{"id":19729,"date":"2013-12-20T09:04:33","date_gmt":"2013-12-20T08:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729"},"modified":"2013-12-20T09:04:33","modified_gmt":"2013-12-20T08:04:33","slug":"hinweise-des-tages-2033","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h01\">Der Tag mit Brandt und Kennedy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h02\">Reall&ouml;hne im dritten Quartal 2013 zum Vorjahres&shy;quartal um 0,3 % gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h03\">Urban Priol: Tilt! &ndash; Tsch&uuml;ssikowski 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h04\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h05\">Der Bundestag in Zeiten der GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h06\">Deutschlandfunk-Nachrichten zur Einkommensentwicklung irref&uuml;hrend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h07\">Portugals Verfassungsgericht kippt Rentenk&uuml;rzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h08\">Marktkonform statt rechtskonform: Merkels erneuerter Versuch zur neoliberalen Dressur Europas durch Wettbewerbspakte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h09\">Ulrike Herrmann &ndash; Angela Merkel allein zu Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h10\">Einigung &uuml;ber Bankenunion &ndash; Sch&auml;ubles Wunschzettel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h11\">Spanien will bankrotte Autobahnen retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h12\">&bdquo;Hartz 4 Hilfe&ldquo; stellt falsche Tatsachenbehauptungen auf und verleumdet Mitarbeiter der MainArbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h13\">GEW Hessen: Koalitionsvereinbarung ist Abzocke bei Besch&auml;ftigten und Sozialabbau. &sbquo;Operation d&uuml;stere Zukunft 2&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h14\">Bereinigung des Steuerstreits: Die Welle deutscher Selbstanzeigen rollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h15\">Lobbyisten, Vorsitzmacher und andere Stiefelknechte im Internetausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h16\">Gefahr neuer &Uuml;berschuldung durch Mischung von &ouml;ffentlichen Zusch&uuml;ssen und privatem Kapital<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729#h17\">Ihr seid nicht APO!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19729&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Tag mit Brandt und Kennedy<\/strong><br>\nHorst Lison aus Hemmingen gab einst zwei S&ouml;hnen von Willy Brandt Nachhilfeunterricht. Bald verband ihn eine Freundschaft mit dem sp&auml;teren Bundeskanzler, der am Mittwoch 100 Jahre alt geworden w&auml;re. Ein R&uuml;ckblick auf eine bewegte Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Uebersicht\/Horst-Lison-aus-Hemmingen-gab-einst-zwei-Soehnen-von-Willy-Brandt-Nachhilfeunterricht\">HAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Den Hinweis auf diesen interessanten Artikel verdanken wir einem Nachdenkseitenleser. Er schrieb am 18. Dezember an mich: <\/em><br>\n<em>&hellip; am Dienstag habe ich &bdquo;Brandt aktuell&ldquo; gelesen. Gestern erschien beigef&uuml;gter Artikel in der HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung). Das Gespr&auml;ch von Gunnar Merkens mit Horst Lison d&uuml;rfte noch vor Erscheinen Deines Buches stattgefunden haben. Auch deshalb finde ich die Parallelen in der Sicht der Dinge gegen den Mainstream bemerkenswert.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Diese handschriftliche Botschaft des NachDenkSeiten-Lesers fand ich ausgesprochen bemerkenswert, zeigt sie doch, dass ganz normale Zeitgenossen verstanden haben, warum ich das Buch &uuml;ber die Treibjagd auf Brandt geschrieben habe. Mir geht es nicht um Krachmacherei oder um Polemik gegen einzelne Konkurrenten und Gegner von Willy Brandt. Ich wollte nur einige Fehleinsch&auml;tzungen und Vorurteile aufspie&szlig;en. Dass es auch andere gibt, die dieses Anliegen erkannt haben und f&ouml;rdern wollen, freut mich au&szlig;erordentlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reall&ouml;hne im dritten Quartal 2013 zum Vorjahres&shy;quartal um 0,3 % gesunken<\/strong><br>\nDie Reall&ouml;hne in Deutschland sind vom dritten Quartal 2012 bis zum dritten Quartal 2013 um durchschnittlich 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erh&ouml;hten sich die Nominall&ouml;hne in diesem Zeitraum um 1,3 %, die Verbraucherpreise stiegen um 1,6 %.<br>\nDer Nominallohnindex spiegelt die Ver&auml;nderung der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen der vollzeit-, teilzeit- und geringf&uuml;gig besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wider. Der vergleichsweise geringe Anstieg der Nominall&ouml;hne im dritten Quartal 2013 zum Vorjahresquartal ist vor allem auf deutlich geringere Sonderzahlungen in Form von Einmalzahlungen im Dienstleistungsbereich &ndash; vor allem im Bereich der Banken und Versicherungen sowie in der &ouml;ffentlichen Verwaltung &ndash; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der nominale Anstieg der Bruttomonatsverdienste mit Sonderzahlungen betrug im Dienstleistungsbereich nur 0,7 %. Abz&uuml;glich der Sonderzahlungen stiegen die regelm&auml;&szlig;ig gezahlten Bruttomonatsverdienste immerhin um 1,7 %. Im Produzierenden Gewerbe lagen die Wachstumsraten der Bruttomonatsverdienste mit (2,3 %) und ohne Sonderzahlungen (2,1 %) jeweils deutlich &uuml;ber der Wachstumsrate des Verbraucherpreisindex (1,6 %).<br>\nF&uuml;r das Jahr 2013 zeichnet sich nach den Ergebnissen der ersten drei Quartale 2013 ein geringer Reallohnverlust ab. Die Nominall&ouml;hne sind in diesem Zeitraum im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2012 um 1,4 % gestiegen, die Verbraucherpreise um 1,6 %.<br>\nEin vollzeitbesch&auml;ftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im dritten Quartal 2013 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3 462 Euro brutto im Monat. Die h&ouml;chsten Durchschnittsverdienste erhielten die Vollzeitbesch&auml;ftigten bei Banken und Versicherungen (4 576 Euro), in der Energieversorgung (4 510 Euro) sowie im Bereich Information und Kommunikation (4 501 Euro). Der niedrigste durchschnittliche Bruttomonatsverdienst wurde im Gastgewerbe (2 012 Euro) gezahlt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131220_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/12\/PD13_437_623.html;jsessionid=F20ACCA79CAFA2A806756B3F04F3235F.cae1\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie meinte doch der Sachverst&auml;ndigenrat in seiner j&uuml;ngsten Konjunkturprognose: Die Belebung der Binnennachfrage schiebe das Wachstum im kommenden Jahr entscheidend an, w&auml;hrend der Au&szlig;enhandel es d&auml;mpfe. Die Wirtschaftsweisen m&uuml;ssten nur noch erkl&auml;ren, wie bei sinkenden Reall&ouml;hnen die Binnennachfrage angeschoben werden kann. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Grunde k&ouml;nnte sich hinter dieser Meldung eine kleine Sensation verbergen, wenn man nur Genaueres w&uuml;sste. Der R&uuml;ckgang der &ldquo;deutlich geringeren Sonderzahlungen&rdquo; besagt nichts anderes, als dass die Bonusauszahlungen geschrumpft wurden &ndash; &ldquo;vor allem im Bereich der Banken und Versicherungen sowie in der &ouml;ffentlichen Verwaltung.&rdquo; Bei den Banken!? Man w&uuml;rde schon ganz gerne wissen, wie viel und in welcher Leistungsgruppe genau &ndash; z.B. um zu kl&auml;ren, ob dieser R&uuml;ckgang der Boni nachfragewirksam ist oder nicht. Die Spitzenboni bei den Banken d&uuml;rfen kaum in den Konsum gehen, w&auml;hrend normale Bonuszahlungen bei vielen Angestellten eine feste Planungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r notwendige Anschaffungen sind. Nat&uuml;rlich hat sich nichts daran ge&auml;ndert, dass die h&ouml;chsten Durchschnittsverdienste immer noch im unproduktivsten Sektor unserer Volkswirtschaft  erzielt werden &ndash; bei Banken und Versicherungen. (Liebe Bank- und Versicherungsangestellten, d.h. hei&szlig;t selbstverst&auml;ndlich nicht, dass ihr nicht flei&szlig;ig wart.)<\/em><\/p>\n<p><em>Ansonsten ist die Lage mies: Das Statistische Bundesamt prognostiziert auf das ganze Jahr gerechnet Reallohnverlust. Aber uns geht es ja gut. Mir sind Griechen, Portugiesen, Spanier ganz bestimmt nicht egal, aber um die Leistung unserer Politiker, unserer Unternehmen, unserer Gewerkschaften zu beurteilen, ist dieser armselige Vergleich unn&ouml;tig. Geht es uns besser oder schlechter als im letzten Jahr, das ist die Frage. Und solange sich Schwarz\/Gelb in der Vergangenheit und Schwarz\/Rot jetzt um die Verteilungsfrage dr&uuml;ckt, d.h. die oberen 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung sich einen immer gr&ouml;&szlig;eren Anteil an Einkommen und Volksverm&ouml;gen aneignen, sind solche &uuml;blen Vergleiche vollkommen unangemessen.<\/em><\/p>\n<p><em>Erschreckend der immer gr&ouml;&szlig;er werdende Graben zwischen den L&ouml;hnen bei Dienstleistungen und Industrie. Das ewig wiederholte Drohmantra der Arbeitgeberverb&auml;nde erweist gerade hier als Propaganda bzw. als Geschwafel. Der Friseur, die Krankenschwester, der Lehrer, der M&uuml;llwerker, der Postbote, die Reinigungskraft, das Verkaufspersonal usw. stehen nun ganz gewiss nicht im globalen Wettbewerb z.B. mit Arbeitnehmern in Peking oder Mumbai. Nat&uuml;rlich mag die im globalen Wettbewerb stehende Industrie auch von billigen Dienstleistungen profitieren, aber Reinigungspersonal oder Wachschutz d&uuml;rften als Kostenfaktor wohl eine geringe Rolle spielen. Eher schon Forschung und Entwicklung, technische Dienste, Finanzierung, Rechts- und Steuerberatung, Werbung und Marktforschung &ndash; aber ob die im Niedriglohnbereich angesiedelt sind?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Urban Priol: Tilt! &ndash; Tsch&uuml;ssikowski 2013<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Jahr! Und was f&uuml;r einer, der es durch den Pointen H&auml;cksler dreht! Priol, der fr&auml;nkische Kabarett-Anarcho, dreht und wendet die Ereignisse von 2013 &ndash; aus scheinbar Unzusammenh&auml;ngendem kn&uuml;pft Priol aberwitzige F&auml;den, die sich am Ende zu einer unglaublichen Logik verstricken.<br>\nIn seinem Jahresr&uuml;ckblick pr&auml;sentiert Urban Priol brandaktuelles, pointiertes Polit-Entertainment der Spitzenliga und macht dabei vor keinem gesellschaftspolitischen Thema halt. Da bleibt nichts ausgespart, was Medien und Menschen im letzten Jahr bewegte.<br>\nMit seiner rasanten Highspeed-Vernetzung der Themen fordert Urban Priol h&ouml;chste Aufmerksamkeit von seinem Publikum, um es im gleichen Atemzug perfekt zu unterhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/3c6207e5-5373-4524-870d-7e7c80b6e84f\/20245998?doDispatch=1\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Expertenbericht zur NSA-Datensammlung: 308 Seiten und ein Pr&auml;sident unter Zugzwang<\/strong><br>\nIn ungew&ouml;hnlichen Zeiten sind es h&auml;ufig Selbstverst&auml;ndlichkeiten, die den radikalsten Eindruck hinterlassen: &ldquo;Amerikaner d&uuml;rften niemals den Fehler machen, unseren Beamten komplett zu &lsquo;trauen&rsquo;.&rdquo; So steht es auf Seite 114 des Expertenberichts zur digitalen &Uuml;berwachung durch die amerikanischen Geheimdienste, den das Wei&szlig;e Haus ver&ouml;ffentlicht hat. Der Satz ist nicht dahin geschrieben, es ist eine Erinnerung an den zentralen amerikanischen Wert der Freiheit. Und es ist ein lauter Widerspruch. Er widerspricht den Beteuerungen von NSA-Chef Keith Alexander, die von Edward Snowden enth&uuml;llten Programme zur digitalen Spionage und &Uuml;berwachung seien ma&szlig;voll und zentral f&uuml;r den Schutz der Amerikaner vor weiteren Terroranschl&auml;gen. mit dieser Formulierung widersprechen die Experten auch den Beschwichtigungen von US-Pr&auml;sidenten Barack Obama. W&uuml;rden die Amerikaner die Geheimprogramme kennen, erkl&auml;rte dieser im Sommer, so w&uuml;rden sie sagen: &ldquo;Diese Leute halten sich ans Gesetz und tun das, von dem sie sagen, dass sie es tun.&rdquo; Das f&uuml;nfk&ouml;pfige Gremium aus Juristen und ehemaligen Geheimdienst-Offiziellen, das Obama damals mit der &Uuml;berpr&uuml;fung der digitalen &Uuml;berwachungspraktiken beauftragt hatte, hat sich die Geheimprogramme angesehen und kommt in seinem Bericht zu einem anderen Schluss: Die NSA muss in ihre Schranken gewiesen werden, Vertrauen alleine gen&uuml;gt nicht. Das 308 Seiten lange Papier enth&auml;lt keine Abkehr von der digitalen Spionage. Man wolle &ldquo;in keinster Weise die Geheimdienste entwaffnen&rdquo;, erkl&auml;rte Mitglied Michael Morell, ehemals CIA-Vizechef. Aber es ist eine Absage an die Leitlinie &ldquo;Was technisch m&ouml;glich ist, wird auch gemacht&rdquo;, der die Geheimdienste bislang folgten. Die wichtigsten Punkte:&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/expertenbericht-zur-nsa-datensammlung-seiten-und-ein-praesident-unter-zugzwang-1.1847310\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.whitehouse.gov\/sites\/default\/files\/docs\/2013-12-12_rg_final_report.pdf\">Liberty and security in a changing world [PDF &ndash; 925 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es mag schon sein, dass der Bericht eine Absage an die Realisierung des technisch M&ouml;glichen durch die Regierung formuliert. Allerdings bleibt diese M&ouml;glichkeit erhalten, denn ob Vorratsdatenspeicherung bei der Regierung oder durch ein Konsortium von Telefonanbietern erfolgt, &auml;ndert nichts an der Vorratsdatenspeicherung selbst, auf die in echten oder eingebildeten Ausnahmesituationen &ndash; man denke an die McCarthy-&Auml;ra &ndash; zur&uuml;ckgegriffen werden kann. Bemerkenswert ist die Aussage, dass das Programm zur Speicherung amerikanischer Telefondaten &bdquo;f&uuml;r die Verhinderung von Terroranschl&auml;gen nicht wesentlich&ldquo; gewesen sei. Das sowohl in den USA als auch bei uns als Monstranz vorgetragene Antiterrorargument wird in diesem Expertenbericht verneint. Allerdings wird diese Aussage bei der Auslandsspionage eingeschr&auml;nkt. Im Bericht hei&szlig;t es, dass die Programme &ldquo;eine wichtige Rolle in den Bem&uuml;hungen unserer Nation spielen, Terroranschl&auml;ge auf der ganzen Welt zu verhindern&ldquo;. Was bei den vielen heiklen und nicht gerade friedlichen Aktivit&auml;ten der USA im Ausland zutreffen mag. Klar ist, dass Auslandsspionage keine amerikanischen B&uuml;rgerrechte verletzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>State of Deception &ndash; Why won&rsquo;t the President rein in the intelligence community?<\/strong><br>\nOn March 12, 2013, James R. Clapper appeared before the Senate Select Committee on Intelligence to discuss the threats facing America. Clapper, who is seventy-two, is a retired Air Force general and Barack Obama&rsquo;s director of National Intelligence, in charge of overseeing the National Security Agency, the Central Intelligence Agency, and fourteen other U.S. spy agencies. Clapper is bald, with a gray goatee and rimless spectacles, and his affect is intimidatingly bureaucratic. The fifteen-member Intelligence Committee was created in the nineteen-seventies, after a series of investigations revealed that the N.S.A. and the C.I.A. had, for years, been illegally spying on Americans. The panel&rsquo;s mission is to conduct &ldquo;vigilant legislative oversight&rdquo; of the intelligence community, but more often it treats senior intelligence officials like matin&eacute;e idols. As the senators took turns at the microphone, greeting Clapper with anodyne statements and inquiries, he obligingly led them on a tour of the dangers posed by homegrown extremists, far-flung terrorist groups, and emerging nuclear powers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/reporting\/2013\/12\/16\/131216fa_fact_lizza?currentPage=all&amp;mobify=0\">The New Yorker<\/a><\/li>\n<li><strong>Die dreckige Br&uuml;he des Datenschutzes: Vo&szlig;hoff erf&uuml;llt die Kriterien nicht<\/strong><br>\nDie neue Bundesdatenschutzbeauftragte Vo&szlig;hoff ist Unionspolitikerin &ndash; und soll die von der Union gef&uuml;hrte Bundesregierung kontrollieren. Unabh&auml;ngigkeit sieht anders aus. Warum sie geeignet sein soll, wei&szlig; niemand. In Zeiten der NSA-Aff&auml;re ist das f&uuml;r die B&uuml;rger und den Grundrechtsschutz ein Affront.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Vosshoff-erfuellt-die-Kriterien-nicht-article11947916.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Bundestag in Zeiten der GroKo<\/strong><br>\nSo sah gestern vormittag (18.12) die Rednerliste im Deutschen Bundestag aus:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131220_02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>11 der folgenden 13 Redner kamen von der Gro&szlig;en Koalition, die Opposition durfte in anderthalb Stunden zweimal ans Mikrofon &ndash; und zwar f&uuml;r insgesamt 10 Minuten. Es ist nicht das erste Mal, dass die ungesunde &Uuml;bermacht der Gro&szlig;en Koalition derart offen zu Tage tritt. abgeordnetenwatch.de hat eine Reihe von F&auml;llen zusammengetragen die deutlich machen: In Zeiten der Gro&szlig;en Koalition sind wir alle gefragt, kritisch hinzugucken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/beta.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2013-12-18\/selbstgesprache-im-parlament-der-bundestag-zeiten-der-groko\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundestag: Die Opposition der kurzen Momente<\/strong><br>\nJetzt kann es also losgehen, das Regieren. Nachdem wir lange darauf warten mussten, ist es endlich so weit. Spannend ist es aber nicht. Der Korrespondent Thorsten Denkler von s&uuml;ddeutsche.de brachte das Dilemma auf den Punkt, als er twitterte: &bdquo;Ab jetzt nur noch #groko-Redner in der ohnehin schon m&uuml;den Debatte. Ich melde mich ab. #bundestag.&ldquo;<br>\nDie Redezeiten von Linken und Gr&uuml;nen haben aufgrund der Mehrheitsverh&auml;ltnisse ein Ma&szlig; erreicht, das keine Zeit mehr f&uuml;r intensive Debatten l&auml;sst. Die Opposition steht dumm da, und das immer nur ganz kurz, dann ist sie wieder verschwunden. Allerdings haben Gr&uuml;ne und Linkspartei auch einen schlechten Start hingelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/128573\/bundestag-die-opposition-der-kurzen-momente\">Der Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschlandfunk-Nachrichten zur Einkommensentwicklung irref&uuml;hrend<\/strong><br>\n&ldquo;Viele Bundesb&uuml;rger werden in diesem Jahr voraussichtlich weniger Einkommen zur Verf&uuml;gung haben als 2012. Das Statistische Bundesamt teilte in Wiesbaden mit, f&uuml;r 2013 rechne man mit einem Reallohnverlust. Denn die Verbraucherpreise stiegen im Schnitt deutlicher als die Einkommen. Danach lag die Inflationsrate in den ersten neun Monaten des Jahres bei 1,6 Prozent, die L&ouml;hne wuchsen aber nur um 1,4 Prozent&rdquo;, berichtet der Deutschlandfunk heute in seinen Nachrichten &uuml;ber die Meldung des Statistischen Bundesamts zur Reallohnentwicklung, die wir auch bereits ausf&uuml;hrlich aufgegriffen haben (kursive Hervorhebung, T.H.). Das aber ist irref&uuml;hrend. Es suggeriert, dass deutlich steigende Verbraucherpreise f&uuml;r den Reallohnverlust verantwortlich zeichen. Richtig aber ist, dass die Nominallohnentwicklung so schwach ausgefallen ist, dass trotz einer Inflationsrate, die weit unter dem Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) liegt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer reale Einkommensverluste hinnehmen m&uuml;ssen. Das ist keineswegs eine Spitzfindigkeit oder Bagatelle&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/12\/deutschlandfunk-nachrichten-zur-einkommensentwicklung-irrefuhrend\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Portugals Verfassungsgericht kippt Rentenk&uuml;rzung<\/strong><br>\nNur rund sechs Monate vor dem Verlassen des Euro-Rettungsschirmes wirft das Verfassungsgericht des Krisenlandes einen der wichtigsten Punkte des drastischen Sparetats f&uuml;r 2014 &uuml;ber den Haufen. Die Richter des &ldquo;Tribunal Constitucional&rdquo; legten am Donnerstagabend in Lissabon ihr Veto gegen das geplante Gesetz zur Konvergenz zwischen den privaten und &ouml;ffentlichen Rentensystemen ein. Die Ma&szlig;nahme, mit der Portugal allein n&auml;chstes Jahr 710 Millionen Euro einsparen wollte, sei als verfassungswidrig zur&uuml;ckgewiesen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa. Zur selben Zeit protestierten Tausende in Lissabon vor dem Pr&auml;sidentenpalast gegen die seit zweieinhalb Jahren anhaltenden Sanierungsma&szlig;nahmen. Zur &ldquo;Mahnwache&rdquo; vor dem Pr&auml;sidentenpalast hatte der Gewerkschafts-Dachverband CGTP aufgerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streiks-und-demonstrationen-portugals-verfassungsgericht-kippt-rentenkuerzung-1.1848030\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Marktkonform statt rechtskonform: Merkels erneuerter Versuch zur neoliberalen Dressur Europas durch Wettbewerbspakte<\/strong><br>\n&bdquo;Troika f&uuml;r alle!&ldquo; &ndash; davor warnen unter anderen die AK und das grenz&uuml;berschreitende B&uuml;ndnis &bdquo;Europa geht anders&ldquo; bereits seit dem Fr&uuml;hjahr. Nachdem man in den geschlagenen Wahlk&auml;mpfen den Eindruck gewinnen konnte, die Krise und ihre Entfaltung in der Europ&auml;ischen Union sei politisch kein relevantes Thema, ist das Verdr&auml;ngte mit Beginn dieser Woche wiedergekehrt: F&uuml;r den Beschluss von Wettbewerbspakten soll das Protokoll 14 der Europ&auml;ischen Vertr&auml;ge abge&auml;ndert werden. Die Pl&auml;ne von Angela Merkel sind wenig mehr als ein erneuerter Anlauf zur autokratischen Durchsetzung der neoliberalen Vertiefung der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/marktkonform-statt-rechtskonform-merkels-erneuerter-versuch-zur-neoliberalen-dressur-europas-durch-wettbewerbspakte\/#more-3629\">Blog Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Angela Merkel allein zu Haus<\/strong><br>\nAuch wenn es die Kanzlerin nicht wahr haben will: Eine europ&auml;ische Agenda 2010 wird es ebensowenig geben wie einen &bdquo;Wettbewerbspakt&ldquo;.<br>\nDie Stimmung in Europa wandelt sich. Kanzlerin Angela Merkel ist dort nicht mehr die Alleinherrscherin. Zwar haben die anderen Regierungen in der Eurozone geschwiegen, solange die deutschen Koalitionsverhandlungen liefen &ndash; aber jetzt wird deutlich, dass sich die Gewichte verschoben haben. [&hellip;]<br>\nSchon der Name &bdquo;Wettbewerbspakt&ldquo; verr&auml;t, warum der Merkel-Kurs Wahnsinn w&auml;re: Staaten k&ouml;nnen nicht gegeneinander konkurrieren. Sie sind keine Firmen. Merkel stellt sich vor, dass alle Staaten ihre &bdquo;Arbeitsm&auml;rkte flexibilisieren&ldquo;, also ihre L&ouml;hne dr&uuml;cken. Jedes Euroland sollte zur Exportnation werden und &ndash; wie Deutschland &ndash; &Uuml;bersch&uuml;sse im Au&szlig;enhandel erwirtschaften. Doch dieser Plan scheitert an der schieren Logik: Es ist nicht m&ouml;glich, dass alle L&auml;nder exportieren. Es muss auch Importeure geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-EU-Reform\/!129640\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einigung &uuml;ber Bankenunion &ndash; Sch&auml;ubles Wunschzettel<\/strong><br>\nFinanzminister der EU einigen sich auf Regeln f&uuml;r die Abwicklung von Pleite-Geldh&auml;usern. Die Europ&auml;ische Zentralbank &auml;u&szlig;ert sich kritisch.<br>\nWas lange w&auml;hrt, wird endlich deutsch. Nach monatelangen Beratungen haben sich die EU-Finanzminister am Donnerstag auf den zweiten Pfeiler der Bankenunion geeinigt. Die neuen Regeln f&uuml;r die Abwicklung von Pleite-Banken folgen bis ins Detail den Vorgaben von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU).<br>\nSch&auml;uble hatte in Kungelrunden Frankreich und den franz&ouml;sischen Binnenmarktkommissar Michel Barnier mit harten Bedingungen konfrontiert. Die Sparkassen sollten ausgenommen werden, es solle keine direkten Kapitalspritzen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM geben, der Abwicklungsfonds solle nach deutschem Modell funktionieren. Genau so kam es. Barnier moserte noch &uuml;ber &bdquo;zu komplizierte&ldquo; Regeln f&uuml;r den Notfall. Doch Sch&auml;uble setzte sich durch. Er verstehe, dass ihn einige seiner Kollegen mittlerweile nicht mehr sehen k&ouml;nnten, r&auml;umte er hinterher ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Einigung-ueber-Bankenunion\/!129720\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spanien will bankrotte Autobahnen retten<\/strong><br>\nNach dem Einbruch des Baubooms h&auml;ufen sich in Spanien nicht nur menschenleere &laquo;Geisterflugh&auml;fen&raquo;, sondern auch nahezu ungenutzte Mautstrecken. Neun von 32 Autobahnen sind inzwischen insolvent, einige von ihnen befinden sich im Umkreis von Madrid. Die betroffenen Verbindungen waren ab Mitte der 1990er Jahre, damals noch unter dem konservativen Ministerpr&auml;sidenten Jos&eacute; Maria Aznar, inmitten eines wild wuchernden spanischen Immobilienbooms gebaut worden. Die Betreibergesellschaften, die in der Regel von grossen spanischen Baufirmen wie Ferrovial oder ACS kontrolliert werden, hatten damals vom Staat die Konzession f&uuml;r die Mautstrecken &uuml;bernommen. Bald jedoch stellte sich heraus, dass das tats&auml;chliche Verkehrsaufkommen weit hinter den vollmundig pr&auml;sentierten Prognosen zur&uuml;ckblieb. Vor allem seit Beginn der Krise im Jahr 2008 weichen immer mehr Autofahrer auf kostenfreie Strecken aus, die teilweise parallel zu den Mautverbindungen verlaufen. Inzwischen ist der Verkehr auf den Mautstrecken teilweise um zirka 40% eingebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/spanien-will-bankrotte-autobahnen-retten-1.18206772\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So ganz verstehe ich nicht, warum der Staat f&uuml;r die Kosten des Baus als auch f&uuml;r Grund und Boden der Autobahnen aufkommen soll. Wenn das unternehmerische Risiko der Betreiber nicht aufgeht, da die Mauteinnahmen ausbleiben, so what? Wenn man dann noch liest, dass parallel zu den geb&uuml;hrenpflichtigen Autobahnen Gratisautobahnen gebaut wurden, auf denen die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/private-betreiber-vor-insolvenz-spaniens-maut-autobahnen-muessen-gerettet-werden-11798834.html\">Fahrer au&szlig;erhalb der Sto&szlig;zeiten genauso schnell vorankommen<\/a>, wird einem der ganze Irrsinn des spanischen Baubooms vor Augen gef&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Hartz 4 Hilfe&ldquo; stellt falsche Tatsachenbehauptungen auf und verleumdet Mitarbeiter der MainArbeit<\/strong><br>\nIn einer von &bdquo;Sozialberater&ldquo; Roman Thilenius gezeichneten Pressemitteilung, die u&#776;ber das Internet verbreitet wurde, behauptet dieser, das Jobcenter MainArbeit habe gegen einen Kunden und seine Familie eine Leistungsku&#776;rzung in H&ouml;he von 350 Prozent als Sanktion fu&#776;r Pflichtverletzungen des Kunden verh&auml;ngt. Dadurch wu&#776;rde die Familie mit Kindern in eine existenzbedrohliche Situation gebracht. Zudem wird einer namentlich nicht genannten Mitarbeiterin des Jobcenters vorgeworfen, absichtlich rechtswidrige Bescheide zu erlassen und die betroffenen Leistungsbezieher mit Drohungen von der Einschaltung eines Anwalts abzuhalten.<br>\nDiese Darstellung ist falsch. Richtig ist vielmehr das Folgende:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/131220_pm_hartz-4-hilfe.pdf\">MainArbeit [PDF &ndash; 94 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>GEW Hessen: Koalitionsvereinbarung ist Abzocke bei Besch&auml;ftigten und Sozialabbau. &sbquo;Operation d&uuml;stere Zukunft 2&rsquo;<\/strong><br>\nAls &bdquo;Abzocke bei den Besch&auml;ftigten des Landes&ldquo; bezeichnete der GEW-Landesvorsitzende Jochen Nagel die soeben bekannt gewordenen Pl&auml;ne der schwarz-gr&uuml;nen Koalition&auml;re, den Besch&auml;ftigten des Landes die R&uuml;ckkehr in die TdL vorzuenthalten sowie die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten auf bundesweitem Rekordniveau zu belassen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wer Lehrkr&auml;fte zu den Melkk&uuml;hen seiner Schuldenbremsenpolitik macht, wird sich auf unseren entschiedenen Widerstand gegen seine Sozialabbaupolitik einstellen m&uuml;ssen&ldquo;, so Jochen Nagel weiter. &bdquo;Es wird Zeit, dass der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte auch f&uuml;r Deutschland noch einmal die GEW-Position best&auml;tigt, dass auch Beamtinnen und Beamte Menschen sind, denen das Streikrecht zusteht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-hessen.de\/index.php?id=296&amp;tx_ttnews[tt_news]=5335&amp;tx_ttnews[backPid]=38&amp;cHash=1edd11334def9dca726456eb10512e37\">GEW Hessen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bereinigung des Steuerstreits: Die Welle deutscher Selbstanzeigen rollt<\/strong><br>\n&Uuml;ber die deutschen Finanz&auml;mter ist in den vergangenen Monaten eine Welle von Selbstanzeigen geschwappt. Dies zeigen Daten aus den Bundesl&auml;ndern Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen, die deutschlandweit die meisten Selbstanzeigen verzeichnen. Nachdem das deutsch-schweizerische Steuerabkommen am 12. Dezember 2012 endg&uuml;ltig am Widerstand des deutschen Bundesrates gescheitert war, erh&ouml;hte sich die Zahl der Deklarationen sukzessive (vgl. Grafik). Seit Anfang 2013 haben sich allein in den genannten Bundesl&auml;ndern rund 12 800 Personen angezeigt; deutschlandweit d&uuml;rften es &uuml;ber 20 000 gewesen sein. Am meisten Prominenz erlangte dabei der Fall des FC-Bayern-Pr&auml;sidenten Uli Hoeness. Weil seine Selbstanzeige als mangelhaft eingestuft wurde, wird er sich allerdings vor Gericht verantworten m&uuml;ssen.<br>\nAusschlaggebend f&uuml;r den starken Anstieg der Selbstanzeigen war nicht nur das Scheitern des Steuerabkommens, auf dessen Zustandekommen Menschen wie Hoeness gesetzt hatten. Zentral war auch, dass die Schweizer Banken in der Folge viel Druck auf deutsche Kunden aus&uuml;bten, ihre steuerliche Situation zu bereinigen. Das Vorgehen war offensichtlich wirkungsvoll. Bei der Grossbank UBS etwa spricht man von einem &laquo;grossen Interesse&raquo; an Selbstanzeigen. Die Kunden h&auml;tten noch bis Ende 2014 Zeit, um einen schriftlichen Nachweis eines Steuerberaters oder Finanzamtes zu erbringen, dass sie mit dem Fiskus im Reinen seien; sonst werde die Kundenbeziehung gek&uuml;ndigt. Weiter ist man bei Julius B&auml;r. Wie ein Sprecher erkl&auml;rte, m&uuml;ssen bis Ende 2013 praktisch alle deutschen Kunden eine Selbstanzeige zumindest eingeleitet haben. Das bedeutet, dass das Problem unversteuerter Gelder bald gel&ouml;st sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/die-welle-deutscher-selbstanzeigen-rollt-1.18202763?extcid=Newsletter_12122013_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider kann Matthias Benz nicht &uuml;ber seinen Schatten als Schweizer Staatsb&uuml;rger springen und muss tendenzi&ouml;s werden. Die SPD-gef&uuml;hrten L&auml;nder h&auml;tten mutwillig auf Vorteile des Steuerabkommens verzichtet. Durch diese w&auml;re mehr Geld an den deutschen Fiskus geflossen &ndash; ohne dass die deutschen Finanz&auml;mter nun viele Selbstanzeigen bearbeiten m&uuml;ssten. Nun ja, das sind recht durchsichtige Schweizer Sch&auml;tzungen. Langfristig wird der von der EU, und endlich auch von Deutschland, angestrebte, automatische Informationsaustausch sicherlich mehr bringen. Ganz witzig ist die sonderbare Heiligsprechung der Schweizer Banken: &ldquo;Ausschlaggebend f&uuml;r den starken Anstieg der Selbstanzeigen war nicht nur das Scheitern des Steuerabkommens, auf dessen Zustandekommen Menschen wie Hoeness gesetzt hatten. Zentral war auch, dass die Schweizer Banken in der Folge viel Druck auf deutsche Kunden aus&uuml;bten, ihre steuerliche Situation zu bereinigen.&rdquo; Allerdings r&auml;umt Benz etwas sp&auml;ter ein, dass neben dem Steuerabkommen leider auch die Strafbefreiung f&uuml;r Schweizer Banken und deren Mitarbeiter nicht zustande kam. Der Druck der Schweizer Banken auf deutsche Steuerhinterzieher d&uuml;rfte wohl auch mit den Razzien in den Filialen der UBS in Deutschland zu tun haben. Denn nicht nur Steuers&uuml;nder, sondern auch Bankmitarbeiter wie auch die Banken selbst k&ouml;nnen schnell in das Visier der Ermittler geraten. In den USA laufen zurzeit 14 Strafverfahren gegen Schweizer Banken, die nicht zuletzt auf Erkenntnissen beruhen, welche &uuml;ber Selbstanzeigen von US-B&uuml;rgern gewonnen wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lobbyisten, Vorsitzmacher und andere Stiefelknechte im Internetausschuss<\/strong><br>\nDas Neuland Internet hat eine neue politische Heimat: Nach langen Jahren des Darbens in ungeliebten Unteraussch&uuml;ssen des Bundestages und teilweise qualvollen Verhandlungen in einer Enquete-Kommission gibt es in der neuen Legislaturperiode zwar keinen Internetminister, bei dem alle Zust&auml;ndigkeiten geb&uuml;ndelt w&auml;ren. Was aber kommen wird, ist ein Hauptausschuss f&uuml;r das Internet und die digitale Agenda. In diesem Gremium werden Gesetzesvorhaben zur Digitalisierung von Fachpolitikern und Experten f&uuml;r die beteiligten Ministerien vorbereitet und besprochen. Wie der zentrale Ausschuss konkret unter den Zust&auml;ndigkeiten der Ministerien f&uuml;r Verkehr (Breitbandausbau), Justiz (Verbraucherschutz), Inneres (Sicherheit) und Wirtschaft funktionieren wird, muss sich erst noch zeigen. Aber das Posten- und Einflussgeschacher hat schon begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuetzendergesellschaft.wordpress.com\/2013\/12\/18\/lobbyisten-vorsitzmacher-und-andere-stiefelknechte-im-internetausschuss\/\">Blog &bdquo;St&uuml;tzen der Gesellschaft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gefahr neuer &Uuml;berschuldung durch Mischung von &ouml;ffentlichen Zusch&uuml;ssen und privatem Kapital<\/strong><br>\nAngesichts der knappen Haushaltsmittel setzen sowohl die deutsche Bundesregierung als auch die Europ&auml;ische Union (EU) verst&auml;rkt auf die Mobilisierung von Privatkapital zur Finanzierung von Entwicklungsvorhaben. Dazu werden auf unterschiedliche Weise geringe &ouml;ffentliche Zusch&uuml;sse mit deutlich h&ouml;heren Krediten zu Marktkonditionen aufgestockt (&bdquo;gehebelt&ldquo;). Durch diese Mischung (englisch: Blending) ergeben sich Chancen vornehmlich f&uuml;r die Finanzierung gr&ouml;&szlig;erer Infrastrukturprojekte. Zu bef&uuml;rchten ist jedoch eine Vernachl&auml;ssigung entwicklungspolitischer Grunds&auml;tze, eine wachsende Orientierung an den Interessen der Au&szlig;enwirtschaftspolitik und die Verschlechterung der Schuldensituation wegen des h&ouml;heren Kreditanteils in der Entwicklungsfinanzierung. Folglich sind bereits ex-ante, also schon w&auml;hrend der Planungs- und Verhandlungsphase, die m&ouml;glichen Auswirkungen eines Projektes einschlie&szlig;lich seiner finanziellen, betrieblichen, zivilen, sozialen, kulturellen und &ouml;kologischen Folgen sorgf&auml;ltig zu untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.erlassjahr.de\/fachinformation-44.html\">erlassjahr.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ihr seid nicht APO!<\/strong><br>\nDas Handelsblatt wartet mit einer neuen Kolumne auf. &raquo;Die au&szlig;erparlamentarische Opposition&laquo; hei&szlig;t sie. Darin sollen FDP, Alternative f&uuml;r Deutschland und die Piraten zu Wort kommen. Oliver Stock, der Chefredakteur sieht das so: &raquo;Die Deutschen haben mehrheitlich b&uuml;rgerlich gew&auml;hlt, doch im Parlament sitzt eine linke Mehrheit. Sieben Millionen W&auml;hlerstimmen sind nicht im Bundestag vertreten. Denen wollen wir eine Plattform bieten.&laquo; Kann er ja machen. So wie er auch glauben darf, es g&auml;be eine linke Mehrheit im Bundestag. Aber eine APO im urspr&uuml;nglichen Sinne des K&uuml;rzels ist das nicht.<br>\nUnd sie wird auch nicht urspr&uuml;nglicher, nur weil die &raquo;&uuml;berparteiliche&laquo; Bildzeitung mit aufspringt, zum &raquo;Teil der Bewegung&laquo; wird und Diekmann obendrein verk&uuml;ndet: &raquo;Wir sind APO!&laquo; Er schaue jetzt der Regierung au&szlig;erparlamentarisch auf die Finger, weil das Parlament zu schwach, seine Opposition zu klein und zu links ist. Na dann&hellip;<br>\nDas ist ein ganz &uuml;bler Witz, dass sich diese teils reaktion&auml;ren und teils marktradikalen B&uuml;rgerlichen ausgerechnet unter dem Label APO sammeln, um so eine Art Gegen&ouml;ffentlichkeit zu etablieren. Eine Gegen&ouml;ffentlichkeit, die jedoch auf Idealen beruht, die in Merkels marktkonformer Demokratie ganz selbstverst&auml;ndlich sind. Ein inhaltliches Gegengewicht zur GroKo ist sie jedenfalls kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/918617.ihr-seid-nicht-apo.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19729"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19732,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19729\/revisions\/19732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}