{"id":19586,"date":"2013-12-09T09:53:04","date_gmt":"2013-12-09T08:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19586"},"modified":"2019-03-02T11:28:56","modified_gmt":"2019-03-02T10:28:56","slug":"wie-die-europaeische-kommission-die-verfahren-zur-beseitigung-makrooekonomischer-ungleichgewichte-umsetzen-wird-gefahr-ist-im-verzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19586","title":{"rendered":"Wie die Europ\u00e4ische Kommission die Verfahren zur Beseitigung makro\u00f6konomischer Ungleichgewichte umsetzen wird \u2013 Gefahr ist im Verzug"},"content":{"rendered":"<p>Heiner Flassbeck weist auf <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\">flassbeck-economics.de<\/a> darauf hin, dass die Kommission bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der einzelnen L&auml;nder im Rahmen des Verfahrens zur Beseitigung makro&ouml;konomischer Ungleichgewichte schwerwiegende Fehler macht und sich die Welt zurechtbiegt, wie es ihr passt. Das ist in der &Ouml;ffentlichkeit bisher weitgehend unentdeckt geblieben. Wir bringen hier den vollst&auml;ndigen Text, der auf flassbeck-economics im Abonnement erschienen ist. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Wie die Europ&auml;ische Kommission die Macroeconomic Imbalance Procedure (Verfahren zur Beseitigung makro&ouml;konomische Ungleichgewichte) umsetzen wird &ndash; Gefahr ist im Verzug<\/strong><\/p><p><em>Von Heiner Flassbeck<\/em><\/p><p>In einem <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/spaet-kommt-ihr-aber-ihr-kommt-die-eu-kommission-beginnt-allmaehlich-zu-begreifen-was-ihre-rolle-in-der-eurokrise-ist-2\/\">Artikel vom 15.11.2013<\/a> hatte ich darauf hingewiesen, dass die europ&auml;ische Kommission mit ihrem Beschluss, auch gegen Deutschland ein Verfahren im Rahmen der Macroeconomic Imbalance Procedure (MIP) durchzuf&uuml;hren, einen wichtigen Schritt in Richtung einer Korrektur der Ungleichgewichte getan haben k&ouml;nnte, nachdem sie zun&auml;chst mit der Sonderbehandlung Deutschlands (&Uuml;berschussl&auml;nder werden erst bei 6 Prozent &Uuml;berschuss versch&auml;rft gepr&uuml;ft, w&auml;hrend Defizitl&auml;nder schon bei vier Prozent mit Sanktionen zu rechnen haben) einen schwerwiegenden Fehler begangen hat.<\/p><p>Wenn man sich allerdings n&auml;her anschaut, auf welche Weise die Kommission die L&auml;nder in ihren Berichten behandelt, muss man wieder erhebliche Zweifel bekommen, dass das Verfahren zu vern&uuml;nftigen Ergebnissen f&uuml;hrt. Zwar sieht das <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/europe2020\/pdf\/2014\/mipsb2014_swd_en.pdf\">Grundsatzpapier, das gerade in einer neuen Version vorgelegt wurde [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>, vor, dass bei der Pr&uuml;fung der externen Ungleichgewichte die Lohnst&uuml;ckkosten eine entscheidende Rolle spielen. Schaut man sich aber an, wie die Daten interpretiert werden, muss man leider feststellen, dass die Auswahl der richtigen Indikatoren nicht ausreicht, eine vern&uuml;nftige Analyse durchzuf&uuml;hren. Ich greife hier das Beispiel Frankreichs heraus, und das Ergebnis kann man nur schockierend nennen.<\/p><p>Im April dieses Jahres schon hat die Kommission <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/occasional_paper\/2013\/pdf\/ocp136_en.pdf\">in einem ersten Papier Frankreichs [PDF &ndash; 867 KB]<\/a> Wirtschaft analysiert und hatte schwerwiegende Probleme festgestellt. Ein zunehmendes au&szlig;enwirtschaftliches Ungleichgewicht und mangelnde Profitabilit&auml;t der Unternehmen sind die wichtigsten Schwachpunkte von Deutschlands wichtigstem Handelspartner.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Die Kommission nutzt nat&uuml;rlich im Prinzip die gleichen Zahlen wie wir (aus der AMECO Datenbank) und kommt daher &ndash; wie man in dem screenshot aus dem Kommissionsbericht sieht &ndash; folglich zu Schaubildern, die unseren sehr &auml;hnlich sehen. &Auml;u&szlig;erst interessant ist es allerdings, zu sehen, wie die Kommission diese beiden Graphiken interpretiert.<\/p><p><strong>&ldquo;Der Verlust von Marktanteilen im letzten Jahrzehnt ist zusammengefallen mit der Verschlechterung der Wettbewerbsposition<\/strong> gemessen auf der Basis der Ver&auml;nderung der Lohnst&uuml;ckkosten. Seit dem Jahr 2000 sind die Lohnst&uuml;ckkosten in Frankreich st&auml;rker gestiegen als in der Eurozone und insbesondere st&auml;rker als in Deutschland (siehe Bild 2.8a) &ndash; jedoch nicht so stark wie in Italien und Spanien, die ebenfalls Marktanteile verloren haben &hellip; W&auml;hrend der Anstieg der nominalen Lohnst&uuml;ckkosten die Wettbewerbsf&auml;higkeit verschlechtert hat, &hellip; war das Wachstumstempo bei den Reall&ouml;hnen h&ouml;her als der Produktivit&auml;tszuwachs und hat die Profitabilit&auml;t der Unternehmen beeintr&auml;chtigt&rdquo;.<\/p><p><strong>&ldquo;The losses in market share over the last decade have coincided with a deterioration of the cost competitiveness position,<\/strong> as measured through the evolution of unit labour cost (ULC) indicator. Since 2000, nominal ULC increased in France at a faster pace compared to that in the euro area and Germany in particular (see Graph 2.8a) but still not as rapidly as in Italy and Spain, which have also experienced losses in market shares (-18.4% from 2006 to 2011 in Italy and -7.6% in Spain). While the rise in nominal ULC deteriorated cost competitiveness, the previous IDR noted that the upward trend in real wages outpaced productivity to the detriment of firms&rsquo; profitability. This development is confirmed by the preliminary data for 2012 included in this year&rsquo;s vintage (see Graph 2.8b).&rdquo;<\/p><p>Abgesehen davon, dass der letzte Tatbestand (L&ouml;hne steigen st&auml;rker als Produktivit&auml;t) nach den letzten Zahlen, die wir verwendet haben (Stundenl&ouml;hne bei uns im Vergleich zu L&ouml;hnen pro Kopf bei der Kommission), nicht in einer gleich gro&szlig;en Dimension zu stimmen scheint wie bei den&nbsp; von der Kommission verwendeten Daten, zeigt genau die Auswahl und die Kommentierung dieser Daten, wes Geistes Kinder in der Kommission, genauer in der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen sitzen.<\/p><p>Wer das linke der beiden Bilder schlicht kommentiert nach dem Motto, wer am niedrigsten liegt, liegt am besten, hat ein Weltbild, mit dem sich eine W&auml;hrungsunion einfach nicht zum Erfolg f&uuml;hren l&auml;sst. Wer einen Wettbewerb nach unten bei den Lohnst&uuml;ckkosten veranstalten will, darf gerade keine W&auml;hrungsunion wollen. Eine W&auml;hrungsunion kann von vorneherein nur sinnvoll sein, wenn sich ihre Mitglieder auf ein gemeinsames Inflationsziel einigen. Das waren die 1,9 Prozent, die die Europ&auml;ische Zentralbank zu Anfang der Union festgelegt hat. Es k&ouml;nnte auch ein anderes quantitatives Inflationsziel sein, aber niemals kann bei einem einheitlichen Ziel die Regel bei den Lohnst&uuml;ckkosten lauten, der Niedrigste ist der Beste. Da die Lohnst&uuml;ckkosten die wichtigste Determinante der Preissteigerungsrate sind, empfiehlt die Kommission einen Wettbewerb nach unten, der nur zu Deflation f&uuml;hren kann. F&uuml;r die H&uuml;terin der Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge ist das ein fatales Versagen.<\/p><p>In &auml;hnlicher Weise katastrophal ist die Kommentierung des zweiten Bildes. Hier schreibt die Kommission:<\/p><p><strong>&ldquo;Die reale Entlohnung der Besch&auml;ftigten ist st&auml;rker gestiegen als die Produktivit&auml;t, besonders im Jahr 2009, was zu einem starken Anstieg der nominalen Lohnst&uuml;ckkosten gef&uuml;hrt hat.<\/strong> W&auml;hrend eine &auml;hnliche Entwicklung f&uuml;r viele Mitgliedsl&auml;nder zu beobachten ist, steht sie doch im Widerspruch zur Entwicklung in Deutschland, wo die Reall&ouml;hne zwischen 2000 und 2007 stagnierten oder fielen, was zu einem Druck auf die Lohnst&uuml;ckkosten f&uuml;hrte. W&auml;hrend das &uuml;ber fallende Einnahmen den Lebensstandard der Arbeiter beeintr&auml;chtigte und zu der z&ouml;gerlichen Entwicklung der Binnennachfrage beitrug, erlaubten die fallenden Arbeitskosten den deutschen Unternehmen ihre Gewinnmargen zu erh&ouml;hen oder die Preise zu senken, um Marktanteile zu gewinnen. Seit 2010 sind allerdings die Reall&ouml;hne in Deutschland st&auml;rker gestiegen und haben die L&uuml;cke zur Produktivit&auml;t verkleinert.&rdquo;<\/p><p><strong>&ldquo;The real compensation of employees has risen quicker than productivity, particularly in 2009, leading to a rapid increase in nominal ULC<\/strong> (see Graph 2.8a-b). While this situation is common to many EU Member states, it is in stark contrast with that of Germany, where real wages stagnated or deflated between 2000 and 2007, resulting in a downward pressure on ULC (see Graph 3.1b). While it affected the revenues of workers, impacting on living standards and contributing to sluggish domestic consumption, the decreasing labour costs made it possible for German companies to simultaneously improve their margins and reduce their prices in order to gain market shares. Since 2010, real wages in Germany have rebounded strongly, closing part of the gap with productivity.&rdquo;<\/p><p>Im Weltbild der Kommission ist es offenbar auf jeden Fall richtig, dass die Reall&ouml;hne hinter der Produktivit&auml;t zur&uuml;ckbleiben, obwohl auch sie sieht, dass die Reallohnd&auml;mpfung Nachfrageschw&auml;che im Inland nach sich zieht.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik02_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Das aber ist unsinnige Logik, wenn man sich nur vor Augen h&auml;lt, dass die Kommission mit der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion &uuml;ber eine sehr gro&szlig;e und sehr weitgehende geschlossene Volkswirtschaft urteilt. F&uuml;r die Welt als Ganzes w&auml;re der obige Satz offensichtlich unsinnig, weil es keine Marktanteile zu gewinnen gibt. Dann bliebe der negative Nachfrageeffekt der Lohnsenkung selbst in der Kommissionslogik.<\/p><p>Die geringe Reallohnsteigerung in Deutschland hat die Binnennachfrage nachhaltig geschw&auml;cht und somit die Investitionen insgesamt nicht befl&uuml;gelt. Das deutsche Modell &uuml;bertragen auf die EWU oder die ganze Welt ist eine wirtschaftliche Katastrophe, weil dem Produktivit&auml;tswachstum dann kein Nachfragewachstum entspricht, das dauernd zunehmende Arbeitslosigkeit verhindern k&ouml;nnte.<\/p><p>Zudem scheut die Kommission auch vor glatten F&auml;lschungen nicht zur&uuml;ck, um die eigene Position zu retten. Die Kommission schreibt:<\/p><p>&ldquo;Der deutsche Fall in den 2000er Jahren zeigt, wie eine Wiederherstellung der Gewinnmargen auch zu einer Belebung der Investitionen beigetragen hat und beleuchtet die Verbindung von Gewinnmargen, Investitionen und Innovation. Die Verringerung der Produktionskosten durch die Arbeitskosten als auch der Kosten f&uuml;r Vorleistungen und die teilweise Auslagerung von Produktion haben &uuml;ber die verbesserte Wettbewerbsf&auml;higkeit merklich und dauerhaft die Erwartungen der Unternehmen gest&auml;rkt und das hat sich in einer Belebung der Investitionen (im Inland und im Ausland) niedergeschlagen, die wiederum die Wettbewerbsf&auml;higkeit gest&auml;rkt hat.&rdquo;<\/p><p>&ldquo;The German case in the 2000s illustrates how restoration of profit margins may also have contributed to fostering investment and the possible link between profit margins and investment and innovation. The reduction of production costs through labour costs, as well as intermediate service costs and partial off-shore practices, have significantly and durably restored profit margins from 2000 and may have strengthened entrepreneurs expectations due to improved competitiveness, that has translated into the recovery in investment (domestic and foreign) from 2005 that has led to their spectacular increasing performances in competitiveness.&rdquo;<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik03_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Das stimmt aber einfach nicht und das Bild, das die Kommission benutzt, ist eine plumpe Manipulation der Leser, weil man unterschiedliche Skalen auf der vertikalen Achse benutzt und damit den Eindruck erweckt, die Investitionst&auml;tigkeit in Deutschland sei besser gewesen als in Frankreich. Das ist falsch, wie wir hier vor Kurzem gezeigt haben (Artikel &uuml;ber Italien vom 31.10.2013, <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/abo-preview-bel-paese-aber-wirtschaftliche-katastrophe-warum-italien-im-vergleich-der-grossen-industrielaender-so-schlecht-abschneidet-teil-ii\/\">Preview-Version<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/abo-artikel-bel-paese-aber-wirtschaftliche-katastrophe-warum-italien-im-vergleich-der-grossen-industrielaender-so-schlecht-abschneidet-teil-ii\/\">Abo-Version<\/a>). Weil in Frankreich durchg&auml;ngig die Binnennachfrage wesentlich besser lief als in Deutschland, wurde in Frankreich auch vor 2008 viel mehr investiert.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik04.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131209_flassbeck_grafik04_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Insgesamt ist der Bericht der Kommission &uuml;ber Frankreich ein schlimmes Dokument, das von neoklassischen Vorurteilen geleitet wird und in dem man sich die Welt zurechtbiegt, wie man sie sich vorstellen m&ouml;chte. L&auml;uft das gesamte Verfahren so ab, ist es vollkommen sinnlos und wird keine Korrektur der Ungleichgewichte erm&ouml;glichen.<\/p><p>P.S.:<br>\nAu&szlig;erdem sind bei flassbeck-economics in den letzten vier Wochen im Abonnement u. a. erschienen:<\/p><ul>\n<li>Vor der neuen (gro&szlig;en) Koalition &ndash; Wie man auf einfache Art beweisen kann, dass die Agenda-Politik in Deutschland gescheitert ist und ihre Fortsetzung Europa in den Abgrund f&uuml;hrt (in zwei Teilen)<\/li>\n<li>Drei Artikel zur wirtschaftlichen Lage der USA<\/li>\n<li>Ein Artikel &uuml;ber die falsche Einsch&auml;tzung der Situation in Frankreich durch die OECD<\/li>\n<li>Zwei Artikel &uuml;ber die Leistungsbilanzen in S&uuml;deuropa und die Tatsache, dass sie kein Ende der Eurokrise signalisieren<\/li>\n<li>Eine Artikelserie in drei Teilen &uuml;ber Italien und warum das Land im Vergleich der gro&szlig;en Industriel&auml;nder so schlecht abschneidet.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiner Flassbeck weist auf <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\">flassbeck-economics.de<\/a> darauf hin, dass die Kommission bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der einzelnen L&auml;nder im Rahmen des Verfahrens zur Beseitigung makro&ouml;konomischer Ungleichgewichte schwerwiegende Fehler macht und sich die Welt zurechtbiegt, wie es ihr passt. Das ist in der &Ouml;ffentlichkeit bisher weitgehend unentdeckt geblieben. Wir bringen hier den vollst&auml;ndigen Text, der auf flassbeck-economics<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19586\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[22,157,30],"tags":[615,499,365,319,333,487,443],"class_list":["post-19586","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaische-union","category-wettbewerbsfaehigkeit","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-eu-kommission","tag-handelsbilanz","tag-inflation","tag-lohnentwicklung","tag-lohnstueckkosten","tag-produktivitaet","tag-standortwettbewerb"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19586"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49729,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19586\/revisions\/49729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}