{"id":1968,"date":"2006-12-29T08:42:50","date_gmt":"2006-12-29T07:42:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1968"},"modified":"2016-01-19T12:01:54","modified_gmt":"2016-01-19T11:01:54","slug":"was-fur-einen-unsinn-sie-uns-alle-erzahlen-bis-der-tag-zu-ende-geht-und-immer-wieder-reformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1968","title":{"rendered":"Was f\u00fcr einen Unsinn sie uns alle erz\u00e4hlen, bis der Tag zu Ende geht. Und immer wieder Reformen!"},"content":{"rendered":"<p>Am 7.12.2006 war mein Tagebucheintrag &uuml;berschrieben mit <a href=\"?p=1923\">&bdquo;Ende der Aufkl&auml;rung&ldquo;<\/a>. Heute k&ouml;nnte ich einfach eine (2) dahinter schreiben. Denn die Tage der Irrationalit&auml;t und des Stumpfsinns wollen nicht enden. Ich &uuml;bertreibe nicht. Schauen Sie sich selbst die &Auml;u&szlig;erungen von Politikern und Wirtschaft und die Produkte unserer Medien zur wieder einmal belebten Reformdebatte an. Zwischen den einzelnen Behauptungen zum Thema gibt es keine logischen Konnexe. Es werden einfach Sprechblasen abgelassen. Wortsignal neben Wortsignal.<br>\nEin Beispiel aus den folgenden Dokumenten: Beck bezeichnete die Reformbeschl&uuml;sse als notwendig, es gebe allerdings f&uuml;r die B&uuml;rger auch &bdquo;Grenzen der Zumutbarkeit&ldquo;. Merkel entgegnet, &bdquo;um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir Strukturreformen vorantreiben&ldquo;. &ndash; Beides so dahingesagt. Die Wirkungszusammenh&auml;nge erschlie&szlig;en sich nicht logisch sondern &uuml;ber angelernte Glaubenss&auml;tze. Die Politiker geben diese vor. Die Journalisten und die Wirtschaft beten sie nach. Oder umgekehrt. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nIch beziehe mich in meinen folgenden Kommentaren, Hinweisen und Anst&ouml;&szlig;en auf vier Medienberichte und Kommentare, <\/p><ol type=\"I\">\n<li>auf einen Bericht &bdquo;Koalition streitet &uuml;ber Ende der Reformen&ldquo; und<\/li>\n<li>einen Kommentar &bdquo;Becks Reform-Limit. Wer&rsquo;s glaubt&hellip;&ldquo;  aus der Frankfurter Rundschau vom 28.12. 2006, sowie<\/li>\n<li>MERKEL ZU REFORM-DEBATTE &ndash;  &ldquo;Der gr&ouml;&szlig;te Teil liegt noch vor uns&rdquo; und<\/li>\n<li>PROTEST GEGEN SPD-CHEF: Wirtschaft erbost &uuml;ber Becks Reform-Bremse aus SpiegelOnline vom 28.12.2006.<\/li>\n<\/ol><p>Die Beitr&auml;ge sind mit &Uuml;berschrift und Einf&uuml;hrungstext &uuml;bernommen und jeweils &uuml;ber einen Link f&uuml;r Sie greifbar.<\/p><p>Nun also einige Hinweise, Anst&ouml;&szlig;e und Fragen:<\/p><ol>\n<li>&Uuml;ber die Parteigrenzen von CDU, CSU und SPD sowie FDP und Gr&uuml;nen hinweg ist offenbar nach wie vor unstrittig verinnerlicht, Reformen seien notwendig und sie br&auml;chten etwas. Dabei machen sich die Propagandisten dieser Behauptung keine M&uuml;he, die Wirkungszusammenh&auml;nge zu erkl&auml;ren. Es wird behauptet, die Reformen seien notwendig, oder in Merkels Sprache: Strukturreformen m&uuml;ssten vorangetrieben werden, um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu k&ouml;nnen. Soll uns Hartz IV helfen, unsere Wettbewerbsf&auml;higkeit zu verbessern? Wie denn das? Haben wir &uuml;berhaupt ein Problem mit der weltweiten Wettbewerbsf&auml;higkeit? Das ist doch gar nicht unser Problem.\n<p>Als Konstrukt zur Behauptung des Wirkungszusammenhangs wird wie &uuml;blich bei den herrschenden Kreisen der Begriff Lohnnebenkosten beziehungsweise Lohnzusatzkosten angeboten. Die Koalition habe sich darauf verst&auml;ndigt, die Lohnzusatzkosten unter 40% zu senken. Davon sei man weit entfernt, meint der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende der Mittelstandgruppe der Union, Michael Fuchs gegen&uuml;ber der Frankfurter Rundschau (siehe I.)<br>\nHier wird wieder einmal eine Behauptung &uuml;ber einen Wirkungszusammenhang wie eine Monstranz vor dem gro&szlig;en Strom der Meinungen her getragen. Unangefochten. Ohne Kommentar. Ohne b&ouml;sen Kommentar von Seiten der Frankfurter Rundschau.<\/p><\/li>\n<li>Die Propagandisten der Reformen sind auch &uuml;berhaupt nicht angefochten von aktuellen Ereignissen, die belegen, dass die Reformen nichts Wesentliches gebracht haben. Noch vor kurzem hat das Kabinett &uuml;ber die Erfolglosigkeit von Hartz I bis III beraten. Siehe zum Thema auch unseren Bericht: <a href=\"?p=1955\">&ldquo;WSI: Entt&auml;uschende Bilanz der Hartz-Reformen&rdquo;<\/a>.<\/li>\n<li>Total unber&uuml;hrt von diesen Erfahrungen verk&uuml;ndet der stellvertretende Regierungssprecher, Anfang Januar werde das Kabinett einen Arbeitsplan f&uuml;r weitere Reformarbeiten abstecken. Das ist eine echte Drohung, die von Angela Merkel im Handelsblatt best&auml;tigt wird: &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te Teil liegt noch vor uns.&ldquo; &ndash; Die Reformer sind wie Drogenabh&auml;ngige. Wirkt die Droge nicht, dann wird die Dosis erh&ouml;ht. Wir leben in einer Gesellschaft und mit einer Politik ohne aufkl&auml;rerischen Impetus. Ohne Vernunft.<\/li>\n<li>Wirklich komisch ist die Einlassung von Kurt Beck &uuml;ber die Grenze der Zumutbarkeiten. Bisher hatte ich immer gedacht, Reformen seien notwendig, um die Welt f&uuml;r uns alle besser zu machen. Irgendwie habe ich mich da get&auml;uscht. Man kommt dem Fehlschluss n&auml;her, wenn man sich vergegenw&auml;rtigt, dass diese Reformen wenigstens teilweise vor allem gut Verdienenden und den gro&szlig;en Unternehmen zugute gekommen sind und der Mehrheit Lasten aufgeb&uuml;rdet haben. Typisch daf&uuml;r ist die gerade wieder in Gang gesetzte neue Unternehmenssteuerreform zur Entlastung der gro&szlig;en Wirtschaft und die zeitlich parallel kommende Mehrwertsteuererh&ouml;hung f&uuml;r die Mehrheit unseres Volkes um 3%-Punkte.<\/li>\n<li>In Kurt Becks Gedanken-Welt sind Reformen eine Art Prozess, bei dem man irgendwo anhalten kann, um die Zumutbarkeiten nicht weiter wachsen zu lassen und die soziale Schieflage nicht schlimmer werden zu lassen. Diese Vorstellung gilt f&uuml;r nur wenige Reformen: wenn man z. B. den Spitzensteuersatz auf 42% senkt und die Mehrwertsteuer um 3%-Punkte anhebt, dann kann man in der Tat in Kategorien von quantitativem Mehr oder Weniger denken. F&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der so genannten Strukturreformen stimmt das nicht.<br>\nWenn man zum Beispiel die solidarische Finanzierung der Altersvorsorge dem Vertrauensverlust anheim gibt, wie wir das auf den NachDenkSeiten vielf&auml;ltig dokumentiert und beschrieben haben, wenn man gleichzeitig die Privatvorsorge durch politische Entscheidungen wie die Erh&ouml;hung der Altersgrenze und durch finanzielle F&ouml;rderung sowie &uuml;ber eine Dauerpropaganda pro Privatvorsorge propagiert und f&ouml;rdert, dann erzeugt man einen wirklichen Strukturbruch, dann kann man nicht an einer beliebigen Stelle die Grenze der Belastbarkeit und der Zumutbarkeiten errichten.<br>\nWenn man zum Beispiel mit Hartz IV das Vertrauen in eine einigerma&szlig;en funktionierende Arbeitslosenversicherung zerst&ouml;rt, dann kann man hinterher nicht an Symptomen herumkurieren. Die Sicherheit ist dahin.<br>\nZum Beispiel wird das n&auml;chste Opfer die Pflegeversicherung sein. Darauf hebt Angela Merkel schon ab. Wenn auch dort eine Strukturreform gemacht wird, dann kann Beck auch hier nicht irgendwo und irgendwann die Bremse ziehen.<br>\nWenn man (auch eine Reform) die Deutsche Bahn AG privatisiert und an die B&ouml;rse bringt, dann kann man nicht irgendwann rufen: &bdquo;Halt, bis hierher und nicht weiter.&ldquo;<br>\nWenn man die &bdquo;Heuschrecken&ldquo; von der Steuer befreit hat, und sie unbehelligt von einer Besteuerung ihrer Gewinne w&uuml;ten l&auml;sst, dann wei&szlig; ich nicht, wo man die Grenzen der Zumutbarkeit einziehen will. Man ist auf der Rutsche!\n<p>Ob der SPD-Vorsitzende das nicht durchschaut oder es durchschaut und anders redet, wei&szlig; ich nicht. Wahrscheinlich Letzteres.<\/p><\/li>\n<li>Angela Merkel will mit Reformen gegen den &ouml;ffentlichen Schuldenberg ank&auml;mpfen. Sie meint, Deutschland brauche ein besser funktionierendes finanzpolitisches Fr&uuml;hwarnsystem f&uuml;r Bund und L&auml;nder, also eine F&ouml;deralismusreform II.<br>\nIch schlie&szlig;e daraus: Wir haben eine Bundeskanzlerin, die noch nicht einmal die einfachsten Fakten wahrgenommen hat, dass n&auml;mlich der Abbau &ouml;ffentlicher Schulden in vergleichbaren L&auml;ndern in der Regel immer nur dann funktioniert hat, wenn es gelungen ist, einen wirklichen Aufschwung, der diesen Namen verdient, &uuml;ber mehrere Jahre durchzuhalten. Sie glaubt, die hohen Schulden folgten daraus, dass die Schuldenmacher nicht rechtzeitig gewarnt worden sind. Das glaubt eine Frau, die aus den neuen Bundesl&auml;ndern stammt, und schon deshalb wissen muss, das zum Beispiel der enorme Anstieg der Gesamtverschuldung von durchschnittlich fast 80 Milliarden &euro; pro Jahr in den gesamten neunziger Jahren ganz wesentlich mit dem Vorgang der deutschen Vereinigung und der teuren Art zusammen h&auml;ngt, mit der sie von Merkels Partei und Merkels Bundeskanzler Kohl und unter ihrer Mitwirkung gemacht worden ist. Und jetzt ist das fehlende Fr&uuml;hwarnsystem schuld.<br>\nDas ist nicht zu fassen. Das ist das Niveau der derzeitigen politischen Agrumentation.<\/li>\n<li>Die Bed&uuml;rftigkeit unserer Reformdebatte hat viel mit der Unterw&uuml;rfigkeit und der Kritikunf&auml;higkeit unserer Medien zu tun. Die SpiegelOnline-Redaktion stellt keine Fragen und kommt den Reformern zu Hilfe, in dem sie die Wirtschaft sprechen l&auml;&szlig;t. Das &uuml;bliche. Die Wirtschaft sei &bdquo;erbost &uuml;ber Becks Reform-Bremse&ldquo;, hei&szlig;t es dort. Und dann werden einzelne Wirtschaftsvertreter zitiert, ohne auch den Hauch einer kritischen Frage durch das Medium.<br>\nAuch der Konflikt Wirtschaft mit Beck ist kein echter Konflikt. Beck und die SPD machen doch alles mit, was durch Schr&ouml;der und  die Gro&szlig;e Koalition vorgeben ist.\n<p>Die Frankfurter Rundschau steht SpiegelOnline in nichts nach, wenn der Kommentator ohne jede Begr&uuml;ndung in seinem Schlussabsatz feststellt:<br>\n&ldquo;Die Leut&rdquo;, so darf vermutet werden, wollen gar nicht, dass es jetzt bald &ldquo;mal gut ist&rdquo; mit dem Reformieren, wie Beck sagt. Sie warten darauf, dass endlich Reformen beginnen, die diesen Namen verdienen.&ldquo;<br>\nWas der Kommentator Stephan Hebel meint, sagt er leider nicht. Vielleicht meint er ja, dass endlich Reformen beginnen, die der Mehrheit der arbeitenden Menschen endlich einmal wieder etwas bringen, statt die Umverteilung von unten nach oben nur noch weiter voranzutreiben.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Und nun zu den Links und den Dokumenten:<\/strong><\/p><p><strong>I. Wirbel um Beck-&Auml;u&szlig;erung<\/strong><br>\nKoalition streitet &uuml;ber Ende der Reformen<br>\nSPD-Chef Kurt Beck sieht bei Belastungen der B&uuml;rger Grenze erreicht\/Unionspolitiker widersprechen<br>\nIn der Union regt sich Widerstand gegen &Auml;u&szlig;erungen von SPD-Parteichef Kurt Beck. Dieser hatte gesagt, die Koalition habe mit ihren Reformvorhaben die &bdquo;Grenze der Zumutbarkeit&ldquo; erreicht.<br>\nBerlin &ndash; Angesichts einer Arbeitslosenzahl von immer noch rund vier Millionen k&ouml;nne er &ldquo;diese Einsch&auml;tzung nicht teilen&rdquo;, sagte der CDU-Abgeordnete Michael Fuchs der Frankfurter Rundschau. Beck hatte in der Zeitung Die Welt die j&uuml;ngsten Reformbeschl&uuml;sse als notwendig bezeichnet; allerdings gebe es f&uuml;r die B&uuml;rger auch &ldquo;Grenzen der Belastbarkeit&rdquo;, die man nicht &ldquo;&uuml;berschreiten&rdquo; d&uuml;rfe.<br>\n[&hellip;]<br>\n<em>M. Bergius\/V. Gaserow<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1039549\">FR<\/a><\/p><p><strong>II. Kommentar<\/strong><br>\nBecks Reform-Limit<br>\nWer&rsquo;s glaubt<br>\n[&hellip;]<br>\n<em>Stephan Hebel<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare_aus_der_zeitung\/?em_cnt=1039502\">FR<\/a><\/p><p><strong>III. MERKEL ZU REFORM-DEBATTE &ndash; &ldquo;Der gr&ouml;&szlig;te Teil liegt noch vor uns&rdquo;<\/strong><br>\nZunder f&uuml;r die Gro&szlig;e Koalition: Kanzlerin Angela Merkel sch&auml;tzt Deutschlands Reformbedarf ganz anders ein als Kurt Beck. Sie will &ldquo;Strukturreformen vorantreiben, um im Wettbewerb zu bestehen&rdquo; &ndash; der SPD-Chef hatte dagegen die &ldquo;Grenze der es Zumutbarkeit&rdquo; f&uuml;r erreicht erkl&auml;rt.<br>\nBerlin &ndash; &ldquo;Um im weltweiten Wettbewerb bestehen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir Strukturreformen vorantreiben, auf europ&auml;ischer Ebene ebenso wie auf nationaler&rdquo;, schrieb die Kanzlerin in einem Gastbeitrag f&uuml;r das D&uuml;sseldorfer &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. &Ouml;ffentlich entsteht damit der Eindruck, die Kanzlerin gehe auf Distanz zum SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, der gestern erkl&auml;rt hatte, wenn umgesetzt sei, &ldquo;was wir auf den Weg gebracht haben, ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht&rdquo;. Die Menschen m&uuml;ssten Ver&auml;nderungen verarbeiten und verkraften k&ouml;nnen. &ldquo;Ich glaube, dass wir in der Republik erkennen m&uuml;ssen, dass wir den Bogen in der sozialen Frage arg gespannt haben&rdquo;, so der SPD-Chef.<br>\n[&hellip;]<br>\nsev\/afp\/dpa<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,456847,00.html\">SPIEGEL ONLINE &ndash; 28. Dezember 2006<\/a><\/p><p><strong>IV. PROTEST GEGEN SPD-CHEF &ndash; Wirtschaft erbost &uuml;ber Becks Reform-Bremse<\/strong><br>\nDie Absage von Kurt Beck an h&auml;rtere Reformen trifft auf immer mehr Widerstand. Kanzlerin Merkel pocht auf weitere Struktur&auml;nderungen &ndash; und nun zeigt sich auch die Wirtschaft ver&auml;rgert &uuml;ber den SPD-Chef: Er habe wohl nicht verstanden, worum es gehe.<br>\nBerlin &ndash; Der Pr&auml;sident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Dieter Brucklacher, sagte der Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;: &ldquo;Wer Reformpolitik als Zumutung f&uuml;r den B&uuml;rger bezeichnet, hat nicht verstanden, worum es geht n&auml;mlich darum, unser Land zukunftsfest zu machen zum Vorteil der B&uuml;rger. Dieses Ziel vor Augen, stehen wir erst am Anfang und keineswegs am Ende des notwendigen Reformprozesses.&rdquo;<br>\n[&hellip;]<br>\nasc\/dpa\/AP<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,456905,00.html\">SPIEGEL ONLINE &ndash; 28. Dezember 2006, 17:36<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7.12.2006 war mein Tagebucheintrag &uuml;berschrieben mit <a href=\"?p=1923\">&bdquo;Ende der Aufkl&auml;rung&ldquo;<\/a>. Heute k&ouml;nnte ich einfach eine (2) dahinter schreiben. Denn die Tage der Irrationalit&auml;t und des Stumpfsinns wollen nicht enden. Ich &uuml;bertreibe nicht. Schauen Sie sich selbst die &Auml;u&szlig;erungen von Politikern und Wirtschaft und die Produkte unserer Medien zur wieder einmal belebten Reformdebatte an. Zwischen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1968\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[110,11,157],"tags":[1011,315,312,325],"class_list":["post-1968","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agenda-2010","category-strategien-der-meinungsmache","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-beck-kurt","tag-merkel-angela","tag-reformpolitik","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1968","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1968"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1968\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30365,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1968\/revisions\/30365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1968"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1968"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1968"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}