{"id":19656,"date":"2013-12-13T16:53:04","date_gmt":"2013-12-13T15:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656"},"modified":"2013-12-13T16:53:04","modified_gmt":"2013-12-13T15:53:04","slug":"hinweise-des-tages-ii-136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h01\">Mitgliederentscheid der SPD &ndash; &bdquo;Mehr Demokratie wagen?&ldquo; &ndash; Ein offener Brief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h02\">Hessen: Schwarz-Gr&uuml;n nimmt letzte H&uuml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h03\">Ulrike Herrmann &ndash; Undank ist des Sch&auml;ubles Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h04\">Vorw&uuml;rfe gegen Markov wegen Brandenburg-Geld in Zypern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h05\">Ihre Spenden &ndash; und Ihre Lieblingshits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h06\">IAQ: Arbeitsmarktbedingungen beim &Uuml;bergang in die Altersrente &ndash; Regionale Unterschiede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h07\">SPD will Regelung zur Leiharbeit deutlich versch&auml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h08\">Wenn Kirchen ein Heidengeld ausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h09\">Landnahme vor der eigenen Haust&uuml;r &ndash; Auch in Osteuropa boomt das Gesch&auml;ft mit Ackerland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h10\">Jean Ziegler: Es ist an der Zeit, den Agrosprit-Wahnsinn zu stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h11\">Putin will ran an russische Steuerfl&uuml;chtlinge in Offshore-Zonen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h12\">Mutti nur f&uuml;r M&auml;chtige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h13\">Die Tiere Rosa Luxemburgs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h14\">Amnesty: Ein schwarzer Tag f&uuml;r die Freiheit in Indien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h15\">B&uuml;rgerkrieg in Syrien: Deutschland nimmt weitere 5000 Fl&uuml;chtlinge auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h16\">Die Frage der Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h17\">Bildungspolitik wird zum Instrument des Marktes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656#h18\">&ldquo;GroKo&rdquo; ist das Wort des Jahres 2013<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19656&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mitgliederentscheid der SPD &ndash; &bdquo;Mehr Demokratie wagen?&ldquo; &ndash; Ein offener Brief<\/strong><br>\nWilly Brandt, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden w&auml;re, wird vielfach zitiert mit dem Satz aus seiner Regierungserkl&auml;rung von 1969 &ldquo;wir wollen mehr Demokratie wagen&rdquo;&hellip;<br>\nH&auml;tte einem &ldquo;mehr Demokratie wagen&rdquo; nicht eher entsprochen, unmittelbar nach der Bundestagswahl die Organisation, sprich die Mitglieder an der Basis in den Ortsvereinen,\n<ul>\n<li>nach den Ursachen der erneuten Niederlage (z.B. dem Scheitern der Ausschlie&szlig;eritis),<\/li>\n<li>nach eventuell notwendigen personellen Konsequenzen (z.B. dem Verzicht auf ein &ldquo;weiter so&rdquo; im Fraktionsvorsitz &ndash; wie schon 2009) und<\/li>\n<li>nach einer Pr&auml;ferenz der Mitglieder, betreffend die bestehenden Optionen &bdquo;Opposition&ldquo;, &bdquo;rot-rot-gr&uuml;n&ldquo; oder auch &bdquo;schwarz-rot&ldquo;,<\/li>\n<\/ul>\n<p>zu befragen?<br>\nDamit h&auml;tten wir &bdquo;mehr Demokratie gewagt&ldquo; und Willy Brandt wirklich geehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131213_Offener_Brief_an_Sigmar_Gabriel.pdf\">Offener Brief von Udo Fr&ouml;hlich, B&uuml;rgermeister a.D. [PDF &ndash; 280 KB]<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Tausende ung&uuml;ltige Stimmen bei SPD-Mitgliedervotum<\/strong><br>\nBei dem Mitgliedervotum der SPD &uuml;ber die gro&szlig;e Koalition zeichnet sich eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl ung&uuml;ltig abgegebener Stimmen ab. Bei etwa jedem zehnten Briefumschlag fehle die eidesstattliche Erkl&auml;rung, oder diese sei unkorrekt ausgef&uuml;llt, hei&szlig;t es unter Berufung auf erste Hochrechnungen aus SPD-Kreisen gegen&uuml;ber der &ldquo;Welt&rdquo;. Bei bislang gut 300.000 abgegebenen Stimmen w&auml;ren demnach rund 30.000 Voten ung&uuml;ltig. Diese Zahl k&ouml;nne noch durch weitere eintreffende Wahlunterlagen variieren, hei&szlig;t es bei der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article122851861\/Tausende-ungueltige-Stimmen-bei-SPD-Mitgliedervotum.html\">WELT<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hessen: Schwarz-Gr&uuml;n nimmt letzte H&uuml;rden<\/strong><br>\nCDU und Gr&uuml;ne erzielen bei den Dauerstreitthemen Flugl&auml;rm und Bildung eine Einigung. Auch am Wochenende wollen sie weiter verhandeln. Der Koalitionsvertrag soll in der kommenden Woche fertig sein. [&hellip;]<br>\nZum Flughafen sagte Klose, Ziel sei es, durch eine abwechselnde Nutzung von Start- und Landesbahnen regelm&auml;&szlig;ige L&auml;rmpausen von sieben Stunden zu erm&ouml;glichen. Das derzeitige Nachtflugverbot gilt f&uuml;r sechs Stunden zwischen 23 und 5 Uhr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/landtagswahl-in-hessen---hintergrund\/koalition-in-hessen-schwarz-gruen-nimmt-letzte-huerden,23897238,25612048.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist ja bekannt, dass die Gr&uuml;nen f&uuml;r einen nicht all zu gro&szlig;en politischen Preis zu kaufen sind. Dass der Preis aber derart niedrig ist, &uuml;berrascht dann doch. Leicht zugespitzt k&ouml;nnte man sagen, dass die hessischen Gr&uuml;nen f&uuml;r eine einzige Stunde &bdquo;freiwilliger L&auml;rmpause&ldquo; am Frankfurter Flughafen den CDU-Rechtsau&szlig;en Volker Bouffier zu einer weiteren Amtszeit verhelfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Undank ist des Sch&auml;ubles Lohn<\/strong><br>\nEs sieht nur so aus, als ob sich Finanzminister und Deutsche Bank streiten. Tats&auml;chlich ist der Kassenwart oberster Lobbyist des Geldhauses.<br>\nMarkige Spr&uuml;che, nichts dahinter: So arbeitet auch Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). In der vergangenen Woche lieferte er sich ein Wortgefecht mit Deutsche-Bank-Chef J&uuml;rgen Fitschen, das in seiner Kurzform so ablief:<br>\nSch&auml;uble: Die Kreativit&auml;t der Banken, die Regulierung zu umgehen, ist weiterhin gro&szlig;.<br>\nFitschen: Das ist Populismus.<br>\nSch&auml;uble: Fitschen hat sich im Ton vergriffen.<br>\nWer diesen Wortwechsel unbefangen liest, k&ouml;nnte glauben, dass die deutschen Banken zittern m&uuml;ssten, weil der Finanzminister hart durchgreifen und die Spekulationsgesch&auml;fte beschneiden w&uuml;rde. Doch dies w&auml;re ein Missverst&auml;ndnis. Sch&auml;uble ist der oberste Lobbyist der deutschen Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Eurokolumne\/!129297\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorw&uuml;rfe gegen Markov wegen Brandenburg-Geld in Zypern<\/strong><br>\nEine m&ouml;gliche Staatspleite in Zypern k&ouml;nnte auch finanzielle Folgen f&uuml;r das Land Brandenburg haben. Denn Gelder aus dem Pensionsfonds f&uuml;r Beamte sind nach Medienberichten unter anderem in Staatsanleihen aus Zypern angelegt. Die &laquo;Potsdamer Neueste Nachrichten&raquo; (PNN\/Freitag) berichteten &uuml;ber schwere Vorw&uuml;rfe der Opposition gegen Finanzminister Helmuth Markov (Linke)&hellip;<br>\nEin Sprecher des Finanzministeriums best&auml;tigte dem Sender, dass Brandenburg Staatsanleihen aus Zypern besitze, die derzeit nur mit Verlust verkauft werden k&ouml;nnten. &Uuml;ber die H&ouml;he m&ouml;glicher Verluste und Risiken berichteten die PNN im Detail. Brandenburg soll laut RBB insgesamt 260 Millionen Euro im Pensionsfonds f&uuml;r Beamte haben, 98 Prozent davon seien im Ausland angelegt.<br>\nDazu z&auml;hlen laut Medien Krisenstaaten wie Portugal und Spanien, aber auch renditetr&auml;chtige Steueroasen wie die Cayman-Inseln. Das Ausfallrisiko f&uuml;r die in Krisenl&auml;ndern angelegten Millionen tr&auml;gt der Steuerzahler in Brandenburg, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/vorwuerfe-gegen-markov-wegen-brandenburg-geld-in-zypern,10809148,22192856.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19642\">&bdquo;&Uuml;ber den Schwachsinn staatlicher Pensionsfonds &ndash; Millionenverluste durch die Finanzkrise&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ihre Spenden &ndash; und Ihre Lieblingshits<\/strong><br>\nDie NDR Spendenaktion &ldquo;Hand in Hand&rdquo; unterst&uuml;tzt in diesem Jahr die norddeutschen Tafeln. &ldquo;Die Tafeln lindern seit 20 Jahren t&auml;glich die akute Not von Familien, Obdachlosen und Rentnern, auch bei uns in Norddeutschland. Wir freuen uns, dieses gro&szlig;e ehrenamtliche Engagement mit unserer Benefizaktion &lsquo;Hand in Hand f&uuml;r Norddeutschland&rsquo; zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, so NDR Intendant Lutz Marmor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/unternehmen\/organisation\/handinhand\/handinhand733.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> So hilfreich diese Spendenaktion auch f&uuml;r die Betroffenen sein mag &ndash; leider ist sie ein weiterer Beleg, wie aus dem Sozialstaat mehr und mehr ein Almosenstaat wird. So anerkennenswert es auch sein mag, dass sich zahlreiche &ldquo;Prominente&rdquo; engagieren &ndash; es w&auml;re der Sache dienlicher, wenn dieser &ndash; vermutlich besserverdienende &ndash; Personenkreis &uuml;ber eine Erh&ouml;hung von Einkommens- und Verm&ouml;genssteuer zur Finanzierung eines funktionierenden Sozialstaats beitragen w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Besonders kritikw&uuml;rdig sind in diesem Zusammenhang auch gro&szlig;e Fernsehshows, wie &bdquo;Herz f&uuml;r Kinder Gala&ldquo; des ZDF, in denen sich Milliard&auml;re &aacute; la Hubert Burda und halbseidene Finanzhaie &aacute; la Carsten Maschmeyer vor einem Millionenpublikum daf&uuml;r feiern lassen, den &bdquo;Armen&ldquo; ein paar Brotkrumen von ihrem Tisch zuzuwerfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IAQ: Arbeitsmarktbedingungen beim &Uuml;bergang in die Altersrente &ndash; Regionale Unterschiede<\/strong><br>\nOb ein Mensch im Alter noch arbeitet, arbeitslos oder bereits in Rente ist, h&auml;ngt sehr von der Region ab, in der er lebt. Je nach Wirtschaftsraum unterscheidet sich die Marktlage betr&auml;chtlich. So k&ouml;nnen gerade in der Sp&auml;tphase des Erwerbslebens, in der die Mobilit&auml;t niedriger ist, sozialr&auml;umliche Bedingungen wie die Siedlungsdichte Chancen und Risiken des &Uuml;bergangs in die Altersrente pr&auml;gen. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) im neu erschienenen Alters&uuml;bergangsreport.<br>\n Die Ost-West-Unterschiede sind immer noch sehr ausgepr&auml;gt, doch auch innerhalb der beiden Landesteile gibt es erhebliche regionale Differenzen, stellten die IAQ-Forscher Dr. Sarah M&uuml;mken und Dr. Martin Brussig fest. In Westdeutschland, wo die Arbeitslosenquote niedriger ist, beginnt der Ruhestand meist sp&auml;ter. Im Osten ist es umgekehrt. Ostdeutsche Frauen gehen am fr&uuml;hesten in Rente. Da sie erheblich mehr gearbeitet haben, erf&uuml;llen sie eher die Voraussetzungen daf&uuml;r als Frauen in Westdeutschland.<br>\n Junge Pension&auml;re: Im Raum Braunschweig und Ingolstadt, aber auch an der Mecklenburgischen Seenplatte wurden die M&auml;nner im Durchschnitt bereits mit 62,7 Jahren berentet. In Hamburg sind die M&auml;nner mit 64,1 Jahren beim Renteneintritt am &auml;ltesten. Schleswig-Holstein Nord, Bonn und Hochrhein-Bodensee erreichen ein Durchschnittsalter von 64 Jahren.<br>\n&Auml;ltere Arbeitslose werden heute intensiver gef&ouml;rdert als fr&uuml;her. Aber noch immer sind sie in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit tendenziell benachteiligt. In diesen Landesteilen m&uuml;ssen sich &Auml;ltere offenbar nicht nur einer schlechteren Arbeitsmarktlage stellen, sondern auch ihre Chancen, dabei unterst&uuml;tzt zu werden, fallen schlechter aus. &bdquo;Damit regionale Benachteiligungen nicht weiter versch&auml;rft werden, w&auml;re hier eine gezielte und effektive F&ouml;rderung w&uuml;nschenswert&ldquo;, schlagen die IAQ-Forscher vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/auem-report\/\">IAQ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>SPD will Regelung zur Leiharbeit deutlich versch&auml;rfen<\/strong><br>\nDie Vereinbarungen der Union zur Leiharbeit sind dem Vorsitzenden des SPD-Arbeitnehmerfl&uuml;gels Klaus Barthel nicht genug. Die Koalitionsvereinbarung zur Leiharbeit m&uuml;sse deutlich versch&auml;rft werden.<br>\nNach Ansicht des Vorsitzenden des SPD-Arbeitnehmerfl&uuml;gels, Klaus Barthel, zeigt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) &uuml;ber den Dauereinsatz von Leiharbeitern, wie notwendig eine klare gesetzliche Regelung ist. Die Vereinbarungen mit der Union zur Leiharbeit h&auml;lt er daf&uuml;r jedoch f&uuml;r nicht ausreichend. Eine H&ouml;chst&uuml;berlassungsdauer von 18 Monaten, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, sei nur ein Kompromiss f&uuml;r den Anfang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/koalitionsvereinbarung-spd-will-regelung-zur-leiharbeit-deutlich-verschaerfen\/9201084.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Kirchen ein Heidengeld ausgeben<\/strong><br>\nDie Tragikom&ouml;die um die Limburger Bischofsresidenz l&auml;dt in vielfacher Hinsicht zu &ouml;konomischer Kontemplation ein.[ 1 ] In der Betriebswirtschaftslehre k&ouml;nnte man etwa die eskalierenden Baukosten, die dysfunktionalen kirchlichen Aufsichtsmechanismen, die Dissonanz zwischen realem Luxus und erw&uuml;nschter Armutsanmutung oder die Bewertungsfragen bei Kirchenverm&ouml;gen gut f&uuml;r Fallstudien in Projektmanagement, Controlling, Corporate Identity und Kameralistik nutzen. Auch finanzwissenschaftlich Interessierten bietet der Fall Inspiration. Die Wahrnehmung, der Bischofssitz werde zumindest indirekt auch mit Steuergeldern finanziert, hat zu einer Diskussion &uuml;ber die Verflechtungen von Kirche und Staat in Deutschland gef&uuml;hrt. Die vermutete Kofinanzierung steht dabei symptomatisch f&uuml;r eine Privilegierung der Kirchen, die in einem weltanschaulich diversifizierten Gemeinwesen zunehmend hinterfragt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2013\/11\/wenn-kirchen-ein-heidengeld-ausgeben\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Landnahme vor der eigenen Haust&uuml;r &ndash; Auch in Osteuropa boomt das Gesch&auml;ft mit Ackerland<\/strong><br>\nNicht nur in Afrika, Asien und Lateinamerika findet der Aufkauf von Ackerland statt. Auch in Mittel- und Osteuropa ist Land Grabbing ein eintr&auml;gliches Gesch&auml;ft. Im Gegensatz zu Westeuropa mit seiner nach dem Krieg durch Subventionen entwickelten Landwirtschaft, werden in Mittel- und Osteuropa viele landwirtschaftliche Fl&auml;chen heute nicht genutzt. Die Bodenpreise sind im Vergleich sehr niedrig. InvestorInnen werden zudem mit &uuml;berdurchschnittlicher Rechtssicherheit gelockt, da einige der L&auml;nder bereits zur Europ&auml;ischen Union (EU) geh&ouml;ren und andere sich eine Mitgliedschaft zum Ziel gesetzt haben. Viele spekulieren darauf, dass sich die Bodenpreise innerhalb der EU in Zukunft angleichen werden. Tats&auml;chlich sind die Preise f&uuml;r Land in den letzten Jahren stark gestiegen, doch sind sie immer noch um ein vielfaches g&uuml;nstiger als in Westeuropa. Selbst innerhalb Deutschlands unterscheiden sich die Preise stark. W&auml;hrend in Westeuropa durchschnittlich zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Hektar Land gezahlt werden, sind es in Ostdeutschland etwa 8.000 Euro. In Rum&auml;nien m&uuml;ssen hingegen nur 2.000 bis 3.000 Euro f&uuml;r einen Hektar aufgebracht werden[1].<br>\nIm Zuge der derzeitigen Jagd nach Ackerland zieht Osteuropa massiv InvestorInnen an. Das am st&auml;rksten betroffene Land ist die Ukraine, aber auch in Rum&auml;nien, Litauen, Bulgarien oder Ostdeutschland findet Land Grabbing statt. Zu den InvestorInnen z&auml;hlen vor allem Fonds und Agrarfirmen aus Westeuropa und Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar oder Kuwait[2].<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/land-grabbing.de\/triebkraefte\/nahrungsmittel\/fallbeispiel-land-grabbing-in-osteuropa\/\">FDCL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jean Ziegler: Es ist an der Zeit, den Agrosprit-Wahnsinn zu stoppen<\/strong><br>\nJean Ziegler sieht beim sogenannten &ldquo;Biosprit&rdquo; drei verheerende Auswirkungen:\n<ol>\n<li>Zunahme des Hungers in der Welt<br>\nEuropa verbrennt in seinen Kraftstofftanks momentan so viele Kalorien, wie 100 Millionen Menschen f&uuml;r ihre Ern&auml;hrung br&auml;uchten.<\/li>\n<li>Zerst&ouml;rung kleinb&auml;uerlicher Betriebe<br>\nFl&auml;chenspekulanten, Hedge-Fonds und Agrar-Energiekonzerne bilden die Spitze eines neuen weltweiten Ansturms auf Land, der Hunderttausende Kleinbauern von ihren Feldern verdr&auml;ngt, ihnen die Existenzgrundlage und die Wasserversorgung nimmt.<\/li>\n<li>Umweltzerst&ouml;rung<br>\nUm die EU-Agrosprit-Vorgaben zu erf&uuml;llen, wird zus&auml;tzliche Ackerfl&auml;che in der Gr&ouml;&szlig;e von Irland ben&ouml;tigt &ndash; abgeholzte W&auml;lder, gepl&uuml;nderte Torfmoore und umgebrochenes Gr&uuml;nland sind die Folge.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.aussengedanken.de\/jean-ziegler-es-ist-an-der-zeit-den-agrosprit-wahnsinn-zu-stoppen\/\">AussenGedanken<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Putin will ran an russische Steuerfl&uuml;chtlinge in Offshore-Zonen<\/strong><br>\nAuf seiner Jahresansprache im Kreml gab der russische Pr&auml;sident bekannt, dass russische Unternehmen in Offshore-Zonen bald in Russland Steuern zahlen m&uuml;ssen. F&uuml;r Investoren in neuen Sonderwirtschaftszonen im Fernen Osten soll es dagegen eine f&uuml;nfj&auml;hrige Steuer-Pause geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131213_Putin_will_ran_an_Offshore.pdf\">Ein Bericht von Ulrich Heyden &uuml;ber die Jahresansprache des russischen Pr&auml;sidenten im Kreml [PDF &ndash; 45 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Bericht von Ulrich Heyden aus Moskau enth&auml;lt viele Informationen, &uuml;ber die man in deutschen Medien nur wenig erf&auml;hrt und er ist deshalb interessant.<br>\nMan muss Putin gewisse nicht f&uuml;r einen &bdquo;lupenreinen Demokraten&ldquo; halten und seine Selbstinszenierung mag befremdlich wirken, man w&uuml;rde sich allerdings w&uuml;nschen, dass &uuml;ber die Rituale der Regierenden, die es auch in westlichen Demokratien gibt (man denke etwa nur an die Pressekonferenzen des amerikanischen Pr&auml;sidenten), genauso distanziert und kritisch berichtet w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mutti nur f&uuml;r M&auml;chtige<\/strong><br>\nDie Liste, die Eva Bulling-Schr&ouml;ter bekommen hat, ist lang: Welche Beziehung unterh&auml;lt die Bundesregierung zu welchen Unternehmen und Verb&auml;nden der Energiewirtschaft, wollte die Abgeordnete der Linkspartei im Bundestag wissen. Die Regierung antwortete pflichtgem&auml;&szlig; mit einer 24-seitigen Aufz&auml;hlung von Gespr&auml;chsterminen von Kanzlerin, Ministern und Staatssekret&auml;ren der schwarz-gelben Regierungsperiode. Allein Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm 36 solcher Termine wahr, auf 33 kam Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (beide CDU). Auff&auml;llig ist: Pers&ouml;nliche Gespr&auml;che gab es fast ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Chefs der gro&szlig;en Energiekonzerne, allein Eon-Boss Johannes Teyssen hatte im Mai und August zwei pers&ouml;nliche Unterredungen mit Pofalla. RWE-Chef Peter Terium hatte zuletzt am 13. August einen pers&ouml;nlichen Termin mit der Kanzlerin. Treffen von Spitzen aus Politik und Wirtschaft geh&ouml;ren zwar zum Regierungsalltag, allerdings nicht f&uuml;r Vertreter erneuerbarer Energien, die laut der Antwort kein Vieraugengespr&auml;ch mit der Kanzlerin hatten. &ndash; Lobbycontrol kritisiert weniger die Gespr&auml;che an sich als die ungleiche Verteilung der Gespr&auml;chspartner. &ldquo;Die klassische Energiewirtschaft dominiert hier ganz klar. Vermutlich zieht sich das bis auf die Arbeitsebene der Ministerien herunter&rdquo;, sagt Lobbycontrol-Sprecher Timo Lange. Dort unterhalten auch Umweltverb&auml;nde wie der BUND Kontakte. Gelegentlich gibt es auch Treffen im Kanzleramt, zwischen den Chefs der gr&ouml;&szlig;ten Verb&auml;nde wie Greenpeace, WWF, Nabu, BUND oder DNR und der Kanzlerin &ndash; zuletzt im Juni 2011 bei einem &ldquo;Verb&auml;ndegespr&auml;ch&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F12%2F12%2Fa0126&amp;cHash=feb297a268a8d68caf9ce36d8ffec4e1\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Tiere Rosa Luxemburgs<\/strong><br>\nDer Historiker, Philosoph und Kulturwissenschaftler Moshe Zuckermann interpretiert das Denken und Handeln Rosa Luxemburgs als vision&auml;ren Kampf um Vers&ouml;hnung von Mensch und Natur. Ihr Leben und ihr Tod stehen f&uuml;r ihn &bdquo;im Zeichen einer gedachten wie gelebten Aufb&auml;umung gegen erlittenes Leid von Mensch und Tier, der existenziellen Weigerung, sich mit den Repressionsstrukturen fehlgelaufener zivilisatorischer Entwicklung abzufinden und zu vers&ouml;hnen.&ldquo; Ihren Kampf um Befreiung und Freiheit der Leidenden in Gesellschaft und Natur, den Kampf gegen menschgemachte Repression, habe Rosa Luxemburg mit selbster-fahrener Repression, die in der Ausl&ouml;schung ihres Lebens gem&uuml;ndet sei, bezahlt. &bdquo;Dieser Preis steht f&uuml;r etwas, das &uuml;ber das grauenvolle Ende der Revolution&auml;rin hinausgeht: das un-weigerlich mitzubedenkende Opfer, welches man der Emanzipation darzubieten hat, wenn es darum geht, ein menschliches Dasein zu schaffen, in dem Leid von Mensch und Tier his-torisch &uuml;berwunden w&auml;ren&ldquo; &ndash; so der Ank&uuml;ndigungstext des Vortrags von Moshe Zuckermann &uuml;ber Rosa Luxemburg &ndash; erlebtes Leid, Mitgef&uuml;hl und gesellschaftliche Revolution, den er auf dem im Oktober 2010 in Hamburg abgehaltenen internationalen Antirepressionskongress New Roads of Solidarity hielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/totalliberation.blogsport.de\/infotext-repression\/die-tiere-rosa-luxemburgs\/\">Total Liberation<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amnesty: Ein schwarzer Tag f&uuml;r die Freiheit in Indien<\/strong><br>\nIndiens Oberster Gerichtshof hat am Mittwoch in Delhi die Aufhebung des Verbots von Homosexualit&auml;t f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt. Vertreter von Hinduisten, Muslimen und Christen waren gegen ein entsprechendes Urteil des Hohen Gerichtshofs von 2009 in Berufung gegangen. Der hatte damals in einer Grundsatzentscheidung das noch aus der britischen Kolonialzeit stammende und von Moralvorstellungen der viktorianischen Zeit gepr&auml;gte Verbot aufgehoben, weil dies gegen das Gleichheitsgebot der Verfassung versto&szlig;e. W&auml;hrend die Bef&uuml;rworter des Verbots darin einen Sieg der indischen Kultur und des dominanten (konservativen) Wertesystems sehen, sehen Gegner darin einen &ldquo;R&uuml;ckschritt ins Mittelalter&rdquo;. Das Urteil werde zu mehr Verfolgung Homosexueller durch die Polizei f&uuml;hren und Menschen in den Untergrund treiben, sagte der Schwulenaktivist Ashok Row Kavi. &ldquo;Das ist ein schrecklicher R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen.&rdquo; Die indische Sektion von Amnesty International sprach von einem &ldquo;schwarzen Tag f&uuml;r die Freiheit in Indien&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F12%2F12%2Fa0117&amp;cHash=c7fcb7af734b511a3550cfc28f688449\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>B&uuml;rgerkrieg in Syrien: Deutschland nimmt weitere 5000 Fl&uuml;chtlinge auf<\/strong><br>\nHilfsorganisationen kritisieren Deutschland schon seit langem &ndash; die Regierung nehme zu wenige Fl&uuml;chtlinge aus Syrien auf. Zumindest weiteren 5000 Syrern soll jetzt Zuflucht geboten werden. Pro Asyl bezeichnet den Plan als &ldquo;herzloses Geschacher&rdquo;. Neben den 5000 Syrern mit gesichertem Aufenthaltsstatus haben sich seit 2011 mehr als 23.000 Syrer eigenst&auml;ndig nach Deutschland durchgeschlagen und Asyl beantragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/buergerkrieg-in-syrien-deutschland-nimmt-weitere-fluechtlinge-auf-1.1836975\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie erb&auml;rmlich! Die umliegenden L&auml;nder, Syrien, Jordanien und die T&uuml;rkei m&uuml;ssen inzwischen Millionen von Fl&uuml;chtlingen verkraften. Und wir bieten einigen wenigen &uuml;ber einen aufwendigen achtstufigen, man glaubt es nicht, B&uuml;rokratiedurchlauf Zuflucht. Siehe dazu die Sendung <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/1205\/syrien.php5\">Monitor: Warum syrische Fl&uuml;chtlinge nur schwer nach Deutschland kommen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Frage der Schuld<\/strong><br>\nWie konnte das passieren? Die Partei will gro&szlig;e Fragen zu den P&auml;dophilie-Verstrickungen in den 80ern selbst kl&auml;ren. Ziel ist, mit Opfern ins Gespr&auml;ch zu kommen. F&uuml;r den hessischen Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet ist die Sache klar. &ldquo;Schonungslos&rdquo; m&uuml;sse aufgekl&auml;rt werden, sagt er am Telefon, und zwar &ldquo;frei von Institutionenschutz&rdquo;. Das bedeutet: Die Gr&uuml;nen, findet der Gr&uuml;ne Bocklet, d&uuml;rfen auf sich selbst keine R&uuml;cksicht mehr nehmen, wenn es um die P&auml;dophilie-Debatten in den 80er Jahren geht. Bocklet ist einer von 16 Gr&uuml;nen-PolitikerInnen, die die P&auml;dophilie-Verstrickungen ihrer Partei in den 80er Jahren systematisch erforschen sollen. Die AG, die am Montag vom Vorstand offiziell angeschoben und auf dem letzten Parteitag beschlossen wurde, wird von Gr&uuml;nen-Chefin Simone Peter geleitet. Sie soll, so der Auftrag, Zeitzeugen befragen, Betroffene und Opfer zur Kontaktaufnahme ermutigen und die wissenschaftliche Aufkl&auml;rung erg&auml;nzen. Mit dieser hatten die Gr&uuml;nen im Fr&uuml;hjahr das Institut des G&ouml;ttinger Politologen Franz Walter beauftragt. Er will seinen Abschlussbericht Ende 2014 vorlegen, der Bericht der AG wird 2015 folgen. Die Gr&uuml;nen w&auml;hlen also einen zweifachen Ansatz: Walter und seine Mitarbeiter erforschen als unabh&auml;ngige Wissenschaftler den Zeitgeist, die Milieus und die innerparteilichen Diskurse zur sexuellen Liberalisierung, in deren Windschatten P&auml;dophile ihre Neigungen legalisieren wollten. Und die AG schaut sich die Debatten von innen an. Eine wichtige Frage wird sein: Gibt es Opfer, die unter den Positionen der Partei zur Straffreiheit f&uuml;r P&auml;dophilie gelitten haben? Und, wenn ja, melden sie sich bei den Gr&uuml;nen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2013%2F12%2F12%2Fa0111&amp;cHash=7fdbff56df99bd2ed451d44a3d8b34d0\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was treibt die &ldquo;taz&rdquo; an gerade jetzt wieder an, in diese Diskussion einzusteigen? Das ist doch alles ein alter Hut. Die Gr&uuml;nen haben sich bereits seit einiger Zeit zur Aufarbeitung entschieden. Warten wir doch ab, was dabei herauskommt. Oder ist die m&ouml;gliche Koalition in Hessen so wichtig? Hat die taz nicht bereits eine recht traurige Rolle gespielt, indem sie Franz Walter Raum gab, J&uuml;rgen Trittin wegen einer Unachtsamkeit an den Pranger zu stellen und die gr&uuml;nen Chancen von der politischen Landkarte zu fegen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bildungspolitik wird zum Instrument des Marktes<\/strong><br>\nDie neue Pisa-Studie ist heraus, und es bleibt merkw&uuml;rdig still. In den Schulen interessieren sich immer weniger Lehrer und Sch&uuml;ler f&uuml;r die Ergebnisse. Gott sei Dank, k&ouml;nnte man hinzuf&uuml;gen &ndash; sp&uuml;rte man nicht zugleich, wie sehr das Messen und Evaluieren nach den Kriterien der OECD inzwischen Folgen hat, die immer mehr Zeit und Motivation rauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/kommentare-1\/bildungspolitik-wird-zum-instrument-des-marktes--78295612.html\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;GroKo&rdquo; ist das Wort des Jahres 2013<\/strong><br>\n2012 war es die &ldquo;Rettungsroutine&rdquo;, 2011 der &ldquo;Stresstest.&rdquo; Auch dieses Jahr hat die Gesellschaft f&uuml;r deutsche Sprache (GfdS) aus rund 2.400 Begriffen die &ldquo;W&ouml;rter des Jahres 2013&rdquo; gew&auml;hlt. Die Liste setzt sich dabei aus den zehn W&ouml;rtern zusammen, die dieses Jahr in der &ouml;ffentlichen Diskussion besonders pr&auml;sent waren. Auf Platz 1 schaffte es diesmal allerdings kein Wort &ndash; sondern die Abk&uuml;rzung &ldquo;GroKo&rdquo; f&uuml;r die geplante gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU und SPD. Platz zwei belegt der &ldquo;Protz Bischof&rdquo; Franz-Peter Tebartz-van Elst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/internet\/groko-ist-das-wort-des-jahres-2013\/2013\/12\/13.html?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131213_05.jpg\" alt=\"GroKo\" title=\"GroKo\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_5079.html\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das einzige, was an dieser Auswahl erstaunt, ist die Tatsache, welche Bedeutung Abk&uuml;rzungen, die &uuml;ber soziale Netzwerke als sog. Hashtags verbreitet werden, selbst f&uuml;r eine &bdquo;Gesellschaft f&uuml;r deutsche Sprache&ldquo; gewonnen haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit etwas Zynismus k&ouml;nnte man die sich anbahnende Veranstaltung auch mit dem K&uuml;rzel Gr&ouml;KaZ benennen &ndash; vor allem vor dem Hintergrund der de facto nicht vorhandenen Kontrollrechte der Opposition.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19656"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19656\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19660,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19656\/revisions\/19660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}