{"id":19693,"date":"2013-12-18T09:20:15","date_gmt":"2013-12-18T08:20:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693"},"modified":"2013-12-18T15:26:09","modified_gmt":"2013-12-18T14:26:09","slug":"hinweise-des-tages-2031","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h01\">Brandt aktuell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h02\">Schwarz-Gr&uuml;n in Hessen &ndash; Die Revolution frisst ihre Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h03\">Der Verlierer der gro&szlig;en Koalition hei&szlig;t Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h04\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h05\">Debatte um hohe Exporte: Das Doppelgesicht der Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h06\">Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h07\">Wie Finanzberater die Krisenstaaten ausnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h08\">Betrugsverdacht gegen R&ouml;hn Klinikum AG &ndash; Die Angst der Putzkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h09\">19,6 % der Bev&ouml;lkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h10\">Reiner Calmund: P&ouml;beln gegen Arbeitnehmerrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h11\">Rechengr&ouml;&szlig;en der Sozialversicherung und sonstige Werte f&uuml;r das 1. Halbjahr 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h12\">Statistisches Bundesamt: Migration hat eine lange Tradition in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h13\">Tausendfaches Nein zu Hartz-IV-Schikanen: Petition kommt vor den Ausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h14\">N&auml;chster Halt: B&uuml;rgerkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h15\">Ursula von der Leyen: Eine steile Karriere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h16\">Rot-gr&uuml;ne Hochschulgesetze &ndash; Sie sagen Zukunft, sie meinen Steuerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h17\">Bildungspaket im Alltag: Warten auf drei Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693#h18\">Der Show-Journalismus der Bild in Zeiten der GroKo<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19693&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brandt aktuell<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Albrecht M&uuml;ller: &ldquo;Brandt aktuell&rdquo; &ndash; Rezension<\/strong><br>\nWilly Brandt w&uuml;rde am 18. Dezember hundert Jahre. Geschrieben wurde viel &uuml;ber den ersten Kanzler der SPD nach 1949. Nicht alles stimmt. Albrecht M&uuml;ller h&auml;lt dagegen [&hellip;]<br>\nM&uuml;llers Buch ist ein wichtiges Korrektiv betreffs der Beurteilung der Person Willy Brandt sowie dessen Politik seitens anderer Autoren, die sich in mehreren B&uuml;chern und zahlreichen Zeitungsartikel zu Brandts 100. Geburtstag verbreiten. Es r&auml;umt mit Klischees auf, die immer wieder ein Autor vom anderen abschreibt. Albrecht M&uuml;ller entlarvt Geschichtschreibung als das was sie zuweilen, die Pers&ouml;nlichkeit Willy Brandt anbelangt ist: n&auml;mlich falschDer Autor kannte Willy Brandt pers&ouml;nlich. Er hatte das Gl&uuml;ck mit ihm zu arbeiten. Dass Albrecht M&uuml;ller dies als Gl&uuml;ck empfindet, versteckt er nicht. An keiner Stelle des Buches jedoch stilisiert M&uuml;ller Brandt zu einem, gar seinem Guru. Wenn M&uuml;ller &uuml;ber Brandt schreibt, dann schreibt er &uuml;ber einen Menschen, einen gro&szlig;artigen, aber &ndash; wie kann es auch anders sein &ndash; &uuml;ber einen auch fehlbaren Menschen mit allergr&ouml;&szlig;te Respekt. M&uuml;ller hat Brandt insofern nicht als vergoldetes Denkmal auf einen &uuml;berhohen Sockel gehoben. Er hat uns aber mit seinen n&ouml;tig gewesenen Zeilen zugerufen: Denk(t) mal, ein Brandt und dessen Politik hat einmal ein Land bewegt und ver&auml;ndert. Was einmal war, kann wieder sein: ihr m&uuml;sst es nur wollen! Ich bin mir sicher, der Ruf ging auch an &ldquo;seine&rdquo; SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/asansoerpress35\/albrecht-mueller-brandt-aktuell-rezension\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Rezension: Eine Jahrhundertgestalt &ndash; Peter Brandt und Albrecht M&uuml;ller erinnern an Willy Brandt<\/strong><br>\nM&uuml;ller beschreibt aber auch die gro&szlig;en innenpolitischen Reformen der sozial-liberalen Koalition, widerlegt glaubw&uuml;rdig &ndash; keineswegs durch die rosa Brille unkritischer Heldenverehrung &ndash; den Mythos des auf Wolken schwebenden Vision&auml;rs durch die famose Skizze von einem Pragmatiker, der genau wusste, was er wollte: &ldquo;Mehr Demokratie wagen&rdquo;. Bis heute emp&ouml;ren M&uuml;ller die Diffamierungen und Intrigen der Genossen Herbert Wehner und Helmut Schmidt. Letztlich, so der einstige Weggef&auml;hrte, scheiterte Brandt auch an diesen zerm&uuml;rbenden K&auml;mpfen. Willy Brandt Sohn Peter erlebte, ganz &auml;hnlich wie M&uuml;ller, einen keinesfalls depressiven Menschen, erinnert sich dankbar an dessen vern&uuml;nftige Haltung zum mit der APO aufbegehrenden Sohn, geht freilich nachsichtiger mit den Partei&rdquo;freunden&rdquo; um. Ber&uuml;hrend schildert er das Sterben, zollt der viel geschm&auml;hten Witwe Respekt, w&uuml;rdigt die kongeniale Freundschaft mit Egon Bahr. Auch erinnert Peter Brandt, Jahrgang 1948, seinen Vater weniger unnahbar, als seine Br&uuml;der ihn schildern. Der Spagat zwischen dem analytischen Blick des Historikers und dem liebevollen Blick des Sohnes gelingt unangestrengt, Brandt analysiert zudem umfassend das Verh&auml;ltnis der &ldquo;Jahrhundertgestalt&rdquo; zur Nation oder zum Sozialismus, w&uuml;rdigt den Staatsmann und geschickten Strategen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><strong>Albrecht M&uuml;ller &ndash; &Uuml;ble Nachrede gegen Willy Brandt<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller &uuml;ber das Verm&auml;chtnis eines gro&szlig;en Sozialdemokraten &ndash; und die bis heute anhaltende Treibjagd gegen ihn [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber die im Ergebnis gemeinsame Treibjagd dieser verschiedenen Kr&auml;fte wird nicht offen gesprochen. Ich tue es in meinem Buch und halte dies f&uuml;r n&ouml;tig, weil auch Brandt ein St&uuml;ck Fairness und ein gerechtes Urteil verdient, und weil nur dann unbefangen dar&uuml;ber geredet werden kann, was wir heute von ihm lernen k&ouml;nnten.<br>\nNicht offen gesprochen wird bei den Jubil&auml;umsfeiern auch &uuml;ber die &uuml;ble Nachrede, der Brandt zeitlebens und weit &uuml;ber den Tod hinaus ausgesetzt ist. Sie nannten ihn und nennen ihn immer noch einen &raquo;Teilkanzler&laquo;, er habe sich nur f&uuml;r Au&szlig;enpolitik interessiert. Dieser Quatsch h&auml;lt sich in den Geschichtsb&uuml;chern, obwohl Brandt in der Umweltpolitik, in der Sozialpolitik, bei der Integration der protestierenden Jugend, mit einem Programm zum Energiesparen und vor allem mit seiner Offenheit und Liberalit&auml;t Zeichen in der Innenpolitik gesetzt hat. Es wird behauptet, Brandt sei nur in der Ostpolitik erfolgreich gewesen und nicht in der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Auch das ist unwahr. In der Regierungszeit Brandts stiegen die Einkommen der Lohnabh&auml;ngigen, messbar in der so genannten Lohnquote, wie nie zuvor und danach. Die Wirtschaft florierte. Real haben in Brandts Regierungszeit alle gewonnen &ndash; Arbeiter, Rentner, Selbstst&auml;ndige und Unternehmen. Das hat sein Nachfolger Schmidt drei Wochen vor dem Kanzlerwechsel in einem umfangreichen Papier festgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/m\/artikel\/918451.ueble-nachrede-gegen-willy-brandt.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schwarz-Gr&uuml;n in Hessen &ndash; Die Revolution frisst ihre Kinder<\/strong><br>\nDas schwarz-gr&uuml;ne Experiment wird gern als Zeitenwende bezeichnet, auch von manch gr&uuml;nen Veteranen. Ihnen gef&auml;llt der Gedanke, jetzt mit den Repr&auml;sentanten jener Welt zu koalieren, gegen die sie einst als B&uuml;rgerschreck von b&uuml;rgerlicher Herkunft rebellierten. Sie reden sich die CDU sch&ouml;n &ndash; ausgerechnet die m&auml;nnerb&uuml;ndisch verschlossene, biedere hessische Union. Sie habe sich gewandelt und ge&ouml;ffnet. Tats&auml;chlich gibt sich die CDU sogar in Hessen gern mal modern.<br>\nWirklich gewandelt aber haben sich die Gr&uuml;nen &ndash; so weit, dass sie jetzt am Ende sind, sie haben sich politisch selbst entkernt. Darin liegt die Zeitenwende. Hessens Gr&uuml;ne stehen mit leeren H&auml;nden da. Die B&uuml;rger rund um den Frankfurter Gro&szlig;flughafen m&uuml;ssen sich veralbert f&uuml;hlen, wenn sie an gr&uuml;ne Wahlkampf-Versprechen zum L&auml;rmschutz zur&uuml;ck denken. So ist die Koalition eine Karikatur des versprochenen Politikwechsels. Und die Gr&uuml;nen stehen als Karikatur dessen da, was diese Partei einmal ausmachte und wof&uuml;r sie einst gegr&uuml;ndet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schwarz-gruen-in-hessen-die-revolution-frisst-ihre-kinder-1.1846080\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein sehr treffender Kommentar! Man fragt sich in der Tat was in die Gr&uuml;nen gefahren ist, gerade mit dem reaktion&auml;rsten Landesverband der CDU ins Bett zu steigen? Und sogleich die neoliberale Austerit&auml;tspolitik mitzutragen und ein &ldquo;Sparprogramm&rdquo; von einer Milliarde Euro zu verabschieden. In Sachen Selbstverleugnung &uuml;bertreffen die hessischen Gr&uuml;nen inzwischen sogar die SPD der Gro&szlig;en Koalition. Allerdings muss man nun mit Entsetzen feststellen, dass bis auf die Linke keine politische Opposition mehr existiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Verlierer der gro&szlig;en Koalition hei&szlig;t Europa<\/strong><br>\nDie sachlich schwerwiegendste Personalie ist zweifellos die, dass die CDU im Finanzministerium sachlich und personell unver&auml;ndert weitermachen wird und im Kanzleramt zumindest sachlich ebenfalls keine &Auml;nderungen zu erwarten sind. Das ist fatal, weil die SPD damit noch klarer als im Koalitionsvertrag deutlich macht, dass sie nicht vor hat, die katastrophale Europapolitik der Regierung auch nur im Ansatz zu korrigieren. Da k&ouml;nnte der neue &bdquo;Superminister&ldquo; f&uuml;r Wirtschaft noch so superkompetent sein, gegen die Front von Finanzministerium und Kanzleramt h&auml;tte er keinerlei Chance. Noch schlimmer aber ist, dass er die offensichtlich auch nicht haben wollte, sonst h&auml;tte er nicht auf der Ausweitung der Zust&auml;ndigkeiten des Wirtschaftsministeriums auf das Themenfeld Energie, sondern auf das Themenfeld Europa bestanden.<br>\n&Uuml;berhaupt ist der Verzicht der SPD auf das Finanzministerium das klare Eingest&auml;ndnis, dass wir es hier nicht mit einer wirklich gro&szlig;en Koalition zu tun haben, sondern mit einer kleinen, in der keine Rede davon sein kann, dass die sachlich wichtigen Fragen auf der ber&uuml;hmten &bdquo;Augenh&ouml;he&ldquo; entschieden werden. Nur, was h&auml;tte eine SPD ohne jede Kompetenz in gesamtwirtschaftlichen Fragen auch fordern sollen? Sie hat ja bisher schon die Politik der Austerit&auml;t und des Merkelschen Merkantilismus ohne jeden Widerstand durchgewunken. Weil das so ist, wird die SPD froh sein, dass sich auch &bdquo;ihr&ldquo; Au&szlig;enminister in Zukunft aus allen wichtigen globalen Fragen heraush&auml;lt und sie dem Finanzminister &uuml;berl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/verlierer-grossekoalition-europa\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Michael Kr&auml;tke: Nichts bleibt, wie es ist<\/strong><br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber die Transatlantische Freihandelszone laufen &ndash; aller Erregung &uuml;ber das Ausspionieren zum Trotz. Hier geht es ums gro&szlig;e Ganze &ndash; und das hei&szlig;t um die Wirtschaft. Die Z&ouml;lle, wie man das erwarten sollte, sind nur am Rande von Belang. Die stehen auf historisch niedrigem Niveau um die drei Prozent. Der L&ouml;wenanteil &ndash; mehr als 80 Prozent der erhofften Impulse &ndash; muss woanders herkommen. Worum es tats&auml;chlich geht, das sind Handelshemmnisse hinter den Zollgrenzen.  Alle EU-B&uuml;rger haben sich daran gew&ouml;hnt, &uuml;ber die angebliche Regelungswut der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rden zu spotten, aber der Vorteil von weitgehend einheitlichen sowie kompatiblen technischen und Sicherheitsnormen sowie Umwelt- und Sozialstandards ist nicht zu untersch&auml;tzen. Auch wenn es der europ&auml;ischen Gemeinschaft bis heute nicht gelungen ist, sich auf ein einheitliches Modell eines Steckers beziehungsweise einer Steckdose f&uuml;r alle Elektroger&auml;te zu einigen. Immerhin haben wir verbindliche Verfahren: Jedes Produkt, das entsprechend hergestellt wird, darf &uuml;berall in der EU auf den Markt. Dieses System trennen Welten von dem der Vereinigten Staaten. Was hier verboten wird, ist dort erlaubt beziehungsweise unreguliert und umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/copy_of_nichts-bleibt-wie-es-ist\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich muss gestehen, dass ich vor l&auml;ngerer Zeit den Traum hatte, dass eine Handelsunion EU\/USA die Macht h&auml;tte, dem Rest der Welt Kinderausbeutung und sklaven&auml;hnliche Arbeitsverh&auml;ltnisse austreiben k&ouml;nnten, Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte und andere Sozialstandards in Handelsvertr&auml;gen zu erzwingen, nat&uuml;rlich nicht auf unserem Niveau, aber in der Tendenz. Wie gesagt, das war vor langer Zeit. Michael Kr&auml;tke schreibt an einer Stelle: &ldquo;Doch sind nicht die US-Amerikaner das Problem in den Verhandlungen. Die Gefahr kommt von einer absehbar unheiligen, transatlantischen Allianz der Freihandelsdogmatiker, die allein einen Abbruch m&uuml;hsam erstrittener sozialer Standards h&uuml;ben wie dr&uuml;ben betreiben werden.&rdquo; Man muss diese Allianz erweitern, um zum Punkt zu kommen: Es ist die Allianz zwischen den Freihandelsdogmatikern und der gro&szlig;en Industrie (wozu auch die Agrarindustrie z&auml;hlt), kurzum dem Kapital. Es geht in der Tat nicht um die USA, in denen Arbeitnehmerrechte immer mehr abgebaut werden, Indien, das in jedem Handelsabkommen sich Kritik an Kinderarbeit verbietet, China, das anscheinend die schleichende Vergiftung seiner Bev&ouml;lkerung und seiner Umwelt zul&auml;sst, oder Brasilien, das wenig gegen die immer noch vorhandenen Schuldknechtschaft unternimmt. Beispielhaft ist die Heuchelei europ&auml;ischer Gro&szlig;konzerne in den USA, die hier so tun, als ob sich f&uuml;r die Rechte von Arbeitnehmern und ein weltweit geltendes Arbeitsrecht einsetzen, <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/node\/92719\">aber systematisch Arbeitnehmerrechte in ihren US-Betrieben verletzen<\/a>. Dazu pass eine Meldung der &ldquo;taz&rdquo;, derzufolge der m&auml;chtigen Industrielobby-Clubs European Roundtable of Industrialists (ERT) fordert, den &bdquo;komplexen regulatorischen Rahmen&ldquo; der EU abzuschaffen, der Innovationen verhindere und das Wachstum bremse. TTIP wird zwar nicht ausdr&uuml;cklich erw&auml;hnt. Lobbyisten und Freih&auml;ndler ziehen aber hier offensichtlich am selben Strang. &ndash;  Es geht in der Tat um eine &ldquo;neue &ouml;konomische Weltordnung&rdquo;, in der das Kapital die Politik &uuml;berwindet und ihr seine Bedingungen diktiert, Politik in seinem altert&uuml;mlichen Sinne als die T&auml;tigkeiten, die das Gemeinwesen betreffen, nur noch als Hindernis sieht und Politik als Magd der (kapitalistischen) &Ouml;konomie definiert.  &ndash; Wer sich f&uuml;r Michael Kr&auml;tke interessiert, sei auf seine immer noch lesenswerte Schrift <a href=\"http:\/\/www.rote-ruhr-uni.com\/cms\/IMG\/pdf\/Kratke_Neoklassik-Kritik.pdf\">&ldquo;Neoklassik als Weltreligion?&rdquo; [PDF &ndash; 315 KB]<\/a> verwiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzdienstleistungen im geplanten EU-US-Handelsabkommen TTIP<\/strong><br>\nAufgrund aggressiver Lobbyarbeit der Finanzwirtschaft in der EU und den USA sind Finanzdienstleistungen zum zentralen Interesse der EU-Verhandlungsf&uuml;hrer\/ innen geworden. Dies, obwohl die Verhandlungen zu diesem Punkt das wesentliche Hindernis bei den schleppenden Verhandlungen zwischen der EU und Kanada bzw. Indien sind.<br>\nDie TTIP k&ouml;nnte potentiell alle Arten von Finanzdienstleistungen erfassen, zumindest listet ein durchgesickerter Entwurf der EU eine lange Liste von Einrichtungen und Aktivit&auml;ten auf: Banken und Kreditvergabe bzw. Zahlungsabwicklung aller Art, (R&uuml;ck-)Versicherungen inkl. deren Vertrieb, Leasing, Zahlungsdienste aller Art wie Kreditkarten, B&uuml;rgschaften bzw. Garantien, Handel mit Wertpapieren, Derivaten und Finanzgesch&auml;ften auf allen Arten von M&auml;rkten, W&auml;hrungsgesch&auml;fte, Fondsverwaltung, Abwicklung (Clearing), Bereitstellung und Analyse von Finanzdaten und Beratungen aller Art wie z.B. bei Firmenfinanzierung oder -k&auml;ufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weed-online.org\/themen\/7243991.html%20\">WEED<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr US-Einfluss in Europa: TTIP-Abkommen f&uuml;r den Freihandel<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zu Beginn der dritten Runde der umstrittenen Freihandelsgespr&auml;che EU-USA (TTIP) in Washington sind am Montag neue brisante Details durchgesickert. Offenbar streben die Europ&auml;er die Schaffung eines transatlantischen &bdquo;Regulierungsrats&ldquo; an, der die Gesetzgebung auf beiden Seiten des Atlantiks koordinieren soll. Damit w&uuml;rden europ&auml;ische Lobbyisten und amerikanische Konzerne noch mehr Einfluss auf EU-Gesetze erhalten, f&uuml;rchtet das Br&uuml;sseler Corporate Europe Observatory (CEO), das den Entwurf ver&ouml;ffentlicht hat. TTIP ist hoch umstritten. Kritiker r&uuml;gen vor allem, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen T&uuml;ren stattfinden. Viele Experten f&uuml;rchten, dass Standards gesenkt werden. Bei den Gespr&auml;chen soll es in dieser Woche unter anderem um Dienstleistungen, Energie und Investitionen gehen. Im Herbst 2014 soll der Vertrag ausverhandelt sein. Schon jetzt wird die Industrie vor jedem EU-Gesetz konsultiert. Doch das nun ver&ouml;ffentlichte &bdquo;Positionspapier&ldquo; der EU-Kommission zu TTIP geht viel weiter. Der Vorschlag sieht regelm&auml;&szlig;ige Treffen zwischen US-Kongress und Kommission vor. Neue Regulierungen etwa zum Umwelt- oder Verbraucherschutz sollen danach bereits in der Planungsphase mit den Amerikanern abgesprochen werden &ndash; inklusive Vetorecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/TTIP-Abkommen-fuer-den-Freihandel\/!129519\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die &ldquo;taz&rdquo; betont zumindest im Titel allzu sehr den US-Einfluss. Es geht doch vor allem darum, dass zunehmend das transatlantische Kapital, also hie wie dr&uuml;ben, an Einfluss gewinnt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Ich mache mir eher Sorgen darum, dass es mehr deutschen Einfluss in den USA geben wird. Wir sehen ja gerade in Europa, was deutscher Einfluss alles anrichten kann. Wenn man betrachtet, wie europ&auml;ische Konzerne die Politik in ihrem Sinne schon jetzt bestimmen, ist es nicht gerade einleuchtend, weshalb man sich mehr Sorgen &uuml;ber den Einfluss amerikanischer Konzerne machen soll, als &uuml;ber den europ&auml;ischer Konzerne. Und es ist nicht so, als w&auml;re das Gesch&auml;ftsgebaren manch deutscher Konzerne in <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19673#h11\">den USA besonders vorbildlich<\/a>. Es ist ganz und gar nicht w&uuml;nschenswert, dass solche Unternehmen mehr Einfluss in den USA bekommen. Und das deutsche &ldquo;Sparsamkeit und Wettbewerbsf&auml;higkeit &uuml;ber alles&rdquo;-Dogma brauchen wir auch nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zur grossen Freude der Pharma- und Unterhaltungsindustrie<\/strong><br>\nHinter verschlossenen T&uuml;ren verhandeln die USA zurzeit zwei gigantische Freihandelsabkommen. Neue Wikileaks-Papiere beweisen: Was sich da anbahnt, ist ein globaler Coup der Konzerne. Nach der Enth&uuml;llung sagte Susan Sell, eine US-Politologin und Fachfrau f&uuml;r Fragen des geistigen Eigentums an der George-Washington-Universit&auml;t: &laquo;Aus diesem Text geht hervor, dass die US-Regierung &uuml;ber Bestimmungen f&uuml;r den Umgang mit geistigem Eigentum verhandelt, von denen sie weiss, dass sie in einem offenen demokratischen Prozess nicht durchsetzbar sind.&raquo; Tats&auml;chlich gleicht der TPP-Entwurf aufs Haar fr&uuml;heren &ndash; erfolglosen &ndash; Versuchen der US-Regierung, das geistige Eigentum gegen den Willen des US-Kongresses und der eigenen Bev&ouml;lkerung zu privatisieren und zu kapitalisieren. Ein solches Vorhaben, das Abkommen zur Bek&auml;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA), wurde im Juli 2012 vom Europ&auml;ischen Parlament klar zur&uuml;ckgewiesen. Man merkt dem geleakten Text an, dass Hunderte InteressenvertreterInnen von Pharmariesen, aus der &Ouml;lindustrie und der Unterhaltungsbranche als &laquo;ausgew&auml;hlte ExpertInnen&raquo; direkten Zugriff auf TPP-Vertragsentw&uuml;rfe hatten. Der TPP-Entwurf sei noch schlimmer als ACTA, meinen die VerteidigerInnen des offenen Cyberspace. Ihre B&uuml;rgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) warnt vor einem &laquo;bewilligungspflichtigen Internet&raquo;. Das geplante TPP-Abkommen w&uuml;rde Unternehmen erlauben, den gesamten Onlineverkehr zu &uuml;berwachen, den Zugang zum Internet zu beschneiden, gewisse Inhalte zu l&ouml;schen und Bussen auch f&uuml;r Privatpersonen auszusprechen. Die Internetanbieter m&uuml;ssten sich zu regelrechten Cyberpolizisten entwickeln, weil sie letztlich f&uuml;r jede Kommunikation im Internet haftbar gemacht werden k&ouml;nnten. Die Unterhaltungsindustrie hingegen jubelt, denn ihre Urheberrechte w&uuml;rden mit dem TPP-Vertrag nicht bloss gest&auml;rkt, sondern auch verl&auml;ngert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1348\/freihandel\/zur-grossen-freude-der-pharma-und-unterhaltungsindustrie\">WOZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Debatte um hohe Exporte: Das Doppelgesicht der Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nOb ein hoher &Uuml;berschuss auch als ein zu vermeidendes Ungleichgewicht anzusehen ist, dar&uuml;ber wird seit einigen Wochen erneut intensiv debattiert. Diesmal geht es vor allem um die positiven Salden der Aussenhandels- und Leistungsbilanzen Deutschlands. Der Internationale W&auml;hrungsfonds, das US-Finanzministerium, die Europ&auml;ische Kommission und mehrere Kommentatoren haben die Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft als eine Quelle nicht nur der Instabilit&auml;t in der Euro-Zone, sondern auch der globalen wirtschaftlichen Ungleichgewichte kritisiert. Deutschland exportiere nicht nur Waren, sondern auch Arbeitslosigkeit und Deflation. &Uuml;berdies bereichere sich das Land damit auf Kosten der &laquo;Defizitl&auml;nder&raquo;. In einer Studie der Deutschen Bank setzen sich Heiko Peters und Stefan Schneider mit Blick auf die Euro-Zone mit der Kritik an hohen &Uuml;bersch&uuml;ssen auseinander &ndash; und lehnen sie als unzutreffend ab. So treten sie dem Vorwurf, die w&auml;hrend Jahren stagnierenden deutschen Reall&ouml;hne h&auml;tten Arbeitslosigkeit in die Defizitl&auml;nder exportiert, mit dem Argument entgegen, im Vergleich seien deutsche L&ouml;hne auf hohem Niveau. Unzutreffend sei auch, dass Konsum und Investitionen &ndash; und damit die Binnennachfrage &ndash; zu schwach seien und Importe bremsten. Deutschland sei einer der wichtigsten Importeure. Die deutsche Nachfrage anzukurbeln, wirke sich nur wenig auf die Leistungsbilanzen der Peripherie aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/aktien\/uebersicht_aktien\/das-doppelgesicht-der-leistungsbilanzueberschuesse-1.18205232\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel &ldquo;Germany is a weight on the world&rdquo; von Martin Wolf ist <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/291a5ca6-42ec-11e3-8350-00144feabdc0.html?siteedition=intl#axzz2nkAOZCmW\">hier<\/a> zu lesen, die Untersuchung der Deutschen Bank <a href=\"http:\/\/www.dbresearch.de\/PROD\/DBR_INTERNET_DE-PROD\/PROD0000000000325812.pdf;jsessionid=B90E06A2FEE0E1F6E88975786794A96A.srv-loc-dbr-de\">&ldquo;Deutsche Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse &ndash; Kritik nicht stichhaltig&rdquo; [PDF &ndash; 212 KB] hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Banken<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Volcker-Regel unter Dach: Die USA verbieten den Eigenhandel<\/strong><br>\nDie USA lassen es nicht bei h&ouml;heren Kapital- und Liquidit&auml;tsanforderungen f&uuml;r ihre grossen Banken bewenden. Am Dienstag stimmten alle f&uuml;nf zust&auml;ndigen Aufsichtsbeh&ouml;rden der Volcker-Regel zu. Demnach wird den amerikanischen Instituten &ndash; ab Juli 2015 zun&auml;chst den Grossbanken &ndash; der Eigenhandel verboten. Die Idee der Volcker-Regel, benannt nach dem Ideengeber und ehemaligen Fed-Vorsitzenden Paul Volcker, scheint einfach. Banken, die der staatlichen Einlagenversicherung angeh&ouml;ren und Zugang zum Diskontfenster der amerikanischen Notenbank haben, ist es k&uuml;nftig untersagt, auf eigenes Risiko mit Wertschriften zu handeln. Aus demselben Grund darf eine Bank maximal 3% ihres Eigenkapitals in Hedge-Funds oder Beteiligungsgesellschaften investieren. Allerdings ist die Abgrenzung zwischen Eigenhandel und &laquo;n&uuml;tzlichen&raquo; T&auml;tigkeiten, wie die Rolle als Marktmacher, schwierig. Dies hat damit zu tun, dass der Unterschied zwischen &laquo;erw&uuml;nschten&raquo; und &laquo;unerw&uuml;nschten&raquo; Handelsaktivit&auml;ten fliessend ist. Aus diesem Grund hatten die Aufsichtsbeh&ouml;rden urspr&uuml;nglich 400 Fragen in die Vernehmlassung eingespeist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/die-usa-verbieten-den-eigenhandel-1.18202043\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen. Den Banken ist es ab 2015 nicht mehr erlaubt, sich mit eigenen Mitteln an Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds zu beteiligen oder mit eigenen Mitteln Wertpapiere kaufen. Die Banken nutzten bis zur Krise f&uuml;r diesen Eigenhandel die Spareinlagen ihrer Kunden. Verspekulierten sie sich und gerieten gar als Bank in eine Schieflage, konnten sie darauf vertrauen, dass der Staat einsprang. Was nat&uuml;rlich nur eine Einladung daf&uuml;r war, sich ganz dem Kasino hinzugeben. Der Eigenhandel &ndash; bis zur Finanzkrise eine der wichtigsten Quellen von Gewinn und Risiko der Banken &ndash; wird praktisch verschwinden. &ndash; Und was tun Deutschland, Europa?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Gro&szlig;banken stocken Staatsanleihen auf<\/strong><br>\nVor allem Banken aus den Euro-Krisenstaaten stecken das Geld, das sie billig von der EZB bekommen, in Staatsanleihen ihrer Herkunftsstaaten&hellip;<br>\nSo lagen die 199 Milliarden Euro spanischen Staatsanleihen, die die Londoner Beh&ouml;rde in den B&uuml;chern aller 64 Banken z&auml;hlte, bei spanischen H&auml;usern. Ende 2010 waren es erst 78 Prozent. Von 274 Milliarden Euro in italienischen Staatspapieren hielten Banken aus Italien Mitte des Jahres 76 Prozent, nach 59 Prozent Ende 2010. Auch in Irland, Griechenland, Zypern und Gro&szlig;britannien sind die Anteile der heimischen Institute hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/bankenaufsicht-europaeische-grossbanken-stocken-staatsanleihen-auf-12714365.html\">FAZ.Net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist des R&auml;tsels L&ouml;sung, warum sich die Politik (vor allem die deutsche Regierung) so sehr dagegen stemmt, dass die EZB Staatsanleihen notleidender EU-L&auml;nder nicht direkt (auf dem Prim&auml;rmarkt) aufkaufen darf. Die Banker leihen sich das Geld bei der EZB zu einem Zinssatz von 0,25 % und kaufen im gleichen Atemzug Staatsanleihen ihrer Staaten mit Renditen von 4 oder gar noch mehr Prozent. Und die EU garantiert diese Anleihen. So mag es der Banker. Die Absurdit&auml;t dieser Gesch&auml;fte zeigt wieder einmal, wie die Finanzwirtschaft die Politik im Griff hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Beschwerde bei der EU-Kommission: Deutschlands Banken torpedieren Transaktionsteuern<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Verb&auml;nde der deutschen Finanzwirtschaft fordern in vertraulichen Beschwerdebriefen: Die EU-Kommission soll die neue Abgabe auf Aktienk&auml;ufe in Frankreich und Italien verbieten. Insider glauben, dass die Bankenlobby so die geplante EU-Transaktionsteuer verhindern will&hellip;<br>\nDeutschlands Banken starten eine Kampagne gegen die neuen Finanztransaktionsteuern in Frankreich und Italien. Nach SPIEGEL-ONLINE- Informationen haben sechs f&uuml;hrende Verb&auml;nde der deutschen Finanzwirtschaft bei der EU-Kommission offiziell Beschwerde gegen die beiden europ&auml;ischen Staaten erhoben. Die Abgaben seien ein &ldquo;Versto&szlig; gegen europ&auml;isches Recht&rdquo;, hei&szlig;t es in zwei vertraulichen, teils fast wortgleichen Schreiben vom 23. September, die SPIEGEL ONLINE vorliegen.<br>\n&ldquo;Wir beantragen mit dieser Beschwerde bei der Europ&auml;ischen Kommission daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass die Franz&ouml;sische [im zweiten Brief &lsquo;Italienische&rsquo;] Republik diese Zuwiderhandlung gegen das Gemeinschaftsrecht abstellt&rdquo;&hellip;<br>\nSeit Jahren k&auml;mpfen die Banken gegen die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionsteuer (FTS). Mit ihr wollen sich einige europ&auml;ische Regierungen einen Teil der Steuermilliarden zur&uuml;ckholen, die sie in der Krise f&uuml;r diverse Bankenrettungspakete ausgeben mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-banken-torpedieren-finanztransaktionsteuern-a-938618.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Hat die HSH Nordbank den Staat betrogen?<\/strong><br>\nDeutlich mehr als 100 Millionen Euro &ndash; um diese Summe soll die HSH Nordbank den deutschen Fiskus geprellt haben. So steht es nach Informationen von NDR Info und der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; in einem internen Untersuchungsbericht. Eine Anwaltskanzlei war vor Monaten damit beauftragt worden, die bankeigenen Gesch&auml;fte zu pr&uuml;fen.<br>\nDer Hintergrund: Deutsche Staatsanwaltschaften und Finanzbeh&ouml;rden untersuchen zahlreiche Geldinstitute wegen solcher Gesch&auml;fte &ndash; es geht um einen Schaden von wom&ouml;glich mehr als zehn Milliarden Euro. Im Visier sind deutsche und ausl&auml;ndische Banken, die britische Barclays Bank zum Beispiel, aber auch die Hypovereinsbank&hellip;<br>\nIm Kern ging es bei den Aktiendeals darum, den deutschen Fiskus zu verwirren. Durch schnelles Hin- und Herverkaufen von Aktien rund um den so genannten Dividenden-Stichtag und mithilfe von ausl&auml;ndischen Partnern war am Ende nicht mehr klar, ob Kapitalertragssteuer gezahlt wurde oder nicht. Die Banken lie&szlig;en sich vom Finanzamt doppelt, manchmal sogar bis zu f&uuml;nfmal Steuern erstatten, die sie nie gezahlt hatten. Es handele sich um eine Gesetzesl&uuml;cke, sagen von Banken bezahlte Gutachter. Das Vorgehen sei schlicht illegal, urteilen die Finanzbeh&ouml;rden &uuml;ber die B&ouml;rsengesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/hshnordbank649.html\">NDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie Finanzberater die Krisenstaaten ausnehmen<\/strong><br>\nSie hei&szlig;en Blackrock, Pimco, Oliver Wyman oder Alvarez &amp; Marsal. Den meisten Europ&auml;ern sind diese Unternehmen v&ouml;llig unbekannt. Doch eben diese vier Firmen, allesamt aus den USA, spielen eine zentrale Rolle bei der Eurorettung und haben die Steuerzahler in Irland, Griechenland, Zypern, Portugal und Spanien schon mehr als 80 Millionen Euro gekostet. Daf&uuml;r liefern sie ihre &ldquo;unabh&auml;ngige Expertise&rdquo;, wie es in den Vertr&auml;gen mit den Krisenl&auml;ndern hei&szlig;t. Meist auf Basis der Ergebnisse solcher externen Berater entscheidet die Troika der Kreditgeber (EZB, EU-Kommission und IWF), wie viel und wof&uuml;r die jeweiligen L&auml;nder Notkredite erhalten. Aber das Beratungsgesch&auml;ft erfolgt ohne &ouml;ffentliche Kontrollen. Nicht nur werden die Unternehmen zumeist ohne Ausschreibung engagiert und k&ouml;nnen so die Preise diktieren. Zudem sind sie in Interessenkonflikte verwickelt, wenn die gleichen Firmen Investmentfonds betreiben, die von Insiderinformationen profitieren k&ouml;nnten. Alvarez &amp; Marsal (A &amp; M) zum Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-12\/beraterfirmen-finanzkrise-troika\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Betrugsverdacht gegen R&ouml;hn Klinikum AG &ndash; Die Angst der Putzkraft<\/strong><br>\nDie privaten Rh&ouml;n-Kliniken setzen j&auml;hrlich Milliarden um. Damit die Kosten m&ouml;glichst gering und die Profite m&ouml;glichst hoch ausfallen, sind in einigen Klinken offenbar &uuml;ber Jahre hinweg Putzkr&auml;fte systematisch gemobbt und ausgebeutet worden. Nun soll das Klinik-Imperium bezahlen. [&hellip;]<br>\nDas Thema zieht Kreise: An diesem Mittwoch ist ein Treffen bei der Deutschen Rentenversicherung in N&uuml;rnberg angesetzt. Vertreter von Rh&ouml;n werden erwartet. Sie haben viel zu erkl&auml;ren, denn der Zoll hat erschreckende Zeugnisse gesammelt von Frauen, die als Putzkr&auml;fte bei Rh&ouml;n arbeiten. Bei einem der f&uuml;hrenden privaten Klinik-Konzerne in Deutschland sollen ausgerechnet solche Besch&auml;ftigte, die sowieso nicht viel verdienen, jahrelang systematisch gemobbt und ausgebeutet worden sein. Ein schwerer Verdacht.<br>\nUnbezahlte &Uuml;berstunden<br>\nEine Putzkraft aus der Klinik Warburg in Westfalen hat erz&auml;hlt, sie habe zehn Stunden zus&auml;tzlich im Monat arbeiten m&uuml;ssen und daf&uuml;r keinen Lohn erhalten. Aus Angst um ihren Arbeitsplatz habe sie sich nicht beschwert. Zwei Frauen, die im Krankenhaus Meiningen in Th&uuml;ringen B&ouml;den wischten, Toiletten reinigten und Betten frisch bezogen, wollten erst gar nicht antworten auf die Frage, ob sie alle Stunden bezahlt bek&auml;men. Weil sie Angst h&auml;tten, bei wahrheitsgem&auml;&szlig;en Aussagen ihre Stellen zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/betrugsverdacht-gegen-roehn-klinikum-ag-die-angst-der-putzkraft-1.1846219\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>19,6 % der Bev&ouml;lkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen<\/strong><br>\nKnapp jede\/r F&uuml;nfte (19,6 %) in Deutschland &ndash; das sind etwa 16 Millionen Menschen &ndash; war 2012 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Gegen&uuml;ber 2011 (19,9 %) ging der Anteil damit leicht zur&uuml;ck. Dies ist ein Ergebnis der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2012. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Anteil armer oder sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten Europ&auml;ischen Union mit 24,8 % noch deutlich h&ouml;her als in Deutschland.<br>\nNach der EU-Definition f&uuml;r EU-SILC setzte sich die Quote f&uuml;r Deutschland im Jahr 2012 aus den Prozentanteilen der armutsgef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerung (16,1 %; siehe Pressemitteilung vom 25.10.2013), der von erheblicher materieller Entbehrung betroffenen Bev&ouml;lkerung (4,9 %) und der Bev&ouml;lkerung in Haushalten mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung (9,8 %) zusammen. Als arm oder sozial ausgegrenzt gilt eine Person dann, wenn eines oder mehrere der drei genannten Kriterien auf sie zutreffen. EU-weit waren 17,0 % der Bev&ouml;lkerung armutsgef&auml;hrdet, 9,9 % erheblich materiell depriviert, und 10,4 % lebten in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/12\/PD13_431_634.html;jsessionid=7D363B9636134856B7B2D2141ECC4CF6.cae3\">Statistisches Bundesamt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jedem\/r F&uuml;nften geht es schlecht, aber &bdquo;Deutschland geht es gut&ldquo;. Dar&uuml;ber findet in Deutschland keine Debatte statt. Daf&uuml;r stehlen uns die Medien die Zeit, indem sie seitenlang und endlos dar&uuml;ber berichten, wer welche Posten ergattert. Keiner fragt Merkel, was sie zu tun gedenkt, damit es 16 Millionen von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen in ihrer dritten Kanzlerschaft besser geht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Differenz von 0,3 Prozentpunkten als R&uuml;ckgang zu bezeichnen, ehrt die Statistiker nicht. Das ist Stagnation auf hohem Niveau, viel zu hohem Niveau. Der Vergleich mit dem EU-Durchschnitt ist nur noch peinlich, eines Politikers w&uuml;rdig, skandal&ouml;s f&uuml;r ein Statistikamt, das hier f&uuml;r die Politik Sch&ouml;nf&auml;rberei betreibt. Bitte, wenn schon Vergleich, dann nicht einen Durchschnitt, an dem die armen L&auml;nder Osteuropas und die s&uuml;dlichen Krisenl&auml;nder den Wert verzerren. Warum vergleicht sich der Exportweltmeister nicht mit einem Durchschnitt ebenb&uuml;rtiger L&auml;nder wie Frankreich (19,1%), Niederlande (15,0%), Schweden (18,2%), Finnland (17,2%), Luxemburg (18,4%) oder auch der Schweiz (17,5%) und Norwegen (13,8%)? Dann sehen unsere 19,6 % von Armut oder sozialer Ausgrenzung Betroffenen schon anders aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Reiner Calmund: P&ouml;beln gegen Arbeitnehmerrechte<\/strong><br>\nDie andere Seite des jovialen Genie&szlig;ers Reiner Calmund &ndash; offenbar ist der nicht nur ein &ldquo;Fu&szlig;ball-Bekloppter&rdquo; (Selbstbeschreibung). Das Blog Zeitungslandschaft im Umbruch berichtete gestern &uuml;ber ein &ldquo;Express-Fr&uuml;hst&uuml;ck&rdquo; im Betriebsrestaurant von M. DuMont Schauberg:<br>\nReiner Calmund donnerte die Kolleginnen und Kollegen aus den Verkaufsabteilungen an, sie sollten &raquo;arbeiten, arbeiten, arbeiten&laquo;. Nicht nur 40 oder gar nur 35 Stunden, sondern &raquo;mehr, mehr, mehr&laquo;. Wer heute noch in den Verlag komme, um nur seinen Arbeitsvertrag zu erf&uuml;llen, dem geh&ouml;re eine &raquo;Briefmarke auf den Hintern geklebt&laquo;. Freigestellten Betriebsr&auml;ten, die mit der Gewerkschaft Tarifrechte einfordern, geh&ouml;re der &raquo;Stecker gezogen&laquo;. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sozialgeschnatter.wordpress.com\/2013\/12\/14\/reiner-calmund-pobeln-gegen-arbeitnehmerrechte\/\">sozialgeschnatter<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin G.G.:<\/strong> Was aus dem erlauchten Kreis der Chefpopulisten des deutschen Fu&szlig;balls in letzter Zeit an die Oberfl&auml;che treibt, ist schlicht haneb&uuml;chen: Uli Hoene&szlig; (Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he), Franz Beckenbauer (&bdquo;Keine Sklaven in Katar&ldquo; gesehen) und jetzt Reiner Calmund als marktradikaler &bdquo;Arbeitnehmerfreund&ldquo;. Das Auff&auml;llige daran: Dies alles entspricht auf beunruhigende Weise 1:1 dem hierzulande vorherrschenden Zeitgeist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Frank &Uuml;berall schrieb Calmund dazu einen Offenen Brief:<\/strong><br>\nmir war gar nicht bewusst, dass Sie so ein wendiges Breitband-Mietmaul sein k&ouml;nnen! Bei Ihrem Auftritt im Verlag DuMont Schauberg, &uuml;ber den Eindrucksvolles zu berichtet wird, scheinen Sie eine fulminante rhetorische Schlachtplatte arbeitnehmerfeindlicher Hasstiraden serviert zu haben&hellip; Sie gifteten gegen die, die &ldquo;nur&rdquo; ihren Arbeitsvertrag erf&uuml;llen wollen. Ich erkl&auml;re Ihnen auf Wunsch gerne, warum wir Gewerkschaften stets f&uuml;r Arbeitnehmerrechte k&auml;mpfen. Wenn Sie das interessiert. Aber Fakt ist: Sie sollten nicht dazu aufrufen, Vertr&auml;ge in Frage zu stellen. Vertr&auml;ge werden geschlossen, um gehalten zu werden. Nicht um sie mit neoliberalen Ausbeuterparolen au&szlig;er Kraft zu setzen. Gute Arbeit verdient gutes Geld. Gute Mehrarbeit verdient mehr Geld!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politikinstitut.de\/fileadmin\/user_upload\/brief_an_calmund.pdf\">Politikinstitut [PDF &ndash; 11.1 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rechengr&ouml;&szlig;en der Sozialversicherung und sonstige Werte f&uuml;r das 1. Halbjahr 2014<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131218_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131218_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/home\/rechengroessen-2014\">Portal Sozialpolitik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131218_rechengroessen_der_sozialversicherung_2014.pdf\">&bdquo;Damit l&auml;sst sich rechnen&ldquo; Dr. Johannes Steffen [PDF &ndash; 385 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Statistisches Bundesamt: Migration hat eine lange Tradition in Deutschland<\/strong><br>\nIm Jahr 2012 lebten in Deutschland 16,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des Migranten am 18. Dezember 2013 weiter mitteilt, sind 10,9 Millionen von ihnen selbst nach 1949 aus dem Ausland zugewandert, weitere 5,4 Millionen wurden als deren Kinder in Deutschland geboren. Insgesamt sind 190 Staaten der Welt in Deutschland vertreten. Dennoch wird die Zuwanderung vorrangig durch Europa gepr&auml;gt: 70,6 % der Migranten und deren direkte Nachkommen haben ihre Wurzeln in einem europ&auml;ischen Land, vor allem in einem Mitgliedsstaat der Europ&auml;ischen Union (31,6 %). Au&szlig;ereurop&auml;ische Zuwanderer kommen vornehmlich aus dem asiatischen Raum (15,7 %), gefolgt von Afrika (3,5 %) und Amerika (2,5 %). Oft wird die Ankunft der ersten Gastarbeiter ab Ende der 1950er Jahre mit dem Beginn der Einwanderung in Deutschland gleichgesetzt, obwohl es bereits seit 1950 auch einen durchaus bedeutsamen Zuzug von Aussiedlern beziehungsweise Sp&auml;taussiedlern gab. Seither wechseln sich Jahre mit h&ouml;heren und niedrigen Zuwanderungszahlen ab. Auch die Zuwanderungsmotive ver&auml;nderten sich im Laufe der Zeit: Anfangs war es die Arbeitsmigration der Gastarbeiter, gefolgt von der Familienzusammenf&uuml;hrung. In den 1980ern pr&auml;gten Asylbewerber das Bild, ab 1990 vor allem die Sp&auml;taussiedler aus Osteuropa. In den letzten Jahren spielt die europ&auml;ische Niederlassungsfreiheit eine wichtige Rolle: Sie beeinflusst den Zuzug aus den osteurop&auml;ischen und den von der EURO-Krise besonders betroffenen s&uuml;deurop&auml;ischen Mitgliedsl&auml;ndern der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/12\/PD13_430_122.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider hat das Statistisches Bundesamt den Tag des Migranten nicht dazu genutzt, der immer wieder aufkeimenden Debatte um Menschen mit Migrationshintergrund bzw. deren Instrumentalisierung mit  klaren Fakten zu Erwerbslosigkeit, Bezug von ALG I\/II, d.h. Belastung der Sozialkassen, Schulabbrecher usw. &ndash; im Vergleich &ndash; zu begegnen. Einzelne Fakten lassen sich recht m&uuml;hsam in <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/Thematisch\/Bevoelkerung\/MigrationIntegration\/Migrationshintergrund2010220127004.pdf?__blob=publicationFile\">&ldquo;Bev&ouml;lkerung und Erwerbst&auml;tigkeit. Bev&ouml;lkerung mit Migrationshintergrund &ndash; Ergebnisse des Mikrozensus 2012&rdquo; [PDF &ndash; 8.1 MB]<\/a> nachlesen.<\/em><br>\n<em>Zur Erinnerung sei noch einmal auf die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19606#h14\">DIW-Untersuchung zur Zuwanderung verwiesen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tausendfaches Nein zu Hartz-IV-Schikanen: Petition kommt vor den Ausschuss<\/strong><br>\nInge Hannemann kann aufatmen. Ihre Petition, die ein Ende der Sanktionierung von Erwerbslosen fordert, hat die erforderlichen 50 000 Unterschriften erreicht. Dies ist die Voraussetzung daf&uuml;r, dass sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Anliegen befasst. Online unterzeichneten bis zum Redaktionsschluss mehr als 53 000 Menschen die Petition. Am heutigen Mittwoch &uuml;bergibt Hannemann &ndash; selbst Mitarbeiterin eines Jobcenters in Hamburg, die aufgrund ihrer Initiative aber beurlaubt wurde &ndash; dem Petitionsausschuss weitere Unterschriften. Die Eingabe legt dem Bundestag nahe, die Paragrafen 31 und 32 im Zweiten Sozialgesetzbuch sowie Paragraf 39a im Zw&ouml;lften Sozialgesetzbuch zu streichen, weil diese M&ouml;glichkeiten zu Sanktionen beinhalten. Hannemann richtet sich damit gegen das Prinzip des &raquo;F&ouml;rderns und Forderns&laquo;, das seit den Hartz-Reformen vor zehn Jahren zum Leitbild der Jobcenter wurde. &raquo;Wem ganz oder teilweise die Grundsicherungsleistung gestrichen wird, dessen Existenz und gesellschaftliche Teilhabe ist bedroht&laquo;, hei&szlig;t es in der Petition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/918483.tausendfaches-nein-zu-hartz-iv-schikanen.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>N&auml;chster Halt: B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nDen Menschen in Syrien fehlt es an allem, aber kaum eine Hilfsorganisation traut sich noch dorthin. Was kann man tun? Ein Student packt in Leipzig ein Auto und f&auml;hrt los. Was in Aleppo auf ihn wartet, ist nicht mehr die wohlhabende Handelsmetropole mit knapp zwei Millionen Einwohnern, die er vor drei Jahren f&uuml;r sein Studium verlassen hat. Es ist inzwischen eine zerst&ouml;rte Stadt, die Stra&szlig;en werden von Scharfsch&uuml;tzen belauert. Aleppo ist umk&auml;mpft von Kr&auml;ften des Assad-Regimes, der Freien Syrischen Armee und Al-Qaida-nahen Gruppen. Die Risiken, die Khalil auf sich nimmt, sind unberechenbar. Er wei&szlig; zu diesem Zeitpunkt im Auto noch nicht, dass er in den n&auml;chsten Tagen mit Waffen bedroht und verpr&uuml;gelt werden wird. Dass neben ihm auf der Stra&szlig;e ein Scharfsch&uuml;tze einen Jungen erschie&szlig;en und 20 Meter von ihm entfernt eine Bombe detonieren wird. Hilfsorganisationen gelingt es derweil kaum noch, Hilfsg&uuml;ter ins Land zu bringen: Das Assad-Regime erlaubt es ihnen selten, in den von Rebellen kontrollierten Gebieten t&auml;tig zu werden &ndash; und Helfer werden gerade rund um Aleppo h&auml;ufig Opfer gezielter Geiselnahmen. Immer mehr Syrer f&uuml;hlen sich indes vom Westen im Stich gelassen. Dass humanit&auml;re Hilfe weitgehend ausbleibt, treibt sie den Radikalen in die H&auml;nde. Islamistische Milizen wie die Nusra-Front r&auml;umen Tr&uuml;mmer von der Stra&szlig;e oder verteilen Brot. Vielen imponiert das. Es ist eine perfide Strategie, denn oftmals sind genau diese Gruppen f&uuml;r die Entf&uuml;hrungen von Helfern verantwortlich. In der Folge schr&auml;nken Hilfsorganisationen ihr Engagement im Land weiter ein, w&auml;hrend aus dem Ausland immer mehr Dschihadisten nach Syrien str&ouml;men. Ein Teufelskreis auf Kosten der Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/582224\/Naechster-Halt-Buergerkrieg\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schande, dass Deutschland so wenig tut, um syrische Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen. Schande, dass Deutschland so wenig den Fl&uuml;chtlingslagern in den umliegenden L&auml;ndern hilft. Schande auch &uuml;ber die vorweihnachtliche Spendenbereitschaft? Die SZ schreibt: &ldquo;Aber zus&auml;tzlich zu den Sicherheitsrisiken wird die Hilfe erschwert durch knappe finanzielle Mittel. Bei Naturkatastrophen wie dem Taifun auf den Philippinen ist die Spendenbereitschaft h&ouml;her &ndash; es gibt dort keine T&auml;ter, nur Opfer, der Spender ist automatisch auf der richtigen Seite. Die wenigen Organisationen, die &uuml;berhaupt noch in den Rebellengebieten in Syrien arbeiten, tun das aus Sicherheitsgr&uuml;nden geheim und ohne &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, etwa &Auml;rzte ohne Grenzen oder die deutsche Organisation Cap Anamur &ndash; nicht gerade f&ouml;rderlich f&uuml;rs Spendenaufkommen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen: Eine steile Karriere<\/strong><br>\nDiese Ministerin ist nicht nur ein Versprechen, sondern zugleich seine Erf&uuml;llung. An Ursula von der Leyen kann man sehen, dass frau Kinder haben und eine Karriere machen kann. Antje Schmelcher &uuml;ber Mythos und Image eines politischen Werdeganges.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ursula-von-der-leyen-eine-steile-karriere-1437519.html\">FAZ Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/teil-2-die-karriere-der-ursula-von-der-leyen-ein-geflecht-aus-intrigen-1436979.html\">FAZ Teil 2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jens Berger hat gestern einen sch&ouml;nen und angemessen sarkastischen Beitrag zur neuesten Bef&ouml;rderung von Ursula von der Leyen gebracht. Unter anderen mit dem Hinweis, dass das Verteidigungsministerium kaum als selbstverst&auml;ndliches Sprungbrett f&uuml;r eine weitere Karriere angesehen werden kann. Mutti wird wohl einen Hintergedanken gehabt haben. Angela Merkel wei&szlig; ganz genau, dass von der Leyen bei der Unionsmehrheit nicht ankommt. Dieser Mensch l&auml;chelt so viel, dass man sich unwillk&uuml;rlich fragt, was steckt wirklich hinter diesem L&auml;cheln. Vielleicht tr&auml;gt obiges Portr&auml;t  dazu bei, mehr &uuml;ber diese Wirklichkeit zu erfahren &ndash; u.a. die sehr unappetitlichen Anf&auml;nge der Politkarriere unserer k&uuml;nftigen Verteidigungsministerin unter Mitwirkung von &ldquo;Bild&rdquo; (Hannover).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rot-gr&uuml;ne Hochschulgesetze &ndash; Sie sagen Zukunft, sie meinen Steuerung<\/strong><br>\nIn D&uuml;sseldorf und Stuttgart werden gerade neue, &bdquo;rot-gr&uuml;ne&ldquo; Hochschulgesetze geschrieben. Beidesmal geht es um die Einschr&auml;nkung der Hochschulautonomie. Doch mit welcher Absicht?&hellip;<br>\nMan m&ouml;chte die Hochschulen eng an die Kandare der Politik nehmen. In Hochschulvertr&auml;gen sollen f&uuml;r jede einzelne von ihnen &bdquo;messbare&ldquo; Entwicklungsziele sowie Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Fall festgelegt werden, dass sie nicht erreicht werden. Dar&uuml;ber hinaus beh&auml;lt sich das Ministerium vor, fast jedwedes Strukturelement einer Hochschule selbst in seinen Entwicklungsplan aufzunehmen: Die Zahl und Art der F&auml;cher an einem Standort, wie viele Studenten zugelassen werden sollen, sogar das Recht, einem Fachbereich die Promotionserlaubnis zu entziehen, will sich das Ministerium vorbehalten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/rot-gruene-hochschulgesetze-sie-sagen-zukunft-sie-meinen-steuerung-12703603.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Beitrag der ganz typisch ist f&uuml;r den Sprachrohr-Journalismus. Man frisst der Rektorenkonferenz und den Hochschulleitungen aus der Hand ohne auch nur einen Blick in die tats&auml;chliche Gesetzeslage und in die geplanten Novellierungsentw&uuml;rfe zu werfen.<\/em><br>\n<em>Wie absurd dieser Artikel ist m&ouml;gen Sie hier nachlesen &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19384\">Pawlowsche Reflexe aufgrund ideologischer Konditionierung<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bildungspaket im Alltag: Warten auf drei Euro<\/strong><br>\nIrrsinn der B&uuml;rokratie: Mithilfe des Bildungspakets k&ouml;nnen Familien, die Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen, Zusch&uuml;sse beantragen. Doch im Alltag hei&szlig;t das warten &ndash; auch f&uuml;r drei Euro. &ndash; Die Geschichte beginnt im Fr&uuml;hjahr 2013. Die Klasse 7a einer Frankfurter Realschule will einen Ausflug in den Zoo machen. Nat&uuml;rlich mit allen Kindern, auch jenen, deren Eltern nicht genug Geld f&uuml;r den Eintritt haben. F&uuml;r sie gibt es seit 2011 das Bildungs- und Teilhabepaket. Kinder aus Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beziehen, bekommen Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Fahrt zur Schule, f&uuml;r Nachhilfe und eben auch f&uuml;r den Ausflug ins Museum, in den Stadtwald und den Zoo. Zu verdanken haben sie das dem Bundesverfassungsgericht. Das hatte kritisiert, dass die Hartz-IV-Regels&auml;tze nicht ausreichten. Der zu Nachbesserungen aufgeforderte Gesetzgeber z&ouml;gerte aber, die Hilfen pauschal zu erh&ouml;hen, nicht zuletzt aus Sorge, das Geld werde nicht bei den Adressaten ankommen oder, wenn doch, dann in Form von Chips und Ballerspielen. Und so hat die Sekret&auml;rin der Frankfurter Realschule nun noch mehr Formulare in der Schublade. Denn ohne Antrag kein Zuschuss, selbst wenn es nur um drei Euro f&uuml;r den Zoo geht. Die Klassenlehrerin der 7a hat den Ausflug angek&uuml;ndigt, das M&auml;dchen aus der Hartz-IV-Familie kennt das Prozedere und macht sich auf ins Sekretariat. Dort bekommt es ein Formular, das die Eltern ausf&uuml;llen und zur&uuml;ckgeben sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/bildungspaket-im-alltag-warten-auf-drei-euro-12714370.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist alles v&ouml;llig geisteskrank &ndash; und von der Leyens &ldquo;Erfolgsgeschichte&rdquo;. In dieser Geschichte zumindest liegen die B&uuml;rokratiekosten um ein Vielfaches &uuml;ber den ausgezahlten 3 Euro, und wir erinnern uns, wie vehement die Union immer &ldquo;B&uuml;rokratie abbauen&rdquo; will. Hier w&auml;re das definitiv angesagt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Show-Journalismus der Bild in Zeiten der GroKo<\/strong><br>\nDa titelt Springers Massenblatt am Dienstag ganz frech &ldquo;Liebe Gro&szlig;e Koalition, wir sind jetzt Eure APO!&rdquo; Und Ober-Nerd Kai Diekmann l&auml;sst via Kommentar ausrichten: &ldquo;Bild wird der neuen Regierung bei jeder Gelegenheit auf die Finger hauen! Hart. Schmerzvoll. Und ohne Gnade.&rdquo; Aua. Mit dem partiell geschmacklosen Show-Journalismus &uuml;bt die Boulevardzeitung mal wieder den Schulterschluss mit der anderen APO, der aus dem Bundestag geflogenen FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-apo\/2013\/12\/17.html?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieviel Geschichtsvergessenheit und wieviel dumme Hochmut muss dahinter stehen, dass sich nun gerade Springers Bild-Zeitung zum Sprachrohr einer neuen APO ausruft. Die damalige au&szlig;erparlamentarische Opposition forderte &bdquo;Enteignet Springer!&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Und die Anma&szlig;ung der Bildzeitung &bdquo;Wir sind jetzt eure APO!&ldquo; beweist nur, wie richtig die fr&uuml;here APO mit dieser Forderung lag. W&auml;re man Pessimist, so m&uuml;sste man einr&auml;umen, dass mit diesem Zynismus des reaktion&auml;ren Hetzblattes, jede Aufbruchbewegung in Deutschland endg&uuml;ltig verloren hat.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19693"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19711,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19693\/revisions\/19711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}