{"id":19562,"date":"2013-12-06T08:51:48","date_gmt":"2013-12-06T07:51:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562"},"modified":"2013-12-06T08:51:48","modified_gmt":"2013-12-06T07:51:48","slug":"hinweise-des-tages-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h01\">100 Jahre. Willy Brandt hat sich gerne mit den M&auml;chtigen angelegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h03\">Die formale Verst&auml;ndlichkeit der Themenbereiche &ndash; Eine Studie der Universit&auml;t Hohenheim.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h04\">Zur gro&szlig;en Freude der Pharma- und Unterhaltungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h05\">What is Wrong with the EU?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h06\">James K. Galbraith on Europe, the US, debt and money &ndash; interviewed by Roger Strassburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h07\">Verl&auml;ngerung der Zurechnungszeit um zwei Jahre: Abschl&auml;ge und Rentenniveausenkung bleiben unangetastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h08\">Altersvorsorge &ndash; Dann stehe ich schlecht da<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h09\">Der Wettbewerb und die Suppenk&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h10\">Schikanen beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h11\">Mieten und Wohnungspreise in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten steigen 2014 weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h12\">Rechtsextremer Terror: Sehr viel mehr Opfer als bisher bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h13\">00000000: Passwort f&uuml;r US-Atomraketen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h14\">Mitgliederentscheid: Die SPD-F&uuml;hrung braucht Ja-Sager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562#h15\">Viel Streit und wenig Geld: R&auml;tselraten um BAf&ouml;G-Reform<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19562&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>100 Jahre. Willy Brandt hat sich gerne mit den M&auml;chtigen angelegt<\/strong><br>\nEin Essay von Albrecht M&uuml;ller im Freitag<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131206_AM_WB_Freitag_49.pdf\">Der Freitag [PDF &ndash; 255 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alan Rusbridger: Die Regierungsvertreter waren sich der Ironie nicht bewusst, dass die einzige Organisation, die bislang die Kontrolle &uuml;ber ihre Daten verloren hatte, keine Zeitung, sondern die NSA gewesen war.<\/strong><br>\nEs ist schwieriger, als man denkt, ein Apple MacBook Pro gem&auml;ss den Standards der britischen Regierung zu zerst&ouml;ren. In einer perfekten Welt w&uuml;nschen die Beamten, die diese Apparate zerst&ouml;ren wollen, dass man sie in einen riesigen Fleischwolf wirft, der sie zu Staub zermalmt. Da der &laquo;Guardian&raquo; &uuml;ber kein solches Ger&auml;t verf&uuml;gt, erwarben wir am 20. Juli dieses Jahrs eine Bohrmaschine und einen Winkelschleifer und bef&ouml;rderten die Computer unter dem wachsamen Auge zweier staatlicher Beobachter ins Jenseits. In unseren Diskussionen mit Regierungsvertretern vor dem 20. Juli hatten wir diesen beizubringen versucht, dass dieses Bestreben, ein Medienunternehmen zu g&auml;ngeln, nicht nur grunds&auml;tzlich falsch, sondern auch sinnlos sei. Selbstverst&auml;ndlich existierten, sagten wir ihnen, weitere Kopien des Snowden-Materials in anderen L&auml;ndern. Denn, erkl&auml;rten wir ihnen, der &laquo;Guardian&raquo; arbeite mit Medienunternehmen in den USA zusammen. Was erwarteten sie sich davon, ein paar Festplatten in London zu zerst&ouml;ren? Die M&auml;nner von der Regierung sagten, sie seien sich &laquo;schmerzlich bewusst&raquo;, dass weitere Kopien vorhanden seien, aber sie h&auml;tten Anweisung, die Aktivit&auml;ten des &laquo;Guardian&raquo; in dieser Sache in London zu beenden, indem sie die Computer zerst&ouml;rten, die die Informationen von Snowden enthielten. &hellip;.<br>\nAn dieser Stelle muss ich gestehen: Ich habe diese in den NSA- und GCHQ-Dokumenten versteckte Geschichte &ndash; dass die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden die M&ouml;glichkeiten der privaten Verschl&uuml;sselung unterminieren &ndash; nicht selbst aufgesp&uuml;rt; selbst als sie mir junge, auf diese Technologien spezialisierte Reporter, die ihre Bedeutung erkannt hatten, zu erkl&auml;ren versuchten, verstand ich sie nicht sofort. Peinlicherweise musste ich eine Art Kinderzeichnung anfertigen, um mir best&auml;tigen zu lassen, was ich glaubte, von ihnen erz&auml;hlt bekommen zu haben. Verf&uuml;gen US-amerikanische und britische ParlamentarierInnen &uuml;ber ein besseres Verst&auml;ndnis dar&uuml;ber, was die heutige Technologie vermag?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1347\/ueberwachung-und-journalismus\/die-regierungsvertreter-waren-sich-der-ironie-nicht-bewusst-dass\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nur zur Erinnerung: Alan Rusbridger ist seit 17 Jahren Chefredakteur des Guardian und musste sich diese Woche einer nicht gerade zimperlichen Befragung des Innenausschuss des Unterhauses <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19555#h02\">stellen<\/a>. Ein weiterer Text von Rusbridger ist <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/ueberwachungsstaat-was-nun\">im &ldquo;Freitag&rdquo; zu lesen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ein lesenswerter Artikel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Privacy is dead, and here&rsquo;s how<\/strong><br>\nThe Wireless Internet Service Provider Association&rsquo;s &ldquo;WISPA CALEA Compliance Guide&rdquo; details most of the rules that wireless Internet Service Providers are required to follow by CALEA &mdash; the Communications Assistance for Law Enforcement Act of 1994. These rules, variants of which apply to all telcos and to ISPs of all kinds (not just wireless), say what those companies are required to do to comply with the law. More directly, it specifies how they can be required to intercept customer communications and relay that content to law enforcement agencies. If you think your Internet communications are private, they aren&rsquo;t.<br>\nIf you wonder where privacy appears in this document, here it is: 1) the ISP is not allowed to tell you that you are being snooped on (enforcing the privacy of law enforcement); 2) if multiple law enforcement agencies want to read your e-mails or listen to your VoIP calls (both are specifically covered) the ISP is required to not tell any of those law enforcement agencies about the others, and 3: there is no three. Customer privacy is never mentioned in the document.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cringely.com\/2013\/10\/21\/privacy-dead-heres\/\">I, Cringely<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die formale Verst&auml;ndlichkeit der Themenbereiche &ndash; Eine Studie der Universit&auml;t Hohenheim.<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag 2013 ist in erster Linie ein Fachtext. Geschrieben von Experten\/innen f&uuml;r bestimmte Themengebiete &ndash; und geschrieben f&uuml;r Experten\/innen. Aber selbst f&uuml;r einen Fachtext ist er formal sehr unverst&auml;ndlich. Die formale Verst&auml;ndlichkeit betr&auml;gt 3,48 auf einer Skala von 0 (v&ouml;llig unverst&auml;ndlich) bis 20 (sehr verst&auml;ndlich). Damit ist der Koalitionsvertrag formal unverst&auml;ndlicher als politikwissenschaftliche Doktorarbeiten (4,3).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Koalitionsvertrag_2013_Klartext-Check_01.pdf\">Universit&auml;t Hohenheim [PDF &ndash; 3.7 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zur gro&szlig;en Freude der Pharma- und Unterhaltungsindustrie<\/strong><br>\n&laquo;Immer, wenn ich denke, dass die Verhandlungen &uuml;ber das Freihandelsabkommen TPP nicht mehr undurchsichtiger werden k&ouml;nnen, beweist mir die US-Handelsdelegation das Gegenteil.&raquo; So kommentierte Arthur Stamoulis von der B&uuml;rgerrechtsbewegung Citizens Trade Campaign das j&uuml;ngste Gipfeltreffen zur Trans-Pacific Partnership (TPP) in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah. Er f&uuml;gte hinzu: &laquo;Einzig wer von diesem Abkommen profitiert, ist kein Geheimnis: Es sind die Grosskonzerne.&raquo;<br>\nHunderte protestierten letztes Wochenende vor dem Hotel Grand America, wo hinter verschlossenen T&uuml;ren intensiv &uuml;ber das bisher gr&ouml;sste Freihandelsabkommen der USA mit Kanada, Mexiko, Peru, Chile, Australien, Neuseeland, Malaysia, Brunei, Singapur, Vietnam und Japan verhandelt wurde. In Salt Lake City erreichte die Demokratiefeindlichkeit der Freihandelslobby einen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt: Erstmals wurde die Zivilgesellschaft von jeder offiziellen Kontaktnahme mit den Verhandlungsdelegationen ausgeschlossen. Die Zusammenkunft der zw&ouml;lf Staaten sei ein voller Erfolg gewesen, hiess es danach aus US-Regierungskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1348\/freihandel\/zur-grossen-freude-der-pharma-und-unterhaltungsindustrie\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>What is Wrong with the EU?<\/strong><br>\nEurostat just released the 2012 figures for poverty and social exclusion in the EU. The numbers are terrifying. Let me quote the press release: &ldquo;In 2012, 124.5 million people, or 24.8% of the population, in the EU were at risk of poverty or social exclusion,  compared with 24.3% in 2011 and 23.7% in 2008. This means that they were in at least one of the following three conditions: at-risk-of-poverty, severely materially deprived or living in households with very low work intensity&ldquo;<br>\nOne may be tempted to shrug. After all, 1% in four years, is not that much. Let me put actual people behind the numbers: The number of people at risk of poverty increased of 5.5 millions between 2008 and 2012. Strikingly, always looking at Eurostat data, the number of jobs lost in the EU28 over the same period is almost exactly the same (-5.4 millions).<br>\nThis is plain unacceptable. And teaches us two lessons<br>\nOur welfare system is not capable anymore to shield workers from the hardship of business cycles. We progressively dismantled welfare, becoming &ldquo;more like the United States&rdquo;. But we stubbornly refuse to accept the consequence of this, i.e. that fiscal and monetary policy need (like in the US) to be proactive and flexible, so as to dampen the cycle. Constraints to macroeconomic policy, coupled with a diminished protection from the welfare state, spell disaster, social exclusion, and the destruction of the social fabric.<br>\nThe second lesson is that these numbers are there to stay. The economy may recover, but the loss of confidence, of capacity, of social status of those who we pushed into hardship, will stay with us for years to come. We are destroying human capital at amazing speed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fsaraceno.wordpress.com\/2013\/12\/05\/what-is-wrong-with-the-eu\/\">Sparse Thoughts of a Gloomy European Economist<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>James K. Galbraith on Europe, the US, debt and money &ndash; interviewed by Roger Strassburg<\/strong><br>\nIn this interview James Galbraith explains our Modest Proposal for Resolving the Euro Crisis, argues that the Eurozone&rsquo;s dismantling is a bad idea, discusses money and debt (in the context of Modern Money Theory) and, finally, comments on current developments in the US social economy. The interview was conducted by Roger Strassburg<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2013\/12\/06\/james-k-galbraith-on-europe-the-us-debt-and-money-interviewed-by-roger-strassbourg\/#more-4854\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Liebe Leser, wir suchen noch Freiwillige, die uns dabei helfen, dieses Interview und ein zweites Interview mit Yanis Varoufakis ins Deutsche zu &uuml;bertragen. Wenn Sie uns dabei unterst&uuml;tzten wollen, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail <a href=\"mailto:jb@nachdenkseiten.de\">jb@nachdenkseiten.de<\/a> und ich setze mich mit Ihnen in Verbindung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verl&auml;ngerung der Zurechnungszeit um zwei Jahre: Abschl&auml;ge und Rentenniveausenkung bleiben unangetastet<\/strong><br>\nDie Erwerbsminderungsrenten befinden sich im Sinkflug. Ihr durchschnittlicher Zahlbetrag liegt schon l&auml;nger deutlich unterhalb des Grundsicherungsbedarfs. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD verspricht Abhilfe: &raquo;Wir werden die Zurechnungszeit bei der Erwerbsminderungsrente zum 1. Juli 2014 um zwei Jahre anheben&laquo;, hei&szlig;t es dort. Und weiter: &raquo;F&uuml;r die letzten vier Jahre vor der Erwerbsminderungsrente erfolgt eine G&uuml;nstigerpr&uuml;fung.&laquo; Die Verl&auml;ngerung der Zurechnungszeit und die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung bei deren Bewertung sind richtige und wichtige Schritte. Unter Beibehaltung der Rentenabschl&auml;ge und der weiteren Rentenniveausenkung bleibt das Koalitionsvorhaben aber deutlich hinter den sozialpolitischen Erfordernissen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/info-grafiken\/verlaengerung-der-zurechnungszeit\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Rentenversicherung kritisiert schwarz-rote Rentenpl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Deutsche Rentenversicherung wehrt sich gegen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Rentenpl&auml;ne. Im Visier hat sie vor allem die Aufstockung der M&uuml;tter-Renten sowie die abschlagsfreie &bdquo;Rente mit 63&ldquo;. &bdquo;Alles in allem handelt es sich dabei um sehr kostspielige Wahlgeschenke&ldquo;, sagte der Pr&auml;sident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/koalitionsvertrag-rentenversicherung-kritisiert-schwarz-rote-rentenplaene-12696896.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Altersvorsorge &ndash; Dann stehe ich schlecht da<\/strong><br>\nIch kann es schon nicht mehr h&ouml;ren: &bdquo;Sie m&uuml;ssen f&uuml;r Ihr Alter vorsorgen.&ldquo; Wie denn? Was ist in drei&szlig;ig Jahren, wenn ich Mitte sechzig bin? Ich habe mal nachgerechnet. [&hellip;]<br>\nUnd alle sagen: Es geht uns gut<br>\nDie gesetzlichen Vorsorgesysteme sind durch die Anspr&uuml;che jedenfalls &uuml;berlastet. Schon dieses harmlose Wort: &bdquo;&uuml;berlastet&ldquo; &ndash; es suggeriert, dass sich die Lasten wieder abbauen lassen. Aber das ist ein Irrtum. Nehmen wir die Pensionen: Die Ausgaben f&uuml;r Pension&auml;re steigen in wenigen Jahren massiv. Gleichzeitig gilt, von 2020 an, die gesetzlich verankerte Schuldenbremse. Die L&auml;nder wussten von der finanziellen Belastung, die auf sie zukommt, und h&auml;tten deshalb fr&uuml;hzeitig Geld zur&uuml;cklegen m&uuml;ssen. Aber das haben sie nicht. Eigentlich geht es jetzt nur noch darum, um wie viel Prozent die Pensionen gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssen. Es ist, als h&auml;tte man in einem Hotel Vollpension gebucht und w&uuml;rde nur das Fr&uuml;hst&uuml;ck serviert bekommen. Albrecht M&uuml;ller, Publizist, Herausgeber und Autor des Internetmagazins &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo; glaubt, dass die gesellschaftliche Ruhe sich vor allem der brutalen &bdquo;Politikpropaganda&ldquo; und der einiger Medien verdankt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/altersvorsorge-dann-stehe-ich-schlecht-da-12694875.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mich fasziniert immer wieder, mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit (Resignation? Fatalismus?) normale Arbeitnehmer die radikalen Rentenk&uuml;rzungen und die bevorstehende Altersarmut einfach wie ein physikalisches Gesetz hinnehmen, ohne sich aufzulehnen oder eine andere Politik zu fordern. Und dann f&auml;llt ihnen nichts anderes ein als private Vorsorge. Warum eigentlich? Dann werden auch noch die Anspr&uuml;che der Pension&auml;re (die aus Steuermitteln bezahlt werden) mit den Sozialrenten aus Sozialversicherungsbeitr&auml;gen durcheinander geworfen, ein einziges Chaos und ein gro&szlig;er Mangel an Kenntnissen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Wettbewerb und die Suppenk&uuml;che<\/strong><br>\nLetzte Woche schrieb die taz, dass der Suppenk&uuml;chenstaat wachse. Man muss jedoch bef&uuml;rchten: Nicht mal der ist intakt. Auch er bricht nach und nach als Zuflucht weg.<br>\nAm selben Tag, als die taz ihren Artikel brachte, lauschte ich einem Feature im SWR-Radio. Es ging um eine Tafel irgendwo in Rheinland-Pfalz, die immer mehr in Bedr&auml;ngnis ger&auml;t. Die Superm&auml;rkte w&uuml;rden immer weniger Lebensmittel zur Verf&uuml;gung stellen. Zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei das auf eine effizientere Kalkulation seitens der L&auml;den und verst&auml;rkten Rabatt-Aktionen bei Waren, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum stehen. Fr&uuml;her hat man den Reis zur Tafel gebracht, nun rabattiert man ihn gro&szlig;z&uuml;gig, um ihn doch noch loszuschlagen. Die besagte Tafel erhalte deshalb immer weniger Lebensmittel und kann dementsprechend immer weniger an Bed&uuml;rftige verteilen. Das geht so weit, dass sie keine weiteren Bed&uuml;rftigen mehr aufnehmen kann, sagte eine Tafel-Mitarbeiterin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/917193.der-wettbewerb-und-die-suppenkueche.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schikanen beenden<\/strong><br>\nAktionen vor Jobcentern: Unterst&uuml;tzer der Petition von Inge Hannemann sammeln bundesweit Unterschriften gegen Hartz-IV-Sanktionen<br>\nF&uuml;r Bezieher von Arbeitslosengeld II gilt in Jobcentern eine simple Regel: Parieren oder sanktionieren. Doch in dieser Woche regten sich Proteste direkt vor den &Auml;mtern. Von Oberbayern bis zur Nordseek&uuml;ste sammeln Unterst&uuml;tzer der Petition von Inge Hannemann Unterschriften. Ihr Anliegen: Die Sanktionsparagraphen im Sozialrecht m&uuml;ssen weg. Denn die erlauben den Jobcentern, ihren &raquo;Kunden&laquo; die Leistungen, die eigentlich die Existenz sichern sollen, bis auf null zu k&uuml;rzen. Betroffen sind Erwerbslose, Aufstocker, Rentner, Kranke und deren Kinder. Hannemann, selbst Jobcentermitarbeiterin und wegen ihrer Kritik an Hartz IV vom Dienst suspendiert, h&auml;lt das f&uuml;r verfassungswidrig. Ihrer Sch&auml;tzung nach kamen bei den Aktionen, die bis n&auml;chste Woche fortgef&uuml;hrt werden sollen, bereits mehrere tausend Unterschriften zusammen. Im Internet zeichneten bis Donnerstag rund 29000 Menschen die Petition. Erreicht sie bis zum 18. Dezember das Quorum von 50000 Unterzeichnern, mu&szlig; sich der Bundestag damit befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/12-06\/042.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wir hatten Sie bereits Ende November auf die laufende Petition <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19349\">hingewiesen<\/a>. Sie haben noch 12 Tage Zeit, die Petition zu zeichnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mieten und Wohnungspreise in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten steigen 2014 weiter<\/strong><br>\nDie Mietpreise in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten sind seit 2010 um durchschnittlich etwa vier Prozent gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vorjahresquartal gestiegen. Die Kaufpreise f&uuml;r Eigentumswohnungen erh&ouml;hten sich sogar um sechs Prozent. Dieser Trend wird sich in den kommenden Monaten nahezu unver&auml;ndert fortsetzen: So d&uuml;rften die Mieten im dritten Quartal 2014 um 3,5 Prozent &uuml;ber dem Niveau des Vorjahresquartals liegen, die Kaufpreise um 6,5 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). &bdquo;Nach mehreren Jahrzehnten stagnierender Immobilienpreise befindet sich der deutsche Immobilienmarkt seit 2010 in einer Boomphase&ldquo;, schreiben die Studienautoren Konstantin A. Kholodilin vom DIW Berlin und Boriss Siliverstovs von der KOF Konjunkturforschungsstelle der Eidgen&ouml;ssischen Technischen Hochschule Z&uuml;rich (ETH) im DIW Wochenbericht, f&uuml;r den sie die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in insgesamt 71 deutschen Gro&szlig;st&auml;dten untersucht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.432964.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechtsextremer Terror: Sehr viel mehr Opfer als bisher bekannt<\/strong><br>\nNach dem NSU-Schock hatte die Bundesregierung das BKA damit beauftragt, ungekl&auml;rte Verdachtsf&auml;lle auf einen rechtsextremen Hintergrund zu &uuml;berpr&uuml;fen. Es zeigt sich: M&ouml;glicherweise wurden hunderte Menschen Opfer rechter Gewalt, weit mehr als bisher offiziell angegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtsextremer-terror-sehr-viel-mehr-opfer-als-bisher-bekannt\/9170756.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>00000000: Passwort f&uuml;r US-Atomraketen<\/strong><br>\nDer Launch-Code f&uuml;r die in den USA stationierten Minuteman-Atomraketen war offensichtlich f&uuml;r fast zwei Jahrzehnte die Kombination &ldquo;00000000&rdquo;. Die Wahl fiel auf diese Kombination, da die obersten Entscheider im Milit&auml;r w&auml;hrend der hei&szlig;en Phase des Kalten Krieges die Startzeit der Raketen bei einem m&ouml;glichen Angriff auf die USA so kurz wie m&ouml;glich halten wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/00000000-Passwort-fuer-US-Atomraketen-2060077.html\">heise.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mitgliederentscheid: Die SPD-F&uuml;hrung braucht Ja-Sager<\/strong><br>\nWie Basisdemokratie simuliert wird<br>\nNoch, so scheint es, haben es zigtausende Mitglieder der SPD in der Hand, ob aus der Gro&szlig;en Koalition etwas wird, am 12. Dezember um Mitternacht wird das Postfach beim SPD-Parteivorstand dicht gemacht. Dann geht es ans Ausz&auml;hlen.<br>\nEin &ldquo;Maximum an innerparteilicher Demokratie&rdquo; nennt die Generalsekret&auml;rin das Verfahren, und der Parteivorsitzende r&uuml;hmt es als Durchbruch ins Plebiszit&auml;re. Auf den Parteibetrieb hin betrachtet, denn die Gro&szlig;e Koalition hat nicht die Intention, f&uuml;r die Bundespolitik Volksbegehren und Volksentscheid einzuf&uuml;hren.<br>\n&ldquo;Verbindliches Mitgliedervotum&rdquo; steht auf dem Stimmzettel, der ausgef&uuml;llt werden soll. Es darf &ldquo;Ja&rdquo; oder &ldquo;Nein&rdquo; angekreuzt werden zu der Frage &ldquo;Soll die SPD den mit der CDU und der CSU ausgehandelten Koalitionsvertrag abschlie&szlig;en?&rdquo; Das 185-Seiten-Papier liegt allen Mitgliedern als Sonderdruck des SPD-Magazins &ldquo;vorw&auml;rts&rdquo; vor.<br>\n&ldquo;Sag Ja&rdquo; fordern im Begleitbrief zum Abstimmungsformular alle gegenw&auml;rtigen Spitzenkr&auml;fte der Partei, und es werden 17 Punkte vorgestellt, mit denen ausgewiesen sei, was die Parteif&uuml;hrung &ldquo;erreicht und ausgehandelt&rdquo; habe. So muss sich also das Parteimitglied nicht unbedingt mit der Lekt&uuml;re des Vertragstextes abm&uuml;hen.<br>\nMassiver geht es nicht, wenn eine Parteispitze ihre Basis zu einer Akklamation daf&uuml;r bringen will, dass sie mit den F&uuml;hrungen zuk&uuml;nftiger Partnerparteien ein gemeinsames Regieren vereinbart hat. Wer politische Entscheidungen steuern will, muss die Prozeduren auf den eigenen Erfolg hin gestalten. Das ist in diesem Fall geschehen. Beim jetzt laufenden Mitgliederentscheid der SPD wird nicht etwa abgestimmt &uuml;ber Alternativen: Soll die Partei in eine Gro&szlig;e Koalition gehen? Oder den Versuch machen, eine regierende Koalition jenseits von CDU\/CSU zusammenzubringen? Oder als parlamentarische Opposition t&auml;tig werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40509\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Viel Streit und wenig Geld: R&auml;tselraten um BAf&ouml;G-Reform<\/strong><br>\nKommt sie oder kommt sie nicht? Und wenn ja, wann? Deutschlands Studierende warten auf die &uuml;berf&auml;llige BAf&ouml;G-Reform. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD taucht das Thema nicht auf. Dabei stand es in einem Vorabentwurf noch drin. Jetzt signalisieren beide Seiten: Das Projekt ist im Anmarsch. Umfang und Zeitpunkt der Novelle sind aber l&auml;ngst nicht ausgemacht. Auf seiner Jahresversammlung hat das Deutsche Studentenwerk die Politik zur Eile gemahnt. Handlungsdruck sieht der Verband auch beim Wohnheimbau und der eigenen Finanzausstattung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1591-bafoeg-reform-oder-nicht.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19562","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19562"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19562\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19564,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19562\/revisions\/19564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}