{"id":19747,"date":"2013-12-20T16:18:49","date_gmt":"2013-12-20T15:18:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747"},"modified":"2013-12-20T16:18:49","modified_gmt":"2013-12-20T15:18:49","slug":"hinweise-des-tages-ii-137","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h01\">Armut auf Rekordhoch: Parit&auml;tischer und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialer Ver&ouml;dung ganzer Regionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h02\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h03\">Eine deutsche Bankenunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h04\">Warum behaupten sich die neoliberalen Ideen so hartn&auml;ckig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h05\">Erste Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU und B&Uuml;NDNIS90\/DIE GR&Uuml;NEN in Hessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h06\">Die Zentralbanken sind unsere einzige Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h07\">Reich mit Ramschanleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h08\">Die Angstmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h09\">PIN Mail AG jetzt mit Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h10\">Langstrecken-Drohnen: &Ouml;ffentlichkeit und Parlament weiter get&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h11\">Auswirkungen der Schuldenbremse auf die Haushalte ausgew&auml;hlter Bundesl&auml;nder und ihrer Gemeinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h12\">EnBW im Visier der Steuerfahnder &ndash; Die Strom-Mafia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h13\">Absprachen von Bergbaufirmen &ndash; Kartell der Unterwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h14\">Im Privatjet zur Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h15\">Nachtrag zum Artikel &bdquo;Guter Oligarch, b&ouml;ser Putin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747#h16\">Kratzer im Lack &ndash; Rh&ouml;n Klinikum AG ein Fall f&uuml;r die Justiz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19747&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Armut auf Rekordhoch: Parit&auml;tischer und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialer Ver&ouml;dung ganzer Regionen<\/strong><br>\nVor der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich und der sozialen Ver&ouml;dung ganzer Regionen warnt der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband anl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung seines Armutsberichts 2013. Mit 15,2 Prozent habe die Armut in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht, die soziale und regionale Zerrissenheit habe dabei dramatisch zugenommen. Gemeinsam mit der Nationalen Armutskonferenz fordert der Verband die gezielte finanzielle F&ouml;rderung notleidender Kommunen sowie ein Paket von Ma&szlig;nahmen zur Armutsbek&auml;mpfung und zum Erhalt der sozialen Infrastruktur vor Ort.<br>\n&bdquo;S&auml;mtliche positive Trends aus den letzten Jahren sind zum Stillstand gekommen oder haben sich gedreht. Die Kluft zwischen bundesdeutschen Wohlstandsregionen auf der einen und Armutsregionen auf der anderen Seite w&auml;chst stetig und deutlich. Deutschland war noch nie so gespalten wie heute&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nSeit 2006 habe die Armut in Deutschland besorgniserregend von 14 auf nunmehr 15,2 Prozent zugenommen. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der geringsten Armutsquote (Baden-W&uuml;rttemberg: 11,1 %) und dem Letztplatzierten (Bremen: 23,1 %) habe sich vergr&ouml;&szlig;ert und betrage mittlerweile 12 Prozentpunkte. Auch das Ausma&szlig; der regionalen Zerrissenheit innerhalb der Bundesl&auml;nder habe eine neue Qualit&auml;t erreicht. Keine Entwarnung gebe es insbesondere f&uuml;r die &bdquo;armutspolitische Problemregion Nummer 1&ldquo;, das Ruhrgebiet. &bdquo;Ganze Regionen befinden sich in Abw&auml;rtsspiralen aus wachsender Armut und wegbrechender Wirtschaftskraft. Hier brauchen wir eine gezielte finanzielle F&ouml;rderung und soziale Programme, um der Ver&ouml;dung entgegenzuwirken&ldquo;, so Schneider.<br>\nDie Nationale Armutskonferenz (nak) bewertet die Befunde als alarmierend. &bdquo;Der Bericht zeigt, dass wir in Deutschland weiter von einer chancengerechten Gesellschaft entfernt sind, als je zuvor&ldquo;, so Sprecher Joachim Speicher. In einem Sechs-Punkte-Katalog fordert die Nationale Armutskonferenz zur Armutsbek&auml;mpfung unter anderem eine bedarfsgerechte Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze, Besch&auml;ftigungsangebote f&uuml;r Langzeitarbeitslose sowie eine St&auml;rkung des sozialen Wohnungsbaus.<br>\nGemeinsam kritisieren Schneider und Speicher den Verzicht der neuen Bundesregierung auf solidarische Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r gro&szlig;e Verm&ouml;gen und Einkommen, um entsprechende Ma&szlig;nahmen zu finanzieren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/armut-auf-rekordhoch-paritaetischer-und-nationale-armutskonferenz-warnen-vor-sozialer-veroedung-ganze\/\">Pressemitteilung des Parit&auml;tischen vom 19.12.2013<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=fileadmin\/dokumente\/2013_armutsbericht\/A4_armutsbericht-2013_web.pdf&amp;t=1388144607&amp;hash=bdafe9d431ad947d7d4dc47394162f4a44873b84\">Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2013 [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alle gegen die &bdquo;eiserne Kanzlerin&ldquo;<\/strong><br>\nMerkels neoliberale Reformvertr&auml;ge f&uuml;r die Eurozone sto&szlig;en auf erbitterten Widerstand. Beim EU-Gipfel wurden sie erneut vertagt.<br>\nEs l&auml;uft nicht rund f&uuml;r die erfolgsverw&ouml;hnte Kanzlerin. Urspr&uuml;nglich wollte Angela Merkel schon im Juni ihre umstrittenen Reformvertr&auml;ge f&uuml;r die Eurol&auml;nder durchdr&uuml;cken. Doch niemand zog mit, Gewerkschaften und B&uuml;rgerinitiativen machten gegen die &bdquo;Troika f&uuml;r alle&ldquo; mobil. Da der Bundestags-Wahlkampf nahte, verschob Merkel ihr Lieblingsthema auf den EU-Gipfel im Dezember. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Geld gegen Reformen&ldquo;, hie&szlig; das Motto, doch daraus wurde nichts. Denn Merkels Berater schafften es nicht, den unter &Ouml;konomen ohnehin heftig umstrittenen Begriff der Wettbewerbsf&auml;higkeit von Nationen in Zahlen zu fassen. Zudem weckte das Euro-Budget neue Begehrlichkeiten. Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici und EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy wollten es f&uuml;r gro&szlig; angelegte Antikrisenprogramme nutzen, Merkel sagte Nein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!129762\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Wettbewerbsf&auml;higkeit &uuml;ber alles<\/strong><br>\nEs ist schon toll, wie aggressiv Deutschland seine vermeintlichen Interessen verteidigt, die leider bei genauerem Hinsehen immer nur die Interessen einiger gro&szlig;er Unternehmen sind.<br>\nSo hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Kommission vor einem zu scharfen Vorgehen gegen die Milliarden-Rabatte beim &Ouml;kostrom f&uuml;r deutsche Unternehmen gewarnt. Eine Schw&auml;chung der deutschen Industrie und Arbeitsplatzverluste werde die neue Bundesregierung nicht hinnehmen. &bdquo;Deutschland m&ouml;chte ein starker Industriestandort bleiben, wir brauchen wettbewerbsf&auml;hige Unternehmen&ldquo;, sagte Angela Merkel am Mittwoch in Berlin laut FAZ.<br>\nSie wehrte sich auch gegen den Vorwurf, dass Deutschland den Wettbewerb verzerre. &bdquo;Solange es europ&auml;ische L&auml;nder gibt, in denen der Industriestrom billiger als in Deutschland ist, kann ich nicht einsehen, wieso wir zur Wettbewerbsverzerrung beitragen&ldquo;, sagte Merkel, wiederum laut FAZ.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wettbewerbsfaehigkeit-ueber-alles\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Verzerrte Wahrnehmung des verzerrten Wettbewerbs<\/strong><br>\nIn ihrer Regierungserkl&auml;rung sagte Merkel: &ldquo;Ich sage ganz schlicht und ergreifend: Solange es europ&auml;ische L&auml;nder gibt, in denen der Industriestrom billiger ist als in Deutschland, sehe ich nicht ein, warum wir zur Wettbewerbsverzerrung beitragen. Das werden wir ganz genau so vertreten.&rdquo;<br>\nDiese Botschaft schaffte es in die Nachrichten. Merkel wirft sich sch&uuml;tzend vor die deutsche Wirtschaft. Das ist verst&auml;ndlich. Schlie&szlig;lich geht es um die heilige Kuh Wettbewerbsf&auml;higkeit und damit um unsere Arbeitspl&auml;tze. Es k&ouml;nne doch nicht im Sinne Europas sein, wenn dessen Mustersch&uuml;ler Jobs abbauen und an Zugkraft, von der angeblich alle profitieren, verlieren w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/12\/19\/verzerrte-wahrnehmung-verzerrten-wettbewerbs-17434134\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kann Deutschland die Bankenunion aushebeln? Und doch kein verbindlicher &ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;!<\/strong><br>\nKommentierte Presseschau von Volker Bahl<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/eu-politik\/wipo-eu\/kann-deutschland-die-bankenunion-aushebeln-und-doch-kein-verbindlicher-pakt-fur-wettbewerbsfahigkeit\/\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><strong>EUropas R&uuml;stungsgipfel<\/strong><br>\nErstmals seit 2008 befassen sich die Staats- und Regierungschefs beim Europ&auml;ischen Rat am 19.\/20. Dezember 2013 wieder mit dem Schwerpunkt EU-Militarisierung (im Sprachjargon &ldquo;Sicherheit und Verteidigung&rdquo;).<br>\nDie &uuml;beraus ambitionierte Agenda wird auf der Ratshomepage folgenderma&szlig;en beschrieben: &bdquo;In der heutigen, im Wandel begriffenen Welt muss Europa bei der Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle &uuml;bernehmen. Die EU tr&auml;gt durch ihre Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) zum internationalen Krisenmanagement bei. Europa sollte &uuml;ber F&auml;higkeiten verf&uuml;gen, die den k&uuml;nftigen Anforderungen entsprechen. Gleichzeitig ist es angesichts der derzeitigen finanziellen Engp&auml;sse noch dringender geboten, dass die europ&auml;ischen Staaten bei der Entwicklung ihrer milit&auml;rischen F&auml;higkeiten eng zusammenarbeiten.&ldquo;  Im Kern geht es bei dem EU-Gipfeltreffen also darum, wie angesichts der finanziellen Engp&auml;sse infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise dennoch die milit&auml;rischen Kapazit&auml;ten ausgebaut werden k&ouml;nnen, die f&uuml;r die Verwirklichung der EU-Weltmachtambitionen als notwendig erachtet werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2013\/12\/18\/europas-ruestungsgipfel\/\">Informationsstelle Militarisierung (IMI)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine deutsche Bankenunion<\/strong><br>\nBerlin hat sich bei der Bankenunion durchgesetzt &ndash; auf Kosten der EU-Institutionen<br>\nRespekt f&uuml;r die EU-Finanzminister: Es ist ihnen &ndash; trotz der enormen Widerspr&uuml;che und Widerst&auml;nde einzelner L&auml;nder &ndash; doch gelungen, das Grundger&uuml;st f&uuml;r eine erste Bankenunion rechtzeitig zusammenzubasteln. Sie wird vor allem dem Euroraum dienen, das System der gemeinsamen W&auml;hrung zu st&auml;rken. [&hellip;]<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Schwachstelle ist aber eine politische: Anders als von den gemeinsamen EU-Institutionen, EZB und der Mehrheit der Mitglieder vorgeschlagen, ist es nicht gelungen, das Letztentscheidungsrecht &uuml;ber Sein oder Nichtsein einer grenzenlos t&auml;tigen Bank aus nationalem Zugriff zu befreien. Das geht auf riesigen deutschen Druck zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1385171742437\/Eine-deutsche-Bankenunion\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum behaupten sich die neoliberalen Ideen so hartn&auml;ckig?<\/strong><br>\nDas kl&auml;gliche Scheitern der neoliberalen Politikangebote wirft die Frage auf, weshalb diese so hartn&auml;ckig die europ&auml;ische Politik beherrschen und ob es daraus einen Ausweg gibt.<br>\nWir schlagen f&uuml;nf Argumentationslinien vor, um diese Hartn&auml;ckigkeit zu erkl&auml;ren:\n<ul>\n<li>Die Flexibilit&auml;t der neoliberalen Grundprinzipien.<\/li>\n<li>Die Differenzen zwischen neoliberaler Rhetorik und Wirklichkeit.<\/li>\n<li>Die St&auml;rke des neoliberalen Diskurses in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen.<\/li>\n<li>Die Macht besonderer Interessen in Bezug auf den strategischen Einsatz von Ideen.<\/li>\n<li>Die St&auml;rke und Beharrlichkeit der Institutionen, in die neoliberale Ideen eingebettet sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/24-2013\/++co++c9b84526-67f2-11e3-8e2b-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erste Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU und B&Uuml;NDNIS90\/DIE GR&Uuml;NEN in Hessen<\/strong><br>\nSchwarz-Gru&#776;ne Koalitionsvereinbarung wird keinen Schulfrieden bringen<br>\nDas Bu&#776;ndnis &bdquo;Recht auf gute Bildung fu&#776;r alle&ldquo; aus Landesschu&#776;lervertretung Hessen, Elternbund Hessen und GEW Hessen ist sich einig, dass mit dem von CDU und B&Uuml;NDNIS90\/DIE GR&Uuml;NEN vorgelegten Koalitionsvertrag kein Schulfrieden erreicht werden kann. Die soziale Spaltung des hessischen Schulwesens wird durch die Fortschreibung von G8 und G9 sogar noch weiter vertieft. Eine Entwicklung hin zu mehr echten Ganztagsschulen und mehr Gesamtschulen wird erst gar nicht wirklich angegangen. Mit diesen Vorgaben werden sowohl soziale Benachteiligung als auch soziale Privilegierung durch das Schulwesen zumindest ungebrochen fortgesetzt. Schulfrieden setzt aber genau die Aufhebung dieser Diskriminierung voraus.<br>\nZufrieden sind wir daru&#776;ber, dass die geplanten Stellenstreichungen im Schulbereich auf unseren gemeinsamen Druck hin zuru&#776;ck genommen werden mussten. Noch bei den rot-gru&#776;n-roten Sondierungsgespr&auml;chen hatte B&Uuml;NDNIS90\/DIE GR&Uuml;NEN die Streichung von mehreren tausend Stellen gefordert. Aber selbst hier ist weiter Wachsamkeit geboten, da der Stellenerhalt nicht vom Finanzierungsvorbehalt ausgenommen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/2013_12_20_pk_handout-3.pdf\">GEW Hessen [PDF &ndash; 127 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Zentralbanken sind unsere einzige Hoffnung<\/strong><br>\nGestern hat Ben Bernanke seine letzte &ndash; eindrucksvolle &ndash; Pressekonferenz gegeben und eine Erholung der amerikanischen Wirtschaft in Aussicht gestellt. In der Nacht haben sich die europ&auml;ischen Finanzminister auf eine Bankenunion geeinigt, die das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht. Was haben die beiden Ereignisse miteinander zu tun?<br>\nSie zeigen, dass wir in einer Welt leben, in der Politik im Schatten allm&auml;chtiger Notenbanken stattfindet. Das ist nat&uuml;rlich das gro&szlig;e Thema von Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann &ndash; aber dazu sp&auml;ter mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2013\/12\/19\/die-zentralbanken-sind-unsere-einzige-hoffnung_6877\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Reich mit Ramschanleihen<\/strong><br>\nAnleger greifen verst&auml;rkt bei Ramschanleihen zu, trotz steigender Risiken und schlechter Kreditqualit&auml;t. Die hohe Rendite &uuml;berzeugt. Unternehmen reagieren auf den Risikoappetit mit neuen, riskanteren Produkten&hellip;<br>\nInvestoren haben 2013 bislang Ramschanleihen im Rekordvolumen von 71 Milliarden Euro gekauft und damit durchschnittlich 9,5 Prozent Ertrag erzielt, zeigen Daten der Bank of America und Bloomberg. Die durchschnittliche Rendite von Hochzinsanleihen ist in dem Zeitraum um 69 Basispunkte auf f&uuml;nf Prozent gefallen und n&auml;hert sich damit einem Rekordtief, zeigen die Daten&hellip;<br>\nDie Ertr&auml;ge mit Papieren der niedrigsten Kreditqualit&auml;t &uuml;bersteigen dabei das zweite Jahr in Folge jene von Papieren mit einer h&ouml;heren Bonit&auml;t. Anleihen mit einem &bdquo;CCC&ldquo;-Rating oder darunter brachten 14 Prozent ein, verglichen mit 9,4 Prozent f&uuml;r &bdquo;Single B&ldquo;-Anleihen und 0,8 Prozent f&uuml;r Anleihen, die mit &bdquo;AAA&ldquo; erstklassig benotet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/boerse-maerkte\/anleihen\/ramschanleihen-gefragt-wie-nie-reich-mit-ramschanleihen\/9228824.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Zockerei geht also weiter. Ist ja auch kaum ein Risiko, wenn man wei&szlig;, dass die Ramschanleihen, vom Steuerzahler gedeckt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Angstmaschine<\/strong><br>\nKatja Kipping und Inge Hannemann zogen zehn Jahre nach der Verabschiedung von Hartz IV eine Schadensbilanz. Von Beginn an wurde Hartz IV heftig kritisiert &ndash; auch auf der Stra&szlig;e. Mit der &Uuml;bergabe von Unterschriften gegen das Sanktionssystem zieht der Protest nun in den Petitionsausschuss des Bundestages ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/918524.die-angstmaschine.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>PIN Mail AG jetzt mit Tarifvertrag<\/strong><br>\nNoch 24 Stunden zuvor wollte der Vorstandsvorsitzende der PIN Mail AG, Axel Stirl, die Aussperrung Streikender aufrecht erhalten, Streikabruch-Willigen bot er 550 Euro Pr&auml;mie an. Vor der Unternehmenszentrale an der Spree in Berlin hatte er den streikenden Besch&auml;ftigten zugerufen: &bdquo;Ihr k&ouml;nnt streiken, so lange ihr wollt, einen Tarifvertrag mit mir wird es nicht geben.&ldquo; Und jetzt das: Einen Tag sp&auml;ter gibt es ihn, den Tarifvertrag, bestehend aus einem Entgelt- und einem Manteltarifvertrag. (&hellip;) Mit dem jetzigen Tarifvertrag wird das nicht mehr n&ouml;tig sein. Der Einstiegslohn von bisher 1.380 Euro einschlie&szlig;lich einer Anwesenheitspr&auml;mie wird zum 1.1.2014 auf 1.540 steigen, zum 1.1.2015 auf 1.560 Euro. Dazu kommen noch Nachtzuschl&auml;ge in H&ouml;he von 25 Prozent. Die Anwesenheits- und die bisher auch extra gezahlte Betriebszugeh&ouml;rigkeitspr&auml;mie werden ab Januar 2014 feste und vor allem unver&auml;nderbare Bestandteile des Grundgehalts sein. Die Stundenl&ouml;hne in der Produktion werden bei 9,39 Euro bis 9,97 Euro liegen, in der Zustellung bei 8,90 Euro bis zu 10,69 Euro. Im Manteltarifvertrag wurde unter anderem die 40-Stunden-Woche fixiert, aber auch eine flexible, individuelle Wochenarbeitszeit zwischen 38 und 42 Stunden, die abgesprochen werden muss und mitbestimmungspflichtig ist. Und auch die &Uuml;berstunden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++389c67e6-68b2-11e3-aea0-5254008a33df\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Langstrecken-Drohnen: &Ouml;ffentlichkeit und Parlament weiter get&auml;uscht<\/strong><br>\n&ldquo;Im Sommer hatte die Bundesregierung behauptet, die Beschaffung von Drohnen zun&auml;chst von einer &ouml;ffentlichen Debatte und schlie&szlig;lich einer Entscheidung im Bundestag abh&auml;ngig zu machen. Hinter den Kulissen aber treibt das Milit&auml;r den Kauf von Langstrecken-Drohnen voran und holt weitere Angebote ein, darunter auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten&rdquo;, erkl&auml;rt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko anl&auml;sslich der Beantwortung mehrerer seiner Anfragen durch das Bundesministerium der Verteidigung.<br>\nIn zahlreichen Treffen loten die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium mit General Atomics, dem US-amerikanischen Hersteller der Drohne &ldquo;Reaper&rdquo; (&ldquo;Sensenmann&rdquo;), technische F&auml;higkeiten der Langstrecken-Drohne aus. Auch die US-Luftwaffe und die Schweizer Firma RUAG GmbH sind regelm&auml;&szlig;ige Teilnehmer von Gespr&auml;chen und Schriftwechseln. RUAG ist f&uuml;r die Vermarktung der &lsquo;Reaper&rsquo; in Europa zust&auml;ndig. &Auml;hnliche Kungelrunden d&uuml;rften mit dem R&uuml;stungskonzern EADS stattfinden: F&uuml;r den Verkauf von israelischen &ldquo;Heron&rdquo;-Drohnen hat Israel Aerospace Industries einen Vertrag mit der EADS-Tochter Cassidian geschlossen. Die beiden Firmen haben bereits ein entsprechendes &ldquo;Info-Angebot&rdquo; an den fr&uuml;heren Minister de Maizi&egrave;re &uuml;bermittelt.\n<p>Andrej Hunko weiter:<\/p>\n<p>&ldquo;Die ,Reaper&rsquo; kann mit &Uuml;berwachungssensorik, aber auch mit t&ouml;dlichen Waffen ausger&uuml;stet werden. Das Gleiche gilt f&uuml;r die israelische &lsquo;Heron TP&rsquo;.<br>\nIch bef&uuml;rchte, dass die &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht werden soll: Zun&auml;chst wird eine Beschaffungsvorlage f&uuml;r eine Sp&auml;hdrohne erstellt. Einige Jahre sp&auml;ter wird das System dann bewaffnet. Im Falle der USA br&auml;uchte dies eine weitere Genehmigung der Regierung. Israel ist nicht nur in dieser Hinsicht freiz&uuml;giger. Aus dem Verteidigungsministerium wissen wir, dass die Regierung in Tel Aviv im Gegensatz zur Obama-Administration als &lsquo;geheim&rsquo; eingestufte Dokumente freigibt, um israelischen Herstellern  Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.<br>\nNun erfahren wir, dass die Bundeswehr auch beim israelischen R&uuml;stungskonzern Elbit Systems, der franz&ouml;sischen SAGEM und bei Adcom Systems aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Informationen einholte. Gefragt wurde nach m&ouml;glicher Nutzlast von Drohnen, aber auch deren &ldquo;Integration in den Luftraum&rdquo;. Wir werten das als weiteres Indiz zur baldigen Beschaffung von unbemannten Systemen f&uuml;r die Bundeswehr: Denn diese sollen sich dann den Luftraum mit zivilen Flugzeugen teilen.<br>\nWieder drohen Ausgaben in dreistelliger Millionenh&ouml;he: Sofern die &lsquo;Gro&szlig;e Koalition&rsquo; wie vorgesehen drei &lsquo;Reaper&rsquo; sowie vier Bodenstationen in den USA bestellt, fielen daf&uuml;r rund 224 Millionen Euro an. Hinzu kommen aber weit mehr Ausgaben f&uuml;r die Muster- und Verkehrszulassung des Systems.<br>\n&Ouml;ffentlichkeit und Parlament werden &uuml;ber die geplante Nutzung gro&szlig;er Drohnen zur &Uuml;berwachung oder als Killerwaffen nur unzureichend informiert. Dies betrifft nicht nur milit&auml;rische Eins&auml;tze: In der nun vorliegenden Antwort aus dem Verteidigungsministerium hei&szlig;t es, dass beschaffte Langstrecken-Drohnen &lsquo;im zivilen Bereich genutzt werden&rsquo; k&ouml;nnen.<br>\nAuch DIE LINKE fordert die streng zivile Nutzung von unbemannten Plattformen. Eins&auml;tze gro&szlig;er und kleiner Drohnen durch Polizeien und Geheimdienste lehnen wir allerdings konsequent ab.<br>\nDie neue Verteidigungsministerin muss die Bundeswehr umgehend anweisen, ihre milit&auml;rischen Drohnen-Phantasien auf Eis zu legen. Auch die in zwei Luftkorridoren geplanten Kriegsspiele von US-Drohnen &uuml;ber Bayern d&uuml;rfen nicht genehmigt werden.&rdquo;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/andrej-hunko.de\/start\/download\/doc_download\/409-anstehende-entscheidung-zur-europaeischen-drohne-auf-dem-eu-gipfel-im-dezember-2013\">Antwort auf die Anfrage &ldquo;Anstehende Entscheidung zur &lsquo;europ&auml;ischen Drohne&rsquo; auf dem EU-Gipfel im Dezember 2013 [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/andrej-hunko.de\/start\/download\/doc_download\/411-schriftliche-frage-zu-studien-hinsichtlich-von-technologien-und-nutzlast-faehigkeiten-eines-fuer-die-bundeswehr-zu-beschaffenden-unbemannten-flugsystems\">Antwort auf die Schriftliche Frage zu Studien hinsichtlich von Technologien und Nutzlast-F&auml;higkeiten eines f&uuml;r die Bundeswehr zu beschaffenden unbemannten Flugsystems [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: Andrej Hunko\/Die Linke &ndash; Pressemittelung<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Auswirkungen der Schuldenbremse auf die Haushalte ausgew&auml;hlter Bundesl&auml;nder und ihrer Gemeinden<\/strong><br>\nDie Schuldenbremse &auml;hnelt den Regelungen des Europ&auml;ischen Fiskalpakts. Vor der Verabschiedung des Fiskalpakts durch Bundestag und Bundesrat waren die Auswirkungen auf die einzelnen staatlichen Ebenen in Deutschland zu kl&auml;ren. Dabei ging es um die Frage, ob die Deckelung des gesamtstaatlichen Defizits auf 0,5 Prozent des BIP nach EU-Fiskalpakt im &Uuml;bergangszeitraum bis 2020, in dem die deutsche Schuldenbremse f&uuml;r die L&auml;nder noch nicht in vollem Umfangs gilt, f&uuml;r die Haushaltspolitik der L&auml;nder eine zus&auml;tzliche Restriktion darstellt&hellip;<br>\nEs ist also aus verschiedenen Gr&uuml;nden problematisch, wenn Bund, L&auml;nder und Gemeinden unter dem Druck der Schuldenbremse ihren restriktiven finanzpolitischen Kurs fortsetzen. Hinzu kommt, dass die Implementierung der Schuldenbremse bzw. des Europ&auml;ischen Fiskalpaktes nicht zur L&ouml;sung der Finanz- und Wirtschaftskrise taugen, weil sie nicht an der Krisenursache ansetzen. Die Krise in Europa ist nicht durch eine Staatsschuldenkrise ausgel&ouml;st worden. Vielmehr sind viele Staaten durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, die ihre Ursachen in den au&szlig;en- wie binnenwirtschaftlichen Ungleichgewichten hat, tief in eine Schuldnerposition geraten. Aus ihr k&ouml;nnen sich die Staaten nicht mithilfe umfangreicher Sparprogramme l&ouml;sen. Notwendig sind vielmehr wachstumsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen. Vor allem m&uuml;ssen die Unternehmen ihre kreditfinanzierten Investitionen ausweiten. Anreize hierzu erhalten sie aber nur, wenn die privaten Haushalte mehr konsumieren, was dann der Fall sein wird, wenn die Entwicklung der Arbeitnehmereinkommen wieder dem Produktivit&auml;tsfortschritt (plus von der EZB tolerierten Inflationsrate) folgt. Aber auch die &ouml;ffentlichen Haushalte sind gefordert, indem sie einen expansiveren Kurs fahren und die wirtschaftliche Entwicklung nicht hemmen. Dies liegt im Eigeninteresse der Staaten, denn nur in einem expansiven &ndash; &bdquo;konsolidierungsfreundlichen&ldquo; &ndash; wirtschaftlichen Umfeld k&ouml;nnen die Staatshaushalte saniert werden. Hier ist insbesondere Deutschland, das riesige &Uuml;bersch&uuml;sse produziert, gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bund-laender.verdi.de\/++file++52a705546f68442d470002e4\/download\/Auswirkungen-der-Schuldenbremse.pdf\">Expertise von Dieter Vesper im Auftrag von ver.di [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EnBW im Visier der Steuerfahnder &ndash; Die Strom-Mafia<\/strong><br>\nIm Kampf gegen ein Netz von Steuerbetr&uuml;gern und organisierte Kriminalit&auml;t nehmen deutsche Fahnder auch den Energiekonzern EnBW ins Visier. Die Betr&uuml;ger sollen immer nach dem gleichen Schema vorgehen.<br>\nDie beiden Fahnder klingen besorgt. Nichts von alledem d&uuml;rfe nach au&szlig;en dringen, sch&auml;rfen sie ihrem Gegen&uuml;ber ein. Die Gespr&auml;che m&uuml;ssten &ldquo;in Abstimmung mit dem Staatsanwalt absolut vertraulich gef&uuml;hrt werden, da es sich um einen hochsensiblen Bereich handelt&rdquo;. Man sei da n&auml;mlich auf etwas gesto&szlig;en bei einem &ldquo;Einsatz im EnBW-Konzern.&rdquo; [&hellip;]<br>\nEs geht um Umsatzsteuerbetrug im gro&szlig;en Stil bei Stromgesch&auml;ften, nicht nur bei EnBW. Schlimmstenfalls haben Betr&uuml;ger den Fiskus um zig Milliarden Euro geprellt. Finanzbeh&ouml;rden in Baden-W&uuml;rttemberg hegen bereits seit 2010 den Verdacht, dass EnBW in illegale Karussellgesch&auml;fte verwickelt sein k&ouml;nnte. Sie seien dort &ldquo;auf strafrechtlich relevante Sachverhalte gesto&szlig;en&rdquo;, teilten Steuerpr&uuml;fer dem Stuttgarter Konzernpr&uuml;fungsamt mit. Dies geht aus einer internen Aktennotiz hervor, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung ebenso wie viele andere vertrauliche Papiere vorliegt. Ein EnBW-Sprecher sagte, der Konzern wisse von den Aktivit&auml;ten der Beh&ouml;rden nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/enbw-im-visier-der-steuerfahnder-die-strom-mafia-1.1848004\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Absprachen von Bergbaufirmen &ndash; Kartell der Unterwelt<\/strong><br>\nAusgerechnet beim heiklen Bau des Atomendlagers &ldquo;Schacht Konrad&rdquo; sind nun Absprachen mehrerer Bergbaufirmen aufgeflogen. Die Spezialfirmen teilten Millionen-Auftr&auml;ge unter sich auf. Und noch aus einem weiteren Grund verlaufen die Arbeiten an dem wichtigen Projekt alles andere als effizient. Es gab Zeiten, da kam im Bergbau an deutschen Firmen keiner vorbei. Nirgends auf der Welt fand sich so viel geballte Expertise im Bau von Sch&auml;chten und Stollen wie hierzulande. Doch mit dem Abschied vom Kohlebergbau ging es auch mit den deutschen Spezialfirmen peu &agrave; peu bergab, viele verschwanden vom Markt. Die &uuml;brigen aber wissen sich offenbar zu helfen, wenn auch nicht immer ganz legal.<br>\nAusgerechnet beim ohnehin heiklen Bau des Atomendlagers Schacht Konrad ist nun ein Kartell der Unterwelt aufgeflogen. Seit 2008 wird bei Salzgitter ein einstiges Erzbergwerk f&uuml;r radioaktiven M&uuml;ll hergerichtet. Sch&auml;chte werden saniert, neue Stollen geschaffen, Tunnel gebohrt &ndash; von einigen wenigen Spezialfirmen. 121 Millionen Euro umfasste etwa ein Auftrag zum Ausbau von unterirdischen Kammern, &ldquo;Grubenbaue&rdquo; genannt, bestehend aus mehreren Unterauftr&auml;gen. Die Firmen wussten sie aufzuteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/absprachen-von-bergbaufirmen-kartell-der-unterwelt-1.1847995\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Privatjet zur Revolution<\/strong><br>\nVerfolgt man westliche Berichterstattung &uuml;ber die &bdquo;pro-europ&auml;ische Revolution&ldquo; auf dem Kiewer Majdan-Platz, m&ouml;chte man den Boxerpolitiker Vitali Klitschko f&uuml;r den einsamen Anf&uuml;hrer halten. &bdquo;Kompromisse mit Halsabschneidern und Diktatoren kann es nicht geben&ldquo;, ruft der einen Tag in Richtung Regierung, um am n&auml;chsten mit Pr&auml;sident Wiktor Janukowytsch und dessen &bdquo;verfaulter Regierung&ldquo; am Runden Tisch zu sitzen. Alles eine Frage der Wahrnehmung, so wie westliche Korrespondenten Kiew gern in &bdquo;ein Meer aus EU-Fahnen&ldquo; getaucht sehen &ndash; weil die dominierenden Fahnen der Ukraine und der galizischen Faschisten von Swoboda ebenfalls blau-gelb sind? &ndash;, so sehen die n&auml;mlichen Beobachter &uuml;berall Klitschko herausragen. Vielleicht weil der Mann zwei Meter misst, vielleicht weil sie ihn als Einzigen kennen oder gern als Leader des &bdquo;Euro-Majdan&ldquo; sehen wollen. Angela Merkel, hei&szlig;t es, wolle den Boxweltmeister mit Zweitwohnsitz in Hamburg gerne zum n&auml;chsten Pr&auml;sidenten der Ukraine aufbauen. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Klitschko w&uuml;rden seine Intelligenz und Mehrsprachigkeit werben, h&ouml;rt man oft. Wer j&uuml;ngst das Interview in der ARD-Talkshow von Reinhold Beckmann gesehen hat, muss das bezweifeln. O-Ton Klitschko: &bdquo;Nach Eiserne Vorhang runtergefallen&thinsp;&hellip;&ldquo; Verh&auml;ngnisvoller wirkt sich aus, dass der Boxer sein Publikum auch auf Russisch und Ukrainisch mit qu&auml;lenden Aussetzern traktiert. Als Boxer zeigte er starke Nerven, als Politiker erinnert er eher an die langen Verletzungspausen seiner Karriere: &bdquo;Leider ist Politik nicht wie Boxen, sie ist ein Kampf ohne Regeln.&ldquo; Klitschko will ein verworrenes Land regieren, gegen&uuml;ber westlichen Politikern legt er aber eine fast schon kindliche Unterw&uuml;rfigkeit an den Tag. Als der US-Senator John McCain zur Unterst&uuml;tzung der Demonstranten einflog nach Kiew einflog, gestand Klitschko: &bdquo;Ich hatte G&auml;nsehaut.&ldquo; Vielleicht h&auml;lt Merkel gerade diese Empathie f&uuml;r einen Vorzug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/im-privatjet-zur-revolution\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Ost oder West?<\/strong><br>\nDie Ukraine steht an einem historischen Scheideweg, der die Erosion der nationalen Souver&auml;nit&auml;t beschleunigen wird. Die ukrainische Protestindustrie l&auml;uft in diesem Winter zu ihrer H&ouml;chstform auf. Seit einem knappen Monat &ndash; seit dem Scheitern des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU &ndash; demonstrieren Oppositionsanh&auml;nger gegen Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch und f&uuml;r eine rasche Westintegration der Ukraine&hellip;&ldquo;<br>\nQuell: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40606\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nachtrag zum Artikel &bdquo;Guter Oligarch, b&ouml;ser Putin&ldquo;<\/strong><br>\nEin Leser machte mich auf das Dossier Chodorkowskis auf der Seite &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.netstudien.de\/Russland\/chodorkowski.htm#.UrQ5HI3Gldo\">NetStudien<\/a>&ldquo; aufmerksam. Die Seite ist zwar alles andere als aktuell, die Detailtiefe der Informationen ist jedoch beeindruckend. Wenn Sie sich f&uuml;r das Thema interessieren, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Neben Dossiers &uuml;ber die wichtigsten Oligarchen finden Sie auf der Seite auch thematische Zusammenfassungen, Analysen und Schaubilder rund um die R&auml;uberbarone.<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kratzer im Lack &ndash; Rh&ouml;n Klinikum AG ein Fall f&uuml;r die Justiz<\/strong><br>\nMitarbeiterInnen der Rh&ouml;n Klinikum eigenen Reinigungsfirmen erheben schwere Vorw&uuml;rfe &uuml;ber ihre Arbeitsbedingungen. An vielen Kliniken, wie z.B. Meiningen, Warburg, Herzberg u.a., wurden Ermittlungen des Zolls zu Folge KollegInnen systematisch unter Druck gesetzt, gemobbt, L&ouml;hne vorenthalten bzw. unbezahlte &Uuml;berstunden unter Hand angeordnet, Mindestl&ouml;hne unterlaufen. Gegen etliche Vorst&auml;nde der 6 Rh&ouml;n-Reinigungsfirmen laufen nun Ermittlungen, gegen einen Rh&ouml;n Vorstand wegen unterlaufener Mindestl&ouml;hne und nicht bezahlter Sozialversicherungsbeitr&auml;ge (laut Beh&ouml;rden und Versicherer mehrere 10 Millionen Euro). Die Rh&ouml;n Klinikum AG, die sich gerne als das absolute Erfolgsmodell darzustellen wusste, die ein makelloses Bild von sich in der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentierte, steht den Vorw&uuml;rfen gegen&uuml;ber ein gnadenloser Ausbeuter zu sein. V&ouml;llig &uuml;berrumpelt treten sie die Flucht nach vorne an, streiten gr&ouml;&szlig;tenteils die Vorw&uuml;rfe ab. Doch der Ruf ist hin&uuml;ber &ndash; hoffentlich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ungesundleben.org\/privatisierung\/index.php\/Rh%C3%B6n#Dezember_2013:_Kratzer_im_Lack_-_Rh.C3.B6n_Klinikum_AG_ein_Fall_f.C3.BCr_die_Justiz\">Privatisierung im Gesundheitswesen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-19747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19747"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19750,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19747\/revisions\/19750"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}