{"id":19716,"date":"2013-12-19T09:43:31","date_gmt":"2013-12-19T08:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19716"},"modified":"2015-10-14T11:12:37","modified_gmt":"2015-10-14T09:12:37","slug":"schwarz-gruener-hessischer-loewe-als-bettvorleger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19716","title":{"rendered":"Schwarz-Gr\u00fcner hessischer L\u00f6we als Bettvorleger"},"content":{"rendered":"<p>Der sich aufb&auml;umende rot-weise L&ouml;we im hessischen Wappen ist mit dem Koalitionsvertrag zwischen der CDU und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen als schwarz-gr&uuml;ner Bettvorleger gelandet. Wobei bestenfalls der Schwanz noch gr&uuml;n eingef&auml;rbt ist. Der Koalitionsvertrag tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &bdquo;Verl&auml;sslich gestalten, Perspektiven er&ouml;ffnen&ldquo;. Mit diesem Koalitionsvertrag ist nicht ein von den Gr&uuml;nen vor der Wahl geforderter &bdquo;Wechsel&ldquo; in der hessischen Politik vollzogen. Noch weniger: Es werden nicht einmal &bdquo;Perspektiven er&ouml;ffnet&ldquo;. Nur  zwei von zehn Ministerien sollen an die Gr&uuml;nen gehen. In Hessen wird &bdquo;verl&auml;sslich&ldquo; die Politik weitergemacht, die die CDU nun schon seit 14 Jahren betrieben hat. Kein Wunder, dass der konservative Hardliner Volker Bouffier nach den Koalitionsverhandlungen sein gelassenes Raubtiergrinsen aufsetzen konnte. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDieser schwarz-gr&uuml;ne L&ouml;we ziert das Deckblatt des <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131219_cdu_gruene_koa-vertrag_gesamt.pdf\">Koalitionsvertrags zwischen der CDU Hessen und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen Hessen [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a> <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131219_koalitionsvertrag_hessen.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Dass tats&auml;chlich bestenfalls der Schwanz des hessischen Wappentiers in gr&uuml;ne Farbe getaucht wurde, wird  deutlich, wenn man das Gr&uuml;ne <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131219_regierungsprogramm-wahlprogramm-gruene-hessen-Interaktiv.pdf\">&bdquo;Regierungsprogramm 2014 -2019&ldquo; [PDF &ndash; 647 KB]<\/a>  dem nun vereinbarten Koalitionsvertrag vergleicht. Im Verhandlungsort Bad Schlangenbad sind die Gr&uuml;nen in eine Schlangengrube gesprungen.<\/p><p>Das geht schon bei der &Uuml;berschrift los: &bdquo;Verl&auml;sslich gestalten, Perspektiven er&ouml;ffnen&ldquo; soll die Botschaft der schwarz-gr&uuml;nen Koalition sein.<\/p><p>&bdquo;Hessen will den Wechsel&ldquo; hie&szlig; es bei den Gr&uuml;nen vor der Wahl. <\/p><p>In der f&uuml;r ein Fl&auml;chenland erstmaligen Koalition mit den &bdquo;Schwarzen&ldquo; begn&uuml;gt man sich damit, dass &bdquo;Perspektiven er&ouml;ffnet&ldquo; werden sollen &ndash; also bestenfalls damit, dass ein Wechsel in der hessischen Politik f&uuml;r eine unbestimmte Zukunft in Aussicht gestellt wird. Die CDU beharrte auf &bdquo;verl&auml;sslichem gestalten&ldquo;, was ja, wenn man Sprache ernst nimmt, nichts anderes bedeutet, als dass nach altbew&auml;hrtem Muster Politik gemacht werden soll.<\/p><p>Aber lassen wir einmal das auch in dieser Vereinbarung &uuml;ber hundert Seiten verbreitete Wortgeklingel beiseite und schauen nach den konkreten Politikvorhaben.<\/p><p>An erster Stelle stand im Regierungsprogramm der Gr&uuml;nen die Gestaltung der Energiewende. F&uuml;r einen &bdquo;konsequenten Aufbruch ins Zeitalter der erneuerbaren Energien&ldquo; wollten sie eintreten, &bdquo;weg von Kohle und Atom&ldquo;. &bdquo;Bis 2030 wollen wir in Hessen<br>\neine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erreichen&ldquo;, hie&szlig; es da. <\/p><p>&Uuml;brig geblieben ist der nichtssagende Satz: <em>&bdquo;Wir werden durch die Unterst&uuml;tzung des Ausbaus der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz auf dem Weg zu einer sicheren, bezahlbaren und zukunftsf&auml;higen Energieversorgung vorangehen und die Energiewende vorantreiben.&ldquo;<\/em><\/p><p>&bdquo;Sicher, bezahlbar, &ouml;kologisch&ldquo; ist &uuml;brigens auch die Formel, mit der die Gro&szlig;e Koalition im Bund die Energiewende neu gestalten will. Auch dass die F&ouml;rderung Erneuerbarer Energien &bdquo;marktwirtschaftlich&ldquo; auszugestalten sei, findet sich nahezu wortgleich in den Pl&auml;nen der neuen Bundesregierung wieder, mit denen erkl&auml;rterma&szlig;en der Ausbau der Erneuerbaren ausgebremst werden soll. <\/p><p>Die Forderung nach einer &bdquo;100-prozentigen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien&ldquo; wurde als &bdquo;Ziel&ldquo; kurzerhand um 20 Jahre auf einen Sankt-Nimmerleins-Termin im Jahre  2050 verschoben. Von einer Ersetzung von Kohle- durch Gaskraftwerke zur Gew&auml;hrleistung der Energiesicherheit ist im Koalitionsvertrag nicht mehr die Rede. Eine dezentrale Energieversorgung durch Kraft-W&auml;rme-Koppelung kommt nicht vor. Auch ein Abbau der H&uuml;rden f&uuml;r Windkraft im Landesentwicklungsplan wird erst einmal verschoben. <\/p><p>Kr&auml;ftige Impulse f&uuml;r die Energiewende sind also aus dem Land Hessen kaum zu erwarten.<\/p><p>Auch die hochfliegenden Pl&auml;ne der Gr&uuml;nen im Bildungsbereich sind nur noch schemenhaft erkennbar. Von der &bdquo;Bildungs- und Betreuungsgarantie von 7:30 bis 17:00 Uhr f&uuml;r alle Grundschulkinder&ldquo; ist ein &bdquo;Pakt f&uuml;r den Nachmittag&ldquo; &uuml;brig geblieben, bei dem ab 14.30 Uhr die Kommunen in die Pflicht genommen werden sollen. &Uuml;ber die Finanzierung wird nichts gesagt und das Grundschulprogramm geht zu Lasten der Ganztagsangebote bei weiterf&uuml;hrenden Schulen. (&bdquo;Wir geben aber der Schaffung eines landesweiten Angebots f&uuml;r alle Grundschulen Priorit&auml;t.&ldquo;)<\/p><p>Die Gr&uuml;nen traten f&uuml;r ein l&auml;ngeres gemeinsames Lernen bis zum Ende der Mittelstufe ein. Die schwarz-gr&uuml;ne Koalition will nun &bdquo;sowohl Schulen des gegliederten Schulwesens als auch Schulen, in denen l&auml;nger gemeinsam gelernt wird, verl&auml;sslich ausstatten&ldquo;. <\/p><p>Erfreulich ist, dass an der 105prozentigen Lehrerversorgung festgehalten werden soll und die durch den R&uuml;ckgang der Sch&uuml;lerzahlen frei werdenden Lehrerstellen im Bildungssystem belassen und f&uuml;r Verbesserungen genutzt werden sollen. <\/p><p>Von der von den Gr&uuml;nen angek&uuml;ndigten Einrichtung von 10.000 zus&auml;tzlichen Studienpl&auml;tzen f&uuml;r Studienanf&auml;nger\/innen ist im Koalitionsvertrag nicht mehr die Rede. Schwarz-Gr&uuml;n will sich nur noch f&uuml;r  die Verl&auml;ngerung des Hochschulpaktes 2020 zwischen dem Bund und den L&auml;ndern einsetzen und an der Kofinanzierung mit Landesmitteln weiterhin beteiligen. Von der Einrichtung zus&auml;tzlicher Masterstudienpl&auml;tze ist die Absichtserkl&auml;rung geblieben, bei den Hochschulen darauf hinzuwirken, dass sie im Rahmen ihrer Budgets bedarfsorientiert Kapazit&auml;ten zur Verf&uuml;gung stellen. <\/p><p>Versprochen haben die Gr&uuml;nen eine Reduzierung des Einflusses der Hochschulr&auml;te auf eine beratende Funktion. (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19290\">Siehe zur Kritik an der Hochschulratsstruktur hier<\/a>)  Im Vertrag soll jedoch die Funktion der Hochschulr&auml;te weiterhin erhalten werden. Noch mehr, die Macht des Hochschulrats wird sogar gest&auml;rkt. Wurde bislang der\/die Pr&auml;sident\/in vom Senat gew&auml;hlt (&sect; 39 des Hessischen Hochschulgesetzes), soll k&uuml;nftig eine von Hochschulrat und Senat parit&auml;tisch besetzte Findungskommission einen Wahlvorschlag machen. Im &Uuml;brigen soll die Geltungsfrist des Hessischen Hochschulgesetzes verl&auml;ngert und eine Novellierung erst 2015 vorgenommen werden. <\/p><p>Fehlentwicklungen des Bologna-Prozesses m&uuml;ssen beseitigt werden, hie&szlig; es bei den Gr&uuml;nen vor der Wahl. Vereinbart wurde jetzt, dass die &bdquo;teilweise noch bestehenden Fehlentwicklungen&ldquo; erst noch evaluiert und danach angegangen werden sollen. Die Privatisierung des Universit&auml;tsklinikums r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, hatten beide Parteien von Anfang an nicht den Mut.  Das Gegensteuern gegen die ausufernden prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse soll den Hochschulen &uuml;berlassen bleiben. Wie verlassen der wissenschaftliche Nachwuchs dabei ist, haben die letzten Jahre gezeigt.<\/p><p>Immerhin m&uuml;ssen Studierende in Hessen nicht erneut Studiengeb&uuml;hren bef&uuml;rchten. Aber der Erfindungsreichtum auch von Gr&uuml;nen die Studierenden zur Kasse zu bitten, ist ja von Baden-W&uuml;rttemberg bekannt. <\/p><p>Statt einer vollst&auml;ndigen Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe (insbesondere im Einkommensteuer- und Adoptionsrecht), wie sie die Gr&uuml;nen forderten, soll nun in der kommenden Legislaturperiode nur noch um mehr gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identit&auml;ten geworben werden und auf eine st&auml;rkere Sensibilisierung f&uuml;r dieses Thema in den Schulen hingewirkt werden. <\/p><p>Bei der &Uuml;berwachung und dem Datenschutz war schon das Regierungsprogramm der Gr&uuml;nen &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltend, aber dass sie in Kenntnis von Bouffiers &bdquo;Law-and-Order&ldquo;-Mentalit&auml;t Aussagen wie diesen zustimmten, ist ersch&uuml;tternd: &bdquo;Daher sprechen wir uns f&uuml;r die Anwendung modernster Ermittlungs- und Fahndungsmethoden in der Strafverfolgung aus.&ldquo; Und bez&uuml;glich der Vorratsdatenspeicherung hei&szlig;t es im Koalitionsvertrag lapidar, dass CDU und Gr&uuml;nen nicht &uuml;bereinstimmen. Das hei&szlig;t aber gleichzeitig, dass von Hessen aus kein Widerstand gegen die Pl&auml;ne der Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung auf Bundesebene zu erwarten ist. <\/p><p>Eine Volksabstimmung &uuml;ber die Abschaffung der Todesstrafe (die es noch nach Art. 21 der Hessischen Landesverfassung gibt) ist eher eine Groteske.<\/p><p>Beim Flughafenausbau hat man sich nur darauf geeinigt, dass man sich grunds&auml;tzlich nicht einig ist. Statt eines Verzichts auf den Bau des Terminals 3 soll es nun eine &bdquo;Bedarfspr&uuml;fung&ldquo; dieses Bauvorhabens geben. Statt eines absoluten Nachtflugverbotes von 22.00 bis 6.00 Uhr, sollen weitere &bdquo;Ma&szlig;nahmen zur Begrenzung der Flugl&auml;rmbelastung&ldquo; ergriffen werden, insbesondere soll es dabei um Entlastungen von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr gehen. Regelm&auml;&szlig;ige L&auml;rmpausen von 7 Stunden in der Nacht werden durch den abwechselnden Verzicht auf die Nutzung einzelner Bahnen f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Das alles soll aber erst noch mit dem Flughafenbetreiber Fraport und der Deutschen Flugsicherung verhandelt werden. <\/p><p>Beim &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/rhein-main\/rhein-mainhessen\/Abflug-ins-Ungewisse;art801,208925\">Millionengrab f&uuml;r Steuergelder<\/a>&ldquo;, dem Flughafen Kassel-Calden hat man sich auch nur darauf verst&auml;ndigt, dass man gegens&auml;tzliche Positionen vertritt. <\/p><p>Bis auf den &bdquo;Pakt f&uuml;r den Nachmittag an den Grundschulen&ldquo;, 18,1 Millionen zus&auml;tzlich f&uuml;r das 2004 massiv gek&uuml;rzte Sozialbudget (z.B. Frauenh&auml;user, Schuldnerberatung, Drogenberatung), eine Garantie f&uuml;r die Sportf&ouml;rderung und f&uuml;r den Katastrophenschutz sind im Koalitionsvertrag alle Ma&szlig;nahmen unter Finanzierungsvorbehalt gestellt, der vor allem von der sog. &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; vorgegeben wird. Eine Milliarde muss eingespart werden.<\/p><p>In der &bdquo;Sparpolitik&ldquo; trifft sich die neoliberale Ideologie der CDU mit der Verzichtsideologie der ges&auml;ttigten W&auml;hlerschicht der Gr&uuml;nen. Der CDU, die schon immer die Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Staates und die Einschr&auml;nkung der staatlichen Leistungen (vor allem im Sozialbereich) als &bdquo;Wert&ldquo; an sich betrachtet, f&auml;llt es leicht in das Gr&uuml;ne Klagelied von der angeblichen &Uuml;berlastung der k&uuml;nftigen Generationen durch die Schulden von heute einzustimmen. Die Gr&uuml;nen wollen seit langem nicht wahrhaben, dass jetzt und in aller Zukunft die Schulden der einen (auch des Staates) die Geldverm&ouml;gen der anderen sind. Sie leugnen den grundlegenden Sachverhalt, dass die Verschuldung des Staates vor allem auch eine Verteilungsfrage und eben kein Generationenkonflikt ist. Aber mit diesem Denkfehler der Gr&uuml;nen kann die Partei der Besserverdienenden gut leben. <\/p><p>In ihrem Regierungsprogramm hatten die Gr&uuml;nen aber immerhin noch die Forderung nach einer gerechten Steuerpolitik verankert. Sie forderten die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent, eine Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Million&auml;re und eine Besteuerung gro&szlig;er Erbschaften. In der Koalitionsvereinbarung ist davon nur noch eine einmalige Erh&ouml;hung der Grunderwerbssteuer &uuml;brig geblieben. Nachdem auch die schwarz-rote Koalition in Berlin jede Steuererh&ouml;hung f&uuml;r die kommende Legislaturperiode ausgeschlossen hat, war es f&uuml;r die hessischen Gr&uuml;nen nicht mehr schwer ihr Wahlversprechen an diesem Punkt zu brechen. Aus Hessen hat Berlin jedenfalls keine Initiative f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit zu bef&uuml;rchten.<\/p><p>Statt die Umverteilung von unten nach oben zu bremsen, werden nun von den 160.000 Landesbediensteten Opfer abverlangt. Sie sollen die H&auml;lfte der Einsparsumme erbringen. Hier ist es f&uuml;r den Staat offenbar am einfachsten zuzulangen. Es sollen also 1.800 Stellen im Landesdienst abgebaut werden. (Um nicht die Bildungspolitik zu konterkarieren, werden wenigstens die Lehrerstellen ausgenommen.) In die schon beschlossene Besoldungserh&ouml;hung von 5,6 Prozent f&uuml;r die Jahre 2014\/15 soll nicht nachtr&auml;glich eingegriffen werden, der Besoldungszuwachs bis zum Sommer 2016 aber auf 2,8 Prozent gedeckelt werden und der Anstieg der Beamtengeh&auml;lter soll danach auf 1 Prozent j&auml;hrlich begrenzt werden. Nat&uuml;rlich werden freiwillige Leistungen weiter gestrichen und &ndash; besonders unsinnig &ndash; bei den Investitionsausgaben der Ressorts, also auch beim Schul- und Hochschulbau und der Forschung (Streckung der Programme &bdquo;Heureka&ldquo; und &bdquo;Loewe&ldquo;) oder bei anderen Infrastrukturma&szlig;nahmen soll &ndash; in Zukunft zunehmend &ndash; eingespart werden.<br>\nEs zeigt sich, dass die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; eben doch eine Investitions- und Innovationsbremse ist. <\/p><p>Mit diesem Koalitionsvertrag ist nicht nur kein &bdquo;Wechsel&ldquo; in der Politik vollzogen, es werden nicht einmal &bdquo;Perspektiven&ldquo; f&uuml;r einen Politikwechsel er&ouml;ffnet. Es wird in Hessen &bdquo;verl&auml;sslich&ldquo; die Politik weitergemacht, die die CDU nun schon seit 14 Jahren betrieben hat. Kein Wunder, dass der &bdquo;schwarze Sheriff&ldquo;  Volker Bouffier nach den Koalitionsverhandlungen sein gelassenes Raubtiergrinsen aufsetzen konnte. Dieses Bild sollten sich die Delegierten der Gr&uuml;nen auf ihrem Parteitag am kommenden Samstag in Frankfurt vor Augen halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der sich aufb&auml;umende rot-weise L&ouml;we im hessischen Wappen ist mit dem Koalitionsvertrag zwischen der CDU und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen als schwarz-gr&uuml;ner Bettvorleger gelandet. Wobei bestenfalls der Schwanz noch gr&uuml;n eingef&auml;rbt ist. Der Koalitionsvertrag tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &bdquo;Verl&auml;sslich gestalten, Perspektiven er&ouml;ffnen&ldquo;. Mit diesem Koalitionsvertrag ist nicht ein von den Gr&uuml;nen vor der Wahl geforderter &bdquo;Wechsel&ldquo; in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19716\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[151,164,137,190],"tags":[1443,250,413,392,1587],"class_list":["post-19716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildungspolitik","category-energiewende","category-steuern-und-abgaben","category-wahlen","tag-bouffier-volker","tag-hessen","tag-schlanker-staat","tag-schuldenbremse","tag-schwarz-gruen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19716"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19719,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19716\/revisions\/19719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}