{"id":19743,"date":"2013-12-20T14:58:14","date_gmt":"2013-12-20T13:58:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19743"},"modified":"2015-10-14T11:22:49","modified_gmt":"2015-10-14T09:22:49","slug":"aufbau-einer-neuen-konfrontation-zwischen-west-und-ost-oder-der-rueckfall-in-die-vierziger-und-fuenfzigerjahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19743","title":{"rendered":"Aufbau einer neuen Konfrontation zwischen West und Ost. Oder: Der R\u00fcckfall in die Vierziger und F\u00fcnfzigerjahre."},"content":{"rendered":"<p>Zur Zeit sind wir Zeuge eines zugleich spannenden und bedr&uuml;ckenden Vorgangs: Wenn in den Zeitungen, im H&ouml;rfunk und im Fernsehen &uuml;ber die Ukraine, &uuml;ber die europ&auml;ische Union und die Russen gesprochen wird, erinnert das an die Zeit des Kalten Krieges von vor 50 Jahren. Wir im Westen sind die Guten, die Russen sind die B&ouml;sen. Der Spiegeltitel dieser Woche zeigt beispielsweise einen Putin mit unsympathischen Z&uuml;gen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Putin mag ja unsympathisch sein. Aber diese Darstellung wie die meisten anderen Medienprodukte und wichtige &Auml;u&szlig;erungen von Politikern zielen auf den Aufbau einer neuen Konfrontation zwischen dem &bdquo;guten&ldquo; Westen und den &bdquo;b&ouml;sen Russen&ldquo;. Das ist im Widerspruch zu dem erfolgreichen Versuch Willy Brandts, Helmut Schmidts und der sozialliberalen Koalition bis hin zu Helmut Kohl, die Konfrontation zwischen Ost und West zu beenden. Wir sind zur&uuml;ck im kalten Krieg. Siehe dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19739\">diesen Beitrag von Jens Berger<\/a> und die &Auml;u&szlig;erungen von Steinmeier, &Ouml;zdemir u.a. in Anlage 2. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nRollback, Blockbildung. Alles wie gehabt und so als h&auml;tte es keine Vertrags- und Friedenspolitik gegeben mit dem Ziel der Blockaufl&ouml;sung.<br>\nMich versetzt die jetzige Debatte zur&uuml;ck in die F&uuml;nfzigerjahre. Der kalte Krieg zwischen Ost und West war voller b&ouml;ser Vorurteile. Damals wurde mobilisiert, was schon in den zwanziger Jahren und bei den Nazis aufgebaut worden war: die Verachtung f&uuml;r den Osten, f&uuml;r die Slawen, f&uuml;r die Russen, f&uuml;r die Sowjets. Typisch war das folgende Plakatmotiv, das sowohl NPD als auch CDU und CSU verwendet haben:<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Die Vorstellung, den Einflussbereich &bdquo;der Russen&ldquo; zu beschneiden und sie zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, wurde damals von amerikanischer Seite wie auch in Europa kr&auml;ftig gen&auml;hrt. Vom &bdquo;Rollback&ldquo; war die Rede. Ein &auml;hnliches Denken greift heute wieder um sich. Die Ukrainer w&auml;hnt man im &bdquo;Einflussbereich&ldquo; der Russen und will sie herausl&ouml;sen. Schon das Denken in solchen Einflussbereichen ist r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt. Die EU als Institution zu betrachten, die einen Einflussbereich darstellt und diesen nun ausdehnen m&uuml;sse, ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass die alten unseligen Vorstellungen von Nation und Imperium jetzt auf die EU &uuml;bertragen werden. Das entspricht zutiefst reaktion&auml;ren Denken. Dem Denken in Zeiten der Entspannungspolitik und der Abbau der Konfrontation ist das fremd.<\/p><p><strong>Der Abbau der Konfrontation und die Vorstellung von einer europ&auml;ischen Friedensordnung<\/strong><\/p><p>Die Konfrontation in den f&uuml;nfziger und sechziger Jahren war unproduktiv und gef&auml;hrlich. Sie hat auch der Entwicklung und Verbesserung der inneren Situation in den L&auml;ndern, mit denen man in Konfrontation lebte, nicht gef&ouml;rdert. Deshalb war die Strategie, die Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts von Willy Brandt implementiert worden ist, so erfolgreich: Wandel durch Ann&auml;herung, Ver&auml;nderung der inneren Entwicklung bei den Gegnern durch Abbau der Konfrontation. Das hat funktioniert. Die Sowjetunion wurde aufgel&ouml;st, die innere Entwicklung in den osteurop&auml;ischen Staaten und in Russland ist wesentlich besser und nicht vergleichbar mit der Lage vor Beginn der Entspannungspolitik.<\/p><p>Ein Blick in das Berliner Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989 &ndash; siehe Anlage 1 &ndash; zeigt, wie weit wir inzwischen von der aufgekl&auml;rten Vorstellung einer gemeinsamen Friedensordnung in Europa entfernt sind. Hier einige Zitate aus den Seiten 12 und 13 des Grundsatzprogramms:<\/p><p>Ost und West haben den Versuch, Sicherheit gegeneinander zu err&uuml;sten, mit immer mehr Unsicherheit f&uuml;r alle bezahlt. ..<\/p><p>Unser Ziel ist es, die Milit&auml;rb&uuml;ndnisse durch eine europ&auml;ische Friedensordnung abzul&ouml;sen. &hellip;<\/p><p>Der Umbruch in Osteuropa verringert die milit&auml;rische und erh&ouml;ht die politische Bedeutung der B&uuml;ndnisse und weist ihnen eine neue Funktion zu: Sie m&uuml;ssen, bei Wahrung der Stabilit&auml;t, ihre Aufl&ouml;sung und den &Uuml;bergang zu einer europ&auml;ischen Friedensordnung organisieren. Dies er&ouml;ffnet auch die Perspektive f&uuml;r das Ende der Stationierung amerikanischer und sowjetischer Streitkr&auml;fte au&szlig;erhalb ihrer Territorien in Europa. &hellip;<\/p><p>Die Bundeswehr hat ihren Platz im Konzept gemeinsamer Sicherheit. Sie hat ausschlie&szlig;lich der Landesverteidigung zu dienen. &hellip;<\/p><p>Die europ&auml;ische Gemeinschaft ist ein Baustein einer regional gegliederten Weltgesellschaft. Sie ist eine Chance f&uuml;r den Frieden und die soziale Demokratie. Ganz Europa muss eine Zone des Friedens werden.<\/p><p>Wenn man das liest, dann begreift man, wie sehr sich die Welt inzwischen von den Hoffnungen entfernt hat, die sich nach dem Ende der Konfrontation in Europa eingestellt hatten. Das war ganz und gar nicht zwangsl&auml;ufig. Die neue Konfrontation ist gewollt und sie dient zweifelhaften Zwecken. Die R&uuml;stungsindustrie hat Interesse an einer neuen Konfrontation. Gro&szlig;e wirtschaftliche Interessen wollen den Zugriff auf die Ressourcen in m&ouml;glichst vielen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Die Konfrontation und die damit verbundene Schm&auml;hung der Russen gibt die Chance zur Selbstbeweihr&auml;ucherung. Dabei wird dann gerne &uuml;bersehen, wie miserabel es in einzelnen Staaten Europas zugeht und wie bedr&auml;ngt und bedroht die Demokratie im Kern auch in den so genannten Reformstaaten ist. Es gibt keinen Grund, die EU als Sammelbecken demokratischer Mustersch&uuml;ler zu betrachten.<\/p><p>Au&szlig;erdem hat die Konfrontation und die Klage &uuml;ber den Umgang Russlands mit den eigenen B&uuml;rgern wie auch mit L&auml;ndern wie der Ukraine den Vorteil, vergessen zu machen, wie gerade wir Deutschen mit unseren s&uuml;dlichen Nachbarn umgehen und wie desolat die soziale Lage in diesen L&auml;ndern ist.<\/p><p><strong>Anlage 1: Auszug aus Berliner Grundsatzprogramm der SPD vom Dezember 1989<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_04.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_04_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/131221_kku_05_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><strong>Anlage 2 &ndash; Beispiele f&uuml;r den Aufbau von Fronten<\/strong><\/p><ol type=\"a\">\n<li><strong>Gas-Deal mit Russland<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/klitschko-janukowitsch-verkauft-ukraine-durch-gas-deal-mit-russland-a-939690-druck.html\">Klitschko wirft Janukowitsch Ausverkauf der Ukraine vor<\/a><br>\nDer frisch vereidigte Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier kritisierte das Vorgehen Russlands in der Ukraine-Frage. Es sei &ldquo;v&ouml;llig emp&ouml;rend, wie die russische Politik die wirtschaftliche Notlage der Ukraine f&uuml;r sich genutzt hat, auch um den EU-Assoziationsvertrag zu verhindern&rdquo;, sagte er bei der Amts&uuml;bernahme von seinem Vorg&auml;nger Guido Westerwelle im Au&szlig;enministerium. Auch kritisierte er das gewaltsame Vorgehen der ukrainischen Sicherheitskr&auml;fte gegen Demonstranten in Kiew.<\/li>\n<li>Ukraine\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-oezdemir-gefahr-der-gewalt-nicht-vom-tisch.694.de.html?dram:article_id=272018\">&Ouml;zdemir: Gefahr der Gewalt nicht vom Tisch<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Cem &Ouml;zdemir im Gespr&auml;ch mit J&uuml;rgen Zurheide<br>\nAngespannt sei die Lage in Kiew, sagt Gr&uuml;nen-Chef Cem &Ouml;zdemir, der sich derzeit in der ukrainischen Hauptstadt aufh&auml;lt. Im Deutschlandfunk appelliert er an die EU: Sie m&uuml;sse der Regierung unmissverst&auml;ndlich klarmachen, dass sie beim Einsatz von Gewalt einen hohen Preis zu zahlen h&auml;tte. <\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p><strong>Zurheide:<\/strong> K&ouml;nnen Sie sich eigentlich v&ouml;llig frei bewegen? Wie ist Ihre pers&ouml;nliche Situation?<\/p>\n<p><strong>&Ouml;zdemir:<\/strong> Das ist nicht Moskau. Das muss man wissen, wenn man von Deutschland aus &uuml;ber die Ukraine spricht. Das ist eine andere Gesellschaft. Die Menschen hier haben nicht dieselbe Angst wie die Menschen in Moskau und in Russland. Das ist ein Land, das sich f&uuml;r Freiheit und Demokratie einsetzt und wo es einen klaren Willen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung gibt, die Verbindung in die Europ&auml;ische Union zu vertiefen. Deshalb ist es ja auch kein Zufall, dass die Auseinandersetzungen begannen, als die Regierung Janukowitsch das Assoziationsabkommen platzen lie&szlig;. Das ist ein klares Signal von Leuten, jungen Studenten, aber auch eben Mittelschichtsfamilien, wenn man so will, ein Aufstand der Mittelschicht, die sagt, wir wollen nicht die Verbindung Richtung Europa kippen und aus der Ukraine eine Art <strong>Sowjet-Ukraine<\/strong> machen. <strong>Darum geht es ja. Das, was der Pr&auml;sident hier vorhatte, war der Versuch, aus der Ukraine eine Sowjet-Ukraine zu machen und damit auch die Grenzen zu verschieben, wo k&uuml;nftig europ&auml;ische Werte verlaufen, n&auml;mlich &ouml;stlich oder westlich der Ukraine<\/strong>. Im Prinzip haben wir es hier mit einer Stellvertreterauseinandersetzung zu tun zwischen der Europ&auml;ischen Union und Russland auf dem Boden der Ukraine.<\/p>\n<p><strong>Zurheide:<\/strong> Sind denn Neuwahlen, die immer wieder angesprochen worden sind, eigentlich realistisch?<\/p>\n<p><strong>&ldquo;Das ist nicht Moskau&rdquo;<\/strong><\/p>\n<p>&hellip;<\/p>\n<p><strong>&ldquo;Klarmachen, dass die Ukraine nicht zu Putins Reich geh&ouml;rt&rdquo;<\/strong><\/p><\/li>\n<li>Ukraine\n<p><strong>Eine Zone der Unsicherheit<\/strong><br>\nVon Stephan Detjen, Hauptstadtstudio<\/p>\n<p><strong>Der EU-Osteuropa-Gipfel in Litauen hat gestern und heute noch einmal illustriert, dass Grenzen und Identit&auml;ten am &ouml;stlichen Rand der EU gleicherma&szlig;en br&uuml;chig sind. Die Identit&auml;t Europas steht auf dem Pr&uuml;fstand, kommentiert Stephan Detjen. <\/strong><\/p>\n<p>Wo endet Europa? Was ist Europa? Der EU-Osteuropa-Gipfel in Litauen hat gestern und heute noch einmal illustriert, dass Grenzen und Identit&auml;ten am &ouml;stlichen Rand der EU gleicherma&szlig;en br&uuml;chig sind. Der Raum zwischen den mitteleurop&auml;ischen Reformstaaten und Vladimir Putins Russland ist eine Zone der Unsicherheiten. Der zwischen Ost und West, europ&auml;ischen Verlockungen und russischem Druck schwankende Pr&auml;sident der Ukraine, Viktor Janukowitsch, ist in diesen Tagen zur Personifizierung einer &ouml;stlichen Orientierungs- und Identit&auml;tskrise geworden.<\/p>\n<p>Zugleich geht es auch aus Putins russischer Sicht nicht allein um politische, &ouml;konomische und geostrategische Interessen. In der Ukraine liegen die historischen Wurzeln der russischen Kultur, der Putin mit der Vision einer &bdquo;Eurasischen Union&ldquo; zu neuem, imperialen Glanz verhelfen will. Noch brutaler als die Ukraine waren schon fr&uuml;her Georgien und Moldawien dem russischen Gro&szlig;machtstreben ausgesetzt. Dennoch wurden heute in Vilnius Assoziierungsabkommen mit beiden L&auml;ndern unterzeichnet. Auch wenn sie im Schatten der ukrainischen Kehrtwende gen Russland stehen, d&uuml;rfen diese Erfolge einer beharrlichen Diplomatie &ndash; auch aus dem Berliner Kanzleramt &ndash; an diesem Tag nicht ausgeblendet werden.<\/p>\n<p>Das Scheitern des Vertrages mit der Ukraine bleibt aus europ&auml;ischer Sicht ein derber R&uuml;ckschlag. &hellip;<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Zeit sind wir Zeuge eines zugleich spannenden und bedr&uuml;ckenden Vorgangs: Wenn in den Zeitungen, im H&ouml;rfunk und im Fernsehen &uuml;ber die Ukraine, &uuml;ber die europ&auml;ische Union und die Russen gesprochen wird, erinnert das an die Zeit des Kalten Krieges von vor 50 Jahren. Wir im Westen sind die Guten, die Russen sind die B&ouml;sen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19743\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,11],"tags":[1268,915,259,420,260],"class_list":["post-19743","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-kalter-krieg","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-spiegel","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19743"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19743\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19746,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19743\/revisions\/19746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}