml;tze &uuml;ber die Standorte von Mobiltelefonen auf der ganzen Welt, berichtet die &ldquo;Washington Post&rdquo;. Die Zeitung beruft sich auf ihrer Website auf Papiere des Whistleblowers und Interviews mit Regierungsbeamten. Der NSA erhalte nicht nur Informationen &uuml;ber die Aufenthaltsorte von Menschen, sondern k&ouml;nne sich auch ein Bild von den Kontakten der Handy-Besitzer machen.<br>\nDemnach werden die Ortungsdaten von Hunderten Millionen Ger&auml;ten gespeichert und analysiert. Die Zeitung zitiert aus einem internen Dokument vom Mai 2012, in dem der Geheimdienst einr&auml;umt, dass das Programm &ldquo;unsere F&auml;higkeit zur Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung&rdquo; von Daten &uuml;bersteige. Die NSA habe daraufhin ihre Rechnerkapazit&auml;ten erweitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/washington-post-nsa-sammelt-milliardenfach-standortdaten-von-handys-a-937290.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA tracking cellphone locations worldwide, Snowden documents show<\/strong><br>\nThe National Security Agency is gathering nearly 5 billion records a day on the whereabouts of cellphones around the world, according to top-secret documents and interviews with U.S. intelligence officials, enabling the agency to track the movements of individuals &mdash; and map their relationships &mdash; in ways that would have been previously unimaginable.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/nsa-tracking-cellphone-locations-worldwide-snowden-documents-show\/2013\/12\/04\/5492873a-5cf2-11e3-bc56-c6ca94801fac_story.html\">Washingon Post<\/a><\/li>\n<li><strong>Julian Assange unlikely to face U.S. charges over publishing classified documents<\/strong><br>\nThe Justice Department has all but concluded it will not bring charges against WikiLeaks founder Julian Assange for publishing classified documents because government lawyers said they could not do so without also prosecuting U.S. news organizations and journalists, according to U.S. officials.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/julian-assange-unlikely-to-face-us-charges-over-publishing-classified-documents\/2013\/11\/25\/dd27decc-55f1-11e3-8304-caf30787c0a9_story.html\">Washington Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Kurze Zusammenfassung: Unter der Bedingung, dass sie anonym blieben, sprachen die Beamten des Justizministeriums von einem &ldquo;New York Times-Problem&rdquo;. Falls Assange verfolgt w&uuml;rde, m&uuml;sste das Justizministerium auch die New York Times und andere Nachrichtenmagazine und Berichterstatter, welche klassifiziertes Material ver&ouml;ffentlichten, verfolgen, einschlie&szlig;lich die Washington Post und die britische Zeitung Guardian. Es sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden. Entgegen bisherigen Spekulationen gebe es aber keine geheim gehaltene Klageschrift. Man mache die gleiche Unterscheidung zwischen leaker und Journalist oder Verleger, wie zwischen Manning und Assange. Sie k&ouml;nnten nur Anklage gegen Assange erheben, wenn man eine Straftat entdecke, wie das Hacken eines Computers der US-Regierung. Wikileaks sei &ldquo;skeptisch&rdquo;, ob das so stimme, erkl&auml;rte die Enth&uuml;llungsplattform. In einem Interview mit der Post versicherte Generalstaatsanwalt Eric H. Halter, dass das Justizministerium nicht den ehemaligen Guardian-Reporter Glenn Greenwald zu verfolgen plane. Greenwald hatte eine Serie von Artikeln auf der Grundlage der geleakten Materials geschrieben. Als amerikanischer Staatsb&uuml;rger bef&uuml;rchtet Greenwald bei einer R&uuml;ckkehr in die Staaten eine Strafverfolgung.<\/em><br>\n<em>Diese Aussagen stehen in einem bemerkenswerten Kontrast zu den Vorg&auml;ngen in Gro&szlig;britannien, wo sich Guardian-Herausgeber, Alan Rusbridger, einem Parlamentsausschuss stellen und sich d&uuml;mmliche Fragen gefallen lassen musste wie: Do you love this country? Die Antwort: &ldquo;Wir leben in einer Demokratie und die meisten Menschen, die an dieser Geschichte arbeiten, sind Briten, die Familien in diesem Land haben, die dieses Land lieben. Ich bin etwas &uuml;berrascht, diese  die Frage gestellt zu bekommen, aber, ja, wir sind Patrioten und eines der Dinge, dass wir patriotisch sind, ist das Wesen der Demokratie, die Art der Pressefreiheit und die Tatsache, dass man in diesem Land diese Dinge diskutieren und berichten kann.&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2013\/dec\/03\/guardian-editor-alan-rusbridger-home-affairs-committee-nsa-live-coverage#block-529dfec1e4b083f5f98d9297\">Hier<\/a> die ganze Befragung, die in britischen Fernsehen kaum Beachtung fand). Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters muss der Guardian wom&ouml;glich mit einer Anklage wegen Unterst&uuml;tzung des Terrorismus rechnen, schreibt die <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Guardian-Chef-vor-Parlamentsausschuss\/!128730\/\">taz<\/a> Cressida Dick von der Londoner Polizei sagte, es werde untersucht, ob Straftaten begangen worden seien. Dabei bezog sie sich auf die kurzzeitige Festnahme von David Miranda, dem Lebensgef&auml;hrten des Guardian-Journalisten und Snowden-Vertrauten Glenn Greenwald. &ndash; Da tun sich schon wichtige Differenzen auf zwischen dem Umgang mit der NSA-Aff&auml;re in den USA und in Gro&szlig;britannien. W&auml;hrend Barack Obama eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Vorg&auml;nge in der NSA anordnet, sucht die britische Regierung nach M&ouml;glichkeiten, den Guardian  wegen Unterst&uuml;tzung des Terrorismus anzuklagen. (&Uuml;brigens ist Gro&szlig;britannien EU-Mitglied)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Innerhalb einer Minute rief die CIA an&ldquo;<\/strong><br>\nBestsellerautor Jeremy Scahill recherchiert bei somalischen Warlords und afghanischen Taliban. Hier spricht er &uuml;ber Obamas Drohnen, die Hybris der USA und Snowdens Verdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/zu-besuch-bei-warlords-und-taliban-innerhalb-einer-minute-rief-die-cia-an\/9149024.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert Skidelsky: Vier Trugschl&uuml;sse der zweiten Gro&szlig;en Depression<\/strong><br>\nIn der Zeit seit 2008 wurden, vor allem von Spitzenpolitikern, massenhaft &ouml;konomische Trugschl&uuml;sse wiedergek&auml;ut. Im Folgenden meine vier Favoriten:<br>\nDie schw&auml;bische Hausfrau. &bdquo;Man h&auml;tte einfach nur die schw&auml;bische Hausfrau fragen sollen&rdquo; sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Jahr 2008. &bdquo;Sie h&auml;tte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse leben.&rdquo;&hellip;.<br>\nDer Staat kann kein Geld ausgeben, das er nicht hat. Dieser &ndash; wiederholt vom britischen Premierminister David Cameron vorgebrachte &ndash; Trugschluss betrachtet Staaten so, als w&auml;ren diese mit den gleichen Haushaltsbeschr&auml;nkungen konfrontiert wie Haushalte oder Unternehmen. &hellip;.<br>\nStaatsschulden sind aufgeschobene Besteuerung. Diesem h&auml;ufig zitierten Trugschluss zufolge k&ouml;nnen Staaten durch die Ausgabe von Anleihen zwar Geld aufbringen, m&uuml;ssen es aber, weil es sich bei Anleihen um Darlehen handelt, letztlich zur&uuml;ckzahlen und das kann nur &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen erfolgen. &hellip;.<br>\nDie Staatsschulden sind eine Belastung zuk&uuml;nftiger Generationen. Dieser Trugschluss wird so oft wiederholt, dass er bereits in das kollektive Unbewusste eingedrungen ist.<br>\nThesen in der &Ouml;konomie sind selten absolut wahr oder falsch. Was in einigen F&auml;llen wahr ist, kann sich in anderen als falsch erweisen. Wie kann man nun aber in der &Ouml;konomie zwischen wahren und falschen Thesen unterscheiden?  Vielleicht sollte man die Trennlinie folgenderma&szlig;en ziehen: hier die Thesen, die sich bewahrheiten, wenn die Menschen sie f&uuml;r wahr halten und dort die Thesen, die sich ungeachtet irgendwelcher Annahmen bewahrheiten. Die Feststellung &bdquo;Es ginge uns allen besser, wenn wir in einer Rezession alle mehr sparen&ldquo; ist absolut falsch. Es ginge uns n&auml;mlich allen schlechter. Doch die Feststellung &bdquo;Je mehr der Staat Kredite aufnimmt, desto mehr muss er auch f&uuml;r seine Kreditaufnahme zahlen&ldquo;, ist manchmal wahr und manchmal falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/robert-skidelsky-explains-why-post-2008-economic-policy-has-so-often-missed-the-mark\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weiter warten auf die Trendwende<\/strong><br>\nDer Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen ist zuletzt wieder gewachsen. Und auch an der vermeintlichen Entspannung in der zweiten H&auml;lfte der 2000er-Jahre gibt es Zweifel. Die Politik kann und sollte mehr gegen die zunehmende Einkommensungleichheit tun, so das WSI.<br>\nSo viel ist klar: Die verf&uuml;gbaren Einkommen in Deutschland sind heute deutlich ungleicher verteilt als vor 10 oder 20 Jahren. Besonders stark hat sich die Schere zwischen 2000 und 2005 ge&ouml;ffnet. Auch im Jahr 2011, dem letzten, f&uuml;r das derzeit Daten vorliegen, ist die Einkommensungleichheit gestiegen, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Schwieriger zu kl&auml;ren ist, was in der Zwischenzeit passiert ist und in welche Richtung der Trend zeigt. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass die Polarisierung der Einkommen in der zweiten H&auml;lfte der 2000er-Jahre geringf&uuml;gig abgenommen hat: So signalisiert der Gini-Koeffizient, das bekannteste Ma&szlig; f&uuml;r Einkommensungleichheit, einen kleinen R&uuml;ckgang. Und der Anteil der L&ouml;hne am Volkseinkommen ist nach jahrzehntelanger Erosion zwischen 2008 und 2012 wieder angestiegen.<br>\nEine Wende ist aber l&auml;ngst nicht erreicht, zeigt der WSI-Verteilungsbericht. &ldquo;Unter dem Strich sehen wir gewichtige Indizien daf&uuml;r, dass noch eine Menge zu tun ist, um eine echte Entspannung der Verteilungsentwicklung zu erreichen. Einzelne positive Tendenzen ergeben keinen stabilen Trend. Und die &auml;rmeren Menschen in diesem Land haben davon bislang &uuml;berdies kaum profitiert&rdquo;, fasst Brigitte Unger, die Wissenschaftliche Direktorin des WSI, zusammen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131205_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/44681_44811.htm\">Hans-Boeckler-Stiftung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Verteilungsbericht 2013 &ndash; Trendwende noch nicht erreicht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_report_10_2013.pdf\">Hans-Boeckler-Stiftung [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Is it time to pull the plug on the EU?<\/strong><br>\n&ldquo;Success is relative&rdquo; wrote T. S. Eliot in his play The Family Reunion, &ldquo;It is what we can make of the mess we have made of things.&rdquo; This is an apposite description of the current &ldquo;success&rdquo; in the EU. A financial and political disaster has been transformed into a permanent calamity. Most of southern Europe dwells in an economic depression and the rest does not appear to be recovering. Success is currently defined as not being in recession. As &ldquo;growth&rdquo; in the third quarter fell to 0.2 per cent in the EU (in the Euro-currency group 0.1 per cent) there is talk of &ldquo;recovery still slowly stabilising&rdquo;. It is truly impressive to what depths success can plumb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2013\/12\/mathew-d-rose-is-it-time-to-pull-the-plug-on-the-eu.html\">Naked Capitalism<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europa spart bei den Arbeitslosen<\/strong><br>\nSeit Ausbruch der Wirtschaftskrise ist in vielen EU-Staaten die Arbeitslosigkeit rasant gestiegen &ndash; auf traurige Rekordwerte. Dennoch haben die Regierungen unter dem Spardruck die Mittel f&uuml;r die Arbeitsmarktpolitik zusammen gestrichen. Die Unterst&uuml;tzungsleisten halten nicht Schritt mit der steigenden Arbeitslosigkeit. Dies zeigen Berechnungen der linken Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann, die sich entsprechende Daten mit einer Anfrage an die Bundesregierung besorgt hat. In 15 EU-L&auml;ndern, f&uuml;r die aussagekr&auml;ftige Statistiken vorliegen, stieg die Zahl der Arbeitslosen zwischen 2009 und 2011 um knapp zwei Millionen oder fast 15 Prozent. Im selben Zeitraum aber erhielten in diesen Nationen nur 110.000 Personen mehr Einkommensunterst&uuml;tzung. Das entspricht einer Zunahme um ein Prozent. Das soziale Netz bietet also weniger denn je einen Schutz f&uuml;r die betroffenen Menschen. Besonders deutlich veranschaulicht ein Blick in einzelne Regionen diese Problematik. In Spanien weitete sich die Arbeitslosigkeit zwischen 2009 und 2011 um mehr als ein F&uuml;nftel aus, die Zahl der Transferempf&auml;nger aber nur um sechs Prozent. Weil zudem die H&ouml;he der Leistungen gek&uuml;rzt wurde, schrumpften die Arbeitsmarktausgaben sogar um eine Milliarde Euro oder knapp zwei Prozent. In Irland nahm die Zahl der Arbeitslosen um 18 Prozent zu, die Zahl der Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld um sieben Prozent und die Ausgaben daf&uuml;r legten nur um zwei Prozent zu. In Portugal ist das Missverh&auml;ltnis noch krasser. &ndash; Zimmermann spricht von einer &bdquo;besorgniserregenden Entwicklung&ldquo; und ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Kurswechsel aus. Zumindest im Euroraum tr&auml;gt sie eine Mitverantwortung f&uuml;r die sozialen Einschnitte. Allerdings haben Union und SPD bekr&auml;ftigt, dass sie die europapolitische Linie im Wesentlichen fortsetzen wollen. Andererseits l&auml;sst sich Merkel, ohne gro&szlig; in Deutschland dar&uuml;ber zu reden, seit l&auml;ngerem auf Zugest&auml;ndnisse ein. So bekamen mehrere L&auml;nder wie Griechenland oder Portugal mehr Zeit f&uuml;r den Defizitabbau. Der Sparkurs, den Merkel &uuml;berall in Europa durchsetzte, wird aber trotz der vorsichtigen Lockerung umstritten bleiben. Egal wie man dazu steht: Zu einer vollst&auml;ndigen Bilanz geh&ouml;rt in jedem Fall ein Blick auf die Verelendung und das enorme Leid der Menschen in gro&szlig;en Teilen des Kontinents.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/eu-krise-europa-spart-bei-den-arbeitslosen,1471908,25132436.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Freihandelsabkommen mit den USA in der Kritik<\/strong><br>\n&bdquo;Beseitigung von Z&ouml;llen + Vereinheitlichung von Regulierungsstandards = mehr Wirtschaftskraft und Wohlstand fu&#776;r alle&ldquo;?!<br>\nDiese Gleichung steht fu&#776;r das Versprechen, mit dem uns die Verhandlungen zwischen der EU und den USA seit ihrem Beginn 2013 schmackhaft gemacht werden. Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) soll den Weg ebnen fu&#776;r die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt. Doch das Abkommen birgt besorgniserregende Risiken und Nebenwirkungen.<br>\nKonzerne haben unter dem Deckmantel der Vertraulichkeit l&auml;ngst die informelle Federfu&#776;hrung inden Verhandlungen u&#776;bernommen.  &Ouml;kologische Anliegen sowie die Interessen von VerbraucherInnen und ArbeitnehmerInnen bleiben auf der Strecke.<br>\nIm Zentrum der TTIP-Verhandlungen stehen Marktliberalisierungen fu&#776;r Gu&#776;ter, Dienstleistungen und Investitionen durch die Beseitigung von Z&ouml;llen und von so genannten &bdquo;nicht tarif&auml;ren Hemmnissen&ldquo;.<br>\nHinter letztgenanntem Ausdruck verbirgt sich eine wechselseitige Anerkennung, Harmonisierung oder zuku&#776;nftig die gemeinsame Ausarbeitung von Regulierungsstandards im Rahmen einer neuen regulatorischen Zusammenarbeit&lsquo; zwischen der EU und den USA. Was manchem nach einer positiven Entwicklung klingen mag, erweist sich bei n&auml;herer Betrachtung &ndash; etwa im Bereich der Lebensmittelsicherheit, im VerbraucherInnen- oder im Umweltschutz &minus; als ein massiver Angriff auf das europ&auml;ische Vorsorgeprinzip. Dieses schu&#776;tzt im Gegensatz zu amerikanischen Standards viel st&auml;rker die Interessen und die Sicherheit von VerbraucherInnen und Umwelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ska-keller.de\/images\/stories\/themes\/development\/pdf\/TTIP%20Broschuere%20WEB.pdf\">Ska Keller [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitskostenentwicklung und internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit in Europa<\/strong><br>\nArbeits- und Lohnst&uuml;ckkosten in 2012 und im 1. Halbjahr 2013<br>\nIm Jahr 2012 kostete in Deutschland eine Arbeitsstunde in der Privatwirtschaft 31,0 Euro. Obwohl sich die Arbeitskostenentwicklung zuletzt normalisiert und mit einer Ver&auml;nderungsrate von 2,8 % h&ouml;her als der durchschnittliche Euroraumzuwachs war, ist Deutschland im Vergleich zum Vorjahr im europ&auml;ischen L&auml;nderranking um einen Platz nach unten auf den achten Platz gerutscht. In Deutschland ist eine Arbeitsstunde im privaten Dienstleistungssektor um rund ein F&uuml;nftel billiger als im Verarbeitenden Gewerbe; in keinem anderen europ&auml;ischen Land ist der Abstand so gro&szlig;. Die deutsche Industrie profitiert durch die Verbundeffekte mit dem Dienstleistungssektor hiervon betr&auml;chtlich. So reduzieren sich durch die deutlich preiswerteren Vorleistungen aus dem Dienstleistungssektor die Arbeitskosten der deutschen Industrie um acht bis zehn Prozent. Alles in allem best&auml;tigt dies das Bild, dass die deutsche Volkswirtschaft weiterhin &uuml;ber eine extrem hohe preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber dem Rest Europas verf&uuml;gt.<br>\nDie sogenannten Krisenl&auml;nder haben durch die dramatische Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung der vergangenen Jahre ihre preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit in Bezug auf ihre Kostensituation zur&uuml;ckerlangt. Problematisch ist aber nach wie vor, dass die deutsche Volkswirtschaft, als gr&ouml;&szlig;ter Absatzmarkt Europas, bei der Importnachfrage schw&auml;chelt und so den Anpassungsprozess in diesen L&auml;ndern behindert. Notwendig w&auml;re deshalb, dass die deutschen L&ouml;hne vor&uuml;bergehend um deutlich mehr als 3 % j&auml;hrlich steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_88_2013.pdf\">IMK Report 88 Dezember 2013 [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fabrikbrand in Prato: &Auml;rger &uuml;ber chinesische &ldquo;Invasion&rdquo;<\/strong><br>\nDer Fabrikbrand von Prato weist auf mafiose Strukturen im italienischen Textilsektor hin, mit Menschenhandel und Sklavenarbeit. Die Chinesen arbeiten zu Niedrigstl&ouml;hnen. Den Einheimischen erscheinen sie als unlautere Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Die Opfer des Fabrikbrands von Prato, sieben Tote und vier Verletzte, waren allesamt Chinesen. Die Stadt in der Toskana, wenig n&ouml;rdlich von Florenz gelegen, weist unter allen italienischen St&auml;dten den mit Abstand h&ouml;chsten Anteil chinesischer Einwanderer auf. Bei einer Gesamtbev&ouml;lkerung von rund 180 000 Personen wird die Zahl der Immigranten aus dem Reich der Mitte von den lokalen Beh&ouml;rden auf mindestens 30 000 gesch&auml;tzt. In ganz Italien halten sich laut Angaben der Caritas 277 000 Chinesen auf. In einem letzte Woche gef&uuml;hrten Interview beklagte B&uuml;rgermeister Cenni gegen&uuml;ber der NZZ, dass die Chinesen kaum Steuern zahlten und das meiste Geld nach Hause &uuml;berwiesen, dabei aber das Sozialwesen, die Schulen und Spit&auml;ler heillos &uuml;berforderten. Der &Auml;rger &uuml;ber die chinesische &laquo;Invasion&raquo; ist in Prato weit verbreitet. Gross ist die Wut vorab bei den Tausenden italienischer Arbeitnehmer, die w&auml;hrend der letzten Jahre ihre Stelle im Textilsektor verloren haben. Seit 2000 hat sich in Prato die Zahl der offiziell in diesem Sektor Besch&auml;ftigten auf knapp 20 000 halbiert. Das kann allerdings nicht den chinesischen Betrieben vor Ort angelastet werden, wie sowohl der Pr&auml;sident der Industriellen von Prato, Andrea Cavicchi, wie auch der lokale Sekret&auml;r der Linksgewerkschaft CGIL, Alessandro Fabbrizzi, im Gespr&auml;ch mit der NZZ pr&auml;zisierten. Die chinesischen Unternehmen h&auml;tten sich n&auml;mlich bisher nicht auf die in Prato traditionsreiche Textilherstellung, sondern auf die Kleiderfertigung spezialisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/brand-in-prato-aerger-ueber-chinesische-invasion-1.18196574?extcid=Newsletter_03122013_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Zahl der Chinesen in Prato, nach London und Paris die drittgr&ouml;&szlig;te Chinatown Europas, wird von anderen Quellen auf fast 50 Tausend gesch&auml;tzt. Gemeldet sind 14 Tausend. Der Brand ging wohl von einem elektrischen Ofen aus, der in den vorhandenen Textilien schnell Nahrung fand. Die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Wohnunterk&uuml;nfte sind eigentlich seit Jahren bekannt. Dabei kann man durchaus vom Gl&uuml;ck im Ungl&uuml;ck sprechen. In dem Fabrikgeb&auml;ude lebten und arbeiteten zusammengepfercht an die 100 Menschen. Weiterhin befanden sich in dem Geb&auml;ude hochexplosive Gasflaschen. Der Stundenlohn wird auf einen Euro gesch&auml;tzt, und geschuftet wird bis zu <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/chinatown-bei-florenz-asiatische-sklaven-verbrannt-1.18196422\">18 Stunden t&auml;glich<\/a>. Auch wenn es in der Provinz Prato gesch&auml;tzte 4500 chinesische Unternehmen gibt, so ist es unbegreiflich, warum das Ph&auml;nomen Schwarzarbeit, aber auch Steuerhinterziehung durch Unternehmen und Arbeiter nicht durch Razzien eingeschr&auml;nkt werden kann. Die Journalistin Silvia Pieraccini hat in diesem Umfeld recherchiert (L&rsquo;assedio cinese. Il distretto senza regole degli abiti low cost di Prato) und verweist auf Korruption bei der Polizei. Ger&auml;t ein chinesischer Betrieb in das Visier von Ermittlungen schlie&szlig;t der informierte Besitzer sofort den Betrieb und Verwandte tragen die neue unbefleckte Firma bereits am folgenden Tag in das Handelsregister ein. Dass in Prato nicht durchgegriffen wird, liegt vielleicht auch daran, dass einige Italiener, die ihre Firmen nicht erst in der heutigen Krise schlie&szlig;en mussten, ganz gut am Verkauf und an der Vermietung ihrer Fabrikgeb&auml;ude und Wohnh&auml;user  verdienen. Die Chinesen zahlen fast jeden Preis und nat&uuml;rlich bar &ndash; welch wunderbare M&ouml;glichkeit der Steuervermeidung. Pieraccini sch&auml;tzt den Jahresumsatz der chinesischen Produktion auf zwei Milliarden Euro, die H&auml;lfte illegal. Dies d&uuml;rfte wohl eher eine Untergrenze sein. Offiziell werden aus Prato jeden Tag 1,2 Millionen Euro nach China &uuml;berwiesen (Italienische Nationalbank). Das sind allerdings &auml;ltere Daten. Pieraccini sch&auml;tzt, dass im chinesischen Prato jeden Tag eine Million Kleidungsst&uuml;cke gen&auml;ht werden k&ouml;nnen, alle &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.brand-in-einer-textilfabrik-bangladesch-in-der-toskana.7d5bca4b-084a-4627-89d2-16506043a183.html\">made in Itay<\/a>&ldquo;. Die in fremdenfeindlicher Absicht propagierte Konkurrenz durch chinesische Arbeiter trifft in Prato nicht zu. Das italienische Prato l&auml;sst Bekleidung schon l&auml;ngst in China produzieren, verblieben ist die Produktion hochwertiger Stoffe, die sich allerdings nicht f&uuml;r die chinesische &ldquo;Pronto moda&rdquo; eignen, der schnellen Produktion immer neuer Modelle zu g&uuml;nstigen Preisen. Dennoch k&ouml;nnte sich die Stoffproduktion und die Bekleidungsindustrie in Prato in idealer Weise erg&auml;nzen. Dem steht allerdings heute noch der gro&szlig;e Anteil illegaler Produktion chinesischer Firmen entgegen. Ein St&uuml;ck Dritte Welt mitten in Europa. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Menschenrechte: Weiche Norm, hartes Urteil<\/strong><br>\nAnw&auml;lte erstatten Anzeigen gegen deutsche Unternehmen, um sie international zur Einhaltung der Menschenrechte zu zwingen. Das schafft Pr&auml;zedenzf&auml;lle. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main kommt voran. Stellungnahmen von vier Zeugen hat sie bereits eingeholt. Es geht um die Frage, ob Besch&auml;ftigte des Ingenieurkonzerns Lahmeyer International GmbH aus Bad Vilbel eine Mitverantwortung daf&uuml;r tragen, dass rund 4.700 Bauernfamilien im Sudan durch Hochwasser des Nils aus ihren D&ouml;rfern vertrieben wurden. Zeugin Valerie H&auml;nsch, Ethnologin der Universit&auml;t Bayreuth, hat das Drama 2008 und 2009 pers&ouml;nlich vor Ort im Sudan verfolgt: &ldquo;Die Familien vom Volk der Manasir waren &uuml;berrascht und schockiert, wie schnell das Wasser stieg. Sie waren nicht &uuml;ber den Zeitpunkt des Aufstaus informiert.&rdquo; Der Vorwurf gegen die Lahmeyer-Mitarbeiter lautet, dass sie den neuen Staudamm am Nil geschlossen h&auml;tten, ohne die betroffene Bev&ouml;lkerung angemessen vorzuwarnen. Das Verfahren gegen Lahmeyer ist eine Rarit&auml;t. Aber es zeigt: Deutsche Unternehmen m&uuml;ssen sich inzwischen mehr Gedanken dar&uuml;ber machen, welche Auswirkungen ihr Handeln auf Menschen in anderen Teilen der Welt hat. Das kann Baukonzerne ebenso betreffen wie beispielsweise C &amp; A oder Kik, die in asiatischen Zulieferfabriken Textilien fertigen lassen. Nicht ausgeschlossen ist, dass sich deutsche Gerichte bald auch mit der Zuliefererfrage besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2013%2F11%2F30%2Fa0162&amp;cHash=7889f9dd6475913c649d39cd0fc8931e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland im Inselstreit<\/strong><br>\nUngeachtet der eskalierenden Spannungen in Ostasien k&uuml;ndigen deutsche Unternehmen neue R&uuml;stungsexporte an Verb&uuml;ndete des Westens im Umfeld Chinas an. Wie die Kieler Werft HDW best&auml;tigt, hat sie den Verkauf zweier U-Boote an Singapur beschlossen. Singapur gilt in den Inselstreitigkeiten in Ost- und S&uuml;dostasien als zuverl&auml;ssiger Partner des Westens. Einen Vorgeschmack auf die Konflikte, die sich in der gesamten Region abzeichnen, gibt in diesen Tagen der Streit um die Inselgruppe, die in China &ldquo;Diaoyu&rdquo;, in Japan &ldquo;Senkaku&rdquo; genannt und von beiden Staaten beansprucht wird. Hintergrund sind wohl nicht so sehr Rohstoff- als vielmehr milit&auml;rstrategische Interessen: Die Inseln sind Teil einer Inselkette, die Beijing als einen wichtigen Verteidigungsring gegen m&ouml;gliche &auml;u&szlig;ere Aggressionen betrachtet. In Berlin werden die j&uuml;ngsten Spannungen, die deutsche Wirtschaftsinteressen zu tangieren drohen, mit Sorge registriert. Deutsche R&uuml;stungsexporte in die Region sowie die zunehmende Kooperation der Bundeswehr mit Japan, S&uuml;dkorea und weiteren Verb&uuml;ndeten des Westens lassen vermuten, dass Deutschland im Fall einer Konflikteskalation Partei ergreifen wird &ndash; gegen China. (&hellip;)<br>\nZur v&ouml;lkerrechtlichen Beurteilung des Streits um die Inselgruppe, die auf Chinesisch &ldquo;Diaoyu&rdquo;, auf Japanisch &ldquo;Senkaku&rdquo; genannt wird, hat sich k&uuml;rzlich der Politikwissenschaftler Shaocheng Tang in einer Publikation der Hanns-Seidel-Stiftung ge&auml;u&szlig;ert. Weder Tang, der in Taipei (Taiwan) arbeitet, noch die CSU-nahe Seidel-Stiftung k&ouml;nnen besonderer Sympathien f&uuml;r die Volksrepublik verd&auml;chtigt werden. Tang konstatiert, dass die Inselgruppe bereits in den Zeiten der Qing-Dynastie (1644-1911) zu China geh&ouml;rte und erst 1895 von Japan annektiert wurde &ndash; nach der chinesischen Niederlage im Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg (1894\/95). Eine Konsequenz aus den Aggressionen Japans im Zweiten Weltkrieg war es, dass Tokio Territorien zur&uuml;ckgeben musste, die es zuvor erobert hatte &ndash; ganz wie Deutschland. Entsprechende Festlegungen finden sich in der &ldquo;Kairoer Erkl&auml;rung&rdquo; der Alliierten vom 27. November 1943 und in ihrer &ldquo;Potsdamer Erkl&auml;rung&rdquo; vom 26. Juli 1945, erl&auml;utert Tang. Auf die Beschl&uuml;sse der Alliierten beruft sich China bis heute, w&auml;hrend Japan sie schlicht nicht anerkennt.[1]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58749\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bin ich hier immer noch richtig?<\/strong><br>\nDa, wo ich wohne, ist es sch&ouml;n. Sch&ouml;n in einem Sinne, der dies auch meint. In meinem Brandenburger 2.500-Einwohner-&Ouml;rtchen flankieren alte B&auml;ume stille Stra&szlig;en, in denen zwar auch ein paar Fertighaush&ouml;llen mit blau lackierten D&auml;chern stehen. &Uuml;berwiegend jedoch leben wir Vorst&auml;dter hier in &auml;lteren H&auml;usern mit Giebeln und Doppelkastenfenstern, drum herum je ein Garten, in dem Erlen, Eichen und Stauden ihren jahreszeitlichen Reigen auff&uuml;hren.<br>\nFragt mich jemand, warum ich mir Tag f&uuml;r Tag den Weg in die innerst&auml;dtisch gelegene Redaktion und zur&uuml;ck antue, l&auml;chle ich milde. So viel Sch&ouml;nheit und Gelassenheit wie in meinem &Ouml;rtchen lohnen die Fahrzeit allemal.<br>\nDoch nun ist leider etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Denn so wie Berlin sein Flughafenproblem, sein Hundekackeproblem und Geldprobleme sonder Zahl hat, so haben wir hier drau&szlig;en jetzt ein Fl&uuml;chtlingsproblem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Zumutung\/!128660\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Ein nachdenklicher Kommentar, der alle angeht. Kein Zufall auch, dass derzeit die Medien voll sind mit Berichten zum NPD-Verbotantrag, auch der NSU-Prozess ist in aller Munde und auch die EU-Fl&uuml;chtlingspolitik passt thematisch in diese Reihe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>UNCTAD: Bev&ouml;lkerung der &auml;rmsten L&auml;nder verdoppelt sich<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung der 49 &auml;rmsten L&auml;nder der Welt wird sich nach Sch&auml;tzung der Vereinten Nationen bis 2050 auf 1,7 Milliarden Menschen verdoppeln. Zur Bek&auml;mpfung m&uuml;ssten Arbeitspl&auml;tze geschaffen werden. Allerdings sei diese Entwicklung selbst in den Boom-Jahren 2002 bis 2008 entt&auml;uschend gewesen, als das j&auml;hrliche Wirtschaftswachstum bei durchschnittlich acht Prozent gelegen habe. Von 2000 bis 2012 sei der Arbeitsmarkt in den am wenigsten entwickelten L&auml;ndern &ndash; englisch abgek&uuml;rzt LDC &ndash; im Schnitt um 2,9 Prozent gewachsen. &ldquo;Das Wachstum, das wir in den LDCs in den vergangenen Jahrzehnten gesehen haben, ist ein Wachstum der Arbeitslosigkeit&rdquo;, zog die New Yorker UNCTAD-Leiterin Mussie Delelegn eine bittere Bilanz. Wegen des Bev&ouml;lkerungswachstums n&auml;hmen Armut und Ungleichheit zu und schreite die Verst&auml;dterung voran. In dem Bericht wurde auf eine &ldquo;demografische Herausforderung&rdquo; hingewiesen: Die Bev&ouml;lkerung in den LDC werde sich von 858 Millionen 2011 bis 2050 auf 1,7 Milliarden verdoppeln und die Altersgruppe der 15- bis 24-J&auml;hrigen von 168 Millionen 2010 bis 2050 auf 300 Millionen anwachsen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article122104493\/Bevoelkerung-der-aermsten-Laender-verdoppelt-sich.html\">Die Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/unctad.org\/en\/pages\/PublicationWebflyer.aspx?publicationid=700&amp;tab=Downloads\">Least Developed Countries Report 2013<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eklat im Hauptausschuss &ndash; Linke verl&auml;sst Sitzung unter Protest<\/strong><br>\nIn der ersten Sitzung des umstrittenen Hauptausschusses des Bundestags ist es zu einem Eklat gekommen. Die Vertreter der Linken verlie&szlig;en am Mittwoch unter Protest die Sitzung, weil Union und SPD drei Gesetzentw&uuml;rfe von ihnen nicht behandeln wollten. Ausschussmitglied Klaus Ernst sagte, es sei das passiert, was die Linksfraktion von Anfang an erwartet habe. &bdquo;Der Hauptausschuss wird zum parlamentarischen Grab f&uuml;r Antr&auml;ge der Opposition gemacht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Eklat-im-Hauptausschuss\/!128779\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mathe-Defizite schrecken Wirtschaft auf<\/strong><br>\nBeim aktuellen Pisa-Schultest schneidet Deutschland wieder nur mittelm&auml;&szlig;ig ab. Naturwissenschaftliche F&auml;cher gelten als schwierig und anstrengend. Unternehmer sind vor allem mit den Mathematik-Kenntnissen unzufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/leistung-in-der-schule-mathe-defizite-schrecken-wirtschaft-auf-\/9158492.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zur Kritik an Pisa: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19428\">Macht PISA dumm?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Banken suchen fieberhaft neue Betrugsmaschen, um Strafe f&uuml;r Libor-Manipulation zu kompensieren<\/strong><br>\nDie heute gegen zahlreiche Gro&szlig;banken verh&auml;ngte Rekordstrafe von 1,7 Milliarden Euro wegen jahrelanger Manipulation von Referenzzinss&auml;tzen wie Libor, Tibor und Euribor zeigt erste Wirkungen. Wie soeben bekannt wurde, suchen betroffene Geldinstitute wie die Deutsche Bank, die Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale oder die Royal Bank of Scotland bereits fieberhaft nach neuen Betrugsmaschen, um die Verluste durch die Strafen zu kompensieren oder &ndash; im Idealfall &ndash; satte zus&auml;tzliche Gewinne einzufahren.<br>\nEin Sprecher der Deutschen Bank erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Postillon Money: &ldquo;Wir raten unseren Aktion&auml;ren, Ruhe zu bewahren. Unser Institut arbeitet mit Hochdruck daran, den &auml;rgerlichen Verlust von 725 Millionen Euro durch neue Gaunereien zu kompensieren. Solange niemand f&uuml;r derartige kriminelle Umtriebe hinter Gitter muss, sind Bu&szlig;gelder lediglich unerwartete Ausgaben. Wir sehen sie nicht als Strafe an, sondern als Ansporn, durch noch ausgefeiltere Tricksereien noch h&ouml;here Renditen zu erzielen, damit der Return on Investment (ROI) wieder stimmt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/12\/banken-suchen-fieberhaft-neue.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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