{"id":19663,"date":"2013-12-16T09:00:41","date_gmt":"2013-12-16T08:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663"},"modified":"2015-11-09T14:08:58","modified_gmt":"2015-11-09T13:08:58","slug":"hinweise-des-tages-2029","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h01\">Brandt aktuell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h02\">Gro&szlig;e Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h03\">Angriff auf Mobilfunknetze: NSA kann fast alle Handy-Gespr&auml;che mith&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h04\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h05\">Erwerbst&auml;tigkeit in Europa bleibt erschreckend niedrig, ohne Aussicht auf schnelle und sp&uuml;rbare Besserung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h06\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h07\">Ist die ganze Welt bald pleite?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h08\">Das Jahrzehnt, das verloren zu gehen droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h09\">Detlef Hensche: Schwarz-rotes Streikverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h10\">Selbst das kleinste Bisschen ist den Arbeitgebern zu viel!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h11\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h12\">Krankenkassen: Druck auf psychisch Kranke w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h13\">Paul Krugman: Die gr&ouml;&szlig;ten Verlierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h14\">&bdquo;Der Koalitionsvertrag bedeutet eine neue Stufe der Militarisierung bundesdeutscher Au&szlig;enpolitik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h15\">Oskar Lafontaine: Wie Windr&auml;der die Umwelt zerst&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h16\">Die Industrie verhindert Patientennutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h17\">Wenn Werbung zum Inhalt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663#h18\">Josef Joffes heillose Papstkritik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19663&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brandt aktuell<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Willy Brandt war Opfer einer b&ouml;sartigen Treibjagd&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r Millionen war er ein Hoffnungstr&auml;ger. Kein Politiker der Nachkriegszeit hat die Menschen emotional derart stark ber&uuml;hrt wie Willy Brandt. Von den einen wurde der erste SPD-Bundeskanzler (1969-1974) verehrt, von anderen regelrecht gehasst. Albrecht M&uuml;ller war 1972 Wahlkampfmanager von Brandt und anschlie&szlig;end sein Planungschef im Kanzleramt. Anl&auml;&szlig;lich des anstehenden 100. Geburtstages von Brandt erinnert er sich an den 1992 verstorbenen Sozialdemokraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/willy-brandt-war-opfer-einer-boesartigen-treibjagd-1.717612#plx1228591381\">Aachener Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Helmut Schmidt hat Willy Brandt erpresst&ldquo;<\/strong><br>\nDiese &Uuml;berschrift w&auml;hlte Bild am Sonntag (Printfassung) unter Bezugnahme auf das Buch &bdquo;Brandt aktuell&ldquo; und ein Gespr&auml;ch mit Albrecht M&uuml;ller. Schmidt habe Brandt unter Druck gesetzt, er werde nur dann das Wirtschafts- und Finanzministerium &uuml;bernehmen, wenn Brandt sich nach den Wahlen von dem damaligen Kanzleramtsminister Horst Ehmke und Regierungssprecher Conrad Ahlers trenne.<br>\nSchmidt habe sich immer f&uuml;r den besseren Bundeskanzler gehalten, was ja durchaus legitim sei, aber er habe sich in Wirklichkeit nicht daf&uuml;r eingesetzt, dass Brandt nach der Guillaume-Spionage-Aff&auml;re im Amt bleiben solle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/politik\/inland\/helmut-schmidt\/hat-willy-brandt-erpresst-33855296,view=conversionToLogin.bild.html\">Bild am Sonntag (Printfassung)<\/a>\n<p>Siehe auch: <strong>Vertrauter behauptet: Schmidt hat Brandt erpresst<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/helmut-schmidt-erpresst-willy-brandt-ewiger-kampf-der-spd-ikonen-der-70er-jahre_id_3482981.html\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;e Koalition gegen Brandt<\/strong><br>\nWie Deutschlands Rechte und die Stasi den SPD-Politiker in den sechziger Jahren politisch vernichten wollten.<br>\nVon einem solchen Ergebnis kann die SPD heute nur tr&auml;umen: 39,3 Prozent. Damals ist es eine Niederlage. Am 22. September 1965, drei Tage nach der Bundestagswahl, tritt der Spitzenkandidat der SPD, der Westberliner B&uuml;rgermeister Willy Brandt, in Bonn vor die Presse und erkl&auml;rt, er &uuml;bernehme die Verantwortung. Bei den n&auml;chsten Wahlen, 1969, sei er kein Anw&auml;rter f&uuml;r mehr f&uuml;r das Amt des Bundeskanzlers.<br>\nDann kommt er zur eigentlichen Sache: Es habe nicht nur &ldquo;eine offizielle Wahlkampagne gegeben, die man mehr oder weniger fair nennen kann&rdquo;, sondern auch &ldquo;eine darunter liegende Wahlkampagne&rdquo;, in der man ihn wegen seiner Herkunft und seiner Lebensgeschichte diffamiert habe. Er sei 1947 &ldquo;mit sauberen H&auml;nden nach Deutschland zur&uuml;ckgekommen&rdquo;, ruft Brandt den Journalisten zu. &ldquo;Ich bekenne mich zu meinem Lebensweg. Ich bekenne mich zu dem St&uuml;ck freiheitlicher Tradition dieses Landes, in der ich stehe. Auch die Bitterkeit &uuml;ber die Dreckkampagne, die auf der Ebene unterhalb des offiziellen Wahlkampfes gegen mich bis in die letzten Tage gef&uuml;hrt worden ist, hindert mich nicht daran, [&hellip;] alles, was in meiner Kraft steht, zur Auss&ouml;hnung dieses Volkes zu tun.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/51\/willy-brandt-anfeindungen-stasi-politische-rechte\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sozialdemokraten w&auml;hlen Merkel<\/strong><br>\nDie Zustimmung der SPD-Basis war enorm, sie hat Gabriel in die Gro&szlig;e Koalition geschickt. Der kann nun kaum laufen vor Stolz. Doch sein Sieg hilft auch der CDU. (&hellip;)<br>\nWer wird der oder die St&auml;rkere sein: die Kanzlerin oder ihr Vizekanzler? Sigmar Gabriel, der nach dem 75-Prozent-Votum seiner Basis vor Kraft kaum laufen kann, wird sich als k&uuml;nftiger Kanzlerkandidat zu profilieren suchen. Dabei ist gut f&uuml;r ihn, dass er mit dem neu zugeschnittenen Wirtschafts- und Energieministerium eines der wichtigsten Projekte zu stemmen hat.<br>\nUnd Merkel? Sie wird umdenken m&uuml;ssen. Sigmar Gabriel ist ein anderes Kaliber als der h&ouml;fliche Philipp R&ouml;sler. Mit diesem geltungsbed&uuml;rftigen Sozi an ihrer Seite, der sie 2017 beerben m&ouml;chte, wird es von nun an nicht mehr reichen, Themen auszusitzen. Gut m&ouml;glich, dass ihr da gerade das hohe SPD-Zustimmungsergebnis zu Schwarz-Rot zupass kommt. Bedeuten 75 Prozent nicht auch, dass die Sozialdemokraten dieses Landes ihr als Kanzlerin zustimmen?<br>\nHohe Zustimmung bedeutet reibungslose Gefolgschaft. Insofern &ndash; nur insofern &ndash; w&auml;re ein schw&auml;cheres Ergebnis vielleicht besser gewesen f&uuml;r Gabriel. Ein Vizekanzler, den Dreiviertel aller Abstimmenden in die Gro&szlig;e Koalition schicken, wird kaum mit einer K&uuml;ndigung dieser Zweckehe drohen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Grosse-Koalition\/!129415\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es sollte &ndash; insbesondere bei den Koalitionsbef&uuml;rwortern innerhalb der SPD &ndash; nicht vergessen werden, dass die Richtlinien der Politik vom Regierungschef bestimmt werden: Jeden Erfolg, den die SPD f&uuml;r sich verbuchen m&ouml;chte, kann Bundeskanzlerin Merkel also ebenfalls f&uuml;r sich verbuchen: Egal ob das den Mindestlohn, die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft oder andere Themen betrifft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der verfr&uuml;hte Jubel<\/strong><br>\nEndlich kann Schwarz-Rot regieren. Doch die Freude &uuml;ber die Entscheidung der SPD blendet einen wichtigen Punkt aus: Die vollmundigen Versprechungen der Koalition an die Genossen-Basis werden sich bald r&auml;chen.<br>\nDie Sozialdemokraten sind wie im Rausch. Der Mitgliederentscheid ist ein Erfolg: sehr stattliche Beteiligung und unter den abgegebenen Stimmen ein deutliches Ja zum Koalitionsvertrag. Da lacht das Herz.<br>\nSigmar Gabriel und die alte Tante SPD haben schon deutlich schlechtere Tage gesehen und darum g&ouml;nnt man beiden den triumphalen Moment voll von Stolz und Erleichterung. Der Parteichef hat seine politische Existenz riskiert und aus einer f&uuml;rchterlichen Wahlniederlage eine Koalition auf Augenh&ouml;he mit der Union und Kanzlerin Angela Merkel gemacht. Respekt.<br>\nEin, zwei n&uuml;chterne Fragen h&auml;tte man aber doch noch.<br>\nDa die SPD-Mitglieder ja weniger &uuml;ber 185 zumeist ungelesene Seiten des Koalitionsvertrags zu urteilen hatten als ganz schlicht &uuml;ber die Zukunft der kompletten Parteispitze, stand in Wahrheit also Folgendes zur Abstimmung: Gro&szlig;e Koalition oder politischer Selbstmord.<br>\nMehr als 40 Prozent aller 475.000 SPD-Mitglieder war das entweder egal, oder sie waren f&uuml;r Selbstmord. Sie stimmten gegen die Koalition oder nahmen gar nicht an dem Votum teil. Unterm Strich bedeutet das: Knapp 60 Prozent stimmten f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-mitgliederentscheid-kommentar-zur-grossen-koalition-a-939163.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der neue Spiegel-Mitarbeiter Blome kreiert ein verkehrtes Bild von der Zukunft der kommenden Koalition: Alles, was schief l&auml;uft, ist den SPD-Mitgliedern geschuldet. Diese Projektion geh&ouml;rt vom Kopf auf die Beine gestellt: Alles, was die SPD-Spitze nicht durchsetzen konnte, wird der SPD fr&uuml;her oder sp&auml;ter wohl auf die F&uuml;&szlig;e fallen und der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Schaden zuf&uuml;gen; einige Beispiele: Kein verbindlicher fl&auml;chendeckender Mindestlohn, keine B&uuml;rgerversicherung, kein Schutz vor Altersarmut und Pflegebedarf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriels Gr&uuml;ner<\/strong><br>\nEin gr&uuml;ner Spitzenbeamter im Ministerium eines Sozialdemokraten: Rainer Baake wird nach SZ-Informationen Staatssekret&auml;r im neuen Wirtschafts- und Energieministerium von Sigmar Gabriel. Das zeugt von Mut. Gabriel will die Energiewende offenbar antreiben statt ausbremsen.<br>\nRainer Baake hat es weit gebracht. Als sein Thinktank &ldquo;Agora Energiewende&rdquo; k&uuml;rzlich einen Vorschlag f&uuml;r eine grundlegende Reform des &Ouml;kostrom-Gesetzes EEG vorlegte, da landete die Idee flugs auf dem Schreibtisch der Kanzlerin und fand von da ihren Weg in die Sondierungsgespr&auml;che. Seinerzeit allerdings in jene zwischen Union und Gr&uuml;nen, was auch insofern Sinn ergab, als Baake ein Gr&uuml;ner ist. Er war Staatssekret&auml;r beim Bundesumweltminister J&uuml;rgen Trittin, Staatssekret&auml;r beim hessischen Umweltminister Joschka Fischer und dessen diversen Nachfolgern. Und das ist l&auml;ngst nicht alles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kuenftiger-staatssekretaer-baake-gabriels-gruener-1.1844462\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Verzicht der SPD auf das Finanzressort: Eine tragische Fehlentscheidung<\/strong><br>\nTats&auml;chlich ist das Finanzministerium das einzige Querschnittsressort, das einen detaillierten Einblick in die Vorhaben der anderen Ministerien erlaubt. Denn sie alle m&uuml;ssen ihre Haushaltspl&auml;ne beim Finanzminister einreichen. Wie es einem Koalitionspartner ergeht, der nicht das Finanzministerium besitzt, musste die FDP leidvoll erfahren. Jedes Projekt der Liberalen wurde von Finanzminister Sch&auml;uble mit der Begr&uuml;ndung abgew&uuml;rgt, es sei leider kein Geld da. Das Finanzministerium ist eine Art zweites Kanzleramt. Es ist das einzige Ressort, das genug Macht bes&auml;&szlig;e, um Angela Merkel zu kontrollieren. Doch stattdessen hat sich die SPD an die Union ausgeliefert, indem sie nur Spezialressorts besetzt. Ein bisschen Energie, ein bisschen Arbeit, ein bisschen Umwelt. Die gro&szlig;en Linien werden Merkel und Sch&auml;uble bestimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F12%2F16%2Fa0111&amp;cHash=33d17ca06cc0267460bbc7cec99c763c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht verkennt Ulrike Herrmann aber auch, dass das Finanzministerium sich zum Sprengsatz f&uuml;r die Sozialdemokratie entwickeln k&ouml;nnte. Die Eurokrise ist noch lange nicht vorbei, auch wenn einige die Lage in Irland, Spanien und Portugal sch&ouml;n reden wollen. Auch sind im GroKo-Trubel die <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/mit-mistgabel-gegen-politik-1.18201953\">seit Tagen<\/a> z.T. heftigen Proteste in zahlreichen italienischen St&auml;dten <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/proteste-gegen-sparpolitik-in-italien-von-gewalt-begleitet-id8775502.html\">gegen die Sparpolitik der Regierung<\/a> untergegangen. Das dicke Ende kommt noch. Und das Finanzministerium wird im Mittelpunkt all der Ma&szlig;nahmen zur deutschen L&ouml;sung der Krise stehen. Und nat&uuml;rlich werden die Kanzlerin (mit ihrer Richtlinienkompetenz) und ihre Berater von ihren Forderungen nach einem brutalen Sparkurs in Europa nicht ablassen und mit ihrem Auf-Sicht-Fahren scheitern. Und Gabriel w&uuml;rde mit dem Finanzministerium mitten drin stehen bzw. f&uuml;r die SPD die Verantwortung f&uuml;r die kommenden Fehlentscheidungen &uuml;bernehmen m&uuml;ssen &ndash; man denke z.B. an einen Austritt Griechenlands und Folgen: Wachstumseinbruch allerorten, drohender erneuter Finanzmarktzusammenbruch, steigende Arbeitslosigkeit auch in Deutschland usw.. Ist es unter strategischen Gesichtspunkten von Gabriel so falsch, sich und die Partei eher an der Peripherie der Regierungsverantwortung zu verorten?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Angriff auf Mobilfunknetze: NSA kann fast alle Handy-Gespr&auml;che mith&ouml;ren<\/strong><br>\nBisher ging es nur um Verbindungs- und Standortdaten, nun kommt heraus: Die NSA kann im gro&szlig;en Stil auch den Inhalt von Handy-Gespr&auml;chen mitschneiden. Das Gegenmittel setzen nur wenige Netzbetreiber ein &ndash; darunter die Deutsche Telekom.<br>\nNoch vor kurzem warnte Sicherheitsexperte J&uuml;rgen Schmidt vom Fachmagazin &ldquo;c&rsquo;t&rdquo;: &ldquo;Die Verschl&uuml;sselung von Mobilfunknetzen ist kaputt.&rdquo; Interessierte Privatleute h&auml;tten das System geknackt, man m&uuml;sse davon ausgehen, dass auch &ldquo;Geheimdienste wie die NSA das k&ouml;nnen&rdquo;. Jetzt kommt die Best&auml;tigung: In einem Bericht vom Samstag ver&ouml;ffentlicht die &ldquo;Washington Post&rdquo; Geheimdokumente aus dem Bestand des Whistleblowers Edward Snowden, die Schmidts Bef&uuml;rchtung belegen.<br>\nIn den Dokumenten, die als streng geheim gekennzeichnet sind, erkl&auml;rt die NSA, nicht nur unverschl&uuml;sselte, sondern auch verschl&uuml;sselte GSM-Mobilfunkgespr&auml;che abh&ouml;ren zu k&ouml;nnen. Zumindest dann, wenn sie durch die Verschl&uuml;sselungstechnik A5\/1 gesch&uuml;tzt sind. GSM (Global System for Mobile Communications) ist der weltweit am weitesten verbreitete Mobilfunkstandard, fast alle Mobilfunkanbieter weltweit nutzen A5\/1, um Handy-Verbindungen gegen Lauscher zu verschl&uuml;sseln.<br>\nDas Problem: Der Chiffrieralgorithmus A5\/1 ist alt und l&auml;ngst nicht mehr sicher. Schon 1994 war gezeigt worden, dass sich die in den achtziger Jahren eingef&uuml;hrte Verschl&uuml;sselungstechnik knacken l&auml;sst. Auf dem Chaos Computer Congress 26c3 im Jahr 2009 beschrieb der Kryptografie-Experte Karsten Nohl schlie&szlig;lich, wie man A5\/1 quasi in Echtzeit knacken kann, um Telefonate zu belauschen.<br>\nDer Industrieverband GSM Association (GSMA) sagte damals, die von Nohl beschriebenen Angriffsmethoden seien &ldquo;theoretisch machbar, aber praktisch unwahrscheinlich&rdquo;. &Uuml;berdies wurde Nohls Forschung als in &ldquo;Gro&szlig;britannien und den Vereinigten Staaten illegal&rdquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/gsm-verschluesselung-die-nsa-kann-fast-alle-handygespraeche-abhoeren-a-939049.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Boxweltmeister: Vitali Klitschko will Pr&auml;sident der Ukraine werden<\/strong><br>\nOppositionspolitiker Vitali Klitschko strebt nach ganz oben: Im Parlament von Kiew k&uuml;ndigte er an, Pr&auml;sident der Ukraine werden zu wollen. Er werde sich bei der Wahl im M&auml;rz 2015 um das h&ouml;chste Staatsamt bewerben, sagte der Boxweltmeister.<br>\nDer ukrainische Oppositionspolitiker und Boxweltmeister Vitali Klitschko will bei der Pr&auml;sidentenwahl im M&auml;rz 2015 kandidieren. &ldquo;Ich bewerbe mich um die Pr&auml;sidentschaft&rdquo;, sagte der 42-j&auml;hrige Fraktionsvorsitzende der Oppositionspartei Udar am Donnerstag vor dem Parlament in Kiew. &ldquo;Sie schaffen es nicht, mich einzusch&uuml;chtern oder aufzuhalten&rdquo;, sagte Klitschko mit Blick auf Versuche der Regierungskoalition um Staatschef Wiktor Janukowitsch, die Kandidatur zu verhindern.<br>\nKlitschko begr&uuml;ndete den Zeitpunkt der Bekanntgabe mit Versuchen, ihn als Kandidaten f&uuml;r das h&ouml;chste Amt zu &ldquo;erledigen&rdquo;. Das Parlament hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, das Klitschkos Kandidatur verhindern k&ouml;nnte: Demnach sollen B&uuml;rger, die sich dauerhaft in einem anderen Land aufhalten und dort steuerpflichtig sind, nicht mehr als &ldquo;Einwohner&rdquo; der Ukraine gelten. Pr&auml;sidentschaftskandidaten m&uuml;ssen aber laut dem Gesetz zehn Jahre vor der Wahl in der Ukraine gelebt haben. Klitschko zahlt seine Steuern in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/boxweltmeister-vitali-klitschko-will-praesident-der-ukraine-werden-a-929897.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Unser Mann in Kiew<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den Box-Champion Witali Klitschko als Pr&auml;sidentschaftskandidaten in der Ukraine platzieren und ihn in Kiew an die Macht bringen. Dies geht aus Medienberichten hervor. Demnach soll die Popularit&auml;t des ukrainischen Oppositionspolitikers durch gemeinsame &ouml;ffentliche Auftritte beispielsweise mit dem deutschen Au&szlig;enminister gemehrt werden. Auch sei aus PR-Gr&uuml;nden ein Treffen zwischen Klitschko und Bundeskanzlerin Merkel beim n&auml;chsten EU-Gipfel Mitte Dezember geplant. Tats&auml;chlich erhalten Klitschko sowie seine Partei UDAR nicht nur massive Aufbauhilfe von der Konrad-Adenauer-Stiftung; UDAR sei 2010 sogar im unmittelbaren Auftrag der CDU-Stiftung gegr&uuml;ndet worden, berichtet ein CDU-Politiker. Schilderungen des Verlaufs von Stiftungsma&szlig;nahmen, die dem Aufbau der Klitschko-Partei dienen, lassen erkennen, wie die deutsche Seite &uuml;ber UDAR Einfluss auf die innere Entwicklung in der Ukraine nimmt. In zunehmendem Ma&szlig;e wird inzwischen Polen f&uuml;r die Berliner Ukraine-Politik herangezogen. Die extrem rechte ukrainische Partei Swoboda (&ldquo;Freiheit&rdquo;), mit der Berlin und Warschau dabei kooperieren, steht in der Tradition von NS-Kollaborateuren, die im Zweiten Weltkrieg 100.000 Polen christlichen wie j&uuml;dischen Glaubens massakrierten. (&hellip;)<br>\nWitali Klitschko, der Mann, der nach dem Willen der Bundesregierung die Macht in Kiew erobern und das Land in die deutsch-europ&auml;ische Hegemonialsph&auml;re f&uuml;hren soll, ist politisch nicht nur ein Verb&uuml;ndeter, sondern in seiner heutigen Rolle sogar ein Produkt der Berliner Au&szlig;enpolitik. Wie der CDU-Politiker Werner Jostmeier vor gut zwei Jahren berichtete, war Klitschko &ldquo;von der Konrad-Adenauer-Stiftung damit beauftragt&rdquo; worden, &ldquo;in der Ukraine eine christlich-konservative Partei (&hellip;) zu etablieren&rdquo;.[1] Die Gr&uuml;ndung von UDAR (&ldquo;Ukrainian Democratic Alliance for Reforms&rdquo;) erfolgte am 24. April 2010. Unmittelbar danach setzten Aufbauhilfen durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) ein. &Uuml;ber einen dreit&auml;gigen Berlin-Besuch im Januar 2011 erkl&auml;rte Klitschko, die Gespr&auml;che seien f&uuml;r seine &ldquo;im Aufbauprozess befindliche(&hellip;) Partei eine gro&szlig;e Hilfe gewesen&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58754\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;nfte Kolonne &ndash; Runder Tisch in Kiew<\/strong><br>\nNachdem der zum &raquo;Volkstribun&laquo; avancierte Boxweltmeister Witali Klitschko bis vor kurzem Verhandlungen mit der Staatsf&uuml;hrung abgelehnt hatte, da es mit &raquo;Halsabschneidern und Diktatoren&laquo; keinen Kompromiss geben k&ouml;nne, sa&szlig;en er und seine Oppositionskumpane Arseni Jazenjuk und Oleg Tjagnibok am Freitag dann doch dem ukrainischen Staatsf&uuml;hrer Wiktor Janukowitsch am runden Tisch gegen&uuml;ber. Der vom Berliner Au&szlig;enamt erfundene und hergerichtete Politiker d&uuml;rfte eingesehen haben, dass keines der beiden Lager imstande ist, die gegnerische Seite zur Aufgabe zu zwingen, es somit eines Kompromisses bedarf. Wie es hei&szlig;t, sei das Treffen auf Vermittlung Deutschlands, der EU und der USA zustande gekommen, also jener M&auml;chte, die in Kiew ihre F&uuml;nfte Kolonne in Marsch gesetzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/12-14\/064.php?sstr=ukraine\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Leider gibt es in Deutschlands Medien &ndash; aber auch in den meisten anderen westlichen L&auml;ndern &ndash; kaum eine neutrale Berichterstattung &uuml;ber die Ereignisse in der Ukraine. Klitschko war ohne Zweifel ein erfolgreicher Boxer. Brachial klingt der Name seiner (liberalen, wirtschafts-orientierten) Partei. Vielleicht sollte Herr Klitschko das Sprichwort &bdquo;Schuster, bleib bei deinen Leisten&ldquo; beherzigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demonstriert und boykottiert<\/strong><br>\nDeutsche Politiker zeigten sich in den letzten Tagen besonders demonstrations- und boykottfreundlich. W&auml;hrend Noch-Au&szlig;enminister Westerwelle in Kiew mitdemonstriert, hat Bundespr&auml;sident Gauck verk&uuml;ndet, die kommenden Olympischen Spiele in Russland zu boykottieren. Es geht allerdings nicht um Menschenrechte, Demokratie oder Meinungsfreiheit, sondern lediglich ein weiteres Mal um die eigenen Interessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/128492\/demonstriert-und-boykottiert\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erwerbst&auml;tigkeit in Europa bleibt erschreckend niedrig, ohne Aussicht auf schnelle und sp&uuml;rbare Besserung<\/strong><br>\nHeute hat das europ&auml;ische Amt f&uuml;r Statistik, Eurostat, unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Erwerbst&auml;tigkeit im Euroraum und in der EU28 stabil&rdquo; die neuesten Zahlen zur Erwerbst&auml;tigkeit in Europa ver&ouml;ffentlicht. Die mit ver&ouml;ffentlichte Graphik zeigt jedoch &ndash; spiegelbildlich zur erschreckend hohen Arbeitslosigkeit, die wir an anderer Stelle thematisiert haben &ndash; das dramatische Ausma&szlig;, in dem Besch&auml;ftigung abgebaut wurde &ndash; ohne Aussicht auf absehbare Besserung. Im Euroraum, wo staatliche Ausgabenk&uuml;rzungen und Lohnsenkungen durchgesetzt wurden, ist die Situation noch prek&auml;rer als in der EU insgesamt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/12\/erwerbstatigkeit-in-europa-bleibt-erschreckend-niedrig-ohne-aussicht-auf-schnelle-und-spurbare-besserung\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wenn Konzerne Staaten verklagen &hellip;<\/strong><br>\nAus der Erfahrungsgeschichte bisheriger Abkommen wird angenommen, dass das zwischen Kanada und EU bereits ausgehandelte, aber noch nicht beschlossene Comprehensive Economic and Trade Agreement, kurz CETA, als Blaupause f&uuml;r das geplante TTIP zwischen der USA und der EU dient. In einem Memo der EU-Kommission zu CETA vom 18. Oktober 2013 ist zu lesen, dass Investoren und Konzernen darin ein besonderes Klagerecht gegen Staaten einger&auml;umt werden soll.<br>\nBei dem Verfahren mit dem Titel &raquo;Mechanismus zur Beilegung von Investor-Staat-Streitigkeiten&laquo; (&raquo;Investor-State Dispute Settlement&laquo; &ndash; ISDS) haben Unternehmen das Recht, Regierungen wegen vermeintlicher Gewinneinbu&szlig;en in der Zukunft zu verklagen. Wenn ein Staat seine Gesetzgebung aktualisiert, kann ein Unternehmen mit dem Argument, das neue Gesetz schm&auml;lere den Gewinn und die Rendite der Investition, diese Regierung wegen der Neuregelung in ein au&szlig;ergerichtliches Schiedsverfahren hineinziehen. Eingef&uuml;hrt wurde diese Regelung vor Jahrzehnten in Abkommen zwischen westlichen Staaten und Entwicklungsl&auml;ndern, in denen das Rechtssystem als fragil eingestuft wurde. Dies trifft bei den heutigen Regierungen auf Kritik.<br>\nDabei ist es nur der logische Folgeschritt, wenn sich die Unternehmen &uuml;ber das Stichwort &raquo;Investititonsschutzabkommen&laquo; nun global &uuml;ber Staaten stellen wollen. Deren LobbyvertreterInnen und k&ouml;nnen die Abkommensunterlagen nicht nur privilegiert einsehen, sondern formulieren vermutlich &ndash; wie dies in Deutschland von Schwarz-Gelb bei Gesetzesentw&uuml;rfen schon praktiziert wurde &ndash; die Textvorlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/wenn-konzerne-staaten-verklagen\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Second release of secret Trans-Pacific Partnership Agreement documents<\/strong><br>\nOn 13 November 2013 WikiLeaks released the draft text of the crucial Trans-Pacific Partnership Agreement (TPP) Intellectual Property chapter during the lead-up to a TPP chief negotiators&rsquo; meeting in Salt Lake City on 19-24 November 2013. Today, 9 December 2013, WikiLeaks has released two more secret TPP documents that show the state of negotiations as the twelve TPP countries began supposedly final negotiations at a trade ministers&rsquo; meeting in Singapore this week.<br>\nOne document describes deep divisions between the United States and other nations, and &ldquo;great pressure&rdquo; being exerted by the US negotiators to move other nations to their position. The other document lists, country-by-country, the many areas of disagreement remaining. It covers intellectual property and thirteen other chapters of the draft agreement. This suggests that the TPP negotiations can only be concluded if the Asia-Pacific countries back down on key national interest issues, otherwise the treaty will fail altogether.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wikileaks.org\/Second-release-of-secret-Trans.html?update\">WikiLeaks<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ist die ganze Welt bald pleite?<\/strong><br>\nStaatsverschuldung: Was sie ist und wie sie funktioniert. Bildungsbrosch&uuml;re der Reihe &laquo;luxemburg argumente&raquo; &ndash; 5. &uuml;berarbeitete und aktualisierte Fassung von Dezember 2013.<br>\nIn den 1990er Jahren war es die &laquo;Globalisierung&raquo;, heute gilt die &laquo;Staatsverschuldung&raquo; als das zentrale Problem der Weltwirtschaft. Der Grund: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sind es nicht die sogenannten Entwicklungsl&auml;nder, die eine Schuldenkrise erleben, sondern die etablierten Industriestaaten. In Europa sind einige Regierungen zahlungsunf&auml;hig geworden und m&uuml;ssen von anderen Staaten finanziert werden. In den USA wachsen die Staatsschulden in H&ouml;hen, die sonst nur nach Kriegen erreicht werden. &laquo;Geht bald die ganze Welt pleite?&raquo;, fragt die Bild-Zeitung (13.7.2011), und der Spiegel (32\/2011) titelt &laquo;Geht die Welt bankrott?&raquo;.<br>\nIn der &ouml;ffentlichen Diskussion scheinen zwei Dinge klar: Staatsschulden sind schlecht. Und sie sind zu viel. &laquo;Sparen&raquo; ist daher das Gebot der Stunde. Die Staaten wollen &laquo;schlanker&raquo; werden, &ouml;ffentliches Eigentum wird privatisiert, das nationale Lohnniveau soll sinken, um die &laquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&raquo; des Standortes zu erh&ouml;hen. Die Staatsverschuldung zeitigt damit die gleichen politischen Ma&szlig;nahmen wie das Schreckensgespenst &laquo;Globalisierung&raquo; im Jahrzehnt zuvor.<br>\nNun haben sich alle Regierungen der Industriel&auml;nder vorgenommen, h&auml;rter zu sparen. Dies trifft vor allem die Armen in Form von Sozialk&uuml;rzungen &ndash; in allen L&auml;ndern. Warum ist das eigentlich so? Wo kommen &uuml;berhaupt die ganzen Schulden her? Warum machen alle Staaten Schulden &ndash; obwohl sie allgemein als &Uuml;bel gelten? Und warum streicht man die Schulden nicht, wenn schon die ganze Welt unter ihnen leidet?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/37900\/ist-die-ganze-welt-bald-pleite.html\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Jahrzehnt, das verloren zu gehen droht<\/strong><br>\n2013 neigt sich dem Ende zu und es sieht so aus, als stecke die Weltwirtschaft im niedrigen Drehzahlbereich fest. F&uuml;r diejenigen, die den Kaffeesatz der globalen Erholung lesen, bieten die Zahlen f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt des letzten Quartals keinen Trost. Es ist keine &Uuml;berraschung, dass ein neues Schlagwort in der wirtschaftspolitischen Debatte die Runde macht: &bdquo;s&auml;kulare Stagnation&ldquo;. Gemeint ist die Tatsache, dass &uuml;berm&auml;&szlig;iges Sparen die Nachfrage chronisch d&auml;mpft. Aber bevor wir verzweifeln, sollten wir lieber die &Auml;rmel hochkrempeln. Ende 2008, als das Ausma&szlig; der bevorstehenden Wirtschaftszerst&ouml;rung noch nicht absehbar war, forderte Olivier Blanchard, Chef&ouml;konom des IWF, mutig globale fiskalpolitische Anreize. Seiner Meinung nach konnte die normale Empfehlung des IWF &ndash; finanzpolitische Sparma&szlig;nahmen und Reduzierung der Staatsverschuldung &ndash; &bdquo;in diesen nicht normalen Zeiten&ldquo;, keine G&uuml;ltigkeit haben. Er pl&auml;dierte daf&uuml;r, dass die internationale Gemeinschaft zusammenkomme, andernfalls k&ouml;nne ein Teufelskreis aus Deflation, Liquidit&auml;tsfallen und zunehmend pessimistischen Erwartungen entstehen. Gl&uuml;cklicherweise h&ouml;rten die Entscheidungstr&auml;ger zu und einigten sich im April 2009 beim G-20-Gipfel in London auf insgesamt 5 Billionen USD Fiskalanreize. Die USA und Deutschland f&uuml;gten noch einen Stimulus von circa zwei Prozent des BIP hinzu. Und Chinas Banken pumpten massive Kreditmengen in die Wirtschaft des Landes, sodass die Importnachfrage stabil blieb, was &auml;u&szlig;erst wichtig f&uuml;r die globale Erholung war. Aber schnell setzte Selbst&uuml;bersch&auml;tzung ein und die Eigeninteressen gewannen wieder die Oberhand. Bevor die Wunden ganz verheilen konnten, wurde die Behandlung beendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/ashoka-mody-calls-for-a-global-fiscal-stimulus-to-prevent-the-global-economy-from-falling-into-a-vicious-cycle-of-deflation--liquidity-traps--and-increasingly-pessimistic-expectations\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Detlef Hensche: Schwarz-rotes Streikverbot<\/strong><br>\nIm Koalitionsvertrag hei&szlig;t es: &bdquo;Um den Koalitions- und Tarifpluralismus in geordnete Bahnen zu lenken, wollen wir den Grundsatz der Tarifeinheit nach dem betriebsbezogenen Mehrheitsbetrieb unter Einbindung der Spitzenorganisationen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gesetzlich festschreiben. Durch flankierende Verfahrensregelungen wird verfassungsrechtlich gebotenen Belangen Rechnung getragen werden.&ldquo; Gewiss, das klingt harmlos. Wer h&auml;tte schon etwas gegen Verfahrensregeln einzuwenden, noch dazu wenn sie den &bdquo;verfassungsrechtlich gebotenen Belangen&ldquo; Rechnung tragen sollen? Schaut man jedoch genauer hin, st&ouml;&szlig;t man auf die mittlerweile &uuml;bliche Chuzpe semantischer Sch&ouml;nf&auml;rberei. Wollten die Koalition&auml;re n&auml;mlich die Streikfreiheit unangetastet lassen, er&uuml;brigten sich besondere Verfahrensregeln.<br>\nDiskutiert werden in diesem Zusammenhang ein Anspruch der Minderheitsgewerkschaft auf Verhandlungsteilnahme und\/oder die gesetzliche Erstreckung des Mehrheitstarifvertrages auf die Mitglieder der Minderheitsgewerkschaft. Beide Vorschl&auml;ge best&auml;tigen jedoch vor allem eines &ndash; die geplante Streikbeschr&auml;nkung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/januar\/schwarz-rotes-streikverbot\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Selbst das kleinste Bisschen ist den Arbeitgebern zu viel!<\/strong><br>\nVier rentenpolitische Vorschl&auml;ge enth&auml;lt der Koalitionsvertrag:\n<ol>\n<li>Merkel will ihr Versprechen einl&ouml;sen und den Rentnerinnen, die vor 1992 Kinder geboren haben, ab 1.Juli 2014 einen Entgeltpunkt mehr (28,14 Euro alte Bundesl&auml;nder und 25,74 Euro neue Bundesl&auml;nder) zur Rente zukommen lassen.<\/li>\n<li>Es soll ab 2017 eine &ldquo;solidarische Lebensleistungsrente&ldquo; eingef&uuml;hrt werden. Wer 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt und dennoch weniger als 30 Entgeltpunkte erzielt hat, erh&auml;lt eine Aufstockung seiner Rente auf ca. 850 Euro. Ab 2023 muss man allerdings auch noch mindestens 5 Jahre lang betrieblich oder privat in eine Zusatzrente eingezahlt haben.<\/li>\n<li>In der Erwerbsminderungsrente soll die Zurechnungszeit um 2 Jahre auf 62 Jahre erh&ouml;ht werden.<\/li>\n<li>Auf Druck der SPD kann zuk&uuml;nftig mit 63 Jahren ohne Abschl&auml;ge in Rente gehen, wer 45 Versicherungsjahre aufweisen kann.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gegen diese bescheidenen Ma&szlig;nahmen laufen die Arbeitgeber Sturm. Insgesamt kosteten die geplanten Ma&szlig;nahmen zu Rente und Pflege 23 Milliarden allein f&uuml;r den Bundeshaushalt (FAZ 28.11.13) und das sei nicht finanzierbar. Besonders die M&uuml;tterrente sei viel zu teuer. Der neue Arbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kramer rechnet vor, das &ldquo;Geschenk&ldquo; koste im ersten Jahr 6,5 Milliarden und summiere sich bei steigender Tendenz zu 130 Milliarden Euro bis 2030 (FAZ 29.11.13).<br>\nAn dieser Rechnung ist alles falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/rente_weissert.pdf\">LabourNet [PDF &ndash; 55 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Hartz-IV-Zuschuss f&uuml;r Zahnspange<\/strong><br>\nMenschen, die in Hartz-IV-Familien aufwachsen, m&uuml;ssen sich bei kieferorthop&auml;dischen Behandlungen auf das medizinisch Notwendige beschr&auml;nken. Neben den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen besteht in der Regel kein Anspruch auf weitere Leistungen vom Jobcenter, wie das Bundessozialgericht entscheidet.<br>\nDas Jobcenter muss jugendlichen Mitgliedern einer Familie die Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II erh&auml;lt, keine Kosten f&uuml;r Mehrleistungen finanzieren, die medizinisch nicht notwendig sind. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Az.: B 4 AS 6\/13 R).<br>\nIn dem verhandelten Fall hatte die Krankenkasse einem heute 17-j&auml;hrigen M&auml;dchen eine Kostenzusage f&uuml;r eine kieferorthop&auml;dische Behandlung auf Grundlage eines Behandlungsplans ihres Kieferorthop&auml;den erteilt. Dieser erstellte dar&uuml;ber hinaus einen erg&auml;nzenden Heil- und Kostenplan.<br>\nDie &Uuml;bernahme der hieraus resultierenden Kosten lehnte das sp&auml;ter beklagte Jobcenter ab. Auch vor dem Sozialgericht und dem Landessozialgericht konnte die junge Frau mit ihrem Begehren, das Jobcenter m&ouml;ge die Kosten der erg&auml;nzenden kieferorthop&auml;dischen Behandlung durch die Gew&auml;hrung einer H&auml;rtefallleistung &uuml;bernehmen, nicht durchdringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/ratgeber\/Kein-Hartz-IV-Zuschuss-fuer-Zahnspange-article11911111.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Jeder zweite Arbeitslose macht nur Helfert&auml;tigkeit&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland erlebt einen Wirtschaftsboom, doch nicht alle k&ouml;nnen an ihm Teil haben: Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit h&auml;lt die Lage jedes zweiten Arbeitslosen f&uuml;r extrem schlecht. Im Prinzip haben sie keine Chance, jemals erfolgreich im Arbeitsmarkt Fu&szlig; zu fassen. (&hellip;)<br>\n45 Prozent der derzeit Erwerbslosen h&auml;tten keine Ausbildung. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 42 Prozent.<br>\nNur 16 Prozent der gemeldeten Stellen sind laut der Bundesagentur f&uuml;r Personen ohne Ausbildung geeignet. Erwerbslose k&ouml;nnten deshalb &ldquo;von der guten Besch&auml;ftigungsentwicklung nur teilweise profitieren&rdquo;, sagte Weise. Er betonte zugleich, die neue BA-Initiative &ldquo;Sp&auml;tstarter gesucht&rdquo; solle junge Erwachsene zu einem Berufsabschluss animieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/bundesagentur-fuer-arbeit-jeder-zweite-arbeitslose-macht-nur-helfertaetigkeit_id_3469763.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine abgeschlossene Berufsausbildung erh&ouml;ht die Chancen auf dem sog. Arbeitsmarkt. Jedoch: Die gesetzlichen Regeln besagen, dass jede Arbeit anzunehmen ist: Unabh&auml;ngig u.a. von Erfahrungen und Qualifikationen. So kann es sogar sein, dass auch akademisch ausgebildete Erwerbslose Helfert&auml;tigkeiten aus&uuml;ben.<br>\n50 Prozent sollen Helfert&auml;tigkeiten sein; die andere H&auml;lfte besteht vermutlich zu einem hohen Anteil aus Callcentern, Leiharbeits- oder &auml;hnlich miserablen Arbeitsverh&auml;ltnissen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die 20 unglaublichsten Hartz-IV-Urteile<\/strong><br>\nErinnern Sie sich noch an &bdquo;Florida-Rolf&ldquo; und &bdquo;Mallorca-Karin&ldquo;? Die Hartz-IV-Empf&auml;nger haben es zu fragw&uuml;rdiger Ber&uuml;hmtheit gebracht. Aber auch weniger spektakul&auml;re F&auml;lle geben Anlass zu Diskussionen. FOCUS Online nennt die kuriosesten Urteile.<br>\nEs sind wenige, daf&uuml;r aber besonders unversch&auml;mte Extremf&auml;lle, die Hartz-IV-Kritikern am Stammtisch als erste Argumentationshilfe dienen: &bdquo;Florida-Rolf&ldquo; etwa, der sich in den USA die Sonne auf den Bauch scheinen lie&szlig;, derweil er &ndash; damals noch &ndash; Sozialhilfe vom deutschen Sozialstaat bezog. Oder &bdquo;Mallorca-Karin&ldquo;, die Hartz IV &uuml;berwiesen bekam und w&auml;hrenddessen auf der spanischen Partyinsel heimlich ihre zwei Eigentumswohnungen an Touristen vermietete.<br>\nImmerhin: Beide kamen nicht ungestraft davon, und teils sorgten sie sogar f&uuml;r Gesetzes&auml;nderungen: Seit dem Theater um &bdquo;Florida-Rolf&ldquo;, der mittlerweile in Deutschland leben und Rente beziehen soll, k&ouml;nnen deutsche B&uuml;rger im Ausland nur noch unter Auflagen Sozialhilfe erhalten. &bdquo;Mallorca-Karin&ldquo; wiederum wurde wegen Betrugs zu einer 2400 Euro Geldstrafe verurteilt &ndash; und sollte, so der letzte Stand, auch die zu Unrecht kassierten 10 000 Euro abstottern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/arbeitsmarkt\/tid-25513\/umstrittene-rechtsprechung-die-zehn-unglaublichsten-hartz-iv-urteile_aid_738391.html\">focus.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese hetzerische Skandalgeschichte hat sich wohl als Rohrkrepierer herausgestellt. Wenn man die Kommentare liest, so zeigen sie &uuml;berwiegend Verst&auml;ndnis f&uuml;r die &bdquo;verurteilten&ldquo; Hartz IV-Bezieher. Und wer nur sich nur ein bisschen in die Lebenslage der Betroffenen hineinversetzen kann, findet eher die Urteile skandal&ouml;s, als das Verhalten der Hartz IV-Empf&auml;nger.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krankenkassen: Druck auf psychisch Kranke w&auml;chst<\/strong><br>\nKrankenkassen mischen sich zunehmend in die Behandlung psychisch Kranker ein. Sachbearbeiter drohen mit K&uuml;rzungen und dr&auml;ngen Patienten zum Arbeiten. Das soll Geld sparen, doch die Versicherer erreichen oft gerade das Gegenteil, warnen Therapeuten.<br>\nSie sind depressiv, machen nur eine Psychotherapie und nehmen keine Antidepressiva? Dann bekommen Sie kein Geld mehr von der Krankenkasse. &ndash; Lassen Sie sich station&auml;r behandeln, sonst streichen wir Ihr Krankengeld! &ndash; Sie hatten doch schon eine Reha. Jetzt m&uuml;ssen sie wieder arbeiten gehen, sonst bezahlen wir die ambulante Weiterbehandlung nicht.<br>\nSolche und &auml;hnlich Aussagen m&uuml;ssen sich gesetzlich Krankenversicherte, die wegen einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben und in Psychotherapie sind, offenbar immer &ouml;fter anh&ouml;ren, berichtet die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV). Auch SPIEGEL ONLINE hat bereits &uuml;ber solche F&auml;lle berichtet.<br>\nDer Therapeutenverband hat jetzt Erfahrungsberichte von Psychotherapeuten und deren Patienten gesammelt. Die Schilderungen erschrecken. Darauf m&uuml;ssen psychisch Kranke sich offenbar gefasst machen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/psychologie\/krankenkassen-druck-auf-psychisch-kranke-waechst-a-938625.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Paul Krugman: Die gr&ouml;&szlig;ten Verlierer<\/strong><br>\nDer Konsens unter Fachleuten ist anscheinend, dass die Republikaner beim gerade abgeschlossenen Haushaltsabkommen die Verlierer waren. Die Staatsausgaben werden insgesamt etwas h&ouml;her liegen, als vom Sequester, der 2011 erzwungenen Zwangsjacke,  festgelegt. Und die Demokraten konnten Zugest&auml;ndnisse bei Social Security und Medicare vermeiden. Also vielleicht eins zu Null f&uuml;r die D-Mannschaft.<br>\nAber selbst wenn die Republikaner diese Runde vielleicht verloren haben, die Arbeitslosen haben sehr viel mehr verloren: Die Anspruchszeiten f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung sind nicht verl&auml;ngert worden, und so wird 1,3 Millionen Amerikanern Ende des Monats der Hahn abgedreht, und viele mehr werden ihre Beihilfe in den darauffolgenden Monaten verlieren. Bei langfristiger Perspektive &ndash;  wenn man bedenkt, was alles geschehen ist, seit die Republikaner 2010 die Kontrolle im Repr&auml;sentantenhaus &uuml;bernommen haben  &ndash;  erkennt man den Triumph einer regierungsfeindlichen Ideologie mit enorm destruktiven Auswirkungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in Amerika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/12\/13\/opinion\/krugman-the-biggest-losers.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Der Koalitionsvertrag bedeutet eine neue Stufe der Militarisierung bundesdeutscher Au&szlig;enpolitik&ldquo;<\/strong><br>\nDies ist der erste Koalitionsvertrag der j&uuml;ngeren Geschichte, der einen positiven Bezug zu Atomwaffen herstellt: &bdquo;Solange Kernwaffen als Instrument der Abschreckung im strategischen Konzept der NATO eine Rolle spielen, hat Deutschland ein Interesse daran, an den strategischen Diskussionen und Planungsprozessen teilzuhaben.&ldquo; Die letzten Regierungen hatten hier zumindest deklariert, dass ein Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland angestrebt wird. Das ist kein Thema mehr.<br>\nAuch die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft bekommt eine neue Dimension, wenn es dort hei&szlig;t, &bdquo;Jugendoffiziere leisten eine wichtige Arbeit bei der Information &uuml;ber den Auftrag der Bundeswehr. Wir begr&uuml;&szlig;en es, wenn m&ouml;glichst viele Bildungsinstitutionen von diesem Angebot Gebrauch machen. Der Zugang der Bundeswehr zu Schulen, Hochschulen, Ausbildungsmessen und &auml;hnlichen Foren ist f&uuml;r uns selbstverst&auml;ndlich.&ldquo;<br>\nAuch die Aussage zu den Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr ist beachtenswert: &bdquo;Die Bundeswehr wird auch in Zukunft in Auslandseins&auml;tzen gefordert. Das setzt ein breites milit&auml;risches F&auml;higkeitsspektrum voraus.&ldquo; Daf&uuml;r setzt die Bundeswehr verst&auml;rkt auf Kooperation innerhalb der NATO und der EU: &bdquo;Eine zunehmende Mitwirkung deutscher Soldaten in integrierten Strukturen und St&auml;ben auf NATO- und EU-Ebene muss mit dem Parlamentsvorbehalt vereinbar sein. Deshalb wollen wir eine Kommission einsetzen, die binnen Jahresfrist pr&uuml;ft, wie die Parlamentsrechte gesichert werden k&ouml;nnen.&ldquo; Auch wenn die Formulierung t&auml;uscht, via EU- und NATO-Eins&auml;tze ist geplant, die Axt an den Parlamentsvorbehalt anzulegen. Es sollen wohl noch h&auml;ufiger als bis jetzt schon, am Parlament vorbei, deutsche Truppen im Ausland eingesetzt werden.<br>\nInteressant ist vielleicht noch, dass die EU-Erweiterung in einem Kontext mit der NATO-Erweiterung behandelt wird &ndash; gerade was Osteuropa angeht: &bdquo;Gemeinsam mit unseren Partnern und Verb&uuml;ndeten werden wir die Heranf&uuml;hrung der L&auml;nder des Westlichen Balkans an EU und NATO aktiv vorantreiben.&ldquo;&hellip;<br>\nWas die Anschaffung von Kampfdrohnen angeht, will die Regierung mit ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten kooperieren und &bdquo;schnell ein gemeinsames Regelwerk f&uuml;r ihre Zulassung und Teilnahme am europ&auml;ischen Luftverkehr&ldquo; schaffen. Eine EU-Drohne genie&szlig;t Priorit&auml;t gegen&uuml;ber dem Kauf von israelischen oder US-Drohnen. Die Positionierung ist zwar verklausuliert, aber nichtsdestotrotz eindeutig. Die Anschaffung von Killerdrohnen in der &bdquo;europ&auml;ischen&ldquo; Variante ist geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2013\/12\/13\/der-koalitionsvertrag-bedeutet-eine-neue-stufe-der-militarisierung-bundesdeutscher-aussenpolitik\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Wie Windr&auml;der die Umwelt zerst&ouml;ren<\/strong><br>\nDie Windkraft gilt vielen als Zukunftstechnologie. Doch die gutgemeinte &ouml;kologische Energiegewinnung vernichtet Kulturlandschaften und st&auml;rkt unfreiwillig die Kohlekraftwerke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/gastbeitrag-wie-windraeder-die-umwelt-zerstoeren-12706786.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen unseres Lesers H.M.:<\/strong> Der Hinweis auf den angeblich irrelevanten Anteil der Windenergie verf&auml;ngt nicht: Lafo misst den Beitrag der Windenergie in kwh Strom und  nennt dann den prozentualen Anteil am Prim&auml;renergieverbrauch. Das ist Irref&uuml;hrung durch eine statistische Konvention. Um das realistisch darzustellen m&uuml;sste man (nach einer anderen Konvention) die mit Wind erzeugten kwh mit mindestens 2,6 multiplizieren. So hoch sind die Verluste des vorhandenen Kraftwerksystems.<br>\nZudem geht es zun&auml;chst einmal um den Anteil  an  der Stromerzeugung, und der liegt f&uuml;r die Erneuerbaren insgesamt bei knapp einem viertel (2012: 23,4 %). Wind macht davon den gr&ouml;&szlig;ten Teil: etwa ein Drittel.<br>\nDass im Sektor W&auml;rme und Kraftstoffe auch etwas passieren m&uuml;sste steht au&szlig;er Frage.<br>\nDie landschafts&auml;sthetischen Ausf&uuml;hrungen sind eine schlichte Verweigerung der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen anderer Energieformen: siehe Braunkohle, aber auch Steinkohle in den F&ouml;rderl&auml;ndern. Insgesamt: das erinnert sehr an Herrn Aust: man sagt Natur, meint aber seinen Reitstall.<br>\nEs geht heute nicht mehr an &ndash; nach drei&szlig;ig Jahren Diskussion -, sich auf Ablehnung zu beschr&auml;nken. Woher soll der Strom kommen wenn nicht einfach aus der Steckdose. Typisch: auf der Webseite finden sich positive Kommentare von Leuten, die auf Energieformen jenseits (im Widerspruch zu) der klassischen Physik abstellen, die unwidersprochen bleiben. F&uuml;r jemand der noch jedes irrwitzige Kohleprojekt im Saarland unterst&uuml;tzt hat, ist die Kritik an der F&ouml;rderung &uuml;ber das EEG voll daneben. Alternative null.<br>\nAbsolute Spitze ist die absurde These die Windenergie sei der Grund,  warum vermehrt Kohlestrom erzeugt werde. Die verfehlte Strategie der Stromerzeuger &ndash; unter t&auml;tiger Mitwirkung der SPD in NRW und vieler anderer &ndash; Kohlekraftwerke in einem unsinnigen Ausma&szlig; zuzubauen, die jetzt und in den n&auml;chsten drei&szlig;ig Jahren laufen m&uuml;ssen, wird so zum Ergebnis der b&ouml;sartigen Zubauten von Erneuerbaren.<br>\nEigentlich ist das nur die &uuml;bliche &bdquo;nimby formel&ldquo; (not in my backyard) in leichter Abwandlung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Industrie verhindert Patientennutzen<\/strong><br>\nIn Europa gibt es weiterhin Produkte, die anderswo abgelehnt werden, kritisiert Deutschlands oberster Medizinpr&uuml;fer: &ldquo;Nach wie vor werden neue Medizinprodukte vor allem einer technischen Pr&uuml;fung unterzogen. Die Frage, ob sie Patienten mehr nutzen als schaden, spielt in Europa nur eine untergeordnete Rolle. Und so kommen hier Produkte auf den Markt, die in anderen L&auml;ndern wegen ihres Risikos oder nicht bewiesener Vorteile abgelehnt werden. &hellip; Ja, sie [RU] zieht einige Lehren aus dem PIP-Skandal. Aber diese betreffen weiterhin vorrangig die technische Seite. Wichtige Verbesserungsvorschl&auml;ge, die den Patientennutzen im Auge hatten, hat die Industrie in Br&uuml;ssel erfolgreich verhindert. &hellip; Patienten sollten sicher sein k&ouml;nnen, dass sie Produkte bekommen, die ihnen mehr gesundheitliche Vorteile als Nachteile verschaffen. Sie sollten jedenfalls so sicher sein k&ouml;nnen wie bei Arzneimitteln. &hellip; Im Koalitionsvertrag ist zu erkennen, dass die Politik das Problem erkannt hat und sich vorgenommen hat, die Dominanz der wirtschaftlichen Sichtweise nicht mehr gelten zu lassen. Hier wird sich in der n&auml;chsten Monaten zeigen, ob in Deutschland Besseres m&ouml;glich ist als in der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F12%2F11%2Fa0050&amp;cHash=8ae824617ad2ec992a367fc18a129a1f\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum sollten Frau Merkel und Herr Gabriel weniger auf die Industrie R&uuml;cksicht nehmen als Frau Kraft in Bezug auf die Energiekonzerne. Wie kommt nur J&uuml;rgen Windele dazu zu glauben, dass die &ldquo;Dominanz der wirtschaftlichen Sichtweise&rdquo; in der Koalition abgebaut werden w&uuml;rde. Allerdings ist dieser Begriff &auml;u&szlig;erst unscharf. Nat&uuml;rlich muss die Politik Rahmenbedingungen so gestalten, dass das Land prosperiert. Auch muss eine Regierung  wirtschaftlich im Sinne von effizient arbeiten. Allerdings zeigt sich zu oft, dass die Zusammenarbeit mit der angeblich effizienten Privatwirtschaft, nicht zu reden von etlichen echten Privatisierungen, f&uuml;r den Staat (inklusive Landesregierungen und Kommunen) bzw. f&uuml;r den Steuerzahler (vor allem auf lange Sicht) eben nicht kosteneffizient war und ist. Das einzelne Unternehmen ist profitorientiert, d.h. denkt eben an sich. Auch wenn das Kapital vom zu wahrenden Arbeitspl&auml;tzen redet, redet es in Wirklichkeit von Profit &ndash; zumindest ist dies im tumben Kapitalismus von heute so. Die von jeder Hemmung befreite Finanzindustrie zeigt leider nur allzu deutlich, dass das, was die Privatwirtschaft, also das einzelne Unternehmen f&uuml;r profitabel h&auml;lt nicht der Gesamtwirtschaft f&ouml;rderlich sein muss. Oder: &ldquo;Sklavenhaltung&rdquo; mag f&uuml;r einzelne Unternehmen, jeder kennt diese Unternehmen, wirtschaftlich d.h. profitabel sein. Aber jeder kann sich ausmalen, wie unwirtschaftlich Sklavenhaltung in der Gesamtwirtschaft w&auml;re. Die Kaufkraft w&uuml;rde gegen Null tendieren ebenso die Produktivit&auml;t von Arbeitern, die nur noch die Perspektive zu &uuml;berleben h&auml;tten. Nat&uuml;rlich kann so etwas kurzfristig funktionieren, wenn die Sklavenhaltergesellschaft alles exportieren k&ouml;nnte, wie z.B. die Bekleidungsindustrie in Bangladesch. Aber dieser Export w&auml;re immer auf einen Staat angewiesen, der die &ldquo;Sklavenhaltung&rdquo; absichert, und auf reiche, Nicht-Sklaven-Gesellschaften, die die Exporte abnehmen. Aber nat&uuml;rlich konfligiert eine &ldquo;Slavenwirtschaft&rdquo; mit dem Teil der Politik, dem Wirtschaftlichkeit ja Wirtschaft nachrangig sein muss, z.B. mit dem Auftrag, die Unantastbarkeit der W&uuml;rde des Menschen zu gew&auml;hrleisten. &ndash; Windele meint wahrscheinlich mit der &ldquo;Dominanz der wirtschaftlichen Sichtweise&rdquo;, das, was er f&uuml;r die EU beobachtet hat, die Einflussnahme der Privatwirtschaft bzw. die Verhinderung von Regulierung, die uns zwar nutzt, aber f&uuml;r die Unternehmen Kosten bringt. Wie kommt er nur darauf, dass dies in Berlin nicht wie in Br&uuml;ssel l&auml;uft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wenn Werbung zum Inhalt wird<\/strong><br>\nDie Washington Post praktiziert es schon und die New York Times demn&auml;chst auch: Sie betten Native Advertising als nat&uuml;rliches Element in die Website ein. Werbung oder Journalismus?<br>\nDer Trend aus den USA soll sich 2014 auch in Deutschland weiter etablieren, hei&szlig;t es. Das Prinzip ist einfach. Anders als bei der klassischen Online-Werbung mit Bannern und Pop-ups, werden Native Ads wie ein redaktioneller Baustein integriert und lediglich durch einen kleinen Sponsorenhinweis wie &ldquo;Featured by&rdquo; gekennzeichnet. Redaktionelle Berichterstattung und werbliche Beitr&auml;ge existieren auf Webportalen gleichranging nebeneinander.<br>\nDie Kritiker von Sponsored Content sprechen von verdeckter Werbung im Redaktionsgewand, w&auml;hrend die Werbebranche jubelt. Endlich gibt es eine M&ouml;glichkeit, den verhassten Adblockern den Garaus zu machen. Buzzfeed.com macht es vor: &ldquo;Presented by&rdquo; und &ldquo;Featured Partner&rdquo; steht dort in zahlreichen Teasern.<br>\nDas Problem ist nicht neu. Insbesondere Online-Medien gelten als anf&auml;llig f&uuml;r die Vermischung von werblichen und redaktionellen Inhalten, so die Springer-Autoren Sigrid Angerer, Klaus Sch&auml;chner und Janina Skibba in dem Buchkapitel &ldquo;Zu altmodisch f&uuml;r neue Medien?&rdquo;. Um das Trennungsgebot zu umgehen, lasse sich die Online-Werbung immer subtilere Formen einfallen (Seite 297).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.springerprofessional.de\/wenn-werbung-zum-inhalt-wird\/4851278.html\">Springerprofessional<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> (&hellip;) da scheint mir eine neue Art von versteckter Werbung in den (deutschen) Medien aufzukommen. Hier sollen redaktionelle Artikel noch perfider mit Werbung vermischt werden, so dass der Leser kaum mehr zwischen Artikel und Werbung unterscheiden kann. Diese Leserverar&hellip;e wird dann den &ldquo;professionals&rdquo; als innovativ angepriesen mit der Rechtfertigung &ldquo;wenn der Leser so gemein ist und unsere wundersch&ouml;ne (blinkende &amp; nervende) Werbung blockt, dann schieben wir es ihm halt durch die Hintert&uuml;r rein&rdquo; als Gewissensberuhigung, falls doch mal jemand &uuml;ber diese Methode ins Zweifeln ger&auml;t. Und das wohl nicht nur in INet-K&auml;sebl&auml;ttern, sondern auch in den Webauftritten gro&szlig;er Zeitungen. L&auml;uft es finanziell wirklich so schlecht, dass man so was n&ouml;tig hat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Josef Joffes heillose Papstkritik<\/strong><br>\nDie deutliche Kritik des Papstes an unserem gegenw&auml;rtigen Wirtschaftssystem schl&auml;gt Wellen. In zwei Beitr&auml;gen in der &bdquo;Zeit&ldquo; wettert deren Mitherausgeber und ehemalige Chefredakteur Josef Joffe gegen das kritische Papstschreiben &ndash; mit abstrusen Argumenten.<br>\nGleich zwei Kommentare verfasste Josef Joffe zum Schreiben &bdquo;Evangelii gaudium&ldquo; von Papst Franziskus. Der Kapitalismus, so Joffe, sei &bdquo;eine wunderbare Projektionsfl&auml;che, auf die alle &Uuml;bel dieser Welt geworfen werden k&ouml;nnen&ldquo;. Mit seiner &bdquo;heillosen Kapitalismuskritik&ldquo; gehe der Papst jedoch fehl. Er w&uuml;nsche &bdquo;den Kapitalismus zur H&ouml;lle &ndash; und dann was? Vorw&auml;rts in die Vergangenheit von Feudalismus und Kommunismus?&ldquo;.<br>\nN&uuml;chtern definiert sei der Kapitalismus nach Marx und Max Weber doch lediglich &bdquo;eine Wirtschaftsordnung, die auf dem Privatbesitz von Produktionsmitteln und der Steuerung durch den Markt beruht &ndash; durch Angebot, Preis und Nachfrage. Der Motor ist das Gewinnstreben.&ldquo; In diesem Sinne sei der Kapitalismus &bdquo;identisch mit der Moderne seit dem Feudalismus &ndash; mit einem gescheiterten Zwischenspiel namens Sowjetkommunismus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/denkraum.wordpress.com\/2013\/12\/14\/josef-joffes-heillose-papstkritik\/\">Denkraum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer es schafft, dass Josef Joffe von der ZEIT und Marc Beise von der SZ mit Schaum vor Mund Zeter und Mordio schreien, hat meines Erachtens alles richtig gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19663","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19663"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19663\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28509,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19663\/revisions\/28509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}